Bücher mit dem Tag "cyberpunk"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "cyberpunk" gekennzeichnet haben.

193 Bücher

  1. Cover des Buches ZERO - Sie wissen, was du tust (ISBN: 9783734100932)
    Marc Elsberg

    ZERO - Sie wissen, was du tust

     (608)
    Aktuelle Rezension von: RadikaleResignation

    Elsberg schreibt einfach grandios und alles lässt sich flüssig lesen. Weil wir alle Daten preis geben und Datenüberwachung IMMER Thema sein sollte, ist das Thema nach wie vor aktuell und spannend. Anfangs noch etwas schwierig zu lesen, dann wieder gewohnte Klasse. Elsberg hat`s einfach drauf.  

  2. Cover des Buches Cyber Trips (ISBN: 9783404209675)
    Marie Graßhoff

    Cyber Trips

     (223)
    Aktuelle Rezension von: mausispatzi2

    Die Story geht nahtlos weiter und nach dem heftigen Ende vom ersten Band bin ich richtig gespannt, wie es weitergeht und ob sie eine Lösung finden um KAMI zu eliminieren. Es passiert so viel in diesem Band und die Protagonisten kämpfen weiter, um die Zivilisation vor der KI zu schützen. Andra versucht Kontakt zu ihr aufzunehmen und sie zu überzeugen ihren Kreuzzug gegen die Menschen aufzugeben. Es ist spannend und nervenaufreibend.


    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Man taucht ab in eine fremde Welt mit völlig anderen Machtgefügen und dadurch, dass sich die Charaktere mit dem berichten abwechseln bekommt man einen guten Eindruck davon, was passiert und wie sie sich dabei fühlen.


    Die Protagonisten haben alle eigene Probleme und müssen sich zusätzlich noch mit KAMI rumschlagen. Es lauern überall Gefahren und niemand ist sicher. Okijen, Andra, Luke und Flover müssen einiges über sich ergehen lassen, aber sie geben nicht auf und versuchen echt alles, egal wie sinnvoll es einem erscheint.


    Das Cover passt zum vorherigen Band und zeigt Umrisse einer Stadt im Neonlicht. 


    Fazit:

    Cyber Trips ist spannend und unterhaltsam. Ich bin kopfüber in das Abenteuer abgetaucht und es ist eine absolute Achterbahn gewesen. Einfach heftig und ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.

  3. Cover des Buches Timeless - Retter der verlorenen Zeit (ISBN: 9783570174470)
    Armand Baltazar

    Timeless - Retter der verlorenen Zeit

     (81)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Durch eine Katastrophe sind Zeit und Raum implodiert und eine neue Erde ist entstanden. Eine Erde, in der alle Epochen gleichzeitig existieren. Das ist der Hintergrund zu TIMELESS.  Die Geschichte spielt in einem Chicago, dass nur noch mit Booten befahrbar ist, weil die Stadt von einem alten Urozean überdeckt ist- urbanes Venedig Gefühl! Die Stadt ist gut nach draußen abgesichert, denn Dinosaurier treiben wieder ihr Unwesen in der Welt- Gruselfaktor! Auf die uns bekannte Technologie wie Smartphones oder Computer kann man sich nicht mehr verlassen, daher wird wieder auf Dampftechnologie gesetzt- viktorianische Steampunkeinflüsse! Jetzt gibt es noch die Querschläger: gute, alte Zeitpiraten, die durch Zeitreisen den alten Zustand der Erde wieder zurück wollen- Zeitpiraten! Dabei sind die jungen Hauptcharaktere, die in zu Booten umgebauten BMW Isettas (Old-Timer!) und Hoverboards immer cool unterwegs sind, immer so mit der Handlung verknüpft, dass man gerne um sie bangt. Dieses unkonventionelle Setting ist dabei zufriedenstellend erklärt und man kann sich nach kurzer Eingewöhnungszeit in diese spannende, neue Welt hineinversetzen! Dazu helfen auch die unglaublich gut inszenierten Illustrationen, die einen nicht unwesentlichen Teil im Buch ausmachen.   Genießt die Bilder. Ihr entdeckt immer neue Details und werdet absolut in diese Welt eingesogen. Dieses Buch ist das Beste in Sachen Science Fiction was mir seit einer ganzen Weile in die Finger gekommen ist!                            

  4. Cover des Buches Neon Birds (ISBN: 9783404200009)
    Marie Graßhoff

    Neon Birds

     (439)
    Aktuelle Rezension von: Resi_liest

    Auch mal wieder eine wahre SuB-Leiche, die endlich von mir gelesen wurde. Die Story konnte mich durchaus überzeugen, allerdings war ich nach dem Lesen doch etwas zweigespalten, was die Bewertung betrifft.

    Erstmal muss man natürlich die Gestaltung des Buches würdigen. Die Charakterzeichnungen und Auszüge aus diversen Akten im Buch sind ein richtiger Hingucker und machen das Leseerlebnis auf jeden Fall zu etwas Besonderem.

    Die Charaktere sind authentisch gezeichnet, auch wenn ich am Anfang etwas Zeit gebraucht habe, um alle auseinanderhalten zu können. Das Buch ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, sodass man immer wieder spannende Einblicke in die Geschichte aus unterschiedlichen Richtungen erhält und durch fiese Cliffhanger am Kapitelende die Spannung aufrecht erhalten wird. Dadurch erfährt man aber auch nicht super viel über alle wichtigen Personen und manchmal wirkte das Verhalten der Personen etwas distanziert auf mich, da ich es nie geschafft habe, wirklich eine Bindung zu jemandem aufzubauen, da dann die Sichtweise schon wieder gewechselt wurde.

    Die Story erinnert zuerst an eine typische Science Fiction Geschichte, aber die Technologie-Aspekte haben ihr dann aber den gewissen Touch verliehen. Ich fand das Konzept an sich total spannend und auch erschreckend und habe den Plot interessiert verfolgt. Mir ist aber irgendwie am Ende zu wenig bei rumgekommen. Für fast 500 Seiten war mir die Handlung dann doch etwas zu wenig und auch wenn es eine Trilogie ist, hätte nach meinem Geschmack doch ein bisschen mehr passieren können, so wirkt es, nach dem Lesen betrachtete, doch sehr langatmig, was beim Lesen nur durch den flüssigen Schreibstil wett gemacht wurde.

    Fazit; eine tolle Idee mit interessanten Ideen, mir jedoch etwas zu wenig Inhalt, zu wenig Charaktertiefe, als dass ich das Buch wirklich als Highlight betiteln könnte.

    Gesamt: 3,5/ 5 Sterne

  5. Cover des Buches Neon Birds (ISBN: 9783838793139)
    Marie Graßhoff

    Neon Birds

     (28)
    Aktuelle Rezension von: MartinaBookaholic

    Ich hatte nicht wirklich eine Ahnung, um was es bei dem Buch geht und war überraschend von den vielschichtigen Themen, den Mojas, der modernen Technik  sowie der gut recherchierten Militärhintergründe. Wirklich Top. Auch war der Schreibstil Spitzenklasse, gut geschrieben, fast schon poetisch an manchen Stellen und wahnsinnig gut gelesen. Selten einen Leser gehört, der so gebannt mitnimmt und die Geschichte trägt. Bin ein Fan.

    Leider waren dazwischen machmal längere Stellen und mein Manko war, dass ich nicht ganz mit den Charakteren mitfühlen konnte. Bzw mit manchen mehr, mit anderen weniger. 

    Und das Ende war wirklich,  wirklich fies. :D  nun bin ich natürlich mega gespannt, wie es weitergeht. Geht es euch ähnlich?  :)

  6. Cover des Buches Mars Ultor (ISBN: 9783751956543)
    David Reimer

    Mars Ultor

     (30)
    Aktuelle Rezension von: snekistar

    Interessante Story, flüssig und nicht langatmig geschrieben. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung.

  7. Cover des Buches Otherland. Band 1 (ISBN: 9783608949612)
    Tad Williams

    Otherland. Band 1

     (311)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Stadt der goldenen Schatten der spannende Auftakt einer intelligenten, wenn auch sehr komplizierten Geschichte. Aber für solche Bücher ist Tad Williams ja bekannt.
    Wortgewaltig und wie üblich auf vielen, vielen Seiten erzählt Williams die Geschichte einer Verschwörung mächtiger Männer (der Gralsbruderschaft), die das Simulationsnetzwerk Otherland entwickelt haben. Und dieses ist wirklich ein "anderes Land", denn seine Benutzer treten ein in eine virtuelle Welt der unbegrenzten Möglichkeiten.
    Der erste Band dient größtenteils der Vorstellung jener neun Menschen, die sich der mächtigen Gralsbruderschaft entgegenstellen werden. Unter ihnen sind Bürger Afrikas, wie die Lehrerin Renie Sulaweyo und ihr Schüler, ein Buschmann namens !Xabbu, der versucht, seine von der immer fortschrittlicher werdenden Welt bedrohte Kultur zu erhalten. Auch ein kranker Junge namens Orlando, der - ans Bett gefesselt - in der virtuellen Welt von Otherland ein muskelstrotzender Krieger ist, gehört zu diesem Personenkreis.
    Ich kann am Ende von Stadt der goldenen Schatten nur über Williams Einfallsreichtum staunen! Unendlich viele Ideen breitet er vor seinen Lesern aus und relativ einleuchtend gelingt es ihm, die Cyberwelt zu erklären. Zusätzliche Atmosphäre schafft er durch Netfeed, ein Newsticker, der jedem Kapitel voran gestellt ist und - von der Geschichte unabhängige - Nachrichten verkündet, die irgendwie auch in unsere Zeit gehören könnten. In Band eins hat Williams nur den Grundstein für eine komplexe Geschichte gelegt.

  8. Cover des Buches Die Neuromancer-Trilogie (ISBN: 9783453315983)
    William Gibson

    Die Neuromancer-Trilogie

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Haliax
    Neuromancer hat mir mein Leseleben sehr schwer gemacht, denn einerseits wollte ich das Buch auslesen, da mir die futuristische Welt gefällt aber anderseits sind einige Aspekte aufgetreten, die mir beim Lesen Mühe bereiten.

    Bei einer komplexen Welt wie der von William Gibson haben mir die Erklärungen zu einigen Begriffen gefehlt und manche Erklärungen waren für mich zu wenig wie z.B die Erklärung zu den Voodoo Göttern.

    Außerdem haben die Charaktere eine Sprache, die mir das Lesen schwer macht. Das ständige „verstehst?“, „He“, „Mann“ wird auf Dauer anstrengend.

    Der 1. Teil mit den künstlichen Intelligenzen hat mir sehr gut gefallen, obwohl Schauplätze vorkamen, die ich mir schwer vorstellen konnte. Chase und Molly sind Charaktere, die man ihre Rolle abnimmt. Außerdem finde ich es aufregend mehr über künstliche Intelligenzen zu erfahren.

    Der 2. Teil der Trilogie ist allerdings weniger aufregend, denn obwohl aus 3 Perspektiven eine jeweils andere Geschichte erzählt wird, konnte mich keine einnehmen. Weder Möchtegerncowboy, noch Kunsthäschen konnten mich packen. Der Headhunter hat dann doch etwas Action in die Geschichte gebracht und mein Durchhaltevermögen dadurch angespornt. Dennoch hat es für den 3.Teil nicht gereicht.

    Obwohl es meinen Geschmack nicht getroffen hat, ist es ein unglaubliches Buch, wenn man bedenkt, dass es in den 80er Jahren veröffentlicht wurde.

    Fazit: Cyberpunk wird aus der Liste meiner Genre gestrichen.

  9. Cover des Buches Cyber Trips (ISBN: 9783838794587)
    Marie Graßhoff

    Cyber Trips

     (15)
    Aktuelle Rezension von: MartinaBookaholic

    Hat mir wieder richtig gut gefallen und ich bin gespannt, wie es enden wird. Sehr poetisch geschrieben und dennoch nicht überladen oder schwierig zu lesen. Passt perfekt. Außerdem mag ich die Erzählstimme, total angenehm und emotional, richtig dosiert. So muss ein Hörbuch sein!

  10. Cover des Buches Io spielt heute nicht (ISBN: 9783958100275)
    Veronika Carver

    Io spielt heute nicht

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Molly2802

    Das Cover von Io spielt heute nicht gefällt mir sehr gut. Die Frau mit dem Sidecut, den roten Haaren, schwarzer Lederjacke und der Roboterhand mit diesen stechenden Augen haben mich auf das Buch neugierig gemacht. 

    Io, Cyber Wissenschaftlerin, erhält die Diagnose ALS. Ihr Chef macht ihr einen Vorschlag. Sie soll in einem Kampf ums Überleben-Virtual Reality Spiel antreten. Wenn sie gewinnt, dann zahlt ihr Chef die Behandlung. In dem Spiel kämpfen mehrere Spieler gegeneinander, um das Preisgeld zu gewinnen. Verbünden sich jedoch und arbeiten als Team zusammen. Io lernt in dem Spiel Trissa kennen. Die beiden harmonieren auf einer ganz besonderen Ebene miteinander und verlieben sich ineinander. Ohne jetzt zuviel zu verraten, entkommt Io mit Trissa dem Spiel und landen zusammen bei Io’s Eltern. Hier erfahren sie noch einige Interessante Aspekte aus dem Spiel (gerade auch in Bezug auf Emil) und nehmen sich danach eine Auszeit. 

    Eine sehr interessante Geschichte. Wenn man bedenkt, das sowas theoretisch möglich wäre, das eine Firma ihren eigenen Nachwuchs züchten möchte und Mütter dafür über einen gewissen IQ verfügen müssen, damit sie überhaupt ein Kind in die Welt setzen dürfen. Die Autorin hat hier ein wirklich sehr gutes Buch geschrieben.

  11. Cover des Buches Mars Ultor: Nemesis (ISBN: 9783740771959)
    David Reimer

    Mars Ultor: Nemesis

     (19)
    Aktuelle Rezension von: snekistar

    Teil 1 hat mir recht gut gefallen aber dieses Buch überhaupt nicht. Ein paar Türsteher in Uniform reparieren ein Raumschiff, spielen Arzt und suhlen sich ständig in Selbstmitleid. Der Lieblingssatz dieser unfähigen Truppe "Ich sage es zum letzten Mal". Das Ende war einfach nur lächerlich.

  12. Cover des Buches Code X - Das Erwachen der Cybertechs (ISBN: 9783426528006)
    Lucinda Flynn

    Code X - Das Erwachen der Cybertechs

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Shishi

    Ein grundsolides Erstlingswerk in einer gut beschriebenen Cyberpunk-Dystopie voller Megakonzerne, Hightech, Dreck und Blut. Die zwei Hauptcharaktere Jace und Sam sind durchweg gut geschrieben, beide haben ihre Motivation gegen das System zu kämpfen. Jace als gejagter des Systems mit der besonderen Fähigkeit sich allein mit seinen Gedanken in den Dataspace, das Informationsnetz der Welt um ihn herum, einzuloggen und es zu verändern und Sam als Rebellin gegen die Konzernherrschaft die von den Konzernen erpresst und versklavt wurde. Doch nicht nur die Konzerne sind eine Gefahr. Draußen lauert eine KI die niemandem besonders Wohlgesonnen ist und eigene Pläne verfolgt. Doch nicht nur die Hauptakteure sind gut geschrieben, auch die Nebencharaktere und durchweg schön beschriebenen Schauplätze bauen eine raue und düstere Atmosphäre auf. Die Stadt Neon City erinnert sehr stark an Night City aus dem Cyberpunk-Universum von Mike Pondsmith und an Chiba City aus William Gibsons Neuromancer. Absolute Armut existiert Wand an Wand mit unermesslichem Reichtum und Macht, Konzerne bestimmen den Lauf der Welt und schröpfen die Menschen aus wie sie können. Die Handlung baut sich auf den ersten 100 Seiten gut auf, hat durchweg ein zügiges Tempo und zieht einen in ihren Bann mit interessanten Wendungen, Opportunistischen Alleingängen einzelner Charaktere und dem dauerhaften Gefühl zu wenig Zeit zu haben, sich beeilen zu müssen. Themen wie Menschenrechte, Verschmelzung von Technologie und Menschen und übermacht der Technnik sind hierbei auch noch sehr starke Themen die zum Denken anregen abseits der Haupthandlung und fesseln zusammen mit dem Worldbuiling beim Lesen. Ich hatte sehr viel Spaß mit dem Buch. Einzig vom Ende hatte ich mir etwas mehr Wumms erwartet. 


    Fazit:

    Insgesamt ein sehr guter, düsterer Cyberpunk Roman mit tollem Worldbuilding und spannenden Themen. Für Fans von Neuromancer und Cyberpunk eine klare Empfehlung!


    Danke an den Knaur Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar!

  13. Cover des Buches Shadowrun: Für alle Fälle Kincaid (ISBN: 9783957890986)

    Shadowrun: Für alle Fälle Kincaid

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Der elfische Privatschnüffler und Magier, hat sich über die Jahre hinweg in seiner Nachbarschaft, im Puyallup einen gewissen Ruf, als strikter Ordnungsmacht, erarbeitet. Bei einem Einsatz für seinen Ex-Arbeitgeber, geriet Kincaid an einen mächtigen Vampir, welcher ihm fast bis aufs letzte seiner magischen Fähigkeiten beraubte. Seinen Gerechtigkeitsdrang und seinen Kampfeswillen hat Kincaid nicht verloren und um seinen magischen Verlust auszugleichen hat er sich der Technik hingegeben und sich Cyberware einpflanzen lassen.

    So hat Kincaid sich ein einigermaßen sicheres Leben geschaffen und verdingt sich nun als Privatermittler, welchen seine Aufträge nicht wirklich vor großen Schwierigkeiten stellen. Zwar muss er sich immer auf den laufenden halten, aber lieber eine Wand im Rücken als eine Klinge oder Kugel.

    Allerdings, als Kincaid einen persönlich gelagerten Auftrag, einen Mord an einen ehemaligen Weggefährten annimmt, gerät sein Leben aus den Fugen. So muss er sich und seine Handlungen mehrfach hinterfragen bzw. er steht vor Herausforderungen die er sich selbst als Sicherheitsmagier nicht gewünscht hatte.

    MEINE MEINUNG
    Nachdem ich beim letzten Roman doch das ein oder andere zu meckern hatte, fange ich hier mal mit einer positiven Nachricht an. Das Lektorat ist durchgehend auf einem guten Niveau und harkt nicht so wie bei „Ein ganz normaler Auftrag“. Dafür gibt’s schon mal ein Daumen hoch.

    Die Buchausstattung fand ja bereits bei mir Anklang, daran hat sich hier auch nichts geändert.

    Nun komm ich aber zur Story. Man steckt ohne viel Tamtam sofort im Geschehen und wird direkt in den Alltag von Kincaid gezogen. Man fühlt quasi schon den Türknauf und das Sicherheitsschloss seiner eigenen Wohnung und hofft, dass einem nicht direkt die Drecksluft entgegenschlägt, welche Seattle ja auszeichnen. Und so macht das miterleben, selbst keiner Dinge einfach Spaß.

    Allerdings schafft es Zimmerman nach und nach die Schlagzahl und das Tempo zu erhöhen ohne das man dabei das Gefühl hat, man wird durch die Story gehetzt oder man hat was nicht mitbekommen.

    Bei der Charakterbeschreibung war das Kopfkino gut versorgt und der Film auf der Leinwand lief flüssig durch.

    „Für alle Fälle Kincaid“ hat mir ein paar schöne schattige Stunden bereitet und wirklich Spaß gemacht. So sollte es Minimum weitergehen mit den SR-Romanen, dann bin ich zufrieden.

  14. Cover des Buches Snow Crash (ISBN: 9783442453023)
    Neal Stephenson

    Snow Crash

     (132)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Snow Crash erschien erstmals 1992. 

    Der Roman ist in einem 21. Jahrhundert angesiedelt, in dem die staatliche Ordnung in den USA und im asiatischen Raum zerfallen ist. Privatwirtschaftliche Unternehmen bieten Wohnraum und Schutz für Privilegierte und sehen sich als eigenes Hoheitsgebiet an. Das FBI gibt es noch, die Polizeiarbeit vor Ort übernehmen Privatfirmen.

    Hiro Protagonist ist vieles. Er ist ein Hacker, der an der Entstehung des Metaversums - ein Cyberspace Universum - beteiligt gewesen; fristet sein aktuelles Auskommen als Pizza-Auslieferer für die Mafia. Y.T. ist ein Teenie und arbeitet für einen Kurierdienst. Sie besticht durch ihren Wagemut. Hiro und Y.T. sind die Hauptpersonen dieses vielschichtigen Romans.

    Stephenson beschäftigt sich intensiv mit dem Thema "Viren" in jedem gebräuchlichen Sinne. Lange Passagen behandeln die sumerische Antike, den Turmbau zu Babel und die Entstehung der Sprachen. Er schlägt eine Brücke hinzu Computerviren und ihre Bedeutung für die reale und fiktive Welt. 

    Meinung:

    Stephenson's Bücher sind nie einfach zu lesen und Snow Crash reiht sich hier ein. 

    Die Brücke zwischen antiker Glaubenswelt und heutigem Cyberspace ist gigantisch und wird über viele Seiten aufgebaut. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das manchem zu weit hergeholt ist.

    Die Hauptpersonen müssen sich in einer Welt behaupten, die so hoffentlich nie kommen wird. Y.T. und Hiro sind aber gut gezeichnet, realistische Charaktere und haben mir gut gefallen.

    Manches, was in aktuelleren Werken wie z.B. Ready Player One vorkommt, wurde hier vor gedacht und daher kann man das Werk durchaus als "Anfang des Cyberpunks" bezeichnen. 

    Fazit:

    Auch nach 30 Jahren noch immer ein lesenswertes Buch. 

  15. Cover des Buches Otherland. Band 2 (ISBN: 9783608949629)
    Tad Williams

    Otherland. Band 2

     (228)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Fluss aus blauem Feuer ist die klassische Fortsetzung: Alle Personen sind bekannt, die Geschichte knüpft nahtlos an die des ersten Buches an und hört ebenso abrupt auf. Man muss also den ersten Band gelesen haben.
    Nachdem ich den ersten Band "Stadt der goldenen Schatten" geradezu verschlungen habe, war ich besonders gespannt auf die Fortsetzung. Und Tad Williams hält, was er verspricht. Dieses Buch enthält an die zehn verschiedenen Handlungsstränge und jeder einzelne ist auf seine Art spannend. Das virtuelle Netzwerk "Otherland" ist das Werk einer Vereinigung der reichsten Menschen der Welt, der so genannten "Gralsbruderschaft". Ihr Ziel ist es, unsterblich zu werden. Eine kleine Gruppe von Menschen versucht in dem Netzwerk gegen die Vereinigung zu kämpfen. Sie sind in dem virtuellen Netzwerk gefangen, wo sie von einer bizarren Welt in die nächste reisen. Da gibt es riesige Insekten, gefährliche Salatzangen und den Zauberer von Oz. Tad Williams' Phantasie scheint keine Grenzen zu kennen.
    Wer einmal mit der Otherland-Serie angefangen hat, kommt nicht mehr davon los. Das Buch ist mit seinen fast 900 Seiten zwar sehr dick, hat aber keine nennenswerten Längen.

  16. Cover des Buches Cyberempathy (ISBN: 9783947147083)
    E.F. v. Hainwald

    Cyberempathy

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Beatrice_Plaumann

    Ich habe den Autor E. F. v Hainwald auf der BuchBerlin getroffen und war mir unschlüssig ob ich sein Buch kaufen soll oder nicht. Aber v. Hainwald meinte ich solle mal was neues wagen und das habe ich gemacht. Ich habe zwar schon einmal Dystopien gelesen aber diese war so anders als alle anderen.

    Der Schreibstil ist flüssig und bildgewaltig. Man kann sich super in diese Welt hineinversetzen und lebendige Bilder Formen sich beim Lesen im Kopf. Als wäre man selbst Teil dieser Welt. Die Eindrücke der Stadt und der Menschen sind gewaltig aber auch beängstigend. Man fragt sich selbst, will ich in so einer Welt leben? Was ist richtig, was ist falsch?
    Auf der einen Seite gibt es die Oberstadt Skyscrape, eine Welt in der es keine Verbrechen, keine Gewalt und keine Kriege gibt. Jeder kann sein wie er möchte, es gibt Glück und Wohlstand.
    Dann gibt es die Unterstadt, eine dunkle, archaische Welt voller Leid und Gewalt wo die Menschen ums Überleben kämpfen.
    Beide Welten haben mich fasziniert aber auch verängstigt.

    Die Geschichte ist aber nicht nur düster und dunkel, es gibt auch allerhand Lacher, eine Prise Romantik, Freundschaft und Zusammenhalt. Ich mochte die Charaktere aus der Unterwelt so gar lieber. Ich habe mit Leon und den anderen mitgefiebert, war begeistert von Leon's Entwicklung. Der cyborgähnliche Rade hat mich genauso fasziniert wie die Prostituierte Lux und die taffe Mechanikerin Skylynn.

    Dieses Buch entführt den Leser und eine fantastische Cyberwelt und zeigt wie wichtig es ist Empathie zu zeigen und zu fühlen. Wir sollten niemanden verurteilen nur weil er anders aussieht, denkt, fühlt oder liebt.

    Das Cover ist wunderschön und spricht für sich. Von mir bekommt Cyberempathy 5/5 ⭐

  17. Cover des Buches Schattenjäger (ISBN: 9783453522077)
    Markus Heitz

    Schattenjäger

     (73)
    Aktuelle Rezension von: FlintstonesRequiem
    ...sondern auch für die, die es nur zu gerne wären, aber keinen zum spielen finden :) Allerdings macht es den Einstieg vielleicht leichter, wenn man das zumindes zu Beginn merkwürdig wirkende Crossover aus Cyberpunk und Fantasy gewohnt ist. Aber auch ohne solche Vorkenntnisse: Schattenjäger ist ein mal wieder ein grandioser Roman von Markus Heitz, der (wie immer) völlig neue Welten eröffnet und der absolut süchtig macht.
  18. Cover des Buches Schattenläufer (ISBN: 9783453522329)
    Markus Heitz

    Schattenläufer

     (53)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Otherland. Band 3 (ISBN: 9783608949636)
    Tad Williams

    Otherland. Band 3

     (198)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

     912 Seiten die es in sich haben! Stunde um Stunde Lesevergnügen, und dazu jede Menge ausgefeilter Ideen in simulierten Welten, aber auch Ausflüge in die futuristische Realität. Wer sich auf diese Reihe einlässt, der hat eine große High-Fantasy-Welt vor sich, in der man rasend schnelle Entscheidungen treffen muss, um am Leben zu bleiben und sich ständig neuen Herausforderungen zu stellen hat.

  20. Cover des Buches Otherland. Band 4 (ISBN: 9783608949643)
    Tad Williams

    Otherland. Band 4

     (189)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Nach den verstrickten Handlungen der Bände 1-3 ist es kein Wunder, dass der letzte Band einen solchen Seitenumpfang hat. In spannenden Schritten kommt man nach und nach dem Geheimnis auf die Spur (sodass man auch über kurze Langeweileabschnitte hinweg sieht), bis in einem gigantischen Finale alle Lösungen geliefert werden. Hinter her ist man nur traurig, dass es nicht noch weiter geht.

  21. Cover des Buches Mustererkennung (ISBN: 9783453522046)
    William Gibson

    Mustererkennung

     (38)
    Aktuelle Rezension von: TomMaurer

    MUSTERERKENNUNG ist ein Spionagethriller der leisen Töne – und das ist gut so. Gibson schreibt am besten, wenn er nah bei seinen Charakteren und im Moment bleibt, den Details seiner Welt viel Aufmerksamkeit schenkt und die diffuse Spannung zwischen den Figuren thematisiert. Diese Passagen tragen diesen unaufgeregten, fast stillen Roman über weite Strecken bis zu einem Finale, das dann leider unterwältigt, auch weil die Karten – einmal aufgedeckt – wenig beeindrucken.

    Dennoch hallt die Geschichte über die "Coolhunterin" Caye Pollard, die auf der Suche nach dem bzw. den Urheber/innen mysteriöser Videoclips quer durch die Welt jettet, nach. Das liegt eben auch daran, dass den "Nebenschauplätzen" hier so viel Raum gegeben wird. So entsteht eine Welt, in der man sich gerne bewegt und als Leser bald heimisch fühlt.

    Klar, was Gibson vor über 20 Jahren an technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen voraussagte, hat sich mittlerweile überholt oder ist so nicht eingetreten. Doch MUSTERERKENNUNG will auch kein zweiter NEUROMANCER sein. Der erste Teil einer (damals) neuen Trilogie scheint mehr an den titelgebenden Mustern als an Zukunftsvisionen interessiert gewesen zu sein, bringt aber die gleichen Qualitäten mit, die auch Gibsons andere Romane auszeichnen.

    Was Stilistik und Erzählweise betrifft, macht Gibson dabei niemand so leicht etwas vor. Seine nüchtern-detaillierte, doch stets emotional zugängliche Art zu schreiben harmoniert hervorragend mit der Handlung und ihren Themen. Gibson schreibt präzise, aber auch locker, in einer Mischung, die ich auch heute noch hochinteressant finde. MUSTERERKENNUNG so lange nach Veröffentlichung zu lesen, zeigt vor allem: Ob man nun seiner Zeit voraus ist oder nicht – gutes Erzählhandwerk ist zeitlos.

    Fazit: Stilistisch ein Erlebnis, über weite Strecken unterhaltsam, am Ende und im Gesamtbild aber "nur" gut.

  22. Cover des Buches Das Patent (ISBN: 9783426629383)
    Lincoln Child

    Das Patent

     (50)
    Aktuelle Rezension von: MissSweety86
    Inhalt
    So rasant wie eine Achterbahnfahrt. Der gigantische Freizeit- und Vergnügungspark Utopia ist ein Riesengeschäft. Elektronische Sensationen, Roboter und raffinierte Hologrammprojektionen ziehen die Besuchermassen an. Doch plötzlich kommt es zu erschreckenden Pannen und einem tödlichen Unfall auf dem Gelände. Der Erfolg hat den Edelgangster John Doe angelockt, der über eine ausgewählte Crew von Computerfachleuten und Killern herrscht. Objekt der verbrecherischen Begierde ist vor allem ein Patent, mit dem die Betreiber des Parks ungeahnte Gewinne zu machen hoffen. Mit Hilfe von Computermanipulationen drohen die Erpresser, die vor nichts zurückschrecken, den Park Schritt für Schritt ins Chaos zu stürzen ...


    Meinung
    Lincoln Child versteht es einen zu fesseln. Das Buch steckt von Anfang bis Ende voll mit Spannung. Es ist sehr detailiert aufgebaut so das man sehr gut in die Technik des Parks verstehen kann.
    Ich habe bis jetzt nur das eine Buch von ihm gelesen habe mir aber schon sagen lassen das seine anderen Buch auch sehr gut sein sollen.

    Fazit
    Spannung pur und sehr gut aufgebaut.
    "Das Patent" von Lincoln Child ist im Knaur Verlag erschienen hat 624 Seiten und gibt es mittlerweile nur noch gebraucht zu kaufen.
  23. Cover des Buches TAKC 3000 (ISBN: 9783453213197)
    Markus Heitz

    TAKC 3000

     (16)
    Aktuelle Rezension von: hp
    Shadowrunbücher liest man halt v.a. wenn man die Shadowrunwelt mag, dies hier ist solide SciFi.
  24. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: 9783596706648)
    Ernest Cline

    Ready Player One

     (709)
    Aktuelle Rezension von: nymphe--

    Stellt euch vor in einer Welt zu leben, in dem ihr fast alles haben könnt, was ihr wollt. Ihr könnt aussehen wie ihr wollt, könntet zum Beispiel statt klein groß sein, statt Frau Mann oder statt schwarz weiß. Ihr könntet einem DMC 50 DeLorean fahren oder mit einem X-Wing ferne Galaxien entdecken. Ihr könntet wie die Helden eurer Lieblingsfilme leben. Auch wenn dies nicht die Realität wäre, sondern ein Videospiel, eine Simulation, würde das für euch einen Unterschied machen?

    In Ernerst Clines Roman Ready Player One ist dieses Szenario bereits Realität geworden. Der 2011 erschienenen Geschichte spielt in einer düsteren Zukunftswelt, in der die Zeit der billigen Energie vorbei ist. Der Klimawandel und die damit einhergehende Energiekrise hat die Menschheit von einer Zeit des Wohlstands wieder in die zurück versetzt, wo das Überleben regelrecht zu einem Kampf gibt. Nur eines gibt den Menschen Hoffnung, die OASIS (Ontologically Anthropocentric Sensory Immersive Simulation). Ein Videospiel, das alle Menschen miteinander verbindet. Längst ist jedoch mehr geworden als das. Es ist eine Zufluchtsstätte für die Menschen aus ihrer Realität. Dort gehen sie zur Schule, shoppen, arbeiten, Treffen ihre Freunde und können jemand anders sein. Nachdem der Erfinder der OASIS, James Halliday, tragischerweise verstirbt, startet er die größte Jagd der Welt, nämlich nach einem Easter Egg, das sie irgendwo in der OASIS versteckt sein soll und demjenigen, der es findet, Hallidays komplettes Erbe hinterlässt.

    2045 ist auch der 18-Jährige Wade Watts auf der Jagd nach dem Osterei. Seine Vater, der unbedingt wollte, dass der Name seines Sohnes alliterativ ist wie die der Superhelden und die Mutter, die mit Wade zusammen sein OASIS Konto erstellt hatte. Beide starben leider früh, weshalb Wade bei seiner Tante leben muss, meistens jedoch verbringt er die Zeit über in seinem Versteck, eingeloggt in die OASIS. Wade gelingt es schließlich den ersten Hinweis auf dem Weg zum Easter Egg zu knacken, womit er einen Wettlauf der Zeit beginnt, denn das Internetunternehmen IOI setzt alles daran, dass Easter Egg zu finden, um die Kontrolle der OASIS zu erlangen. Wenn auch mit schmutzigen und illegalen Mitteln. Wade muss nun kämpfen, um die Welt, die er liebt, zu beschützen.


    Tatsächlich habe ich den Film zu Ready Player One zuerst gesehen. Mit hat er schon sehr gut gefallen. Bildlich gesehen war er der Wahnsinn und mir gefiel die verschiedenen Anspielungen und Hommage an die Popkultur der 80er Jahre. Da schlägt das Nerdherz doch etwas höher. Ich hatte gehört, dass das Buch sehr anders zum Film sein soll und war deswegen gespannt es zu lesen und es hat mich ehrlich gesagt umgehauen.

    Klar, ich muss zugeben, dass die Handlung im Buch sehr unterschiedlich zum Film ist, doch im Gegensatz zu vielen Verfilmungen, stört mich das hier nicht im geringsten. Meiner Meinung nach funktioniert der Film, so wie er ist, sehr gut und das gleiche im Buch. Der Roman ist deutlich detailreicher in der der Beschreibung der Lebensumstände und daher auch etwas düsterer. Es schockiert ein, wenn man hört, dass Wade 6 Monate lang sein winziges Apartment nicht verlassen hat und quasi nur in der OASIS gelebt hat und fast wirkt es so, als wäre das echte Leben nur die Simulation und das gar nicht der richtige Wade Watts, sondern Parzival, sein Avatar, wäre seine wahre Identität. Doch im gleichen Gedankengang fand ich heraus, dass wir heutzutage in den sozialen Medien genau das gleiche machen. Die Anonymität im Netz schützt uns, gibt uns aber auch Möglichkeiten. Wer sieht schon so aus wie auf seinem Tinder-Profil, wessen Leben ist schon so perfekt wie auf Instagram und wie viele Stunden am Tag verbringen wir nicht auf TikTiok? Das Internet bietet Leuten, die nie ihr Zimmer verlassen haben Zugang zur ganzen Welt, schüchterne Menschen, denen es schwer fällt, Freunde zu finden, treffen plötzlich auf gleichgesinnte. Und nicht zuletzt ist es für unseres berufliches Leben immer wichtiger, wie viele Follower wir auf den sozialen Netzwerken haben.

    Diese Tendenz der Entwicklung ist rasant und finden schließlich in Ready Player One ihren Gipfelpunkt.

    Die OASIS ist zugleich Fluch als auch Segen für die Menschen und schließlich kämpfen Wade und seine Freunde am Ende, um sie zu beschützen. Denn obwohl man erst verstört ist von der Vorstellung sein ganzes Leben in einer virtuellen Realität zu verbringen, stellt sich die Frage, wie schlecht ist die OASIS wirklich und ist sie tatsächlich der Hauptschwachpunkt dieser Gesellschaft?

    Was mir an dem Roman ebenfalls so gut gefallen hat, ist, dass neben der so schrecklichen Zukunft, die Cline zeichnet, er auch vor allem und hauptsächlich mit seiner Geschichte ein Liebesbrief an alle Gamer und Nerds schreibt. Das ganze Buch über dreht es sich darum die Hinweise von Halliday mithilfe des Wissens der US-amerikanischen Popkultur der 80er Jahre zu entschlüsseln. In einem Atemzug tauchen Dungeons & Dragons, Star Wars und WarGame auf. Obwohl mein Wissen nicht längst so groß ist, wie das von Wade oder Art3mis ist, habe ich mich immer gefreut, wenn ich mal eine Anspielung verstanden habe und das verbindet einen unglaublich mit dem Buch und den Charakteren. 

    Es hat auch etwas tröstliches an sich, dass nach all den Jahren, die Menschen immer noch Begeisterung für Zurück in die Zukunft oder Blade Runner aufbringen. Dass sie immer noch die gleichen Videospiele spielen oder Filme schauen, obwohl ihre Technik und Qualität total veraltet ist. Und das ist etwas, von dem ich denken, was positiv aus dem Buch mitnehmen können. Dass sowas nicht einfach verschwinden wird, auch nicht, wenn unsere Welt total am Arsch ist. 

    Im Anschluss kann ich Ready Player One nur wirklich jedem ans Herz legen, der im inneren ein kleines Nerdherz schlagen hat. Aber natürlich auch jedem anderen und auch besonders der Generation, die in den 80ern aufgewachsen sind. Vielleicht werden Sie die Stirn runzeln, aber im Inneren werden Sie sich freuen, die Begeisterung von damals wieder zu erleben. 


    G A M E O V E R

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