Bücher mit dem Tag "computerspiele"

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87 Bücher

  1. Cover des Buches Rock my Dreams (ISBN: 9783734105555)
    Jamie Shaw

    Rock my Dreams

     (413)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    „Rock my Dreams“ erzählt die Geschichte von Hailey Harper und Mike Madden. Sie kommt aus einfachen Verhältnissen und studiert Tiermedizin. Er ist der Drummer der erfolgreichen und berühmten Rockband „The Last Ones to Know” und der Ex-Freund von Haileys Cousine. Das Buch wurde von der US-amerikanischen Autorin Jamie Shaw geschrieben und ist 2017 als eBook und Taschenbuch im Blanvalet Verlag (Penguin Random House Verlagsgruppe) erschienen. „Rock my Dreams“ ist der vierte und letzte Band der „The Last Ones to Know” Reihe.

    Ich hätte so gerne eine Bindung zu Hailey aufgebaut, doch ihr Verhalten und ihre Entscheidungen haben dies unmöglich gemacht. Mal abgesehen davon, dass ich beide nicht nachvollziehen konnte, zeichnet sie weder das eine noch das andere positiv aus. Im Grunde ist Hailey Harper eine junge Frau, die gerne stark wäre, leider steht sie sich dabei immer wieder selbst im Weg. Diese Frau hat kein Selbstwertgefühl, keine Selbstachtung und schon gar keine Selbstbewusstsein. Stellenweise war sie wie ein kleines naives Mädchen, dass keinen eigenen Willen besitzt.

    Theoretisch ist Mike Madden eine witziger Charakter, der eine einfühlsame Seite hat. Er denkt eher an seine Mitmenschen als an sich selbst und seine Selbstlosigkeit bringt ihn bisweilen in Bedrängnis. Praktisch ist es mir nicht gelungen eine Bindung zu ihm aufzubauen, weil mir schlichtweg seine Gedanken und Gefühle gefehlt haben. So fiel es mir auch schwer seine Entscheidungen und sein Verhalten nachzuvollziehen. Ich hätte sehr gerne einen intensiveren Blick in seinen Kopf geworfen.

    Ich hatte mich so sehr auf die Geschichte von Mike gefreut, weil er bereits in den Vorgängerbänden meine Neugierde wecken konnte. Leider bin ich ganz schön enttäuscht. Die Beziehung zwischen Hailey und ihrer Cousine Danica hat die ganze Geschichte kaputt gemacht. Ich habe zwar keine Vergleichswerte, aber ich denke, dass man die Beziehung der beiden Cousinen problemlos als toxisch bezeichnen kann. Danica ist ein gewissenloses Miststück, dass nur dann glücklich ist, wenn das Ganze Universum nach ihrer Pfeife tanzt. Das Wort „Nein“ ist ein Fremdwort für sie. Sie bekommt immer ihren Willen und wer es wagt sich gegen sie zu stellen, bezahlt dafür. Mit diesem Verhalten bildet Danica den Bösewicht der Geschichte. Ich hatte kein Problem mit ihr. Sie hat sogar für das Maß an Drama gesorgt, dass der Geschichte Spannung verliehen hat. Mein Problem war Haileys Verhalten gegenüber Danica. Ich möchte hier niemanden spoilern daher werde ich nicht ins Detail gehen. Jedes Mal, wenn Danica Hailey wie Dreck behandelt hat, dann hat Hailey das einfach akzeptiert. Das sie sich niemals gewehrt hat, hat mich aufgeregt.

    Die deutsche Übersetzung von Jamie Shaws Schreibstil ließ sich flüssig lesen. Die Wortwahl hat zum Genre gepasst. Die Geschichte wird fast ausschließlich aus der Sicht von Hailey erzählt. Lediglich der Epilog ist aus Mikes Sicht. Das Buch wurde in der ersten Person geschrieben.


    Fazit

    Irgendwie war das Buch gut und irgendwie auch nicht. Die Geschichte konnte mich leider nur bedingt überzeugen.

  2. Cover des Buches Neunzehn Minuten (ISBN: 9783492253987)
    Jodi Picoult

    Neunzehn Minuten

     (931)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Amokläufe sind leider immer wieder ein aktuelles Thema, um das man einfach nicht rum kommt. Ich habe bereits einige Bücher zum Thema Amoklauf gelesen, um „Neunzehn Minuten“ habe ich allerdings bislang immer einen großen Bogen gemacht, warum auch immer. Nun war es endlich soweit und ich wollte dem Buch die Chance geben, dass es verdient hat – und ich habe es nicht bereut.

    Jodi Picoult hat einen angenehmen Schreibstil, der sich nach anfänglichen Schwierigkeiten leicht und flüssig lesen lässt. Zunächst hatte ich sehr große Probleme mit dem recht schnellen Perspektivenwechsel. In diesem Buch kommen unglaublich viele Menschen immer wieder zu Wort und ich hatte so meine Schwierigkeiten, sie alle einzuordnen. Allerdings habe ich dies nach den ersten hundert Seiten doch relativ gut hinbekommen. Die Geschichte wird sensibel und eindringlich erzählt. Jodi Picoult lässt dabei kein Schicksal aus und stellt den Amokläufer nicht einfach nur als brutalen Mörder hin, sondern versucht, ihm eine faire Chance zu geben, indem seine komplette Vergangenheit ausgiebig thematisiert wird.

    Durch die vielen Perspektivenwechsel lernt man eine Menge Charaktere kennen, die es in sich haben. Bei einigen konnte ich nur genervt den Kopf schütteln, andere musste ich einfach gern haben, bzw. mit ihnen mitfühlen, selbst dann, wenn es dabei um einen Täter ging. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf Peter und Josie gelegt.

    Peter wird durch jahrelanges Mobbing zum Amokläufer. Er ist ein stiller, sensibler Junge, der im Leben kaum eine faire Chance erhalten hat und wurde von seinen Mitschülern vom ersten Schultag an gemobbt. Direkt am ersten Schultag wird ihm die Brotdose aus dem Bus geworfen, es folgen Beleidigungen und Gewalt. Dazu muss Peter mit einer Mutter leben, die ihn ständig übermuttert und sich in seine Angelegenheiten einmischt, sodass er in der Schule nur noch mehr gemobbt und gemieden wird. Natürlich kann dies alles nicht einen Amoklauf rechtfertigen, allerdings kann man im Laufe der Geschichte verstehen, wieso er dies als letzten Ausweg gesehen hat.
    Josie ist dagegen eine Protagonistin, die mir nicht leid getan hat. Früher war sie seine beste Freundin, heute meidet sie ihn mehr oder weniger, da sie lieber mit den Leuten ihre Zeit verbringt, die ihm das Leben zur Hölle machen. Während des Amoklaufes verliert sie ihren Freund, sie selbst wird dabei nur leicht verletzt. Es fiel mir stellenweise wirklich schwer sie zu mögen, da sie sehr aufmüpfig auf alles reagiert und ihren Mitmenschen kaum Chancen lässt. So ist ihr Verhältnis zu ihrer Mutter enorm gestört. Diese ist Richterin und muss somit auch außerhalb des Gerichtssaals immer ihre Maske tragen, die sie selbstbewusst und neutral erscheinen lässt.

    Auch andere Charaktere wie z.B. Peter Mutter Lacy, Josies Mutter Alex, der Polizist Patrick und Peters Anwalt Jordan kommen zu Wort.
    Lacy ist eine Übermutter, die ihren Sohn in Watte packt und dadurch nicht wirklich auf das Leben vorbereitet. Durch ihre Besuche in der Schule verschlechtert sie Peters Standing in der Schule nur noch mehr, sodass es zu weiteren Mobbingattacken kommt. Leider ändert sich auch im Laufe der Geschichte ihr Verhalten nur minimal. Alex ist dagegen eine sehr selbstbewusste Frau, die durch ihren Job als Richterin ständig souverän auftreten muss. Ihr Verhältnis zu Josie ist angespannt und es gelingt ihr nur sehr schwer, sich ihrer Tochter wieder zu nähern. Patrick ist ein sehr sympathischer Charakter, der mit Herzblut Polizist ist. Er hat mit dem Amoklauf schwer zu kämpfen und möchte bei allen Ermittlungen dabei sein, um zu verstehen, was wirklich vorgefallen ist. Gleiches gilt für Jordan, der als Peters Anwalt auftritt. Er ist relativ cool und es gelingt ihm, seinen Job mit dem Privatleben zu trennen, Peters Fall lässt ihn allerdings nicht so schnell los.

    „Neunzehn Minuten“ wird sehr authentisch dargestellt. Sämtliche Gefühle wirken weder überspitzt, noch zu sehr von der Autorin gewollt. Peter war vor dem Amoklauf immer unglaublich ängstlich, während des Attentats war er dagegen selbstbewusst und entschlossen, im Gefängnis dagegen wieder ängstlich. Dazu kann er nicht nachvollziehen, wieso er plötzlich bestraft wird, wo ihm doch jahrelang andere Menschen das Leben zur Hölle gemacht haben. Das Verhalten der Medien und der Menschen, die betroffen sind, ist nachvollziehbar, auch wenn ich so manches Mal mit dem Kopf schütteln musste. So wird u.a. Peters Vater vom Dienst beurlaubt, obwohl er nichts für den Amoklauf kann.
    Dazu zeigt das Buch, was passieren kann, wenn Menschen jahrelang ausgegrenzt und gemobbt werden. Manche stehen einfach darüber und denken sich, dass auch andere Zeiten kommen, andere dagegen – wie Peter – flüchten sich in eine Scheinwelt, in der sie Rache nehmen wollen und den Plan irgendwann in die Tat umsetzen.
    Dazu kommt es immer wieder zu ungeahnten Wendungen, die ich zuvor nicht erwartet habe. So wird z.B. Josie immer wichtiger, obwohl dies zunächst absolut nicht so aussah.

    Die Covergestaltung ist ganz okay, allerdings kein Highlight. Jedoch sollte man bedenken, dass ein großes Cover bei so einem Inhalt absolut unnötig ist, denn die Schlichtheit, die auf dem Foto zu sehen ist, reicht vollkommen aus. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls gut und hat mich erst zu dem Buch gebracht.

    Insgesamt ist „Neunzehn Minuten“ ein erschütterndes Buch, das aufrüttelt und zum Nachdenken anregt, was Mobbing Menschen antun kann. Dies war mein erstes Buch von Jodi Picoult und es wird mit Sicherheit nicht das Letzte sein. Empfehlenswert!

  3. Cover des Buches Der Game Master - Tödliches Netz (ISBN: 9783570309612)
    James Dashner

    Der Game Master - Tödliches Netz

     (99)
    Aktuelle Rezension von: tintenwurm_
    Wenn man mal die ersten 50 Seiten gelesen hat und man sich an Begriffe wie "Tangent" "Sleep" und "Wake" gewöhnt hat packt einem der Gamemaster von der ersten Sekunde an. Man wird mitgenommen in die Welt des VirtNet in die Welt der 1000 Möglichkeiten. Michael und seine Freunde müssen den Gamemaster finden um die Welt zu retten. Ein sehr Spannendes THema das leider sehr verwirrend Umgesetzt wurde. 

    Für jemand der nichts von gaming versteht sind die vielen Welten und Räume verwirrend. Auserdem wird von der ersten bis zur letzten Seite volle Konzentration verlang sodass man diese Buch nicht einfach so zwischendurch lesen kann. Durch die locker leichte Schreibweise und die Schriftart komt man dennoch schnell  durch. 

    Das Buchcover zeigt Wolkenkratzer auf grau blau bewölkten Hintergrund dass leider auch nicht so passend gestaltet wurde. Da es ja ums Codieren und Hacken geht könnte ich mir gut vorstellen einpaar Codes aud dem Cover abzubilden etc. 


    Alles in allem ist der Gamemaster mal etwas anderes als normale Jugendbücher. Wenn man sich für Computer und Spiele interessiert ist man mit dem 414 Seiten langen Titel bestens bediehnt. Jedoch für alle anderen könnte das Buch ein Flop werden. Ich habe nachdem ich in die Materie eingetaucht war, jede einzelen Seite genossen und bin gespannt wie e im zweiten Bandvon James Dashner weiter geht.


  4. Cover des Buches Todesschrei (ISBN: 9783426638897)
    Karen Rose

    Todesschrei

     (957)
    Aktuelle Rezension von: arowana

    Sophie Johannson ist Archäologin und musste ihre Arbeit in Frankreich aufgeben und in die USA zurückkommen. Ihre Großmutter ist nach einem Schlaganfall in einem Pflegeheim und Sophie will sie regelmäßig besuchen. Ihr Geld verdient sie in einem drittklassigen Museum. Da kommt es ihr ganz gelegen, dass die Polizei sie um Hilfe bittet. In einem abgelegenen Feld wurde eine Leiche gefunden. Sophie soll mit ihrem Bodenradar nach weiteren Gräbern suchen. Was sie findet, schlägt nicht nur ihr, sondern auch der Polizei, aufs Gemüt. Neun Mordopfer und 16 weitere leere Gräber. Der Täter scheint sein grausames Werk noch nicht beendet zu haben. 

    Detective Vito Ciccotelli und Nick Lawrence bearbeiten den Fall. Bei der Obduktion wird festgestellt, dass die Opfer vor ihrem Tod brutal gefoltert wurden. Es wurden mittelalterliche Folterinstrumente verwendet. Durch Sophies Geschichtskenntnisse wird sie weiter in den Fall involviert, als ihr lieb ist. Vito allerdings ist es ganz recht. Er hat sich augenblicklich in die schöne Blondine verliebt und setzt alles daran ihr Herz zu gewinnen. Das ist nicht so einfach, den Sophie hat denkbar schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht.

    Im Übrigen sollte Vito einen sadistischen Mörder aufspüren. 

    Eine der Nebenhandlungen beschäftigt sich mit Daniel Vartanian und seiner Schwester, die versuchen ihre verschwundenen Eltern zu finden. 


    Die für Karen Rose typische Liebesgeschichte muss man mögen. Ich fand, dass die beiden einen Tick zu schnell ineinander verliebt haben. Viel mehr konnten mich die Familienverhältnisse der Protagonisten begeistern. Vor allem Vitos klischeehafte italienische Chaos Familie war unterhaltsam zu lesen. 


    Die Thrillerhandlung ist trotz den diversen Ausflügen in das Privatleben der Hauptdarsteller spannend. Dem Mörder und seinen Beweggründen wird genug Platz geben. Erst zum Schluss schwächelt die Geschichte. Das Ende war etwas zu abrupt und der Täter war plötzlich zu harmlos, was das Ganze etwa unglaubwürdig gemacht hat. 


    Für Leute die sich nicht an Liebes und Familiengeschichten in Thrillern stören ist

    Todesschrei wärmsten zu empfehlen. 

  5. Cover des Buches DAEMON (ISBN: 9783499256431)
    Daniel Suarez

    DAEMON

     (300)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Detective Pete Sebeck lebt in dem beschaulichen Ort Thousand Oaks in dem selten schlimmere Verbrechen geschehen als zu schnelles Fahren.Doch dann passieren plötzlich einige misteriöse Morde und Sebecks Hauptverdächtiger stellt sich als Matthew Sobol heraus, der nicht nur Chef einer der größten Computerfirmen der Welt ist, sondern auch vor einiger Zeit verstorben ist.Aus dem Jenseits heraus tötet Sobol Menschen mit Hilfe eines Computerprogramms das er vor seinem Ableben geschrieben hat und auch für Pete Sebeck hat er Pläne... Eine tolle Idee und der gute Schreibstil von Suarez machen dieses Buch sehr spannend und ich kann es jedem empfehlen, der sich für Computer interessiert oder einfach mal wieder einen tollen Thriller lesen will.

  6. Cover des Buches Erebos (ISBN: 9783867175715)
    Ursula Poznanski

    Erebos

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Vape

    Wir haben das Buch in der Schule gelesen und ich habe es in dieser Zeit nicht nur einmal gelesenen sondern mehrmals aber nicht aus Zwang sondern weil es so gut geschrieben ist. Und kann jetzt alles auswendig. Das Buch von Ursula Potznanski ist sehr flüssig geschrieben und man hat gleich Lust selber das Videospiel zu bekommen und zu spielen.

  7. Cover des Buches Die Maske der Gewalt (ISBN: 9782919804139)
    Jennifer B. Wind

    Die Maske der Gewalt

     (72)
    Aktuelle Rezension von: abendsternchen

    Anfang des Jahres hab ich die Maske der Gewalt beendet und ich fand das Buch sehr gut.


    Der Klappentext des Buches gibt euch einen kleinen Einblick in das Buch, so dass ich euch hier nichts weiter zum Inhalt schreibe. Alles weitere wäre Spoiler und das wollen wir doch nicht.


    Allein das Cover hat mir schon gefallen, der wolkenbehangene Himmel, das Zirkuszelt dazu. Beides zusammen erzeugt hier schon eine getrübte Stimmung.


    Da ich von der Autorin zuvor noch nichts anderes gelesen habe, war mir ihr Schreibstil bis dato auch nicht bekannt. Aber ich kann sagen das dieser mir gefallen hat. Das Buch Die Maske der Gewalt ließ sich sehr gut lesen. Die Kapitel wechselten zwischen den Protagonisten und auch zum Täter bekam man kurze Einblicke. Auch waren die Kapitel nicht zu lang gehalten, so das es recht angenehm war. Man kam sehr gut voran und es lies sich recht gut und einfach lesen.


    Auch haben die Protagonisten mir gefallen. Richard Schwarz, ein Mann der recht allein lebt, war mir doch recht sympathisch. Seine Beweggründe und Handlungen waren für mich nachvollziehbar.


    Theres kam mir am Anfang ein wenig wirr herüber. Was sicherlich auch mit ihrer Krankheit zusammenhängt. Dennoch konnte man sie irgendwie mögen. Ich bin gespannt was man über sie in Band 2 noch lesen wird.


    Als Triggerwarnung kann man hier häusliche Gewalt und auch das Thema Sucht mitgeben. Hier liefert die Autorin am Ende ihres Buches, ein paar Anlaufstellen für betroffene mit.

    Für mich war die Maske der Gewalt ein rundum gelungener Thriller mit dem ich spannende Lesestunden hatte. Ich freu mich jetzt darauf mit Band 2 fortzufahren. Denn seid euch sicher, mit Ende von Band 1 solltet ihr Band 2 bereits parat liegen haben.


  8. Cover des Buches 88 Namen (ISBN: 9783596700936)
    Matt Ruff

    88 Namen

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Horatio-Buecherliebe

    Matt Ruffs Roman mit dem etwas rätselhaften Titel „88 Namen“ zielt von Seiten des Verlags auf eine ganz besondere Leserschaft. Der Klappentext verspricht: >Publishers Weekly< „Teils Detektivgeschichte, teils Science-Fiction-Thriller und mit seinen vielen Anspielungen Pures Geek-Gold“. Da auch noch die Schlagworte „Massively Multiplayer Online Role-Playing Games“ fallen, war es um mich geschehen. An diesem Roman des bekannten Fantasyautors konnte ich nicht vorbeigehen. Mit großer Vorfreude und einem erheblichen Sympathievorschuss begab ich mich an die Lektüre.


    Der US-amerikanische Autor Matt Ruff, geboren 1965 in Queens, NY, ist Freunden der Fantasy Literatur vor allem durch seinen gelungenen Debüt-Roman „Fool on the Hill“ ein fester Begriff. Auch weitere erfolgreiche Romane wie das verstörende „Bad Monkeys“ und das gewichtige, sozialkritisch phantastische „Lovecraft Country“ stammen aus seiner Feder.


    Mit seinem Science-Fiction Thriller „88 Namen“ wendet sich Matt Ruff nunmehr dem Online-Gaming zu. Angesiedelt in einer recht nahen Zukunft, ist der junge Gamer John Chu Inhaber eines kleinen, in der virtuellen Realität tätigen Unternehmens. Er bietet eine, für Laien wohl etwas befremdliche, für Gamer jedoch absolut faszinierende Dienstleistung an. Sein Team führt, als sogenannte „Sherpas“, zahlungskräftige Kundinnen und Kunden, durch die virtuellen Welten großer Multiplayer-Online-Computerspiele. Diese professionellen Sherpa-Teams, bestehen meist aus drei Spielcharacteren: Einem Schaden auf sich ziehenden „Tank“ Player, einem hohen Schaden austeilenden „DPS“ (damage per second) Player, sowie einem „Heiler“/einer „Heilerin“. Als „Sherpas“ nehmen sie die mehr oder minder gamingerfahrenen Kunden in ihre Mitte und geleiten sie professionell durch die virtuellen Spielwelten.


    Eines Tages stößt John Chu bei der Aquisition im Netz auf einen geheimnisvollen neuen Kunden, der sich „Mr. Jones“ nennt und offensichtlich über ganz außerordentliche technische und finanzielle Ressourcen verfügt. Von Mr. Jones´ großem Sicherheitsbedürfnis und auffälligen Verhalten überrascht kommt John Chu der Verdacht, dass es sich bei diesem mysteriösen virtuellen Gegenüber um den nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un handeln könnte. Als dann auch noch konkurrierende Geheimdienste auf den Plan treten, ist es bereits zu spät. Bei seinen Versuchen, die Angelegenheit aufzuklären, verstrickt sich John Chu in einem Netz aus Verdacht und Intrigen, das schnell beginnt auch in seinem Real Life eine Bedrohung darzustellen. Die ganze Sache wird zunehmend undurchsichtiger und gefährlicher und mündet schließlich in ein actionreiches, bleihaltiges Finale.


    Nimmt man das Thema Online-Gaming beiseite, verbleibt als Grundgerüst des Romans der Plot eines Spionage Thrillers. Dieser ist auch durchaus interessant angelegt. Die Idee, in der virtuellen Gamingwelt auf einen echten Diktator als anonymen virtuellen Spielpartner treffen zu können, ist unverbraucht und hat großen Charme. Es macht Spaß zu verfolgen, welche Gefahren und Konsequenzen sich aus dieser mysteriösen Zusammenkunft für die Beteiligten ergeben und wie sie auf einen solchen unerhörten Verdacht reagieren.


    Leider trägt die Idee für sich allein keinen ganzen Roman. Der Rest des Thriller-Plots besteht lediglich aus konventioneller Kost: Verschiedene undurchsichtige Personen treten an den Protagonisten heran, setzten ihn unter Druck und versuchen ihn zu manipulieren. Natürlich schalten sich auch Geheimdienste ein. John Chu weiß schließlich nicht mehr, wem er trauen kann und am Ende gerät auch sein Leben in Gefahr. Alles konventioneller Thriller Standard von der Stange.

    Matt Ruff erkennt zur Hälfte des Romans offenbar selbst, dass der Plot weitgehend ausgereizt ist. Die Thriller-Handlung wird nicht mehr weiter aufgespannt sondern von da an überhastet auf ein konventionelles Finale hingeführt.


    Auch an den Stellen, an denen sich der Roman mit der Thematik des Online-Gamings beschäftigt, bleibt er seltsam uninspiriert und trotz einiger interessanter Gedanken meist an der Oberfläche.

    Den Schwerpunkt der Handlung im Bereich Online Gaming bildet das fiktive MMORPG („Massively Multiplayer Online Role-Playing Game“) mit dem ebenfalls fiktiven Namen „Call to Wizardry“, in dem eine riesige Zahl von Spielern in einer Online Spielwelt gleichzeitig agieren können. Das Spiel weist eine gewisse Ähnlichkeit zu „World of Warcraft“ und auch einigen Ego Shootern auf. Nähere Informationen zur Spielwelt und dem Spielprinzip liefert Matt Ruff zu meinem großen Bedauern aber leider nicht. Hier hätte ich bei dem Entwurf eines MMORPG der Zukunft mehr Details und Kreativität erwartet.


    Da der Roman etwas in der Zukunft spielt, unterscheidet sich die Spielweise auch ganz erheblich, vom derzeit vorherrschenden Gaming-Alltag. Statt am Bildschirm, wird bei Matt Ruff mittels eines VR Equipments in einer virtuellen Realität gespielt, wodurch die Spieler Umgebung und Gegenüber viel unmittelbarer wahrnehmen können.

    Neben einigen leider nur ganz kurz geschilderten Ausflügen in die „Call to Wizardry“ Spielwelt, finden die meisten Ereignisse des Romans im virtuellen Raum außerhalb des Spiels, in der sogenannten Spiellobby statt. Hier treffen die Protagonisten regelmäßig aufeinander und tauschen sich aus und hier treffen sie auch auf die Kunden oder zwielichtige Gestalten aus den Weiten des Internets.

    Wohl aufgrund dieser Verlagerung der wesentlichen Handlung und Interaktion in den virtuellen Bereich gelingt es Matt Ruff nicht, seine Charaktere überzeugend auszuarbeiten und mit Leben zu füllen. Sie bleiben allesamt seltsam eindimensional und blass.


    Dabei zeigt sich Matt Ruff bei aktuellen Fragestellungen im Ansatz durchaus engagiert. Er kritisiert die Rolle der sozialen Medien als „Opium des Volkes“ oder macht sich Gedanken über mögliche Formen und Utensilien des Cybersex.

    Zudem thematisiert er die Problematik ethnischer Stereotypen bei vorgegebenen Charakterklassen und Nichtspieler Charakteren in Computerspielen. Diese Thematik ist im Bereich des Rollenspiels, sowohl im online als auch im PnP Format, ein sehr aktuelles und kontrovers diskutiertes Thema von großer Bedeutung. Gerade in einem aktuellen Roman über das Online Gaming, der ganz wesentlich den Umgang mit Identitäten zum Gegenstand hat, hätte daraus viel mehr als lediglich eine interessante Randnotiz gemacht werden müssen. Hier wurde eine große Gelegenheit vergeben.


    Dies ist unverständlich, da der Roman im Umgang mit den Fragen von persönlicher Identität seine besonderen Stärken hat. Im virtuellen Raum sind die Identitäten nicht festgelegt. Die Avatare der Nutzer, die in den Spielen und den Lobbys aufeinander treffen, sind in Gestalt, Aussehen und Geschlecht vollkommen frei wählbar und bleiben immer geheimnisvoll. Selbst die Wahl, welches Mimik die Spielerinnen und Spieler offenlegen wollen ist frei. Das Spektrum reicht hier von Spiegelung der tatsächlichen Mimik bis zur Simulation der Mimik einer völlig anderen Person. So verschwimmen im virtuellen Raum die Grenzen zwischen den Geschlechtern und klassische Rollenkonstellationen verlieren an Bedeutung. Allein John Chu verfügt über 88 Avatare verschiedenster Identitäten, die er frei wählen kann. Dies alles ist sehr interessant und wird auch gut umgesetzt.


    Entgegen der Auffassung vieler Rezensenten und der Werbung im Klappentext „Pures Geek-Gold“ zu sein, bietet der Roman tatsächlich aber keinen erkennbaren Anreiz für Nerds und Gamer zur Lektüre. Leicht in die Zukunft versetzt und sehr auf eine fiktive virtuelle Realität fokussiert, ist der aktuelle Gaming Alltag des Jahres 2021 in der Handlung kaum wiederzuerkennen. Mangels Wiedererkennungswert bleibt die Handlung für Gamer weitgehend fremd und beliebig.

    Da auch nähere Informationen oder kreative Gedanken zu zukünftigen MMORPG Welten oder Spielmechaniken fehlen ist auch kein Mehrwert für Gamer zu erkennen.


    Aber auch für normale Leserinnen und Leser bietet der Roman abseits des konventionellen Thriller Plots sehr wenig. Die im Anhang befindlichen, bzw. einigen Kapiteln vorangestellten Auszüge aus einem fiktiven Lexikon zum Thema Online Gaming, sind für Laien völlig unzureichend keinesfalls geeignet, sich in die Gaming Thematik einzufinden. Leserinnen und Leser, die bisher keinerlei Kontakt zu dem Thema hatten, dürften große Schwierigkeiten haben, der Handlung zu folgen oder überhaupt einen Zugang zum Roman zu bekommen. Hier wäre es besser gewesen durch eine zugänglicher Romanhandlung Orientierung zu bieten.


    Der Roman ist einfach zu knapp und oberflächlich geraten. Das interessante „Diktator“ Thema vermag keinen ganzen Roman zu tragen und wäre vielleicht besser in einer Erzählung aufgehoben. Die Ausführungen zur Welt des Online Gaming inklusive der kontroversen, teils essayistischen Auseinandersetzungen mit den Aspekten virtueller Realität und des Rollenspiels, werden nicht zu Ende geführt und nicht in die Romanhandlung integriert.

    Insgesamt wurden hier zu viele Gelegenheiten vergeben.


  9. Cover des Buches Amok (ISBN: 9783453025547)
    Richard Bachman

    Amok

     (276)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Es ist kein typischer King - Buch. Normalerweise will er nur unterhalten, doch in diesem Buch ist ein Denkanstoß enthalten. Ähnlich wie bei Carrie will King auf die Außenseiter, vor allem in der Schule oder in einer Gemeinschaft von Jugendlichen aufmerksam machen.

    Keine Frage, das Buch stammt aus dem Jahre 1977 und hat sich seitdem mehrfach überholt. Mittlerweile wissen wir das Schüler nicht über ihr Sexualleben plaudern wollen wenn ein bewaffneter Irrer sie als Geiseln hält. Allerdings schafft Stephen King es den Charakter Charlie Decker sehr intensiv und glaubhaft darzustellen. Seine innere Zerrissenheit, seine zunehmenden seelischen Probleme.

    Warum am Ende alle über Ted Jones herfallen, der in Charlie als Einziger das sieht, was er ist ' ein Irrer ', bleibt auch unklar.

    Das Hauptproblem des Romans ist natürlich die traurige Tatsache, dass die Realität ihn längst ein- und überholt hat. Nach dem, was Eric Harris und Dylan Klebold am 20. April 1999 in Littleton anrichteten (13 Tote und 21 Verletzte), sieht Charlie Deckers Psychospiele wie ein Stuhlkreis im Kindergarten aus.

  10. Cover des Buches Todesstoß (ISBN: 9783426503003)
    Karen Rose

    Todesstoß

     (334)
    Aktuelle Rezension von: Marlene-Menzel-Autorin

    Für mich klar einer der besseren Romane von Karen Rose, die sich zwar meistens wiederholt, aber dieses Mal störte es mich nicht. Ich war zufrieden mit dem Ausgang, den Charakteren und der Wendung, die zum Täter führte.

    Definitiv einer meiner Lieblinge von Karen Rose!

  11. Cover des Buches Ich knall euch ab! (ISBN: 9783473581726)
    Morton Rhue

    Ich knall euch ab!

     (544)
    Aktuelle Rezension von: Scholu

    Morton Rhue schafft es, mit nicht einmal 150 Seiten ein brisantes Thema gekonnt zu erzählen. Das Buch besteht aus Interview-Stücken von Freunden und Mitschülern der beiden Protagonisten/Amkläufer. Denn obwohl sich dsa Buch natürlich um die Hintergründe der Tat dreht, kommen die beiden Amokläufer nur in ihren Abschiedsbriefen zu Wort. Ansonsten macht man sich anhand der Erinnerungen/Erzählungen der Mitschüler ein Bild über die Täter bzw deren Beweggründe. Es ist gut nachvollziehbar, wie jeder einzelne tickt und warum er handelt wie er handelt. Und damit meine ich jetzt nicht nur die Täter mit der Waffe, sondern auch die Täter mit Worten und Taten. Und genau das ist auch die Moral des Buches. Man muss es einfach gelesen haben!

  12. Cover des Buches Armada (ISBN: 9783596296613)
    Ernest Cline

    Armada

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Die Story ist so unglaubwürdig. Zielgruppe komplett verfehlt. Geschrieben wie für junge Jugendliche aber SciFi- und Musik Anspielungen die dafür viel zu alt sind. Ein paar lustige Dialoge und Nostalgie sind das einzig Positive, dass ich hier finden konnte.

  13. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: B07166WK8T)
    Ernest Cline

    Ready Player One

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Teenager Wade Watts verbringt einen Großteil seines Leben in der Online-Welt OASIS. Anders ist das trostlose Leben für viele Menschen im Jahr 2044 auch gar nicht zu ertragen. Als der Erfinder der digitalen Welt stirbt, beginnt eine Online-Schatzsuche. Irgendwo in seinem virtuellen Universum hat er drei Schlüssel versteckt und derjenige, der sie zuerst findet, wird nicht nur Herrscher über die OASIS, sondern erbt auch das milliardenschwere Vermögen. Wie tausende andere auch begibt sich Wade auf die Suche. Er hat allerdings einen kleinen Vorteil: So wie der Erfinder der Online-Welt ist Wade ein großer Fan der Achtziger Jahre und hat es dadurch eine Spur leichter, die versteckten Rätsel und Hinweise zu entschlüsseln. Doch die Konkurrenz bleibt ihm dicht auf den Fersen.
    Nachdem ich bereits Steven Spielbergs Verfilmung kenne, bin ich mit keinen großen Erwartungen an den Roman herangegangen. Aber die Buchvorlage ist um einiges nerdiger, spannender und abwechslungsreicher. Trotz oder gerade wegen der vielen Anspielungen auf die Popkultur der 80er-Jahre macht die Geschichte sehr viel Spaß. Man fiebert und leidet mit Wade und freut sich darauf, ihn bei seiner Schnitzeljagd zu begleiten. Wer mag, kann in dem ganzen virtuellen Treiben sogar den einen oder anderen philosophischen Ansatz erkennen. Tolle Geschichte. Ich freue mich schon auf die vor kurzem erschienene Fortsetzung, die folgerichtig „Ready Player Two“ heißt.
    Die ungekürzte Hörbuchfassung hat eine Dauer von 14h49min und wird gewohnt großartig von David Nathan gelesen.

  14. Cover des Buches Schau mir in die Augen, Audrey (ISBN: 9783570403617)
    Sophie Kinsella

    Schau mir in die Augen, Audrey

     (524)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    Mit diesem Buch dürfte ein relativ großes Zielpublikum angesprochen werden – Teenager, da der Hauptcharakter des Buches einer ist, Mütter, die sich in einigen Situation sicherlich mehr oder weniger wiederfinden, aber auch kinderlose Erwachsene (vermutlich in erster Linie Frauen), die an vielen Stellen einfach gut unterhalten werden.

    Obwohl das Buch mit dem Thema Mobbing einen ernsten Hintergrund hat und zeigt, was Menschen, die meinen sich einen „Spaß“ zu machen, anderen Menschen überhaupt antun, ist es Sophie Kinsella gelungen, dennoch einen in erster Linie unterhaltsamen Roman zu verfassen. Sie vereint hier Witz und Ernsthaftigkeit auf großartige Weise.

    Die Charaktere haben alle so ihre Besonderheiten, die jeden Charakter auf seine ganz eigene Art sympathisch macht.

    Der erste Satz, bzw. die ersten zwei Sätze, lauten: „Oh Gott. Mom ist verrückt geworden.“ – und damit wird eigentlich schon der perfekte Einstieg ins Buch geliefert. Das Buch lässt sich von der ersten Seite an sehr flüssig lesen. Es ist ein perfektes Buch für einen schönen Sommertag, den man im Garten oder auf dem Balkon verbringt.

    Was ich jedoch ein bisschen störend finde ist, dass man zwar erfährt, dass Audrey von ihren Mitschülern gemobbt wurde, jedoch nicht, was genau geschehen ist. Ich hätte es schöner gefunden, wenn dies im Laufe der Geschichte noch aufgelöst worden wäre.

    Fazit
    Typischer Sophie Kinsella Stil, der sich mit diesem Buch aber erstmals an ein jüngeres Publikum richtet. Obwohl das Buch ein ernstes und auch sehr aktuelle Thema – Mobbing – behandelt, kommt der Humor hier nicht zu kurz.

  15. Cover des Buches Virtuality: Mehr als ein Spiel (ISBN: B07P54CYNK)
    Patricia Jane Castillo

    Virtuality: Mehr als ein Spiel

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Wuschel88

    Cover:

    Zu sehen ist ein Mädchen, welches in einen herbstlichen Wald geht. Umrandet ist es von einem lila Gitter. Durch dieses Gitter und die doppelte Linienführung sind Untertitel und Autorenname nur schwer zu lesen. Ansonsten finde ich das Cover sehr gelungen. Vor allem, da es sich durch alle drei Bände der Reihe zieht.

     

    Rezension:

    Dieses Buch hat mich voll und ganz in seinen Bann gezogen. Wie Ylara mag auch ich Computerspiele und kenne das Gefühl, bei einem guten Spiel auch einmal stundenlang darin zu versinken. Außerdem mag ich Mangas/Animes, weshalb mir Begriffe wie Cosplay und Convention nicht fremd waren und fand die Beschreibungen dazu sehr schön und konnte es mir bildlich vorstellen. Insgesamt könnte man sagen, dass das Buch bzw. die Protagonistin perfekt auf mich zugeschnitten war :-D.

     

    Auch wenn es mir sehr gut gefallen hat, gab es doch einiges Negatives. Neben den Rechtschreibfehlern gab es auch Sinnfehler, so wurde auf der Convention mehrmals das falsche Spiel genannt. Außerdem haben sich die Erzählstränge zu den beiden Hauptfiguren mittendrin einmal zeitlich voneinander entfernt. Bei dem einen ist es gerade erst Nacht, während es bei dem anderen schon der nächste Mittag ist. Das fand ich auch nicht sehr gelungen.

    Davon abgesehen, war der Schreibstil sehr angenehm und immer sehr fesselnd. So endet der erste Teil auch mit einem ziemlichen Cliffhänger und ich war froh, dass ich direkt mit dem zweiten Band starten konnte.

     

    Deshalb bekommt der erste Band von mir 4 (4,5) von 5 Sternen. 

  16. Cover des Buches RUN (ISBN: 9783956690396)
    Mara Lang

    RUN

     (52)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Jan und Nina finde ich sehr sympathisch. Das Buch war spannend geschrieben und selbst als ich dachte jetzt wäre alles vorbei und mich gefragt habe, was die 100 Seiten noch sollen, wurde es wieder spannend und es war doch noch nicht zu Ende. Der Schreibstil gefiel mir auch gut, ich stolperte nur über ein paar Wörter, die man nur in Österreich kennt, aber da es in Wien spielt ist das natürlich auch realistisch. Kleinere Fehler, wie zum Beispiel einen Bindestrich mitten im Wort habe ich entdeckt, aber das kann ja immer mal passieren.

  17. Cover des Buches Radieschen von unten (ISBN: 9783770014897)
    Lotte Minck

    Radieschen von unten

     (77)
    Aktuelle Rezension von: MarthaAG

    „Radieschen von unten“ ist der erste Teil der Krimödien-Reihe um Loretta Luchs, ins Leben gerufen von Lotte Minck. 

    Loretta, ihres Zeichens Mitarbeiterin an einer Sex-Hotline, braucht für ein paar Tage Abstand von der Arbeit und erst recht von ihrem Freund, und denkt, diese im Schrebergarten ihrer Arbeitskollegin und Freundin Diana zu finden. Was ihr dort aber dann blüht, das schlägt dem (Regen-)Fass den Boden aus. ;-)

    Wie immer in meinen Rezensionen werde ich nichts Inhaltliches wiedergeben, um denjenigen, die das Buch noch nicht kennen, den Spaß und die Spannung nicht zu rauben: vielmehr werde ich meine Eindrücke schildern. 

    Diese kriminell-komödiantische ;-) Geschichte ist so wunderbar (und) unterhaltsam erzählt, mit so herrlich verschrobenen Charakteren gespickt und bedient sich an manchen Stellen herrlichsten Ruhrpott-Slangs, dass ich mich immer wieder dabei erwische, während des Lesens zu grinsen, ja, sogar oft breit zu grinsen.

    Seien es die Vereinsmeierei in der Schrebergarten-Kolonie mit all den konkurrierenden Hobby-Gärtnerinnen und –Gärtnern, die sich gegenseitig die Superlative neiden, allen voran den des schönsten Gartens, oder die Beschreibungen eben dieser Gärten inkl. Deko, die Szenen in Lorettas Beziehung, ihre Gespräche mit Diana oder der schon etwas ;-) älteren Arbeitskollegin Doris, immer wirkt all das wie aus dem wahren Leben gegriffen, wie nah am Puls. Stets hat man das Gefühl, dass alles genau so hätte wirklich passieren können. So manches Mal habe ich das Gefühl, selber im Parzellen-Liegestuhl zu sitzen, mitten in diesem so eigenen Kosmos.

    Nun gut, wenn es dann spannend wird und zur Sache geht…und es geht ordentlich zur Sache ;-))…dann frage ich mich schon, ob das denn nicht zu viel des Bösen ist und in der Realität auch so passieren könnte oder würde, aber, mal ehrlich, wer weiß…. ;-) 

    Manch eine der Figuren – Eine ganz besonders ;-) - wirkt wie eine Karikatur, aber gerade diese Überzeichnung von Charakter und/oder Erscheinungsbild lässt die Figuren sehr lebendig werden, ich zumindest hatte sie beim Lesen vor Augen. Zudem überzeugt mich Lotte Minck auch in dieser Krimödie wieder mit ihrem hervorragend dazu passenden, flüssigen, gut lesbaren und angenehm lockeren Schreibstil.

    Nehmt Euch eine Auszeit und begebt Euch mit „Radieschen von unten“ in literarisch-gärtnerische, teils gefährliche, immer aber unterhaltsame Gefilde und habt Spaß dabei, in die Geschichte und das Leben im Reich des Schrebergartens „Saftiges Radieschen“ einzutauchen.

     

  18. Cover des Buches Jamies Quest (ISBN: 9783000469350)
    Cornelia Franke

    Jamies Quest

     (50)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz
    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bei dem Buch ein wenig hin und her gerissen bin.
    Ich finde den Plot genial. Ich mag Computerspiele sehr gerne und die Idee, dass sich der Protagonist in diesem Spiel wiederfindet, statt es einfach nur zu spielen, find ich super. Allerdings ist mir die Verbindung zu einem Computerspiel zu wenig. Im Prinzip hätte Jamie auch in ein Buch oder in einen Film gezogen werden können. Es hätte im Ablauf der Geschichte keinen Unterschied gemacht. Das finde ich so schade, da sich die Autoren ja sicherlich was dabei gedacht haben, dass es ein Computerspiel ist. Auch die Aufgabe war mir nicht stark genug hervorgehoben.
    Ansonsten mag ich die Geschichte gerne. Dass Jamie überhaupt irgendwo reingezogen wurde, nichts kennt und trotzdem von den Leuten gut aufgenommen wurde mit ihnen ein Abenteuer erlebt. Es hat Spaß gemacht es zu lesen.
    Hier und da hat sie ein paar Längen, aber die halten sich in Grenzen.

    Die Charaktere finde ich großartig. Ich mag Jamie wirklich gerne, vor allem von seiner Art her. Ich kann ihm vom Alter her aber leider nicht einschätzen. Einerseits geht er noch in die Schule, aber dann mit seiner Freundin und wie er sich generell gibt, könnte er schon erwachsen sein.
    Briors Bewohner finde ich unglaublich putzig und süß geschrieben. Genau so stelle ich mir die Charaktere in einem Computerspiel vor, sollte man diese mal treffen.

    Sexuelle Andeutungen gab es in dem Buch auch und ich weiß nicht, wie ich es einordnen soll. Es ist kein Jugendbuch, wenn ich es richtig gesehen habe. Aber… Ich weiß auch nicht. Sind sie Fehl am Platz? Sollen sie witzig sein? Keine Ahnung. Direkt verteufeln möchte ich das jetzt auch nicht.

    Über die Autoren zu schreiben fällt mir ein wenig schwer. Dominic ist Anfang 2018 leider verstorben. Das ist eine Tatsache die es mir schwer macht diese Rezension zu schreiben und auch Kritik zu üben. Leider kenne ich keine weiteren Werke von ihm, so dass ich keine Vergleichsmöglichkeiten habe. Aber ich würde jetzt sagen, dass er ein toller Autor war. R.I.P.!
    Von Cornelia habe ich bereits schon ein weiteres Buch gelesen, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Ich mag ihren Schreibstil sehr. Auch in diesem Buch merkt man die Harmonie der beiden Autoren.

    Übern Schnitt mag ich das Buch einfach. Es fehlt hier und da was, aber mein Gefühl sagt mir, dass ich unbedingt noch mehr davon lesen möchte.

    Das Cover: Ich mag das Cover so, so gerne. Es strahlt dieses gewisse Abenteuerfeeling aus.
    Ich bin ein großer Fan von Illustrationen und freue mich immer, wenn ich kleine Bildchen im Buch wieder finde.

    Fazit: Es hat hier und da ein paar fehlende Feinheiten, aber es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Und das ist für mich die Hauptsache.
  19. Cover des Buches Verliebt in einen Vampir (ISBN: 9783802584251)
    Lynsay Sands

    Verliebt in einen Vampir

     (500)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Nach einer Nachtschicht in der Pathologie erwacht Rachel Garrett in fremder Umgebung und noch dazu vollkommen nackt! Ihr erster Gedanke ist, so schnell wie möglich das Weite zu suchen. Doch da sieht sie den Mann ihrer Träume aus einem Sarg steigen, und der Blick seiner silbernen Augen lässt sie nicht mehr los. Dreihundert Jahre lang war der Vampir Etienne Argeneau Junggeselle. Die Entscheidung, die hübsche Rachel in eine Vampirin zu verwandeln, wird sein Leben verändern - auf immer und ewig.

  20. Cover des Buches Enders Spiel (ISBN: 9783453314207)
    Orson Scott Card

    Enders Spiel

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Squalldiamond

    Habe das Buch gelesen nach dem ich den Trailer zum Kinofilm gesehen hatte. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere werden gut entwickelt; es gibt einen spannenden Plot und am Ende des Buches will man noch mehr über das Universum von Ender wissen. Von meiner Seite aus eine Empfehlung für alle scifi-fans. 

  21. Cover des Buches Allwissend (ISBN: 9783442374700)
    Jeffery Deaver

    Allwissend

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Welpemax

    Band 2 mit Kathryn Dance. Ich würde sagen, dass es ein solider Thriller ist. Insgesamt weiche ich ein wenig ab von der Mehrheit, denn ich fand den ersten Band besser als den zweiten. Ansonsten ist alles vorhanden was man auch sonst von Jeffery Deaver erwarten kann. Ich glaube sogar, wenn man wirklich super aufmerksam liest könnte man auch ein guten Tipp abgeben. Aber insgesamt waren wir als Leserunde ein gutes Ermittlungsteam. Familie und Privates hat auch in Band 2 sein Stellenwert, dass ist auch noch etwas was ich mochte, ansonsten fand ich das Buch stellenweise zu lang(atmig) bzw. ohne nennenswerte Entwicklung.

  22. Cover des Buches Sündiges Spiel (ISBN: 9783734102011)
    J. D. Robb

    Sündiges Spiel

     (27)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Beim Roman „sündiges Spiel“, welcher von Nora Roberts unter ihrem Pseudonym J. D. Robb geschrieben wurde, handelt es sich um den Band der Reihe „Eve Dallas.“ Man muss die Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge lesen, denn jedes Buch behandelt einen Kriminalfall. „Sündiges Spiel“ ist am 16.05.2016 im Blanvalet Verlag erschienen und das Taschenbuch umfasst 511 Seiten. Es ist in der der dritten Person Singular aus Eve Dallas Sicht geschrieben.

     

    Die Bücher spielen in der Zukunft, dieser Band im Jahr 2060. Bart Minnock, einer der Gründer von U-Play, wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Beweise sind kaum vorhanden und auch der Mord lässt sich nicht so einfach erklären. Denn sein Kopf wurde abgehackt, aber man findet einfach kein passendes Schwert für die Wunden. Vor allem gibt es keine Beweise das noch jemand außer Bart in seiner Wohnung war.

     

    Lange tappen wir mit Eve Dallas und ihren Kollegen im Dunkeln. Doch 200 Seiten vor dem Ende wusste ich wer der/die Täter*in ist. Da ich so etwas nicht im Voraus wissen möchte, ziehe ich dem Buch einen Stern ab. Noch einen Stern ziehe ich dem Buch ab, da ich stellenweise überlegt habe ob ich das Buch überhaupt zu Ende lesen will. Denn bei diesem Buch ist deutlich mehr Science-Fiction vorhanden als in den anderen Büchern und man muss auch eine Begeisterung für Computerspiele, in meinen Augen empfinden, um Interesse an dem Buch zu finden. Es war etwas Neues, aber es hat mich nicht vom Hocker gerissen. Die Beweggründe des/der Mörder*in habe ich nachvollziehen können, das alles hatte Hand und Fuß. Doch in meinen Augen gehört das Buch einfach zu den schlechteren der Reihe. Mich konnte nicht einmal der grandiose Schreibstil von Nora Roberts diesmal überzeugen.

  23. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: 9783596706648)
    Ernest Cline

    Ready Player One

     (696)
    Aktuelle Rezension von: LissiB

    Ich bin überhaupt kein Science Fiction Fan und bin auch kein Gamer oder Ähnliches. Daher fand ich es schon seltsam, dass es dieses Buch alleine mit dem Klappentext auf meine Wunschliste gepackt hat. Tja was soll ich sagen...? Dieses Buch hat mir unglaublich viel Freude bereitet. Ich mochte die Protagonisten bereits innerhalb der OASIS und auch außerhalb haben sie mich nicht enttäuscht. Vieles war so eingängig beschrieben und man hat regelrecht Lust bekommen, ebenfalls am großen Wettkampf um die OASIS teilzunehmen. Eine tolle Leistung! 

  24. Cover des Buches Billy Marvins Wunderjahre (ISBN: 9783336547838)
    Jason Rekulak

    Billy Marvins Wunderjahre

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Hagicht

    Billy sitzt leidenschaftlich gern an seinem Computer. Spieleentwickler möchte er gern einmal werden und deshalb will er an einem Wettbewerb teilnehmen in der Hoffnung mit seinem selbst entwickelten Spiel den ersten Platz zu machen und einen neuen Computer zu gewinnen. Wenn er grad nicht an seinem Spiel tüftelt hängt er mit seinen Freunden rum und zusammen kommen die Jungs auf die Idee den neuen Playboy zu klauen aus einem kleinen Laden in der Nähe. Das wird ein weiter Weg bis die Jungs den Playboy in den Händen halten und dabei passieren eine Menge verrückter Dinge weil die Jungs die verrücktesten Ideen haben wie sie an den Playboy kommen..... und dann ist da noch das Mädchen, die Tochter  von dem Ladenbesitzer der die Playboys verkauft. Billy freundet sich mit ihr an, doch geht es ihm wirklich um die Freundschaft oder steckt was anderes dahinter?

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