Bücher mit dem Tag "commissario montalbano"

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33 Bücher

  1. Cover des Buches Die Form des Wassers (ISBN: 9783404154012)
    Andrea Camilleri

    Die Form des Wassers

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya
    In Sizilien wird die Leiche eines bekannten Ingenieurs gefunden. Commissario Montalbano will nicht so recht an einen Unfall glauben.

    Die Geschichte wird in der dritten Person erzählt, in erster Linie aus der Sicht des Kommissars Salvo Montalbano. Leider habe ich nicht besonders viel über ihn erfahren, was mich überrascht hat, da es sich hier doch um den ersten Band der Reihe handelt, in dem normalerweise die Figuren eingeführt werden. Montalbano scheint ein ehrlicher Mensch zu sein, der von der in Italien nicht unüblichen Korruption nicht viel hält, aber auch gerne mal ein Auge zudrückt, wenn es passt. Ansonsten blieb er für mich ein blosser Name. So ging es mir auch mit allen anderen Figuren, weshalb ich grosse Mühe hatte, sie zu unterscheiden.

    Die Handlung ist geradelinig und kommt ohne grosse Überraschungen aus. Ein wirkliches Italien- respektive Sizilien-Feeling kam für mich auch nicht rüber, was ich sehr vermisst habe. Insgesamt hat mir die Spannung gefehlt, der Krimi konnte mich an keiner Stelle packen. Eigentlich hat mich nicht mal wirklich interessiert, was nun genau mit dem toten Ingenieur passiert ist, da ich keine Verbindung zum Fall und zum Ermittler aufbauen konnte.

    Gar nicht überzeugen konnte mich der Schreibstil des Autors Andrea Camilleri. Er nutzt eine sperrige Sprache mit langen, verschachtelten Sätzen und wenig Dialogen, die noch dazu sehr hölzen wirken, weshalb ich die Lektüre trotz des geringen Umfangs von lediglich rund 250 Seiten als langatmig und zäh empfand.

    Mein Fazit
    Blasse Figuren und zäher Schreibstil
  2. Cover des Buches Der Dieb der süßen Dinge (ISBN: 9783404270828)
    Andrea Camilleri

    Der Dieb der süßen Dinge

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Kehrer
    Zwei Morde geschehen in Vigáta, einem malerischen Städtchen an der sizilianischen Küste, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Commissario Montalbanos Ermittlungen führen jedoch zu einem Bindeglied – der schönen Tunesierin Karima, die verschwunden ist und ihren kleinen Sohn zurückgelassen hat. Dieser Junge ringt dem Commissario ein folgenschweres Versprechen ab.

    Die Reihe um den mürrischen, bindungsscheuen Commissario Salvo Montalbano und seiner Vorliebe für gutes Essen ist mittlerweile Kult. Dies ist der dritte Band, in dem der Commissario einen Entschluss fasst, der sein Privatleben gehörig umkrempeln wird.
    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich diesen Charakter mag, der durch seine unvermuteten Gefühlsausbrüche und verbalen Spitzen nicht wirklich sympathisch ist.
    Der Schreibstil ist ebenfalls ein wenig gewöhnungsbedürftig – oft fragmentarisch in Dialogform, ohne Überleitungen, muss man sich die Informationen auch selbst zusammensuchen.
    Die Atmosphäre in dem kleinen sizilianischen Städtchen ist allerdings gut geschildert, ebenfalls die vielen kulinarischen Köstlichkeiten, auf die man beim Lesen Appetit bekommt.
    Der Fall selbst verläuft eher unspektakulär und ruhig. Krimifans, die Spannung lieben, werden hier nicht auf ihre Kosten kommen.


  3. Cover des Buches Die Spur des Fuchses (ISBN: 9783404166701)
    Andrea Camilleri

    Die Spur des Fuchses

     (36)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Commissario Montalbanos zwölfter Fall führt ihn nach einem schrecklichen Traum an den Strand und dort in die bittere Realität des Lebens zurück. Dort liegt, direkt vor seiner Veranda, ein übel zugrundegerichtetes Pferd.

    Nach kurzem Stopp mit seinem herbeigerufenen Team in Montalbanos Haus kommt ihnen das tote Pferd abhanden. Über Ingrid lernt Montalbano die scheinbare Besitzerin des getöteten Pferdes, Rachele, kennen, die für ein Rennen das Pferd bei einem Freund untergestellt hat.

    Nach einigen Ermittlungen zeigt sich, dass zwei fast identisch aussehende Pferde gestohlen wurden und das von dem scheinbar überlebenden noch immer jede Spur fehlt, bis Montalbano nach drei Einbruchsversuchen in seinem Strandhaus und einem tödlichen Schusswechsel endlich ein entscheidender Hinweis in die Hände fällt.

    Bei diesem Fall wird sich Montalbano klar, dass das Alter nicht aufzuhalten ist und das Leben für eine Liebe wohl doch zu kurz ist. Der kurze Einblick in den Pomp und den Prunk der Pferdewelt bestätigt Montalbano darin, das Essen seiner Haushälterin noch mehr zu schätzen und alte Freundschaften zu pflegen.
  4. Cover des Buches Die schwarze Seele des Sommers (ISBN: 9783404164547)
    Andrea Camilleri

    Die schwarze Seele des Sommers

     (55)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Commissario Montalbanos zehnter Fall!

    Eine alte Villa hat es Montalbano angetan. Ein Urlaubsgast wird vermisst und auf der Suche nach dem kleinen Jungen rund um das Feriendomizil, welches Montalbano für seine Bekannten herausgesucht hat, zieht ihn diese alte Villa magisch an.

    Nach erfolgreicher Suche stoplert er quasi im Keller über einen alten Koffer mit einer Frauenleiche darin.  Als wäre das nicht schon schlimm genug, steht Montalbano fast alleine auf weiter Flur. Es herrscht Urlaubszeit und auf dem Revier gähnende Leere. Erst als eine mysteriöse Frau mit ihm in Kontakt tritt, gerät die Ermittlung so langsam ins Rollen.

    Für Montalbano kommt es nun Schlag auf Schlag und dass kann er überhaupt nicht leiden. Livia beschwert sich über die mangelnde Freizeit mit ihm, die Baumafia macht ihm wegen der alte Villa zu schaffen und die mysteriöse Frau scheint ihr ganz eigenen Spielchen mit dem Commissario zu treiben...

    Ein gelungener Krimi der Reihe um Commissario Montalbano, der mit feinem Gespür die Macht, Gier und den Hass der Menschheit erneut gut verpackt.

  5. Cover des Buches Der Tanz der Möwe (ISBN: 9783404172573)
    Andrea Camilleri

    Der Tanz der Möwe

     (25)
    Aktuelle Rezension von: vanessabln
    Habe das Buch zufällig auf dem Grabbeltisch erstanden und war erstmal erstaunt, dass ich den "erfolgreichsten Autor Italiens" bisher noch nicht kannte. Die ersten 50 Seiten haben mir sehr gut gefallen, Commissario Montalbano ist stellenweise ziemlich originell. Nachdem er über den Todestanz einer Möwe am Strand grübelt und sein Kollege verschwunden ist, wird er in einen seltsamen Fall verwickelt. Dieser nimmt allerdings keine Spannung an und ist insgesamt eher dünn, fast an den Haaren herbeigezogen. Davon abgesehen, dass mich Mafia-Geschichten sowieso weniger interessieren, bekommt man von den Personen kein Bild. Montalbano und vielleicht zwei seiner Kollegen sind die einzigen, die wenige persönliche Züge bekommen. Auch insgesamt hat der Krimi zu wenig Substanz und Dichte. Vielleicht muss man schon länger Fan der Serie sein, um hier mitzuhalten. Italienisches Flair und mediterranes Essen, wie irgendwo steht, habe ich auch vermisst. Letztendlich hat mich das Buch doch enttäuscht, gebe 2,5 Sterne.
  6. Cover des Buches Das Spiel des Poeten (ISBN: 9783404174805)
    Andrea Camilleri

    Das Spiel des Poeten

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein neuer Fall für Commissario Montalbono. Ich muss gestehen, ich bin voreingenommen. Ich habe alle Bücher von ihm gelesen und ich hatte vor Jahren die Gelegenheit, den Autor bei einer Feier zu seinem 80igsten Geburtstag in Rom kennen zu lernen und bin von ihm und seiner reizenden Frau total begeistert gewesen. Aber auch ohne diese Begegnung, überzeugt das neue Buch.

    Den Auftakt macht ein sonderbarer, aber eigentlich harmloser Einsatz. Ein altes Geschwisterpaar, das seit Jahrzehnten isoliert lebt und seinen religiösen Wahn pflegt, schießt ohne Grund aus ihrer Wohnung auf Passanten. Montalbano entert die Wohnung und steht vor einem Grauen, verwahrloste, abgemagerte Greise in einer mit Devotionalien und Kruzifixen vollgestellten Wohnung und ein alte, vielgebrauchte, abgeschabte Sexpuppe im Schlafzimmer des Mannes. Ein gefundenes Fressen für TV Reporter, die Bilder der Puppe flimmern pausenlos über die Sender. Kurz danach wird eine Gummipuppe im Müll gefunden, die die gleichen Beschädigungen wie die erste zeigt. Alle glauben an einen üblen Scherz, aber Montalbano hat so seine Ahnungen, die ihm stark auf den Magen schlagen. So wenig Appetit wie in dieser Folge hat der Commissario selten. Was vielleicht auch daran liegt, dass Adelina entsetzt seine Wohnung verlassen hat, 2 Sexpuppen im Besenschrank waren zu viel für sie. Montalbano hätte sie besser in der Asservatenkammer aufbewahren sollen.

    Dann verschwindet ein Mädchen, der Commissario erhält literarische Rätsel zugeschickt und ihn beschleicht ein schlechtes Gefühl. Wer die Krimis kennt, weiß das dass Gefühl ihn selten täuscht.

    Auch wenn ich dem Rätsel schon früh auf der Spur war und ich hatte mich nicht getäuscht, bleibt das Buch bis zum furiosen Finale spannend.

    Die Ausflüge in ins Kulinarische, genau wie die Kabbeleien mit seinen Kollegen fehlen auch dieses Mal nicht.  Cantarella verstümmelt weiterhin alle Namen und Fazio bleibt ein wandelndes Melderegister, die Telefonate mit Livia enden wie immer im Streit.

    Vielleicht gönnt Camilleri seinem Helden mal ein bisschen mehr Glück mit seinen Frauen, denn die Dialoge zwischen Livia und Salvio sind allmählich etwas nervend.

     

  7. Cover des Buches Das kalte Lächeln des Meeres (ISBN: 9783404921935)
    Andrea Camilleri

    Das kalte Lächeln des Meeres

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Andrea Camilleri war ein italienischer Krimiautor der leichten Art, so würde ich es mal kurz beschreiben. Seine Bücher sind auch verfilmt worden. 2019 ist er im hohen Alter von 94 Jahren verstorben.

    Um seinen Kopf frei zu bekommen, denn der ist mit derzeitigen Polizeiproblemen behaftet, schwimmt er leichtsinnigerweise im kühlen Meer hinaus. Dabei findet er eine im Meer treibende Leiche. Schnell begreift er, es war kein Unfall. Obwohl die Leiche schlimm zugerichtet ist, gibt es Anhaltspunkte für Folter. Kurz nach diesem Vorfall hat Commissario Montalbano eine ungewöhnliche Begegnung mit einer Flüchtlingsfamilie.

    Es war der 1. Krimi von Andrea Camilleri, den ich gelesen habe. Obwohl der Autor mir durchaus bekannt war, ist mir vorher noch kein Buch in die Finger gekommen. Nun habe ich eines bekommen und mit dem 7. Band der Serie begonnen. Bis man sich mit Commissario Montalbano und seinem Team vertraut gemacht hat, dauerte es ein wenig.

    Der Leser wird hier mit dem Problem der Flüchtlingswelle, die die Italiener hart getroffen hatte, konfrontiert. Man hört auch durchaus Kritik an der Politik heraus. Dafür soll der Autor auch bekannt gewesen sein.

    Die Story war durchaus lesenswert, allerdings von zu vielen Zufällen gespickt und man konnte die Geschichte zu leicht erraten. Man merkte recht schnell, worauf es hinaus laufen wird. Der 8. Band steht auch hier im Regal, den werde ich dennoch lesen und hoffe, es gibt etwas mehr Spannung.

  8. Cover des Buches Das Paradies der kleinen Sünder (ISBN: 9783404921003)
    Andrea Camilleri

    Das Paradies der kleinen Sünder

     (45)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Commissario Montalabano kommt ins Stolpern.

    Ein weiterer Kurzgeschichtenband über das Leben, die Liebe und über das Leiden des Commissario Montalbano. Der lebens- und liebeslustige Montalbano hat es diesmal mit der Mafia vor Ort zu tun, die ihrem Polizeirevier ganz schön einheizt, als ein kleiner unbedachter Bandenkrieg ausbricht. Alles mutet wie in Shakespears Romeo und Julia an und endet wie meist bei Camilleri mit einem gewitzen und unberechenbaren Commissario und einem lauten Knall. Weitere kleine Kurzgeschichten bringen einem den Ermittler als Leser ein klein wenig näher und er gewinnt, trotz seiner Eigenarten an Sympathie.

    Camilleri macht klar, dass Italien zwar ein wunderschönes Land mit viel Kultur und besonders gutem Essen ist, aber wie auch andere Länder mit Korruption, politischer Willkür und gnadenloser Geldgier zu konkurrieren hat.

  9. Cover des Buches Die Tage des Zweifels (ISBN: 9783404171477)
    Andrea Camilleri

    Die Tage des Zweifels

     (35)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Es regnet in Strömen und die Straßen von Vigata werden überschwemmt. Alles steht still, nichts geht mehr. Während des Verkehrschaos lernt Montalbano die junge Vanna kennen. Die sympathische junge Frau lässt sich auf den Commissario ein und der hilft ihr zum Ziel. Sie will ihre etwas sonderliche Tante besuchen.

     

    Die versucht gerade mit ihrer riesigen Yacht in dem kleinen Hafen einzulaufen. Doch auch hier macht dem Luxusschiff das Wetter einen Strich durch die Rechnung.

     

    Während mittlerweile selbst das Kommissariat, ganz im Sinne von Montalbano, unter Wasser steht, lässt er es sich zuhause bei Sturm und Regen gut gehen.

     

    Tags darauf treibt eine ziemlich verunstaltete Leiche in einem Schlauchbot im Hafenbecken. Die junge Chefin der Hafenkommendatur Laura verdreht Salvo so schnell den Kopf, dass der sich kauf zu wehren weiß.

     

    Als eine weitere Luxusyacht in dem kleinen Hafen auftaucht und das Ergebnis der Obduktion des Toten mehr Fragen als Antworten vorweist, merkt Salvo, dass er gehörig an der Nase herumgeführt wurde.

     

    Er hat Lunte gerochen und dass dürfen dann Fazio, Gallo und Catarella ausbaden. Doch diesesmal treibt es Salvo ein wenig zu weit…

     

    Natürlich ein Muss für alle Camilleri-Liebhaber.

     

    Andrea Camilleri versetzt Salvo Montalbano in einen gehörigen Zwiespalt. Laura oder Livia, das ist hier die allentscheidende Frage!

  10. Cover des Buches Das Spiel des Patriarchen (ISBN: 9783838712550)
    Andrea Camilleri

    Das Spiel des Patriarchen

     (76)
    Aktuelle Rezension von: haberlei

    Zwei scheinbar unzusammenhängende Fälle in ein und demselben Haus rufen die Polizei auf den Plan. Ein junger Mann wird vor der Haustür erschossen und ein altes Ehepaar ist verschwunden.

    Commissario Montalbano und sein Team verfolgen beide Fälle und die verschiedensten Spuren und stoßen auf seltsame Ungereimtheiten: eine heimliche Liebschaft des jungen Mannes, eigenartiges Benehmen des alten Ehepaares bei einem Busausflug, ein unerklärlich hohes Sparkonto der alten Leute, ein Mafiaboss kontaktiert Montalbano mit kryptischen Andeutungen. Aber letztendlich gelingt es Montalbano, die Fäden zusammenzuknüpfen und den Fall einer überraschenden Lösung zuzuführen.

    Abgesehen von der interessant aufgebauten Handlung gefiel mir auch der Schreibstil. Einerseits die teils humorvollen Dialoge zwischen Montalbano und Augello, seinem Vize, auch deren freundschaftlichen Umgang miteinander, andererseits auch die sehr anschaulichen und stimmungsvollen Landschaftsschilderungen, wenn Montalbano z.B. unter dem Olivenbaum oder am Meer sitzt.

    Montalbanos 5. Fall gefiel mir aus dieser Reihe bislang am besten.

  11. Cover des Buches Die dunkle Wahrheit des Mondes (ISBN: 9783404923045)
    Andrea Camilleri

    Die dunkle Wahrheit des Mondes

     (53)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Ich muss gestehen, ich bin ein großer Fan von Montalbano!

    Angelo Pardo, ein gefeierter Frauenheld wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Er wurde von seinem Mörder wunderbar dahindrapiert.

    Als Montalbano mit den Ermittlungen beginnt und die zahlreichen Liebschaften Pardos befragt, ist er von so viel sinnlicher Weiblichkeit hin- und hergerissen. Da Livia ihm natürlich nicht täglich mit Rat und Tat zur Seite steht und sein Leben im schönen Vigata festigt, sieht er diesen Fall als eine Art Prüfung an.

    Durch einen weiteren Mord gelingt es Montalbano und dessen Team eine Verbindung zum örtlichen Drogenmillieu aufzutun. Montalbano, dem so langsam klar wird, das auch er altert, umkreisen von nun an schon morgens vor dem ersten Espressi Gedanken um den Tod, was ihn allerdings nicht davon abhält, diesen wirklich leidenschaftlich melancholichen Fall endlich abzuschließen.

    Das Montalbano wie auch sein Erschaffer Camilleri altern macht mir die Geschichte noch ein wenig sympatischer.
  12. Cover des Buches Eine Stimme in der Nacht (ISBN: 9783838787732)
    Andrea Camilleri

    Eine Stimme in der Nacht

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Wedma

    Den neuen Fall mit Montalbano habe ich gern gehört. Es ist nicht nur ein nettes Wiedersehen mit Montalbano& Co. Hier ist doch einiges anders.


    Klappentext beschreibt den Inhalt ganz gut: „Im sizilianischen Vigàta verschwindet eine stattliche Summe aus der Geldkassette eines Supermarkts, der von der Mafia kontrolliert wird. Tags darauf findet man den Geschäftsführer erhängt. Wenig später erhält Commissario Montalbano Besuch von Giovanni Strangio, dem Sohn eines einflussreichen Lokalpolitikers. Strangio hatte nach der Rückkehr von einer Geschäftsreise seine Lebensgefährtin ermordet in der Wohnung aufgefunden.
    Während der Polizeipräsident aus Furcht vor einem Skandal manchem Schwur nur allzu gerne Glauben schenkt, bleibt Montalbano unbeirrt von wasserdichten Alibis. Und läuft zur Bestform auf, wenn es darum geht, skrupellose Mörder mit seinen ganz eigenen Methoden in die Falle zu locken“


    Eigentlich ist alles wie gehabt, es gibt aber kleine Abweichungen:


    Die Haushälterin Adelina kocht wie gewohnt ihr vorzügliches Essen, das Montalbano abends auf seiner Terrasse genießt. Diesmal aber immer allein. Mir fehlte ein wenig die Gesellschaft, die man in anderen Fällen schon als illustre, skurril, umwerfend schön, immer trinkfest, aber auch bereichernd für die Geschichte erlebt hatte.


    Der Gerichtsmediziner ist immer noch mürrisch. Er überrascht aber hier auch mal mit einem Freundlichkeitsanfall.


    Dr. Tomaseo fährt immer noch sehr unsicher. Dies wird hier mit einem Satz abgehandelt. Seine Macke wg schöner Frauen kam hier wie in vorigen Fällen fast unverändert wieder vor.

    Fazio greift, wie schon oft, vor, er erledigt viele Vorarbeiten der Ermittlung von selbst. Was Montalbano in dieser Folge stets zur Weißglut bringt, wenn Fazio cool verkündet: schon erledigt.


    Mimi Augelo bleibt wiedermal im Hintergrund und wirkt hier eher blass und unnütz.


    Catarella verdreht die Namen immer noch ganz fleißig, hilft Montalbano in technischen Sachen, aber diesmal gibt es kein Türenknallen. Wie er ins Büro seines Chefs kommt, bleibt in dieser Folge konsequent ausgeblendet.


    Livia ist da, aber nur am Telefon, um z.B. ihren Liebsten zu erinnern, dass er Geburtstag hat.


    Diesmal verdreht keine schöne Frau Montalbano den Kopf. Es wird aber ein brutaler Mord an solcher Frau ermittelt. Bis auf die Szene, in der die Tote geschildert wird, gibt es keine Schilderungen der nackten Frauen oder die lüsternen Gedanken eines alternden Mannes, was ich als sehr wohltuend empfand.


    Die alte Rivalität von zwei Mafia-clans und ihr Einfluss auf das Leben in Vigata ist unverkennbar. Ihre Verbindungen reichen bis in die oberen Etagen der lokalen Politikerkreise.


    Pipo Ragonese mit seinem Hühnerarschgesicht ist auch da, diesmal ist er sehr deutlich als Handlanger der korrupten Machtstrukturen unterwegs und verbreitet ihre verdrehte Sicht der Ereignisse. Nach dieser Interpretation ist Montalbano angeblich schuld.


    Montalbanos Journalisten-Freund bei Tele Vigata hilft ihm ungemein, seine, Montalbanos Sicht der Ereignisse an die Zuschauer auszustrahlen uvm.


    Was mir gleich aufgefallen war: als ob das Ganze eine Verjüngungskur erhalten hätte. Da wird mit Elan und Lust an die Arbeit rangegangen, Monatlbano ist sehr gut in geistiger Form und hat Spaß am Rätseln und den Ermittlungen.


    Mir gefiel auch, wie die Geschichte erzählt wurde, erinnerte mich an die früheren Folgen, u.a. durch das erzählerische Können und schöne, klare, aussagestarke Sprache.


    Bodo Wolf hat auch diesmal den Fall wunderbar vorgetragen, aber auch bei ihm, und gerade am Anfang, hörte ich eine Aufbruchstimmung heraus, was insg. recht positiv auffiel.


    Die knapp 4 St 50 Min. der gekürzten Ausgabe waren zu schnell um, der Schluss fiel etwas zu plötzlich aus, vllt durch die Kürzung.


    Fazit: Ein ganz guter Fall, der in die höheren Politikerkreise führt und in dem deutliche Kritik an die korrupten Vertreter der Medien deutlich wird, bei dem aber auch die schöne kulinarische Seite nicht zu knapp ausfällt. Hat mir insg. ganz gut gefallen.

  13. Cover des Buches Die Stimme der Violine (ISBN: 9783404259564)
    Andrea Camilleri

    Die Stimme der Violine

     (77)
    Aktuelle Rezension von: JochenBender
    Eine wohldurchdacht komponierte und gekonnt erzählte Geschichte. Camilleris Krimis tragen stets auf den ersten Blick sperrige und ungewöhnliche Titel, die jedoch im Laufe des Buches immer sinn und Bedeutung erhalten. Für mich persönlich liefert dies ein kleiner, feiner Extragenuss beim Lesevergnügen. Einzig die Person des Kommissars Montalbanos, der für meinen Geschmack zu sehr ein selbstverliebter Macho ist, stellt einen kleinen Wehrmutstropfen dar.
  14. Cover des Buches Der Kavalier der späten Stunde (ISBN: 9783404921423)
    Andrea Camilleri

    Der Kavalier der späten Stunde

     (68)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Commissario Montalbanos sechster Fall!

    Der Magier der Finanzen, Emanuele Gargano, zeigt den Sizilianern, wie man schnelles Geld an der Börse macht. Als die Anleger ihre Ausschüttungen erwarten, ist Gargano sowie das liebe Geld spurlos verschwunden.

    Das Geschrei ist groß, eine gewaltige Suchaktion wird in Gang gesetzt und nur Commissario Montalbano sitzt seelenruhig auf seiner Sonnenterasse und genießt die Meeresbrise? Wer Camilleri kennt, der ahnt spätestens hier, dass der sture Ermittler schon seine eigenen Schlussfolgerungen gezogen hat und er nur darauf wartet, seinen Plan umsetzen zu können.

    Ein weiterer Teil aus der so erfolgreichen Krimireihe um Commissario Montalbano, bei dem ein gewaltiger Rachenebel über das Meer und über die Küste von Vigata zieht, der nur mit feinem Gespür und klarer Sicht auf die Dinge gelöst werden kann.
  15. Cover des Buches Der Hund aus Terracotta (ISBN: 9783838703244)
    Andrea Camilleri

    Der Hund aus Terracotta

     (111)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Commissario Montalbano löst seinen zweiten Fall!

    Ein langesuchter Serienkiller steht unerwartet vor Montalbano und will sich freiwillig verhaften lassen? Montalbano traut seinen Augen nicht und ist sich sicher, dass die freiwillige Stellung noch ein Nachspiel haben wird.

    Das lässt nicht lange auf sich warten, denn die Mafia vergisst nichts und niemanden und Tano u Grecu wird schneller ermordet als die Polizei ihn in Schutzhaft bringen kann.

    Montalbano, der es gewohnt ist, einen tiefen Blick hinter die Kulisse zu werfen, stößt dabei auf ein altes Verbrechen und dabei auf zwei Leichnahme und einen Hund aus Terracotta.

    Ein spannender zweiter Teil des Ermittlers Montalbano, der mit seiner ganz eigenen Art die Ermittlungen voranzutreiben, uns als Leser hoffentlich noch lange erhalten bleibt.
  16. Cover des Buches Das Nest der Schlangen (ISBN: 9783404183319)
    Andrea Camilleri

    Das Nest der Schlangen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: burgitta_egg

    Das Nest der Schlangen von Andrea Camilleri war nach einigen nicht so spannenden Büchern wieder einmal ein Pageturner so wie sie mag. 

    Montalbano agiert in gewohnter Weise mit ruhiger Hand, leitet seine Untergebenen in die richtige Richtung und drückt sich wo er nur kann vor seinem Vorgesetzten. 

    Was mir gefällt, ist, er kann essen was er will und wird nicht dick.  

    Die Geschichte an sich ist gar nicht so wichtig für mich, sie war aber dieses Mal aktueller denn je. Es ging ums Erben und die daraus folgenden Konsequenzen. Wer bekommt was und wie viel? Die Angehörigen sind neidig aufeinander usw. Ein leidiges Thema, aber leider nicht ganz unrealistisch. 

    Klare Leseempfehlung!


  17. Cover des Buches Die Form des Wassers / Der Hund aus Terracotta / Der Dieb der süßen Dinge (ISBN: 9783785752951)
    Andrea Camilleri

    Die Form des Wassers / Der Hund aus Terracotta / Der Dieb der süßen Dinge

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Rezension zum SWR Hörspiel ( hier leider nicht gelistet) 

    Die Krimireihe um den Commissario Montalbano  habe ich erst spät für mich entdeckt und höre/lese mich so langsam durch.     Als Hörspiel hat die Geschichte noch einen besonderen Flair durch die zahlreichen Sprecher.

    In diesem ersten Band lernen wir den Commissario Salvo Montalbano  erstmal nur oberflächlich kennen.  Den Frauen gefällt er und er ist kein Kostverächter.  Gelegenheiten nutzt er, hat aber eine große Liebe.  Manche Dialoge sind recht vulgär, aber das störte mich nicht. 

    Der Fall selber ist recht unspektakulär.    Ein Lokalpolitiker wurde tot  auf einem Platz gefunden, der bekannt ist für Prostitution.   Alles deutet auf einen natürlichen Tod, aber der Commissario hat Zweifel.    Er ermittelt auf eine sehr eigenwillige, aber durchaus glaubwürdige Art und kommt zu einem sehr tragischen Fazit. 

    Das Hörspiel hatte eine Laufzeit von 110 Minuten und war somit eine nette Nachmittagsunterhaltung. 

  18. Cover des Buches Die Spur des Lichts (ISBN: 9783404177837)
    Andrea Camilleri

    Die Spur des Lichts

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Elfenblume
    Andrea Camilleri ist es wieder gelungen, die verschiedenen Handlungen um Mord und Totschlag, Raub und Diebstahl, Körperverletzung und verwirrende Zusammenhänge mit viel Lokalkolorit und den normalen Bedürfnissen des Commissario Montalbano in Einklang zu bringen. Viel erfahren wir erneut über das Ach und Weh des Commissario, der mal wieder dem Charme einer Frau erliegt und damit alles aufs Spiel zu setzen scheint, was ihn mit seiner langjährigen Partnerin verbindet. Die Bücher machen Spaß, man taucht ein in die beschauliche Gegend und nimmt Anteil an allen Gedanken und Gefühlen des Commissario, die wie es scheint, oft mit der tatsächlichen Handlung eher weniger zu tun haben. Es ist - das weiß man, wenn man Andrea Camilleri liest - kein Krimi, wie man ihn sonst kennt. Natürlich gibt es auch hier Blutvergießen, Täter und Opfer, aber sie sind gebettet in Leichtigkeit und savoir vivre. Diesem 19. Fall fehlt ein wenig Spannung und Raffinesse in Bezug auf die vielen verschiedenen Schauplätze des Verbrechens, geht mir doch zu sehr um eben diese eine Frau, die ihm mal wieder den Kopf verdreht hat. Wer weiß, was dem Autor im nächsten Buch einfällt, um seine Leser zu unterhalten.
  19. Cover des Buches Die Nacht des einsamen Träumers (ISBN: 9783404921294)
    Andrea Camilleri

    Die Nacht des einsamen Träumers

     (41)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Commissario Montalbano kommt ist Grübeln.

    Ein weiterer Kurzgeschichtenband über Commissario Montalbanos Ermittlungen und dessen Hang zur Dramatik und wirklich gutem Essen.

    Hier wird über tote Ehepärchen, ermordete anständige Prostituierte und über wahre kriminalistische Meisterleistungen erzählt und wer Montalbano und sein Team kennt, der weiß, das hier kein Fall ungelöst bleibt.

    Die Methoden des Commissarios sind zeitweise etwas gewöhnungsbedürftig und meist endet der Fall mit einem lauten Knall. Catarella ist im Büro stets bemüht, Fazio hat seinen Block gezückt und Mimi hat wieder einmal nur Augen für die Frauen.

    Für Camilleri ist Montalbanos Sicht auf die Welt eine ausgezeichnete Art und Weise, auf die Misstände in der Welt und ganz besonders in seinem Land hinzuweisen.
  20. Cover des Buches Das Labyrinth der Spiegel (ISBN: 9783404176403)
    Andrea Camilleri

    Das Labyrinth der Spiegel

     (19)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    In diesem Band läuft Commissario Montalbano Gefahr in die Irre geführt zu werden. Seine Gegner verkalkulieren sich jedoch. Montalbano durchschaut das Verwirrspiel und kann seinerseits eine Finte legen, die zur umfassenden  Aufklärung des Falls führt. Dies gelingt ihm mithilfe seines Teams, auf dass er sich auch in heiklen Situationen verlassen kann. Die Charaktere der einzelnen Personen sind sehr authentisch gezeichnet, so dass es immer wieder ein wahres Lesevergnügen ist, wenn die Eigenheiten in einzelnen Szenen sichtbar bzw. in Dialogen hörbar werden. 


  21. Cover des Buches Das Lächeln der Signorina (ISBN: 9783404175673)
    Andrea Camilleri

    Das Lächeln der Signorina

     (19)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick


     

    Der vorliegende Roman mit Commissario Montalbano aus Vigata in Sizilien ist der nunmehr 17. ins Deutsche übersetzte einer Reihe, die ihr Schöpfer Andrea Camilleri, mittlerweile 91 Jahre alt, in Italien schon auf 24 Bände ausgeweitet hat.

     

    Ich habe alle bisher erschienenen Bände vom ersten Band „Die Form des Wassers“ bis zum dem aktuellen vorliegenden in Italien zuerst 2010 erschienenen gelesen, und ich muss sagen, dass ich selten in einer Krimireihe (die meisten mit deutlich weniger Bänden) so wenig qualitative Unterschiede gesehen habe wie bei Camilleri.

     

    Obwohl die Besetzung bis auf unwesentliche Veränderungen in seinem Ermittlerteam immer gleich bleibt, ist es jedes Mal ein Genuss zu lesen, wie Montalbano etwa seinen Vorgesetzten mit dessen eigenen Mitteln austrickst oder wie sein tolpatschiger Assistent Catarella jeden Namen verwechselt, der ihm unter die Nase kommt.

     

    In den letzten Bänden spielt Camilleri immer wieder mit dem Thema Alter. Montalbanos Zwiegespräche mit seinem Alter Ego deren sich immer mehr um seine Vergesslichkeit und seine abnehmende Energie.

    Doch dann zeigt sich der auf sie sechzig zugehende Commissario wieder wie im vorliegende Band von seiner besten Seite, lässt sich von ermittlungstechnischen Sackgassen nicht entmutigen und stellt wieder einmal fest, dass seine Libido noch nicht erloschen ist.

     

    Eine Serie von Diebstählen sorgt dieses Mal für Aufregung im sizilianischen Vigàta.  Als Commissario Montalbano im Rahmen der Ermittlungen Bekanntschaft mit der jungen Angelica Cosulich macht, fühlt er sich schlagartig in seine Jugend zurückversetzt: Mit ihrem wallenden Blondhaar erinnert ihn die schöne Angelica an die Heldin selben Vornamens aus Ariosts Epos Der rasende Roland, die ihm seinerzeit die Träume versüßt hat. Doch hinter dem betörenden Lächeln der Signorina verbirgt sich ein gefährliches Geheimnis und Montalbano kann sich nur mit Mühe aus ihrer Anziehungskraft lösen.

     

     

    Wie er mit Hilfe seiner Kollegen, hauptsächlich aber durch seine Kombinationsgabe, mit List und mit gut eingesetzter Hilfe seines Journalistenfreundes Nicolo den Fall so löst, dass die Schuldigen die Sache unter sich selbst ausmachen, ist wunderbar spannend und witzig beschrieben. Warum Montalbano allerdings immer noch jeden Abend mit seiner Freundin Livia telefoniert, obwohl er jedes Mal mit ihr in einen  Streit gerät, weiß wahrscheinlich nur Camillieri selbst. Montalbano scheint sie durch die Zeiten aufrichtig zu lieben und bei einer ihrer seltenen Begegnungen bekommt der Leser auch einen Eindruck davon.

    Ich habe das Buch im Urlaub an einem schönen Nachmittag auf der Liege in einem Zug ausgelesen. Eine bessere Erholung und Unterhaltung hätte ich mir nicht wünschen können.

     

    Auf insgesamt sechs in Italien schon erschienene, aber noch nicht ins  Deutsche übersetzte Bände können sich alle Freunde dieses Commissarios, der nach wie gutes Essen und guten  Wein goutiert, in den nächsten Jahren freuen.

     

     

  22. Cover des Buches Die Passion des stillen Rächers (ISBN: 9783838712536)
    Andrea Camilleri

    Die Passion des stillen Rächers

     (59)
    Aktuelle Rezension von: JochenBender
    Eine junge Frau wird entführt. Ihre Eltern haben kein Geld, ihre Mutter liegt im Sterben. Commissario Montalbano ergründet die Familiengeschichte, in der die Ursache des aktuellen Falles verborgen liegt. Am Ende steht er vor einer Gewissensentscheidung.
    Der Kriminalfall ist Nebengeschichte, hauptsächlich mag ich es, wie Camilleri über die Personen und das Leben schreibt. Vermisst habe ich in Band 8 Ingrid. Hoffentlich taucht sie in Band 9 wieder auf.
  23. Cover des Buches Das süße Antlitz des Todes (ISBN: 9783499257148)
    Andrea Camilleri

    Das süße Antlitz des Todes

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz
    Rowohlt Verlag 2013  108 Seiten 
    Bei Filmaufnahmen zu einem Dokumentarfilm über die beiden Autoren Camilleri und Lucarelli stellte der Produzent die Frage, was passieren würde, wenn die beiden Hauptdarsteller der Kriminalromane aufeinander treffen würden?  Die Idee fanden beide sehr gut, jedoch bis zur Umsetzung vergingen 5 Jahre. Einer von beiden fing an zu schreiben und der andere reagierte, wie bei einer Partie Schach.

    In einer Wohnung in Bologna wird die Leiche eines erstickten Mannes entdeckt. Bei der Leiche liegen 3 Goldfische, jedoch gibt es kein Aquarium in der ganzen Wohnung. Kommissarin Grazia Negra ermittelt und bittet ihren Kollegen Montalbano aus Vigata um Hilfe, da die Leiche aus Sizilien zu stammen scheint....

    Die Erzählperspektive ist sehr ungewohnt, da die beiden Kommissare sich permanent Briefe, Notizen und Geheimbotschaften über andere übermitteln lassen. Das ganze ist ungewohnt und dennoch sehr amüsant und als sehr schöne Geschichte , spannend aufbereitet.

    Fazit: Montalbano trifft auf Negro: Unentschieden nach Punkten aber 100 % Sympathie für beide und eine klare Kaufempfehlung an alle
  24. Cover des Buches Der Hund aus Terracotta (ISBN: 9783785710968)
    Andrea Camilleri

    Der Hund aus Terracotta

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden

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