Bücher mit dem Tag "comer see"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "comer see" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Das Fundament der Hoffnung (ISBN: 9783453424630)
    Ladina Bordoli

    Das Fundament der Hoffnung

     (45)
    Aktuelle Rezension von: ulliken

    Das Cover zeigt eine junge Frau, die zielstrebig auf uns zu geht, hinter ihr, direkt an einem See steht ihre hellblaue Piaggio. Über ihr lesen wir den Titel des Buches in rot "Das Fundament der Hoffnung", darüber den Namen der Autorin Ladina Bordoli. Dieses Buch ist das erste der Mandelli-Saga und wurde im August 2021 beim Verlag Heyne veröffentlicht.


    In einem Dorf am Comer See lebt die Familie Mandelli, Großmutter, Mutter und Vater sowie das Mädchen Aurora und ihr großer Bruder Tommaso, der und den sie aufrichtig liebt. Der Vater führt ein Bauunternehmen, Tommaso soll einmal in ferner Zukunft die Firma übernehmen.

    Doch alles kommt anders.


    Ihr Bruder verunglückt tödlich auf einer Baustelle, die ganze Familie ist wie gelähmt, insbesondere ihr Vater Daniele. Er kümmert sich sehr lange nicht um die Firma, so dass diese bald schließen müsste, wenn, ja wenn nicht die 1956 erst 19-jährige Aurora selbst mit dem Maurer Michele die Arbeit aufgenommen hätte. Es zeigt sich, dass sie ein sehr gutes Auge für Ästhetik im Bau, angefangen bei Mauern, hat. Genau aus diesem Grund erhalten sie auch mehrere Aufträge, insbesondere von wohlhabenden Auftraggebern. Doch die Menschen im konservativen katholischen Italien sehen das anders. Frauen haben nicht zu arbeiten! Allem zum Trotz arbeitet Aurora weiter. Zu dem Maurer Michele fühlt sie sich immer mehr hingezogen, auch wenn er ihre Ideen nicht unterstützt. Um ihren Ruf nicht weiter zu gefährden, verloben sich die beiden. Auroras Vater kommt wieder zur Arbeit, um seine Tochter in die Geschäftsführung einzuarbeiten.


    Nach der Hochzeit ziehen Michele und sie in eine eigene Wohnung, doch es kommt der Zeitpunkt, an dem sie sich fragt, ob sie ihm wirklich weiter vertrauen kann. Bisher war sie immer der Meinung, dass er mit allen seinen Ansichten richtig lag. Gott sei Dank hat sie eine liebe Freundin und auch einen Freund, zu dem sie vollstes Vertrauen hat.


    Ladina Bordoli hat uns in ihrem Roman das Italien von 1948 bis 1960 aus der Sicht einer jungen Frau mit einem starken Willen, die dennoch anpassungsfähig und empathisch ist, gezeigt. Unterstützt durch die Liebe ihrer Familie geht sie ihren Weg hoch erhobenen Hauptes. Sie leitet die Firma auch 1978 noch, als ihre 18-jährige Tochter Rosalba, die das Unternehmen eines Tages erben soll, von einem mehrmonatigen Schweizaufenthalt zurückkehrt. 


    Der Roman ist unterhaltsam geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Ich empfehle ihn und freue mich auf den 2. Teil der Mandelli-Saga.



  2. Cover des Buches Die Seidentöchter (ISBN: 9783734107382)
    Cristina Caboni

    Die Seidentöchter

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Anet

    Ich habe dieses Buch voller Erwartungen geholt, zwei Sachen die ich mag, nähen und lesen . Ich hab viele Interessante Sachen über Stoffe erfahren. Über das was man aus alten Kleidern machen kann. 

    Die Geschichte spielt Anfangs in Sizilien und handelt von der jungen Caterina kurz dem Krieg (1936 ) in den Kriegswirren und bösartige Verwante verliert sie ihre Tochter Adele . In der Vorkriegszeit lernt sie ihren zweiten Ehemann Paul kennen und lieben , mit ihm bekommt sie ihre zweite Tochter Marieanne, die aber von ihrer Schwester nichts weiß . Am Sterbebett ihrer Mutter verspricht sie ihr nach ihrer Schwester zu suchen. Dies geschieht aber erst viele Jahre später. Bei der Suche nach ihrer Schwester findet Marianne viele Familiengeheimnisse, welche so manches Handeln ihrer Mutter erklären .

    Die Geschichte wodrum es in diesem Buch geht ist recht vorhersehbar . Aber fesselnd geschrieben.

    Es gab zwar immer wieder Zeitsprünge von der Vergangenheit und Gegenwart, aber die Geschichte blieb alles in allem sehr stimmig und einfühlsam .Wer sich Stoffe und oder Mode interessiert und Herz Schmerz mag kann absolut zu diesem Buch greifen .  . 

  3. Cover des Buches Ich bin der Abgrund (ISBN: 9783855351220)
    Donato Carrisi

    Ich bin der Abgrund

     (21)
    Aktuelle Rezension von: schmoekerstunde

    Ein packender Thriller über einen tragischen Menschen, der körperlich und psychisch zerstört worden ist.

    Die Geschichte offenbart sich nur häppchenweise, ist aber umso verstörender und äußerst brutal. Es gibt keine detailliert beschriebene Gewalt, aber der Autor versteht es, das Kopfkino beim Leser anzuregen.

    Der Roman ist aufwühlend und erschütternd und tatsächlich nichts für schwache Nerven.
    Umso unfassbarer, dass die Geschichte an wahren Begebenheiten angelehnt ist.

    Einen derart spannenden Thriller habe ich selten gelesen.

  4. Cover des Buches Der Palazzo am See (ISBN: 9783596198511)
    Sophia Cronberg

    Der Palazzo am See

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Caillean79

    Als Buch für den Urlaub eingepackt, hat mir "Der Palazzo am See" entspannte Lesestunden geschenkt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Die Geschichte um die Stummfilmkönigin Tizia und ihre Zofe Berenice ist natürlich vollgepackt mit Schicksal, Herzschmerz und tragischen Wendungen. Für den nötigen Thrill sollte die Parallelhandlung in der Jetzt-Zeit sorgen, in der die Historikerin Stella eine Familienchronik über die Eigentümerfamilie des Palazzos schreibt und einer Serie von (vermeintlichen) Attentaten ausgesetzt ist. 

    Das Buch hat im Grunde alles, was einen guten Schmöker ausmacht: einen Hauch von Glamour (Tizia), eine zurückhaltende, aber emotional starke Heldin (Berenice), eine zarte Liebesgeschichte (Stella und Matteo), Bösewichter (die verrate ich jetzt nicht ;-)) und eine wunderbar idyllische Kulisse am Comer See. Warum ich trotzdem nicht restlos begeistert von der Geschichte war, kann ich nicht genau sagen. Irgendwie bin ich vor allem mit Stella nicht so richtig warm geworden, die mir als Charakter ein wenig zu farblos blieb.  Die Rückblenden rund um Tizia und Berenice fand ich ungleich interessanter. 

    Vielleicht wäre hier weniger mehr gewesen - als historischer Roman komplett in den 20er Jahren angesiedelt hätte das Buch wirklich sehr fesselnd werden können. Mit den Zwischenepisoden rund um die Familienchronik in der jetzigen Zeit fühlte ich mich beim Lesen leider immer wieder ein wenig unterbrochen und ausgebremst. Schade, denn so kann ich leider nur gutgemeinte 3 Sterne vergeben.

  5. Cover des Buches Ein Espresso für den Commissario (ISBN: 9783311120056)
    Dino Minardi

    Ein Espresso für den Commissario

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Wie wäre es mit einem Ausflug nach Italien? Vielleicht nach Como? Aber nicht zum ausspannend, sondern um mit Commissario Pellegrini seinen ersten lesbaren Fall zu erleben. In der kleinen Stadt gab es nämlich einen Mord!


    Dabei machte mir der Einstieg in die Geschichte schon sehr viel Spaß. Nicht nur das der Commissario eine durch und durch sympathische Figur war, er hatte auch noch ein Team, welches eben doch mal etwas anders war. Unter 2 Kollegen gab es nämlich einen Kampf um den Rang, welcher sehr heftige Auseinandersetzungen mit sich brachte. Eigentlich eine lustige Sache, machte dies aber auch Probleme, da sie die Streitereien eben auch in den aktuellen Fall einfließen ließen. Da konnte ich als Leserin den Ärger von Pellegrini richtig mitfühlen.


    Immerhin wollte er einen Fall lösen, der je weiter er suchte, immer größere Welle schlug. Wie die Kurzbeschreibung verriet wurde ein junger Mann ermordet, welcher überraschend viel Geld hatte, obwohl er keiner Arbeit nachging. Was war da also passiert? Auf jeden Fall eine große Sache, welche neben viel Spannung auch richtig interessante Themen ansprach. Dazu kam, das wir natürlich auch mehr über Pellegrini und seine Familie kennenlernen durften, was ebenfalls für die ein oder andere Überraschung sorgte. 


    Was für mich übrigens ebenfalls sehr angenehm empfand, waren die kleinen Wechsel ins italienische. Hier ein caffé, da schnell zum telefonino gegriffen oder hier und da ein salve oder pronto, waren immer mal zu finden und brachten richtig Flair ins Buch. Aber auch darüber hinaus, genoss ich den Schreibstil sehr. Gerade wenn es um die Landschaften und Begebenheiten ging, kam bei mir wirklich Urlaubsflair auf. Allerdings hätte ich mir für die Geschichte selbst, einen etwas weniger verzweigten Verlauf gewünscht. Hier und da und wurde es dann doch etwas zu chaotisch.


    Mein erster Fall mit Commissario Pellegrini war ein spannender, aber auch herrlich leichter Krimi-Auftakt, der Lust auf mehr macht. Besonders da es interessante Charaktere, eine wunderschön umschriebene Landschaft und die Behandlung aktueller Themen gab, welche dafür sorgten das ich mich hier wirklich fallen lassen konnte. Nur eine klarere Linie in der Handlung wäre mir wünschenswert gewesen, da ich hin und wieder doch etwas verwirrt war.

  6. Cover des Buches Wenn es Nacht wird am Lago Maggiore (ISBN: 9783462052800)
    Bruno Varese

    Wenn es Nacht wird am Lago Maggiore

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Sommerwind82

    Eigentlich hatte ich das Buch nur ausgewählt, weil ich mich gerne an die Landschaft am Lago Maggiore erinnere, aber ich wurde angenehm überrascht. Bruno Varese hat eine interessante Geschichte entwickelt, die schon mit einem Paukenschlag beginnt. Bei einem Filmfestival in Locarno wird eine junge, sehr erfolgreiche Schauspielerin erschossen. Geht es um Rivalitäten zwischen Künstlern, eine Geschichte aus der Vergangenheit oder etwas ganz anderes? Der Polizeipsychologe Matteo Basso, der auch eine Fleischerei betreibt, ermittelt auf seine eigene, originelle Art, der man aber gerne folgt.

  7. Cover des Buches Die Toten der Villa Cappelletti (ISBN: 9783499234187)
    Giovanni Cocco

    Die Toten der Villa Cappelletti

     (6)
    Aktuelle Rezension von: simsa
    Mit zwei Kugeln im Kopf, wird in einer einsamen Hütte, ein Mensch gefunden. Niemand weiß wer er ist, schließlich scheint der Tod bereits in den 40ger Jahren eingetreten zu sein. Die Ermittlerin Stefania, die am Comer See und in eben dieser Gegend aufgewachsen ist, nimmt sich diesem Fall an. Und doch, es gibt Menschen, die ihre Ermittlungen verhindern möchten und die Vergangenheit ruhen lassen wollen. Wird sie dennoch dem Opfer, aus dem 2. Weltkrieg, helfen und diesen Fall aufklären können?


    „Die Toten der Villa Cappelletti“ von dem Autorenpaar Giovanni Cocco und Amneris Magella ist meiner Meinung nach ein typischer Krimi aus Italien. Schon zu Beginn spürt man die Stimmung des Landes, erlebt das Flair des Comer Sees und darf auch mit der Ermittlerin Stefania speisen, schlemmen und die Umgebung genießen.
    Aber natürlich und dies darf nicht falsch verstanden werden, ist dieses Buch eine Kriminalgeschichte inkl. Mordopfer und geheimnisvollem Tathergang. Es gibt ein Opfer, welches vor Jahrzehnten sein Leben aushauchen musste und die geheimnisvolle Villa, die samt ihrer Bewohner, ein Rätsel ist.
    Mir gefiel zum Teil die Erzählart des Autorenteams, aber auf der anderen Seite fehlte mir auch immer wieder die nötige Spannung. Der Roman wird ausführlich erzählt, damit meine ich, dass durchaus auf kleine Details eingegangen wird. So wusste ich bei zu vielen Mahlzeiten was Stefania zu sich nahm, was ihr angeboten wurde und was sie gedenkt zu essen. Sicherlich macht dies auch den Charme des Buches aus, trotzdem hätte ich mich durchaus gefreut, wenn der Fall an sich vorankommen würde. Denn ich gebe zu, ich benötigte ein wenig, bis mir die Geschichte gefiel. Vielleicht lag es auch an den Personen, die immer wieder hinzu kamen und die mich von den vielen Namen her doch verwirrten.
    Aber, kleine Beruhigung nach der vielen Kritik, das Buch nimmt an Fahrt zu und zum Ende hin konnte ich es kaum aus der Hand legen. Denn auch das oft beschriebene Essen, machte halt dieses Buch aus und ich spürte auf vielen Seiten, das Land Italien und das, wofür es steht.
    Stefania als Ermittlerin beeindruckte mich aber auf jeden Fall. Sie ist taff, selbstbewusst, alleinerziehend und geht ihren Weg, auch wenn er nicht immer bequem ist. Als kleine Nebengeschichte entwickelte sich hier eine Freundschaft, aus der sicherlich mehr werden kann und die ich gerne verfolgt habe. Ein toller Charakter, der dieses Buch stärkt.
    Mein Fazit: Ich weiß nicht, ob ich in den nächsten Wochen noch einmal zu einem Krimi aus Italien greifen würde, denn für mich war „Die Toten der Villa Cappelletti“ durchwachsen. Es gab Abschnitte die mich langweilten und keine Richtung zeigten, dann wiederum war die Spannung greifbar.
  8. Cover des Buches Erlebnis Klettersteig (ISBN: 9783765437939)
    Eugen E Hüsler

    Erlebnis Klettersteig

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Tante Rosina und das verräterische Mieder (ISBN: 9783492254076)
    Andrea Vitali

    Tante Rosina und das verräterische Mieder

     (4)
    Aktuelle Rezension von: claudiaausgrone
    Wahrlich ein amüsantes Buch. Wer den Charme und Witz der "Don Camillo und Peppone"-Filme mag, der ist hier richtig. Da verwundert es nicht, dass die Ausdrucksweise manchmal, selten, etwas derb ausfällt. Der Autor ist am Comer See - hier spielt das Geschehen - Hausarzt, und so kann man sich denken, dass er so manche Anregung aus dem engen Zusammensein mit den Mitmenschen bezieht. Er beschreibt seine Antihelden durchaus wohlwollend. Die Geschichte spielt 1931, sie ist gleichermaßen ein Schelmenstück, Anekdote und Liebesgeschichte. Die Rolle der Frau wird zeittypisch und landestypisch geschildert, aber es sind trotzdem die Frauen, die die Geschicke mit Klugheit und List lenken. Und erst die technische Seite, wir heute mit unserer Telefonitis, wo jeder immer erreichbar sein "muss" und mobil... stellen wir uns doch mal vor, wir wären wieder abhängig von der einzigen Telefonistin, die unser Ort hätte, ha... herrlich. Ein schönes Stilmittel, das der Autor nutzt, ist sein besonderer Kapitelaufbau. Meist kurze Kapitel. Er spielt mit dem Hin und Her zwischen zwei Geschehnissen, pflanzt Unterkapitel ein und betreibt Wortspielereien (nicht immer) zwische Kapitelende und Kapitelanfang. Ein Stern Abzug, weil der erste Teil, obwohl amüsant, etwas schwerfällig ins Rollen kommt.
  10. Cover des Buches Wiedersehen am Comer See (Kurzgeschichte, Liebe) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe) (ISBN: 9783960870968)
    Bettina Wagner

    Wiedersehen am Comer See (Kurzgeschichte, Liebe) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    Wiederbegegnung mit Folgen. Während ihres Urlaubs am Comer See hält Friederike fleißig Ausschau nach George Clooney. Doch dann läuft ihr unvermutet ein ehemaliger Mitschüler über den Weg, den sie seit dem Abitur nicht mehr gesehen hat. Ob der See ein Happy-End für sie bereithält?

    Der Comer See. Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit, als Frederike hier ihre Abschlussfahrt hatte und mit einem ihr aus den Gedanken entflohenen Jungen getanzt hat - bis Jens sie fortgezerrt hat und sie geküsst hat. Danach war sie 15 Jahre mit Jens zusammen. Und nun? Frisch getrennt träumt sie den alten Zeiten hinterher und hält Ausschau nach George Clooney, der hier wohl ein Haus haben soll. Doch plötzlich wird sie von einem alten Klassenkameraden erkannt und angesprochen. Gerade hier am Comer See.


    Diese süß-romantische Kurzgeschichte aus der Feder von Bettina Wagner lässt sich sehr leicht lesen. Schnell kann man sich in die Protagonistin hinein versetzen und vielleicht auch ein bisschen mit ihr mitfühlen. Wer hat sich nicht schon einmal auch an vergangene Zeiten und verpasste Chancen zurück erinnert? Und unsere Protagonistin hat Glück, denn ihr bleiben nicht nur die Erinnerungen, sie trifft auf Frank, einen alten Bekannten aus der Schule und plötzlich scheint das einsame Leben gar nicht mehr so schlimm zu sein. Ganz im Gegenteil. 
    Die Geschichte kommt so locker, luftig daher. Man muss sie einfach lieben. Sie ist einfach nur romantisch, ganz ohne Herzschmerz und Drama. Solche leichten Geschichten mag ich und das Ambiente, das die Autorin schafft macht einfach Lust auf mehr. Wirklich gut gemacht.


    Empfehlen möchte ich den Booksnack allen, die gern träumen und romantische Literatur mögen. Ihr kommt hier voll uns ganz auf eure Kosten. Die perfekte Geschichte für Zwischendurch.


    Idee: 5/5
    Emotionen: 5/5
    Charaktere: 5/5
    Details: 5/5


    Gesamt: 5/5
  11. Cover des Buches Als der Signorina Tecla Manzi das Herz Jesu abhanden kam (ISBN: 9783492249348)
    Andrea Vitali

    Als der Signorina Tecla Manzi das Herz Jesu abhanden kam

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby
    Eigentlich ist Efisio Mannu nur die Urlaubsvertretung des Feldwebel und alles sieht nach einem ruhigen Dienst aus. Doch dann platzt ein resolutes Mütterchen in die Dienststelle und fordert die Carabinieri auf dem Diebstahl des Heiligenbildes "Das Herz Jesu" nachzugehen. Um die schrullige Frau loszuwerden, beginnen die Carabinieri eher widerwillig mit den Ermittlungen. Zumal noch weitere seltsame Vorkommnisse, wie ein Fall von abscheulicher Grabschändung, die Aufmerksamkeit der Polizisten erfordern. Aber schon bald stellt sich heraus das alles bei weitem nicht so harmlos ist wie es anfangs scheint. Und schon bald enthüllen die Ermittlungen Geheimnisse deren Entstehung zwar schon 30 Jahre zurück liegt, in das aber so mancher der ehrbaren Bürger des Ortes verwickelt ist. Ich liebe einfach Andrea Vitalis Erzählstil. Wie er zwei Handlungsstränge parallel erzählen kann um sie anschließend kunstvoll zu einem Ganzen zu verknüpfen. Zudem gelingt es durch eingeflochtene Geschichtchen die Personen so herrlich schrullig und einzigartig zu beschreiben, das man meint eben diese Gestalten wohnen gleich im Haus gegenüber. Ein niedliches Kriminalstück und zugleich eine Hommage an den kratzbürstigen Charme der italienischen Landbewohner. Ich hoffe sehr das weitere Bücher des Autors ins deutsche übersetzt werden.
  12. Cover des Buches Sommer am See (ISBN: 9783932109508)
    Alberto Vigevani

    Sommer am See

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    »Sommer am See«, eine Novelle, wurde erstmals 1958 aufgelegt. Der italienische Autor Alberto Vigevani lebte von 1918 bis 1999.

    Dieses Buch sollte, nein, muß unbedingt wiederentdeckt werden. Aus der Rubrik: "Total unterschätzte Bücher". Sogar ich entdeckte es nur durch pure Koinzidenz. 

    Die Handlung ist in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts angesiedelt. Der vierzehnjährige Giacomo entstammt dem bürgerlichen Milieu in Milano. 

    Es ist ein Wendepunkt in seinem Leben. Jener Sommer. Kein Kind mehr, aber noch nicht erwachsen. Der klandestine nicht humane Hauptdarsteller neben ihm, ist der Comer See.

    Alberto Vigevani war ebenfalls aus Mailand und Verleger. Warum erschien dieses schimmernde Juwel erstmals in Deutsch so spät in erster Auflage? 2007? 49 Jahre, nachdem literaturverliebte Stiefeletti sich an diesem Werk erfreuen hatten können. 

    Man merkt, daß der Autor vom Proust'schen Duktus auf sehr einnehmende Art inspiriert worden war. 

    Die Geschichte scheint ruhig und unspektakulär, aber es ist die Verpuppung des Giacomo und seine inneren Umbrüche, die Leser*in vom ersten Moment an irisierend bannen. 

    Wie annual Usus, verbringen die Eltern auch in jenem Jahr den Urlaub am Comer See. 

    Die Sprachgewalt ist poetisch und authentisch werden die psychischen Aufrüttler Giacomos geschildert. 

    Eine linde Wehmut nach dem für immer verlorenen, vermeintlichen Paradies der Kindheit, die er spürt, aber ( noch ) nicht in voller Breitseite verbal ausformulieren könnte, wenn man ihn denn fragte. 

    Die Neugier und Unruhe wegen der rapide anmutenden Veränderungen, das sich Hingezogenfühlen zu Mädchen, erstmals so richtig bewußt. Alles in einer fragilen und schmetterlingssensiblen Anmut verfasst. 

    Giacomo und die anderen Charaktere sind in Pastell gezeichnet, mit einem ungeheuren Tiefensog. 

    Eine Geschichte, zutiefst human und durch des Autoren ausgeprägt hohen Talentes larger than life. 

    Eine Elegie ebenso. Denn es ist die Ruhe vor dem drohenden verheerenden Sturm. Giacomo spiegelt selbstredend fiktionalisiert den Schriftsteller, weil beide Juden sind bzw. waren. 

    Mit dem Wissen, daß die Vigevanis zwar hatten flüchten können, aber als Exilanten bei den Eidgenossen leben mußten, verleiht dem Werk eine ernste und melancholische Note. 

    Marianne Schneider hat das Nachwort geschrieben, in welchem man noch einiges über Alberto Vigevani erfährt. Es gibt noch weitere Literatur aus seiner Feder. 

    Ich wünschte, dieser sehr lesenswerte Autor bekäme mehr Beachtung, jene, die er sehr verdient hätte. Chapeau an den zwar kleinen, aber feinen Verlag Friedenauer Presse! 

  13. Cover des Buches Die Verlobten (ISBN: 9783849563585)
    Alessandro Manzoni

    Die Verlobten

     (32)
    Aktuelle Rezension von: GersBea

    Inhalt (Klappentext)

    Oberitalien zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Lucia und Renzo, zwei einfache junge Leute aus einem Dorf am Comer See, stehen kurz vor der Hochzeit. Der brutale und berüchtigte Landedelmann Don Rodrigo, der mehr aus Laune denn aus Leidenschaft gewettet hat, dass er das Mädchen besitzen werde, verhindert jedoch die Trauung. Lucia und Renzo fliehen, werden getrennt und vom Strudel der Zeitgeschichte mitgerissen: Lucia fällt einem weithin gefürchteten Feudalherrn in die Hände, während Renzo als vermeintlicher Volksverhetzer im Gefängnis landet. Nach seiner Befreiung schlägt er sich auf eigene Faust durch, bis er erfährt, dass seine geliebte Lucia in Mailand untergekommen ist. Doch dort ist die Pest ausgebrochen, und ein Wiedersehen scheint angesichts der Allgegenwart des Todes aussichtslos.

    Einfühlsam, realistisch und mit feiner Ironie entfaltet Manzoni vor unseren Augen die Geschicke all jener kleinen Leute vor dem Hintergrund großer historischer Umbrüche.

    Inhalt

    Manzoni ist ein sehr guter Menschenkenner, der die Schwächen und die Stärken der Protagonisten lebensnah beschreibt. Dazu kommen rhetorisch beeindruckende Gespräche, aber auch viele witzige Dialoge und Ereignisse, die mich schmunzeln ließen.

    Hier eine kurze Aufstellung der wichtigsten Personen, ein richtiges Kaleidoskop von unterschiedlichsten Charakteren, die man auch heute noch antrifft.

    Renzo ist ein ehrlicher tüchtiger junger Mann, der weiß was er will. Seine mitunter naive Neugier bringt in schwierige Situationen.

    Lucia ist eine junge naive Landfrau. Ihr Leben und ihre Entscheidungen werden bestimmt durch ihren tiefen Glauben und ihr Gottvertrauen.

    Agnese, Lucias Mutter und Witwe, ist eine tatkräftige, lebenserfahrene Landfrau, die mitten im Leben steht.

    Don Rodrigo ist ein unreflektierter Adeliger, der durch die Privilegien seiner Klasse Angst und Drückebergerei verbreitet.

    Don Abbondio ist ein opportunistischer ängstlicher Landpfarrer, der letztendlich um zu Überleben jedes Rückgrat verloren hat.

    Perpetua, Don Abbondios Haushälterin, fällt alle Entscheidungen für den immer verunsicherten Pfarrer.

    Pater Cristoforo, Mönch mit einem den Menschen zugewandten Glauben, tatkräftig und empathisch.

    Gertrude, armes reiches Mädchen aus dem niederen Adel, gegen ihren Willen abgeschoben ins Kloster, weil der Vater sich so die Aussteuer für sie erspart.

    Bartolo, Renzos bodenständiger warmherziger Vetter in Bergamo, unterstützt Renzo tatkräftig.

    Der „Ungenannte“, Burgbesitzer und Missetäter, der vielen Übles antut, mit machtvollem Netzwerk von Schurken.

    Erzbischof Frederigo von Mailand, ein wahrer Kirchenführer, hochgebildet und bescheiden, den Menschen vorurteilsfrei zugewandt.

    Donna Prassede, alte Edeldame, ein Gutmensch: sie will Gutes bewirken, erreicht jedoch nur das Gegenteil.

    Don Ferrante, Donna Prassedes Ehemann, beschränkter sich selbst maßlos überschätzender „Wissenschaftler“.

    Viele Charaktertypen sind auch heute noch sehr präsent.

    Meine Meinung

    Meine Buchausgabe ist ungekürzt.

    In Italien gilt der Roman als „der“ Klassiker schlechthin, weil er sprachprägend war (wie im Deutschen die Bibelübersetzung von Martin Luther).

    Die Übersetzung von Caesar Rymarrowicz fand ich angemessen.

    Anfangs haben mich die unterschiedlichen „Textsorten“ irritiert:

    • reine Erzählung,
    • Reflektionen,
    • historischer Überblicke und Einordnungen.

    Manzoni ist ein gebildeter Autor, der auch die großen Zusammenhänge gut darstellt und verstehbar macht.

    Manzoni: „Und in dieser Erzählung ist, um die Wahrheit zu sagen, unser Ziel nicht nur, die Lage zu schildern, in der sich unsere Personen befinden, sondern zugleich auch, soweit dies in einer Zusammenfassung möglich ist und soweit wir es vermögen, einen mehr berühmten als bekannten Abschnitt unserer vaterländischen Geschichte vorzustellen.

    So habe ich eine Menge über die italienische Geschichte der Jahre 1628-1631 erfahren:

    • Aufruhr von 1628 (Brot-Aufstand),
    • italienische Pest in Mailand und Oberitalien, 1629-1631,
    • Mantuanischer Erbfolgekrieg, 1628–1631.

    Gelernt habe ich was Bravi, Monatti und Salber sind.

    Die Abhängigkeiten von Kirche und Politik werden deutlich gemacht.

    Pest/Covid19

    Vor allem Manzonis Reflektionen haben mich beeindruckt. Seine Gedanken und Analysen zum Verhalten der Menschen während der Pest fand ich tagesaktuell auf unsere heutige Situation mit Covid19 abbildbar. Heute wie damals trägt eine misslungene Kommunikation wesentlich zu deren Entstehung bei.

    Manzoni fasst zusammen: „Am Anfang also keine Pest, durchaus keine, um keinen Preis, sogar das Wort auszusprechen war verboten. Dann pestartige Fieber: der Begriff wird als Beiwort durch die Hintertür eingeführt. Dann keine richtige Pest, das heißt Pest allerdings, aber in einem gewissen Sinne keine eigentliche Pest, sondern etwas, wofür man keinen anderen Namen zu finden weiß. Endlich Pest ohne Zweifel und ohne Widerspruch, doch schon hängt sich ein anderer Begriff daran, der Begriff der Vergiftung und der Hexerei, wodurch das nicht mehr zurückzudrängende Wort verfälscht und verwirrt wird.

     

    Beim Lesen hat es mich ab etwa der Hälfte des Buches gar nicht mehr so interessiert, ob Renzo und Lucia sich nun kriegen oder nicht. Das ganze „Drumherum“ fand ich viel interessanter.

    Titelbild

    Das Titelbild ist farblich zwar ganz nett, aber viel zu modern für das Buch, das 1827 verfasst wurde. Im Prinzip ein Etikettenschwindel.

    Fazit

    Ich vergebe 4 Sterne, weil das Buch manchmal anstrengend zu lesen ist. So viele Fakten kommen in einem Kapitel vor, dass ich nach jedem Kapitel eine Pause gemacht habe, um den Inhalt sich setzen zu lassen. Dass ich das Buch in einer diskussionsfreudigen Leserunde gelesen habe, war sehr hilfreich.

  14. Cover des Buches Nero Corleone kehrt zurück (ISBN: 9783423625715)
    Elke Heidenreich

    Nero Corleone kehrt zurück

     (60)
    Aktuelle Rezension von: haberlei

    Worum geht es?
    Isolde kehrt nach Italien zurück, ist mittlerweile alleinstehend und will ein neues Leben beginnen. Und Ausschau nach Nero halten, der einst nach einem Urlaub nicht mehr nach Köln zurück begleiten wollte. 

    „Nero Corleone kehrt zurück“ von Elke Heidenreich erschien erst 2011 und ist die Fortsetzung zu „Nero Corleone“. Beide Kurzgeschichten wurden von Quint Buchholz illustriert. Man sollte unbedingt beide Bände lesen. Im Übrigen gab es tatsächlich einen schwarzen Kater, einen Nero im Leben der Autorin.

    Obwohl es sich um ein Kinderbuch handelt, ist der Schreibstil zwar locker, leicht, aber sprachlich nicht speziell für Kinder adaptiert. Die hie und da eingestreuten italienischen Worte unterstreichen das italienische Ambiente.

    Im Fortsetzungsband steht Isoldes Rückkehr nach Italien im Mittelpunkt, ihre neuen Lebensumstände, ihre Suche nach Glück, ihre Sehnsucht nach einer Katze und nach ihm, nach Nero. Ob Nero tatsächlich noch lebt, bleibt ihr lange verborgen.

    Es ist wie Band 1 eine bezaubernde Katzengeschichte, ihr fehlen aber anfangs Neros Präsenz, seine Anmerkungen, seine Streiche. Band 2 rundet das Geschehen um den Kater ab, ich empfand ihn aber als etwas schwächer.

    Es war wunderschön zu erfahren, wie es Nero Corleone nach seiner Rückkehr nach Italien erging und dass sich Isoldes Wünsche erfüllten.


  15. Cover des Buches Das Erbe des Zitronenkrämers (ISBN: 9783940760272)
    Johanna Kirchen

    Das Erbe des Zitronenkrämers

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
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