Bücher mit dem Tag "clive cussler"

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24 Bücher

  1. Cover des Buches Geheimcode Makaze (ISBN: 9783442371518)
    Clive Cussler

    Geheimcode Makaze

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Elfenstern

    Zwei japanische U-Boote mit einer todbringenden Viruswaffe an Bord werden 1944 vor der Küste der USA versenkt. Jahrzehntelang sind sie verschollen. Da entdeckt ein koreanischer Industriemogul ihre Spur und entwickelt einen perfiden Plan, mit dem Ziel der Wiedervereinigung von Nord- und Südkorea. Nur drei Menschen können ihn noch aufhalten und den Rest der Welt vor den vernichtenden Konsequenzen bewahren. Eine Meeresbiologin, ein Marineingenieur – und der Vater der beiden: Dirk Pitt, der Chef der NUMA, der National Underwater and Marine Agency.


    Ein spannender Thriller, der allerdings noch wesentlich spannender sein könnte, wenn der Klappentext des Buches nicht so viel verraten würde. Dadurch wird bereits zu Anfang sehr viel verschenkt. Ohne den Klappentext wüsste man nämlich nicht, an was die Wissenschaftler zu Anfang des Buches so plötzlich sterben und man wüsste auch nicht, wer hinter dem geheimnisvollen Schiff steckt, das sich ohne Nationalitätskennung in amerikanischen Gewässern herumtreibt und sofort das Feuer auf den Forschungshubschrauber der NUMA eröffnet und diesen abschießt. Trotz allem ein tolles Buch, bei dem man von Anfang an mit den Hauptcharakteren mitfiebert. Diese sind sehr sympathisch dargestellt und man steht sofort auf ihrer Seite. Aber auch die Bösen kommen nicht zu kurz. Auch ihre Handlungen und Gedanken werden dem Leser nicht vorenthalten. Man erlebt, zu was für teuflischen Taten Menschen fähig sind, denen durch Verblendung und Propaganda das letzte bisschen Hirn zermatscht wurde.

  2. Cover des Buches Um Haaresbreite (ISBN: 9783442553600)
    Clive Cussler

    Um Haaresbreite

     (36)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Ein unheimlich langatmiger und uninteressanter Einstieg und dann die gewohnte Dramatik.


    Inhalt: Dirk Pitt hat einmal mehr einen Auftrag. Er soll einen verschollenen und vergessen geglaubten Vertrag heben. Es kommen zwei verschiedene Möglichkeiten von Verstecken in Frage.

    Das versunkene Schiff stellt sich als vielversprechend heraus, endet aber in einer gefährlichen Explosion, bei der leider auch Menschenleben verloren gehen. 

    Die etwas umständlichere Variante ist der abgestürzte Zug. Dirk Pitt taucht auch im Fluss nach dem Zug, wo er ihn aber nicht finden kann. – In Zusammenarbeit mit Heidi kommt er aber zu dem Schluss, dass es nicht der Zug war, der abgestürzt ist, sondern ein Fake. Der gesuchte Vertrag muss sich noch in dem Zug finden und der Zug wurde versteckt und steht da noch heute.

    Die Zeit drängt, denn an dem Vertrag hängen politische Karrieren und persönliche Schicksale.


    Fazit: Das Cover hat mir ja einmal mehr ein wirklich spannendes Tauchabenteuer hoffen lassen. Irgendwas mit einem versunkenen Schatz oder Ähnliches, aber wenn man es genau betrachtet, ist das Cover nicht wirklich passend. Denn am Ende hat sich hier einiges, wenn nicht sogar achtzig Prozent um Politik.

    Ich bin in jedem Fall erst einmal voller Elan in die Handlung gestartet und wurde mal direkt enttäuscht. Von Anfang an ging es hier um politische Verstrickungen in der Vergangenheit. Ein Vertrag, der einigen sauer aufgestoßen ist, was zahlreiche Tote hinter sich her gezogen hat. Ein Überfall auf einen Bahnhof wird haargenau beschrieben, der hat aber erst einmal gar nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun. Ich war angepisst und fast versucht, das Buch zur Seite zu legen und das Lesen erst einmal zu lassen. Das habe ich dann auch erst einmal getan. Aber dann siegte die Neugier. Verdammt noch eins, das war ein Buch von Clive Cussler und Dirk Pitt, der eigentliche Protagonist in dieser Reihe, war bis zu Seite 90 noch nicht im Spiel, außer dass er mal wieder ein Nümmerchen geschoben hat.

    In jedem Fall wird es ab dem Zeitpunkt spannend, als Dirk Pitt dann endlich mal in Action treten kann. Es wird klar, für was der Prolog da war, es wird klar, welche Rolle dieser mysteriöse Vertrag spielen soll und endlich geht die spannende Suche los.

    Immer wieder lustig, wie Herr Cussler immer wieder auf die Hebung der Titanic zu sprechen kommt. Das scheint wohl eines seiner erfolgreichsten Werke gewesen zu sein. Daran wollte er wohl gern wieder anknüpfen. – Zumindest macht es für mich diesen Eindruck.

    Jedenfalls habe ich mich dann in die Handlung mit der Suche gestürzt und dieses politische hick Hack für mich außen vor gelassen.


    Bei diesem Buch hatte ich beim Lesen einige Probleme der Sache zu folgen. Ich hatte das erste Mal nicht so wirklich den ungeteilten Lesespaß, wie ich ihn von Cussler kenne. – Das kann aber auch durchaus an dem politischen Kernthema liege. Politik ist ja so eine Sache, die ich schon immer für komplett überflüssig und komplett überbezahlt halte. (Aber gut, auch diese Herrschaften müssen ja von irgendetwas existieren.)

    Auch hat es in diesem Buch wieder einige Satzfehler. Das hat mich immer wieder zusätzlich stolpern lassen. Da waren unsinnige Leerzeichen eingebaut, oder aber auch komplett andere Wörter gedruckt, als sie da eigentlich hingehörten.

    Vom Stil her war es typisch Cussler. Seinen Protagonisten hat er wieder komplett originalgetreu dargestellt. Dieser Sunnyboy, der dann zu Profi wird, wenn es eben erforderlich ist und ansonsten nichts weiter als Frauenheld ist. Er klettert in so manches Bett und macht ansonsten seinen Job.

    Was ich krass fand, waren die vielen Toten bei der Explosion. Hier war es wirklich sehr spannend und originalgetreu beschrieben. Hier kam sein militärisches Wissen wieder sehr zum Vorschein.

    Am Ende war ich jedenfalls froh, dass ich dieses Buch hinter mir hatte und ich hoffe wirklich, dass dieser Teil der Reihe nur ein unangenehmer Ausrutscher war, was das Thema angeht. Ich habe nämlich den Rest dieser Reihe schon. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, zeigt sich dann, wenn ich es lese.


    Clive Cussler an sich ist ein wirklich wunderbarer Vorschlag für  Thriller- und Abenteuerfans. Dieses Buch allerdings ist ein denkbar schlechter Einstieg in das Universum dieses Autors. Ich kann wirklich sagen, lest es, wenn ihr den Anspruch habt, die Reihe komplett konsumiert zu haben. Aber lasst es, wenn ihr wirklich nur gute Storys wollt.

  3. Cover des Buches Der Todesflug der Cargo 03 (ISBN: 9783442553358)
    Clive Cussler

    Der Todesflug der Cargo 03

     (36)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Spannung pur durch eine Altlast, mit der man wohl nicht mehr gerechnet hatte.


    Inhalt: Dirk Pitt ist mit seiner aktuellen Flamme in einem kleinen Liebesurlaub in den Bergen. Die beiden leben in einer Art Wochenendhaus von ihr. Dirk findet in der Garage jedenfalls zwei seltsame Gegenstände, die so gar nicht in diese gegen passen.

    Diese Gegenstände und die anschließenden Recherchen führen Dirk Pitt zu einem Vorfall, bei dem ein Flugzeug verschwunden ist. Damals wurde nach dem Flugzeug gesucht, es wurde aber nicht gefunden. – Dirk Pitt kann dieses Flugzeug in einem Bergsee ausfindig machen. Er kann den Absturz und den Untergang rekonstruieren und findet am Ende auch heraus, was den Flug so brisant gemacht hat.

    Man entschließt sich, das Flugzeug zu bergen, da die Fracht viel zu gefährlich ist, als dass man sie dort lassen könnte. Allerdings muss man feststellen, dass nicht mehr alle Behälter vorhanden sind. Die fehlenden Behälter müssen gefunden werden, alles andere ist viel zu gefährlich.

    Es beginnt ein sehr gefährlicher Wettlauf mit der Zeit, den Dirk Pitt mit viel Einsatz und hochgradiger Action zu einem halbwegs akzeptablen Ende führen kann.


    Fazit: Schon das Titelbild des Buches ist mächtig aussagekräftig. Unter den üblichen Angaben wie Titel und Autor ist ein Flugzeug zu sehen, welches zu einhundert Prozent eine Frachtmaschine ist. Ich bin jetzt in Flugzeugtechnick nicht so bewandert, das war für mich aber eindeutig ein Frachtflieger älteren Baujahres. – Offensichtlich befand sich das gute Stück unter Wasser, denn da steigt etwas auf, was ich als Luftblasen deuten würde.

    Erschienen ist das Buch im Original im Jahre 1978 und auf Deutsch dann ein Jahr später. – Das Buch ist dann also genau so alt wie ich. Das liegt dann wohl im Auge des Betrachters.

    Clive Cussler lebt ja leider nicht mehr. Aber er hat eine ganze Reihe guter Bücher hinterlassen. – Ich mag mir noch gar nicht ausmalen, was mich machen soll, wenn ich sie mal alle ausgelesen habe ...


    Schon der Prolog nimmt Bezug auf das Titelbild. Der Leser erlebt den unglücklichen Untergang jeder Maschine quasi hautnah mit. Der anschließende Zeitsprung bringt dann auch schon Dirk Pitt ins Spiel. Er hat, einmal mehr, eine Liebschaft und findet das Wrack mehr oder weniger zufällig. – Er ist eben der Held dieser Reihe. 

    Leider findet nach der spannenden Phase ein Ortswechsel statt, den ich zu diesem Zeitpunkt nicht nachvollziehen konnte. Deswegen hat es mich da auch erst einmal ziemlich brutal aus der Handlung gerissen. Ich habe es gelesen, in der Hoffnung noch einen Zusammenhang herstellen zu können. – Das hat dann allerdings wirklich bis zum bitteren Ende gedauert, als im Epilog alles aufgedröselt wurde und der Leser über alle Nebensächlichkeiten aufgeklärt wurde.

    Zwischendrin hatte es jede Menge Action, Spannung und nervenaufreibende Aktionen des Protagonisten. Immer wieder wurde es brandgefährlich. Ganz besonders dann, als heraus war, was in dieser Frachtmaschine transportiert worden war. – So etwas musst du dir auch erst einmal ausdenken, wenn man so eine Story konstruiert. Wäre nur mal interessant zu wissen, ob es diesen Stoff tatsächlich mal gegeben hat. Ich meine, chemische Kampfstoffe sind perfide, da würde mich auch das nicht weiter wundern.


    Leider strotzt auch dieses Buch der Reihe nur so vor Satzfehlern. Da wurde aus einem Umlaut mal eben ein Selbstlaut, mit sich doppelnden Buchstaben stand man komplett auf Kriegsfuß und am Ende wurden Freizeichen gesetzt, wo eigentlich ein Buchstabe hin gehörte. – Das hat mich öfter mal aus der Handlung geschmissen und ich musste mich mühsam wieder rein finden. Das hatte dann wieder zur Folge, dass ich das Kopfkino nur stellenweise hatte und dadurch mit Sicherheit ein großer Teil an Spannung verloren gegangen ist. – Schade drum, denn ich glaube, das ganze Buch hätte mich auch noch um einiges mehr fesseln können, als es das getan hat.

    Stellenweise ist sich Herr Cussler in sehr langen und kompliziert gestalteten Schachtelsätzen ergangen. Das hat den wissenschaftlichen Teil des Buches leider ein wenig schwerer verständlich gemacht, als die Stellen, in denen es einfach nur zur Sache ging. Aber entmutigt hat mich das nicht. Ich habe auch so verstanden, um was es ging und wie brisant das Thema am Ende war.

    Leseunterbrechungen war jederzeit möglich, machten sich aber an den Kapitelübergängen immer am besten. Meistens hatte es da sowieso einen Orts- oder Perspektivwechsel, somit habe ich dann auch immer wieder schneller und besser rein gefunden, als mittendrin. 


    Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen. Zumindest von der Handlung der Story her, war es mehr als spannend und ich könnte mir nicht vorstellen, dass man das hätte groß anders schreiben können.

    Die Bände der Reihe Dirk Pitt sind auch sehr gut als Einzelbände lesbar und die chronologische Reihenfolge muss nicht zwangsläufig eingehalten werden.

  4. Cover des Buches Das Gold von Sparta (ISBN: 9783641151836)
    Clive Cussler

    Das Gold von Sparta

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Yuria

    "Das Gold von Sparta" ist der erste von vielen Bänden der "Fargo"-Reihe vom amerikanischen Autor Clive Cussler und ich würde es als modernen Indiana Jones-Abenteuerroman beschreiben. Der Autor hat beim Schreiben Unterstützung vom amerikanischen U.S. Navy-Veteranen Grant Blackwood erhalten. Vieles hat mir gefallen, einiges hat mit aber auch die Haare zu Berge stehen lassen. Ich habe das Abenteuer des Ehepaars Fargo aber trotz der unzähligen sehr unrealistischen Verfolgungsjagden gern gelesen, vor allem wegen den historischen Details.

    Inhalt: Das Ehepaar Sam und Remi Fargo sind stinkreich, abenteuerlustig und mehr oder weniger berühmte Hobby-Schatzjäger. Als sie in den Sümpfen von Pocomoke River auf ein verschollenes U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg stoßen, nimmt das Abenteuer seinen Lauf. Denn darin befindet sich ein Artefakt, das der Milliardär und Mafiosi Hadoin Bondaruk um jeden Preis haben will. Aber Aufgeben liegt definitiv nicht in der Natur der Fargos und es beginnt eine Schnitzeljagd auf Leben und Tod.

    Meine Meinung: "Das Gold von Sparta" ist mein erster gelesener Roman von Clive Cussler und hat mich etwas zwiespältig zurück gelassen. Die positiven Aspekte sind auf jeden Fall der Schreibstil, denn dieser ist sehr fesselnd und trotz der vielen historischen und abenteuerlichen Details leicht verständlich. An Spannung mangelt es dem Buch auch nicht, denn Sam und Remi Fargo landen von einer gefährlichen Situation in die Nächste. Mir war das ganze aber schon ein bisschen zu viel des Guten, denn durch die ganzen Verfolgungsjagden und todbringenden Szenen hat man beim Lesen zwischen all der Spannung gar keine Zeit zum Luft holen. Einige Szenen waren auch dermaßen unrealistisch, dass es sogar mir als Fantasy- und Science-Fiction-Fan die Haare sträuben ließ. Ich bin mir z.B. ziemlich sicher, dass ein U-Boot das Jahrzehnte im Meer verschollen ist, bestimmt nicht mehr dazu taugt, eine Flucht durch einen unterirdischen Fluss zu überstehen. Oder dass eine Gletscherhöhle in den Alpen trotz Gletscherschmelze, unzähliger Höhlenforscher und offensichtlich einem bestehenden Zugang bis heute unentdeckt geblieben ist. Naja, aber es ist eben auch ein Abenteuerroman und wir lesen solche Romane ja um der Realität zu entfliehen. Ein bisschen Fantasie und Größenwahn ist da schon in Ordnung, aber da im Buch so viele dieser haarsträubenden Aspekte vorkamen, war mir das dann doch ein bisschen zu viel des Guten.

    Was wäre ein Schatzjäger-Roman ohne historischen Schatz und dieser Schatz wurde sehr gut in die Geschichte eingearbeitet. Der Autor hat wirklich ein Händchen dafür historische und geschichtliche Elemente in die Story einzubauen ohne das Buch langweilig werden zu lassen. Natürlich gibt es einen verschollenen Schatz der Antike, der gefunden werden will und das Ehepaar Fargo macht sich auf den Weg in eine abenteuerliche Schnitzeljagd von Hinweis zu Hinweis. Auch hier hat der Autor ein bisschen übertrieben, denn in der Geschichte finden die Fargos nicht nur ein verschollenes Relikt, sondern gleich mehrere Schätze, die eigentlich alle die Hauptrolle verdient hätten. Leider wurden viele dieser verschollenen Schätze vom Autor erfunden, was ich etwas schade fand, aber das Buch ist trotzdem gespickt mit unzähligen historisch belegten Fakten und wahrer Geschichte. Der Co-Autor von Clive Cussler und U.S. Navy-Veteran Grant Blackwood hat sein militärisches und marines Wissen beigetragen und insgesamt wirkte das Buch wirklich sehr gut recherchiert und kann mit seinen Fakten und dem Hintergrundwissen überzeugen.

    Unsere Protagonisten Sam und Remi Fargo sind humorvoll, abenteuerlustig und stinkreich. Sie haben für ihr Leben bereits lange ausgesorgt und können sich voll und ganz ihrem großen Hobby widmen. Geld spielt dabei keine Rolle und so wird ihrer Leidenschaft, der Schatzjägerei zumindest finanziell keine Grenzen gesetzt. Leider vergessen die Beiden auch immer wieder, dass die Dinge, die sie jagen einen hohen geschichtlichen Wert haben und nehmen sich gleich mal vorweg gefundene Dinge den Behörden vorzuenthalten. Als Archäologie-Fan haben mir einige leichtfertige Entscheidungen der Fargos im Herzen wirklich sehr weh getan, auch wenn ich natürlich weiß dass es sich dabei nur um einen erfundenen Roman handelt. Was mir an den Beiden am Besten gefallen hat, war ihr unverwechselbarer Humor, der mir des Öfteren ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte und die Art und Weise, wie die Beiden miteinander umgegangen sind. Trotz der vielen gefährlichen und auch tödlichen Situationen waren sie stets liebevoll und haben sich fürsorglich umeinander gekümmert. Dass sich die Beiden lieben, habe ich niemals angezweifelt und konnte die Beiden für ihren Zusammenhalt nur bewundern. Sam und Remi Fargo können und wissen aber alles. Aus jeder Situation finden sie einen Ausweg, auch wenn er noch so bizarr ist. Sie sind jedem und allem überlegen, sowohl körperlich als auch geistig. Irgendwann ging mir das wirklich auf die Nerven, weil ich sofort wusste, dass die Beiden zu jedem Problem sofort eine Lösung parat haben werden.

    Aber ich kann nicht bestreiten, dass ich das Abenteuer der Fargos trotz der vielen unstimmigen Aspekte gerne verfolgt und meine Freude beim Lesen hatte, gerade weil es teilweise so übertrieben war. Die historischen Elemente wurden gekonnt in das Abenteuer eingewebt, auch wenn einiges davon für die Story frei erfunden wurde. Der Schluss bietet natürlich ein Happy-End, inklusiver gefundenen Schatz und besiegtem Bösewicht. Das Ende war zwar genau so übertrieben, wie der Rest der Geschichte, ich habe aber auch nichts anderes erwartet. Irgendwie hat mich die Geschichte an eine erwachsenere und historischere Version von den Abenteuern der "Fünf Freunde" von Enid Blyton erinnert. 😀
    Mit Charme, Rätseln und jede Menge Action begeben sich die Fargos auf eine Schnitzeljagd nach verschollenen Schätzen der Geschichte. Ein actiongeladenes Abenteuer für Zwischendurch für Indiana Jones- und Tomb Raider-Fans.

  5. Cover des Buches Höllenjagd (ISBN: 9783442370573)
    Clive Cussler

    Höllenjagd

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya
    USA zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ein geheimnisvoller Bankräuber macht das Land unsicher, bei jedem Überfall ermordet er alle Anwesenden. Der Privatdetektiv Isaac Bell soll erreichen, was der Polizei unmöglich scheint, und den Täter schnappen, von dem niemand weiss, wie er aussieht…

    Die Geschichte wird in der dritten Person in der Vergangenheit grösstenteils aus der Sicht des Protagonisten Isaac Bell erzählt. Bell ist bildschön, intelligent, reich, ohne Fehl und Tadel und damit so richtig langweilig. Ich brauche keinen unsympathischen Antihelden als Protagonisten, aber einige kleine Ecken und Kanten wären doch schon nett.

    Die Handlung spielt Anfang des 20. Jahrhunderts und ist mit historischen und technischen Details gespickt. Leider wurde die Logik oftmals der (erhofften, aber nicht wirklich erreichten) Spannung geopfert. So gilt der "Schlächter", der sagenhaft erfolgreiche Bankräuber, als unfassbar, weil er verkleidet agiert. OK, kann ich so akzeptieren. Als aber bei zwei Überfällen schon im Voraus bekannt ist, wann und wo er zuschlagen wird, und trotzdem niemand irgendetwas relevantes unternimmt (ausser, vor dem Haupteingang einen Polizisten Wache stehen zu lassen, wenn es auch noch Hinter- und Nebenausgänge gibt), konnte ich die Ermittler nicht mehr wirklich ernst nehmen. Eine nette Idee fand ich es allerdings, historisch belegte Ereignisse wie beispielsweise das grosse Erdbeben in San Francisco 1906 in die Handlung einzubauen, auch wenn sie etwas gar kitschig umgesetzt wurde.

    Wie bereits erwähnt zeichnet sich der Schreibstil des Autors Clive Cussler vor allem durch die Detailverliebtheit was Technik und Geschichte anbelangt aus. Wem dieses "Technobabble" zu viel wird, kann die entsprechenden Abschnitte problemlos überspringen, ohne etwas von der Handlung zu verpassen. "Höllenjagd" ist der erste Band der Reihe um den Privatdetektiven Isaac Bell. Das Buch hat mich allerdings nicht ausreichend gepackt, um die Reihe weiterhin zu verfolgen.

    Mein Fazit
    Die Logik wird der Action geopfert
  6. Cover des Buches Tiefsee (5132 010) (ISBN: 9783442686315)
    Clive Cussler

    Tiefsee (5132 010)

     (31)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Ein wirklich hochgradig interessanter Anfang rutscht hier in ein völlig dummes politisches Klischee ab. 


    Inhalt: Seltsame Todesfälle vor der Küste von Alaska rufen Dirk Pitt auf den Plan. Es treibt ein Gift im Wasser und es muss unbedingt geklärt werden, wo es herkommt, um noch mehr Schäden zu verhindern.

    Während man das Gift unschädlich macht, wir der amerikanische Präsident und einige Senatoren entführt. Die Yacht wird auf dem Grund des Meeres gefunden. Der Präsident aber nicht.

    Während Dirk Pitt versucht, das rätsle zu lösen, taucht der Präsident wieder auf. Doch sein Verhalten ist seltsam. – Niemand weiß, dass ihm ein Gedankenkontrollchip implantiert wurde. Man will die USA so in die Knie zwingen.

    Dirk Pitt versucht derweil, das Leben der Senatoren zu retten, und gerät dabei selber in große Lebensgefahr.


    Fazit: Der Titel kann ja wohl alles und nichts bedeuten. Die Tiefsee ist schon immer gefährlich und wird es wohl auch bleiben. Aber auf dem Cover sind Fässer zu sehen, die mich auf einen Giftmüllskandal schließen lassen. Der Eisberg ist ein nettes Gimmick, aber ich glaube nicht, dass der eine große Rolle spielt. In jedem Fall hat mich das Cover schon irgendwie neugierig gemacht und ich war gespannt, was da kommen sollte.


    Am Anfange war ich recht verwirrt. Erst wird eine kriminell gewordene Frau hinterrücks ermordet. Dann schwenkt die Handlung auf einen fast renitent wirkenden US-Präsidenten um, um dann auf rätselhafte Todesfälle auf See umzuschwenken ... – Mit dem Giftmüll lag ich gar nicht so falsch. Allerdings ist der Umstand ein anderer, als ich ursprünglich dachte.

    Gerade hatte ich einen Faden in der Handlung gefunden, als einer der Mörder vom Anfang beim Präsidenten auftauchte. Es gab also auch eine politische Komponente bei dem Fall.

    Aus dem Giftmüllskandal hat sich im Laufe der Handlung ein politisches Gemängel entwickelt. Der Präsident wurde entführt, Pitt hatte weitere versenkte Schiffe zu suchen und ich stellenweise Probleme, am Ball zu bleiben. Der interessante Anfang verpuffte zusehends mehr und die Handlung konzentrierte sich auf Politik. Die Zusammenhänge wurden sehr kompliziert, die Erklärungen langweilig und die Namen und Personenbeschreibungen zu viel. Ich verlor den Durchblick und das Interesse. Am Ende war es für mich nichts weiter als ein ewiges politisches Hin und Her, in dem es absolut gekünstelt wirkte, dass nun Herr Pitt da irgendwie noch mitmischen musste.

    Zwar hat man mit den Entführungsopfern einige interessante Experimente gemacht, aber auch denen wurde leider zu wenige Aufmerksamkeit geschenkt. - Am Ende drehte es sich um einen rachsüchtigen Chinesen, der seiner Oma hörig war ... – was ein dämliches Klischee.

    Dirk Pitt spielt in diesem Band eine wirklich geringe Rolle. Seine Frauengeschichten werden komplett außen vor gelassen. Aber am Ende mimt er den Helden. – Herr Cussler hat durchaus schon besseres abgeliefert als das.


    Trotzdem die Originalausgabe aus dem Jahre 1984 stammt, sind einige parallelen zur heutigen Zeit zu finden. Diese ewige Gewinnmaximierung, das Streben nach Macht und Einfluss um jeden Preis. - Für mich nur wieder ein Ausdruck dafür, dass die Menschheit wohl ewig dumm bleiben wird. Wir lernen einfach nichts aus der Vergangenheit und machen einfach weiter, wie wir es schon immer getan haben. Vollkommen egal, wer darunter leidet. Hauptsache ICH!

    Von der Seitenaufteilung her war der Verlagsstandart hier sehr augenfreundlich und angenehm. Es wurde auf meinem Tolino wirklich sehr gut dargestellt und ich brauchte nichts umstellen, um mir nicht die Augen zu verrenken, beim Lesen.

    Leider hatte ich beim Lesen wirklich nur am Anfang ein wirklich herrlich gefährliches Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Als es dann politisch wurde, war das Kopfkino weg. Mit dem Kino aber leider auch mein wirklich großes Interesse. Ich habe das Buch nur noch zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte, ob sich der Kreis zu dem Giftmüll noch einmal schließt. – Das tat er, hat mich aber auch nicht mehr hinterm Ofen hervorgeholt. 

    Im Politischen Teil der Story sind eine Unmenge an Namen zu hinzu gekommen, die mich wirklich sehr verwirrt haben. Ich habe das Interesse und den Faden verloren. Den Überblick über die ganzen Präsidenten, Vizepräsidenten und Stellvertreter gleich mit. Ich habe es gelesen, um es gelesen zu haben, aber wirkliche Zusammenhänge habe ich nicht wirklich begriffen. Dazu waren es einfach zu viele Menschen, die da ihre Rolle in dem Spiel haben wollten. – Das wäre sicherlich auch minimalistischer gegangen.


    Die Bücher der Reihe sind sehr gut einzeln lesbar. Jedes für sich ist eine abgeschlossene Geschichte und somit kann ich sagen, dass man dieses hier durchaus übergehen kann. Ich finde das Thema völlig zerschrieben und komplett überzogen dargestellt. Außerdem kann kein Mensch der Welt die ganzen Namen auseinander halten!

  7. Cover des Buches Eisberg (ISBN: 9783641151867)
    Clive Cussler

    Eisberg

     (41)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Nachdem mich der erste Teil ziemlich gefesselt und angefixt hat, wurde ich im zweiten Teil herb enttäuscht.


    Inhalt: Ein Eisberg wird gefunden. In diesem Eisbrocken eingeschlossen, befindet sich ein Schiff. Gemeinsam mit einem Forscher soll Dirk Pitt dieses Erkunden und seine Bergung vorbereiten.

    Was Dirk Pitt allerdings nicht weis, ist die Tatsache, dass sowohl der Doktor, der bei ihm ist, als auch eine weltweit handelnde Organisation ihn hier von etwas ablenken wollen, was tatsächlich passiert ist.

    In einem spannenden Anfang startet die Story in ein wirklich interessantes Abenteuer, um dann irgendwie in ein politisches und machtgieriges Wirrwarr abzutriften, was ein Eingreifen von Dirk Pitt notwendig macht.


    Fazit: Auf dem Titelbild ist ein Uboot zu sehen, welches durch eine geschlossene Eisdecke bricht. Das hat zum Einen mit dem Titel nicht viel zu tun und dann taucht auch in der gesamten Story nicht ein Uboot auf. Deswegen frage ich mich, was sich der Coverdesigner hier gedacht hat. Und dass auch der Verlag dieser Lüge hier nicht Einhalt geboten hat. Man hätte doch ein Eisberg mit einem inliegenden Schatten abbilden können ... warum das falsche Bild?

    Außerdem sind auch im zweiten Band von Dirk Pitt der eine oder andere Rechtschreib- oder Druckfehler zu finden. Die haben mich dann in meinem Lesefluss unterbrochen und mich stellenweise auch einfach nur den Kopf schütteln lassen. – Bitte wie kann man denn so schlampig arbeiten, dass ein solcher Text wirklich an die Öffentlichkeit gerät. 


    Die Story startet wirklich spannend und hat mich komplett fasziniert. Der Fund des Eisberges mit dem Boot, seine Erforschung und der erste Trubble mit den anderen Leuten hatten etwas, was mich sehr bei der Stange gehalten hat. Aber leider ist das eben nicht so geblieben. Die Handlung ist von dem Schiff dann komplett abgekommen und wurde zu einem Intrigenspiel, welches zugunsten einer neuen Weltordnung ausgefochten werden sollte.

    Die Figuren wurden zu viele, die Namen konnte ich nicht mehr auseinander halten. Dann kommt diese wirklich sehr seltsame Organisation ins Spiel. Das entdeckte Schiff gerät komplett in Vergessenheit und ein machtbesessener Kerl versucht sämtliche Leute um die Ecke zu bringen, die etwas zu sagen haben.

    Dirk Pitt rettet einmal mehr die Welt. Er wird selber verletzt, klettert mit einer gebrochenen Rippe noch eine Klippe hoch und schleppt sich stundenlang durch eiskaltes Niemandsland ... – wer es glaubt, wird selig und wer nicht, kommt auch in den Himmel.

    Die einzige Figur mit Tiefe und wirklich einer Rolle ist die von Dirk Pitt selber. Alle anderen Gestalten verblassen fast ungehört und bleiben flach und gesichtslos. - Um ehrlich zu sein, habe ich im zweiten Teil ganz schön das Interesse an der Story verloren. 

    Am Ende hat sich die Rolle des Schiffes noch aufgeklärt, aber ich kann nicht behaupten, dass mir das Ende gefallen hat. Irgendwie war auch hier durchschaubar, dass diese Organisation ihr Ziel nicht erreichen würde. Schließlich war ja Dirk Pitt mit von der Partie. Aber als Happy End würde ich das hier nicht bezeichnen. - Der Einsatz war für Pitt beendet, aber das war es dann auch schon.


    Leider gab es im Text auch hier wieder zahlreiche Fehler. Rechtschreibfehler und stellenweise auch im Satzbau. An den Stellen bin ich dann extra noch einmal aus der Handlung geflogen und musste mich dann erst wieder rein kämpfen.

    Das Titelbild fand ich zur Story mehr als unpassend und alles in allem hat mich dieses gesamte Buch nicht überzeugt. Das hat Herr Cussler in jedem Fall auch schon einmal besser gemacht. – Es ist ja auch sehr bezeichnent, dass ich fast zwei Wochen für die paar Seiten gebraucht habe. Sowas habe ich auch schon einmal schneller erlebt.


    Wenn man die Reihe von Herrn Cussler komplett gelesen haben möchte, sollte man das Buch halt auch mitnehmen. Aber nach der Lektüre kann ich es nicht so wirklich empfehlen. Dazu ist der zweit Teil zu krass anders als der Erste und hat mich ganz schön enttäuscht. Es ist schade, aber es ist so.

  8. Cover des Buches Cyclop (ISBN: 9783641134709)
    Clive Cussler

    Cyclop

     (50)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Was der Autor in diesen Band gepackt hat, würden andere in eine Saga strecken.

  9. Cover des Buches Geheimakte Odessa (ISBN: 9783734106156)
    Clive Cussler

    Geheimakte Odessa

     (7)
    Aktuelle Rezension von: buchwurm_de

    Titel: Geheimakte Odessa


    Verlag: blanvalet 

    Preis: 22,99€

    ISBN: 978-3764506155

    Autor: Clive Cussler


    Handlung:



    Exotische Orte, skrupellose Bösewichte – Dirk Pitt ist Kult! 

    Dirk Pitt, der Direktor der NUMA, unterstützt im Schwarzen Meer die Bergung eines Ottomanischen Schiffwracks. Da erreicht ihn der verzweifelte Hilferuf eines Frachters. Dieser wird angegriffen! Aber als Pitt und sein Partner Al Giordino den Schauplatz erreichen, entdecken sie nur noch Leichen. Pitt und Giordino stoßen auf auf einen Zusammenhang mit Schmugglern von radioaktivem Material, einem brillanten Entwickler von Kampfdrohnen und ukrainischen Rebellen. Diese Kombination wird zur größten Bedrohung, der Dirk Pitt jemals gegenüber stand!


    Meinung:


    Spannung, Abwechslung, historisch, sehr geografisch genau und technisch präzise wie gewohnt - bei mir blieb kein Wunsch an einen Cussler offen.

  10. Cover des Buches Im Todesnnebel. Hebt die Titanic! (ISBN: 9783442131969)
    Clive Cussler

    Im Todesnnebel. Hebt die Titanic!

     (32)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Rein in die Handlung und dann nicht mehr davon loskommen. – So mag ich das!


    Inhalt: Als Dirk Pitt eine seltsame Kapsel im Wasser vor Oahu findet, kann er sie bergen, öffnet sie und liest die darin enthaltenen Papiere. Er kann nicht glauben, dass das eine Nachricht vom verschollenen Unterseeboot sein soll.

    Von der NUMA wird er der NAVY zur Verfügung gestellt, um das technische Meisterstück doch noch zu wieder zu finden.

    Auf der Suche finden sie nicht nur einen regelrechten Schiffsfriedhof, sondern auch Menschen, die sich auf ganz eigene Art auf den Atomkrieg vorbereitet haben.

    Ein zunächst nach Fantasy aussehender Roman wird plötzlich fast real möglich.


    Fazit: Als Titelbild hatte es mal wieder ein U-Boot. Mir drängte sich der Verdacht auf, dass sie Ine verschollenes U-Boot suchen würden .... – Die NUMA, der Dirk Pitt angehört, ist nun mal eine marine Einheit. Es blieb also abzuwarten, was das für ein Fall werden würde.

    Auf jeden Fall war die Verlagsstandart-Einstellung bei diesem Band nicht mehr ganz so klein, wie beim Vorgänger. Also atmete ich noch einmal tief durch und machte mich daran, in die Story zu starten.


    Das U-Boot vom Titel hat dann im Prolog gleich mal für eine Havarie herhalten müssen. Nur dass man Dirk Pitt gleich in Action holen konnte. Durch Zufall und aus Neugier wird er hier in eine Sache hinein gezogen, die ihm nicht wirklich Zeit für amoröse Abenteuer lässt. – Eine angenehme Abwechslung, wenn der Frauenheld einfach mal seinen Job vorzieht.

    Die ganze Story hat anfangs einen ziemlich fantastischen Charakter. Der Untergang des U-Bootes ist schon sehr mysteriös. Die Nachricht, die dann gefunden wird, wirft Fragen auf. Diese Fragen werden noch größer, als das U-Boot wieder gefunden wird und ich dachte, Herr Cussler währe in die Fantasy geraten.

    Am Ende kann man alles Aufdröseln und mit etwas Zukunftstechnologie aufklären.

    Ich hätte nicht gedacht, dass das geht, aber auf den letzten 50 Seiten hat Herr Cussler die Spannung einfach noch einmal angezogen. Die finale Action verlangen allen Beteiligten noch einmal alles Mögliche ab und das bringt Herr Cussler hier auch noch einmal sehr wirkungsvoll zur Geltung. Ich dachte echt, ich muss vor lauter Spannung einfach mal platzen, so extrem war es.


    Die Handlung startete schnell und hatte auch über das ganze Buch ein sehr rasantes Tempo. Man kann hier von einer kompletten Sitländerung reden, wenn man das Ganze mit dem vorangegangenen Band dieser Reihe vergleicht.

    Apropos Reihe: Ich finde es noch erwähnenswert, dass es durchaus möglich ist, die Bände hier alle außerhalb der chronologischen Reihenfolge zu lesen. Jeder Teil ist ein in sich geschlossener Roman, der nicht wirklich auf andere Bände eingeht. Und wenn es dann doch mal so sein sollte, dann wird alles in der Handlung erklärt und der Leser weiß bescheid.

    Die Handlung war spannend und ich hätte das Buch am liebsten direkt am Stück gelesen. Leider war das aber nicht möglich, da es da noch so etwas wie ein reales Leben hatte, welches auch ab und zu meine Aufmerksamkeit gefordert hat. Stellenweise war das Ganze sogar so spannend, dass ich mich regelrecht zwingen musste, langsam zu lesen. Ich habe richtig gemerkt, wie ich stellenweise immer schneller lesen wollte, weil die Handlung gerade so schnell war. Dann musste ich zurück rudern, um wieder mein normales Lesetempo finden zu können. – Das war irgendwie strange und in dem Sinne so erlebt hatte ich das auch noch nicht wirklich.

    Leider hatte es hier Tipp- und Satzfehler im Text. Die waren dann stellenweise schon so gestrickt, dass sie mich in meinem Lesefluss haben stolpern lassen. – Ich bin nicht komplett aus der Handlung heraus geflogen, aber ich bin gestrauchelt und das fand ich ärgerlich. Mal abgesehen von der alten Rechtschreibung, hätte man auch schon seinerzeit auf Rechtschreibung achten können. 


    Ich bewerte das Buch mit 5 von 5 möglichen Sternen.

    Bei diesem Teil der Reihe sind mir die Seiten nur so unter den Händen weg geronnen. Ich war gefesselt, von der Handlung gefangen und habe die ausschweifenden Frauengeschichten des Protagonisten nicht vermisst. Statt dessen wurde ich erst in die Irre geleitet, um dann qualvoll bis  zur Auflösung warten zu müssen


    Dieses Buch ist in jedem Fall eines der stärkeren von Clive Cussler und ich kann es nur wärmstens empfehlen. Ich war die ganze Zeit komplett gefesselt und war einfach nur fasziniert, wie er erst in die Fantasy abzurutschen drohte, um dann doch alles im realen Leben abspielen zu lassen. Der reine Wahnsinn.

  11. Cover des Buches Hebt die Titanic (ISBN: 9783871791765)
    Clive Cussler

    Hebt die Titanic

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana
    Das Buch ist zwar typisch clive cussler jedoch an ein paar Stellen etwas verwirrens. Der Teil in der Geschichte wo es sich um die Bergung der Titanic handelt, ist gut und spannend geschrieben. Da tritt auch Dirk Pitt in Aktion mit seiner ganz eigenen Art. Der andere Teil rund um die Geschichte des Byzaniums und den Russen war erwas verwirrend - alle gegen alle da blickt man irgendwie nicht mehr durch.  Der Schreibstil konnte auch hier wieder überzeugen allerdings gibt es vom Inhalt definitiv bessere stories
  12. Cover des Buches Sahara, 1 Blu-ray (ISBN: 0886977127199)
    Clive Cussler

    Sahara, 1 Blu-ray

     (47)
    Aktuelle Rezension von: wildfire
    das buch liest sich alles in allem ganz gut. es ist nicht übermäßig spannend,aber auch nicht langweilig. was man im buch liest,findet sich zum großen teil nicht im film wieder. auf den letzten ca 20-30 seiten geht meiner meinung nach die phantasie mit dem autoren gehörig durch. 
  13. Cover des Buches Eiskalte Brandung (ISBN: 9783641151874)
    Clive Cussler

    Eiskalte Brandung

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber
    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
    Clive Cussler war früher mein Begleiter auf Reisen, weil die Bücher dick sind und ich keine Lust hatte, zwei Bücher mitzunehmen. Doch seit ich den eBook-Reader habe, ist das Thema ja auch gegessen *grins* Also las ich diesen Kurt Austin Abenteuer-Roman einfach so.
    Die Figuren bleiben hübsch ihren Klischees treu - die Mädels sind hübsch und Kurt und sein Kumpel Joe attraktive Verführer, die neben bei mal wieder die Welt retten. Also so ein bisschen wie James Bond, jedoch weniger Schusswaffen und mehr Handlung und vor allem mehr Infos drum herum. Leider ist das auch ein Kritikpunkt von mir. Cussler verliert sich häufig wissenschaftlichen und pseudo-wissenschaftlichen Erklärungen - ich will nach dem Buch z.B. keine Fachfrau für Quallen sein.
    Ansonsten ist Cusslers Schreibstil locker-flockig und man fliegt nur so durch die Seiten.
    Der Plot ist nicht so komplex wie sonst und irgendwie ist die Spannung nicht so kontinuierliche vorhanden, wie bei anderen Cussler-Büchern. Hier ist es eher eine Wellenform, in der die Spannung den Leser in ihren Bann ziehen will, doch durch die epischen Beschreibungen zwischendrin, ging mir etwas verloren.
    Ich vergebe knappe 4 Sterne, weil die Klischees einfach Spaß machen.

    ‘*‘ Klappentext ‘*‘
    Eben noch schien mit dem geheimen medizinischen Unterwasserlabor alles in Ordnung zu sein. Im nächsten Moment ist es einfach verschwunden! Kurt Austin von der NUMA setzt sofort alles daran, es wieder aufzuspüren. Denn dort wurde der einzige Impfstoff entwickelt, der eine Pandemie in China noch verhindern könnte, die Millionen den Tod bringen wird. Dabei kommt er einem chinesischen Verbrecherkartell auf die Spur, das weit mehr anstrebt als nur Geld - und nur Austin steht noch zwischen ihm und seinem Ziel …
  14. Cover des Buches Akte Atlantis (ISBN: 9783641132675)
    Clive Cussler

    Akte Atlantis

     (52)
    Aktuelle Rezension von: wildfire
    von den bisherigen(2)cussler-bücher ist dieses das spannenste. das allerdings atlantis in der antarktis zu finden wäre,dafür gibts die schriftstellerische freiheit. 
  15. Cover des Buches Schockwelle (ISBN: 9783641151980)
    Clive Cussler

    Schockwelle

     (40)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut

    Ich war sehr begeistert von dem Buch, da sich diesmal wirklich fast alles um die Meere und die Lebewesen darin gehandelt hat. Ein Konzern hat eine neue Methode entwickelt um Diamanten abzubauen und dies besteht aus Schallwellen. Was das für eine Auswirkung auf die Natur hat ist gerade zu erschreckend, da so etwas ja teilweise wirklich praktiziert wird. Aber auch die Menschen bleiben nicht davon verschont. Das Schlimme ist ja, dass man es nicht sieht oder hört. Die beiden Hauptdarsteller sind auch wieder in Bestform und schlittern von einer brenzligen Situation in die nächste, dabei lassen sie diesmal auch ein bisschen an Robinson Crusoe denken.

  16. Cover des Buches Skeleton Coast (ISBN: 9780425245712)
    Clive Cussler

    Skeleton Coast

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Deutscher Titel : Schlangenjagd ( bisher nur im Weltbildverlag ) erschienen. Eigentlich wollte Juan Cabrillo, Kapitän des modernsten Spionageschiffes der Welt, der schönen Sloan McIntyre bei der Suche nach einem legendären Diamantenschatz helfen. Doch die Mission der beiden im Kongo führt sie auf die Spur eines wahnsinnigen Milliadärs, der die Welt an den Abgrund treiben will. Unterhaltung der Spitzenklasse vom Meister des Thrillers.
  17. Cover des Buches Das Alexandria-Komplott (ISBN: 9783641152109)
    Clive Cussler

    Das Alexandria-Komplott

     (36)
    Aktuelle Rezension von: simonfun
    Sehr eleganter Schreibstil lies mich selten das Buch einfach so beiseite  legen.
    Es ist eine Kunstform für sich, wenig Inhalt unterhaltsam auf 500 Seiten zu verteilen und dies kann der Autor.
    Auffällig in dieser Geschichte, wie auch in vielen anderen, ist die  ausführliche Beschreibung der innen- und außenpolitischen Verflechtungen aus Sicht der Amerikaner. Oft deutet der Autor auf Umwelt und Nachhaltigkeit hin, die sträflich vom Kongress ignoriert wird. Was daraus entstehen kann kann man heute gut erkennen. Das Science und die Fiction in seinen Romanen ist dem Fan wohlbekannt, sollte den Neueinsteiger aber dennoch nicht vom Zugreifen abhalten.

    Wie auch immer - gut wie immer!
  18. Cover des Buches Schlangenjagd (ISBN: 9783641151973)
    Clive Cussler

    Schlangenjagd

     (20)
    Aktuelle Rezension von: simonfun
    Die Besten der Besten der Besten retten mal wieder die Welt.  In dieser Geschichte gibt es drei Handlungsstränge, die die Corporation rund um Juan Cabrillo spannend abarbeitet. Der Patriotismus-Hype und die Technologie-Gigantomanie nervt zwar, aber der gute Schreibstil und die sympatischen Protagonisten wiegen das etwas auf. Qualitativ ist die Handlung vom Autor eher durchschnittlich gehalten, dennoch ist er Garant für gute Unterhaltung.
    Wie auch immer - für Genrefans durchaus lesenswert!
  19. Cover des Buches Kaperfahrt (ISBN: 9783641151928)
    Clive Cussler

    Kaperfahrt

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Hypochrisy
    Das sechste Abenteuer von Juan Cabrillo und der Crew der Oregon. Juan Cabrillo und die Crew der Oregon erhalten ihren bislang größten Auftrag. Die US-Außenministerin wurde von Terroristen entführt, um die Friedensgespräche im Nahen Osten zu blockieren, und Cabrillo soll sie befreien. Doch was haben eine seit zweihundert Jahren vergangene Seeschlacht und eine jahrhundertealte Schriftrolle mit den Plänen der Terroristen zu tun? Cabrillo bleibt nicht viel Zeit, um es herauszufinden – oder das Pulverfass Naher Osten wird explodieren!
  20. Cover des Buches Im Zeichen der Wikinger (ISBN: 9783641152222)
    Clive Cussler

    Im Zeichen der Wikinger

     (41)
    Aktuelle Rezension von: cvcoconut
    Spannung und Action von Anfang bis zum Schluss! Das Buch strotzt fast vor neue Entwicklungen und Technologien. Angefangen bei einem Superöl bis zu neuen Antriebsmaschinen für die Schifffahrt. Das Ganze ist auch sehr genau erklärt und beschrieben. Was das dann noch mit der Geschichte der Wikinger zu tun hat, erfährt man auch im Laufe des Buches.  Die tiefe Freundschaft und Zusammenarbeit von Dirk und Al finde ich auch immer wieder gut. Die beiden geraten in die schlimmsten Situationen und bleiben doch immer die Ruhe selbst. Die Menschlichkeit kommt hier sehr deutlich hervor und macht die beiden einfach immer sympathischer. Die ganze Arbeit der NUMA geht Hand in Hand und gleicht eher einer großen Familie.
  21. Cover des Buches Flammendes Eis (ISBN: 9783641132699)
    Clive Cussler

    Flammendes Eis

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Nickels_Buchwelt

    Flammendes Eis ist das 3. Buch der NUMA-Files-Reihe von Clive Cussler und Paul Kemprecos um den Leiter der NUMA-Sondereinheit Kurt Austin und seinem Partner Joe Zavala.

     

    Klapentext:

    Kurt Austin von der NUMA stößt auf eine ungeheuerliche Verschwörung. Ein milliardenschwerer Erdöl-Tycoon behauptet, ein echter Nachfahre der russischen Zaren zu sein, und setzt nun seine ganze wirtschaftliche Macht ein, die schwache russische Regierung zu stürzen. Der instabile Weltfrieden droht zu zerbrechen – und nur Kurt Austin und die NUMA könnene es noch verhindern!

     

    Meine Meinung:

    Ich habe jetzt schon einige Bücher von Clive Cussler gelesen und Flammendes Eis fand ich mittelmäßig gut. Es war durchaus actiongeladen und spannend, aber auch etwas langatmig zwischendurch!

    Ich empfehle Clive Cussler jedem, der Action auf hoher See mag. Spannung ist auch immer vorhanden, sowie Verschwörungen und technische Details!

    Die Bücher können unabhängig der Reihenfolge gelesen werden, da in jedem Buch nochmal kurz die Hauptpersonen beschrieben werden.

    Alles in allem lese ich die Bücher des Autors immer sehr gerne!

  22. Cover des Buches The Thief (ISBN: 9780241958018)
    Clive Cussler

    The Thief

     (1)
    Aktuelle Rezension von: detlef_knut
    Clive Cussler hat in den USA als Autor von Abenteuerliteratur bereits Kultstatus erreicht. Von dem in Arozona lebenden Schriftsteller sind über 50 Bücher erschienen. Der in Connecticut lebenden Schriftsteller Justin Scott schrieb über 20 Romane. Cussler schreibt seine Romane grundsätzlich mit einem Co-Autor. Dabei bedient er beim Schreiben unterschiedliche Reihen. Der vorliegende Roman „The Thief“ (Der Dieb) ist einer aus der Isaac-Bell-Reihe. Dabei geht es um folgendes:

     Zwei europäische Wissenschaftler befinden sich auf dem Ozeanriesen „Mauretania“, welcher von Liverpool nach New York fährt. Die Wissenschaftler haben eine Technik erfunden, womit sie Bilder und Filme mit Ton versehen können. An Bord des Schiffes, auf welchem sich ca. 3000 Menschen befinden, wird versucht, die Wissenschaftler zu entführen. Es ist nicht klar, ob es nur eine Entführung sein sollte, oder ob sie getötet werden sollten. Isaac Bell, seines Zeichens Privatdetektiv von der größten amerikanischen Privatdetektei Van Dorn ist an Bord, um seine Verlobte zu heiraten. An seiner Seite auch sein Partner Archie. Mehr durch Zufall retten sie die beiden Wissenschaftler vor dem Anschlag und bekommen heraus, dass er auf die Krieg Rüstungswerke GmbH zurückgeht, der größte deutsche Rüstungskonzern. Zeitlich handelt diese Geschichte kurz vor dem Ersten Weltkrieg, tatsächlich zu der Zeit, als die Bilder laufen lernten. Der Rüstungskonzern, das Deutsche Reich und der bevorstehende Erste Weltkrieg bilden also den Hintergrund für diese Abenteuergeschichte.

    Die Erfindung der Wissenschaftler scheint unheimlich wichtig für das deutsche Militär zu sein. Die Wissenschaftler waren bis zu diesem Zeitpunkt zu naiv. Zwar wollten sie bereits aus Deutschland mit ihrer Erfindung flüchten, weil sie dachten, in Amerika bessere Chancen besonders in Hollywood zu haben, aber sie hatten nicht erwartet, dass ihnen die Erfindung geklaut werden würde. Schon gar nicht, dass sie bei der Flucht in allerhöchster Gefahr sind und verfolgt werden. Weiter geht es in das Hollywood der Stummfilmzeit. Der Roman führt hervorragend in die Geschäftswelt von Hollywood zur damaligen Zeit ein. Er zeigt auf, welches Interesse die deutsche Rüstungsindustrie an den Möglichkeiten der sprechenden Bilder gewinnen konnte.

    In der Taschenbuchausgabe ist der Roman bestens bebildert mit Illustrationen. Opulente große Schwarzweißgrafiken zeigen thematisch passend ein düsteres Bild von der Handlung. Die Ermittlungen der Privatdetektive führen immer wieder auf falsche Fährten, nicht zuletzt dank der hervorragenden Spionagetätigkeit deutscher Agenten.

    Es macht Spaß, einen Abenteuerroman zu lesen, der in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und zudem in Hollywood spielt. Das Genre selbst bewegt sich zwischen Abenteuer, Historie, Krimi und Thriller.         Cussler, Clive; Scott, Justin The Thief Penguin Books ISBN 9780425259290

    © Detlef Knut, Düsseldorf 2015
  23. Cover des Buches Höllenflut (ISBN: 9783641152086)
    Clive Cussler

    Höllenflut

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Hypochrisy
    Wenn ein Held, dessen gedruckter Name nie ohne Eingetragenes-Warenzeichen-Symbol erscheint, zu einem neuen Abenteuer aufbricht, sollten die Leser wissen, was auf sie zukommt: jede Menge Verwegenheit, absonderliche Abenteuer und phantastische Szenarien. Für Dirk Pitt ist Realität eine inkonsequente Konstruktion. Was zählt sind die unermüdliche Energie, der Witz, die Kraft, der Sex-Appeal und der Patriotismus des Superhelden von der U.S. National Underwater and Maritime Agency (NUMA). In dieser Geschichte eines chinesischen Milliardärs, der vorhat, den gewaltigen Mississippi umzuleiten, um seinen illegalen Schmugglerring zu erweitern, einen vor einem halben Jahrhundert auf See verlorenen Schatz zu finden und -- nebenbei -- die USA in drei Staaten zu teilen, die von China kontrolliert werden, bemüht sich Cusslers amerikanische Version von James Bond, der Retter zu sein. All seine getreuen Handlanger sind mit von der Partie, darunter Al Giordino, Pitts üblicher Partner bei Unterwasserabenteuern, und Admiral Sandecker, der Kommandant der NUMA. Diesmal gibt es noch eine schöne chinesisch-amerikanische INS-Agentin als Liebeseinlage und obendrein noch einen lügnerischen amerikanischen Präsidenten. Höllenflut ist ein köstlicher Klamauk sowohl für die vielen Fans von Pitt und Cussler wie auch für die Leser, die den Autor noch nicht kennen, die vielleicht gerade im Flugzeug auf dem Rollfeld gestrandet sind oder sich an karibischen Stränden bräunen.
  24. Cover des Buches Das fünfte Grab des Königs (ISBN: 9783641151812)
    Clive Cussler

    Das fünfte Grab des Königs

     (17)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Attila und seine sagenumwobenen Schätze wecken bei vielen Leuten Begehrlichkeiten. Das kann nicht friedlich enden.

    Inhalt: Sam und Remi Fargo helfen bei archäologischen Ausgrabungen, als sie von einem freund kontaktiert werden, der eine außergewöhnliche Entdeckung gemacht hat.
    In Berlin werden die beiden in den Fall “Attila” involviert und wittern sensationelle Funde. Aber leider nicht nur sie. Denn der Fund ruft auch einen Drogenboss auf den Plan, der sich für den Nachfahren Atillas hält und die versteckten Schätze somit für sein Eigentum.
    Um an Attilas Schatz zu kommen, müssen fünf Gräber in fünf verschiedenen Ländern gefunden werden. Immer im Wettlauf gegen die illegalen Schatzjäger.
    Sam und Remi Fargo haben Glück, aber auch das Nachsehen. Mit List und Tücke können sie ihrem Widersacher die Reichtümer aber abluchsen und das große Geheimnis lüften. - Ausgestanden ist die Sache dann aber noch nicht.

    Fazit: Das Titelbild allein stimmt den Leser auf ein abenteuer a la Indiana Jones ein. Wie sich dieser Typ in die Höhle abseilt, hat aber erst einmal nichts mit der Story selber zu tun. Denn schon im Prolog wird aufgeklärt, welcher König hier erst still und heimich begraben wird. Es ist klar, dass es sich bei den Fargos wohl um genau dessen Grab drehen wird.
    Gleich zum Einstieg in die Story hatte ich ein herrliches Kopfkino, wie die Fargos tauchen und archäologische Fundstätten unter Wasser untersuchen. Von Anfang an ging es Schlag auf Schlag und die Story nahm rasend schnell Fahrt auf. Mit Erklärungen wurde sich nicht lang aufgehalten. Vieles hat sich aus der wörtlichen Rede ergeben und dadurch konnte ich mir oft mein eigenes Bild ausmalen. Das hat sehr gut zu meinem ganz eigenen Film beigetragen.
    Die Handlung war ziemlich geschickt konstruiert. Erst spielte alles an einem Ort, der mit der Story nichts zu tun hatte, dann gerieten sie in ihren eigentlich Fall und dann wurde aus dem einen Fall eine Art Jagd nach dem nächsten Grab. Mal gewannen die Fargos, dann wieder ihre Häscher und am Ende siegte wohl doch die Rechtschaffenheit. - Am Ende gab es noch einmal eine Auseinandersetzung, von der ich nicht so recht wusste, was ich davon halten sollte. Ich habe die Rachegedanken verstehen können, fand das Handeln und Gedankengut der Männer aber schon ein wenig kindisch. Sollte ein Gangsterboss nicht einsehen, wenn er verloren hat… Eine künstliche Verlängerung hätte die Story jedenfalls nicht gebraucht. Action und Spannung war auch so genug da.

    Alles in Allem war die Story super konstruiert und geschrieben. Ich war von Anfang an komplett gefesselt und hatte ein farbenfrohes und actionreiches Kopfkino vor meinem geistigen Auge.
    Leseunterbrechungen hat es aufgrund der Realität leider gegeben. Allerdings waren sie nicht sehr willkommen. Nach diesen Unterbrechungen bin ich aber immer wieder schnell und gut in die Handlung hinein gekommen.
    Auf jeden Fall eine der besten Folgen aus dieser Reihe.

    Ich kann dieses Buch wirklich ohne jedes schlechte Gewissen empfehlen. Man lernt etwas über Geschichte und hat einen sehr spannenden und lohnenswerten Lesestoff.

    Die Reihe kann sehr gut auch außerhalb der chronologischen Reihenfolge gelesen werden. Jeder Teil bildet eine in sich geschlossene Geschichte.

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