Bücher mit dem Tag "claire"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "claire" gekennzeichnet haben.

201 Bücher

  1. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492060714)
    Erin Watt

    Paper Princess

     (2.158)
    Aktuelle Rezension von: Junimay

    An sich gute Story, hat mich aber nicht so ganz abgeholt. 

  2. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.580)
    Aktuelle Rezension von: Laniesbooks_Official

    Schon als ich die Serie Outlander gesehen habe war ich sofort Feuer und Flamme und das Buch hat es nur besiegelt. Diana hat hier ganz großes Kino geschaffen und ich kann es jedem nur ans Herz legen Outlander zu lesen. Ja für viele mag es abschreckend sein ein Buch zu lesen das über 1000 Seiten hat aber hier lohnt es sich wirklich.
     Ich kann von Herzen sagen das die Geschichte um Jamie und Claire im Buch noch eine Runde schöner und auch brutaler ist als in der Serie dargestellt aber jeder Fan der Serie sollte das Buch gelesen haben.

    Ich bin immer noch begeistert von Dianas Schreibstil und von der Entwicklung der Charaktere gerade von Claire. 

  3. Cover des Buches Göttlich 2. Göttlich verloren (ISBN: 9783841501387)
    Josephine Angelini

    Göttlich 2. Göttlich verloren

     (3.074)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Band 2 der göttlich Geschichte, Helen leidet denn sie hat sich in Lucas verliebt, eine Liebe die nicht sein darf... Dazu kommt dass sie in die Unterwelt reisen muss um ihren Freunden zu helfen, auf ihren Reisen trifft sie Orion ebenfalls ein nachfahre der Götter, die beiden freunden sich an und kommen sich Nacht für Nacht näher...

    Deutlich besser als der erste Band, meine Verwirrung hat sich etwas gelegt, Stellenweise hatte ich leider immer noch nicht den Überblick aber es hat mich bei diesem Band nicht gestört :) Es war unterhaltsam und spannend, die Autorin kann gut und fliessend Schreiben und zieht nichts unnötig in die Länge, das gefiel mir sehr gut.

    Einziger Kritikpunkt; diese Dreiecks-Beziehung... Ich meine völlig in Ordnung das ein neuer und interessanter Charakter auftaucht, aber ich habe irgendwie das "sich ineinander verlieben" verpasst. Er taucht auf und "pängt"; hoffnungsvoll verliebt....  Hätte man auch mit etwas mehr Gefühl machen können... 

    Den Verlauf der Geschichte fand ich aber top, es gibt einiges an Action und es geht zügig weiter, ich freue mich auf den letzten Teil :)

  4. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.437)
    Aktuelle Rezension von: BlackAngel0708

    Das Buch konnte mich nie fesseln,ich habe mich durch die Seiten gequält aus Neugier wegen des allgemeinen Hypes. Zäh,langatmig und mit nichtssagenden, zum Teil infantilen Dialogen der Protagonisten.Dazu dauernd Sexszenen die an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig lassen.Softporno als Schmonzette verpackt.

  5. Cover des Buches Göttlich 3. Göttlich verliebt (ISBN: 9783841501394)
    Josephine Angelini

    Göttlich 3. Göttlich verliebt

     (2.746)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Lange, lange, habe ich es vor mir hergeschoben und jetzt war es soweit: Ich habe mich dem finalen Band der Trilogie gewidmet. Und was soll ich sagen, die ersten 200 Seiten fand ich gut, darauf folgten 100 furchtbare Seiten, dann wurde mein Herz rausgerissen, in tausende Stücke zerteilt und anschließend wieder zusammengesetzt (ein leichter Knacks wird aber wohl für immer bleiben) und Gott sei Dank gab es auch ein zufriedenstellendes Ende.

    Die letzten 200 Seiten waren wirklich eine einzige Achterbahnfahrt der Gefühle, ich war zeitweise unfassbar wütend, dann am Boden zerstört und schlussendlich auch wieder glücklich. All das hätte ich nicht gefühlt, wenn Josephine Angelini nicht so einen tollen Schreibstil hätte, der mich wirklich eine ganze Palette an Emotionen fühlen lässt.

    Und dann die Charaktere, aaaaargh, ich will sie einfach nicht gehen lassen. Ich liebe die gesamte Delos-Familie seit Band 1, aber in diesem Band haben sich noch einmal einige Dinge geändert. Hector fand ich von Anfang an super, aber in diesem Band konnte er mein Herz für sich gewinnen. Meine Sympathie für Helen und Lucas hat zeitweise etwas abgenommen, da ich stellenweise wirklich genervt war, aber ich mag sie natürlich trotzdem immer noch sehr. Zu Matt brauch ich nichts sagen, tatsächlich ist er der Grund, warum mein Hass auf Matt Donovan aus TVD immer weiter intensiviert wird, weil die beiden sich so ähnlich sind und ich keinen von beiden ausstehen kann. #sorrynotsorry Und dann gibt es auch noch eine neue Person, nämlich Andy, auch sie mochte ich von Anfang an, weshalb ich es schade finde, dass die Reihe nun schon vorbei ist, da es bestimmt mit ihr auch einige spannende Abenteuer gegeben hätte.

    Das Finale war ähnlich episch, wie ich es mir vorgestellt habe, aber der Weg dahin war leider mehr als anstrengend, vor allem die Visionen haben mich genervt, da man im Plot nicht wirklich vorankam, man sie dafür aber trotzdem brauchte.

    Und jetzt sitze ich hier, tippe diese Rezension und bin emotional total ausgelaugt. So geht es mir immer, wenn ich geliebte Buchwelten bzw. Charaktere verlassen muss. Ich könnte die Reihe direkt rereaden und würde sie wahrscheinlich genauso lieben. Mein Herz ist, auch wenn das Buch längst zugeklappt wurde, noch irgendwo zwischen den Seiten gefangen, weshalb ich auch kein neues anfangen kann, denn meine Gedanken kreisen immer noch um meine geliebte Delos-Familie.

    Also bitte bitte bitte wird diese Trilogie als Serie verfilmt, damit ich mich noch einmal hoffnungslos in Lucas und Hector verlieben und einfach immer wieder nach Nantucket reisen kann, um sie zu sehen. Und wenn das nicht geht, doch bitte ein Spin-Off, ich brauche das!!!

    Fazit: Ein gelungener Abschluss für eine tolle Trilogie, auch wenn es für mich der schwächste Teil war.

     

    Bewertung Band 3: 4/5

    Bewertung gesamte Trilogie: 4/5

  6. Cover des Buches New York Diaries – Claire (ISBN: 9783426519394)
    Ally Taylor

    New York Diaries – Claire

     (408)
    Aktuelle Rezension von: Elas_Weltderbuecher

    Tolle Serie 

  7. Cover des Buches Die Rebellion der Maddie Freeman (ISBN: 9783843210409)
    Katie Kacvinsky

    Die Rebellion der Maddie Freeman

     (1.237)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Unsere Hauptfigur ist wie schon oben und im Titel genannt, Maddie Freeman. Schon rein durch die Inhaltsangabe auf der Buchrückseite wissen wir schon super viel über unsere Protagonistin. Eigentlich kennen wir schon ihre ganze Welt. Denn Maddie lebt nur in der digitalen Welt, doch niemand kennt sie wirklich, online hat sie verschiedene Name und teilweise weiß ein nicht einmal ob es sich um ein Mädchen oder einen Jungen handelt, so gut ist Maddie darin ihre wahre Identität zu verstecken. Das alles macht sie nicht wirklich schnell, schon in den ersten Kapiteln bekommen wir, als Leser, einen ziemlich guten Eindruck von den Verhältnissen zwischen der Protagonistin und ihren Eltern. Zu einen ist da ihre Mutter, Jane Freeman, sie steht zu Maddie und versucht sie auf ihre Weise zu schützen. Zum anderen ist da ihr Vater, Kevin Freeman. Er ist einer der einflussreichsten Menschen der USA und nicht besonders gut auf seine Tochter zu sprechen. Das Verhältnis der beiden ist, um es milde zu sagen, angespannt. Das hängt hauptsächlich von den unterschiedlichen Denkweisen und Weltbildern der beiden. Kevin Freeman steht mit Herz und Seele hinter der Idee und den Grundsätzen der Digital School, was kaum verwunderlich ist, da er diese mit entwickelt und konstruiert hat. Die beiden Elternteile finde ich von der Persönlichkeit sehr unterschiedlich. Kevin ist stur und hat gern die Kontrolle über seine Umwelt, und damit auch über die Menschen in seinem Umfeld. Vielleicht war er nicht immer so, allerdings kann ich mir vorstellen, dass er durch seine Arbeit an der Digital School und davor als Staatsanwalt (oder Anwalt, bin mir nicht hundert Prozent sicher und finde die entsprechende Buchpassage nicht), jedenfalls sind das Beruf in denen man einen starken Charakter braucht. Außerdem findet er technologische Neuerungen gut und findet eine digitale Welt für am sichersten, nicht nur für seine Kinder, sondern auch für alle anderen Kinder. Maddies Mutter ist da eher das Gegenteil davon, sie hat eine ruhige Art und mir kommt sie besonnen vor. Sie sucht nicht die Konfrontation, sondern Kompromisse, mit denen alle etwas anfangen können. Mir kommt sie allerdings teilweise etwas zu passiv vor. Im Gegensatz zu ihrem Mann schwelgt sie gerne in alten Zeiten, sie lässt sich Prospekte auf Kunststoff drucken (Papier gibt es in dieser Zukunft nicht mehr, es gibt auch fast keine Bäume mehr), außerdem hat sie alte Bücher aus ihrer Jugend behalten und verschenkt diese nach und nach an ihre Tochter. So viel zu Maddies Familie. Sie hat zwar noch einen älteren Bruder, der Joe Freeman, allerdings spielt er erst im letzten Fünftel des Buches eine Rolle, deshalb möchte ich hier noch nichts zu ihm schreiben. Nun zu den Personen, die später zu Maddies Freunden werden. Zuerst die wichtigste Person, Justin Solvis. Justin ist 20 Jahre alt und hauptberuflich Aktivist gegen die Digital School. Die beiden lernen sich über eine Nachhilfeplattform kennengelernt. Er hatte nicht mit einem Mädchen gerechnet, doch ob Junge oder Mädchen ist ihm eigentlich ziemlich egal. Denn sie hat etwas geschafft, was er am liebsten selbst geschafft hätte. Justin bewundert Maddie dafür und hat sie jahrelang gesucht, um sie voll und ganz für seine Sache zu gewinnen. Schnell merken wir als Leser, dass die Welt für ihn viel zu technologisch und nicht mehr menschlich ist. Für ihn sollte Technik nicht einschränkend oder einengend sein. Er möchte vereinfacht gesagt, dass die Menschen so leben wie wir es heute tun. Vielleicht mit ein bisschen fortgeschrittener Technologie. Was ich aus heutiger Sicht durchaus nachvollziehen kann, wer möchten schon den ganzen Tag in seinem Zimmer sitzen und seinen eigenen perfekten Avatar sehen. Das sind im Großen und Ganzen unsere Hauptfiguren, es tauchen natürlich noch einige Nebencharaktere auf, die möchte ich hier aber nicht ganz so detailliert darstellen. Das Lesen soll ja trotz dieser Rezession spannend bleiben.

    Nun möchte ich ein paar Worte zur Handlung verlieren. Die Handlung ist rund, soll viel kann ich sagen. Auch wenn das Buch eine jüngere Zielgruppe anspricht, macht es auch mit 23 Spaß in Maddies Welt einzutauchen. Natürlich darf eine Teenie Romanze zwischen Maddie und Justin nicht fehlen, diese stößt mir zwar manchmal sauer auf, aber mit 15 fand ich sie einfach super und wer möchte keinen gutaussehenden, klugen Mann an seiner Seite. Ohne zu spoilern kann ich leider nicht auf die genauen Gründe eingehen warum, ich heute ein paar Probleme mit der Beziehung habe. So viel es hat etwas mit Lehrer-Schüler-Konstellation. Auch sonst ist zur sonstigen Handlung nicht viel zu sagen, ohne etwas Entscheidendes zu verraten.

    Kleiner Hinweis: sobald ich alle Teile gelesen habe kommt eine ausführliche Rezession mit Spoilern und konkreten Nennungen heraus. Ihr müsst nur etwas Geduld haben.

    Zuletzt möchte ich noch ein kleiner Abschnitt über die uns vorgestellte Zukunft. Ganz allgemein kann ich nur sagen, dass ich sie für durchaus realistisch halte. Die Rodung von Urwälder, Regenwäldern und sonstigen Waldflächen, das schon im ersten Kapitel angesprochen wird, halte ich für durchaus realistisch betrachtet man den jetzigen Flächenverbrauch der Menschen für Ackerland, den fortwährenden Bevölkerungsanstieg und das Verlangen der Menschen nach billigen Nahrungsmitteln und Fleisch. Auch im Bezug auf die Entwicklung der Spielebranche, gerade mit den Grafiktabletts und dem Erfolg von VR-Brillen. Diese Entwicklung kann man als die Vorläufer der in dem Roman beschriebenen Unterhaltungs- und ein Stück weit auch der Kommunikationsgeräte sehen. Auch der Wunsch durch vermeintliche Sicherheit hinter Technologie kann ich durchaus verstehen, aber auf der anderen Seite auch den Wunsch nach einem einfachen Leben, wie es sich Justin und seine Mitstreiter erhoffen erschließt sich mir. Worüber ich bis jetzt noch nicht geredet habe, ist die komplette Überwachung, die die Regierung mit Hilfe der Technik über seine Bürger hat. Auf diesen Aspekt wird ebenfalls nachdrucksvoll eingegangen. Die meisten Menschen der Zukunft sind sich dessen nicht einmal vollständig bewusst, aber das sind wir heute ja auch nicht. Gerade in den Corona-Zeit wird deutlich, wie weit man mit internetfähigen Geräten gehen kann, es wird diskutiert, ob man Apps zur Ortung von Personen einsetzten sollte, darf usw. für mich ist das nicht begeisternd. Die Befürchtungen für alle Obrigkeiten komplett gläsern in Bezug auf meinen Aufenthaltsort zu werden keimen auf, zum Teil auch wegen dieses Romans, hört sich komisch an, aber mittlerweile sehen ich technische Neuerung durchaus auch in einem skeptischen Licht. Kann aber auch daran liegen, dass ich älter geworden bin, zum ersten Mal gelesen habe ich das Buch mit vielleicht 15, da hatte ich noch einen weniger hinterfragenden Verstand.

  8. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.072)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Aber was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind.  

    Als Abraham unter mysteriösen Umständen stirbt, betritt der sechzehnjährigen Jacob eine abgelegene Insel vor der Küste von Wales, um mehr über die seltsamen Geschichten seines Großvaters zu erfahren. Bald findet er sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

  9. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (7.615)
    Aktuelle Rezension von: Fairylaine

    Meiner Meinung nach hat Cassandra Claire genau das geschafft, was ich gesucht habe. Ein Buch, das mich von vorn bis hinten fesselt und kein Platz für andere Sachen lässt. Die Charaktere haben mich schnell überzeugt und für sich gewonnen. Auf jeden Fall ein Buch, das ich irgendwann noch einmal in die Hand nehme und lese! 

  10. Cover des Buches Pretty Girls (ISBN: 9783959670074)
    Karin Slaughter

    Pretty Girls

     (374)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Dies war tatsächlich mein erstes Buch der allseits gefeierten Autorin und ich war gespannt was mich erwarten würde. Allerdings fiel es mir relativ schwer in die Geschichte hineinzukommen und vorallem auch bei ihr zu bleiben. Teils war die Story für mich sehr langatmig und zäh, was mitunter auch an den meist unglaubwürdigen Charakteren lag. Die Handlungen derer waren recht oft unlogisch dargestellt und haben ziemlich konstruiert, wenn nicht sogar absurd, gewirkt. Die kleineren Passagen, in Form von Tagebucheinträgen des Vaters, haben mir hingegen gut gefallen. Hier waren die Gefühle tatsächlich greifbar. Die dramatische Familienstory wurde allgemein ziemlich gut wiedergespiegelt. Lydia war für mich persönlich die glaubwürdigste und am besten dargestellte Person im Buch. Das Ende war dann leider durch die Vorbereitung der Geschichte vorhersehbar und demnach relativ unspektakulär. Ein netter mittelmäßige Thriller für nebenbei, nicht sonderlich überraschend aber streckenweise unterhaltsam.

  11. Cover des Buches Der Besuch der alten Dame (ISBN: 3257230451)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Besuch der alten Dame

     (1.787)
    Aktuelle Rezension von: Maresa_May

    Es ist erschreckend und faszinierend zugleich, dass ein Werk aus dem Jahre 1956 noch immer so relevant ist. So vieles hat sich seither geändert, der Mensch jedoch ändert sich nicht. Gier, Egozentrismus und das liebe Geld siegen damals wie heute über Anstand und Moral, am Ende gar über die Menschlichkeit selbst. _______________________________________________________

    Es ist eine Zwickmühle, in der sich die Bewohner des völlig verarmten Kleinstadtods Güllen befinden, als sie das unheilvolle Angebot von Claire Zachanassian erhalten. Ein Angebot, das sie nicht ablehnen können, und es im selben Atemzug aber müssen. 

    Die alte Dame bietet ihnen einen Ausweg aus der Armut und der Misere, der Perspektivenlosigkeit, in der sich das Dorf befindet, wenn Alfred Ill, einer der Güllener, stirbt. 

    Geld oder Leben? Menschlichkeit oder Instinkt? Gesellschaft oder eigenes Wohl? Wie steht es um Macht und Rache, um Rache und Gerechtigkeit? Was rechtfertigt Rache und in welchem Ausmaß? 

    Dürrenmatt erzählt hier eine unglaubliche Tragödie und lässt tief blicken in die menschlichen Abgründe, schafft das allerdings auf so eine dunkle humorvolle Art und Weise, dass es jedes Mal ein Genuss ist, das Buch wieder zur Hand zu nehmen und sich nach Güllen zu begeben, wo die Grenzen zwischen Richtig und Falsch immer mehr verschwimmen. 

    Man kommt nicht umhin selbst nachzudenken, wie man reagieren würde, welche Seite man wählen würde. Absolut leicht fällt es, sich in die diversen Figuren hineinzuversetzen und mitzufühlen, auch wenn sie absolut oberflächlich bleiben und zum größten Teil nicht einmal einen Namen von Dürrenmatt bekommen. Doch die Qual, die Zweifel und das ständige Abwiegen zwischen Gut und Böse (oder eher Pest und Cholera) macht den Leser selbst zu einem Güllener und die hohlen Figuren werden mit der eigenen Reflexion gefüllt. 

    Was ist das ultimative Opfer, was ist man bereit zu tun? Für sich? Für die Gesellschaft? Dazu noch die mächtige Figur der unnahbaren alten Dame - einst selbst als Kläri Wäscher ein Kind von Güllen -, deren Bedingung für die finanzielle Hilfe für die verfallene Kleinstadt einzig allein dem Ruf nach Gerechtigkeit entstanden ist.  

    Bevor ich mich hier weiter in Schwärmereien verliere noch schnell ein paar Worte zum Stil: Dürrenmatt schreibt knackig, prägnant und vor allem pointiert. Die Dialoge bestehen nicht aus langen Passagen, sie sind kurz gehalten, sachlich und nüchtern und transportieren dadurch den feingeschliffenen dunklen Humor elegant und unauffällig, ohne die Tragik auflösen zu wollen oder dem komödiantischen Teil zu viel Licht zu lassen. 

    Es ist ein Drama, also in Dialogform fürs Theater geschrieben, und irrsinnig flott und einfach zu lesen. Die Handlung ist klar und strukturiert, ohne aber zu schnell zu viel zu verraten. Es gibt keine Nebenhandlungen oder komplexere Verwirrungen, die vom eigentlichen Thema ablenken. 

    Während des gesamten Werks und auch danach bleiben folgende Fragen: Welchen Preis sind wir bereit zu zahlen? 

    Oder um Nestroy an dieser Stelle zu zitieren: 

    Der Mensch ist gut - aber die Leut san a Gsindl! 
  12. Cover des Buches Ferne Ufer (ISBN: 9783426518236)
    Diana Gabaldon

    Ferne Ufer

     (1.117)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Dieser Band ist schon am Anfang anders. Hier ist nicht nur Claire älter, auch ihre Tochter Brianna spielt eine kleinere Rolle. Anfänglich musste ich umdenken, dass es in der Gegenwart spielt. Frank ist tot und Claire versucht herauszufinden, wo Jamie nach dieser einen Schlacht geblieben ist. Auch wenn es schon 20 Jahre her ist. Sie hat nie aufgegeben, Jamie zu lieben. Und dennoch hatte sie alles versucht, ihr gegenwärtiges Leben normal zu führen. Nachdem sie Jamie wiedergefunden haben, begibt sich Claire wieder in den Steinkreis und sie fällt regelrecht wieder in Jamies Arme. Doch, in den zwei Jahrzehnten ist einiges passiert und sie muss erst alles begreifen, was er alles angerichtet hat. Womit ich niemals gerechnet hätte, dass Jamie sich jemals wieder auf einen Schiff begibt. Und dort fangen die Abenteuer erst richtig an.

    Der Schreibstil von Diana Gabaldon ist flüssig und fesselnd, sodass man gar nicht mehr mitbekommen, wie schnell man sich durch das Buch liest. Alles um einem verschwimmt, man steht direkt neben den Figuren und will handeln. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

  13. Cover des Buches Der Ruf der Trommel (ISBN: 9783426518267)
    Diana Gabaldon

    Der Ruf der Trommel

     (890)
    Aktuelle Rezension von: geBUCHt

    Im 4. Band der Outlander-Reihe bauen sich Claire und Jamie ein neues Zuhause in Amerika auf. Um Land in Anspruch nehmen zu können, musste Jamie Bedingungen zustimmen, welche zukünftig Ärger versprechen. Der Aufbau der Ortschaft Fraser's Ridge beginnt. In der Zeit verfolgt der Leser auch das Schicksal von Brianna und Rodger. Denn die junge Frau hat zunehmend das Bedürfnis zu erfahren, wer sie eigentlich ist. Was sie mit ihrem echten Vater verbindet und die Sehnsucht nach ihren Wurzeln zu suchen, wird immer größer.

    Dieser Band unterscheidet sich von den Vorgängern. Der Fokus liegt nicht mehr allein auf Claire und Jamie, sondern auch auf deren Tochter. Dieser neue Erzählstrang gibt der Reihe einen neuen Reiz, verleiht ihr eine ebenso mitreißende und spannende, neue Liebesgeschichte. Dabei bleibt die Autorin sich treu und beschreibt weiterhin alles sehr detailliert, naturlieb und überzeugend. Und was ich am besten finde, es bleibt unvorhersehbar.

    In der ersten Hälfte des Buches ging es noch viel um Claire und Jamie. Und da die beiden in den ersten 3 Büchern so viele Hürden und Streitigkeiten überwinden mussten, hat meine schiere Begeisterung leider kurze Zeit langsam abgenommen, weil bestimmte Szenen oder Konzepte sich wiederholten oder ähnlich abliefen. Bei der Hälfte wurde die Geschichte rund um Brianna und Roger intensiver aufgenommen und ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Es kam frischer Wind rein. Neue Aspekte wurden aufgenommen, allein schon deswegen, weil man das ursprüngliche Paar Claire und Jamie, nunmehr aus einer anderen Perspektive gesehen hat. Nämlich als Eltern. Vor allem war es interessant zu sehen, was für Charaktereigenschaften Brianna von ihren Eltern geerbt hat. Wie gut diese beschrieben worden sind.

    Es waren lustige Momente vorhanden, insbesondere dann, wenn Jamie „altmodische“ Ansichten äußerte, doch der Leser nur zu gut wusste, dass die sture, freiheitsliebende Brianna damit überhaupt nicht einverstanden wäre.

    Mit Roger haben wir einen neuen Helden näher kennengelernt. Anders als Jamie, aber nicht weniger mutig und liebenswert. Ich habe genauso mitgefiebert mit seinem Handlungsstrang, wie schon damals bei Claire und Jamie.

    Indianer haben eine große Rolle in dieser Fortsetzung gespielt. Von ihnen lief eine schaurige, raue Atmosphäre aus. Man lernte neue Bräuche und Verhaltensweisen kennen. Besonders Jamies Neffe Ian trat in Zusammenhang mit den „Wilden“ ins Spiel. Es passierten skurrile und gefährliche Begebenheiten. Auch hier hat Diana Gabaldon es geschafft einen neuen Schauplatz zum Leben zu erwecken. Ich staune immer wieder, wie vielfältig sie schreiben kann. Nachdem wir im 2. Band glaubwürdig am französischen Hof waren, sind wir hier ebenso glaubwürdig mitten in der Wildnis bei Indianern.

    Ich freue mich auf den 5. Band! Und wenn es jemanden gibt, der zwischenzeitlich auch einen Abschnitt nicht mehr ganz so fesselnd findet, dann bleibt dran. Es lohnt sich.   

  14. Cover des Buches Die Frau des Zeitreisenden (ISBN: 9783596163908)
    Audrey Niffenegger

    Die Frau des Zeitreisenden

     (4.365)
    Aktuelle Rezension von: MelLila

    Das Buch war richtig richtig gut! Wenn man auf Zeitreisend und Kitsch steht, so wie ich. Mit den Zeitsprüngen und Überschneidungen bin ich nicht immer mitgekommen und hab auch oft hin und her geblättert, aber das macht nichts. Der Klappentext hält, was er verspricht! Absolute Leseempfehlung!

  15. Cover des Buches Biss zum Ende der Nacht (ISBN: 9783551316639)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Ende der Nacht

     (6.199)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Ich lese ja praktisch keine Bücher ein zweites Mal aber bei dieser Story hat es richtig spass gemacht :) wobei ich sagen muss das, wenn ich sie erst jetzt neu gelesen hätte vermutlich etwas weniger begeistert wäre :) Ich habe die Reihe damals vor ca10 Jahre gelesen, bevor ich wieder angefangen habe richtig zu lesen und dies war somit mein Einstieg in die Bücherwelt... 

    Die Geschichte der beiden gliedert sich in zwei Teile, zum einen geht es im ersten Teil um die Hochzeit und Bellas Verwandlung in eine Vampir und ihr neues Leben... im zweiten Teil rücken die Volturi in den Vordergrund, was mir sehr gefallen hat mit den verschiedenen Vampiren und den gaben die sie hatten. Interessante Idee und gute Umsetzung.

    Auch hier wieder spannender und fliessender Schreibstil die 800 Seiten waren im nu vorbei...

  16. Cover des Buches Ich. Darf. Nicht. Schlafen. (ISBN: 9783596512881)
    S.J. Watson

    Ich. Darf. Nicht. Schlafen.

     (1.636)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Christine wacht jeden Morgen neben einem fremden Mann auf. Vor knapp 20 Jahren hat sie einen Unfall erlitten und leidet seitdem an Amnesie. Sie kann sich nicht nur nicht an die Zeit vor dem Unfall erinnern, sie vergisst auch jeden Tag aufs Neue, was am Vortag gewesen ist. Ihr Mann Ben liebt sie trotzdem über alles und kümmert sich fürsorglich um sie. 

    Christine war nach ihrem Unfall lange in stationärer Behandlung und trifft sich nun wöchentlich mit dem Neurologen Dr. Nash, der ihr geraten hat, ein Tagebuch zu führen, ihrem Ehemann aber nichts davon zu sagen. Klammheimlich liest und schreibt Christine in ihrem Tagebuch, wodurch allmählich immer mehr Erinnerungen zutage treten. Diese sind jedoch verwirrend und je mehr sie über ihre Vergangenheit erfährt, desto weniger weiß sie, wem sie noch trauen kann: dem liebendem Ehemann, der ihr jedoch offenbar Dinge verschweigt oder dem engagierten Arzt, der ihr rät, ihren Ehemann zu hintergehen. 

    Christine lebt ein Albtraum: Nachts werden all ihre Erinnerungen ausgelöscht. Sie ist eine Frau ohne Vergangenheit, kennt weder ihre Identität, noch den Mann, mit dem sie zusammenlebt. Die Vorstellung allein ist schon beängstigend, hinzu kommt, dass sie durch den Einfluss des Neurologen, der ihr Krankheitsbild spannend findet und ihr zur Heilung verhelfen möchte, verunsichert ist, ob sie ihrem Ehemann trauen kann. Als sie mit Hilfe ihrer Tagebucheinträge immer mehr Erinnerungen generiert, merkt sie, dass Ben ihr Dinge verschweigt. Es ist schwer einzuschätzen, ob er dies aus Liebe und Fürsorge macht, um sie vor schlimmen Erinnerungen zu schützen oder ob er etwas zu verbergen hat. Gleichzeitig wirkt auch Dr. Nash undurchsichtig, der sich nur heimlich mit Christine trifft. 

    Im Verlauf der Geschichte erfährt man immer mehr und zum Teil erschütternde Details aus Christines Leben, die belastend sind, aber andererseits auch Hoffnung machen, dass Christine ihre Erinnerungen wieder erlangen wird. 

    Der Thriller ist spannend konstruiert, denn die Fragmente ihrer Erinnerungen - oder der Bilder in ihrem Kopf - werfen immer neue Fragen auf. Christine scheint gefangen zwischen der Kontrolle und Manipulation von zwei Männern. 

    "Ich. Darf. Nicht. Schlafen." ist ein klassischer Psychothriller, der ohne Mordopfer und Blutvergießen auskommt. Im Fokus der Handlung steht das Verwirrspiel zwischen den Charakteren, der Frage nach Misstrauen und Vertrauen und der Unterscheidung von Lügen und Wahrheit. Auch wenn die Geschichte naturgemäß durch Christines Gedächtnisverlust zahlreiche Wiederholungen beinhaltet und die Charaktere bewusst blass und undurchsichtig bleiben, ist es bis zum Schluss, der am Ende fesselnd inszeniert ist, spannend zu erfahren, wer lügt und welche Motive dahinter stecken.

  17. Cover des Buches Biss zum Abendrot (ISBN: 9783551316622)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Abendrot

     (7.023)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Band 3 um Bella und Edward.

    Es hat wieder Spass gemacht und war obwohl ich die Geschichte kannte Spannend und unterhaltsam... Der Schreibstil ist sehr fliessend und das Buch lässt sich gut lesen. Bella war mir stellenweise etwas anstrengend mit ihrer Art, dafür fand ich alle Charakter um sie deutlich besser und interessanter...

    Ich werde Band 4 noch anhängen, da mir der reread richtig Spass macht...

  18. Cover des Buches Das flammende Kreuz (ISBN: 9783426518229)
    Diana Gabaldon

    Das flammende Kreuz

     (671)
    Aktuelle Rezension von: Living_the_nerdgirls_dream


    Kurzbeschreibung

    North Carolina 1770. Jamie und Claire Fraser haben in den britischen Kolonien Nordamerikas Fuß gefasst, doch die Ruhe und der Frieden auf ihrem Anwesen Fraser’s Ridge sind trügerisch. Denn unter den immer zahlreicher einwandernden Siedlern gärt es, immer unwilliger nehmen die Einwohner der Kolonien die Bevormundung durch die britische Zentralregierung hin. Als es zu ersten Aufständen kommt, muss auch Jamie sich entscheiden, auf wessen Seite er stehen will. Und für Claire ist die Situation noch schlimmer: Sie weiß, dass die Unabhängigkeitskriege ihre und Jamies Liebe auf die härteste Probe seit Langem stellen werden.

    .

    Auf 1360 Seiten erzählt Diana Gabaldon gewohnt detailliert, wie es mit Jamie, Claire und ihrer Familie weitergeht. Ich hab es als Hörbuch gehört, was eine ganz schöne Herausforderung war, da es 69 Stunden und 47 Minuten gedauert hat. Dem entsprechend hab ich etwas länger dafür gebraucht 😂

    Ich liebe Diana's Schreibstil so sehr, dass auch das unnötigste Detail ansprechend beschrieben ist (Z. B. Eine 10 minütige Beschreibung darüber, wie Claire das Bein einer Ziege schient) . Sie schafft es nicht nur spannende Szenen ansprechend zu gestalten, auch Einblicke in Jamies und Claires Alltag, wie zum Beispiel bei der Arbeit auf dem Feld sind angenehm und nicht langweilig beschrieben. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich Schottland sehr vermisse. Gerade im ersten Band wurde die Stimmung dort so gut eingefangen, dass ich mich sofort in das Land verliebt hätte, wenn ich ihm nicht sowieso schon total verfallen wäre 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿

    .

    5/5⭐


  19. Cover des Buches Die Landkarte der Zeit (ISBN: 9783499253195)
    Félix J. Palma

    Die Landkarte der Zeit

     (626)
    Aktuelle Rezension von: gabelingeber

    Klappentext: Eine Reise durch die Jahrhunderte. Eine Liebe ohne Grenzen. Eine Geschichte voller Wunder.
    London, 1896: Die Vergangenheit ändern, die Zukunft sehen – alles scheint möglich durch Expeditionen in die vierte Dimension. Andrew, ein wohlhabender Fabrikantensohn, reist in der Zeit zurück, um seine grosse Liebe vor Jack the Ripper zu retten. Claire, frustriert vom viktorianischen London, flieht dagegen in die Zukunft – und verliebt sich dort. Inspektor Garrett jagt einen Mörder, der mit Waffen tötet, die noch gar nicht erfunden wurden. Alle Fäden der Geschichte laufen zusammen bei einem dämonischen Bibliothekar. Denn nur er kennt das Geheimnis der Landkarte der Zeit ... 

    Meine Empfehlung: Nicht dringend, nicht zwingend, doch durchaus unterhaltend.

    Die Landkarte der Zeit ist ein historischer Roman. Obwohl er zur Hauptsache von Zeitreisen handelt, ordne ich ihn nicht der Science-Fiction zu.
    Warum - das sollte nicht verraten werden. Denn Die Landkarte der Zeit ist eines jener Bücher, die von ihren unerwarteten Wendungen lebt.

    Es gliedert sich in drei Teile, in jedem stehen jeweils andere Hauptfiguren im Mittelpunkt, die Teile werden allerdings verbunden durch das Thema (eben Zeitreisen) und durch zwei Nebenfiguren: den skrupellosen Zeitreise-Unternehmer Gilliam Murray und den Schriftsteller H.G. Wells, Autor des Romans Die Zeitmaschine, deren Konkurrenzkampf sich wie ein roter Faden durch die drei Episoden zieht.

    Palmas Roman ist vertrackt und gegen Ende auch verschachtelt, der Autor tritt immer wieder ins Zentrum und enpuppt sich als gottgleicher Manipulator, der auch die Leserschaft in der Hand hat.
    So wird dem Leser je länger je klarer, dass er eigentlich einen Roman über die Erzeugung und Wirkung von Fiktion vor sich hat, und dass ein Machtgefälle zwischen dem Autor und seinen Lesern besteht. Das ist amüsant, verwirrend und anregend zugleich, denn Palmas zieht einem immer wieder den Boden unter den Füssen weg, meist dann, wenn man glaubt, die Geschichte durchschaut zu haben.

    Erzählt werden drei Episoden, die in Englands viktorianischer Epoche spielen, man wird als Leser gleichsam dahin manipuliert, die utopischen Geschehnisse um die Zeitreisen aus der Sicht der Menschen jener Zeit zu betrachten. Dabei gelingt dem Autor ein äusserst lebendiges und plastisches Zeitbild, welches das Denken und Empfinden der Leute von damals nachvollziehbar macht.

    Palmas zeigt sich als oft wortgewaltiger, manchmal aber auch einfach nur geschwätziger Autor. Im zweiten Teil gerät er immer öfter ins Schwafeln, und dabei wiederholt er sich - da wird man den Eindruck des "Streckens" nicht los (ob der Verleger einen seitenstarken Wälzer bestellt hat?). Tatsächlich hätte dem Roman an manchen Stellen eine Straffung gut getan - ich war mehrmals drauf und dran, das Buch wegzulegen. Doch davon hat mich der interessante Inhalt und die Fähigkeit des Autors, im richtigen Moment eine Überrschung einzubauen, abgehalten. Zu Glück, denn in der Gesamtsicht ist Die Landkarte der Zeit ein lohnenswertes, anregendes Buch - vor allem für Leute, die Freude an der Metaebene haben; Fans von echten Zeitreisegeschichten rate ich eher von der Lektüre ab, denn die kommen nicht wirklich auf ihre Kosten.

    Am Schluss des Buches wird zudem klar, dass Félix J. Palmas eine Hommage an den grossen britischen Schriftsteller H.G. Wells im Sinn hatte.
    Da ich zufällig kurz vor Lesebeginn die deutsche Neuübersetzung von Wells Krieg der Welten gekauft hatte, wird dies mein nächste Lektüre. 

    Die Landkarte der Zeit ist aktuell im Buchhandel bestellbar.

  20. Cover des Buches Göttlich 1. Göttlich verdammt (ISBN: 9783791526256)
    Josephine Angelini

    Göttlich 1. Göttlich verdammt

     (4.583)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Das Buch war okay, es hatte interessante Anteile und einen guten Verlauf, ich hatte einfach mehr erwartet, v.a. da es ein Jugendbuch ist, da diese in der Regel etwas unterhaltsamer sind...

    Helen ist die Nachfahrin von Götter und steht mitten in einem Krieg dieser ohne von dessen Existenz zu wissen und wird in ihr neues Leben hineingeworfen, dabei geht's in die griechische Mythologie was noch sehr spannend aber für mich furchtbar verwirrend war, alle Kreaturen und Götter und Nebencharaktere, ich war stellenweise richtig verwirrt und hatte keine Ahnung wer jetzt wer ist und zu welchem Hause gehört und so weiter... 

    Ich hatte auch Stellenweise mühe mit der Protagonistin, die mir sehr zu jung und unreif für ihr Alter gehandelt hat. Abgesehen von diesen zwei Punkten fand ich das Buch sonst okay, es hatte etwas an Unterhaltung einen Love-interest von dem ich natürlich gerne mehr möchte ;)

    Ich werde auf jeden Fall direkt weiterlesen und schauen ob die Verwirrung bei Band 2 sich etwas gibt...

    Für alle die gerne griechische Götter etc. in den Bücher mögen, die Autorin hat hier nicht gespart...


  21. Cover des Buches City of Glass (ISBN: 9783442490042)
    Cassandra Clare

    City of Glass

     (4.265)
    Aktuelle Rezension von: Sophelliest

    Der Schreibstil

    Ist wie in den anderen Büchern der Reihe einfach gut und macht Lust zu lesen.


    Die Charaktere

    Die Entwicklung aller Charaktere ist einfach toll. Keiner bleibt von den Erfahrungen und Erlebnissen unberührt und auch die Beziehungen zwischen den Charakteren ist gut spürbar.


    Die Story

    Ich mochte die vielen unvorhergesehenen Wendungen und auch die Kämpfe und Krisen, die sich langsam zuspitzten. Es war außerdem ein realistisches Buch, also auch mit Verlusten etc. 


    Fazit

    Eine tolle Reihe, die man als Fantasyfan gelesen haben sollte!

  22. Cover des Buches Einfach unvergesslich (ISBN: 9783492308021)
    Rowan Coleman

    Einfach unvergesslich

     (345)
    Aktuelle Rezension von: FranLuTi

    Das Buch schreibt aus mehreren Sichtweisen, welche alle zur Familie von Claire gehören. Claire ist eine tolle Mutter, liebevolle Ehefrau,  etwas störrische Tochter und wird mit der Diagnose Alzheimer, welche ihr Vater auch durchmachte, konfrontiert. Claire will kämpfen gegen den Nebel im Kopf,  doch immer wieder fehlen ihr die Begriffe für Dinge. Caitlin, ihre mittlerweile Erwachsene Tochter, erfährt viel aus ihrer Vergangenheit und muss sich aktuellen Problemen stellen,  die auch mit Claire zutun haben.  Greg zieht sich immer mehr zurück, da er ClairesAblehnung erfährt und Ruth,  ihre Mutter, möchte sie unterstützen,  aber ihr fehlt oft die Kraft. Die Geschichte ist sehr gefühlvoll geschrieben.  Man kann gut mit den Charakteren mitgehen,  sich in sie hinein versetzen und man fühlt den Schmerz von Claire und ihre Angst bald eine nicht wissenden Hülle zu sein. Dazwischen ist viel Witz und Humor und viel Familiendrama. 3 Generationen starke Frauen, die alle auf ihre Weise kämpfen. An einigen Stellen ist es etwas zu rund, aber die Geschichte gibt einem mit auf den Weg, jeden Tag mit seinen Lieben zu genießen.  Absolute Leseempfehlung !

  23. Cover des Buches Ein Schatten von Verrat und Liebe (ISBN: 9783734100970)
    Diana Gabaldon

    Ein Schatten von Verrat und Liebe

     (188)
    Aktuelle Rezension von: _Arya_

    Achtung, Spoiler vorhanden!


    Ich war sehr gespannt auf diesen Band, da mir der Vorgänger sehr gefallen hatte und mit einem großen Cliffhanger endete. Dieser Band setzt relativ nahtlos an und es geht auch gleich mitten ins Geschehen. Was mich generell an den späteren Bänden stört, sind die zig Millionen Handlungsstränge. Am liebsten lese ich von Claire, Ian und Brianna - zusammen mit Jaime und Roger, aber die sind ja oft auch in der Nähe. Was mich jedoch wirklich leider gar nicht interessiert und meistens langweilt, sind Lord John und William. Und letzterer ist mir auch äußerst unsympathisch, ich werde einfach nicht warm mit ihm. Dementsprechend haben mich seine Handlungen in diesem Buch, ebenso wie die von John und Hal, immer rausgerissen und ich konnte es gar nicht abwarten, bis es wieder zu meinen Lieblingscharas geht. Herausgestochen hat für mich die Handlung von Brianna, Jem und Roger, und ich hätte wirklich gerne mehr davon gehabt! Es war im genau richtigen Tempo, immer mit etwas Zeitdruck, Angst und Spannung versetzt, und einigen spannenden Begegnungen und schockierenden Erkenntnissen. Die erste Hälfte, oder vielleicht sogar dreiviertel des Buches, spielen bei Claire und Jaime direkt wieder in einem Kampf zwischen Amerikanern und Briten, und das ist generell immer nicht so mein liebstes Setting. Aber ich finde, Diana Gabaldon hat trotzdem eine gute Handlung draus gemacht und es geschafft, trotzdem noch so ein Alltagsgefühl einzubauen, das mochte ich in den Vorgängern auch immer sehr gerne. Ich glaube, am liebsten ist es mir dennoch, wenn der Grundschauplatz Frasers Ridge ist, und ich bin froh, dass es am Ende des Buches wieder dorthin zurückging. Das Buch hat auch ein paar Schicksalsschläge zu bieten, die aber eher etwas unerwartet zufällig kamen. Generell kommt es mir so vor, als wären die beiden Vorgängerbände viel durchgeplanter und vom Verknüpfen der Handlungsstränge logischer gewesen. In diesem passiert viel nebeneinander, aber es hat nicht zwingend später eine Konsequenz oder kommt als roter Faden zurück. Ist nicht schlimm, aber es fühlt sich dadurch nicht so rund an, eher wie ein Füllerband. Trotz mancher Kritikpunkte hatte mich das Buch generell in seinem Bann und ich hab gerne und mit viel Freude weitergelesen.

  24. Cover des Buches Waterfall (ISBN: 9783570163863)
    Lauren Kate

    Waterfall

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext:

     Eureka kann die Welt retten. Doch dafür muss
    sie auf alles verzichten.
    Dank Eurekas Tränen hat sich der verlorene Kontinent Atlantis aus der Versenkung erhoben – und mit ihm sein durch und durch böser Herrscher, König Atlas. Jetzt ist Eureka die Einzige, die die Welt vor Tod und Zerstörung retten kann. Zusammen mit dem mysteriösen Ander macht sie sich auf eine atemberaubende Reise, um Solon zu finden – jenen rätselhaften, verschollenen Saathüter, der alle Antworten auf ihre Fragen kennt. Da kommt Eureka hinter ein Geheimnis, das sie vor eine folgenschwere Entscheidung stellt: Ist sie bereit, für den Sieg über Atlas alles aufzugeben – auch die Liebe?

    Der zweite Band konnte mich insgesamt nicht überzeugen &‘ hat mich sehr verwirrt. Das Buch knüpft an die Geschehnisse des ersten Bands an, man erfährt mehr über Anders &‘ Eureka muss einige Verluste einstecken. Dass war es dann aber auch schon, denn der Rest des Buches ist langatmig &‘ zäh wie Kaugummi. Waterfall hat mich sehr enttäuscht.

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