Bücher mit dem Tag "#christopher golden"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "#christopher golden" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Snowblind (ISBN: 9783959811941)
    Christopher Golden

    Snowblind

     (45)
    Aktuelle Rezension von: tweedledee

    Schauplatz USA, Coventry in New England: Bei einem Blizzard vor zwölf Jahren gab es eine hohe Anzahl Toter, einige Leichen wurden erst nach Tagen unter den Schneemassen gefunden. Viele Familien haben ein Todesopfer zu beklagen und sind über den Verlust nie hinweggekommen. Jetzt meldet der Wetterdienst wieder einen Blizzard, kurz bevor der Sturm zuschlägt verändern sich einige Einwohner auf merkwürdige Weise. Wesensveränderungen bei den einen, andere wiederum vergessen wesentliche Dinge und man ahnt, dass hier übersinnliche Mächte im Spiel sind.

    Die Story hat für mich den Charme der frühen Stephen King Bücher mit einem leichten Gruselfaktor. Ich hatte das Gefühl dass etwas vor sich geht, das sich aber erst mal noch nicht genau definieren lässt. Nur eine Ahnung, die sich nach dem ersten Teil mit der Handlung von vor zwölf Jahren verfestigt.

    Der Autor bringt die Stimmung im Blizzard toll rüber, die Kälte ist beim lesen spürbar. Der Schreibstil ist so bildhaft, dass viele Szenen bei mir als Kopfkino abliefen.

    Die Story wird aus der Sicht unterschiedlicher Protagonisten geschildert, was für zusätzliche Dynamik sorgt. Jede der Personen hat bei dem damaligen Blizzard entweder einen Angehörigen verloren oder traumatische Erlebnisse. Die Perspektive wechselt ständig, am Ende laufen beim Showdown die Fäden zusammen.

    Für mich ein gelungener Gruselthriller mit einem Ende, das genug Raum für eine Fortsetzung lässt. 4,5 Sterne.

  2. Cover des Buches Der Fährmann (ISBN: 9783946330011)
    Christopher Golden

    Der Fährmann

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Dex-aholic

    Das Cover und auch der Klappentext haben mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Ich hatte sofort eine Assoziation mit der griechischen Mythologie und war gleich fasziniert. Der Schreibstil gefällt mir, er ist flüssig und bildhaft, man ist schnell in der Story und kann sich auf die Charaktere problemlos einlassen. Die Handlung selbst ist interessant, aber nicht ganz so sehr im Horror-Genre verankert, wie man anfangs glauben gemacht wird. Ja, es sind ein paar blutige Stellen dabei, aber die lassen sich an zwei drei Fingern abzählen. Die Atmosphäre, die der Autor hier schafft ist schon drückend und düster, aber nicht allzu schockierend. Sie passt dennoch zur Story und zieht den Leser doch in seinen Bann. Die Verknüpfung der mythischen Figur Charons, des Fährmanns auf dem Styx, dem christlichen Glauben und der Realität war gewagt, wird teils nur scheu von den Protagonisten anerkannt und dem Leser eher oberflächlich präsentiert. Die Idee dahinter finde ich gut, die Umsetzung ist halt tricky, hat aber im Verlauf der Handlung an Spannung verloren. Das Ende war...etwas lasch, man kann es aber akzeptieren und das Buch ohne große Bedenken schließen, man hätte seine Zeit vergeudet. Alles in allem ist es doch ein gelungenes Werk, was den Leser fesseln kann und in eine düstere und auch mal spannende Handlung entführt. Das Highlight sind aber definitiv die Illustrationen, die die Handlung fantastisch ergänzen und einige Schlüsselszenen sehr schön hervorheben. Ganz zufrieden bin ich nicht mit dem Buch, aber auch nicht enttäuscht. Wer etwas neues wagen und leichten Horror mag, der ist hier richtig und sollte sich in David's und Janines Abenteuer stürzen.

  3. Cover des Buches Sieben Pfeifer (ISBN: 9783946330059)
    Christopher Golden

    Sieben Pfeifer

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Babsis-Bloodbooks-and-more

    Rose, die Protagonistin, liebt ihren an Alzheimer erkrankten Großvater Walter über alles. Daher trifft sie die Härte, mit der ihr ihre Großmutter Isobel gegenüber tritt sehr. Sie vertreibt Rose vom Bett ihres Großvaters und unterbindet weitere Besuche.
    Rose hat gemerkt, dass ihr Großvater schreckliche Angst hat, Angst vor etwas, was sie anfangs nicht begreifen kann. Bis sie nachts selbst Geräusche hört, ein schrilles lautes Pfeifen und kurz darauf sieht sie einen wunderschönen Hirsch ... und auch zwei unbeschreiblich große schwarze Hunde mit leuchtenden Augen ..... Ab diesem Zeitpunkt ändert sich vieles in dem kleinen Ort Kingsburry, seltsame Dinge passieren und immer wieder dind solche Hunde gesehen worden, und es werden immer mehr ......
    Rose forscht nach und erfährt von der Legende der "Sieben Pfeifer". Die "Sieben Pfeifer" sind Seelenjäger, die die Seelen derer in die Unterwelt bringen, die ein nicht verdientes Leben ihr Eigen nennen....
    Als Rose ein Notizbuch findet, stellt sie ihre Großmutter zur Rede und erfährt eine schreckliche Wahrheit. Die Zeit drängt und Rose weiß, dass es nur eine Möglichkeit gibt, die Welt zu retten.
    Wird es ihr gelingen die Sieben Pfeifer auftuhalten und was haben ihre Großeltern mit den Vorkommnissen zu tun?

    Auch das zweite Buch aus dem Buchheim Verlag hat mich nicht enttäuscht. Ein wunderschönes Cover mit eingestanzter Schrift, und schwarzem Buchschnitt.

    Vorab ist ein Interwiew der Autoren abgedruckt, das einen kleinen Einblick in die "Schreibpraxis" der Autoren und in die Entstehungsgeschichte der Novelle gibt.

    Leicht und flüssig geschrieben, baut sich die Spannung nach und nach mehr auf.
    Eine gruselig-schaurige Atmosphäre, die tatsächlich ohne Blut auskommt und mit leicht angerissene Charakteren (mehr ist aber für diese relativ kurze Geschichte nicht nötig) auskommt.
    Obwohl man schnell weiß, welches Ende zu erwarten ist, liest man es, oder gerade trotzdem um zu wissen, ob man Recht hat, zu Ende. Ein toller Zeitvertreib für ein paar Stunden auf dem Sofa ist das Buch alle mal.

    Von mir bekommt das Buch
    🦴🦴🦴🦴+🦴 (für die tolle Aufmachung) von🦴🦴🦴🦴🦴 Leseknochen

  4. Cover des Buches Halloween (ISBN: 9783802525537)
    Christopher Golden

    Halloween

     (25)
    Aktuelle Rezension von: LadyMoonlight2012
    Soweit ich richtig informiert bin, ist „Halloween“ der zweite Teil der „Buffy im Bann der Dämonen“ Buchserie. Mir hat das Buch viel besser gefallen als der erste Band. Das liegt vermutlich daran, dass es sich hier um eine völlig neue Geschichte handelt, die nicht verfilmt wurde. Der erste Teil ist ja im Prinzip nur eine Nacherzählung vom Anfang der TV-Serie.

    Die Sprüche im Buch sind ziemlich authentisch. Sie passen zu den Charakteren, hätten bestimmt auch in der TV-Serie Verwendung gefunden. Auch die Gefühle und Ängste der Protagonisten werden glaubhaft dargestellt. Ich vermisse Buffy im Fernsehen. Es ist einfach eine meiner absoluten Lieblingsserien, mit Vampiren gibt es meiner Ansicht nach sowieso keine bessere Serie. Da es vermutlich nicht mehr zu einem TV-Revival kommen wird, muss ich mich wohl mit den Büchern trösten.

    Die Geschichte rund um Samhain den Halloweenkönig ist wirklich spannend geschrieben. Es geht diesmal mehr um Zombies als um Vampire. Das macht aber gar nichts! Es gibt durchaus einige Gänsehautmomente. Auch über eine andere Jägerin wird berichtet. Diesen Teil finde ich besonders interessant.

    Ich habe das Buch beinahe in einem Rutsch ausgelesen. Ein paar Sachen sind aber auch irgendwie verwirrend. Darauf kann ich jetzt jedoch nicht näher eingehen, ohne die Handlung zu verraten. Im Großen und Ganzen ist die Geschichte schon stimmig, es gibt aber ein paar Dinge, die etwas holprig wirken. Eventuell liegt das auch an der Übersetzung. Von mir bekommt „Halloween“ auf jeden Fall 4 Sterne und natürlich eine klare Leseempfehlung für Buffy Fans!

    Mein Fazit:
    Idee/Storyentwicklung: 4 von 5
    Schreib- und Sprachstil: 4 von 5
    Charaktere: 5 von 5
    Unterhaltung: 5 von 5
    Gesamt: 4,5 Punkte

    Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen
  5. Cover des Buches BLUTBESUDELT OZ (ISBN: 9783946330165)
    Christopher Golden

    BLUTBESUDELT OZ

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Toxicas

    Wer kennt sie nicht? Die wunderschöne Geschichte um Dorothy, die durch einen Wirbelsturm in ein fantastisches Land, nach Oz, getragen wird. Ein zauberhafter Ort, an dem sie Freundschaften schließt und Abenteuer bestehen muss, bevor sie wieder heim reisen kann. Nun, wäre Dorothy im Märchen von Christopher Golden und James A. Moore gelandet, weiß Gott, sie hätte nicht eine Sekunde Spaß auf ihrer Reise gehabt!

    „Je näher Gayle der Vogelscheuche kam, desto mehr fürchtete sie sich vor ihr. Die Augen waren geschlossen und sahen weder aufgenäht noch aufgemalt aus. Merkwürdig - welcher Vogel ließ sich denn von einer schlafenden Vogelscheuche abschrecken? Vielleicht schläft sie gar nicht, dachte Gayle. Vielleicht ist sie tot.“ (Zitat E-Book, Seite 54)

    Zugegebenermaßen war ich zu Beginn mehr als skeptisch, als ich „Blutbesudelt Oz“ vor mir hatte. Ich bin weder ein großer Fantasy-Fan noch catchen mich die neuaufgelegten Märchen im Horrorstil. Ich erwartete also eine plumpe Nacherzählung der Oz-Story mit viel Blut und Gemetzel, jedoch ohne große Überraschungen. Damit lag ich völlig falsch!

    Golden und Moore machen es sich nicht so einfach, die altbekannte Geschichte eins zu eins in ein brutales Horrorszenario zu setzen. Sie greifen bekannte Figuren auf, aus Dorothy Gayle wird hier zum Beispiel Gayle Franklin, und ziehen so Parallelen zur ursprünglichen Story. Bei diesen kleinen, aber doch sehr feinen Bezugspunkten belassen sie es größtenteils aber auch und schaffen so eine ganz eigene albtraumhafte Welt. Punktuell stellt man als LeserIn so immer wieder Vergleiche zwischen den beiden Geschichten an. Bei der detaillierten und bildhaften Erzählweise Goldens und Moores lassen sie ihren LeserInnen dennoch genügend Raum, die eigene Fantasie anzukurbeln und die Handlung weiterzudenken.

    Intelligent verweben die beiden die Geschichten mit den Schicksalen dreier Figuren, Gayle, Hank und Elisa, die wunderbar realistisch gezeichnet sind. Besonders Gayle und Elisa werden zu den Hauptrollen, mit denen ich mitgefiebert und mitgelitten habe. Schlussendlich durchleben in dieser Nacht aber alle drei ihren ganz persönlichen Albtraum, der sie im letzten Viertel des Buches zueinander führt. Mit welchem Ausgang? Nun, das bleibt ganz allein unserer Vorstellungskraft überlassen.

    „Staub stieg in der Dunkelheit auf. Sie traute der Hoffnung nicht und würde sie erst wieder in ihr Herz lassen, wenn sie die warme Sonne auf ihrem Gesicht spürte. Oder den Regenbogen erblickte.“ (Zitat E-Book, Seite 206)

    Persönliches Fazit: Christopher Golden und James A. Moore ist mit „Blutbesudelt Oz“ eine wirklich bildgewaltige und spannende Horror-Novelle gelungen. Tatsächlich werde ich jetzt auch die fantastische Welt von Oz, hinter dem schillerndsten Regenbogen, mit ganz anderen Augen sehen. Dieses Buch ist für alle Fantasy- und Horror-Fans ein absolutes Muss. Und auch allen anderen, die einfach mal Lust auf etwas anderes haben, empfehle ich „Blutbesudelt Oz“ wärmstens.

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