Bücher mit dem Tag "china"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "china" gekennzeichnet haben.

1.566 Bücher

  1. Cover des Buches Die Geschichte der Bienen (ISBN: 9783442756841)
    Maja Lunde

    Die Geschichte der Bienen

     (952)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Dieses Buch ist das erste der „Klima-Trilogie“ von Mara Lunde.  

    In drei Handlungssträngen, jeder zu einer anderer Zeit, nämlich 1852, 2007 und 2098 spielen und dennoch parallel laufen, wird die enge Verbindung zwischen Menschen und Bienen dargestellt. 

    Interessant, wie die unterschiedlichen Orte (England, USA und China) und die verschiedenen Zeiten letzten Endes doch verknüpft werden können. Das ist schreibtechnisch gelungen. 

    Der Inhalt, das Bienensterben und damit einhergehend händisches Bestäuben von Pflanzen sowie der Klimawandel sind nun kein optimistisch stimmendes Thema. Die Atmosphäre des Buches ist düster, was im Handlungsstrang, der in der Zukunft liegt, besonders hervorsticht. 

    Die Autorin hat ein wichtiges Thema aufgegriffen. Mit der romanhaften Erzählung, die manchmal schon fast dystopisch wirkt, kann ich mich aber nicht anfreunden. 

    Fazit: 

    Mir ist auch der Schreibstil zu depressiv. Daher kann ich nur 2 Sterne vergeben und werde die beiden anderen Bücher „Geschichte des Wassers“ und „Die Letzten ihrer Art“ nicht lesen.

     

  2. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.879)
    Aktuelle Rezension von: roxfour

    Ich habe das Buch aufgrund Empfehlung meiner Tochter gelesen und war durchaus recht angetan davon.

    Der Leser darf Allan Karlssons Reise durch die Zeit begleiten. Das Buch beginnt damit, dass Allan überhaupt keine Lust darauf hat seinen 100. Geburtstag im Seniorenheim zu feiern und kurzerhand durch das Fenster steigt und ausbüxt. Im Laufe der darauffolgenden Zeit gibt es aufgrund einer folgenreichen Entscheidung am Bahnhof zufällig immer wieder mal eine Leiche oder auch eine vermeintliche Leichen zu beklagen. Zusätzlich kommt es immer wieder zu witzigen Wendungen der Story, wie der Autor darauf gekommen ist würde mich durchaus interessieren. Außerdem gibt es dann auch immer wieder mal Sprünge in die Vergangenheit, in der man Allans ereignisreiches Leben verfolgen kann. 

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen - die Story ist ansprechend (auch wenn sie für mich zwischendurch das ein oder andere Ereignisse etwas zu sehr in die Länge gezogen war) und der Schreibstil hat mich gefesselt. Wenn es möglich wäre, hätte ich dafür viereinhalb Sterne vergeben :-)

  3. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453315839)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (839)
    Aktuelle Rezension von: lese-monster

    Aufgrund eines Sandsturms auf dem Mars müssen Mark Watney und seine Crew die Marsmission abbrechen. Durch einen Unfall während der Evakuierung bleibt Mark als einziger auf dem Mars zurück. Da durch den Sturm sämtliches Kommunikationsequipment zerstört wurde, hat Mark keine Chance auf Rettung in absehbarer Zeit. Anstatt aufzugeben, wird er erfinderisch und versucht alles um zu überleben und Kontakt mit der NASA aufzunehmen.

    Der Marsianer ist in vielerlei Hinsicht eine Sci-Fi Version von Daniel Defoes Robinson Crusoe. Der Astronaut Mark Watney ist komplett auf sich allein gestellt und muss herausfinden, wie er auf dem für Menschen tödlichen Planeten Mars überleben kann.

    Der Stil des Buch ist der eines Tagebuchs und wir können so in die Gedanken und Gefühle von Mark eintauchen. Der Tagebuch-Stil wirkt echt und ist oft sehr humorvoll mit einigen vulgären Ausdrücken gespickt. Ab und zu wurden diese Logeinträge durch Erzählungen von den Ereignissen auf der Erde oder auf dem Raumschiff seiner Crew ergänzt.

    Mir hat der Charakter Mark Watney sehr imponiert. Bei jedem Rückschlag ist er direkt wieder aufgestanden und hat sich Lösungen für die neuen Probleme überlegt. Ich dachte die ganze Zeit "jetzt muss doch irgendwann mal der Punkt kommen, an dem er komplett zusammenbricht" aber er kam nicht. Meiner Meinung nach war Mark der perfekte Protagonist, ein starker, optimistischer Charakter, zusammen mit einer Prise Humor, den man einfach mögen muss.

    Ich habe beim Lesen sehr mit Mark mitgefiebert, obwohl ich den Film gesehen hatte und somit das Ende kannte. Auch wenn das Buch sich hauptsächlich um (für einen Astronauten) alltägliche Dinge wie die Nahrungsbeschaffung dreht, wurde es an keinem Punkt langweilig, was auf den angenehmen und humorvollen Schreibstil zurückzuführen ist. Allerdings muss man dazusagen, dass Mark nicht nur seine Gefühle und Gedanken mit dem Leser teilt, sondern auch seine Berechnungen, z.B. welche Mengen an Sauerstoff und Wasserstoff er benötigt um gwisse Mengen an Wasser herzustellen, um seine Kartoffelernte zu sichern. Mir hat das sehr gut gefallen, aber es mag nicht jedermanns Geschmack sein. Außerdem hätte ich mir noch einen Epilog 211 Tage (;)) nach Ende des Buches gewünscht, da es sich so noch nicht zu 100% abgeschlossen anfühlt.

    Von meiner Seite aus gibt es auf jeden Fall eine sehr große Leseempfehlung für Der Marsianer oder, wer es nicht so gerne zu technisch hat, für den Film.

  4. Cover des Buches Wie Monde so silbern (ISBN: 9783551315281)
    Marissa Meyer

    Wie Monde so silbern

     (1.655)
    Aktuelle Rezension von: Conni_96

    Ich fand die Verknüpfung von Technik/SciFi und Märchen wirklich interessant und erfrischend. Es war angenehm zu lesen und ich fand Cinder und Kai wirklich sympathische Charaktere. Das Ende fand ich ein bisschen vorhersehbar, dadurch allerdings auch befriedigend. Für mich war es ein nettes Buch, hatte allerdings nicht den "Wow" Effekt, den ich mir durch die vielen guten Rezensionen erhofft hatte. Trotzdem würde ich es weiterempfehlen. 

  5. Cover des Buches Ein Kleid aus Seide und Sternen (ISBN: 9783551584151)
    Elizabeth Lim

    Ein Kleid aus Seide und Sternen

     (438)
    Aktuelle Rezension von: Primrose24

    Maia Tamarin ist eine begnadete Schneiderin deren größter Traum es ist die kaiserliche Hofschneiderin zu werden. Doch Frauen ist dieser Posten nicht gestattet, sodass dieser Traum nie wirklich zu werden scheint. Als ein furchtbarer Krieg das Land heimsucht, kann der Frieden nur durch eine Heirat zwischen dem Kaiser und der Tochter des Shansen erreicht werden. Um die Kleider der Braut zu nähen, wird ein neuer Hofschneider gesucht. Maia ergreift ihre Chance, gibt sich als ihr Bruder aus und findet so Einlass in den Palast. Hier muss sie sich nicht nur erbarmungslosen Prüfungen stellen, sondern auch dem Interesse des Lord Magus, der ihre Täuschung zu durchschauen scheint. Für Maia beginnt eine magische und gefährliche Reise, die sie alles kosten könnte, was ihr lieb und teuer ist.

     

    Am Anfang erinnerte mich das Buch tatsächlich etwas an Mulan. Eine Tochter, die sich, um ihren Vater zu schützen, als dessen Sohn verkleidet und in den kaiserlichen Palast zieht. Dieser Eindruck verschwand aber schnell wieder, als die Geschichte voranschreitet. Und das tat sie tatsächlich äußert schnell. Gerade am Anfang rast die Geschichte ziemlich voran von einer Prüfung zur Nächsten. Es passiert so viel, dass ich den Eindruck hatte man hätte auch zwei Bücher aus diesem ersten Teil machen können. Durch das vorgelegte Tempo wird die Spannung zwar aufrechterhalten, aber die Nebencharaktere, allen voran die Tochter des Shansen, bleiben dadurch sehr blass. Der Lord Magus durchschaut mit seiner Magie Maias Verkleidung sehr schnell. Ich mag die Art und Weise, wie die beiden zu Anfang miteinander umgehen. Ihre Streitereien und Wortgefechte fand ich sehr erfrischend. Natürlich entwickelt sich noch mehr zwischen den Beiden, was mir irgendwann fast ein wenig zu romantisch wurde. Auch die ständigen Gefahren aus denen Edan Maia befreien musste, waren mir ein wenig zu viel. Die grundlege Idee einer magischen Schere und himmlischer Kleider, die Sonne, Mond und Sterne repräsentieren fand ich originell und sehr schön. Doch das Ende der Geschichte konnte mich nicht ganz mitreißen. Ich bin gespannt in welche Richtung sich die Story noch entwickeln wird.

    Insgesamt ist „Ein Kleid aus Seide und Sternen“ ein wundervoller Auftakt der Dilogie, der durch eine rasante Erzählweise besticht. Die Emotionen und die Beziehung der beiden Hauptcharaktere werden wundervoll dargestellt, wohingegen die anderen Charaktere der Geschichte eher unscheinbar bleiben. Ich bin gespannt welches Schicksal Edan und Maia im zweiten und damit finalen Band ereilen wird.

  6. Cover des Buches Die Brut - Sie sind da (ISBN: 9783596035533)
    Ezekiel Boone

    Die Brut - Sie sind da

     (231)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. Kurz zuvor war ein merkwürdiges Summgeräusch zu hören.
    In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben.
    In China wird eine Atombombe gezündet. Angeblich versehentlich.
    In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche aus der etwas Schwarzes kriecht.
    Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung. Ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien.

    Meinung:

    Ich mag keine Spinnen und finde sie richtig eklig. Doch gerade diese menschenfressenden, immer hungrigen, Achtbeiner sind die Antagonisten der Buchreihe. Trotzdem habe ich zum Buch gegriffen, weil ich mir davon Nervenkitzel und Gänsehaut versprochen habe und ich wurde wirklich nicht enttäuscht.

    Die ersten hundert Seiten waren jedoch zäh und langatmig. Es werden die verschiedenen Charaktere vorgestellt und die Beziehungsgeflechte eingehend beleuchtet. Zudem erfährt man ausführlich, wer mit wem schläft und wie attraktiv doch allesamt sind. Einige der Charaktere strotzen nur so vor Klischees, so zum Beispiel Agent Mike Rich, welcher den neuen Mann seiner Ex-Frau nicht leiden kann und zu wenig Zeit für seine Tochter hat. 

    Meiner Meinung nach, gab es zu viele Charaktere und Handlungsstränge. Mit jedem Kapitel wechselt man zu einem anderen Charakter und zu einer anderen Szene. Einige Charaktere wurden nur eingeführt, um wenige Seiten später von den Spinnen angefallen und gefressen zu werden. Da man von einem Handlungsstrang in den nächsten gerissen wurde, war es etwas schwierig einen Bezug zu den handelnden Personen aufzubauen. Einige Male habe ich mich dabei ertappt, wie ich deshalb den Überblick verloren habe. 

    Nichtsdestotrotz nimmt die Spannung in der zweiten Hälfte der Geschichte rasant zu, weshalb ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Ezekiel Boone besticht durch eine actionreiche Handlung und eine bildliche und detailreiche Beschreibung des Horrors. Leider konzentriert sich die Geschichte vorwiegend auf Amerika, was einerseits durch die amerikanischen Protagonisten logisch aber auf der anderen Seite doch ziemlich schade ist. Einige Länder wurden zwar oberflächlich beleuchtet aber ich hätte zu gerne gewusst, wie der Rest der Welt reagiert und mit den Horden von Spinnen umgeht. 

    Fazit/Empfehlung:

    Trotz der genannten Kritikpunkte, fühlte ich mich super unterhalten. Das Buch hat sich in der zweiten Hälfte zu einem richtigen Pageturner entwickelt. Nun bin ich sehr gespannt wie es Ezekiel Boone schafft, die verschiedenen Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

    Empfehlen würde ich das Buch all jenen, die gerne in Untergangsszenarien versinken und sich auch etwas gruseln möchte. Spinnen-Phobikern würde ich von dem Buch abraten.

  7. Cover des Buches Elefant (ISBN: 9783257069709)
    Martin Suter

    Elefant

     (272)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Ein etwas märchenhaftes verzauberndes Buch.

  8. Cover des Buches Die drei Sonnen (ISBN: 9783453317161)
    Cixin Liu

    Die drei Sonnen

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Moni2506

    „Die drei Sonnen“ von Cixin Liu ist der erste Teil einer Trilogie, in der es um den ersten Kontakt der Menschen mit intelligentem Leben aus dem All geht. 


    China, 1967: Die Kulturrevolution beherrscht das Land. Viele Menschen werden verfolgt und getötet. Ye Wenjie verliert ihre Familie und landet auf einer geheimen Militärbasis. Woran genau dort gearbeitet wird, wird ihr nicht verraten, doch die große Radioantenne sendet regelmäßig Signale ins All und mit der Zeit erschließt sich ihr, das dort möglicherweise nach intelligenten Leben im All geforscht werden könnte. Als eines Tages ein Signal empfangen wird, trifft sie eine Entscheidung, die das Leben auf der Erde maßgeblich beeinflussen wird. 

    Viele Jahrzehnte später wird der Nanowissenschaftler Wang Miao zu einem geheimen Treffen eingeladen. Es geht um Phänomene, die den Wissenschaftlern Rätsel aufgeben und kurz darauf passieren auch ihm unerklärliche Dinge. Er macht sich auf die Suche nach der Ursache und findet eine Welt, die von drei Sonnen umgeben ist und intelligentes Leben beheimatet. 


    Ich habe mir dieses Buch letztes Jahr zum Geburtstag schenken lassen und habe bisher viel Gutes über die Reihe gehört. In letzter Zeit ist es mir häufiger auf bookstagram begegnet und da dachte ich, es wird Zeit dieses Buch endlich zu lesen. 

    Der Anfang dieser Geschichte ist brutal. Wir befinden uns in der Zeit der chinesischen Kulturrevolution und lernen Ye Wenjies Familie und ihr Schicksal kennen. Im weiteren Verlauf springt die Geschichte immer wieder zwischen der nahen Zukunft und der Vergangenheit hin und her und die Geschichte ergibt mit dem Fortlauf der Geschichte ein immer klareres Bild. Das Buch lässt sich hierbei allerdings gebührend Zeit, manchmal schon etwas zu viel und ich glaube, man hätte das ganze auch kompakter erzählen können. 

    Nichtsdestotrotz hatte das Buch für mich eine gute Mischung aus Informationen und Geheimniskrämerei. Es war ein ungewöhnliches Leseerlebnis. Vieles wird sehr bildlich umschrieben, es gibt teilweise ausufernde wissenschaftliche Erklärungen, denen selbst ich nicht ganz folgen konnte, aber das Grundprinzip der beschriebenen Phänomene habe ich durchaus verstanden. Ich wurde recht lange im Unklarem gelassen, worauf es denn nun letztendlich hinauslaufen soll, aber das Buch hat andererseits viel Stoff zum Nachdenken geboten. Es gab einige Momente, bei denen ich dachte WTF, aber gleichzeitig haben diese eben auch dazu angeregt, sich das ausführlicher vorzustellen und was das für den weiteren Verlauf der Geschichte bedeuten könnte. 

    Ob die einzelnen Personen wirklich wichtig für die Geschichte sind, ist mir eher unklar. Sie geben den Ereignissen einen Rahmen, es macht nachvollziehbar, warum eine bestimmte Entscheidung getroffen wurde, aber ich glaube im nächsten Band werden diese Personen keine große Rolle mehr spielen, sondern wir werden eher die Auswirkungen der Entscheidungen sehen, die in diesem Band getroffen wurden. Shi Quiang mit seiner eher unkonventionellen, aber meist doch erhellenden Herangehensweise, wird mir glaube ich noch am ehesten im Gedächtnis bleiben. Ansonsten habe ich zu den Charakteren keine große Verbindung aufgebaut und kann auch eher weniger zu ihnen schreiben. 

    Eine große Warnung gibt es noch für eine Szene im letzten Drittel des Buches. Diese hat das Potenzial einem Albträume zu verursachen und wird mir glaube ich lange als eine der heftigsten Tötungsaktionen im Gedächtnis bleiben. Viel mehr möchte ich hierzu gar nicht verraten. 

    Das Buch ist mit recht umfangreichen Zusatzmaterial ausgestattet. Es gibt ein kurzes Personenverzeichnis sowie ein Nachwort, eine kurze Einführung in das chinesische Schriftsystem und viele Anmerkungen, die physikalische Phänomene, Sprichwörter oder Ereignisse in der chinesischen Geschichte erläutern. 


    Fazit: Mir hat die Geschichte rund um die drei Sonnen, Wang Miao und Ye Wenjie größtenteils gefallen, auch wenn der Erzählstil so manches Mal etwas gewöhnungsbedürftig war. Ich glaube, die Reihe hat insgesamt noch einiges an Potenzial. Empfehlenswert ist das Buch für Personen, die Science-Fiction mögen, ein gewisses Durchhaltevermögen mitbringen und sich auch von komplizierteren wissenschaftlichen Erläuterungen nicht abschrecken lassen. Einen gewissen philosophischen Aspekt bringt der erste Teil dieser Trilogie auch mit sich. 

  9. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783442735228)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.926)
    Aktuelle Rezension von: Kemmi1969

    Dieser Roma entführt den Leser ins Japan der dreißiger Jahre. Anhand der Lebensgeschichte von Chiyo wird auf sehr eindringliche Art und Weise der Werdegang eines armen Fischermädchens zur erfolgreichen Geisha beschrieben. Dabei werden die damaligen Traditionen und Hierarchien sowie geschichtliche Einflüsse sehr detailiert erzählt. So werden zum Beispiel im Laufe der Geschichte die einzelnen Schichten eines Kimono genau erklärt, der Aufbau des Makeups beschrieben oder das Verhältnis einer Geisha zu ihrem Danna erläutert.

    Chiyo und Satsu sind zwei Mädchen von ca. 7 und 9 Jahren, die in sehr armen Verhältnissen in einem Fischerdorf aufwachsen. Die Mutter ist sterbenskrank und der Vater schon sehr alt. Um ihnen in irgendeiner Form die Zukunft zu sichern, werden sie  verkauft und getrennt in die Kaiserstadt Kyoto gebracht. Chiyo, die jüngere der beiden Schwestern, landet als Bedienstete in einer Okiya, dem traditionellen Heim einer Geisha.  Satsu trifft es dagegen noch härter. Sie landet direkt als Prostituierte in einem japanischen Freudenhaus. Aber auch für Chiyo beginnt ein hartes Leben. Die Hierarchien innerhalb einer Okiya sind ganz klar geregelt. Dabei ist die jüngste Bedienstete, die einmal vielleicht eine Ausbildung zur Geisha beginnen darf, das allerletzte Glied in der Kette. Hinzu kommen noch Neid und Missgunst sowie Geldgier, die Chiyos Leben fast unerträglich machen.

    Dieser Roman ist sehr einfühlsam aus der Sichtweise von Chiyo (später dann Sayuri) geschrieben. Ihr Schicksal berührt, egal ob aufgrund der Härte oder wegen der Rolle als Geisha in einer Männerwelt, wegen den Einflüssen des Krieges oder schlicht und ergreifend wegen ihrer Gefühlswelt. Für mich war dieser Roman unglaublich aufschlussreich und absolut lesenswert.

  10. Cover des Buches Hectors Reise (ISBN: 9783492248280)
    François Lelord

    Hectors Reise

     (1.177)
    Aktuelle Rezension von: Buecherkopfkino

    "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück" war genau das Richtige für den Monat Januar. Ich leide dieses Jahr besonders unter Winterdepressionen und erwarte sehnsüchtig die längeren Tage und mehr Sonnenschein. Hectors Reise auf der Suche nach dem Glück und die Lektionen, die er dabei lernt, haben mir aber gezeigt, dass es gar nicht so schlimm ist und ich eigentlich allen Grund habe glücklich zu sein. 

    Meine Lieblingslektion ist "Lektion Nr. 7: Es ist ein Irrtum zu glauben, Glück wäre das Ziel." Da musste ich auch gleich wieder an #jorgebucay denken mit dem Zitat "Glück ist, wenn du spürst, dass du auf dem richtigen Weg bist." (Ich glaube, das Zitat kommt aus "Geschichten zum Nachdenken")

    Allerdings hat jede von Hectors-Lektionen absolut zutreffend. 

    Fazit: Ich finde dieses Buch ganz wunderbar und kann es nur empfehlen. 

    5/5🦉 und ein extra Glücks🐞 

    Es gibt offensichtlich noch weitere Bücher über Hector, die ich auf jeden Fall noch lesen möchte. 

    Anscheinend wurde das Buch auch verfilmt. Hat den Film schon jemand gesehen? 

  11. Cover des Buches Das Nebelhaus (ISBN: 9783442384037)
    Eric Berg

    Das Nebelhaus

     (359)
    Aktuelle Rezension von: misspider

    Ein packender Thriller, bei dem der Spannungsbogen ganz langsam gespannt wird, um sich in einem überzeugenden Finale zu entladen. Ich mag Geschichten mit parallelen Handlungssträngen, und auch hier werden zwei Zeitebenen miteinander verbunden: das Damals, als das Verbrechen geschah, und das Jetzt, in dem Doro Kagel die Geschehnisse wieder aufrollt. Dabei war das Jetzt die deutlich angenehmere Variante, da mir die Charaktere im Damals durchweg unsympathisch waren. Ein zusammengewürfelter Haufen aus Angebern, selbstmitleidigen und selbstzerstörerischen Existenzen, die sich nach Jahren wiedertreffen, nur um festzustellen dass sie rein gar nichts mehr miteinander anfangen können. Die Katastrophe ist vorprogrammiert, auch wenn sie schlussendlich ganz anders über die kleine Gruppe hereinbricht als gedacht. Und hier kommt das Jetzt ins Spiel, denn Doro Kagel, die eigentlich nur über die grausamen Hiddensee-Morde berichten soll, entdeckt Ungereimtheiten und macht sich auf die Suche nach bislang unverfolgten Spuren. Dabei kommt sie der unglaublichen Wahrheit näher als gut für sie ist. Fazit: ein ausgeklügelter, spannend erzählter Pageturner mit überraschenden Wendungen und ein gelungener Serienauftakt, nach dem ich mich auf eine Fortsetzung freue.

  12. Cover des Buches Immer wieder du und ich (ISBN: 9783499271229)
    Juliet Ashton

    Immer wieder du und ich

     (135)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin
    Charlie hat Kate schon als Kind im Alter von fünf Jahren eine Liebeserklärung gemacht und als Teenager haben sie die erste Liebe miteinander erlebt. Dann kam es zum Streit, einem unaufgeklärten Missverständnis, und ihre Beziehung brach unkittbar auseinander. In Verbindung blieben sie aber schon unweigerlich dadurch, da Kates Cousine und beste Freundin Becca weniger später mit Charlie und Kate mit Beccas Exfreund Julian zusammenkommen. Der Partnertausch begleitet sie auf allen wichtigen Stationen des Lebens, von Hochzeiten, über Taufen und Geburtstagsfeiern bis hin zu Beerdigungen. Kate und Charlie sehen sich immer wieder, freunden sich platonisch an, klären aber das Missverständnis der Vergangenheit nicht auf, bis Kate durch einen Zufall die Wahrheit erfährt und sie in ihren Grundfesten erschüttert wird. Ist es nun - 20 Jahre später - zu spät für die Liebe?

    "Immer wieder du und ich" ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern erzählt die Leben im Zeitraum von ungefähr 35 Jahren von vier Personen, die sich von Kindesbeinen an kennen, wobei die vernünftige Kate und die quirlige Becca im Fokus des Geschehens stehen. Man erlebt mit ihnen alle Höhen und Tiefen des Lebens mit, begleitet sie in Freude und Trauer. 

    Die Kapitel beginnen stets kreativ mit einer Einladung für ein Ereignis wie einem Kindergeburtstag oder einer Silvesterparty, bei denen sich die vier Protagonisten begegnen werden, da sie über ihre Liebe und Freundschaft hinaus auch familiär eng miteinander verbunden sind. Die einzelnen Stationen der Erzählung sind aus dem Leben gegriffen und wirken authentisch, auch die Charaktere sind mit ihre Ecken und Kanten interessant und individuell gezeichnet. Keine Person ist nur gut oder böse und kann den Leser immer wieder überraschen. So ist der Roman, mit dem man die vier auf weiten Abschnitten ihres Lebens begleitet, sehr lebendig und abwechslungsreich geschrieben.

    Das Buch bietet deshalb auch viel mehr als eine klassische Liebesgeschichte zwischen Mann und Frau, da hier vor allem auch Familie und Freundschaft wesentliche Elemente der Erzählung sind. Im Gegensatz zu anderen Geschichten, die eine ähnliche Idee verfolgen, geht es hier nicht um Gefühle, die unterdrückt werden oder um den Kampf, eine Jugendliebe zurückzugewinnen. Kate und Charlie verlieren nie den Kontakt zueinander und sind sich ehrlich freundschaftlich verbunden, ohne mehr zu erwarten. Sie werden erwachsen, leben ihr Leben mit anderen Partnern, sammeln Erfahrungen und verlieben sich dann neu ineinander.

    Mich hat der abwechslungsreiche, witzige, aber phasenweise auch emotionale Roman, der zeigt, wie das Leben so spielt, positiv überrascht. Wer sich allerdings eine leidenschaftliche Liebesgeschichte erhofft, in der die für einander vorbestimmten Protagonisten vom Schicksal gebeutelt einige Hürden bis zum Happy End überwinden müssen, könnte enttäuscht sein. 
  13. Cover des Buches Lotusblut (ISBN: 9783423215695)
    Judith Winter

    Lotusblut

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Der Thriller ist gut erdacht und kommt mit einigen unvorhersehbaren Wendungen daher. Der Autorin gelingt es die Spannung lange zu halten, da man als Leser nicht zu schnell auf den Mörder und seine Motivation schließen kann. Die Anlaufschwierigkeiten in ihrer Zusammenarbeit, die ja schon in Band 1 intensiv beleuchtet wurden, sind auch in diesem Serienteil noch nicht ausgeräumt. Das zeigt sich auch darin, dass beide jeweils allein ihren eigenen Ermittlungsansätzen folgen, was wiederum ihr Vorgesetzter gar nicht gern sieht. Aber allmählich merken die beiden so unterschiedlichen Charaktere, dass sie zusammenarbeiten müssen, wollen sie den Fall zum Abschluss bringen. Hat man den Vorgänger gelesen und erinnert sich an die Zickereien der Beiden, wirkt die hier beschriebene Weiterentwicklung durchaus überzeugend und glaubwürdig. Auch die Nebencharaktere passten mit ihren Persönlichkeiten gut in die Geschichte. Alles in allem eine gelungen Fortsetzung. Mich hat der Krimi gut unterhalten und ich kann 4 von 5 Sterne vergeben.

  14. Cover des Buches Im Schatten des Fuchses (ISBN: 9783453272057)
    Julie Kagawa

    Im Schatten des Fuchses

     (161)
    Aktuelle Rezension von: DerBuechernarr

    Man nehme einen mächtigen Gegenstand, zerteile ihn und verstecke die Teile an verschiedenen Orten der Welt. Dazu füge man verschiedene Parteien hinzu, welche die Teile zusammenfügen möchten, um ihren bösen Plan zu verwirklichen. Eine Prise von „zusammengewürfelter Haufen aus verschiedenen Charakter-Archetypen, welche im Verlauf der Geschichte zusammentreffen und die Teile des Gegenstandes suchen, um sie zu beschützen“ darf selbstverständlich auch nicht fehlen. Abschließen tauche man das Gerüst in eine „japanisches Setting“-Glasur und fertig ist „Im Schatten des Fuchses.“

    Juli Kagawa erfindet mit „Im Schatten des Fuchses“ das Rad definitiv nicht neu. Das Konzept der Geschichte dürfte den meisten schon bekannt sein und auch die auftauchenden Charaktere sind oft - wenn auch sehr gut umgesetzt -  gängige Archetypen mit festen Rollen. Was das Buch in meinen Augen jetzt dennoch zu einem tollen Leseerlebnis macht, ist das fantastisch ausgearbeitete japanische Setting. Die beschriebene Welt, die Mythologie und das Benehmen der Charaktere macht es sehr einfach, sich auf die japanisch angehauchte Erzählung einzulassen und in dieser zu versinken.

    Trotz der bereits bekannten Charaktereigenschaften vieler auftauchender Personen wird die Geschichte nicht langweilig und durch die gute Umsetzung stört man sich auch nicht zu sehr daran, da es einfach nur Spaß macht zu sehen, wie die Charaktere miteinander interagieren. Besonders die naive und eher unschuldige Yumeko und der griesgrämige Ronin Okame sind mir ans Herz gewachsen.

    Der einzige Kritikpunkt für mich ist der Shinobi Tatsumi, da dessen Gejammer und „düstere und unnahbare“ Aura zuweilen doch sehr anstrengend wurde.

     Ansonsten ist das Buch definitiv eine klare Leseempfehlung.

  15. Cover des Buches Was ich euch nicht erzählte (ISBN: 9783423145992)
    Celeste Ng

    Was ich euch nicht erzählte

     (344)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    In Celeste Ngs Romanen (ich habe zuerst "Kleine Feuer überall" gelesen und nun endlich auch ihr Debüt "Was ich euch nicht erzählte") wimmelt es von Problemfeldern. Dabei wird die Autorin beeindruckenderweise allen Themen gleichermaßen gerecht und schafft es zudem, das ganze in einen sehr eingänglichen, gut lesbaren Text umzusetzen. Hier beschäftigt sie sich u.a. mit  Rassismus, fehlender Kommunikation, Geschlechterrollen und übersteigerten Erwartungen an die eigenen Kinder – keine schönen Themen, aber so umgesetzt, dass es bei der Lektüre weder trübsinnig, noch leichtfertig wirkt.

  16. Cover des Buches Die Analphabetin, die rechnen konnte (ISBN: 9783328100157)
    Jonas Jonasson

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

     (704)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Wenn man akzeptieren kann dass alles möglich ist, alles undenkliche zutreffen kann, dann eröffnet sich mit diesem Buch eine eigene Welt. Mit herrlichem Humor geschrieben, erfährt man in dieser Reise des schwarzen Mädchens Nombeko fast nebenher zudem weltgeschichtliche Zusammemhänge.

    Ich mag solche Geschichten eigentlich, in diesem Fall bin ich hin und her gerissen - die Story ist einfach schon sehr konstruiert als dass sie mich überzeigen konnte.

  17. Cover des Buches Der Präsident (ISBN: 9783404176588)
    Sam Bourne

    Der Präsident

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Da ich Politthriller sehr gerne lese, haben mich Cover und Titel hier sofort angesprochen.  Die Silhouette ist unverkennbar und zeigt um welchen Präsidenten es sich hier handelt. 

    Der Klappentext verrät schon den Kern der Handlung.   Es geht um Machtmissbrauch und einen unberechenbaren Charakter im Weißen Haus, der aus verletztem Stolz, den Atomknopf drücken wollte.  Nur mit höchster Anstrengung konnte der amtierende Präsident gestoppt werden.   Mächtige Männer fassen den Entschluss, den Präsidenten 'aus dem Spiel zu nehmen'. 

    Maggie Costello hat mit großer Begeisterung unter dem früheren Präsidenten ( Obama) gearbeitet und aus Pflichtgefühl dem Land gegenüber,  ist sie im Weißen Haus geblieben.  Mit Widerwillen geht sie ihrer Arbeit nach, weil sie weder den neuen Präsidenten noch sein ganzes Team leiden kann.   Als der Leibarzt vom Präsidenten tot aufgefunden wird, soll sie den Fall intern untersuchen.   Sie zieht Schlüsse, die auf ein Attentat auf den Präsidenten hindeuten.  Wird sie den Mann retten, den sie abgrundtief verachtet?

    Der Autor zeichnet in diesem Buch ein sehr abschreckendes Bild vom ehemaligen Präsidenten ( Stand 2021) und seinem politischen Umfeld.  Wer sich gerne über die Person Trump und seine Familie empört, bekommt hier viel 'Futter'.  Mir war es zu viel.  

    Die Handlung lebt nicht von der Spannung, sondern mehr von den Intrigen rund um das politische und wirtschaftlich-finanzielle Umfeld des Präsidenten. 

    Maggie Costello hat mir als Charakter gut gefallen und deshalb werde ich bald den zweiten Teil dieser Reihe "Die Wahrheit" lesen. 


  18. Cover des Buches Die Teehändlerin (ISBN: 9783596706037)
    Susanne Popp

    Die Teehändlerin

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Leiraya

    Tee trinke ich spätestens seit meiner Zeit in England sehr gerne. Der Name Ronnefeldt war mir jedoch bis zur Lektüre der beiden bisher erschienen Bänder der Ronnefeldt-Saga kein Begriff. Umso mehr freut es mich, durch die Bücher mehr von der Firma und ihren Anfängen erfahren zu haben.

    Der erste Band dreht sich hauptsächlich um Friedrike Ronnefeldt, der Frau von Tobias Ronnefeldt, der in Frankfurt einen kleinen Teeladen betreibt. Die Geschichte beginnt 1838 als Tobias zu einer langen Reise nach China aufbricht, um mehr über den Teeanbau zu erfahren. Dass dieser ein damals gut gehütetes Geheimnis war, war mir nicht bewusst und ich fand die Schilderungen der Reise daher sehr interessant. Auch dass Tobias Tee in Deutschland anbauen wollte, ist mit heutigem Wissen zwar amüsant, war auf der anderen Seite aber spannend, um die damalige Denkweise besser nachvollziehen zu können. In Tobias' Abwesenheit gelingt es Friederike, den Teeladen nach ihren Ideen zu gestalten. Auch das fand ich im Hinblick auf die Rolle der Frau sehr erhellend, zeigt es doch, wie schwierig es auch von rechtlich-formaler Seite es für Frauen damals war, sich zu verwirklichen. 

    Insgesamt hat mich der Roman sehr angenehm unterhalten und mir neue Einblicke in das Leben zur damaligen Zeit gegeben. Susanne Popps Schreibstil hat dazu auch maßgeblich beigetragen. Wer historische Romane mag, hat sicher Freude an der Ronnefeldt-Saga. Mir hat persönlich der erste Band besser gefallen als der zweite, der hauptsächlich die Kinder von Friederike und Tobias im Fokus hat. Ein prima Roman zur Unterhaltung und um ein wenig über Tee sowie deutsche Geschichte zu erfahren.

  19. Cover des Buches Eine treue Frau (ISBN: 9783446250741)
    Jane Gardam

    Eine treue Frau

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Stefan_G_Wolf

    Zweiter Teil einer Romantrilogie (1. "Ein untadeliger Mann"; 3. "Letzte Freunde"), die die Auswirkungen der britischen Kolonialpolitik auf das Familienleben, die Karrieren und das Seelenleben der gehobenen Mittelschicht des Empire schildert. "Eine treue Frau" setzt den Fokus auf Betty, die Ehefrau des inzwischen 80jährigen Rechtsanwalt Edward Feathers, die ihre Jugend (und Liebe) in Hongkong nicht vergessen kann. Gardam zeichnet ihre Figuren und deren Handlungen und Gedanken mit feiner Ironie und distanzierter Freundlichkeit. Das Leben der Protagonisten in Wohlstand und Behaglichkeit steht in starkem Kontrast zu den zuweilen aufblitzenden Scheußlichkeiten, Verletzungen und persönlichen Tragödien. Zurecht zählt die Trilogie zu den wichtigsten Beiträgen zur englischen Literatur des 20. Jahrhunderts.

  20. Cover des Buches Gilde der Jäger - Engelszorn (ISBN: 9783802582752)
    Nalini Singh

    Gilde der Jäger - Engelszorn

     (595)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Elena ist nun ein Engel. Raphael Ambrosia hat sie davor gerettet zu sterben. Doch nun haben es einige auf ihren Kopf abgesehen. Die Geschichte ist wirklich der Hammer und genauso spannend wie Band 1. In diesem Band erfahren wir wirklich sehr viel über Elenas als auch Raphaels Vergangenheit. Mir gefiel das Buch wirklich sehr. Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass die eigentlich Action wirklich am Ende des Buches passiert. Ja das ganze Buch ist wirklich voller Spannung und Story aber ich hätte mir den Kampf früher gewünscht. Außerdem fand ich das einige Charaktere zu schnell abgeschrieben wurde. Da redet man das ganze Buch über sie udn dann wars das. Trotzdem liebe ich das Buch

  21. Cover des Buches Ruhm (ISBN: 9783499249266)
    Daniel Kehlmann

    Ruhm

     (629)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Kehlmann erzählt in neun Geschichten einen Roman. Neun Geschichten von unterschiedlichen Personen, die trotzdem durch ein (teils unsichtbares Band) verbunden sind. Geschichten von der Liebe, vom Sterben und in erster Linie von dieser einen Sekunde. Die eine Sekunde in der man sich entscheiden kann ein anderer Mensch zu sein und ein Leben verändern kann. 

    Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Die Geschichten waren größtenteils unterhaltsam, teilweise witzig und nah am Leben. Unterschiedliche Perspektiven zu unterschiedlichen Themen. Gut, um es zwischendurch auf dem Arbeitsweg oder im Urlaub zu lesen. Nicht zu anspruchsvoll.

  22. Cover des Buches Für immer vielleicht (ISBN: 9783596297160)
    Cecelia Ahern

    Für immer vielleicht

     (2.841)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Es war ein langweiliger Roman, der sehr gewöhnungsbedürftig war, da es sich um Kurznachrichten handelte.

    Die Charaktere waren tiefgründig und man konnte sich gut in die hinein versetzen. Aber das Buch war etwas zu langatmig, man hätte es kürzen können, da man das Ende schon vorhersehbar ist.

    Zwischendurch hätte ich Rosie einfach nur schütteln können.


    Fazit:


    Ein langweiliges Buch.

  23. Cover des Buches Die Kinder (ISBN: 9783453270947)
    Wulf Dorn

    Die Kinder

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Tobie

    Klappentext:

    Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen.


    Das Buch besteht vorwiegend aus dem Gespräch zwischen Robert Winter und Laura Schrader, die nach und nach erzählt wie es zu dem obigen Sachverhalt kam. Das Gespräch findet in einer psychatrischen Abteilung statt. Ich finde es schwierig etwas vom Inhalt zu schreiben ohne zu spoilern. Der Titel sagt aber schon einiges aus und man kann sich nach kurzer Zeit vorstellen, in welche Richtung das Ganze geht. Das nimmt dem Buch aber nichts von seiner Spannung - im Gegenteil!

    Nach den ersten 30 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und nach der Hälfte musst ich an einigen Stellen kurz innehalten und hatte Angst weiterzulesen - so gruselig war es. Die Atmosphäre wird hier ganz langsam und behutsam aufgebaut und ehe man sich versieht ist man mitten drin. Als ich das Buch am zweiten Tag beendet hatte, war ich immer noch in dieser bedrückenden Stimmung gefangen. Kinder sind unheimlich ;-)

    Ich finde, dass die Bezeichnung als Thriller nicht ausreichend ist. Für mich geht das schon in Richtung Mystery und Horror. Aber zumindest Letzteres ist wahrscheinlich auch Ansichtssache. Wie der Autor am Ende selbst schreibt, ist es für ihn ein Ausflug in ein neues Genre, was ihm auch hervorragend gelungen ist. Ich freu mich aber trotzdem darauf bald wieder einen seiner Psychothriller zu lesen. 

    Fakt ist: Ich brauche jetzt erst einmal was ganz Seichtes. Am besten ein Bilderbuch mit Bienen, Blumen und Sonnenschein.


  24. Cover des Buches Im Zeichen der Mohnblume - Die Schamanin (ISBN: 9783734162220)
    R.F. Kuang

    Im Zeichen der Mohnblume - Die Schamanin

     (94)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    Was für ein Glücksgriff für mich! Nachdem das Buch schon seit seinem Erscheinen im englischen Original bis in den Himmel und zurück gepriesen wurde, habe ich mich schon gefreut die gesamte Reihe in meinem Regal zu haben und dann einen kleinen Marathon zu starten. Und ich wurde mit diesem ersten Band nicht enttäuscht!

    Wir folgen dem Mädchen/jungen Frau Rin, die sich in ihrer Welt (starker Bezug auf China im 19./20. Jht. und die Opiumkriege) zurechtfinden muss. Ganz zu viel will ich nicht verraten, denn es ist fast besser "blind" in das Buch hinein zu starten. 

    Wenn ich etwas bemängeln muss, dann das Erzähltempo zwischen 1. und de, 2.+3. Teilen. Es fühlte sich so an, als wären 2 verschiedene Bücher geschrieben worden. Es gingen manchmal bestimmte Situationen zu schnell voran, wo ich lieber länger verweilt wäre.

    Warnung auch an LeserInnen, die sich mit Brutalität und Grausamkeiten schwer tun. Ich kann mit dem Genre "Grimdark" nicht viel anfangen, aber hier hatte ich weniger Probleme mit der exzessiven Gewalt, wahrscheinlich weil ich eh schon wusste, was so ungefähr auf mich zu kam (Stichwort: Massaker von Nanking).

    Bin gespannt, wie es weitergehen soll, der Schluss hat mich etwas unbefriedigt zurück gelassen, also auf zu Teil 2!

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks