Bücher mit dem Tag "cello"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "cello" gekennzeichnet haben.

47 Bücher

  1. Cover des Buches Wenn ich bleibe (ISBN: 9783442384044)
    Gayle Forman

    Wenn ich bleibe

     (1.189)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Nach einem Unfall, bei dem ihre Familie ums Leben kommt, wandelt Mia als eine Art Geist durch die Welt und beobachtet sich selbst und ihre Freunde und den Rest ihrer Familie, wie sie im Krankenhaus um Mias Leben bangen. Währenddessen erzählt Mia aus ihrem Leben mit ihrer Familie und ihrem Freund Adam, während sie überlegt, ob sie gehen oder bleiben soll.

    Was soll ich zu diesem Buch sagen? Irgendwie ist es so unnötig, weil eigentlich nichts passiert und auch die Emotionen nicht bei mir ankamen. Irgendwie will das Buch erzählen, dass Mia selbst in der Hand hat, ob sie in der Welt bleiben will oder ihren Eltern und ihrem Bruder in den Tod folgen soll. Während sie also im Koma liegt, versucht sie sich über ihre Optionen klar zu werden.

    Mias Geschichte kam irgendwie nicht an mich heran, auch wenn ich einige Passagen ganz nett und auch witzig fand. Trotzdem fand ich diese Entscheidung, die Mia hier zu fällen hat, nicht sehr überzeugend. Das Buch konnte mich nicht überzeugen und hat mich leider auch nicht erreicht.

    Nett zu lesen, aber leider nicht mehr!

  2. Cover des Buches Nur diese eine Nacht (ISBN: 9783442384051)
    Gayle Forman

    Nur diese eine Nacht

     (467)
    Aktuelle Rezension von: gedankengarten

    „Nur diese eine Nacht“ ist die Fortsetzung zu „Wenn ich bleibe“. Das Buch spielt nachdem Mia aus dem Koma erwacht ist. Während Band 1 aus Mias Sicht geschrieben ist, bekommen wir dieses Mal Adams Sicht der Geschehnisse gezeigt. Adam mochte ich in Band 1 sehr gerne und meine Sympathie hat für ihn nicht abgenommen. Ich hatte unglaublich viel Mitgefühl für ihn. Mia mochte ich in der Fortsetzung tatsächlich nicht mehr, denn auch wenn ich ihre Beweggründe verstehen kann, finde ich ihr Verhalten gegenüber Adam grausam. Für sie mochte es das Beste gewesen sein und man soll ja immer zuerst an sich denken, aber Adam hat sie damit zugrunde gemacht und er hatte auch viel verloren, nicht nur sie. Durch das ganze Buch zog sich deshalb eine tiefe Traurigkeit, die ich auch jetzt noch nicht abschütteln konnte. Mias und Adams Wiedersehen habe ich skeptisch gegenübergestanden. Was mir gut gefallen hat, war die Charakterentwicklung von Adam gegen Ende. Und auch wenn das Buch eher fröhlich als traurig endet, bleibt mir die Traurigkeit in Erinnerung, die das Buch in mir ausgelöst hat.

  3. Cover des Buches If I Stay (ISBN: 9781909531239)
    Gayle Forman

    If I Stay

     (204)
    Aktuelle Rezension von: Sophelliest

    Ich habe zuerst den Film gesehen und mir war klar, ich muss das Buch dazu auch lesen. Gesagt getan.


    Die Charakter

    Ich mochte es, wie viele verschiedene Charaktere es gibt. Trotz der Vielzahl lernt man sie alle ziemlich gut kennen und sie wirken sehr lebendig.

    Der Schreibstil

    Ich fand den Schreibstil einfach traumhaft. Es war kurz und pregnant, aber dennoch emotional und mitreißend. Die Unverblümtheit an manchen Stellen war einfach erfrischend. Ich saß am Ende mehr als nur einmal mit Tränen in den Augen da. 


    Die Geschichte

    Ich kannte die grobe Geschichte des Buches durch den Film schon. Was soll ich sagen? Die Geschichte war gut durchdacht, keine unnötigen Erzählungen. Das Springen zwischen Erinnerungen und Gegenwart war super angenehm gestaltet, sodass man nicht aus seinem Lesefluss gerissen wurde. Einfach emotional und super schön.


    Fazit

    Absolute Leseempfehlung! Mehr kann ich dazu gar nicht sagen.

  4. Cover des Buches Verbrechen (ISBN: 9783492272438)
    Ferdinand von Schirach

    Verbrechen

     (737)
    Aktuelle Rezension von: Shenjaliest

    Ferdinand von Schirach berichtet in „Verbrechen“ über wahre Geschichten aus seinem Beruf als Strafverteidiger.
    Schirach beleuchtet die Motive der Täter hinter dem Verbrechen und regt zum Nachdenken über Schuld und Gerechtigkeit an. Er schreibt sachlich und verständlich, er bleibt objektiv und doch entwickelt man Mitgefühl für die Täter.
    Ganz besonders bewegte mich die Geschichte, in der eine Frau ihren Bruder aus Liebe tötete.

  5. Cover des Buches Find mich da, wo Liebe ist (ISBN: 9783548291413)
    Anstey Harris

    Find mich da, wo Liebe ist

     (154)
    Aktuelle Rezension von: lesemaus1998

    Bei dem Roman, „Find mich da, wo Liebe ist“, dachte ich zunächst einmal an einen Liebesroman mit einer Beziehung oder dem Aufbau einer Beziehung weswegen mich das Buch positiv überraschte. Sowohl die Handlung als auch die Charaktere waren relativ stabil und trotzdem kann ich dem Buch nur 3,5 von 5 Sterne geben.

    Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Es war kein Besonderer, der einem in Erinnerung bleibt aber eben auch kein schlechter. Er war einfach angenehm zu lesen und es gab kaum Unterbrechungen im Lesefluss. Innerhalb des Buches habe ich zwei kleinere Fehler im Satzbau und der Rechtschreibung gefunden die jedoch innerhalb der 330 Seiten kaum auffallen. Im Bezug auf den Spannungsbogen wurde ich ein wenig enttäuscht. Das Buch war eher interessant als spannend. Der Spannungsbogen wurde relativ gering gehalten und die Geschichte war sehr vorhersehbar was die Spannung etwas herausnimmt. 

    Die Geschichte hatte schon etwas romantisches, es war jedoch weniger romantisch in dem Sinne einer Liebesromanze. Vielmehr war es das Gefühl während dem Lesen welches ein romantisches Gefühl hervorbrachte. Dabei wurde die Geschichte recht emotional beschrieben wodurch sich der/die Leser*in gut in das Geschehen einfügen kann. Hierfür benötigte es auch nicht eine gewöhnliche Liebesgeschichte. Die Hintergrundgeschichte, bezüglich der Liebe zur Musik war für mich um einiges bewegender als die Hauptgeschichte. Es war etwas neues, was ich so bisher noch nicht gelesen habe. Die Geschichte rund um die Charaktere hat mich dabei ein wenig aufgewühlt, da so viele verschiedene Emotionen während dem Lesen auftauchen und wieder verschwinden. Sie ziehen an einem vorbei, bevor man sie richtig erfasst hat. Deswegen kann ich mich hier nur positiv für die Story aussprechen.

    Mit den Charakteren konnte ich persönlich nicht wirklich viel anfangen. Die Charaktere waren für mich entweder schon zu alt oder noch zu jung um das ich mich wirklich in sie rein fühlen konnte. Sie waren sympathisch, jedoch hat mir das gewisse etwas gefehlt, dass ich sie gerne begleitet habe. Die Protagonistin wirkte auf mich naiver als die 16-jährige Nad und somit auch nicht wirklich reif. Ihre Beziehung zu dem verheirateten Mann und die damit verbundenen Dramen kamen mir vollkommen unecht vor. Dafür hat mir der männliche Protagonist recht gut gefallen. Ein älterer Mann der zum Ende hin zeigte, was für ein wundervoller Mann er ist. Dies kam mir schon realistischer vor als noch unsere Protagonistin.

    Insgesamt mochte ich das Buch. Es war kein Jahreshighlight aber ich habe es gerne gelesen. Zwischendrin musste ich über den ein oder anderen Charakter den Kopf schütteln oder hatte das Gefühl, dass es nun zu unrealistisch wird aber die Charaktere waren durchaus authentisch. Deswegen bekommt das Buch 3,5 von 5 Sterne.

  6. Cover des Buches Für immer die Seele (ISBN: 9783841503428)
    Cynthia J. Omololu

    Für immer die Seele

     (353)
    Aktuelle Rezension von: derduftvondruckerschwaerze

    Das Buch steht tatsächlich schon ewig in meinem Bücherregal und ich frage mich, wieso ich es bisher nicht gelesen hab.


    Inhalt:

    Als die 16-jährige Cole den Londoner Tower besichtigt, wird sie von einer unglaublich realistischen Vision heimgesucht: Sie erlebt eine Jahrhunderte zurückliegende Enthauptung! Und dieses Erlebnis bleibt kein Einzelfall. Wohin Cole auch geht, was sie auch berührt, sie fühlt sich ständig in fremde Zeiten versetzt. Wird sie etwa verrückt? Nur einer scheint sie zu verstehen: der Amerikaner Griffon, den sie in London kennenlernt. Stück für Stück entdeckt Cole, welch dunkles Geheimnis sie und Griffon verbindet. Kann sie dem Jungen, den sie liebt, wirklich vertrauen? (Quelle: "Lovely Books")


    Meine Meinung:

    Das Buch bietet einen locker leichten Lesestoff, welche etwas an die "Liebe geht durch alle Zeiten" Trilogie von Kerstin Gier erinnert (das erste Buch, bei dem ich nach der Beendigung der Reihe weinen musste, weil es nun vorbei war). Auch diese Buch hab ich innerhalb eines Tages verschlungen.

    Auch wenn die Rahmenhandlung des Buches sehr vorausschaubar ist, hat mich die Liebesgeschichte von Cole und Griffon doch begeistert.


    Fazit:

    Das Buch ist ein toller Reihenauftakt und mach Lust auf mehr. Da ich leider nirgends den dritten Teil der Reihe entdecken kann und es auch nicht so aussieht, als ob dieser irgendwann erscheinen wird, kann ich hier leider nur eine vorsichtige Leseempfehlung aussprechen. 

  7. Cover des Buches Denkst du manchmal noch an mich? (ISBN: 9783596296286)
    Renée Carlino

    Denkst du manchmal noch an mich?

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox

    Das Cover ist leider nicht so nach meinem Geschmack, der Klappentext dafür umso mehr.

    Auch der Schreibstil an sich konnte mich überzeugen, jedoch war es zwischendurch etwas langatmig und ich habe Seiten teils mehr überflogen als gelesen.

    Die Story hat mich dennoch gefesselt, sodass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte.

  8. Cover des Buches Hoffnung in Seaside (Seaside Summers 3) (ISBN: B09MJ9QP3Q)
    Melissa Foster

    Hoffnung in Seaside (Seaside Summers 3)

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Babs007

    Hoffung in Seaside ( Seaside Summer 3) von Melissa Foster 

    In Jessica´s Leben gab es bisher nur nur ihr Cello. Cello - Untericht oder proben für den nächsten Auftritt, für etwas anderes war keine zeit. Nur diesen Sommer will sie endlich was anderes um heraus zu finden wie Sie ihr weiteres Leben, leben will. In der Ferienhaussiedlung Seaside mietet sie sich für den Sommer ein, Dort trifft sie auf Jamie Reed der dort den Sommer mit seiner Großmutter verbringen möchte. Schon vom ersten zusammentreffen an knistert es gewaltig bei den beiden. Aber lest selbst wie es weitergeht. Leichter flüssiger Schreibstil. Die Protagonisten sind wunderbar beschrieben, sodass man ihre  Handlungen, Beweggründe und Emotionen gut nach voll ziehen kann. Bei einigen Dialogen musste ich immer mal wieder schmunzeln oder aber auch eine Träne weg blinzeln.  Sie werden so beschrieben das man sie sich bildlich vorstellen kann incl. Kopfkino! Ein Liebesroman der alles beinhaltet romantische, gefühlvolle, sexy, dramatische und auch humorvolle Abschnitte. Alles in Allem eine wunderbar, gefühlvolle Liebesgeschichte. Ich hätte, wenn die Zeit es erlaubt hätte das Buch ohne Pause gelesen, man mag es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Roman von Melissa Foster.

  9. Cover des Buches Playlist für Zwei (ISBN: 9783423782760)
    Mary Amato

    Playlist für Zwei

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome
    Klappentext (LovelyBooks)

     

    Treffen sich zwei, die unterschiedlicher nicht sein könnten – Tripp, ein Außenseiter, dem seine Gitarre alles bedeutet, und Lyla, eine Miss Perfect und die beste klassische Cellospielerin der Schule. Diese beiden müssen sich nun einen Proberaum teilen. Über eine Post-it-Notiz von Lyla an Tripp, den Raum gefälligst aufzuräumen, kommen die zwei ins Gespräch. Zunächst in Form von Zetteln, dann auch per E-Mail und Handy. Lyla ist erstaunt, wie gut sie sich mit Tripp versteht – sie entdeckt ihr kreatives Potential, beginnt Gitarre zu spielen und Songs zu schreiben. Doch davon ist ihr Umfeld alles andere als begeistert.

     

    Meine Meinung

     

    Ich muss sagen, ich bin nach Beenden dieses Buches gerade etwas verwirrt. Warum hatte ich angenommen, dass es sich um eine Liebesgeschichte handelt? Nun … das Cover deutet das an, oder? Die Herzen? Und der Klappentext hat auch etwas danach geklungen. Ich habe auf eine romantische Entwicklung gewartet … und gewartet und gewartet und auf einmal war das Buch zuende.

    Das ist so ziemlich der größte Kritikpunkt, den ich gleich zu Anfang anführen möchte, denn ich bin mit einer völlig falschen Erwartungshaltung an das Buch herangegangen und in Bezug darauf extrem enttäuscht. Wäre es eine Liebesgeschichte gewesen, hätte ich über alle kleineren Kritikpunkte, die ich gleich noch anspreche, irgendwie hinwegsehen können. Ich habe zwar nichts gegen Geschichten über Freundschaft, Verbundenheit und Seelenverwandtschaft, aber wenn ich eine Liebesgeschichte erwarte, dann hätte ich auch gerne eine…

     

    Ich habe zwei Anläufe gebraucht, um überhaupt mit dem Buch zu beginnen, da mich der Schreibstil etwas abgeschreckt hat. Er ist vor allem zu Anfang stockend und abgehackt und verzichtet fast komplett auf detailliertere Beschreibungen. Wie sehen die Charaktere überhaupt aus? Ich könnte von keiner einzigen Person sagen, welche Haar- oder Augenfarbe sie hat. Komischerweise hat mich das aber nicht groß gestört, da man sich auf diese Weise ein eigenes Bild der Charaktere machen konnte. Mit der Zeit habe ich mich auch an den Schreibstil gewöhnt und kam in einem flotten Tempo durch die Seiten.

     

    Besonders am Lesen gehalten hat mich der Humor der Autorin. Ich musste stellenweise laut über Tripps sarkastische Kommentare oder Lylas schlagfertige Antworten lachen. Sie führen herrlich spielerische, witzige Unterhaltungen (per Telefon, Zettel oder von Angesicht zu Angesicht), die mir zu lesen richtig Spaß gemacht haben. Bei den beiden passt es einfach, sie schwingen in derselben Frequenz und können sich einander anvertrauen.

     

    Ebenso war die Musik, die ja ein zentrales Thema des Buches ist, ein richtiges Highlight. Auch als Nicht-Musikerin hatte ich großen Spaß an den schönen (und witzigen) eingeschobenen Songtexten und Tripps Gitarrentipps für Lyla. Man hat die Leidenschaft für Musik durch die Seiten gespürt.

     

    Überraschenderweise weist das Buch auch ernstere Klänge auf, da sowohl Tripp als auch Lyla ein Elternteil verloren haben. Ich hatte an einer Stelle Tränen in den Augen, völlig geplättet davon, dass das Buch auch eine gewisse Tiefe besitzt. Gegen Ende gab es außerdem eine Wendung, mit der ich absolut nicht gerechnet hätte, da sie zum überwiegend lockeren Ton des Buches so gar nicht gepasst hat. Ich hätte sie auch nicht zwingend gebraucht, da auf diese Weise alles auf einmal sehr schnell ging und überhaupt nichts geklärt wurde. Es wurden keine Gespräche geführt, auf die man eigentlich das ganze Buch gewartet hat. Mich hat das leider etwas unzufrieden zurückgelassen.

     

    Fazit

     

    Alles in allem ein amüsanter Roman über Freundschaft und die Leidenschaft für Musik. Ich finde aber, dass eine Liebesgeschichte dem Buch ganz und gar nicht geschadet hätte. Ich vergebe 3,5 Sterne.

  10. Cover des Buches Der italienische Garten (ISBN: 9783453358584)
    Alyson Richman

    Der italienische Garten

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Selinavo

    Elodie wächst wohlbehütet auf. Doch sie lernt Luca und seine Freunde kennen - und dadurch auch die Widerstandsbewegung im Krieg. Auch sie will den Krieg nicht einfach so hinnehmen und bewegt hält sich immer mehr in gefährlichen Situationen auf, was auch Verluste mit sich bringt.

    Später trifft sie auf Angelo und muss ihr Geheimnis des Widerstandes wahren, doch da beide mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben, nähern sie sich immer mehr an.

    Die ersten 100 Seiten konnte mich das Buch noch nicht packen. Aber dann wurde es sehr spannend. Der Leser konnte sich sehr gut in die Situation des Krieges hineinversetzen, was zwischenzeitlich ein sehr grausames Gefühl mit sich brachte. Insgesamt war der Schreibstil sehr bildlich und machte keinen Halt vor grausamen Situationen. Die Emotionen waren geladen und man fühlte sehr mit.

    Auch wenn ich etwas Zeit brauchte, um mit der Geschichte warm zu werden, kann ich dieses Werk wärmstens empfehlen. Es zeigt die Grausamkeit des Krieges, was nicht vergessen werden sollte. Andererseits kommt aber auch die Liebe und die Hoffnung nicht zu kurz.

  11. Cover des Buches Für immer die Liebe (ISBN: 9783841503862)
    Cynthia J. Omololu

    Für immer die Liebe

     (151)
    Aktuelle Rezension von: Miss_Mine

    Seit die sechzehnjährige Cole weiß, dass sie ein Mensch ist, der sich an seine früheren Leben erinnert, hat sich alles verändert. Sie ist zum ersten Mal verliebt, Griffon macht sie überglücklich. Doch dann drängt sich der charismatische Drew in Coles Leben, und ihre Gefühle spielen verrrückt. Sie liebt Griffon doch, oder? Warum übt Drew dann so eine Anziehung auf sie aus? Ist er vielleicht ihr Schicksal?


    Das Cover ist genauso wunderschön wie das vom ersten Teil.


    Auch in diesem Buch hat mich die Rolle der Cole wieder voll mitgenommen und ich fand es durchgehend auch Spannend erzählt.
    Leider fand ich es an manchen stellen durchaus etwas "zu Schnell" teilweise hätte ich gerne mehr in die Tiefe geschaut. Die Liebesgeschichte fand ich auch ganz gut, wobei mir auch da noch etwas mehr Aufklärung zum Ende gut gefallen hätte.


    Im grossen und ganzen kann ich aber nur sagen das mir dieses Buch ebenso gut gefallen hat wie der erste Teil.
  12. Cover des Buches Christine Bernard. Die Legende vom bösen Wolf (ISBN: 9783862825660)
    Michael E. Vieten

    Christine Bernard. Die Legende vom bösen Wolf

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:

    Es gibt zwei Leichen und alles deutet darauf hin, dass beide Personen durch die Wölfe umgekommen sind. Christine Bernard, muss nun beweisen das die Tier wahrscheinlich unschuldig sind und sie nur an den Prager gestellt werden.


    Erster Satz:

    Der klagende Ruf der einsamen Krähe wäre nicht nötig gewesen.

    Meine Meinung:

    Endlich schaffe ich es zu diesem tollen Krimi eine Rezension zu schreiben. Ich habe ihn schon vor längerer Zeit gelesen und jetzt wird es endlich Zeit ihn euch zu zeigen.

    Kommen wir als erstes zum Cover :)
    Ich finde das Cover wirklich sehr toll gestaltet, mit dem Wolf und zugleich die düstere Wirkung dann. Ich finde es hat dann fast was Mystisches an sich und das finde ich richtig gut.

    Auch der Schreibstil des Autors konnte mich wieder fesseln und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und ich habe es nur so verschlungen, da ich unbedingt wissen wollte wer der Täter war und weil mich die Wölfe einfach so fasziniert haben.

    Da ich ein allgemeiner Wolfsfan bin, hat der Autor natürlich bei mir voll ins Schwarze mit diesem Buch getroffen und ich fand es wirklich sehr erschreckend, wie selbst diese Tiere noch mit Vorurteile kämpfen müssen.
    Ich meine es sind Tiere, die können sich nicht wehren. Klar, dass Märchen mit dem "Bösen Wolf" macht es nicht wirklich besser, aber iwann muss man zwischen Realität und Märchen unterscheiden.

    Unsere Kommissarin Christine Bernard, wird genau mit diesen Vorurteilen konfrontiert, weil für die Bürger ist klar, es war der Wolf und Fall erledigt.
    Dass, sich durch den Fall der Sumpf der menschlichen Abgründe aufgetan hat, mit dem rechnet man Anfangs überhaupt nicht.

    Christine Bernard, war mich auch wieder sehr sympathisch, ich mag die Kommissarin einfach. Ich mag ihrere Gedankengänge und es macht einfach Spaß sie als Leser bei den Ermittlungen zu begleiten und man fiebert mit ihr mit.

    Ihr Partner Jörg, war mich auch gleich wieder sympathisch, obwohl man teilweise mit seinem Charakter wirklich klar kommen muss, aber er ist zusammen mit Christine ein wirklich gute Team.

    Alles in einem kann ich an diesem Krimi wieder nicht meckern.
    Auch finde ich das der Autor, wieder ein ausgesprochen, aktuelles Thema genommen hat, mit dem man sich auch als Leser auseinander setzen muss und wie gesagt ich finde es wirklich sehr gut gewählt und es bringt einen zum Nachdenken, weil selber hat man auch brutal viele Vorurteile und warum? Weil es einem vorgelebt wird!
    Manchmal sollte man erst nachdenken, bevor man die Vorurteile von anderen einfach mit übernimmt. 

  13. Cover des Buches Die Glücklichen (ISBN: 9783442717101)
    Kristine Bilkau

    Die Glücklichen

     (120)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Die Cellistin Isabell und der Journalist Georg haben eine Familie gegründet. Sie teilen sich die Arbeit mit dem kleinen Matti, um beide ihrer Profession nachgehen zu können. Doch Isabell ist zerrissen zwischen der Liebe zum Söhnchen und der Verzweiflung, weil so viel zu tun ist.

    „Sie ist dünnhäutig geworden, es ist, als hätte ihre Wahrnehmung einen Filter verloren. Auch daran musste sie sich gewöhnen. Hört sie irgendwo ein Baby schreien, hebt sie den Kopf und spitzt die Ohren wie ein Tier, das Witterung aufnimmt, als könnte jeder Kinderlaut mit ihr zu tun haben.“ (Seite 59)

    Zunehmend überfordert beginnt Isabells Hand so zu zittern, dass sie nicht mehr spielen kann. Gleichzeitig wird Georgs Redakteursstelle gestrichen, was ihn zu folgender Aussage führt:

    „Ich frage mich, wie lange es hier so weitergehen kann. Ich fühle mich wie unter Wasser. Ich tauche, halte die Luft an, eine Weile wird es noch gehen, aber ich weiß, lange halte ich das nicht mehr durch.“ (Seite 195)

    Während der erste Teil des Buches noch von Freuden (vor allem am kleinen Sohn) erzählt, wird im zweiten Teil Isabells Resignation an der Gesamtsituation deutlich, die sich fast bis zur Depression steigert. Georg versucht an allen Enden und Ecken zu sparen, würde am liebsten aufs Land ziehen. Eine Vorstellung, die für Isabell völlig unmöglich ist. Die Eheleute sind nahe daran, sich zu verlieren.

    War ich anfangs noch begeistert vom bildlichen Schreibstil, der das Geschehen wie einen Film vor meinem inneren Auge ablaufen ließ, zog mich der zweite Teil immer tiefer mit hinein in das emotionale Elend. Kristine Bilkau beschreibt Kleinigkeiten auf eine Weise, die mich tief im Inneren trifft. Als würde das Unglück mir selbst widerfahren. Dabei ist mir längst - im Gegensatz zu den Protagonisten - bewusst, dass Leben Veränderung bedeutet. Die jungen Leute brauchen lange, um selbst zu erkennen, dass vieles möglich ist, wenn sie sich nicht dagegen wehren.

    Fazit: Auch wenn dieses Buch sich niemals bei meinen Lieblingsbüchern einreiht, muss ich der Autorin für ihre präsente Beobachtungsgabe meine Hochachtung aussprechen. Ja, sie beschreibt das Leben, wie es nun mal ist: Mit schönen und nicht so schönen Seiten.

  14. Cover des Buches Der Kuss des Morgenlichts (ISBN: 9783596186723)
    Leah Cohn

    Der Kuss des Morgenlichts

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Cover dieses Buches hat mich gleich angesprochen! Die Geschichte ist spannend, mystisch und romantisch. Konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Eine Autorin zum Süchtig werden.
  15. Cover des Buches Die Entdeckung des Himmels (ISBN: 9783499247521)
    Harry Mulisch

    Die Entdeckung des Himmels

     (278)
    Aktuelle Rezension von: Ferrum
    Was macht der Himmel, wenn er mit den Menschen unzufrieden ist? Richtig, er will seine 10 Gebote zurückholen und somit die Verbindung zur Erde auflösen. Und darum gehts, beginnend vor der Zeugung der Akteure bis hin zum großen FInale in Jerusalem. 

    Kaum eines der großen gesellschaftspolitischen Themen wird dabei ausgelassen, und dennoch hat man nie das Gefühl, dem hocherhobenen, moralinsaurem Zeigefinger ausgesetzt zu sein. Hat einen ewigen Ehrenplatz in meiner Bibliothek.
  16. Cover des Buches Der Cellist von Sarajevo (ISBN: 9783442738922)
    Steven Galloway

    Der Cellist von Sarajevo

     (37)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    ‚Man kann nicht mehr sagen, welche Version der Lüge die Wahrheit ist. Ist das wahre Sarajevo die Stadt, in der Menschen glücklich waren, einander gut behandelt, ohne Hass miteinander gelebt haben? Oder ist das wahre Sarajevo die Stadt, wie er sie heute sieht, in der die Menschen einander töten, wo Kugeln und Granaten von den Bergen herabfliegen und die Häuser einstürzen?‘ (Seite 227)

    Ein Cellist beobachtet eines Nachmittags aus dem Fenster eine Menschenschlange, die nach Brot ansteht. Sekunden später sind 22 dieser Menschen in Folge eines Mörsergranateneinschlags tot: Freunde, Nachbarn, Fremde.

    Vierundzwanzig Stunden nach dem Anschlag setzt sich der Cellist, der in Friedenszeiten der erste Cellist des Philharmonischen Orchesters von Sarajevo war, in den Krater der Granate und spielt Albinonis Adagio - 22 Tage lang, täglich um 16 Uhr, um der Toten zu gedenken.

    Steven Galloway erzählt in ‚Der Cellist von Sarajevo‘ von der Belagerung Sarajevos, wobei es sich um eine Geschichte handelt, die teilweise auf einer wahren Begebenheit beruhrt, jedoch nicht den historisch genauen zeitlichen Ablauf der Belagerung wiedergibt, denn der Autor hat Geschehnisse aus drei Jahren in einem einzigen Monat untergebracht. Nichtsdestotrotz hat es den Cellisten, der in Galloways Roman namenlos bleibt, und den Mörsergranatenanschlag auf die Menschengruppe tatsächlich gegeben: Am 27. Mai 1992 starben dabei 22 Menschen und mindestens 70 wurden verletzt, und der Cellist Vedran Smailović spielte zu Ehren der Toten an den nächsten 22 Tagen Albinonis Adagio in g-Moll.

    Ich muss zugeben, dass ich den Einstieg ins Buch eher wirr und zu bemüht fand. Ich habe mich daraufhin auf eine wenig fesselnde Lektüre eingestellt, wurde jedoch schnell positiv überrascht. Im Verlauf zeigte sich bald, dass lediglich das erste Kapitel (‚Der Cellist‘) wenig gelungen war, dass der Roman spannend und bewegend wurde, sobald weitere Protagonisten vorgestellt wurden: Strijela, eine Heckenschützin, die nur auf Soldaten und nicht auf Zivilisten schießt, Kenan, der sich alle paar Tage auf den gefährlichen Weg durch die belagerte Stadt macht, um Wasser für sich, seine Familie und seine alte, grantige Nachbarin zu holen, Dragan, der in einer Bäckerei arbeitet und sich an ein Sarajevo erinnert, das es nicht mehr gibt, das er aber auch nicht aufgeben kann.

    Durch die Einführung der lebendig gezeichneten Protagonisten Strijela, Kenan und Dragan gibt Galloway dem Krieg ein Gesicht und zeigt zudem, wie schnell ein Leben im Frieden zu einem Leben im Krieg werden kann, wie Normalität und Alltag von einem Tag auf den nächsten enden können. Mir haben diese Beschreibungen des Vorher und des Nachher gut gefallen und mich sehr bewegt. Und letztendlich ist der anfänglich so mühsame Roman zu einer Lektüre geworden, die ich kaum weglegen konnte und wollte.

    Am Ende seines Romans bietet der Autor noch Einblicke in die Realität, spricht von der fast vierjährigen Belagerung Sarajevos, von mindestens 10.000 Toten und weiteren 56.000 Verwundeten, von 329 Granaten, die durchschnittlich jeden Tag in die Stadt einschlugen, und von 10.000 zerstörten bzw. 100.000 beschädigten Wohnungen.

    Zusammen mit der bewegenden Geschichte, die sich ohne Weiteres genauso zugetragen haben könnte, veranschaulichen diese Zahlen, was sich vor gar nicht so langer Zeit ganz in unserer Nähe zugetragen hat. Denn Sarajevo ist viel näher, als man denkt: Von Berlin aus ist man mit dem Auto schneller in Sarajevo als in Barcelona, und eine Autofahrt nach Rom, in die Provence oder die Bretagne würde genauso lang dauern wie eine nach Sarajevo, auch wenn einem all diese Orte wahrscheinlich viel näher vorkommen als die Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas.
  17. Cover des Buches Filou - Ein Kater auf Abwegen (ISBN: 9783442479375)
    Sophie Winter

    Filou - Ein Kater auf Abwegen

     (23)
    Aktuelle Rezension von: KiraNear

    Titel: Filou - Ein Kater auf Abwegen

    Autor*in: Sophie Winter

    Erschienen in Deutschland: 2012

    Originaltitel: -

    Erschienen in (anderes Land): -

    Übersetzer*in: -

     

    Weitere Informationen:

    Genre: Slife of Life, Abenteuer

    Preis: € 12,00

    Seiten: 175

    Sprache: Deutsch

    ISBN: 978-3442203970

    Verlag: EDITIONNOVA GmbH (genehmigte Lizenzausgabe); Page & Turner (Originalverlag)

     

    Rückentext:

    Beaulieu, Südfrankreich: Kater Filou ist überglücklich. Bei der Familie der kleinen Marla hat er endlich ein Zuhause gefunden. Außerdem ist Filou verliebt. Die schöne Glückskatze Josephine, die auch bei Marlas Familie lebt, hat sein Herz erobert. Alles scheint perfekt. Doch im Frühling kommt der Schock: Marlas Familie zieht nach Paris. Filou bleibt in Beaulieu zurück. Allein und heimatlos streunt er wie früher durch die Straßen des Ortes, immer auf der Suche nach etwas Essbarem und einem Schlafplatz für die Nacht. Obendrein ist er betrübt, denn er kann Josephine nicht vergessen... 

     

    Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

    Gleich zu Beginn des Buches, also eigentlich noch bevor ich es gelesen habe, hatte ich mit einem Ärgernis zu kämpfen. Und zwar habe ich, eher zufällig, herausgefunden, dass das hier ein Teil einer Reihe ist, genauer gesagt, der zweite Band davon. Was ich allerdings beim Zeitpunkt des Kaufes nicht wusste, noch irgendwie in Erwägung gezogen habe, da das Buch für mich wie ein Einzelband wirkte. Und sowas hasse ich mittlerweile beim Bücherkauf. Klar kann es sein, dass ein Buch erst als Einzelband geplant ist und es dann doch mehr werden kann, dafür habe ich mehr als Verständnis.

    Was ich dann nicht verstehen kann, ist, warum man dann auf dem Buch nicht schreibt: "Band 2". Oder irgendeinen anderen Hinweis? Denn so offensichtlich war es anhand des Rückentextes nicht für mich, dass das hier eigentlich eine Fortsetzung ist. 

    Nun ja, jetzt habe ich das Buch trotzdem gelesen, aber hinterher dachte ich mir: Wenn das Buch nicht so ein entspannten Schreibstil und so dünn gewesen wäre, dann hätte ich mir das auch sparen können. Zwar bin ich ein Hundemensch, mag Katzen aber auch, unter anderem die roten, weshalb ich irgendwann mal auf das Cover aufmerksam wurde. Und Geschichten mit Tieren können ja nur Spaß machen, oder?

    Naja. Hier war es leider nicht so der Fall. 

    Denn ich wurde absolut nicht mit Filou warm. Ich kenne den ersten (und auch den dritten) Band nicht, daher kann ich nicht sagen, ob Filou auch in den anderen Teilen der Reihe so rüberkommt, wie er es hier tut. Denn zum einen finde ich, dass er doch recht hochnäsig ist. Immer, wenn es ihm gut geht, dann reckt er arrogant sein Näschen nach oben und lässt sich feiern, auch, wenn er sich das nicht immer so recht eingestehen mag. Und zum anderen kann er sich nicht entscheiden: Will ich Essen, Trinken, eine sichere Unterkunft? Oder doch lieber Freiheit? Nicht nur einmal wird ihm ein gutes Leben angeboten, er nimmt es an, findet dann einen kleinen Makel und sagt dann: Ne, du, danke :D

    Dann haut er einfach ab. Überhaupt kommt er mir wie eine Drama Queen vor und nicht nur einmal dachte ich mir: Muss das sein? Oder: Selbst schuld, du hättest ja auch einfach bleiben können.

    So verlässt er dann auch seine Familie, obwohl das eigentlich total unnötig war. Denn er geht, weil er denkt: Ohne mich ist genug Platz in der Wohnung. Doch am Ende ziehen wohl alle um, dass er "Platz macht", war also einfach nur unnötig. Aber dazu hätte er länger als fünf Sekunden nachdenken müssen und das tut er wirklich nur sehr selten. 

    Was mich auch noch gestört hat, in welcher Inkonsistenz die Zeit vergangen ist. Mal vergehen nur ein paar Stunden, mal ein paar Tage oder gar ganze Wochen. Denn als Filou seine kleine Familie in diesem "heroischen" Akt verlässt, sind die zwei Kinder von ihm noch kleine Kätzchen. Doch als er seine Frau und eins seiner Kinder wiedersieht, ist es erwachsen, weshalb er seinen Sohn erstmal nicht wiedererkennt. Was aus dem anderen Kind geworden ist, keine Ahnung, ist wohl entweder von nem schwarzen Loch verschluckt worden oder in den Void aus Undertale gefallen und alle haben vergessen, dass es je existiert hat. Überhaupt fand ich es seltsam, dass sie wieder da sind, warum sind sie jetzt zurückgekommen? Warum nicht alle von ihnen? Das verstehe ich einfach nicht. 

    Die restlichen Charaktere waren für mich eher grau, wer am meisten rausgestochen ist, war der Mops Fidel. Auch wenn mir seine philosophische Ader doch hin und wieder auf die Nerven ging. Den Rest habe ich zum größten Teil wieder vergessen. Es gab auch mal einen kurzen Konflikt zwischen Filou und alten Bekannten, der wurde allerdings recht seltsam und langweilig gelöst. Was dann folgte, war auch ein wenig seltsam: Filou wurde dann erst auf eine seltsame Art respektiert, nur damit er dann zwei Wochen später (wahre Zeitangabe ist mir unbekannt) random wieder gehasst wird und abhauen muss. Das fand ich alles ziemlich anstrengend und hat dafür gesorgt, dass ich durchgehend nicht mit dem Buch warm wurde. 

     

    Fazit:

    Ich habe mich während des Lesens hier und da erkundigt, das Buch ist bei den meisten Lesern total beliebt. Aber mich hat das Buch aus den oben genannten Gründen überhaupt nicht überzeugen können. Aber ich muss sagen, ich hab auch schlechteres gelesen. Nur, das Bedürfnis, mehr zu/über Filou zu lesen, ist bei mir überhaupt nicht vorhanden. Da fand ich z.B. das Buch "Bob, der Streuner" viel angenehmer. Naja, wem der erste Band gefallen hat, wird sicherlich auch der zweite Band hier gefallen. Mein Filou-Bedarf ist jedenfalls für immer gedeckt. Von mir bekommt das Buch insgesamt zwei Sterne.

  18. Cover des Buches Die Straße der tausend Blüten (ISBN: 9783426639474)
    Gail Tsukiyama

    Die Straße der tausend Blüten

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Zen-Cola

    »Die Straße der tausend Blüten« erzählt die Geschichte zweier Brüder in Japan, begonnen in den 30er-Jahren, am Vorabend des Pazifikkriegs, bis in die 60er-Jahre hinein. Während Hiroshi bereits als Kind die Leidenschaft für Sumo entdeckt und zu trainieren beginnt, ist Kenji fasziniert vom Kunsthandwerk der No-Masken-Schnitzkunst.

    Der Leser begleitet die beiden durch ihre Leben, durch Höhen und Tiefen. Darüber hinaus wird die Handlung aber auch aus weiteren Perspektiven erzäht. So aus Sicht der Großeltern, aus Sicht von Kenjis Lehrmeister oder Frauen, die eine zentrale Rolle einnehmen.

    Das Buch ist von Beginn an interessant und mir wurde es niemals langweilig, obwohl meine Lieblingsbuchdicke bei etwa der Hälfte der Seiten liegt. Sehr gelungen fand ich, wie die Autorin es schafft, zwischen jedem Kapitel etwa ein Jahr vergehen zu lassen und in den einzelnen Kapiteln Situationen einzufangen, die repräsentativ für das gesamte Jahr sind, sodass sich ein großes Ganzes ergibt.

    Ich würde das Buch nicht unbedingt melancholisch nennen, da alle Gefühle vertreten sind, würde es aber letztlich als eher etwas schwermütig als schwerelos bezeichnen.

  19. Cover des Buches Madame Ernestine und die Entdeckung der Liebe (ISBN: 9783442483563)
    Leona Francombe

    Madame Ernestine und die Entdeckung der Liebe

     (12)
    Aktuelle Rezension von: lesemaedel
    Dies ist die Geschichte, einer kleinen belgischen Haushälterin, die das Leben einiger Menschen gehörig auf den Kopf stellt. Charmant, wie Amelie´ und resolut, wie Miss Marple - begibt sich die Anfang 50jährige Ernestine auf eine Odyssee. Dabei spielt ein unerwartetes Geschenke, ein geheimnisvoller Cellist und ganz viel "Homer" eine entscheidene Rolle.
    Anders als Titel und Cover erwarten lassen, kommt hier keine romantische Liebesgeschichte daher, sondern eine leise, liebevolle und leicht philosophisch angehauchte Sinnsuche mit kriminalistischen Elementen.
  20. Cover des Buches Ich kann dich hören (ISBN: 9783803133069)
    Katharina Mevissen

    Ich kann dich hören

     (11)
    Aktuelle Rezension von: MikkaG

    Handlung: 


    Osman studiert Cello. Die Liebe zur Musik und das Talent dafür hat er von seinem türkischen Vater Suat geerbt, mit dem ihn jedoch eine eher schwierige Beziehung verbindet. Gerade läuft es generell nicht so gut: Osman tut sich schwer mit einem Stück, das er bald im Rahmen einer wichtigen Prüfung spielen soll, er hadert mit seinen erblühenden Gefühlen für seine Mitbewohnerin, und dann bricht sich sein Vater auch noch das Handgelenk, was für den Profigeiger natürlich eine Katastrophe ist. Osmans Tante Elide, die ihn quasi großgezogen hat, nachdem seine deutsche Mutter Mann und Kinder urplötzlich im Stich ließ, fleht ihn um Unterstützung an, was ihn haltlos überfordert.


    Dann findet er ein Diktiergerät und flüchtet sich in den Klang und die Stille dieses fremden Lebens: dem Leben von Ella und ihrer gehörlosen Schwester Jo.



    Meine Meinung: 


    Das Erste, was mir einfällt, wenn ich über diesen Roman nachdenke, ist die Vielfältigkeit der Sprache.


    Das Offensichtliche, Naheliegende: auf dem Fußballfeld wird anders gesprochen und gedacht als im Konzertsaal, und die Gedanken verschiedener Generationen und verschiedener Nationalitäten haben einen prägnant unterschiedlichen Klang, Takt und Rhythmus. So weit ist das wenig überraschend, verleiht vielen Szenen jedoch Atmosphäre und verwurzelt sie im Kontext.


    So wird die Sprache älterer Migranten, die das Deutsche eigentlich fast perfekt beherrschen, manchmal fast bis zur Sprachlosigkeit reduziert.


    Ich stutzte, ich ließ nachwirken, ich dachte nach. Ein wirkungsvolles Stilmittel, um zu verdeutlichen, wie wenig sich der ein oder andere Charakter auch nach einem halben Leben in der Fremde beheimatet fühlt – wie sehr Sprache und Heimat untrennbar miteinander verwoben und verwachsen sind.


    Interessanterweise fällt Tante Elide genau dann zurück in ihre „Mutterzunge“, als ihr deutlich wird, wie sehr ihr dieses Leben aufgezwungen wurde. Sie, die bis dahin in der Geschichte immer nur diejenige war, die einfach da ist, die alles auffängt, die immer hintenansteht hinter den Bedürfnissen anderer Menschen, stößt das Deutsche ab, jäh und unbewusst – und emanzipiert sich damit kurioser Weise ein Stück weit.


    Dennoch: in den Dialogen wird die Sprache manchmal etwas gestelzt oder auch übertrieben flapsig, gerät aus dem Fluss.


    Interessant ist jedoch insbesondere, wie die Sprache sich wandelt, sobald in irgendeiner Form der Hörsinn angesprochen wird. Da gurgelt es, gluckert und zischt, knallt und schleift, da wird jeder Klang und jedes Geräusch ausgekostet und gefeiert. Dann gewinnen die Gedanken des 24-jährigen Musikstudenten Osman, dessen Perspektive wir die meiste Zeit folgen, eine eindringliche, manchmal geradezu zornige Poesie. Ihm selber ist dies sicher nicht bewusst – seine Welt ist Klang und Schwingung, Tempo und Pegel, dies geschieht so automatisch wie das Atmen.


    Er drückt viel aus über diese Klangwelt. So zerschmettert er Altglas mit großem Getöse, statt über seine Gefühle zu sprechen. Die Musik ist ihm Fluch und Segen zugleich, und das spürt man in jedem einzelnen Wort.


    Osman liebt die Musik nicht nur , er hasst sie im gleichen Atemzug. Im Verlauf des Buches füllten sich meine Notizen mit unschönen Vergleichen: Er leidet an ihr wie an einer chronischen Krankheit. Hadert mit ihr wie mit einer toxischen Beziehung. Verzehrt sich nach ihr wie nach dem nächsten Schuss Heroin. Manchmal kotzt er sie geradezu heraus, die Musik, die ihn innerlich zerfrisst.


    Dies sind die Passagen, in denen das Buch seinen Bann über mich sprach, in denen es mich an die Zeilen fesselte. Die Autorin bringt ihre Worte so deutlich zum Klingen, dass man sich manchmal geradezu so vorkommt, als hörte man das Hörbuch.


    Osman ist eine gute Wahl als zentrale Figur des Buches.


    Er ist nicht nur (meist) sympathisch und erlaubt es dem Leser, sich ein Stück weit mit ihm zu identifizieren, sondern ist auch in seinen persönlichen Konflikten spannend. Da steht nicht nur seine Hassliebe zur Musik, sondern auch das schwierige Verhältnis zu seinem türkischen Vater, das Verlassenwordensein durch seine deutsche Mutter, die Art und Weise, wie er die Liebe seiner Tante gedankenlos als gegeben und selbstverständlich annimmt, seine zögerlichen Gefühle für seine Mitbewohnerin und nicht zuletzt die Faszination für diese Frau, die er nie getroffen hat: Ella.


    Aber er hat sie gehört, er kennt den Klang ihrer Stimme, ihres Atems und ihres Schweigens.


    Seit er ihr Diktiergerät gefunden hat, hört er es wie besessen immer wieder ab. Hört zu, wie sie über ihre gehörlose Schwester Jo spricht und deren anstehende Entscheidung, ob sie sich ein Cochlea-Implantat einsetzen lassen will oder nicht – was Jo, die nie gehört hat, das Hören ermöglichen könnte. Die Aufnahme enthält viele Passagen des Schweigens, in denen Osman lernen muss, genauer hinzuhören auf das Geräusch der gebärdenden Hände, besser umzugehen mit der Stille.


    Dies wird zu seinem Rettungsanker, ein Stück weit zu seinem Lebensinhalt.


    Allerdings fängt es hier schon an mit den Aspekten, die mich nicht vollends überzeugen konnten.

    Im Grunde fand ich diese Konstellation hochinteressant. Hier prallen zwei Lebenswirklichkeiten aufeinander, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. Osman, für den Musik und Leben untrennbar verwoben sind, und Ella und Jo, in deren Leben die Stille eine zentrale Rolle einnimmt.


    Aber Jo wird in diesem Roman so sehr an den Rand gedrängt, dass sie kaum noch existiert. Sie, die wie viele Gehörlose die Gebärdensprache als ihre Muttersprache betrachtet, wird nahezu sprachlos gemacht. Hier könnte so viel zu Wort kommen, hier könnte der Leser einiges erfahren über die komplexe Gehörlosenkultur – warum zum Bespiel so viele Gehörlose gar nicht hören wollen, warum sie das Cochlea-Implantat ablehnen.


    Das ist eine ganz eigene Welt, die hier jedoch nur als Aufhänger benutzt wird.


    In meinen Augen die größte Schwäche des Buches: Zu viele Themen, zu viele Erzählebenen, das hätte 500 Seiten füllen können (müssen?) statt 168. So werden manche Konflikte nur grob angerissen, wie zum Beispiel die Homosexualität von Osmans Bruder, die zum Bruch mit dem türkischen Vater führt. Manchen Themen hätte mehr Tiefgang gut gestanden – so zieht vieles am Leser so schnell vorbei, dass gar keine Zeit ist für den nötigen Wiederhall.


    Das passt nicht so recht zum Grundkonflikt von Osman: der muss im Verlauf des Buches erst lernen, sorgfältig und bedacht zuzuhören und auch Leerstellen zuzulassen.


    Fazit:


    Osman hat drei Probleme: Er studiert Cello und verzweifelt fast an dem Stück, das er in der nächsten Prüfung spielen soll. Dann bricht sich sein Vater Suat, seines Zeichens Profigeiger, das Handgelenk. Und auf einmal fordert Osmans Tante Elide seine Unterstützung, die er gerade nicht geben kann oder will.


    Zu seinem Rettungsanker wird das Diktiergerät, das er findet – er hört sich die Stücke eines fremden Lebens immer wieder an: Ella spricht über sich, spricht über ihre gehörlose Schwester Jo, und Osman lernt, die Stille zuzulassen.


    Die Sprache hat grandiose Elemente, gerade wenn Osman seine reiche Klangwelt zum Ausdruck bringt. Die Autorin spricht eine Vielzahl interessanter Themen an, und paradoxer Weise liegt genau darin mein Hauptproblem mit diesem Buch: für nur 168 Seiten sind es zu viele Themen, die dadurch nicht genug Raum bekommen, um mehr zu sein als Aufhänger – als Mittel zu dem Zweck, Osmans Geschichte voran zu treiben.

    Diese Rezension erschien zunächst auf meinem Buchblog:

    https://wordpress.mikkaliest.de/rezension-katharina-mevissen-ich-kann-dich-hoeren/

  21. Cover des Buches Das verschenkte Weinen (ISBN: B07CGF7HGW)
    Werner Heiduczek

    Das verschenkte Weinen

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Suszi

    Die junge Aristid lernt den blinden Flüchtlingsjungen Hondez kennen. Aus den beiden Spielkameraden entsteht eine tiefe Liebe, wobei der eine nicht ohne den anderen sein kann. Durch Aristid „sieht“ Hondez, was sie sieht – und beide könnten damit glücklich sein. Als sie von einem Arzt erfahren, der Blinde sehend machen kann, wächst vor allem in Aristid der Wunsch, das Hondez sehen kann. Doch der Preis dafür ist sehr hoch….

    Leidvoll muss Hondez erfahren, das durch das vermeintlich „einfache“ Opfer was Aristid dachte zu erbringen, sie sich sehr zu ihrem Nachteil verändert. Mit dem Weinen hat sie auch ihre Gefühle verloren. Dabei ist das Weinen keine unwichtige Eigenschaft, denn es befreit und bringt Emotionen genauso zum Ausdruck wie das Lachen. Und erst die Gefühle und Emotionen machen das Wesen des Menschen aus – sonst wären wir nur wie Maschinen.

    Die Symbiose zwischen der Geschichte und der eher schwermütigen Musik hat mir sehr gut gefallen und mich sehr berührt. Vor allem die weiteren Titel nach dem Ende der Geschichte. Es lässt sehr viel Zeit, über das eben gehörte nochmal Nachzudenken.

    Die Botschaft lässt sich ganz einfach zusammenzufassen: Seid mit dem zufrieden, was ihr habt. Denn das Streben nach „mehr“, befriedigt nicht. Die Liebe verursacht Qualen und heilt sie aber zugleich.

    Ein gelungenes Märchen (nicht nur für ältere Kinder) mit einer sehr wichtigen Botschaft. Diese Geschichte sollte sich jeder mal zu Gemüte führen! Aus meiner Sicht absolut empfehlenswert.

     

  22. Cover des Buches Ihr sollt die Wahrheit erben (ISBN: 9783499332517)
    Anita Lasker-Wallfisch

    Ihr sollt die Wahrheit erben

     (25)
    Aktuelle Rezension von: UteSeiberth
    Es ist gut,dass Anita Lasker-Wallfisch den Holocaust überlebt  und  ihre Erinnerungen an diese Zeit aufgeschrieben hat.Offenbar hat es ihr damals geholfen,dass sie sehr musikalisch war und ein Cello zur Verfügung gestellt bekommen hat und so gehörte sie zu dem Mädchenorchester in Auschwitz.Dadurch  haben sie und ihre Schwester das KZ Bergen-Belsen überlebt und es ist erschütternd zu lesen,wie schwer die Bedingungen waren nicht getötet zu werden.
  23. Cover des Buches Madame Verona steigt den Hügel hinab (ISBN: 9783630621296)
    Dimitri Verhulst

    Madame Verona steigt den Hügel hinab

     (22)
    Aktuelle Rezension von: wollsoeckchen88
    Unbedingt lesen, Eine bunte und emotionsreiche Geschichte über das Leben, die Liebe und den Tod. Sehr sympathisch und warm erzählt.
  24. Cover des Buches Evelyn (ISBN: 9783688114689)
    Evelyn Doyle

    Evelyn

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Charlea

    Bei "Evelyn" handelt es sich um die Autobiographie der Autorin Evelyn Dolye. Sie erschien 2002 und ist ihrem Vater Desmond gewidmet. 

    Dieser hatte in den 50er für Furore in der Presse gesorgt, da er sich dagegen gewehrt hatte, das ihm seine Kinder weggenommen wurden. Nach damals geltenden irischen Recht wurden in dem Fall, dass die Mutter die Familie verlassen wurde, dem Vater die Kinder weggenommen, da davon ausgegangen wurde, dass ein Vater sich nicht alleine um sie kümmern könnte. Lediglich das Einverständnis der Mutter wäre möglich gewesen, um etwas daran zu ändern. Im Falle der Familie Doyle jedoch war die Mutter gar nicht ausfindig zu machen, so dass es gar kein Einverständnis geben konnte.

    Also hatte Desmond Doyle sich Rechtsbeistand geholt und versucht, um seine Kinder zu kämpfen.

    Mir hat das Buch eigentlich sehr gut gefallen. Die Schreibe der Autorin ist flüssig und da das komplette Buch bis zur letzten Seite in der Sprache der minderjährigen Evelyn verfasst wurde, liest man es auch in einem Rutsch durch. Allerdings ist das auch mein einziger Kritikpunkt - die Perspektive. Für meinen Geschmack hätte das Buch eine bessere Wirkung gehabt, wäre es aus der Sicht der erwachsenen Evelyn erzählt worden. Aber das ist reine Geschmackssache. Auch die Rolle der leiblichen Mutter wird mir nur angerissen, hier hätte ich mir gewünscht, noch mehr Details zu bekommen, aber vielleicht gab es die einfach auch nicht. 

    Aber mal abgesehen davon bin ich sehr dankbar, durch dieses Buch ein wenig von der irischen Geschichte der 50 Jahre gelernt zu haben.


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