Bücher mit dem Tag "celan"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "celan" gekennzeichnet haben.

11 Bücher

  1. Cover des Buches Werke. Tübinger Ausgabe (ISBN: 9783518412909)
    Paul Celan

    Werke. Tübinger Ausgabe

     (8)
    Aktuelle Rezension von: nickido
    fadensonnen über grauschwarzer Ödnis, die perspektive einer trostlosen welt in der hoffnung durchzuscheinen vermag, wer Celan versteht ... wird es lieben!
  2. Cover des Buches Anselm Kiefer/Paul Celan: Myth, Mourning and Memory by Andrea Lauterwein (2007-08-28) (ISBN: B01FIYMM4O)
  3. Cover des Buches Blaue Gedichte (ISBN: 9783150189252)
    Gabriele Sander

    Blaue Gedichte

     (8)
    Aktuelle Rezension von: ChaosQueen13
    In dieser Sammlung von Gedichten, dreht sich alles um blau" im weitesten Sinne. Aber sonst ist alles zu haben, was das Herz begehrt. Wie zum Beispiel das Gedicht von Heinrich Heine * Mit deinen blauen Augen Siehst du mich lieblich an, Da wird mir so träumend zu Sinne, Dass ich nicht sprechen kann. An deine blauen Augen Gedenk ich allerwärts; - Ein Meer von blauen Gedanken Ergießt sich über mein Herz. * Es sieht so aus, als ob die Großen der Dichtkunst jeder ein Gedicht mit blau" verfasst Man wird diesen kleinen Gedichtsband immer wieder zur Hand nehmen.
  4. Cover des Buches Spektrum der Literatur. (10. Themabd.) (ISBN: 9783570089354)
  5. Cover des Buches Der Meridian und andere Prosa (ISBN: 9783518014851)
    Paul Celan

    Der Meridian und andere Prosa

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Wir sagen uns Dunkles (ISBN: 9783570554166)
    Helmut Böttiger

    Wir sagen uns Dunkles

     (11)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Nachkriegsliteratur - dieser Begriff muss unbedingt mit den beiden Menschen und Schriftstellern Ingeborg Bachmann und Paul Celan einhergehen.

     

    Daten zum Buch:
    =============

     

    ·  Gebundene Ausgabe: 272 Seiten

    ·  Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt; Auflage: 2 (28. August 2017)

    ·  Sprache: Deutsch

    ·  ISBN-10: 342104631X

    ·  ISBN-13: 978-3421046314

    ·  Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 2,8 x 22,2 cm

     

    PREIS: 22,00 Euro

    Für mich ist das mir vorliegende Buch etwas ganz besonderes. Es gibt da ein Lied von U2 "With or without you" - es beschreibt, wie ich mir die Beziehung dieser beiden so besonderen Menschen vorstelle.

    Beide Gestalten für sich sind schon interessant, sie aber im Verhältnis bzw. im Zusammenspiel zu betrachten, war für mich noch anregender und informativer. Den Titel finde es erstklassig gewählt und den Inhalt kann ich mit folgenden Worten beschreiben: kompetent, informativ, verständlich, erhellend, legendär und dramatisch spannend.

    Als sich die beiden kennen lernten, waren sie noch nicht bekannt. Es war Frühjahr 1948. Es waren Zeiten, von Hochs und Tief gekennzeichnet, immer wieder näherten sie sich und entfernten sich wieder. Bis hinein in die 60er, als ihre Namen schon bekannt waren.

    Das Buch kann als Studie philosophischer Natur bezeichnet werden, der Autor geht sehr tiefgründig vor, studiert die beiden Charaktere für sich und im Zusammenhang.

    Mit zahlreichen Fotos versehen ist dieses Buch eine zu 100 Prozent gelungene Publikation, die ich sehr empfehlen kann.

    Leseprobe:
    ========

     

    Wenn man will, kann man hier sogar einen selbtironischen Kommentar zu einem anderen inoffiziell hinterlassenen Text der Autorin entdecken, zu den frühen Briefen an Felician nämlich, in denen sie später auf jeden Fall, wenn sie wollte, etwas "Sentimentales" im "schnellen Heranwachsen" sehen konnte. ...

  7. Cover des Buches Herzzeit (ISBN: 9783518730904)
    Bertrand Badiou

    Herzzeit

     (44)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Unter dem Titel "Herzzeit" wurde der Briefwechsel von Ingeborg Bachmann und Paul Celan veröffentlicht. Der Begriff "Herzzeit" verweist auf Celans Gedicht "Köln, Am Hof", welches nach dem Wiederaufleben der Liebesbeziehung von Ingeborg und Paul im Jahr 1957 entstand.

    1948 lernen sich die 21-jährige und der 27-jährige in Wien kennen und lieben. Beide noch unbekannt und jung, doch jeder für sich schon mit Erfahrungen und Ängsten belastet.

    Paul Celan, Jahrgang 1920, Sohn deutschsprachiger Juden, verliert seine Eltern nach deren Deportation im Winter 1942/43. Er selbst überlebt in einem rumänischen Arbeitslager, arbeitet nach dem Krieg als Übersetzer.

    Ingeborg Bachmann, Jahrgang 1926, in Klagenfurt geboren und aufgewachsen, befreit sie sich durch das Medium Sprache aus einer von Nationalsozialismus und Krieg beherrschten Umgebung. Und so treffen im Wien des Jahres 1948 zwei junge Menschen aufeinander, die zwar aus konträren Welten stammen, jedoch durch ihre Liebe zur Sprache zueinander finden.

    Das spiegelt sich sowohl im Briefwechsel an sich, als auch in den Gedichten, die beide für den anderen bzw. erst möglich durch die Beziehung zum anderen erschaffen. So stellt der Briefwechsel zwischen 1948 und 1967 einen sehr intimen Einblick in die ausgesprochen wechselhafte, aber auch wechselwirksame Beziehung, Freundschaft, Liebschaft von IB und PC dar. Näher kann man ihnen selbst in ihren Werken nicht kommen. Tief berührt lese ich von Liebe, Zuneigung, Sehnsucht, die sich quält durch räumliche und historische Distanz. Traurig stimmt mich vor allen Dingen, wie gebunden die beiden Dichtergrößen in ihrem Alltag, ihrem Dasein verharren mussten. Oft wirkt es auferlegt durch Pflichterfüllungen, durch Existenzängste. Wie die berühmten Königskinder, die nicht zueinander kommen konnten, streben IB und PC wie Sterne in unterschiedlichen Bahnen aufeinander zu, um kurz darauf wieder auseinander zu driften.

    Gerade Paul Celan leidet schmerzlich unter den Plagiatsvorwürfen von Seiten Claire Goll. Er kämpft gegen eine auch damals schon allmächtige Kraft; die Presse. Plattform für Parolen und Meinungen, die oft um der Diskussion willen publiziert werden, wenig hinterfragt und doch manifestiert, wenn sie einmal gedruckt wurden.

    Auch die mittlerweile erfolgreiche Autorin Ingeborg Bachmann sowie zahlreiche befreundete Autoren erreichen mit ihren Einwürfen nicht die Linderung, die Celan helfen oder befreien könnte.

    So endet die Liebe, die Freundschaft und viel zu früh beider Leben unerfüllt. Doch haben Bachmann und Celan jeder für sich ein Lebenswerk hinterlassen, welches sie durch ihr Lieblingsmedium Sprache immer wieder ins Zimmer treten lässt.

    Das Buch selbst gliedert sich in die chronologische Abfolge des Briefwechsels zwischen Ingeborg und Paul. Es folgt der Briefwechsel zwischen Paul und Max Frisch, der von 1958 bis 1962 mit Ingeborg eine Beziehung führte sowie die Korrespondenz zwischen Bachmann und Gisèle Celan-Lestrange, Ehefrau von Paul Celan. Abbildungen aus dem Leben von IB und PC, von Briefen oder Zeichnungen GCL's. Kommentare der Herausgeber, eine Zeittafel sowie die mit vielen weiteren Informationen und Erklärungen versehenen Stellenkommentare.

    Eine sehr intensive Lektüre, die Einblicke in die Leben zweier in ihren Sehnsüchten gebundenen Menschen bietet. Zudem ein Stück Geschichte, mit viel Feingefühl und Kenntnis zum Leben erweckt aus Erinnerungen, Dokumenten und Nachlässen.

  8. Cover des Buches im lidschlag die drosseln (ISBN: 9783935167116)
    Gerd Hergen Lübben

    im lidschlag die drosseln

     (3)
    Aktuelle Rezension von: edelgard-weltz
    Mitreißende Fluchten durch Sprachlandschaften, hinreißende Worttänze: Lübben präsentiert formal virtuos sowie sinnlich sensibel seinen poetischen „lebtag“: „werkstattzeitlebens“!
  9. Cover des Buches Keinerlei "Silberstreifen" am Horizont (ISBN: 9783643904317)
  10. Cover des Buches Die Hand voller Stunden (ISBN: 9783423125895)
    Paul Celan

    Die Hand voller Stunden

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches »Ich brauche Deine Briefe« (ISBN: 9783518420867)
    Jürgen Köchel

    »Ich brauche Deine Briefe«

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Clari
    Schicksalsfreundschaft. Erneut liegt jetzt ein Briefwechsel von Paul Celan vor, dieses Mal mit seinem Schulfreund Gustav Chomed. In verdienstvoller Weise haben sich Barbara Wiedemann und Jürgen Köchel mit den Briefen befasst, die er mit seinem Freund Gustav Chomed über einen langen Zeitraum hinweg ausgetauscht hatte. Seine Briefe und Chomeds Antworten sind liebevoll zusammengetragen worden. Der kleine Band ist mit ausführlichen Anmerkungen versehen, weist Faksimiles und zahlreiche Fotos auf und richtet einmal mehr den Blick auf den sensiblen und hoch empfindlichen Dichter in seiner ganzen diffizilen Persönlichkeit. Paul Celan hat mit Gustav Chomed, die beide 1920 geboren wurden, in Czernowitz die Schule besucht. Eine lange Freundschaft verbindet sie. 1938 datiert der erste Brief von Paul Celan an den Freund. Celan studierte zu der Zeit in Paris und quälte sich mit Geldsorgen. Ihre Freundschaft ist so eng, dass er sich nicht scheut, ausführlich darüber zu berichten. Nach einer langen Pause, in der beide geheiratet und jeder Vater geworden ist, nehmen sie 1962 ihren Kontakt wieder auf. Mittlerweile gehen sie ihrer eigenen Wege. Chomed war während des Krieges in der Sowjetunion und lebte später wieder in Czernowitz. P.Celan wohnte in Paris und war im Zusammenhang mit der Gollaffäre mehrfach in psychiatrischer Behandlung. Man weiß, dass ihn seine Kränkung über die ungerechtfertigten Anschuldigungen der angeblichen Plagiierung von Golls Gedichten tief erschüttert und nach Klinikaufenthalten und Trennung von seiner Frau Gisèle Celan- Lestrange zuletzt in den Tod geführt hat. Der hier vorliegende Briefband zeugt von einer sehr engen und treuen Freundschaft, nach der sich P. Celan sehnte. Die Töpfergasse in Czernowitz verkörperte für ihn in der Erinnerung Kindheit und liebevolle Vertrautheit mit dem Freund. Lebenslänglich blieb Celan später ein Fremder in der Welt, der seine Heimat verloren hatte. Seine Familie war im KZ umgekommen. Chomed blieb mit seiner jüdischen Frau in Czernowitz, weil ihm eine Ausreise nach Israel von den Behörden lange Jahre verweigert wurde. In den Briefen klingt gegenseitige Zuneigung und ein stetes Bedürfnis nach Nähe an. Der Briefwechsel blieb von Phasen des Schweigens unterbrochen, wenn es dem einen oder anderen schlecht ging. Bedrückend sind die Hinweise, dass das Leben derjenigen, die das KZ überlebt hatten, lebenslänglich als schwere Last nur zu bewältigen war. Zwischen den Zeilen spürt man die Sehnsucht nach Verlässlichkeit, die in den Briefen als ständige Aufforderung nach weiteren Nachrichten verschlüsselt zum Ausdruck gebracht werden. Man möchte die Briefe mehr als Lebenszeichen denn als einen intensiven Gedankenaustausch bezeichnen. Celans tragisches Leben zeigt sich einmal mehr von liebevollen und sehnsüchtigen Beziehungsmustern getragen. Am Ende bleibt der letzte Brief Chomeds an Paul Celan unbeantwortet. Celan hatte sich am 20. April 1970 das Leben genommen. Durch die zahlreich erhaltenen und erschienenen Briefwechsel von Paul Celan mit Freunden bleibt durchgängig die Erkenntnis, dass er schwer am Leben trug. Seine Freundschaften bildeten die Brücke zu Welt, die zuletzt jedoch brüchig wurde und ihn nicht halten konnte. Die beiden Herausgeber Barbara Wiedemann und Jürgen Köchel fügen den vorhandenen Briefwechseln einen weiteren hinzu, der die Lebensspuren Celans transparent macht und wie ein weiterer Mosaikstein zu seiner Geschichte erscheint.
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