Bücher mit dem Tag "bunker"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bunker" gekennzeichnet haben.

155 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.579)
    Aktuelle Rezension von: Krizzy

    Zusammenfassung

    Liesel klaut Bücher. Liesel lebt für Bücher. Doch in Nazi-Deutschland ist das Leben nicht so leicht. Der Tod erzählt uns ihre Geschichte.


    Rezension

    Wow. Was für ein Ende. Ich möchte nicht Spoilern, aber das Buch ist nicht umsonst ein Beststeller. Ein Meisterwerk mit den Themen Freundschaft, Liebe, Leidenschaft. Dazu im krassen Gegenzug der Hass der Nazis, der Mangelwirtschaft des Krieges und die Zerstörung. Und zu alles Überfluss wird die Geschichte von niemand geringerem Erzählt als vom Tod himself!


    An die Erzählform muss man sich allerdings erstmal gewöhnen. Geschmückt von unzähligen Metaphern, wirft der Tod ständig Erklärungen und Anmerkungen in den Text. Hat ein wenig gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte. Anfangs dachte ich, mein Buch sei ein Mängelexemplar, dass komische Kommentare enthalten hatte :-)

    Außerdem fand ich doof, dass uns der Tod selbst immer wieder gespoilert hat. Aber das tat er wohl absichtlich...


    Soviel dazu, dass ich das Buch großartig fand. Jetzt zum schrecklichen Teil: Der Krieg, die Verfolgung und die Massenmorde. Die Kriegsjahre 1939 bis 1945 sind und bleiben ein schwarzer Fleck in der Geschichte Deutschlands. Hoffentlich wird sich ein solches Ereignis wie wiederholen.


    Es gab in der Geschichte auch mal längen. Den ein oder anderen Raubzug hätte man wohl weglassen oder verkürzt erzählen können. Dennoch ist und bleibt es ein Wunderwerk der deutschen Literatur.

  2. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.206)
    Aktuelle Rezension von: Oktodoc

    Ich habe davor schon ein paar Bucher von Stephen King gelesen und war positiv überrascht das es hier keine langatmige, verwirrende Einleitung gibt.
    Die Handlung startet direkt und auch gleich sehr spannend aber sehr langatmig wie man das von King ja kennt. Die Vielzahl an Charakteren hat mich zu Anfang etwas überfordert aber nach den ersten hundert Seiten war ich mit allen sehr vertraut.

    Die Handlung schreitet ziemlich schnell voran und wird auch schnell recht furios, ich habe sehr mit den Figuren mitgefiebert.

    Die Handlung war nicht nur spannend, der wissenschaftliche Aspekt dahinter hat mich auch sehr fasziniert

  3. Cover des Buches Winter der Welt (ISBN: 9783404169993)
    Ken Follett

    Winter der Welt

     (788)
    Aktuelle Rezension von: Lisi33

    Die Geschichte handelt von der Zeit vor und während dem 2. Weltkriegs. Sie wird anhand vieler Handlungsstränge erzählt, von denen viele die Fortsetzung des 1. Buchs der Trilogie sind. Das Buch ist sehr spannend zu lesen, auch und vor allem weil viele vertraute Bekannte aus dem 1. Teil  wieder vorkommen. Außerdem frischt man quasi im Vorübergehen sein geschichtliches Wissen auf  

    Teilweise ist die Handlung jedoch etwas zu blumig erzählt, und rein ‚zufällig‘ ist an jedem großen, geschichtlichen Ereignis einer der Hauptcharaktere hautnah vor Ort.

  4. Cover des Buches Infernale (Band 2) - Rhapsodie in Schwarz (ISBN: 9783785583692)
    Sophie Jordan

    Infernale (Band 2) - Rhapsodie in Schwarz

     (267)
    Aktuelle Rezension von: KerstinsWortMelodie

    Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen und dementsprechend musste ich auch Teil 2 lesen.  Die Idee ist immer noch genial und mega interessant, auch wenn es nicht mehr ganz so spannend war. 

    Das einzige was ich hier nicht ganz so gut fand war, dass ich das Gefühl hatte, dass es zum Ende hin alles ruckizucki fertig werden musste. 

    Das ging mir alles viel zu schnell.  Leider.

    Ansonsten lohnt es sich auf jeden Fall die Fortsetzung zu lesen 

  5. Cover des Buches Das Rachespiel (ISBN: 9783596196944)
    Arno Strobel

    Das Rachespiel

     (427)
    Aktuelle Rezension von: Corvina

    Arno Strobel präsentiert seinen Lesern keine neue Idee, was bei der Flut an Romanen, die jedes Jahr auf den Markt gespült werden, wohl auch gar nicht möglich ist. Es kommt halt immer auf die jeweilige Umsetzung an und die ist in diesem Fall - meiner Meinung nach - gut gelungen. 

    Ja, es gibt die ein oder andere Ungereimtheit und am Ende werden auch nicht gänzlich alle Frage zufriedenstellend beantwortet. Und auch, wenn mir nach knapp der Hälfte der Story klar war, wer hinter diesem perfide eingefädelten Psychospiel sehr wahrscheinlich steckt, so blieb der Spannungsbogen dennoch durchgängig hoch. Ich fühlte mich bestens unterhalten und mochte das Buch nicht mehr aus der Hand legen .... kann man von einem Thriller mehr erwarten?

  6. Cover des Buches Die Zelle (ISBN: 9783426512760)
    Jonas Winner

    Die Zelle

     (198)
    Aktuelle Rezension von: rosee_la_books

    Sammy ist elf und gerade mit seinen Eltern nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jugendstilvilla, die die Familie in Grunewald bezogen hat, macht er eine verstörende Entdeckung. 

    Ein vollkommen verängstigtes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort unten in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch einen winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen.

    Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das

    Mädchen verschwunden... 

    . 📚

    Das Buch ist in fortlaufenden Kapiteln unterteilt und wird in der Ich - Perspektive erzählt. Durch diese Perspektive bekommt man schnell eine Verbindung zum Charakter und wird schnell warm mit der Geschichte. Auch durch den Prolog wird man schnell ins Buch und die Geschichte geführt. 

    Bei den Hauptcharakteren handelt es sich um Sammy und sein Vater. Beide sind ganz großartig und geheimnisvoll beschrieben, so daß man schnell große Lust bekommt, noch mehr von den beiden zu lesen. Allerdings sind sie so erzählt, daß man immer das Gefühl hat, nie ganz hinter Fassade blicken zu können. Etwas störte mich das der 11 - jährige Sammy zu erwachsen wirkte. Daher kam er teilweise etwas ungläubig rüber. 

    Der Schreibstil ist komplett flüssig und einfach gehalten, dass man schnell durch die Geschichte kam. 

    Die Spannung war von Anfang definitiv gegeben und zog einen sofort in seinen Bann. Dies gefiel mir persönlich mit besonders an dem Buch. 

    Das Cover des Buches ist sehr düster und dunkel gehalten. Was aber absolut themenentsprechend ist. 

    . 📚

    Fazit:  Ein toller Thriller, welchen man gelesen haben sollte. Bis auf das "erwachsen wirken" von Sammy hat es mich total begeistert. 

    Von mir gibt es 4 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐.

  7. Cover des Buches Cyber Trips (ISBN: 9783404209675)
    Marie Graßhoff

    Cyber Trips

     (221)
    Aktuelle Rezension von: mausispatzi2

    Die Story geht nahtlos weiter und nach dem heftigen Ende vom ersten Band bin ich richtig gespannt, wie es weitergeht und ob sie eine Lösung finden um KAMI zu eliminieren. Es passiert so viel in diesem Band und die Protagonisten kämpfen weiter, um die Zivilisation vor der KI zu schützen. Andra versucht Kontakt zu ihr aufzunehmen und sie zu überzeugen ihren Kreuzzug gegen die Menschen aufzugeben. Es ist spannend und nervenaufreibend.


    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Man taucht ab in eine fremde Welt mit völlig anderen Machtgefügen und dadurch, dass sich die Charaktere mit dem berichten abwechseln bekommt man einen guten Eindruck davon, was passiert und wie sie sich dabei fühlen.


    Die Protagonisten haben alle eigene Probleme und müssen sich zusätzlich noch mit KAMI rumschlagen. Es lauern überall Gefahren und niemand ist sicher. Okijen, Andra, Luke und Flover müssen einiges über sich ergehen lassen, aber sie geben nicht auf und versuchen echt alles, egal wie sinnvoll es einem erscheint.


    Das Cover passt zum vorherigen Band und zeigt Umrisse einer Stadt im Neonlicht. 


    Fazit:

    Cyber Trips ist spannend und unterhaltsam. Ich bin kopfüber in das Abenteuer abgetaucht und es ist eine absolute Achterbahn gewesen. Einfach heftig und ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.

  8. Cover des Buches Dark Wood (ISBN: 9783426518748)
    Thomas Finn

    Dark Wood

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    ein supe spannender Thriller mit phantastischen Elementen, Popcorn-Kino für den Kopf!

  9. Cover des Buches Finstermoos - Aller Frevel Anfang (ISBN: 9783785577486)
    Janet Clark

    Finstermoos - Aller Frevel Anfang

     (175)
    Aktuelle Rezension von: sjule
    Vorweg mich stört schonmal eins: Es ist eine Reihe von 4 Büchern a um die 230 Seiten a 9,95 € . Das scheint mir eine reine Geldmache zu sein, denn man hätte die gesamte Geschichte auch in ein bis zwei Büchern und eventuell etwas komprimierter bringen können. 

    Wir lesen zwei Zeitstränge in Finstermoos. Zum einen den, in dem Mascha aus Berlin mit ihrer Mutter in das hinterwäldlerische Dorf Finstermoos kommt, in dem gerade ein Babyleiche in der Baugrube von Valentins Vater gefunden wurde. Seine Freunde Luzi und Basti begleiten ihn und erleben einige Abenteuer. 
    Das ganze Dorf scheint Dreck am Stecken zu haben.
    Zum anderen sitzen Basti, sein Bruder und Valentin in einem Bunker fest und versuchen rauszukommen. Doch wie sind sie darein gekommen. Und wo sind Mascha und Luzie. 

    Gerade zu Beginn hat man viele Fragezeichen. Nicht weil die Story das hergibt, sondern weil man mit Personen und Verhältnissen nur so zugeschmissen wird und man einfach immer wieder durcheinander kommt. Ich habe mehr als die Hälfte des Buches gebraucht um alles zu sortieren. 

    Die Irrungen und Wirrungen sind dann zwar interessant und Janet Clark schafft es auch ein paar spannende Szenen einzubauen, doch endet das Buch gerade als es Fahrt auf nimmt sehr abrupt nach 225 Seiten.
  10. Cover des Buches Under Ground (ISBN: 9783453438101)
    S.L. Grey

    Under Ground

     (124)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Leider gar nicht mein Fall ...

    "Under Ground", welches als Thriller ausgeschrieben ist, konnte mich leider nicht überzeugen.
    Der Klappentext und die Ausgangslage klangen sehr ansprechend und spannend, doch leider beginnt die Geschichte sehr schleppend, da erst von jeder Familie bzw. Bewohner des Bunkers das Ankommen beschrieben werden musste. Die Vielzahl an Charakteren, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, hat mich ebenfalls etwas gestört. Jedes Kapitel wurde von einer anderen Person erzählt, wodurch sich die Handlung allerdings sehr zieht und nicht in Gang kommt, alles plätschert nur so dahin. Dazu kommt noch, dass ein Kapitel mal aus der Ich-Perspektive und andere dann wieder aus der dritten Perspektive erzählt werden.
    Dann sind fast alle Charaktere pures Klischee und auch wenn Jae zum Beispiel sagt, dass er keine klischeehafte Person sein möchte, wird gleichzeitig aber als genau dargestellt.

    Insgesamt kommt während fast des gesamten Buches wenig bis keine Spannung auf durch die vielen Sichten. Erst ab Seite 200 erhöht sich die Spannung etwas. Der Handlungsstrang und damit Potential, was da aufgebaut wird, wird allerdings schnell - zu schnell - aufgelöst und nimmt zusätzlich dazu noch dem bisherigen Plot jegliche Grundlage. Ab diesem Punkt verliert das Buch seine Ausgangssituation völlig aus den Augen, die Handlung plätschert wieder nur dahin und das Ausgangsproblem wird gar nicht mehr verfolgt.
    Die Action am Ende bringt dann wieder ein wenig Spannung mit sich, wirkt aber auch sehr erzwungen und an den Haaren herbeigezogen. Ebenso die Auflösung, die mir sehr unrealistisch, plötzlich und unüberzeugend daherkommt.

  11. Cover des Buches EVIL (ISBN: 9783453677005)
    Jack Ketchum

    EVIL

     (884)
    Aktuelle Rezension von: beebuchkind

    Wie krank soll eine Story sein?
    Jack Ketchum "Ja"!
    .
    Dieses Buch ist recht simple zu beschreiben.
    Es ist abartig krank. Und richtig krank wird es, wenn man bedenkt, dass es auch noch heute Menschen gibt, die anderen derartiges antun und es Menschen gibt, die derartiges erleben.
    .
    Meg und Susan verlieren ihre Eltern und werden von Ruth in Obhut genommen.
    Nur leider werden sie dort nicht mit Liebe aufgenommen und behandelt.
    Nein, das Gegenteil ist der Fall.
    Gerade Meg wird brutalst gequält und das nicht nur von Ruth selbst, sondern auch von deren Kindern und Nachbarskindern.
    Und das Ende? Einfach nur unfassbar traurig...
    .
    Die ersten 160 Seiten hab ich mich wirklich extrem gelangweilt und war kurz davor es abzubrechen.
    Gerade frage ich mich, ob es nicht auch besser so gewesen wäre.
    Denn was in dem zweiten Abschnitt kam, puuu. Da braucht man wirklich harte Nerven.
    Ich hab definitiv welche, dennoch hat es mich ein paar Tränen gekostet.
    .
    Evil ist kein Buch, was man lesen sollte, wenn man zart besaitet ist. Man sollte es auch nicht lesen, wenn man selbst schon körperliche und seelische Gewalt erleben musste.
    .
    Was ich aber nach dem Buch im Kopf habe ist...
    Achtet auf eure Mitmenschen. Auf die Kinder und Jugendlichen, auf die Frauen und Männer und wenn ihr den Verdacht habt, dass diese nicht gut behandelt werden, dann meldet es!
    Schaut nicht zu oder weg!

  12. Cover des Buches Finstermoos - Am schmalen Grat (ISBN: 9783785577493)
    Janet Clark

    Finstermoos - Am schmalen Grat

     (121)
    Aktuelle Rezension von: -Coco-

    Meinung:

    Band zwei schließt nahtlos an seinem Vorgänger an, und man findet sich schnell wieder zurecht. Unsere Protagonisten in diesem Band sind, wie auch im vorherigen, Basti, Valentin, Luzie, Mascha und wie vorhergesehene rückt auch Nic in diesen Bund.

    Diese versuchen nun herauszufinden was mit Maschas Mutter passiert ist, weshalb sie sich auf die Suche nach dieser machen. Bei der Suche kommen sie nicht nur Geheimnissen nahe, stellen Vermutungen darüber auf, was im Dorf eigentlich passiert oder was hier früher passierte, sondern werden auch noch von einem Mysteriösen „Typen“ verfolgt, der sie umbringen will. 

    Anscheinend ist alles etwas kompliziert und miteinander verknüpft. Alle Streitereien der Väter von Luzie und Basti und auch die Probleme die man mit Valentins Familie hat, alles hat anscheinend einen Ursprung, der schon viel früher begann. Wobei auch die Familie von Mascha darin verwickelt ist. Wie??? Keine Ahnung.

    Die Geschichte wird spannend aus den verschiedensten Sichten erzählt, und immer, wenn man denkt man hat einen Hinweis oder hat ein Geheimnis gelüftet, kommen widere welche dazu und man steht am Anfang. Wie auch im vorherigen Band werden Sequenzen aus der nahen Zukunft dazwischen gespielt, wobei diese hier von Nic geschildert werden.

    Die Figuren sind sympathisch, unterschiedlich und ihre Freundschaft hält sie zusammen, obwohl auch immer wieder Krisen, durch Geheimnisse etc. entstehen, ziehen sie trotzdem an einem Strang und versuchen gemeinsam den Geheimnissen von Finstermoos auf die Spruen zu gehen.

     

    Fazit:

    Eine gelungene Fortsetzung, die nicht nur nahtlos an Band 1 anschließt, sondern auch spannend weitergeht und einen fesselt!!!


  13. Cover des Buches Kalte Stille (ISBN: 9783453434035)
    Wulf Dorn

    Kalte Stille

     (355)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Das ist bereits mein zweites Buch dieses Autors, welches mir insgesamt recht gut gefallen hat, aber nicht an sein Debüt heranreicht. Die Geschichte lässt sich äußerst gut und flüssig lesen, der Schreibstil hat mir ebenfalls wieder zugesagt und auch die Dialoge verleihen den Charakteren eine gewisse Greifbarkeit. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, waren die vielen „Zufälle“ und etwas übertriebenen Szenarien, die hier im Laufe der etwas lang gezogenen Story zustande kamen. Ich hatte somit schon früh die Vermutung, wer der Täter sein könnte. Diese stellte sich zum Ende hin dann auch als richtig heraus. Das Ende selbst war mir zu unglaubwürdig und mit etwas zu viel Filmactionszenen konstruiert. Außerdem war der Hauptprotagonist an sich für mich ein Rätsel, wie soll er denn andere Menschen therapieren, wenn er selbst nie über sein eigenes Trauma hinweggekommen ist?! Es gab einige spannende Momente, aber diese konnten sich nicht durchweg halten. Ich hätte mir zudem mehr Einblicke in die Psyche der Geisteskranken gewünscht. Schlussendlich gefiel mir dieses solide, gut zu lesende Buch, es hatte jedoch seine Einschränkungen und war jetzt kein besonderes Highlight. Man muss allerdings anmerken, dass die Schwächen des Buches noch stärker ins Auge gefallen sind, da die Messlatte durch den Debütroman des Autors schon sehr hoch angesetzt war.

  14. Cover des Buches Finstermoos - Im Angesicht der Toten (ISBN: 9783785577509)
    Janet Clark

    Finstermoos - Im Angesicht der Toten

     (94)
    Aktuelle Rezension von: -Bitterblue-
    Nun ist bereits der dritte Band beendet und ich bin schon so gespannt wie die Reihe enden wird.
    Der Anfang von Band 3 war etwas fad, gut zu lesen, aber auch nicht so sonderlich spannend. Dafür wird es gegen Ende richtig spannend. Einige neue Details kommen ans Licht und manches Puzzelstück setzt sich zusammen.
    Ich will endlich wissen wie die Freunde in den Bunker kamen und vorallem warum!! Ich hoffe auf ein gigantisches Finale
  15. Cover des Buches Und am Morgen waren sie tot (Jan-Römer-Krimi 2) (ISBN: 9783548287034)
    Linus Geschke

    Und am Morgen waren sie tot (Jan-Römer-Krimi 2)

     (98)
    Aktuelle Rezension von: wsch

    Wir lesen uns!

    So die letzten drei Worte im Nachwort. In dem Linus Geschke einige Erklärungen zu seinen hervorragenden Recherchen, deren Ergebnisse in seinen Krimi eingeflossen sind, abgibt.

    Diese Recherchen sind derart gut, dass man sich beim Lesen in die reale Landschaft und die heute noch vorhandenen Überreste des 'Westwalls' und der Ardennenschlacht am Ende des Zweiten Weltkrieges versetzen kann. Einschliesslich der NS-Ordensburg Vogelsang, einiger Bunkeranlagen, den teilweise auch heute noch verlassenen Dörfern. Bis hin zur Verwendung der deutschen Wehrmachts'wunder'pille Pervitin („Panzerschokolade“, „Stuka-Tabletten“, oder auch „Fliegermarzipan“ genannt) oder dem Verlauf einiger Strassen in Köln, den Rheinbrücken sowie Landschaft und Strassen in der Eifel.

    Die Handlung ist natürlich fiktiv. Aber auch hier fliesst immer wieder die Realität wie beispielsweise die Morde des NSU ein.

    Dank des Schreibstils von Linus Geschke lesen sich die knapp 400 Seiten sehr flüssig, die Zeit vergeht wie im Flug. Die Wechsel von Handlungsort zu Handlungsort gehen nachvollziehbar ineinander über. Man verliert nie die Zusammenhänge.

    Mein erster 'Geschke' war ein Zufallstreffer. Und was für einer! Die weiteren 'Geschkes' warten darauf, gelesen, nein, verschlungen zu werden.


  16. Cover des Buches Betörende Dunkelheit (ISBN: 9783442383788)
    Jeaniene Frost

    Betörende Dunkelheit

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Blubb0butterfly
    Eckdaten
    Blanvalet Verlag (Verlagsgruppe Random House)
    Roman
    9,99 €
    ISBN: 978-3-442-38378-8
    Übersetzung. Sandra Müller
    Band 7
    2015
    Cat & Bones-Reihe
    347 Seiten + 1 Seite Danksagung

    Cover
    Endlich ist Cat auf dem Cover zu sehen! Wie kann es nur sein, dass der Verlag dafür so lange gebraucht hat?

    Inhalt
    Ein abtrünniger CIA-Agent treibt im Geheimen einen bösen, skrupellosen Plan voran. Nur die ehemalige Vampirjägerin Cat und ihr vampirischer Ehemann Bones können noch verhindern, dass es zum offenen Krieg zwischen Menschen und Untoten kommt. Doch jedes gefährliche Geheimnis, das sie aufdecken, bringt sie und ihre Freunde in noch viel größere Gefahr. Denn in dieser Welt gibt es Schicksale, die um einiges schlimmer sind als der Tod. Sollte die Mission des ungleichen Ehepaars scheitern, wäre ein kaltes Grab für die Ewigkeit noch ihr geringstes Problem…

    Autorin
    Jeaniene Frost lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Florida. Obwohl sie selbst kein Vampir ist, legt sie Wert auf einen blassen Teint, trägt häufig schwarze Kleidung und geht sehr spät zu Bett. Und obwohl sie keine Geister sehen kann, mag sie es, auf alten Friedhöfen spazieren zu gehen. Jeaniene liebt außerdem Poesie und Tiere, aber sie hasst es zu kochen. Zurzeit arbeitet sie an ihrem nächsten Roman.

    Meinung
    Es geht spannend weiter, denn die Ereignisse vom letzten Band haben gezeigt, dass es eine Fortsetzung geben muss. Mich stört es definitiv nicht, weil ich Cat und Bones einfach so sehr liebe! :D
    Ich frage mich natürlich, was der neue Controller mit ihren alten Teamkameraden getan hat. Don, ihr geisterhafter Onkel, weiß einiges über ihren neuen Chef, aber seltsamerweise will er nichts sagen. Madigan, der neue Chef, wird auf jeden Fall noch für viel Ärger sorgen, das habe ich so im Gefühl.
    Ach du meine Güte, Ian und Bones sind enger miteinander verwandt als ich dachte! Diese Enthüllung habe ich nicht kommen sehen und ich bin völlig baff! Wow, die Autorin überrascht einen immer wieder aufs Neue.
    Dracula, ich meine natürlich Vlad heiratet! Seine Geschichten habe ich schon alle gelesen und bin begeistert! :D Ich liebe einfach all die Figuren, mit deren Geschichten uns die Autorin beglückt hat, aber Cat und Bones sind meine absoluten Lieblinge. ;)
    Cat sehnt sich nach einem „normalen“ Leben mit weniger Action und mehr Frieden. Hoffentlich bekommt sie das eines Tages, denn sie kann nicht auf ewig so weitermachen und die beiden verdienen doch auch ihr wohlverdientes Happy End in Frieden. ^^
    Oho, eine weitere Enthüllung, mit der ich definitiv nicht gerechnet habe! Und Cat mit großer Sicherheit auch nicht, aber das rundet ihre „seltsame“ Familie auf jeden Fall ab. XD
    Hier zeigt sich wieder, wie wahnsinnig ein Mensch werden kann, wenn er sich als Gott aufspielt. Schrecklich und das vor allem für diejenigen, die in diesen Experimenten involviert sind.
    Ein möglicher Kampf zwischen Untoten und Lebenden scheint unausweichlich zu sein. Werden Cat und Bones es wieder schaffen und die Welt retten oder kommt es dieses Mal wirklich zum großen Showdown?
    Ein sehr gelungener Abschluss einer fantastischen Reihe! Man muss die Bücher einfach gelesen haben!

    ❤❤❤❤❤ von ❤❤❤❤❤
  17. Cover des Buches Arkadien fällt (ISBN: 9783492267908)
    Kai Meyer

    Arkadien fällt

     (959)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010

    Der letzte Teil der Trilogie

     

    Rosa sieht sich am Ende ihrer Kräfte. Ihr einziger Freund Fundling wird gerade beerdigt und die Richterin der Anti-Mafia-Einheit ist ihr ständig auf den Fersen.

     

    Sie will sich mit ihr und Alessandro an einem geheimen Ort treffen, doch daraus wird ein Massaker. Harpyien fallen über das Trio her und nur schwer können Rosa und Alessandro fliehen.

     

    Die Presse ist hocherfreut über das Massaker und hängt dies, ohne lange zu zögern den jungen Paar an.

     

    Die Welt der Dynastien hat sich fast vollständig geändert. Der Hungrige Mann ist aus der Haft entlassen und erlangt Tag für Tag mehr Macht.

     

    Rosa und Alessandro müssen dem Hungrigen Mann das Handwerk legen, aber wie? Beide stoßen dank dem reichen Oligarchen Thanassos auf die Recherchearbeiten von Mori. Dank dessen Forschungen gelangt das Serum in die Hände der Clans und schafft somit eine weitere Einnahmequelle, die grenzenlos scheint.

     

    Das junge Paar wird getrennt und Rosa muss allein eine Reise in ihre Vergangenheit antreten.

     

    Zahlreiche Entscheidungen müssen getroffen werden und einzig die Liebe zu Alessandro und die Hoffnung auf ein normales Leben halten Rosa in der Spur. Diesem Alptraum muss endlich ein Ende gesetzt werden, doch es gibt noch eine weitere Macht, die es zu besänftigen gilt.

     

    Kai Meyer schafft mal wieder ein fulminantes Ende. Man hofft Seite um Seite, dass die Clans untereinander Frieden schaffen und die mafiösen Strukturen aufgebrochen werden.

     

    Doch wie gewohnt, kommt es ganz anders als man denkt. Die Besinnung zu sich selbst und der Glaube an eine uns allen unbekannte Macht, die über alles auf der Erde wacht, lässt dennoch ein wenig Hoffnung aufkommen.

     

    Alle Wege von Rosa und Alessandro führen die beiden zurück zum Ursprung.

  18. Cover des Buches Finstermoos  - Bedenke das Ende (ISBN: 9783785577516)
    Janet Clark

    Finstermoos - Bedenke das Ende

     (81)
    Aktuelle Rezension von: -Coco-

    Nun endlich erfahren wir, was es mit den ganzen Geheimnissen in Finstermoos auf sich hat! Doch finden die Freunde Maschas Mutter? Und kommen sie auch gut davon?

    Meinung:

    Der Schreibstil der vierten Runde in Finstermoos, ist wie auch in den anderen Bänden wirklich gut, jugendlich und schnell zu lesen. Das heißt, man kommt gut voran und kann die Rätsel endlich mit den Protagonisten lösen.

    Dieser Folgeband schließt spannend und nahtlos an seinem Vorgänger an, wobei die Spannung eigentlich immer vorhanden bleibt. Neben traurigen und gefährlichen Ereignisse, Enthüllungen und Erkenntnisse, ziehen die Freunde so gut es geht an einem Strang, um herauszufinden, wer ihnen denn an den Kragen will, und was nun wirklich passiert ist. So begeben sie sich eigenhändig auf Nachforschungen und müssen sich gegen vieles wappnen, das auf sie zukommt.

    Am Schluss überschlagen sich die Ereignisse, es kommt zu einem letzten gefährlichen Kampf und alle verschiedenen Puzzlestücke wurden zu einer ganzen Geschichte zusammengefügt! Menschen die man vorher anders einschätzte, entpuppten sich zu richtige Beschützern und Rettern oder zu den gefährlichsten Ganoven.

    Fazit:

    Ein toller, spannender und gelungener Abschluss der Reihe. Es passierten so viele verschiedene Dinge und es war wirklich toll. Auch die Auflösung fand ich wirklich geglückt und ich kann diese Reihe wärmsten weiterempfehle!


  19. Cover des Buches Nachts am Brenner (ISBN: 9783462050080)
    Lenz Koppelstätter

    Nachts am Brenner

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Der dritte Fall ist der bisher persönlichste für Commissario Grauner aus Südtirol.

    Als Kulisse dient der Brennerpass samt den zugehörigen Ortschaften, der Brennerautobahn und dem italienisch-österreichischen Grenzgebiet.

    Das erste im Buch erwähnte Verbrechen ist die brutale Hinrichtung eines hochbetagten Einheimischen. Bei der Erforschung dessen Lebensgeschichte dreht Grauner das Rad der Zeit immer weiter zurück, bis in das Jahr 1946…  In jenem Jahr nämlich geschahen ebenfalls geheimnisumwitterte Dinge rund um den Brenner. Als Grauner schließlich ein Koffer in die Hände fällt, der im Zusammenhang mit dem Mord an Grauners Eltern steht, sind da viele Spekulationen über einen möglichen Tathergang zu berichten und die dritte Krimi-Ebene ist eröffnet.

    Nicht nur Grauner ist verwirrt: Welche Stränge gehören denn nun wirklich zusammen, welche sind willkürlich aneinandergereiht?

    Als dann noch das Klarissenkloster ins Spiel kommt und Saltapepe nachts eine ungewöhnliche Entdeckung macht, sind so viele Nebenschauplätze eröffnet, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht…

    Fast 300 Seiten lang stochern die Ermittler in den wenigen Fundstücken, die sie entlang des Weges  finden konnten, immer wieder reiht sich ein anderes Indiz ein und widerlegt die vorherige Theorie,  neue Verdächtige kommen und gehen.

    Gut, dass am Ende der Fall mit allen losen Strängen noch einmal rekapituliert wird!

    Die ganz besondere Stärke des Buchs liegt (wieder) darin, ein Lokalkolorit zu schaffen, das ungeheuer plastisch wirkt, das authentische Protagonisten zeigt und menschelnde Ernittler. Das Rauschen der Autobahn habe ich im Ohr wie auch das Dunkel einer Augustnacht in den Bergen. Die Autobahn spielt mit, ebenso wie die kommerziellen Einrichtungen, die es tatsächlich auf der Höhe des Brennerpasses gibt.

    Der Erzählstil ist – wie immer – wunderbar und niemals platt. Ein wenig Durchhaltevermögen ist im Mittelteil gefragt, hier kommt die Spannung etwas zu kurz.

    Wieder ein Roman wie ein Kurzurlaub in Südtirol – geschrieben von einem echten Kenner.

    Klare Leseempfehlung für Südtirol-Fans und Freunde des gepflegten Regionalkrimis.

  20. Cover des Buches Wintertod (ISBN: 9783499271984)
    Thomas Nommensen

    Wintertod

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Kleine8310

    Lesegrund: 

    Für mich war "Wintertod" das erste Buch von Thomas Nommensen. Der Grund warum ich es gerne lesen wollte war der interessante Klappentext, der eine spannende Geschichte verspricht. 

     

    Handlung: 

    In diesem Kriminalroman bekommen es der Hauptkommissar Arne Larsen und seine Kollegin Mayla Aslan mit einem vielschichtigen Fall zu tun. Alles beginnt damit, dass auf einem verwilderten Friedhof in Berlin - Buch die Leiche einer Frau gefunden wird. Zeitgleich kommt es zu seltsamen Geschehnissen an einer Berliner Grundschule, denn hier schreibt ein Mädchen mehrfach "Hilfe" in ihr Aufsatzheft. Arne Larsen und seine Partnerin Mayla versuchen Zusammenhänge zu erkennen, wo es zu Beginn doch überhaupt keine zu geben scheint ... 

     

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Thomas Nommensen hat mir sehr gut gefallen. Dem Autor gelingt es mit Raffinesse und verschiedenen Erzählsträngen eine spannende Geschichte aufzubauen, die sich aber auch noch flüssig lesen lässt!

    haraktere: 

    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Ich mochte beide Ermittler gerne bei ihren Nachforschungen begleiten und was ich besonders gut fand war, dass es dem Autor gelungen ist eine ausgewogene Mischung aus dem Privatleben der Kommissare und den Ermittlungen/ Fällen zu schaffen. 

     

    Spannung: 

    Den Spannungsbogen hat Thomas Nommensen in dieser Geschichte wirklich gut gehalten. Ich habe lange Zeit mitgerätselt und durch die verschiedenen Handlungsstränge hatte ich stets Lust, die Geschehnisse weiterzuverfolgen. Lange Zeit herrscht eher eine unterschwellige Spannung, aber gerade diese hat, mir persönlich, gut gefallen!

     

    Emotionen:   

    Auch die Emotionen kommen in diesem Krimi nicht zu kurz. Was ich toll fand war, dass durch die verschiedenen Themen auch unterschiedliche Gefühle zum tragen kommen, die vom Autor auch größtenteils gut rübergebracht worden sind.

     

    "Wintertod" ist ein guter Krimi, der mich mit den sympathischen Ermittlern und der vielschichtigen Handlung überzeugen konnte! Krimi Fans zugreifen, bitte!

  21. Cover des Buches Die Buchmagier (ISBN: 9783404207473)
    Jim C. Hines

    Die Buchmagier

     (40)
    Aktuelle Rezension von: schacla

    Inhalt:
    Isaac ist ein ruhiger Bibliothekar. In einer verstaubten Bibliothek, sortiert und pflegt er die grösste Fantasy Abteilung der Stadt. Was jedoch niemand weiss, alles ist nur Tarnung. Isaac ist nämlich nicht nur ein Bibliothekar, sondern ein Buchmagier und Mitglied eines Geheimbundes, dessen Aufgabe es ist, die Menschen seit Jahrhunderten vor übernatürlichen Gefahren zu schützen. Als Buchmagier, kann Isaac die Magie der Bücher nutzen und aus ihnen verschiedene Gegenstände ziehen. Diese wundervolle Gabe wird er jedoch schneller brauchen als ihm lieb ist, denn irgendjemand oder irgendetwas will die Büchermagier vernichten.


    Meine Meinung:
    Ich liebe ja Bücher, jedoch auch Fantasy und Magie, daher ist dieses Buch wie für mich geschaffen. Der Schreibstil von Jim C. Hines hat mir sehr gutgefallen, auch wenn er in seiner Geschichte ein zackiges tempo drauf hat. Mir persönlich gefällt das sehr, denn ich mag bei Bücher in denen man die Welt retten sollte nicht, wenn man das Gefühl hat sie hätten noch die Ruhe weg und man hat noch Zeit für alles. Dies hat dieses Buch zum Glück nicht. Es kann jedoch sein, dass viele dieses Buch zu hektisch erscheint, da es wirklich eine gute Geschwindigkeit hat.

    Da die Geschichte aus der Sicht von Isaac geschrieben ist, kann man mitfühlen wie stressig es für ihn ist, denn man merkt wenn er müde ist und einfach nicht mehr kann. Man spürt jedoch auch seinen Willen, dies hat mir wirklich sehr gut gefallen.

    Allgemein bin ich ein grosser Fan von Isaac, ich liebte seinen Charakter seinen Humor und seine Gedanken. Ich fühlte mich ihm sehr nahe.
    Mehr Mühe hatte ich leider mit Lena, sie ist für mich einfach oft viel zu hibbelig und ihre Dreieckes Sache geht mir in diesem Buch so ziemlich auf den Senkel. Ich bin froh, dass sie mehrheitlich sich im Hintergrund abspielt, aber man merkt, sie ist da. Ich würd sagen, Lena ist süss, aber auch speziell.
    Doch nun kommt mein absoluter Lieblingscharakter, die kleine Spinne Klecks. Eigentlich hasse ich Spinnen, aber dieser kleine, süsse, freche Feuerball muss man einfach lieben.

    Die Geschichte selber fand ich natürlich auch toll. Es ist erstaunlich wie viele nützliche Sachen es in so Büchern gibt. Ich hätte nie gedacht wie cool so manche Sachen in unserer Welt wären.
    Obwohl ich mega euphorisch und totalbegeistert über dieses Buch berichte, gibt es einen kleinen Kritikpunkt. Ich hab bereits gesagt, dass dieses Buch ein rasantes Tempo drauf hat, und es ist voll von Spannung, daher muss ich zugeben, dass ich anschliessend vom Ende bisschen enttäuscht war, das Ende war im Vergleich zum Rest des Buches einfach bisschen Flach. Das fand ich sehr schade, dennoch finde ich dieses Buch klasse.

                                                                            
    Mein Fazit: Ein Muss für jeden Buch-, Magie- und Fantasy Liebhaber, wie ich. Daher muss der zweite Band schon schnell bei mir einziehen.

  22. Cover des Buches Die Mädchenwiese (ISBN: 9783548283531)
    Martin Krist

    Die Mädchenwiese

     (199)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Die alte Frau sieht alles kommen. Sie findet die grausam ermordeten Mädchen. Sie kennt ihren Mörder. Aber sie wird schweigen. Der kleine Junge bangt um seine verschwundene Schwester, denn er hat etwas gesehen. Er will reden, doch niemand hört ihm zu.
    Seit Alex Lindner vor Jahren seinen Dienst als Kommissar quittiert hat, lebt er zurückgezogen in der Provinz. Als auch hier ein Mädchen verschwindet, weiß er: Der Mann, den er damals vergeblich jagte, ist zurück. Diesmal muss er ihn fangen, denn der Blutzoll wird steigen.

    Dies ist nicht das erste Buch, das ich von dem Autor Martin Krist gelesen habe und ich finde, er hat hier einen packenden Thriller geschrieben, der mich in seinen Bann ziehen konnte und mir ein tolles Leseerlebnis bereitet hat, auch wenn es etwas dauerte, bis ich in die Geschichte gefunden hatte.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und da es keine holbrigen Formulierungen gibt, kam ich gut voran. Durch eine bildhafte Darstellung, konnte ich gut abtauchen.

    Mit den Charakteren tat ich mich etwas schwer. Das ist sicherlich Geschmackssache, aber mir waren sie nicht authentisch genug. Es gab für mich einfach zu viele Stellen, als dass ich mich hundertprozentig in sie hineinversetzen hätte können.

    Meiner Meinung nach transportiert das Cover genau die Stimmung, die das Buch umgibt, mir gefällt jedenfalls gut. Den Klappentext finde ich vielversprechend und er hält genau das, was er vorgibt: Spannung, Spannung, Spannung.

    Wegen der Charaktere gibt es von mir einen kleinen Abzug. Nichtsdestotrotz gefällt mir der Thriller sehr gut und ich kann ihn empfehlen. Ich vergebe vier Sterne.

  23. Cover des Buches VIRALS - Tote können nicht mehr reden (ISBN: 9783570401330)
    Kathy Reichs

    VIRALS - Tote können nicht mehr reden

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Isy75

    Tory Brennan  ist die Nichte der berühmten Anthropologin Temperance Brennan  und tritt hier in die Fussstapfen ihrer Tante. 

    Mit ihren Freunden ermittelt sie an einem alten Fall und stösst auf schwerwiegende Geheimnisse. 

    Ein Thriller für Jugendliche von Reichs ....aber auch für ihre" alten " Fans ein Genuss.

  24. Cover des Buches Todesspiele (ISBN: 9783426502990)
    Karen Rose

    Todesspiele

     (449)
    Aktuelle Rezension von: Sarah203

    Kurzfassung


    In einem Bunker stößt Ermittler Luke Papadopoulos auf die bestialisch zugerichteten Leichen mehrerer minderjähriger Mädchen. Sie alle wurden sexuell missbraucht, physisch und psychisch gequält und misshandelt. Schon bald wird klar, dass sie Opfer eines Menschenhändlerrings wurden, dessen Hintermännern die Flucht gelang. Die Spuren führen erneut nach Dutton, Georgia, jener Stadt, die so unzertrennlich mit dem Schicksal der Familie Vartanian verwoben ist. Luke Papadopoulos setzt alles daran, dieses Gewirr aus Eskapaden, Erpressungen und Gewalt zu entschlüsseln, zumal nun auch Susannah Vartanian, die attraktive Schwester seines besten Freunds Daniel, im Mittelpunkt der Ereignisse zu stehen scheint. Nach und nach wird deutlich, dass die Verbrechen der Vergangenheit und jene der Gegenwart zusammenhängen, und es Einwohner in Dutton gibt, die über all die Jahre hinweg ein perfides und nahezu undurchdringliches Netz aus Intrigen und Gewalt erschufen. Doch wer hält noch immer all die Fäden in der Hand, und wie kann man ihn stoppen? 


    Handlung


    Das dritte und letzte Buch der Vartanian-Reihe "Todesspiele" knüpft nahtlos an die Ereignisse des zweiten Buches an. Während Special Agent Daniel Vartanian sich von seinen schweren Verletzungen erholt, ermitteln sein bester Freund Luke Papadopoulos und sein Team fieberhaft den Verbleib der restlichen Opfer des Mädchenhändlerrings und versuchen, den Hintermännern auf die Spur zu kommen. Nach und nach wird klar: die aktuellen Geschehnisse hängen mit den Morden aus dem ersten und zweiten Band und darüber hinaus mit Ereignissen zusammen, die vor mindestens dreizehn Jahren ihren Lauf nahmen, und die erneut mit der Familie Vartanian verbunden sind.


    Charaktere


    Eigentlich gelingt es Karen Rose sonst leicht, den Charakteren ihrer Geschichten Leben einzuhauchen. Meist sind es Menschen mit Ecken und Kanten, deren Eigenheiten einem als Leser manchmal den letzten Nerv rauben und deren Handlungen und Gedankengänge nicht immer vollkommen nachvollziehbar sind. Doch das macht sie für mich normalerweise um so menschlicher. Leider verliert sich der Plot von "Todesspiele", ebenso wie der Vorgängerroman "Todesbräute" so sehr in einer Vielzahl von Akteuren, Verdächtigen und deren Verstrickungen, dass ich beim Lesen nahezu den Überblick verloren habe. Durch die schiere Anzahl an Protagonisten ist eine Charakterentwicklung leider oftmals nur rudimentär gegeben. Anders als in "Todesbräute" jedoch bekommen glücklicherweise die Hauptfiguren wieder etwas mehr Raum, so dass ein Mitfiebern, Mitleiden und Miterleben bei mir zwar nicht völlig ausblieben, jedoch bei weitem nicht so ausgeprägt waren wie bei den Büchern der Chicago-Reihe.


    Schreibstil


    Der Schreibstil von Karen Rose ist wie immer leicht zu lesen und hat keinerlei literarischen Tiefgang, doch das erwarte ich von einem (Lady)Thriller auch gar nicht. Ich möchte unterhalten werden und möchte das Prickeln der Spannung erleben. Dies gelingt in "Todesspiele" leider selten, denn die Handlung wirkt übertrieben konstruiert. Man kann sagen, dass bei den Einwohnern von Dutton nichts so ist wie es auf den ersten Blick erscheint und während der Ermittlungen das gesamte soziale Gefüge dieser Stadt auseinanderbricht. Jedes noch so schmutzige Geheimnis kommt ans Licht, jede noch so alte Verfehlung. 


    Fazit


    Auch in ihrem dritten Roman aus der Vartanian-Reihe, "Todesspiele", bleibt Karen Rose ihrem gewohnten Schema treu: zwei attraktive, intelligente und liebenswerte Menschen, jeweils beeinträchtigt durch mindestens einen schweren Schicksalsschlag, treffen zufällig aufeinander und fühlen sich magisch voneinander angezogen, während eine Verbrechensserie ihren Lauf nimmt und auch vor mindestens einer der Hauptfiguren keinen Halt macht. Errettet aus größter Gefahr, bekennen sich die beiden Personen zu ihren Gefühlen und schwören, sich nie wieder loszulassen. Wer diese Vorhersehbarkeit und die stets zugrundeliegenden Liebesgeschichten innerhalb eines Thrillers mag, der ist mit einem Ladythriller von Karen Rose im Allgemeinen gut bedient. Erfreulicherweise nimmt dieses Mal die Liebesgeschichte der beiden Hauptprotagonisten nicht allzu großen Raum ein, auch die sonst oftmals schwülstigen Sexszenen sind nahezu nicht existent. Nachdem ich bereits alle sechs Bände der Chicago-Reihe und die ersten beiden Bände der Vartanian-Reihe gelesen habe, muss ich dennoch sagen, dass "Todesspiele" für mich zwar etwas stärker als der zweite Band "Todesbräute" ist, jedoch bei weitem nicht an die Dynamik und Raffinesse der Romane der Chicago-Reihe heranreichen kann. Dies liegt vor allem an der schieren Anzahl an Protagonisten, den häufig schwach gezeichneten Charakteren und dem sehr, sehr konstruierten Plot. Die Enthüllung der Hintermänner all dieser Verbrechen und vor allem die Aufklärung der zugrundeliegenden Kausalitäten ist für mich mehr als unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen.

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