Bücher mit dem Tag "brutal"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "brutal" gekennzeichnet haben.

915 Bücher

  1. Cover des Buches Paper Princess (ISBN: 9783492060714)
    Erin Watt

    Paper Princess

     (2.152)
    Aktuelle Rezension von: Nitsa

    Das Buch hat mich gefesselt und ich konnte es nicht beiseite legen. Innerhalb kürzester Zeit habe ich alles drei Bände durchgelesen. Auf eine spannende und aufregende Handlung folgte direkt die nächste und man flog praktisch durch die Seiten. Mir hat Ellas Charakter sehr gut gefallen, sie ist eine Überlebenskünstlerin. Obwohl sie bei den Royals nicht willkommen ist, bleibt sie stark. Auch in der Schule lässt sie sich nicht unterkriegen. Es ist richtig schön mit anzusehen, wie sich Ella langsam in die Herzen der Royal-Brüder und vor allem in das von Reed schleicht. Durch Ella halten die Brüder mehr denn je zusammen und sie werden langsam zu einer richtigen Familie.

  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.418)
    Aktuelle Rezension von: Haddon

    Die Welt in Das Lied von Eis und Feuer ist sehr interessant und mysteriös. Es gibt viele Geschichten, Geheimnisse, gute Charaktere, spannende Kämpfe, mystische Kräfte, leidenschaftlich beschriebene Emotionen. Was will man mehr? Ich freue mich auf den nächsten Teil.

    Wer es also noch nicht gelesen hat: Lies. Dieses. Buch.

  3. Cover des Buches Die Bestimmung (ISBN: 9783570309360)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung

     (6.494)
    Aktuelle Rezension von: Elite1304

    Bestimmt hat inzwischen jeder diese Reihen gelesen, aber ich kenne und liebe nur die Filme.

    Eigentlich lese ich Bücher ungern, wenn ich die Filme schon kenne, aber ich habe sie schon lange nicht mehr gesehen. Daher dachte ich, nun könnte ich ja mal die Bücher anfangen zu lesen.

    Man merkt total, dass es ein Jugendbuch ist. Der Schreibstil ist absolut charakteristisch dafür. Es hat mir total gut gefallen, auch wenn ich den Ablauf der Story eigentlich schon kenne. Im Übrigen sind die Abweichungen zum Film total minimal in diesem Teil. Allerdings ist es natürlich so, dass ich die Schauspieler vor mir sehe, wenn die einzelnen Personen in der Geschichte auftauchen.

    Äußerlichkeiten weichen von der Beschreibung ab. Hätte ich erst die Bücher gelesen, wäre ich vielleicht über die Wahl der Schauspieler nicht so glücklich gewesen.

    Generell zur Grundidee: Genau wie die Tribute von Panem wird hier eine Welt, eine Regierung erschaffen, in der Menschen in verschiedene Gruppen unterteilt werden um miteinander leben zu können. Hier sind es Fraktionen, die alle eine unterschiedliche Bedeutung und differenzierte Lebensweisen haben. So gibt es die Furchtlosen, die Ehrlichen, die Neugierigen, die Selbstlosen und die Naturverbundenen. Jeder wird in eine dieser Fraktionen hinein geboren und entsprechend erzogen, aber sobald der 16. Geburtstag da ist, wird man zu einem Eignungstest geschickt. Während des Tests wird man in eine Simulation geschickt, in der verschiedene Entscheidungen zu treffen sind. Diese Handlungen sollen letztlich aufdecken, welcher Fraktion man angehört. Bei Beatrice Prior ist es allerdings nicht so. Ihre Werte schwanken zwischen drei Fraktionen, sodass sie als Unbestimmte eingestuft werden müsste. Weil aber diejenige, die die Simulation leitet, über die Gefahr der Unbestimmten Bescheid weiß, stuft sie Beatrice in ihrer gebürtigen Fraktion ein.

    Dennoch hat jeder Jugendliche die Wahl bei seiner Fraktion zu bleiben, oder aber eine andere zu wählen. 

    Beatrice liebt ihre Familie und vieles was sie sie gelehrt haben, aber sie bewunderte immer die furchtlosen Ferox. Und so entscheidet sie sich für die Fraktion und verlässt ihre Familie vorerst. Sie bekommt bei den Ferox Freunde und lernt Four kennen, ihren Ausbilder. Aufgrund verschiedener Umstände kommen sie sich näher und verlieben sich ineinander. 

    Beatrice muss sich vielem stellen in diesem Teil: ihrem eigenen Mut, ihren Gefühlen für Four, der Wahrheit über die Regierung unter dem Einfluss der Ken bei den Ferox. Noch dazu darf niemand wissen, dass sie eine Unbestimmte ist. Ihre größte Gefahr in diesem Teil ist Jeanine, die Vorsitzende der Ken. Denn viele Menschen wehren sich gegen die Unterteilung in Fraktionen, andere wollen selbst an die Macht. Viele verstehen nicht, warum ausgerechnet die Alturan, Tris Familie, im Vorstand der Regierung ist. So bricht ein unvermeidlicher Krieg aus, in dem Tris ihre Eltern verliert. Es war so  schockierend das zu lesen. Es tat mir so leid. Ich hab so gehofft, dass es hier eine  Abweichung zum Film gibt, leider nicht. 

    Man fühlt immer mit Tris, weil die gesamte Story aus ihrer Perspektive erzählt ist.

    Es ist interessant zu lesen, wie die Welt dargestellt ist und wie das System zu bröckeln beginnt.

    Ich persönlich habe schon sehr viele Bücher gelesen und natürlich stellt man irgendwann fest, dass die Charaktere (besonders die Hauptprotagonisten) sich immer wieder ähneln. Es ist oftmals derselbe Typ Mensch, deshalb war ich regelrecht geplättet von Beatrice´s Charakter. Sie ist ein total spezieller Typ Mensch und ich finde es so schön, mal aus der Perspektive von einem ganz anderen Charakter zu lesen. Tris mag keine Schwäche und hat nicht immer Mitgefühl. Sie weint, wenn andere vielleicht nicht weinen würden. Sie ist furchtlos und hat eher Ängste, die andere vielleicht nicht haben. 

    Auch, wenn die Bücher schon schon alt sind, ist es auch heute noch eine klare Leseempfehlung.

  4. Cover des Buches Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit (ISBN: 9783442480623)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

     (3.663)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Band zwei, es geht weiter mit Tris und Four.

    Es war ein sehr spannender und unterhaltsamer zweiter Band. die Geschichte geht nahtlos weiter und es gibt keine Wiederholungen oder Stellen in denen sich die Geschichte irgendwie gezogen hat. man lernt die Charaktere besser kennen und erfährt noch ein wenig mehr über Fours Vergangenheit. E sgibt auch viele brutale Szenen und es sterben viele Leute, das hat mich irgendwie bei jedem Tod aufs neue geschockt, da ich dachte ; jetzt waren es aber genug... 

    Zwischen den beiden Protagonisten kommen, aufgrund einiger Geschehnisse Zweifel auf und es gibt etwas Liebesdrama, ansonsten geht es von einer Szene zügig in die nächste und zum Schluss gibt es einen fiesen Cliffhänger... ach ich muss sofort weiter lesen, bin gespannt wie es weiter geht ;)

    Für alle die den ersten Teil mochten, die Geschichte geht in gleichem Stil weiter...

  5. Cover des Buches Ich bin die Nacht (ISBN: 9783404169238)
    Ethan Cross

    Ich bin die Nacht

     (1.160)
    Aktuelle Rezension von: RondaInMarrakesch

    Ich war wirklich enttäuscht und musste mich zum Weiterlesen zwingen. Es gab wirklich nur 2-3 sehr spannende Teile aber meist fand ich mich in einem schlechten Krimi wieder. Auch die Gespräche untereinander waren sehr übertrieben und zu weit in die Länge gezogen. Die Geschehnisse waren hingegen viel zu schnell aneinander gereiht, sehr unrealistisch und sinnlos. Ich als großer Beckett-Fan würde es auf keinen Fall weiterempfehlen…

  6. Cover des Buches Legend (Band 1) - Fallender Himmel (ISBN: 9783785579404)
    Marie Lu

    Legend (Band 1) - Fallender Himmel

     (2.239)
    Aktuelle Rezension von: 79yvi

    Mir war danach und so habe ich mich seit langem einmal wieder in eine Jugend-Dystophie gestürzt. „Legend – Fallender Himmel“ wurde nach dem Release sehr gehyped und ich kann das, nachdem ich nun den ersten Band gelesen habe, gut verstehen. Marie Lu erzählt Days und Junes Geschichte sehr eingängig und spannend. Auch die beiden Charaktere haben mir richtig gut gefallen, sie haben Herz und Verstand. Junes Entwicklung, das Hinterfragen der Methoden des Regimes und ihre aufkeimende Skepsis fand ich sehr glaubwürdig. Es passiert nicht von Heute auf Morgen, sondern ist ein längerer Prozess. Und Day ist eben Day, absolut loyal und wahnsinnig sympathisch. Das Einzige, mit dem ich nicht ganz so glücklich bin, ist, dass Day und June auftretende Probleme immer sehr schnell gelöst bekommen. Nichtsdestotrotz bin ich neugierig, wo der Weg der beiden hinführt. „Legend – Schwelender Sturm“ liegt schon bereit, um das in Erfahrung zu bringen.  

  7. Cover des Buches Der Heimweg (ISBN: 9783426281550)
    Sebastian Fitzek

    Der Heimweg

     (885)
    Aktuelle Rezension von: Sandra8811

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
     Ich liebe die Bücher von Sebastian Fitzek, da werde ich mich auch nicht vorm Heimweg versperren.

    Cover:
     Ein totaler Blickfang, das schwarze Buch mit dem silbern schillernden Aufdruck. Ich finde es sehr gelungen, direkt erkennbar als Psychohriller.

    Inhalt:
     Jules Tannberg arbeitet beim telefonischen Begleitservice. Seine Aufgabe ist es, verängstigten Personen per Telefon nachts Beistand auf dem Heimweg zu leisten und ggf. Hilfe zu organisieren. Bisher befanden sich die Personen mit denen Jules telefonierte nicht ernsthaft in Gefahr, das ändert sich jedoch, als er Klara telefoniert. Ihr Mörder hat ihr ein Ultimatum gestellt, bis zu welchem Tag sie ihren Mann töten sollte, ansonsten ist sie tot – dieser Tag ist heute…

    Handlung und Thematik:
     Ich hatte bislang noch keine Ahnung, dass es eine Begleithotline gibt, finde die Idee jedoch sehr genial. Sebastian Fitzek ist es gelungen, nicht nur die Thematik an sich näher zu bringen, sondern auch noch einen Mörder zu integrieren, der die gesamte Handlung super spannend machte. Was jedoch beachtet werden sollte ist, dass hier auch das Thema häusliche Gewalt eine große Rolle spielt. Wer ein Problem damit hat, sollte das Buch nicht lesen.

    Charaktere:
     Da das Buch sowohl aus Jules als auch aus Klaras Sicht geschrieben ist und sich die Perspektiven ändern, lernt man beide gut kennen. Die Charaktere hatten die notwendige Tiefe und ich mochte beide sehr gern.

    Schreibstil:
     Wie jedes Fitzek Buch hat auch dieses wieder ab der ersten Seite gefesselt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Der super spannende Handlungsstrang und die brutalen Beschreibungen sind für mich mittlerweile Fitzek-typisch. Dieses Mal fand ich die Story aufgrund des Themas sogar noch mitreißender als andere Fitzek’s. Das Buch war auf keiner Seite langweilig. Auch die Vergangenheits-Passagen passten sehr gut rein und man merkte wie sehr sich Jules und Klara ähnlich sind.

    Persönliche Gesamtbewertung:
     Wen häusliche Gewalt triggert, der sollte die Finger von diesem Buch lassen, da es echt brutal ist. Der Heimweg ist wieder ein sehr gelungenes Werk von Sebastian Fitzek, welches mich bis zum Schluss nicht losgelassen hat.

  8. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783426503751)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.307)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Der Hintergrund in Schwarz- und Gelbtönen harmoniert sehr gut und ist passend für einen Thriller.

     

    Klappentext: Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken. Er spielt es mit deinen Kindern. Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden. Doch deine Suche wird ewig dauern. Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

     

    Meinung: Es ist bereits das zweite Mal, dass ich dieses Buch lese. Grund dafür ist Fitzeks neuestes Werk „Playlist“, bei dem empfohlen wird, die Vorgänger zu kennen. Da es schon mehrere Jahre her ist, dass ich die beiden Augen-Teile gelesen habe, wollte ich das nun nachholen, bevor ich mit „Playlist“ beginne. Zum Schreibstil des Autors kann ich nur sagen, es ist einfach ein typischer Fitzek. Spannend, kurzweilig und mit einer gewissen Portion Sarkasmus. Ich bin gut in die Geschichte rund um den Familienvater Alexander Zorbach reingekommen, wobei ich sehr schockiert war, wie wenig von diesem Buch bei mir hängengeblieben ist. Das heißt aber nicht, dass „Der Augensammler“ nicht im Gedächtnis bleibt … Mein Erinnerungsvermögen ist da ein sehr schlechtes Beispiel.

    Gemeinsam mit der mysteriösen Alina Gregoriev macht Zorbach Jagd auf den Augensammler. Dabei bleibt die Spannungskurve hoch – für meinen Geschmack sogar etwas zu hoch. Was ich damit sagen will: Fitzek verwendet Twists ohne Ende. Bei vielen seiner Bücher funktioniert diese Taktik auch gut, aber hier war es mir schon zu auffällig. Sobald ich mich mit einer neuen Situation abfinden konnte, wurde wieder alles über den Haufen geworfen. Eine hochspannende Szene jagte die nächste. Für mich persönlich etwas zu viel des Guten.

    Die Protagonisten sind stimmig und mit Zorbach konnte ich richtig mitfiebern. Er war mir sympathischer als Alina.

    Was Polizeigewalt angeht, hat der Autor hier sehr dick aufgetragen. Bei einigen Szenen fand ich es übertrieben, aber im Nachhinein betrachtet muss man sagen, dass er damit gar nicht mal so weit von der Realität entfernt ist. Für die Geschichte an sich wäre ich jedoch mit weniger eher zufrieden gewesen.

    Die Auflösung: Auch hier ist Fitzek bekannt dafür, im letzten Moment nochmal alles neu zu ordnen. Teilweise ist ihm das auch gelungen, was mir sehr gut gefallen hat! Das Motiv des Täters war … okay. Ich hätte mir mehr erwartet, aber ich kann trotzdem behaupten, dass ich mit dem Ende im Großen und Ganzen zufrieden bin.

    „Der Augensammler“ ist ein gelungener Psychothriller, der an manchen Stellen zu dick aufträgt und somit nicht zu meinen absoluten Lieblingswerken von Fitzek gehört. Dennoch lesenswert und verdiente 4 Sterne!

  9. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.214)
    Aktuelle Rezension von: HeikoHentschel

    Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte. Vermutlich haben all die positiven Stimmen, die ich seit Erscheinen des Buches gehört habe, meine Erwartungen in unerreichbare Höhen geschraubt. Deshalb versuche ich objektiv zu bleiben. Das Buch besticht durch eine klare Sprache, solide Figuren und faszinierende Details zur forensischen Anthropologie. Letzteres ist das, was mich bei der Stange gehalten hat. Das war das Neue, das Faszinierende an "Die Chemie des Todes". Die Handlung, die Ermittlung an sich, ist im Vergleich unspektakulär, aber am Ende stimmig. Deshalb überlege ich, mir den Folgeband zuzulegen.

  10. Cover des Buches Children of Blood and Bone – Goldener Zorn (ISBN: 9783841440297)
    Tomi Adeyemi

    Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

     (456)
    Aktuelle Rezension von: Roxy_00013

    komplexer einstieg danach jedoch voll toll
    Von Tomi Adeyemis Roman hatte ich schon viel gehört und immer mit mir gerungen ob ich es nun kaufen soll oder lieber nicht. Schlussendlich hat mich dann das Cover dazu gebrach es einfach haben zu müssen und ja was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht - im Gegenteil!
    Die tolle Sprache zieht einen sofort in die Geschichte und das rasante Erzähltempo lässt die Seiten nur so dahin fliegen. Obwohl ich zu beginn richtig Mühe hatte um in die Geschichte einzusteigen, da es so viele neue Begriffe sind von Völker, Orten, Menschen und und und.
    Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte oft unvorhersehbar ist und ich habe mich beim Lesen oft gefragt, wie ich selbst an Zélies, Amaris oder Inans Stelle gehandelt hätte. Das Ende war ein richtiger Wow-Moment und ich musste mir den zweiten Teil einfach kaufen.
    Tomi Adeyemi schafft es mit der afrikanischen Mythologie (wie ich herausgefunden habe) und viel Magie eine ganz neue Welt zu kreieren, die man so noch nicht gelesen hat.
    Klare Leseempfehlung und top Highlight im Januar

  11. Cover des Buches Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 1) (ISBN: 9783548281094)
    Chris Carter

    Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 1)

     (1.443)
    Aktuelle Rezension von: mrsmietzekatzemiauzgesicht

    MEINE MEINUNG


    Die Bücher von Chris Carter werden mir immer empfohlen, wenn ich auf der Suche nach einem harten Thriller bin. Ich kenne schon ein anderes Buch von ihm und finde gut, dass die Bücher unabhängig voneinander lesbar sind. Der allererste Fall von Hunter und Garica hat mir gut gefallen und ich sag dir auch warum.



    Der Schreibstil von Chris Carter hat mir sehr gut gefallen. Ich wurde gut unterhalten und bin nicht auf die Identität des Mörders gekommen. Das Buch war auf keiner Seite langweilig!


    Eine furchtbar entstellte Leiche wird in einem verlassenem Haus mitten im Nirgendwo gefunden. Der Killer hinterlässt keine DNA und auch sonst keine Spur. Der Getöteten wurde ein Zeichen in den Nacken geritzt. Das Zeichen kommt dem Ermittler Robert Hunter sehr bekannt vor. Doch der Mörder, der seine Opfer mit dem Doppelkreuz markiert, wurde bereits geschnappt und hingerichtet. Schon damals kam Hunter etwas faul vor an dem plötzlichen Lösen das Falls, doch nun ist es gewiss: der wahre Täter ist noch auf freiem Fuß und er scheint das Töten wieder aufgenommen zu haben.


    Ermittler lernt man in Thrillern nie so recht kennen, finde ich. Aber hier ist das anders. Von Hunter erfährt der Leser viel. Viel wird aus seiner Vergangenheit preisgegeben: Wunderkind, Überflieger, Außenseiter, Einzelgänger, später Frauenmagnet. Ich mag ihn gerne und auch seinen jungen Partner.


    LESEEMPFEHLUNG


    Eines der ältesten Bücher die ich je gelesen habe. Vorm Lesen wusste ich auch nicht, dass es sich um den ersten Band handelt. Ich habe das Lesen sehr genossen und wurde von Anfang bis Ende gut unterhalten bzw. im Atem gehalten. Das Buch ist spannend, dramatisch und ein unvorhersehbares Ende. Ich bin jedenfalls nicht auf den Täter gekommen.


  12. Cover des Buches Abgeschnitten (ISBN: 9783426510919)
    Sebastian Fitzek

    Abgeschnitten

     (2.026)
    Aktuelle Rezension von: LovelyReader-

    Tatsächlich war das hier mein aller erster Thriller den ich gelesen habe, und Fitzek sowie Tsokos haben mich nicht enttäuscht! 🤩

    Das Buch fesselt den Leser schon ab dem ersten Kapitel, in dem ein Mädchen einem Fremden- welcher sich in der späteren Geschichte als Danny, einen krankhaften Stalker, entpuppt- ins Gesicht schießt. Da auf diese Handlung erst gegen Mitte des Thrillers wieder eingegangen wird, lässt das den Leser unwissend zurück, wie diese Szene mit der fortführenden Handlung im Zusammenhang steht.

    Die einzelnen Charaktere und ihre jeweiligen Gefühle werden sehr detailliert und lebhaft beschrieben, sodass man sich sehr schnell in diese hineinversetzen kann. Vor allem Herzfelds Monologe sowie Gefühle ließen mich mitfühlen, wie schmerzhaft und traumatisch es sein muss, sein Kind zu verlieren. Auch Sadlers Gedanken und Gefühle werden gegen Ende nochmal dem Leser geschildert, um die krankhafte Persönlichkeit des Killers und Vergewaltigers wiederzugeben. Nun, es ist schwer den spannendsten Moment aus dieser Geschichte raus zu suchen, weil mich die komplette Handlung nicht das Buch aus der Hand legen ließ. Die beiden Autoren haben wirklich einen guten Job abgeliefert was das ausbauen der Beziehungen der Figuren angeht- von der Freundschaft zwischen Edler und Linda bis hin zu der von Herzfeld und Ingolf.

    Ich empfehle dieses Buch weiter, allerdings nicht an Leser die Probleme mit Blut oder sonstigem haben- denn dieser Thriller enthält fast durchgängig verstörende und blutige Szenen, die nicht so schön für die eigene angeregte Fantasie sind. 


  13. Cover des Buches Der Augenjäger (ISBN: 9783426503737)
    Sebastian Fitzek

    Der Augenjäger

     (2.124)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Wie schon beim Vorgänger „Der Augensammler“ besitzt dieses Werk ein Cover in Schwarz- und Gelbtönen. Mir gefällt das sehr gut, das große Auge in der Mitte ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Eyecatcher“. Auch die Idee mit den Augen-Selfies der Fans auf der Innenseite des Buches ist gelungen umgesetzt worden!

     

    Klappentext: Dr. Zarin Suker lebt ein psychopathisches Doppelleben. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Doch seine Leidenschaft gilt den Patientinnen der Nacht: Im Keller seiner Klinik entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider, bevor er sie vergewaltigt – und laufenlässt. Bisher haben alle Opfer Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein – und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen. Daraus befreien könnte sie einzig ihr Freund Alexander Zorbach, der jedoch noch längst nicht am Ziel seiner Alpträume ist …

     

    Meinung: Wie schon den Vorgänger habe ich auch „Der Augenjäger“ bereits zum zweiten Mal gelesen, um besser in „Playlist“ reinzukommen. Ich konnte mich teilweise an die Handlung erinnern, viele Details hatten mich dann aber doch wieder überrascht.

    Der Schreibstil Fitzeks liest sich angenehm und wieder war ich sofort von den Geschehnissen rund um Zorbach gefesselt. Der sympathische Hauptprotagonist versucht seit dem Mord an seiner Frau, den gemeinsamen Sohn Julian zu finden, der vom Augensammler entführt wurde. Ob der Junge noch am Leben ist, wird vorerst nicht verraten. Zorbach lässt nichts unversucht und begibt sich gleich zu Beginn der Geschichte in eine katastrophale Lage. Typisch Fitzek. Dem Autor gelingt es hier sehr gut, die Spannung zu halten.

    Die Perspektive wechselt zu Alina, mit der ich schon im Vorgänger nicht so richtig warm wurde. Ihre Kapitel sind dennoch spannend geschrieben, wobei ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte.

    Insgesamt empfinde ich „Der Augenjäger“ als gelungenen Nachfolger, der aber leider in mehreren Punkten nicht überzeugen konnte.

    Achtung! Die folgenden Erläuterungen enthalten Spoiler, verraten jedoch nicht das Ende der Story: Schade fand ich, dass auf den Charakter Iris nicht näher eingegangen wurde. Ihre Motive waren für meinen Geschmack unzureichend ausgearbeitet. Dann fand ich es unrealistisch, dass Alina trotz schwerer körperlicher Verletzung zusammen mit einem vor Kurzem „operierten“ Opfer nicht ins Krankenhaus gebracht wurde, sondern mit gebrochenen Rippen von Zorbach auf ihren Wunsch hin auf der Straße abgesetzt wurde, um in die nächste Katastrophe zu spazieren. Zorbachs körperliche „Verwandlung“ kam auch etwas zu schnell. Natürlich gibt es Fälle, in denen Menschen in Extremsituationen gewaltige Leistungen vollbringen, vor allem, was körperliche Kräfte angeht. Jedoch waren es mir hier einfach zu viele. Trotz lebensbedrohlicher Verletzungen stellen sich die Protagonisten der nächsten Hürde, aus der sie wiederum geschädigt hervorgehen – und immer weitermachen. Auch die Auflösung mitsamt Motiv wirkte ein wenig an den Haaren herbeigezogen.

    Insgesamt konnte mich „Der Augenjäger“ gut unterhalten, er kommt aber leider nicht an andere Werke des Autors heran. Aufgrund vieler Ungereimtheiten vergebe ich gute 3 von 5 Sternen.

  14. Cover des Buches Die stille Bestie (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 6) (ISBN: 9783548287126)
    Chris Carter

    Die stille Bestie (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 6)

     (541)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    In „Die stille Bestie“ ermittelt Detectiv Robert Hunter in seinem persönlichsten Fall. Das Buch wurde von dem US-amerikanischen Autor Chris Carter geschrieben und ist 2015 als eBook und Taschenbuch im Ullstein Taschenbuch Verlag (Ullstein Buchverlage) erschienen. „Die stille Bestie“ ist der sechste Band der „Hunter und Garcia“ Reihe.

    Die „Hunter und Garcia“ Reihe ist für ihre detailreichen Beschreibungen von Brutalität und menschlichen Abgründen bekannt. Die Bücher sind definitiv nichts für zartbesaitet Leser und bisher hatte ich immer gedacht ich wäre abgehärtet. An den letzten Thriller, der mich schocken konnte, kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern, weil es so lange her ist. „Die stille Bestie“ hat mich geschockt und ich gebe ehrlich zu, dass ich das Buch mehrmals pausiert habe, weil mir die Beschreibungen zu heftig wurden.

    Detectiv Robert Hunter wird in seinem sechsten Fall vom FBI um Unterstützung gebeten. Das FBI hält eine Person fest, die Robert noch aus seiner Studienzeit kennt. Lucien Folter wird des Mordes verdächtigt und ist nur bereit auszupacken, wenn er mit Hunter reden darf.

    Neben dem Kriminalfall dreht sich ein durchaus nennenswerter Teil der Geschichte um Hunters Vergangenheit. Viele Momente aus seiner Vergangenheit, die bereits in den fünf Vorgängerbänden immer wieder erwähnt wurden, werden nun deutlich detaillierter erklärt. Besonders interessant fand ich dabei Hunters seelisches Empfinden, das dem Leser wie ein offenes Buch präsentiert wird.

    In diesem Buch geht es nicht darum wer der Täter ist. Dieses Frage ist bereits nach einem Viertel des Buches geklärt. Es geht vielmehr um die Frage, warum ein Mensch zum Mörder wird. Chris Carter entführt seine Leser in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele und am Ende habe ich mir tatsächlich die Frage gestellt, wie realistisch das Ganze eigentlich ist. Gibt es irgendwo da draußen Menschen wie Lucien Folter? Ich kann mir vorstellen, dass es solche Menschen gibt, weil wissen wir wie Psychopathen ticken?

    Die deutsche Übersetzung von Chris Carters Schreibstil ließ gewohnt flüssig lesen und die Wortwahl hat wie immer perfekt zum Genre gepasst. Das Buch wird aus unterschiedlichen Sichten erzählt. Die Geschichte wurde in der dritten Person geschrieben.


    Fazit

    Ein Thriller, der unter die Haut geht und einem schlaflose Nächte bereitet.

  15. Cover des Buches Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland (ISBN: 9783764532345)
    Christina Henry

    Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland

     (506)
    Aktuelle Rezension von: Jacqui_loves_books

    Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland von Christina Henry 🐰

    Das war mein erstes Fantasy Buch seit vielen Jahren und ich muss sagen, ich hab es sehr geliebt ❤

    Anfangs habe ich mir etwas schwer getan in das Buch rein zu kommen, was aber denk ich dran lag dass ich so lange kein Fantasy gelesen habe. Aber nach ein paar Seiten war man sofort in der Story drin und ich konnte es auch nicht mehr aus der Hand legen 🐰

    Der Schreibstil von Christina ist aber sehr flüssig und verständlich zu lesen ♡ 

    Die Charaktere Alice und Hatcher sind mir auf Anhieb sehr sympathisch gewesen und ich konnte mich sehr gut in sie rein versetzen. Ich fand sie sehr authentisch und habe ihre Handlungen nie in Frage gestellt oder unpassend gefunden. 

    Die Handlung selbst ist sicherlich nicht für jeden etwas und man darf hier nicht zu zart beseitet sein, da schon auch schlimmere Themen wie Mädchenhandel / Vergewaltigung / Gangs behandelt werden. Wo ich zu meinem einzigen Kritikpunkt komme bei diesem Buch -> Es hat keinerlei Triggerwarnung ! Viele würden diese Themen triggern und da ist es sehr schade, dass man nicht darauf vorbereitet wird.

    Die Geschichte im Ganzen habe ich sehr geliebt und das Cover finde ich absolut fantastisch! 

    Freue mich schon sehr auf den zweiten Teil und weitere Bücher von Christina Henry 🥰

    Auf alle Fälle jetzt schon ein Jahreshighlight für mich 📚📚

  16. Cover des Buches Der Totschläger (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 5) (ISBN: 9783548285764)
    Chris Carter

    Der Totschläger (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 5)

     (565)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Inhalt
    Band 5 der bisher 12 teiligen Hunter-Reihe
    -Kann unabhängig von einander gelesen werden-

    Was macht die Hunter Reihe so besonders oder worin unterscheidet sich ein Chris Carter Thriller von anderen ?

    Meiner Erfahrung nach, nach bisher 5 gelesenen Fällen ist bei Chris Carter der Action Faktor recht hoch, man bekommt sehr oft mit wie das Opfer noch leidet, ums Leben kämpft, ein Countdown abläuft und man vorher noch das Rätsel lösen muss, um das Opfer zu retten und den Killer zu schnappen. 

    Es fühlt sich schon fast wie ein eigener Escape Thriller an, man rätselt mit, sammelt Hinweise und ist als stiller Beobachter ganz nah am Fall. 

    Die Story wird auch nicht von Beziehungsproblemen und wenig Privatleben des Ermittlers verlangsamt. 

    Auch brauchst du nicht lange warten bis die nächste Spannung einsetzt und genau das macht es so spannend und besonders! 

    Kein langes warten, kreative Ideen und ein kleiner Lerneffekt durch Aufklärungen von Hunter die mit eingestreut werden.

    Diesmal spielt der Serienkiller wieder mit den Ermittlern , die Ermittler müssen live übers Internet mitverfolgen wie der Mörder sein Opfer leiden lässt und spielt sein Spiel mit ihnen.

    Der Titel ist leider wieder sehr ungünstig gewählt, also da sollte die Übersetzung bitte besser werden. Es passiert nichts was man als Totschläger definieren könnte 😅 Das hat mal wieder nichts mit der Story zu tun, deshalb kann ich jeden nur empfehlen, dann doch den Klappentext zu lesen oder Spoilerfreie Rezensionen zu überfliegen. 

    Im Original heißt es One by One, wie man daraus der Totschläger machen kann ist mir wie bei manchen anderen Hunter Titeln ein Rätsel. Dann nimmt doch einfach den englischen Titel ! Aber das nur so am Rande.

    Mein Fazit

    Sehr brutal und man fiebert richtig mit!
    Wer Action in Thrillern sucht und Brutalitäten abhaben kann ist hier genau richtig ! 👍🏻
    5*

  17. Cover des Buches Zerschunden (ISBN: 9783426517895)
    Michael Tsokos

    Zerschunden

     (382)
    Aktuelle Rezension von: Lisaleseratte

    Ein Serienkiller, der europaweit in den nahegelegenen Flughäfen sein Unwesen treibt. Seine Opfer sind reife ältere alleinstehende Frauen. Er mordet brutal und hinterlässt seine persönliche Widmung auf seinen Opfern. Rechtsmediziner Fred Abel vom BKA Berlin ermittelt auf Hochtouren und ist dem Täter dicht auf den Fersen. Sein Freund aus früheren Zeiten sitzt als möglicher Täter unschuldig im Gefängnis, währenddessen seine Tochter im Sterben liegt. Schafft es Abel, die Unschuld seines Freundes zu beweisen und Vater und Tochter rechtzeitig zusammen bringen bevor sie stirbt?


    Ein True-Crime Thriller, der höchste Konzentration erfordert. Ich habe etwas Zeit gebraucht, um in die Handlung einzusteigen, dadurch ist der Lesefluss etwas gehemmt gewesen. Die wechselnden Handlungsorte sorgten für Spannung und Abwechslung. In der Mitte baute sich bei mir die Spannung ab, da irgendwie zu viel Geplänkel ist. Die Figur Abel wirkte sehr authentisch, da der Leser auch private Einblicke erhält. Die Mischung zwischen etwas Humor und Ernsthaftigkeit gefiel mir sehr gut. Zum Ende hin baute sich auch die Spannung wieder auf. Die Erläuterungen auf den letzten Seiten sind sehr interessant und erschreckend, da die Geschichte zum Teil der Wahrheit entspricht. 

    Psychothriller Fans kommen voll auf ihre Kosten. 

  18. Cover des Buches Der Vollstrecker (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 2) (ISBN: 9783548281100)
    Chris Carter

    Der Vollstrecker (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 2)

     (941)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    In „Der Vollstrecker“ ermittelt Detectiv Robert Hunter und sein Partner Detectiv Carlos Garcia in einem Fall, der sie in die Vergangenheit führt. Das Buch wurde von dem US-amerikanischen Autor Chris Carter geschrieben und ist 2011 als eBook und Taschenbuch im Ullstein Taschenbuch Verlag (Ullstein Buchverlage) erschienen. „Der Vollstrecker“ ist der zweite Band der „Hunter und Garcia“ Reihe.

    Auch der zweite Fall für Hunter und Garcia kommt mit einem sehr detailliert beschriebenen Kriminalfall daher. Wer brutale Mordfälle liebt, der ist hier genau richtig. Ich hatte sogar das Gefühl, dass die Beschreibungen noch extremer sind als in Band eins. Für mich als Fan solcher Bücher war die Geschichte perfekt. Zartbesaiteten Lesern rate ich von dieser Reihe jedoch ab.

    Das Wiedersehen mit Hunter und Garcia hat sich wie nach Hause kommen angefühlt. Die beiden waren mir wieder auf Anhieb sympathisch und ich habe jede Sekunde genossen, die ich mit ihnen verbringen dürfte. Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber die Chemie, die zwischen den beiden herrscht, ist sehr unterhaltsam. Ja ich weiß, dass ist eine Thriller, trotzdem konnte mich das Buch in bestimmten Momenten zum Lachen bringen.

    Ich werde mich hier weder über den Kriminalfall noch über den Täter äußern, weil das meiner Meinung nach nur spoilert. Für mich wurde das Ganze schlüssig aufgeklärt und über alles andere mach ich mir nur bedingt Gedanken. Die Frage ob der Kriminalfall realistisch ist muss sich jeder selber beantworten. Mich konnte das Buch erstklassig unterhalten und das ist in meinen Augen das Wichtigste.

    Die deutsche Übersetzung von Chris Carters Schreibstil ließ gewohnt flüssig lesen und die Wortwahl hat wie immer perfekt zum Genre gepasst. Das Buch wird hauptsächlich aus der Sicht von Hunter und Garcia erzählt, es gibt aber auch Kapitel, die dem Leser Einblicke in die Gedanken und Gefühle anderer Charaktere gewähren. Die Geschichte wurde in der dritten Person geschrieben.


    Fazit

    Ein grandioser zweiter Band, den ich keine Sekunde aus der Hand legen konnte. Ein genialer Thriller, den ich sehr gerne weiterempfehle.

  19. Cover des Buches Erbarmen (ISBN: 9783423212625)
    Jussi Adler-Olsen

    Erbarmen

     (4.114)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf einer Fähre. Jahre später wird dieser Fall wieder aufgerollt und der erste Fall für Carl Mørck vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen. Kann Mørck den Fall nach Jahren lösen und besteht vielleicht noch eine Chance, für die im Betongefängnis lebende Frau?

    Erbarmen ist der erste Teil der Reihe um Carl Mørck, aus dem Sonderdezernat Q. Mir gefällt die Idee des Sonderdezernats ausgesprochen gut. Ungelöste Fälle als Hauptthema sind mir in Büchern bisher nicht oft untergekommen, weswegen ich mich auch schon auf die weiteren Fälle freue.

    Der Schreibstil von Jussi Adler Olsen sorgt für ein schnelles Ankommen im Geschehen. Sein Protagonist Carl Mørck ist kein großer Sympathieträger, seine Vergangenheit beschäftigt und beeinflusst ihn stark, seine Arbeitslust ist gering und so dümpelt er mit relativ schlechter Laune durch die Gegend. Doch durch die Kombination mit seinem „Mädchen für alles“ Assad wächst auch Mørck immer mehr ans Herz.

    Die Tätermotive für den ersten Fall von Carl Mørck waren für mich sehr schnell deutlich, das hat dem Spannungsbogen jedoch keinen Abbruch getan und auch das Ende konnte mich überzeugen. Lediglich der Einstieg war für mich etwas langatmig, dennoch war das für einen Reihenauftakt ein sehr guter Start!

  20. Cover des Buches Der Seelenbrecher (ISBN: 9783426637920)
    Sebastian Fitzek

    Der Seelenbrecher

     (3.281)
    Aktuelle Rezension von: Triggerwarnung

    Unerwartende Handlungen. Sichtweise mehrer Personen werden erzählt. Teils wirklich kranke Gedanken. Eingesperrt mit dem/den Irren?

  21. Cover des Buches Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 3) (ISBN: 9783548284217)
    Chris Carter

    Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 3)

     (853)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    In „Der Knochenbrecher“ ermittelt Detectiv Robert Hunter und sein Partner Detectiv Carlos Garcia in einem Fall, der sie lange Zeit vor ein Rätsel stellt. Das Buch wurde von dem US-amerikanischen Autor Chris Carter geschrieben und ist 2012 als eBook und Taschenbuch im Ullstein Taschenbuch Verlag (Ullstein Buchverlage) erschienen. „Der Knochenbrecher“ ist der dritte Band der „Hunter und Garcia“ Reihe.

    Ich habe keine Ahnung was sich der Verlag bei der deutschen Übersetzung des Buchtitels gedacht hat. In diesem Buch wird kein einziger Knochen gebrochen. Der englische Originaltitel passt da schon deutlich besser. Die deutsche Übersetzung von „The Night Stalker“ lautet „Der Nachtwandler“, wenn man den Buchtitel jetzt ein bisschen frei übersetzt, dann heißt das so viel wie „Der Nacht Stalker“, was meiner Meinung nach perfekt zur Vorgehensweise des Täters passt.

    Ich liebe die „Hunter und Garcia“ Reihe so sehr, weil es ihr immer wieder aufs Neue gelingt mich positiv zu überraschen. Für mich kann eine Thriller gar nicht brutal genug sein. Je detaillierter und heftiger die Beschreibung des Kriminalfalls ist, desto mehr genieße ich die Geschichte. Chris Carter schreibt Thriller, die diese Kriterien perfekt erfüllen. Seine Kriminalfälle sind ein Einblick in menschliche Abgründe, der voller unvorstellbarer Grausamkeiten ist. Zartbesaitet Leser sollten definitiv die Finger von dieser Reihe lassen.

    Nach wie vor sind Detectiv Robert Hunter und sein Partner Detectiv Carlos Garcia für mich die perfekten Charaktere. Die beiden ergänzen sich auf eine fast schon traumhafte Art und Weise, was das Lesen für mich zu einem wahren Genuss macht. Am aller meisten gefällt mir aber Hunters Vorgehensweise. Dieser Mann ist zwar hochgebildet, trotzdem verfällt er nie in diesen „Ich muss alles totdenken“ Zustand. Stattdessen ist er eine Mann der Tat, der loszieht und die Dinge in Angriff nimmt.

    Auf den Kriminalfall werde ich aus Spoiler-Gründen nicht näher eingehen. Ich werde mich auch nicht darüber auslassen, wie realistisch der Kriminalfall oder wie glaubwürdig das Verhalten des Täters ist. Der Täter ist ein Serienkiller, den man ohne Probleme als Psychopath bezeichnen kann. Ich bin ein normaler Mensch, der ganz anders denkt und handelt als ein Psychopath. Aus diesem Grund werde ich weder über den Kriminalfall noch über den Täter ein Urteil fällen.

    Der dritte Fall hat mich auf eine besondere Art und Weise überrascht. Ich hätte niemals gedacht, dass Chris Carter Charaktere umbringt, die Teil des festen Charakterstamms sind. Ich gebe ganz ehrlich zu, dass ich ein bisschen traurig war als ich diese Szene gelesen habe.

    Die deutsche Übersetzung von Chris Carters Schreibstil ließ gewohnt flüssig lesen und die Wortwahl hat wie immer perfekt zum Genre gepasst. Das Buch wird aus unterschiedlichen Sichten erzählt. Die Geschichte wurde in der dritten Person geschrieben.


    Fazit

    Diese Reihe macht süchtig!

  22. Cover des Buches I Am Death - Der Totmacher (ISBN: 9783548287133)
    Chris Carter

    I Am Death - Der Totmacher

     (458)
    Aktuelle Rezension von: wortkunstzauberei

    Wow. Wow. Wow. Wenn ich könnte, würde ich dem Buch so viel mehr als nur 5 Sterne geben. Der Thriller König hat wieder zugeschlagen und mich mehr als je zuvor gefesselt. 

    Der Totmacher ist harter Tobak. Ohne das Buch nun überspitzt darzustellen. Denn es ist wirklich so. Viel kann ich zum Inhalt gar nicht sagen, denn man würde es als Außenstehender, der das Buch nicht kennt, ohnehin nicht verstehen. Selbst ich, die das Buch gelesen hat, verstehe es ja immer noch nicht so ganz. Denn es ist verwirrend. Sehr sogar. Aber auf eine absolut großartige Art und Weise. 


    Im sieben Teil erschafft Carter einen absolut grausamen Killer. So grausam, dass ich mehr als einmal mit dem Gedanken gespielt habe, das Buch abzubrechen, weil es mir wirklich auf den Magen geschlagen hat und mich richtig elend hat fühlen lassen. Das Problem? Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Im Gegenteil. Carter hat das Talent, so verdammt spannend zu schreiben, dass man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Man hält beim lesen selbst die Luft an, fiebert mit, bekommt Angst. 


    Der Totmacher war so ein Buch. Ich glaube mein Puls war beständig auf 180. Mein Magen hat sich mehr als einmal umgedreht. 


    Meinerseits gibt es also eine riesengroße Leseempfehlung, aber auch die Warnung, dass dieses Buch, wie oben erwähnt, keine leichte Kost ist. Eher im Gegenteil. Zart besaitete Menschen sollten vorsichtig sein, denn ich finde, dass dieser Carter bisher der brutalste und grausamste war.

  23. Cover des Buches Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken (ISBN: 9783846600351)
    Sabaa Tahir

    Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

     (1.249)
    Aktuelle Rezension von: project_fantasy

    Ich frage mich gerade wirklich, warum ich dieses Buch nie früher begonnen habe und einerseits ärgere ich mich darüber, dass ich dieses wundervolle Buch nicht schon voher gelesen habe, aber andererseits freue ich mich total, dass ich die Geschichte wenigstens jetzt lesen konnte. Dieses Buch ist wirklich so gut und wenn ihr es noch nicht gelesen habt, dann kann ich euch nur empfehlen, macht es!
    Angefangen bei der Story, dem Setting, dem Weltenaufbau bis hin zu den Charakteren ich liebe alles!
    Im Buch begleiten wir immer abwechselnd die beiden Protagonisten Elias und Laia, die beide aus komplett unterschiedlichen Welten kommen. Elias, Schüler an einer Militärakademie, um eine Ausbildung als sogenannte Maske zu absolvieren. Die Masken dienen dem Imperium, welches das Volk der Kundigen unterdrückt. Laia ist eine Kundige und fürchtet jeden Tag um ihr Leben, um ihren Bruder zu retten muss sie sich als Sklavin in die Militärakademie schleichen, wo sie auf Elias trifft, der eigentlich ihr Feind sein sollte...
    Ich habe dieses Buch gefühlt inhaliert. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, hab mit den Charakteren mitgefiebert, mich geängstig, gefreut und und und.
    Ich liebe die Protagonisten so sehr. Laia, die so stark, mutig und tapfer ist und alles tut, um ihren Bruder zu retten, sie macht so eine enorme Charakterentwicklung durch. Aber auch Elias, der mir von der ersten Seite an, mit seiner hinterfragenden, freundlichen, netten und dennoch gnadenloser, mutigen und sturen Art, sofort sympathisch war.
    Ich kann den zweiten Band kaum erwarten und hoffe, dass er demnächst bei mir ankommt 😫

    Fazit:
    Dieses Buch ist ein absolutes Jahreshighlight! Ich liebe die Story, Charaktere, das Setting und den Weltenaufbau - einfach alles!
    Wenn ihr das Buch noch nicht gelesen habt, dann kann ich es euch auf jeden Fall nur ans Herz legen!
    5/5 ⭐

  24. Cover des Buches 1793 (ISBN: 9783492061315)
    Niklas Natt och Dag

    1793

     (390)
    Aktuelle Rezension von: Stephan_Schwendele

    „Ein Roman, der das Genre revolutioniert“ - so bin ich auf den Roman aufmerksam geworden. Das stimmt, zumindest in Bezug auf die Darstellung von Gewalt, um die sich leider ziemlich viel dreht.

    Mir stand mal wieder der Sinn nach einem historischen Roman, und da kam ich nicht an dem Erstling von Niklas Natt Och Dag vorbei. Er hat ja allerlei Vorschusslorbeeren erhalten. 

    Dass der Roman in Stockholm spielt war mir erst ziemlich egal. Im Laufe der Geschichte hat mich das Lesen der schwedischen Straßen- und Ortsnamen ziemlich genervt. Der Autor beschreibt  die Umgebung sehr genau, und das hat irgendwie meinen Lesefluss gestört.

    Das Ermittlerpaar ist ebenso ziemlich gewöhnungsbedürftig. Ein einarmiger abgestürzter Ex-Soldat und ein Halbtoter ? Nun, inzwischen hat man ja alles schon durch. Der erste Teil der Buches war sehr langatmig und schwierig zu lesen. In der Zwischenzeit kamen mir eher Zweifel, ob ich das Buch doch weglegen soll. Zumal die Brutalität, welche im Buch schonungslos beschrieben wird schon frappierend ist. 

    Ein verstümmelter Leichnam, dem alle Gliedmaßen abgeschnitten wurden. Einschließlich der sehr bildlichen Beschreibung, das war stellenweise schon mehr als eine Spur drüber.

    Im Zweiten Teil wurde zumindest der Spannungsbogen relativ schnell hoch, und es entwickelte sich eine spannende und vor allem genial recherchierte, und in wahre Begebenheiten eingebettete Geschichte, welche in der Art für mich eine der spannendsten historischen Kriminalgeschichten darstellt.

    Wurden meine Erwartungen erfüllt ? Ja, die Story packt einen schon ziemlich. Wer explizite Handlungen ab kann und nicht zimperlich ist, Gewalthandlungen detailliert beschrieben zu ertragen, der ist hier richtig. Ansonsten: Lieber Finger weg. Hole ich mir den zweiten Teil ? Das weiß ich momentan noch nicht. Vermutlich muss ich den ersten Teil erst verdauen !

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