Bücher mit dem Tag "britischer humor"

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135 Bücher

  1. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783423213417)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

     (1.846)
    Aktuelle Rezension von: Magdalena_Efrt

    Die Flüsse von London ist der Auftakt zu einer mehrbändigen Reihe.

    Der erste Fall von Constable Peter Grant ist spannend und wendungsreich. 

    Ben Aaronovitch erzählt die Geschichte mit viel Witz und trockenem Humor, mit jeder Menge Spannung und Action, Blut und Mord, Fantasy und überaschenden Wendungen. Er schreckt vor wirklich nichts zurück und tut seinen Protagonisten alles mögliche an.

    Einen Punkt Abzug, weil mir manche Passagen immer noch nicht klar sind und ich manchmal das Gefühl hatte, ganze Seiten übersprungen zu haben, obwohl dem nicht so wahr. (Ich habe es überprüft! Mehrmals.)

    Die Mischung aus Fantasy und Krimi gefällt mir besonders gut. Ebenfalls punkten kann der Roman mit dem Schauplatz London und mehreren kurzen Abstechern in Londons Geschichte. Man kann die Atmosphäre spüren, die Kulisse sehen und riechen... 

    Fazit: Alles in allem ein gelungener Unterhaltungsroman mit Spannung und Selbstironie, bei dem ich einfach nur wissen wollte, wie der Fall am Ende ausgeht.



  2. Cover des Buches Der Pfau (ISBN: 9783462048001)
    Isabel Bogdan

    Der Pfau

     (525)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words

    Was der Klappentext verspricht klingt sehr vielversprechend: britischer Humor, eine Gruppe von Bankern beim Teambuilding in den schottischen Highlands und turbulente Erlebnisse. Davon halten konnte das Buch leider so gut wie gar nichts. Die Geschichte entwickelt sich nur zäh, immer wieder beschreibt die Autorin offensichtliche Sachverhalte und lässt ihre Protagonisten immer wieder dieselben Gedanken durchkauen. Zusätzlich gibt es eingeschobene Kapitel in denen nochmal zusammengefasst wird welchen Wissensstand und welche Vermutungen hat jeder der Protagonisten zu den Vorfällen hat. So komplex, dass man sich das nicht merken könnte ist die Geschichte allerdings nicht, daher fand ich die vielen Wiederholungen sehr ermüdend. 

    Auch die Story plätschert vor sich hin. Die Banker führen belanglose Gespräche, erledigen lediglich zwei Teambuilding Aufgaben und sind abgesehen davon nur mit Spazierengehen und Essen beschäftigt. Das Ganze ist dabei sehr trocken geschrieben und liest sich fast wie ein überlanger Sketch. Worauf die Autorin hinaus wollte hat sich mir nicht erschlossen. Dabei hätte es durchaus einige gute Ideen gegeben, doch gerade diese Handlungsstränge wurden nicht vertieft. Auch für witzige Dialoge wäre Potential vorhanden gewesen.

    Der subtile Humor war so subtil, dass er mir komplett verborgen blieb, dabei liebe ich ihn eigentlich so sehr. Die Charaktere wurden bis zum Ende nicht greifbar und blieben eindimensional. Sie zu unterscheiden fiel mir schwer. Der eine ist verheiratet, der andere hat immer gute Laune, aber das reichte nicht um in meinem Kopf eigenständige Personen entstehen zu lassen.  

    Bis zum Ende durchgehalten habe ich nur, weil ich immer darauf gewartet und gehofft habe, dass da doch noch etwas kommen muss. Irgendetwas, worauf die ganze Geschichte hinausläuft. Leider kam aber nichts mehr.

    Fazit

    Für meinen Geschmack war die Geschichte zu belanglos und den Protagonisten fehlte es an Ausarbeitung und Tiefe. Daher war das Buch für mich leider ein Fehlgriff.  ⠀

  3. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

     (1.387)
    Aktuelle Rezension von: WednesdayAddams

    Obwohl das alte Cover großartig ist, irritierte es mich doch oft sehr. Daher dachte ich immer es wäre eine kleine Krimigeschichte für Kinder. Aber dem ist nicht so. Es erinnerte mich sehr an einen Christie Roman und daher konnte mich diese Geschichte absolut überzeugen. Nicht so spannend dass man vergisst Luft zu holen aber ein ausgeklügelter Krimi der in den 50er Jahren spielt, mit viel britischem Charme, schwarzem Humor und liebevollen Details. Der Detektiv - eine 11 jährige Giftmischerin & ein Wunderkind im Fachbereich Chemie, die diesem Buch das gewisse Etwas verleiht. Ich mochte dieses Buch, Flavia und ihre Familie sehr und freue mich auf den 2. Teil der Reihe.

  4. Cover des Buches Schwarzer Mond über Soho (ISBN: 9783423213806)
    Ben Aaronovitch

    Schwarzer Mond über Soho

     (751)
    Aktuelle Rezension von: MomentswithNessa

    Wahrhaftig ein sehr gutes Buch. Ich liebe den Humor und das kalte England, die Verkommenheit der Gesellschaft und den Zauber der Magie. 

    Im zweiten Band begleiten wir Constable Peter und seinen Meister Nightingale dabei die magischen Verbrechen Sohos zu ergründen. 

    Wie auch schon im ersten Teil merkt man Peter oft noch an wie überfordernd seine neue Rolle als Zauberlehrling ist und auch die Vermittlung zwischen der normalen Poilzeiarbeit und die Aufklärung mysteriöser Fälle, stellen ihn vor so manche Zwickmühle. 

    Es hat mich gut unterhalten, wie Ben  Aaronovitsch uns Stück für Stück die magische Welt eröffnet und wieviel Humor er bei seiner Charakterentwicklung zeigt.  Schön war es mehr über Peters Herkunft und Familiengeschichte zu erfahren und auch das sein Vater mit seiner Jazzliebe mehr Raum bekommen hat. Die verschiedenen Wesen und Zaubersprüche waren noch ab und zu schwer zu sortieren, aber man wächst wie Peter in die Geschichte rein. Ich freue mich jetzt schon auf Band drei um herauszufinden wie sich Peter weiterhin macht. 

  5. Cover des Buches Ein Wispern unter Baker Street (ISBN: 9783423214483)
    Ben Aaronovitch

    Ein Wispern unter Baker Street

     (581)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Der Zauberer in Ausbildung und Police Constable Peter Grant wird zu einem Mordfall gerufen. In einem U-Bahn-Tunnel nahe der Station Baker Street wurde ein Mann erstochen aufgefunden und Peter merkt schnell, es liegt ein Hauch Magie in der Luft. Klingt nach einem Fall für ihn und seine Sonderabteilung Magisches, wenn nicht plötzlich die FBI-Agentin Kimberley Reynolds auftauchen würde. Da der Tote ein Sohn eines US-Senators war, sind internationale Verwicklungen vorprogrammiert. Und es wird noch gruseliger für Peter: Die Hinweise führen ihn in Londons Untergrund. In der Kanalisation befindet sich mehr, als Peter je geahnt hat.

    Der dritte Teil der «Flüsse von London»-Reihe bringt wieder den trockenen Humor mit, den ich so liebe. Peter versucht sich immer noch in der neuen magischen Welt zurechtzufinden, wird aber immer sicherer im Umgang mit Geistern, Flussgöttinnen und anderen Wesen. Die Geschichte ist diesmal eher ein klassischer Krimi, da Peter einmal wirklich seiner Polizeiarbeit nachgeht. Einzig fand ich die grosse Wendung gegen Ende des Buches etwas verwirrend. Ich hoffe, dass in den kommenden Bänden davon etwas klarer dargestellt wird.

    Mein Fazit: Der sarkastische Humor ist immer noch herrlich. Die Geschichte war etwas ruhiger (für Peters Verhältnisse) und eher ein klassischer Ermittlungskrimi. 4 Sterne.

  6. Cover des Buches Der böse Ort (ISBN: 9783423215077)
    Ben Aaronovitch

    Der böse Ort

     (428)
    Aktuelle Rezension von: law-and-words

    Ein neuer Fall für den Police Constable und Zauberschüler Peter Grant. Zwei seltsame Todesfälle und ein magisches Buch erregen die Aufmerksamkeit der Sondereinheit der Londoner Polizei. Und irgendwie hängt alles mit dem Sozialbau Skygarden Tower und dem Gesichtslosen zusammen. Für die Ermittlungen ziehen Peter und seine Kollegin Lesley in eine Wohnung im Tower und nehmen die Bewohner unter die Lupe.


    Wie die Vorgänger hat mir auch dieser Teil gut gefallen, die Mischung aus Fantasy und Krimi ist auf jeden Fall etwas für mich. Man kennt die Charaktere und hat sie bereits in sein Herz geschlossen, sodass es toll ist diese weiter verfolgen zu können. Wenn auch eine Entwicklung mich wirklich geschockt hat! Schön fand ich, dass auch neue Charaktere hinzugekommen sind.


    Der Fall in diesem vierten Teil war, vor allem in der zweiten Hälfte sehr spannend, auch wenn ich sagen muss, dass die vielen Handlungsstränge mich teilweise ein bisschen verwirrt haben. Aber am Ende wurde alles nachvollziehbar aufgelöst. Interessant an der Reihe finde ich, dass es an sich immer um einzelne Fälle geht, aber alles mit der großen Suche nach dem Gesichtslosen zusammenhängt.

  7. Cover des Buches Fingerhut-Sommer (ISBN: 9783423216029)
    Ben Aaronovitch

    Fingerhut-Sommer

     (352)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Fingerhut-Sommer ist der erste Band, der nicht in London spielt, was ich an und für sich als nette Abwechslung empfand.
    Schon zu Beginn kann ich sagen, dass ich diesem Band skeptisch gegenüber stand. Der Fall hat sich etwas komisch und nicht so recht greifbar eingefühlt, auch brauchte er sehr lange, um zu einem richtigen Falcon-Fall zu werden. Da erst recht spät magische Komponenten in den Fall miteingeflossen sind. Dadurch hatte ich im Hinterkopf immer das leise Gefühl, dieser Teil gehöre nicht recht zu den restlichen dazu und dient mehr dem Überbrücken von Zeit. Eben, wie eine Füllerfolge einer guten Serie, vielleicht kein besonders netter Vergleich, aber ich finde in durchaus passend. Gerade nach dem furiosen Finale des letzten Bandes „Der böse Ort“, kam dieser Fall doch etwas schwerfällig und stumpf daher. Das kann auch daran liegen, dass ich mit der Auflösung etwas unzufrieden war und mir das Ende dann doch zu schnell ging. Was mir allerdings gut gefallen hat, war die Weiterentwicklung der Beziehung zwischen Peter und Beverley und das in diesem Buch noch tiefer auf die Natur und Geheimnisse der Flussgötter eingegangen wird. Zusätzlich bekommen wir noch ein paar Teaser über den unbekannten Praktizierenden.
    Insgesamt fand ich „Fingerhut-Sommer“ den bisher schwächsten Teil der Reihe, welchen ich mit 3,5 von 5 Sternen bewerten würde, wobei das hier keine endgültige Bewertung ist und ich immer noch etwas schwanke, ob es nicht doch nur 3 Sternen sind. Aber zumindest ist es eine grobe Einschätzung, wie alle meiner Rezessionen.

  8. Cover des Buches Der Galgen von Tyburn (ISBN: 9783423216685)
    Ben Aaronovitch

    Der Galgen von Tyburn

     (247)
    Aktuelle Rezension von: Mandthebooks
    Rezension: (kann Spoiler enthalten)

    Bereits die vorherigen Bände rund um Peter Grant haben mir wirklich gefallen. Ich finde es immer wieder faszinierend, welchen magischen Wesen wir in diesen Büchern begegnen können, und es ist echt spannend, dabei auch noch Kriminalfälle zu lösen.
    In diesem Band hat mir dabei auch besonders gefallen, dass Peter sich wieder mit Lady Ty rumschlagen muss, die ja nunmal ziemlich speziell ist.
    Außerdem haben wir auch wieder viel mit dem Gesichtslosen und Leslie zu tun, die immer eine Menge Action mitbringen.
    Im Gesamten habe ich prinzipiell das Gefühl, dass die Bücher mich immer und immer mehr mitreißen, weil wir mehr und mehr der magischen Welt entdecken können. Deshalb bin ich gespannt, was in den kommenden Bänden noch folgen wird.

    5 Sterne
  9. Cover des Buches Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1) (ISBN: 9783471360149)
    Richard Osman

    Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)

     (264)
    Aktuelle Rezension von: buchverzueckt

    Ich möchte gerne eine große Empfehlung aussprechen, an alle die humorvolle und gleichzeitig auch absolut clever geschriebene Geschichten mögen. Mich hat es total gut unterhalten: Der Donnerstagsmordclub, dazu gehören Elizabeth, Joyce, Ron und Ibrahim, vier recht eigenwillige Senioren, die sich immer donnerstags mit der Aufklärung älterer Verbrechen die Zeit in Coopers Chase vertrieben haben. Unter dem Decknamen "Diskussionsveranstaltung zur japanischen Oper" reservieren sie das Puzzlezimmer, jeden Donnerstag für ca. zwei Stunden. Niemand sonst hat Interesse an solch einer Veranstaltung, daher haben die vier gewitzten Rentner den Raum ganz für sich und ihr spannendes Hobby. 


    Coopers Chase ist eine Seniorenresidenz, eine, von der noblen Sorte (mit jeder Menge Lamas); aber natürlich geht es hier auch ums Geld. Man könnte fast meinen, eine Seniorenresidenz wäre ein ruhiger und geruhsamer Ort - weit gefehlt, denn genau vor der Haustür passiert ein Mord. Wer, wenn nicht die vier rüstigen Ermittler wären besser geeignet, um die Recherche in diesem Fall voranzutreiben und den Mord aufzuklären? Die Polizei?! Die ermittelt selbstverständlich, tappt aber oftmals im Dunkeln. Dank jeder Menge Raffinesse, Cleverness und unverhohlenen Handlungen haben die vier Hobbyermittler ihre Spürnasen weit vorn und decken nicht nur Morde, sondern auch lang verheimlichte, sehr persönliche Geschichten aus der Vergangenheit auf. 


    Man muss der Geschichte aufmerksam folgen, denn hier wird aus so gut wie jeder Sichtweise erzählt; das war genial! Man rätselt mit, interpretiert und wird fast schon selbst zur fünften Person des Donnerstagsmordclubs; kein Wunder bei diesen humorvollen und liebenswerten Charakteren. 


    Als ich das Buch bei Thalia zur Kasse brachte, hat es die Verkäuferin dort sehr gelobt. Da kann ich nur zustimmen! Respekt auch an den Autor, der diese Geschichte voller überraschenden Wendungen und Verstrickungen geplant hat. Der britische Humor hat mich oft schmunzeln lassen. 


    Ich freue mich jetzt schon auf Teil 2 😊

  10. Cover des Buches Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel (ISBN: 9783442378258)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel

     (655)
    Aktuelle Rezension von: ClaudiaNeudoerfer

    Auch im zweiten Teil der Flavia de Luce Reihe kommt neben amüsanten Familiendramen die Spannung nicht zu kurz. Ein Puppenspieler mit einer geheimnisvollen Vergangenheit kommt in die Stadt. Als dieser ermordet wird, ist Flavia natürlich wieder zur Stelle. Diesmal muss sie sogar zwei Fälle lösen. Ich mag den Schreibstil des Autors, die Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen. Nicht mein letztes Buch dieser Reihe!

  11. Cover des Buches Ein untadeliger Mann (ISBN: 9783446249240)
    Jane Gardam

    Ein untadeliger Mann

     (179)
    Aktuelle Rezension von: skyrell

    Ständig dachte ich, da muss noch etwas kommen, irgendein Hammer, irgendein Höhepunkt. Aber da kam nichts. Für mich war es langweilig und langatmig.

    Der einzig interessante Aspekt war, wie dieser „untadelige Mann“ langsam auseinandergenommen wurde. Unter der perfekten Schale kam ein kümmerliches Etwas zum Vorschein und ein Leben, das von vorn bis hinten ein Lüge war.

  12. Cover des Buches A Long Way Down (ISBN: 9783426615362)
    Nick Hornby

    A Long Way Down

     (2.401)
    Aktuelle Rezension von: buecherblondine_blondie4books

    German version/English version below:

    London, an einem Silvesterabend, vermutlich irgendwann kurz nach der Jahrtausendwende:  

    Vier Menschen, die nichts miteinander gemeinsam haben (außer ihre Absicht, bald freiwillig aus dem Leben zu scheiden) treffen zufällig auf einem Hochhausdach aufeinander: Der gescheiterte TV Moderator Martin Sharp will nur vorher noch kurz die Beine ein bisschen baumeln lassen. Da betritt die alleinerziehende Mittfünfzigerin Maureen die Bild- bzw. die Hochhausfläche, deren einziger Daseinsinhalt ihr schwerstbehinderter Sohn, Matty, ist. Um das ungleiche Duo in ein Quartett zu verwandeln, fehlen nur noch die durchgeknallte Ministertochter Jess (der verlassene Teenager kann, wie es sich in so einem Alter gehört, nicht ohne den Ex, Chas, weiterleben) sowie JJ, ein – wie könnte es anders sein – erfolgloser Musiker, der sich das Leben nehmen will, weil er nicht Bruce Springsteen ist. 

    Statt sich umzubringen, beschließen die Vier dann dennoch, den long way down zu nehmen –  statt zu springen, verlässt man das Hochhaus dann doch lieber über die Treppe und vereinbart, erst einmal noch für drei weitere Monate am Leben zu bleiben...  

    Nick Hornbys Geschichte ist herrlich skurril und witzig, trotz der teils recht klischeehaften Backgrounds der Figuren, einer oft flachen Sprache und einer Vielzahl an (meist unnötigen) Kraftausdrücken. Hornby versteht sich auf unvorhersehbare Wendungen und Charaktere, ihm entgeht die Ironie des Lebens genauso wenig wie seinen Protagonisten. Ich habe das Buch zum ersten Mal vor zirka 15 Jahren gelesen, kurz nach seiner Erscheinung und konnte mich nach all der langen Zeit noch recht gut an Martin und Jess erinnern. Es kam mir beinah vor, wie ein Wiedersehen mit alten Freunden. 


    London, on a New Year's Eve, presumably sometime shortly after the turn of the millennium:  

    Four people having nothing in common (except their intention to end their lives very soon) meet by chance on a high-rise rooftop: the washed-up TV presenter Martin Sharp just wants to let his legs dangle a bit before the big jump...Then Maureen, a single mother in her mid-fifties, steps on the scene, or rather the high-rise, whose only reason for being alive is her severely handicapped son, Matty. All that's missing to turn the mismatched duo into a quartet is the manic minister's daughter Jess (the abandoned teenager can't go on living without her ex, Chas) and JJ, an - how could it be otherwise - unsuccessful musician who wants to take his own life because he's not Bruce Springsteen.  

    Instead of killing themselves, the four decide to take the long way down - instead of jumping, they take the stairs and agree to stay alive for another three months...  

    Nick Hornby's story is wonderfully bizarre and funny, despite the sometimes rather clichéd backgrounds of the characters, often flat language and a multitude of (mostly unnecessary) swearings. Hornby is adept at unpredictable twists and turns of character, he does not miss out on life’s irony – neighter do his protagonists. I read the book for the first time about 15 years ago, shortly after its publication. After all this time I could still remember Martin and Jess quite well. It almost felt like a reunion with old friends. 

  13. Cover des Buches The Stranger Times (ISBN: 9783847900900)
    C. K. McDonnell

    The Stranger Times

     (176)
    Aktuelle Rezension von: MerigoldTales

    Auf Bookstagram entdeckt, wollte ich ursprünglich dieses Buch nur verschenken (Lustiges zu lesen ist eigentlich nicht so mein Ding, dachte ich). Dann wollte ich nur kurz mal reinlesen und.... Muss jetzt noch ein zweites Exemplar besorgen. 😅


    The Stranger Times ist eine übernatürliche Kriminalgeschichte mit britischem Humor erster Klasse. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht dieser absurden Zusammenstellung an kuriosen Mitarbeitern einer Zeitung zu folgen, selbst der Antagonist hat mich stellenweise zum Schmunzeln gebracht und die Story war spannend, nicht vorhersehbar und machte letztlich Lust auf mehr.

    So soll es auch sein: Die Geschichte ist an sich abgeschlossen, aber im Laufe des Jahres wird noch ein zweiter Teil erscheinen.


  14. Cover des Buches Herz über Kopf (ISBN: 9783499268854)
    Jo Platt

    Herz über Kopf

     (173)
    Aktuelle Rezension von: lyla_2912

    *Herz über Kopf* von Jo Platt hat mir als Taschenbuch sehr gut gefallen und mir eine schöne Lesezeit beschert. 

    Ros wird vor dem Traualtar stehen gelassen und richtet ihr Leben neu aus. An ihrer Seite sind viele Freunde, neue alte Nachbarn, entfernte Familienmitglieder und jede Menge Trubel, chaotische Gespräche und ein Hamster, der ihr leider nicht allzu lange Gesellschaft leistet. 

    Insgesamt hat mir die Geschichte rund um Ros und ihren zunächst seltsamen Nachbarn sehr gut gefallen. Die Charaktere und die Kulisse sind authentisch und nachvollziehbar geschildert. Die Gespräche und Wirrungen waren mir zeitweise zwar etwas zu viel, erinnerten mich aber gut und gerne an das typische "Gilmore Girls" durcheinander, das man einfach lieben muss. 

    Das Ende der Geschichte ließ ebenfalls keine Fragen offen, wenn ich mir hier auch ein klein wenig mehr Spannung gewünscht hätte. 

    Ein Bücherschrankfund, der mich überrascht hat und mir in guter Erinnerung bleiben wird. 

  15. Cover des Buches Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord (ISBN: 9783442379026)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 5 - Schlussakkord für einen Mord

     (236)
    Aktuelle Rezension von: ClaudiaNeudoerfer

    In der Kirche soll ein altes Grab geöffnet werden - dies bringt helle Aufregung in das kleine Dorf. Die Leiche des Organisten wird vor dem Grab gefunden. Auch diesmal findet Flavia durch viele Hinweise den Täter.

  16. Cover des Buches Der Fluch von Pendle Hill (ISBN: 9783442485062)
    Oscar Muriel

    Der Fluch von Pendle Hill

     (99)
    Aktuelle Rezension von: kleine_leseecke

    Der Londoner Inspector Ian Frey sitzt immernoch im schottischen Edinburgh fest und ist gezwungen mit dem egozentrischen Schotten Adolphus McGray zu arbeiten. Nur wenige Wochen nach den Ereignissen aus Band 1 bekommen es die beiden Männer mit einem skrupellosen Strychnin - Mord zu tun. Die ermordete junge Frau ist Schwester in der psychiatrischen Anstalt, in der sich auch McGrays Schwester aufhält. Schnell wird klar, dass das "Dezernat für Übersinnliches" dringend gebraucht wird. Es gehen Gerüchte um, dass Hexen ihr Unwesen treiben. 


    Es geht direkt spannend los. Mit dem sehr brutalen und detaillierten Einstieg freut man sich auf ein Buch voller Spannung, Rätsel und Magie. Leider wird es mit fortgeschrittener Story zunehmend trocken, dass es staubt. Nervig dazu sind McGrays Mobbing-Attacken gegenüber Frey. Was vielleicht lustig anmuten soll, schlägt schnell um in eine unglaubliche Respektlosigkeit und übelstes Mobbing. Das kann und will ich nicht gutheißen. Daher spreche ich auch eine DRINGENDE TRIGGERWARNUNG aus. 

    Die Handlung selbst wird bestimmt von einem gut zu lesenden Schreibstil, normalstarken Kapiteln und einer guten Idee hinter der Geschichte. Dabei hätte ich mir allerdings etwas mehr Lokalkolorit in Form von schottischer Geschichte und Mythologie gewünscht. Hier war das Potenzial absolut nicht ausgeschöpft. 

    Fazit: Aufgrund der oben genannten Schwachpunkte gebe ich gut gemeinte 3 🌟. Wenn man diese Reihe lesen möchte, sollte man UNBEDINGT die Folge einhalten. 

  17. Cover des Buches Die souveräne Leserin (ISBN: 9783803112545)
    Alan Bennett

    Die souveräne Leserin

     (526)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte_09

    In der Novelle des englischen Schriftstellers Alan Bennett erliegt die Queen dem Charme der schöngeistigen Literatur. Gespickt mit britischem Humor geht der Autor der Frage nach, ob Bücher einen Menschen verändern, auch wenn es sich beim Leser um die Queen von England handelt. Die Hunde der Monarchin bringen sie zum Bücherbus, der im Hof des Schlosses geparkt hat. Im Grunde aus reiner Höflichkeit leiht sie sich ein Buch aus, welches ihr noch ein bisschen trocken erscheint. Doch schon das nächste Buch öffnet ihr die Türen in eine Welt des Lesens und der Liebe zur Literatur. Bald will sie nur noch Lesen, egal wann, egal wo, denn „Bücher sind kein Zeitvertreib. Sie handeln von anderen Leben. Anderen Welten.“ Die Queen als Leserin verändert sich, emanzipiert sich fast von den starren Konventionen. „Der Reiz des Lesens lag in seiner Indifferenz. Literatur hatte etwas Erhabenes. Büchern war es egal, wer sie las (…). Vor ihnen waren alle Leser gleich.“

    Mit „Die souveräne Leserin“ hat Bennett ein Werk über die Macht der Literatur geschaffen, welches im Grunde eine einzige Liebeserklärung an das Lesen darstellt. Es ist wunderschön zu lesen, brachte mich zum Schmunzeln und Nachdenken. Ich habe die literarische Begegnung mit der Queen und den typisch britischen Humor sehr genossen. So kann ich „die souveräne Leserin“ sehr empfehlen.

  18. Cover des Buches Slow Horses (ISBN: 9783257070187)
    Mick Herron

    Slow Horses

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Charlie753

    Was passiert mit Agenten des MI5, wenn sie versagen? Sie werden in das heruntergekommene Slough House gesteckt, wo sie oftmals unsinnige Arbeit erledigen müssen - und es wird darauf gewartet, dass sie kündigen. River Cartwright hat genug von Slough House: Als ein Junge mit pakistanischen Migrationshintergrund entführt wird und live im Netz enthauptet werden soll, wittert River seine Chance, aus Slough House herauszukommen, allerdings sind seine Kollegen und sein Chef, der mürrische Jackson Lamb auch daran interessiert. Doch was genau steckt hinter der Entführung?


    Um ehrlich zu sein, das Buch hat mich nicht vom Hocker gehauen, auch wenn der Klappentext spannend klingt. Das liegt sicherlich am Schreibstil von Mick Herron, der mir wirklich gar nicht gefallen hat. Der Handlung konnte ich auch an vielen Stellen gar nicht folgen und es war mir dann schleierhaft, was passiert, bis das ganze nochmal zusammengefasst wurde.

    Auch frage ich mich, warum die Reihe „Ein Fall für Jackson Lamb“ heißt. Für mich ist Jackson Lamb nicht die Hauptfigur, sondern eher River Cartwright und eventuell ein paar seiner Kolleg*innen.

    Pluspunkte gibt es von mir aber dafür, dass es sehr viele unerwartete Handlungen gab und ich das Ende beziehungsweise die Auflösung so nicht erwartet hätte.

    Insgesamt finde ich aber, dass „Slow Horses“ ein nicht so gelungener Krimi ist. Die weiteren Bände der Reihe werde ich bestimmt nicht lesen.

  19. Cover des Buches Das Restaurant am Ende des Universums (ISBN: 9783453407817)
    Douglas Adams

    Das Restaurant am Ende des Universums

     (653)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Band 2 strotzt nur so vor verwirrenden Aussagen und philosophisch angehauchten Textpassagen, die einen oder auch keinen Sinn ergeben. Ich empfand es als äußerst anstrengend zu lesen.

    Außerdem häufen sich die absurden wie seltsamen bis extrem absurden und irrsinnig seltsamen Begegnungen und Erlebnisse, die Arthur, Ford, Zaphod und Marvin überstehen müssen.

    So konnte mich selbst der Schluss, und damit die letzte Station auf der Reise der Anhalter für dieses Buch, mich kaum überraschen. Denn verwirrend und seltsam war kaum noch steigerungsfähig.

    Es kommt mir vor als wären die einzelnen Kapitel nur Episoden, die aneinander gereiht eine äußerst kuriose Fernsehserie ergeben. Dabei gibt es ab und zu Auftritte von Personen oder Erwähnungen bestimmter Themen, die eine Verknüpfung zu Band 1 darstellen.

    In diesem Buch sind mir deutlich weniger "geflügelte" Worte aufgefallen. Möglicherweise ist der Klassiker einfach nur Band 1 und die wenigsten (Nerds) haben die Fortsetzungen gelesen.

  20. Cover des Buches Agatha Raisin und die tote Gärtnerin (ISBN: 9783404169863)
    M. C. Beaton

    Agatha Raisin und die tote Gärtnerin

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Tanni0106

    Ich hab mich wieder herrlich gut unterhalten gefühlt von diesem Krimi. Kann man schön locker flockig lesen als wäre man mit dabei. Agatha Raisin mit ihrer besonderen Art muss man einfach lieben. Dann noch die bezaubernde Kulisse der Cotswolds. Alles was ein Cosy Krimi braucht.

  21. Cover des Buches Null-Null-Siebzig, Truthahn, Mord und Christmas Pudding (ISBN: 9783423216074)
    Marlies Ferber

    Null-Null-Siebzig, Truthahn, Mord und Christmas Pudding

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Irgendwie wollte ich erst nicht recht an Marlies Ferbers Krimi. Mag sein, dass ich die gute Geschichte von Agent 0070 und dem Mord in Hangzhou nicht verwässern wollte. Oder mir war im September noch nicht nach Weihnachtskrimis. Wobei mich Themen mit Essen immer wieder magisch anziehen. Was auch immer – Ostern erschien mir nun genau die richtige Zeit.

    Also habe ich mich nun an einen weiteren Krimi mit Agent 0070 und seiner Sheila gewagt und diesmal lernte ich die beiden noch etwas besser kennen. Der Leser erfährt, dass Sheila eine Frau ist, die gerne andere versorgt und sehr vertrauensselig ist. Das merkt man daran, dass sie sogar einen lang verschollenen Schulfreund aufnimmt, welcher im Verdacht steht seine Frau ermordet zu haben.

    Man merkt auch, welche Oma Qualitäten Sheila hat, die ich im dritten Band der Reihe den ich gelesen habe noch nicht erkennen konnte, aber diesmal in bestimmten Situationen immer mehr zu Tage kommen. 

    Dem entgegen steht der etwas eigenbrötlerische James, der durch seine Tätigkeit als Geheimagent keine oder nur wenige soziale Kontakte geknüpft hat. Er  wirkt manchmal etwas hölzern, wird aber von Sheila immer wieder mitgerissen. Wie zum Beispiel dieses Theaterstück, wo sie ihn mehr oder weniger zwingt dabei mitzumachen. 

    Alles in allem kommt das Paar immer wieder in skurrile Situationen und man merkt, wie wenig Rentner in unserer Gesellschaft ernst genommen werden. Es gab einige Situation, wo James eher belächelt und nicht ernst genommen wurde, so zum Beispiel wo er gegenüber der Polizei den Verdacht geäußert hat, dass Rosalind auf dem Friedhof umgebracht wurde.

    Alles in allem ist es ein Krimi, den man gerne auch außerhalb der winterlichen Zeiten lesen kann und es nicht gerade auf Weihnachten zugeht! Es ist ein Krimi, welcher auch in der guten alte Englischen Tradition stehen könnte. Miss Marple lässt grüßen. Er ist wie der Mord in Hangzhou intelligent geschrieben und man kann ihm gut folgen, wobei ich mir gewünscht hätte dass der „Gordische Knoten“ den Frau Ferber geflochten hat noch etwas länger ungelöst geblieben wäre.

    Zum Ende ging es mir, wie so oft, doch zu schnell und ich hätte gerne noch ein paar Seiten mehr erlebt wie James das ganze auflöst - zumal ich den beiden sehr gerne über die Schulter sehe, wie sie so manche Situationen meistern. Und ich kann eines sagen, es gibt so einige Situationen in ihrem Alltag wo man merkt, dass es zu zweit immer etwas besser geht als alleine. 

    Ich freue mich jedenfalls schon auf den nächsten Band, denn ich möchte diese Beiden wirklich noch eine Weile verfolgen und mit ihnen alt werden. Ich denke, Frau Ferber fällt bestimmt noch die ein oder andere Geschichte mit den etwas älteren Herrschaften ein. 

    http://www.literaturlounge.eu 

  22. Cover des Buches Tödliches Treibgut (ISBN: 9783959671040)
    Denzil Meyrick

    Tödliches Treibgut

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12
    "Tödliches Treibgut" ist der erste Band der Jim-Daley-Reihe von Denzil Meyrick. DCI Jim Daley wird dabei von Glasgow in das kleine Fischerdorf Kinloch beordert um den mysteriösen Tot einer Frau zu untersuchen, die am Strand angespült wurde. Schnell stellt sich heraus, dass diese vom Ort und kein Kind von Traurigkeit war. Nach und nach offenbaren sich aber weitere Geheimnisse der Bewohner in dem kleinen Städtchen. Mehrere Themen werden in diesem Krimi verwoben: Eheprobleme, Drogen, Intrigen und Mord. Obwohl das Buch flüssig und leicht zu lesen ist, fehlten mir doch einige wichtige Zutaten für einen Krimi. So verlor sich nach dem Prolog das Buch schnell in alltäglichen Ermittleralltag und die Geschichte plätscherte so dahin. Zwar durchaus schlüssig und nachvollziehbar, aber ohne bei mir als Leser die nötige Spannung zu erzeugen. Erst zur Hälfte nahm dies dann zu, um dann stetig bis zum Ende zuzulegen. Dabei stellte sich aber wiederum als Manko heraus, dass man den wahren Täter als Leser dann eigentlich kennt und richtig zuordnen kann. Dies empfand ich als ein wenig zu einfach. Der Krimi endet mit einem Cliffhanger, der beim Titel des Folgebandes schon darauf schließen lässt, um was es geht. In Summe ist "Tödliches Treibgut" für mich ein solider Krimi, der mir aber nicht nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.
  23. Cover des Buches Letzte Freunde (ISBN: 9783446252905)
    Jane Gardam

    Letzte Freunde

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Jane Mary Gardam wurde 1928 in England geboren. Sie studierte Englisch am Bedford College der University of London. Nach dem Studium arbeitete sie als reisende Bibliothekarin für Krankenhausbibliotheken des Roten Kreuzes. Anschließend wechselte sie in den Bereich Lektorat des Weldon Ladies Journal und Time and Tide. Ihr erstes Buch veröffentlichte sie mit 43 Jahren.
    Sie erhielt zahlreiche Literaturpreise. Bisher wurden erst 4 ihrer Bücher ins Deutsche übersetzt. 
    2009 wurde sie zum Officer des Order of the British Empire ernannt. Jane Gardam lebt in Sandwich/East Kent.

    Inhalt (Klappentext): 
    Es ist Abscheu auf den ersten Blick, der Edward Feathers und Terry Veneering, die glänzendsten Juristen des Empire, ein Leben lang verbindet. Als ebenbürtig brillante Gegner in zahllosen Prozessen hassen sie einander schon, bevor sie sich in dieselbe Frau verlieben. Und es wird ein Leben lang dauern, bis sie bemerken, dass sie ebenso gut Freunde sein könnten. Was hat Feathers Frau Betty so angezogen an Veneering, dem Mann mit dem weißblonden Harr, der mit der schönsten Frau und Tochter der reichsten Familie Hongkongs verheiratet ist? Worum beneiden die erbitterten Feinde sich mit solcher Intensität?

    Ich war ja schon von den ersten beiden Bänden der "Old-Filth-Reihe" die wilden Zeitsprünge in der Erzählung gewohnt, aber in diesem Buch ist es so ausgeprägt, dass die Geschichte stellenweise wie ein wirres Geschreibsel wirkt. 
    Die stärksten Passagen waren diejenigen, die in der Kindheit und Jugend Terry Veneerings spielen. 
    Der Schreibstil von Jane Gardam ist ungewöhnlich und gefällt mir eigentlich gut, aber leider hat sie es dieses Mal etwas übertrieben.
    Manchmal hatte ich das Gefühl, sie wollte damit die Verwirrtheit und Konfusion der älteren Protagonisten deutlich machen: Die Vergangenheit ziemlich klar, die Gegenwart undeutlich und verwirrend. Ein interessanter Schachzug, aber es war mir dann doch etwas zuviel. Wenn ich nicht die beiden ersten Bände gelesen hätte, hätte ich dem Ganzen wohl ziemlich ratlos gegenüber gestanden. 
    Leider ein enttäuschender Abschluss :/




  24. Cover des Buches Kann ich jetzt bitte mein Herz zurückhaben? (ISBN: 9783328104490)
    Sophia Money-Coutts

    Kann ich jetzt bitte mein Herz zurückhaben?

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Das Buch ist locker geschrieben und lässt sich schnell und einfach lesen. Außerdem ist es sehr humorvoll und die vielen lustigen Situationen konnten mich gut unterhalten. Auch die Personen, besonders die Hauptperson, waren total sympathisch. Ich konnte gut mitfühlen und -fiebern. Erst wirkte die Geschichte wie eine total gewöhnliche Liebesgeschichte, aber man merkt schonbald, dass sie garnicht so romantisch ist, sondern eher realistischer und gegen Ende auch ziemlich tiefgründig wird. Ich würde letzendlich zwar nicht sagen, dass dies das beste Buch der Autorin ist, aber ich wurde trotzdem sehr gut unterhalten und fand das Buch lustig.

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