Bücher mit dem Tag "briefe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "briefe" gekennzeichnet haben.

1.317 Bücher

  1. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

     (1.175)
    Aktuelle Rezension von: Kiki2705

    „Die Sieben Schwestern“ aus der Feder von Lucinda Riley ist Band 1 einer 7-teiligen Familiensaga.
    Die Geschichte dreht sich um 6 Schwestern, die von Pa Salt adoptiert wurden und gemeinsam auf „Atlantis“, einem wunderschönen Anwesen am Genfer See, aufgewachsen sind.
    Als ihr Adoptivvater stirbt, hinterlässt er jeder der Schwestern einen Brief und die Koordinaten ihres Geburtsortes, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Herkunft und ihre Vergangenheit zu erfahren.
     Jeder Teil der Reihe widmet sich einer der Schwestern und ihrer Geschichte, wobei zwar alle Teile zur selben Zeit beginnen – nämlich beim Tod von Adoptivvater Salt – jedoch jedes Buch eine abgeschlossene Geschichte darstellt und somit unabhängig voneinander gelesen werden kann.

    In Band 1 geht es um die älteste Schwester Maia, die anders als ihre Schwestern immer noch auf dem Familienanwesen lebt.
    Ihr Brief von Pa Salt führt sie in ihr Herkunftsland Brasilien.
     Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, sodass wir die Suche nach der Vergangenheit zunächst aus der Perspektive von Maia erfahren, aber auch viele Jahre zurückreisen in die 1920er. Hier begleitet der Leser Maias´ Urgroßmutter Izabella auf ihrem Lebensweg.

    Der Schreibstil von Lucinda Riley ist sehr flüssig und leicht zu lesen.
    Es war für mich von Anfang an eine Geschichte zum Wohlfühlen.
     Die Charaktere wurden dabei in ihren Eigenheiten sehr authentisch beschrieben, sodass sie mir im Laufe des Lesens sehr ans Herz gewachsen sind.

    Auch den historischen Hintergrund um den Bau der Cristo-Statue fand ich sehr interessant, da ich hiervon bisher noch nichts gelesen habe.
     Im Fragen-Antworten-Bereich ganz hinten im Buch wird hierzu erläutert, welche Teile des Buches überlieferten Tatsachen entsprechen.

    Der Autorin ist es gelungen, ein lebhaftes Bild vom Rio de Janeiro, aber auch vom Paris und dessen Künstlerviertel Montparnasse in den 1920er Jahren zu zeichnen, sodass ich mich als Teil der Geschichte gefühlt habe und alles förmlich vor Augen hatte.

    Das Ende des Buches ist in meinen Augen genau richtig und enthielt für mich überraschende Hintergründe, die ich nicht vorhergesehen habe.
     Die immer wieder versteckten Hinweise und noch nicht aufgelösten Geheimnisse rund um Pa Salt, aber auch die Frage, warum dieser die Schwestern adoptiert hat und welches Leben er geführt hat, lässt mich mit Spannung zurück und ich freue mich, direkt Band 2 und die Geschichte der zweiten Schwester Ally zu lesen.

    Von mir gibt es für diesen wunderbar gelungenen Roman 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

  2. Cover des Buches Love to share – Liebe ist die halbe Miete (ISBN: 9783453360358)
    Beth O'Leary

    Love to share – Liebe ist die halbe Miete

     (692)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Tiffy ist auf der Suche nach einer neuen Wohnung, jedoch ist London nicht gerade das günstigste Pflaster. Also hat Tiffy die Wahl: Die letzte Absteige oder sie nimmt das merkwürdige Angebot an & teilt sich mit einem Unbekannten die Wohnung. Sie würde ihm nicht über den Weg laufen, denn sie hätte die Wohnung nachts & er tagsüber. Ein seltsames, jedoch verlockendes Angebot. Und da Tiffy knapp bei Kasse ist, bleibt ihr fast schon keine andere Wahl.

    Ich hatte mich auf einen seichten und humorvollen Liebesroman gefreut und auch genau diesen bekommen. 

    Die Charaktere sind allesamt liebevoll gezeichnet und tragen ihren Teil dazu bei, die Geschichte zu einem perfekten Feel-good-Roman zu machen, den man gut zwischendrin lesen kann.
    Sie sind alle sehr authentisch und ich hatte bei keinem das Gefühl, dass er oder sie artifiziell und komplett aus der Luft gegriffen wär. Es gab Sympathien und Antipathien und es machte einfach Spaß, an ihrer Seite die Monate zu durchleben.

    Beth O'Leary schreibt wie gewohnt leicht, mit einer Menge Witz und einer ordentlichen Schippe Romantik. Auch wenn die Handlung sehr vorhersehbar war, gab es einige Zwischensequenzen, die die Geschichte aufpeppten & die Leser:innen Umwege gehen ließen, bevor sie am Ziel ankamen.

    Alles in allem ein netter Liebesroman für zwischendurch :)

  3. Cover des Buches Selection – Der Erwählte (ISBN: 9783733500962)
    Kiera Cass

    Selection – Der Erwählte

     (3.750)
    Aktuelle Rezension von: firefly

    Nur noch vier Mädchen sind im Casting dabei. Auch America ist noch unter den Auserwählten - und endlich ist sie sich ihren Gefühlen sicher. Doch der König hasst sie und versucht, sie und Maxon auseinander zu bringen.

    Und auch die Rebellenangriffe werden immer stärker.

    Und obwohl der Konkurrenzkampf zwischen den Mädchen stärker ist als gedacht, werden die vier langsam Freundinnen...



    Das Buch ist ein sehr toller Abschluss der Liebesgeschichte zwischen America, Aspen und Maxon.

    Ich finde die Geschichte unglaublich toll. Ich musste immer mal wieder lachen und weinen.

    Zum Glück haben sich Celeste, Elise, Kriss und America zum Ende hin sehr gut verstanden. Ich habe Celeste mit der Zeit richtig liebgewonnen und konnte sie immer mehr verstehen.

    Die Charaktere sind super ausgearbeitet.

    Ich bin ein Fan der Selection-Reihe.

    Aber ich verstehe nicht, warum im Titel "Der Erwählte" steht, wenn es doch um Frauen geht. Sollte es dann nicht lieber "Die Erwählte" heißen?



    1. Zitat: "Gerade weil Sie die Krone nicht wollen, sind Sie vielleicht die beste Person, um sie zu tragen."


    2. Zitat: "Da saßen wir nun im Hintergrund des Studios und hielten uns an den Händen. Die Perfektionistin, Everybody's Darling, die Diva ... und ich." 

  4. Cover des Buches Vier Farben der Magie (ISBN: 9783596296323)
    V. E. Schwab

    Vier Farben der Magie

     (384)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Der Einstieg um Kell und seine Magie, die Erklärung der vier verschiedenen Varianten von London waren echt interessant gewesen. Bildlich hatte ich immer die Stadt vor Augen, mit einem farblichen Rand wie bei einem Film wo die äußeren Abstände z.B. eine Düsternis darstellen.

    Schnell kennt man mit alle Charaktere, welche sich glücklicherweise in ihrer Menge in Grenzen hielten.

    Die Kulissen sind sparsam und nicht zu viel, auch die unterschiedlichen Städte waren immer gut verständlich.

    Nun so schön das Setting beschrieben ist und die Macht der Magie, so wenig konnte mich die Geschichte fesseln. Sie war langatmig und ermüdend. Wiederholungen und fehlende Tiefe bei den Charakteren hat dem Buch einiges an Kraft genommen.

    Immer wieder über die Regeln der Magie zu lesen, immer wieder zu erleben wie es Rückschläge gibt, woraus man sich retten konnte. Das Buch hätte locker 100 weniger mit knapp 400 ausreichend gehabt. Zudem diese dann noch mehr Ausarbeitung an den Charakteren gebraucht hätten können.

    Für mich reicht es leider nicht, den dritten und vierten Teil zu lesen. Schade, da die Inhaltsangabe bei weitem sehr viel interessanter war.

  5. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520260)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.083)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Als kleines Kind bekommt Jacob von seinen Großvater Geschichten erzählt, die in seinen Kinderaugen dank der Fotos, die er ihm dazu zeigt, wahr zu sein scheinen. Doch mit den Jahren kann Jacob ihn nicht mehr so ganz glauben, die Fotos scheinen zu offensichtlich manipuliert worden zu sein und immer mehr kommt die Annahme, dass sein Großvater in diesen Geschichten nur seine schlimmen Erlebnisse aus dem 2. Weltkrieg verarbeitet. Doch dann findet Jacob seinen ermordeten Großvater und entdeckt etwas, was seine komplette Welt aus den Fugen geraten lässt. Um nicht gänzlich verrückt zu werden, beschließt er, den Geheimnissen seines Großvaters auf den Grund zu gehen. Doch was er auf der kleinen Insel Falls Cairnholms entdeckt, verändert sein Leben vollkommen. 

    Dieses Buch ist wirkich keine leichte Geschichte. Nicht nur, dass der zweite Weltkrieg hier eine große Rolle spielt, sondern man erlebt als Leser auch einige dramatischen Szenen und Schicksale daraus. Wer mit so etwas nicht gut umgehen kann, sollte hierbei etwas vorsichtiger sein. 

    Nun möchte ich aber erst etwas über die Aufmachung des Buches sagen. Zugegeben, ich finde die Cover, nicht nur von diesem ersten Band, sondern auch von den nachfolgenden Bändern, nicht schön. Hätte ich es im Regal stehen gesehen, so hätte ich nicht danach gegriffen. Doch dies ist natürlich Geschmacksache und nur meine persönliche Meinung. Das Innere des Buches ist dagegen unglaublich toll gelungen. Immer wieder findet man Fotos, welche die Geschichte noch eine Spur lebendiger machen und auch interessanter. Dies hatte ich bisher noch nie so gesehen und fand es wirklich toll. 

    Mir wurde die Geschichte sehr empfohlen, sodass ich nun doch nach ihr greifen musste. Auch hatte ich den Film bisher noch nicht gesehen, so bot es sich für mich gerade sehr gut an. 

    Grundsätzlich fand ich die Stimmung in dem Buch sehr düster, was aber auch zu dem Plot sehr gut gepasst hat. An Jacob musste ich mich erst einmal gewöhnen, zu Beginn war er mir dann doch etwas zu verzogen, doch im Laufe der Geschichte wurde ich warm mit ihm. Gerade die besonderen Kinder waren alle so einzigartig, dass ich sie sehr schnell in mein Herz schließen konnte. Das Setting fand ich beeindrucken. Der Autor hat es geschafft, an einen Ort, an welchem etwas wirklich unglaublich schreckliches geschehen ist, sodass beim Lesen mein Mutterherz geblutet hat, gleichzeitig etwas unglaublich schönes und magisches entstehen zu lassen. Gleichzeitig hat er es geschafft, dass mir beim Lesen beide Orte immer präsent waren, sodass ich nur noch beeindruckter war. Ich persönlich fand den Spannungsbogen der Geschichte nicht allzuhoch, es hätte noch etwas spannender sein können, dennoch hatte die Geschichte durch ihre Besonderheit einfach etwas fesselndes an sich. Ich fand es wirklich einen gelungenen Auftagkt. 

    Für jeden Urban Fantasy Liebhaber kann ich das Buch wirklich nur empfehlen. Ich bin schon sehr auf den zweiten Band gespannt. 


  6. Cover des Buches Die Sturmschwester (ISBN: 9783442486243)
    Lucinda Riley

    Die Sturmschwester

     (786)
    Aktuelle Rezension von: Kiki2705

    Mit „Die Sturmschwester“ ist der 2. Band der Romanreihe rund um die 7 Schwestern von Lucinda Riley erschienen. Die einzelnen Bände sind völlig unabhängig voneinander lesbar und können auch in unterschiedlicher Reihenfolge gelesen werden, da die Geschichte immer zum selben Zeitpunkt einsetzt.
    Ally, die Zweitälteste der Schwestern ist eine sehr begabte Seglerin und kann auf diesem Gebiet große Erfolge feiern. Bei der Teilnahme an einer Regatta lernt sie ihren Seelenverwandten kennen, mit dem sie sich den Rest ihres Lebens vorstellen kann. Doch als sie vom Tod ihres Adoptivvaters Pa Salt erfährt, kehrt sie zunächst auf das Anwesen der Familie in Genf zurück und bekommt dort wie die anderen Schwestern Hinweise auf ihre Vergangenheit.
     Die Biografie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhunderts sowie ein kleiner brauner Frosch führen Ally nach einem weiteren Schicksalsschlag auf die Spuren ihrer Vergangenheit in das Land im hohen Norden.

    Lucinda Riley gelingt es durch ihre packende und fließende Schreibweise mich sofort in den Bann der Geschichte zu ziehen. Durch die bildhafte Sprache konnte ich mir die Örtlichkeiten sehr gut vorstellen.
     Sie bleibt dem Stil der verschiedenen Zeitebenen treu, sodass man nicht nur Ally in der Gegenwart begleitet, sondern auch weit in die Vergangenheit – bis ins 19. Jahrhundert - eintaucht.

    Ally als Hauptperson ist mir durch ihre Willensstärke und gleichzeitig durch ihre Lebensfreude sehr ans Herz gewachsen. Sie schafft es trotz zahlreicher Schicksalsschläge ihren Lebensmut nicht zu verlieren und findet neue Wege, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Ich habe mit ihr mitgefiebert und mich vor allem für sie gefreut.

    Gleichzeitig fand ich die historischen Hintergründe zur Entstehung der Kompositionen von Edvard Grieg sehr interessant, auch wenn einige Personen natürlich fiktiv dazu gedichtet wurden.
     Mich hat dieser Roman dazu animiert, mal wieder in die Welt der klassischen Musik einzutauchen.

    Die kleinen versteckten Andeutungen und Hinweise zum weiteren Verlauf der Familiensaga, die zum 7. Band der Reihe führen, lassen mich natürlich schnell zum nächsten Buch greifen.

    Fazit:
     Band 2 dieser sehr schön geschriebenen Reihe hat mich emotional sehr berührt und war in meinen Augen sogar noch ein Stück besser als der 1. Band, sodass ich mich jetzt schon auf die Geschichte der 3. Schwester Star freue.

  7. Cover des Buches Die Überlebenden (ISBN: 9783442479085)
    Alexandra Bracken

    Die Überlebenden

     (428)
    Aktuelle Rezension von: minzwolke

    MEINUNG?

    Alexandra Bracken kreiert in diesem Werke eine spannende, dystopische Welt, in der die letzten überlebenden Kinder nach einem die meisten Kinder auslöschenden Virus besondere Fähigkeiten aufweisen und aufgrund dieser in Lager eingesperrt und von der Außenwelt abgeschirmt werden.
    Mich hat die Idee dieses Konzeptes schnell gefesselt, weshalb ich das Buch innerhalb von vier Tagen gelesen habe. Es wird eine eher beklemmende Atmosphäre erzeugt, die das Genre der Dystopie gut trifft.

    Zum guten Lesefluss beigetragen hat nicht nur der schöne Schreibstil, sondern unter anderem auch die Protagonistin Ruby, aus deren Sicht die Handlung wiedergegeben wird.

    Die Protagonistin ist ein selbstbewusster, starker Charakter und trotz ihrer teilweise unrealistischen sehr stark ausgeprägten Empathie gefallen mir die Passagen der Geschichte, in denen ihr Charakter deutlich wird. An Cleverness und Geschicklichkeit mangelt es ihr nicht, wodurch ich mich angenehm in sie hineinversetzen konnte.
    Rubys Entwicklung wird das ganze Buch über sehr schön dargestellt; wir können sehen, wie sie sich sowohl in ihren magischen Fähigkeiten als auch ihre sozialen Kompetenzen betreffend positiv entwickelt. Anfangs noch gefürchtet, wurden Rubys besondere Fähigkeiten zum Ende des Buches hin immer ausgefeilter und auch detaillierter beschrieben, weshalb die Kontrolle über diese Kräfte für mich stets nachvollziehbarer wurde. Ich konnte somit mit Ruby parallel mitlernen, was den Lesefluss und die Authentizität gut beeinflusst hat.

    Ihre sozialen Kompetenzen erlernt Ruby langsam, nachdem sie auf die drei Überlebenden Liam (Lee), Suzume (Zu) und Charles (Chubs) stößt und eine Freundschaft zu ihnen aufbaut, wodurch sie Vertrauen und Verlässlichkeit neu erlernt. Hier spiegeln sich ebenfalls sehr gut die Traumata und prägenden Einflüsse der Lager wieder, in denen auch Ruby für eine Zeit lang lebte. Ihr Vermögen, auf Menschen zuzugehen, kann nur mit einem langwierigen Prozess hergestellt werden.
    Nichtsdestotrotz fehlt es mir dennoch hier etwas an den Überbleibseln der Lager. Solch eine langjährige Erfahrung kann nicht an einem Kind vorbeigehen, ohne wirklich tiefgehende Einkerbungen zu hinterlassen, so fehlten mir teilweise im Buch beispielsweise die Wiedergabe der Mentalitäten, die im Lager propagiert wurden.

    Neben der entstehenden Freundschaft entwickelt sich zwischen Ruby und Liam auch eine Liebesbeziehung, die stellenweise ganz süß ist, an der es mir im Gesamten aber an Gefühlen gefehlt hat. Das mag daran liegen, dass ich den Film „The Darkest Minds“ unwissend vor dem Lesen des Buches geschaut habe und mir hier die sehr gut dargestellte Chemie zwischen Ruby und Liam aufgefallen ist. Alle Gefühle wurden grandios rübergebracht, weshalb meine Erwartungen diesbezüglich an das Buch auch etwas höher waren und enttäuscht wurden.
    Zwar werden gelegentlich die Liebkosungen beschrieben, allerdings mangelt es an den tiefgründigeren Gedanken, die z.B. den Charakter des Partners betreffen und die Emotionen von Ruby authentisch rüberbringen. Das Potenzial wurde hier, meiner Meinung nach, nicht vollkommen ausgeschöpft.

    Die Handlung macht diese Makel jedoch wieder wett, denn als Leser wird man von einem Ereignis in das nächste gesogen und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Zwischendurch gibt es schön beschriebene ruhigere Momente, die einen sehr guten Ausgleich zu all der „Action“ bilden.

    Das Buch endet letztendlich mit einem sehr gemeinen Cliffhanger, der neugierig auf die zwei weiteren Bände macht. Ich persönlich bin sehr gespannt, was mich in der Trilogie noch alles erwarten wird, da ich das ganze Buch über etwas das Gefühl hatte, dass in der für Ruby verborgenen Außenwelt etwas Großes geplant wird/ wurde, das nur darauf wartet, von uns Lesenden entdeckt zu werden.


    FAZIT:

    Von mir gibt es vier ☄️☄️☄️☄️ von fünf, weil mich die Protagonistin, die Nebencharaktere und die Handlung im Ganzen doch überzeugt haben. Stellenweise fehlt es mir etwas an der Authentizität von Ruby und ihren Gefühlen, eine Empfehlung für das Buch kann ich dennoch nur geben (und die Verfilmung fand ich auch nicht schlecht ;))!

  8. Cover des Buches Was perfekt war (ISBN: 9783423230018)
    Colleen Hoover

    Was perfekt war

     (564)
    Aktuelle Rezension von: Selina2606

    Achtung Spoiler!

    Inhalt:

    Quinn und Graham lernen sich unter mehr als unglücklichen Umständen kennen und verlieben sich unsterblich ineinander. Kaum ein Jahr später sind sie glücklich miteinander verheiratet… Happily ever after?

    Acht Jahre danach: Jemanden zu lieben, heißt nicht unbedingt, mit ihm glücklich zu sein. Das erkennt und erleidet Quinn Tag für Tag, denn obwohl sie und Graham sich weiterhin innigst lieben, gibt es ein Problem, das ihre Beziehung zu zerfressen droht …


    Meinung:
    Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf den Inhalt des Buches gemacht. Ich dachte, es geht um eine Beziehung, die nach den Jahren etwas in Vergessenheit gerät. Und anhand des Covers konnte ich auch nicht wirklich herauslesen, um was es genau gehen wird. Ich wurde eines Besseren belehrt...

    Man springt quasi direkt mitten ins Geschehen und zwar zu einer der schlimmsten Tage in Quinns Leben. Das hat mich persönlich direkt gepackt und Spannung aufgebaut. Die Geschichte wird immer abwechselnd ein Kapitel aus der Vergangenheit und eines aus der Gegenwart erzählt. Das hat mich anfangs etwas verwirrt, aber ich konnte mich sehr gut damit anfreunden und man merkt nach und nach auch, das da ein roter Faden vorliegt. Die Kapitel aus der Vergangenheit sind relevant, da man als Leser die Beziehung der beiden kennenlernt und quasi mit dabei ist, als sich eine Bindung zwischen beiden aufbaut. 

    Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen. Ich bin quasi durch die Seiten geflogen. Und als es um Quinns Gedanken und Gefühle ging konnte ich durch den Schreibstil auch viel besser mitfühlen und mich in ihre Situation hineinversetzen.

    Es wird ein sehr sensibles Thema angesprochen und im gleichen Zug wird man als Leser sensibilisiert, mit diesem Thema achtsam umzugehen. Quinn und Graham haben sich durch unschöne Umstände kennengelernt und auch sehr bald lieben gelernt. Ihre Ehe fängt an zu bröckeln, als Quinn unbedingt schwanger werden möchte und es einfach nicht funktioniert. Man spürt als Leser den Druck, den sie sich selbst macht und auch von der Gesellschaft erhält. Denn egal wo Quinn und Graham hingehen, die ersten Fragen, die ihnen gestellt werden lauten "Warum habt ihr noch keine Kinder? Wann wollt ihr Kinder bekommen?". Die Emotionen von Quinn waren wirklich so real, das es mir auch echt nahe ging. Man bekommt einen sehr guten Einblick, wie die Beziehung langsam zerfällt und Quinn sich selbst aufgibt. Das Thema belastet sie so stark, dass sie kein Sex mehr mit Graham haben kann ohne darüber nachzudenken, ob sie nun schwanger werden könnte oder nicht. Und es ist eine Belastung. Auch wenn man anfangs keinen Einblick in Grahams Gedanken erhält, merkt man dennoch, anhand von Quinns Schilderungen, dass ihm das Thema ebenfalls sehr nahe geht und ihn zunehmend belastet. Das große Problem, was die beiden haben ist, dass sie nicht miteinander sprechen. 

    Die Emotionen sind sehr intensiv und bewegend. Man bekommt, meiner Meinung nach, einen realistischen Einblick in eine Beziehung, in der dieses Thema eine einzige Belastung ist.

    Die Spannung im Buch wurde immens aufgebaut. Zum einen wollte man wissen, wie geht es mit Quinn weiter? Kann sie Graham verzeihen? Können sie ihre Ehe retten? Und zum anderen wollte man wissen, was in der Schatulle ist, die immer wieder erwähnt wird, was auch zum Schluss aufgelöst wird.

    Quinn habe ich als mutige, selbstlose Frau wahrgenommen. Sie setzt sich einem immensen Druck aus und daran zerbricht sie fast. Ihr einziger Lebensinhalt besteht darin, Kinder zu bekommen. Und wenn das nicht eintrifft, hat sie versagt. Sie hat eine wirklich negative Sichtweise dazu und auch zu sich selbst und das hat mich immer wieder erschüttert beim Lesen. Ich wollte sie schütteln und ihr sagen, dass sie endlich mit Graham darüber sprechen soll. Aber man spürt regelrecht wie jegliche Energie und Kraft sie langsam verlässt. Sie ist auch nicht herzlos, was man manchmal meinen könnte. Trotz allem zeigt sie Verständnis und Empathie auch für Grahams Verhalten. Und sie ist sehr reflektiert was das betrifft. Die Entwicklung, die sie am Schluss macht ist wirklich schön und war für ihr Wohlbefinden auch das Beste. Es ist schön zu sehen, dass sie dann dem ganzen Thema mit Humor begegnen kann.

    Graham habe ich als liebevollen, fürsorglichen Ehemann für Quinn wahrgenommen. Man spürt, dass er sie über alles liebt und sie auf Händen tragen würde, wenn sie ihn lassen würde. Auch er hat sein Päckchen aus der Situation zu tragen und es macht ihn fertig, dass Quinn nicht mit ihm redet und sich ihm nicht anvertraut. Er begeht einen Fehler, der natürlich nicht zu entschuldigen ist, in keinster Weise. Dennoch habe ich tatsächlich auch danach noch Verständnis für Graham, denn er ist wirklich stark. Und er hat die Hoffnung nie ganz aufgegeben.

    Schlussendlich können die Zwei am Ende wieder zueinander finden durch ein Geschenk, welches Graham Quinn zu ihrer Hochzeit gemacht hat. Das war wirklich sehr bewegend und emotional. Ich fand es auch sehr positiv, dass immer wieder Kleinigkeiten aufgegriffen wurden, die zu Beginn kurz angesprochen wurden zwischen Graham und Quinn (z.B. Die Glückskekse etc.). Das hat die Beiden irgendwie echter und authentischer gemacht.  Mich hätte es auch nicht verwundert, wenn die Zwei nicht mehr zueinander gefunden hätten, dennoch hat mich das Ende sehr gefreut! Und es passt zur Geschichte.

    Die Geschichte gibt einem sehr viel mit, auch wenn man nicht direkt betroffen ist. Mir hat sie auf jeden Fall in einiger Hinsicht die Augen geöffnet. Und was am Ende angesprochen wurde, dass man sich von der Fixierung der Wunschvorstellung von einem Leben oder was auch immer freimachen sollte, dem kann ich nur vollkommen zustimmen. 

    Fazit:
    Eine emotionale Geschichte, die sich vor allem um das Thema "Schwangerschaft" bzw. wenn man nicht schwanger werden kann dreht. Sie fordert einen als Leser dazu auf, achtsamer mit dem Thema umzugehen, da es für Betroffene sehr belastend und verletzend sein kann. Es stellt realistisch dar, was der Druck von Außen und von Innen mit einem selbst und mit der Partnerschaft, die man hat, machen können. Was man hier auch sehr gut beobachten kann ist, dass Kommunikation das A und das O in zwischenmenschlichen Beziehungen ist. Ich finde die Moral aus der Geschichte sehr schön, dass man sich auf das konzentrieren sollte, was noch vor einem liegt und nicht auf das, was schlecht gelaufen ist und man sowieso nicht mehr ändern kann. Man sollte nicht einem Traum vom Leben nach trauern, was man nicht haben kann, wenn man noch ein ganzes Leben hat, was vor einem liegt. Man sollte dankbar für die Dinge sein, die man hat. 

  9. Cover des Buches Der verbotene Liebesbrief (ISBN: 9783442484065)
    Lucinda Riley

    Der verbotene Liebesbrief

     (320)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Wieder ein Buch von Lucinda Riley, das ich verschlungen habe. Toll geschrieben! 

  10. Cover des Buches Fünf (ISBN: 9783499257568)
    Ursula Poznanski

    Fünf

     (1.231)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Dies ist der Auftakt einer Reihe um die Polizistin Beatrice Kaspary und ihren Kollegen Florin Wenninger.

    Das Cover des Buches finde ich etwas unglücklich gewählt. Es hat mit dem Inhalt nichts zu tun und wirkt auch ansonsten nicht wie ein Thriller. Da Ursula Potznanski sonst Jugendbücher schreibt, könnte man dieses Buch auch schnell für ein solches halten. Ist aber nur meine Meinung. Hätte man mehr draus machen können.

    Im Buch wird eine Leiche gefunden, auf deren Fussohlen Koordinaten eintätowiert wurden. An den Koordinaten finden die beiden eine Geocaching Box mit einer abgetrennten Hand...ein perfides Katz und Maus Spiel beginnt zwischen den Polizisten und der Person der die "caches " auslegt...

    Das Thema Geocaching ist ja sehr bekannt und es gibt ja immer noch viele die es gerne machen...ich und meine Familie gehören dazu. Es macht einfach sehr viel Spaß! Umso besser hat es mir gefallen ein Buch darüber zu lesen das etwas gruseliges daraus macht!
    Gleich vorab sei aber gesagt, obwohl das Buch sehr gut war, kann ich immer noch geocachen gehen ohne Angst oder Panik zu haben ;)

    Das Thema dieses Thrillers hat mir dieses Buch zu einem besonderen Leseerlebnis gemacht und ich kann mir vorstellen wenn man Geocaching vorher nicht gekannt hat bekommt man Lust es einmal zu versuchen.

    Das Buch ist spannend und sehr gut geschrieben. Die Protagonisten sind alle sympatisch und nahe am Leben. So hat Beatrice Kaspary, die Kinder hat, immer wieder mit dem Spagat zwischen Job und guter Mutter zu kämpfen.

    Ein Buch das man uneingeschränkt weiter empfehlen kann!

  11. Cover des Buches Morgen kommt ein neuer Himmel (ISBN: 9783596521128)
    Lori Nelson Spielman

    Morgen kommt ein neuer Himmel

     (2.543)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Obwohl das Buch echt schön geschrieben war, fande ich es schwer zu lesen. Die Geschicht war einwenig nervig, dieses ganze hin und her hat mich schon sehr gestört. 

  12. Cover des Buches Eleanor & Park (ISBN: 9783423626392)
    Rainbow Rowell

    Eleanor & Park

     (1.161)
    Aktuelle Rezension von: Gerhard_Pfeiffer

    Eigentlich sind 5 Sterne nicht genug. Dieses Buch hat mich tief berührt. Es ist eine Geschichte für Jung und Alt, die ich sehr empfehlen würde. Es werden viele Themen angesprochen. Es geht um die Liebe von zwei jungen Strebern, Missbrauch, Mobbing und vieles mehr. Besonders die Charaktere sind sehr gefühlvoll beschrieben. Der ständige Wechsel zwischen den verschiedenen Erzählperspektiven ließ die Geschichte lebendig und authentisch wirken. Der Schreibstil war leicht zu lesen. Es war ein tolles Leseerlebnis.

  13. Cover des Buches Alle sieben Wellen (ISBN: 9783442472444)
    Daniel Glattauer

    Alle sieben Wellen

     (2.204)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Also mir hat dieses Buch wahnsinnig gut gefallen! Man glaubt gar nicht, das e-mails soooooo viele Gefühle und sooo viel Liebe wecken können. Dem Autor ist hier ein Buch gelungen, das wirklich fasst alle Leser begeistern kann, da es so romantisch und toll geschrieben ist.

    Nur ein kleiner Stern abzug, da mir der erste Teil "Gut gegen Nordwind" noch einen Tick besser gefallen hat...

  14. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (ISBN: 9783551557438)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban

     (10.833)
    Aktuelle Rezension von: hummmel

    finished: 22. Juni 2021

    Wieder eine total gute & interessante Fortsetzung. Hagrid ist mir wieder sympathischer geworden, er ist so ein toller Charakter, für mich der beste.

    Eine Sache, die mir im Laufe des Lesens aufgefallen ist, ist, dass Harry von seinen Liebsten immer Geschenke bekommt, aber er ihnen keine gibt, obwohl ihm die Mittel zur Verfügung stehen. Hmm..

    Lieblingscharaktere:

    1. Hagrid <3 

    2. Sirius Black

    3. Hermine Granger

  15. Cover des Buches Harry Potter und der Orden des Phönix (ISBN: 9783551557452)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Orden des Phönix

     (9.782)
    Aktuelle Rezension von: Bellchen2905

    Leider muss ich wirklich sagen, dass wäre ich nicht großer Fan der Filme diesen Teil bestimmt abgebrochen hätte. Allein der Anfang ist sowas von nervig. Harry verhält sich seinem Cousin gegenüber genau so wie Draco seinen Freunden Ron und Hermine... 

    Anstatt sich nach den Strapazen zu freuen alle wieder zu sehen schreit er sie nur an und verhält sich einfach wie das letzte Ar***... 

    Abgesehen von Harry ist aber auf jedenfalls interessant mehr über die Zaubererwelt zu erfahren. Das Ministerium und auch das Krankenhaus, sowie deren Abläufe und Geheimnisse. Auch das mit den Bildern ist nun "logischer" als in den Filmen. 

    Neville und Luna sind für mich auch immer ein Highlight. Cho hingegen mochte in den Filmen schon nicht aber in diesem Buch ist sie alle 5 Minuten am Heulen... 

    Wohingegen die Zentrauren und die Riesen endlich mehr Aufmerksamkeit erhalten und einige Fragen geklärte, andere wiederum offen bleiben.  

    Fazit: Die Welt und die Nebencharaktere absolut Top. Mit Harry wäre ich allerdings nicht befreundet.. Vielleicht hätte es mir als Kind tatsächlich besser gefallen (Bzw. als zickiger Teenager)

  16. Cover des Buches Das Meer in deinem Namen (ISBN: 9783596031887)
    Patricia Koelle

    Das Meer in deinem Namen

     (256)
    Aktuelle Rezension von: buchverzueckt

    Eine Geschichte zum Wohlfühlen! Dieser tolle Familien- Generationenroman spielt im verträumten Künstlerdorf Ahrenshoop. 


    Die Astronomin Carly ist in ihrem Leben an einem Punkt angekommen, an dem sie entscheiden muss, wie es in ihrem Leben weitergehen soll. Der Vertrag bei ihrem Mentor Thore Sjöberg läuft aus, doch ihr kommt ein Zufall zur Hilfe: Sjöberg erbt ein kleines Häuschen namens Naurulokki, an der Ostsee. Carly soll es für ihn sichten und entrümpeln, damit er das Haus verkaufen kann. Ganz wohl ist ihr bei dieser Sache jedoch nicht, hat sie doch seit dem Tod ihrer Eltern das Meer gemieden. Sie nimmt die Herausforderung trotzdem an; kaum in Ahrenshoop angekommen lernt sie die urigen Küstenbewohner schnell kennen. Besonders zu Henny Badonin fühlt sie sich hingezogen, wenn nicht sogar besonders nahe, Carly sieht ihr sogar etwas ähnlich. Henny Badonin war einst die Bewohnerin von Naurulokki, in dem Haus Carly sich jetzt plötzlich sehr angekommen und heimelig fühlt. 


    Das Buch lädt uns Leser ein, in eine andere Welt einzutauchen; Patricia Koelle beschreibt Ahrenshoop und das Haus Naurulokki sowie die liebgewonnenen Nachbarn mit viel Liebe und sehr authentisch. Naurulokki hatte ich schnell vor meinen Augen und habe mich genauso wohlgefühlt, wie Carly das getan haben muss. 


    Toll war auch die Geschichte um Henny, Joram und Nicholas, welche parallel erzählt wurde und sich dadurch die Vergangenheit und die Gegenwart wunderbar zusammenfügten. 


    "Auf diese Weise gibt mir das Meer in deinem Namen zu verstehen, dass du nicht weit fort bist, nicht so weit fort, als dass du mir nicht doch nahe bist ..."

  17. Cover des Buches Nachricht von dir (ISBN: 9783492302944)
    Guillaume Musso

    Nachricht von dir

     (744)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Der Amerikaner Jonathan Lempereur und die Engländerin Madeline Greene stoßen am Flughafen New York JFK zusammen und vertauschen versehentlich ihre Smartphones. Den Irrtum merken sie erst, als sie in San Francisco bzw. Paris angekommen sind. Neugierig stöbern sie jeweils im Mobiltelefon des anderen und erhalten interessante Einblick in deren Leben, die sie zu weiteren Recherchen im Internet anregen. Während Jonathan stutzig wird, warum Madeline ihren Verlobten verliebt und regelmäßig eine Psychologin aufsucht, fragt sich Madeline, warum der ehemalige Sternekoch nur noch ein einfaches Lokal führt und von seiner glamourösen Frau getrennt ist.

    Im weiteren Verlauf wird deutlich, dass die beiden mehr verbindet als der Zusammenprall am Flughafen. Ein eigentlich gelöster Kriminalfall führt beide zurück in ihre Vergangenheit.

    "Nachricht von dir" ist keine Liebesgeschichte, die sich aus ausgetauschten Nachrichten von Fremden ergibt, wie man vielleicht meinen könnte, sondern eine mysteriöse Geschichte über zwei Protagonisten mit bewegter Vergangenheit, die sich zu einem Kriminalroman entwickelt.

    Der Handlungsverlauf ist durch die wechselnden Schauplätze, eingefügte Briefe, Nachrichten und Zeitungsartikel abwechslungsreich. Zudem ist es spannend zu entdecken, was Madeline und Jonathan über einander nur durch die Auswertung ihres Handys und Internetrecherchen herausfinden. Als dann auch noch klar wird, dass sie beide in einen vermeintlich abgeschlossenen Kriminalfall verwickelt sind, kreuzen sich ihre Wege wieder, um die Ungereimtheiten, die sie bewegen, aufzuklären. Die Geschichte ist wendungsreich und typisch für den Autor Guillaume Musso geheimnisvoll.

    "Nachricht von dir" ist weder klassischer Kriminalroman noch Liebesgeschichte. Es ist ein Spannungsroman, der durch die Geheimnisse, die peu à peu ans Licht kommen, fesselnd, temporeich und unterhaltsam ist, dabei jedoch an mancher Stelle nicht ganz glaubwürdig ist und von vielen Zufällen geprägt ist. So fragt man sich, ob es tatsächlich realistisch ist, dass beide Charaktere kein PIN-geschütztes Smartphone haben und beide von einer derartigen Neugier auf einen Fremden getrieben sind. Auch die "Ermittlungen" der beiden Hauptfiguren am Ende erscheinen ein wenig fern der Realität.

    Da ich aber keinen klassischen Kriminalroman erwartet hatte, konnte mich die Geschichte, die sogar Thrillerelemente entwickelte, trotz der überzogenen und konstruierten Darstellung und letztendlich unvorhersehbaren, aber doch sehr abenteuerlichen Geschichte, gut unterhalten.

  18. Cover des Buches Ein letzter Brief von dir (ISBN: 9783499228612)
    Juliet Ashton

    Ein letzter Brief von dir

     (504)
    Aktuelle Rezension von: Ginny-23

    Simon und Orla sind ein Paar, derzeit aber räumlich getrennt. Um seine Schauspielkarriere voranzutreiben zieht Simon nach London, während Orla in Irland zurückbleibt. Immer wieder schreibt er ihr Briefe. Am Valentinstag erreicht sie ein Brief, in dem wohl ihr lang ersehnter Heiratsantrag verborgen ist. Doch bevor sie ihn öffnen kann, erfährt sie, dass Simon auf der Straße zusammengebrochenen und nun tot ist. Der Brief liegt ungeöffnet wie ein Schrein bei ihr. Um die Wohnung auszuräumen reist sie nach London und bleibt. Wird sie über den Verlust hinwegkommen und wieder lieben können? Und was stand eigentlich in diesem Brief?

    Das Buch war unglaublich traurig, hat aber auch Hoffnung ausgestrahlt.

    Orla war mir sehr sympathisch, auch wenn sie ab und zu ein wenig naiv war. Ich konnte die meisten ihrer Handlungen nachvollziehen, habe mir öfter aber gedacht „Wach auf, das liegt doch auf der Hand.“

    Simon war ein arrogantes A… wie eingebildet kann man sein? Und wie verblendet war Orla bitte?

    Marek ist toll und konsequent und toll, falls ich das nicht schon mal gesagt habe!?

    Die absolute beste Figur in dem Buch war jedoch ihre Vermieterin. Trotz ihrer Angst, war sie stark und ich bewundere sie.

    Ich habe das Buch gehört und hätte mich im Nachhinein gefreut, wenn ich das Buch gelesen hätte. Der Schreibstil war angenehm und die Briefe zu Beginn der Kapitel fand ich einzigartig cool. Mal etwas anderes!

    Von mir bekommt das Buch 4,5 Sterne!

  19. Cover des Buches Der Ruf der Trommel (ISBN: 9783426518267)
    Diana Gabaldon

    Der Ruf der Trommel

     (894)
    Aktuelle Rezension von: geBUCHt

    Im 4. Band der Outlander-Reihe bauen sich Claire und Jamie ein neues Zuhause in Amerika auf. Um Land in Anspruch nehmen zu können, musste Jamie Bedingungen zustimmen, welche zukünftig Ärger versprechen. Der Aufbau der Ortschaft Fraser's Ridge beginnt. In der Zeit verfolgt der Leser auch das Schicksal von Brianna und Rodger. Denn die junge Frau hat zunehmend das Bedürfnis zu erfahren, wer sie eigentlich ist. Was sie mit ihrem echten Vater verbindet und die Sehnsucht nach ihren Wurzeln zu suchen, wird immer größer.

    Dieser Band unterscheidet sich von den Vorgängern. Der Fokus liegt nicht mehr allein auf Claire und Jamie, sondern auch auf deren Tochter. Dieser neue Erzählstrang gibt der Reihe einen neuen Reiz, verleiht ihr eine ebenso mitreißende und spannende, neue Liebesgeschichte. Dabei bleibt die Autorin sich treu und beschreibt weiterhin alles sehr detailliert, naturlieb und überzeugend. Und was ich am besten finde, es bleibt unvorhersehbar.

    In der ersten Hälfte des Buches ging es noch viel um Claire und Jamie. Und da die beiden in den ersten 3 Büchern so viele Hürden und Streitigkeiten überwinden mussten, hat meine schiere Begeisterung leider kurze Zeit langsam abgenommen, weil bestimmte Szenen oder Konzepte sich wiederholten oder ähnlich abliefen. Bei der Hälfte wurde die Geschichte rund um Brianna und Roger intensiver aufgenommen und ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Es kam frischer Wind rein. Neue Aspekte wurden aufgenommen, allein schon deswegen, weil man das ursprüngliche Paar Claire und Jamie, nunmehr aus einer anderen Perspektive gesehen hat. Nämlich als Eltern. Vor allem war es interessant zu sehen, was für Charaktereigenschaften Brianna von ihren Eltern geerbt hat. Wie gut diese beschrieben worden sind.

    Es waren lustige Momente vorhanden, insbesondere dann, wenn Jamie „altmodische“ Ansichten äußerte, doch der Leser nur zu gut wusste, dass die sture, freiheitsliebende Brianna damit überhaupt nicht einverstanden wäre.

    Mit Roger haben wir einen neuen Helden näher kennengelernt. Anders als Jamie, aber nicht weniger mutig und liebenswert. Ich habe genauso mitgefiebert mit seinem Handlungsstrang, wie schon damals bei Claire und Jamie.

    Indianer haben eine große Rolle in dieser Fortsetzung gespielt. Von ihnen lief eine schaurige, raue Atmosphäre aus. Man lernte neue Bräuche und Verhaltensweisen kennen. Besonders Jamies Neffe Ian trat in Zusammenhang mit den „Wilden“ ins Spiel. Es passierten skurrile und gefährliche Begebenheiten. Auch hier hat Diana Gabaldon es geschafft einen neuen Schauplatz zum Leben zu erwecken. Ich staune immer wieder, wie vielfältig sie schreiben kann. Nachdem wir im 2. Band glaubwürdig am französischen Hof waren, sind wir hier ebenso glaubwürdig mitten in der Wildnis bei Indianern.

    Ich freue mich auf den 5. Band! Und wenn es jemanden gibt, der zwischenzeitlich auch einen Abschnitt nicht mehr ganz so fesselnd findet, dann bleibt dran. Es lohnt sich.   

  20. Cover des Buches Bridgerton - Der Duke und ich (ISBN: 9783749904082)
    Julia Quinn

    Bridgerton - Der Duke und ich

     (497)
    Aktuelle Rezension von: Emi_readsbooks

    Das Buch hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Es lässt sich schnell und einfach lesen, hat einen einfachen und verständlichen Schreibstil und als Fan der Serie ist dieses Buch ein Muss!🤩

    Allerdings passiert in dem Buch alles sehr schnell und es wird nicht sehr aufs Detail eingegangen, was ich etwas schade fand weil ich mich dadurch nicht ganz in die Charaktere hereinversetzen konnte.

    Was ich jedoch noch sehr positiv an dem Buch fand, dass es am Ende einen zweiten Epilog gab, was die ganze Geschichte meiner Meinung nach vervollständigt hat🤗

  21. Cover des Buches The Real Thing - Länger als eine Nacht (ISBN: 9783548288666)
    Samantha Young

    The Real Thing - Länger als eine Nacht

     (203)
    Aktuelle Rezension von: JenBooklover

    Habe mir als Hörbuch angehört und hatte ich auch schnell zu Ende gehört.

    Finde die Idee mit den Briefen einfach nur schön und auch wie Jessica handelt.

    Samantha hat sich selbst wieder übertroffen. 

  22. Cover des Buches One more Chance – Befreit (ISBN: 9783492305679)
    Abbi Glines

    One more Chance – Befreit

     (388)
    Aktuelle Rezension von: LissyMarie

    Erst war ich sauer auf Grant und jetzt will ich noch ein Buch über ihn und Harlow lesen können. Wenn man ein Buch zum weinen will dann ist dass das richtige.😍

  23. Cover des Buches Dear Amy (ISBN: 9783426654200)
    Helen Callaghan

    Dear Amy

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Die Lehrerin Margot Lewis schreibt nebenbei für eine Ratgeber-Kolumne namens "Dear Amy". Als eines Tages ein Mädchen aus ihrer Klasse verschwindet, ist sie extrem beunruhigt. Kurz darauf erhält sie einen Brief von einem vor Jahren verschwundenen Mädchen, deren Fall stark an das Verschwinden ihrer Schülerin erinnert.
    Doch ist der Brief des Mädchens echt? & warum schickt das Mädchen Margot den Brief?

    Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln beschrieben. Hin und wieder sind die Erzählenden die verschwundenen Mädchen, selten der Entführer, der Großteil wird jedoch aus Margots Sicht geschrieben. So erzählt die Leser*in einen allumfassenden Einblick in die momentanen Gefühlslagen oder sogar in die Vergangenheit der Charaktere.

    Die Charaktere sind nicht unbedingt rund beschrieben, sondern tauchen lediglich mit dem Kopf an die Wasseroberfläche, was für die Geschichte aber vollkommen ausreichend ist.

    Der Schreibstil hat mir wahnsinnig gut gefallen. Er plätscherte nur so dahin, hielt sich nicht mit unnötigen Füllwörtern auf und ließ es zu, dass ich mich voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren konnte.

    Die Spannung war nicht nonstop auf dem Höhepunkt und ließ manches Mal auch auf sich warten, jedoch reichte es für mich aus, um den Thriller in einem Rutsch zu lesen. Solide Geschichte, die hier und da ein paar Spannungsmomente misste, aber dennoch einen Twist am Ende bereithielt.

  24. Cover des Buches Deine Worte in meiner Seele (ISBN: 9783736310520)
    Brittainy C. Cherry

    Deine Worte in meiner Seele

     (565)
    Aktuelle Rezension von: Books_Movies_Nature

    Das Cover ist ganz in Ordnung. Ich finde man merkt, dass der Titel nochmal angepasst wurde. 

    Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen, da sie emotional und humorvoll war. Insbesondere die Verbindung zwischen den beiden Protagonisten war besonders in dem Buch. In dem Buch hat man gemerkt, dass diese sich weiterentwickelt haben und auch aus Fehlern gelernt haben. Sie konnten sich reflektieren. Das Thema Tod spielt in dem Buch eine enorme Rolle und ich war mir zwischenzeitlich nicht sicher, ob es schon zu viel war. 

    Also ich finde man hat echt gemerkt, dass sie sich weiterentwickelt hat zu ihren jetzigen Büchern. Ihr Schreibstil war nicht so poetisch, wie in ihren aktuellen Büchern finde ich. Trotzdem mochte ich den Schreibstil. 

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