Bücher mit dem Tag "bonn"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bonn" gekennzeichnet haben.

151 Bücher

  1. Cover des Buches Nachtspiel (ISBN: 9783944676098)
    Catherine Shepherd

    Nachtspiel

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Das Buch „Nachtspiel“ von Catherine Shepherd ist der zweite Teil ihrer Julia Schwarz Reihe. Die Bücher können zwar unabhängig voneinander gelesen werden, da jedes Buch einen eigenen Fall behandeln, es ist aber immer besser auch die vorherigen Teile zu kennen.

    Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt locker und leicht zu lesen. Spannung ist vom ersten Moment an da und steigert sich kontinuierlich.
    Man durchlebt die Handlung zusammen mit der Rechtsmedizinerin Julia Schwarz. Auch wenn sie von ihren Kollegen als „Eislady“ bezeichnet wird, finde ich sie sehr sympathisch. Sie ist sehr klug und hat eine gute Kombinationsgabe. Insgesamt macht sie ihren Job sehr gut und hilft sehr dabei, Verbrechen aufzuklären. Neben der Sicht von Julia begleitet man auch die Ermittlungen der Polizei durch den Kommissar Florian, aber auch einige Passagen aus der Sicht des Täters konnte man verfolgen, was das Handlung noch zusätzlich Spannung verlieh.

    Die Ermittlungen, die Julia Schwarz in diesem Buch begleitet finde ich dieses Mal sehr verzwickt. Lange weiß man sich, ob es sich um einen Serienkiller oder Einzeltäter handelt. Dies gefiel mir ebenfalls gut, da man gut miträtseln konnte und von der ein oder anderen unerwarteten Wendung überrascht wurde. Gerade zum Ende hin passierte einiges, mit dem ich nicht gerechnet hätte.

    Ein weiterer positiver Punkt ist, dass die Charaktere sehr lebensecht wirken, da auch zwischenmenschliches im Buch mit thematisiert wird. In diesem Fall sind es zum Beispiel Julias Albträume oder ihr Verhältnis zu Florian.

    Alles in allem konnte mich dieses Buch wieder sehr von sich überzeugen. Ich liebe die Julia Schwarz Thriller, da ich es interessant finde, eine Ermittlung aus sich der Rechtsmedizin zu erleben. Ich vergebe voll fünf Sterne und freue mich auf weitere Werke der Autorin.

  2. Cover des Buches Der Sommer der Freiheit (ISBN: 9783426512166)
    Heidi Rehn

    Der Sommer der Freiheit

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Akantha
    In „Der Sommer der Freiheit“ von Heidi Rehn begleitet der Leser Selma, die Tochter eines Bonner Zeitungsverlegers, zur Sommerfrische 1913 nach Baden-Baden. Während sie auf die Ankunft ihres Verlobten wartet, genießt sie das gesellschaftliche Leben in vollen Zügen. Dabei lernt sie auch den französischen Fotografen Robert Beck kennen und sie verlieben sich auf den ersten Blick. Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges stehen sie allerdings fortan auf unterschiedlichen Seiten.

    Inhaltlich ist das Buch in drei Abschnitte unterteilt. Es beginnt mit dem „Aufbruch“ vom Sommer 1913 bis zum Sommer 1914. In der Nachbemerkung erläutert Heidi Rehn, dass es „weniger ein Roman über den Krieg als ein Roman über die gewaltigen Umwälzungen“ ist und sie aus diesem Grund schon vor dem Attentat auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger mit ihrer Erzählung einsetzt. Hier lernt der Leser alle Charaktere kennen, was wichtig und notwendig ist. Darüber hinaus passiert leider gar nichts Interessantes oder Spannendes in diesem Abschnitt. Die Protagonisten machen viele Ausflüge, nehmen an gesellschaftlichen Veranstaltungen teil und die Politik wird zwischendurch am Rande erwähnt. Gepaart mit einem sehr anstrengenden, künstlichen Schreibstil und vor allem auch unnatürlichen Dialogen, wollte ich das Buch in Abschnitt eins bereits mehrfach abbrechen (das erste Mal auf Seite 10, da ich mir nicht vorstellen konnte, mit diesem Schreibstil warm zu werden).
    Es mag grausam klingen, aber ich hoffte, mit dem Kriegsausbruch in Abschnitt zwei würde zumindest die Spannung der Handlung steigen, darum hielt ich durch. „Ausbruch“ behandelt die Ereignisse vom Sommer 1915 bis zum Spätsommer 1917, trifft also den Kern des Krieges und müsste viele mitreißende Ereignisse zu bieten habe. Hier wurde ich allerdings enttäuscht. Die Protagonisten kommen dem Krieg zwar wortwörtlich näher, aber von Spannung nach wie vor keine Spur. Einem kleinen Handlungsstrang ist anzumerken, dass die Autorin sich hier um etwas Abwechslung bemüht hat, allerdings ist diese Geschichte sehr schnell abgehandelt und kann den Leser zudem emotional nicht abholen. Trotz Fliegeralarm und Kriegstragödien transportieren die Charaktere keinerlei Emotionen, die diesen Ereignissen gerecht werden. Sie führen weiter ein privilegiertes Leben ohne außergewöhnliche Ängste oder Entbehrungen.
    Einmal so weit durchgekämpft, beschloss ich mit „Umbruch“ dann auch noch den dritten Abschnitt von Sommer 1918 bis zum Frühjahr 1919 zu lesen. Wie Abschnitt eins eine sanfte Einleitung darstellt, lässt der letzte Teil die Geschichte ausklingen – genauso unaufgeregt. Wenn es Heidi Rehn wirklich um die großen Umwälzungen der Zeit ging, hätte ich mir gerade am Ende noch wesentlich mehr erhofft.

    Mit der Protagonistin Selma bin ich leider nicht warm geworden. Sie kam mir vor als würde sie die ganze Zeit schauspielern und niemandem ihre wahre Persönlichkeit zeigen. Gut gefiel mit, dass sie ein wenig als Rebellin und fortschrittliche Frau angelegt war (fährt selbst und gerne Auto, trägt Hosen u.ä.), aber ihre Art war einfach nur anstrengend und übertrieben. Im Verlauf der weiteren Geschichte wird sie zwar ein wenig ernster und vernünftiger, aber das hat nicht mehr ausgereicht, um mich noch für sie zu begeistern. Besonders störend waren für mich aber auch die Vielzahl von Dreiecksbeziehungen, die in der Geschichte durchlebt werden. Es lag ein viel zu großer Fokus auf den Fragen, wer für wen was empfindet und wie man diese Probleme löst. Auch bei mehr Spannung in der sonstigen Handlung hätte mich dieses Thema gestört.

    Für den Lesefluss anstrengend waren auch einige französische Sätze. Obwohl ich französisch spreche (und diese sonst auch im Anhang übersetzt wurden) ist der Leser hier auf die eine oder andere Art gestolpert. Die Autorin hatte sicherlich beste Absichten, die Dialoge authentischer zu gestalten. Das ist aber leider danebengegangen.
    Neben den Übersetzungen findet sich im Anhang noch ein hilfreiches Glossar und die Nachbemerkungen der Autorin, die mir bei jedem historischen Roman wichtig sind. Dass leider erst dort zur Sprache kommt, dass Rehn mehr über Umwälzungen, statt über den Krieg schreiben wollte (wäre vielleicht auf dem Klappentext angebracht gewesen), war schade und hätte mir andernfalls eine andere Erwartungshaltung beschert.

    Zusammenfassend passiert auf über 600 Seiten einfach viel zu wenig, als dass mich das Buch hätte fesseln können. Der Schreibstil war anstrengend und die Protagonistin unsympathisch, sowie viel zu sehr in komplizierte Beziehungsgeflechte verstrickt. Jetzt zur Überraschung: Trotz meiner Bewertung von 2 von 5 Sternen, werde ich es nochmal mit „Gold und Stein“ und/oder der Wundärztin-Trilogie versuchen, denn ich habe das Gefühl, dass Heidi Rehn vielleicht auch anders kann und eine zweite Chance von mir verdient hat.
  3. Cover des Buches Die vergessene Burg (ISBN: 9783453359727)
    Susanne Goga

    Die vergessene Burg

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Paula Cooper ist als Gesellschaftsdame bei der Cousine ihrer Mutter angestellt. Sie hat ein sehr zurückgezogenen Leben weil sie sich ausschließlich um die alte Dame kümmert. 

    Plötzlich erhält sie eine Brief von Ihrem angeblichen Onkel Rudy. Völlig irritiert versucht sie bei ihrer Mutter Erkundigungen über ihn einzuholen. Doch diese wehrt ab. 

    So beschließt Paula der Einladung von "Onkel" Rudy zu folgen und bricht ihre Zelte in England ab und reist nach Bonn am Rhein. Vielleicht erfährt sie hier mehr über ihren Vater. Paula hat nämlich keinerlei erinnerungen an ihn und ihre Mutter blockt darüber tatsächlich alles ab. 

    Die Reise an den Rhein wird für Paula ein Bad der Gefühle, schafft sie es hinter das Verschwinden ihres Vaters zu kommen?

    Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt. Paula war gleich sehr sympathisch und man konnte sehr mit ihr mitfühlen und sich in sie hineinversetzen. Der Schreibstil ist toll und ich habe mich tatsächlich ein bißchen an den Rhein versetzt gefühlt, obwohl ich außer in Köln noch nicht die Möglichkeit hatte ihn zu besuchen.

  4. Cover des Buches Das neunte Gemälde (ISBN: 9783462003888)
    Andreas Storm

    Das neunte Gemälde

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Gise

    Im April 2016 wird Lennard Lomberg von einem Mann namens Dupret gedrängt, die Rückgabe eines verschollenen Gemäldes zu organisieren, das sich unrechtmäßig im Besitz einer französischen Stiftung befinden soll. Kurz darauf wird Dupret tot in einem Bonner Hotel aufgefunden. Das Gemälde aber bleibt verschwunden. Lomberg gerät ins Visier von Kriminalrätin Sina Röhm, denn das Gemälde, das einst von den Nazis geraubt wurde, könnte ein unbekannter Picasso sein, und Lombergs Vater soll etwas mit dem damaligen Verschwinden des Gemäldes zu tun gehabt haben. Lennard Lomberg beschließt, den damaligen Geschehnissen auf die Spur zu kommen. Dafür taucht er immer tiefer ein in die tragische Geschichte des neunten Gemäldes. Doch es gibt noch mehr Leute, die ein Interesse an diesem Bild haben…

    Das Buch ist der Auftakt einer Krimireihe um Lennard Lomberg. Der Autor Andreas Storm verbindet Kunst, Geschichte und Kriminalroman miteinander, seine Leidenschaft für diese Themen sind in jeder Zeile des Buches zu finden. Seine Ausführungen sind so detailliert geschrieben, dass ich das als schwierig beim Lesen empfand, weil ich immer wieder den roten Faden der Geschichte zu verlieren drohte. Dabei ist die Geschichte um das fiktive Bild als Beutekunst der Nazis sehr interessant angelegt, sie klingt sehr realistisch. Etwas schwer tat ich mich mit den vielen handelnden Personen wie auch den zeitlichen Sprüngen in der Erzählung.

    So spannend der Plot klingt, konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

  5. Cover des Buches Spiegelschatten (ISBN: 9783570309223)
    Monika Feth

    Spiegelschatten

     (137)
    Aktuelle Rezension von: books_and_baking

    Es geht spannend weiter im zweiten Teil der Romy-Reihe. Ich finde es genial, wie die Autorin in jedem Band den Fokus auf ein anderes Thema setzt. Im ersten Teil ging es um Sekten und in diesem Teil um Homosexualität. Das Buch wäre sogar unabhängig vom ersten Teil lesbar. Es ist immer aus mehreren verschiedenen Sichtweisen geschrieben. Bis kurz vorm Ende hatte ich keine Ahnung, wer der Mörder sein könnte, hatte aber schon eine Vorahnung, die sich auch bestätigt hatte. Romy war mir wieder sehr sympathisch und auch ihre persönliche Weiterentwicklung hat mir sehr gefallen. Ihren Zwillingsbruder Björn konnte man in diesem Teil auch kennen lernen. Er ist von den beiden eher der sensiblere und naivere. Auch die restlichen Personen im Buch sind sehr authentisch und haben alle ihre eigenen Eigenschaften. Im Gegensatz zum ersten Teil fand ich diesen etwas schwächer, aber das ist einfach nur meine persönliche Ansicht, da ich im ersten Teil das Sekten Thema einfach mega spannend fand.

  6. Cover des Buches Die Akte Adenauer (ISBN: 9783499004759)
    Ralf Langroth

    Die Akte Adenauer

     (92)
    Aktuelle Rezension von: kupfis_buecherkiste

    Deutschland in der Nachkriegszeit: Das Land ist im Umbruch. Viele Städte bauen noch ihre Ruinen auf, die Alliierten sind mitten im Kalten Krieg. Auch in öffentlichen Behörden und staatlichen Stellen ist noch viel Handlungsbedarf: viele Positionen sind von Nazigrößen besetzt, und auch im geheimen agieren noch braune Geheimbünde wie die Wölfe Deutschlands. 

    In diese Umgebung wird der Amerikaner Philipp Gerber gesetzt. Da ein Kriminalkommissar ermordet wird, wird Gerber auf dessen Stelle gesetzt und soll für die BRD und den amerikanischen Geheimdienst CiC ermitteln, wer diese Tat verübt hat. Gerber steht zwischen den Fronten: beide Länder haben Interesse am Täter, und so muss sich Gerber feinfühlig in die Ermittlungsarbeiten einfuchsen. Schnell trifft er auf die Journalistin Eva Herden, die für eine linkslastige Zeitung schreibt. Beide geraten in die Schusslinie ihrer Feinde. Können Sie den Fall gemeinsam lösen? Und wie beeinflusst diese Situation den Wahlkamp in dieser jungen Republik?

    Ralf Langroth hat mit dem Auftakt „Die Akte Adenauer“ auf den Punkt abgeliefert. Dieser Krimi ist glaubwürdig, und so gar nicht das gewesen, was ich erwartet habe. Im Gegenteil hat mich diese Geschichte sehr positiv überrascht. Deutschland ist im Umbruch, die Spuren des 2. Weltkrieges sind noch nicht beseitigt, in den öffentlichen Stellen sind Positionen mit Menschen besetzt, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Gerade das historische Setting ist so überzeugend beschrieben, so detailreich, dass man sich direkt aufgehoben fühlt. Autos, Zigaretten, Kleidung, ja Landstriche werden so beschrieben, dass bei mir ein innerer Film ablief. Der Autor beschreibt die Welt zwar detailreich, ohne langweilig zu wirken. Die Protagonisten sind glaubwürdig, und irgendwie ist mir dieser Adenauer im Buch sehr sympathisch, auch wenn ich nicht bestätigen kann, wieviel er mit dem wahren Präsidenten zu tun hat. 

    Gerade Gerber ist mir mit Adenauer der sympathischste gewesen. Die Protagonistin Herden kann ich nicht so recht einschätzen, sie hinterließ bei mir eine Spur Zweifel bzgl. ihrer Loyalität. Aber gerade diese Empfindung gegenüber den Protagonisten, die Stimmung im Buch und die Thematik hat mir so gut gefallen, dass ich für mich sagen kann: auch wenn wir erst März haben, ist das eins der besonderen Bücher in diesem Jahr, das ich gelesen habe. Klare Leseempfehlung.

  7. Cover des Buches Emma Schumacher & Der verschwundene Professor (ISBN: B075G16BXT)
    Andrea Instone

    Emma Schumacher & Der verschwundene Professor

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Xanessa93

    Der verschwundene Professor von Andrea Instone ist der erste Band der Fräulein Schumacher-Reihe. Emma ist eine junge Frau und lebt bei ihrer Großmutter mütterlicherseits seitdem ihre Mutter vor einigen Jahren starb. Als Emma seltsame Briefe von ihrem Vater erhält und der Ton seiner Briefe sich verändert, beschließt sie, von England nach Bonn zu reisen und wird dabei von ihrer Tante Sybil begleitet.

    In Bonn angekommen erfährt Emma von ihrer Tante Tinni, dass ihr Vater verschwand, während seine Schwester, für einige Tage eine Bekannte besuchte. Emma wundert sich über ihren Vater, denn ihr Geburtstag und der Todestag ihrer Mutter sind bald und eigentlich verbringen sie diesen Tag immer gemeinsam, doch er hat nicht mal Anweisungen hinterlassen was er geplant hat.

    Während Emma sich wieder in Bonn eingewöhnt, zwei junge Männer, Anton Wagenknecht und James Beresford, die ihr den Hof machen, kennenlernt, beginnt sie auch immer wieder mit Ermittlungen und fährt beispielsweise mit Jean-Baptiste zu einigen Instituten und Museen und ruft diese an. So findet sie heraus, dass ihr Vater wohl eine Vortragsreise macht, an der Uni weiß man aber von nichts und auch seiner Schwester hat er keine Kontaktdaten oder eine Reiseroute hinterlassen, was Emma misstrauisch macht, da eine solche Reise ja auch gut organisiert sein muss.

    Während ihrer Befragungen erfährt sie allerhand über ihren Vater: unhöflich sei er gewesen, unwissenschaftlich, frech, aufbrausend und das schlimmste ist, dass sogar Exponate und Forschungsobjekte verschwunden sein sollen. Emma erkennt ihren Vater ja gar nicht wieder…

    Bei dem Kriminalroman Der verschwundene Professor von Andrea Instone handelt es sich um den ersten Band der Reihe um Emma Schumacher.

    Emma ist ein wirklich spannender Charakter, weil sie in diesem Roman bereits eine Entwicklung durchmacht. Zu Anfang ist sie ein sehr ruhiger Mensch, introvertiert, zärtlich und versucht es allen, vor allem ihrer Großmutter, recht zu machen und würde niemals gegen sie rebellieren. Im Laufe des Romans verändert sich Emmas Verhalten. Sie entwickelt Mut und beginnt mit den Ermittlungen, weil sie sich um ihren Vater sorgt. Am Ende ist die Entwicklung natürlich noch nicht abgeschlossen, so zumindest mein Eindruck, aber Emma ist definitiv auf dem Weg, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

    Dies führt auch dazu, dass Emma noch keine fertige Detektivin ist und ziemlich unbedarft an die Ermittlungen herangeht, manchmal den Fokus verliert, keine Ermittlerinstinkte hat und die Ermittlungsarbeit eher langsam verläuft. Das ist aber gut so, weil alles andere nicht zu Emma passen würde. Man kann in diesem Roman (und hoffentlich noch in den weiteren Bänden der Reihe) ihre Entwicklung nur so gut mitverfolgen, weil Emma eben am Anfang beginnt und sich ihr Charakter formt. Das mochte ich sehr gerne, ist aber etwas, das man auf jeden Fall bedenken sollte, wenn man diesen Krimi lesen möchte.

    Die Handlung hat mir gut gefallen. Ich mochte es, dass man auch als Leserin so lange im Dunkeln tappt und sich mit Emma und ihren Freunden (bzw. ihrer Familie) die Geschehnisse rekonstruieren musste. Ich mochte es auch sehr gerne, dass Ägypten in diesem Krimi eine so große Rolle spielt, weil ich Ägypten einfach sehr faszinierend finde (auch wenn sehr wenig der Handlung wirklich im Land selbst gespielt hat) und für mich das Land gut zu Krimis passt und mich immer an Agatha Christie erinnert.

    Besonders gut gefallen haben mir auch die vielen Anspielungen beispielsweise an Sherlock Holmes, Daphne du Maurier (die sogar als Figur im Roman auftaucht und zur angegebenen Zeit wohl tatsächlich in Cornwall war) und das Œuvre von Agatha Christie (die Figur James Beresford erinnert natürlich an Tommy Beresford). Ich mag solche kleinen Anspielungen total gerne und freue mich immer wenn ich sie erkenne. Durch solche Kleinigkeiten werden Romane für mich immer zu etwas besonderem.

    Leider muss ich auch noch eine Sache ein bisschen kritisieren, obwohl das Problem vermutlich eher bei mir lag: ich bin mit den Figurennamen (beispielsweise Meerbusch, Meinhardt und Mertens) durcheinanderkommen, weil sie mir durch die Anfangssilbe zu ähnlich waren und ich nirgendwo (bei E-Books auch schwierig diese dann an den entsprechenden Stellen zu finden) ein Figurenverzeichnis gefunden habe. Ich mag sowas eigentlich immer ganz gerne, weil man dann auf einen Blick nochmal alles nachschlagen kann. Das Problem ist aber sicherlich ziemlich individuell. Ich wollte es nur der Vollständigkeit halber kurz erwähnen.

    Insgesamt hat mir der erste Band der Fräulein Schumacher-Reihe Der verschwundene Professor von Andrea Instone gut gefallen. Ich mochte Emma sehr gerne und bin auf ihre Entwicklung in den Folgebänden gespannt, der Fall selbst war spannend, das Thema Ägypten mag ich sehr und die Anspielungen auf bekannte Werke der Kriminalweltliteratur waren ein besonderer Genuss.

  8. Cover des Buches Raumpatrouille (ISBN: 9783462053739)
    Matthias Brandt

    Raumpatrouille

     (115)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Der Schreibstil ist recht nett und die Geschichten um Matthias Brandt unterhaltsam. Jedoch nichts besonderes. Ich hätte gerne mehr über Willy Brandt erfahren. Kann man lesen muss man aber nicht. Es ist kein Buch was mir lange in Erinnerung bleiben wird. Daher 3 Sterne. 

  9. Cover des Buches Böses Blut der Vampire (ISBN: 9783863613228)
    Hagen Ulrich

    Böses Blut der Vampire

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Bookdiary
    Inhalt 
    Die beiden Vampire Jan Meyer-Frankenforst und Elias Al-Buchari sind glücklich zusammen und leben im beschaulichen Bonn. Da klopft Jans Hetero-Vergangenheit an, in Gestalt der schwer kranken Sophie Harrach, die dem überraschten Jan zwei blonde kleine Racker präsentiert, Folgen einer Jahre zurücklie-genden Affäre. Sophie bittet die beiden, ihre Söhne aufzunehmen. Sie will nicht, dass die beiden Jungs in die Hände des Großvaters, des konservativ-bigotten Stadtrates Peter Harrach fallen.Auch für Sophies flippigen und ungeouteten Bruder Sebastian ist das frömmelnde Klima in seinem El-ternhaus der pure Horror. So oft es geht, flieht Basti zu seinem besten Kumpel Malte, mit dem er Fantasy Spiele programmiert. Beide wollen der spießigen Kleinstadt Plauen, der Hölle des sächsischen Vogtlandes, lieber heute als morgen den Rücken kehren.Auf einer Party im Plauener Szene-Club Sodom verschwimmen für Sebastian die Grenzen zwischen Realität und Fantasy. Er begegnet einem echten Vampir und kann gerade noch flüchten. Als Sebastians Vater eine Geschäftsbeziehung mit zwei rumänischen Investoren eingeht, die er zum Abendessen einlädt, kommt es noch schlimmer. Sebastian sieht sich dem überraschten Vampir aus dem Club gegenüber. Bis auf Mord läßt der fast nichts aus, um den Jungen zum Schweigen zu bringen.Als Malte und sein Kumpel zum Studium nach Bonn umziehen wollen, sind sie froh, dem nervigen Vampir Cosmin und seinem ebenso bissigen Onkel Ioan entkommen zu sein. Sebastian freut sich, in der Nähe seiner kranken Lieblingsschwester zu sein. Doch Studentenbuden in Bonn und Köln sind knapp. Da präsentiert Sebastians ahnungsloser Vater seinem entgeisterten Sohn den Vorschlag Ioans, mit Cosmin eine WG zu gründen. Der intrigante Ioan benutzt Bastis Vater für seine ganz eigenen Pläne. Und Sebasti-an fragt sich bald, wer von den Dreien wirklich das Monster ist.Auch Cosmin hat Probleme, denn seine unorthodoxe Ernährung fällt bald der Bonner Polizei auf. Und dann werden die Vampire Jan und Elias auf den Eindringling aufmerksam.

    Zitat 
    "Es klingelte an der Tür der alten Fabrikantenvilla im Villenviertel von Bad Godesberg."

    Meinung 
    Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es zweigt eine Illustration von Sebastian, wodurch man sich diesen Charakter noch besser vorstellen kann. Es passt deshalb auch super zu dem Buch. Es ist einfach ungleichschön gemacht und auch sehr hochwertig. 

    In dem Buch geht es vor allem um Sebastian. Der Klappentext verrät nicht all zu viel über das Buch. Sebastian, hat es nicht leicht in seinem Leben. Er wächst in einer sehr konservativen Familie auf und ist zudem auch noch schwul. Als er dann auch noch auf den Vampir Cosmin trifft versinkt sein leben in einem totalen Chaos. Soll er seinen Gefühlen folgen oder doch seinen Instinkt, das dieser Vampir doch nicht so ganz ungefährlich ist? Und wie reagiert sein Vater auf das ganze?

    Das Buch beginnt bei Jan und Elias. Man lernt die beiden Kurz kennen, was gut war, da ich den ersten Teil nicht kennen, nun aber doch gerne lesen würde.  Doch schon nach den ersten Kapitel wechselt die Perspektive zu Sebastian. Den meisten Teil des Buches verbringt man in seiner Perspektive was mir gut gefallen hat. Aber auch die anderen Chartere haben einen guten und ausführlichen Einblick in die Welt und die Geschichte geliefert. Unterstichen wurde das ganze durch die Zahlreichen Illusionen die das Buch durchziehen. Sie passen einfach so gut in das Buch und verdeutlichen alles noch mehr. Der Spannungsbogen im Buch hat mir auch sehr gut gefallen. Man merkt die Spannung zwischen den beiden Hauptcharakteren, doch Sebastian macht es Cosmin nicht allzu leicht, was super war.

    Das Buch hat mich einfach gefesselt. Mir gefällt die Thematik gut, da es um einen schwulen Jungen geht in einer sehr Konservativen Familie, der sich los lösen möchte. Auch der Fantasie Aspekt passt sehr gut. Ich mag einfach Vampire und Cosmin ist ein richtig guter Bad Boy Vampir. Auch hat mir gefallen, das alles sehr detailliert beschrieben. Es hat sich aber nichts gezogen und war die meiste Zeit spannend. Es hat aber auch eine gewisse Ernsthaftigkeit da es sich auch etwa mit Politik beschäftigt, was ich auch gut fand. Was soll ich zu den Charakteren sagen? ich habe sie einfach geliebt. Sebastian war zwar manchmal etwas stur und zickig, aber er entwickelt sich im Buch ,was sich sehr bewundere. Cosmin ist auch total toll. Er ist ein dunklere Vampir mit vielen Geheimnissen, hat aber auch einen weichen menschlichen Kern. Den vor allem Sebastian zu sehen bekommt. Aber auch die Nebencharakter kann man einfach nur ins Herz schließen. Man fiebert jede Seite mit und fragt sich wie es wohl weitergehen wird. 

    Der Schreibstil des Autors hat mich wirklich begeistert. Mit viel liebe zum Detail. Aber auch Spannung und Gefühl. Er hat eine Wahnsinnig schöne und intensive Liebesgeschichte erschaffen. Die für jeder man was ist.

    Das Buch mit einem Wort: Familie 

    Fazit
    Das Buch hat mich einfach nur begeistert in allen Hinsichten. Einen haben Stern ziehe ich ab, da Sebastian manchmal sehr sehr nervig war. Aber an sonst eine 1A Buch. Deshalb bekommt es 4,5 von 5 Sternen. 
  10. Cover des Buches Bis sich unsere Wege wieder kreuzen (ISBN: 9782919806546)
    Verena Maria Kalmann

    Bis sich unsere Wege wieder kreuzen

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox

    Das Cover ist einfach traumhaft und der Klappentext sehr interessant.

    Auch der Schreibstil hat mir eigentlich ganz gut gefallen, jedoch konnte er mich das ganze Buch über nicht fesseln und auch die Emotionen blieben mehr oder weniger komplett aus.

    Das Fesseln haben die kurzen Kapitel und der Inhalt der Geschichte übernommen, sodass ich das Buch schlussendlich innerhalb eines Tages durchgelesen hatte.

    Also alles in allem ein wunderbares Buch mit berührender Geschichte, auch wenn das durch den Schreibstil gar nicht so rüber kam.

  11. Cover des Buches Hochzeit der Vampire ... (ISBN: 9783863611903)
    Hagen Ulrich

    Hochzeit der Vampire ...

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Wildpony

    Hochzeit der Vampire  -   Hagen Ulrich

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Single, schwul und Vampir. Als ob das nicht reichen würde. Ein furchtbares Unglück, bei dem ein Großteil des marokkanischen Buchari-Vampir-Clans ums Leben kommt, katapultiert den 22jährigen Oud-Musiker Elias in die Rolle des Erben der Familienstiftung, denn Lalla Sara, die 800 Jahre alte Vorsitzende der Stiftung, möchte sich eigentlich zur Ruhe setzen.Elias aber träumt von einem Leben als Musiker und Lalla Sara sieht, dass Elias in Depressionen versinkt und schickt ihn mit seiner Zwillingsschwester Mounia zum Studium nach Bonn. Dort begegnet Elias dem Studenten Jan Meyer-Frankenforst und es funkt kräftig zwischen den beiden. Aber ganz anders, als Elias sich das wünscht. Trotzdem lässt sich Elias nicht unterkriegen, obwohl er manchmal fast verzweifelt an dem blonden Idioten, wie seine Schwester Mounia den eitlen Kraftsportler und oberflächlichen Modefetischisten Jan abfällig nennt. Doch der hat ganz andere Ängste, die er hinter seinem arroganten Gehabe versteckt. Er befürchtet, mit Al-Quaida unter einem Dach zu leben und macht den Zwillingen das Leben zur Hölle.Als Jan merkt, dass Elias kein verkappter Attentäter ist, ist es fast zu spät. Jan hat mit dem ganzen romantischen Vampirquatsch wie er es nennt nichts am Hut und macht nach einem Kinobesuch eine dumme Bermerkung über Vampire. Ohne zu wissen, was Elias und seine Schwester sind, verletzt er den jungen Musiker damit und treibt ihn in die Fänge einer kriminellen Schlägertruppe in Bad Godesberg. Der alte Hausarzt der Familie Meyer-Frankenforst muss sein ganzes Können aufbieten, um den jungen Vampir zu retten, denn so hieb- und stichfest sind die Buchari-Vampire nun auch wieder nicht. Doch dieses Ereignis hat überraschende Folgen für die Beziehung der beiden jungen Männer.

    Mein Leseeindruck:

    Ich kannte das Bundesamt für magische Wesen durch seine Internetauftritte, vor allem vom Facebook. Und ich mag dieses unkomplizierte homosexuelle Ehepaar, das hilft wo es kann, schon sehr. Auch wenn ich sie nicht persönlich kenne, so wurde durch doch die sozialen Medien eine große Sympathie aufgebaut.

    Umso schöner das Hagen Ulrich Autor ist und seine eigene Fantasy schreibt. Daher habe ich mich sehr auf das Buch gefreut und es auch mit großer Begeisterung gelesen. Natürlich gibt es weitere Folgebände, die ich ebenfalls super gern lesen werden.

    Band 1 mit Hochzeit der Vampire punktet mit sympathischen Protagonisten, menschlichen (und vampirischen) Gefühlen, dem normalen "Kuddelmuddel" im gemeinsamen Zusammenleben und natürlich auch in Gefühlen. Daher haben es die Neuankömmlinge in Bonn anfangs gar nicht so leicht. Ein schweres Schicksal hat sie getroffen und sie kommen nun in einen neuen Verbund, der sie erst mal misstrauisch beäugt und sich erst mal ganz sperrt. Also wie im normalen Leben der ganz normale Wahnsinn. Dafür absolut spannend und intensiv geschrieben.

    Fazit:

    Der Start in diese Vampir-Reihe ist wundervoll geglückt. Gefühle sind in allen Variationen vorhanden und machen dieses Buch zu dem, was es auch sein soll: Fantastischer Lesespaß.

    Von mir gibt es mit einem herzlichen Dankeschön volle 5 Sterne und eine große Leseempfehlung. *****

  12. Cover des Buches Letzte Ausfahrt Auerberg (ISBN: 9783954414765)
    Nicole Peters

    Letzte Ausfahrt Auerberg

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm05

    Inhalt:

    Unter einer Autobahnbrücke in Bonn wird eine weibliche Leiche gefunden. Mittels der Presse versucht die Polizei die Identität der Toten zu klären. Daraufhin meldet sich ein Ehepaar bei der Rechtsanwältin Helen Freitag. Sie behaupten die Tote wäre ihre vor 20 Jahren verschwundene Tochter. Zur Polizei wollen sie selbst nicht gehen, da sie damals schon keine guten Erfahrungen mit dieser gemacht haben. Zu Recht wie Helen feststellt. Denn der zuständige Kriminalhauptkommissar scheint kein Interesse an der Aufklärung des Falles zu haben. Helen beginnt mit dem Journalisten Voss ihre ganz eigenen Recherchen und stößt schon bald auf neue Erkenntnisse....

    Leseeindruck:

    "Letzte Ausfahrt Auerberg" ist der 1. Band mit Rechtsanwältin Helen Freitag. Von Anfang an baut die Autorin Spannung auf. Wozu auch Zwischenkapitel beitragen, die aus Sicht des Opfers geschrieben sind und erzählen was sich vor 20 Jahren zugetragen hat. Immer nur Häppchenweise natürlich. In die Figuren konnte ich mich gut hineinversetzen. Auch wenn ich bei Helen etwas gebraucht habe, um ihr Verhalten in einer bestimmten Hinsicht zu verstehen. Das wurde aber nach und nach geklärt. Was mir in dieser Form gut gefallen hat. Wurde man doch anfangs nicht mit zu vielen Details konfrontiert, die den Einstieg dann erschwert hätten. So konnte ich mich sofort auf die Geschichte konzentrieren und mit rätseln. Am Ende wachsen einige Protagonisten über sich hinaus und tragen zu einem spannenden Showdown bei. 

    Fazit:

    Mir hat "Letzte Ausfahrt Auerberg" richtig gut gefallen. Der Krimi ist solide geschrieben. Kommt dabei ruhig und unaufgeregt daher. Baut die Spannung von Anfang an auf. Mit der Zeit habe ich die Figuren in mein Herz geschlossen und freue mich jetzt schon auf Band 2, der schon parat liegt. Gerne empfehle ich diesen Bonnkrimi, der natürlich auch Lokalkolorit enthält, weiter.

  13. Cover des Buches Emma Schumacher & Der Salon des Todes (ISBN: 9781973437093)
    Andrea Instone

    Emma Schumacher & Der Salon des Todes

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Xanessa93

    In ihrem zweiten Fall muss Emma Schumacher im Salon des Todes ermitteln. Emma tritt ihre erste Stelle an und soll in einem Schönheitssalon die Büroarbeiten erledigen. In besonders hektischen Zeiten, und das Weihnachtsgeschäft ist hektisch, muss Emma aber auch im Verkaufsraum aushelfen. So hat sie hautnah Kontakt zu ihren Kolleginnen und den Kundinnen.

    Als bei einer Behandlung eine Kundin einen Stromschlag bekommt, der für Unwohlsein und vor allem ein Herzproblem sorgt, ist der gesamte Salon in Aufruhr. Kurz darauf bricht Hedwig Arendt tot zusammen. Emma holt die Polizei, informiert die Polizisten, die sie von ihrem ersten Fall kennt. Siegfried Mertens und Simon Wertheim beginnen ihre Ermittlungen in alle Richtungen. Wollte der Ehemann seine Frau loswerden? Wollte jemand den Salon in Verruf bringen? Wer hat die Drohbriefe geschickt?

    Obwohl die Polizei ermittelt, fängt auch Emma mit einigen Nachforschungen an, denn sie hat direkten Kontakt zu ihrer Chefin, der Salonbesitzerin, zu ihren Kolleginnen und den Kundinnen und kann einige diskrete Nachforschungen anstellen. Als nun auch noch Kolleginnen von Emma angegriffen werden, fühlt sich auch Emma nicht mehr sicher auf den Straßen Bonns und verstärkt ihre Ermittlungen.

    Parallel muss Emma sich aber auch noch klar darüber werden, was sie eigentlich möchte. Sie freut sich über ihren neuen Job, findet diesen aber nach einigen langen Tagen doch sehr anstrengend und ärgert sich über ihr Bedürfnis nach Unabhängigkeit. James versucht gleichzeitig sich einen Job in der Nähe von Bonn zu suchen, doch scheitert er und beginnt nun einen Plan für seinen Vater auszuarbeiten, denn dieser möchte, das James in seinen Verlag einsteigt. Emmas Tante Sybil plant ein Tanzlehrinstitut mit ihrem Freund Alexej zu eröffnen und ihre andere Tante Tinni heiratet ihren Freund Jean-Baptiste und so merkt Emma auf was sie verzichten wird müssen, wenn die beiden nach Frankreich gezogen sind…

    Bei Der Salon des Todes von Andrea Instone handelt es sich um den zweiten Band der Fräulein Schumacher ermittelt-Reihe. Um die Figuren und deren Beziehungen zueinander zu kennen, wäre es gut, zuvor den ersten Band zu lesen.

    Ich mochte Emma in diesem Band wieder sehr gerne. Sie ist ein sehr lieber und netter Charakter und gleichzeitig entwickelt sie sich auch weiter und versucht es nicht mehr jedem Recht zu machen. Ihre Entwicklung hängt natürlich auch damit zusammen, dass sie jetzt Geld verdient, was ihr mehr Selbstvertrauen gibt und dieser neue Job ihr gleichzeitig vieles abverlangt, sodass sie ihre Schüchternheit immer wieder runterschlucken und über sich selbst hinauswachsen muss. Das mochte ich sehr gerne, weil die Entwicklung bei ihr ziemlich natürlich wirkte.

    Auch die Beziehung zu James entwickelt sich in diesem Band weiter. Ich mag James sehr gerne und mochte es auch wie er immer weiter versucht hat, eine Lösung für sein Job-Problem zu finden. Leider hat er wenig versucht mit Emma zusammen einen Plan zu machen. Auf der anderen Seite geht es natürlich vor allem um seine berufliche Zukunft, die er für sich selbst klären muss. Obwohl die beiden auch in diesem Band wieder ein bisschen umeinander herumgetanzt sind, und viele Missverständnisse hätten ausräumen können, wenn sie einfach ein offenes Gespräch geführt hätte, mochte ich, wie sich die Beziehung entwickelt hat.

    Natürlich erhoffe ich mir von den nächsten Bänden eine Weiterentwicklung der beiden Figuren und ihrer Beziehung zueinander.

    Ich mochte es auch, dass so viele Figuren aus dem letzten Band wieder vorkamen. Schade fand ich zwar, dass Emmas Vater in Ägypten ist, und somit nicht vorkommt. Aber ich fand es schön, dass ihre beiden Tanten und Jean-Baptiste und Alexej auch in diesem Band vorkamen und hoffe, nachdem ich die Figuren noch mehr ins Herz geschlossen habe, dass sie uns noch einige Bände erhalten bleiben.

    Der Fall selbst hat mir gut gefallen. Ich hatte direkt am Anfang einen Verdacht, der sich immer mal wieder geändert hat, aber dann kamen im Laufe der Ermittlungen so viele neue Komponenten, Hinweise und Theorien ins Spiel, dass ich irgendwann nicht mehr sicher war, obwohl ich natürlich immer wieder mal einen Verdacht hatte. So etwas mag ich ja eigentlich ganz gerne, denn das hält den Krimi spannend. In die Ermittlungen war Emma gut eingebunden, was mir auch sehr gut gefallen hat.

    Am Anfang gibt es eine Liste mit dem am Krimi beteiligten Personen, was mir sehr gefallen hat und dafür gesorgt hat, dass ich dieses Mal nicht so verwirrt war mit den ganzen Namen. Da aber auch Figuren aus dem vorhergehenden Band erwähnt werden und auf Umstände aus diesem Kriminalfall verwiesen wird, ergibt es auch aus dieser Sicht Sinn, den ersten Band zuvor zu lesen.

    Als Hitler am Anfang erwähnt wird, war ich etwas verunsichert, denn eine Figur schwärmt von ihm. Ich sehe natürlich ein, dass es sich anbietet ihn in eine Handlung, die im Jahr 1926 spielt, einzubinden, aber ich war doch etwas geschockt. Im Laufe der Handlung gibt es noch weitere Figuren in der Bevölkerung, die von ihm angetan sind. Mertens, der am Anfang so begeistert war, fängt aber an, die Ideen differenzierter zu betrachten (wobei ihm Emma auf die Sprünge hilft).

    Alles in allem hat mir der zweite Teil der Fräulein Schumacher ermittelt-Reihe Der Salon des Todes von Andrea Instone sehr gut gefallen. Ich mag die Figuren, deren Weiterentwicklung und der Kriminalfall war auch sehr spannend. Für mich war es also ein gelungener zweiter Band und ich bin schon sehr gespannt wie es mit Emma und James und ihren Ermittlungen in Zukunft weitergeht.

  14. Cover des Buches Das Haus in der Löwengasse (ISBN: 9783499259012)
    Petra Schier

    Das Haus in der Löwengasse

     (127)
    Aktuelle Rezension von: unclethom
    Heute habe ich ein Buch aus dem Jahr 2012 beendet. Um es kurz zu machen, das Buch hat mich vollends überzeugt.
    Neben der Adelinareihe ist das bisher das Buch, das mir von Petra Schier am besten gefallen hat. Erneut gelang es der Autorin mich abzuholen und dies gleich auf den ersten Seiten. Der Spannungsbogen ist fein gezeichnet und beginnt eher sachte um sich dann immer weiter zu steigern.
    Das Buch besticht durch großartig ausgearbeitete und sehr plastisch beschriebene Figuren. Dank der schönen Schreibweise gelingt es der Autorin ihren Figuren Leben einzuhauchen, so sehr das man glauben könnte, es handle sich um reale Personen. Dazu die wie gewohnt schönen Dialoge und man erlebt mit wie sich eine Liebesgeschichte zur damaligen Zeit angefühlt haben muss.
    Der Hauptdarsteller, Julius ist ein sehr moderner Mann, eigentlich ganz anders wie so viele Männer im Verhältnis zu seinen weiblichen Angestellten. Nach außen hin eine raue Schale mit einem weichen Kern. Es ist jetzt nicht leicht Julius weiter zu charakterisieren ohne zu viel von der Story zu verraten, deshalb lasse ich es auch sein. Ich empfehle hier, das Buch selbst zu lesen, wenn ihr Wissen wollt welch ein feiner Mann Julius denn ist.
    Die Schauplätze sind ebenfalls sehr schön beschrieben und so kommt es einem vor als wäre man selbst schon dort gewesen.
    Der Roman ist eine wunderschöne Liebesgeschichte und daher eigentlich eher etwas für Frauen, so könnte man denken. Aber denkste, auch ich als Mann war von diesem Roman von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
    Für mich sind das hier hochverdiente 5 Sterne, sowie eine Leseempfehlung!
  15. Cover des Buches Melisande, die Fee (Oliveros Institut für Fantastik 1) (ISBN: B07GZYS94D)
    Annabelle Mercurio

    Melisande, die Fee (Oliveros Institut für Fantastik 1)

     (13)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Archibald Anastasius Olivero tritt am 1. April 1899 seine Stelle als Leiter des Instituts für Fantastik an. Das Institut befindet sich in einer Paralellwelt,  die unserer Welt 15 Jahre hinterher ist und so von der Welt der Menschen und ihren Fehlern lernen kann. Gemeinsam mit der Fee Melisande, die aus Avalon stammt, versucht Archibald alles um seine Welt zu schützen...

    Ins Buch habe ich von Anfang an sehr gut reingefunden, was an dem sehr lockeren und leichten Schreibstil liegt. Auch die Spannungskurve im Buch ist gut gelungen, so wird es dem Leser nie langweilig und die Seiten fliegen nur so dahin! Das Buch besticht ausserdem durch seinen humorvollen Stil und den Witz zwischen den Zeilen.

    Von Beginn an hat mich die Idee dieser Paralellwelt, die aus unseren Fehlern lernt, fasziniert und diese Idee ist sehr gut ausgearbeitet und funktioniert in der Geschichte wunderbar! 

    Die Charaktere,  besonders Archibald und Melisande, sind wunderbar ausgearbeitet. Archibald ist ein wenig tollpatschig und naiv manchmal,  dann aber wieder hat er einen sehr intelligenten Verstand! Diese Mischung ist sehr liebenswert und man kann ihn nur ins Herz schließen! Melisande ist ein ganz bezaubernder Mensch, bei ihr könnte ich mir richtig vorstellen das sie den Status einer "besten Freundin" inne hat.  

    Die Geschichte ist voll von Magie, Abenteuern, guten Ideen und wunderbaren Charakteren. Da gebe ich gern die volle Punktzahl und spreche eine Leseempfehlung aus, für Fantasyfans.

  16. Cover des Buches Ansichten eines Clowns (ISBN: 9783423146067)
    Heinrich Böll

    Ansichten eines Clowns

     (460)
    Aktuelle Rezension von: Friedrich_Schoenhoff

    Immer wenn ich nicht begreife, warum ich so bin, wie ich bin, brauche ich nur das Buch zur Hand nehmen und mich an die Moral der Wirtschaftswunder-Gesellschaft erinnern. An Marie, die ihre Liebe Hans verlässt, weil er sich weigert, die Kinder, die sie bekommen könnten katholisch taufen zu lassen. Und Hans selbst, der, ohne sich hätte anstrengen müssen, in Wohlstand alt geworden wäre. 

    Statt dessen beschließt er, der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten, und Clown zu werden. 

    Er verachtet seine Eltern, die überzeugte Nazis waren und zeigt dem Spießertum erfolgreich den gestreckten Mittelfinger, bis Marie ihn verlässt 

    Nun wird er der traurigste aller Komödianten, ist völlig mittellos und blickt sentimental auf sein Leben zurück.

    Das Buch reflektiert in Ansätzen eine Zeit, deren Macher mich groß gezogen haben, bis ich selbst gemerkt habe, wohin das Streben nach immer mehr führt und welchen Preis ich dafür bezahlen müsste.

    Jeder ist ein Kind seiner Zeit und die, die folgen, bleiben Zeit ihres Lebens ein Stück Zeuge der Zeit, ob sie wollen oder nicht. Berührend und damals 1963 skandalös, als jemand sich traute, das Gesicht des Katholizismusses zu entlarven. 

    Der steht heute vor ganz anderen Problemen und löst sich gerade selbst auf 


  17. Cover des Buches Rheinblick (ISBN: 9783548062495)
    Brigitte Glaser

    Rheinblick

     (95)
    Aktuelle Rezension von: EmmaWinter

    Die SPD hat mit großer Mehrheit die vorgezogenen Bundestagswahlen 1972 gewonnen, der beliebte Willy Brandt tritt seine zweite Amtszeit an. In Bonn brodelt es auf dem politischen Parkett. Es geht um Posten und Pöstchen, um Intrigen, kleine und große Geheimnisse. Vor diesem Hintergrund agiert Hilde Kessel, die das Restaurant Rheinblick gegenüber vom Bundestag betreibt und die tägliche Politik hautnah miterlebt. In einer Bonner WG lebt die Krankenschwester Sonja, die unversehens ebenfalls mit dem aktuellen politischen Geschehen in Kontakt kommt - und zwar mit dem Kanzler selbst. Die wichtigen Koalitionsverhandlungen stehen an und Willy Brandt kann nicht daran teilnehmen. Wer steht auf seiner Seite und wer denkt nur an das eigene Vorankommen in Bonn?

    "Bühlerhöhe" von Brigitte Glaser habe ich sehr gern gelesen. Mit "Rheinblick" habe ich mich schwerer getan. Die Gegensätzlichkeit der Schauplätze von Politiker-Restaurant und Studenten-WG (inklusive Taxi fahrendem Mitbewohner) ist geschickt gewählt, so können viele damals aktuelle Themen angesprochen werden. Das ist durchaus interessant, allerdings waren mir insgesamt die politischen Rangeleien an Hildes Tresen zu viel. Es gab dadurch durchaus Längen im Roman. Da half auch der eingestreute Mord nicht, um eine durchgehende Spannung zu erzeugen.

    Der Schreibstil von Glaser hat mir gut gefallen und die Fakten sind wunderbar in die fiktive Geschichte um Hilde und Sonja eingeflochten. Die Figuren und ihre Probleme sind glaubhaft, allerdings bleiben Sonja und Hilde für mich etwas blass. Die Verbindung zwischen Sonja und Willy Brandt erschien mir zudem etwas konstruiert. Max und Konrad aus der WG haben mir besser gefallen und waren mir irgendwie näher.

    Überzeugend der Anhang: Soundtrack, Literaturverzeichnis und Glossar.

    Insgesamt ein Einblick in die interessante Politikgeschichte von 1972, gut recherchiert und geschrieben, allerdings mit Längen. Wer sich vor dem Geklüngel zwischen SPD und CDU an Hildes Tresen nicht fürchtet, den erwartet eine durchaus unterhaltsame Zeitreise.








  18. Cover des Buches Der Troll und die Buchstaben (ISBN: 9783963500107)
    Carola Jürchott

    Der Troll und die Buchstaben

     (12)
    Aktuelle Rezension von: misery3103
    Das Buch „Der Troll und die Buchstaben“ bringt Kindern das Alphabet nahe, indem zu jedem Buchstaben eine Geschichte erzählt wird. Es handelt von dem Jungen Corbinian, der einen Troll trifft, der alle Buchstaben aus den Büchern einer Bibliothek klaut. Er will sie erst zurückgeben, wenn Corbinian ihm zu jedem Buchstaben eine passende Geschichte erzählt. Wenn Corbinian das schafft, sind am Ende alle Buchstaben wieder da, wo sie hingehören.

    Die Idee ist wirklich zauberhaft und auch die Geschichten zu den einzelnen Buchstaben lesen sich gut und sind lustig und spannend. Für Leseanfänger und zur Vertiefung des Alphabets ist das Buch wirklich gut geeignet. Dem Verlag geht es darum, Kindern das Lesen nahe zu bringen, was meiner Meinung nach sehr gut gelingt. Die Geschichten sind durch Fotos aufgelockert, wobei ich denke, dass Kindern Zeichnungen besser gefallen hätten, aber es geht ja in erster Linie um die Geschichten … und die gefallen.

    Die Idee zum Buch finde ich wirklich toll. Schön auch, wie sich nach und nach die Geschichte in Corbinians Buch wieder auffüllt bis am Schluss eine vollständige Geschichte zu sehen ist. Das ist wirklich interessant zu sehen und macht den Kindern bestimmt Spaß.

    Ein schönes und lehrreiches Buch, das gerade Leseanfängern die Buchstaben auf ganz besondere Weise nahebringt. Gut!
  19. Cover des Buches Spieltrieb (ISBN: 9783641242749)
    Juli Zeh

    Spieltrieb

     (418)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Ein Buch, das unter die Haut geht. Zumindest bei mir. Nie hätte ich mir als Jugendliche solche Grausamkeiten ausdenken können. Aber die Zeiten haben sich geändert. Juli Zeh schildert Auswüchse der jugendlichen Phantasie, die mir die Haare zu Berge stehen ließen.

    Ada und Alev haben sich gefunden. Jeder für sich hätte niemals so viel desaströse Gemeinheit entwickeln können. Doch gemeinsam sind die hochintelligente, aber gefühllose Ada und der Mädchenschwarm Alev ein Team, das weiß, wie sie Lehrer in die Enge treiben können.

    Obwohl ich ihr Verhalten des öfteren nicht nachvollziehen konnte, hat mich das Buch tief beeindruckt. Vor allem Juli Zehs Art und Weise, ihre Charaktere einzuführen, hat mir sehr gut gefallen:

    „Lesen war ein Zustand, in dem die Zeit verstrich, weil sie nicht anders konnte, während Adas Verstand in Nahrung eingelegt wurde, so dass seine hektische Gier in ein gleichmäßiges Einsaugen und Bewerten überging.“ (Seite 32)


    „… gleich darauf hatte er sich an die Schichten verschiedener Altersstufen gewöhnt, die dort übereinander lagen und nur im Schnitt die Zahl Fünfundvierzig ergaben. Die schwarz gefärbte Frisur mit glattem Pony und kinnlangem Haar zitierte eine zeitlose Kleopatra, die Augenbrauen waren ausrasiert, die Lippen korrigiert, die Ohrringe zu groß, die Haut gleichzeitig perfekt gepflegt und welk. Unter dem langärmeligen roten T-Shirt mit frechem Aufdruck über der Brust zeigte sich ein ausgehungerter Körper, mit dem es die Natur einst besser gemeint hatte“ (Seite 100)


    Das schreckliche Geschehen beginnt erst anschließend. Da begibt sich die als so taff beschriebene Ada in eine Abhängigkeit von Alev, die ich einfach nicht verstehen kann. Er sieht in ihr ein Werkzeug für seine Pläne und sie spielt mit – ohne Widerstand zu leisten. Auf Seite 306 

    „erwachte Ada mit einem Gefühl, in einem surrealistischen Film geraten zu sein, über den sogar der Regisseur die Kontrolle verloren hatte.“

    Je weiter ich in dem Buch fortschritt, desto spannender empfand ich es. Für mich ist es das bisher beste Buch, das ich von Juli Zeh gelesen habe.

  20. Cover des Buches Halali (ISBN: 9783257803839)
    Ingrid Noll

    Halali

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962
    Halali von Ingrid Noll, gelesen von Nina Petri

    In diesem Hörbuch erzählt die inzwischen 80 jährige Holda ihrer Enkelin  Laura aus ihren jungen Lebensjahren. Laura lebt im gleichen Hochhaus, wie  ihre Großmutter und somit verbringen die beiden oft harmonische Abende  zusammen, bei gemeinsamen Abendessen. 
    Für Laura hört sich die Jugend  ihrer Großmutter an wie eine Kriminalkomödie und einem Agentenroman. 

    Holda und ihre Freundin Karin arbeiten gemeinsam im Innenministerium  der neuen Republik. Sie als Vorzimmer-
    Sekretärin bei ihrem kriegsversehrten  Chef und Karin in der 
    Dunkelkammer. Als sie eines Tages auf eine sonderbare
    Botschaft in einem ungewöhnlichen Versteck stoßen, haben 
    sie auch schnell  einen Verdächtigen ausgeguckt. Ohne Furcht 
    und clever treten sie bald selbst  in Aktion. So ganz ungefährlich 
    wird das allerdings nicht werden. 

    Diese Geschichte war mal wieder köstlich unterhaltsam. 
    Wer Ingrid Noll kennt  weiß, es ist kein blutrünstiger Krimi, den 
    sie geschrieben hat. Die Frauen  schaffen sich die unliebsamen 
    Männer vom Hals. Auf ihre eigene Art und  Weise. Hoffen wir, die 
    Autorin hat noch lange Freude daran ihre Leserschaft  zu unterhalten.  
  21. Cover des Buches Mein deutsches Dschungelbuch (ISBN: 9783442459452)
    Wladimir Kaminer

    Mein deutsches Dschungelbuch

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Wladi schildert seine erste Lesereise im Anschluß an "Russendisko" und berichtet humorvoll und pointiert über das,. was er in der provinz erlebt hat. Das Ganze ist subjektiv von seinem Standpunkt aus geschrieben, und ihninteressiern eher die persönlichen Eindrücke als die Stadtgeschichte o.ä. Der Leser staunt, grinst und wünscht sich, daß W.K. auch seine eigene Stadt besucht hätte.
  22. Cover des Buches Emma Schumacher & Der elegante Tod (ISBN: B0786TR5C1)
    Andrea Instone

    Emma Schumacher & Der elegante Tod

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Maya83

    Bonn, 1927: nach den Schrecken des 1. Weltkriegs will man das Leben auch wieder von der vergnüglichen Seite sehen – so auch Emma, die ihre zweite Anstellung im Modehaus Dezière gefunden hat. Auf Emma wartet ihr eine neue, aufregende Welt – und mit der großen Modenschau ein aufregendes Ereignis! Doch ausgerechnet an diesem Abend findet sie ihre Kollegin tot auf!

    Auch der dritte Teil der „Emma Schumacher“-Reihe versetzt den Leser mit seiner ausgesuchten und der damaligen Zeit angepassten Sprache gedanklich direkt wieder in die 1920er Jahre. Die sympathische Hauptprotagonistin hat deutlich an Profil gewonnen – taff tritt sie für ihre Meinung und Rechte ein, auch wenn sie damit aneckt. Getreu nach dem Motto „selbst ist die Frau“ kann sie die Polizei mit den Nachforschungen keinesfalls alleine lassen und muss die Ermittlungen aufnehmen – auch wenn ihr Verlobter James damit gar nicht einverstanden ist. Der Leser begleitet die sympathische Ermittlerin bei Spurensuche, die einiges an Verwicklungen bereithält – für Spannung ist reichlich gesorgt! Hier kann man wieder richtig mitfiebern und mitraten. Der geschichtliche Rahmen wurde gut recherchiert und mit der Handlung verknüpft.

    Wieder ein runder, mit viel Liebe zum Detail erzählter Cosy-Krimi, für den ich sehr gerne fünf Sterne vergebe!

  23. Cover des Buches Feuerschule (Magie hinter den sieben Bergen) (ISBN: 9781533670786)
    Diandra Linnemann

    Feuerschule (Magie hinter den sieben Bergen)

     (8)
    Aktuelle Rezension von: dreamlady66
    Feuerschule von Diandra Linnemann
    Ein Buch mit 292 Kapiteln, übersichtliches Inhaltsverzeichnis und 12 Kapiteln
    Eine sehr gut lesbare Schrift und großzügig angeordnete Absätze. Das Buchformat fällt aus dem normalen Maß.
    Das Cover gefällt mir, ist farblich sehr freundlich gestaltet mit versponnenem "Fädenkranz" und Zirkelzeichnungen, es wirkt geheimnisvoll...


    Zum Inhalt:
    Als staatlich geprüfte Hexe hat Helena Weide ihre Lizenz verloren. Sie erhält aber trotzdem von einer Privatschule in Bonn die Aufgabe, eine Projektwoche mit Mädchen zu leiten. Sie soll herausfinden, wer von den Mädchen für diverse mysteriöse Zwischenfälle in der Abschlußklasse verantwortlich ist.
    Eine begeisterte, junge Lehrerin möchte ihr helfen und sie nimmt diese Hilfe gerne an.
    Denn außerdem arbeitet Helena auch noch für eine Einwanderungsbehörde als Gutachterin.
    Und im Privatleben ihres Freundes gibt es einen Familienfluch...

    Fazit:
    Es ist der 5. Band der Serie, leider kenne ich die Vorgängergeschichten nicht. Aber, es gab keine Probleme, sich in die Geschichte reinzulesen. Die Charaktere der Schulmädchen sind interessant und sympathisch herausgestellt sowie realitätsnah.
    Die Aufgabe von Helena, die Umsetzung des Hexenkreises in der Schule herauszufinden, finde ich wirklich als gut gelungen...
    Insgesamt gesehen ein spannender Hexenroman, der mich gut unterhalten hat und den ich als lesenswert wirklich nur weiter empfehlen kann.
  24. Cover des Buches Puppenspiele (ISBN: 9783492259569)
    Marina Heib

    Puppenspiele

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Mordsbuecher
    Die ersten Seiten sind etwas zäh aber ab dem zweiten Kapitel möchte man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin schafft es den Leser zu fesseln und keine Langeweile aufkommen zu lassen. In dem Buch geht es um einen jungen Mann, er wird auch der Herzensammler genannt. Ein Mord nach dem anderen. Keiner kann ihn stoppen, bis man dahinter kommt, nach welchen Kriterien er seine Mordopfer aussucht. Es sind Frauen in verschieden Städten, keiner weiß von dem anderen aber eines verbindet sie.

    Was, möchte ich natürlich nicht verraten…

    Bewertung: Sehr gut !!!

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