Bücher mit dem Tag "bogenschießen"

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49 Bücher

  1. Cover des Buches Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (ISBN: 9783789121272)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele

     (17.775)
    Aktuelle Rezension von: Drachenbuecherhort

    „Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele“ ist der erste Band der dystopischen Romanreihe von Suzanne Collins, die in einer fiktiven Welt spielt, in der eine tyrannische Regierung die Bevölkerung unterdrückt und jedes Jahr grausame Gladiatorenkämpfe, die sogenannten Hungerspiele, veranstaltet. Um ihre Schwester zu retten, meldet sich die 16-jährige Katniss Everdeen freiwillig als Tribut für ihren Distrikt und muss sich in der Arena gegen 23 andere Teilnehmer im Kampf ums Überleben behaupten.

    Den Stil von Suzanne Collins fand ich schrecklich, denn obwohl es nicht ihr erstes Werk ist, liest es sich, als hätte man es einen Grundschüler schreiben lassen. Es holpert, stolpert und liest sich alles andere als flüssig, so dass ich sogar kurz davor war, das Buch direkt abzubrechen, wenn nicht im Verlauf eine minimale Besserung eingetreten wäre.

    Aber auch die Geschichte kommt nicht in Gang. Das ganze Stück bis zum Beginn der Hungerspiele zieht sich wie ein zäher Kaugummi. Eigentlich sollte dieser Teil des Buches besonders interessant sein, damit man als Leser motiviert genug ist, um weiterzulesen, aber Pustekuchen. Leider erfährt man auch nicht viel über die Welt, außer dass die Bevölkerung in zwölf Distrikte eingeteilt ist, aus denen jeweils zwei Jugendliche, ein Mädchen und ein Junge, zu den Hungerspielen einberufen werden, um sich zur Bespaßung des Kapitols, der Hauptstadt, in der die Reichen leben, gegenseitig umzubringen, und dass es mal einen dreizehnten Distrikt gab, der aber ausgelöscht wurde. Ansonsten erfährt man lediglich, dass das Leben in Distrikt 12, aus dem die Protagonistin Katniss kommt, von Armut bestimmt wird.

    Mit Katniss haben wir übrigens die unsympathischste Hauptfigur, die man sich vorstellen kann. Sie ist furchtbar egoistisch, impulsiv und scheint irgendein psychisches Problem zu haben, so irrational wie sie sich oft verhält. Die einzigen Emotionen, die sie kennt, sind Wut und Angst, die oft Hand in Hand gehen, da sie ihre Angst mit Zorn kompensiert. Abgesehen davon ist Katniss praktisch gefühllos. Am Anfang dachte ich noch, dass sie einfach eine taffe Protagonistin ist, die einfach ein bisschen ruppiger ist, aber je weiter man liest, desto grauenhafter wird sie. Außerdem finde ich ihren Beschützerinstinkt, den sie gegenüber ihrer kleinen Schwester hat, absolut unverständlich, weil sie im ganzen Buch kein Wort mit ihr redet. Es ist ihr eigentlich völlig egal, wie es Prim geht. Das alles macht sie zu einer Figur, die insgesamt überhaupt nicht authentisch und nachvollziehbar ist.

    Was die anderen Charaktere betrifft, so hätten sie mehr Tiefe bekommen können. Im Vergleich zu Katniss Everdeen waren sie aber im Großen und Ganzen alle deutlich sympathischer.

    Vor allem die endzeitliche Welt, in die man geworfen wird, hat mich letztendlich beim Lesen gehalten. Die Idee mit den Distrikten, die alle für etwas anderes zuständig sind, die tödlichen Hungerspiele, die der Unterhaltung dienen … all das hat mir unglaublich gut gefallen, aber bei der Umsetzung merkt man dann doch wieder, wie wenig Suzanne Collins eigentlich schreiben kann. Es gibt viele Logiklücken, die nie geschlossen werden und einige Aspekte sind einfach nicht ganz ausgereift, was man beim Lesen deutlich merkt.

    „Die Tribute von Panem“ lag jahrelang ungelesen auf meinem Bücherstapel, weil ich mich trotz des Hypes um die Reihe und später auch um die Filme nicht zum Lesen durchringen konnte. Jetzt, wo ich es vom Stapel befreit habe, bereue ich es ein wenig. Denn auch wenn mir der Teil, in dem es um die Hungerspiele geht, überraschend gut gefallen hat, hat mir der Roman insgesamt deutlich schlechter gefallen als erwartet. Normalerweise lese ich Dystopien aufgrund ihres interessanten Worldbuildings und der darin enthaltenen Gesellschaftskritik sehr gerne, aber die Umsetzung dieses Buches hat es mir schwer gemacht, es zu mögen. Daher gibt es von mir keine Leseempfehlung.

  2. Cover des Buches Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn (ISBN: 9783751203746)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn

     (8.197)
    Aktuelle Rezension von: Drachenbuecherhort

    „Die Tribute von Panem – Flammender Zorn“ ist der dritte und letzte Band der dystopischen Romantrilogie von Suzanne Collins. Die Geschichte folgt der 17-jährigen Katniss Everdeen, die sich in einer Welt, die von einem totalitären Regime beherrscht wird, als Symbol des Widerstands gegen die tyrannische Herrschaft des Kapitols erhebt. Nach ihrer Rettung aus der tödlichen Arena der Hungerspiele schließt sie sich den Rebellen in Distrikt 13 an, die einen Krieg gegen das Kapitol führen. Katniss wird nicht nur mit den Gefahren und Verlusten des Krieges konfrontiert, sondern auch mit ihren widersprüchlichen Gefühlen für ihre beiden Freunde Peeta und Gale.

    Auch im letzten Teil hat sich der Stil der Autorin nicht wesentlich verbessert. Collins verwendet vor allem kurze Sätze, die den Lesefluss erheblich stören, da sie sich abgehackt lesen. Ihre Sprache ist völlig oberflächlich, ohne Ausschmückungen und detaillierte Beschreibungen, was dem Ganzen die Tiefe nimmt. Ich denke, dass Suzanne Collins versucht hat, ihren Stil bewusst distanziert zu halten, weil er besonders gut zu dystopischen Settings passt, aber die Umsetzung ist nicht besonders gelungen.

    Dieser Band unterscheidet sich von den beiden anderen in mehrfacher Hinsicht. Zum einen dreht sich die Handlung nicht mehr um die Hungerspiele, sondern um den Krieg zwischen den Rebellen und dem Kapitol. So muss sich Katniss nicht nur ihren Feinden, sondern auch ihren eigenen Zweifeln und Ängsten stellen.

    Die ganze Geschichte um Distrikt 13 finde ich extrem schlecht erklärt und weist viele Logiklöcher auf. Die Welt von Panem ist geprägt von einem totalitären Herrschaftsregime mit Alleinherrschaftsanspruch, das wirklich nicht davor zurückschreckt, eine ganze Bevölkerung auszulöschen, wenn sie auch nur daran denkt, Widerstand zu leisten. Trotzdem durften die Menschen im Distrikt 13 schalten und walten, wie sie wollten. Sie haben sich gegen das Kapitol aufgelehnt und sind damit durchgekommen. Man rechtfertigt das damit, dass sie Atomwaffen haben und damit gedroht haben, aber dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass viele dieser Waffen auch an das Kapitol geliefert wurden, es also auf beiden Seiten welche geben müsste. Außerdem würde eine so extreme Regierung wie die von Panem ihrem unterdrückten Volk wohl kaum so viel Macht einräumen, dass es sich aus der Unterdrückung befreien könnte.

    Wie in den ersten beiden Teilen wird die Geschichte aus der Sicht von Katniss Everdeen erzählt. Sie ist eine egoistische und unsympathische Protagonistin, die sich nur um sich selbst kümmert. Im Rahmen der Revolution wird auch deutlich, wie schlecht sie als Anführerin ist und dass sie keine klaren Ziele oder Pläne hat, sondern sich nur von den Umständen treiben lässt. Immer wieder zeigt sie sich als schlechte Freundin, die ihre Gefährten verrät oder im Stich lässt, wie zum Beispiel Peeta, den sie mehrmals belügt oder verletzt. Das führt aber kaum dazu, dass die Leute sie weniger mögen. Ganz schön unglaubwürdig, wenn ihr mich fragt. Auch als Schwester macht sie keine gute Figur, denn trotz ihrer angeblichen Beschützerrolle gegenüber Prim beachtet sie ihre kleine Schwester Prim kaum. Da sie keine moralischen Werte oder Prinzipien hat, sondern nur Gewalt und Zerstörung anrichtet, verdient sie es nicht, Heldin genannt zu werden. Auch ihre Entwicklung im Laufe der Reihe lässt zu wünschen übrig, denn sie wird nur immer unsympathischer.

    Das Ende des Buches kam dann überraschend plötzlich. Es baut sich das ganze Buch über bis zum Finale auf und dann, als es seinen Höhepunkt erreicht, ist es einfach vorbei. Und Katniss – als Protagonistin! – war in der ganzen Geschichte einfach überflüssig. Man sollte meinen, dass sie auch die Schlüsselfigur ist, aber das war sie nicht. Wenn es sowieso keinen Unterschied gemacht hätte, hätte man sie auch weglassen können.

    „Die Tribute von Panem – Flammender Zorn“ ist ein enttäuschender und unbefriedigender Abschluss einer Trilogie, die viel Potenzial hatte, dieses aber nicht ausschöpft. Das Buch langweilt und frustriert durch Längen, Wiederholungen und Klischees. Das Ende ist vorhersehbar, unrealistisch und unbefriedigend, was für mich ein Grund zur Verärgerung war. Aufgrund der vielen Schwächen ist die Buchreihe als Ganzes bestenfalls mittelmäßig. Mein Fall war es nicht.

  3. Cover des Buches Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe (ISBN: 9783751203043)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe

     (8.908)
    Aktuelle Rezension von: Drachenbuecherhort

    „Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe“ ist der zweite Band der dystopischen Romanreihe von Suzanne Collins, die in einer fiktiven Welt spielt, in der das tyrannische Kapitol über die zwölf unterdrückten Distrikte von Panem herrscht. Jedes Jahr müssen die Distrikte einen Jungen und ein Mädchen als Tribut zu den grausamen Hungerspielen schicken, bei denen nur einer überleben darf. Im ersten Band haben Katniss Everdeen und Peeta Mellark aus Distrikt 12 die Spiele gewonnen, indem sie sich als Liebespaar ausgaben und dem Kapitol die Stirn boten. Doch damit entfachten sie eine Rebellion, die Präsident Snow um jeden Preis auslöschen will. Katniss und Peeta müssen erneut in die Arena, um gegen die Sieger vergangener Spiele anzutreten. Es ist nicht nur ein Kampf um ihr Leben, sondern auch ein Kampf um ihre Liebe.

    Wie schon im ersten Teil hat mir auch hier der Stil von Suzanne Collins überhaupt nicht gefallen. Es liest sich zwar etwas besser, ist aber trotzdem erschreckend anspruchslos und hat viele Stolpersteine, die den Lesefluss erheblich stören.

    Die Handlung kommt diesmal überhaupt nicht in Gang, nicht weil nichts passiert, sondern weil keine Spannung aufkommt. Leider wurde im Grunde nur der erste Teil etwas umgeschrieben, schließlich sind die Hungerspiele so erfolgreich, dass man sie wiederholen muss. Mich hat diesmal auch die zweite Runde der Hungerspiele nicht überzeugt, denn Katniss mit ihrem „Chosen One“-Syndrom bekommt einfach alles geschenkt; sie muss in diesem Fall nichts dafür tun, außer zu existieren, damit sie heil durchkommt. Und wenn sich nicht gerade jemand für sie opfert, dann kommt eben die göttliche Fügung ins Spiel. Und wozu? Um die unsympathischste Figur der Geschichte am Leben zu erhalten.

    Was uns zum nächsten Punkt bringt: Katniss Everdeen. Es ist ja schön und gut, dass die ersten Hungerspiele sie geprägt und traumatisiert haben, aber die Art und Weise, wie sie das zeigt, ist einfach unerträglich. Ständig verhält sie sich irrational und glaubt, die Welt drehe sich um sie, sodass sie nicht an andere, sondern nur an sich selbst denkt. Als sie zum Beispiel erfährt, dass sie wieder an den Hungerspielen teilnehmen muss, flippt sie völlig aus, und das nur, weil sie sich so sehr selbst bemitleidet, dass es einfach nur nervt. Dass 23 andere Gewinner auch noch einmal mitmachen müssen, obwohl die Hungerspiele auch an ihnen nicht spurlos vorbeigegangen sind, ignoriert diese Egoistin völlig. Ich habe wirklich selten so einen Hass auf fiktive Charaktere, aber Katniss hat es wirklich geschafft, mich regelrecht zur Weißglut zu treiben. Wenn es eine sympathischere Hauptfigur gäbe, wäre die ganze Buchreihe so viel lesenswerter. Stattdessen gibt es – böse ausgedrückt – eine Verrückte, die auch noch das Aushängeschild einer Revolution sein soll. Mag sein, dass sie da reingepresst wurde, aber die Leute, die entschieden haben, dass es ein psychisch labiles Mädchen sein muss, haben ihre eigenen Sinne wohl definitiv nicht beisammen …

    Aber nach der ganzen Aufregung gibt es natürlich auch etwas Gutes: Die Welt, über die man im zweiten Teil so viel mehr erfährt. Man bekommt auch einen kleinen Einblick, was es mit Distrikt 13 auf sich hat, der ja unbewohnbar in Trümmern liegt. Leider gibt es auch hier wieder viele logische Lücken, es gibt kaum Tiefgang und die Vorgeschichte kann man in einem Wort zusammenfassen: Hoffnungslos.

    Mir hat auch sehr gut gefallen, wie die Arena bei den zweiten Hunger Games aufgebaut war, das war wirklich eine sehr kreative Idee, dass sie wie eine Uhr aufgebaut war.

    Obwohl mir der erste Teil schon nicht so gut gefallen hat, muss ich sagen, dass mich „Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe“ noch mehr enttäuscht hat. Die Handlung fand ich sehr vorhersehbar und langweilig. Die Arena war zwar kreativ gestaltet, aber die Herausforderungen waren einfach keine wirkliche Gefahr, schließlich ist Katniss ja sowieso alles zugeflogen. Außerdem war die Rebellion zu wenig präsent und es fehlte ihr an Glaubwürdigkeit. Aus diesem Grund kann ich auch für den zweiten Teil keine Leseempfehlung aussprechen.

  4. Cover des Buches Der Nostradamus-Coup (ISBN: 9783404174256)
    Gerd Schilddorfer

    Der Nostradamus-Coup

     (52)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    John Finch bekommt ein Notizbuch in die Hände, welches ihn nicht nur auf die Spur von Nostradamus, sondern auch in große Gefahr bringt.

    Ich liebe Verschwörungsthriller, ich lese gerne Bücher von Schilddorfer und ich interessiere mich für Nostradamus.

    Ich hatte also die perfekten Voraussetzungen für dieses Buch.

    Das Cover passt absolut zum Buch und hat mich sofort angesprochen.

    Der Schreibstil des Autors ist einfach nur sehr gut, die Protagonisten und Orte werden perfekt dargestellt, der Spannungsbogen zieht sich über das ganze Buch ohne abzuflachen.

    Dazu wirkt dieses Buch (wie auch die Vorgängerwerke) grandios recherchiert.

    Einiges an Fiktion und viel Geschichtliches bilden eine grandiose Geschichte, die Lust zum Lesen und recherchieren macht.

    Schon die 2 Vorgängerbände gefielen mehr sehr gut, dies ist allerdings das bisher beste aus dieser Reihe.

    Trotz fast 800 Seiten kommt nie Langeweile auf, ja nicht einmal die Spannung reißt irgenwann ab.

    Schön ist auch mitzuverfolgen, wie sich die Charaktere weiterentwickeln.

    Fazit: Wer Verschwörungsthriller und Thriller mit wahrem Hintergrund und geschichtlichen Fakten mag, kann bei diesem Buch nichts falsch machen.

    Absolute Topempfehlung.

  5. Cover des Buches Zorn und Morgenröte (ISBN: 9783846600641)
    Renée Ahdieh

    Zorn und Morgenröte

     (918)
    Aktuelle Rezension von: keberger

    Hallo,

    ich habe nur die Kurzgeschichte aus Shahrazans Sicht gelesen, doch ich wurde einfach verzaubert.


    Schreibstil:

    Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig und hat mir sehr sehr gut gefallen.


    Cover:

    Das Cover ist sehr mysteriös und lässt einen schon ahnen aus welcher Perspektive das Buch geschrieben ist. Ich muss aber sagen, die Farben gefallen mir sehr gut, denn für meinen Geschmack passen diese Farben einfach ausgezeichnet zusammen.


    Fazit:

    Mir hat es sehr gut gefallen und möchte jetzt gerne weiterlesen.

    Ich würde das Buch allen weiterempfehlen die 1001 gerne haben und sich dafür interessieren.


    In Liebe 

    Kerstin

  6. Cover des Buches Gejagt (ISBN: 9783596187300)
    P.C. Cast

    Gejagt

     (1.713)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    Dieser Band war im Reread leider wieder einer der schlechteren…

    Mir persönlich war es einfach wieder zu viel Männer-Drama auf Zoeys Seite. Ich find es sooooo furchtbar nervig. 

    Ansonsten war der „Plot“ wieder nebensächlich (wie leider so oft in dieser Reihe...)

    Naja Band 6 wird wieder besser (hoffentlich)

  7. Cover des Buches Die Flammende (Die sieben Königreiche 2) (ISBN: 9783551584663)
    Kristin Cashore

    Die Flammende (Die sieben Königreiche 2)

     (1.380)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Fire übt eine unwiderstehliche Macht auf alle Lebewesen in ihrer Nähe aus, sie ist wunderschön und für alle anziehend, egal ob Menschen oder Monster, aber sie wird auch gefürchtete den sie kann in die Gedanken anderer Menschen eindringen und diese auch Manipulieren... 

    Auf ihrer Nur Prinz Brigan Wer ist dieser unnahbare Feldherr und welche Rolle spielt er im Kampf um den Thron? Um Fire herum entspinnt sich ein Netz aus Verschwörungen. Und obwohl sich ihr Innerstes dagegen sträubt, kommt sie dem Prinzen immer näher.
    Naja... der zweite Band der Reihe konnte nicht mit dem ersten Mithalten...

    Das Setting mit den Mittelalterlichen, den Kriegen und den Königreichen ist ja nicht so meins... aber nachdem ich den ersten Band um die Geschichte der Begabten so verschlungen hatte, habe ich direkt zum zweiten Band gegriffen leider konnte dieser mich dieser hier nicht packen... 

    Die Geschichte zieht sich stellenweise extrem, ich hatte das Gefühl die Geschichte kommt nicht voran... was mir aber sehr gut gefiel waren die Protagonisten und zwar fast alle und vor allem Fire :) starke Frau in einer Welt in der sie meistens nur auf ihr Wesen oder ihr äusseres reduziert wurde... Die Liebesgeschichte war ganz nett, hätte für meinen Geschmack aber mehr Szenen enthalten dürfen ;)

    Ich weiss noch nicht ob ich weiterlesen werde, die Bücher der Reihe sind unabhängig voneinander lesbar, es kamen zwar gewisse Figuren wieder vor (diesen Teil fand ich super und gefiel mir am besten am Buch) aber ansonsten war es eine eigenständige Geschichte, die vor dem ersten Band spielt ;)

  8. Cover des Buches Ungezähmt (ISBN: 9783596187294)
    P.C. Cast

    Ungezähmt

     (1.947)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Achtung! Es handelt sich um den 4. Band einer Reihe. Diese Rezension enthält daher Spoiler, wenn man die Vorgängerbände nicht kennt.

    Inhalt:
    Nachdem sich ihre Freunde von ihr abgewandt haben, steht Zoey ziemlich alleine da. Dabei hat Neferet gerade den Menschen den Krieg erklärt und Zoey findet einfach alles falsch daran. An ihrer Seite ist nur noch Aphrodite, die sie gezwungenermaßen in alles eingeweiht hat. Doch es stehen weit größere Probleme bevor, denn Aphrodites Prophezeiungen werden immer düsterer...

    Meine Meinung:
    Band 3 hat mich insgesamt eher weniger begeistern können, doch es wurde eine Entwicklung angekündigt, die mich ziemlich neugierig gemacht hat. Daher wollte ich der Reihe noch eine Chance geben und habe nun Band 4 gelesen.

    Zoey ist am Anfang immer noch ziemlich nervig. Sie badet im Selbstmitleid. Ihre Freunde sind sauer auf sie und ignorieren sie komplett. Meiner Meinung nach ist ihr Verhalten total verständlich. Ich wäre auch sauer gewesen, wenn meine beste Freundin mir einfach alles verheimlicht. Zoey versucht sich immer wieder zu entschuldigen. Letztendlich ist ihr Argument eigentlich schlüssig, warum sie nichts sagen konnte. Ich bin mir sicher, es hätte dennoch einen Weg gegeben. Das Schweigen hält allerdings auch nicht lange an, recht schnell ist alles vergessen und verziehen und tada, es wird doch noch eine Lösung gefunden. Man muss den Protagonisten wahrscheinlich aber zugute halten, dass sie allesamt noch Teenager sind und daher vielleicht einfach selbst vorher nicht darauf gekommen sind.

    Allgemein zieht sich die Handlung zu Beginn ziemlich und es passiert nicht sehr viel Spannendes. Die große Ankündigung von Neferet ist schnell im Sande verlaufen, nachdem die Hohepriesterin aller Vampire das House of Night aufsucht. Zoey nutzt ihre Chance, um ein Projekt anzugehen, dass Neferet ihr verweigert hatte. Das läuft komischerweise wie von selbst, was ich etwas unrealistisch fand. Mir haben da komplett die Absprachen gefehlt.

    Zoeys Liebeschaos aus dem 3. Band hat mich auch ziemlich genervt. Ich hatte ein bisschen die Hoffnung, dass sie mit diesem Thema dann erstmal durch ist. Klar, es besteht noch Gesprächsbedarf mit Erik. Aber ihre Entschuldigungen klangen eher wie lahme Ausreden und auch hier bemitleidet sie sich lieber selbst. Ich finde, dass es für ihr Verhalten Erik gegenüber einfach keine Entschuldigung gibt und das dann noch auf andere zu schieben, ist schäbig. Aber wäre das noch nicht genug, fühlt sie sich gleich zum nächsten Kerl hingezogen.

    Mit Aphrodites Visionen kommt dann doch noch etwas Spannung auf. Sie sieht eine alte Legende wahr werden und Zoey macht sich mit der Unterstützung ihrer Oma und ihren Freunden daran, Aphrodites Visionen zu interpretieren und zu entschlüsseln. Das Ende war dann wieder interessanter, rasanter und spannender, doch es war auch wieder viel zu schnell vorbei.

    Insgesamt hat mir dieser Band etwas besser gefallen als der Vorgänger, aber mich stört es, dass alles so in die Länge gezogen wird. Da die Reihe 12 Bände hat, befürchte ich, dass das in den nächsten Bänden vermutlich nicht besser wird. Ob ich dem 5. Band auch noch eine Chance geben werde, weiß ich im Moment noch nicht. Ich finde es immer schwierig, Reihen einfach abzubrechen.

  9. Cover des Buches Ströme meines Ozeans (ISBN: 9783847621058)
    Ole R. Börgdahl

    Ströme meines Ozeans

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Schmid

    Klapptext

    Die junge Yvette folgt ihrem Mann Victor vom aufstrebenden Paris der Belle Époque ins koloniale Tahiti. Glückliche Jahre unter südlicher Sonne münden in einer Katastrophe, die das weitere Schicksal von Yvette und ihren Töchtern bestimmt. Die Lebensgeschichte der Familie Jasoline spielt eine zentrale Rolle in dem Roman »Fälschung«, dennoch erfährt der Leser nur wenig davon, was sich im Leben der Protagonisten ereignet hat. In diesem Roman begegnen dem Leser alle noch offenen Fragen, die im historischen Umfeld der noch nicht allzu fernen Vergangenheit beantwortet werden. Es wird die Geschichte der Familie Jasoline in den Jahren zwischen 1890 bis 1961 erzählt.

    Fazit:

    Das Buch Ströme meines Ozeans, gibt die Geschichte der Familie Jasoline wieder und zwar in der Form eines Tagebuches. Demnach sind die Kapitel kurz und knapp, was eine zu der "Ach eines geht noch" Leseform verleitet. In der Ich-Form des Tagebuches wird über das alltägliche Leben der Familie berichtet. Dabei bekommt der Leser auch einen guten Einblick darüber wie man in den einzelnen Zeitabschnitten gelebt hat. Die Schauplätze werden dabei sehr gut und mit viel Liebe zum Detail beschrieben. Eine schöne Ergänzung zum Roman "Die Fälschung".

  10. Cover des Buches Abendruh (ISBN: 9783734110702)
    Tess Gerritsen

    Abendruh

     (424)
    Aktuelle Rezension von: yana27

    Abendruh ist eine Internat, die sich auf traumatisierte Kinder spezialisiert hat. In diesem abgeschiedenem Internat leben Kinder, die ihre Familie auf tragische Weise verloren haben. Eigentlich wollte Maura Isles einen Bewohner von Abendruh privat besuchen, erfährt während ihres Besuches, dass 3 Kinder, die sich untereinander nicht kennen, zuerst ihre Eltern und dann auch noch die Pflegekinder unter mysteriösen Umständen verloren haben. Selbst in Abendruh häufen sich seltsame Vorfälle, die dass Leben der 3 Jugendlichen gefährden.

    Bevor ich angefangen habe "Abendruh" zu lesen, wusste ich nicht ,dass dieser Thriller Teil einer Bücherreihe ist, wobei ich vor langer Zeit lediglich "Die Chirurgin"  gelesen habe. Zu Beginn der Geschichte kam ich etwas mühsam in die Geschichte rein, weil im Vorfelde noch vieles erwähnt wird, was auf die vorherigen Büchern der Izzoli & Isles Reihe bezog. Wer diese Buchreihe in der richtigen Reihenfolge gelesen hat dürfte damit keine Probleme haben.

    Das Ende fand ich  arg konstruiert und etwas unglaubwürdig. Außerdem wurden meiner Meinung nach nicht alle Vorfälle vollständig aufgeklärt.



  11. Cover des Buches Wir müssen über Kevin reden (ISBN: 9783492310512)
    Lionel Shriver

    Wir müssen über Kevin reden

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Helenaliebt

    Wenn ich mit einem Begriff den Roman "Wir müssen über Kevin reden" beschreiben müsste so wäre es einfach „fesselnd“!

    Die Handlung ist brisant: Evas Sohn Kevin hat mit sechzehn ein Massaker in der Schule angerichtet. Er ist also Amok gelaufen. Sie schreibt Briefe an ihren Mann Franklin um das Geschehene zu verarbeiten. Immer wieder stellen sich Fragen wie "Wie konnte es soweit kommen?", sowie die Frage der Schuld.

    "Wir müssen über Kevin reden" Gibt Einblicke in das Seelenleben der Mutter eines Amokläufers. Den Aspekt, dass die Mutter die tragende Rolle trägt und somit auch die Eltern von Amokläufern ins Blickfeld rücken, finde ich sehr interessant. Gibt man die Schuld an den Taten nicht irgendwie den Eltern? Wie leben sie damit, dass ihr Kind getötet hat?

    Eva ist eine resolute Frau vor der Tat gewesen. Sie wirkte oft egoistisch, snobistisch und distanziert, aber sie war auch reiselustig, kämpferisch und pflichtbewusst. Vor Kevins Geburt. Danach hat sie sich in eine an sich selbst zweifelnde Mutter verwandelt, die nicht versteht warum ihr Sohn ihr so seltsam fremd und fern erscheint.
     

    Ein Kind hatte Eva nie gewollt und doch kommt Kevin und sie muss sich mit ihm irgendwie arrangieren. Sie gibt sich alle Mühe, wenn auch nicht immer mit ganzem Herzen. Doch gegen die Ablehnung ihres Sohnes kommt sie einfach nicht an. Später wird sie sich selbst Fragen, ob seine Ablehnung zu ihr nicht ein Resultat ihrer ist. Sie wäscht sich keineswegs frei von Schuld.

    Meiner Meinung nach ist Eva einfach Eva. Sie trägt keine Schuld an der Entwicklung ihres Sohnes. 

    Kevin wird dargestellt als ein fast schon seelenloses Wesen. Alles was er tut, tut er weil er es tun muss. Er schwimmt mit der Masse um nicht aufzufallen, doch verurteilt er seine Umgebung aufs Schärfste. In der Schule bleibt er unauffällig. Die größte Freude für ihn scheint es zu sein seine Mutter von klein auf zu ärgern. Offenbar ist es nicht nur Verabscheung, sondern auch sein Kampf um Liebe, die er sehr wohl seiner Mutter entgegen bringt. Deutlich wird dies nach der Geburt der Schwester. Zu der Eva ein ganz liebevolles Verhältnis hegt. Kevin ist auf diese innige Beziehung  spürbar eifersüchtig. Die Tragödie nimmt ihren Lauf. Kevins ganze Entwicklung führt  nur dazu, dass er ein Amokläufer wird und das aus tiefstem Hass. Oder doch nur weil ihm alles gleich ist?


    Nach seiner schrecklichen Tat muss Eva damit leben alles verloren zu haben.

     Letztlich merkt sie das sie ihren Sohn doch liebt, wie er auch sie irgendwie auf seine Art zu lieben scheint.

    Zumindest habe ich sein Verhalten am Ende so interpretiert. Es bleibt fraglich, ob er überhaupt irgendein echtes Gefühl empfinden kann.  Oder ob er sich einfach nur manipulativ verhält, was typisch für einen Psychopathen wäre . Fakt ist, dass er von seiner Mutter nicht los kommt und eine geradezu krankhafte Fixierung auf sie hat.  


    Ein sehr spannender Roman, bedrückend und authentisch. Mich hat "Wir müssen über Kevin reden" gefesselt. Ich habe tagelang über das Buch nachgedacht und mich mit dem Thema "Amoklauf" auseinandergesetzt. Dabei war für mich auch die Frage wichtig, die auch in diesem Roman nachgegangen wird: "Wie wird ein Mensch zum Amokläufer?

    Ich denke, dass Kevin eine Art Sonderfall bildet, da er sich durch einen Mangel an Empathie kennzeichnet und die Täter meiner Meinung nach vorrangig keine Psychopathen sind.

    Amokläufe wie Columbine sind Lionel Shriver ein klares Vorbild. Es ist erschreckend wie häufig solche Geschehen Kettenreaktionen auslösen. Auch das wird zum Teil im Roman thematisiert.

  12. Cover des Buches Als der Himmel uns gehörte (ISBN: 9783426516645)
    Charlotte Roth

    Als der Himmel uns gehörte

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Klappentext:

    London 2011. Die junge Läuferin Jennifer will an den Olympischen Spielen teilnehmen. Jetzt aber drohen Panikattacken ihren Traum zu gefährden. Mit ihrem Trainer, dem Iren Gregory, der sie heimlich liebt, reist Jennifer nach Mandeville, auf den Landsitz ihrer Familie. Sie hofft, sich bei ihrer fast hundertjährigen Urgroßmutter Alberta Rat holen zu können. Auch diese hat einmal an einer Olympiade teilgenommen, damals in Berlin, im Jahr 1936. Auf den Spuren ihrer Familiengeschichte wird Jennifer lernen, worum es im Leben wirklich geht. 

    Zwischendurch habe ich immer mal wieder quer gelesen, da es an einigen Stellen recht langatmig zuging. Interessant zu lesen war, wie die Paralympics ins Leben gerufen wurden und bis heute noch ein Höhepunkt der Olympischen Spiele sind..

  13. Cover des Buches Der Geschmack von Sommerregen (ISBN: 9783945932438)
    Julie Leuze

    Der Geschmack von Sommerregen

     (314)
    Aktuelle Rezension von: Miaplacidus

    Da ich das Buch vor Jahren als Jugendliche gelesen habe, ist meine Bewertung vielleicht etwas verzerrt. Damals empfand ich die Geschichte aber als spannend und vor allem war die "Krankheit", um die es in dem Buch ging sehr gut dargestellt, was es für mich noch interessanter machte. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. 

  14. Cover des Buches Rauklands Blut: Raukland Trilogie Band 2 (ISBN: 9781695644779)
    Jordis Lank

    Rauklands Blut: Raukland Trilogie Band 2

     (85)
    Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchten

    Ein Vater, der seinen Sohn auspeitschen lässt, weil dieser bei einer Aufgabe versagt. Und als der Sohn bei der Bestrafung nicht schreit, ihm ein glühendes Brandzeichen auf den Rücken brennt. Dies ist die Welt, in der Ronan aufwächst. Eine harte Welt und ein kriegerisches Land.

    Ronan bekommt nach seinem Versagen noch eine letzte Chance seinem Vater, dem König von Raukland, zu beweisen, dass er ein würdiger Thronfolger ist. Und er setzt alles daran, diese Aufgabe zu erfüllen. Aber Menschlichkeit und Freundschaft machen ihm einen Strich durch die Rechnung. Zwei Dinge, die ein wahrer Raukländer nicht kennt.

    Kommentar:

    Ronan ist der Sohn des Königs von Raukland. Raukland befindet sich im Krieg mit Angent und Azel von Raukland möchte diesen Krieg endgültig für sich entscheiden. Azel ist ein harter und grausamer Mann. Er hat Ronans Mutter entführt und missbraucht und mit ihr drei Kinder gezeugt. Einen älteren Bruder, der als vierjähriger im Fluss ertrinkt und Ronan und Kiara. Zwillinge, die sich sehr nahestehen, obwohl sie getrennt aufgewachsen sind. Sie sehen die Grausamkeit ihres Vaters und obwohl es ihnen widerstrebt, ebenso zu handeln, versuchen sie alles, um den Respekt ihres Vaters zu erlangen.

    Als Ronan versagt, schickt ihn sein Vater nach Lannoch, einer abgelegenen Insel, die Azel als Stützpunkt für seine Flotte besitzen möchte. Merin, König von Lannoch, will die Insel allerdings nur demjenigen übergeben, der zehn Aufgaben zu lösen vermag und sich somit würdig erweist König zu werden.

    Die erste Aufgabe besteht darin einen Freund zu finden. Doch wie soll das gehen auf einer abgelegenen Insel, auf der alle Bewohner gegen ihn sind? Da kommt ein Schiffbrüchiger gerade recht. Ronan rettet Liam vor dem ertrinken und verlangt als Gegenleistung dessen Freundschaft. Liam geht auf den Handel ein unter der Bedingung, dass Ronan ihn beschützt.

    Gegensätzlicher können zwei junge Männer kaum sein. Einer erzogen für den Krieg, seit dem fünften Lebensjahr in Ausbildung. Eine Kindheit ohne Liebe, Zuneigung, Lob geschweige denn Freundlichkeit. Der andere Mann ein Händler. Ein Mann, der keine Waffe führen kann und der vor jeder Gefahr davonläuft.

    Für Raukland zählen nur Kraft und Stärke, sich etwas zu erarbeiten statt zu erobern ist völliges Neuland.

    Jordis Lank lässt sich Zeit die Geschichte zu erzählen und das ist gut so. Je mehr wir über Ronan erfahren, desto mehr leiden wir mit ihm. Er sieht die Grausamkeit seines Vaters, erfährt diese am eigenen Leib. Sein Vorsatz ist es, Rauklands König zu werden und anders zu regieren als sein Vater.  Doch dazu muss er zuerst so handeln wie sein Vater und Lannoch für sich gewinnen. Doch je länger er auf der Insel bleibt, desto mehr erkennt er, dass dies nicht sein Weg ist.

    Liam nervt zu Beginn etwas. Er ist ein Schwächling und Feigling, kann in der rauen Welt kaum bestehen. Doch auch er wächst mit den Aufgaben und durch seine offene und liebenswerte Art gewinnt er schnell Freunde auf der Insel. Er steht zu seinem Wort Ronan gegenüber, auch wenn er oft fliehen möchte. Doch wohin auf einer abgeschiedenen Insel? Also müssen sich beide jungen Männer der Situation stellen und lernen, miteinander auszukommen.

    Ich habe die alte Ausgabe der Trilogie gelesen und ich muss sagen, dass mir das Cover der neuen Ausgabe wesentlich besser gefällt. Ronans Herz hängt an seinem Pferd und so wild, frei  und ungestüm wie auf dem Cover habe ich mir Gismo (wie der Hengst heißt) auch vorgestellt.

    Insgesamt hat mich der Auftaktband der Serie gut unterhalten, auch wenn die Story sehr geradlinig und etwas vorhersehbar ist. Dir Guten sind einfach gut und die Bösewichte extrem böse, angefangen bei Ronans Vater. Einzig Zhodan bleibt zu Beginn undurchschaubar, allerdings habe ich in Band zwei schon sehr schnell erraten, welche Rolle er übernimmt. Kein Charakter ist ambivalent, was etwas schade ist.

    Und die Liebesgeschichte ist leider wie so viele. Man sieht sich, man hasst sich, man beobachtet sich, man nähert sich an und aus anfänglichem Hass wird Liebe. Sicherlich ist diese Liebe dann Antriebsfeder für viele Handlungen aber ich persönlich fand diesen Handlungsstrang ebenfalls zu vorhersehbar und zu offensichtlich. 

    Es gibt von der alten Verlagsausgabe noch einige Angebote im Netz, ich empfehle allerdings jedem die neue und überarbeitete Fassung. Jordis Lank war mutig genug, sich die Rechte an ihrer Geschichte zurückzuholen und sie neu zu veröffentlichen und das sollte belohnt werden. 

    Ein besonderes Bonbon sind die Outtakes am Ende des Buches. In der alten Ausgabe fehlt mir eine Karte und ein Personenregister, ob Jordis Lank dies in der neuen Ausgabe ergänzt hat kann ich leider nicht sagen, da ich sie nicht in der Hand hatte.  

     

    Fazit:

    Für junge Lesende und für jemanden, der einen Einstieg in die Fantasy sucht, ist diese Buch sicher ideal. Wer ambivalente Charaktere und überraschende Wendungen mag, wird hier etwas unbefriedigt bleiben.

  15. Cover des Buches Der Kreis des Blutes: Die Schatten des Krieges (ISBN: 9781981086979)
    Tobias Damaschke

    Der Kreis des Blutes: Die Schatten des Krieges

     (34)
    Aktuelle Rezension von: AquilaCaesar

    Die Geschichte beginnt (wenn wir kurz vom Prolog absehen) mit den Geschwistern Taron und Nira. Die Beziehung zwischen den Geschwistern ist stark und von zentraler Bedeutung – für die Geschwister und die Geschichte. Zusammen mit den beiden macht der Leser sich auf den Weg in die Hauptstadt Mathaliens zum Drachenturnier. Hierbei kontrastiert Niras Realismus und ihr Ziel, ihren Bruder um jeden Preis zu beschützen, immer wieder mit dem Charakter ihres Bruders Taron, der weitaus idealistischer und naiver denkt als sie.

    Beginnend in dem kleinen Stück der Welt, in der die beiden Geschwister leben, wird der Leser immer mehr in diese Welt mit jahrhundertealten Traditionen eingeführt und mit jedem weiteren Charakter, dem er begegnet erweitert sich diese Welt.

    Dabei hat jeder Protagonist, dem man begegnet, seine ganz eigene Persönlichkeit und seine eigenen Ansichten und Beweggründe – und auch seine ganz eigene Geschichte, über die der Leser anfangs oft im Dunkeln gelassen wird. Erst nach und nach lernt er mehr über die Charaktere, ihre Geschichten und ihre Welt.

    Dabei herrscht eine gute Balance zwischen actionreichen Kämpfen und Abschnitten, in denen der Leser etwas über die Reichspolitik und Machtstrukturen Mathaliens lernt – dies geschieht meist aus der Sicht von Oberst Tiroh. Dieser erste Teil der Reihe führt den Leser in die Welt ein und schafft eine Grundlage, auf der die folgenden Teile aufbauen, ohne dass dabei jemals Langeweile aufkommen würde.

  16. Cover des Buches Die Schwarzen Musketiere 2 (ISBN: 9783957612328)
    Oliver Pötzsch

    Die Schwarzen Musketiere 2

     (36)
    Aktuelle Rezension von: cybergirll

    Lukas und seine drei Freunde wollen nur eins, die zerstörte Burg Lohenstein wiederaufbauen. Doch da taucht der Sterndeuter Senno auf und hat beunruhigende Neuigkeiten für die vier Kampfgenossen. Ihr alter Widersacher, der Inquisitor Waldemar von Schönborn, hat die legendären Reichsinsignien Schwert, Krone und Zepter, die für die Krönung eines deutschen Kaisers unerlässlich sind, in seinen Besitz gebracht. Welchen teuflischen Plan verfolgt er damit? Um das zu verhindern, begeben sich Lukas, Giovanni, Jerome und Paulus sogleich auf die Suche nach den wertvollen Gegenständen, die der Inquisitor und Schwarzmagier an drei verschiedenen Orten in der alten Kaiserstadt Prag versteckt hat. Doch das Abenteuer, das sie dort erwartet, stellt ihren Mut und ihre Freundschaft auf eine harte Probe.

    „Die schwarzen Musketiere-Das Schwert der Macht“ ist der zweite Band einer Trilogie von Oliver Pötzsch.
    Dieser Band ist schon 2016 erschienen und wird jetzt im Lago Verlag noch einmal neu veröffentlicht.

    Das Jugendbuch ist eine Mischung aus Abenteuerroman und Fantasy mit vielen Historischen Elementen.
    So tobt im Hintergrund immer noch der 30-jährige Krieg.

    Der junge Lukas ist ein interessanter Charakter.
    Schon im 1. Bands hat er eine enorme Entwicklung durchlebt.
    Jetzt hat er seine Schwester Elsa wiedergefunden und ist mit seinen Freunden auf Burg Lohenstein. Mir seinen Freunden Giovanni, Jerome und Paulus will er der Burg wieder aufbauen.
    Doch dann erscheint der Sterndeuter Senno mit erschreckenden Nachrichten.
    Ihr Feind, der Inquisitor Waldemar von Schönborn hat die Reichsinsignien gestohlen, die für die Krönung eines neuen Kaisern von Nöten sind.
    Was er damit im Schilde führt ist unbekannt. Sicherlich nichts Gutes.
    Lukas und seine Freunde machen sich auf den Weg nach Prag, wo der Insignien sein sollen.
    Elsa unterstützt sie mit ihren magischen Kräften die sie von ihrer Mutter geerbt hat.

    Oliver Pötzsch hat mich schon mit vielen Geschichten begeistert. Besonders liebe ich die beiden Faustus Bände.
    Und auch der 1. Band der Jugendbuchreihe „Die schwarzen Musketiere“ hat mir gut gefallen.
    Und auch mit dem 2. Band konnte der Autor mich fesseln.
    Er packt viel Spannung in seine Geschichte aber auch etwas Mystik.
    Mit seinen Historischen Bezügen führt er die Jugendlichen auf eine spannende Art durch die Geschichte.
    Der Fantay-Charakter mit Hexen und Zauberer trifft bei der Zielgruppe bestimmt auf großes Interesse.

    „Die schwarzen Musketiere - Das Schwert der Macht“ ist eine spannende Geschichte mit der mich Oliver Pötzsch wieder einmal begeistert hat.

    Jetzt freue ich mich auf den 3. Band „Die schwarzen Musketiere-Die Rückkehr des Zauberers“ der am 19.9. erscheinen soll.

  17. Cover des Buches Die Chroniken von Araluen - Der eiserne Ritter (ISBN: 9783641101206)
    John Flanagan

    Die Chroniken von Araluen - Der eiserne Ritter

     (34)
    Aktuelle Rezension von: kerewin
    Freu mich schon auf die nächsten Bände
  18. Cover des Buches Der gefiederte Tod (ISBN: 9783980587761)
    Hagen Seehase

    Der gefiederte Tod

     (3)
    Aktuelle Rezension von: moRy
    Dieses Buch verspricht auf die Entstehung der Bogenschützenund Bögen im heutigen Europa einzugehen und geschichtliche Zusammenhänge sowie die geschichtliche Bedeutung von Bögen in großen bekannten Schlachten aufzuzeigen. Selber liest sich das Buch sehr Zäh da es viel um Fakten und Jahreszahlen geht oder die zussammenhänge von verschiedenen Adelsfamilien mit Namen und Details. Jemand der schon früher im Geschichtsunterricht probleme hatte zu folgen, dem wird es hier nicht leichter fallen. Geschichtsinteressierte jedoch können keine bessere Referenz zum Thema Bogen und besonders bekannte Bogenschützen in der Geschichte finden als dieses Buch. jedoch fällt das Thema "Bogen" leicht in den Hintergrung und findet nur an einigen Stellen besondere erwähnung. Schade eigentlich denn das Thema bietet sehr viel Potential.
  19. Cover des Buches Die Chroniken von Araluen - Die Befreiung von Hibernia (ISBN: 9783570223420)
  20. Cover des Buches Zen in der Kunst des Bogenschießens (ISBN: 9783426458075)
    Eugen Herrigel

    Zen in der Kunst des Bogenschießens

     (23)
    Aktuelle Rezension von: my-life-is-a-project

    Aus Sicht eines 'Westlers" wirken japanische Philosophien manchmal schwer greifbar.

    Herrigel beschreibt humorvoll und doch auch mit dem gebotenen Ernst seine Erfahrungen als Schüler im Bigenschießen in Japan.

    Ein wenig wie ein Reisebericht in eine fremde Welt und für den Einstig in die sehr weit gefassten Themen Zen und Budo.

  21. Cover des Buches Stolz und Leidenschaft (ISBN: 9783442374038)
    Monica McCarty

    Stolz und Leidenschaft

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Der Weg des Bogens (ISBN: 9783257246315)
    Paulo Coelho

    Der Weg des Bogens

     (60)
    Aktuelle Rezension von: LydisBooks

    “Der Weg des Bogens” von Paulo Coehlo hat mir als kleines Buch im Hardcover gut gefallen.

    Seit vielen Jahren lese ich bereits die Bücher und Weisheiten von Paulo Coelho und fühle mich inspiriert. Mit klugen Lebensweisheiten und Sichtweisen ist auch diese kleine Reise , eine Reise zu sich selbst und zu Entscheidungen, die unser tägliches Leben bestimmen.

    Eine kluge, schöne und inspirierende Anleitung aus der eigenen Perspektive herauszutreten und unsere Möglichkeiten und Entscheidungen als das anzusehen was sie sind. 

  23. Cover des Buches Die Chroniken von Araluen - Der Angriff der Temujai-Reiter (ISBN: 9783641101213)
  24. Cover des Buches Die Chroniken von Araluen - Der große Heiler (ISBN: 9783570223437)

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