Bücher mit dem Tag "blum"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "blum" gekennzeichnet haben.

13 Bücher

  1. Cover des Buches Totenfrau (ISBN: 9783442749263)
    Bernhard Aichner

    Totenfrau

     (429)
    Aktuelle Rezension von: vlindner

    Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. 

    Das Buch ist sehr gut geschrieben. Konnte es kaum aus den Händen legen. 

    Typischer Aichner Schreibstil. Einfache Sätze, sodass es einfach flutscht :).

    Ich konnte natürlich nicht anders und hab' die anderen zwei Titel der Reihe auch gleich gelesen. Ausgezeichnet! Freue mich schon auf die Verfilmung - obwohl es das Buch nie toppen kann.

  2. Cover des Buches Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder (Die Kinderärztin 1) (ISBN: 9783548064055)
    Antonia Blum

    Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder (Die Kinderärztin 1)

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Kuhni77

    INHALT:

    Berlin 1911: Die Kinderklinik Weißensee ist die erste kommunale Kinderklinik Preußens und mit ihrer hochmodernen Ausstattung, eigener Milchkulturanstalt und guten Heilungserfolgen weit über Deutschland hinaus bekannt. Es ist eine große Ehre dort als Schwesternschülerin arbeiten zu dürfen. Die Waisenschwestern Marlene und Emma können ihr Glück kaum fassen, dass sie wirklich einen Platz in der Klinik bekommen haben, denn eigentlich stammen alle Elevinen aus bestem Hause.

    Marlene ist sehr wissenshungrig und lässt sich so schnell nichts vormachen. Sie möchte den kleinen Patienten helfen und merkt mit der Zeit, dass sie mehr machen möchte, als immer nur Kinderschwester zu bleiben. Durch einen Vortrag des berühmten Kindermediziners Professor Czerny ist sie sich dann ganz sicher – sie möchte Kinderheilkunde studieren und Kinderärztin werden. Ein Wunsch, der eigentlich unerreichbar für sie scheint. Emma ist eher schüchtern und ängstlich, aber sie geht voll in der Rolle, der Kinderschwester auf. Für sie steht fest, dass sie alles für ihre kleinen Patienten tun wird, damit sie sich in der Klink wohlfühlen. Weiß sie doch selbst, wie schmerzlich es ist, wenn man seine Eltern vermisst.

    Eigentlich waren Marlene und Emma immer ein eingespieltes Team und haben alles gemeinsam gemeistert. Doch je erfolgreicher Marlene wird, umso mehr entfernt sich Emma von ihrer Schwester. Das Marlene auch noch heimlich in den Assistenzarzt Doktor Maximilian von Weilert verliebt ist, ist ein weiterer Punkt, der die Schwestern immer mehr voneinander entfernt. Als der kleine Patienten Fritz am seidenen Faden hängt, müssen sie zusammenhalten, damit sie ihre Aufgabe erfüllen können: den Kindern zu helfen!

    MEINUNG:

    Historische Roman gehören normalweise nicht zu meinen bevorzugten Genres, doch der Klappentext und das Cover haben mich neugierig gemacht. Also habe ich mich an einen historischen Roman gewagt und bin wirklich nicht enttäuscht worden. „Kinderklinik Weißensee“ ist eine sehr tolle Geschichte über zwei Schwestern, die ein festes Band zusammenhält. Auch wenn sie sich zeitweise ziemlich auseinandergelebt haben und sich aus dem Weg gehen, wusste ich direkt, dass sie irgendwann wieder zusammenfinden. 

    Beide Schwestern haben mir sehr gut gefallen, gerade weil sie so unterschiedliche Charaktere sind. Marlene, die alles was mit Medizin zu tun hat aufsaugt und den Wunsch hegt Kinderärztin zu werden. Dann auch noch die heimliche Affäre mit Maximilian von Weilert. Marlene hat mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, damit ihre Wünsche in Erfüllung gehen.  Ob Maximilian wirklich immer zu ihr steht, auch wenn seine Familie sie ablehnt, war mir nie so ganz klar. Da konnte ich ihn wirklich nicht durchschauen. Ist er und seine Liebe zu Marlene wirklich so stark, dass er jederzeit zu ihr steht? Das hat mich wirklich sehr interessiert. Bei Emma hat man immer wieder gespürt, wie sehr sie in ihrer Rolle als Kinderschwester aufgeht und was sie dafür alles in Kauf nimmt. Für mich war sie die Stärkere der Schwestern. Sie hat immer wieder für alles gekämpft und so einige Niederlagen hinnehmen müssen. 

    Beiden Schwestern habe ich gewünscht, dass sie ihre Ziele und Wünsche verwirklichen können und einfach ein glückliches Leben führen. Denn beide haben es verdient. „Kinderklinik Weißensee“ gibt es in 3 Bänden und ich bin mir sicher, dass ich auch die Folgebände lesen werde. Für mich war dieser historische Roman der Weg in ein neues Genre. 

  3. Cover des Buches Totenhaus (ISBN: 9783442714421)
    Bernhard Aichner

    Totenhaus

     (242)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Der zweite Band um Bestatterin Brünhilde Blum steht seinem Vorgänger in nichts nach.

    Nachdem Blum den Tod ihres Mannes gerächt hatte führte sie ein ruhiges Leben mit ihren Kindern und ihren beiden Vertrauten in Innsbruck. Doch ein Foto in einer Illustrierten zerstört diese Idylle und öffnet ein Fenster in Blums Kindheit. Während Blum dieser Spur hinterher jagt schlägt das Schicksal erneut zu, bei einer Routineexhumierung auf dem Innsburger Friedhof stößt man auf Leichenteile, welche einem seit längerem vermissten Schauspieler zugeordnet werden können - ebenjener Schauspieler, den Blum einst getötet hat. Blums Welt bricht zusammen, während ihr Freund Reza verhaftet und nach Ihr gefahndet wird ist Blum auf den Spuren ihrer Schwester selbst in Gefahr.

    Es entwickelt sich eine rasante Story, wem kann Blum trauen, wer meint es ehrlich mit ihr, wie kann sie ihre Kinder wieder sehen ohne die nächsten Jahre im Gefängnis zu sitzen - gibt es überhaupt eine Zukunft für sie?

    Der Schreibstil ist wie im ersten Buch extrem schnell, nur nach vorn, kurze Kapitel, Dialoge - die Spannung wird ständig hochgehalten und der Leser fiebert mit Blum bis zur letzten Seite mit, hervorragend gemacht!

    Ein Zitat beschreibt nach meiner Meinung die Geschichte recht treffend: "Ein Unglück ist kein Baum, es wächst nicht langsam über Jahre, meistens kommt es über Nacht."

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf den abschließenden 3. Teil der Reihe.

  4. Cover des Buches Die verlorene Ehre der Katharina Blum (ISBN: 9783462031454)
    Heinrich Böll

    Die verlorene Ehre der Katharina Blum

     (833)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Zur vollständigen Buchbesprechung in unserem Podcast geht es hier: https://buchklub.podbean.com/e/heinrich-boll-die-verlorene-ehre-der-katharina-blum/

    Vorsicht, Spoiler!

  5. Cover des Buches Kinderklinik Weißensee – Jahre der Hoffnung (Die Kinderärztin 2) (ISBN: 9783548064062)
    Antonia Blum

    Kinderklinik Weißensee – Jahre der Hoffnung (Die Kinderärztin 2)

     (125)
    Aktuelle Rezension von: mareike91

    Inhalt:

    Berlin, 1918. Marlene Lindow ist zurück in der Kinderklinik Weißensee. Dieses Mal jedoch als angehende Ärztin. Doch nicht jeder ihrer Kollegen empfängt sie mit offenen Armen. Auch ihr Verlobter Maximilian, der verändert aus dem Krieg zurückgekehrt ist, meidet Lene und lässt sie kaum noch an sich heran. Zusätzlich erschwert wird die Situation durch den Ausbruch der spanischen Grippe. Als auch noch der Sohn von Lenes Schwester Emma daran erkrankt, bangen die Schwestern um sein Leben. Zu allem Überfluss taucht auch noch der verschwundene Kindsvater auf und verspricht Emma ein sorgenfreies Leben auf dem Land, weit weg von Berlin. Die beiden so eng verbundenen Schwestern schauen einer ungewissen Zukunft entgegen. Werden sich ihre Wege hier trennen?

    Meine Meinung:

    Nachdem mir bereits der Auftakt der Reihe sehr gut gefallen hat, war ich sehr gespannt darauf zu erfahren, wie es Lene und Emma weiter ergangen ist. Die beiden als Waisen aufgewachsenen Schwestern hatten es im Leben nicht immer leicht, doch gehen ihren Weg und es macht Spaß sie dabei zu begleiten. Lene ist intelligent und wissbegegierig und hat inzwischen ihr Medizinstudium geschafft. Die herzliche Emma hingegen ist eine großartige Krankenschwester und meistert nebenbei noch den Alltag als alleinerziehende Mutter. Beide sind starke und beeindruckende Persönlichkeiten. Ich habe die beiden bereits im vorherigen Band der Reihe ins Herz geschlossen und habe daher sehr mit ihnen mitgefühlt, -gebangt und -gehofft.

    Der Schreibstil der Autorin ist passend zum Setting. Mit viel Gefühl und Herz erzählt sie Lenes und Emmas Geschichte und webt dabei gekonnt eine Vielzahl historischer Ereignisse und Daten mit ein. Die Schilderungen der damaligen Lage, der Arbeit als weibliche Ärztin, der Widerstände, auf die Lene dabei trifft, des Ausnahmezustands, in dem sich Berlin durch das Kriegsende und die Spanische Grippe befindet, sind authentisch und spannend beschrieben. Aber auch das Privatleben der beiden Schwestern spielt eine große Rolle und sorgt zusätzlich für Spannung, da auch hier so einiges geschieht. Schon nach wenigen Seiten konnte ich das Buch dadurch kaum noch aus der Hand legen. Mich hat auch dieser zweite Teil der Reihe von Anfang bis Ende gut unterhalten und ich freu mich schon sehr auf die baldige Fortsetzung.

    Fazit:

    Spannende und atmosphärische Fortsetzung, die im Zeichen der Folgen des 1. Weltkriegs und der spanischen Grippe steht. Ich freu mich schon auf den dritten Band der Reihe.

  6. Cover des Buches Totenfrau (ISBN: 9783844514155)
    Bernhard Aichner

    Totenfrau

     (36)
    Aktuelle Rezension von: burro
    Ich finde das Hörbuch wirklich gut. Ich habe es mir nach "Bösland" vom gleichen Autor gekauft. Und Band 3 der Trilogie liegt auch schon hier. 
  7. Cover des Buches Totenrausch (ISBN: 9783442716944)
    Bernhard Aichner

    Totenrausch

     (169)
    Aktuelle Rezension von: WDP

    Inhalt:
    Die Frau, die in das Büro eines Hamburger Zuhälters stürmt, ist verzweifelt. »Ich brauche Pässe für mich und meine zwei Kinder«, sagt sie. Und: »Wenn du mir hilfst, werde ich jemanden für dich töten.« Es wäre nicht das erste Mal ...
    Brünhilde Blum. International gesuchte Mörderin. Liebevolle Mutter zweier Töchter. Seit Monaten auf der Flucht. In Hamburg will sie zur Ruhe kommen, einen Neuanfang wagen, und fast, so scheint es, gelingt es ihr auch …

    Der Plot:
    Das Finale der Totenfrau-Trilogie. Diesmal glaubwürdiger als der zweite Band. Wie immer: Brutal. Jede Menge Überraschungen und Wendungen. Realistischer als der Vorgänger. Aber was ist bei Aichner schon realistisch? Das Schicksal führt Regie: Und das kann brutal zuschlagen. Super konstruiert.

    Die Charaktere:
    Blum kennt man. Man weiß, wie sie tickt, was sie vom Leben erwartet. Neu ist ihr Gönner. In dessen Brust zwei Herzen schlagen. Anscheinend. Aichner hat ihn verdammt gut skizziert. 

    Die Sprache:
    Bernhard Aichner hat seinen eigenen Stil. Den muss man mögen. Die situationsabgepassten, Wiederholenden Beschreibungen nervten mich zwischendurch. Zu leicht verfällt man ins Querlesen.
    Außerdem nervte mich die zwanghafte Abweichung vom gewohnten Schreibstil: Bindestriche anstelle von Anführungszeichen am Beginn der direkten Rede und das Ende nur lediglich durch einen Absatz zu markieren. – Geschmacksache. Punkteabzug! 

    Fazit:
    Ein fesselnder Thriller. Ein Pageturner. Und wenn zuletzt die Gerechtigkeit über das Recht siegt, dann stellt man das Buch zufrieden ins Regal. Mich hat es in den Bann gezogen. (Wenn da nicht die Bindestriche wären.) 

  8. Cover des Buches Die uns lieben (ISBN: 9783746632230)
    Jenna Blum

    Die uns lieben

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Stella_Stellaris

    Trudy, geboren 1940 in Weimar, hat ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter Anna. Die Tochter fühlt, dass ihre Mutter ein Geheimnis mit sich herumträgt. Aber Anna spricht nicht über die Vergangenheit in Deutschland. 

    Trudy ist das Kind einer verbotenen Beziehung. Als junge Frau verliebt sich Anna in den jüdischen Arzt Max und versteckt ihn längere Zeit im elterlichen Haus. Annas Vater verrät ihn. Trudy wird geboren, als ihr Vater im KZ Buchenwald gefangengehalten wird.

    Anna schließt sich dem Widerstand gegen Hitler an, versorgt KZ-Insassen mit Brot und schmuggelt Nachrichten. 

    Eines Tages sieht sie sich, um Trudy zu schützen und ihr eigenes Leben zu retten, gezwungen, sich mit einem SS-Mann einzulassen. Diese Verbindung sowie ihre Erlebnisse und Erfahrungen während dieser Zeit lassen sie ihr Leben lang nicht mehr los.

    Direkt nach dem Krieg lernt Anna den amerikanischen Soldaten Jack kennen. Sie heiraten, und Jack nimmt seine kleine Familie mit auf seine Farm in Minneapolis / USA.

    Trudy ist eine namhafte Geschichtsprofessorin geworden. Aus ihrer frühen Kindheit in Weimar sind ihr nur einzelne, diffuse Erinnerungsschnipsel geblieben. Aufgrund eines alten Fotos, welches sie zufälligerweise in den Sachen ihrer Mutter findet, hält sie sich für die Tochter eines Nazis. 


    Nicht umsonst hat sich dieser Roman zwei Jahre auf der Bestseller-Liste der New York Times gehalten. Jenna Blum hat vor dem Schreiben dieses Buches über einen längeren Zeitraum hinweg umfassend und tiefschürfend recheriert. Ihr ist ein außergewöhnlicher, packender Debütroman mit authentischen Charakteren und einem glaubhaften Inhalt gelungen. Er hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat und ist mir sehr nahe gegangen. Der Schreibstil ist flüssig. Zudem mag ich Romane, die auf verschiedenen Zeitebenen angesiedelt sind.

    Ich wünsche diesem historischen Roman, in dem ein dunkles Kapitel der jüngsten deutschen Geschichte lebendig wird,  noch zahlreiche geneigte Leser:innen.


    Mein Lieblingsstelle befindet sich auf Seite 504, dort heißt es: „Es ist ihre Entscheidung, nicht über die Dinge zu sprechen, die sie getan hat, ob sie nun mutig waren oder nicht. Als Heldin ist es sogar ihr Recht. Und andererseits spielt es keine Rolle, ob sie nun eine Heldin ist oder nicht. Jedem Menschen steht die Entscheidung darüber zu, wie er mit der Vergangenheit lebt, diese Würde, dieses unverletzliche Recht.“

  9. Cover des Buches Liebe auf drei Pfoten (ISBN: 9783442485185)
    Fiona Blum

    Liebe auf drei Pfoten

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Vielleicht lag es am diesjährigen deutschen Tropensommer, daß der Roman vorrangig das Lebensgefühl des römischen Backofens besonders gut transportierte…

    Man bekam als Leser jedenfalls einen guten Eindruck vom Flair der italienischen Hauptstadt während der Sommermonate.

    Verdunkelte Räume, Zikadengesang, heißer Asphalt und vieles mehr waren sofort spür- und greifbar.

    Weniger präsent waren für mich die Charaktere.

    Anfangs nahmen diese nur schwer Gestalt an. Ich habe die Namen den verschiedenen Personen nicht gut zuordnen können bzw. kam es zu Verwechslungen. Irgendwann ist es mir gelungen, ich konnte mir die Namen merken und hatte die Figuren vor Augen.

    Möglicherweise waren auch hier die herrschenden Temperaturen ausschlaggebend... An bildhaften Darstellungen seitens der Autorin mangelte es jedenfalls nicht!

    Leider fand ich diesmal keinen Zugang zu den Protas. Im Denken und Handeln für mich oft nicht nachvollziehbar, blieben so ziemlich alle Charaktere, trotz Skurrilität, farblos – außer Bruno.

    Trotzdem ein besonderer Roman, da er ganz nebenbei viele kleine Informationen vermittelte. Vielleicht unnützes Wissen, aber sehr unterhaltsam.

     

  10. Cover des Buches Der Hund, der eine Grube gräbt (ISBN: 9783426216750)
    Carine Bernard

    Der Hund, der eine Grube gräbt

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Magpie
    Dr. Katja Maus ist Tierärztin und alleinerziehende Mutter, die versucht, mit Kind und Praxis durch den Alltag zu kommen. Als ein Patient von ihr vergiftet und kurz darauf eine Leiche im Garten der Besitzerin gefunden wurde, wird Katja in einen lange zurückliegenden Kriminalfall verstrickt ...
    Das Buch ist angenehm zu lesen und die Geschichte gut durchdacht. Besonders schön sind die liebevollen Details zum Praxisalltag, der Teenager-Tochter und einer Romanze, die sich im Laufe der Ermittlungen anbahnt. All das gibt den Hauptcharakteren Tiefe und rundet die Geschichte ab.
    Ein wirklich gelungener und sehr zu empfehlener Lesespaß und ich freue mich schon auf eine Fortsetzung.
  11. Cover des Buches Das Haus (ISBN: 9783898139953)
    Mark Z. Danielewski

    Das Haus

     (3)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    Der Pulitzer-Preisträger Will Navidson erwirbt ein Haus um seiner Familie näher zu sein und seine Ehekrise zu überwinden. Anfängliches Wohlgefühl wird nach einem Kurztrip bei der Rückkehr ins Haus schnell durch Schrecken und Ungläubigkeit ersetzt, da im Schlafzimmer der Eltern eine zusätzliche Tür mit einem Glasknauf aufgetaucht ist. Familienfotos beweisen, dass die Tür beim Einzug nicht vorhanden war. Die Erforschung um das Mysterium der Tür und der labyrinthischen Gänge dahinter dokumentiert Will. Es entsteht der Navidson Record. Diese Dokumentation wurde wiederum vom blinden (?) Zampanò auf unzähligen Zetteln analysiert und nach dessen Tod vom jungen Einzelgänger Johnny Truant gefunden...auch er wird ins Labyrinth der Dokumentation gezogen und mit der eigenen erschreckenden Vergangenheit konfrontiert. Das Hörspiel zum Horror-Roman-Projekt von Mark Z. Danielewski "Das Haus" - "The House of Leaves" ist verstörend spannend, beunruhigend, weniger das, was ich als gruselig bezeichnen würde und trotzdem wohl nur ein Anriss des Gesamtwerkes, welches auf seine Art auf allen Erzählebenen mit bildhaften sowie drucktechnischen Stilmitteln und Spielarten den Leser ins Labyrinth ziehen will. Drei Erzählkanäle zu jeweils ca. 53 Minuten verbinden die unterschiedlichen Ebenen zu einem beeindruckenden Hörerlebnis. Diese nachwirkende Hörspielproduktion lohnt zum Einstieg ins Buch definitiv, vorallem durch die mitreißende Umsetzung aller Beteiligten und weil man sich auf diese Weise schon mal eine ungefähre Vorstellung des Schreckens, der einen im Buch erwartet machen kann. Die DVD bietet neben den MP3-Dateien zudem drei Making-ofs, die beweisen, wieviel Enthusiasmus die "Sprecher" bei den Aufnahmen an den Tag gelegt haben. Nichts für schwache Nerven und genausowenig etwas für Hörer, die das greifbare Grauen erwarten. Es gibt ihn nicht, den perfiden Massenmörder oder die Kreischszenen diverser Opfer, das Unheimliche ist nicht betastbar, es lauert in jedem Selbst.
  12. Cover des Buches Das Meer so nah (ISBN: 9783442488940)
    Fiona Blum

    Das Meer so nah

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Duweisstschonwer

    Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwer, Zeitsprünge und die wechselnde Erzählperspektive irritierten mich.

    BIs etwa zur Mitte des Buchs fehlt mir noch etwas der Zugang zu diesem Werk, dann dann hatte ich nahezu alle Personen im Kopf und konnte der Handlung besser folgen. Es wurde nun auch spannender, denn ich wollte wissen, wohin Lucy geht, was sie erlebt.

    Das Ende des Buchs ist recht unerwartet und irgendwie schön. Als Liebesroman ist das Buch nicht zu verstehen und das ist gut so, es würde hier nicht passen.

  13. Cover des Buches Frühling in Paris (ISBN: 9783442484690)
    Fiona Blum

    Frühling in Paris

     (42)
    Aktuelle Rezension von: vielleser18
    Was ist das für eine geniale Geschichte !
    Der Erählstil erinnert mich an "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak, es gibt einen allwissenden Erzähler im Hintergrund, aber auch immer wieder Perspektiv- und Erzählstilwechsel, je nachdem aus welcher Sicht gerade erzählt wird.

    Im Mittelpunkt steht Louise, die kurzentschlossen nach Paris reist, um das Erbe ihrer Tante anzutreten: eine kleine Dachwohnung und einen Schlüssel. Was der Schlüssel bedeutet, für was er ist, findet sie reltativ schnell heraus, er ist für die leerstehende Konditorei im Erdgeschoss.
    Es geht aber auch um ihre MItbewohner: Nicolas, der junge Zauberer und Clown, der selbst nicht mehr lachen kann und daher auch seine Zuschauer nicht mehr zum Lächeln bringen kann, Camille, die Ballettänzerin, deren Lebenstraum am platzen ist, und der alte Monsieur Isaak aus dem Tabakladen, der nach dem Tod seiner Frau sehr einsam ist.
    Alle zusammen eint, dass sie keine Träume mehr haben und sie den Weg für ein neues Lebensziel noch nicht gefunden haben. Durch Louise kommt Bewegung in ihre Lehtargie und ihre Trauer. Wird auch sie endlich herausfinden, was ihr Traum ist ?

    "Frühling in Paris" ist ein großartiger Roman mit sehr viel Tiefgang, der mich sehr gefesselt hat. Der eindrucksvolle Erzählstil von Fiona Blum bewirkt, dass es eine sehr bezaubernd und einfühlsam erzählte Geschichte geworden ist, bei dem man mitfühlen kann und dabei auch zusätzlich noch vom  Pariser Flair im Roman verzaubert wird.

    Erst nach und nach offenbart sich, warum die Protagonisten so oder so handeln, wie ihre Vergangenheit ihr jetztiges Handeln diktiert. Die Entwicklung, die sich durchleben, ist authentisch. Es hat mir viel Freude gemacht, sie zu begleiten und die Figuren kennnen zu lernen.

    Volle Leseempfehlung für diesen bezaubernden Roman!


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