Bücher mit dem Tag "biographie"

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4.028 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.773)
    Aktuelle Rezension von: Kirjahan

    "Wir leben in einer Schattenwelt, Daniel, und Magie ist ein rares Gut. Dieser Roman hat mich gelehrt, dass ich durch Lesen mehr und intensiver leben, dass Lesen mir das verlorene Sehen wiedergeben konnte. Allein deshalb hat dieses Buch, das keinem etwas bedeutete, mein Leben verändert." 

    Diese Worte, mit denen Clara Barceló den titelgebenden fiktiven Roman "Der Schatten des Windes" beschreibt, lassen sich sehr gut genauso über Zafóns Romane äußern. Sein bildhafter, einzigartiger Schreibstil macht das Lesen zu einer Reise an ferne Orte und lässt dich die Geschehnisse intensiv miterleben. 

    "Der Schatten des Windes" ist tragisch, zauberhaft und unheimlich atmosphärisch. Ein Buch für jeden, der Bücher liebt.

    Ich habe einen Stern abgezogen (eigentlich hätte es nur ein halber sein sollen, aber lovelybooks lässt dich anscheinend keine halben Sachen machen), weil mir teilweise die Nähe zu den Protagonist*innen gefehlt hat. Obwohl ich die meisten sympathisch fand und mit ihnen mitgefiebert habe, habe ich ihre Intentionen teilweise erst später verstanden und es blieb bis zum Ende eine gewisse Distanz.

  2. Cover des Buches Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben (ISBN: 9783423280716)
    Matt Haig

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

     (262)
    Aktuelle Rezension von: Julyie

    Eckdaten

    Verlag: dtv

    Erscheinungsdatum:18. März 2016

    Preis: E-Books 9,99€, Hardcover 18,90€, Hörbuch 19,99€

    Seitenzahl: ca. 304 Seiten

    ISBN: 978-3-423-28071-6

    Originaltitel: Reasons to stay alive

    Genre: Sachbuch, Ratgeber, Belletristik, Depressionen


    Cover

    Ich liebe mittlerweile so schlichte Cover die den Fokus vollkommen auf den Titel richten. Hier wurde noch ein passendes Bild mit eingebaut und es ist perfekt für diese Geschichte. Ich mag es sehr. Der Kontrast des „Regenbogentextes“ zum „Dunklen“ Thema wurde sehr gut verbunden.

                                       

    Klappentext

    Ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit gerade mal 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein – ebenso unterhaltsam wie berührend.

                                       

    Erster Satz

    „Vor dreizehn Jahren wusste ich, dass dieses Buch gar nicht möglich war.“

                                       

    Meinung

    Wow!

    Dieses Buch hat mich echt gepackt! Ich weiß gar nicht so genau, wie ich diese Rezension schreiben soll, weil es so ernste, wichtige Themen sind, mit denen jeder bestimmt schon mal zu tun hatte: Depressionen, Ängste, Psyche…

    „Mir war nicht klar gewesen, dass man auch in seinem eigenen Kopf eingesperrt sein kann.“

    So ganz genau weiß ich auch nicht, wie ich zu diesem Buch kam. Ja, vermutlich lag es an der „Mitternachtsbibliothek“ und den fesselnden Schreibstil von Matt Haig. Aber eigentlich war ich mir auch Unsicher, ob diese Thematik generell etwas für mich ist.

    „Das Einzige, was mir keine Sorgen machte, war wahrscheinlich das, weshalb ich mir wirklich Sorgen hätte machen müssen: dass ich mir ständig Sorgen machte.“

    Doch ich bereue es keineswegs. Dieses Buch ist hilfreich, wichtig und vor allem ein Buch, das Emotional etwas mit einem macht. Egal ob man nun selbst betroffen oder Angehöriger von jemand Betroffenen ist. Dieses Buch sorgt für eine ganz andere Sichtweise auf vielerlei Dinge. Und ich denke, es würde viele, viele Menschen helfen. Entweder um Depressionen besser zu verstehen, sich selbst zu helfen, sich nicht alleine zu fühlen oder vielleicht auch dazu beitragen, dass man selbst jemanden helfen kann.

    „Es fällt uns immer schwer, in der Gegenwart die Zukunft zu entdecken, selbst wenn sie direkt vor unserer Nase ist.“

    Matt Haig erzählt in diesem Buch die nackte Wahrheit über sein Leben und die Probleme die er selbst mit dieser Erkrankung hat und hatte. Dabei badet er keineswegs in Selbstmitleid, sondern zwischen den Zeilen blitzt auch immer wieder eine humorvolle Art durch, etwas zu beschreiben. Wodurch dieses Buch zwar ernst, aber nicht gleich erdrückend ist.

    „Eine Welt voller Menschen, die sich selbst hassen, ist keine glückliche Welt.“

    Für mich sehr gelungen und ich hoffe, dass dieses Buch vielen Menschen helfen kann oder sogar konnte. Mir hat es auf jeden Fall geholfen, nämlich die Sichtweise zu ändern und gewisse Punkte zu verstehen.

                

  3. Cover des Buches HERKUNFT (ISBN: 9783630874739)
    Saša Stanišić

    HERKUNFT

     (220)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    „Herkunft“ ist ein Buch über die Heimat von Sasa Stanisic; oder ein Buch über den ersten Zufall einer jeden Biographie, wo man hinein geboren wird. Um ehrlich zu sein war mir dieses Buch zu sprunghaft. Von einer Episode wird zur nächsten gesprungen. Mir persönlich war es zu abgehakt, wenn ich gerade ins Thema eingefunden hatte, gab es ein neues oder ein altes, was wieder aufgegriffen wurde.

    Sprachlich nicht so ganz mein´s

  4. Cover des Buches Meine wundervolle Buchhandlung (ISBN: 9783832197438)
    Petra Hartlieb

    Meine wundervolle Buchhandlung

     (304)
    Aktuelle Rezension von: biadia

    Wer hat nicht schon mal darüber nachgedacht seine Leben zu verändern?"

    Bei einem Besuch in Wien entdecken Petra Hartlieb, gemeinsam mit ihrem Mann eine leerstehende Buchhandlung. Schnell und spontan reift die Idee: Das übernehmen wir. Die Jobs in Hamburg werden gekündigt, das jüngere Kind eingepackt und kopfüber geht es in das Abenteuer Selbständigkeit.
    Es folgen endlos lange Arbeitstage, Einstellung und Bezahlung von Mitarbeitern und Kunden, mit manchmal merkwürdigen Anfragen. Dann kommt Weihnachten, mit ganz neuen Herausforderungen..
    Das alles ist sehr eindrucksvoll und amüsant beschrieben.

  5. Cover des Buches Ein ganzes Leben (ISBN: 9783442482917)
    Robert Seethaler

    Ein ganzes Leben

     (409)
    Aktuelle Rezension von: Charlie-Grubero

    Ein Buch, das in meinen Augen sehr ruhig daherkommt. In der Ruhe liegt bekanntlich aber die Kraft! Die Geschichte eines einfachen, ja beschaulichen Lebens in den Bergen, ein Porträt eines stillen, normalen Menschens. Ich hätte kaum geglaubt, dass mich so eine Geschichte fesseln kann, doch ich habe mich geirrt! Der Autor verwendet eine aufgeräumte und präzise Sprache, die mir sehr gefallen hat. Manche Sätze habe ich mehrmals gelesen, weil sie einfach schlicht und schön waren. Für mich ein Meisterwerk, das man selbst auf einem kurzen Flug flott durchgelesen hat. Es wird aber dann lange nachwirken…

  6. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.192)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Vorneweg: Wer Tolkiens „Herr der Ringe“ bereits nach wenigen Seiten gelangweilt abgebrochen hat, der wird höchstwahrscheinlich auch an Gordons „Medicus“ (zumindest anfangs) kaum Gefallen finden, denn wie beim großen Fantasywerk, so nimmt auch hier das Umherreisen reichlich viel Platz innerhalb der Handlung ein. Und wie Tolkien, so nutzt auch Gordon diesen Platz, um seine Protagonisten näher auszuarbeiten und im weiteren Verlauf die Unterschiede der verschiedenen Kulturen, Religionen und Landschaften ausführlicher zu skizzieren. Das wird bei Freunden geradliniger Bücher vielleicht für nur wenig Begeisterung sorgen. Fakt ist aber: Noah Gordon gelingt damit die Wiederbelebung der schillernden Welt des Mittelalters, welche der Leser Seite um Seite mit einem ähnlich kindlichen Staunen betrachtet wie der junge Rob Jeremy Cole. Bader und Gaukler, marodierende Ritter, reisende Kaufleute, pilgernde Christen, Pest, Hungersnöte und blinder religiöser Fanatismus. Der Autor hat in „Der Medicus“ eine einfach stimmige Mischung auf Papier gebracht, welche zwar nur auf wenigen überlieferten Fakten beruht (Gordon gibt dazu im Nachwort eine aufschlussreiche Erklärung ab), dafür jedoch die persönliche Geschichte von Jeremy Cole schlichtweg passend in die damalige Zeit einbettet. Und dieser ist ohne Frage das Zugpferd der gesamten Geschichte. An seinem Schicksal nimmt man, nicht zuletzt wegen seiner nachvollziehbaren, menschlichen Art, ziemlich früh Anteil. Man betrauert familiäre Verluste und berufliche Rückschläge, fiebert beim Werdegang des Waisenjungen mit. Stets in der Hoffnung, er möge eines Tages sein Ziel erreichen und als ausgebildeter Medicus nach England zurückkehren. Bis dahin ist es für Cole und den Leser ein weiter, aber lohnenswerter Weg, an dessen Rand man immer wieder Neues entdecken kann. Für Zartbesaitete könnte dieser Weg allerdings mitunter beschwerlich sein, schildert doch Gordon medizinische Eingriffe und Operationen nicht selten bis in kleinste, blutige Detail (Die blumige Ausdrucksweise dürfte für den konservativen Iny-Lorentz-Leser nur schwer zu verkraften sein). Auch die lange Feindschaft zwischen den Christen und den Juden wird intensiv beleuchtet, wobei hier Gordon (selbst Jude) ein großes Lob für die äußerst moralfreie Betrachtung dieser Thematik auszusprechen ist. Das die differenzierte Darstellung der kulturellen Gegensätze trotzdem bis zum heutigen Tag noch aktuell ist, ist weniger Gordon, als vielmehr der gesamten Menschheit anzulasten, auf welche folgender Ausspruch wohl immer noch am besten passt: „Aus der Geschichte lernen wir, dass wir nichts aus der Geschichte lernen.“ Nach mehr als 700 Seiten schließt das Buch dann mit einem unerwarteten und unkonventionellem Ende, das allerdings gerade deswegen so befriedigend ist und dazu nochmals den Eindruck verstärkt, mit Gordons „Medicus“ ein ganz besonderes Buch gelesen zu haben. Insgesamt ist „Der Medicus“ ein farbenprächtiges und lebendiges Historien-Epos, das Unterhaltung und Tiefgang sehr bemerkenswert in Einklang bringt und dabei sogar die eigene Wissbegierde weckt. Ein Klassiker des Genres, der auch nach einem Vierteljahrhundert immer noch seinen Platz in den Regalen der Buchhandlungen sicher hat.

  7. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783442735228)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.924)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Eine wahre Geschichte! Ein ist wunderbares, doch auch Traurig stimmendes Buch. Die japanische Kultur ist interessieren und faszinierend. Vor diesem Buch dachte ich das die Geisha-Kultur anders wäre, aber ich gebe zu das ich mich geirrt habe!  Es zeigt diese Kultur in allen Facetten, die positiven und negativen Aspekte und dazu lernt man ganz viel über die Geschichte Japans

  8. Cover des Buches Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (ISBN: 9783551557476)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

     (9.656)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    An eine Rückkehr nach Hogwarts ist für Harry nicht zu denken. Er muss alles daransetzen, die übrigen Horkruxe zu finden. Erst wenn sie zerstört sind, kann Voldemorts Schreckensherrschaft vergehen. Mit Ron und Hermine an seiner Seite begibt sich Harry auf eine gefährliche Reise durch das ganze Land. Als die drei auf die rätselhaften Heiligtümer des Todes stoßen, muss Harry sich entscheiden. Soll er dieser Spur folgen? Doch welche Wahl er auch trifft – am Ende des Weges wird der Dunkle Lord auf ihn warten …
     Wir begleiten Harry, Ron und Hermine auf ihrer schier ausweglosen Mission, Voldemorts Horkruxe zu finden. Voldemort, der inzwischen die Macht über das Ministerium und die gesamte Welt der Zauberei übernommen hat, geht mit äusserster Härte gegen muggelstämmige Hexen und Zauberer vor. Diese Rahmengeschichte macht das Buch überaus düster und erinnert an die leider immer wieder aktuelle Diskriminierung von Menschen, die «anders» sind. 

    Dass Harry, Ron und Hermine nur schleppend mit ihrer Mission vorankommen, stellt ihre Freundschaft erneut auf eine harte Probe. Dabei sind gerade jetzt Zusammenhalt und gegenseitiges Vertrauen wichtiger denn je. 

    Für die Freunde beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, schliesslich muss sich Harry dem alles entschiedenen Kampf gegen Voldemort auf Hogwarts stellen. 

    Sehr viele Fragen, die sich im Verlauf der letzten Bücher gestellt haben, werden schliesslich geklärt.

    Gelungener und spannender Abschluss der Geschichte.

  9. Cover des Buches Splitterfasernackt (ISBN: 9783426784884)
    Lilly Lindner

    Splitterfasernackt

     (435)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    ,,Einmal in diesem Leben möchte ich morgens aufwachen und verstehen, warum ein Mann eine Frau vergewaltigt. Ich möchte begreifen, warum Männer kleine Kinder ficken.‘‘ - Seite 242, Splitterfasernackt; Lilly Lindner

    In diesem Buch geht es um Lilly Lindner selbst, die mit sechs Jahren regelmäßig von ihrem Nachbarn missbraucht wird. Als sie dann dreizehn Jahre alt wird, rutscht sie in die Magersucht und fängt an zu hungern. Außerdem entwickelt sie Depressionen und fängt an sich selbst zu verletzen. Doch all das, scheint nicht zu helfen. Also beschließt sie ihrem Körper zu verkaufen, der lange nicht mehr ihr gehört…

    Ich finde es unfassbar schwierig, eine Rezension zu einer Autobiografie zu verfassen. Letztendlich ist es ja immer noch die Geschichte der Autor*innen und ich glaube nicht, dass man darüber urteilen kann. Ich möchte dennoch versuchen, meine Worte zu diesem Buch zusammen zufassen, denn dies war ein Buch, das mich unglaublich oft zum Weinen gebracht hat. Und nicht nur das, in vielen Punkten (ohne darauf näher einzugehen), die sie beschreibt, kann ich mich wieder finden.

    Lilly Lindner hat mit so einer grandiosen Sprache ihre grausame Geschichte zu Wort gebracht, was oft dafür gesorgt hat, dass ich an vielen Menschen und auch an das Vertrauen in die Menschen gezweifelt habe. Ich werde niemals verstehen können, dass Menschen so etwas kleinen Kindern antun können und ihnen somit ihre Kindheit, nein, ihr ganzes Leben rauben. Diese Dinge passieren heutzutage leider viel zu oft hinter verschlossener Tür & meistens bekommen wir all das gar nicht mit.

    Das ist ein Grund dafür, warum ich Lilly Lindner so bewundere. Ich finde, dass es eine Menge Mut, Stärke und Vertrauen braucht, um diese Geschichte an die Öffentlichkeit zu tragen. Erst einmal muss es furchtbar sein, all die Dinge aufzuschreiben, die ihr passiert sind, da man ja immer wieder beim Schreiben an all die Grausame Dinge denken muss. Außerdem finde ich es sehr mutig von Lilly Lindner, dass sie auch die Folgen dieser schrecklichen Tat beschreibt. Denn ich hoffe sehr, dass es manche Menschen vielleicht die Augen öffnen kann.

    Ich finde es so faszinierend, mit welchen Worten Lilly Lindner ihre Geschichte niederschreibt. Ihre Worte haben dafür gesorgt, dass ich weinen musste und oftmals das Buch aus der Hand legen musste, um einmal kurz durchzuatmen, bevor ich mich weiter diesen grausamen Dingen widme. Lilly Lindner benutzt so viele emotionale und gefühlvolle Worte, die einen so sehr in ihre Geschichte reinziehen. Lilly Lindner benutzt in diesem Buch Worte, die ich noch nie in meinem Leben gehört habe. Und doch weiß man ganz genau, was die Autorin uns damit sagen möchte.

    ,,Splitterfasernackt‘‘ war für mich ein Buch, dass mich sprachlos zurückgelassen hat. Ich möchte anmerken, dass dieses Buch keine leichte Kost ist und man es nicht mal ,,zwischendurch‘‘ lesen kann. Dieses Buch ist tiefgründig und zeigt uns eine Welt, die viele Menschen gar nicht sehen wollen. Dafür bin ich Lilly Lindner ebenfalls dankbar, dass sie über diese dunkle Seite der Welt spricht. Ich möchte gerne auch noch ,,Winterwassertief‘‘ lesen und hoffe darauf, dass Lilly Linder in diesem Band endlich die Möglichkeit findet, mit all den Dingen etwas besser zu Recht zu kommen.

  10. Cover des Buches Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe (ISBN: 9783746633497)
    Michelle Marly

    Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

     (155)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Hatte eine Art Biographie erwartet, zwar in Romanform, aber doch mit mehr Inhalt und Informationen. Stattdessen beschreibt dies Buch nur einen kurzen Zeitraum 1919-1922 und ist voll von furchtbar schmalzigem Gesülze. Ausführlich werden ihre Liebhaber zu der Zeit beschrieben, Boy, Igor Strawinsky und ein russischer Großfürst aus der Familie Romanow, aber Coco oder Gabrielle wie sie im Buch durchgängig genannt wird (Coco war nur ein Spitzname) bleibt irgendwie blass und oberflächlich. Auch Sätze wie auf Seite 44, als beschrieben wird, wie Boy (alleine) Auto fährt, haben mich sehr in Versuchung geführt, das Buch direkt wegzulegen, weil ich das einfach unerträglich schmalzig finde. : "Der Wind, der ihm entgegen wehte, war feucht und kühl und (...) verband sich mit seinem heißen Atem..." 

    Ich habe tapfer durchgehalten, da ich Bücher ungerne abbreche und es wurde auch besser, aber wirklich überzeugen konnte es mich nicht. Vielleicht hätte ich mehr auf den Untertitel achten sollen ( und der Duft der Liebe) oder auf den Klappentext, wo sie als "große Liebende" (was immer das sein soll) bezeichnet wird, dann wäre ich gewarnt worden.
       Zum Inhalt : Coco Chanels große Liebe Boy verunglückt tödlich und nach anfänglicher Trauer beschließt sie ein Parfum zu kreieren, dass ihre Liebe feiert. Zwei, drei Jahre und einige Liebhaber später ist es dann soweit und wird ein Erfolg. Ende des Buches. Irgendwie fehlt mir ganz viel in diesem Buch. Ich hatte nicht den Eindruck der Persönlichkeit Coco Chanels näher gekommen zu sein. Sie bleibt blass und farblos und ich kann mir  nur schwer vorstellen, dass sie wirklich so gedacht und gefühlt haben soll, wie es in dem Buch geschildert wird. Natürlich ist es auch schwer, über eine wirkliche Person zu schreiben, die man nie kennengelernt hat und sich zu überlegen, was wohl in ihr vorgeht. Aber mich lässt dies Buch unzufrieden zurück. Auch spürte man nicht wirklich, wie groß die Liebe zu Boy war. Das wurde zwar gesagt, aber es kam irgendwie nicht spürbar rüber (wie in anderen Büchern). Ich finde die Infos auf Wiki deutlich interessanter, spannender und informativer. Der Schreibstil ist auch nicht so mein Fall, aber immerhin liest es sich flüssig und man hat das Buch schnell durch. Das einzig Gute war, dass man einen Einblick in den Zeitgeist von damals bekam.  

    Schade, hatte mir echt was anderes vorgestellt.

  11. Cover des Buches Das Leben und das Schreiben (ISBN: 9783453435742)
    Stephen King

    Das Leben und das Schreiben

     (358)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Sehr interessant und aufschlussreich, ich fand es aber auch ein bisschen "einschüchternd", weil meiner Meinung nach klar wird, wie schwer es ist wirklich gut zu schreiben bzw. was man dabei alles falsch machen kann bzw. wie viel "natürliches" Talent man dafür braucht.

  12. Cover des Buches Bob und wie er die Welt sieht (ISBN: 9783404608027)
    James Bowen

    Bob und wie er die Welt sieht

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Die Geschichte um Bob, dem Streuner geht weiter. Auf 236 Seiten schildert Bowen neue Geschichten rund um den liebenswürdigen roten Kater Bob. Als "Arzt" während einer Krankheit, als Frühwarnsystem von Gaunern, als treuer Gefährte und vieles mehr sieht der Autor seinen pelzigen Freund an und nicht zuletzt den Grund für sein besseres Leben. 

    Das Buch ist natürlich nicht literarisch anspruchsvoll, sondern  was Leichtes für zwischendurch. Ich muss jedoch sagen, dass mir der erste Teil besser gefallen hat. Man fühlt sich zwar sehr zu Bob und seinen menschlichen Zügen hingezogen, allerdings erinnern viele Geschichten an das vorherige Buch. Schön finde ich, dass es viele Bilder von Bob und Bowen gibt. Von daher: kann man lesen, muss man aber nicht...

  13. Cover des Buches Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt (ISBN: 9783426519844)
    Mhairi McFarlane

    Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Reeda_Book

    Das Buch habe ich sehr  gern gelesen,  auch wenn es manchmal etwas langatmig war. Richtig gestört hat mich das offene Ende. Ich hasse es, wenn 540 Seiten lang eine Geschichte in epischer Breite erzählt wird, um dann am Ende mittendrin abzubrechen. Wenn ich mir als Leser selber ein Ende oder eine Geschichte ausdenken soll, lese ich kein Buch, sondern phantasiere einfach vor mich hin. Das plötzliche offene Ende hat mich dermaßen gestört, dass ich 2 Sterne abziehe für ein Buch, das ich bis dahin toll fand. 

  14. Cover des Buches Frida Kahlo und die Farben des Lebens (ISBN: 9783746635910)
    Caroline Bernard

    Frida Kahlo und die Farben des Lebens

     (145)
    Aktuelle Rezension von: EngelAnni

    Ich hatte mich bisher nicht wirklich mit Frida Kahlo beschäftigt, daher fand ich das Buch sehr gut um einen Einblick in ihr Leben zu erhalten. Das Buch beruht auf der wahren Geschichte.

    Wenn es eine fiktive Geschichte gewesen wäre, hätte ich Punkte abgezogen, weil mir das Liebesleben von Frida nicht gefallen hat, es war übertrieben, dass sie so starkt an Diego hängt, sich dann aber in eine Affaire nach der nächsten stürzt. Dies scheint aber wirklich so gewesen zu sein.

    Ich ziehe aber dennoch einen Punkt ab, weil ich zwischendurch beim Lesen das Zeitgefühl für die Geschichte verloren habe. Gerade am Anfang habe ich gedacht, es sind Jahre vergangen, es war aber ein wesentlich kürzerer Zeitraum. Aber später habe ich gedacht, es ist alles schneller passiert, was sich in Wirklichkeit länger gezogen hat.

  15. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.260)
    Aktuelle Rezension von: Anni04

    Dieses Buch hat mich von Beginn an gepackt und mitgerissen. Ich war überrascht, wie ehrlich und schonungslos der Weg von Christiane und ihren Freunden in die Drogenabhängigkeit geschildert wurde. 

    Ich habe bei jedem Versuch von Christiane clean zu werden, mitgefiebert, obwohl mir klar war, dass es kein Happy End geben wird. Es war schockierend zu lesen, wie hilflos sich das Mädchen gefühlt hat und wie aussichtslos ihre Lage schien. 

    Besonders interessant fand ich auch die Erzählungen von Christianes Mutter. Ich konnte kaum fassen, wie lang ihre Sucht unentdeckt blieb. 

    Das Buch lässt mich bestürzt zurück und es wird sicherlich so schnell nicht mehr aus meinem Kopf verschwinden.

  16. Cover des Buches Der Wolkenatlas (ISBN: 9783499240362)
    David Mitchell

    Der Wolkenatlas

     (517)
    Aktuelle Rezension von: Zitronenvogel

     „Der Wolkenatlas“ verbindet sechs Geschichten in verschiedenen Genres, die zu verschiedenen Zeiten spielen und von verschiedenen Menschen handeln.

    Auf den ersten Blick haben die Handlungsstränge nicht viel miteinander zu tun – ein Notar schreibt 1859 auf einer Schiffreise Tagebuch, ein älterer Verleger hat 2012 Probleme mit Kriminellen und Verwandten, die letzten Überlebenden der Menschheit laufen 106 Jahre nach dem Fall durch eine postapokalyptische Welt.

    Nach und nach wird jedoch deutlich, dass alles verknüpft ist: die Entscheidungen jedes Protagonisten haben Einfluss auf seine Nachfolger und werden selbst von der Vergangenheit oder Zukunft beeinflusst. Das genaue Ausmaß der Verbindungen bleibt unklar. Ob und wie viel Übernatürliches im Spiel ist, kann jeder für sich entscheiden.

    Auch bestimmte Themen sind zeitübergreifend und ziehen sich durch das gesamte Buch: Freiheit in verschiedenen Formen und der Kampf darum, Ausbeutung, Betrug, die Suche nach der Wahrheit, das Füttern von Enten.

    Eine Folge der besonderen Struktur des Romans ist natürlich eine große Menge an Charakteren (die gerne auch erst nach einigen Hundert Seiten wieder auftauchen), darauf muss man sich einlassen können, wenn man das Buch lesen möchte.

    Zudem ändern sich die Erzählart und der Schreibstil mit jeder Geschichte. Von Tagebucheinträgen und Briefen über Interviews bis hin zu Lagerfeuergeschichten bietet dieses Buch erzähltechnisch alles. Je nach Vorliebe kann man das als Vor- oder Nachteil ansehen. Meiner Meinung nach hilft es, in jeder neuen Geschichte „anzukommen“ und bietet Abwechslung, auch wenn ich den postapokalyptischen Dialekt in der letzten Geschichte ehrlich gesagt etwas anstrengend fand.

    Wenn man von den vielen Charakteren und der Idee an sich nicht abgeschreckt ist, ist „Der Wolkenatlas“ sehr zu empfehlen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird man mindestens eine oder zwei (am besten natürlich mehr) Geschichten sehr genießen und wenn man dann noch die einzelnen Elemente verbindet, ergibt sich ein Gefühl, als hätte man erfolgreich ein interessantes Puzzle zusammengefügt.

  17. Cover des Buches Herzfaden (ISBN: 9783462052565)
    Thomas Hettche

    Herzfaden

     (126)
    Aktuelle Rezension von: ysmn

    Ein Mädchen besucht seinen Vater am Wochenende in Augsburg. Bei einem Besuch in der Augsburger Puppenkiste entdeckt sie eine Tür und findet sich plötzlich in einem Raum mit lauter Marionetten wieder, die zum Leben erwachen. Als inmitten der Puppen auch noch Hatü, oder Hannelore, die Tochter des Begründers Walter Oehmichen auftaucht, vermischen sich Zeit und Raum. Gegenwart und Vergangenheit treffen aufeinander, werden lebendig und zusammen mit dem kleinen Mädchen wird der Leser in die Zeit der Gründung des bekanntesten deutschen Marionettentheaters entführt.

    Die Augsburger Puppenkiste wird während des Zweiten Weltkriegs ins Leben gerufen, inmitten von Zensur, Luftangriffen, Tod und Grauen. Die Familie Oehmichen glaubt an die Bedeutung der Kultur und des Theaters, ist regelrecht beseelt von ihr, spielt erst im eigenen Wohnzimmer und lässt sich auch durch den Verlust und die Zerstörung von Material und Spielstätte nicht unterkriegen oder aufhalten.

    Thomas Hettche hat mit “Herzfaden” ein Stück deutscher Theater- und Kulturgeschichte zum Leben erweckt. Der Roman ist eine Hommage an die Kunst des Puppenspielens, eine Hommage auch an all jene Menschen, die gegen widrige Umstände kämpfen, um Kultur zu ermöglichen und um die Vielfalt der Kultur zu bewahren. Der Roman geht zurück bis an die Anfänge und ermöglicht so einen Blick in die Geschichte des Erfolgstheaters, das die meisten Leser wohl hauptsächlich mit den Fernsehausstrahlungen in Verbindung bringen.

    Der Roman ist ein großes Vergnügen, ist lehrreich und unterhaltend zugleich. Er entwickelt einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann.
    Erschienen ist das Buch nun bei btb im Taschenbuchformat und all diejenigen Leser, die es noch nicht im Regal stehen haben, sollten endlich dazu greifen. Es lohnt sich!

  18. Cover des Buches Der letzte Satz (ISBN: 9783446267886)
    Robert Seethaler

    Der letzte Satz

     (195)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater

    Mit sehr feinem Pinsel oder -in der Sprache der Musik formuliert- kammermusikalisch sparsam schildert Seethaler die letzte Fahrt Gustav Mahlers mit dem Schiff aus Amerika Richtung Europa. Bei dieser Fahrt flackern bei Mahler Erinnerungsbilder auf, gute und schlechte, ferne und nahe, berufliche und persönliche. So gelingt Seethaler in dieser Miniatur Seite für Seite das Bild einer sensiblen Seele zu entwickeln.

  19. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783833309403)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

     (894)
    Aktuelle Rezension von: lesehaeschen

    Das Buch handelt von der Journalistin Liz (quasi der Autorin selbst), die mit Mitte 30 in eine Art Midlife-Crisis fällt. Unglücklich und leicht depressiv stellt sie ihr ganzes bisheriges Leben infrage und ändert von Grund auf alles: Sie lässt sich scheiden und begibt sich für ein Jahr auf eine Reise nach sich selbst in drei Länder. Das Buch teilt sich dementsprechend in 3 Teile: Teil 1 in Italien (das besagte „eat“), Teil 2 in einem Ashram in Indien („pray“) und Teil 3 in Bali („love“). In 108 Kapiteln (eine magische Zahl für mehrere Religionen) erzählt Autorin und gleichzeitig Hauptfigur Liz, die übrigens auch im wahren Leben eine Art Reisejournalistin ist, von ihren Erlebnissen und vor allem von ihrer (spirituellen) Selbstentfaltung. Im Großen und Ganzen ist das Buch schon chronologisch, allerdings gibt es immer wieder kleine Anekdoten, Rückblenden oder einfach ein paar Fakten, zum Beispiel zu den Ländern, zu Amerikanern oder zum Glauben. Letzterer spielt durchaus eine große Rolle im Buch und für Liz, aber ohne esoterisch oder übertrieben zu wirken. Außerdem muss man sich daran gewöhnen, dass es eben kein wirklicher fiktiver Roman ist, womit ich aber schnell gut zurecht gekommen bin, so wie auch mit ihrem fesselnden, flüssigen Schreibstil. Auch die eher kurzen 108 Kapitel trafen ganz meinen Geschmack. 

    Teil 1 in Italien, „Dolce Vita“, hat mir sowohl im Film als auch im Buch am besten gefallen. Diesen Buchteil hatte ich auch am schnellsten durch und war vollkommen verliebt in die Idee und das Gefühl. Das ganze Buch weckt übrigens eine unglaubliche Reiselust und Fernweh.
    Teil 2 fand ich etwas zäher, so wie es eben auch im Buch ist - nach dem ganzen Schlemmen und „Dolce far niente“ (das süße Nichtstun) ist ein Ashram mit seinen vielen Aufgaben, dem frühen Aufstehen und Liz‘ angestrengter Suche nach innerem Frieden kein so großer Spaß. Nichtsdestotrotz hat genau dieses Kapitel bei Liz den Wandel ergeben und sie zu sich selbst geführt.
    Der letzte Teil erinnert ein bisschen an Urlaub und war nochmal ein schöner, erholsamer Abschluss. Ich habe alle drei Teile mit etwas zeitlichem Abstand gelesen und empfand es wie 3 verschiedene Bücher.

    Resümierend hat das Buch einfach genau meinen aktuellen Nerv und meine Stimmung zum Thema Achtsamkeit getroffen. Ich habe Liz‘ achtsame Worte und ihre Abenteuer in mich aufgesogen und das Buch Lieben gelernt. Mit den weisen Ratschlägen und der mitreißenden Reisestimmung wird es ein ganz besonderes Buch und das Perfekte für meinen Jahresbeginn für mich sein.

  20. Cover des Buches Hippie (ISBN: 9783257070491)
    Paulo Coelho

    Hippie

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Fabienne

    Das Buch hat auf jeden Fall seine Längen und Passagen an denen man ein paar Seiten vorspulen möchte, jedoch lohnt es sich diese Passagen durchzuhalten. 

    Man findet viele Informationen darüber wie Hippies damals gelebt haben, wie die Zeit generell war. Es wird sich viel mit Spiritualität auseinander gesetzt und es ist wahnsinnig spannend von Paulo Coelhos persönlichen Erfahrungen zu hören.

  21. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (458)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    "Dune – Der Wüstenplanet" von Frank Herbert ist einfach episch! Lest es, falls ihr es noch nicht kennen solltet, sonst entgeht euch ein geniales Buch.

  22. Cover des Buches Ein Geschenk von Bob (ISBN: 9783404608461)
    James Bowen

    Ein Geschenk von Bob

     (177)
    Aktuelle Rezension von: Mandthebooks
    Rezension: (kann Spoiler enthalten)

    Wie bereits Band 1 und 2 war auch diese Buch einfach phänomenal!
    Ich hatte es mir extra so eingeplant, dass ich es in der Weihnachtszeit lesen kann und mich auch schon tierisch darauf gefreut. Ich wollte so gerne noch ein bisschen mehr von der süßen, kleinen roten Katze erfahren und das durfte ich ja dann auch.
    Viel sagen will ich gar nicht mehr, dass fällt mir bei Highlights tatsächlich schwer, wenn ich wirklich etwas schreiben will, dass auch Inhalt hat;)
    Aber eines kann ich euch definitiv sagen: Die schönen und schlechten Momente in diesem Buch konnten wir gemeinsam mit den Beiden erleben und ich habe richtig mitgefiebert, immer an ihrer Seite gebangt, dass doch alles gut wird.
    Leider gibt es nun kein Buch mehr über die Erlebnisse der Beiden und darüber bin ich ehrlich traurig. Diese Reihe war so toll mit all den Höhen und Tiefen, die das Leben der Zwei hatte und ich bin froh, sie zumindest beim Lesen begleiten zu dürfen.
    Nicht nur dieser Band, sondern die ganze Reihe sind definitiv Lebenshighlights und ich werde sicher noch einmal zu James und Bob zurückkehren.


    5 Sterne
  23. Cover des Buches Daisy Jones and The Six (ISBN: 9783550200779)
    Taylor Jenkins Reid

    Daisy Jones and The Six

     (147)
    Aktuelle Rezension von: BooksOfTigerlily

    Von der Autorin habe ich bereits andere Bücher gelesen, bei diesem war ich lange unsicher ob es etwas für mich ist. Nachdem mich die Autorin zuletzt mit Evelyn Hugo so begeistern konnte und dieses nun im Taschenbuch erschienen ist, musste ich es haben!

    Taylor Jenkins Reid hat wieder einmal abgeliefert und eine fantastische Geschichte geschrieben. Dabei nutzt sie die Interviewform, um alle Protagonisten zu Wort kommen zu lassen. Ihre Geschichte ist so authentisch und dicht erzählt, dass ich dachte, es handele sich um eine wahre Geschichte.

    Ihre Figuren und das Setting sind so überzeugend geschrieben, dass die Geschichte tatsächlich so passiert sein könnte. Das konnte mich bereits bei ihren weiteren Büchern so überzeugen.

    Die Handlung ist spannend und bietet einen tollen Einblick in die Musikwelt der 70er und ist ein wilder Ritt durch Sex, drugs and Rock n Roll, ohne zu aufgesetzt oder kitschig zu sein.

    Das liegt nicht zuletzt an den wirklich toll gezeichneten Charakteren, mit denen man ordentlich mitfiebert und von denen man sich wünscht, sie wären eine reale Band. Die integrierte Liebesgeschichte nimmt nicht zuviel Raum ein und ist ebenfalls lebensnah und emotional erzählt.

    Spätestens mit diesem Buch hat sich Taylor Jenkins Reid zu meinen Auto Buy- Autorinnen eingereiht und ich freue mich schon auf das nächste!

  24. Cover des Buches Panthertage (ISBN: 9783944296937)
    Sarah Elise Bischof

    Panthertage

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Torsten_Gruenke

    Die Protagonistin Sarah gibt einen ausführlichen Einblick in ihr momentanes Leben als Frisch-Arbeitslose, Hoffnungslos-Verliebte und Epilepsieerkrankte. Im Münchener Großstadtdschungel gefangen, erzählt die 30-Jährige wie sie ihren Alltag mit der Krankheit gestaltet und angenehme Zeiten mit der Freundin Lena und Hund Maja verbringt. Nebenbei sorgt sie sich um einen neuen Job, der ihr nicht allzu leicht geschenkt wird, und die Beziehung zu Stefan, den sie neu kennengelernt hat. Der beste Freund Jakob hingegen steht ihr an jeder Stelle helfend zur Seite ...

    Das Buch handelt primär von der Epilepsieerkrankung des Protagonistin Sarah und gleichzeitig der Autorin. Das biografisch angehauchte Werk lässt den Leser in eine ungewöhnliche, manchmal erschreckende Welt eintauchen, die sonst nur den Betroffenen vorbehalten ist. Ausdrucksstark und wortgewandt werden wissenschaftliche Fakten im Hinblick auf die eigene Krankheitsgeschichte dargestellt und in einer Geschichte verpackt, die zu jedem Zeitpunkt fesselt. Der ironische Humor lockert dabei die erdrückende, düstere Ernsthaftigkeit teilweise auf. Freundschaft, Liebe und Alltagsthemen wie die Jobsuche werden ebenso behandelt und lassen den epilepsieunerfahrenen Leser in die Thematik einsteigen und mitfühlen.

    Eine äußerst empfehlenswerte Begegnung mit einer unterschätzenden Krankheit!


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