Bücher mit dem Tag "biografie"

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3.767 Bücher

  1. Cover des Buches True North - Wo auch immer du bist (ISBN: 9783736305601)
    Sarina Bowen

    True North - Wo auch immer du bist

     (494)
    Aktuelle Rezension von: Sioux

    Zur Info: Dies ist der erste Band einer lose zusammenhängenden Reihe. Die Reihenfolge ist also nicht unbedingt einzuhalten, wie immer macht es aber mehr Spaß, wenn man sie nacheinander liest.

    Klappentext:
    Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffin Shipley trifft, weiß sie sofort, dass ihr Auftrag in Vermont schwieriger wird als gedacht. Doch sie hat keine Wahl: Wenn sie ihren Job behalten will, muss sie Griff davon überzeugen, seinen preisgekrönten Cider zum halben Preis zu verkaufen. Eine harte Nuss, denn der Bio-Farmer ist nicht nur ausgesprochen stur – und unheimlich attraktiv -, sondern seit ihrer heißen Affäre am College auch nicht besonders gut auf Audrey zu sprechen. Und dass sich Audrey in Griffs Nähe augenblicklich so zu Hause fühlt wie nirgends sonst auf der Welt, macht die Sache alles andere als einfach –

    Schreibstil:
    Den Schreibstil der Autorin empfand ich als ganz okay. Die Geschichte ließ sich alles in allem ganz flüssig und locker lesen, ich hatte aber manchmal das Gefühl, dass Emotionen und Gedanken nicht ganz mittelbar für den Leser waren. Das lag vor allem daran, dass die Sätze teilweise komisch gestellt waren, sodass die eigentliche Aussage an falscher Stelle stand. Nach und nach gab sich das aber und hat mich dann nicht mehr gestört.

    Zur Geschichte allgemein:
    Den Anfang der Geschichte bildet eine ganz typische Situation: Audrey steht alles andere als fest verwurzelt im Leben und kommt durch ihren mehr als schlechten Job in ein total neues Umfeld. Dort trifft sie auf ihre alte College-Flamme Griffin. Ganz cool fand ich daran trotzdem, dass die beiden das ganze Herumgedruckse lassen und sich gleich darauf besinnen, was sie damals zueinander hingezogen hat. Dadurch nimmt die Geschichte überraschend schnell Fahrt auf.

    Audrey ist dabei die inkonstante Figur dieses Paars. Sie will ihn eigentlich kennenlernen, lässt es dann aber doch, möchte bei ihm bleiben, geht dann aber doch und so weiter. Teilweise hat mich das ziemlich genervt, weil sie sowohl den anderen Figuren als auch den Leser:innen gegenüber keine richtige Erklärung liefert bzw. überhaupt eine Sekunde Zeit lässt, dies zu verarbeiten.
    Dabei mochte ich ihren Charakter eigentlich. Sie liebt es zu kochen, was auch sehr gut zu spüren war, und sehnt sich nach einer Familie, wie ihre Hintergrundgeschichte (Vergleich Griffins und ihrer Familie) zeigt. Dennoch erschien sie mir auch auf dieser Ebene unentschlossen. Da hätten einfach noch mehr Gedanken, Gefühle und Hintergründe eingearbeitet werden müssen, um ihre Figur komplexer und verständlicher zu machen.

    Griffin blieben ebenso schwammig. Man lernt ihn als Familienmensch kennen, der für seinen Job, seine Leidenschaft brennt, aber auch eine Vergangenheit hat. In erster Linie ist er aber attraktiv, was so ziemlich das Wichtigste an ihm zu sein schien. Auch ihn mochte ich total gerne, aber es war einfach schwierig, ihn richtig kennenzulernen. Meistens tat er mir einfach nur leid, weil Audrey kommt und geht, wie sie will und ihn immer wieder ohne Erklärung zurücklässt.

    Der Handlungsverlauf blieb so natürlich spannend, denn man wusste ja nie, was Audrey so macht. Ansonsten waren die Grundelemente aber sehr vorhersehbar, was natürlich besonders dadurch auffiel, dass so wenig Tiefe in der Geschichte liegt. Ich sage immer, dass eine Liebesgeschichte nicht komplett neu erfunden werden muss. Es gibt nunmal immer die gleichen Elemente. Aber das ist an sich nicht schlimm. Es kommt einfach darauf an, dass die Figuren berühren, dass Tiefe und Emotionen oder auch, je nach Genre, die Erotik anders gelagert wird. So wird dann doch jede Geschichte einzigartig.
    Hier hat mir diese Einzigartigkeit etwas gefehlt. Man merkte, dass es ein Wohlfühlroman werden sollte. Das war auch so. Ich mochte alle Figuren, das Thema „Cidre“ ist schön, weil man es noch nicht so oft gelesen hat und es echt interessant ist, und auch die Leidenschaften der beiden Protagonisten kam gut durch. Zwischen ihnen direkt, schien es aber irgendwie nur sexuell. Es fehlten einfach die Kniffe, die es zu einer Geschichte gemacht hätten, die man nicht mehr vergisst und die einen wirklich berührt.

    Das Ende belegt dies. Es war vorhersehbar happy. Alle Probleme wurden im Nu gelöst. Klar, so endet eine Geschichte schön und alle losen Fäden finden zusammen. Aber auch hier fehlt letztlich der bleibende Eindruck.

    Von mir gibt es 4 von 5 Sterne.

  2. Cover des Buches Eine wie Alaska (ISBN: 9783446246676)
    John Green

    Eine wie Alaska

     (2.517)
    Aktuelle Rezension von: Felis2305

    Ein hochphilosophisches Buch über die Vergänglichkeit des Lebens.

    Die drei Hauptcharaktere sind alle sehr schön ausgearbeitet und haben auch wundervolle Tiefe, leider bleiben die Nebencharaktere recht flach und die Statisten haben nur Namen.
    Was mir jedoch sehr missfällt, ist die Verharmlosung von Alkohol und Zigaretten (Die Charaktere sind quasi nur am trinken und am Rauchen), auch wenn mir die Idee des Plots recht gut gefällt.

  3. Cover des Buches Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben (ISBN: 9783423280716)
    Matt Haig

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

     (267)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Matt Haig leidet seit Jahren an Depressionen und Panikattacken. Diese Themen werden immer wieder in seinen Büchern thematisiert, so wie auch in diesem Buch. Matt Haig wollte sich von einer Klippe stürzen, jedoch wurde er von dem Gedanken abgehalten, dass er überlebt und somit eine schwere Behinderung hat. Seitdem lebt er mit seiner Frau und den gemeinsamen Kindern zusammen. In diesem Buch nennt er viele Gründe, wofür es sich wirklich und wahrhaftig zu leben lohnt.

    Ich habe bereits einige Bücher von Matt Haig gelesen und gerade weil er über Themen wie Depressionen und Panikattacken schreibt, hat er sich in mein Herz geschrieben. Ich finde es richtig gut, wenn Menschen immer mehr solche sensiblen und wichtigen Themen mit in ihre Bücher einbauen und ihnen somit die Möglichkeit geben ein weiteres Tabuthema zu brechen. Egal, welche Bücher Matt Haig bisher geschrieben hat, bisher habe ich mich immer total von ihm verstanden gefühlt.

    Ich bin jemand, der selber mit Depressionen zu kämpfen hat und dadurch finde ich, dass ich sagen kann, dass dieses Buch total authentisch und realistisch geschrieben wurde. Er beschreibt, wie es ist, gegen diese Erkrankung zu kämpfen und was es heißt, immer wieder gegen diese anzukämpfen. Dieses Buch ist meiner Meinung nach für jeden etwas und gibt jedem Hoffnung. Wenn es einem mal nicht so gut gehen sollte, kann man sich durch dieses Buch eine Portion Motivation holen.

    Besonders toll finde ich auch die kleinen Kapitel, in denen er über Dinge wie ,,Wie man für jemanden mit Depressionen und Ängsten da ist‘‘ schreibt und somit auch Menschen, die nicht davon Betroffen sind, geholfen werden kann. Generell würde ich dieses Buch jedem Menschen empfehlen, egal, ob man von diesen Erkrankungen betroffen ist oder eben nicht. Jeder kann aus dem Buch etwas für sich mitnehmen.

    Bei diesem Buch hatte ich so viele Momente, in denen ich mich einfach wiedergefunden habe. In denen ich das Gefühl hatte, der Autor würde ein Buch über mich schreiben. Ich finde es so toll, dass so viele Gedanken auch von anderen mit in dieses Buch eingeflossen sind, da sie diese von so vielen Menschen wiederspiegeln. Durch dieses Buch fühlt man sich nicht mehr allein, man fühlt sich verstanden. Wenn ihr diese Krankheit ein wenig mehr verstehen wollt, solltet ihr euch das Buch zur Hand nehmen und euch damit intensiv auseinandersetzen. Es lohnt sich wirklich!

    Den Schreibstil von Matt Haig kenne ich bereits aus anderen Büchern, jedoch konnte er mich auch in diesem Buch wieder komplett mit seiner unglaublich tollen Schreibweise überzeugen. Matt Haig hat einen flüssigen, fesselnden und teilweise auch echt poetischen Schreibstil, der dafür sorgt, dass man regelrecht an den Seiten klebt. Das Buch lässt sich total angenehm lesen und man will es nicht aus der Hand legen. Auch der Lesefluss wird hierbei in keiner Weise gestört.

    ,,Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben‘‘ ist ein wahnsinnig tolles Buch, wofür sich jeder Euro lohnt. Dieses Buch hilft einem sich selber ein bisschen besser zu verstehen und für sich selbst Verständnis zu schaffen. Matt Haig schenkt uns mit diesem Buch eine große Portion Hoffnung und Mut und das brauchen auch wir Menschen, die an diesen unglaublich blöden Erkrankungen leiden müssen.

  4. Cover des Buches Die Furcht des Weisen 2 (ISBN: 9783608939262)
    Patrick Rothfuss

    Die Furcht des Weisen 2

     (780)
    Aktuelle Rezension von: SonjaMarschke

    Wieder ein paar mehr Informationen, wieder etwas mehr, das man über Kvothe und die Chandrian lernt. Ich möchte nicht quengeln, aber ich will wissen, wie es weitergeht!

  5. Cover des Buches Stepbrother Dearest (ISBN: 9783442484393)
    Penelope Ward

    Stepbrother Dearest

     (299)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll :D

    Vor einigen Jahren hat dieses Buch bzw. die Autorin ja einen ziemlichen Hype erfahren, weshalb es nach Lesen der Leseprobe auf meine Wunschliste gewandert ist und letzten Herbst bei mir einziehen durfte. Die ersten 100 Seiten fand ich sehr problematisch und dachte nur so „Oh Gott, Anni, worauf hast du dich hier eingelassen“, aber es wurde dann besser. Ich muss auch sagen, dass ich so Stiefgeschwistergeschichten auch immer etwas schwierig finde, vor allem seitdem ich mit meinem Freund zusammen bin, ist es sehr komisch, da er zwei Stiefschwestern hat, aber ich versuche mich immer darauf zu besinnen, dass dieses ja ein rein fiktives Buch ist und die Protagonisten nicht blutsverwandt sind.

    Über das Cover lässt sich streiten. Ich finde es gibt schlimmere, aber es gibt auch deutlich hübschere. Ich würde es definitiv nicht mit dem Cover nach vorne ins Regal stellen. Der Schreibstil hingegen hat mir sehr gut gefallen, sodass mich das Buch in Kombination mit der Geschichte wirklich süchtig gemacht hat und ich es nicht aus der Hand legen konnte. Am Schreibstil gefällt mir, dass er flüssig, humorvoll, aber auch emotional und sexy ist. Allerdings muss ich sagen, dass mir manche der Sexszenen etwas zu drüber waren und sie dann nicht mehr erotisch wirkten, sondern eher billig wirkten.

    Zu Beginn des Buchs fand ich Elec wirklich furchtbar und Greta tat mir einfach nur leid. Natürlich waren die „Neckerein“ irgendwo amüsant, aber oftmals, beispielweise bei der Unterwäscheaktion einfach nur drüber. Allerdings fand ich seinen Vater auch wirklich sehr problematisch, weshalb ich Elecs Verhalten irgendwo auch nachvollziehbar fand.

    Der zweite Teil beginnt mit einem Zeitsprung von sieben Jahren und hat mir auch deutlich besser gefallen. Hier erlebt man nun den erwachsenen Elec, den ich im Gegensatz zu der jugendlichen Version wirklich toll und anziehend fand, auch Gretas Entwicklung hat mir gefallen. In diesem Teil erfährt man viel über Elecs Vergangenheit und die Geschichte seiner Familie, die ich so nicht habe kommen sehen, die aber vieles erklärt hat. Allerdings muss ich trotzdem sagen, dass dies in absolut gar keiner Weise rechtfertigt, wie ekelhaft sich Randy gegenüber Elec verhält. Desweiteren fand ich das Buch etwas unpassend, da sich so viel wiederholt hat, was etwas nervig war. Das hätte man anders lösen können, beispielweise, wenn man von Anfang an aus beiden Sichten erzählt hätte oder den ersten Teil aus Gretas Sicht und den zweiten dann aus der von Elec. Den Epilog fand ich wiederum ganz toll!

    Fazit: Alles in allem ein unterhaltsamer New Adult Roman, der mich trotz einiger Schwächen total in seinen Bann ziehen konnte und daher absolut lesenswert, aber definitiv kein Muss ist!

     

    4/5

  6. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.209)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Seit Ewigkeiten steht die Trilogie in meinem Regal. Ich kann mich noch an den Hype damals erinnern. Daran das es als schlimm, grausam und unvorstellbar galt. Ich hab mich irgendwie nie getraut die Filme zu schauen.

    Jetzt hab ich mich aber getraut den ersten Band zu lesen. Und muss gleich vorweg nehmen, so schlimm ist es gar nicht. Allerdings halt aus heutiger Sicht. Vor 17 Jahren allerdings sah das halt doch etwas anders aus. Da waren wir noch nicht so abgebrüht wie heute. Hacken war da noch was neues, eher unbekanntes. 

    Aber kommen wir zum Buch. Der Schreibstil liest sich super flüssig. Die Hauptprotagonisten Mikael und Lisbeth werden dem Leser langsam näher gebracht, was Spannung aufbaut und so immer wieder neue, kleine Details über sie zutage kommen.

    Ich war anfangs etwas überfordert von den ganzen Personen, der Vanger-Clan ist halt relativ groß. Aber das lässt nach der Zeit nach, denn es kommen ja immer weniger in den Fokus. Es ist spannend, abwechslungsreich durch die beiden sehr unterschiedlichen Protagonisten. Es entsetzt durchaus durch die Gewalt, die Unberechenbarkeit, die Skrupellosigkeit. Trägt sozusagen das schlimmste des Menschen vor.

    Ich habs verschlungen und bin gespannt worin die beiden in Band 2 ermitteln.

  7. Cover des Buches Das Seelenhaus (ISBN: 9783426304846)
    Hannah Kent

    Das Seelenhaus

     (272)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Eine wahre Begebenheit verpackt in einer packenden Geschichte die unter der Haut geht und die Seele berührt. Der Autorin ist es meisterhaft gelungen mit Worten eine Atmosphäre zu schaffen die einem mit nimmt und man das Gefühl hat man wäre dabei. Man merkt dem Buch an das dahinter viel Recherche Arbeit steckt. 


  8. Cover des Buches Splitterfasernackt (ISBN: 9783426784884)
    Lilly Lindner

    Splitterfasernackt

     (437)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    ,,Einmal in diesem Leben möchte ich morgens aufwachen und verstehen, warum ein Mann eine Frau vergewaltigt. Ich möchte begreifen, warum Männer kleine Kinder ficken.‘‘ - Seite 242, Splitterfasernackt; Lilly Lindner

    In diesem Buch geht es um Lilly Lindner selbst, die mit sechs Jahren regelmäßig von ihrem Nachbarn missbraucht wird. Als sie dann dreizehn Jahre alt wird, rutscht sie in die Magersucht und fängt an zu hungern. Außerdem entwickelt sie Depressionen und fängt an sich selbst zu verletzen. Doch all das, scheint nicht zu helfen. Also beschließt sie ihrem Körper zu verkaufen, der lange nicht mehr ihr gehört…

    Ich finde es unfassbar schwierig, eine Rezension zu einer Autobiografie zu verfassen. Letztendlich ist es ja immer noch die Geschichte der Autor*innen und ich glaube nicht, dass man darüber urteilen kann. Ich möchte dennoch versuchen, meine Worte zu diesem Buch zusammen zufassen, denn dies war ein Buch, das mich unglaublich oft zum Weinen gebracht hat. Und nicht nur das, in vielen Punkten (ohne darauf näher einzugehen), die sie beschreibt, kann ich mich wieder finden.

    Lilly Lindner hat mit so einer grandiosen Sprache ihre grausame Geschichte zu Wort gebracht, was oft dafür gesorgt hat, dass ich an vielen Menschen und auch an das Vertrauen in die Menschen gezweifelt habe. Ich werde niemals verstehen können, dass Menschen so etwas kleinen Kindern antun können und ihnen somit ihre Kindheit, nein, ihr ganzes Leben rauben. Diese Dinge passieren heutzutage leider viel zu oft hinter verschlossener Tür & meistens bekommen wir all das gar nicht mit.

    Das ist ein Grund dafür, warum ich Lilly Lindner so bewundere. Ich finde, dass es eine Menge Mut, Stärke und Vertrauen braucht, um diese Geschichte an die Öffentlichkeit zu tragen. Erst einmal muss es furchtbar sein, all die Dinge aufzuschreiben, die ihr passiert sind, da man ja immer wieder beim Schreiben an all die Grausame Dinge denken muss. Außerdem finde ich es sehr mutig von Lilly Lindner, dass sie auch die Folgen dieser schrecklichen Tat beschreibt. Denn ich hoffe sehr, dass es manche Menschen vielleicht die Augen öffnen kann.

    Ich finde es so faszinierend, mit welchen Worten Lilly Lindner ihre Geschichte niederschreibt. Ihre Worte haben dafür gesorgt, dass ich weinen musste und oftmals das Buch aus der Hand legen musste, um einmal kurz durchzuatmen, bevor ich mich weiter diesen grausamen Dingen widme. Lilly Lindner benutzt so viele emotionale und gefühlvolle Worte, die einen so sehr in ihre Geschichte reinziehen. Lilly Lindner benutzt in diesem Buch Worte, die ich noch nie in meinem Leben gehört habe. Und doch weiß man ganz genau, was die Autorin uns damit sagen möchte.

    ,,Splitterfasernackt‘‘ war für mich ein Buch, dass mich sprachlos zurückgelassen hat. Ich möchte anmerken, dass dieses Buch keine leichte Kost ist und man es nicht mal ,,zwischendurch‘‘ lesen kann. Dieses Buch ist tiefgründig und zeigt uns eine Welt, die viele Menschen gar nicht sehen wollen. Dafür bin ich Lilly Lindner ebenfalls dankbar, dass sie über diese dunkle Seite der Welt spricht. Ich möchte gerne auch noch ,,Winterwassertief‘‘ lesen und hoffe darauf, dass Lilly Linder in diesem Band endlich die Möglichkeit findet, mit all den Dingen etwas besser zu Recht zu kommen.

  9. Cover des Buches Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe (ISBN: 9783746633497)
    Michelle Marly

    Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

     (157)
    Aktuelle Rezension von: MarinaH

    Coco Chanel, eine Ikone die ihrem Namen alle Ehre macht, dieses Buch jedoch nicht.
    Das Cover ist schön gestaltet.

    Der Schreibstil ist schön und angenehm zu lesen, doch ich habe immer Probleme mit Michelle Marlys Anfängen. Ich brauche da so meine Zeit, um ins Buch reinzukommen. 

    Coco war mir nicht die sympathischste Person, sie wirkte manchmal so kalt und abweisend auf mich.
    Man konnte gut in die 20er Jahre von Paris eintauchen. Ihr Geliebter Dmitri, war sehr sympathisch. 

    Sie waren sehr süß zusammen, doch viel ist mir nicht in Erinnerung geblieben. Die Handlung zog an mir vorbei, es gab keinen Höhepunkt.

    Fazit

    Ein leichtes, süßes Buch für zwischendurch. 

  10. Cover des Buches Tagebuch eines Buchhändlers (ISBN: 9783442718658)
    Shaun Bythell

    Tagebuch eines Buchhändlers

     (193)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Die Handlung: Diese Autobiografie erzählt vom Leben, des Shaun Bythell, der als Besitzer des größten Secondhand-Bücherladens in Schottland so einige Probleme zu bewältigen hat. Dabei erzählt er jeweils in kurzen Abschnitten – von meistens ein bis zwei Seiten – über seinen Tag und den vielen Problemen und Nachteilen, die er in seinem Geschäft täglich erlebt. Das beinhaltet neben unhöfliche Kunden, Menschen, die über seine Preise feilschen und problematischen Angestellte, auch einen streunenden Kater und die benötigenden Erneuerungen des alten Gebäudes, die typischerweise nur im Winter auftauchen.

    Die Erzählweise ist durchgängig sachlich und hat oft einen bitteren Beigeschmack, was dem Buch seinen besonderen Charme verleiht. Dafür ist der trockene, fast schon köstlich-sarkastische Schreibstil verantwortlich der es schafft, die Miseren von Shaun Bythell perfekt einzufangen. Trotz der Sachlichkeit bieten die Geschehnisse oft genug Momente in denen ich den Kopf nur lachend schütteln konnte.

    Besonders interessant fand ich die Einblicke, die der Autor im Bezug auf die frühere Zeit gibt. Er erzählt, welche Unterscheide es macht, ein Buch zu verkaufen und geht dabei auf die Zusammenarbeit mit dem großen Anbieter „Amazon“ ein. Welche Bedingungen sie haben, wie der Versand abgerechnet wird und welche bedeutenden Konsequenzen die Verkäuferbewertung haben kann, wird lebhaft und mit einer abwägenden Haltung dem Leser nahegebracht. Dabei geht er vermehrt auf die Aussichtslosigkeit ein, Bücher im Internet ohne diesen Anbieter verkaufen zu wollen.

    Mein Fazit: Es ist erstaunlich und höchst interessant zu lesen, wie unsere „buchverrückten“ Mitmenschen sich oftmals benehmen. Eine herrliche Lektüre über den täglichen Wahnsinn eines Buchhändlers.


  11. Cover des Buches Das Leben und das Schreiben (ISBN: 9783453435742)
    Stephen King

    Das Leben und das Schreiben

     (359)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Sehr interessant und aufschlussreich, ich fand es aber auch ein bisschen "einschüchternd", weil meiner Meinung nach klar wird, wie schwer es ist wirklich gut zu schreiben bzw. was man dabei alles falsch machen kann bzw. wie viel "natürliches" Talent man dafür braucht.

  12. Cover des Buches Der Tätowierer von Auschwitz (ISBN: 9783492061377)
    Heather Morris

    Der Tätowierer von Auschwitz

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Leseabenteuer

    Das ist ein Buch,welches mir lebenslang im Gedächtnis bleibt. Lale Sokolov ist slowischer Jude und wird 1942 nach Auschwitz deportiert. Die NS macht in zum Tätowierer, welches neben der Gräueltaten , aber auch sein Überleben bedeutet. Seine ganzen Gedanken und Gefühle kommen gut rüber und es ist erschreckend, was er mitmachen musste. Eines Tages muss er wieder neu angekommene Juden tätowieren und wird auf Gita aufmerksam. Es entsteht eine sanfte Liebe, die dem KZ stand hält. Bemerkenswert, wie Lale es schafft, immer wieder aus brenzligen Situationen, einen Ausweg findet. Sehr interessant fand ich auch den kurzen Überblick, wie sein Leben nach dem KZ weiter ging. Es wird kurz beschrieben, wie er mit dem Trauma lebt und sein Leben meistert. Eine sehr berührende, bewegende und intensive Geschichte.

  13. Cover des Buches Bob und wie er die Welt sieht (ISBN: 9783404608027)
    James Bowen

    Bob und wie er die Welt sieht

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Die Geschichte um Bob, dem Streuner geht weiter. Auf 236 Seiten schildert Bowen neue Geschichten rund um den liebenswürdigen roten Kater Bob. Als "Arzt" während einer Krankheit, als Frühwarnsystem von Gaunern, als treuer Gefährte und vieles mehr sieht der Autor seinen pelzigen Freund an und nicht zuletzt den Grund für sein besseres Leben. 

    Das Buch ist natürlich nicht literarisch anspruchsvoll, sondern  was Leichtes für zwischendurch. Ich muss jedoch sagen, dass mir der erste Teil besser gefallen hat. Man fühlt sich zwar sehr zu Bob und seinen menschlichen Zügen hingezogen, allerdings erinnern viele Geschichten an das vorherige Buch. Schön finde ich, dass es viele Bilder von Bob und Bowen gibt. Von daher: kann man lesen, muss man aber nicht...

  14. Cover des Buches Lady Trents Memoiren 1 (ISBN: 9783959815031)
    Marie Brennan

    Lady Trents Memoiren 1

     (127)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "Die Naturgeschichte der Drachen" ist der erste Band von Marie Brennans Fantasyreihe "Lady Trents Memoiren".

    Der ein oder andere unter euch hat vielleicht schon von Lady Isabella Trent gehört. Sie ist eine herausragende und erfolgreiche Drachenforscherin ihrer Zeit und scheute schon in jungen Jahren nicht davor zurück mit Konventionen zu brechen - sehr zum Leidwesen ihrer Mutter, deren Nerven stets zum Zerreißen gespannt waren, wenn es um Isabella ging.

    Und nun, im Alter, hat sich Lady Trent dazu entschlossen ihre Memoiren niederzuschreiben und neugierigen, drachenbegeisterten Lesern zu überlassen.
    Da bin ich nun also, mit dem ersten Band ihrer Memoiren, und versinke in Isabellas erste Expedition in die Berge Vystranas, zu einem Volk, dass Isabella, ihrem Mann Jacob, Lord Hilford und dessen Gehilfen Mr. Wilkers nicht gerade freundschaftlich begegnen. Und wie wir Lady Trents Memoiren entnehmen können, liegen Freud und Leid einmal mehr dicht beieinander...

    Als Schlusswort bleibt mir nur zu sagen: Vergesst die Enzyklopädien von Sir Richard Edgeworth! Wer was von Drachen versteht oder verstehen will, sollte sich lieber Lady Trents Memoiren widmen. Diese sind nicht nur amüsanter und weniger staubig, sondern beinhalten selbstverständlich die neuesten Ergenisse ihrer Forschung.

  15. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.269)
    Aktuelle Rezension von: Juko

    Sind wir doch mal ehrlich zueinander: Wann haben wir jemals einem Drogenabhängigen an einem dieser prikanten Orte in jeder Stadt geredet oder gar mit ihnen gesprochen? Ich schätze, die Antwort der Meisten ist „Nie“. Sie sind die „Ekligen“, „Verdorbenen“ oder das perfekte schlechte Beispiel für Kinder. So skurill ist es doch, dass eine Geschichte von einer davon deutschlandweit berühmt werden sollte.

    Das Buch zeigt klar und deutlich, wie einfach es ist, das Jugendliche in den Ausweg der Drogen fallen. Klar, die Gegebenheiten dafür waren in Gropiusstadt, ein Teil West-Berlins, optimal: Es wurde nichts für Kinder getan, die Ignoranz gegenüber Drogen war groß und die Polizei wie auch das Jugendamt waren völlig überfordert mit der Situation, als das Heroinproblem auftrat. Christiane erzählt eine Geschichte, die beinahe jeder der im Buch benannten Personen so ähnlich erzählen könnte. Gepaart mit der fast schon romantischen Liebesgeschichte zwischen Detlef und Christiane, welche letzlich doch nur eine Liebe zu den Drogen darstellte, ergibt sich eine Biographie, welche realer und zeitlich passender nicht sein könnte.

  16. Cover des Buches Dem Abgrund so nah (ISBN: 9783499290879)
    Jessica Koch

    Dem Abgrund so nah

     (204)
    Aktuelle Rezension von: nadinekmps

    Ich war von der ersten Sekunde an gefesselt. Der erste Teil der Reihe gefällt mir am Meisten. Man bekommt am meisten Infos. Ich habe zuerst das Buch gelesen und danach erst den Film geschaut und ich finde das war das beste was man machen konnte. Ich finde die Geschichte einfach so krass, tut mir leid für den Ausdruck. Es geht um körperliche, psychische und physische Gewalt, also gilt meiner Meinung nach eine Trigger-Warnung. Noch erschreckender fande ich, als ich herausgefunden habe, dass die Autorin auch gleichzeitig die Hauptperson in dem Buch ist.

  17. Cover des Buches Der letzte Satz (ISBN: 9783446267886)
    Robert Seethaler

    Der letzte Satz

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater

    Mit sehr feinem Pinsel oder -in der Sprache der Musik formuliert- kammermusikalisch sparsam schildert Seethaler die letzte Fahrt Gustav Mahlers mit dem Schiff aus Amerika Richtung Europa. Bei dieser Fahrt flackern bei Mahler Erinnerungsbilder auf, gute und schlechte, ferne und nahe, berufliche und persönliche. So gelingt Seethaler in dieser Miniatur Seite für Seite das Bild einer sensiblen Seele zu entwickeln.

  18. Cover des Buches Die Analphabetin, die rechnen konnte (ISBN: 9783328100157)
    Jonas Jonasson

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

     (704)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Wenn man akzeptieren kann dass alles möglich ist, alles undenkliche zutreffen kann, dann eröffnet sich mit diesem Buch eine eigene Welt. Mit herrlichem Humor geschrieben, erfährt man in dieser Reise des schwarzen Mädchens Nombeko fast nebenher zudem weltgeschichtliche Zusammemhänge.

    Ich mag solche Geschichten eigentlich, in diesem Fall bin ich hin und her gerissen - die Story ist einfach schon sehr konstruiert als dass sie mich überzeigen konnte.

  19. Cover des Buches Ein Geschenk von Bob (ISBN: 9783404608461)
    James Bowen

    Ein Geschenk von Bob

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Mandthebooks
    Rezension: (kann Spoiler enthalten)

    Wie bereits Band 1 und 2 war auch diese Buch einfach phänomenal!
    Ich hatte es mir extra so eingeplant, dass ich es in der Weihnachtszeit lesen kann und mich auch schon tierisch darauf gefreut. Ich wollte so gerne noch ein bisschen mehr von der süßen, kleinen roten Katze erfahren und das durfte ich ja dann auch.
    Viel sagen will ich gar nicht mehr, dass fällt mir bei Highlights tatsächlich schwer, wenn ich wirklich etwas schreiben will, dass auch Inhalt hat;)
    Aber eines kann ich euch definitiv sagen: Die schönen und schlechten Momente in diesem Buch konnten wir gemeinsam mit den Beiden erleben und ich habe richtig mitgefiebert, immer an ihrer Seite gebangt, dass doch alles gut wird.
    Leider gibt es nun kein Buch mehr über die Erlebnisse der Beiden und darüber bin ich ehrlich traurig. Diese Reihe war so toll mit all den Höhen und Tiefen, die das Leben der Zwei hatte und ich bin froh, sie zumindest beim Lesen begleiten zu dürfen.
    Nicht nur dieser Band, sondern die ganze Reihe sind definitiv Lebenshighlights und ich werde sicher noch einmal zu James und Bob zurückkehren.


    5 Sterne
  20. Cover des Buches Der Salzpfad (ISBN: 9783770166886)
    Raynor Winn

    Der Salzpfad

     (108)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-

    Eine Reise voller Hoffnung...

    Alles, was Moth und Raynor noch besitzen, passt in einen Rucksack. Sie haben alles verloren – ihr Zuhause, ihr Vermögen und Moth seine Gesundheit. Mit einem kleinen Zelt machen sie sich auf, den South West Coast Path, Englands berühmten Küstenweg, zu wandern. Mit einem Mal ist ihr Zuhause immer nur dort, wo sie gerade sind. Sie kämpfen mit Vorurteilen, Ablehnung und der Sorge, dass das Geld für den nächsten Tag nicht mehr reicht. Und zugleich entdecken sie auf ihrer großen Wanderung das Glück: herzliche Begegnungen, ihre neu erstarkte Liebe und die Fähigkeit, Kraft aus der Natur zu schöpfen. Allen Prophezeiungen zum Trotz führt sie der mehrmonatige Trip zurück ins Leben und öffnet die Tür zu einer neuen Zukunft.
    (Quelle: Inhaltsangabe – Goldmann Verlag)

    In „Der Salzpfad“ schreibt Raynor Winn über eine schwierige Zeit in ihrem Leben, über neue Hoffnungen und ein großes Projekt. Nachdem sie durch eine Fehlinvestition alles verloren haben und ihr Mann Moth zudem noch eine erschreckende Diagnose von seinem Arzt erhält, fassen sie im Jahr 2013 einen Plan: Sie möchten den South West Coast Path wandern – der mit 1014 Kilometern längste Fernwanderweg Großbritanniens. Mit nur wenig Habseligkeiten in Rucksäcken und einem Zelt machen sie sich auf den Weg und erleben einiges – mit Höhen und Tiefen…

    Dieses Buch ist eine Mischung aus einem Reisebericht über den Wanderweg, der an Englands Südwestküste entlangführt und Einblicken in das Leben von Raynor und Moth Winn. Die Geschichte der beiden ist sehr interessant und bewegend. Auch, dass sie trotz aller Schicksalsschläge nie die Hoffnung verlieren und sich zudem noch in dieses große und nicht ganz einfache Abenteuer wagen, ist beeindruckend.


    „Das ist verrückt.“
    Das war es vielleicht, aber wir mussten es tun. Wenn nicht, würden wir uns damit auseinandersetzen müssen, was uns nach diesem Sommer erwartete. Keiner von uns war dafür bereit.
    – Seite 51


    Vorne im Buch ist eine Karte mit den Stationen des South West Coast Path abgebildet, sodass man hier einen Überblick über ihre Reise bekommt. Zudem gibt es noch Bilder der Reise im Mittelteil des Buches.

    „Haben wir einen Plan?“
    „Natürlich. Wir wandern, bis wir aufhören zu wandern, und vielleicht finden wir unterwegs so etwas wie eine Zukunft.“
    „Das ist ein guter Plan.“
    – Seite 83

    Auch wenn Raynor und Moth zwei starke Persönlichkeiten sind, hat dieses Buch doch einige Längen. Manches wird zu knapp abgehandelt und manchmal hat mir die Tiefe etwas gefehlt. Schön wäre es, wenn es noch strukturierter gewesen wäre und man sich die einzelnen Stationen besser hätte vorstellen können. Dennoch gab es gute Schauplatzbeschreibungen und interessante Begegnungen mit unterschiedlichsten Menschen.

    Mein Fazit: Eine gute Mischung aus Reisebericht und persönlicher Lebensgeschichte. Die abenteuerliche Reise von Raynor und Moth ist beeindruckend - man bekommt sowohl einen Einblick in ihre Wanderung auf dem Salzpfad, als auch in ihre persönliche Lebensgeschichte.
    Dennoch konnte mich das Buch nicht ganz abholen. Neben vielen lesenswerten Abschnitten gab es immer wieder langatmige Stellen, wo mir die Tiefe gefehlt hat und es manchmal etwas unübersichtlich wurde. Insgesamt ein Buch mit Stärken, aber auch kleinen Schwächen. Ich vergebe drei Sterne.

  21. Cover des Buches Der große Fehler (ISBN: 9783257071917)
    Jonathan Lee

    Der große Fehler

     (177)
    Aktuelle Rezension von: frenx1

    In seinem Buch „Der große Fehler“ spannt Jonathan Lee einen großen zeitlichen Bogen. Andrew Green ist die Hauptfigur des Buches. Ihm haben die New Yorker den Central Park, die Publik Library und das Metropolitan Museum of Art zu verdanken. Eine Persönlichkeit also, der man gut und gerne ein Buch widmen kann. Nichtsdestotrotz beginnt das Buch direkt mit Greens Tod. Er wird vor seinem Haus erschossen. Doch von wem?

    Ein Kriminalfall also – der allerdings schnell in den Hintergrund gerät, wenn Jonathan Lee erzählt. Rückblickend wird nach und nach Andrew Greens Leben erzählt. Auch wenn der Täter bald befasst ist: Warum Green umgebracht wurde, wird tatsächlich erst am Ende des Buches aufgelöst.

    Jonathan Lee nimmt sich viel Zeit, die Kindheit Greens zu erzählen, und so taucht man hinein in die Zeit des späten 19. Jahrhunderts (Green lebte von 1820 bis 1903). Das Leben auf der Farm wird ebenso plastisch beschrieben wie die Lehre in einer Gemischtwarenhandlung in New York. Ebenso feinfühlig erzählt Lee von Greens unterdrückter Homosexualität, der unterdrückten Liebesbeziehung zu seinem Mentor, der ihm viele Türen in der New Yorker Gesellschaft öffnet. Gemeinsam arbeiten sie an ihren Projekten wie einer öffentlichen Bibliothek, die für alle zugänglich ist.

    Mir hat der Schreibstil des Romans sehr gefallen. Lee schreibt präzise, humorvoll, lebendig.

  22. Cover des Buches Panthertage (ISBN: 9783944296937)
    Sarah Elise Bischof

    Panthertage

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Torsten_Gruenke

    Die Protagonistin Sarah gibt einen ausführlichen Einblick in ihr momentanes Leben als Frisch-Arbeitslose, Hoffnungslos-Verliebte und Epilepsieerkrankte. Im Münchener Großstadtdschungel gefangen, erzählt die 30-Jährige wie sie ihren Alltag mit der Krankheit gestaltet und angenehme Zeiten mit der Freundin Lena und Hund Maja verbringt. Nebenbei sorgt sie sich um einen neuen Job, der ihr nicht allzu leicht geschenkt wird, und die Beziehung zu Stefan, den sie neu kennengelernt hat. Der beste Freund Jakob hingegen steht ihr an jeder Stelle helfend zur Seite ...

    Das Buch handelt primär von der Epilepsieerkrankung des Protagonistin Sarah und gleichzeitig der Autorin. Das biografisch angehauchte Werk lässt den Leser in eine ungewöhnliche, manchmal erschreckende Welt eintauchen, die sonst nur den Betroffenen vorbehalten ist. Ausdrucksstark und wortgewandt werden wissenschaftliche Fakten im Hinblick auf die eigene Krankheitsgeschichte dargestellt und in einer Geschichte verpackt, die zu jedem Zeitpunkt fesselt. Der ironische Humor lockert dabei die erdrückende, düstere Ernsthaftigkeit teilweise auf. Freundschaft, Liebe und Alltagsthemen wie die Jobsuche werden ebenso behandelt und lassen den epilepsieunerfahrenen Leser in die Thematik einsteigen und mitfühlen.

    Eine äußerst empfehlenswerte Begegnung mit einer unterschätzenden Krankheit!


  23. Cover des Buches Der große Trip - WILD (ISBN: 9783442158591)
    Cheryl Strayed

    Der große Trip - WILD

     (267)
    Aktuelle Rezension von: Runnibal

    Den PCT zu wandern, ist für viele Amerikaner so, wie in Europa der Jakobsweg.

    Ziemlich naiv und unvorbereitet bricht die Autorin Cheryl Strayed auf und lernt mehr und mehr auf den langen Weg ihre Vergangenheit zu bewältigen, zumindest glaubt sie das.

    Eigentlich sollte sie nicht weit kommen, denn das Gepäck ist überwältigend und sportlich ist sie auch nicht. Doch ihre Kraft kommt auf dem Weg "The Trail provides".

    Es ist schon sehr nervig, dass sie immer wieder von der Mutter erzählt wird. Es ist wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat. Insgesamt machen die Mutterszenen schon halbe Buch aus. Immer mit anderen Worten, die gleiche Leier. Die Erfahrungen auf dem PCD hingegen fand ich unterhaltsam. Die Fernwanderin hat viel Zeit über sich nachzudenken. Selbst als sie fühlt, wie zäh sie sein kann, wirkt sie labil und unverändert.


    Mich hat die offene und unverschönten Einwürfe aus ihren Leben verwundert. 

    Interessant finde ich wie die Natur auf Menschen wirkt. Egal von welcher Herkunft, Bildung und Vergangenheit, die Natur wird von allen Wanderern als erlebenswert empfunden. Im Alltag hingegen wird der Natur, was sie braucht und was ihr schadet, wenig Beachtung geschenkt.


    Der PCD war quasi zu ihrem Wohnzimmer der Autorin geworden. Alles was sie zum Leben brauchte, passte in ihren Rucksack. Der PCD lehrt, dass mehr nicht nur überflüssig ist, sondern auch eine unnötige Belastung.

    Der Leser kann viel über minimalistische Lebensweise internalisieren, ohne auf dem PCD wandern zu müssen. Der Trail beginnt an jeder Haustür.




  24. Cover des Buches Good Night Stories for Rebel Girls (ISBN: 9783446256903)
    Elena Favilli

    Good Night Stories for Rebel Girls

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Elfi_08

    Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Zu lesen was die Frauen geschafft haben hat mich beeindruckt und mir auch Mut gegeben. 

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