Bücher mit dem Tag "bibliomanie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bibliomanie" gekennzeichnet haben.

26 Bücher

  1. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783596198528)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

     (1.497)
    Aktuelle Rezension von: RikePenders

    Inhalt

    Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln.

    Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher.


    Meinung:

    Kai Meyer ist einer meiner Lieblingsautoren, und auch mit diesem Buch enttäuscht er nicht. Die magische Welt der Bücher lädt zum Träumen und Verweilen ein, und Furias magische Reise war unglaublich spannend und mitreißend. Wie immer überzeugt Kai Meyer mit einer tollen Sprache, lebendigen Figuren und einem kreativen Weltenbau. Die Idee der Bücherwelt mit all ihren Figuren und Gefahren hat mir unglaublich gut gefallen, und ich konnte mich ohne Probleme hineinversetzen.

    Ein ganz besonders Highlight war für mich das Schnabelbuch, das mit seinem Witz auch ernste Szenen auflockern konnte, und das einfach ein perfekter Begleiter für Furia ist. Insgesamt waren auch in diesem Buch die Charaktere wieder wunderbar lebensecht und nahbar, sodass ich keinerlei Probleme hatte, mich in sie hineinzuversetzen und mitzufühlen.

  2. Cover des Buches Die Seiten der Welt – Nachtland (ISBN: 9783596198535)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt – Nachtland

     (664)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Wie so häufig, wenn man die Hoffnung hat, einen Feind besiegt zu haben, tauchen weitere, schlimmere Widersacher auf, die einem gehörigen Ärger bereiten. Nicht anders verhält es sich im zweiten Teil von »Die Seiten der Welt«, in der die Adamitische Akademie das Leben von Furia und ihren Freunden bedroht. 

    Es war ein schönes, spannendes und interessantes Wiedersehen mit Furia, Cat, Finnian und den anderen Figuren der Reihe.

    Auch in Band 2 hat die Geschichte rund um die Bibliomantik nichts von ihrer in Band 1 aufs Papier gebrachten Dynamik verloren. Der Stil ist locker und geschmeidig geblieben und verstand es erneut mich an das Buch zu fesseln. Die Fantasie des Autors ist wirklich großartig und schier grenzenlos.

    Insgesamt passt der zweite Teil qualitativ zum ersten und lässt mich darauf hoffen, dass mich auch der mittlerweile bei mir eingezogene dritte Band überzeugen wird. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

  3. Cover des Buches Das Papierhaus (ISBN: 9783458176152)
    Carlos María Domínguez

    Das Papierhaus

     (236)
    Aktuelle Rezension von: Scholu

    Das Büchlein hat nicht mal 100 Seiten, trotzdem wird viel über die Leidenschaft des Lesens bzw. Bücher-habens geschrieben. Es werden viele Autoren genannt, allerdings sagt mir fast keiner davon etwas. Es ist in der ich-Form geschrieben.

    Für mich war es ein re-read (nach 7 Jahren), dieses Mal hat es mir besser gefallen. Obwohl das Büchlein recht kurz ist, ist es keine leichte Lektüre. Die genannten Autoren werden auch nur beim Namen genannt, es wird nicht auf ein spezielles Buch o.ä. eingegangen. Mich verleitet dies nicht dazu, mehr über die genannten Autoren erfahren zu wollen.

    Dieses Mal habe ich mir sogar einige besonders schöne Stellen markiert, wie zB: "Ein Buch, das du nicht findest, sagt der Volksmund, gibt es nicht." (S. 48, eichborn HC, Juli 2004) // "[...]>Ich vögele mit jedem Buch, keine Markierung bedeutet für mich kein Orgasmus.<" (S. 43, eichborn HC, Juli 2004).

    Wer Bücher über Bücher mag, dem ist dieses Büchlein zu empfehlen. Vor allem in der vorliegenden Ausgabe: Vorne drin ist ein Pergamentpapier mit Weltkarte - der Weg, den der ich-Erzähler zurücklegt, ist dort markiert. Das Cover ist in Brauntönen gehalten, die Schrift komplett in orange. Das Cover zeigt einen Haufen Buchstaben, auf den vermutlich weitere Buchstaben fallen. Diese Buchstaben sind etwas eingeprägt in das Cover (vorne und hinten!), man kann sie quasi fühlen. Insgesamt ist es ein kleines Schmuckstück und auch wenn mir die Verhaltensweise der Protagonisten nicht zu 100% klar erscheint und es keine leichte Lektüre ist, kann man sich als Buchliebhaber doch damit identifizieren ;)

  4. Cover des Buches Bibliomanie (ISBN: 9783458205296)
    Gustave Flaubert

    Bibliomanie

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    In Barcelona lebt ein Buchhändler namens Giacomo. Ein normaler Buchhändler ist er nicht, denn er handelt nicht einfach mit raren Büchern, er ist schlichtweg besessen von ihnen. Nichts stellt seine Bibliomanie so sehr unter Beweis wie das Auftauchen eines wohlhabenden Studenten, der Giacomo seinen wertvollsten Besitz abkaufen will. Der fantatische Buchhändler ist nicht gewillt sich von der seltenen Handschrift zu trennen, die er oft betrachtet, den Buchschnitt bewundert, den Einband streichelt und den ehrwürdigen Geruch einatmet. Doch durch einen Trick gelingt es dem Studenten Giacomo zum Verkauf zu bewegen, denn er stellt ihm das Wissen um den Fundort einer noch größeren Rarität in Aussicht. Giacomo verliert sich immer mehr in der Jagd um das seltenste Buch, um am Ende nicht nur alles zu verlieren, sondern darum zu betteln sein Leben zu verlieren. Da er den größten Schatz nicht haben kann, ist ihm auch sein Leben nichts mehr wert.

    Seltsames kleines Buch, das laut Anhang die erste Publikation von Gustave Flaubert ist und aus dem Jahre 1837 stammt. Es offenbart sich im Laufe der kurzen Geschichte, dass der Buchhändler Giacomo ein Stümper ist, der keine antiquarischen Qualitäten besitzt, nicht mal des Lesens mächtig ist und die begehrlichen, raren Bücher ausschließlich nach äußeren Kriterien bemisst. Da zieht man unweigerlich Parallelen dazu, wie Frauen häufig auch heute noch bewertet werden. Zum Glück war das nur ein kurzer Ausflug in den Wahnsinn.

  5. Cover des Buches Die Sammler (ISBN: 9783404164790)
    David Baldacci

    Die Sammler

     (55)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Der zweite Teil des Camel-Clubs und ein Muss für alle Bücher-Fans!

    Endlich ging es für mich weiter mit dem zweiten Teil des Camel-Clubs. Caleb stößt bei seinem Job in der Bibliothek auf den toten Kollegen Bethan. Scheinbar an einem Herzleiden erlegen, vermachte er Caleb die Aufgabe, seine Bibliothek aufzulösen und sein damit erworbenes Vermögen zu stiften.

    Als Caleb sich mit Unterstützung des Camel-Clubs den privaten Tresorraum des Verstorbenen ansehen, staunt er nicht schlecht. Er macht eine außergewöhnliche Entdeckung.

    Oliver Stone hingegen beobachtet als ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter seltsame Dinge rund um das Haus und in der Stadtbibliothek und beschließt den Rest des Teams einzuweihen.

    Währendessen gelingt es einem sehr geschickten Diebes-Quartett den mächtigsten Casino-Tycoon um 40 Millionen Dollar zu erleichtern. Die Rache die Jerry schwört, begleitet die Diebe nunmehr Tag für Tag.

    Aber wie hängen die beiden Geschehnisse zusammen. Oliver Stone zählt Eins und Eins zusammen und kommt mit seinem Team und der Hilfe einer begnadeten Diebin einer ausgefuchsten Machenschaft auf die Spur!

    Wie auch schon der erste Teil ein wahnsinnig spannender Thriller für alle Fans von Spionageromanen und Bücherliebhabern!
  6. Cover des Buches Die Kunst des Bücherliebens (ISBN: 9783423139892)
    Umberto Eco

    Die Kunst des Bücherliebens

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Oanniki
    Von Umberto Ecos "Die Kunst des Bücherliebens" wurde ich leider sehr enttäuscht. Diese Enttäuschung beruht jedoch zum Teil auf falschen Erwartungen, die ich bezüglich dieses Buches hatte.
    Obwohl mir der Name des berühmten italienischen Schriftstellers sehr vertraut ist, hatte ich vorher noch keines seiner Bücher gelesen. Da er sehr populär ist, dachte ich, dass Schreibstil und Struktur seiner Bücher gut sein müssen. Der Titel dieses Buches hat mich dann so angesprochen, dass ich damit meinen ersten Eco lesen wollte. Der Anfang, in dem es unter anderem um das Buch als Gedächtnisspeicher geht, entsprach auch noch meinen Vorstellungen. Danach widmet sich das Buch jedoch immer mehr der Sammelleidenschaft antiquarischer Bücher und geht dabei detailliert auf einzelne Ausgaben mir unbekannter Werke ein, von denen verschiedenste Ausgaben minuziös verglichen werden. Das Ganze liest sich sehr anstrengend, wenn man erstens nicht die geringste Ahnung vom professionellen Sammeln von Antiquitäten hat und zweiten, wenn man nicht mindestens drei Fremdsprachen (Latein, Französisch, Italienisch) fließend spricht, die immer wieder für nicht übersetzte Zitate herangezogen werden. Dies und die thematischen Abschweifungen machen es einem schwer dem Autor zu folgen und es ist mir nicht möglich abschließend zu sagen, worum es dem Autor eigentlich ging.
    Fazit: Wenn man nicht die gleiche Leidenschaft teilt wie der Autor, dann sollte man dieses Buch lieber meiden.

  7. Cover des Buches Warum Lesen glücklich macht (ISBN: 9783458359210)
    Stefan Bollmann

    Warum Lesen glücklich macht

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Buchwerkstadt
    Wer glaubt, in dem Buch von Stefan Bollmann eine Antwort zu finden, den muss ich von vorn herein enttäuschen... die Antwort muss nach wie vor jeder für sich selbst finden, doch gibt er in diesem Buch anhand von vier Lektionen aus Beispiele der Literatur und Zeitgeschichte Denkstöße, warum lesen glücklich macht.

    Die vier Abschnitte lauten:

    1) Aufbruch in den Wald (Lesen als Rückzug, lesen um zu Leben etc.)

    2) Der gefährliche Augenblick (Lesen lernen, Emotionen durch Lesen, Mantik etc).

    3) Eine etwas andere Geschichte des Lesens (Entwicklung des Lesens, Buchdruck bis zu heutigen Lesegeräten, Jäger und Sammler etc).

    4) Warum Lesen glücklich macht (Kernaussage). Der Autor betont hier noch mal explizit, dass es kein Rezept dafür gibt, doch zeigt er auf, was es bedeutet, glücklich zu sein. Er untergliedert das Kapitel in: EINSTEIGEN, AUSSTEIGEN, UMSTEIGEN. Wie kann ein glückliches Leben aussehen plus pro und contra der Literatur.

    Zudem sind in diesem Buch in besonders großen Buchstaben einige Leitsätze hervorgehoben, weshalb lesen glücklich macht, z. B. "Lesen macht glücklich, weil es unser Leben mit Sinn und Bedeutung füllt".

    Die Erklärung des Klappentextes fand ich allerdings am besten:

    "Lesen macht glücklich, weil es uns sagt, wer wir sind.
    Darüber hinaus macht es uns klug und selbstbewusst und entführt uns in andere Welten und beflügelt unsere Fantasie."

    Die wunderschönen Illustrationen in diesem Buch, die Menschen beim Lesen zeigen, machen das Buch zu einem MUST HAVE!!!!! (siehe Cover).

    Fazit: Das Buch sollte in keiner Sammlung von Lesesüchtigen fehlen - allein schon wegen der Bilder!!!

  8. Cover des Buches Räume für Menschen, die Bücher lieben (ISBN: 9783421038173)
    Leslie Geddes-Brown

    Räume für Menschen, die Bücher lieben

     (17)
    Aktuelle Rezension von: MelaKafer
    Leslie Geddes-Brown präsentiert in ihrem Buch dem begeisterten Buchliebhaber und -sammler  gelungene Lösungen für die Gestaltung des Wohnraumes mit Büchern. Dazu hat sie Fotos namhafter Fotografen aus der ganzen Welt zusammengetragen. 
    Bei der Gestaltung von Wohnräumen gibt es die unterschiedlichsten Gestaltungsideen. Absolut ungewöhnlich und genial finde ich den Bücherturm, der den ungenutzten Raum in einem Treppenschacht nutzt. Die Bücher sind mit einem an einer Kette befestigten Bootsmannsstuhl zu erreichen. Damit wird garantiert jedes Kind zum Bücherwurm. Absätze in schmalen Fluren lassen sich wunderbar als Bücherregal nutzen, und durchaus auch Garderoben, die kleinsten Nischen, Küchen und Badezimmer. Viele der gezeigten Ideen sind erfrischend unkonventionell, pfiffig und oft auch verrückt.
    Aber die Autorin stellt auch das Wohnen mit Büchern in herrschaftlichen Häusern, Villen und Schlössern vor, wie sie wohl die aller wenigsten von uns ihr eigen nennen können. Es macht aber unheimlich Spaß, Mäuschen zu spielen.
    Beim Durchblättern dieses Fotobuches komme ich jedes Mal ins Träumen. Da wird aus meinem kleinen Reihenhäuschen ein Büchertempel par excellence . Und genau das erwarte ich von einem Buch wie diesem. Das es mich inspiriert und mein kreatives Talent aus mir rauskitzelt. Well done :-)
  9. Cover des Buches Die souveräne Leserin (ISBN: B004S5LPN4)
    Alan Bennett

    Die souveräne Leserin

     (526)
    Aktuelle Rezension von: Jethro

    Diesen kleinen Band von Alan Bennett, "Die souveräne Leserin" von 2007 (dt. 2008) habe ich nach 14 Jahren wieder aus meinem Bücherregal rausgeholt. Eine leise, aber witzige Geschichte von der Queen, die zufällig das Lesen für sich entdeckt. Dies hat ungeahnte Folgen und liefert einen Blick hinter die Kulissen des Buckinghampalastes, der zeigt, dass Lesen so gar nicht zu den Aufgaben der Queen passt und die ganze Monarchie ins Wanken geraten lassen kann. 

    Was Alan Bennett da auf gerade einmal 115 Seiten bietet, ist britischer Humor 𝑎𝑡 𝑖𝑡𝑠 𝑏𝑒𝑠𝑡 und eine wunderbare Liebeserklärung an die Macht der Bücher. Versüßt wird einem die Lektüre durch die wunderschöne rote Hardcoverausgabe.

  10. Cover des Buches Im Land der Bücher (ISBN: 9783446243200)
    Quint Buchholz

    Im Land der Bücher

     (13)
    Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book

    WOW! WOW! WOW!

    Was für ein Buch!

    Keine Worte, die ich nun schreiben werde, werden dieser Lektüre gerecht. Keine.

    Bereits als ich das erste Mal dieses Buch gelesen hatte - einmal schnell, weil ich mich entscheiden musste, ob es mit zu mir nach Hause darf -, spürte ich diese Sogwirkung.

    Da sind diese 26 Bilder - jedes auf einer Extraseite. Bei 24 von ihnen reichen ein paar ganz wenige Worte aus, um ganz viel zu sagen. Um hinter die Kulissen blicken zu können.

    Die letzten beiden Zeichnungen werden mit ein paar mehr Worten begleitet - doch nicht weniger wirksam.

    Quint Buchholz hat hier ein Werk geschaffen, welches in die Welt hinaus getragen gehört! Seine ausdrucksstarken Illustrationen und pointierten Bemerkungen geben die Vielfalt der Bücher wieder. In jede Welt, sprich Genre, lässt er uns einen kurzen Blick hinein werfen. Er zeigt auf, was Bücher für verschiedene Leute sein können, welche Bedeutung diese Erfindung für Büchermenschen hat.

    Er schafft eine Welt um die Welt der Bücher.

    Ich bin davon überzeugt, dass jeder Büchernerd etwas in dieser Lektüre finden wird. Mein Herz hat es absolut berührt und es wird mein Regal mit Sicherheit nie wieder verlassen. Ich hoffe, meine Leidenschaft an mein Kind weitergeben zu können und ihr Herz für die Welt der Bücher ebenso zu öffnen.

    Von mir eine ganz klare Leseempfehlung und der Status 'Sahnestückchen'!

    ©2022 a_different_look_at_the_book

  11. Cover des Buches Bücher sind treu (ISBN: 9783455370096)
    Daniel Kampa

    Bücher sind treu

     (14)
    Aktuelle Rezension von: DieBuchkolumnistin
    Welches Buch schenkt man einem Literaturliebhaber, der schon fast alles gelesen hat? Herausgeber Daniel Kampa hat gemeinsam mit dem Illustrator Nikolaus Heidelbach (Sohn des Malers Karl Heidelbach) eine Antwort ge- bzw. erfunden und ein äußerst liebevoll zusammen gestelltes Bücher-Tagebuch als täglichen Begleiter für Leser_Innen geschaffen. Fünfzig Bücher finden Platz und dürfen mit folgenden Informationen vermerkt werden: Autor, Titel, Verlag, Tipp von, Gekauft/Ausgeliehen/Geschenk von, Gelesen von wann bis wann, Bewertung sowie Leseeindrücke, zudem Lieblingszitate aus dem jeweiligen Roman oder Sachbuch. 

    Trotz der geringen Größe von knapp 11x17cm ist für alle wichtigen Notizen genug Raum und man kann durch das Lesebändchen jederzeit schnell zum aktuellen Lesestand finden. Im hinteren Bereich kann man noch Lieblingsbücher, ausgeliehene Bücher und besonders merkenswerte Buchhandlungen notieren. Zwischen den 210 Seiten finden sich immer wieder liebevoll herausgesuchte Zitate rund um die schönste Nebensache der Welt, das Lesen - wie z.B.: "Lesen, indes der weiße Flügelschlag der Zeit uns streift, ist das nicht Seligkeit?" von Ezra Pound oder "Richtiges Lesen ist Bürsten gegen den Strich." von Doris Lessing. 
    Der hochwertige Pappeinband bleibt auch nach vielen Notizen stabil und wenn man nach einigen Lesejahren eine kleine Sammlung von Büchertagebüchern hat, nehmen sie selbst im engsten Regal nicht viel Platz weg. Eine gute Möglichkeit, um seine eigenen Gedanken während der Lektüre festzuhalten oder einem befreundeten Leser eine kleine und damit hoffentlich große Freude zu machen. Gute Idee, sehr gelungene, liebevolle Umsetzung! 
  12. Cover des Buches Ex Libris (ISBN: 9783257236460)
    Anne Fadiman

    Ex Libris

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Maggi
    Dieses schmale Buch vereint mehrere äußerst unterhaltsame, vielseitige Essays der Autorin. Die Essays lassen sich sowohl einzeln, als auch am Stück lesen. Die Autorin gewährt dem Leser tiefe Einblicke in ihre Familie, Herkunfts- sowie eigene Familie, und die Liebe zu Literatur, Dichtung und Büchern als haptischer Gegenstand, die sie und ihre Familie eint! Jeder Bibliophile wird sich hier im ein oder anderen Detail wieder erkennen und durch die Vielfalt der Essays kann jeder auch noch was dazu lernen. Auf jeden Fall ist dieses Büchlein sehr inspirierend und unterhaltsam!
  13. Cover des Buches Eine Nacht mit Lolita (ISBN: 9783548607740)
    Rick Gekoski

    Eine Nacht mit Lolita

     (27)
    Aktuelle Rezension von: anushka
    Geschichten für Bibliophile und Literaturfans Rick Gekoski ist Buchsammler und antiquarischer Buchhändler. Er treibt Erstausgaben oder Sonderausgaben auf und verkauft sie an Sammler. Einige Anekdoten und Enstehungsgeschichten hat er hier zusammengetragen. Dabei leitete ihn seine Leidenschaft für moderne Literatur, d.h. für Werke des 20. Jahrhunderts. In Form von Kurzgeschichten berichtet er von Auseinandersetzungen mit Autoren oder auch davon, warum ein Schutzumschlag manchmal unglaublich viel Geld wert ist. Der Autor kann einem nahebringen, warum es für ihn der beste Schritt seines Lebens war, seine Stelle als Literaturdozent aufzugeben und dafür Händler von Sammlerstücken zu werden. Jedem Bibliophilen dürfte bei diesen Geschichten das Herz aufgehen und die Einblicke in die Literaturszenen und die Persönlichkeiten von Autoren bringen einem die eigenen Helden sehr nah. Und immer wieder wird deutlich: ein Buch zu schreiben ist gar keine leichte Aufgabe und manche werden mit der Zeit dadurch sehr verschroben. Dem Autor gelingt es zudem, dass der Leser beinahe den Staub riechen kann und während der Geschichten ehrfürchtig die Luft anhält, um ja keine dieser wertvollen Ausgaben zu beschädigen. Dieses Büchlein ist unterhaltsam und lehrreich zugleich und lohnt sich, immer mal wieder eine Geschichte zwischendurch zu lesen. Die Autoren, denen sich Gekoski widmet, sind: Tolkien, T.E. Lawrence, D.H. Lawrence, Eliot, Hemingway, Rushdie, Plath, Wilde, Waugh, Joyce, Salinger, Nabokov, Kerouac, Golding und auch Rowling. Er räumt mit Mythen auf und erzählt teilweise, wie es wirklich war. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich für das Geschäft rund um Bücher und Literatur interessiert.
  14. Cover des Buches Bibliomania (ISBN: 9783038200062)
    Christian Detoux

    Bibliomania

     (51)
    Aktuelle Rezension von: seschat
    Das 160 Seiten starke Buch von Steven Gilbar ist ein wahres Kleinod für alle Büchernarren bzw. Bücherfreunde. Obschon es bereits 2014 erschienen ist, hat es nichts an Aktualität und Faszination eingebüßt. Im Gegenteil, hier kann der passionierte Leser noch einiges Spannendes wie Wissenswertes rund ums Thema "Buch" erfahren, was nicht nur Statistikfans jubilieren lässt. 
    Inhaltlich wird viel und vor allem Fakten in Listenform geboten. Ob es nun um die Entstehung des ersten Buchs, die ältesten Bibliotheken, das schwerste Buch, schreibende Mediziner, Autorenpseudonyme, Nobelpreisträger, die ISBN oder bekannte Zitate oder Begriffe aus der Literatur- und Verlagswissenschaft geht, der Autor Steven Gilbar hat an wirklich alles gedacht und sich dabei nicht ausschließlich mit der deutschen Literaturszene beschäftigt, sondern auch die internationale Buchkultur berücksichtigt. 

    Mich hat Gilbars detailreiche sowie sehr gut lesbare Liebeserklärung an das immer noch aktuelle Medium Buch ab der ersten Zeile begeistern können. Allerdings sei auch verraten, dass ich selbst an Bibliomanie und -philie leide :-)

    FAZIT
    Ein faktenreiches Buch für Büchernarren, das sich schnell und mit Gewinn lesen lässt. PS: Der Untertitel ist Programm. 
  15. Cover des Buches Phantoms on the Bookshelves (ISBN: 9781590207598)
    Jacques Bonnet

    Phantoms on the Bookshelves

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Meine vielseitigen Geliebten (ISBN: 9783426301357)
    Jacques Bonnet

    Meine vielseitigen Geliebten

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    Vielen Dank an Frau Keßler für das Rezensionsexemplar.



    Jacques Bonnet ist ein Mann nach meinem Geschmack: er ist Büchersammler und kann daher einiges zum Thema beitragen - was er in diesem dünnen Bändchen auch tut. Erstmals 2009 erschienen legt der Verlag den Band dieses Jahr als Taschenbuch erneut auf.

    Unterteilt sind die Gedankenströme in... ach, schaut doch oben in der Leseprobe nach. Die Einleitung "Pessoa als Bibliothekar" hat sich mir überhaupt nicht erschlossen, ebenso wenig wie Kapitel 6 und 9.

    Die ersten 5 Kapitel haben mir sehr zugesagt, ich fand sie inspirierend, habe gelacht und viel genickt, mich und meine mickrigen 600 Bücher (im Gegensatz zu seiner 5-stelligen Bände umfassenden Bibliothek) wiedergefunden. Dies war in der zweiten Hälfte nicht mehr ganz so häufig und ich fand, der Autor redet etwas wirr und am Thema vorbei.

    Wer Inspirationen sucht, was er als nächstes lesen soll oder wie er seine Bibliothek (oder CD-Regal) ordnen soll oder einfach gerne Texte über Bücher liest, ist in diesem kurzweiligen Büchlein bestens aufgehoben. Ich habe einige Seiten mit Pagemarkern gezeichnet, was immer ein gutes Zeichen ist und freue mich darauf, in einigen Jahren zu diesem Werk zurückzukehren und vielleicht über eine Neuordnung meiner Bibliothek nachzudenken.



    "Gleich nach der Lust, Bücher zu besitzen, kommt das Vergnügen, über sie zu reden. (Charles Nodier)"
  17. Cover des Buches Der Büchermörder (ISBN: 9783821857633)
    Detlef Opitz

    Der Büchermörder

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Wie wir mit Büchern wohnen (ISBN: 9783850334143)
    Dominique Dupuich

    Wie wir mit Büchern wohnen

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Mit Büchern leben (ISBN: 9783836929837)
    Estelle Ellis

    Mit Büchern leben

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Ritja
    Einfach nur schön - durch fremder Menschen Bibliotheken gehen und sehen, was sie an Büchern besitzen, wie sie ihre Bibliothek aufgebaut haben. Die Texte zu den Bildern sind gut geschrieben und stellen nicht nur die Bücherleidenschaft, sondern auch den Menschen hinter den Büchern vor. Zum immer wieder schmökern und eintauchen geeignet.
  20. Cover des Buches Buecherwahn (ISBN: 9783446241039)
    Elisabeth Edl

    Buecherwahn

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Schelmuffsky
    Die Erzählung könnte Vorbild für die Romane von Carlos Ruiz Zafon sein und ist also für dessen Fans in jedem Falle lesenswert.
  21. Cover des Buches Die Bibliothek der verlorenen Bücher (ISBN: 9783841210005)
    Alexander Pechmann

    Die Bibliothek der verlorenen Bücher

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Herr Pechmann ist v.a. als Herausgeber und Übersetzer von englischsprachigen Werken des 19. Jahrhunderts tätig, was sich (leider) auch in diesem Buch niederschlägt. Denn es wird hauptsächlich die verlorene, ungeschriebene, verbrannte und anderweitig nicht erschiene englische Literatur vor dem Leser ausgebreitet. Dies ist aber auch mein einziger Kritikpunkt. Auch Thomas Mann und Alexander Puschkins Verluste kommen unter die Lupe. Ich habe viel erfahren über die Gründe, warum Bücher nicht an die Öffentlichkeit gelangt sind. Warum verbrennen Autoren ihre Ergüsse, ist es denn wirklich möglich, daß man vor lauter Schusseligkeit, Bücher verliert und wie unbedarft muss man sein, wenn einem Entwürfe geklaut werden? Zu jeder Kuriosität hat Pechmann eine Story auf Lager. Sogar die Kopfgeburten einiger heutzutage völlig unbekannter Nicht-Autoren kramt er hervor, von denen ich nie erfahren hätte, da diese Herren auch nie nur eine Zeile veröffentlicht haben. In einer fiktiven Rahmenhandlung entführt der Unter-Unter-Bibliothekar in die geheimen Gänge der Bibliothek der verlorenen Bücher, einer fiktiven Bibliothek wie sie im vorliegenden Buch zahlreiche gibt. Für alle Liebhaber klassischer Literatur!
  22. Cover des Buches Bücher sammeln (ISBN: 9783423341424)
    Klaus Walther

    Bücher sammeln

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Sehr interessantes Buch, nicht nur für Büchersammler (bin selber keiner). Es vermittelt sehr schön die Ästhetik und das kulturelle Glücksgefühl einer bewusst gefüllten Bücherwand.
  23. Cover des Buches Alles, was das Leben ausmacht (ISBN: 9783865550460)
    Anne Fadiman

    Alles, was das Leben ausmacht

     (5)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Hinter den Titeln der einzelnen Essays der Autorin Anne Fadiman vermutet man auf den ersten Blick keinerlei Argwohn. Welche Gefahr soll schon von einem Essay über „Eiscreme“, „Naturaliensammler“, „Post“ oder gar „Kaffee“ ausgehen? Aber seien Sie gewarnt, nicht umsonst wurden die elf Essays als „leichtfertig“ kategorisiert und betitelt.

    Anne Fadiman gelingt eine extrem appetitanregende Zusammenstellung aus eigenen Erfahrungen in einer bibliophilen Familie, illustrer Sammelleidenschaft, symphatischem Bücherwahnsinn, Witz und Intellekt.

    Besonders bezaubernd fand ich den Bogen, den sie in „Naturaliensammler“ im Zusammenhang mit der eigenen kindlichen Schmetterlings-Sammelleidenschaft und der ihres Bruders Kim über den Autoren Vladimir Nabokov, der nicht nur als Sammler, sondern auch Entdecker im Bereich der Lepidopterologie gilt, hin zu ihren Kindern spannt.

    Und so findet sich in jeder dieser geistreichen Abhandlungen eine Quintessenz für einen tieferen Blick auf den Augenblick.

  24. Cover des Buches Büchermorde – Mordsbücher (ISBN: 9783650401601)
    Thomas Kniesche

    Büchermorde – Mordsbücher

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Im Detektivroman muss es ganz einfach eine Leiche geben, und je toter sie ist, desto besser.«

     

    Dieses Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Welt der Büchermorde. Hierbei handelt es sich nicht nur um Morde, die in Büchern geschehen, sondern auch um solche im Umfeld von Büchern, beispielsweise in Bibliotheken. Ebenfalls zählen zu den Büchermorden solche, die wegen eines Buchs verübt wurden oder bei denen das Buch selbst in irgendeiner Art zur tödlichen Waffe wurde.

     

    Der Autor, ein in den USA lehrender Professor of German Studies und leidenschaftlicher Krimi-Leser, hat sich ausführlich mit dieser Thematik befasst. Der Leser kann sich auf seine Ergebnisse freuen, die in passende Kapitel unterteilt sind. Da heißt es zum Beispiel „Warum Bibliophile morden“, „Buchhändler sind die besten Detektive“, „Das Buch als Waffe“ oder „Bildung schützt vor Blutdurst nicht“. Die einzelnen Kapitel können unabhängig voneinander gelesen werden, bauen nicht aufeinander auf. Das hat den Vorteil, dass man sich immer mal zwischendurch eins gönnen kann ;-)

    Ich habe einiges Neue erfahren, beginnend bei den verschiedenen Erscheinungsformen der Bibliomanie (ich hatte zuvor noch nie von „Bibliotaphen“ gehört) bis zu Berichten über Menschen, die für ein Buch bereit waren zu töten. Jede seiner Ausführungen begleitet der Autor mit reichlich Belegen, was beim Lesen eine Fülle von Literaturtipps nach sich zieht. Im Anhang werden alle besprochenen Bücher noch mal aufgeführt und außerdem gibt es Empfehlungen für weiterführende Sachliteratur zu den einzelnen Themenbereichen. Das Buch selber ist mit gerade mal 144 Seiten so umfangreich ja nicht, kann aber gut als Ausgangspunkt für eine weiterführende Recherche genutzt werden.

    Kleiner Kritikpunkt von meiner Seite: Die vorgestellten Bücher werden manchmal so ausführlich besprochen, dass eine Lektüre eigentlich nicht mehr notwendig ist. Als Beispiel möchte ich hier „Die Akademiemorde“ aufführen. Alle wichtigen Handlungsstränge werden aufgezählt einschließlich der Auflösung – ich war froh, dass ich es bereits gelesen hatte. Auch zu „Der Name der Rose“ wird die Auflösung verraten, allerdings weist der Autor schon in der Einleitung darauf hin, dass er sich manchmal gezwungen sah, dies zu tun. Daher hier meine Empfehlung: Wer „Die Akademiemorde“ noch nicht kennt, meide das Kapitel 3. Und bei wem „Der Name der Rose“ noch auf der Leseliste steht, das Kapitel 4.

     

    Fazit: Dieses Büchlein ist ein Fest für Bibliophile. An einigen Stellen sorgt nur der Sachbuchcharakter dafür, dass zu viel gespoilert wird.

     

    »Am Ende schließt sich der Kreis, der eingeleitet wurde mit der Frage nach der Popularität von Büchermorden im Zeitalter des Büchertodes. Glaubt man … kann dieser Büchertod nie absolut sein, das Buch kann zwar durch andere Datenträger ergänzt und vielleicht auf weite Strecken ersetzt werden, es kann aber nicht mehr gänzlich aus unserem Leben verschwinden. Das Buch wird uns weiter faszinieren, es wird weiter – und jetzt erst recht – ein Objekt der Begierde sein, es wird weiter fatale Leidenschaften auslösen und weiter auf die verschiedensten rätselhaften Weisen in Mordgeschichten verwickelt sein.«

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