Bücher mit dem Tag "bella italia"

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106 Bücher

  1. Cover des Buches Azurblau für zwei (ISBN: 9783453422117)
    Emma Sternberg

    Azurblau für zwei

     (111)
    Aktuelle Rezension von: summerfeeling9

    Isa Ritter ist mit ihrem Leben unzufrieden und vegetiert in Berlin so dahin. Job als Buchhändlerin verloren, ihr Ex hat eine neue Freundin und erwartet Zwillinge. Dies trifft sie besonders hart, da die Trennung zustande kam, da sie nicht schwanger werden konnte. Da kommt ihr eine Stellenausschreibung als persönliche Assistentin für Recherche- und Schreibarbeiten auf Capri genau richtig. Kurzerhand bewirbt sie sich und bekommt wider Erwarten den Job. Und so geht es auf die traumhafte italienische Insel, wo sie die Memoiren der 75-jährigen Schriftstellerin Mitzi Hauptmann niederschreiben darf. Durch die alten Erinnerungen wird die alte große Jugendliebe von Mitzi wieder Thema, Johann. Mit Hilfe von Isa beginnt die Suche nach diesem Mann. Werden sie nach 60 Jahren noch ein Happy End finden? Und auch Isa lernt einen Mann auf Capri kennen - den gutaussehenden Polizisten Luca. Kann dieser Isa zu ihrer Leichtigkeit zurückverhelfen? 

    Mir hat das Buch anfangs recht gut gefallen, aber es passiert irgendwie nicht viel, ist alles vorhersehbar und ich konnte keine tiefen Gefühle oder Liebe zwischen den Protagonisten spüren. Ich musste mich dann durch das Buch durchquälen, va die Geschichte zwischen Isa und Luca hat mich Null berührt. Das schöne italienische Sommerflair konnte die Geschichte auch nicht retten.


  2. Cover des Buches Meine geniale Freundin (ISBN: 9783518469309)
    Elena Ferrante

    Meine geniale Freundin

     (608)
    Aktuelle Rezension von: Willson

    Ich mochte die ganze Reihe von Elena Ferrante sehr gerne und mir fällt es schwer jedes Buch einzeln zu bewerten,  da ich fand es gehört alles zusammen.   Auch wenn sich Teile etwas zogen, war stets Spannung vorhanden und am Ende war es so als ob man Abschied von einer Familie nimmt,  die einem ein paar Wochen begleitete.  

  3. Cover des Buches Grandhotel Angst (ISBN: 9783328100881)
    Emma Garnier

    Grandhotel Angst

     (73)
    Aktuelle Rezension von: san_allegra

    leider hat mich der Roman nicht umgehauen. Die ganze Geschichte ist ein hin und her, wirkt sehr chaotisch, und ohne richtigen roten Faden. Die Landschaft und Atmosphäre im Ort mit den vielen exotischen Pflanzen wurde gut beschrieben und auch die Idee, dass die Geschichte aus zwei Perspektiven -einmal aus der Gegenwart und einmal mit Sicht von vor einer Woche - beschrieben wurde hat mir gut gefallen. Das Ende bzw. die Auflösung kam unerwartet und ließ mich mit vielen ungeklärten Fragen zurück. Leider kam für mich beim Lesen keine Spannung auf und ich konnte nicht in die Geschichte eintauchen. 

  4. Cover des Buches Die Tote am Lago Maggiore (ISBN: 9783462048193)
    Bruno Varese

    Die Tote am Lago Maggiore

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Livricieux

    »Anscheinend vermutete der Mann etwas bei ihm, dass er entweder nicht hatte oder von dem er nur nicht wusste, dass er es besass. Vielleicht hatte Gisella ihm etwas darüber sagen wollen, als sie versucht hatte, ihn anzurufen. Der Anrufer hatte etwas mit Gisellas Tod zu tun, da war Matteo sich ziemlich sicher.«
    – S.66-67

    Irgendwie mochte ich Die Tote am Lago Maggiore und Matteo Basso ganz gerne. Das Buch vermittelte mir im kalten Winter ein bisschen Frühlingswärme und versprühte ganz viel italienisches Flair. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Handlung etwas spannender hätte sein dürfen und grad zu Beginn durch den Schreib- und Erzählstil viel von ihrem Drive einbüsste.
    Der erste Band dieser Reihe ist ganz solide und lässt sich gut einfach mal so zwischendurch lesen. Wirklich aus der Masse heraus stehen tut die Geschichte aber nicht.

    Die vollständige Rezension gibt es auf dem Blog readeatlive nach zu lesen.

  5. Cover des Buches O sole mio! (ISBN: 9783499271991)
    Johanna Alba

    O sole mio!

     (35)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Papst Petrus schwänzt seinen jährlichen Sommerurlaub auf Castel Gandolfo und vertritt einen Studienfreund incognito als Dorfpfarrer an der Amalfiküste. Aber auch da kommt es, wie es kommen muss: Petrus stolpert über eine Leiche und sieht das als himmlische Fügung, den Todesfall aufzuklären, denn an einen Unfall glaubt er nicht.

    Raffaele, der Tote, war der Inhaber der Albergo Azzurro, in den 60er Jahren der Geheimtipp vieler Prominenter,, vor allem nicht (miteinander) verheiratete Paare fühlten sich hier wohl. Hat Raffaele womöglich zu viel gewusst? Aber warum wird er dann erst jetzt getötet? Haben die merkwürdige Schriftstellerin oder der amerikanische Koch, die gerade im Albergo logieren, etwas mit dem Tod zu tun?

    Ich habe mir den Roman extra für einen eigenen Urlaub aufgehoben, alle anderen Romane der Reihe habe ich bereits mit Vergnügen gelesen, und nun endlich konnte ich ihn in meiner Leseplanung unterbringen.


    Einen Papst wie Petrus würde man sich wirklich wünschen. Natürlich ist er seinem Glauben verhaftet, aber er weiß um die Schwächen seiner Schäfchen, denn er hat selbst so einige. Die will ihm seine Haushälterin Immaculata zwar regelmäßig austreiben, aber Petrus hat so einige Tricks auf Lager. Hier wächst die in Rom verbliebene Immaculata fast über sich hinaus, doch Petrus weiß sich wieder zu helfen – und hat dabei himmlische Hilfe.

    Im Kriminalfall sucht er sich dagegen weltliche Hilfe, und wo könnte er die besser finden, als bei bereits bewährten Helfern? Mir machte es großen Spaß, viele berühmte Namen auftauchen zu sehen, Richard Burton, Jackie Kennedy – das Hotel hat in den 60er Jahren viele Stars beherbergt. Ob und wie diese mit Raffaeles Tod zu tun haben, erschließt sich nach und nach, die Auflösung fand ich persönlich allerdings nicht ganz so gelungen wie in den anderen Romanen der Reihe, fast war ich hier ein wenig enttäuscht. Sie ist nicht unlogisch, ich hätte mir aber sowohl einen anderen Täter als auch ein anderes Motiv gewünscht (mehr kann ich leider nicht sagen, ohne zu spoilern).

    Aber die Papst-Petrus-Reihe besteht ja nicht nur aus den Kriminalfällen, sondern besticht auch durch ihren Humor (herrlich z. B. die Szene im Agnelli-Zimmer) und den, manchmal etwas skurrilen Charakteren. Trotzdem werde ich hier einen Stern abziehen.

    Der vierte Band der Reihe konnte mich zwar nicht ganz so überzeugen wie die anderen Fälle, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Endlich bin ich mit der Reihe wieder up to date und freue mich auf kommende Bände. Ich kann die gesamte Reihe sehr empfehlen, vor allem jenen, die humorvolle Kriminalromane mögen und außergewöhnliche Ermittler schätzen.

  6. Cover des Buches Venezianisches Finale (ISBN: 9783257231717)
    Donna Leon

    Venezianisches Finale

     (444)
    Aktuelle Rezension von: Dawnie

    Ich bin aufgewachsen mit den Filmen dieser Buchserie, da meine Mutter sie immer geschaut hat wenn sie ausgestrahlt wurden -sie ist begeistertet Fan von Venedig und mag diese Buch (und Film) Serie ebenfalls. 


    Dieses Jahr habe ich beschlossen endlich wirklich all die älteren Serien anzufangen zu lesen wie ich es seit Jahren vor hatte und beschlossen mit diesem anzufangen. 


    Und ich denke es ist eine gute Entscheidung gewesen. 


    Wer Italien -besonders Venedig liebt? Dieses Buch strahlt förmlich von der LIebe die die Autorin eindeutig für die Stadt hat. 

    Die Charaktere sind sehr gut, der Commissario ist wirklich gut und es ist ein guter Anfang einer Serie. 


    Man merkt das es das erste Buch einer längeren Reihe ist, da man einige Vorstellungen von Charakteren bekommt die keine wirkliche Rolle in diesem Buch spielen, aber zu der Familie des Commissario's gehören und daher eindeutig wieder in den nächsten Büchern auftreten werden. 


    Die eigentliche Krimigeschichte war sehr gut geschrieben und interessant aufgeklärt wurde. 

    Ich mochte das Ende des Buches and wie der Commissario das ganze gelöst hat. 


    Ich denke nicht das man wirklich die sind es fast 30 Jahre?- die das Buch nun alt ist. Sicher gibt es kleine Momente wo man bemerkt das das Internet und Handy's nicht vorhanden sind wie wir es heute kennen, allerdings fand ich nicht dass das in irgendeiner weise negative Auswirkungen mit diesem Buch hatte. 


    Ich werde auf jeden Fall weiter lesen, ich habe diese Vorstellung in die Serie genossen. 

  7. Cover des Buches Gomorrha (ISBN: 9783423345293)
    Roberto Saviano

    Gomorrha

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Gomorrha ist ein Sachbuch, so wird es beschrieben und das sollte man auch im Hinterkopf behalten. Es wird an keiner Stelle echte Spannung aufgebaut, dessen sollte man sich bewusst sein, somit kann es sich an manchen Stellen etwas ziehen. Auch die vielen verschiedenen Personen sind durchaus etwas verwirrend. Allerdings war das Buch für mich auch ein sehr interessantes und auch schockierendes Buch, vor allem das Ende hat es noch einmal wirklich in sich, ohne jetzt zuviel verraten zu wollen

  8. Cover des Buches Maria, ihm schmeckt's nicht! (ISBN: 9783548264264)
    Jan Weiler

    Maria, ihm schmeckt's nicht!

     (1.143)
    Aktuelle Rezension von: MoniqueH

    Jan Weiler schreibt Geschichten die teils basiert sind auf sein eigenes Leben. Dieses Buch beschreibt den Anfangsjahren in seine Beziehung, später Hochzeit und die ersten Lebensjahre. Wichtig ist dabei das er eine Frau geheiratet hat die eine italienische Vater hat. Vieles in dieses Buch dreht um den Vater. Der ist originell und sich selbst. Jeder muss sich ihm anpassen ob er will oder nicht es passiert einfach. Jan kommt dadurch in viele komisch und unmögliche Situationen und erzählt es so als ob man selbst daneben sitzt.

    Lachen vorprogrammiert.

  9. Cover des Buches Endstation Venedig (ISBN: 9783257231724)
    Donna Leon

    Endstation Venedig

     (299)
    Aktuelle Rezension von: law-and-words

    Endstation Venedig ist der zweite Fall für Commissario Brunetti. In einem Kanal in Venedig wird eine Leiche aufgefunden. Hinter diesem Mord, der anfangs wie ein normaler Raubmord aussieht, versteckt sich jedoch viel mehr. Was hat das amerikanische Militär, die Mafia und der geldgierige Geschäftsmann damit zu tun? Bei diesen Ermittlungen werden Brunetti von allen Seiten Steine in den Weg gelegt.


    Das war mein erstes, aber sicher nicht mein letztes, Buch von Donna Leon. Mir gefällt diese Art von Krimi sehr gut. Das Besondere ist auf jeden Fallt, dass Brunetti in Venedig ermittelt und natürlich Brunetti selbst. Er macht sein eigenes Ding und schert sich nicht so sehr um die Vorgaben seines unfähigen Chefs. Brunetti ist mir tatsächlich direkt sympathisch gewesen. Toll finde ich, dass auch sein Privatleben Platz findet.


    Der Mordfall und auch die Auflösung war nichts komplett besonderes oder außergewöhnliches, aber gerade das gefällt mir so gut. Es wirkt auf mich total realistisch und nicht so abgedreht wie einige andere Thriller. Man kann das Buch also ziemlich entspannt lesen, hat aber dennoch eine gewissen Spannung. Man könnte es vielleicht als eine Art "Cozy Crime" bezeichnen. Dennoch steckt hinter der Story einiges, das den Leser zum nachdenken anregt. 


    Ich habe die Lektüre sehr genossen und freue mich schon auf weitere Fälle von Brunetti.

  10. Cover des Buches Feine Freunde (ISBN: 9783257231793)
    Donna Leon

    Feine Freunde

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Ärgerlich, wenn man an seinem freien Tag gestört wird – noch ärgerlicher aber, wenn Franco Rossi vom Katasteramt vor der Tür steht und die nicht vorhandene Baugenehmigung der vor über zwanzig Jahren gekauften Wohnung sehen will. So erging es Guido Brunetti, der sich bereits mit dem Gedanken befasste, dass seine Wohnung eventuell abgerissen wird. Soll er seiner Frau Paola erlauben, ihren einflussreichen Vater deshalb um Hilfe zu bitten? Dies erübrigt sich, als er Wochen später in der Zeitung liest, dass ebendieser Franco Rossi beim Sturz von einem Baugerüst ums Leben gekommen sei. Jetzt erwacht der Commissario in Brunetti, denn er weiß, dass Rossi unter extremer Höhenangst litt und sich niemals freiwillig auf ein Gerüst begeben hätte. In Rossis Tasche wurde eine Telefonnummer gefunden, die einem zuvor erschossenen Anwalt gehörte. Brunettis Nachforschungen führen ihn zu Korruption und Bestechung in den höchsten Ämtern, zu Geldverleihern und Wucherern und zu Drogendealern aus besseren Kreisen. Er kommt mit seinen Ermittlungen nur schleppend voran, denn offenbar sind in Venedig alle korrupt und jeder hat einen guten Freund, der ihm aus der Klemme helfen kann. Sogar Paola hat wegen der Wohnung ihren Vater eingeschaltet … 

    Donna Leon ist eine US-amerikanische Schriftstellerin, die 1942 in Montclair/New Jersey geboren wurde. Nach Aufenthalten in der ganzen Welt lebte sie lange Zeit in Venedig, wo auch die meisten ihrer Kriminalromane über Commissario Guido Brunetti, die im jährlichen Rhythmus erscheinen, entstanden. Sie wurden in 35 Sprachen übersetzt, jedoch auf ihren Wunsch hin nie auf Italienisch, in Deutschland zählt Donna Leon zu den Bestsellerautorinnen. Seit 2007 lebt sie im Kanton Graubünden in der Schweiz und erhielt 2020 die Schweizer Staatsbürgerschaft. 

    Nachdem ich bereits vor vielen Jahren die ersten acht Fälle Brunettis gelesen hatte, habe ich mir nun den neunten Fall vorgenommen und wurde nicht enttäuscht - es war wie alte Freunde wieder zu treffen. In der Questura hat noch immer der etwas cholerische und von sich selbst überzeugte Vice Questore Patta das Sagen, doch diesmal hat er selbst große Probleme. Auch Signorina Elletra, die gute Seele des Polizeipräsidiums, treffen wir wieder und sind nach wie vor überrascht, wie schnell und zuverlässig sie immer an brisante Informationen kommt. Bei Brunettis zu Hause herrscht immer noch große Harmonie. Bruno und seine Frau Paola sind meist einer Meinung – und sollte es doch mal Differenzen geben, bei ihrem guten Essen ist er gleich wieder versöhnt. Ihre beiden Kinder, Raffaele und Chiara, sind inzwischen Teenager und fügen sich harmonisch ins Familienleben ein. 

    Wie auch in den vorangegangenen Romanen beschreibt die Autorin das Leben in Venedig sehr detailliert, die Schauplätze des Geschehens sind anhand eines Stadtplans leicht zu finden. Auch greift sie wieder Themen und Missstände auf, über die aktuell in Zeitungen berichtet werden. Zwischen Bestechung in Ämtern und Behörden, Rauschgiftverkauf an Jugendliche und Umweltskandalen sind die wenigen, nicht sehr blutrünstigen Morde geschickt eingebettet. Durch kleine Gefälligkeiten gewinnt man Freunde, auf deren Wohlwollen man dann später bei Bedarf zurück greifen kann – diese Erfahrung macht sich dieses Mal selbst der sonst so gewissenhafte Brunetti zu eigen.  

    Fazit: Nicht der beste Krimi der Autorin, dennoch angenehme und gut geschriebene Unterhaltung. Gerne werde ich auch Brunettis weitere Fälle lesen.  

  11. Cover des Buches Sanft entschlafen (ISBN: 9783257231762)
    Donna Leon

    Sanft entschlafen

     (206)
    Aktuelle Rezension von: caro_lin

    Nicht gut. Der sogenannte Fall war einfach nur enttäuschend (wenn man es überhaupt Fall nennen möchte) und stilistisch war es auch gar nicht meins - viel zu ausschweifend geschrieben. Brunetti ist ein eher unsympathischer Typ und allgemein kommt das Frauenbild der 90er schon sehr heraus, nicht mehr zeitgemäß. 

  12. Cover des Buches Gomorrha (ISBN: 9783446209497)
    Friederike Hausmann

    Gomorrha

     (83)
    Aktuelle Rezension von: lesemaus
    Camorra, auch die italienische Mafia, aus Neapel. Der Journalist, Roberto Saviano, recherchiert und schleust sich bei der Camorra ein, um mehr über sie zu erfahren. So arbeitet er in der Textilfabrik, die Kleidung für Stars herstellt. Denn bald erkennt er sein Kleid im Fernseher, welches eine berühmte Frau trägt. Weiter geht seine Reise in ein Zementwerk, welches Geschäftsbeziehungen in ganz Europa, wie Deutschland, hat.
    Roberto Saviano erzählt seine Geschichte, was ihm wiederfahren ist und beschreibt auch seine Heimatstadt: Neapel. Neapel versinkt immer mehr im Dreck, Unrat und Gewalt. Roberto bringt sich mit seinen Nachforschungen oft in Gefahr, kann sich daraus, für den Leser zum Glück, immer glimmrig retten.
    Die ersten Seiten des Buches haben mich geschockt und ließ ein Bild von Italien auferstehen, was ich noch nie so gesehen habe. Wobei ich schon vorher wusste, dass die Mafia eine riesige Macht in Italien ist.
    Roberto Saviano bracht sich mit der Veröffentlichung des Buches in großer Gefahr, denn er verriet viele Namen von hohen Tieren. Er setzte sich eines Mordes aus und hat es trotz der vielen Versuche bis heute überlebt.
    Eine Zeit später kam der Film zu dem Buch raus. Den Film habe ich mir angeschaut und war an einigen Stellen unschlüssig, da ich es aus dem Buch anders kannte.
    Ich wünsche den Autor, Roberto Saviano, ganz viele glückliche Jahre und weiterhin eine tolle Spürnase für Kriminalität.
  13. Cover des Buches Vendetta (ISBN: 9783257231748)
    Donna Leon

    Vendetta

     (242)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Die Leiche eines angesehenen Anwalts bringt Commissario Brunetti in einen neuen Mordfall. Bei seinen Ermittlungen gerät er in ein Gewirr aus Verbindungen und Verstrickungen von teils sehr einflussreichen Personen in dunkle Geschäfte, sowohl in Venedig als auch in Mestre. Durch seine Kontakte und sein Team kommt er dabei immer mehr dem organisierten Menschenhandel auf die Spur, der offenbar hinter der Tat seht. Immer wieder entdeckt Brunetti „Unglücksfälle“, die im Zusammenhang mit dem Handel von Frauen und deren teils erzwungene Tätigkeit als Prostituierte besteht. Ganz nebenbei kommt auch ein Ring von Videohändlern ans Tageslicht, die Gewaltvideos vertreiben und in die Sache verwickelt sind.

    Donna Leon beschreibt wieder herrlich ihr Venedig und die Menschen und die Hauptfiguren sind gut gezeichnet. Mit ihrem wunderbaren Stil fühlte ich mich gleich in die Stadt versetzt. Es gelingt hier auch eine verwinkelte, spannende Kriminalgeschichte, die sogar Wendungen enthält. Einer der besten Romane der Brunetti Reihe.

  14. Cover des Buches Blutige Steine (ISBN: 9783257231847)
    Donna Leon

    Blutige Steine

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    In Commissario Brunettis vierzehntem Fall wird ein Straßenhändler auf einem belebten Platz erschossen. Doch die zwei maskierten Täter konnten unerkannt fliehen. Brunetti macht sich auf die Suche und lernt so nicht nur die Situation der im Land geduldeten Afrikaner kennen, der ihre Ware auf den Straßen verkaufen, sondern auch wieder die Befangenheit in seinen eigenen Reihen wie bei Vice-Questore Patta. Brunetti ist meine Lieblingslektüre, wenn ich zwar einen Krimi, der gesellschaftliche Probleme anspricht, lesen möchte, aber gleichzeitig ein bisschen Dolce Vita Feeling haben möchte. 2006 wurde dieser Fall veröffentlicht. Schon hier hat sich die Brunetti Familie über Themen wie Klimaschutz, Rassismus und Ungerechtigkeit der Welt ausgetauscht, dass man meinen könnte, es findet 2021 statt... Das stimmt einen sehr traurig, wenn man das Gefühl hat, dass sich in den letzten 15 Jahren scheinbar nicht wirklich etwas geändert hat.

  15. Cover des Buches Acqua alta (ISBN: 9783257231755)
    Donna Leon

    Acqua alta

     (251)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    In Commissario Brunettis fünftem Fall treffen wir auf zwei alte Bekannte - die Opernsängerin Flavia und ihre Lebensgefährtin Brett. Diese wird von zwei ihr unbekannten Männern Zuhause überfallen und zusammengeschlagen. Schon bald findet Brunetti heraus, dass der Überfall etwas mit dem Kunsthandel zu tun hat. Als dann noch ein Museumsdirektor ermordet wird, steigt nicht nur das jährliche Hochwasser in Venedig, sondern auch die Gefahr der Täter geschnappt zu werden. Bei diesem Fall fande Ich es toll, dass man nicht nur Brunetti mit Familie und Kollegen wieder getroffen hat, sondern auch Brett und Flavia, die in diesem Teil eindeutig sympathischer rüberkamen. Das Buch habe ich an zwei Abenden durchgelesen - als Leser kann man sich berieseln lassen und nach einem etwas anspruchsvolleren Buch ist Brunetti genau das richtige um Lesespaß und Entspannung zu kombinieren.

  16. Cover des Buches Der Dieb der süßen Dinge (ISBN: 9783404270828)
    Andrea Camilleri

    Der Dieb der süßen Dinge

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Kehrer
    Zwei Morde geschehen in Vigáta, einem malerischen Städtchen an der sizilianischen Küste, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Commissario Montalbanos Ermittlungen führen jedoch zu einem Bindeglied – der schönen Tunesierin Karima, die verschwunden ist und ihren kleinen Sohn zurückgelassen hat. Dieser Junge ringt dem Commissario ein folgenschweres Versprechen ab.

    Die Reihe um den mürrischen, bindungsscheuen Commissario Salvo Montalbano und seiner Vorliebe für gutes Essen ist mittlerweile Kult. Dies ist der dritte Band, in dem der Commissario einen Entschluss fasst, der sein Privatleben gehörig umkrempeln wird.
    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich diesen Charakter mag, der durch seine unvermuteten Gefühlsausbrüche und verbalen Spitzen nicht wirklich sympathisch ist.
    Der Schreibstil ist ebenfalls ein wenig gewöhnungsbedürftig – oft fragmentarisch in Dialogform, ohne Überleitungen, muss man sich die Informationen auch selbst zusammensuchen.
    Die Atmosphäre in dem kleinen sizilianischen Städtchen ist allerdings gut geschildert, ebenfalls die vielen kulinarischen Köstlichkeiten, auf die man beim Lesen Appetit bekommt.
    Der Fall selbst verläuft eher unspektakulär und ruhig. Krimifans, die Spannung lieben, werden hier nicht auf ihre Kosten kommen.


  17. Cover des Buches In Sachen Signora Brunetti (ISBN: 9783257231786)
    Donna Leon

    In Sachen Signora Brunetti

     (215)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    In Commissario Brunettis achtem Fall wird die Scheibe eines Reisebüros mit einem Stein eingeschlagen und die Täterin ist keine geringere als die Ehefrau von Brunetti. Den ersten Vorfall kann er Dank der Verschwiegenheit seiner Kollegen vertuschen, aber als sie es ein zweites Mal tut, erfährt jeder, dass sie es war. Ihre Begründung ist, dass sie es nicht erträgt, dass man inoffiziell in diesem Reisebüro Sextourismus buchen kann und keiner etwas dagegen tut. Kurz nach ihrer Festnahme wird der Eigentümer des Reisebüros ermordet aufgefunden und für Brunetti beginnt ein Spagat zwischen der Loyalität zu seiner Frau und seinem kriminalistischen Gespür. In diesem Roman erfährt man etwas mehr über Signora Brunetti, ihre Gedanken und ihre Courage. Der Fall entwickelt sich in eine andere Richtung, als man es am Anfang denkt und bringt die ein oder andere Wendung. Ein schön und schnell zu lesender Krimi, wenn man gerade keine Lust auf superkomplizierte Bücher hat und wieder mal bringt Donna Leon ein kleines bisschen Dolce Vita in den tristen deutschen Alltag 😉

  18. Cover des Buches Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana (ISBN: 9783423134897)
    Umberto Eco

    Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    Yambo erwacht nach einem Herzinfarkt aus dem Koma und kann sich an alles erinnern, nur nicht sein persönliches Gedächtnis. Er weiß nicht genau wer er ist und woher er stammt, was ihn geprägt hat und wie er die letzte Jahre verlebte. Mit dieser "Wissenslücke" begibt er sich in ein Haus in den Bergen, in dem er aufgewachsen ist und das seit Jahren wenig benutzt wird. Dort angekommen findet er einen Dachboden mit vielen Kisten und Schränken, die Kindheitserinnerungen enthalten und Dinge, die er damals und als Jugendlicher besessen hat. Er beginnt sich, Schritt für Schritt, wieder zu erinnern und in sein Leben hineinzutasten. Als er eine wertvolle Ausgabe von Shakespear Werken findet, wird diese Suche zurück ins Leben dann jedoch jäh beendet.

    Eco schreibt viel Persönliches über sein Leben und seine Kindheit im Italien des Faschismus in diese Buch. Sprachlich gewohnt herausragend und witzig entfaltet das Buch eine große Sprachkraft und bezauberte mich als Leser. Man muss sich als Leser aber auf das Buch einlassen und zunächst an die "altmodische" Erzählweise gewöhnen, was aber schnell gelingt. Danach offbart sich ein klurges und geistreiches Buch, das ein einmaliger Lesegenuss ist. Für mich der schönste und kraftvollste Roman von Eco.

  19. Cover des Buches Drei Meter über dem Himmel (ISBN: 9783551356819)
    Federico Moccia

    Drei Meter über dem Himmel

     (148)
    Aktuelle Rezension von: -Tine-

    Die Jugendliche Babi lebt in Rom und gehört zur Oberschicht, da sie eine Privatschule besucht und in einem Wohnhaus wohnt, wo es einen Pförtner gibt. Sie ist brav, gut in der Schule, aber nicht langweilig, selbstbewusst und eine sehr gute und loyale Freundin. Step hingegen findet seine Familiensituation unerträglich und lebt mit seinen Kumpels in den Tag hinein. Er ist ständig mit seinem Roller unterwegs oder auf Partys. Step löst alles mit Gewalt, ist unsensibel und arrogant. Die beiden treffen mit ihren völlig unterschiedlichen Charakteren aufeinander, weshalb es anfangs sehr viel Reibung gibt.

    Das erste Treffen ist sehr von Gewalt geprägt und Babi will zunächst nichts mit ihm zu tun haben. Dass Step jemanden verprügelt hat, schreckt Babi zwar ab, aber Angst macht es ihr nicht. Hier fand ich Babis Reaktion, sich doch nachts von einem fremden Schläger nach Hause bringen zu lassen, etwas unverständlich. Auch von ihrer Freundin wurde das Verhalten von Steps Clique nicht genug differenziert betrachtet. Trotzdem hält Babi deshalb bei weiteren Treffen eine Distanz und kontert ihm selbstbewusst, bis sie sich langsam ihre Gefühle für ihn eingesteht. Mit der Zeit können sich die beiden ihrer Gefühle nicht mehr verwehren und unternehmen viele verrückte und nächtliche Ausflüge. Die Geschichte nimmt hier trotz Steps Clique eine enorme Leichtigkeit an.

     Der Schreibstil von Federico Moccia ist sehr außergewöhnlich und angenehm zu lesen. Der auktoriale Erzähler schildert Babis und Steps anfänglich schwierige Begegnungen, aber auch wie es Babis Freundin, ihrer Schwester Dani und Steps Bruder ergeht. Man dringt immer tiefer in den Alltag der beiden Protagonisten ein. Die Geschichte dreht sich zwar hauptsächlich um Babis und Steps Liebe, ist aber trotzdem sehr vielschichtig und bietet auch einen guten Einblick in die Gefühlswelt der Nebencharaktere. Die vielen Erwähnungen von Rollern, Orte in Rom und dessen Straßenbild bilden einen tollen Einblick in die ewige Stadt und einen italienischen Flair.

    Das Ende hat mich sehr überrascht. Ich hätte nicht erwartet, dass die Beziehung von Babi und Step so verläuft, finde es aber echt gut und es passt auch zu ihnen.


    Fazit:
    „Drei Meter über dem Himmel“ ist ein leichter Young Adult Roman mit einigen Aspekten von New Adult Romanen, der mir sehr gut gefallen hat. Die Liebesbeziehung ist sehr echt dargestellt und das Ende überrascht.
    4,5 von 5 Sternen

  20. Cover des Buches Baudolino (ISBN: 9783423195256)
    Umberto Eco

    Baudolino

     (232)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 640 Seiten

    Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. November 2003)

    ISBN-13 : 978-3423131384

    Originaltitel: Baudolino

    Übersetzung: Burkhart Kroeber

    Preis: 12,90 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Ein Schelmenroman mit wenig Witz und noch weniger Spannung


    Inhalt:

    Baudolino wird im 12. Jahrhundert als armer Bauernsohn geboren und ist mit einer gehörigen Portion Bauernschläue, aber auch einer schnellen Auffassungsgabe gesegnet. Diesem Umstand verdankt er es, dass Kaiser Friedrich Barbarossa ihn als Dreizehnjährigen bei sich aufnimmt und ihn sogar adoptiert. Von nun an übt er großen Einfluss auf die Geschicke der Welt - zumindest in seinen Berichten, um nicht zu sagen, Lügenmärchen, die er dem Niketas während der Belagerung von Konstantinopel erzählt.


    Meine Meinung:

    Umberto Eco ist für mich einer der am meisten überschätzten Autoren. Zugegeben, „Der Name der Rose“ ist genial, aber danach kam einfach nichts mehr, was sich wirklich zu lesen lohnte.


    Der Anfang ist noch vielversprechend, doch bald beginnt sich alles zu wiederholen. Immer wieder Schlachten und Kämpfe, Belagerungen, Liebesbezeugungen und -spiele, Dispute mit Freunden und Feinden über die immer gleichen Themen. 


    Teilweise konnte ich ein klein wenig schmunzeln, aber auch nur zu Beginn, wo alles neu war und ich Baudolino erst kennenlernte. Doch irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sich alles nur im Kreis dreht. Da ist kein Spannungsbogen, kein Highlight. Selbst die philosophischen Betrachtungen sind einfach nur ausufernd, langatmig und ohne jegliche neue Erkenntnisse.


    Fazit:

    Das war leider gar nicht meins. Aber wenigstens weiß ich jetzt, dass ich mit Eco durch bin.


    ★★☆☆☆


  21. Cover des Buches Die dunkle Stunde der Serenissima (ISBN: 9783257231816)
    Donna Leon

    Die dunkle Stunde der Serenissima

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    In Commissario Brunettis elftem Fall wird er mit der Frage von Paola's Studentin beschäftigt wie man den Namen eines verurteilten Verbrecher reinwaschen kann. Sobald sich Brunetti näher mit dem Fall beschäftigt, wird die junge Frau ermordet und er darf offiziell ermitteln. Doch er wird nicht nur den Täter finden, sondern jede Menge Intrigen. 

    Dieser Fall hat mich leider nicht ganz abgeholt, obwohl es ein sehr spannendes Thema ist. Während des zweiten Weltkrieges mussten Verfolgte ihr Hab und Gut weit unter Wert verkaufen, um eine Möglichkeit auf Flucht zu haben. Und da wir schon immer in einer Welt von Egoisten leben, kann man sich vorstellen, dass sich viele am Leid Einzelner bereichern wollen. Aber ich mag die Krimireihe und deren einzelne Charaktere so gerne und freue mich schon auf den nächsten Fall!

    PS: Während meinem Urlaub komme ich immer kaum zum Lesen, da es so viele Sachen zu entdecken und erleben gibt...

  22. Cover des Buches Venezianische Scharade (ISBN: 9783257231731)
    Donna Leon

    Venezianische Scharade

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    In Commissario Brunettis drittem Fall tappt er erstmal im Dunkeln. Es wird die Leiche eines Transvestit auf einer Wiese gefunden. Die allgemeinen Vorurteile bestätigen sich allerdings nicht, da es keine Streitigkeit unter den Prostituierten ist, sondern der Fall ungeahnte Ausmaße annimmt und Brunetti und sein Team ihr Leben aufs Spiel setzen. Da dritte Buch hat mir ganz gut gefallen. Am Anfang wird man auf eine falsche Fährte geführt, aber bald kommt man als Leser dahinter, dass etwas Großes dahinter steckt. Leon schafft es wieder das wunderschöne Venedig und die italienische Lebensweise in Szene zu setzen und gerade zum Ende des Buches hin eine sehr spannende Lektüre zu erschaffen.

  23. Cover des Buches Wie durch ein dunkles Glas (ISBN: 9783257231854)
    Donna Leon

    Wie durch ein dunkles Glas

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    In Commissario Brunettis fünfzehntem Fall wird ein Nachtwächter einer Glasmanukatur auf Murano tot vor einem laufenden Brennofen aufgefunden. Der erste Verdacht fällt auf den cholerischen Besitzer der Fabrik. Doch hat er etwas damit zu tun? Oder ist der Fanatismus des Nachtwächters im Bezug auf die Gesundheit seiner Familie und Umweltschutz ausschlaggebend für seinen Tod.


    Wie immer mag ich den kauzigen Brunetti sehr gerne. Leider hat man dieses Mal nicht so viel von dem Rest der Familie gelesen, aber dafür wieder viel von der sehr intelligenten und gerissenen Elettra. Teilweise hätte ich mir etwas mehr Hintergrundinformationen zu dem Thema Umweltschutz bzw. Schutz der Lagune gewünscht, das nur oberflächlich betrachtet wurde. Ansonsten war es wieder ein schönes Lesevergnügen mit Bella Italia Flair.

  24. Cover des Buches Verschwiegene Kanäle (ISBN: 9783257231823)
    Donna Leon

    Verschwiegene Kanäle

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Stephanus

    In seinem zwölften Fall bekommt es Commissario Brunetti mit einem Toten Kadetten in der Militärakademie San Martino zu tun. Dort trifft er auf den militärischen Drill und eine Mauer des Schweigens. Ganz allmählich gelingt es ihm mit den Ermittlungen voranzukommen und es scheint zunehmend um die Familie des getöteten Kadetten zu gehen. Der Vater, ein ehemaliger Parlamentsabgeordneter hatte sich durch die Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten beim Militär keine Freunde gemacht. Es kommt aber auch eine andere Verstrickung der Familie zu tage, die tief in der Vergangenheit wurzelt und Erklärungen liefert. Letztlich kann der Fall zwar für Brunetti gelöst werden, es kommt aber zu einem italischen Ende.

    Wie immer mit großer Liebe zum Detail und für ihre Stadt Venedig entwirft die Autorin eine Handlung, die auch eine gewisse Spannung enthält. Neben den bekannten, detailliert ausgearbeiteten Figuren ist trägt das Thema Militär zu einem Anflug von Düsternis bei, der ungewöhnlich für die Autorin ist. Ihre Ansicht über das Militär kommt vielfach durch die Figuren zum Ausdruck. Die Schilderung der Stadt gerät dabei dieses Mal in den Hintergrund. Dafür ist die Handlung gut ausgearbeitet und ein Buch entstand, das mir viel Lesefreude beschert hat.

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