Bücher mit dem Tag "begegnungen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "begegnungen" gekennzeichnet haben.

209 Bücher

  1. Cover des Buches Kirschroter Sommer (ISBN: 9783499227844)
    Carina Bartsch

    Kirschroter Sommer

     (2.765)
    Aktuelle Rezension von: anna_schwpps

    Wie lange habe ich überlegt, wie ich dieses Buch denn nun bewerten soll. Für mich gehört es in die Kategorie „Buch mit vielen abers“.

    Das erste Aber gehört den Protagonisten. Denn obwohl ich Elyas und Emely als Protagonisten mag, sind sie mir aber auch oft too much. Elyas übertreibt mit seiner aufdringlichen und übergriffigen Art und geht dabei oft etwas zu weit. Da Emely und er sich aber seit Jahren kennen, kann ich das in manchen Situationen verzeihen. Emely dagegen wird manchmal viel zu gemein statt einfach schlagfertig und cool. Obwohl bei ihren frechen Sprüchen aber auch oft lachen musste.

    Eine weitere große Rolle spielt auch Elyas‘ Schwester und Emelys beste Freundin Alex. Deren Freundschaft ist ab und an ganz schön einseitig. Alex akzeptiert kein Nein und benimmt sich manchmal ziemlich daneben. Aber gleichzeitig stimmt die Chemie zwischen den Sandkastenfreundinnen und mal ehrlich: Meine beste Freundin ist doch deshalb meine beste Freundin, weil wir unsere Macken kennen und uns trotzdem oder gerade deswegen lieben 🙂

    Die Geschichte selbst schleicht vor sich. Aber ich mag die Atmosphäre und dadurch, dass Emely und Elyas sich schon von Kind an kennen, wirkt in diesem Romance Buch mal nicht alles komplett überstürzt. Trotzdem (Das ist nur eine andere Art von aber!) hätte ich mir mehr Beschreibungen vom Umfeld und der Umgebung gewünscht.

    Fazit: Kurz gesagt hat mich Kirschroter Sommer einfach gut unterhalten und ich hatte wirklich Spaß mit dem Buch. Es gibt so einige Kritikpunkte und einiges hat mich manchmal wirklich genervt, aber ich werde Band 2 auf jeden Fall noch lesen!

  2. Cover des Buches Before us (ISBN: 9783453419698)
    Anna Todd

    Before us

     (914)
    Aktuelle Rezension von: anastazja

    Ich finde das Buch toll, so zusätzlich zu den anderen.

  3. Cover des Buches Der Steppenwolf (ISBN: 9783518463550)
    Hermann Hesse

    Der Steppenwolf

     (1.262)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Lange und flüssig zu lesende Sätze mit hoher Gedankendichte und geradezu verschwenderisch-pompösem Wortreichtum zieht man lesend über weite Teile des Werkes in sich hinein wie frische, belebende Frühlingsluft. Sollte diese Erzählung eine deutliche und erkennbare Botschaft haben, so ist sie mir ebenso deutlich und erkennbar entgangen. Für mich geht es in diesem Buch im Wesentlichen um die stets erwünschte, gewollte, erhoffte, mit vielen Hindernissen und Umwegen ausgestattete, kaum erreichbare Selbstfindung. Aber wie Hermann Hesse in seinem Nachwort selbst bemerkt: Möge jeder aus der Erzählung machen, was ihm entspricht und dienlich ist.

  4. Cover des Buches Der große Trip - WILD (ISBN: 9783442158591)
    Cheryl Strayed

    Der große Trip - WILD

     (268)
    Aktuelle Rezension von: Runnibal

    Den PCT zu wandern, ist für viele Amerikaner so, wie in Europa der Jakobsweg.

    Ziemlich naiv und unvorbereitet bricht die Autorin Cheryl Strayed auf und lernt mehr und mehr auf den langen Weg ihre Vergangenheit zu bewältigen, zumindest glaubt sie das.

    Eigentlich sollte sie nicht weit kommen, denn das Gepäck ist überwältigend und sportlich ist sie auch nicht. Doch ihre Kraft kommt auf dem Weg "The Trail provides".

    Es ist schon sehr nervig, dass sie immer wieder von der Mutter erzählt wird. Es ist wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat. Insgesamt machen die Mutterszenen schon halbe Buch aus. Immer mit anderen Worten, die gleiche Leier. Die Erfahrungen auf dem PCD hingegen fand ich unterhaltsam. Die Fernwanderin hat viel Zeit über sich nachzudenken. Selbst als sie fühlt, wie zäh sie sein kann, wirkt sie labil und unverändert.


    Mich hat die offene und unverschönten Einwürfe aus ihren Leben verwundert. 

    Interessant finde ich wie die Natur auf Menschen wirkt. Egal von welcher Herkunft, Bildung und Vergangenheit, die Natur wird von allen Wanderern als erlebenswert empfunden. Im Alltag hingegen wird der Natur, was sie braucht und was ihr schadet, wenig Beachtung geschenkt.


    Der PCD war quasi zu ihrem Wohnzimmer der Autorin geworden. Alles was sie zum Leben brauchte, passte in ihren Rucksack. Der PCD lehrt, dass mehr nicht nur überflüssig ist, sondern auch eine unnötige Belastung.

    Der Leser kann viel über minimalistische Lebensweise internalisieren, ohne auf dem PCD wandern zu müssen. Der Trail beginnt an jeder Haustür.




  5. Cover des Buches Im Café der verlorenen Jugend (ISBN: 9783423142748)
    Patrick Modiano

    Im Café der verlorenen Jugend

     (139)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Da war so ein Sticker drauf, Nobelpreis für Literatur 2014, und ich dachte mir, dass ich dem unmöglich trauen könne, denn bislang haben mich so ziemlich alle Sticker angelogen, sich lächerlich über mich gemacht, meine Intelligenz verspottet mit dem Kommentar, ich würde es nicht verstehen. Das hier macht nichts anderes.

    Das Buch ist dünn, da erwartet man nicht viel. Eine kurze Geschichte, ein Konflikt, ein Spannungsbogen, Gefühle, Leidenschaft, Höhepunkt und Ende. Das Buch hier hat von allem nichts. Es ist langweilig. Von der ersten Zeile bis zur letzten. Schon am Anfang hat es mich abgestoßen und irgendwo in der Mitte habe ich erst gemerkt, dass ich der Handlung nicht wirklich folge, sondern einfach nur lese in der Hoffnung, es hinter mich zu bringen. Es ist so blass, so monoton, so schlecht aufgebaut, dass nichts hängenbleibt.

    Ich versuche gerade, gewaltsam mich an die Handlung zu erinnern, aber schaffe es kaum. Das Buch ist mir völlig fremd und würde ich es erneut lesen, würde ich gar nicht merken, dass ich es gelesen habe. Wie kann man bloß so schlecht schreiben? Wie kann man bloß so ein Sticker mit gutem Gewissen auf so ein Buch kleben?

  6. Cover des Buches Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (ISBN: 9783596033744)
    Rachel Joyce

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

     (1.348)
    Aktuelle Rezension von: mabo63


    Harold, pesionierter Kauz unfähig das Leben zu geniessen in den restlichen Jahren die Ihm bleiben erhält einen Brief. Eine frühere Arbeitskollegin schreibt sie habe Krebs und müsse bald sterben. Schokiert darüber schreibt er zurück. : "Das tut mir leid, alles Gute Harold"


    Auf dem Weg zum Briefkasten realisiert er dass er das mit geschriebenen Worten so nicht beantworten kann und macht sich auf den Weg zu Ihr. 1000 Kilometer zu Fuss vom Süden Englands bis nach Schottland. Ohne jegliche Ausrüstung. ..

    Seine Frau weiss noch nichts davon.


    In der Ehe haben sie sich auseinandergelebt, sie ständig mit putzen beschäftigt, oder dann schreibt sie Briefe an ihren verstorbenen Sohn. Er schafft es gerade noch den Rasen zu mähen und die Zeitung aus dem Briefkasten zu holen.

    Ständig wirft sie ihm vor er habe David seinen Sohn nie geliebt, habe Ihn nicht gerettet als er einmal fast ertrunken wäre.


    Auf dem langen Weg beschäftigen Ihn In Rückblenden sein Verhältnis zu seinem verstorben Sohn, seine schwieige Kindheit, auch wird das Verhältnis zwischen seiner Frau Maureen und Ihm thematisiert.


    Es schliessen sich ihm mit der Zeit einige Personen an die ihn begleiten, die teilhaben wollen an dieser Reise, mittlerweilen wie Harold in den Medien so was wie ein Held unserer Zeit gefeiert.


    Hier hätte ich es gerne gesehen wenn die Autorin etwas mehr aus diesen Begegnungen gemacht hätte. Zu langatmig und unglaubwürdig waren für mich auch die Beschreibungen wie Harold zb. auf den Hauptstrassen läuft (Wer macht so was??) Dazu ohne jegliche Ausrüstung?

    Das fand ich doch sehr befremdlich.

    Auch sind Ihm alle stets gut gesinnt auf dieser Reise obwohl er wohl wie ein Penner daherkommt.

  7. Cover des Buches Zwei an einem Tag (ISBN: 9783036959375)
    David Nicholls

    Zwei an einem Tag

     (3.681)
    Aktuelle Rezension von: my_melody

    Zusammenfassung des Inhalts: 

    Emma und Dexter, zwei eigentlich füreinander bestimmte Menschen, lernen sich mit zwanzig kennen, aber schon am nächsten Tag trennen sich ihre Wege. David Nicholls beschreibt über zwanzig Jahre hinweg jeden 15. Juli im Leben der beiden wie sie sich immer wieder treffen und immer wieder verpassen. 

    Damit ist - bis auf das tragische Ende - eigentlich schon fast alles gesagt. 

    Klar, es gab Stellen die waren lustig oder traurig oder auch berührend aber insgesamt betrauere ich am Ende eigentlich nur die vielen verlorenen Jahre, in denen Emma und Dexter hätten miteinander glücklich sein können, wenn sie mal rechzeitig darüber nachgedacht und darüber geredet hätten, was sie eigentlich wollen. 

    Menschen, die sich in ähnlichen Situationen befinden, könnte und sollte dieses Buch zum Nachdenken darüber anregen, wass sie eigentlich im Leben tun und erreichen wollen, ehe es vorbei ist. 

    Mich persönlich hat das Buch leider nicht begeistert. Ich finde es eher traurig, über so ein vertanes Leben zu lesen.

  8. Cover des Buches Wirst du da sein? (ISBN: 9783492307215)
    Guillaume Musso

    Wirst du da sein?

     (299)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Von außen betrachtet könnte Elliots Leben kaum besser sein. Er ist ein erfolgreicher Arzt der von allen geschätzt wird, hat eine Tochter die er abgöttisch liebt und einen besten Freund, der ihm seit Jahren zuverlässig zur Seite steht. Doch all das ist nur ein schwacher Trost, seit er vor 30 Jahren seine große Liebe verloren hat. Jetzt aber bekommt er die Möglichkeit, alles zu verändern. Nur zu welchem Preis?


    Ich hab von dem Buch vieles erwartet, aber (trotz des Klapptexts) keine Zeitreisen. Deshalb war ich umso überraschter, als Elliot die Möglichkeit erhielt, einige Male in der Zeit zurückzureisen und seinem früheren Ich zu begegnen. Jetzt hat er die Chance, seine damalige Frau zu retten, doch der Preis dafür ist hoch.

    Mir hat es unglaublich gefallen, dass es ein Zeitreisebuch war, das sich tatsächlich damit auseinander gesetzt hat, was für Auswirkungen nur eine kleine Veränderung in der Vergangenheit für die gesamte Zukunft haben könnte und dementsprechend gehandelt wurde. Selbst dann konnte man ja nicht mal alle Folgen absehen.


    Mir hat der Elliot aus der Vergangenheit sehr leidgetan. Er konnte ja gar nicht ahnen, was alles auf ihn zukommen wird und was er alles für Schwierigkeiten durchmachen würde, um das Leben seiner Frau und das seiner Tochter zugleich zu retten. Sich dem entgegenzusetzen, das war mit Sicherheit alles andere als einfach.


    Ein tolles Buch, das mich wirklich sehr berührt hat.

  9. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1) (ISBN: 9783551320117)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)

     (19.193)
    Aktuelle Rezension von: fabian_emilio

    /

  10. Cover des Buches Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr... (ISBN: 9783404608850)
    Per J. Andersson

    Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr...

     (193)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Die Geschichte spielt zu zwei Dritteln im Indien der 1950-er bis 70-er Jahre, geprägt vom menschenverachtenden Kastenwesen. Das letzte Drittel dreht sich dann um Pikay's unwahrscheinliche Reise von Neu-Dehli nach Boras. Mir hat die Zusammensetzung sehr gut gefallen und ich habe sehr viel über Indien gelernt, aber auch, dass es vergleichbare Strukturen im Westen gab/gibt.

  11. Cover des Buches Eine wundersame Weihnachtsreise (ISBN: 9783548287744)
    Corina Bomann

    Eine wundersame Weihnachtsreise

     (254)
    Aktuelle Rezension von: tigerbea

    Anna mag Weihnachten nicht. Ganz besonders aber kann sie das allgegenwärtige Weihnachtslied "Last Christmas" nicht mehr ertragen. Doch ihrem kleinen Bruder zuliebe hat sie sich darauf eingelassen, Weihnachten mit ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihm in Berlin zu feiern. Auf der Fahrt dorthin schläft sie im Zug ein und wird erst wach, als der Zug an der Endstation in Binz auf Rügen steht. Als auch noch ein Schneesturm einsetzt, steckt Anna fest. Verzweifelt versucht sie, nach Berlin zu kommen. Unterwegs erlebt sie die seltsamsten Dinge und begegnet ganz unterschiedlichen Menschen. Da helfen ihr freundliche Schneepflugfahrer, drei unternehmungslustige alte Damen, an der Autobahn gestrandete LKW-Fahrer und sogar die Zollfahndung, um weiterzukommen. Und dann ist da auch noch ein VW-Bus mit einer Gruppe Hippies, die Anna ein Stück mitnehmen. Alle zeigen Anna, daß Weihnachten durchaus etwas besonderes sein kann. Man muß sich nur darauf einlassen.

    Mit ihrem Buch "Eine wundersame Weihnachtsreise" beschreibt Corina Bomann perfekt die stressige Weihnachtszeit, die man leider immer wieder erlebt. Anstatt sich auf eine gemütliche Zeit zu freuen, hasten die Menschen von Geschäft zu Geschäft, um alles perfekt zu gestalten. Diesen Rummel kann man in der Geschichte sehr gut nachempfinden. Auch das nervige Gedudel aus allen Lautsprechern ist einem beim Lesen sofort in den Ohren. Trotzdem möchte man diese Zeit nicht missen. Corina Bomann trifft mit ihrem Buch genau den richtigen Ton, um auf einige Ungerechtigkeiten hinzuweisen. Ob es nun die Ausbeutung von LKW-Fahrern ist oder die Lieblosigkeit in manchen Seniorenheimen - alles kommt zur Sprache. Trotzdem blitzt immer wieder die Freude der Menschen auf das Fest auf.
    Man erlebt in diesem Buch eine moderne Weihnachtsgeschichte, die auch für Leute mit Weihnachtsphobie geeignet ist.

  12. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.082)
    Aktuelle Rezension von: Felis2305

    Ein Reisebericht mit Längen, aber auch ein paar Stellen der Selbsterkenntnis, von Gottfinden und Lektionen über das Wesen Gottes und der Welt.
    Normal wären es nur 1,5 Sterne gewesen weil ich mir von dem spirituellen Anteil mehr (sowohl Tiefe als auch Menge) erwartet hatte, aber da mir Bericht den Wunsch diesen Weg selber mal zu gehen verstärkt hat verdopple ich die Wertung.

  13. Cover des Buches Nachtzug nach Lissabon (ISBN: 9783442746248)
    Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

     (1.367)
    Aktuelle Rezension von: nymphe--

    Wer träumt nicht mal einfach in einen Zug zu steigen und davon zu fahren? Alles aus seinem Leben hinter sich zu lassen?

    Für Raimund Gregorius ist dies nun kein Tagtraum mehr, als er mitten am Schultag das Gymnasium, in dem er als Lehrer für alte Sprachen arbeitete, verließ und nie wieder kam. Nachdem er einer jungen Portugiesin das Leben rettete, stieß er in einer Buchhandlung auf die Veröffentlichungen eines gewissen Amadeu Padro, dessen Aufzeichnungen und Gedanken Gregorius so sehr faszinierten, dass er den Nachtzug nach Lissabon nahm, um den Spuren des Autors zu folgen. 

    Der Sinn des Romans besteht schon in den Aufzeichnungen Padros, der seine Gedanken zu verschiedenen Stationen seines Lebens zu Papier brachte. Er war ein Feind des Kitsch, glaubte nicht an die Liebe, sondern nur an die Loyalität, welches das Einzige wäre, dass annähernd Bestand hätte. Er war kritisch und aufrichtig zu sich selbst, schonungslos aufrichtig, so dass einem der Roman vorkommt wie ein Essay.

    Versteht mich nicht falsch, Essays sind wunderbar und viele Dinge in Nachtzug nach Lissabon haben mich tatsächlich zum Nachdenken angeregt, aber für jemanden, der auf Spannung steht, ist der Roman nichts.

    Zudem hat Nachtzug nach Lissabon für mich einige Probleme. Das erste ist der wesentlichste: Es ist kaum zu übersehen, dass Amadeu Padro der eigentliche Hauptcharakter des Romans ist. Nur kommt er kein einziges Mal vor und wird nur durch die Erinnerung andere oder seine Aufzeichnungen beschrieben. Eigentlich finde ich das Konzept sehr spannend. Doch verhält es sich hier ein wenig mit John Greens Eine wie Alaska und zwar wird hier mal wieder eine Person idealisiert und das Leiden dieser Person. Das geht mir inzwischen ziemlich auf die Nerven.

    Zunächst sieht niemand gut aus, wenn er leidet. Niemand sagt: "Gott, wie ist die Person tiefgründig!" Niemand wird sich wünschen, an ihrer Stelle zu sein, denn Leiden ist - tut mir leid, wenn ich das mal so drastisch sagen muss - nichts erstrebenswertes! Und es ist auch nicht ästhetisch. Ich weiß nicht, woher diese Illusion kommt. Vielleicht liegt es auch daran, dass es oft heißt Künstler würden ihre größten Werke im Schmerz vollbringen. Also wird Leiden für uns zu etwas, dass uns besonders macht, dass uns gut macht und uns Anerkennung bringt.

    Und das tat es auch bei Amadeu Padro. Sein Buch wurde vielleicht kein Bestseller, aber jeder Mensch, den Gregorius im Laufe des Buches traf, hat Amadeu angehimmelt und vergöttert und das wortwörtlich, obwohl er selbst so einsam war Das halte ich auch für problematisch und höchst unrealistisch. 

    Denn in Wahrheit leiden wir alle allein und wir wünschen uns zwar, dass irgendjemand auf uns blickt und uns dafür bewundert, aber das passiert in den wenigsten Fällen und es sollte auch nicht passieren. Man sollte Leute bewundern, die es geschafft haben, glücklich zu sein und sich selbst reflektieren und vergeben können. 

    Keine Person kann so toll sein und meist liegt die Verehrung einer Person nicht besonders an dieser Person, sondern eher an der, die sie verehrt. Menschen sind so, wie wir sie sehen und welche Personen uns was bedeuten, das liegt an uns.

    Hier kommen wir zum zweiten Problem und zwar Gregorius, der eigentliche Hauptcharakter oder zumindest Erzähler des Buches. Doch hier liegt das Problem, denn er ist weder noch. Man erfährt schon etwas über ihn und kann durch gewisse Handlungen auf sein Inneres schließen, doch im Endeffekt ist er nicht wichtig für die Handlung. Er erzählt Padros Geschichte nicht und wenn er mit Personen aus seinen Leben spricht, dann merkt man kaum, dass er anwesend ist und er spricht so gut wie nie. 

    Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum er das alles macht und warum er sein Leben verlässt. Denn seine Ambivalenz habe ich ihm nie ganz abgenommen, so wie sein Fernweh. Seine Handlungen sind mir so melodramatisch beschrieben, als das ich es ernst nehme könnte und für jemanden, der Kitsch hasst, ist der Roman fast zu romantisch. Denn es geht auch alles viel zu einfach. Natürlich hatte Gregorius auch keine Geldprobleme, sodass er wochenlang in verschiedenen Hotels wohnen und quasi von Genf und Lissabon pendeln konnte. Die Sprachbarriere war nie ein Problem. Entweder sprachen alle Französisch oder Gregorius konnte nach einen Kurs Portugiesisch schon ein Gespräch anfangen. Und Padros Texte konnte er natürlich auch einfach wie einen Lateintext übersetzen. 

    Obwohl Gregorius vielleicht kein Paul Varjak ist, gibt es doch eine Sache, die ihn für mich einfach unwichtig und sinnlos erscheinen ist und zwar, dass er nichts am Ende davon mitnimmt. Er verändert sich nicht durch die Gespräche mit den anderen. Das Leben von Padro verändert ihn nicht, außer dass er wahrscheinlich am Ende auch tot krank wird und wahrscheinlich genau so stirbt wie Amadeu Padro. Diese Spannung mit Gregorius "Schwindelanfällen" haben mich nicht gepackt und das offene Ende fand ich auch etwas zu gewollt. 

    Letztendlich führte Gregorius kein anderes Leben nach seinem Aufenthalt in Lissabon. Er kehrt zurück nach Bern und lässt sich dann in eine Klinik einweisen. 

    Ich hätte gern nochmal so einen abschließenden Epilog gehabt, indem erklärt wird, was Gregorius jetzt so macht, nachdem er diese Reise gemacht hat, denn so hatte das Buch am Ende keine Message und nichts, worauf irgendwas hinauslief.

    Und nochmal zum Schluss finde ich es auch sehr merkwürdig, dass das Erlebnis mit der Frau am Anfang, die von Brücke springen wollte und Gregorius diese Telefonnummer auf die Stirn schrieb. Das war nämlich das eigentliche Ereignis, was Gregorius zu seiner Reise bewegt hatte und es kam NIE wieder zur Sprache. Oder wenn nur so am Rande, was ich sehr schade finde. Es wäre cool gewesen, wenn Gregorius sie am Ende vlt nochmal angerufen hätte diese Nummer und vielleicht jemand aus Padros Leben abnahm. Das hätte den Bogen nochmal zurück gespannt. Es hätte auch irgendjemand ran gehen können.

    Erst dachte ich ja auch, Gregorius geht nach Portugal, um diese Frau zu finden, aber was soll's. Ich verstehe dann nur ihren Zweck in der Handlung nicht, denn so hätte man Gregorius auch anders aufs Buch stoßen können.


    Nachtzug nach Lissabon ist keines Falls ein schlechtes Buch, aber meines Erachtens vielleicht ein bisschen überbewertet und es handelt von Dingen, von denen ich mir wünschen würde, dass man auch mal über etwas anderes schreiben könnnte.



  14. Cover des Buches Die Deutschlehrerin (ISBN: 9783426304099)
    Judith W. Taschler

    Die Deutschlehrerin

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Emili

                                                                                         

    Raffiniert und außergewöhnlich fällt mir zu diesem Roman ein. Ich war positiv überrascht von dieser Geschichte. Die ist anders konstruiert, als man es gewohnt ist. Erscheint in der Erzählart etwas experimentell zu sein, ich weiß es nicht besser auszudrücken.


    Diese Geschichte ist wie ein vielseitiges Puzzle, das sich nach und nach zusammenfügt. Es geht um eine Liebesbeziehung und es geht um die Entführung eines Kindes. Außerdem werden noch Vergangenheitsstränge miteingebunden, ausgedachten Geschichten untereinander erzählt und Gegenwart spielt auch noch eine Rolle in einem gesonderten Erzählstrang. Scheint auf den ersten Blick zu viel zu sein, was man auseinander halten muss, aber es fällt dem Leser ganz leicht der Story zu folgen. Alles fließt ineinander und ergibt Sinn.


    Die Autorin verbindet geschickt verschiedene Textarten: E-Mail, Protokolle, Tagebucheinträge. Dieser Wechsel der Perspektiven ergibt eine spannende Lektüre.

    Ich würde den Roman keineswegs unter Krimis einordnen. Es ist ein Roman, eine Erzählung, in der Krimielemente kaum eine Rolle spielen. Dennoch ist es sehr spannend. Anfangs harmlos, doch der Schein trügt. Aufwühlend und überraschend. Von mir gibt es 5 Sterne

    Bei mir hat die Geschichte Spuren hinterlassen.

                            

  15. Cover des Buches Unsere Zeit ist immer (ISBN: 9783328107972)
    Sophie Cousens

    Unsere Zeit ist immer

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Buchmumpf

    📚

    Dieses Buch verbindet Humor, Gefühl, Freundschaft und Hoffnung genau in der richtigen Dosierung und lässt einen zudem noch kurz innehalten und über die Realität nachdenken. Gibt es die selbsterfüllende Prophezeiung oder gar Murphys Gesetz?  Diese Frage muss man sich am Ende dieses Buches stellen. Oder kann man sogar selbst einen Fluch herbei reden. 📚 Für Minnie gibt es einen Fluch, der seit ihrer Geburt über ihr hängt. "So einen Fluch hätte eine Quinn Cooper nicht gehabt." Ein sehr durchdachtes Buch, wunderschön geschrieben mit Witz, Zufall, Romantik,  Hoffnung und mit wundervoller Freundschaft. 🤗📚🤗


  16. Cover des Buches Am Ende des Winters (ISBN: 9783492305112)
    Daniela Sacerdoti

    Am Ende des Winters

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Rockmaniac

    Titel: Am Ende des Winters
    Autorin: Daniela Sacerdoti
    Einband: Print Taschenbuch
    Verlag: Piper Verlag
    ISBN: 978-3-492-30511-2
    Preis (D): 9.99 €
    Seiten: 320
    Leseprobe: http://www.piper.de/buecher/am-ende-des-winters-isbn-978-3-492-30511-2


    Klappentext:

    Nach jedem Winter wird es irgendwann Frühling

    Eilidh Lawson steht an ihrem absoluten Tiefpunkt: Ihre jahrelangen Kinderwunschbehandlungen blieben erfolglos, und ihr Mann hat eine Geliebte. Traurig begibt sie sich in ihr kleines Heimatdorf, um die Wunden heilen zu lassen.

    Jamie versucht, das Beste aus seinem Leben zu machen, seit seine Traumfrau ihn und ihre gemeinsame Tochter verlassen hat, doch es fällt ihm manchmal schwer.

    Beide wissen noch nicht, dass Hilfe meist aus ungeahnten Richtungen kommt – und dass auf jeden Winter irgendwann auch wieder der Frühling folgt …

    Der Überraschungsbestseller aus Schottland!

    Quelle: Piperverlag http://www.piper.de/buecher/am-ende-des-winters-isbn-978-3-492-30511-2

     

    Meine Meinung:

    Warum ich mich sofort für dieses Buch beworben hatte? Ich habe in der Infobox zur Autorin gelesen, dass sie die Urenkelin des italienischen Schriftstellers Carlo Levi ist. Carlo Levi, ist mir natürlich bekannt, denn seine Werke und Biographie haben wir im Italienischen Literatur Kurs ohne Ende durchgekaut, und habe anschließend darüber einen Vortrag bei meiner Maturaarbeit (In Italien) gehalten. Deswegen war es mir sehr wichtig gewesen, ein Werk seiner Urenkelin zu lesen. Aus privaten Gründen, konnte ich allerdings nicht rechtzeitig an der Leserunde teilnehmen und jetzt bin ich überglücklich es endlich gelesen zu haben. Es war ein Traum von Buch. Was für eine herzzerreißende Geschichte, jedoch mit einem Wahnsinns schönen Happy End.

    Das Cover ist ebenfalls wunderschön. Mir gefallen die Blumen, doch am meisten gefällt es mir, dass man im Hintergrund Eilidh und Jamie verschwommen sieht.

    Eilidhs Anfangs Schicksaal ist unendlich traurig und ich finde ihre Reaktion auf all ihre Probleme sehr gut: ihre Abreise nach Glen Avich. Schon die Beschreibung dieses Ortes und der Dorfbewohner, lässt mein Herz erblühen. Einfach Idyllisch. Und dann kommt ja noch die kleine Maisie ins Spiel, die so süß beschrieben wird, dass ich sie hätte knuddeln können. Ich finde es einfach unbeschreiblich schön, wie Eilidh sich um die kleine kümmert. Maisies Mutter Janet war mir in der ganz kurzen Zeit sehr unsympathisch gewesen. Eine wirklich schlechte Mutter. Jamie hat mir in all dem auch wirklich sehr leidgetan. Doch Gott sei Dank zieht ja Eilidh in seiner Nähe und alles ändert sich und zwar für beide.
    Jamie, Elizabeth, Maisie, Peggy und Eilidh sind natürlich meine Lieblings Charakteren. Eilidh Familie ist unerträglich und ich fand es gar nicht toll, wie sie mit Eilidh umgegangen sind. Vor allem ihre Schwester und Mutter, also da bin ich immer aufgesprungen und wollte diese Szenarien auch nicht weiterlesen, weil es mich immer wieder aufgeregt hat.

    Was ich besonders schön fand, waren die Einsätze der Elizabeth, Jamies Mutter. Obwohl sie verstorben war, spielt sie eine sehr große Rolle in dem Buch. Letztes Szenario mit ihr, als sie Jamie als Geist umarmt hat mir wirklich die Sprache verschlagen. Sehr schön.  Überhaupt das ganze Thema über das Leben nach dem Tod war faszinierend schön. Genial war es auch, dass die Kleine Maisie ihre Großmutter noch immer sehen und manchmal sogar hören konnte. Eilidh Unfall und ihre Erfahrungen mit dem Tod, fand ich zwar sehr traurig und doch hat mich auch ihrer außerkörperlichen Erfahrung während des Komas sehr fasziniert.

    Während ich gelesen habe, hatte ich bei Jamies Beschreibung immer den Gerard Butler vor Augen gehabt. Bei Eilidh hatte ich meine eigene Vorstellung gehabt. Genauso wie sie halt beschrieben wurde, dass ich jedoch mit keinem Realen Menschen verglichen habe. Das Gleiche gilt für Maisie und die Anderen.

    Was ich nun mit all dem sagen will ist: Lest dieses Buch und ihr werdet genau wie ich so begeistert sein!!!!! Ich werde es mir auf jeden Fall noch einmal durchlesen. Sehr schön!!!!

     

    Bewertung: 

    ★★★★★ von ★★★★★

     

    Meine verfasste Leserunde zu „Am Ende des Winters“ von Daniela Sacerdoti: http://rockmaniacsbuecherwelt.blogspot.it/2015/10/leserunde-am-ende-des-winters-von.html

     

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  17. Cover des Buches Punktlandung in Sachen Liebe (ISBN: 9783551312570)
    Jennifer E. Smith

    Punktlandung in Sachen Liebe

     (519)
    Aktuelle Rezension von: mala_knkl

    Inhalt:

    "Hadley könnte sich wirklich etwas Schöneres vorstellen, als auf der Hochzeit ihres Vaters Brautjungfer zu spielen. Dass sie dann allerdings ihr Flugzeug verpasst und erst einmal auf dem überfüllten New Yorker Flughafen festsitzt, hat sie dann doch nicht gewollt. Und genauso wenig hatte sie vor, sich ausgerechnet hier unsterblich zu verlieben: in den Jungen mit den verwuschelten Haaren und dem Puderzucker auf dem Hemd, der wie sie nach London muss. Hadley bleibt genau eine Fluglänge Zeit, um sein Herz zu gewinnen."

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da es eine kurze, süße Sommergeschichte ist. Meiner Meinung nach fast etwas zu kurz, den ich hätte gerne mehr von Hadley und Oliver gelesen. 

    Es hat mir viel Spaß gemacht und mich gut unterhalten. Die Geschichte spielt zwar nur an einem Tag, aber trotzdem hat das Buch einen gewissen Tiefgang. Auch die Rückblicke finde ich gut umgesetzt, da es gut abgestimmt wurde. 

    Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick war eine süße Liebesgeschichte, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hatte. 



  18. Cover des Buches Lucian (ISBN: 9783401510248)
    Isabel Abedi

    Lucian

     (1.668)
    Aktuelle Rezension von: Kati1113

    Ich muss gestehen, dass ich das Buch fast abgebrochen hätte. Die ersten knapp 100 Seiten zogen sich leider. Aber dann wurde es immer besser. Die Geschichte ist unglaublich schön.  Man wünscht sich beim lesen, dass es so was wirklich gibt, man nicht alleine ist und immer jemanden bei sich hat. 

    Das Ende hätte vielleicht noch ein paar Sätze mehr vertragen können. Es ist so traurig und herzergreifend schön zugleich. Ich könnte vor Glück und Trauer gleichzeitig weinen. 

    Und obwohl der Anfang sich so in die Länge gezogen hat, bekommt das Buch 5 Sterne von mir. Einfach weil es eine unfassbar tolle Geschichte ist, die einen ganz tief drinnen berührt. 

  19. Cover des Buches Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel (ISBN: 9783832163600)
    Bradley Somer

    Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel

     (96)
    Aktuelle Rezension von: ellas_buecherwelt

    Eigentlich hat mir das Buch und die Umsetzung ganz gut gefallen, nur mit dem Schreibstil wurde ich nicht ganz warm...dennoch kann ich es empfehlen!

  20. Cover des Buches Tage wie diese (ISBN: 9783401602684)
    John Green

    Tage wie diese

     (558)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    In diesem Buch haben drei verschiedene Autoren, drei unterschiedliche Geschichten geschrieben. Alle drei Spielen im Winter, daher ist dies das perfekte Winterbuch. Seit einer Weile gibt es auch den Film zum Buch auf Netflix, obwohl ich euch eher das Buch empfehlen würde, das ist etwas besser, als der Film! Dies ist ein tolles Buch, was euch wunderschöne Weihnachtsgefühle zaubern wird.

    Die erste Geschichte: ,,Der Jubilee-Express‘‘ von Maureen Johnson.

    Jubilee wollte eigentlich das Fest der Liebe zusammen mit ihrer Familie und Noah verbringen, musste dann aber einen Zug nach Florida zu ihrer Großmutter nehmen, da ihre Eltern wegen eine Schlägerei ins Bezirksgefängnis müssen. Alle Flüge wurden wegen dem Schneesturm gestrichen, weshalb ihr nichts anderes übrig bleibt, als den Zug zu nehmen. Jedoch bleibt dann der Zug im hohen Schnee stecken und Rettung wird nicht so schnell kommen…

    Ich persönlich würde sagen, dass dies meine liebste Geschichte von allen dreien ist. Jubilee mochte ich total gerne, sie war ein interessanter und sympathischer Charakter. Die Geschichte hatte eine tolle Entwicklung und ich muss ehrlich sagen, dass ich Noah von Anfang an nicht leiden konnte. Er hat eine seltsame Art an sich, die mir einfach nicht gefallen hat. Der Schreibstil von Maureen Johnson ist sehr einfach und flüssig. Der Lesefluss ist nie gestört und es bleibt immer spannend.

    Die zweite Geschichte: ,,Ein Cheer unglaubliches Weihnachtswunder‘‘ von John Green

    Tobin verbringt mit seinen besten Freundin JP und dem Herzog, der eigentlich ein Mädchen ist, Weihnachten bei ihm zu Hause. Tobins Eltern saßen wegen dem Schneesturm in Boston fest. Sie schauen sich James-Bond-Filme an, als ein Anruf kam. Die drei Freunde sollen sich auf den verschneiten Weg mit dem Spiel ,,Twister‘‘ machen und sie wissen nicht, was sie erwarten wird…

    Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir dieses Buch nur gekauft, weil John Green drauf stand. Ich liebe die Geschichten von John Green, seine Charaktere sind immer einzigartig und individuell. Man kann sie einfach nur lieben. John Greens Geschichten gehen einem einfach ins Herz.

    Die dritte Geschichte: ,,Der Schutzheilige der Schweine‘‘ von Lauren Myracle

    Addie hat sich von Jeb getrennt, weil sie zu viel von ihm verlangte. Er konnte und wollte ihr das auch nicht geben. Sie litt durch die Trennung so sehr, dass sie Jeb eine Mail schrieb, damit er ihnen eine zweite Chance geben würde. Wie wird Jeb sich wohl entscheiden?

    Die dritte Geschichte war einfach zuckersüß. Hier kam das Weihnachtsfeeling sehr klar und deutlich rüber, was mir sehr gut gefallen hat. Die Charaktere wurden super ausgearbeitet und ich mochte beide echt gerne. Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen. 

  21. Cover des Buches Menschen im Hotel (ISBN: 9783462308938)
    Vicki Baum

    Menschen im Hotel

     (114)
    Aktuelle Rezension von: sada65

    Das Cover passt perfekt zum Titel des Buches und zur Geschichte. Die Autorin Vicki Baum erzählt fesselnde die  Geschichte verschiedener Menschen, die sich in 1920 zufällig in einem Berliner Grand Hotel treffen. Eine alternde Ballerina verbringt eine Liebesnacht mit einem etwas zwielichtigen jungen Baron. Für einen Firmenchef geht es um das Geschäft seines Lebens und einer seiner Mitarbeiter möchte todkrank vom Hotel aus das Leben genießen lernen. All diese Menschen suchen nach einem Neuanfang, wenn auch auf ganz unterschiedliche Weise und mit einem unvorhergesehenen Ende. Das Buch hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft werden einfühlsam und spannend charakterisiert. Obwohl das Buch so alt ist und an seiner Frische nichts eingebüßt, ist es so modern, das die Sorgen und Nöte der Menschen jedoch durchaus vergleichbar bleiben. Die Autorin Vicky Baum scheute nicht vor einer sozialkritischen Betrachtung der Gesellschaft zurück. Der Roman ist tiefgründig mit hoher sozialer Kompetenz. Vicki Baum versteht es, die Stimmungen ihrer Protagonisten und die Berliner Atmosphäre der "wilden Zwanziger" authentisch zu vermitteln. 


  22. Cover des Buches Aleph (ISBN: 9783257242423)
    Paulo Coelho

    Aleph

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Karolina_B

    Der spirituelle Roman war sehr spannend, doch leider nicht von Anfang an. 

  23. Cover des Buches Miss you (ISBN: 9783453359352)
    Kate Eberlen

    Miss you

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92

    Das Buch , "Miss you", von Kate Eberlen, handelt von Tess und Gus.

    Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus Gus´s und Tess´s Sichtweise geschrieben.  Das Buch ist in Kapiteln und 5 Teilen unterteilt.

    Tess und Gus begegnen sich in ihrem Leben immer wieder. Alles beginnt 1997. Es gibt jedoch nie den richtigen Moment, dass sich die beiden näher kennenlernen können. Die Handlung endet 2013. Tess kommt 1997 aus dem Urlaub nach Hause und ihre Zukunftsplanung dreht sich um 180 Grad. Auch Gus hat einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften. Wie oft begegnet man den richtigen Menschen, bis alle Faktoren passen und eventuell eine gemeinsame Zeit möglich ist ?

    Mein Fazit:

    Ich fand es sehr interessant das Leben beider Protagonisten zu verfolgen.  Mir hat die Handlung sehr gut gefallen, da ich an Zufälle und Schicksal glaube.  Das Ende war mir leider etwas zu offen. Hier hätte ich mir noch einen Epilog gewünscht.

  24. Cover des Buches Kafka am Strand (ISBN: 9783832178666)
    Haruki Murakami

    Kafka am Strand

     (1.083)
    Aktuelle Rezension von: Claudi_liest

    Murakami versteht es, mit seiner schnörkellosen Sprache eine traurige, tiefgründige, romantische und teilweise auch dramatische Atmosphäre zu schaffen. Die durchgehend außergewöhnlichen Charaktere sind so liebevoll und stimmig gezeichnet, dass man sie einfach gern haben muss. 

    Ich finde die Balance zwischen Traum, Wirklichkeit, übersinnlichen Kräften, Prophezeiungen und philosophischen Gedanken sehr gelungen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. 

    Ein literarisches Meisterwerk, klare Leseempfehlung!

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