Bücher mit dem Tag "bayern"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bayern" gekennzeichnet haben.

1.013 Bücher

  1. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.559)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Der Tod! -> erzählt die Geschichte der 9 jährigen Liesel während den Kriegsjahren in der Nähe von München. Ich habe das Buch kaum aus der Hand gelegt, so rührend die Geschichte und so erbarmungslos real. Absolut grossartig erzählt, unbedingt lesen! Unter anderen Preisen hat Markus Zusak mit diesem Buch den deutschen Jugendliteraturpreis 2009 erhalten.

  2. Cover des Buches Post Mortem - Tränen aus Blut (ISBN: 9783596031429)
    Mark Roderick

    Post Mortem - Tränen aus Blut

     (294)
    Aktuelle Rezension von: _books_lara_

    Können wir bitte noch kurz warten und dieses grandiose Cover feiern? I mean, das sieht doch einfach hammer aus, oder?!

    Okay, da ich das nun wenigstens einmal erwähnt habe, beginne ich einfach mal mit dem Prolog. Der ist nämlich ganz nach meinem Geschmack – mysteriös, spannend, krank, und in diesem Buch auch relativ blutig. Jedenfalls hat der Prolog mein Interesse geweckt und ich war sofort gespannt auf die eigentliche Geschichte. 

    Der Einstieg in diese hat mich dann aber zunächst ein wenig ernüchtert. Es ging tatsächlich anfangs sehr schleppend voran. Woran das liegt, kann ich nur vermuten. Unter anderem tragen die sehr ausführlichen Umgebungsbeschreibungen einen großen Teil der Schuld daran, aber auch ein paar winzige Logikfehler, die zum Glück nicht allzu dramatisch waren – aber trotzdem vorhanden. Zudem bin ich in den ersten Kapiteln nicht so richtig mit Emilia, einer der Protagonist*innen, warm geworden. Ich fand es nervig, wie sie sich sofort an Hauptkommissar Kessler rangemacht hat, obwohl sie ihn gerade mal wie lange kannte? Zwanzig Minuten? 

    Avram Kuyper, den anderen Protagonisten, mochte ich dagegen von Anfang an sehr gerne. Ich mochte sein Auftreten, seine Gedankengänge und sein Handeln, weil es auf mich logisch wirkte und gar nicht mal so unrealistisch, auch wenn ich das schlecht einschätzen kann, weil ich schließlich noch nie Kontakt mit einem echten Profi-Killer hatte. Zum Glück.

    Spätestens ab der Hälfte nimmt die Geschichte dann aber doch noch mal an Fahrt auf. Zwar war es nicht so nervenzerreißend wie ich es mir erhofft hatte, aber trotzdem spannend. Ungefähr zu dem Zeitpunkt wurde mir Emilia dann auch endlich etwas sympathischer, was den Lesefluss auf jeden Fall verbessert hat. 

    Ein weiterer Pluspunkt ist für mich auch, dass die Figuren – und insbesondere Emilia und Avram – sehr tiefgründig behandelt wurden. Ihr Privatleben hat eine für einen Thriller verhältnismäßig große Rolle gespielt, was ich jedoch nicht kritisch sehe, weil ich mich dadurch besser in sie hineinversetzen konnte und weil ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbarer wurden. 

    Der Prolog nimmt zwar in gewissem Maße schon vorweg, wer der Täter ist und was genau mit den Opfern geschieht, aber das war gar nicht so schlimm, weil Avram und Emilia ihren eigenen Spuren gefolgt sind, bis es am Ende, wo sie dann am selben Ziel angekommen sind, zum großen Showdown kommt. Dieser war gespickt mit der richtigen Menge an Dramatik, Brutalität und Action, und ich glaube, dass ich zum Ende hin immer schneller durch die Seiten geflogen bin. 

    Fazit

    Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten habe ich das Lesen von »Post Mortem – Tränen aus Blut« sehr genossen und freue mich schon auf den zweiten Teil der Reihe!

  3. Cover des Buches Unbarmherzig (Ein Gina-Angelucci-Krimi 2) (ISBN: 9783548290973)
    Inge Löhnig

    Unbarmherzig (Ein Gina-Angelucci-Krimi 2)

     (262)
    Aktuelle Rezension von: Simi159

    Wer die Tino Dühnfort Reihe von Inge Löhnig kennt, der kennt auch Gina Angelucci. Sie ermittelte mit Tino zusammen, dann wurden sie ein Paar und Eltern. Jetzt leitet sie die Abteilung für Cold-Cases der Münchner Kripo und hat ihre eigene Reihe…ja auch im deutschen Krimi gibt es Spin-Offs. 

    Unbarmherzig ist der zweite Fall für Gina, die frisch aus der Elternzeit zurück sich um einen Fall in Altbruck kümmern muss. Dort werden in einer Kiesgrube zwei Leichen gefunden, die schon mehrere Jahrzehnte vergraben waren. Eine davon stammt aus dem Baltikum, doch die Intensität bleibt ein Rätsel. Waren es zwei Zwangsarbeiter, die in der ehemaligen Munitionsfabrik dort gearbeitet haben? 

    Gina möchte den Mörder finden und durch die Klärung der Identität für eine, wenn auch späte Totenruhe sorgen. Doch ich allen in Altbruck gefallen die Ermittlungen und vielen Fragen nach der Vergangenheit….


    Fazit: Wie auch schon in der Reihe um Tino Dühnfort, erzählt Inge Löhnig auch in dieser Reihe in einen ruhigen und gelassenen Ton. Eher wie ein friedliches Plätschern baut sich Kapitel für Kapitel Spannung auf. Stück für Stück deckt Gina Angelucci den alten Fall auf und bastelt die einzelnen Teile zusammen. 

    Eingeschobene Rückblicke nehmen die Leser immer wieder mit ins Jahr 1944 und lassen so die Zusammenhänge besser verstehen und sorgen gleichzeitig für Spannung wegen falscher Fährten und überraschender    Wendungen.


    Die Charaktere sind sympathisch und auch in ihrem Handeln authentisch. Wer Gina mag, wird auch die Reihe um Tino Dühnfort mögen. 


    Ich hätte diesen Spinn-Off generell nicht gebraucht, für mich kann auch ein Paar weiter ermitteln…egal, für Unbarmherzig gibt es 


    4 STERNE.

  4. Cover des Buches Der Trakt (ISBN: 9783596512454)
    Arno Strobel

    Der Trakt

     (816)
    Aktuelle Rezension von: FrauMliest

    Inhalt (übernommen):
    'Und wer bist du wirklich?'
    Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall – all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?


    Meine Meinung:
    Arno Strobel packt mich wieder mit seinem Schreibstil!
    Schnelles Tempo, schnörkelloser und fokussierter Schreibstil, kompakte Kapitel - ein Thriller auf den Punkt gebracht!

    Ich mag es, dass Arno Strobel den Leser gleich und ohne viel Tamtam ins Geschehen wirft, das verleiht gleich von Seite 1 an die nötige Spannung.

    Die Protagonisten wirken authentisch, sie sind greifbar und punktgenau ausgearbeitet. Als Leser erhalte ich alle Informationen, die den Charakter rund wirken lassen, nicht mehr und nicht weniger und das trifft es für mein Empfinden ganz genau.
    Die Vielschichtigkeit der Charakter; das Nebulöse - Wer ist gut und wer ist böse? Diese zentrale Frage begleitet mich durch das ganze Buch hindurch bis zum Schluss und trägt diesen Thriller für mich entscheidend mit.

    Die Thematik konnte mich begeistern und auch der Sci-Fi-Anteil hat mich nicht, wie zuerst vermutet, abgeschreckt, da diese Elemente gut verwoben waren.

  5. Cover des Buches Kluftinger (ISBN: 9783550081798)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Kluftinger

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Die Länge ist genau richtig für mich, die Sprache finde ich sehr gut gewählt und genau die richtige Lesegeschwinigkeit. Alles in allem ein hervorragender Krimi. Eben ein “Kluftinger“,wer kann schon sein eigenes Grab- und Grabkreuz begutachten. Mehr sei nicht verraten. Prädikat: lesenswert.

  6. Cover des Buches Herzfaden (ISBN: 9783462052565)
    Thomas Hettche

    Herzfaden

     (126)
    Aktuelle Rezension von: ysmn

    Ein Mädchen besucht seinen Vater am Wochenende in Augsburg. Bei einem Besuch in der Augsburger Puppenkiste entdeckt sie eine Tür und findet sich plötzlich in einem Raum mit lauter Marionetten wieder, die zum Leben erwachen. Als inmitten der Puppen auch noch Hatü, oder Hannelore, die Tochter des Begründers Walter Oehmichen auftaucht, vermischen sich Zeit und Raum. Gegenwart und Vergangenheit treffen aufeinander, werden lebendig und zusammen mit dem kleinen Mädchen wird der Leser in die Zeit der Gründung des bekanntesten deutschen Marionettentheaters entführt.

    Die Augsburger Puppenkiste wird während des Zweiten Weltkriegs ins Leben gerufen, inmitten von Zensur, Luftangriffen, Tod und Grauen. Die Familie Oehmichen glaubt an die Bedeutung der Kultur und des Theaters, ist regelrecht beseelt von ihr, spielt erst im eigenen Wohnzimmer und lässt sich auch durch den Verlust und die Zerstörung von Material und Spielstätte nicht unterkriegen oder aufhalten.

    Thomas Hettche hat mit “Herzfaden” ein Stück deutscher Theater- und Kulturgeschichte zum Leben erweckt. Der Roman ist eine Hommage an die Kunst des Puppenspielens, eine Hommage auch an all jene Menschen, die gegen widrige Umstände kämpfen, um Kultur zu ermöglichen und um die Vielfalt der Kultur zu bewahren. Der Roman geht zurück bis an die Anfänge und ermöglicht so einen Blick in die Geschichte des Erfolgstheaters, das die meisten Leser wohl hauptsächlich mit den Fernsehausstrahlungen in Verbindung bringen.

    Der Roman ist ein großes Vergnügen, ist lehrreich und unterhaltend zugleich. Er entwickelt einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann.
    Erschienen ist das Buch nun bei btb im Taschenbuchformat und all diejenigen Leser, die es noch nicht im Regal stehen haben, sollten endlich dazu greifen. Es lohnt sich!

  7. Cover des Buches Finstermoos - Aller Frevel Anfang (ISBN: 9783785577486)
    Janet Clark

    Finstermoos - Aller Frevel Anfang

     (174)
    Aktuelle Rezension von: sjule
    Vorweg mich stört schonmal eins: Es ist eine Reihe von 4 Büchern a um die 230 Seiten a 9,95 € . Das scheint mir eine reine Geldmache zu sein, denn man hätte die gesamte Geschichte auch in ein bis zwei Büchern und eventuell etwas komprimierter bringen können. 

    Wir lesen zwei Zeitstränge in Finstermoos. Zum einen den, in dem Mascha aus Berlin mit ihrer Mutter in das hinterwäldlerische Dorf Finstermoos kommt, in dem gerade ein Babyleiche in der Baugrube von Valentins Vater gefunden wurde. Seine Freunde Luzi und Basti begleiten ihn und erleben einige Abenteuer. 
    Das ganze Dorf scheint Dreck am Stecken zu haben.
    Zum anderen sitzen Basti, sein Bruder und Valentin in einem Bunker fest und versuchen rauszukommen. Doch wie sind sie darein gekommen. Und wo sind Mascha und Luzie. 

    Gerade zu Beginn hat man viele Fragezeichen. Nicht weil die Story das hergibt, sondern weil man mit Personen und Verhältnissen nur so zugeschmissen wird und man einfach immer wieder durcheinander kommt. Ich habe mehr als die Hälfte des Buches gebraucht um alles zu sortieren. 

    Die Irrungen und Wirrungen sind dann zwar interessant und Janet Clark schafft es auch ein paar spannende Szenen einzubauen, doch endet das Buch gerade als es Fahrt auf nimmt sehr abrupt nach 225 Seiten.
  8. Cover des Buches Abgründig (ISBN: 9783785578643)
    Arno Strobel

    Abgründig

     (204)
    Aktuelle Rezension von: _books_lara_

    Die Gestaltung

    Das Cover passt ganz gut zur Geschichte, ist aber eigentlich nicht so mein Fall. Ich bin einfach kein Fan von dem Gesamteindruck, und jeder hat ja auch schließlich einen eigenen Geschmack.

    Die Kapitelüberschriften sind unglaublich fett und groß geschrieben, was ein bisschen gestört hat. Ich persönlich mag es lieber, wenn dort ein wenig Einfallsreichtum gezeigt wird, anstatt einfach eine Blockschrift und Großbuchstaben zu verwenden.


    Der Erzählstil

    „Abgründig“ war das erste Buch, das ich von Arno Strobel gelesen habe, und vorerst vermutlich auch das letzte. Als ich die ersten zwei Kapitel gelesen habe, war die Motivation zu lesen schon am Ende. Der Schreibstil wirkte einfach langweilig und viel zu einfach auf mich, es gab nichts Besonderes daran und ich hatte das Gefühl, die Geschichte hätte auch von einem Grundschüler geschrieben worden sein, der perfekte Rechtschreibung Grammatik beherrscht. 

    Aus diesem Grund habe ich einige Tage lang gar nichts in dem Buch gelesen, was meine gesamte Lesemotivation sehr runtergezogen hat. In den letzten beiden Tagen hab ich mich dann aber aufgerafft und mir eingeredet, dass dies nicht das erste Buch sein soll, das ich abbreche, weshalb ich abends viel gelesen habe und auch recht schnell vorangekommen bin. Trotzdem gab es einige sehr schleppende Stellen im Buch, gerade in der Mitte, da sich alles immer wieder um die eigene Achse gedreht hat. Es gab kaum neue Entwicklungen, die irgendwie Spannung hätten hervorrufen können, weshalb ich mich irgendwann nur noch gelangweilt habe. Vieles hat sich wiederholt, auch von den verwendeten Wörtern her, wodurch es auch wenig Abwechslung gab.


    Die Handlung

    Ich habe ja eben schon ein bisschen was zur Handlung geschrieben, aber jetzt möchte ich noch ein bisschen was hinzufügen.

    Zuerst einmal war die ganze Geschichte rund um die 10 Jugendlichen aus dem Bergcamp sehr klischeehaft und mit Vorurteilen behaftet. Dazu aber gleich bei den Charakteren mehr. Die Entwicklungen waren alle sehr vorhersehbar für mich. Vielleicht habe ich schon zu viele Thriller gelesen, aber dieser hat wirklich alle Klischees erfüllt, die es so geben kann. Da fängt es schon mit der Idee an, dass die Gruppe in einer einsamen Hütte auf einem Berg eingeschneit wird und einer von ihnen verschwindet.

    Sobald die Jugendlichen es auf die Hütte geschafft hatten, drehte sich alles nur noch im Kreis. Ein paar haben ein bisschen über sich selbst ausgepackt, und dann gab es immer eine Diskussion, daraufhin eine Versöhnung, dann eine Prügelei und dann wieder eine Diskussion. Ein bisschen mehr Abwechslung hätte dem Buch nicht schaden können, zumal auch Tims Gedankengänge viel zu oft wiederholt wurden und dann auch noch in fast demselben Wortlaut.

    Wie für viele Jugendthriller typisch hatte das Buch keine Gewaltszenen, aber auch so würde ich es nicht als Thriller bezeichnen, sondern vielmehr als Abenteuergeschichte. Ein großer Nachteil war außerdem der Prolog in dem Buch. Dieser hat meiner Meinung nach zwar neugierig gemacht, aber trotzdem auch schon zu viel verraten. Ich hätte mich gerne mehr überraschen lassen.  


    Die Charaktere

    Hier gab es ein bisschen mehr Abwechslung als in der Handlung. Jeder Charakter hatte eigene Dinge, mit denen er zu kämpfen hatte, aber trotzdem war keiner von ihnen wirklich tiefgründig gestaltet. Man erfährt eigentlich nichts über sie, als das, was für die Geschichte wirklich von Belang ist. Besonders über Lena, Jenny, Janik, Julia und Sebastian hat man sehr wenig erfahren. Gut, bei Tim, Ralf, Lucas und Denis gab es ein paar Dinge, die überrascht haben, aber auch nicht sonderlich schwer zu erkennen waren. Es war auf jeden Fall sehr schnell erkennbar, welcher Charakter welcher stereotypen Schublade zuzuordnen ist, bspw. „der Streber“, „der Angeber“, „der Aggressive“, „der Eifersüchtige“, „der Psycho“, etc. 

    Zudem waren einige Handlungen einfach nicht authentisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand aus meiner Altersgruppe an meiner Schule auf die Idee käme, jemanden einfach nur in eine stinkende, mit Mäusekot vollgestopfte Kammer zu sperren, und das auch noch über Nacht, weil er eventuell etwas getan haben könnte. Das ist einfach nur ekelerregend und ab da war mir keiner der Charaktere mehr sympathisch, weil ich dieses Verhalten niemals verzeihen könnte.


    Fazit

    „Abgründig“ hat mich sehr enttäuscht. Zwar kann ich nicht sagen, dass das ganze Buch langweilig war, aber Spannung hat sich auch keine aufgebaut. Aus diesem Grund kann ich das Buch einfach nicht empfehlen.

  9. Cover des Buches Tante Poldi und die Früchte des Herrn (ISBN: 9783431039481)
    Mario Giordano

    Tante Poldi und die Früchte des Herrn

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Andrea-Karminrot


    ...ist ein Unikum. Ü 60, mit ihrer Perücke und ihrer auffälligen Vespa, ist sie in ihrem Heimatort Catania gut bekannt. Sie lässt nichts nbrennen. Sei es, dass da noch ein Flascherl Wein offen herumsteht oder ein schicker Kerl, mit besonders kräftigen Unterarmen, ihren Weg kreuzt. Erst vor kurzem hat sie, zusammen mit ihrem Liebhaber dem Commissario Montana, einen Mord aufgeklärt. Tante Poldi ist Mordsüchtig! Als dann der Hund der Freundin „ermordet“ wird, macht sich Poldi an die Ermittlungen. Dabei trifft sie auf den Winzer Avola. Der Mann ist so attraktiv, dass sie sich am Morgen in seinem Bett wiederfindet, zusammen mit einem ordentlichen Kater. Am Ende steckt Poldi mitten in einem echten Mordfall, der an der Wahrsagerin Guiliana. Die lag nämlich tod zwischen den Rebstöcken des schönen Winzers mit dem Poldi die Nacht verbracht hatte.

    Der Neffe...

    ...erzählt die Geschichte mit viel Wortwitz. Er berichtet, wie sich Poldi auf die Suche nach dem Mörder macht und wie sie sich aus den Verdächtigungen des Commissarios herauswindet, (immerhin ist der etwas eifersüchtig). Dabei weiß sie nicht einmal mehr, was in der Nacht tatsächlich geschah. Tante Poldi erzählt ihrem Neffen gerne, mit viel Stolz und einigen Flunkereien (er muss halt auch nicht alles wissen), wie sie die Verbrecher zur Strecke bringt. Auf diese Art begleiten wir die Tante bei ihren Ermittlungen. Manches mal, musste ich schon sehr schmunzeln. Poldi ist schon sehr witzig.

    Der Autor

    Mario Giordano, schreibt Romane, Dreh- und Jugendbücher. Tante Poldi gehört zu einer Serie und es sind einige Bücher in dieser Reihe entstanden. Vielleicht habe ich auch schon den einen oder anderen Tatort von ihm gesehen.

    Aus einem Interview (Donaukurier)

    Mario Giordano: „Man sucht als Autor natürlich genau nach solchen Figuren mit Ecken und Kanten. Nichts ist langweiliger als allzu stromlinienförmige Protagonisten. Im Falle der Poldi war es so: Ich hatte so eine Tante. Die hieß Poldi und wanderte mit 60 Jahren nach Sizilien aus, um sich - wie wir alle dachten - totzusaufen. Das hat sie auch geschafft. Sie war eine glamouröse, beeindruckende Persönlichkeit. Wir haben sie alle geliebt. Eigentlich hatte ich gar nicht so viel Kontakt zu ihr, aber als ich dann über diesen Stoff nachdachte - ich wollte immer über Sizilien schreiben, wusste aber nicht, wie ich anfangen sollte -, fiel mir die Poldi ein. Mit ihr könnte so ein heiterer Krimi funktionieren, dachte ich. Natürlich habe ich die Poldi nach meiner Fantasie gestaltet. Aber die Perücke gab es tatsächlich.“


  10. Cover des Buches Hummeldumm (ISBN: 9783596512379)
    Tommy Jaud

    Hummeldumm

     (1.465)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Man erwarte jetzt bitte kein Meisterwerk, aber wer kein Problem mit - der Komik zuliebe - überzeichneten Figuren hat, wird hier Spaß haben. Es schaffen nicht viele Autoren, dass ich die Protagonisten wirklich detailliert vor mir sehe, aber hier hat es funktioniert und ich konnte sie, dank der dialektalen Schreibweise, auch hören. Manchmal hasst man sie, manchmal liebt man sie und ich war zwei Tage lang voll dabei. Es ist typisch für den Autor und ich fand es besser als Vollidiot. 

    Lasst euch drauf ein und dann habt ihr auch Spaß, abtauchen und mitgehen. 

  11. Cover des Buches Finstermoos - Am schmalen Grat (ISBN: 9783785577493)
    Janet Clark

    Finstermoos - Am schmalen Grat

     (120)
    Aktuelle Rezension von: -Coco-

    Meinung:

    Band zwei schließt nahtlos an seinem Vorgänger an, und man findet sich schnell wieder zurecht. Unsere Protagonisten in diesem Band sind, wie auch im vorherigen, Basti, Valentin, Luzie, Mascha und wie vorhergesehene rückt auch Nic in diesen Bund.

    Diese versuchen nun herauszufinden was mit Maschas Mutter passiert ist, weshalb sie sich auf die Suche nach dieser machen. Bei der Suche kommen sie nicht nur Geheimnissen nahe, stellen Vermutungen darüber auf, was im Dorf eigentlich passiert oder was hier früher passierte, sondern werden auch noch von einem Mysteriösen „Typen“ verfolgt, der sie umbringen will. 

    Anscheinend ist alles etwas kompliziert und miteinander verknüpft. Alle Streitereien der Väter von Luzie und Basti und auch die Probleme die man mit Valentins Familie hat, alles hat anscheinend einen Ursprung, der schon viel früher begann. Wobei auch die Familie von Mascha darin verwickelt ist. Wie??? Keine Ahnung.

    Die Geschichte wird spannend aus den verschiedensten Sichten erzählt, und immer, wenn man denkt man hat einen Hinweis oder hat ein Geheimnis gelüftet, kommen widere welche dazu und man steht am Anfang. Wie auch im vorherigen Band werden Sequenzen aus der nahen Zukunft dazwischen gespielt, wobei diese hier von Nic geschildert werden.

    Die Figuren sind sympathisch, unterschiedlich und ihre Freundschaft hält sie zusammen, obwohl auch immer wieder Krisen, durch Geheimnisse etc. entstehen, ziehen sie trotzdem an einem Strang und versuchen gemeinsam den Geheimnissen von Finstermoos auf die Spruen zu gehen.

     

    Fazit:

    Eine gelungene Fortsetzung, die nicht nur nahtlos an Band 1 anschließt, sondern auch spannend weitergeht und einen fesselt!!!


  12. Cover des Buches Grenzfall - Ihr Schrei in der Nacht (ISBN: 9783596705467)
    Anna Schneider

    Grenzfall - Ihr Schrei in der Nacht

     (106)
    Aktuelle Rezension von: ChrisHo

    Ein neuer Grenzfall, verschiedene entführte Menschen, zwei unabhängig voneinander Ermittelnde, Alexa Jahn in Oberbayern, Bernhard Krammer in Innsbruck. Ein für mich packender Krimi, bei dem man sich gefragt hat: Wie gehören die verschiedenen Fälle die in Deutschland und Österreich bearbeitet werden zusammen, wer steckt dahinter und ein Wettlauf gegen die Zeit, um auf die Lösung zu kommen, wer hinter den Verbrechen des aktuellen Grenzfall steckt. Neben dem Fall wird auch die persönliche Geschichte der beiden Ermittelnden weitererzählt, wodurch man sich besser in die beiden hineinversetzen kann, da man beide mehr und mehr kennenlernt.

    Alles in allem ein bis zur letzten Seite spannender Krimi, der in einer der schönsten Regionen Deutschlands spielt.


  13. Cover des Buches Das verlorene Dorf (ISBN: 9783442479771)
    Stefanie Kasper

    Das verlorene Dorf

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Was, wenn es geradezu göttlicher Wille ist, eine so teuflische Gestalt aus unserer Mitte zu entfernen – aus den Reihen unschuldiger Kinder?«

     

    Das Einzige, was die junge Waise Rosalie verbrochen hat, ist, dass sie als Albino geboren wurde, doch 1844 konnten in einer ländlichen Gegend weiße Haut und rote Augen noch ausreichen, um zu einem ewigen Außenseiter zu werden. Doch dann lernt Rosalie Romar kennen, der ebenfalls von allen anderen gemieden wird. Ihn stört ihr Aussehen überhaupt nicht und als er um Rosalie wirbt, nimmt sie seinen Antrag überglücklich an und folgt ihm in sein Dorf, das völlig isoliert tief im Wald liegt. Die Dorfgemeinschaft nimmt sie freundlich auf, Rosalie wähnt sich am Ziel all ihrer Träume. Die sich jedoch schon bald in Alpträume verwandeln, denn hinter der Fassade scheint etwas ganz und gar nicht in Ordnung zu sein. Da wird das neugeborene Kind der Nachbarin, das sie deutlich weinen hörte, am Folgetag als Totgeburt bezeichnet, ein anderer Nachbar begeht Selbstmord und eine junge Frau stirbt unter mysteriösen Umständen. Rosalie beginnt, Fragen zu stellen und kommt zu schockierenden Erkenntnissen…

     

    Bücher dieser Art lese ich eher selten, ich brauchte daher auch eine Weile, um überhaupt richtig reinzukommen. Und ganz ehrlich: Als Rosalie begann, Romar anzuschmachten, war ich kurz davor, das Buch abzubrechen. Für das Durchhalten wurde ich aber belohnt, denn rund um das geheimnisvolle Dorf schwebte eine Atmosphäre, die ich sofort als gruselig empfand und die dann immer bedrohlicher wurde. Das Buch entwickelte einen Sog, der mich fesselte und bis zum Ende nicht mehr losließ. Immer wieder rief ich mir Rosalies Perspektivlosigkeit vor Augen, ihre fehlenden Alternativen. Das war schlicht beängstigend. Den Schluss empfand ich dann noch mal als richtig schaurig – wirklich gelungen!

     

    Sehr interessant fand ich auch einen kurzen Bericht samt Fotos im Anhang. Die Autorin ließ sich von einer Legende im Allgäu inspirieren und fand, als sie ihr nachforschte, die Reste eines Dorfs, das bis 1845 tief im Sachsenrieder Forst stand. Natürlich ist die Geschichte hier fiktiv. Aber andererseits… wer weiß das schon?

     

    Fazit: Das Durchhalten hat sich gelohnt. Nach Anlaufschwierigkeiten fesselte mich das Buch mit seiner ganz speziellen gruseligen Atmosphäre.

  14. Cover des Buches Rehragout-Rendezvous (ISBN: 9783423262736)
    Rita Falk

    Rehragout-Rendezvous

     (88)
    Aktuelle Rezension von: FrancisK

    Ein neuer Eberhofer in meiner Sammlung!

    Aber leider war ich vom 11 Band nicht so begeistert - ganz klar, ich liebe den Schreibstil von Rita Falk und die bayrischen Dialoge zwischen Franz, seiner Familie und seinen Freunden aber in diesem Fall ging mir alles irgendwie zu schnell und vor allem die Lösung des Mordes kam mir so einfach vor - zumindest ging sie Franz so einfach von der Hand, normalerweise steht er vor vielen Problemen und die suche nach der Lösung scheint schwieriger und oft unerreichbar!? 

    Aber ganz egal , ich liebe diese Reihe um Franz Eberhofer und werde auch jeden neuen Fall von ihm lesen!

    Liebe Grüße

    Francis

  15. Cover des Buches Funkenmord (Kluftinger-Krimis 11) (ISBN: 9783550081804)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Funkenmord (Kluftinger-Krimis 11)

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Funkenmord" ist der elfte Band der Kluftinger-Reihe von Volker Klüpfel  und Michael Kobr. Vor über dreißig Jahren wurde eine junge Lehrerin am Funkensonntag an ein Kreuz gefesselt und verbrannt. Der damals noch junge Kommissar Kluftinger hatte ihren Geliebten als Täter überführt. Doch dies war ein Ermittlungsfehler. Kluftinger gab diesem vor dessen Tod das Versprechen, den wahren Mörder zu stellen. Und so nimmt der Kommissar die Ermittlungen in diesem alten Fall wieder auf. Dieser neue Fall schließt direkt nach den Ereignissen des zehnten Bandes an, in dem Kluftinger nur knapp mit dem Leben davonkam. Aber die Geschehnisse werfen noch immer ihre Schatten über die Kripo Kempten. Trauer um den Verlust des Kollegen Strobl, aber auch Kluftingers Ehefrau Erika ist in der Angst um ihren "Butzele" in ein psychisches Loch gefallen. In gewohnter Manier lässt das Autorenduo den kauzigen Kommissar wieder in diverse bereitstehende Fettnäpfchen treten. Obwohl dies immer wieder für den ein oder anderen Lacher sorgt, muss ich aber gestehen dass so langsam aus der Reihe ein wenig die Luft rausgeht. Die Figuren rund um den Kluftinger in Altusried sind dem Kenner der Reihe wohlbekannt, aber sie entwickeln sich mittlerweile nicht mehr weiter. Zwar kommt die junge Ermittlerin Lucy Beer neu in das Team, aber sie wirkt in der Allgäuer Runde eher wie ein Fremdkörper. Und so erlebt man als langjähriger Leser dieser Reihe ein Wechselband der Gefühle. Teils witzige Komponenten, teils gewohntes Terrain, aber halt vieles bekanntes. Und zudem mangelt es diesem Band auch an Spannung bzgl. des Kriminalfalles. Ich mag diese Reihe um den Allgäuer Kommissar immer noch gern, aber vielleicht wäre es für ihn langsam Zeit in Pension zu gehen. "Funkenmord" ist solide, kann aber nicht an frühere Höhenflüge der Reihe anknüpfen.

  16. Cover des Buches Ende in Sicht (ISBN: 9783423282918)
    Ronja von Rönne

    Ende in Sicht

     (96)
    Aktuelle Rezension von: lilli1906

    In diesem Buch von Ronja Rönne geht es um 2 sehr unterschiedliche Frauen, die beide den Wunsch haben zu sterben. Da ist zum einen die 70 jährige Hella, die sich mit ihrem Auto auf den Weg in die Schweiz macht, um dort Sterbehilfe zu bekommen und zum anderen die 15 jährige Juli, die unter Depressionen leidet, von der Brücke springt und Hella aufs Auto fällt. Daraufhin steigt sie in deren Auto und eine Art Roadtrip beginnt...


    Ich leide selbst unter Depressionen und war daher sehr gespannt auf dieses Buch, weil ich mir erhofft hatte, darin eine Geschichte zu finden, die Betroffene ernst nimmt und nicht Betroffenen ein paar Einblicke in diese Krankheit geben kann. Aber ich wurde total enttäuscht!


    Mir hat dieses Buch überhaupt nicht gefallen! Ich finde es nicht humorvoll und mitfühlend, sondern übergriffig, flapsig geschrieben und wenig wertschätzend.


    Mir ist das ganze Buch über nicht wirklich klar geworden, was die beiden Frauen eigentlich dazu bringt, sterben zu wollen. Mir fehlen Gespräche zwischen den beiden mit Tiefgang, mit Emotionen. Dadurch blieben beide Frauen oberflächlich und schlicht und ergreifend unsympathisch. Besonders Juli, die immer wieder auf fremde Menschen beleidigend und abwertend reagiert.

    Das Ende des Buches finde ich absolut unpassend - und außerdem habe ich mich oft gefragt, ob die Autorin nicht an Betroffene wirklich schlechte Signale sendet, indem sie z.B. betont, dass Juli zwar eine Therapie gemacht hat, diese ihr aber überhaupt nicht helfen konnte.


    Im Endeffekt war das Buch ein langweiliger Roadtrip mit unauthentischen und oberflächlichen Protagonisten, das in meinen Augen weder genug auf das Thema Depression noch auf das Thema Sterbehilfe eingeht. Für mich sehr enttäuschend!

  17. Cover des Buches Moorfeuer (ISBN: 9783734102127)
    Nicole Neubauer

    Moorfeuer

     (92)
    Aktuelle Rezension von: miissbuch

    INFOS ZUM BUCH

    Titel: Moorfeuer
    Autor: Nicole Neubauer
    Seiten: 416
    Verlag: Blanvalet
    Handlungsort: München, Erding (Bayern) [Deutschland]
    ISBN: 978-3-7341-0212-7 € 9,99 [D] Taschenbuch
    Erstveröffentlichung: 18. Januar 2016


    Infos zum Autor

    „Nicole Neubauer ist 1972 in Ingolstadt geboren und studierte englische Literaturwissenschaft und Jura in München und London. Nach zehn Jahren in einer Wirtschaftskanzlei arbeitet sie freiberuflich als Autorin, Rechtsanwältin und Lektorin. Sie ist Mitglied der »Mörderischen Schwestern e.V.« und der »Autorinnenvereinigung e.V.«. Nach »Kellerkind« ist »Moorfeuer« der zweite Roman um Hauptkommissar Waechter und sein Team.Nicole Neubauer lebt mit ihrer Familie in München im Herzen Schwabings.“ (Quelle)

    Rezension

    Es ist doch schon etwas länger her, dass ich den 1. Teil dieser Reihe gelesen habe. Sonst stört mich das immer sehr selten. Hier ist es mir aber manchmal etwas schwer gefallen, aber dazu später mehr. Generell würde ich es aber auch empfehlen diese Reihe auf jeden Fall chronologisch zu lesen. 

    Eva Nells Leiche wird auf einem Scheiterhaufen gefunden. Keiner kann sich vorstellen, wer die alte Dame umgebracht haben soll. Alle Spuren führen zu dem Bauernhof auf dem ihre Tochter mit deren Familie lebt. Sophie die Enkelin von Eva Nell sieht den Geist eines kleinen Mädchens. Die Kommissare Michael Waechter und Hannes Brandes sind so in die Vermittlungen vertieft, dass diese Auswirkungen auf ihr Privatleben haben. Doch wirklich voran schreiten die Ermittlungen nicht.

    Die Farben des Covers finde ich zum Titel Moorfeuer sehr passend. Auch der Titel im Allgemeinen passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Das Cover selbst finde ich nicht unbedingt passend, hier hätte ich mir auch gut das Foto eines Scheiterhaufens oder eines Feuers vorstellen können. Allerdings finde ich auch, dass das Cover trotzdem sehr ansprechend und düster genug für einen Krimi ist.

    Der Einstieg ins Buch war wirklich gruselig. So gruselig, sodass ich erst überlegt hatte das Buch erstmal wieder zur Seite zu legen und abzubrechen. Dann dachte ich aber „Das ist nur ein Krimi, so schlimm kann’s gar nicht sein“ – wars auch nicht. Dieses Buch war wirklich nett, viel mehr aber auch nicht. Den Einstieg fand ich tatsächlich generell am spannendsten, danach flachte die Spannung recht stark ab. Dies kann aber auch vor allem damit zusammen hängen, dass mir die Unterschiedlichkeit der Ermittler nicht immer klar war. Ich habe die beiden Charaktere oft verwechselt und somit auch ihr Privatleben, welches in diesem Buch bei beiden eine große Rolle gespielt hat. Auch die anderen Charaktere waren von mir und meiner Identifikation mit ihnen recht weit entfernt. Dies lag vor allem daran, dass die Namen gar nicht von allen bekannt waren. Die richtigen Namen von „Der Chefin“ und „Der Hüter des Schweigens“ wurden in diesem Buch gar nicht erwähnt, somit wären hier die Informationen aus dem vorherigen Buch wichtig gewesen – dafür war es für mich einfach zu lange her. 

    Die Story war gut, aber nicht herausragend. Die Handlung und vor allem die Ermittlungen der Polizei plätscherten so vor sich hin. Die eigenen Ermittlungen von Hannes Brandl und die Handlungen im Privatleben der Ermittler waren definitiv das spannendste am gesamten Buch. Schade fand ich, dass das Ende dann doch recht abrupt kam und die Aufklärung dann erst später erklärt wurde. 

    Ich fand das Buch zwischenzeitlich wirklich unspektakulär, aber es war ein gutes Buch, welches sich recht flüssig lesen ließ. Von mir gibt es 4 Blutstropfen und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Teile.

  18. Cover des Buches Ein mögliches Leben (ISBN: 9783550081859)
    Hannes Köhler

    Ein mögliches Leben

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Simi159

    Martins Großvater Franz hat einen letzten großen Wunsch. Er will eine letzte Reise machen, an den Ort, den er seit 1944 nicht mehr gesehen hat. Es ist ein verlassener Ort in Texas, Amerika, in dem Franz Kriegsgefangener war.

    Martin, der Enkel, hat keine enge Bindung an Franz, kennt ihn nur aus den Erzählungen seiner Mutter, doch er läßt sich auf die Reise ein. 

    Stück für Stück nähern sich Enkel & Großvater an. Auch weil Martin begreift, wie es für Franz in  der Fremde als Kriegsgefangener gewesen sein muss und warum er wieder zu Hause in Deutschland so schweigsam und gefühlskalt gegenüber seiner Frau und Martins Mutter war.


    Als Leser ist man gefordert, den ersten Teil durchzuhalten, denn es braucht etwas bis sich der Sog dieser Geschichte entwickelt, bis man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Es ist spannend wie auch berührend, selbst wenn man weiß, dass Franz überlebt. 

    Hannes Köhler wird die Geschichte vieler Familien hier aufgeschrieben haben, auch wenn unsere Großväter nicht in den USA in Gefangenschaft waren, so waren sie doch vom Krieg gezeichnet und ebenso schweigsam und abweisend wie Franz. Viele fehlten wohl die Worte, das erlebte, das Grauen zu teilen. Nur selten blitzten diese Dinge bei meinen Großeltern auf. Doch nach der Lektüre dieses Buches habe ich das Gefühl sie ein bisschen besser zu verstehen, auch wenn ich nicht mehr fragen kann….



    4 STERNE

  19. Cover des Buches Prost, auf die Wirtin (ISBN: 9782496703467)
    Friedrich Kalpenstein

    Prost, auf die Wirtin

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Gelinde

    Prost auf die Wirtin, von Friedrich Kalpenstein

     

    Cover:

    Passend zum Provinzkrimi.

     

    Inhalt und meine Meinung:

    Hauptkommissar Tischler, soeben aus München in die Chiemgauer Alpen ins ländliche Brunngries gezogen, ist noch nicht richtig angekommen, und schon liegt eine Leiche im Wald. – Zefix immer wenn es am ungünstigsten ist….

     

    Dies ist der Auftakt zu einer neuen Reihe von Provinzkrimis mit Kommissar Tischler.

    Dieser löst souverän den Fall, am Schluss geht es dann sogar zack zack, Schlag auf Schlag und sogar mit einem astreinen Geständnis (fast schon zu einfach).

     

    Und mit den blauen Kranichen, und er Vergangenheit von Tischler (Internat als Jugendlicher) wird ein großes Geheimnis und auch ein fieser Chliffhänger produziert (was ich gar nicht gerne mag).

     

    Kommissar Tischler ist sehr menschlich, mit individuellen Eigenheiten, einigen Geheimnissen um seine Person, und  dabei ein sehr humaner Chef und Kollege.

     

    Der Krimi ist plausibel und nachvollziehbar. Hebt sich aber nicht weiter von der Vielzahl der bekannten Provinzkrimis ab.

     

    Der  Scheibstil ist flüssig und eine gute Mischung aus Haupterzählung und Nebenschauplätzen.

     

     

    Mein Fazit:

    Ein Provinzkrimi der mit all seinen Eigenheiten, der in Bayern spielt.

    Von mir 3,5 ‚Sterne die ich gerne auf 4 aufrunde. 

     

  20. Cover des Buches Tante Poldi und die sizilianischen Löwen (ISBN: 9783404174140)
    Mario Giordano

    Tante Poldi und die sizilianischen Löwen

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Buchwuermer

    Tante Poldi, 60 Jahre, Witwe, zieht von Bayern nach Sizilien. Um sich dort tot zu saufen, vermutet die Verwandtschaft. Und ein bisschen Wahres scheint doch dran zu sein, denn Poldi lebt ihren Schwermut und den Alkoholkonsum ordentlich aus. Als ein junger Mann, Poldis "Helfer für Alles", plötzlich spurlos verschwindet und kurz darauf tot aufgefunden wird, sieht Poldi es als ihre Pflicht, den Mörder zu finden. 


    Ich war auf der Suche nach einem Buch, das in Italien spielt. Ein leichtes Sommerbuch. Da kam mir dieses hier gerade recht. Handlungsort Sizilien, mit Krimianteil und Humor. Eigentlich eine gute Kombination, finde ich. Und die Geschichte war auch okay, so richtig mitgerissen hat sie mich allerdings nicht. Erzählt wird die Geschichte von Poldis Neffen, der sie hin und wieder in Sizilien besucht. Dieser schreibt selbst an einem Roman, kommt aber nicht so richtig voran. 


    Teilweise wurde mir zu viel abseits der Handlung erzählt, was leider immer wieder zu Unterbrechungen der eigentlichen Geschichte und somit zu Längen führte. Der Kriminalfall war wenig spannend erzählt und mir kam der Humor leider auch etwas zu kurz. Alles in allem eine Geschichte, die sich schnell weglesen lässt und für ein Wochenende auf der Terrasse durchaus geeignet ist. Ob ich die Reihe jedoch fortführen werde, weiß ich noch nicht. 

  21. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783866048256)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (246)
    Aktuelle Rezension von: JustAli

    Wir mussten das Buch für die Schule lesen und ein Lesejournal dazu bearbeiten. Am Anfang klang es relativ langweilig, einfach nur ein Mädchen, das Bücher stiehlt. ich muss zugeben, ich hab mich zuerst für ein anderes Buch gemeldet. Aber die Mehrzahl in meiner Klasse wollte unbedingt dieses Buch lesen. Aber inzwischen bin ich froh darüber. Es ist eine echt schöne Geschichte, jedoch etwas gewöhnungsbedürftig geschrieben. Was aber bisschen mies war, war, das der Erzähler schon gesagt hat, das alle sterben würden am Ende. Alle außer Liesel Meminger. Das hat die Spannung etwas genommen.

  22. Cover des Buches Der sanfte Hauch der Finsternis (ISBN: 9783442375547)
    Jeaniene Frost

    Der sanfte Hauch der Finsternis

     (612)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    ...ist nun der 4. Teil Urban-Fantasy-Serie um Cat & Bones.

    Wow, was für eine fantastische Storyline. Frost hat mit Gregor einen Charakter ins Spiel gebracht, der gehörig für Action sorgt. Schon allein zu lesen welche Probleme Bones mit dem Auftauchen Gregors hat, war einfach köstlich. Aber so ganz ohne Gegenwehr wird er sich nicht seine Cat nehmen lassen...

    Der Schreib- und Erzählstil ist so gelungen, dass sich bei mir das Kopfkino eingeschaltet hat und ich voll in diese Welt eingetaucht bin. Von mir gibt es deshalb auch eine absolute Leseempfehlung und 4,5 von 5 Sterne.

  23. Cover des Buches Gschlamperte Verhältnisse (ISBN: 9783453359574)
    Felicitas Gruber

    Gschlamperte Verhältnisse

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Ein durchaus humorvoller Krimi aus dem bayrischen München. Es werden eine Männerleiche und die Schädel von vermissten Frauen gefunden. Es gilt diese Kriminalfälle zu lösen. 

    In diesem Buch scheinen alle die Menschen die darin vorkommen eine bestimmte Vergangenheit zu haben. Man wird in ihr Leben rein geworfen, oder gibt es Teile auf den dieser aufbaut? Man weiß es nicht so recht. Jedenfalls werden die Verhältnisse der einzelnen Personen erst nach und nach klar, während sich dieser Fall löst. Was mich ein wenig gestört hat war dieser Mix aus Hochdeutsch und dem bayrischen Dialekt. Die Zusammenhänge aus dem "Warum man jetzt so sprechen muss" oder nicht erschlossen sich mir nicht. Das minderte mein Lesevergnügen doch schon ziemlich und es fiel mir zunehmend schwerer, das Buch auch wirklich zu beenden. Nun hab ich es geschafft und bin aber nicht gänzlich enttäuscht. Dieser Mordfall hatte durchaus interessante Facetten.

    Wegen des erschwerten Lesevergnügen gibt es von mir diesmal nur 3 Sterne. 

  24. Cover des Buches Den letzten Gang serviert der Tod (ISBN: 9783651025899)
    Jörg Maurer

    Den letzten Gang serviert der Tod

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Mellchen

    Schon der letzte Teil, in dem das halbe Jennerwein - Team schwer verletzt wurde, war nicht mehr so gut wie ich es von dieser Serie kenne.

    Ich finde, es hat nachgelassen, obwohl es immer noch nett und auch zum Teil spannend ist.

    Ich hoffe sehr, dass die nächsten Bücher wieder besser werden und gebe in dieser Hoffnung mal 4 Sterne.

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