Bücher mit dem Tag "barcelona"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "barcelona" gekennzeichnet haben.

274 Bücher

  1. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783431039993)
    Dan Brown

    Origin

     (576)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Nach langer Wartezeit kam nun das neue Buch "Origin" von Dan Brown heraus. Leider fand ich dieses Buch nicht so spannend wie seine Vorgänger. Aber fangen wir mal mit dem positiven an: Das Cover zeigt die Sagrada Familia, die eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte spielt. Ich finde es sehr interessant wie die Wissenschaft und die Religion in diesem Buch so dargestellt werden. Auch das die Kapitel sehr kurz und angenehm zu lesen waren. In seinem Schreibstil bleibt Brown sich treu. Nun das negative: Ab und zu war es echt langweilig gewesen, vor allem wenn man kein Kunstkenner ist. Leider war die Story vorhersehbar.

  2. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.773)
    Aktuelle Rezension von: Kirjahan

    "Wir leben in einer Schattenwelt, Daniel, und Magie ist ein rares Gut. Dieser Roman hat mich gelehrt, dass ich durch Lesen mehr und intensiver leben, dass Lesen mir das verlorene Sehen wiedergeben konnte. Allein deshalb hat dieses Buch, das keinem etwas bedeutete, mein Leben verändert." 

    Diese Worte, mit denen Clara Barceló den titelgebenden fiktiven Roman "Der Schatten des Windes" beschreibt, lassen sich sehr gut genauso über Zafóns Romane äußern. Sein bildhafter, einzigartiger Schreibstil macht das Lesen zu einer Reise an ferne Orte und lässt dich die Geschehnisse intensiv miterleben. 

    "Der Schatten des Windes" ist tragisch, zauberhaft und unheimlich atmosphärisch. Ein Buch für jeden, der Bücher liebt.

    Ich habe einen Stern abgezogen (eigentlich hätte es nur ein halber sein sollen, aber lovelybooks lässt dich anscheinend keine halben Sachen machen), weil mir teilweise die Nähe zu den Protagonist*innen gefehlt hat. Obwohl ich die meisten sympathisch fand und mit ihnen mitgefiebert habe, habe ich ihre Intentionen teilweise erst später verstanden und es blieb bis zum Ende eine gewisse Distanz.

  3. Cover des Buches Amokspiel (ISBN: 9783945386378)
    Sebastian Fitzek

    Amokspiel

     (2.174)
    Aktuelle Rezension von: Samurai_27

    „Die Therapie“ von Sebastian Fitzek hat mir gut gefallen. Okay, das Ende jetzt nicht gerade, aber primär war es ein ganz gutes Buch. Insofern hat mit Herr Fitzek nicht abgeschreckt und ich wollte auch sein zweites Buch lesen. Ein Griff in den Schrank und schon fiel mir „Amokspiel“ in die Hand. Der Klappentext ist echt super. Wer danach kein Interesse an dem Buch hat, mag definitiv andere Genres.

    Durch den Prolog musste ich mich etwas durchkämpfen, aber als es dann mit der Polizeipsychologin Ira losging, die überlegt, wie sie sich umbringen soll, war ich drin. Herr Fitzek hat es recht schnell geschafft, mich zu faszinieren. Aus Gründen der Bequemlichkeit habe ich das Buch als Hörbuch gehört und parallel gelesen. Manchmal habe ich aber lieber zum Buch gegriffen, weil ich schneller lesen kann und der Sprecher das Buch zwar toll präsentiert aber ewig braucht, bis er zu den spannenden Stellen kommt. Und die gibt es reichlich.

    Das ganze Setting mit der Geiselnahme im Radiosender und der Idee des „Cash-Call“-Spiels mit Todesrisiko fand ich faszinierend. Ira und der Geiselnehmer spielen sich die Bälle sehr gut hin und her und so kommen immer mehr Details zu Tage, die manchmal erwartbar waren (es ist ja nicht er erste Thriller, den man liest), aber hin und wieder auch echt überraschend waren.

    Was mir besonders gut gefallen hat war, daß Herr Fitzek auf die Metaebene verzichtet hat. Das hat er meiner Meinung in der Therapie übertrieben und hier ist er jetzt auf dem Boden der Nachvollziehbarkeit geblieben. Klar gibt es auch in Amokspiel eine paar Ungenauigkeiten und fragwürdige Handlungen der Personen, aber es ist immer greifbar. Komplett an den Haaren herbeigezogene Handlungen habe ich nicht gelesen.

    Kritisieren könnte man aber die Figuren. Die sind schon recht dünn angelegt. Gut, bei dem Riesenberg von Problemen, den Ira angehäuft hat, hätte auch Sisyphos sich irgendwann einfach die Kugel gegeben. Das war etwas too much, aber ich habe es ihr abgenommen. Der Geiselnehmer Jan tut, was man eben tun muss, wenn man den Tod der Freundin nicht glauben will. Die Figur nehme ich Herrn Fitzek ab. Aber der Rest der Truppe ist schon etwas arg konstruiert und hat wenig Tiefgang.

    Aber ehrlich, mich hat das nicht gestört. Ich stehe sowieso eher auf Handlung und die war gut. Manchmal habe ich bei nach einem Satz gedacht: Oh nein, das kann er (also Fitzek) doch nicht machen und es kam im nächsten Satz ganz anders. So was lese ich selten. Klasse.

    Herr Fitzek wird für seine Werke keinen Nobelpreis für besondere sprachliche Finessen bekommen, aber hin und wieder war ich baff. Das hat er dann einfach gut geschrieben.

    Mit dem Mittelteil des Buchs kann ich gut leben, der Schluß kam nicht mehr so richtig überraschend und den Bösewichten konnte man sich schon recht lange denken, auf wen es hinausläuft. Da gab es schon einen sehr dicken Zaunpfahl den man kaum überlesen konnte. Aber hey, auch das ist ja nicht schlecht. Besser einen geradlinigen Roman schreiben, der spannend ist (und das war das Buch) als eine super komplizierte Story, die einen am Ende denken lässt: Und das war es jetzt?

    Herr Fitzek bekommt von mir für Amokspiel volle fünf Punkte. Und wenn ich den SUB etwas reduziert habe, schlage ich mal das Kind auf.

  4. Cover des Buches Endgültig (ISBN: 9783518425213)
    Andreas Pflüger

    Endgültig

     (193)
    Aktuelle Rezension von: miss_atticos

    Jenny Aaron ist seit einem Einsatz in Barcelona blind. Das hält sie aber nicht davon ab, sich selbst aufzugeben und so findet sie sich nach und nach in der für sie neuen Welt zurecht. Sie ist jetzt als Verhörspezialistin beim BKA tätig. Als in einer Gefängniszelle eine tote Psychologin gefunden wird, wird sie mit dem Fall betraut. Insasse Boenisch, für dessen Verurteilung sie vor Jahren sorgte, teilt mit, dass er ausschließlich von Aaron vernommen werden möchte. Bald stellt sich heraus, dass er nur ein Teil des großen Ganzen ist. Hinter dem Mord steckt so viel mehr, was weit in die Vergangenheit zurückreicht. 

    Jenny Aaron - eine Superheldin durch und durch  - kämpft gegen das Böse und das ziemlich erfolgreich. Sie flüchtet blind aus einem Hotel, stürzt sich auf befahrene Straßen und ist allzeit bereit ihre Gegner auszuschalten. Die Geschichte mag für viele zu unrealistisch sein, aber sollen Bücher nicht auch in andere Realitäten entführen dürfen? Ich hab jede Seite genossen und diese Kämpfernatur gefeiert. Einzig allein die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart haben mir am Anfang Einiges an Konzentration abverlangt. Diese Sprünge sind willkürlich und folgen keineswegs einem Schema F. Zwischendrin denkt man sich schon „Huch, wo bin ich denn jetzt wieder gelandet?“. Von Anfang an bis zum Ende hin war ich enormer Anspannung ausgeliefert und hab einige Male vergessen zu atmen. Die Geschichte kommt ohne große Brutalitäten aus, gewinnt schnell an Geschwindigkeit und ist actionreich. Die Figuren werden mir auch noch lange im Gedächtnis bleiben. Neben Aaron sind mir auch Demirci und Pavlic sehr ans Herz gewachsen. Ihre Schwächen und Stärken, ihre Facetten und Beziehungen zueinander überzeugen. Ich freue mich darauf, diese Reihe weiterzulesen.

  5. Cover des Buches Marina (ISBN: 9783596512768)
    Carlos Ruiz Zafón

    Marina

     (795)
    Aktuelle Rezension von: lyla_2912

    *Marina* von Carlos Ruiz Zafon hat mir als Taschenbuch richtig gut gefallen. 

    Aus der Sicht des Jungen Oscar wird eine Geschichte erzählt, die genauso eine Fantasie, wie Wirklichkeit sein könnte. Er streift durch ein verlassenes Villenviertel und findet eine Uhr. Kurz darauf ist er sich sicher, dass ihm Geister folgen und er begibt sich erneut dort hin, um die Uhr zurückzulegen. Er trifft unverhofft auf Marina, die in einem scheinbar verlassenen Haus mit ihrem Vater lebt und erfährt von ihrer Geschichte. 

    Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und wenn es einem als Leser*in gelingt, sich in die fantasievollen Wirrungen einzulassen, entsteht ein unwirkliches dunkles Bild, das ebenso faszinierend wie erschreckend ist. 

    Ich habe den Roman verschlungen, da ich unbedingt erfahren wollte, was es mit Marina und ihrer Geschichte auf sich hat. 

    Zum Schluss war ich mir genau wie Oscar nicht ganz sicher, ob alles nur ein Traum gewesen ist, so sehr bin ich versunken in dieser unwirklichen Wirklichkeit. 


  6. Cover des Buches Soul Beach (Band 2) – Schwarzer Sand (ISBN: 9783785573877)
    Kate Harrison

    Soul Beach (Band 2) – Schwarzer Sand

     (288)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Alice verbringt die meiste Zeit ihres Lebens immer noch am Soul Beach, denn dort ist Maggie, ihre Schwester und Danny, ihr Freund. Sie liebt es Zeit dort zu verbringen. Doch so langsam kommt das wirkliche Leben auf sie zu. 


    Gemeinsam mit ein paar Freunden reist Alice nach Barcelona, Heimatland von Javier. Natürlich möchte Alice Javier helfen und ist unteranderem deswegen nach Barcelona gereist, um Javier aus Soul Beach raus zu helfen, doch Alice ist sich auch sicher dort ein Stück mehr über den Tod ihrer Schwester herauszufinden. Es scheint so als wüsste Zoe mehr als sie zugibt. Sie muss auf jeden Fall mit ihr über den Tod von Maggie sprechen, komme was wolle.


    Doch ganz so einfach, wie Alice sich das ganze ausgemalt hat, ist es ganz und gar nicht. Immer wieder fühlt sie sich verfolgt und beobachtet. Ob der Mörder von Maggie in ihrer Nähe ist? Oder ist es sogar jemand dem sie vertraut?


    Alice weiß nur eins, sie muss mit Zoe sprechen und zwar dringend. Doch dies ist schwerer als gedacht. Zoe wurde selbst zur Zielscheibe eines Verrückten. Vielleicht weil sie zu viel wusste?


    Der zweite Band der Soul Beach Reihe von Kate Harrison. Dieser Band der Reihe hat mir schon etwas besser gefallen, als der erste.


    Am Anfang war es mir etwas zum lahm, ich hatte das Gefühl, die Geschichte würde sich wieder nur im Kreis drehen und man würde nicht so richtig voran kommen. Allerdings hat sich das nach ein paar Kapiteln geändert und es wurde nochmal spannend.


    In Barcelona war einiges los und man ist dem Mörder von Maggie etwas näher gekommen. Zumindest hatte man das Gefühl ihm schon bald auf die Schliche zu kommen.


    Natürlich schwirren einem im Kopf sämtliche Theorien umher, wer der Mörder sein könnte. Zum aktuellen Zeitpunkt kann es so gut wie jeder sein und genau das macht das Buch umso spannender. 


    Der dritte Teil lässt nicht lange auf sich warten, denn wer Maggie ermordet hat interessiert mich brennend.


  7. Cover des Buches Oneiros - Tödlicher Fluch (ISBN: 9783426505908)
    Markus Heitz

    Oneiros - Tödlicher Fluch

     (308)
    Aktuelle Rezension von: Di_ddy


    Stell dir vor, du schläfst ein und wenn du aufwachst, hat der Tod um dich rum gewütet, nur du lebst noch. So ergeht es in diesem Roman den sogenannten Todesschläfern. 
    Der Tod kann sie nicht sehen, er ist darüber so erzürnt, dass er alles niedermäht, wenn der Todesschläfer einschläft. Egal ob Tier, Pflanze oder Mensch. Und von mal zu mal, wird der Radius des Todes größer… Was würdest du tun? 



    In diesem Buch geht es um verschiedene Personen, die mehr oder weniger mit diesem Fluch zu tun haben. Es ist schwer etwas zu erzählen, ohne viel zu verraten. So viel sei gesagt, es beginnt mit einem Flug, der in Paris enden soll, aber in einer Katastrophe endet! Also Spannung von Anfang an! 



    Markus Heitz versteht sich einfach auf Spannung, dem Übersinnlichen, und dem „Oh mein Gott“ Effekt, wenn man denkt, das wird aber jetzt nicht passieren?! Nichts ist unmöglich in seinen Büchern. Und zudem ist er ein super sympathischer und lustiger Kerl (hatte das Glück, ihn bei einer Signierstunde vor Corona kennenzulernen  )
    Also, eine klare Empfehlung! Grundsätzlich alle seine Bücher!


  8. Cover des Buches Das Spiel des Engels (ISBN: 9783596512645)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Spiel des Engels

     (1.372)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Das Nachfolgebuch von "Der Schatten des Windes" kommt nicht an die Klasse des ersten heran, mich verfolgten von Anfang an diverse Deja Vu's, als hätte ich das Ganze vor kurzem gelesen. So lässt mich der Roman mit dem Gefühl zurück, ein etwas umgeschriebenes Duplikat gelesen zu haben. Vom Plot und der Sprache her gibt es an für sich nichts auszusetzen, allerdings reicht das dann insgesamt für maximal 3 🌟

  9. Cover des Buches Der Gefangene des Himmels (ISBN: 9783596195855)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Gefangene des Himmels

     (543)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13
    Als eines Tages ein mysteriöser Fremder in der Buchhandlung Sempere Fermín aufsucht, holt ihn die Vergangenheit ein. Sie bedroht sogar nun sein Lebensglück. Er erinnert sich an sein Leben während der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs und muss sich nun den Folgen stellen. Doch kann er zulassen, dass seine Freunde für ihn büssen müssen?

    Mir gefiel dieser dritter Band von Carlos Ruiz Zafóns Bestseller-Reihe "Der Friedhof der vergessenen Bücher" sehr. Im Vergleich zum Vorgänger war die Geschichte realitätsnaher, nicht so stark mit mystischen Elementen verwoben und man kam den Lieblingscharakteren Vater und Sohn Sempere und Fermín sehr nahe. Dieses Buch schlägt einen tollen Bogen zu Band 1 und 2 und rundet alles ab. Ich bin nun gespannt auf die Fortsetzung, ob sie sich in allem gut einfügt und wie alles sich weiterentwickeln wird.

    Mein Fazit: Bislang mein Lieblingsbuch der Reihe. Wortgewandt wird man ins vergangene Barcelona versetzt und Band 1 und 2 erhälten eine Brücke. 5 Sterne mit Leseempfehlung.
  10. Cover des Buches Der Garten über dem Meer (ISBN: 9783866480339)
    Mercè Rodoreda

    Der Garten über dem Meer

     (71)
    Aktuelle Rezension von: das_lesewesen

    Sechs Sommer lang erzählt der Gärtner eines Herrenhauses das bunte Treiben um sich herum. Mal sehr detailliert und genau. Mal unzuverlässig und unwissend. Er steht jederzeit außerhalb dessen, was seine Herrschaften da machen, welche Konflikte ausgetragen werden, wer wann wohin geht. Der Gärtner und sein Garten sind die einzigen Konstanten in einem Buch, dass sprachlich durchaus überzeugt und eine sehr sympathische Hauptfigur hervorbringt. Mehr aber nicht. An der einen oder anderen Stelle erwartet der Leser sehnsuchtsvoll Tragik, Momente der Spannung, irgendetwas Großes. Leider Vergeblich. Es bleibt viel unklar, unaufgeklärt und unausgesprochen. Vielleicht ist das der Reiz dieses unscheinbaren Romans.


    Schaut doch gerne mal auf unserem Instagram-Blog vorbei 😊

    https://www.instagram.com/das_lese_wesen/

    Liebe Grüße,

    das_lese_wesen


  11. Cover des Buches Ausgerechnet du (ISBN: 9783736300828)
    Lena Marten

    Ausgerechnet du

     (62)
    Aktuelle Rezension von: DawnWoodshill

    Im zweiten Teil der Reihe von Lena Marten/Ute Jäckle bekommt Tobi Felton, der Mitbewohner von Luca und Ben aus dem ersten Band eine Chance auf sein Liebesglück.
    Dieser Teil war deutlich anders als der erste, dadurch aber nicht weniger gut. 

    Tobi Felton ist mittlerweile angestellt in einer Firma und bekommt ein riesiges Jobangebot im Ausland. Nachdem er sich von seiner Model-Freundin getrennt hat oder eher sie sich von ihm, steht dem Job auch nichts mehr im Wege.
    Bis er seine Jugendliebe Jenny wiedertrifft. Mit dieser darf er sich von jetzt an ein Büro teilen und aufgrund ihrer guten Arbeit bekommt sie ebenfalls die Chance auf den Job im Ausland.
    Jenny und Tobi sind aber keineswegs gut auseinander gegangen, daher artet der Kampf um das Jobangebot etwas aus. Zudem müssen sie auch außerhalb des Büros gegen ihre Gefühle ankämpfen, die trotz Trennung vor vielen Jahren nie ganz erloschen sind.

    Wie gesagt, dieser Teil war anders als der von Luca und Ben. Die beiden kommen zwar auch noch vor in dem Buch, da es sich alles um eine Freundesgruppe handelt jedoch ist es trotzdem nicht dasselbe. Dieses mal ist es halt keine Uni-Lovestory sondern etwas "erwachsener". Beide haben jedoch ziemlich mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, die sie auf die ein oder andere Weise miteinander verbindet.

  12. Cover des Buches Der Fürst des Parnass (ISBN: 9783596198825)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Fürst des Parnass

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Jin_ny

    Das Buch hatte ich mir vor sehr vielen Jahren gekauft, aber erst heute es geschafft bis zum Ende zu lesen. Ich glaube, dass ich mir am Anfang unter diesem Titel was anderes vorgestellt hatte, sodass ich mich einfach nicht mit der Geschichte anfreunden konnte. Außer konnte ich früher nichts mit der bildgewaltigen und fantasievollen Sprache anfangen, was sich in den letzten Jahren geändert hatte. Die Geschichte hat mich zwar nicht berührt, aber es war interessant und gut geschrieben, dass ich es in einem Zug gelesen habe. Klar, es ist eine kurze Erzählung, aber trotzdem war ich so in der Geschichte gefangen, dass ich erst am Ende vom Buch aufgeblickt habe. Carlos Ruiz Zafon schafft es mit seiner kleinen Erzählung ein kleines Märchen voller Energie und Leben zu erschaffen.

  13. Cover des Buches Ich warte auf dich, jeden Tag (ISBN: 9783426516058)
    Clarissa Linden

    Ich warte auf dich, jeden Tag

     (53)
    Aktuelle Rezension von: MissNorge
    Kurz zur Geschichte:
    Erin findet auf dem Dachboden einen alten Brief, aus dem Jahr 1933, an ihrem verstorbenen Großvater Alexander, unterschrieben mit dem Namen „Lily“ und ein Flugticket nach Deutschland. Doch wer war Lily? Erin´s Großmutter hieß anders. Da Erin selbst im Moment einige persönliche Probleme zu verarbeiten hat, die Trennung von ihrem Mann und der Job in der Buchhandlung ihrer Freundin steht auf der Kippe, stürzt sie sich in die Vergangenheit ihres Großvaters und macht sich auf die Reise nach Deutschland um herauszufinden, wer Lily war und warum sie und ihr Großvater sich 60 Jahre nicht vergessen konnten.
    Wird es Erin gelingen, dem Geheimnis ihres Großvaters auf die Spur zu kommen?


    Meine Meinung:
    Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, einmal im Jahr 1999 mit Erin und einmal im Jahr 1933 mit Lily. Doch zum Ende hin verknüpfen sich diese beiden Erzählstränge sehr harmonisch und logisch.
    Clarissa Linden hat es sofort geschafft, mir ihre beiden Hauptpersonen, Erin und Lily, sehr nahe zu bringen. Zwei Frauen die zwar zu unterschiedlichen Zeiten lebten, aber doch einiges gemeinsam haben. Sie müssen mit ihren eigenen und den Entscheidungen von Anderen klar kommen und ihr Leben neu ordnen.
    Der wundervolle Schreibstil der Autorin beschreibt selbst alltägliche Situationen so, dass man als Leserin sich alles sehr genau vorstellen kann. Das kommt vor allem sehr gut rüber, wenn es um Lily und Erin´s Opa Alexander geht und die schwere Nazizeit in Frankfurt.
    Wie stark und groß, muss diese Liebe zwischen Lily und Alexander gewesen sein? 60 Jahre in denen sie einander nie vergessen haben.
    Auch die Gedanken und Gefühle von Erin werden sehr gut ausgedrückt. Man erhält tiefe Einblicke in Erin´s Seelenleben man fühlt und leidet richtig mit ihr.

    Wer eine Geschichte sucht mit Geheimnissen, Sehnsucht, Entscheidungen, Wendungen, Annäherungen, Entfremdungen und dem Glauben an die einzige wahre große Liebe des Lebens, der kann es sich mit diesem Roman gemütlich machen und einfach in die Story versinken. 
  14. Cover des Buches Zeit der Pfirsichblüte (ISBN: 9782496704426)
    Anja Saskia Beyer

    Zeit der Pfirsichblüte

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Das Buch „Zeit der Pfirsichblüte“ war ein sehr schönes und unterhaltsames Buch gewesen. Es war sehr detailliert gewesen, sodass man sich die Orte genau vorstellen konnte. Beim Lesen möchte man sofort Barcelona besuchen gehen. Anna war mir sofort sympathisch, sie ist eine lebenslustige Frau, die viel durchgemacht hat.  

    Fazit:

    Es ist ein schönes Sommerbuch, welches man lesen sollte.

  15. Cover des Buches Liebesschmarrn und Erdbeerblues (ISBN: 9783442379552)
    Angelika Schwarzhuber

    Liebesschmarrn und Erdbeerblues

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:


    Für Lene steht eins fest, auf Bayerisch gibt es den Satz "Ich liebe dich!" nicht. Dank eines Zeitungsartikels dann auch noch von ihrer Freundin, kommt dabei noch eine riesige Welle ins Rollen und plötzlich steht von Lene nicht nur ein Mann.


    Erster Satz:


    "Wenn du jetzt gehst..."Mehr hörte ich nicht mehr. 


    Die Meinung von meiner Mama:


    Dieses Buch habe ich letztens gelesen, da es irgendwann einmal selbst gekauft worden ist und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. 


    Das Cover passt in seinem blau-weiß, natürlich perfekt zu Bayern aber es lässt einen auch ein wenig rätseln um was es nun in dem Buch wirklich geht. Alles in einem finde ich das Cover nicht wirklich schlecht.


    Der Schreibstil der Autorin, war wirklich sehr flüssig und leicht zu lesen. Auch hat das Buch eine gewisse Portion Humor mit dabei, sodass es wirklich sehr witzig ist das Buch zu lesen.



    Lene, unsere Protagonistin, war mir wirklich sehr sympathisch vielleicht auch weil sie sich im Buch immer mal wieder zu Affen macht.  Man kann sich auch richtig gut in sie hineinversetzen und mitfühlen, sodass man es als Leser leicht hat ihre Handlungen nachvollziehen zu können.


    Das einzige was mich ein bisschen gestört hat war, dass es mir teilweise zu viele Männer gab es war zwar trotzdem amüsant aber für meinen Teil hätten es gerne weniger sein können.


    Alles in einem kann ich das Buch wirklich nur empfehlen, da es einfach das perfekte Urlaubsbuch ist egal wo man gerade ist und mit den Rezepten bekommt man auch nochmals richtig Lust was zu backen und/oder zu kochen.

  16. Cover des Buches Katerstimmung (ISBN: 9783499230530)
    Philipp Reinartz

    Katerstimmung

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Max erwacht nach einer Party ohne detaillierte Erinnerung an die vergangene Nacht. Einzig die Umstände - mit einem BH ans Bett gefesselt, mit Sahne beschmiert – lassen ihn annehmen, dass er eine heiße Nacht mit der spanischen Austauschstudentin Ana verbracht hat. Dass sie ihn wiedersehen will, belegt ein mysteriöser Zettel mit der Aufschrift „W84U, Ana“. Als Max herausbekommt, dass seine Traumfrau aber nun schon wieder auf dem Rückweg nach Valencia ist, rast er verzweifelt zum Flughafen, um sie aufzuhalten. Doch keine Ana in Sicht. Ist sie von einem anderen Flughafen aus abgeflogen? Mit seinen beiden Freunden Lenny und Wilhelm steigt er spontan in den nächsten Flieger, um sie bei der Ankunft in Valencia doch noch zu erwischen. Doch auch hier: keine Spur von Ana!

    Nun ergibt sich ein aberwitziges Roadmovie der drei Freunde quer durch Spanien. Der Autor zündet ein wahres Feuerwerk an Idee, teilweise eine verrückter und absurder als die andere. Streckenweise war es mir fast zu viel, die Handlung beinahe ein wenig überladen, andererseits ist das natürlich genau der Witz an der Geschichte. Sprachlich habe ich mich an einigen Stellen richtig alt gefühlt, obwohl die Protagonisten mit Mitte/Ende 20 gar nicht so viel jünger sind als ich. Dafür gab es andere Stellen, an denen ich mindestens schmunzeln und einige, bei denen ich wirklich lachen musste. Den Inhalt darf man natürlich nicht allzu ernst nehmen, vieles ist einfach nur völlig absurd, aber gerade diese Überzeichnung ist ja gewollt und führt dem Leser an einigen Stellen durchaus wahre Dinge höchst amüsant und sarkastisch vor Augen. Man muss sich allerdings auf diesen Stil einlassen können, dann sind einige Stunden rasanter Lesespaß garantiert!
  17. Cover des Buches Das verschwundene Buch (ISBN: 9783990560273)
    Edward Berry

    Das verschwundene Buch

     (44)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    In Barcelona warten alle Kinder sehnlichst auf ein Buch, das vom Kritiker als "schönste Geschichte aller Zeiten" gelobt wird, auch die Geschwister Bea und Diego. Doch bevor das Buch herauskommt, verschwindet sein Inhalt-ausserdem taucht eine Laserpistole im Kinderklassiker "Peter Pan" auf. Wie hängt alles zusammen? Im Buchladen "Akbrakadabra", der der Tante der Geschwister gehört schmieden sie gemeinsam einen Plan. Sie wollen in die Geschichte reisen und den Klassiker zur ursprünglichen Fassung verhelfen.

    Das Buch ist wirklich ein Schmuckstück im Regal. Nicht nur das Cover sieht toll aus, auch im Buch befinden sich allerhand Zeichnungen und auch die Innenseiten der Buchdeckel sind liebevoll gestaltet! 

    Ich mochte die Geschichte sehr gern, da sich hier alles um Bücher, Buchläden und die Rettung von Büchern dreht! Für jeden Buchliebhaber ein Genuß. Auch Barcelona mit seinen Drachen und Wasserspeiern und später Nimmerland werden schön beschrieben und bieten eine tolle Lokation für die Geschichte.

    Die beiden Geschwister sind sympathisch und aufgeweckt, aber nicht fehlerlos dies hat mir gefallen. Auch das Abenteuer in Nimmerland war spannend zu lesen und ganz nebenbei wird einem hier der Kinderklassiker nochmal näher gebracht. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich empfehle es gern weiter.    

  18. Cover des Buches Nina & Tom (ISBN: 9783351050351)
    Tom Kummer

    Nina & Tom

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    INHALT: Sie waren wie zwei Wildpferde auf Speed, ihre Leben ein einziges Brennen im Herzen, ein ständiges Suchen nach Grenzen und dem, was dahinter liegt – Nina und Tom. Dreißig Jahre lang waren sie ein Paar, haben alle Höhen erklommen, alle Tiefen ausgelotet, sich geliebt und gehasst, gevögelt und geschlagen. Haben alle Drogen genommen, die sie zwischen die Finger bekamen, und mit ihrer subversiven Dekadenz die Menschen um sich herum verprellt. Sie waren wie zwei Drachen, in ewigem Kampf ineinander verkeilt, Glut in den Augen, Feuer in den Lungen. Jahrzehntelang waren sie jung und stark, doch das Ende naht. Der Krebs hat sich in Nina breit gemacht. Sie wird sterben, schon bald. Die ultimative Erfahrung am Ende eines Lebens voller Extreme.

    FORM: Tom Kummer (*1961) schreibt seinen atemlosen Lebensbericht in kurzen, klaren Sätzen. Auf gut zweihundertfünfzig Seiten prescht er durch dreißig Jahre Beziehung, wobei er den Todeskampf Ninas als Grundgerüst nimmt und die Episoden der Vergangenheit dazwischen einfließen lässt.

    Die Liebe zwischen Nina und Tom als Tour de Force zu beschreiben, wäre zu schmeichelhaft. Es gibt Szenen voller Hass und Gewalt, der Sex ist hart und ohne jede Romantik, und das Glück ist immer euphorisch bis in die höchsten Höhen. Nie gibt es so etwas wie ein Mittelmaß, was die beiden zwar zu furchtbar anstrengenden Figuren macht, ihnen aber auch eine Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit verleiht, die man selten erlebt. Erst die Söhne Henry und Jack bremsen ihren Sturzflug und bringen etwas Ruhe in den Rave.

    Der Roman ist stark autobiografisch gefärbt – Nina gab es wirklich. Sie erlag im September 2014 ihrem Krebsleiden. Die Qualen, die sie durchlitt, müssen schlimm gewesen sein, und sie lesend dabei zu beobachten, ist schwer zu ertragen. Das Foto auf dem Cover zeigt sie an ihrem Hochzeittag 1998 in der Wüste bei Las Vegas. Es stammt aus Kummers Privatarchiv.

    Beim Autor selbst kommt man schlecht um den zweifelhaften Ruhm herum, den er sich in den Neunzigern mit seinen gefälschten Interviews ergatterte. Jahrelang erfand er Gespräche mit Weltstars und verkaufte sie an Zeitschriften. Als er damit aufflog löste er einen Medienskandal aus. Auch diese Episode ist im Buch enthalten. Kummer öffnet somit eine Metaebene, eine Aufforderung an den Leser, sich mit dem Leben des Autors zu beschäftigen.

    FAZIT: Eine irre Liebesgeschichte in der niemand geschont wird, zwei unvergessliche Charaktere die ans Herz gehen, und, auch wenn mir der Schreibstil manchmal etwas zu unterkühlt war, ein faszinierender Roman – fünf Sterne. Daran ändern auch die aktuellen Vorwürfe nichts, Kummer soll für NINA & TOM bei Größen wie Richard Ford abgeschrieben haben. Solche Beschuldigungen lassen mich völlig kalt – jeder kopiert seine Helden, manche vedienen Millionen damit.

    *** Diese und viele weitere Rezensionen könnt Ihr in meinem Blog Bookster HRO nachlesen. Ich freue mich über Euren Besuch ***

  19. Cover des Buches Das Labyrinth der Lichter (ISBN: 9783596522156)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Labyrinth der Lichter

     (251)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Der geheime Auftrag der Politischen Polizei führt die junge, vom Krieg gezeichnete Alicia Gris zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Sie soll das mysteriöse Verschwinden des Innenministers Mauricio Valls aufklären, eine umstrittene Persönlichkeit mit düsterer Vergangenheit. Alicia findet in Valls Besitz ein seltenes Buch aus der Reihe «Das Labyrinth der Lichter». Wieso hielt er es versteckt? Hat es mit seinem Verschwinden zu tun? Alicia macht sich auf die Suche. Der Weg führt sich in ein Labyrinth von Intrigen und tödlichen Machenschaften.

    Der vierte und letzte Band der Reihe «Friedhof der Vergessenen Bücher» ist ein spannender Krimi, der schlussendlich alle offenen Fragen, auch aus den drei vorgängigen Büchern, beantwortet. Carlos Ruíz Zafon versteht es einen runden Abschluss zu machen. Sein Schreibstil ist nach wie vor philosophisch, sarkastisch und voller Humor. Mit 944 Seiten ist dieses Buch aber eine ziemliche Herausforderung.

    Mein Fazit: Ein ausgiebiges Ende der Reihe, dass alle Erzählstränge der einzelnen Bücher zusammenführt. Wer in die Vergangenheit Barcelonas eintauchen will, kann sich in diesem Labyrinth verlieren. 4 Sterne.

  20. Cover des Buches Am zwölften Tag (ISBN: 9783462045475)
    Wolfgang Schorlau

    Am zwölften Tag

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Stephan59

    Denglers siebter Fall. Zwölf Tage, an denen die handelnden Personen, vor allem Dengler und Olga, sein Sohn Jakob mit seinen Freunden, der Bauer Zemke mit seiner Frau und die Rockerclique in verschiedenen Handlungssträngen an unterschiedlichen Orten zu einem Gesamtbild verwoben werden. Dazwischen immer wieder die Hintergrundinformationen des Fleischkaisers, dessen erhellende Aussagen zur Massenfleischproduktion später mit den Filmen aus den Tierställen gut mit der Wirklichkeit dieser Industrie kontrastiert werden. Das hat mir durchaus gefallen und nach und nach nimmt der Fall, der zunächst keiner zu sein scheint, richtig Fahrt auf.

    Die Hintergrundrecherchen sind offenbar fundiert, darauf den Plot eines Krimis aufzusetzen, hat mich angesprochen.

    Allerdings haben mich einige Punkte gestört. Am Ende war ich regelrecht enttäuscht.

    Die, die den Krimi noch nicht gelesen haben, sollten hier nicht weiterlesen:

     

    SPOILER

     

    Die Rockerbande, die mit Menschenhandel, Prostitution, Drogen und den osteuropäischen Arbeitssklaven ihr Geld verdient, als tumbe und rohe Gesellen zum Abfackeln eines Bauernhofs einzusetzen, wobei die Ermordung einer Gruppe junger Tierschützer gleich mit geplant ist, war mir zu weit hergeholt. Wer in solchen kriminellen Geschäften einen guten Reibach macht und auch weiter machen will, wird nicht das unkalkulierbare Risiko eines mehrfachen Mordes eingehen.

    Ein gestelltes Foto vor einer Fototapete, um den Urlaub in Barcelona darzustellen mit dem Handy fotografiert, das war mir zu unglaubwürdig.

    Als der Bauer mit seiner Frau zum Hof fährt, kommt ihnen der gerade mit einer MP beschossene Mercedes entgegen? 1. Wieso fährt der noch? 2. Warum hält er auf der Flucht überhaupt an? 3. Der Bauer soll die Schüsse nicht gehört haben?

    Der Bauer und seine Frau werden im ersten Stock ihres Hauses gefesselt und geknebelt und mit dem Haus quasi gleich mit angezündet. Während neben der Frau das Bett schon so lichterloh brennt, dass sie ihre Handfesseln dort mithilfe der Flammen durchbrennen lassen kann – im Erdgeschoss wütet ja auch bereits das Feuer -, kann sie noch so agieren? Das ist absolut unglaubwürdig. Die Frau wäre längst im Rauch des Feuers erstickt.

    Und dann der Fleischkaiser. Als der skrupellose, schwerreiche Fleischproduzent den osteuropäischen Arbeiter mal eben tranchiert und dann, als die Polizei auf sein Grundstück kommt und ihn erwischt, auch noch vor laufender Kamera den Jugendlichen gegenüber, die bei dieser Festnahme absolut nichts zu suchen haben, die Machenschaften und Expansionspläne der Fleischmafia mal eben so offenlegt…, tut mir Leid, das war der Punkt, da bin ich aus der Geschichte ganz ausgestiegen. Auch hier entspricht das Handeln des Fleischkaisers überhaupt nicht seiner bisherigen Charakterisierung. Dieser Mann würde töten lassen und ebenso wenig seine geschäftlichen Pläne offenlegen.

    Daher nur zwei Sterne für den Plot und die anfangs wirklich interessante Geschichte.

  21. Cover des Buches Für immer, Dein Dad (ISBN: 9783499247231)
    Lola Jaye

    Für immer, Dein Dad

     (306)
    Aktuelle Rezension von: Alexa-Tim

    Ich finde die Grundidee des Buches echt klasse, daher habe ich mir das Buch geholt. Aber die Story fand ich einfach langweilig. :( 

    Ich habe dieses Buch sogar abgebrochen und nicht bis zum Ende gelesen. Echt schade. Ich habe aber wenigstens paar Seiten quer gelesen bzw. den Schluss dann. Die Protagonistin war jetzt sich nicht mega sympathisch und generell fehlte mir im Buch mehr Emotion. Die 18 Jahre sind sehr schnell und langweilig umgegangen. 

  22. Cover des Buches Drei auf Reisen (ISBN: 9783036959337)
    David Nicholls

    Drei auf Reisen

     (150)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Etwas skeptisch habe ich dieses Buch begonnen, sind doch sogenannte Bestseller oftmals für meinen Geschmack belanglos und nicht von besonderem Interesse. Der Autor und ehemalige Bühnenschauspieler versteht es jedoch ausgezeichnet, Personen und Stimmungen realistisch und nah darzustellen. So sind dem Leser die Protagonisten nach wenigen Seiten vertraut und ihre Handlungsweisen einleuchtend. Auch der typisch britische Humor kommt zum Ausdruck, was die Lektüre heiter und fröhlich, aber nicht platt und geschmacklos macht. Neben den Reisebeschreibungen durch verschiedene europäische Städte wird vor allem die Ehezeit von Douglas und Connie mit ihrem pubertären Sohn Albie erzählt.

    Ein humorvolles, nicht immer ganz unbeschwertes Buch, das sich gut lesen lässt, aber nicht allzu hohe literarische Ansprüche erfüllt.

  23. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: B006GSIDQI)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (176)
    Aktuelle Rezension von: lenih

    Als Daniel Sempere 1945 zehn Jahre alt wird, nimmt ihn sein Vater mit zum Friedhof der vergessenen Bücher, einer geheimnisvollen Bibliothek, in der alle Bücher aufbewahrt werden, die keinen Besitzer mehr haben. Dort darf Daniel sich ein Buch aussuchen und stößt dabei auf den Roman „Der Schatten des Windes“ von Julián Carax. Über Nacht verschlingt Daniel die Geschichte und möchte sogleich mehr über den Autor und seine weiteren Werke erfahren. Doch seltsamerweise scheinen alle Bücher und auch der Autor selbst auf mysteriöse Weise verschwunden zu sein. Daniels Interesse an der Lebensgeschichte Carax‘ ist geweckt. Er beginnt zu recherchieren, ehemalige Weggefährten des Autors ausfindig zu machen und hinter Carax‘ Geheimnis zu kommen. Dabei zieht er jedoch die Aufmerksamkeit eines Fremden auf sich, der ebenfalls Interesse an Daniels Buch hat, und auch der brutale Polizist Francisco Fumero will den Jungen davon abhalten, tiefer in das Rätsel um Carax einzutauchen. Doch Daniel lässt sich nicht beirren. Auf seiner Suche findet er neue Freunde und verliert alte, er trifft auf die Liebe und den Tod, er lernt viel über die Gräueltaten des Franco-Regimes und die Geheimnisse seiner Heimatstadt Barcelona und wird dabei erwachsen.

    Mit 16 Std. 15 Min. ist das Hörbuch „Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafón schon eine etwas längere Geschichte. Der Autor nimmt sich zu Beginn viel Zeit, die Hauptfigur Daniel vorzustellen. Die Leser*innen lernen den Jungen, der von einem Buch so sehr in den Bann gezogen wird, dass es von nun an fast sein ganzes Leben bestimmen wird, kennen und begleiten ihn auf seiner Suche nach dem nebulösen Carax. Manche Beschreibungen von Daniels Gedanken und Erlebnissen geraten dabei schon etwas langatmig. Der Autor hat jedoch eine wunderbare Art und Weise, Worte zu finden, um diese und auch die Stadt Barcelona zu beschreiben. Darum fiel es mir nicht schwer, trotz der Länge des Hörbuches bei der Geschichte zu bleiben. Der Schreibstil ist einfach wunderschön, bildhaft und anschaulich.

    Als Daniel auf den Landstreicher Fermín Romero de Torres trifft, der sich als weltgewandt und belesen herausstellt, gewinnt die Geschichte an Fahrt, denn Fermín ist ebenfalls neugierig auf Carax geworden und hilft Daniel, dessen Spur aufzunehmen. Dabei geraten die beiden immer wieder mit dem grausamen Fumero aneinander, mit dem Fermín eine ganz eigene Vergangenheit verbindet. Hier liegt übrigens auch einer der beiden Kritikpunkte, die ich an diesem Buch habe. Es gibt eine ganze Menge vermeintlicher Zufälle und Zusammenhänge in dieser Geschichte. Natürlich ist dies ein fiktiver Roman, aber wenn ich mir vorstelle, wie viele Einwohner Barcelona auch 1945 schon gehabt haben muss, sind manche Bekanntschaften und Verbindungen schon etwas arg auffällig gut passend konstruiert.

    Spannend bleibt die Suche nach dem verschwundenen Carax dennoch. Es tun sich immer mehr Verwicklungen auf und mehr und mehr Geheimnisse werden gelüftet. Nach und nach wird klar, warum keines der Bücher Carax' mehr in den Buchhandlungen und Sammlungen der Literaturliebhaber zu finden ist, außer jenem, das Daniel besitzt.

    Auch die Liebe ist ein zentrales Thema des Romans. Und hier kommt dann auch mein zweiter Kritikpunkt. Mir ist es nämlich etwas wahllos vorgekommen, wie die männlichen Hauptfiguren ihr Herz verschenken. Besonders bei Daniel hatte ich das Gefühl, dass seine Gefühle immer vom einen auf den nächsten Moment zu entflammen scheinen und er sich beinahe von jeder Frau angezogen fühlt.                    
    Achtung, Spoiler!!! Besonders bei Daniels großer Liebe hat mich dann gestört, dass er noch kaum ein Wort mit ihr gewechselt hat, sie aber gleich dazu bringt, ihre Verlobung zu lösen ohne überhaupt genau zu wissen, was er von ihr will.

    Dennoch ist „Der Schatten des Windes“ eine große Geschichte, spannend, berührend und manchmal sogar sehr komisch erzählt. Ein paar Längen und manch seltsamen Zufall muss man aushalten können, dann wird man aber auch belohnt mit einer wundervollen Erzählweise und einem Roman, in dem die Liebe zu Büchern und Geschichten eine ganz zentrale Rolle spielt. Hervorragend gelesen von Uve Teschner.

  24. Cover des Buches One Love (ISBN: 9783426523513)
    Lauren Blakely

    One Love

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Canis-Minor-Art

    INHALT (Klappentext)

    Die alte Anziehung ist stärker als je zuvor, als Penny nach einigen Jahren unverhofft dem Star-Koch Gabriel gegenübersteht. Eigentlich ist sie auf der dringenden Suche nach einem Caterer für ein Event des Tierheims, für das sie arbeitet. Dass sie dabei ausgerechnet auf den mann trifft, der ihr vor einigen Jahren das Herz gebrochen hat, hätte sie nie erwartet. Damals haben sie in Barcelona eine unvergessliche Nacht voller Leidenschaft miteinander verbracht, doch zum geplanten Wiedersehen in New York ist Gabriel nie erschienen. Ganz gleich, wie sehr er sich jetzt auch um sie bemüht: Penny ist fest entschlossen, nicht noch einmal auf den Herzensbrecher hereinzufallen. Doch es gibt etwas über Barcelona, das Penny nicht weiß...


    MEINE MEINUNG

    One Love ist Band 2 der "The One"-Reihe von Lauren Blakely. In jedem Teil der Reihe wird steht ein anderes New Yorker Pärchen im Fokus, die alle irgendwie miteinander bekannt oder befreundet sind und jeder Teil ist auch in sich abgeschlossen. Ich habe alle vier Bände kurz hintereinander gelesen und muss sagen, dass mir der zweite Teil am besten gefallen hat. Vielleicht liegt das auch nur an der Tatsache, dass ich selbst im Tierschutz aktiv bin und mich deshalb mit der Protagonistin identifizieren konnte. Penny arbeitet nämlich wie der Klappentext uns schon verrät in einem Tierheim und sie hat selbst eine kleine Hündin namens Shortcake.

    Penny wird als toughe Frau beschrieben, was ich persönlich ja immer viel besser finde, als eine ängstliche, naive Protagonistin. Aber dennoch ist sie kein Eisklotz. Man merkt ihr ihre Verletztheit richtig an, als sie auf ihren Sommerflirt und Herzeroberer Gabriel trifft und dieser sie nicht wiedererkennt. Sie trafen sich in Barcelona und versprachen einander, sich in New York wiederzusehen... Aber Gabriel erschien nie... Typisch Sommerliebe dachte ich, aber es stellte sich heraus, dass er gar nicht so ein mieser Kerl war. Warum er nicht erschienen ist, möchte ich euch allerdings hier nicht verraten, dazu solltet ihr euch selbst das Buch schnappen.

    Den Spannungsbogen hat die Autorin für meinen Geschmack nicht immer so gut aufrecht erhalten, wie ich es mir gewünscht hatte. Dafür hat sie merklich sehr viel Liebe in die Ausarbeitung der Charaktere gesteckt hat.

    Was mich bei der gesamten Reihe allerdings etwas gestört hat, ist die Tatsache, dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Männlein und dann von Weiblein geschrieben ist. Ich persönlich mag es lieber, wenn ein Buch nur aus der Sicht einer Person geschrieben sind.

    Alles in allem hat man eine süße Geschichte um zwei Menschen, zwischen denen es mächtig knistert und die eine zweite Chance für die Liebe bekommen.



    FAZIT

    Lauren Blakely spielt mit ein charmantes Hin und Her mit den Lesern. Das Ende ist allerdings auch leicht absehbar, wenn man Band 1 gelesen hat und lässt auch drauf schließen wie die beiden Folgebände ausgehen werden. Nichtsdestotrotz habe ich mich bei allen vier Teilen gut unterhalten gefühlt. 

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