Bücher mit dem Tag "autorin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "autorin" gekennzeichnet haben.

534 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied der Krähen (ISBN: 9783426654439)
    Leigh Bardugo

    Das Lied der Krähen

     (1.457)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977

    Achtung! Bevor ihr weiterlest...Das ist meine Meinung zu beiden Büchern der Dilogie und kann eventuell Spoiler enthalten!

    Kaz Brekker, nicht umsonst „Dirtyhands“ genannt, ist ein gerissener Dieb, dem kein Deal zu schmutzig, kein Risiko zu groß ist. Als rechte Hand eines Bandenchefs führt er den Krähen-Club, ein äußerst fragwürdiges Etablissement in der pulsierenden Handelsmetropole und düstere Hafenstadt Ketterdam, die jeder Menge zwielichtiger Gestalten Unterschlupf gewährt. Eines Tages wird Brekker ein ganz besonders lukrativer Job angeboten. Doch Brekker weiß, alleine ist diese Aufgabe unmöglich zu bewältigen. Zusammen mit fünf anderen „Krähen“ zieht Kaz los in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Der Coup gelingt, Brekker und seine Krähen kommen mit dem Leben davon, doch in Ketterdam wartet nicht die Entlohnung für ihren Erfolg, sondern Verrat und eine von ihnen gerät in Gefangenschaft. Doch Kaz wäre nicht Dirtyhands, wenn er nicht alles in Bewegung setzen würde um die verlorene „Krähe“ nach Hause zu holen. Seine Gegner haben vielleicht die erste Runde gewonnen, doch mit Hilfe seiner Leute wird Brekkers erbitterte Rache gnadenlos sein…

    • Ein Dieb mit der Begabung, die unwahrscheinlichsten Auswege zu entdecken
    • Eine Spionin, die nur »das Phantom« genannt wird
    • Ein Verurteilter mit einem unstillbaren Verlangen nach Rache
    • Eine Magierin, die ihre Kräfte nutzt, um in den Slums zu überleben
    • Ein Scharfschütze, der keiner Wette widerstehen kann
    • Ein Ausreißer aus gutem Hause mit einem Händchen für Sprengstoff

    Meine Meinung:

    Es geht hier um die beiden Fantasy-Romane „Das Lied der Krähen“ und „Das Gold Der Krähen“, eine Dilogie von Leigh Bardugo, die auf die Grisha-Trilogie der Autorin aufbaut. Es ist daher sicherlich eine gute Entscheidung, zuerst mit der Grisha-Trilogie zu beginnen, denn nur so hat man einen -  meiner Meinung nach – guten und wichtigen Einblick in dieses komplexe Fantasy-Universum, das Leigh Bardugo erfolgreich und fantasievoll weiter ausgebaut hat.

    Während in der Grisha-Trilogie ein russisch angehauchtes Setting vorherrscht, befindet man sich in der Krähen-Dilogie eher in einer mittelalterlichen und düsteren Ausgabe von Amsterdam. Zwielichtige Viertel und dunkle Gassen prägen Ketterdam, die Hafen- und Handelsstadt auf der Insel Kerch. Hier herrscht allzeit buntes Treiben, es werden Geschäfte - egal welcher Art – abgeschlossen, Freudenhäuser und Spielhallen besucht. In dieser quirligen und lauten Stadt treffen wir auf die sechs Protagonisten, die charakterlich, in ihrer Ideologie und Kultur unterschiedlicher nicht sein könnten. 

    Allen voran Kaz Brekker, der heimliche Herrscher des Barrell, gerissen und intelligent, ein Typ, dem kein Deal zu gefährlich, kein Job zu schmutzig ist. Die mutige Inej, das Phantom auf leisen Sohlen, Matthias, der verbitterte Mann aus dem Norden, Jesper der spielsüchtige Revolverheld, die immer hungrige und vorlaute Grisha Nina und letztlich Wylan, der ungeliebte und unterschätzte Krämersohn.

    Die Dilogie erzählt eine unglaublich facettenreiche Story mit wechselnden bildhaften Schauplätzen – denn neben Ketterdam bietet auch der Norden mit seiner kargen Landschaft aus Schnee und Eis und seinen rauen Bewohnern ein wichtige und Raum einnehmende Bühne für die Akteure.

    Zudem heizen dramatischen Wendungen und gefährlichen Szenen, die einem teilweise das Blut in den Adern gefrieren lassen, beim Lesen mächtig ein. Bardugo sorgt in hohem Maße für Spannung, Abwechslung und Nervenkitzel und greift Themen auf, die auch die Figuren umtreibt, wie Zusammenhalt, Rache, Freundschaft aber auch ein bisschen Liebe. Der Handlungsstrang und die Hintergründe zu den einzelnen Protagonisten werden geschickt miteinander verknüpft. In den einzelnen Kapiteln wird aus den unterschiedlichen Perspektiven der Figuren erzählt und bieten interessante Einblicke in ihre Gedanken, ihre Motivation und Vergangenheit. Trotz aller Unterschiedlichkeit und Differenzen stehen die Krähen für einander ein, die ungewöhnliche Mission schweißt sie zusammen, treibt sie voran und lässt sie über sich hinauswachsen.

    Mein Fazit:

    Leigh Bardugo entführt einmal mehr in die spannende Welt des Grisha-Universums und hat mit den beiden Büchern „Das Lied der Krähen“ und „Das Gold der Krähen“ eine packende und vielschichtige Fantasy-Dilogie mit grandiosem Finale aufs Papier gebracht. Großartige, ideenreiche und fantasievolle Lektüre.

  2. Cover des Buches Trust Again (ISBN: 9783736302495)
    Mona Kasten

    Trust Again

     (2.189)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Wi

    Auch hier kann ich wieder nur sagen ich liebe die Schreibweise von Mona Kasten. Ich konnte mich so gut mit Dawn identifizieren da auch ich einige Zeit unter Bindungsängsten und Vertrauensproblemen gelitten habe. Ich finde, dass dieses Thema auch sehr gut rüber gebracht wird. Man kann daraus lernen das, dass Leben manchmal anders spielt wie man es sich wünscht. 

    Auch dieses Buch ist eine klare Leseempfehlung. Klar geht es auch wieder um Liebe, Probleme und Freundschaft aber trotzdem liegt der Fokus auf Dawn und Spencer und es ist einfach wieder eine spannende Geschichte zum mit fiebern.

  3. Cover des Buches Falling Fast (ISBN: 9783736308398)
    Bianca Iosivoni

    Falling Fast

     (1.034)
    Aktuelle Rezension von: Ewynn

    Falling Fast

    von Bianca Iosivoni

    Herzerwärmend - das ist der erste Begriff der mir zur Beschreibung dieses tollen Romans eingefallen ist, noch während ich in den ersten Kapiteln steckte und Chase und Hailee sich gerade kennenlernten. Das Gefühl hat mich während des Lesens begleitet. Weil es mich so berührt hat, welchen Kampf Hailee ausfocht, mit sich selbst und mit der Welt und für Jesper und für Katie. Mit ihrem Mut hat sie mich beeindruckt, auch wenn ich ein oder zwei Mal befürchtet habe der Mut könnte sie in Lebensgefahr bringen... Eine junge Frau, die gegen ihre eigenen Ängste kämpft und dabei über sich hinaus wächst? Ein tolles Thema. Ich habe mich mit Hailee identizifieren können und hab mich in sie, Chase und Fairwood absolut verliebt.

    Hailee hatte anfangs nicht einmal geplant nach Fairwood zu fahren, geschweige denn dort zu bleiben... Das einzige Ziel ihres Roadtrips war das Versprechen an ihre Zwillingsschwester Katie: sie am Ende des Sommers wieder zu sehen. Das Grab ihres besten Freundes Jesper führt sie dorthin; und das, was sie zunächst bleiben lässt, ist schlicht und einfach ihr kaputtes Auto. Was sie am Ende dort hält ist so viel mehr. 

    Vom Kennenlernen von Chase und Hailee, über seine Versuche sie zu einem ersten Date zu überreden und ihr einen einmaligen "Kuss im Regen" zu schenken, über süße Zweisamkeit und bis zum bittersüßen Lebewohl am Ende des Sommers - wie es vereinbart war.

    Der Plot am Ende war wahnsinnig toll und hat die Dramatik des Buches auf ein ganz neues Niveau gehoben - und ihm eine neue Bedeutung verliehen. Einen aufwühlenderen Roman habe ich selten gelesen, und das Gefühl mich zu langweilen hatte ich nie. Auch wenn ich es nie gedacht hätte, hatte es die perfekte Länge. Ich habe mitgerätselt und mitgelitten und auf ein perfektes Ende gehofft...! Jedoch das tatsächliche Ende... wieso? Es ist effektvoll, aber im Grunde grauenhaft. Warum schreibt man so ein Ende? Erst jetzt verstehe ich auch den Titel. 

    Ich habe mich anfangs gewundert, warum es zwei Bände gibt. Bei einer klassischen Liebesgeschichte, mit Happy End, braucht es keinen zweiten Teil. Aber ohne Happy End sieht das schon ganz anders aus...

    Ich bin sooo froh, direkt an Flying High (Bd. 2) anknüpfen zu können, sonst wäre ich lämgst zur nächsten Buchhandlung gerannt. Ich empfehle jedem sich direkt beide Bücher zuzulegen! :) 

    5 Sterne mit klarer Kauf-/Leseempfehlung

  4. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.584)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Im Auftakt der Reihe reist die junge Krankenschwester Claire auf ihrer Hochzeitsreise durch einen Steinkreis ins Schottland des 18. Jahrhunderts. Sie begegnet dort Jamie und seinen Gefolgsleuten und Freunden....

    Der Schreibstil ist sehr detailliert und gefühlvoll, dabei mitreißend und mit einer guten Portion Spannung versehen. Trotz der vielen Seiten fliegt man durchs Buch und die Geschichte.  

    Man lernt Schottland näher kennen und lieben, ebenso wie die Schotten selbst mit ihren Bräuchen und Eigenarten.  

    Es gibt aber auch grausames und brutales in dieser Zeit und auch dies wird vom Leser erlebt. 

    Eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen Vergangenheit und Gegenwart,  aber auch viel wissenswertes über Land und Leute im 18. Jahrhundert ist hier vereint. 

    Fazit: Toller Auftakt einer mitreißenden Reihe.

  5. Cover des Buches Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange (ISBN: 9783789120022)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange

     (708)
    Aktuelle Rezension von: Linda19_7

    Der 18 Jährige Coriolanus Snow wird durch ein Schulprojekt zum Mentor bei den zehnten Hungerspielen. Hierbei soll er ausgerechnet den weiblichen Tribut aus Distrikt 12 vertreten, deren Chance ziemlich schlecht stehen. Dass er sich in seinen Schützling verliebt hilft ihm leider auch nicht wirklich weiter. Bei dieser Aufgabe lernt Coriolanus viel über Macht und Intrigen. Er beginnt den Sinn hinter den Hungerspielen zu verstehen und wird zum kaltblütigen Monster, dass wir aus der Panem Trilogie bereits kennen.

    Ich habe mich lange Zeit etwas gegen das Prequel gewehrt, da ich Angst hatte enttäuscht zu werden. Im Nachhinein bereue ich es so lange gewartet zu haben. Das Buch hat mich wieder in die wundervolle Panem Atmosphäre versetzt, die ich so vermisst habe.

    Anfangs tut einem der 18 jährige Snow durch den tiefen Fall seiner Familie beinahe leid. Er wirkt ein wenig verloren, und ist dabei sogar etwas sympathisch. Mit der Zeit bekommt man seine Persönlichkeitsentwicklung wunderbar mit. Er wird in einer tiefen Abwärtsspirale in die Dunkelheit gezogen. Man lernt die Hungerspiele und ihre Begründung ein wenig besser zu verstehen. Auch seine Abneigung zu den Symbolen der Rebellen wird hier noch einmal deutlicher gemacht und gibt einigen Dingen aus der Panem Trilogie eine ganz neue Bedeutung. 

    Ich freue mich schon auf die Verfilmung und bin mal gespannt, ob diese genau so gut wie die Ursprungsfilme umgesetzt wird.

  6. Cover des Buches Flying High (ISBN: 9783736309890)
    Bianca Iosivoni

    Flying High

     (608)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie-B

    Mit dem Buch setzt die Autorin die Geschichte von Hailee und Chase fort und beendet sie. Und das auf so emotionale, süße und umwerfende Art, wie sie sie im ersten Band der Reihe (Falling fast) begonnen hat. 

    Die Story, die am Ende des ersten Teiles so dramatisch endet, fesselt einen im zweiten von der ersten Seite an direkt wieder und auch die Charaktere haben nichts von ihrer tollen, perfekten, süßen und umwerfen Art verloren. Als Leser begleitet man sie gerne auf ihrem Weg und fühlt mit ihnen. 

    Gerade durch den ergreifen Schreibstil hat man auch gar keine andere Chance, als mit ihnen zu fühlen, zu lieben und zu leben. 

    Die tollen Beschreibungen, die vermittelten Emotionen, die weiterhin wunderschönen Freundschaften und Verbindungen der Charaktere, sowie die emotionale Geschichte und auch die humorvollen Zitate lassen den Leser nicht mehr los und machen das Buch zu einer wundervollen Fortsetzung einer perfekten Reihe.

  7. Cover des Buches Legend (Band 2) - Schwelender Sturm (ISBN: 9783785581599)
    Marie Lu

    Legend (Band 2) - Schwelender Sturm

     (1.166)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Nachdem mir Band 1, "Legend - Fallender Himmel" so gut gefallen hat, musste ich natürlich sofort zum zweiten Band "Legend - Schwelender Sturm" greifen, um die Geschichte um Day und June weiterzuverfolgen. Die gesamte "Legend"-Trilogie von Marie Lu habe ich zwar schon 2016 in meiner Dystopien-Phase gelesen, da ich sie aber als eine der besten Dystopien aller Zeiten in Erinnerung behalten habe (und in Relation dazu nur noch erschreckend wenig über den Inhalt weiß), habe ich beschlossen, das Jahr mit einem Reread ausklingen zu lassen. Auch der Mittelteil der Trilogie hat mir noch besser gefallen, als ich es erwartet hatte und mir gezeigt, dass sich mein Buchgeschmack in den letzten 5 Jahren wohl doch nicht so sehr verändert hat, wie ich das gedacht hatte.


    Die gesamten Cover der Reihe bestechen durch minimalistische Eleganz. Vor dem Hintergrund, der bei Band 2 im Taschenbuchformat weiß ist, während einem vom gebundenen und dem Ebookformat ein malvenfarbener Hintergrund entgegenblickt, ist dieses Mal der Adler der Kolonien in goldener Farbe zu sehen. Auch beim Cover des zweiten Bandes ist das Motiv demnach dem englischen Original stark nachempfunden. Schade ist hier jedoch, dass der Titel recht nichtssagend ist. Ich habe ja schon bei meiner Rezension zum ersten Teil geschrieben, dass mich die deutsche Gegebenheit, englischsprachigen Titel des ersten Bandes als Reihenname zu übernehmen und dann einen mehr oder weniger bedeutungslosen Untertitel für jeden Band zu erfinden, mittlerweile ziemlich nervt. Nach meinem Geschmack hätte es sich hier besser angeboten, die englischen Titel von Band 2 "Prodigy" (Wunderkind) und Band 3 "Champion" zu übernehmen, anstatt die ganze Reihe "Legend" zu taufen. 


    Erster Satz: "Neben mir schreckt Day aus dem Schlaf hoch"


    Genau wie in Band 1 kehren wir sehr rapide zum Geschehen zurück. Wir erinnern uns: am Ende des ersten Teils hat June Day vor der Hinrichtung bewahrt, nachdem sie ihn in den Slums ausfindig gemacht und verraten hat. Während seiner Gefangenschaft hat sie jedoch erfahren, dass gar nicht er, sondern ihr Vertrauter Thomas ihren Bruder Metias getötet hat und die Republik außerdem für den Tod ihrer Eltern verantwortlich war, weil diese dahintergekommen sind, dass die Republik die Seuchen und den Großen Test als Unterdrückungswerkzeug und Maßnahme zur Bevölkerungskontrolle einsetzt. Nachdem die beiden mit der Hilfe der aufständischen Patrioten in San Francisco ein großes Durcheinander veranstaltet haben, sind sie nun gemeinsam auf der Flucht vor der Republik und müssen sich wohl oder übel erneut an die Patrioten wenden. Denn nicht nur Days Beinwunde muss endlich versorgt werden, auch sein kleiner Bruder Eden ist immer noch in Gefangenschaft der Republik. Als Gegenleistung sollen June und Day den Patrioten dabei helfen, den neuen Elektor Anden zu töten und June geht wieder einmal auf eine Undercover-Mission. Als sie dabei dem jungen Anden näherkommt, muss sie sich erneut fragen, ob sie auf der richtigen Seite steht...


    June: "Ich bin jetzt eine Verbrecherin und werde niemals in mein altes bequemes Leben zurückkehren können. Der Gedanke hinterlässt ein unangenehm hohles Gefühl in meinem Bauch, so als bedauerte ich es, nicht mehr der Liebling der Republik zu sein. Und vielleicht ist das sogar die Wahrheit. Wenn ich nicht mehr der Liebling der Republik bin, wer bin ich dann?"


    Nachdem sich Band 1 ausschließlich auf den Straßen des futuristischen San Francisco abgespielt hat, reisen wir mit den beiden Figuren dieses Mal auch ins staubtrockene Vegas, in die verschneite Republikhauptstadt Denver und wagen sogar einen kurzen Ausflug in die Kolonien. Diese Erweiterung des Blickwinkels nutzt Marie Lu sehr gekonnt aus, um ihr dystopisches Worldbuilding weiterzuentwickeln. Wir bekommen hier nicht nur Hintergrundinformationen zur Entstehung der Republik und der Kolonien geliefert, sondern erfahren auch endlich mehr über den Status Quo der restlichen Welt. Auch zu den internen Strukturen der totalitären Republik und den Patrioten werden einige offenen Fragen aus Band 1 beantwortet, sodass das Gesamtbild deutlich komplexer wird. Wie jede gut erzählte Dystopie wird hier also allein durch das Worldbuilding, das viele beunruhigend realistische Szenarien und Ideen enthält, schon eine Menge Spannung erzeugt. Die "Legend"-Reihe beginnt zu einem viel späteren Zeitpunkt als viele anderen Dystopien: die Machenschaften der Regierung werden fast vollständig schon im ersten Teil aufgedeckt, die Stimmung in der Bevölkerung ist kurz vorm Hochkochen, sodass nicht viel zur Eskalation fehlt und auch die beiden Figuren sind schon zu Symbolträgern ihrer jeweiligen Seite geworden. Im Vordergrund steht hier vielmehr die Frage, welchen Weg die Figuren einschlagen sollen und was ihre jeweilige Vision für die Republik ist. 


    Day: "Isolationistisch. Militärstaat. Aggressiv. Ich starre auf die Worte. Mir hat sich die Republik jeher als Inbegriff der Macht präsentiert, eine skrupellose, unaufhaltsame Militärgewalt. Kaede grinst, als sie meinen Gesichtsausdruck sieht, und wir drehen den Bildschirmen den Rücken zu. "Auf einmal kommt einem die Republik gar nicht mehr so mächtig vor, was? Mehr wie ein mickriger, kleiner, geheimnistuerischer Haufen, der sich nur mit internationaler Hilfe durchschlägt. Ich sage dir was, Day: Damit so etwas passiert, braucht es nur eine einzige Generation, die die Bevölkerung mit Gehirnwäsche unterzieht und sie davon überzeugt, dass die Realität gar nicht existiert."


    Genau wie in Band 1 hat sich Marie Lu wieder dazu entschieden, abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Day und June zu erzählen. Das passt hier wieder ganz gut, dass die beiden auch in diesem Band die meiste Zeit über getrennt voneinander sind. Während Day sich bei den Patrioten in seine Rolle als Widerstandskämpfer und Gallionsfigur der Rebellion einlebt, kehrt June als Spionin in den Schoß der Republik zurück und muss bald feststellen, dass der neue Elektor Anden ganz andere Ideen und Vorstellungen für ihr Land hat als sein diktatorischer Vater. In Band 1 war der Konflikt zwischen den beiden Seiten "Republik-Befürworter" und "Republik-Gegner" schon ein wichtiger Bestandteil der Handlung, wurde aber noch von der rasanten Verfolgungsjagd zwischen Day und June überschattet. Hier rückt das Hinterfragen der beiden Seiten mehr in den Vordergrund und politische Intrigen, Beziehungskrisen und neue Informationen machen es Day und June zunehmen schwer, Entscheidungen zu treffen. Das daraus entstehende Dilemma täuscht auch über handlungsärmere Passagen hinweg, sodass die Autorin die Spannung des ersten Teils durchgängig halten kann. 


    June: "Kann ich Anden vertrauen? Oder vertraue ich Razor? Ich stütze mich auf die Tischkante. Was auch immer die Wahrheit ist, ich werde bei diesem Spiel äußerst vorsichtig vorgehen müssen."


    Genau wie im Auftakt gibt es auch in "Schwelender Sturm" wieder eine Menge grandios vorbereiteter Wendungen, sodass "Gut und Böse" ständig wechseln. Die Autorin manövriert die Geschichte geschickt zwischen allen Fronten hindurch und hat mich ebenfalls das ein oder andere Mal aufs Glatteis geführt. Während also das Handlungskonstrukt nochmal stärker ist als in Band 1 (die Handlung ist ungewöhnlicher, besser durchdacht und definitiv wendungsreicher) und das Setting wunderbar weiterentwickelt wird, sind es in diesem Zwischenteil vor allem die Figuren, die aus meiner Sicht ein wenig schwächeln. Zwar sind mir die beiden starken, mutigen und schlagfertigen Persönlichkeiten schon in Band 1 sehr ans Herz gewachsen, hier passiert aber einfach zu viel in zu kurzer Zeit und der Erzählzeitraum ist viel zu kurz, um die Entwicklungen und Entscheidungen glaubwürdig zu vermitteln.


    Day: "Ich verachte die Republik, oder etwa nicht? Ich will sehen, wie sie zusammenbricht. Oder nicht? Erst jetzt bin ich in der Lage, eine wichtige Unterscheidung zu machen - ich verachte die Gesetze der Republik, die Republik selbst liebe ich. Ich liebe das Volk. Ich tue das alles nicht bloß für den Elektor, ich tue es für die Menschen."


    Kritisieren möchte ich auch die angeteaserten Dreiecksgeschichte, die ich persönlich wirklich nicht gebraucht hätte und die angesichts der noch sehr frischen und wackligen Liebesgeschichte alles zu sehr verkomplizieren und vom Plot ablenken. Mir hätte es besser gefallen, wenn die Autorin sich erstmal mehr darauf konzentriert hätte, die Beziehung von June und Day weiterzuentwickeln, da diese im letzten Band ja noch durch genügend Hürden und Hindernisse auf die Probe gestellt werden wird. Auch hinsichtlich der involvierten Nebenfiguren hat sich die Autorin mit den Dreiecksgeschichten keinen Gefallen getan. Während ich die hilfsbereite und stets gut gelaunte Tess in Band 1 als ständige Begleiterin an Days Seite noch sehr liebenswert fand, entwickelte sie sich hier innerhalb von wenigen Tagen (!!!) während ihrer kurzen Zeit bei den Patrioten zu einer eifersüchtigen, plötzlich doch sooo erwachsenen Sanitäterin, sodass beim Wiedersehen mit Day und June jede Menge unnötiges Drama entsteht. Dass sich das junge Waisenmädchen aus Days Schatten traut und sich selbst eine Meinung aneignet, fand ich ja grundsätzlich ein sehr guter Gedanke, an dieser Stelle kam mir ihre Entwicklung aber wie ein rapider Persönlichkeitswechsel zum Dramagenerieren vor, und das fand ich schade. Auch der junge Elektor Anden wird kurz nach seinem ersten Auftritt in das Liebesdreieck eingebaut. Da gerade er eine eigentlich sehr vielseitige Figur mit Potential zu spannender Ambivalenz wäre, fand ich die Reduktion auf einen errötenden Idealisten an dieser Stelle ein wenig schwach. Aus dieser Rolle hätte man weit mehr machen können!


    June: "Die Welt außerhalb dieser Republik ist auch nicht perfekt, aber es gibt da draußen die Freiheit und zumindest die Chance auf Selbstbestimmung und alles, was wir tun müssen, ist, dieses Licht auch in der Republik scheinen zu lassen. Unser Land befindet sich auf der Schwelle - alles, was jetzt noch fehlt, ist eine Hand, die es hinüber auf die andere Seite schubst." Razor steht halb von seinem Stuhl auf und tippt sich auf die Brust. "Und diese Hand könnten wir sein."


    Ein weiterer die Charaktergestaltung betreffender Kritikpunkt, welchen ich noch aus meiner Rezension zu Band 1 übernehmen muss, ist das sehr junge Alter der beiden Hauptfiguren. Auch wenn es sich hier um ein Jugendbuch handelt, dass eine 14+-Zielgruppe ansprechen soll, empfand ich es als extrem unlogisch, dass die Hauptpersonen erst 15 Jahre alt sind. Zwar verhalten sich die beiden gelegentlich schon ihres Alters entsprechend, aber diese Zahl im Kopf behaltend sind die beiden Grundvoraussetzungen, dass June die beste Soldatin und Day der meistgesuchte Verbrecher der Republik sein soll, äußerst fragwürdig. Als letztes muss ich noch negativ anmerken, dass das Ende kurz vor dem Happy End nochmal eine heftige Komplikation auf den Tisch bringt, die erstmal etwas künstlich wirkt, so als hätte die Autorin Angst gehabt, dass die LeserInnen nicht mehr zu Band 2 greifen würden, wenn sie es zu gut enden ließe. Ich hätte Cliffhanger hin oder her auf jeden Fall weitergelesen, da sich genügend offene Fragen und eine Menge überdauernder Klärungsbedarf ergeben und hätte mir gewünscht, mit dieser Offenbarung bis zum nächsten Teil zu warten. Für diese beiden Kritikpunkte - das Ende und die Schwächen in der Weiterentwicklung der Figuren - ziehe ich bei dieser tollen Geschichte 1 Stern ab und lande in der Gesamtbewertung bei 4 Sternen.




    Fazit

    Mit "Legend - Schwelender Sturm" gelingt es Marie Lu, die Spannung des ersten Teils zu halten, ihr Setting weiterzuentwickeln und dabei ein wendungsreiches, originelles Handlungskonstrukt aufzustellen. Etwas schade ist nur, dass in diesem Zwischenteil die Figuren wenig Zeit bekommen, sich weiterzuentwickeln, unnötige Liebesdreiecke im Weg stehen und Nebenfiguren ihr Potential nicht ausschöpfen können.

  8. Cover des Buches Those Girls – Was dich nicht tötet (ISBN: 9783596034703)
    Chevy Stevens

    Those Girls – Was dich nicht tötet

     (271)
    Aktuelle Rezension von: Ellen784

    Hallo Ihr Lieben, 

    wenn eines klar ist, dann das dieses Buch nichts für schwache Nerven ist oder aber Opfer von sexueller Gewalt, denn dieses Thema spielt die Hauptrolle in diesem Buch. Es geht hier um drei Schwestern, welche wir auf ihrem Lebensweg begleiten. Die drei müssen früh lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Durch ein Unglück, sind sie gezwungen zu fliehen und geraten in die die Hölle. Sie können ihr zwar entkommen aber sind geprägt. 

    Die erste Hälfte war absolut brutal...pure Gewalt. Die Mitte zog sich für meinen Geschmack und das Ende war für mich fast eine Wiederholung vom Anfang. Es war vorhersehbar was passiert und für mich somit nicht mehr spektakülar. Ich habe die letzten seiten auch nur noch überflogen, weil es mich gelangweilt hat. Leider...

    Das ist das zweite Buch der Autorin, welches ich gelesen habe und ich bin nur sehr semi begeistert. 

    Gefallen hat mir tatsächlich der Zusammenhalt der Geschwister. Die Liebe und den Respekt den sie sich entgegengebracht haben. 

    Für einen Thriller einfach zu "unspannend". Die Story liest sich flüssig weg, dass wars aber dann auch schon fast. Empfehlen kann ich das Buch leider nicht. Viele Grüße

  9. Cover des Buches That Night - Schuldig für immer (ISBN: 9783596030330)
    Chevy Stevens

    That Night - Schuldig für immer

     (267)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Ach ja, ich habe das Gefühl, jeder mag Chevy Stevens Bücher außer mir -durchgängig Top-Bewertungen. Daher wollte ich es nun mit diesem "Thriller" noch einmal versuchen. Und jetzt bin ich immer noch enttäuscht.

    Die Story an sich ist gut. Eine Frau ist unschuldig im Gefängnis. Anklage: Sie habe zusammen mit ihrem Freund ihre Schwester ermordet. Im Laufe dieses Romans werden die Hintergründe aufgedeckt. Dabei werden Zeitsprünge vorgenommen zwischen den Geschehnissen damals vor dem Verbrechen und dem Heute, in dem die inhaftierte Protagonistin freigelassen wird.

    Schon beim Anfang hatte ich Probleme mich für die Vergangenheit der Protagonistin zu interessieren. Diese empfand ich als langweilig, öde und nervig. Dann entschied ich mich dafür abzubrechen und zum Ende zu wechseln, damit ich wenigstens den Ausgang erfahre. Und was soll ich sagen, das hat gereicht. Es hat gereicht, die ersten und letzten 50 Seiten zu lesen, den Mittelteil kann man sich dann denken. 

    Kurz um: Ich kann dieses Buch nicht empfehlen. Keine Spannung, nur Langeweile. Falls du zu der großen Menge der Bewunderer von Chevy Stevens gehörst, freut es mich, dass dir dieser Roman (kein Thriller) etwas geben konnte. Wahrscheinlich muss man mit einer anderen Vorstellung an dieses Buch herangehen. Erwarte hier keinen Thriller! Eher einen Unterhaltungsroman über vorhersehbare Teenagerprobleme.

    Fazit

    THAT NIGHT:SCHULDIG FÜR IMMER ist ein Thriller ohne Thrill mit einer vorhersehbaren Story ohne Überraschungsmomente -Es konnte mich nicht packen, nicht unterhalten, nicht emotional berühren.

    That nicht. Schuldig für immer| Chevy Stevens| Fischer Taschenbuch Verlag| 2015| 464 Seiten| 9,99€




  10. Cover des Buches Gone Girl - Das perfekte Opfer (ISBN: 9783596520725)
    Gillian Flynn

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

     (1.668)
    Aktuelle Rezension von: janaobrist

    Ich war wirklich kurz davor 5 Sterne zu geben, aber irgendwie hat mich schon nicht ganz alles an der Geschichte überzeugt. Zuerst mal zum Inhalt, es geht um Amy und Nick, wir erfahren immer abwechselnd von beiden Seiten wie ihre Beziehung so aussieht. Am Anfang wirkt das Ganze schon noch sehr harmlos aber es wird schnell sehr abgefuckt und man fragt sich wirklich was hier los ist. Ich würde das ganze eigentlich nicht unbedingt als Roman einstufen, sondern eher al Thriller. Denn diese Liebesgeschichte ist auch nicht wirklich schön, sondern eher verdammt toxisch und psychopathisch. Der Plot ist dass Amy plötzlich verschwindet und man weiss nicht wie das passiert ist. Und man erfährt als Lesender immer mehr und wird in quasi alles involviert. Also man weiss eigentlich alles (ich auktoriale Perspektive). Aber das Ende ich weiss ja nicht, ich hätte echt nicht gedacht, dass es so Endet und irgendwie ja ist es auf eine Seite schön, dass es solche bedingungslose Liebe gibt, aber ich find das Ende irgendwie schon nicht so glaubwürdig und gelungen.

  11. Cover des Buches Der Erdbeerpflücker (ISBN: 9783570308127)
    Monika Feth

    Der Erdbeerpflücker

     (1.825)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Merle, Caro und Jette sind sehr gute Freundinnen und wohnen auch gemeinsam seit einiger Zeit zusammen in einer WG. Für Jette und Merle war Caro schon immer etwas sonderbar und als sie dann einen Freund hat, möchte Caro den Mädchen nicht einmal den Namen verraten. Das sind Gründe dafür, dass die beiden sich um ihre Freundin sorgen. Jedoch nimmt Caro die Warnungen ihrer Freundinnen nicht ernst und trifft sich dann mit ihrem Freund das Treffen und macht sich keine Sorgen dabei. Doch leider kommt Caro von diesem Treffen nicht wieder zurück…

    Ich habe den ersten Band des Buches total verschlungen. Ich hätte wirklich niemals damit gerechnet, dass ich mich in diese Reihe komplett verlieben werde. ,,Der Erdbeerpflücker‘‘ war mein erstes richtiges Buch und ich diese Reihe hat dafür gesorgt, dass weitere hunderte Bücher in meinem Regal gelandet sind. ,,Der Erdbeerpflücker‘‘ ist ein grandioser Thriller, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ich musste immer wissen, was als nächstes passieren wird.

    Jette war ein sehr sympathisches Mädchen und ich mochte sie von Anfang an total gerne. Ich finde sie sehr beeindruckend, sie hat ein gutes Herz, ist engagiert und ehrgeizig. Das sind alles richtig tolle Eigenschaften. Außerdem ist sie auch immer für ihre Freundinnen da und wirklich nichts und niemand kann sie trennen. Jette ist eigentlich eine sehr selbstbewusste Person, die nicht uns niemand aus der Ruhe bringt, aber ich war doch ein wenig erstaunt darüber, dass sie sich so leicht in Gefahr bringt. Aber auch das zeigt wieder, dass sie alles für ihre Freundinnen tun würde.

    Auch Merle ist eine sehr sympathische Protagonistin gewesen und gerade das sie sich für den Tierschutz so sehr einsetzt, hat mir an ihr richtig gut gefallen. Merle ist eher im Hintergrund, dennoch erfahren wir einiges über sie und ihr Leben. Merle ist ein liebevoller und herzensguter Mensch, den ich sofort ins Herz geschlossen habe. Ich finde, dass Merle auch das Gegenteil von Jette ist und daher die beiden sich doch sehr ergänzen. Merle ist für mich jemand, der mehr über die Dinge nachdenkt.

    Der Schreibstil von Monika Feth war für mich neu, da dies das erste Buch von ihr für mich war. Dennoch habe ich nicht damit gerechnet, dass sie mich so sehr damit überzeugen könnte. Monika Feth schreibt flüssig, fesselnd, spannend und düster und schafft damit eine Atmosphäre, die einen die Nackenhaare aufstellen lässt. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ich habe es innerhalb von zwei Tagen komplett verschlungen. Außerdem ist es durchgehend spannend, es wird nie langweilig!

    ,,Der Erdbeerpflücker‘‘ war das erste Buch für mich von Monika Feth und sie hat sich mit diesem direkt in mein Herz schreiben können. Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass ich mich sofort in diese Autorin verlieben werde, aber ich habe es getan! Der Erdbeerpflücker ist eine tickende Zeitbombe und selbst als Leser*in weißt du nicht, wann diese genau hochgehen wird. Ich finde es toll, dass wir die Geschichte aus mehreren Perspektiven erfahren, denn so kann man sich ein genaues Bild von all dem machen und man merkt immer mehr, wie sehr sich die Geschichte zuspitzen wird. Außerdem fand ich es richtig spannend, dass der Erdbeerpflücker uns an seinen Gedanken teilhaben lässt, denn so können wir in die Abgründe eines Mörders gucken. Von mir bekommt das Buch eine ganz klare Buchempfehlung!

  12. Cover des Buches Magic Cleaning (ISBN: 9783499624810)
    Marie Kondo

    Magic Cleaning

     (288)
    Aktuelle Rezension von: Scheckentoelter

    Ich habe erst 2x das Hörbuch gehört bevor ich dann das Buch gekauft habe. Und ich bereue es absolut nicht!!!


    Dieses Buch ist das erste Buch in dem ich markiert und Post its eingeklebt habe. 

    Es ist ein Angenehmer leichter Schreibstil und das schmale Buch ist schnell gelesen.

    Sowohl ich, als euch eine gute Freundin haben jetzt Angefangen die Anleitung Schritt für Schritt umzusetzen. Und erstaunlicher Weise funktioniert es wirklich! 


    Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung! Und es macht mich Glücklich! 

  13. Cover des Buches Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken (ISBN: 9783548287553)
    Jenny Milchman

    Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Sandra alias Sandy scheint ein perfektes Leben zu haben. Ein Traumhaus mitten in der Natur. Einen Mann, der sie auf Händen trägt. Eine 15-jährige Tochter, ihr großes Glück. Bis aus dem Traum ein Alptraum wird: Zwei Fremde dringen in ihr Haus ein, schlagen ihren Mann brutal nieder und nehmen Mutter und Tochter als Geiseln. Draußen tobt ein Sturm. Es gibt keinen Ausweg. Schon gar nicht für Sandra. Denn sie kennt einen der Männer — und wollte ihn um jeden Preis vergessen.

    Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven und auf mehreren Zeitebenen geschrieben. An sich eine gute Sache, um einen allumfassenderen Blick für die Ereignisse, Hintergründe und vor allem Zusammenhänge zu bekommen. Nach und nach werden die einzelnen Erzählfäden zusammengewoben und bilden am Ende ein vollständiges Bild.
    Was mir leider gar nicht gefallen hat, war die Perspektive des Hundes, da diese für mich die komplette Spannung und Seriosität genommen hat. Schade.

    Die Charaktere waren so weit wie nötig beschrieben, um Einblicke in ihre Gefühlswelt zu bekommen und Handlungen nachvollziehbarer zu machen.
    Was mir jedoch total fehlte: Der Punkt, an dem Sandra verstand, um wen es sich bei einem der Männer handelt. Die Fäden wurden nach und nach zu einem Strang genommen, jedoch fehlte jeglicher Aha-Moment bei ihrem Charakter. Von einer auf die andere Seite wurde es als Fakt hingenommen, wer der Peiniger ist, was für mich absolut nicht nachvollziehbar war.

    An sich eine gute Idee, jedoch konnte mich die Geschichte leider nicht wirklich umhauen. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass sich dieser einzelne Tag über knapp über 300 Seiten zog oder ob einfach die Würze bzw. die Spannung fehlte. Ich konnt einfach nicht warm werden.

  14. Cover des Buches Der verborgene Garten (ISBN: 9783453354760)
    Kate Morton

    Der verborgene Garten

     (1.186)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Der Roman von Kate Morton spielt in Australien und England (London, Cornwall). Es geht um drei Frauen aus drei Generationen in drei Zeitebenen.
    Tatsächlich erfordern die ständigen Zeitsprünge maximale Aufmerksamkeit und Flexibilität im Denken, aber das ist ein besonderer Reiz dieses außergewöhnlichen Romans. Ganz toll, wie es die Autorin schafft, die Geschichten erst nach und nach zusammenzuführen und die zahlreichen Rätsel aufzulösen. Manches kann man erahnen, anderes ist wirklich überraschend, teilweise aber auch schockierend.

    Absolute Leseempfehlung für ale die gerne tief in eine Geschichte eintauchen!

  15. Cover des Buches Für jede Lösung ein Problem (ISBN: 9783431039498)
    Kerstin Gier

    Für jede Lösung ein Problem

     (1.592)
    Aktuelle Rezension von: Lesefieber22

    Zugegebenermassen hatte ich erst etwas Mühe, in die Geschichte hineinzufinden. Gerri wirkt anfangs ganz schön eigenartig und die Handlung ziemlich abgedreht. Je weiter ich aber im Buch kam, desto sympathischer wurde Gerri. Noch immer ist sie etwas schrullig, gleichzeitig taucht aber auch eine liebenswerte Seite auf. Die Beschreibung von Gerris Familie wirkt teilweise arg überspitzt, entlockte mir aber doch auch hin und wieder ein Schmunzeln. Im Grossen und Ganzen ein lockerer Roman, ideal um im Urlaub nette Unterhaltung zu haben. Trotzdem wird ein ernstes Thema angesprochen, was mich doch auch einige Male zum nachdenken brachte. Für mich war der Umgang mit den Themen Selbstmord und Depression teilweise aber einfach zu locker, da es doch immer mal wieder fast ins Lächerliche gezogen wird. Das Buch liest sich aber leicht und sorgt immer mal wieder für Schmunzler oder für kleine "Kommt-mir-bekannt-vor-Momente", während man Gerri durch diese turbulente Lebensphase begleitet.

  16. Cover des Buches Mängelexemplar (ISBN: 9783596511891)
    Sarah Kuttner

    Mängelexemplar

     (1.207)
    Aktuelle Rezension von: Hexenlady70

    Leseeindruck zu

    Mängelexemplar von Sarah Kuttner


    Ich habe gerade das Buch welches in der ich Perspektive geschrieben ist beendet. 

    Ich sortiere gerade noch meine Gefühle und Gedanken. 


    Erstmal vorweg, das Buch ist in seinem sehr flapsigen Schreibstil geschrieben. Voll gepackt mit ganz viel Selbstironie und etwas Situationskomik.


    Ich mochte das Buch sehr. Ganz viel von mir spiegelt sich in diesem Buch wieder. Ganz viele Gefühle und Emotionen sind mir nicht unbekannt. Es wird quasi Karo durch die Erkrankung begleitet. Und da ich selber betroffene bin kann ich sagen das das Buch sehr authentisch ist.

    Ich denke dieses Buch spiegelt die Komplexität einer Depression sehr gut wieder. 

    Jemanden der bisher noch keine Erfahrung mit der Thematik hatte, kann mit dem Buch vielleicht im Ansatz verstehen was in einem Menschen mit Depressionen vorgeht. Wer zum Beispiel Angehörige hat die erkrankt sind, dafür finde ich es einen tollen Roman. 


    Ich gebe dem Buch volle 5 von 5 Sternen und würde mir wünschen das noch ganz viele Menschen dieses wie ich finde sehr besondere Buch lesen.


    Klapptext:

    Die Psyche ist so viel komplizierter als eine schöne glatte Fraktur des Schädels.«

    Karo lebt schnell und flexibel. Sie ist das Musterexemplar unserer Zeit: intelligent, selbstironisch und liebenswert. Als sie ihren Job verliert, ein paar falsche Freunde aussortiert und mutig ihre feige Beziehung beendet, verliert sie auf einmal den Boden unter den Füßen. Plötzlich ist die Angst da. Als auch die cleversten Selbsttäuschungen nicht mehr helfen, tritt sie verzweifelt und mit wütendem Humor ihrer Depression entgegen.

    Dem Wahnwitz unserer Gegenwart gibt Sarah Kuttner eine Stimme. Lustig und tieftraurig, radikal und leidenschaftlich erzählt sie von der Verlorenheit, die manches Leben heute aushalten muss.

  17. Cover des Buches Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (ISBN: 9783789121272)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele

     (17.683)
    Aktuelle Rezension von: Klara_Hinterseer

    Die "Tribute von Panem" Trilogie ist eine meiner absoluten Lieblings Buchreihen, die ich auch immer und immer wieder lesen kann und dabei wird es nie langweilig. Und das schon seit Erscheinen - ich bin also praktisch ein Fan der ersten Stunde.

    Ich habe während des Lesens mit Katniss gekämpft, gelitten und geliebt. Ich habe mich gemeinsam mit ihr gefürchtet, mit ihr geweint und bin mit ihr gewachsen. Nur selten habe ich mich in einem Buch wie diesem verlieren können und dabei die Emotionen so echt und intensiv empfunden.

    Gemeinsam mit der genialen Storyline/der Grundidee, der etwas eigenwilligen Hauptprotagonistin und dem Talent der Schriftstellerin Gefühle auf Papier zu bringen - auch gnadenlos - bildet sich für mich der perfekte Roman.


  18. Cover des Buches YOU – Du wirst mich lieben (ISBN: 9783736310810)
    Caroline Kepnes

    YOU – Du wirst mich lieben

     (392)
    Aktuelle Rezension von: Perlamoon

    Ich habe die Serie auf Netflix geschaut und fand sie richtig gut, also hatte ich Lust die Bücher bzw. erstmal das Buch zu lesen.

    Obwohl Joe ein kranker Psychopath ist, ist er mir einfach sympathisch und wenn seine Liebe zu dem weiblichen Geschöpf normal wäre, wäre er der perfekte Mann. 

    Genevieve fand ich in der Serie und auch im Buch einfach mega nervig und anstrengend. So ein unsympathisches Opfer, mit dem ich kein Mitleid hatte. Sorry not sorry!

    An sich war das Buch aber nichts besonderes und etwas langatmig. Man hat quasi einen Dauermonolog von Joe.

    Den zweiten Band werde ich dennoch lesen 1. weil ich ihn habe und 2. auch die 2. Staffel der Serie deutlich besser war.

  19. Cover des Buches Mein Herz zwischen den Zeilen (ISBN: 9783843210935)
    Jodi Picoult

    Mein Herz zwischen den Zeilen

     (730)
    Aktuelle Rezension von: MelliLulu

    »Hilf mir« - Deliah kann es kaum fassen, als sie diese Nachricht in ihrem Lieblingsbuch findet. Offensichtlich hat Oliver, der umwerfend gut aussehende Prinz der Geschichte, die Bitte speziell für sie hinterlassen. Und tatsächlich: Schnell stellen die beiden fest, dass sie über die Grenzen der Buchseiten hinweg miteinander sprechen können. Doch das reicht ihnen schon bald nicht mehr aus. Oliver ist schon lange genervt von seinem Märchen, das er immer wieder durchspielen muss, sobald ein Leser das Buch aufschlägt. Und er findet Gefallen an Deliah, die so anders ist als die langweilige Prinzessin Seraphima, die er sonst immer küssen muss. Da ist es doch klar, dass er endlich zu ihr will! Und Deliah: Die hat sich längst Hals über Kopf in ihren Märchenprinzen verliebt. Und ist begeistert von der Idee, Oliver aus dem Buch herauszuholen. Doch wie können die beiden es schaffen, die Grenzen zwischen ihren so unterschiedlichen Welten zu überwinden?



    Eine zuckersüße und niedliche Geschichte über die erste Liebe. Die Charaktere an sich sind ganz gut gelungen, sind mir aber nicht vielschichtig genug, manchmal zu naiv und unreif, aber was soll man von einem 15-jährigen bzw. 16-Jährigen Teenager auch erwarten?! Allerdings gefiel es mir ganz gut wie die Grenzen zwischen Realität und Fantasie von der Autorin verwischt wurden. Nichtsdestotrotz fehlte es der Geschichte aber  an Spannung und Pfiff, irgendwie war alles nur sehr eindimensional... 


  20. Cover des Buches Das Seehaus (ISBN: 9783453359468)
    Kate Morton

    Das Seehaus

     (372)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert dem prachtvollen Mittsommernachtfest auf dem herrlichen Landgut ihrer Familie entgegen. Noch ahnt niemand, dass die Ereignisse dieser Nacht die Familie auseinanderreißen werden.
    Siebzig Jahre später stößt die Polizistin Sadie auf ein verfallenes Haus am See. Und sie erfährt, dass damals ein Kind verschwunden sein soll. Die Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane, zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld.


    Dieses immerhin gut sechshundert Seiten schwere Buch hat mich wirklich rundherum positiv überrascht.
    Nicht nur ist der Schreibstil so unglaublich bildhaft, dass ich wirklich teilweise das Gefühl hatte, direkt in Cornwall zu sein und das Anwesen der Edevanes aus den verschiedenen Blickwinkeln von 1933 und 2003 erforschen zu können, sondern auch die Geschichte an sich hat mich absolut fesseln können.

    Die Geschichte spielt abwechselnd zu verschiedenen Zeitpunkten, wobei wir uns hauptsächlich zwischen 1933 und 2003 bewegen, aber auch schon mal kurze Ausflüge in andere Zeiten unternehmen. Diese ständigen Schauplatzwechsel (und Zeitenwechsel) konnten zwar zwischendurch auch echt anstrengend sein, weil hier doch schon etwas mehr Konzentration gefragt ist, haben aber bei mir aber hauptsächlich zu gesteigertem Interesse geführt, weil sich dadurch die Geschichte so herrlich raffiniert und eben nur langsam entfaltet hat.

    Besonders die falschen Fährten sind wirklich meisterhaft gelegt. Oft werden Hinweise sehr gekonnt beiläufig platziert und wir glauben schon, dass wir jetzt das Rätsel gelöst haben und werden dann doch, z.B. durch einen Perspektivwechsel, wieder vom Gegenteil überzeugt.
    Die Perspektivwechsel erlauben uns das Geschehen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln zu erleben und überraschen immer wieder damit, wie unterschiedlich die einzelnen Figuren alles wahrgenommen haben.
    Das war wirklich immer wieder spannend, da dadurch für wahr geglaubte Tatsachen eine komplett andere Bedeutung bekommen haben und die „Ermittlungen“ in eine ganz neue Richtung geführt haben.
    Dadurch habe ich mich trotz dieser hohen Seitenanzahl zu wirklich keiner Minute gelangweilt, sondern ständig neue Theorien aufgestellt bzw. alte Theorien an neue Erkenntnisse angepasst.

    Neben dem unglaublich bildhaften Schreibstil, war ich auch sehr begeistert davon, wie sehr die einzelnen Figuren herausgearbeitet wurden und so eine wirklich schöne Tiefe bekommen haben, sodass ich - auch um der Figuren willen - nur noch mehr herausfinden wollte, was genau damals geschehen ist.
    Daher hätte ich mich dann auch über einen deutlich längeren Epilog extrem gefreut, denn das Ende empfand ich nach dieser doch recht intensiven Zeit, die ich mit den Figuren verbracht habe, dann doch schon fast als viel zu kurz und hätte einfach gerne noch mehr Details über ihr Leben nach der Auflösung der Geschehnisse gehabt. Im Grunde ist das aber auch nur meckern auf hohem Niveau.


    Fazit: Eine raffiniert konstruierte Geschichte, die mich immer wieder meisterhaft in die Irre führen konnte und auch nie langweilig wurde. Allerdings sollte man auch etwas Konzentration mitbringen, denn die Zeiten-, Schauplatz- und Perspektivwechsel verlangen schon eine gewisse Aufmerksamkeit, bringen aber auch erst so richtig Bewegung in die Geschichte.

  21. Cover des Buches Das flüssige Land (ISBN: 9783608964363)
    Raphaela Edelbauer

    Das flüssige Land

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Leserstimme

    Raphaela Edelbauer hat es hier geschafft mich völlig mitzureißen,  ihr ist hier eine moderne einzigartige Geschichte gelungen,  die ich verschlungen habe.

    Ruth erfährt vom tödlichen Unfall ihrer Eltern und beschließt deren letzten Wunsch zu erfüllen - sie in Groß-Einland zu beerdigen.  An ihrer Uni wird ihr Sonderurlaub genehmigt und sie nimmt sich die Arbeit als Physikerin mit, um ihre Habilitation zu beenden.  Obwohl Groß-Einland nirgends auf einer Karte verzeichnet ist, gelangt sie schließlich an diesen dubiosen Ort im sogenannten Wechselgebiet. Schnell wird sie dort geduldet und wohnt erst einmal in einer Pension bei Erna. Schon dort fallen Ruth tägliche Strukturen auf, die nicht zu ändern sind, ich würde es als eingefahren bezeichnen. Hört man eine Klingel läuten, hat man sich im Gastraum einzufinden, denn später gibt es kein Essen mehr. 

    Ihr Auto, das in einer Werkstatt auf Reperatur wartet, kann laut des Mechanikers nicht so rasch wieder hergestellt werden. Obwohl Ruth die ganze Zeit das Gefühl hat, noch nicht lange zugegen zu sein, rast die Zeit dahin. Ihr wird klar, dass das kein gewöhnlicher Ort ist. Und was hat es mit diesem Loch auf sich, dass sich mitten auf dem Marktplatz befindet? Erste Nachfragen nach der Ortschronik scheitern. Nur Gemeindemitglieder dürfen diese besitzen und darin lesen. Später im Buch erfährt Ruth, dass eigentlich alles was im Ort vonstatten geht, durch die Gräfin gesteuert wird. Eine Einladung- oder sollte man sagen Vorladung- der Gräfin nimmt Ruth an, dennoch ist das Gespräch der Beiden einseitig und die Fragen und Zweifel Ruths werden übergangen.  Ein bisschen kam mir die Gräfin wie " die Rote Königin" aus " Alice im Wunderland" vor. Im ganzen Buch stellt sich die Gemeinde als eingeschworenes Kollektiv vor, neugierige Fragen zur Vergangenheit des Ortes werden unwillig, beleidigend oder agressiv aufgenommen. 

    Als Ruth, endlich Mitglied der Gemeinde,  dann doch von unfassbarer Neugier gefasst, Nachforschungen anstellt, das Loch betreffend,  das auch Absenkungen zur Folge hat, fallen ihr Dokumentationslücken auf. Mittlerweile arbeitet Ruth für die Gräfin und soll sich um die Absenkungen der Häuser  und Gebäude kümmern. Als sie ihr eigenes Häuschen kauft, fällt ihr erst später auf, dass das ihr Elternhaus war. Wie drastisch und schnell die Absenkungen vonstatten gehen, scheint unfassbar. Für mich spiegelt das Verhalten der Gemeinde das Loch wieder. Jeder weiß,  dass in der Vergangenheit hier schreckliches mit Kz- Häftlingen geschehen ist, doch einige streiten es ab und alle sollen einfach nicht darüber reden. Es wird totgeschwiegen und Ruth erfährt nichts genaues. 

    Mittlerweile hatte sie Kontakt mit ihrer Tante, die ihr betroffen erklärt, sie sei seit 3 Jahren weg und als vermisst gemeldet. 

    Zunehmend fühlt Ruth sich sehr unwohl in ihrer Haut und nimmt Beruhigungstabletten. Ihr Füllstoff, den sie für die Gemeinde entwickeln sollte, um weitere Absenkungen zu verhindern, ist ungeeignet für die Natur und vergiftet alle Pflanzen darum herum.  Die Zeit scheint zu rasen, aber niemand scheint sich fortzubewegen. Diese Unbekümmertheit gegenüber der Vergangenheit hat seinen Preis. 

    Nach 6 Jahren Stillstand beschließt Ruth zu gehen und überlässt die Gemeinde ihrem nicht zu entrinnendem Schicksal.

    Für anspruchsvolle Leser mit Liebe zu einem neuen Stil. 




  22. Cover des Buches Die Ladenhüterin (ISBN: 9783746636061)
    Sayaka Murata

    Die Ladenhüterin

     (260)
    Aktuelle Rezension von: maedchenausberlinliest

    In "Die Ladenhüterin" von Sayaka Murata geht es um Keiko, die schon im frühen Kindesalter bemerkt, dass sie anders als ihre Klassenkameraden ist und immer wieder mit ihren Aktionen und fehlender Empathie auffällt und Ärger bekommt. Deswegen beschließt sie nur noch das nötigste zu sprechen und nicht mehr eigenmächtig zu handeln.

    Als junge Erwachsene fängt sie als Ladenhilfe in einem Konbini, einem so genannten Convenience Store an zu arbeiten und findet dort ihre Bestimmung. Diesem Job bleibt sie sage und schreibe 18 Jahre lang treu, bis sie Shiraha, eine männliche Aushilfe im Konbini kennenlernt. Shiraha ist anders als Keiko, eher ein Taugenichts der nichts von der Arbeit hält und seine weiblichen Kunden stalkt.
    Keiko und Shiraha haben jedoch eine Gemeinsamkeit, denn beide werden von ihrer Familie und Freunde als Außenseiter betrachtet, da beide als Aushilfe arbeiten und immer noch unverheiratet sind.

    Für mich war "Die Ladenhüterin" eine leichte Geschichte zum weglesen. Die Geschichte an sich ist aber doch eher traurig, bedrückend und sehr verrückt. Das Ende hatte ich mir so nicht erwartet.

    Leider konnte mich mein zweites japanisches Buch auch nicht begeistern. Jedoch fand ich den Einblick in die japanische Kultur sehr spannend.

  23. Cover des Buches Friesenherzen und Winterzauber (ISBN: 9783956496547)
    Tanja Janz

    Friesenherzen und Winterzauber

     (95)
    Aktuelle Rezension von: talisha

    Ellens Freund ist gar nicht begeistert, als sie vom Zusammenziehen spricht. Als ihre Lektorin ihr dann auch noch den Auftrag gibt, einen Liebesroman zu schreiben, fällt Ellen die Decke auf den Kopf. Deshalb nimmt sie das Angebot ihrer Mutter an, sie in St. Peter-Ording zu besuchen. 

    Unerwartet ist Ellen begeistert von der Stimmung auf St.Peter-Ording. Sie lernt interessante Menschen kennen und schliesst sowas wie eine Freundschaft mit einem alten verlassenen Briefkasten - dass ihre Briefe, die sie da reinlegt, beantwortet werden, überrascht sie positiv.

    Die beschriebene Teestube würde ich sofort besuchen, natürlich nach einem langen Strandspaziergang. Auch wenn ich noch nie in St. Peter-Ording war, ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Die winterliche Stimmung hat die Autorin perfekt eingefangen, auch die Figuren konnten mich begeistern. 

    Leider dafür weniger die Handlung, die war vor allem gegen Ende extrem vorhersehbar. Aber hauptsächlich ging mir die Romanze viel zu schnell vonstatten - erst trauert sie ihrem Ex hinterher, dann gefällt Ellen vor allem der Buchhändler vor Ort, dem sie fast teeniemässig hinterherläuft. Aber es gibt auch noch einen weiteren Mann. 

    Da fehlte die Romantik und auch das Verstehen, wieso Ellen sich wieder verliebte (und wieso für wen) total. Bis sie sich "bekommen haben", lief im Vorfeld praktisch nichts das zeigte, dass Gefühle im Spiel waren. Es fühlte sich ein wenig so an, als ob die mit dem Verlag abgesprochene Seitenzahl schon erreicht ist, aber die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt, weshalb das ganze Beziehungsdings abgekürzt wurde. 

    Wer also einen leichten Wohlfühlroman sucht, ist mit "Friesenherzen und Winterzauber" sicher gut beraten, mehr als Wohlfühlen ist aber nicht drin. Dafür fehlt zu viel. 

    Fazit: Winterliche nette Geschichte, die durch die schwache Handlung sehr oberflächlich und holprig wirkt.

    3.5 Punkte. 

  24. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783942656160)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

     (3.722)
    Aktuelle Rezension von: IvyBooknerd

    Ich kann irgendwie gar nicht so richtig glauben, dass das tatsächlich Fitzek's erstes Buch sein soll.

    Ich bin endlos begeistert - endlich mal wieder ein Thriller, den ich vor Spannung kaum aus der Hand legen konnte - auch nicht letzte Nacht, obwohl früh morgens um 6 Uhr wieder mein Wecker klingelte. Ich liebe solche Bücher, die einen nicht mehr los lassen und die man - trotz immer schwerer werdender Augen - einfach nicht zur Seite legen möchte. 

    Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, teilweise vielleicht etwas wirr, aber auch das mag ich, wenn man nicht alles auf dem Silbertablett serviert bekommt, sondern selbst auch ein wenig nach- und mitdenken muss. 

    Das Ende war ziemlich genial. Jetzt kann ich auch endlich nachvollziehen, wieso so viele Fans des Autors behaupten, dies sei sein bestes Werk. 

    Mich hat das Buch wahnsinnig gut unterhalten. Ich bin begeistert!

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