Bücher mit dem Tag "auszeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "auszeit" gekennzeichnet haben.

215 Bücher

  1. Cover des Buches Show me the Stars (ISBN: 9783499275999)
    Kira Mohn

    Show me the Stars

     (718)
    Aktuelle Rezension von: Um_Buchseites_Breite

    Zusammenfassung

    "Auszeit" das schreit ein Stellenangebot Liv entgegen. Sie wurde gerade entlassen, da ihr letzter Artikel, ein Interview mit Kristina Atkins, nicht veröffentlicht werden durfte. So bewirbt sie sich auf die Stelle der Housesitterin eines Leuchtturms. Sehr schnell findet sie sich in Irland wieder und wird von einem gutaussehenden, geheimnisvollen Iren namens Kjer zum Leuchtturm gebracht.


    Schreibstil

    Die Umgebung wird unfassbar schön beschrieben. Kira Mohn gibt sehr detailverliebt die Orte und Gefühle wieder. Träumerisch wird die gesamte Insel rund um den Leuchtturm und das Meer in Szene gesetzt. Der Schreibstil ist sehr poetisch und dennoch flüssig, sodass ich sehr gut durch das Buch gekommen bin.


    Charaktere

    Liv ist unsere Protagonistin. Sie arbeitet seit ihrem absolvierten Studium bei einer großen Redaktion, dem Globus. Sehr zielstrebig hat Liv bereits ihr Studium verkürzen können und legt auch in ihrem Aufgabenbereich großen Eifer an den Tag. Doch als die Zustimmung für das langersehnte Interview zurückgezogen wird, setzt die Redaktion sie auf die Straße. Liv hat jetzt nur noch eine kleine Apothekenzeitschrift, die ihre Artikel druckt. Da kommt ihr doch so ein bezahlter halbjähriger Uraub sehr gelegen. Liv hat nun die Möglichkeit sich neu zu sortieren und herauszufinden, was sie schreiben will. 

    Liv hat mir als Person sehr gut gefallen. Sie hat Ecken und Kanten, so hat sie beispielsweise unfassbare Angst im Dunkeln. Besonders sympathisch fand ich die Macke, dass sie einigen ihrer Möbelstücke einen Namen gibt. Sie ist zudem eine aufgeschlossene, kreative Person, die an manchen Situationen sehr naiv herangeht. Liv ist ein unglaublich kreativer Mensch, so findet sie einen Ausweg aus der selbstauferlegten Einsamkeit indem sie einen Blog erstellt und über ihr Leben im Leuchtturm berichtet. Die Idee fand ich sehr schön umgesetzt und die aufbauenden Kommentare unter ihren Beiträgen lockerten die gesamte Handlung immer wieder auf.

    Kjer, der gutaussehende Ire, der dafür verantwortlich ist, dass Liv auf der einsamen Insel mit dem Leuchtturm nicht verhungert, war mir nicht sonderlich sympathisch. Ich habe über das gesamte Buch hinweg leider keinen Draht zu ihm bekommen. Sehr schnell fängt Liv an, ihn aufgrund seiner Äußerlichkeiten so dermaßen anzuschmachten, dass es echt unangenehm wurde. Doch Kjer ist das gewohnt, denn er ist der Frauenschwarm des Örtchens. Das Verhalten von Kjer im Laufe des Buches fand ich teils unfair und unreif. Es kam nicht wirklich zu einer romantischen Dynamik. Aber auch Liv hat, trotz dass ich sie als Charakter mochte, einige ungesunde Züge an sich. Sie sucht, egal was passiert, die Nähe zu Kjer und sie sieht zu, dass sie ihm über den Weg läuft. 

    Als Nebencharaktere hat mir Airin sehr gut gefallen. Sie wurde direkt zu der Freundin, die Liv nie hatte. Ich freue mich richtig auf den dritten Band, das dort Airin die Protagonistin ist. Sie leitet ein Bed&Breakfast, welches sie von ihrer Mutter übernommen hat. Doch die Wintermonate sind hart und es ist schwierig, die Besucher zu überzeugen. Ich freue mich sehr mehr über das Seawinds zu erfahren und Airin noch besser kennenzulernen. 

    Ebenfalls sehr sympathisch fand ich den Großvater von Liv und Herr Wedekind, dre Besitzer des Leuchtturms. Beide Charaktere hatten so eine warme und herzliche Ausstrahlung. Vor allem bei dem Opa von Liv war ich etwas traurig, dass er so wenig Auftritte hatte, da man auch in der Art und Weise von Liv merkt, wie sehr er sie geprägt hat und wie sehr sie an ihm hängt. 


    Fazit

    Am Anfang hatte ich leichte Probleme in die Story zu finden, dass änderte sich jedoch, als Liv von Hamburg nach Irland flog. Dieser Step passiert im Übrigen recht schnell, sodass wir recht zügig die Leute vor Ort kennenlernen. Die zurückgezogene Zustimmung zu dem Artikel beschäftigt Liv noch eine ganze Weile. Die Auflösung dieses Konflikts habe ich seit Anfang kommen sehen. Dass Liv diese Möglichkeit nicht einmal in Betracht gezogen hat, zeigt wieder einmal ihre Naivität. Schade fand ich jedoch, dass man als Leser nicht mitbekommen hat, was der ehemalige Chef von Liv zu der gesamten Sache sagt. Ebenfalls etwas offen gelassen wurde der Konflikt mit der Mutter, hier hätte ich mir noch ein klärendes Gespräch oder einen Entschluss von Liv gewünscht, der dem Leser zeigt, wie sie mit den Informationen nun umgeht. Doch die Konfliktlösung zwischen Kjer und Liv hat alles getopt. In den letzten acht Seiten überschlägt sich die Handlung beinahe. Das Tempo wirkt stark angezogen und ohne groß ein Wort zu wechseln ändert sich die Gesamtsituation. Für mich war es leider nicht nachzuvollziehen.

    Positiv hervorheben möchte ich zum Schluss jedoch noch einmal die Aufforderung des Buches, dass jeder (der es möchte) auch seine Ängste überwinden kann. Liv nimmt in ihrer Zeit im Leuchtturm ihre Follower mit, um sich ihrer Angst vor der Dunkelheit zu stellen und ermutigt so auch andere Leute immer wieder die Angst zu besiegen.

    Zuletzt fällt mir noch eine sehr bewegende Stelle ein. Liv findet in der Spitze ihres Leuchtturms ein Geheimnis von Herr Wedekind. Auch dieses Geheimnis transportiert eine wirklich bewegende Botschaft: Warte nicht zu lang mit dem was du eigentlich tun willst, es könnte irgendwann zu spät sein.

  2. Cover des Buches Wie man die Zeit anhält (ISBN: 9783423281676)
    Matt Haig

    Wie man die Zeit anhält

     (371)
    Aktuelle Rezension von: foxydevil

    Der Buchtitel klang interessant und da ich schon ein Buch von diesem Autor gelesen habe, war ich sehr interessiert.
    Denn wen interessiert es nicht wie man die Zeit anhält?

    Aus dem Inhalt:

    Tom sieht aus wie im besten Alter, allerdings ist er schon über 400 Jahre alt.
    Dadurch ist er sehr einsam denn die Menschen um ihn rum haben dieses Geheimnis nicht und müssen sich auch nicht damit beschäftigen das es nicht auffliegt.
    Als Tom allerdings auf Camille trifft, ändert sich alles und er beginnt die erste Regel „Du darfst Dich niemals verlieben“ infrage zu stellen.

    Meine Meinung:

    Das Cover finde ich sehr schön gestaltet und die Vorstellung vor einem so großen Ziffernblatt mit dem Blick auf London zu stehen fasziniert mich sehr.
    Und es passt zum Inhalt des Buches.
    Die Handlung beginnt in der Jugend von Tom wo er gleich eine schlimme Erfahrung machen muss.
    Man erfährt von seinem weiteren Leben und von der Suche nach einer Familienangehörigen.
    Auch enthält das Buch etwas Spannung denn ich wollte natürlich schon wissen ob die Suche erfolgreich verläuft und wie er mit seinem Dasein klar kommt und was er in den ganzen Jahrhunderten so erlebt hat.
    Leider kommt mir das etwas zu kurz, auch wenn die Beschreibungen sonst gut sind.
    Die Protagonisten sind gut beschrieben und sie polarisieren.
    Meine Fragen sind beantwortet und ich bleibe mit der Überlegung zurück das es interessant wäre die Seite von Camille als Fortsetzung zu erlesen.

    Fazit:
     In jedem Fall ist das Buch mal etwas anderes und auch wenn ich es ab und an etwas zu lang erzählt empfand, würde ich es jedem Interessierten weiterempfehlen und vergebe 4 von 5 Sternen.

     

     

     

  3. Cover des Buches Die kleine Bäckerei am Strandweg (ISBN: 9783833310539)
    Jenny Colgan

    Die kleine Bäckerei am Strandweg

     (367)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Dieser Roman ist irgendwie immer an mir vorbei gezogen als er in aller Munde war. Nun bekam ich ihn geschenkt und las ihn. Schon ab der ersten Seite konnte mich dieser Roman fesseln und wollte ständig weiterlesen. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut und ist flüssig zu lesen. Polly mochte ich auf Anhieb. Diesen Roman werde ich bestimmt mal wieder lesen und empfehle ihn sehr gerne weiter. Zählt nun zu meinen Lieblingswohlfühlbüchern. Gerade das Richtige in dieser Zeit. Von Jenny Colgan werde ich auf jeden Fall noch mehr lesen. 

  4. Cover des Buches Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle. (ISBN: 9783596705580)
    Arno Strobel

    Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.

     (944)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    „Fakt ist, dass keiner mehr dem anderen trauen kann.“ S. 247

    Inhalt:
    Eine Gruppe macht sich auf eine Wanderung ohne Handys oder anderer Verbindung zum Internet. Es so ll eine Digital Detox freie Zeit sein. Doch am Ziel angelangt, schneit es die Gruppe so ein, dass sie im Haus festsitzen und jemand im Haus ist, der Gruppenmitglieder misshandelt. Ohne Aussicht auf Hilfe werden die Tage zu einem nervenaufreibenden Warten auf das nächste Opfer.

    Cover:
    Das Cover ähnelt der „App“ und „Sharing“ und ist durch die Abbildung eines realen Gegenstand mal etwas anderes. Durch das zersplitterte Glas kann man erahnen worum es geht.

    Meine persönliche Meinung:
    Ich lese immer sehr gerne eine Strobel, aber hier wurde ich leider enttäuscht. Schreibstil und Kapitellänge sind wie immer super und es lässt sich leicht lesen. Doch irgendwie packte mich die Geschichte gar nicht. Anfangs war es noch spannend. Ich komme aus der Gegend und konnte mir gerade den Start bildlich vorstellen. Ich weiß nicht woran es lag, aber die Personen kamen in ihrer Verschiedenheit ein wenig gekünstelt vor und diese typische Thriller-Stimmung blieb bei mir ganz aus. Von Anfang an war mir klar, wer in der Sache verwickelt sein musste. Zwischendurch fand ich’s ziemlich langatmig, weil dauernd Diskussionen waren, wie sich die Gruppe aufteilt und wer der Täter sein könnte. Natürlich durchaus passend, aber das ganze dauerte viel zu lange und kam immer wieder und nahm somit der Geschichte den Schwung. Die Vorstellung, dass einem so etwas passiert, ist schrecklich. Das gelang dieses Mal Arno Strobel leider nicht zu transportieren - zumindest kam es bei mir nicht an. Das Buch ist gut, aber ich habe schon viele bessere von Strobel gelesen.

    Fazit:
    Der Täter in den eigenen Reihen ohne einen Ausweg zu haben, klingt sehr spannend. Für einen Strobel aber ungewohnt schwach.

  5. Cover des Buches Time to Love – Tausche altes Leben gegen neue Liebe (ISBN: 9783453360365)
    Beth O'Leary

    Time to Love – Tausche altes Leben gegen neue Liebe

     (207)
    Aktuelle Rezension von: carolin-jethon

    Die Story mit den vertauschten Leben von der Omi und der Enkelin fand ich sehr originell und interessant. Sowohl Eileen und Leena als auch die restlichen Charaktere sind wundervoll dargestellt und dadurch sehr einprägsam. Bspw. brachten Arnold und Roland richtigen Witz rein, während man bei Betsy ins Grübeln kam. Für mich war es ein echtes Wohlfühlbuch!

  6. Cover des Buches Sterne sieht man nur im Dunkeln (ISBN: 9783442487875)
    Meike Werkmeister

    Sterne sieht man nur im Dunkeln

     (296)
    Aktuelle Rezension von: Runa97

    Anni lebt mit ihrem Freund Thies in Bremen, hat einen festen Job als Game-Designerin und ist eigentlich glücklich. Doch als Thies das Thema "heiraten" anspricht und sie gleichzeitig von ihrem Chef die Aussicht auf einen Job in Berlin bekommt, fragt sie sich plötzlich, ob das das Leben ist, was sie eigentlich haben will. Eine Postkarte ihrer ehemaligen Freundin Maria lässt sie spontan nach Norderney reisen - dort stellt sie sich ihrer Vergangenheit, denkt über ihr Leben nach und ist mutig.


    Ich kannte bisher nur die nachfolgenden Werke von Meike und muss sagen, dass mir auch ihr erster Roman sehr gut gefallen hat. Anni ist ein toller Charakter, mit dem ich mich bei einigen Gedankengängen sehr gut identifizieren konnte. Das Thema Mut und Veränderungen zieht sich durch die gesamte Geschichte, verbunden mit Prints - entworfen von Anni - die es am Ende des Buches auch noch als kleine Postkarten gibt.

    Alles in allem ein schöner Roman, nicht zu oberflächlich und dennoch als "leichte" Lektüre zu genießen.

  7. Cover des Buches A Long Way Down (ISBN: 9783426615362)
    Nick Hornby

    A Long Way Down

     (2.401)
    Aktuelle Rezension von: buecherblondine_blondie4books

    German version/English version below:

    London, an einem Silvesterabend, vermutlich irgendwann kurz nach der Jahrtausendwende:  

    Vier Menschen, die nichts miteinander gemeinsam haben (außer ihre Absicht, bald freiwillig aus dem Leben zu scheiden) treffen zufällig auf einem Hochhausdach aufeinander: Der gescheiterte TV Moderator Martin Sharp will nur vorher noch kurz die Beine ein bisschen baumeln lassen. Da betritt die alleinerziehende Mittfünfzigerin Maureen die Bild- bzw. die Hochhausfläche, deren einziger Daseinsinhalt ihr schwerstbehinderter Sohn, Matty, ist. Um das ungleiche Duo in ein Quartett zu verwandeln, fehlen nur noch die durchgeknallte Ministertochter Jess (der verlassene Teenager kann, wie es sich in so einem Alter gehört, nicht ohne den Ex, Chas, weiterleben) sowie JJ, ein – wie könnte es anders sein – erfolgloser Musiker, der sich das Leben nehmen will, weil er nicht Bruce Springsteen ist. 

    Statt sich umzubringen, beschließen die Vier dann dennoch, den long way down zu nehmen –  statt zu springen, verlässt man das Hochhaus dann doch lieber über die Treppe und vereinbart, erst einmal noch für drei weitere Monate am Leben zu bleiben...  

    Nick Hornbys Geschichte ist herrlich skurril und witzig, trotz der teils recht klischeehaften Backgrounds der Figuren, einer oft flachen Sprache und einer Vielzahl an (meist unnötigen) Kraftausdrücken. Hornby versteht sich auf unvorhersehbare Wendungen und Charaktere, ihm entgeht die Ironie des Lebens genauso wenig wie seinen Protagonisten. Ich habe das Buch zum ersten Mal vor zirka 15 Jahren gelesen, kurz nach seiner Erscheinung und konnte mich nach all der langen Zeit noch recht gut an Martin und Jess erinnern. Es kam mir beinah vor, wie ein Wiedersehen mit alten Freunden. 


    London, on a New Year's Eve, presumably sometime shortly after the turn of the millennium:  

    Four people having nothing in common (except their intention to end their lives very soon) meet by chance on a high-rise rooftop: the washed-up TV presenter Martin Sharp just wants to let his legs dangle a bit before the big jump...Then Maureen, a single mother in her mid-fifties, steps on the scene, or rather the high-rise, whose only reason for being alive is her severely handicapped son, Matty. All that's missing to turn the mismatched duo into a quartet is the manic minister's daughter Jess (the abandoned teenager can't go on living without her ex, Chas) and JJ, an - how could it be otherwise - unsuccessful musician who wants to take his own life because he's not Bruce Springsteen.  

    Instead of killing themselves, the four decide to take the long way down - instead of jumping, they take the stairs and agree to stay alive for another three months...  

    Nick Hornby's story is wonderfully bizarre and funny, despite the sometimes rather clichéd backgrounds of the characters, often flat language and a multitude of (mostly unnecessary) swearings. Hornby is adept at unpredictable twists and turns of character, he does not miss out on life’s irony – neighter do his protagonists. I read the book for the first time about 15 years ago, shortly after its publication. After all this time I could still remember Martin and Jess quite well. It almost felt like a reunion with old friends. 

  8. Cover des Buches Free like the Wind (ISBN: 9783499004001)
    Kira Mohn

    Free like the Wind

     (277)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

     

    Nachdem ich den ersten Band „Wild like a River“ bereits gelesen hatte und leider viel Enttäuschung darin lag, wollte ich dem nachfolgenden Werk „Free like the Wind“ dennoch eine Chance geben. Denn der Schreibstil von Kira Mohn finde ich an und für sich wirklich klasse! Auch schreibt sie so, wie ich am liebsten lese: In der Ich-Perspektive von mehreren Personen. Diesmal trifft man auf Rae und Cayden. Letzterer war im ersten Buch schon unglaublich unsympathisch und Rae fand in „Wild like a River“ noch wenig Beachtung. Auf Rae war ich deshalb am Meisten gespannt. Bedauerlicherweise hielt die Neugier aber nicht lange an. Ich habe kaum Emotionen gespürt, obwohl der Grundgedanke wohl damit ausgelegt war. Die Story ist enorm vorhersehbar, was mich während des Lesens tatsächlich häufiger lauf aufseufzen ließ. Was mir völlig unbegreiflich war: Im vorherigen Werk wird deutlich, wie wenig Cayden von dem Wander-Trips hält und dann geht er ausgerechnet mit Rae? Und hat plötzlich Ahnung, auf was man alles achten muss? Diese Thematik war die einzige Überraschung in dem Buch und meiner Meinung nach völlig unrealistisch. Gottseidank sind die Abschnitte relativ kurz, so dass man das Buch im Grunde flüssig lesen kann, jedoch musste ich mich des Öfteren richtig motivieren, um überhaupt noch weiterzulesen.

    Fazit:

    So leid es mir tut, mich hat auch dieses Werk sehr enttäuscht. Sogar noch mehr als der erste Teil. Und so sympathisch mir die Autorin auch ist, ich werde künftig nichts mehr von ihr lesen.

  9. Cover des Buches Evermore - Das Schattenland (ISBN: 9783442476206)
    Alyson Noël

    Evermore - Das Schattenland

     (976)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext:

    Niemals wird Ever ihrer großen Liebe Damen nah sein können. Keine Berührung darf sie riskieren, sonst wird seine Seele auf ewig im Schattenland gefangen sein. Doch Ever will sich damit nicht abfinden. Als sie sich deshalb der Magie zuwendet, trifft sie auf den coolen Surfer Jude, der ihr sofort sehr vertraut ist. Und während ihre Liebe zu Damen immer komplizierter wird, beginnt sie sich zu fragen, ob Damen wirklich der Richtige für sie ist. Oder hält das Schicksal vielleicht einen ganz anderen Weg für sie bereit?

    Der dritte Band der Reihe beschert uns neben dem Fluch, der auf Ever &‘ Damen liegt &‘ der es ihnen unmöglich macht sich nah zu sein, noch eine nervige Dreiecksgeschichte. Genauso wie die beiden Vorgänger hatte ich das Buch schnell gelesen, da der Schreibstil weiterhin flüssig war. Allerdings beendete ich das Buch mit vielen Augenverdrehern.

  10. Cover des Buches Die kleine Inselbuchhandlung (ISBN: 9783499291548)
    Janne Mommsen

    Die kleine Inselbuchhandlung

     (154)
    Aktuelle Rezension von: moccabohne

    Greta muss sich ein paar Tage Auszeit von ihrem stressigen Job als Stewardess nehmen. Nach einer Panikattacke beschließt sie ein paar Tage an die Nordsee zu fahren. Dort hat ihre Tante Hille ein kleines Haus am Strand, was vollgestopft mit alten Büchern ist. Tante Hille möchte entrümpeln und da greift ihr Greta tatkräftig unter die Arme. Sie veranstaltet einen kleinen Bücherflohmarkt und ist begeistert von dem Fund und seinen Lesern. Greta kommt dabei die Idee ihre eigene kleine Buchhandlung zu eröffnen und einfach auf der Insel zu bleiben.

    Dies war bereits das zweite Buch der kleinen Inselbuchhandlung für mich, obwohl es sich hierbei um den ersten Teil handelt. Die Bücher sind aber nicht aufeinander aufgebaut, nur die Inselbewohner kommen immer wieder in den Geschichten vor.

    Für mich war es wieder eine unterhaltsame Urlaubslektüre, die sich leicht zu lesen ließ ohne langweilig zu werden.

  11. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783833309403)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

     (896)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Den Film habe ich vor acht Jahren gesehen, ein paar Jahre hatte ich das Buch auf englisch zuhause, bis ich entschieden habe, dass ich es auf englisch nicht lesen werde, und nun hab ich es endlich auf deutsch gelesen (SPOILER).

    Das fand ich gut:

    Elizabeth Gilbert praktiziert Yoga und meditiert, was ich beides auch sehr gerne tue. In diesem Buch spiegelt es sich dadurch wieder, dass es insgesamt 108 Geschichten gibt, so viel, wie es Perlen an der indischen Gebetskette Mala gibt. Da sie drei Länder bereist hat, sind diese schön aufgeteilt in je 36 Geschichten pro Land. Das lässt beides mein Herz höher schlagen und das Buch hatte mich schon ein bisschen, bevor ich überhaupt angefangen hatte zu lesen. Ich hatte allerdings etwas Sorge, da sie es als Geschichten betitelte, dass es eigenständige Kurzgeschichten sind. Dies hat sich nicht bewahrheitet, es ist trotzdem ein fließend zu lesender Roman. 

    Die einzelnen Teile waren unterschiedlich stark. Im Vergleich hat mir Italien am besten gefallen. Sehr schön wird die Vorgeschichte eingebunden, denn ihre Reise begann schon vorher hie und da im Alltag. Dabei geht es nicht nur ums Reisen selbst, sondern wir lernen viel über sie selbst kennen. Das spiegelt sie reflektiert und ehrlich. Im Teil von Indien und auch von Indonesien gibt es sehr viel Yogawissen und Spiritualität, was mir sehr gefiel. Egal in welchen Teil, man lernt einfach sehr viel über das jeweilige Land. 


    Das fand ich nicht so gut: 

    Vor allem Indien ist zweitweise sehr anstrengend. Sie geht durch viele Tiefen, das macht es aber wiederum authentisch, denn für sie war das sicherlich auch anstrengend. Was ich insgesamt auch anstrengend fand, war, dass jedes Mal, wenn sie neue Leute kennenlernt, ihre gesamte Lebensgeschichte über mehrere Seiten erzählt wird. Das machte das Lesen zeitweise zäh und passte nicht so richtig in die Geschichte. 


    Fazit: Dieser Roman hat manche zähen Stellen, dennoch find ich das Wissen, was in ihm steckt, sehr wertvoll und die Geschichte insgesamt gut. 


    Behalten oder weg? Auf jeden Fall bleibt das Buch. Ich werde es bestimmt immer mal wieder rausnehmen zum nachschlagen/nachschauen. 

  12. Cover des Buches Sommertraum mit Aussicht (ISBN: 9783596033386)
    Brenda Bowen

    Sommertraum mit Aussicht

     (95)
    Aktuelle Rezension von: moccabohne

    Lottie und Rose bringen ihre Kinder in den Kindergarten und entdecken gemeinsam am Schwarzen Brett einen Aushang, auf dem ein kleines Cottage zur Miete für einen Monat angeboten wird. Spontan entscheiden die beiden sich für eine kleine Auszeit von Mann und Kindern.

    Da das Cottage nur monatsweise vermietet wird und daher eine ziemlich hohe Miete verlangt, entschließen die beiden Frauen sich, zwei weitere Mitbewohner zu suchen. Sie werden schnell fündig.

    Eine aufregende Zeit beginnt, vier unterschiedliche Menschen, die sich nicht kennen, werden für 4 Wochen auf einer kleinen Insel in einem kleinen Cottage leben und jeder auf der Suche nach Ruhe und Frieden.

    Der Roman hat sehr langweilig begonnen und konnte mich nur zeitweilig begeistern. Ich hatte mir etwas Humorvolleres vorgestellt. Interessant fand ich die einzelnen Schicksale der Protagonisten. Trotzdem empfand ich die Geschichte als lesenswert, vielleicht weil es in einer traumhaften Umgebung gespielt hat.

  13. Cover des Buches Silver Linings (ISBN: 9783499230356)
    Matthew Quick

    Silver Linings

     (309)
    Aktuelle Rezension von: misery3103
    Nachdem Pat aus der Psychiatrie entlassen wurde, zieht er wieder bei seinen Eltern ein. Obwohl seine Frau ein Kontaktverbot gegen ihn erwirkt hat, träumt er davon, wieder mit Nikki glücklich zu sein und ihr zu zeigen, wie sehr er sich verändert hat. Da er nicht in Kontakt mit ihr treten kann, verbringt Jake seine Zeit damit Sport zu treiben, u. a. mit Joggen. Auf seinen Joggingrunden begegnet ihm immer öfter Tiffany, die Schwägerin seines Kumpels, die aufgrund von Depressionen nach dem Tod ihres Mannes auch etwas merkwürdig ist. Während Pat mehr und mehr gesundet, spielt ihm Tiffany etwas vor, das beinahe in einer Katastrophe endet.

    Pat und seine chaotische Familie habe ich sofort ins Herz geschlossen. Da ich die Verfilmung des Buches sehr mag, ging ich mit einiger Erwartung an das Buch, wurde aber nicht enttäuscht. Obwohl die Geschichte von der des Films abweicht, habe ich mich sehr über Pat, Tiffany und deren seltsames Verhalten amüsiert, wobei ich die Schwere von Pats Erkrankung trotzdem nie aus den Augen verlor, denn das Buch ist in dieser Hinsicht sehr gut geschrieben. Der Leser kann das obsessive Verhalten, das Pat wegen Nikki an den Tag legt, sehr gut nachvollziehen und so mit ihm leiden. Gleichzeitig sorgt Pats sehr spezielle Familie ständig dafür, dass ich laut lachen musste. Ihre Liebe zu den Philadelphia Eagles, die zelebrierten Spieltage des Footballteams, Pats Ausflüge zu den Spielen und dem bunten Treiben vor der Arena übertrifft wirklich alles, was ich vorher gelesen habe. Man muss kein Fan dieses Sports sein, damit einem die Rituale der Familie gefallen. Mich hat es köstlich amüsiert. Überhaupt ist die Familie sehr speziell, besonders Pats Vater, dessen Launen von den Hochs und Tiefs der Mannschaft beeinflusst werden.

    Pats langsamer Heilungsprozess, der nochmalige Absturz als ihm endlich alle Wahrheiten klar werden, Tiffanys Gefühle für ihn haben mich sehr mit ihm mitleiden lassen. Das Ende des Buches empfand ich dann als wirklich schön und liebenswert.
  14. Cover des Buches Die dunkle Seite des Mondes (ISBN: 9783257233018)
    Martin Suter

    Die dunkle Seite des Mondes

     (688)
    Aktuelle Rezension von: berlinerkatze

    Ich bin schon durch die eher kühle Anwaltsatmosphäre holprig in die Geschichte gestartet, konnte von Anfang an auch keinen Bezug zu den Protagonisten finden. Generell war mir das Buch zu wald- und anwaltslastig, die Themen werden sehr detailliert geschildert. Zwischenzeitlich fand ich es deswegen etwas zäh, wobei mir der Spannungsbogen gegen Ende etwas besser gefallen hat. Insgesamt ließ sich das Buch sprachlich gesehen angenehm lesen und wird mir dank des unkonventionellen Themas auch in Erinnerung bleiben.

  15. Cover des Buches Ein Sommer ohne uns (ISBN: 9783785582220)
    Sabine Both

    Ein Sommer ohne uns

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox
    Tom und Verena. Die erste große Liebe. Und dann die Frage: Werden sie es bereuen, wenn es auch ihre letzte große Liebe ist? 

    Deshalb beschließen sie eine Auszeit von der Treue zu nehmen und sich auszuprobieren. 

    Auch wenn die eigentliche offene Beziehung erst bei der Hälfte des Buches thematisiert wird, ist die Vorgeschichte sehr kurzweilig. 
    Vor allem gegen Ende fiebert man mit beiden mit und es stellt sich immer mehr die Frage: Bereuen sie ihre Entscheidung?
  16. Cover des Buches Cottage mit Kater (ISBN: 9783458360889)
    Hermien Stellmacher

    Cottage mit Kater

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Krimiautorin Nora hat eine schwierige Zeit hinter sich. Die an Demenz erkrankte Mutter ist gestorben, der Freund zu seiner Ehefrau zurückgekehrt und beim Krimi-Schreiben geht so gar nichts weiter, obwohl der Abgabetermin nach Verschiebungen unaufhörlich näher rückt. Da kommt ihr das Angebot eines Freundes, in Cornwall sein Haus zu hüten, gerade recht.  

    Sie hofft, in dem einsam gelegenen Cottage Ruhe zum Schreiben zu finden, hat aber nicht mit dem kleinen maunzenden Findelkind gerechnet. Der Kater, der nichts als jugendlichen Unsinn im Kopf hat, bringt ihr ganzes Leben durcheinander. 

    Meine Meinung: 

    Endlich einmal eine Geschichte, die uns in die Welt der Autoren führt. Nicht immer ist es einfach, einen Bestseller zu schreiben, von Ideenlosigkeit und Schreibblockaden ist hier die Rede.  

    Der Star der Erzählung ist natürlich der kleine Kater namens Smuggler, der sich frech in Noras Leben mischt. Neben Katzenfutter delektiert er sich an Schinken, frisch gefangenen Fisch und - ganz Gourmet, frei nach dem Motto „Käse schließt den Magen“ - an Camembert.  

    Schmunzeln musste ich über Noras Briefwechsel mit ihrer besten Freundin.  

    Dass es noch einen hübschen Nachbarn gibt, wirkt vielleicht ein wenig kitschig, aber darf auch einmal sein. 

    Der Schreibstil ist locker, flüssig und bietet immer wieder Stellen, über die man grinsen kann. 

    Fazit: 

    Ein netter Roman für zwischendurch. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

     

     

  17. Cover des Buches Für einen Sommer und immer (ISBN: 9783863960810)
    Julie Leuze

    Für einen Sommer und immer

     (116)
    Aktuelle Rezension von: schneefloecke
    Kurzmeinung: Mein absolutes Lieblingsbuch

    Inhalt: Für die Karriere stellt Annika alles andere hinten an. Vor allem ihre Gefühle und sich selbst. Als sie von einem schweren Schicksalsschlag getroffen wird, reist sie vollkommen überfordert nach Südtirol in die Dolomiten. Dort kommt sie nicht nur dem charmanten Bergführer Samuel mit den tollen Locken, sondern auch sich selbst und ihren Träumen um einiges näher. 

    Meine Meinung: Ich bin absolut verliebt in dieses Buch. In die Charaktere, in die Handlung, in das Setting und vor allem in den Schreibstil von Julie Leuze. Dieses Buch ist bereits das Zweite, welches ich zum zweiten Mal von der Autorin gelesen habe und ihr Schreibstil ist einfach so flüssig, mitreißend und angenehm, dass es mir schwer fällt das Buch überhaupt aus der Hand zu legen. 
    Annikas Entwicklung im Laufe des Buches ist wunderbar mit anzusehen und es ist wunderbar mit Samuel und ihr einen Teil der Dolomiten zu erkunden. Nicht nur ihre Beziehung mit Samuel, sondern auch die zu ihrer Mutter und ihrer besten Freundin Helene, so wie die Beziehung zu ihrem Job war interessant mitzuverfolgen. 

    Ich freue mich bereits darauf, dieses Buch zum dritten Mal zu lesen und kann es jedem nur wärmstens empfehlen. 


  18. Cover des Buches Ein Sommer wie Limoneneis (ISBN: 9783426521427)
    Marie Matisek

    Ein Sommer wie Limoneneis

     (80)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Amalfi, Band 1: Bei Marco läuft es gut, sehr gut. Er ist ein erfolgreicher Immobilienanwalt in München, hat Frau und Kinder, ein schönes Haus. Doch es ist eben doch nicht alles gut: Er arbeitet so viel, dass er Frau und Kinder kaum sieht. Auch gesundheitlich geht es ihm nicht gut. Eine überraschende Beförderung, ein Burnout und Geli, die die Scheidung verlangt, lassen sein Kartenhaus zusammenfallen. Er fährt zu seinem Vater Raffaele nach Amalfi, den er schon viel zu lange nicht mehr besucht hat. Marco erfährt, dass er sich ein Bein gebrochen hat und auf Marcos Hilfe bei der Zitronenernte angewiesen ist. Aber die Zitronen haben ihn noch nie interessiert…

    Erster Eindruck: Das Cover mit überwiegend Zitronen passt gut zu einem Sommerroman, nur irritiert mich, dass das Buch dann „Limoneneis“ im Titel hat. Aber Freund Google hat mich belehrt, dass in manchen Ländern die Zitrone immer noch Limone genannt wird. Aha, wieder etwas gelernt!

    Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt: einerseits ab 1990, in Marcos Kindheit/Jugendzeit, andererseits in der Gegenwart. Es ist schön zu lesen, wie Marco aufgewachsen ist und auch, welche Freunde er hat. Und da ist natürlich auch Lisabetta, das Mädchen seiner Träume.
    Eine Beförderung wider Willen – das ist auch interessant, oder? Der Chef der Anwaltskanzlei musste einen neuen Partner bekanntgeben und das wurde eben Marco. Damit verbunden ist eine einmalige finanzielle Einlage von 50‘000 Euro. Oha! Dabei wollte Marco doch gar nicht Partner werden, vor allem nicht bei dem Chef. Wie soll er das seiner Frau Geli erklären? Vorderhand kann er ihr jedoch gar nichts erklären, denn sie hat ihn verlassen und ist weggefahren – wie ihr Brief ihm verrät. Wie kann es sein, dass er nicht gemerkt hat, dass sie so unglücklich ist? Oder hat er seine Arbeit vorgeschoben, um nicht darüber nachzudenken? Nach weiteren unvorhergesehenen Komplikationen fährt Marco nach Italien – er muss sich unbedingt bewusst werden, wie es weitergehen soll. Dass jedoch auch in Italien grosse Herausforderungen auf ihn warten, hätte er nicht gedacht. Er trifft auf seine alten Freunde und auch auf Lisabetta…

    Es war für mich nicht glaubwürdig, dass jemand, dem ein Burnout diagnostiziert wurde, dennoch so viel Energie aufbringt, um nach Italien zu fahren, zu arbeiten. Ein Burnout ist nicht nur ein kleiner Schnupfen, der nach ein paar Tagen auskuriert ist. Nun denn, wenn ich diesen Fakt beiseite lasse und auch denjenigen, dass es zu viel Fügung in zu kurzer Zeit war, hat mir die Geschichte gut gefallen.

  19. Cover des Buches Zwei an einem Tag (ISBN: 9783036959375)
    David Nicholls

    Zwei an einem Tag

     (3.680)
    Aktuelle Rezension von: my_melody

    Zusammenfassung des Inhalts: 

    Emma und Dexter, zwei eigentlich füreinander bestimmte Menschen, lernen sich mit zwanzig kennen, aber schon am nächsten Tag trennen sich ihre Wege. David Nicholls beschreibt über zwanzig Jahre hinweg jeden 15. Juli im Leben der beiden wie sie sich immer wieder treffen und immer wieder verpassen. 

    Damit ist - bis auf das tragische Ende - eigentlich schon fast alles gesagt. 

    Klar, es gab Stellen die waren lustig oder traurig oder auch berührend aber insgesamt betrauere ich am Ende eigentlich nur die vielen verlorenen Jahre, in denen Emma und Dexter hätten miteinander glücklich sein können, wenn sie mal rechzeitig darüber nachgedacht und darüber geredet hätten, was sie eigentlich wollen. 

    Menschen, die sich in ähnlichen Situationen befinden, könnte und sollte dieses Buch zum Nachdenken darüber anregen, wass sie eigentlich im Leben tun und erreichen wollen, ehe es vorbei ist. 

    Mich persönlich hat das Buch leider nicht begeistert. Ich finde es eher traurig, über so ein vertanes Leben zu lesen.

  20. Cover des Buches Zimtsommer (ISBN: 9783453358867)
    Sarah Jio

    Zimtsommer

     (77)
    Aktuelle Rezension von: manja_phalaenopsis

    Es hat mich vom Cover und auch von der Geschichte  angesprochen.
    Es ist frisch und passend zum Sommer. Die abgebildetes Ackerwinde ist ein Teil, der sich mit durch die Geschichten der zwei Frauen zieht, um die das Buch geht.

    Zwei Frauen, Ada und Penny, die mit Traurigkeit, Glück, Hoffnung, Mut, Zuversicht und Liebe zu tun haben. Der Dreh- und Angelpunkt ist die Bootsstrasse in Seattle am Lake.

    Ada trauert seit 2 Jahren um ihre große Liebe und ihre Tochter und flieht aus New York.
    Penny ist traurig in ihrer Ehe. Sie fühlt sich vernachlässigt und wünscht sich ein Kind.

    Beiden Frauen werden immer alleinige Kapitel gewidmet. Die beiden Frauen leben dort im Abstand von 50 Jahren und haben sich nie kennengelernt.
    Du erfährst, wie die beiden Frauen auf ihre eigene Art und Weise damit umgehen und wie sich trotzdem Ihre Wege kreuzen. Haben sie ein Happy End? Das verrate ich nicht.

    Das Buch ist absolut, stimmig und super geschrieben. Es wird nicht mein letztes Buch von Sarah Jio sein.

    Eins verrate ich allerdings doch. Ihr bekommt Lust zu backen.



    Von mir bekommt das Buch 5 ⭐️

  21. Cover des Buches Eisblumenwinter (ISBN: 9783959675369)
    Anne Barns

    Eisblumenwinter

     (93)
    Aktuelle Rezension von: meisterlampe

    Inhaltsangabe:

    Eine Winterliebe zwischen Nord- und Ostsee.
    Mit ihrer Karamellwerkstatt auf Rügen lebt Pia erfolgreich ihren Traum. Und doch ist sie nicht glücklich. Denn Paul, der Mann, den sie liebt, lebt gut fünfhundert Kilometer entfernt auf der Insel Juist. Als ihre Großmutter sie bittet, sie auf eine Reise zu den Orten ihrer Kindheit zu begleiten, sagt Pia zu. Eine Auszeit mit ihrer Oma ist genau das, was sie jetzt braucht. Gemeinsam begeben sie sich auf Spurensuche in die Vergangenheit. Dabei entdecken sie eine Liebesgeschichte, die Zeit und Grenzen überdauert hat – und bis heute nachwirkt.

    Meine Meinung:
    Nachdem ich letztes Wochenende "Kirschkuchen am Meer" von Anne Barns gelesen hatte, folgte nun "Eisblumenwinter". Hier muss ich sagen, die neuen Titelbilder gefallen mir nicht so gut, die alten sind viel schöner. Die Aussicht, per Buch nach Rügen zu reisen, das ich selbst nicht kenne und dazu von Pias vielfältige Karamellkreationen zu lesen, hat mir gut gefallen. Ich durfte das Fudge der Autorin vor längerer Zeit probieren, sehr lecker!Es ist immer wieder schön, "alte Bekannte" in den Anne-Barns-Büchern zu entdecken, wenngleich Merle diesmal nur einen kleinen Gastauftritt und diesen auch nur am Telefon hat.
    Die Schwestern Pia, Katharina und Jana sind sehr unterschiedliche junge Frauen, aber sie gehören einfach zusammen und zu Oma Anni. Hauptpersonen in dieser Geschichte sind für mich Pia und Anni, die anderen Schwestern haben nur kleinere Rollen. Die Gemeinsamkeit Freund/Partner/Mann haben sie alle und die weitere Entwicklung ist bei allen ähnlich. Dafür wird die Familie im Laufe des Buches immer größer, die dänische Verwandtschaft konnte ich mir kaum merken, irgendwann habe ich diese nur noch nebenbei zur Kenntnis genommen.Die Geschichte um Anni, Erika und Tante Hedwig sowie die dazugehörigen Männer geht um viele Jahrzehnte in die Vergangenheit und präsentiert in der Gegenwart das eine oder andere Geheimnis, das nicht nur die Frauen überrascht. Schön fand ich die Geste mit der gelben Rose und wie es dazu kam.
    Der Titel "Eisblumenwinter" geht hier auf den Winter 1942 zurück (und wohl noch auf einige andere), kommt mir aber in der Erzählung zu kurz. Im Hotel gab es damals Eisblumen an den Fenstern, an den Küchenfenstern von Annis Haus auch - das war es. Schade, hier hatte ich ein bisschen mehr erwartet. Auch Paul tritt erst am Ende in Erscheinung, vorher ist er wie vom Erdboden verschluckt, obwohl er in der Inhaltsangabe vermuten lässt, er sei ebenfalls eine Hauptperson.
    Ich kenne weder Juist noch Rügen, stelle mir eine verschneite Insel einerseits malerisch vor, andererseits wird es nicht anders sein, als auf dem Festland, wo der Autoverkehr mit Schnee und Eis zu kämpfen hat.Am Ende des Buches sind verschiedene Rezepte, die im Laufe des Buches ausprobiert und verkostet werden, aufgeführt und laden zum Nachmachen und Naschen ein."Eisblumenwinter" liest sich genau so flüssig, wie die anderen Bücher der Autorin, ich war nur diesmal nicht komplett begeistert. Statt der Liebesgeschichte auf Rügen, mit der ich gerechnet hatte, war Pia die meiste Zeit unterwegs und Paul nicht auffindbar. Zwar finden sie sich, aber Hauptthema ist diesmal die Ahnenforschung und die Familienerweiterung. Von mir gibt es 3,5-4 Sterne.


  22. Cover des Buches Das Honigmädchen (ISBN: 9783442485741)
    Claudia Winter

    Das Honigmädchen

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Camilla arbeitet als alleinerziehende Mutter im Feinkostgroßhandel ihres Vaters. Als sie den Rotstift ansetzt und einen französischen Honighändler rausstreichen will, schickt ihr Vater sie nach Frankreich um sich selbst ein Bild von der Firma dort zu machen. Da ihre Tochter Marie gerade sehr viel Stress macht und außerdem von ihrem eigenen Vater versetzt wurde, nimmt sie sie kurzerhand mit nach Frankreich.
    Auf dem Weg dorthin krachen die beiden so aneinander das Marie sich hilfesuchen an Tobias ihren Nachbarn richtet, der dann aus einem Impuls heraus mit den beiden nach Frankreich fährt.
    Ob sie sich dort zusammen raufen werden?

    Das Cover zeigt eine junge Frau auf einem Fahrrad. Leichtigkeit und das Gefühl von Sommer kommt gut rüber. Mich hat es sofort angesprochen, auch wenn es sich mir nicht so wirklich erschloss was es mit dem Titel auf sich hatte.

    Camilla ist zu Beginn sehr damit beschäftigt ihrem Vater irgendwie zu beweisen das sie tüchtig und fähig ist in seiner Firma einen leitenden Posten übernehmen zu können. Vielleicht hat sie das gebraucht, nachdem ihre Ehe mit dem Sternekoch gescheitert war.
    Leider hat sie darüber die Beziehung zu ihrer 15 jährigen Tochter vernachlässigt und muss nun zu sich selbst und damit zu ihrem Kind wieder einen Zugang finden.

    Marie ist ein pubertierender Teenager der gerade sehr rebelliert. Noch ist nicht alles verloren, aber es ist wichtig die Reißleine zu ziehen. Das hat der Großvater erkannt, der viel lässiger den ganzen Eskapaden seiner Enkelin gegenüber steht als seine eigene Tochter.
    Wie gut das er seiner Tochter vorschlägt Marie mit nach Frankreich zu nehmen um durch die Bienen dort einen anderen Zugang zu einander zu finden.

    Tobias ist der nervige Nachbar von Camilla. Er zieht sie irgendwie an, was sie allerdings nicht wirklich wahr haben will. Sonderbar erschien mir das er nach einem Telefonat von Marie sofort bereit ist den beiden nach Frankreich zu folgen. Später sollte sich dann herausstellen warum es ihm möglich ist Arbeit und Wohnort so spontan hinter sich zu lassen.

    Henry ist schon zu Beginn des Buches im Prolog aufgetaucht. Dann sind über 60 Jahre vergangen und die drei deutschen treffen auf einen alten Mann, der neben seiner Honigproduktion noch vom Gemüseanbau lebt.
    Er hat es nicht einfach in seinem Dorf. Da er schon als Kind der Außenseiter war wurde es für ihn auch im Alter nicht einfacher.
    Warum das so ist und wie man das vielleicht ändern könnte und was das Ganze mit der Familie von Camilla zu tun hat kann man in dem Buch erfahren.

    Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich mir eigentlich schon recht früh um das Geheimnis und den Zusammenhang von Camilla und Henry bewusst war.
    Dadurch erschien es mir alles auch streckenweise etwas langatmig, aber trotzdem fand ich es schön geschrieben.

  23. Cover des Buches Das Jahr, in dem ich dich traf (ISBN: 9783596193349)
    Cecelia Ahern

    Das Jahr, in dem ich dich traf

     (375)
    Aktuelle Rezension von: daydreaming_in_Paris

    Dieses Buch ist etwas ganz besonderes! 

    Es steht schon lange in meinem Regal, aber es sind Jahre vergangen, bis ich es schließlich gelesen habe. Das ist nicht das erste Buch das ich von Cecilia Ahern lese und ich hatte somit gewisse Vorstellungen, aber dieses Buch hat mich überrascht. 

    Es ist so persönlich geschrieben, man hat das Gefühl Jasmine, die Protagonistin, spricht einen direkt an und lässt einen ungefiltert an all ihren Gefühlen teilhaben. Dabei adressiert sie immer ein "Du", und schon früh erfährt man, dass es sich dabei um ihren Nachbarn Matt handelt. Ohne zu spoilern kann ich sagen, dass sich die Handlung in eine ganz andere Richtung entwickelt als ich urspünglich erwartet habe. Dabei vergeht, wie der Titel andeutet, ein volles Jahr und man begleitet Jasmine durch die vier Jahreszeiten, in die das Buch gegliedert ist. Den Anfang macht der Winter.

    Die Charaktere, die in dem Buch vorkommen, sind authentisch und ich konnte mich gut in einige von ihnen hineinversetzen. Sie sind alles andere als perfekt - vielleicht macht gerade diese Tatsache sie glaubwürdig.          Es werden viele Themen angesprochen, die zum Leben dazugehören, wie Familie, Beruf, Verlust und Krankheit. 

    Das ist kein Buch für Leser, die nach viel Action suchen. Es geht viel mehr um die innere Entwicklung. Wer sich darauf einlässt, kommt vielleicht auch selbst zum Denken - und Überdenken - der eigenen Verhaltensmuster. 

    "Die meisten Menschen in unserem Leben müssen nicht aktiv etwas tun, um uns zu verändern, sie müssen einfach nur da sein." (S.381)


  24. Cover des Buches Glück ist meine Lieblingsfarbe (ISBN: 9783404178360)
    Kristina Günak

    Glück ist meine Lieblingsfarbe

     (116)
    Aktuelle Rezension von: mausispatzi2

    Glück ist meine Lieblingsfarbe ist ein sehr schöner Liebesroman, der einen auf die Insel La Palma entführt und einem Lust auf Urlaub macht.


    Die Story ist gut durchdacht und hervorragend umgesetzt. Ich mag den Verlauf der Geschichte und habe es geliebt Juli und Quinn auf ihrem Weg zueinander zu begleiten. Juli hat sich eine Auszeit von Hamburg genommen und möchte ein paar Monate auf der Insel verbringen und zu sich selbst finden. Dabei lernt sie viele liebenswerte Menschen und Tiere kennen. 


    Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Juli berichtet aus ihrer Sicht von den Geschehnissen auf der Insel und so hat man immer einen Überblick über ihre Gedanken und Gefühle.


    Die Protagonisten sind mit sehr viel Liebe gestaltet und man muss sie einfach ins Herz schließen und mit ihnen mitfiebern. Ich mag Juli und ihre Art sehr gerne. Sie könnte ich mir auch als gute Freundin vorstellen. Quinn ist einfach ein toller Mann und er ist immer für die Menschen da, die er mag.


    Das Cover finde ich sehr süß und es passt zum Inhalt und Titel des Buches.


    Fazit:

    Glück ist meine Lieblingsfarbe ist der perfekte Liebesroman für einen gemütlichen Abend auf der Couch oder einem sonnigen Tag auf der Gartenliebe. Ich habe das Buch geliebt und hätte noch ewig mit Juli und Quinn auf La Palma bleiben können. 


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