Bücher mit dem Tag "australiensaga"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "australiensaga" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Dornenvögel (ISBN: 9783734102981)
    Colleen McCullough

    Dornenvögel

     (265)
    Aktuelle Rezension von: Ira086

    Der Geschichte ist natürlich vor allem durch die Serie aus den 80ern bekannt, diese wird dem Roman jedoch nicht gerecht (wie das meistens so ist). 

    Colleen McCullough hat mit den Dornenvögeln ein emotional intelligentes Meisterwerk geschaffen. Das spürt man sowohl an ihrem Schreibstil, der perfekt für die Geschichte ist, als auch an der Handlung selbst, die wundervoll durchdacht ist.

    Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem ich so sehr das Gefühl hatte, dass die Autorin  verstanden hat, wie Menschen fühlen, denken, "ticken", wodurch die Charaktere so unfassbar vielschichtig werden. Ich konnte die Intentionen jedes Charakters nachvollziehen und hatte irgendwann das Gefühl, ich würde sie wirklich kennen. Tatsächlich (und in der Serie war das gar nicht so) fand ich die 2. Generation (Meggies Kinder) im Buch sogar fast noch interessanter als die 1. (Meggie und Ralph).
    Insgesamt ein so kreatives, feinfühliges und ungewöhnliches Buch und eins der besten, die ich bisher gelesen habe!

  2. Cover des Buches Leuchtendes Land (ISBN: 9783426506516)
    Patricia Shaw

    Leuchtendes Land

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin
    Gleich zu Anfang muss ich gestehen, dass dieses Buch im Grunde nicht so in mein Beuteschema passt. Warum ich mir "Leuchtendes Land" von Patricia Shaw trotzdem vornahm? Unsere Leserinnen in der öffentlichen Bücherei leihen Romane dieser Autorin sehr oft aus und ich habe auch schon welche gelesen, die ich ganz gut fand. Manchmal braucht man auch ein Buch bei dem man nicht denken muss, sondern nur entspannen will.

    Aber dieses Werk gefiel mir nur sehr mäßig. Von Anfang an plätschert die Geschichte so vor sich hin und konnte mich nicht fesseln. Trotzdem las ich weiter. Doch es wurde nicht besser. Es ist nicht nur die Handlung, auch der Schreibstil, dem ich nicht viel abgewinnen kann. Leider!

    Die Handlung ist recht simpel. Das Geschwisterpaar Alice und Clem verlieren recht früh ihre Eltern. Zuerst die Mutter, dann den Vater durch einen Reitunfall. Er wollte den Prediger und Liebhaber seiner Frau stellen. Na ja.

    Nun gehört die Farm den Geschwistern, die aber noch viel zu jung und unerfahren sind. Clem erlebt in der Stadt erstmals die körperliche Liebe und schwupps, geht er einem Bekannten auf den Leim, der einen Heiratskandidaten für seine schöne, aber schwangere und vom Liebhaber verlassene Tochter braucht. Man wird sich handelseinig und die jungen Leute gehen den Bund der Ehe ein, der unter anderen Gegebenheiten nie zustande gekommen wäre.

    Von da an habe ich immer mal einige Seiten ausgelassen, da ich das Lesen als - man möge mir es verzeihen - Zeitverschwendung ansah. Trotzdem blieb ich in der Handlung. Wie gesagt, dieses Buch passt nicht in mein übliches Beuteschema meiner gewählten Lektüren.

    Ganz sicher gibt es Leserinnen (Leser kann ich mir dafür gar nicht vorstellen) die diesen Roman mögen und verschlingen. Es sei ihnen gegönnt. Aber für mich landete dieses Buch bei der Kategorie: Entbehrlich. 
  3. Cover des Buches Sterne im Sand (ISBN: 9783426518823)
    Patricia Shaw

    Sterne im Sand

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Ireland
    Der junge Austin Broderick und sein Partner Kelly Halligan gründen in Australien eine Schaffarm. Doch die Aborigines denen sie das Land unerlaubt weggenommen haben rächen sich und ermorden Kelly. Daraufhin heiratet Austin dessen Schwester Charlotte und sie bekommen drei Söhne.

    Rund 40 Jahre später zählt Springfield, wie die Schaffarm seit Jahren heißt, zu den größten und erfolgreichsten im ganzen Land. Doch eine mögliche Gesetzesänderung, die jedem Züchter nur noch eine bestimmte Landfläche zugesteht, droht Springfield zu zerstören. Da erleidet Austin einen Schlaganfall und muss gezwungenermaßen die Leitung endgültig an seine Söhne übergeben.

    Sie entwickeln einen Plan, wie sie doch so viel Land wie möglich in Familienbesitz behalten können. Als Austin doch unerwartet verstirbt, gerät der Familienfrieden endgültig aus dem Gleichgewicht.

    Fesselnde Familiengeschichte mit starken, wandelbaren Charakteren, die so manche Probleme zu bewältigen haben.
  4. Cover des Buches Wind des Südens (ISBN: 9783426520581)
    Patricia Shaw

    Wind des Südens

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    Mal Willoughby ist mit seiner chinesischen Frau Jun Lien auf dem Weg von Hong Kong nach Brisbane, um mit ihr ein neues – bürgerliches – Leben zu beginnen. Ihm schwebt eine Scharffarm vor Augen. Mit ihnen sind noch die Paare Horwood und Carporn sowie Mrs. Eleanor Plummer und Mr. Raymond Lewis an Bord der China Belle. Gerade haben sie eine stürmische Passage überstanden, als sie vor der Ostküste Australiens vor Anker legen. Was niemand ahnt: Die Mannschaft, überwiegend Chinesen und Malaien, planen eine Meuterei, um dem Lockruf des Goldes zu folgen. Der 1. Offizier Jake Tussup spielt dabei eine entscheidende Rolle.

    Während die China Belle auf ein Riff auffährt, werden Jun Lien und Mrs. Horwood von den Deserteuren entführt, um später Lösegeld zu erpressen. Jun Lien jedoch kann vom Ruderboot flüchten, ertrinkt dennoch und kann von Mal Willoughby nur noch tod geborgen werden. Mrs. Horwood überlebt und kann später fliehen, doch die Ereignisse haben ihre Nerven über Gebühr strapaziert.

    In dem kleinen Hafen von Cairns finden alle Überlebenden der Ereignisse vorerst Unterschlupf, doch Mal Willoughby muss seine tote Frau nach China zurückbringen und die Polizei, mehr schlecht als recht aufgestellt, sucht die Verbrecher. Diese haben sich jedoch auf dem hiesigen Goldfeld am Fluss Palmer breit gemacht und werden reich durch diverse Funde.

    Doch kein Reichtum der Welt kann sie vor den Zufällen schützen, die sie zur gerechten Strafe führen.

    Mein Fazit:

    Oh je, ich glaube, dies ist mein letzter Patricia Shaw-Roman gewesen.

    Die 672 Seiten haben mich eigentlich eher nicht abgeschreckt, aber die Geschichte war zwischendurch so langweilig, das ich oft unterbrochen habe. Müdigkeit und stete Anspannung (aus diversen Gründen) haben es noch zusätzlich erschwert, diese Geschichte mit Interesse und einer gewissen Spannung zu verfolgen.

    Die Autorin verlor sich immer wieder in kleinen Erzählungen und Ausschweifungen über das Leben in Australien im 20.ten Jahrhundert. Und es war einfach ermüdend, auch die letzte Kleinigkeit in Ausschweifungen lesen zu müssen. Das Unglück der China Belle umfasste – glaube ich – nur die ersten 100 Seiten. Die darauf folgenden knapp 600 Seiten verfolgten die überlebenden Passagiere. Es gab dann zwar das eine oder andere interessante Detail, aber ich glaube, vieles hätte deutlich abgekürzt werden können. Letztendlich hatte ich sogar das Gefühl, das es gar kein Ende nimmt. Die Verfolgung der Crew des Schiffes, die sich mit der Meuterei zur Berühmtheit gemacht hatte, zog sich endlos in die Länge. Die Autorin wollte offenbar sicher gehen, das auch wirklich die letzte kleine Frage beantwortet wurde.

    Eine Anmerkung muss ich noch machen: Das Buch hatte einige Fehler in der Grammatik oder es fehlte plötzlich ein Wort. Wenn es nur ein- oder zweimal passiert wäre, würde ich kein Wort darüber verlieren. Aber bei der Häufung der Fehler muss ich schon ehrlich gestehen, dass das Lektorat offenbar nicht sehr gut gearbeitet hat.

    Nein, ich kann keine Lese-Empfehlung aussprechen. Von mir bekommt es drei Sterne und das ist auch eher wohlwollend.

    Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

  5. Cover des Buches Brennender Traum (ISBN: 9783426522264)
    Patricia Shaw

    Brennender Traum

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Stirbelwurm
    Mitreissend schildert Bestsellerautorin Patricia Shaw das Schicksal eines Glückssuchers in einem ungezämten Land Im Jahre 1898 ist der Ire Brodie Court gezwungen, nach Australien auszuwandern, denn das ärmliche Stück Land, dass er und sein älterer Bruder besitzen, wirft nicht genug für beide ab. Als Brodie bei seiner Ankunft in Brisbane zum ersten Mal Opale sieht, ist es um ihn geschehen: Den leuchtenden Steinen will er sein Leben widmen. Von seiner Geliebten, der verheirateten Vivien, mit dem nötigen Startkapital ausgerüstet ist er schnell ein wohlhabender Mann - doch dann kommt es in den Minen zur grössten Katastrophe seines Lebens...
  6. Cover des Buches Sonnenfeuer (ISBN: 9783426524053)
    Patricia Shaw

    Sonnenfeuer

     (38)
    Aktuelle Rezension von: katzekatzekatze

    Mal wieder ein Fund aus dem Bücherschrank, der mich im Endeffekt leider mehr enttäuscht als begeistert hat. Während dem Lesen schwankte mein Gefühl noch so auf zwischen zwei bis drei Sternen, aber das flaute immer mehr ab, da auch gegen Ende des Buches die Story kein Stück Fahrt aufgenommen hatte und mich einfach durchgehend gelangweilt hat.

    Leider ist auch der Schreibstil an sich überhaupt nicht bildhaft, was bei mir kein Lesefeeling aufkommen ließ. Ich hatte mir gewünscht, Australien in seiner atemberaubenden Schönheit und Gefährlichkeit vor meinem inneren Auge zu sehen, aber nichts.  

    Die Geschichte wird sehr seicht heruntererzählt. Es werden viel zu viele Charaktere angeschnitten, die aufgrund der verhältnismäßig geringen Seitenanzahl alle keinen Raum zum Atmen haben. Wenn in einer Inhaltsangabe die Rede ist vom "Schicksal zweier Frauen", dann rechne ich eigentlich nicht damit, dass es noch um tausend andere Leute nebenbei geht und besagte Frauen eher eine nebensächliche Rolle spielen.

    Seine Hauptfigur "Perfection" zu nennen ist ja schon irgendwie abschreckend und dann ist der Charakter noch so super langwelig, flach oberflächlich und grenzunsympathisch. Das mit der Aborigine Diamond hätte was werden können, aber neben "Perfy" rückt sie irgendwie ziemlich in den Hintergrund, dabei wäre sie der einzige Charakter mit Potenzial gewesen.

    Auch bin ich mir ehrlich gesagt etwas unschlüssig über die Darstellung der Aborigines. Ich habe eigentlich aus anderen Büchern eher nicht den Eindruck gehabt, dass es sich hier um primitive Skalpraubende blutrünstige Bestien handelt, von daher weiß ich nicht, was ich von dieser unsympathischen oberflächlichen Darstellung hier halten soll. Ich hätte mir ehrlich gesagt gewünscht, etwas mehr mit der spirituellen mysteriösen Seite in Verbindung zu kommen. Aber ich bin natürlich historisch daheingehend nicht genug bewandert.

    Gegen Ende habe ich mich so gelangweilt, dass ich die letzten 30 Seiten gar nicht mehr gelesen habe. Hatte einfach keine Lust mehr.

    Leider kann ich für dieses Buch keine Leseempfehlung aussprechen.

  7. Cover des Buches Tränen des Mondes (ISBN: 9783426525760)
    Di Morrissey

    Tränen des Mondes

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Als Lily den Nachlass ihrer Mutter ordnet, fällt ihr ein Foto von einem sehr attraktiven Mann in die Hände, welches vor ca. 100 Jahren aufgenommen worden ist. Da ihre Mutter immer ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit gemacht hat und Lily keine Ahnung von ihren Vorfahren und deren Schicksal hat, nimmt sie das als Anhaltspunkt für eine Recherche. Sie reist nach Nordaustralien und begibt sich auf Spurensuche. Natürlich wird sie bald fündig und stößt auf eine herzzerfetzende Story um Liebe, Leid und Tod. Ja, es wird schon ziemlich viel gestorben in dieser Geschichte, die leider auch diverse Elemente von kitschigen Liebesromanen enthält, deshalb nur 3 Sterne. Aber alles in allem trotzdem ein schöner Schmöker.

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