Bücher mit dem Tag "austin"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "austin" gekennzeichnet haben.

59 Bücher

  1. Cover des Buches Hope Forever (ISBN: 9783423716062)
    Colleen Hoover

    Hope Forever

     (2.273)
    Aktuelle Rezension von: leonie-grr

    eigentlich sehr bewegend und süß aber, 

    er stalkt sie am Anfang

    er nennt sie baby

    er klatscht ihr dauernd auf den po

    und er sagt sie soll sich um die verhütung kümmern und die Pille nehmen???????????


    sonst ist das Buch ein bisschen düster, weil das Thema einfach sehr schlimm ist

  2. Cover des Buches What if we Drown (ISBN: 9783736314481)
    Sarah Sprinz

    What if we Drown

     (680)
    Aktuelle Rezension von: bookedbycece

    *Knacks* ich glaube, das war mein Herz 🥺

    Die Geschichte von Laurie und Sam hat mich zutiefst berührt und verzaubert. Sarah Sprinz baut die gesamte Geschichte um die zwei so glaubwürdig und einfühlsam auf, ich konnte nicht anders als mitzufühlen. Zwischen den beiden Protagonisten herrscht von Anfang ein eine so angenehme Spannung, die sich im Laufe der Geschichte noch weiterentwickelt. Die Verarbeitung von Trauer, Verlust und Trauma waren in einem angenehmen Gleichgewicht. Die Grundstimmung empfand ich nie als zu erdrückend oder zu gedämpft. Die Thematik ist vielschichtig und berührend, Sprinz hat mich echt geschafft, mich zum Weinen zu bringen! 

    Ein absolut herzerwärmendes Buch, ein echtes Herzensbuch! 🤍

  3. Cover des Buches Morgen kommt ein neuer Himmel (ISBN: 9783596521128)
    Lori Nelson Spielman

    Morgen kommt ein neuer Himmel

     (2.537)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Obwohl das Buch echt schön geschrieben war, fande ich es schwer zu lesen. Die Geschicht war einwenig nervig, dieses ganze hin und her hat mich schon sehr gestört. 

  4. Cover des Buches Love & Lies (ISBN: 9783453419216)
    Molly McAdams

    Love & Lies

     (368)
    Aktuelle Rezension von: Aprikosa
    Rachel wurde in der Vergangenheit von Männern nur verletzt. Sie zieht in eine Wohnung ein und lernt Kash kennen. Er ist ein Bad Boy mit Tatoos und einrr Harley. Das ist sein Image als Undercover Cop. Das weiß Rachel natürlich nicht.

    Ich mochte die Geschichte sehr. Anfangs war ich noch nicht so überzeugt, ob Thriller und Romantik gut zusammen passt. Aber das passt auf jeden Fall. Molly McAdams hat eine super Geschichte geschaffen. Von Anfang bis Ende spannend. Kash und sein Kumpel sind sehr sympathisch.
    Irgendwann muss ich das Buch nochmal lesen, da es so toll war.
  5. Cover des Buches Feeling Close to You (ISBN: 9783736311206)
    Bianca Iosivoni

    Feeling Close to You

     (385)
    Aktuelle Rezension von: xshirleyx

    Über das Hauptthema habe ich selten ein Buch gelesen. Ich freue mich, dass Bianca Iosivoni eine Liebesgeschichte geschrieben hat, die modern und in unserer heutigen Gesellschaft vermutlich nicht unrealistisch ist.

    Das Cover finde ich toll anzusehen. Es ist meiner Meinung nach eher schlicht und kein Blickfang, aber es hat einen Wiedererkennungswert. Es passt gut zu den anderen Büchern der Trilogie. Den Schreibstil der Autorin kenne ich bereits. Ich mag ihren Schreibstil sehr gerne und würde mittlerweile jedes ihrer Bücher lesen, weil ich weiß, dass mich ihre Geschichten überzeugen werden.

    Die Charakter haben sich langsam in mein Herz geschlichen. Teagan ist außergewöhnlich und mir sympathisch. Sie ist cool und humorvoll. Außerdem hat sie mich mit ihren Gedanken überzeugen können. Aber auch Parker ist ein interessanter Charakter, der mich mitreißen konnte. Gegen Ende des Buches passiert etwas, das mich persönlich sehr gestört hat, aber dieser Plottwist wurde von der Autorin gut umgesetzt und die Charaktere konnten sich weiterentwickeln. Die Beziehung von Teagan und Parker hat mich berührt. Vor allem, dass der Aufbau nicht jedem New Adult-Buch entspricht, hat mich überrascht. Besonders auch die Kommunikation zwischen den Charakteren hat mich größtenteils überzeugt.

    Die Handlung verläuft insgesamt ruhig. Ein Großteil nimmt das Kennenlernen von Teagan und Parker ein. Auch die Frage, an welche Universität Teagan gehen wird, spielt eine riesige Rolle. Mich konnten sowohl die Beziehung von Teagan und Parker überzeugen, als auch die Freundschaft in der WG von Parker und die Vater-Tochter-Beziehung zwischen Teagan und ihrem Dad. Ebenso haben mich die Beschreibungen der Livestreams interessiert und gefesselt. Ich persönlich kenne mich diesbezüglich nur halbwegs gut aus, aber alles wurde von der Autorin sehr verständlich erklärt. Dies hat im Buch natürlich eine große Bedeutung gehabt, aber auch nicht all zu viel Raum eingenommen. Innerhalb des Buches gibt es mehrere Chatverläufe zwischen Teagan und Parker, die die Handlung aufgelockert haben.

    Die Autorin hat eine spannende und leichte Liebesgeschichte geschrieben, welche mich oft zum Lächeln und Mitfiebern gebracht hat. Ein bisschen mehr Tiefgang hätte ich mir gewünscht, aber insgesamt habe ich eigentlich nichts an dem Buch auszusetzen. Mir hat es sehr gut gefallen und ich werde die Geschichte von Teagan und Parker sicherlich irgendwann nochmal lesen.

  6. Cover des Buches Dance into my World (ISBN: 9783734110023)
    Maren Vivien Haase

    Dance into my World

     (260)
    Aktuelle Rezension von: ToniNdck

    Ich habe selten ein Buch so verschlungen wie dieses. Meine beste Freundin schenkte es mir und ich MUSSTE es unbedingt sofort durchlesen. Innerhalb einer Woche habe ich es zu Ende gelesen. Die Liebesgeschichte zwischen Austin und Jade hat mich vom Hocker gehauen. Die Hartnäckigkeit von Austin um Jade zu öffnen hat mich beeindruckt. Nicht jeder Mensch hätte so viel Verständnis für einen geschlossenen Charakter. Wie er Jade hilft sich ihrer Angst zu stellen und wie ein Fels in der Brandung für sie ist, ist einfach herzerwärmend. 

    Auch die Freundschaft zwischen Jade und Olivia fand ich wunderbar. Manchmal gibt es auch Freundschaft auf den ersten Blick. Das hat mich so an mich und meine beste Freundin erinnert. Wir haben uns gesehen und wussten, dass ist diese eine Freundschaft. Eine die alle Höhen und Tiefen aushält.

  7. Cover des Buches Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel (ISBN: 9783442378258)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel

     (657)
    Aktuelle Rezension von: WeltbuntmalendeBuecher

    mein erster Gedanke ist: Ich stelle mir Bücher echt cool vor als Filme! 🥰 Darauf hätte ich total Bock!


    Nun aber zum Buch:

    📚DER EINSTIEG📚 ist recht lang, danach ist die Story aber wirklich spannend, auch mit etwas Humor. Es gibt wieder mehrere 📚HANDLUNGSSTRÄNGE📚: Der eine ist der Mord, dann die Vergangenheit des Dorfes und auch die Geschichte, welche sich in der Familie von Flavia abspielt. 

    📚DER STIL📚: Das Buch ist aus der Sicht von Flavia in der Vergangenheit geschrieben. Es ist spannend, teilweise etwas langgezogen und verschlachtelt. Ich musste mich wie in Band 1 zuerst daran gewöhnen.

    📚DIE CHARAKTERE📚 Flavias Familie und die Leute aus dem Dorf sind alle interessant, haben Eigenheiten und definitiv mehr Hintergrund, als man denkt. Jeder bekommt ein bisschen seine eigene Geschichte (mit der Zeit). Falvia selbst ist aufgeweckt, angenehm und pfiffig. Und sie mag Gifte (und Chemie, ich mag Chemie nicht xD weswegen ich diese Teile manchmal nicht so interessant finde, aber sehr markant für die Bücher.) 


    Alles in allem ein gutes Buch, das mir dieses Mal schon bedeutend besser gefallen hat als Teil 1!

    Und nun freue ich mich sogar schon auf mehr.

  8. Cover des Buches Still Broken (ISBN: 9783736309111)
    April Dawson

    Still Broken

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Frieda_Kutz

    Auf den Klappentext gehe ich nicht weiter ein, der ist sicher mittlerweile hinreichend bekannt.

    Es fällt mir immer schwer, eine schlechte Bewertung bei Büchern abzugeben, weil ich weiß, wie viel Herzblut und Arbeit darin steckt. Leider muss es manchmal dennoch sein.

    Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen durchlesen können, es ist sehr flüssig geschrieben und der Stil ist eher einfach. Das soll keinen Kritikpunkt darstellen; genau genommen hat es meine Erwartungen an ein YA-Buch hier genauestens erfüllt.

    Zu den Charakteren:
    Norah ist ein typisches graues Mäuschen, das ohne ihre beiden besten Freundinnen wahrscheinlich nicht hinter ihrem Bücherstapel hervorkriechen würde. Sie ist 18 Jahre alt, Ersti an der Brown und noch Jungfrau. Daran ist nichts verwerflich, ich schreibe das nur, weil es im weiteren Verlauf des Plots relevant ist. Sie geht zwar gerne aus, wenn sie von Brooke und Lydia mitgenommen wird, allerdings kann sie dem Partymachen nicht so viel abgewinnen. Alles in allem ist sei eine richtige Überfliegerin. Fünf Kurse am College, einen Job in der Buchhandlung und außerdem arbeitet sie bei der Uni-Zeitschrift, wo sie auch sofort durchstartet. Bereits drei Jahre später hat sie einen Abschluss in der Tasche und ist Außenkorrespondentin bei einem Fernsehsender in New York City.
    Ich hatte Schwierigkeiten, eine Beziehung zu ihr aufzubauen, weil sie so perfekt ist. Sie kann alles, sie will alles und ist dennoch total naiv und sieht manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht. Sie war zwei Jahre mit ihrem Exfreund zusammen, hat nicht mit ihm geschlafen, aber Max lässt sie bereits nach ein paar Dates ran.

    Max ist kein Bad-Boy, auch wenn der Klappentext suggeriert, dass er wahllos die Herzen von willigen Mädchen bricht. Das stimmt nicht. Ja, er v*gelt sich durch die halbe Uni, ist dabei den Mädchen gegenüber aber stets ehrlich und sagt, dass er nicht mehr als das von ihnen will. Er war noch nie verliebt und hatte noch nie eine Freundin - aber Norah ist natürlich die Richtige, mit der er auf jeden Fall zusammensein möchte und der er heiße Liebesschwüre ins Ohr flüstert. Leider liest sich das sehr überstürzt und derart konstruiert, dass ich Probleme hatte, die Beziehung der beiden ernst zu nehmen. Immerhin scheint er schöne, grüne Augen zu haben. Ich weiß nicht, wie oft die Autorin dies in dem Buch erwähnt, ich habe erst ab Seite 186 angefangen, mitzuzählen und von dort bis zum Schluss komme ich auf sage und schreibe elf Mal.

    Brooke, Lydia und Rachel kann man mehr oder weniger zusammenfassen. Sie sind typische Nebenfiguren, die leider ein wenig blass bleiben. Einzig Brooke bekommt einen wichtigen Plotpoint, der aber leider vollkommen überflüssig ist und nicht notwendig gewesen wäre. Dazu später mehr, weil Spoiler.

    Ich mache mir selten Notizen bei Büchern, aber da ich dieses rezensieren wollte, habe ich es dennoch mal getan. Leider haben sich so viele kleine Logikfehler eingeschlichen, dass ich zwischendrin wirklich versucht war, das Buch einfach wegzulegen.
    Norah ist 18, ihre beiden Freundinnen sind 19. Dass die drei auf Collegepartys Alkohol trinken - geschenkt. Das kennt man aus Filmen und entspricht auch der Realität. Dass sie allerdings in Clubs gehen, dort Cocktails schlürfen und Norah zu ihrem Geburtstag eine Flasche Sekt geschenkt bekommt, ist sehr unwahrscheinlich. Es wird nirgends erwähnt, dass die drei Fake-IDs haben und das legal dringing age in den USA ist immer noch 21.
    Norah fängt gerade erst an zu studieren, kennt sich auf dem Campus noch nicht aus, kennt aber schon ihre Kommilitonen mit Namen, bevor die ersten Kurse stattgefunden haben. Das ist seltsam. Überhaupt: warum studieren all ihre Bekannten an der Brown? Aaaron (ihr Ex), ihr Bruder, ihre beiden besten Freundinnen? Alle an derselben Uni? Das ist in den USA sehr unüblich. Bruder und Schwester, okay, vor allem, wenn es in der Familie schon immer so war. Ansonsten ist es unwahrscheinlich, dass alle dort akzeptiert worden sind.
    Sie freut sich, dass sie bei der Zeitung endlich wieder schreiben kann, das hat sie "seit der Highschoolzeit" nicht mehr getan (S. 32). Ihre Zeit auf der Schule ist gerade mal ein paar Monate her...
    Warum hat Rachel Norah nicht erzählt, dass Max auch beim Herald arbeitet? Sie ist Norahs Mitbewohnerin und Max' Schwester. Stattdessen hat sie Norah nicht vorgewarnt. Warum heißt der Chefredakteuer der Zeitung Klaus? Das ist ungewöhnlich, nicht unmöglich, aber die Herkunft des Namens oder der Figur wird nicht genauer erklärt.
    Bei der ersten Schlägerei zwischen Aaron und Max ist Rachel erst noch an Norahs Seite, dann ist sie auf einmal verschwunden und kriegt nichts davon mit, dass ihr Bruder sich prügelt? Und wenn Drew so ein guter Kerl ist, warum begleitet er Norah danach nicht nach Hause?
    Norah erwähnt, dass sie und Clark an Thanksgiving nach Hause fliegen wollen - "Der Superbowl steht an." Nein. Thanksgiving ist im November, der Superbowl in der Regel im Februar. Sowas sollte einer Lektorin auffallen (selbst wenn man, wie in der Danksagung erwähnt, noch so viel Zeitdruck hatte). Noch dazu lässt Norah dieses wichtige Familienevent sausen, um mit ihrem Freund, den sie erst seit kurzem kennt, spontan campen zu gehen. Eher unrealistisch; Thanksgiving ist einer der wichtigsten Feiertage in den USA, den lässt man nicht einfach sausen. Zweitens würden die beiden niemals spontan irgendwo einen Platz zum Campen bekommen.

    +++ AB HIER SPOILER +++
    Brookes Tod trägt meiner Meinung nach überhaupt nicht zu der Story bei und hat lediglich einen Shocking-Effect. Zudem wird er viel zu trivial dargestellt. Die Autorin benötigt grob geschätzt 150 Seiten, damit Norah und Max in die Puschen kommen und arbeitet dann den Tod innerhalb von ein paar Seiten ab. Hier fehlt mir auch total das Gefühl. Es ist sehr viel beschrieben, aber sehr wenig Raum zum Fühlen.
    Lydia hat nach Bookes Tod sofort eine neue Mitbewohnerin (warum? Ihre Eltern sind reich und es besteht keine Notwendigkeit für Lydia, sich die Wohnung teilen zu müssen). Auch hier ist die Norahs Reaktion, als sie erfährt, dass Lydia im Krankenhaus ist, eher unpassend. Entweder ist sie gechockt, oder sie kann sich zusammenreißen. Ein bisschen mehr Einblick ins Innenleben wäre gut gewesen. (S. 184)
    Die versuchte Vergewaltigung durch Aaron kommt sehr konstruiert daher (Lichterkette hängt nicht richtig, das muss Norah natürlich sofort in Ordnung bringen). Da hätte ich mir einfach gewünscht, dass - wenn er sie schon zweimal bedrängen muss - es einfach irgendwann im Dunkeln auf dem Campus tut. Sie gehen auf die gleiche Uni, da läuft man sich doch bestimmt mal über den Weg oder er kann ihr auflauern. Dass er es bei so einem Festakt tut, muss natürlich sein, damit Kameras dabei sind, die Max filmen, der daraufhin Reißaus nimmt, weil man ihm nach dem Leben trachtet.
    Dass Drew drei Jahre später schon Arzt in New York City ist, ist auch etwas überraschend. Er ist zwar älter als Norah (kennt sich zumindest auf dem Campus besser aus), aber es wird nirgends erwähnt, wie viel. Dass er dann einfach mit einem abgebrochenen Telefonat abgefrühstückt wird und sich nie wieder bei Norah meldet, sondern einfach verschwindet, fand ich unglaubwürdig und auch schade. Da hätte ich mir eine andere Auflösung gewünscht.
    Ich fand es sehr unglaubwürdig, dass Max/Austin ein Auto klaut, um damit nach NYC zurückzufahren, nur, damit Norah vom Strandhaus weg kommt. Sie kann sich doch ein Taxi rufen. Dass eine ehemalige Mitschülerin eine Vermisstenanzeige zu Rachel/Lana und Max/Austin aufgibt, die dann aber nicht weiter verfolgt, obwohl sie weiß, dass Max jedes Jahr zum Friedhof geht, um das Grab seiner Eltern zu besuchen, ist auch etwas seltsam. Wieso wartet sie nicht dort auf ihn und schaut, ob er dort auftaucht?
    Clark ist ein gefragter Anwalt, kann sich aber eine Wohnung alleine nicht leisten? Das ist unglaubwürdig.
    Dass Lydia, das Modepüppchen, dann irgendwann zur Polizei geht und sich innerhalb kürzester Zeit zum FBI hochgearbeitet hat, kommt ebenso konstruiert daher. Es ist natürlich für das Ende wichtig. Dass das NYPD und das FBI allerdings angeblich schon lange hinter dem Mafiaboss her sind und nie die Verbindung zu dem alten Fabrikgebäude gesehen haben, bis zu dem Zeitpunkt, an dem Norah und Lydia telefonieren, ist hanebüchen. Sorry.
    Dass Norah am Ende die Retterin aller Beteiligten ist, passt zu ihrem Überflieger-Dasein. Was es leider nicht wenig unglaubwürdig macht. An der Stelle habe ich mich noch gefragt, woher sie Frankys Namen kannte, der in ihren Gedankengängen auftaucht. Max/Austin kannte ihn. Norah hingegen nicht.

    +++ SPOILER ENDE +++

    Alles in allem fand ich die Figuren zu platt und zu klischeehaft. Ja, ich weiß, es handelt sich um ein YA-Buch und da gibt es nunmal Klischees. Taxifahrer mit Indischen Wurzeln (dass Norah das mit einem Blick beurteilen kann, wundert mich!) müssen heutzutage nun wirklich nicht mehr sein. Ist vielleicht dem Umstand geschuldet, dass das Buch ursprünglich 1999 geschrieben worden ist, aber auch hier hätte ich mir gewünscht, dass dies der Lektorin etwas sauer aufstößt.
    Die Figuren handeln insgesamt sehr überstürzt oder unüberlegt, nicht passend zu ihrem Charakter. Einige Formulierungen sind wirklich schmalzig. Ich hatte bei der Lektüre nie das Gefühl, große Gefühle zu lesen, sonden große Platitüden. Schmetterlinge im Bauch, die eine Liebe, für die sich alles lohnt, etc. Es war einfach zu viel.
    Zu den genannten Logikfehlern haben sich auch einige Tipp- und Interpunktionsfehler eingeschlichen, Absätze fehlten in wörtlicher Rede, es gibt einige seltsame Satzkonstruktionen: "Zwar würde ich mich als Partymaus nicht bezeichnen" (S. 13) oder "Das Leben ist, wie wir gesehen haben, sehr kurz." (S. 189)

    Es tut mir wirklich leid, ich wollte, ich könnte Besseres über dieses Buch sagen, das der Autorin offenbar sehr am Herzen lag, sonst hätte sie es nach Jahre nicht noch veröffentlicht. Einige dieser Fehler hätte eine gute Lektorin entdeckt und ausmerzen können, da bin ich mir sicher. Ich weiß nicht, ob es hier tatsächlich am Zeitdruck liegt, aber immerhin wird erwähnt, dass man zusammen die "Deadline gerockt" hat. Das kommt für mich leider nicht so rüber.
    Ich habe noch ein weitere Buch der Autorin im Regal. Ich hoffe, dass ich mich dort den positiven Rezensionen anschließen kann. Alles in allem bin ich froh, dass ich dieses Buch gebraucht erstanden und nicht den vollen Preis gezahlt habe, sonst würde ich mich wahrscheinlich sehr ärgern. Vor allem, dass LYX dieses Buch in der Form verlegt hat. Für die Autorin tut es mir sehr leid. Die Geschichte hatte viel Potenzial, das nicht ganz ausgeschöpft worden ist, weil sie entweder zu viel wollte oder zu wenig Raum (nur ein Buch anstatt einer Reihe) dafür bekommen hat.

  9. Cover des Buches Love & Lies (ISBN: 9783453419162)
    Molly McAdams

    Love & Lies

     (218)
    Aktuelle Rezension von: Lisasbuechereck
    Nach dem sehr, sehr offenen Ende vom ersten Teil, musste ich einfach weiter Lesen. Und zwar sofort. Wer die Bücher gelesen hat, versteht was ich meine. Band zwei knüpft nicht direkt an den ersten Teil an. Wir Springen noch mal ein Paar Wochen zurück in der Zeit und können erleben wie es kash und Rachel so ergangen ist. 
    Dann sind wir auch schon schnell an der Stelle wo Band Eins Endet. Und es geht ab meine Lieben. Dieser Teil ist echt Action geladen. Es war super Spannend und ich habe so gelitten. Es hat mir echt Angst gemacht. 
    Doch es war auch etwas Kurios. Es kommt der Zeitpunkt wo alles wieder „gut“ ist, doch es wird kompliziert. Irgendwie reagiert Kash auf einiges echt Komisch. Ja man kann ihn etwas verstehen, aber ich denke er reagiert etwas über. Was er zu viel reagiert, reagiert Rachel zu Wenig. Ja sie hat viel mitgemacht und ist Traumatisiert, aber trotzdem könnte etwas kommen von ihr. 
    Trotzdem war es im ganzen ein echt gutes Buch. Es konnte mich sehr gut unterhalten und ich bin froh die Bücher gelesen zu haben. Von mir bekommt auch Band zwei 4 Sterne. 
  10. Cover des Buches Between the Lines: Wilde Gefühle (ISBN: 9783956492891)
    Tammara Webber

    Between the Lines: Wilde Gefühle

     (154)
    Aktuelle Rezension von: BookAddicted

    Man sollte meinen, dass Emmas Traum in Erfüllung geht, als sie die Hauptrolle in einem Blockbuster ergattert. Und dann auch noch neben Hollywoods begehrtesten Schauspieler Reid Alexander. Nur kennt Emma kein normales Leben und die Traumfabrik ist ganz anders, als sie es sich vorgestellt hat. Mal ganz von den anderen Schauspielern abgesehen.

    Schon bald ist Emmas Herz in Gefahr. Nur ist es eine gute Idee, sich in seinen Co-Star zu verlieben? Vor allem wenn dieser ein Herzensbrecher ist?



    Da die Geschichte noch vor dem Casting beginnt, kann man Emmas gesamte Geschichte miterleben. Umso mehr fiebert man mit ihr mit, als sie zum Dreh nach Austin fliegt und bekommt ihre Veränderung viel bewusster mit. Denn Hollywood bringt eine neue Seite an ihr zum Vorschein und ob man es mag oder nicht, lässt sie sich auf die Dunkelheit Hollywoods ein. Auch wenn es mehr um das Zwischenmenschliche geht und nicht etwa um Drogen oder ähnliches.

    Da man neben Emmas Sicht auch die von Reid erzählt bekommt, ist man umso tiefer in der Story und lernt alle Figuren von vielen verschiedenen Seiten kennen. Vor allem aber der Unterschied zwischen Reid und Emma wird umso deutlicher, da er schon länger in Hollywood eine Größe ist und als der Star des Films gilt. Dass er sich auch so aufführt, sorgt für einige gereizte Momente, da Emma sich mit solchen Allüren nicht auskennt.

    Viele der Figuren bleiben eher blass und man erfährt nur dann mehr über sie und ihr Leben, wenn es für die eigentliche Geschichte wichtig ist. Dadurch verläuft die Story zwar geradlinig und es kommt nicht zu langatmigen Szenen, dafür ist es umso vorhersehbarer. Außerdem verpasst man die Chance, die Nebencharaktere ins Herz zu schließen. Und gerade die Nebencharaktere sind es, die ein Buch erst so richtig genial machen und es ist schade, dass man nicht die Möglichkeit bekommt, mehr über sie zu erfahren, um ihr Handeln besser zu verstehen.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr gelungen, wodurch man quasi durch die Kapitel fliegt und der Roman viel zu schnell zu Ende ist. Auch wenn noch drei Bände folgen, ist es trotzdem schade, dass die Story rund um den Filmdreh und um Emma und Reid vorbei ist.


  11. Cover des Buches Zwischen uns nur der Himmel (ISBN: 9783423716475)
    Laura Johnston

    Zwischen uns nur der Himmel

     (106)
    Aktuelle Rezension von: LollyLovesBooks

    Ein ganz schönes Buch. Austin denkt, er ist nicht genug für Sienna, liegt damit aber gehörig falsch. Ich persönlich liebe einfach die Namen der beiden Hauptfiguren, da sie total gut zu den Personen passen. Austins Charakter ist total cool, so selbstlos und liebevoll. Und auch kämpferisch natürlich! Trotz Siennas Freund versucht er alles um sie für sich zu haben ;-) Er begnügt sich mit wenig und entdeckt immer neue Überraschungen in seinem Leben - nicht immer nur gute. Ich mag dieses Buch total, da es so lässig geschrieben ist und man sich SUPER in beide hereinversetzen kann. Das Cover finde ich nicht so schön, aber der Inhalt holt es auf alle Fälle auf. Es ist schon so ein kleiner Liebesroman würde ich sagen…. :-P

  12. Cover des Buches Der Menschenmacher (ISBN: 9783404167753)
    Cody McFadyen

    Der Menschenmacher

     (1.140)
    Aktuelle Rezension von: cillewiezelle

    In dem Buch "Der Menschenmacher" von Cody McFadyen geht es um David, Charlie und Allison, die nach zwanzig Jahren mit ihrer schrecklichen Vergangenheit konfrontiert werden. 

    Charlie, Allison und David wurden als Kinder von einem Mann adoptiert, den sie "Dad" nennen mussten. Dads Ziel war es, die drei Kinder zum Übermenschen zu erziehen, weshalb sie alle schwer bestraft wurden, sobald ihnen Fehler unterlaufen sind. 

    Nach einigen Jahren verschlimmert sich das Leben unter Dad und den Kindern wird bewusst, dass sie Dad töten müssen, um zu überleben. 

    Zwanzig Jahre später, haben sich alle drei ein neues Leben aufgebaut. Jeder von ihnen bekommt seltsame Nachrichten und ihnen wird bewusst, dass es irgendetwas mit ihrer Vergangenheit zu tun haben muss. 


    Ich, persönlich, hatte am Anfang ein paar Probleme, um in das Buch rein zu kommen. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich mich an diesen langatmigen Schreibstil erst noch gewöhnen musste. Am Ende fand ich den Schreibstil und vor allem die Metaphern sehr schön. Manchmal war mir ein wenig schlecht, weil brutale Dinge sehr detailliert beschrieben wurden. Daher ist das Buch auch nichts für schwache Nerven. Auch generell hat das Buch ein paar Themen wie sexuellen Missbrauch in der Kindheit, die sehr sensibel sind. Daher hier eine Triggerwarnung. 


    Die Charaktere finde ich interessant gestaltet und authentisch. Wobei ich sagen muss, dass sie teilweise Weltansichten haben, die ich nicht teile und auch nicht gut finde. Das ist für mich aber vollkommen in Ordnung, weil es eben zu den Figuren passt und deren Art und Weise ist auf die Welt zu schauen. Vor allem David war mir sehr sympathisch, weil er Schriftsteller war und ich vieles auch nachvollziehen konnte, was er gesagt hat. 


    Vor allem der letzte Teil des Buches war extrem spannend und es gab einige Plottwists, die mich sehr überrascht haben. 

    Alles in Allem würde ich das Buch jedem empfehlen, der gerne Thriller mit psychologischen Anteilen liest und kein Problem damit hat, wenn ein Buch nicht komplett nach dem roten Faden aufgebaut ist, da es oft Zeitsprünge gibt, die sich nach und nach zu der Geschichte zusammensetzen. 

  13. Cover des Buches Emily lives loudly (ISBN: 9783646600728)
    Tanja Voosen

    Emily lives loudly

     (105)
    Aktuelle Rezension von: laraundluca
    Inhalt:

    Verliebe dich in den besten Freund deines Bruders! Ausgerechnet über dieses Klischee möchte die siebzehnjährige Emily einen Film drehen. Und ganz klar selbst die Hauptrolle darin übernehmen. Nicht so klar ist allerdings, was daraufhin passiert. Wer könnte denn auch ahnen, dass Klischees nicht immer klischeemäßig verlaufen und dass dunkle Geheimnisse selbst dann ans Licht kommen, wenn man es mehr als alles andere verhindern will … Und wieso taucht Austin, der gutaussehende, aber absolut nicht vertrauenswürdige Bad Boy der Schule, plötzlich überall da auf, wo Emily ist? Aber ihr Blog heißt ja nicht umsonst »Emily lives loudly« und ist der perfekte Ort, um das alles sich und den anderen zu erklären.

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil ist schlicht und einfach, jugendlich und modern, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. 

    Ich mag die Bücher der Autorin unheimlich gerne. Aber ich finde hier merkt man, dass es ein recht frühes Werk von Tanja Voosen ist. Die Handlung war ganz nett und schön zu verfolgen, aber sie konnte mich nicht derart packen, wie ich es von ihr gewohnt bin. Es gab die ganze Zeit über Andeutungen, die aber nicht ausgeführt wurden, und man als Leser auch keine Chance hatte hinter das Geheimnis zu kommen. Es gab keine Anhaltspunkte dafür. Am Ende wurde die Lösung kurz und knapp präsentiert. Das fand ich etwas schade, zumal dieser Streitpunkt, dieses Familiengeheimnis etwas umständlich und verwirrend aufgedeckt wurde.

    Die Dreiecksgeschichte zwischen Emily, Austin und Brick war sehr vorhersehbar, zumal ich Bricks Geheimnis schon gleich geahnt habe und es mich nicht überrascht hat.

    Austin mochte ich von Beginn an unheimlich gerne. Er hat sich ins Zeug gelegt und sich nicht von Emilys abweisender Art abhalten lassen. Dabei hat sie sich ihm gegenüber teilweise wirklich fies benommen. Mit Emily konnte ich nicht so richtig warm werden. Ich konnte es nicht so ganz verstehen, wie sie Austin immer wieder als arrogant und selbstverliebt hinstellte, dabei war er es gar nicht. 

    Eine nette Geschichte, eine tolle Idee, deren Potential nicht ganz ausgeschöpft wurde. Sie hat mich dennoch ganz gut unterhalten.

    Fazit:

    Schöne Idee, die Umsetzung ist nicht ganz gelungen. 
  14. Cover des Buches Lessons from a One-Night-Stand (ISBN: 9783548062679)
    Piper Rayne

    Lessons from a One-Night-Stand

     (385)
    Aktuelle Rezension von: ViBre

    Meinung:


    Mit „Lessons from a one night stand“ beginnt die Bailey Reihe und entführt uns

    in die tolle Kleinstadt Lake Starlight.

    Der Schreibstil der Autorinnen hat mir gut gefallen, auch wenn mir der Tiefgang der Protagonisten etwas zu kurz gekommen ist.

    Es wurde alles schön beschrieben, sodass man das Gefühl hatte mit Austin und Holly in Lake Starlight zu sein.

    Leider wurde mir jedoch bei den Charakteren etwas zu sehr an der Oberfläche gekratzt, sodass ich das Gefühl hatte Holly und Austin nicht so richtig kennenzulernen. Sie haben sich so weit weg angefühlt, da einfach viel drumherum passiert ist. Ich konnte mich leider nicht so gut auf die beiden einlassen, was ich wirklich schade finde, da die beiden sehr interessante Protagonisten sind.

    Holly ist eine sympathische junge Frau, welche man direkt mag. Sie hat das Herz am rechten Fleck, was super zu der Kleinstadt passt.

    Aber auch Austin hat mir gut gefallen.

    Er hatte einen tollen Humor und hat das Buch super aufgelockert.

    Die Geschichte der beiden war schön und ruhig und es hat Spaß gemacht die beiden zu begleiten.

    Auch die anderen Charaktere fand ich super, sodass ich mich sehr darauf freue sie in den weiteren Bänden kennenzulernen.


    Fazit:


    Ein guter Auftakt der Reihe, welche Potential nach oben hat. Ich bin gespannt wie der Schreibstil und die Charaktere sich entwickelt.

  15. Cover des Buches The Black Coats - ... denn wir vergeben keine Schuld (ISBN: 9783407789983)
    Colleen Oakes

    The Black Coats - ... denn wir vergeben keine Schuld

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Kleine8310

    Lesegrund:

    Dieses Jugendbuch hat mich direkt neugierig gemacht, weil ich die Idee spannend finde und einfach sehr gespannt auf die Umsetzung war. 

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um den mysteriösen Geheimbund “Black Coates” Die Frauen der “Black Coates” haben es sich zur Aufgabe gemacht gewalttätigen Männern eine Lektion zu erteilen. Als Thea eine Einladung erhält, ist das für sie die Chance sich am Mörder ihrer Cousine zu rächen. Doch die Vergeltungsaktionen eskalieren und Thea beginnt zu zweifeln, ob Rache auch wirklich für Gerechtigkeit sorgt? 

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Colleen Oakes ist flüssig und die Story lässt sich leicht lesen. Sie ist einfach gehalten und jugendgerecht geschrieben. 

    Charaktere: 

    Die Charaktere hat Frau Oakes gut ausgearbeitet. Ich mochte die Art wie die Autorin die Figuren gezeichnet hat, auch wenn mir manches ein bisschen zu extrem beziehungsweise überzogen dargestellt wurde. Schön fand ich, dass es eine gute Mischung zwischen Gemeinsamkeiten und Unterschieden bei den Charakteren gab. 

    Spannung: 

    Die Geschichte ist gut aufgebaut und für jüngere Leser*innen durch die Wendungen bestimmt auch spannend. Ich habe leider einiges als zu vorhersehbar empfunden, was echt schade war. 

    Emotionen: 

    Die Emotionen kommen in dieser Geschichte besonders durch die Gefühle der Frauen und ihre Schicksale zum tragen. Aber auch die Inhalte um Rache und Gerechtigkeit bieten viel Potenzial für verschiedenste Emotionen. Ich stehe nicht hinter den dargestellten Inhalten ( Gerechtigkeit ist für mich nicht mit Rache gleichzusetzen oder dadurch zu erreichen ), aber dennoch fand ich manche anderen Messages in diesem Buch gut. 

    “The Black Coates” ist ein nachdenklich stimmendes Buch, welches interessante Inhalte bietet und sich gut lesen lässt, aber ich finde man hätte noch ein bisschen mehr aus der Story rausholen können. 

    Meine Bewertung: 3,5 von 5

  16. Cover des Buches From Ashes - Herzleuchten (ISBN: 9783956498596)
    Molly McAdams

    From Ashes - Herzleuchten

     (62)
    Aktuelle Rezension von: jojo86

    Eine Geschichte, die die Themen Familie, Liebe, Freundschaft behandelt: So habe ich mir nach dem Klapptext die Geschichte vorgestellt. Ich kannte vorher die Autorin nicht, die aber bereits mit solchen Büchern eine große Fangemeinde aufbauen konnte.

    Es geht um Cassi, die zu Hause jahrelang Gewalt erleben musste und nur Zuflucht bei ihrem besten Freund Tyler gefunden hat. Um sie weiterhin beschützen zu können, nimmt Tyler sie einfach mit, als er aufs College geht. Dort wohnen beide mit Tylers Cousin Gage zusammen und keiner ahnt, wie sehr sich das Leben aller durch diese Konstellation verändern wird.

    Ich habe mich eigentlich auf ein kurzweiliges Buch gefreut. Der Eindruck ist durch den Klapptext bei mir entstanden. Das Buch ist zwar aus meiner Sicht durchaus kurzweilig, aber die Themen sind doch sehr ernst, insbesondere die traumatische Kindheit, die Cassie erleben musste. 

    Was mir positiv aufgefallen ist, ist die Idee hinter der Geschichte und der durchaus gute Schreibstil der Autorin. Man kann sich gut einlesen und die Seiten verfliegen angenehm schnell. 

    Ansonsten ist das Buch vermutlich eher für ein jüngeres Publikum gedacht, da mir ab einem, doch schon recht frühen Zeitpunkt,  die Handlung zu vorhersehbar war und sich auch viele sehr idealistische Vorstellungen in die Idee eingeschlichen haben.

    Zu erwähnen sind zunächst einmal die Figuren. Für mich bleibt hier viel an der Oberfläche und die angedeutete Komplexität der Charaktere wird nicht herausgearbeitet. Auch wenn das Buch abwechselnd aus Cassis und Tylers Perspektive geschrieben ist, habe ich mich doch keinem wirklich nah gefühlt. Auch finde ich, dass kaum einer der Charaktere eine Entwicklung durchmacht, was ich sehr schade finde, da hier wirklich viel Potenzial und auch Platz gewesen wäre.

    Die Handlung plätschert in weiten Teilen vor sich hin, auch wenn es, vermutlich zum Spannungsaufbau, dramatisch zugeht. Aber in Endeffekt werden immer dieselben Muster verfolgt. Allerdings ohne Tiefgang und auch meiner Perspektive mit sehr viel Kitsch und überbrodelnder Romantik.

    Ich glaube, dass das Buch mir vor 15 Jahren vermutlich besser gefallen hätte. So bleibt es ein kurzweiliges Leseerlebnis, ohne größeren Tiefgang. Aber dennoch glaube ich, dass es vielen gefallen wird.

    Netgalley hat mir ein kostenfreies Rezessionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


  17. Cover des Buches Kalter Kuss (ISBN: 9783734100833)
    Sandra Brown

    Kalter Kuss

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Angy93

    Für mich nicht wirklich ein Thriller, aber ein wirklich schönes und spannendes Buch.


    Klappentext:

    Schuld verjährt nie …


    In einer stürmischen Mainacht wird ein 16-jähriges Mädchen in Austin brutal ermordet. Ein Mann wird verurteilt, doch es konnte nie zweifelsfrei bewiesen werden, ob er wirklich ihr Mörder war, und auch die vermutliche Tatwaffe wurde nie gefunden. 18 Jahre später sorgt ein Roman über den mysteriösen Mordfall für Furore. Hinter dem Pseudonym der Autorin steckt Bellamy Lyston, die Schwester der damals Ermordeten. Als ein windiger Journalist die Identität der Verfasserin lüftet, erhält Bellamy anonyme Drohungen, und sie weiß: Der wahre Mörder ihrer Schwester ist noch immer auf freiem Fuß und hat nun sie im Visier …


    Meine Meinung:

    Das Buch hat mich vom ersten Moment an Begeistert. Der Schreibstil der Autorin erinnert eher an dem eines spannenden Romans als an einen Thriller. Nur an wenigen Stellen kommt auch dieses Element heraus. Bellamy als Charakter ist mir auf der einen Seite sehr sympathisch, auf der anderen Seite kann ich Handlungsweisen von ihr und auch anderen Protagonisten nicht ganz nachvollziehen, dennoch macht gerade das den Roman/Thriller so spannend. Ich habe den ganzen Roman über mitgefiebert und mich sehr gut unterhalten gefühlt. An einigen Stellen fehlten mir allerdings ein wenig das, was ein Buch zu einem Thriller macht. Auf der anderen Seite hätten weniger "Romanaspekte" dem Buch auch nicht geschadet. Ich vergebe daher 4 von 5 Sternen, da ich eindeutig mehr Thriller erwartet habe. Trotzdem ist die Geschichte spannend und gut geschriben.

  18. Cover des Buches Hüter des Erbes (ISBN: 9783868274820)
    Lynn Austin

    Hüter des Erbes

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Als König Artaxerxes in einem Erlass bekanntgibt, dass alle Juden in seinem Reich am 13. Tag des Monats Adar von den anderen Bewohnern seines Reiches getötet werden dürfen, bricht für viele Juden eine Welt zusammen und für Esra ändert sich sein ganzes Leben. Über Nacht wird er zum Anführer der Juden in Babylon. Jahre später erfolgt ein weiterer Erlass von Artaxerxes, der Esra und seinen Gefolgsleuten erlaubt, in die Heimat nach Jerusalem zurückkehren zu dürfen. Zusammen mit seiner großen Liebe Deborah zieht er zurück in die Heimat. Doch dort geht die Arbeit erst richtig los...

    Lynn Austin ist es mit diesem Roman wieder mal gelungen, ein bildgewaltiges Epos um eine biblische Figur zu erschaffen. Esra wird für den Leser wieder zum Leben erweckt und man erlebt seine Geschichte hautnah mit.

    Interessant war für mich die enge Verknüpfung von Themen wie Gesetz und Gnade mit dieser alttestamentlichen Geschichte - ebenso auch die Frage der Hermeneutik also wie die Tora (die fünf Bücher Mose) auf die jeweilige Zeit auszulegen sei und wie eng man sich an das Gesetz zu halten habe. Dadurch verwebt die Autorin große theologische Themen in diese alttestamentliche Geschichte und zeigt eine große Weite in ihrem Denken auf. Anhand dieser biblischen Geschichte zeigt sie wie Gnade und Gesetz einander nicht aufheben, sondern ergänzen.

    Die Charaktere sind in ihrem Handeln authentisch und gut dargestellt - mit ihren Stärken und Schwächen. Auch wenn die Geschichte ausgeschmückt wurde, wirkt sie dennoch realistisch auf mich und hätte so oder so ähnlich tatsächlich stattfinden können. Besonders berührt hat mich dabei das Schicksal des Edomitermädchens Amina - eine Figur, die so nicht in der Bibel auftaucht, die es aber vielleicht damals tatsächlich gegeben haben könnte.

    Das Buch überzeugt mit einem großen theologischen Tiefgang und einer spannenden Geschichte. Ich kann das Buch jedenfalls nur wärmstens weiterempfehlen!

  19. Cover des Buches Wenn die Schatten einmal weichen (ISBN: 9783963622229)
    Lynn Austin

    Wenn die Schatten einmal weichen

     (12)
    Aktuelle Rezension von: annislesewelt

    In diesem wertvollen Roman konnte ich Lena, eine Bäuerin in den Niederlanden, Ans, ihre älteste Tochter, und Miriam, eine jüdische junge Frau die aus Köln vor den Nazis geflohen war, begleiten und kennenlernen.

    Lena ist gläubig und erlebt hier eine schwere Glaubensprüfung.
    So ist es auch bei Ans, sie will frei sein und es ist spannend zu sehen wie aus einem eigenwilligen Mädchen eine starke und opferbereite Frau wird.

    Miriam die Jüdin, deren Leben in den Augen der Mächtigen nichts wert ist, hat Ängste, Sorgen, Trauer und Einsamkeit zu ertragen. Doch sie kämpft. Sie will leben.

    Alle drei Frauen waren mir sympathisch, sind mir ans Herz gewachsen und haben eine starke Entwicklung hingelegt.

    Sie mussten Entscheidungen treffen, sie haben gekämpft und sich oft die Frage gestellt: Ist es richtig was ich tue?
    Sie standen vor einer ungeheuer schweren Wahl: Gott gehorsam sein und sich in Gefahr begeben? Tun was die Nazibesatung erwartet und "In Frieden" leben?

    In diesem Buch spielt der Glaube an Gott auf eine ganz natürliche Art eine große Rolle. Gebete, Gespräche und stille Gedanken fließen ein und machen deutlich: Auch in schrecklichen Zeiten - Gott ist nur ein Gebet weit entfernt.

    "Wenn die Schatten einmal weichen" ist ein schweres Buch aber es liest sich gut, ist sehr fesselnd und ist eindrücklich.
    Lynn Austin schreibt sehr packend und zu Herzen gehend, sie schafft es die Schwere der Nazizeit in Worte zu fassen und dem Leser ergreifend vor Augen zu führen.

    Dieses Buch ist kein leichter Lesestoff, es ist teils drückend, schwer und macht fassungslos.
    Doch gerade deshalb ist es wertvoll, wichtig und gut.

    Die Geschichte ist wunderschön ausgearbeitet und die 3 Erzählstränge fügen sich gut ineinander.

    Wenn man eintaucht in diese Geschichte lässt sie einen nicht los sondern beschäftigt die Gedanken, regt an und hilft dabei nicht zu vergessen. Dieses Buch macht Mut auch in schwierigen Zeiten mit allen Gaben die Gott uns schenkt zu dienen und die Kraft für ihn und andere einzusetzen.

  20. Cover des Buches Wüstenschwestern (ISBN: 9783963620003)
    Lynn Austin

    Wüstenschwestern

     (15)
    Aktuelle Rezension von: annislesewelt

    Lynn Austin steht für sehr gut recherchierte Literatur, ihre Bücher sind entweder komplett historisch oder beschäftigen sich in Teilen mit der Vergangenheit.

    So auch hier, es geht um die beiden Schwestern Rebecca (Becca) und Flora, ihren Reichtum mit seinen Gefahren und den Wegen ihres Herzens.

    Die Geschichte beruht in groben Zügen auf einer wahren Begebenheit und das finde ich besonders spannend - die echten Frauen sind Heldinnen.

    Besonders abgeholt hat mich Beccas Wunsch nach eigenständigen Entscheidungen, was im 18. Jahrhundert für Frauen nicht üblich war.

    Mit ihr habe ich mich verbunden gefühlt und mich auch in Teilen wiedergefunden.

    Doch ihr Motto: "Gott kennt das Ende unserer Tage, wir brauchen uns nicht zu fürchten." - das sollte mehr zu meinem werden.

    Trotzdem hat mich dieses Buch nicht im Ganzen begeistert.
    Die Geschichte wird aus vier Blickwinkeln erzählt, Becca, Flora, sowie Sören (der Butler) und Kate (die Zofe).
    Der Teil mit Becca hat mir am besten gefallen aber insgesamt gab es mir zu viele zeitliche Sprünge.

    Es gibt aber sehr spannende Stellen, überraschende Wendungen und hat ein völlig unerwartetes Ende - alles in allem freue ich mich es zu besitzen.

    Es sieht toll aus und Lynn Austin steht drauf 😁

  21. Cover des Buches In den Schuhen einer anderen (ISBN: 9783963621857)
    Austin Lynn

    In den Schuhen einer anderen

     (15)
    Aktuelle Rezension von: peanjo

    Die kleine, schüchterne Audrey ist eine Adelstochter aus gutem Haus und lebt mit ihren Eltern und ihrem Bruder in einem prächtigen Herrenhaus auf dem Land und manchmal auch im Stadthaus in Kensington. Eines Tages trifft sie die lebenslustige, mutige Eve, die Tochter der Zofe ihrer Mutter. Eve muss nach dem Tod ihrer Großmutter ebenfalls zum Arbeiten ins Herrenhaus. Und dort werden Audrey und Eve - trotz aller Standesunterschiede - Freundinnen. Und Audrey lernt von Eve, wie man sich im Leben behaupten muss. Aber die Kluft ist je älter die beiden werden doch groß, zu groß? Als Jahre später der Zweite Weltkrieg beginnt, treffen sich die beiden in London wieder und erleben die Bombardierung der Stadt und die Zerstörung und den Tod ihrer Mütter. Audreys und Eves Glauben wird dadurch immer wieder auf die Probe gestellt und beide reagieren sehr unterschiedlich darauf. Als der Krieg endlich vorbei ist, hoffen beide auf ein besseres Leben. Aber leider sind die Schrecken noch nicht vorbei. Und dann verlieren sich die beiden Frauen auch noch die Augen und stehen beide auf einmal allein da. Werden sich ihre Hoffnungen erfüllen und was sind sie bereit dafür zu zahlen? 

    Eine spannender Roman aus der Zeit um den Zweiten Weltkrieg und zwei Frauen, die ihr Lebensglück suchen und von ihrem Glauben herausgefordert werden.

  22. Cover des Buches Fundament der Hoffnung (ISBN: 9783868275582)
    Lynn Austin

    Fundament der Hoffnung

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Nehemia ist Mundschenk am Hof des persischen Königs Artaxerxes als er mitbekommt wie schlimm die Zustände in Jerusalem sind. Noch immer sind die Mauern nicht aufgebaut und die Feinde aus der Nachbarschaft machen den Juden das Leben schwer. Der König bekommt mit, dass es Nehemia nicht gut geht und schickt ihn nach Jerusalem. Und Nehemia hat einen Plan: Er will die Stadtmauer wieder aufbauen und das in weniger als einem Jahr. Doch Gefahren durch die Feinde und auch innere Konflikte zwischen den Juden gefährden immer wieder das gewaltige Projekt. Wird es ihnen gelingen, die Stadtmauern wieder aufzubauen?


    Lynn Austin ist mit ihrem Roman ein weiteres mitreißendes Werk über eine biblische Geschichte gelungen. Gekonnt und nah am biblischen Original erzählt sie die Geschichte nach und erweckt biblische Persönlichkeiten wie Nehemia und seine Feinde Tobija und Sanballat zum Leben.


    Es ist dabei faszinierend zu sehen wie nah sie dabei am Original bleibt und doch Nebenschauplätze besonders hervorhebt. Während im biblischen Buch "Nehemia" nur nebenbei erwähnt wird, dass auch einige Frauen am Mauerbau mithalfen, so bekommen diese Frauen in ihrem Roman nun einen prominenten Platz und werden zu Hauptfiguren. Manche Aussagen der biblischen Charaktere übernimmt die Autorin direkt und flicht sie geschickt in die Dialoge ein. 


    Die Figuren wirken glaubwürdig und authentisch. Der Schreibstil ist wie immer flüssig und gut zu lesen. Ein Glossar am Ende des Buches erklärt Begriffe der damaligen Zeit und des Judentums, die vielleicht nicht für alle Leser verständlich sein dürften.


    Ich kann diese Buch nur jedem, der gerne die biblischen Geschichten auf eine andere Art und Weise kennenlernen möchte, nur wärmstens empfehlen!
  23. Cover des Buches Am Anfang eines neuen Tages (ISBN: 9783868273632)
    Lynn Austin

    Am Anfang eines neuen Tages

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Anasa
    Der Roman erzählt die Geschichte von drei Frauen – die der
    Eugenia Weatherly, Witwe eines reichen Plantagenbesitzers, ihrer zweiundzwanzigjährigen
    Tochter Josephine Weatherly und die ihrer (ehemaligen) Sklavin Lizzie. Nach fast
    fünf Jahren amerikanischem Bürgerkrieg verliert der Süden schließlich und die
    Welt der drei Südstaatlerinnen steht Kopf. Die Sklaven sind per Gesetz
    plötzlich frei – doch was bedeutet dies für Lizzie und ihre Familie? Die Frauen
    müssen plötzlich Entscheidungen treffen und ihre Familien versorgen, was sonst
    die Aufgabe der Männer war – doch diese sind verstorben oder so sehr von
    Verbitterung erfüllt, dass sie keinen Neuanfang vorantreiben können.

    Als Eugenia mit ihren Töchtern wieder auf ihrer Plantage White
    Oak eintrifft, ist nichts mehr wie es war. Viele der Sklaven sind bereits
    gegangen. Nur Lizzie und ihr Mann Otis bleiben bei den Weatherlys. Nur Daniel,
    der jüngste Sohn der Weatherlys, kehrt aus dem Krieg zurück. Doch alle Hoffnungen
    in ihn als Versorger der Familie werden enttäuscht. Eschreckend muss Eugenia
    feststellen, was das aristokratische Denken, dass sie ihren Söhnen beigebracht
    hat, für Folgen nach sich zieht. Während sie an der Vergangenheit festhält und
    fest entschlossen ist, das alles wieder so werden soll, wie es war, bricht ihre
    Tochter Josephine aus den alten Denkmustern aus. Sie will ihr Leben selbst in
    die Hand nehmen und beginnt „Sklavenarbeiten“ zu verrichten. Den Glauben an einen
    guten Gott, sowie an das Gebet hat sie verloren. Von ihrer Mutter wird sie für
    eine Zeit zu den Blakes fort geschickt, um Mrs. Blake bei der Pflege ihres
    verwundeten Sohnes Harrison zu helfen. Harrison hat im Krieg ein Bein verloren,
    ist verbittert und alles andere als angenehme Gesellschaft. Und dann ist da
    noch Alexander Chandler, ein Yankee der das Amt für Freigelassene innehat und zwischen
    den Plantagenbesitzern und den ehemaligen Sklaven Arbeitsverträge arrangieren
    will, um so beiden Seiten beim Wiederaufbau zu helfen. Josephine überredet
    schließlich Mrs. Blake seine Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ausgerechnet
    gegenüber Alexander kann sie offen über ihre Glaubenszweifel sprechen, dabei
    ist er der „Feind“ und sie sollte sich von ihm fern halten, um ihren Ruf nicht
    zu riskieren.




    Während der Sieg der Yankees für die weißen Südstaatlerinnen
    Demütigung und Verlust bedeutet, bedeutet er für Lizzie und ihre Familie
    Freiheit. Lizzie begreift diese aber nur langsam und traut dem Ganzen lange
    nicht über den Weg. Wie sich rausstellt auch zurecht. Ihre Freude ist riesig,
    als sie ihre Kinder endlich in eine Schule für Schwarze schicken kann, doch die
    Freude soll nicht lang anhalten. Auch Lizzie muss neu lernen, Gott zu vertrauen
    und hat in ihrem Mann Otis hierin ein Vorbild.




    Der Roman beschreibt einen entscheidenden Wendepunkt im Leben
    all seiner Figuren und das in einem nüchtern, realistischen Stil. Dem Leser von
    heute fällt es dabei wohl am schwersten, sich mit der Figur der Eugenia zu
    identifizieren, deren Einstellung zu den Schwarzen zunächst unverändert bleibt.
    Ihre Sturheit und Verachtung schockieren zunächst. Dennoch ist sie gerade deshalb
    eine Schlüsselfigur, um die Veränderung nach dem Krieg darzustellen und erfassbar
    zu machen. Schließlich muss auch sie feststellen, dass der Krieg die „falschen
    Überzeugungen ebenso bloßgestellt“ hat „wie den moralischen Verfall, der mit
    der Sklaverei einherging“.


    Einfacher ist es, sich in Josephine hinein zu versetzen,
    die so pragmatisch mit der Situation umgeht und sogar Erfüllung daran findet,
    endlich etwas mit eigenen Händen zu bewirken. Sie scheint die Sklaven schon
    immer mehr als Menschen gesehen zu haben und tritt nun für diese ein. Auch ihr
    Auftreten gegenüber Harrison ist erfrischend. Sie bildet den Gegensatz zu ihrer
    Mutter in der Art und Weise, wie sie das Leben nach dem Krieg angeht. Sie ist
    in vielerlei Hinsicht die Heldin des Romans.




    Zwar geht es in gewisser Weise auch um die Emanzipation der
    Frau - dennoch wird jeder der drei Frauen ein Mann „an die Seite gestellt“, der
    sie in ein „neues“ Denken führt oder sie zumindest darin fördert und unterstützt.



    Während ich die ersten 300 Seiten des Romans weniger
    unterhaltend, als vielmehr zum Nachsinnen anregend empfand, überschlagen sich
    die Ereignisse im letzten Teil beinah.



    Inhaltlich geht es viel um Verbitterung und die Frage
    danach, warum Gott Leid zulässt und Gebete, nicht erhören kann, die nicht mit
    seinem Willen übereinstimmen. Hier vermittelt der Roman tiefgründige
    Botschaften und Einsichten. Lynn Austin erweist sich wieder als Meisterin
    darin, einen historischen Roman zu schreiben, der den Leser in die damalige Weltanschauung
    und Realität eintauchen und durch sehr überzeugende Charaktere nachempfinden lässt.



  24. Cover des Buches Der erste Sohn (ISBN: 9783442713097)
    Philipp Meyer

    Der erste Sohn

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Hexenlady70

    Leseeindruck zu 

    Der erste Sohn von Philipp Meyer


    Es fällt mir sehr schwer hier die richtigen Worte zu finden. Daher als erstes vorweg. Ich finde es ist ein wirklich gutes Buch.


    Wer sich auf dieses Buch einlässt. Nimmt es mit einem nicht ganz einfachen Buch auf.

    Das Buch wird in 3 Haupt Erzählstränge und 2 kleine unterteilt. Es fällt anfangs recht schwer in die Geschichte hereizukommen. Die drei Hauptprotagonisten sind der erste Sohn Eli McCullough, sein Sohn Peter McCullough und die Enkeltochter Jeanne Anne McCollough.

    Ich rate jedem den Stammbaum im Buch anzuschauen.

    Die einzelnen Stränge werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt was das ganze für mich recht schwer gemacht hat.


    Die Grundgeschichte ist sehr gut. Es geht um die Erstbesiedlung von Texas im Jahr 1836.

    Um die Vertreibung von Indianern und Mexikanern. Um Besitzansprüche, Farmen und Rinderzucht.

    Im weitern Verlauf dann um das schwarze Gold. Ölbohrungen und alles was dazugehört.

    Der Roman ist zeitweise  recht grausam, so wie die zeit auch war. Hier wurde nichts beschönt und es ist wirklich aber auch sehr beeindruckend. Das Leben der Indianer wird einem näher gebracht und man bekommt einen kleinen Einblick in deren Mentalität und Lebensweise.

    Die Geschichte von Eli, hat mir persönlichem am besten gefallen und da hätte es gerne noch mehr sein dürfen. 

    Zwischendurch ist die Geschichte etwas langatmig und das Buch hätte gut 150 Seiten kürzer sein können und es wäre trotzdem alles wesentliche gesagt gewesen. Manchmal fällt es wirklich schwer der Geschichte zu folgen. Landschaftlich ist es beeindruckend zu erleben wie sich das Land durch die Generationen verändert. 

    Ich habe recht lange für das Buch gebraucht weil ich es zwischendurch sacken lassen musste. 

    Ich vergebe 4 von 5 Sternen wobei ich der Geschichte von Eli auf jedem Fall die vollen 5 Sterne gebe.

    Mein Fazit

    Eine Geschichte die gelesen werden möchte und die es auch wert ist zu lesen, selbst wenn es nicht das einfachste Buch ist was es gibt.


    Das große Epos über den Gründungsmythos Amerikas.


    Klapptext:


    Eli McCullough ist der erste Sohn der neuen Republik Texas, die am 2. März 1836 gegründet wird. Seine Eltern gehören zu jenen Siedlern, die sich ins Indianerland vorwagen, ein Paradies, das alles verheißt – nur keine Sicherheit. Bei einem Comanchenüberfall wird die Familie ausgelöscht. Eli wird verschleppt und wächst bei den Indianern auf. Als diese dem Druck der Weißen nicht mehr standhalten können, kehrt er zurück in eine ihm fremde Welt …

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