Bücher mit dem Tag "ausstellung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ausstellung" gekennzeichnet haben.

241 Bücher

  1. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

     (1.393)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Flavia, die jüngste der drei de Luce Schwestern, traut ihren Augen nicht, da liegt ein Toter im Gurkenbeet von Gut Buckshaw. Oder vielmehr ein Todgeweihter, denn als Flavia näher tritt, haucht ihr der Fremde mit seinem letzten Atemzug ein Wort entgegen, dass das junge Mädchen zunächst ratlos zurücklässt. Die Polizei kommt kurz darauf und nimmt nach einigen Ermittlungen Flavias Vater in Gewahrsam. Da beginnt Flavia selbst zu recherchieren und stößt nach und nach auf Geheimnisse, die ausgerechnet ihren Vater betreffen und ihm ein Tatmotiv liefern.

    Bradley hat mit Flavia de Luce eine unterhaltsame Geschichte kreiert, die von den üblichen Krimierzählungen schon dahingehend abweicht, weil ein kleines Mädchen zur Detektivin wird. Ein Hauch von Adams Family Flair gibt dem ganzen eine durchaus aparte Note. Und so einfallsreich die Geschichte ist, die in der Tat nicht alles sofort verrät, blieb die Geschichte seltsam träge. Ich kann nicht genau ausmachen, woran das lag, aber Spannung - im Sinne, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen wollte - kam eigentlich nie auf. Und das nicht weil die Geschichte nicht stringent wäre, oder schlecht erzählt. Vielmehr haben mich die ganzen nebensächlichen Beschreibungen abgelenkt, die zu Hauf im Buch eingestreut sind und die irgendwie die Haupthandlung auf Abwege führten. So ertappte ich mich ein ums andere Mal wie ich genau in jenen Stellen mit Gedanken abschweifte und nur schwer zurück in die Hauptstory fand.

    Kurzum: Eine gute Grundstory mit interessantem Charakter, aber zu vielen Nebenerzählungen, die ablenken. Keine Lese-Muss, aber ein Lese-Kann.

  2. Cover des Buches Love and Confess (ISBN: 9783423717595)
    Colleen Hoover

    Love and Confess

     (1.272)
    Aktuelle Rezension von: Jweinnoldt

    Meine Meinung:

    Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut, da ich von Anfang an davon ausgegangen bin, dass es so gut wird wie ihre anderen Bücher, wie zum Beispiel: Nur noch ein einziges Mal, Zurück ins Leben geliebt, Für immer ein Teil von dir oder Nächstes Jahr am selben Tag. Diese Bücher und noch mehr von ihr haben mich so berührt, dass selten keine Tränen geflossen sind. Und genau deswegen hatte ich vielleicht eine zu große Erwartung. 

    Bis ungefähr zur Mitte war alles super, ich hatte genau das Gefühl wie ich es auch bei ihren anderen Büchern hatte, vor allem die Thematik mit den Geständnissen und den abgedruckten Bildern von Owen hat mir ein Gefühl von Besonderheit gegeben, deswegen war ich richtig gehypt und konnte es nicht abwarten weiterzulesen. Bis dann ungefähr ab der Mitte das Rad sich gewendet hat. Ich kam mit Auburn nicht mehr zurecht, sie hat sich so kindlich, naiv, rückgratslos und kleinlich verhalten, ich meine, wenn ihr Bauchgefühl sagt, dass alles gegen diese Person spricht, dass sie sich nicht wohl fühlt in seiner Gegenwart und sie entscheidet sich trotz allem dafür, mit ihm zusammen zu sein? Ich habe mich so aufgeregt, weil es einfach so widersprüchlich war, wie sie sich verhalten hat und was sie gefühlt hat. Da dieses Verhalten leider für mich das komplette Buch zerstört hat,  konnte selbst Owen nichts mehr ändern, der absolut mein Lieblingsprotagonist war. 

    Fazit:

    Vielleicht liegt es auch nur an mir, dass ich so widersprüchliches Verhalten einfach nicht ausstehen kann in Büchern. 

    Vielleicht sieht es bei dir schon ganz anders aus, ich habe viele gute Rezenssionen gesehen, die das Buch gelobt haben. Mein Fall war es diesmal leider nicht.

  3. Cover des Buches 30 Tage und ein ganzes Leben (ISBN: 9783442746118)
    Ashley Ream

    30 Tage und ein ganzes Leben

     (124)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Clementine ist eine erfolgreiche Malerin, jedoch macht sie das nicht glücklich und sie beließt kurzerhand sich das Leben zu nehmen. Ihre Antidepressiva spült sie in der Toilette runter und organisiert ihr Ableben innerhalb von 30 Tagen. Denn es gibt ja auch noch einige Dinge, die sie vorher regeln möchte. Und gerade ihre letzten Tage möchte sie verbringen, wie sie es will und nicht so, wie andere ihr dies vorschreiben. Leider ist das nicht so leicht und nach 30 Tagen ist dann alles anders…

    Erst einmal etwas zum Cover. Ehrlich gesagt, finde ich es nicht schön. Klar, die Farben harmonieren super zusammen, aber da hätte man viel mehr machen können. Ich finde es absolut nicht ansprechend. Deshalb habe ich es mir nur gekauft, weil der Klappentext sich unfassbar gut anhört. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir total leicht und ich hatte überhaupt keine Probleme. 

    Warum sich Clementine das Leben nehmen möchte, erfahren wir erst spät. Sie ist nicht darauf fixiert, sondern eher darauf, dass alles geregelt ist. Zu Beginn hat mich das echt gestört, da ich natürlich wissen wollte, wieso sie sich dazu entscheidet, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Was ich aber toll finde ist, dass dies seinen Hintergrund hat. Warum? Das müsst ihr selbst lesen. 

    ,,30 Tage und ein ganzes Leben‘‘ ist kein typischer Roman. Das Thema das hier aufgegriffen wird, ist eines, was jedem im Alltag begegnen könnte. Daher ist die Geschichte nicht fiktiv oder irgendwie konstruiert.

    Zu Beginn konnte ich Clementine echt nicht einschätzen. Sie war mir nicht sympathisch, aber anstrengend fand ich sie auch nicht. Clementine sagt was sie denkt, lässt sich nicht ihren Mund verbieten und wirkt manchmal arrogant. Doch mit jeder Seite, die ich gelesen habe, stellte ich mir die Frage, ob ich nicht genauso reagieren würde wie sie. Wenn ich noch 30 Tage zu Leben habe, würde ich wahrscheinlich auch alles sagen, was ich denke. Das kann glaube ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber lasst euch davon bitte nicht abschrecken. Das wird besser! Clementine hat es zwischendurch mit ihrer Art auch geschafft, mich zum Schmunzeln zu bringen. 

    Der Schreibstil von Ashley Ream hat mir gut gefallen. Sie schreibt locker, leicht und flüssig. Ein wenig Sarkasmus ist hier auch vorhanden, was mir wahnsinnig gut gefallen hat. Die Autorin hat hier viele Emotionen sehr gut rüber gebracht. Zwischendurch war es auch Nachdenklich und Berührend. 

    Mit Clementine hat sie einen Charakter erschaffen, der nicht ,,normal‘‘ ist. Ich liebe Clementine, ihre Art und vor allem ihren Kater. Auch die anderen Charaktere wurden sehr gut dargestellt. Alle Charaktere konnte ich mir bildlich vorstellen und den ein oder anderen kennt man ja auch aus dem normalen Leben. Ich kann euch das Buch nur empfehlen, ich habe es sehr gerne gelesen!

  4. Cover des Buches Drei Wünsche hast du frei (ISBN: 9783426507339)
    Jackson Pearce

    Drei Wünsche hast du frei

     (623)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Bei dem Buch sind die Meinungen doch auch manchmal ein wenig gespalten, so wie ich das mitbekommen habe, dennoch war es schon seit einer sehr langen Zeit auf meiner Wunschliste, was sich nun endlich geändert hat.

    Ich finde die Grundidee, die der Klappentext verspricht nämlich klasse und wollte mir ein eignes Bild von der Geschichte machen, nachdem sie mich auf diese Weise erst einmal angesprochen hat.

    Die Umsetzung war aber tatsächlich flach. Irgendwie kommt da nämlich nicht viel. Viola weiss nicht was sie wünschen soll und als es dann endlich zum Wunsch kommt, nur weil sie betrunken ist. So ist immerhin ein wenig entschuldigt, dass sie in dem Moment das Gefühl hat, dass sie sich nur vollständig fühlen kann, wenn sie auch unbedingt einen Freund hat. Sie versucht sonst eben darüber hinwegzusehen, aber irgendwie kommt sie nie ganz von dieser Idee mit dem Freund weg, was schade ist (denn so wie es ja klingt, könnte sie mit Lawrence an der Seite ja schnell einmal überall dazugehören, aber sie fühlt sich selbst dann ja nicht dazugehörig, nur eben, wenn sie Lawrence auch wirklich als festen Freund hätte).

    Auch sonst bleibt es irgendwie flach. Ihre Wünsche gehen durch gegebene Umstände weg. Sie ist betrunken und wünscht sich was und wünscht sich im nüchternen Zustand eine Besserung dieses Wunsches und den Dritten braucht sie ebenfalls aus Notwendigkeit. Da kam nichts Fantasievolles heraus, nichts, was sie irgendwie auch zum Spass, um den Dschinn zu verärgern, was irgendwie besonders gewesen wäre und die beiden auch besser zusammengebracht hat. Man hat drei Wünsche frei und es sind kaum Regeln gesetzt, auch in der Geschichte nicht und es wird nichts daraus gemacht (eine Reise nach Caliban zum Beispiel, als ein Wunsch hätte für wesentlich mehr Spannung gesorgt und viel mehr neue Möglichkeiten geöffnet, als ein Teenageralltag mit Knutschen im Kino).

    Denn auch diese scheinbar aufkeimende Liebe, die man erwartet, kommt einfach nicht wirklich. Da ist kein spürbarer Aufbau der Gefühle zwischen den beiden, vorallem bei Viola nicht, die mehr Fokus auf Ollie, Aaron und Lawrence hat, als sonst irgendwas.

    Und dann ist da das Ende oder eben wohl auch nicht, denn da kommt einfach nichts. Keines der Probleme wurde irgendwie gelöst. Der Dschinn (nicht einmal einen Namen bekommt er zum Ende geschenkt, der arme Kerl) wird bestraft und kommt dadurch auf die Erde. Eigentlich hat er Dienst und würde nur noch mehr Ärger bekommen, aber er nutzt die Strafe, um zu Viola zu gehen und einfach alles ist gut, warum auch immer. Er mag Viola zwar, aber mit dem Altern hat er sich nie ganz angefreundet und es ist nicht so, als wäre er von seinen Pflichten erfüllt und komplett menschlich oder sonst was. Er hat keinen Namen, ist nirgends registriert und ganz Caliban sucht wohl nach ihm, um ihn einen Kopf kürzer zu machen, aber hey, dass zählt wie es scheint hier als Happy End? Ich habe nichts dagegen, wenn es auch einmal kein Happy End geben würde oder es ein stimmig passendes offenes Ende ist, aber hier schienen die Ideen einfach mal ausgegangen zu sein.

    Eines muss man immerhin lassen: Man kommt fliessend und schnell durch die Geschichte hindurch. Dadurch dass eigentlich nicht viel passiert bleibt der Ton locker, sodass man immer gleich wieder hineinfindet und für Nebenbei oder für Fantasyeinsteiger, die gerne noch mehr in der Realität bleiben möchten,  ist es absolut kein schlechtes Buch.

    Das gewisse Besondere hat aber eindeutig und ganz klar gefehlt. Drei Wünsche hat man frei, aber die Autorin hat wohl genauso wenig eine Idee, was man damit machen könnte, wie auch Viola selbst. Sie ist immer noch nicht schlecht, aber es wurde einfach sehr viel Potential verspielt, womit die Geschichte von mir drei Sterne bekommt.


  5. Cover des Buches An der Mordseeküste (ISBN: 9783770015139)
    Lotte Minck

    An der Mordseeküste

     (74)
    Aktuelle Rezension von: IchLeseGerneUndDu

    Auch in diesem dritten Band der heiteren Reihe um die Mitarbeiterin einer Sex-Hotline, Loretta Luchs, zeigt die Autorin wiedermal ihren tiefsinnigen Humor. Der dieses Buch liest, sollte besser die Vorgängerbände ebenfalls gelesen haben, alleine schon, um die Hintergründe von Andeutungen besser zu verstehen und auch die Beziehungen und Handlungen der einzelnen Protagonisten nachvollziehen zu können. Loretta schlittert auch dieses Mal wieder in einen Mordfall und zeigt den ortsansässigen Polizisten sehr deutlich, was sie von ihren Ermittlungsarbeiten hält. Mir ist das ehrlich gesagt, inzwischen ein bisschen zu viel, wie sich Loretta hier produziert. Klar, sie ist die Größte, die Beste, aber nach den drei Bänden muss ich hier einfach mal ein Päuschen einlegen, da mir ansonsten die Protagonistin eher unsympathisch wird. Ich finde es inzwischen einfach nur sehr überspannt und der anfängliche Humor einer Krimödie bleibt immer mehr auf der Strecke. Schade!

  6. Cover des Buches Die letzte Reise der Meerjungfrau (ISBN: 9783431040821)
    Imogen Hermes Gowar

    Die letzte Reise der Meerjungfrau

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    So wie der Schutzumschlag, so ist auch die Erzählung, die sich zwischen den Buchdeckeln verbirgt: glänzend, schillernd, verschnörkelt und zauberhaft, mit ganz eigener Ästhetik und Ausdruckskraft.

    Imogen Hermes Gowar, Archäologin, Anthropologin und Kunsthistorikerin, ist mit diesem Roman ein zu Recht preisgekröntes Debüt als Schriftstellerin gelungen. 

    Sie nimmt uns mit auf eine Reise ins London des späten 18. Jahrhunderts. Kaufmann Jonah Hancock kommt - wie der Untertitel bereits ankündigt - quasi über Nacht zu Reichtum und Ruhm. Der sensationelle Erwerb einer unglaublichen Rarität, einer echten Meerjungfrau, ändert sein Leben schlagartig. Und auch er selbst verändert sich, er wird vom eigenbrötlerischen ewigen Junggesellen zum späten Ehemann, mit dem wachsenden Besitz wachsen auch die Begehrlichkeiten.

    Gowar ist ein beeindruckender Genremix gelungen, das Buch ist ein Gesellschafts- und Historienroman über das viktorianische London, sie entwickelt großartige Psychogramme ihrer Protagonisten, die Geschichte ist ein Sittengemälde, gewürzt mit einem Schuss Mystik. Es geht um große Themen, um Leidenschaft und Liebe, Träume, Enttäuschungen und immer wieder: um das Streben nach mehr.

    Die Autorin spielt ihre schriftstellerische Klaviatur virtuos. Oftmals entstehen leise, zarte Töne, dann wieder setzt sie zu einem gewaltigen Fortissimo an, das einen völlig in die geschilderte Szenerie eintauchen lässt. Ich hatte einen wirklich sinnlichen Lesegenuss, sah förmlich einen Film ablaufen und schmeckte und roch Beschriebenes. 

    Einen kreativen Einfall stellen kurze mit der Grafik einer Jakobsmuschel gekennzeichnete Einschübe dar, die Gedanken der Meerjungfrau wiedergeben, in ganz eigener Sprache. Überhaupt ist die Sprache eine der ganz großen Stärken dieses Romans. Gowar schreibt, als wäre sie vor gut zweihundert Jahren aufgewachsen, man taucht auch dadurch wunderbar in die Epoche der Handlung ein.

    Für mich eines der Lesehighlights 2019!

  7. Cover des Buches Mit jedem Wort von dir (ISBN: 9783956496998)
    Claire Contreras

    Mit jedem Wort von dir

     (54)
    Aktuelle Rezension von: MartinaBookaholic

    https://martinabookaholic.wordpress.com/2019/11/21/rezension-mit-jedem-wort-von-dir/


    Das ist eines der Bücher, bei dem ich mir ehrlich gesagt, etwas ganz anderes erwartet habe, obwohl der Anfang echt gut begonnen hat. Mia geht wegen eines Fotografenauftrags für einige Wochen nach New York, in dem Wissen, dass ihre große Liebe und derjenige, der damals eine andere Frau geschwängert und geheiratet hat, ebenfalls bei dieser Zeitung als Kolumnist arbeitet. Kein Wunder, dass die beiden aufeinander treffen und schon bald Jensen, der jetzt wieder geschieden ist und ein Vorzeige-Dad, noch immer große Gefühle für Mia hat, die ständig von ihm davon läuft. Aus Angst, wieder verletzt zu werden. Was ich zu Anfangs auch verstanden habe. Immerhin hatten sie kein gutes Ende vor fünf Jahren und seitdem ist Mias Herz noch immer nicht geheilt.


    Was ich aber nicht verstanden habe, warum diese gleiche Thematik sich über das gaaaanze Bücher über gezogen hat. Jensen bereut, was er damals getan hat und tut alles, um es wieder gut zu machen. Das Kind und die Erfahrung haben ihn verändert, er ist nicht mehr derselbe wie damals und das zeigt er auch dem Leser, wie auch Mia. Nur Mia steckt in ihrem festgefahrenen alten Schema fest und obwohl sie zwischenzeitlich etwas miteinander haben und auch alles wieder gut wirkt, läuft Mia ständig vor ihm davon. Dann versucht Jensen wieder, sie zurück zu gewinnen und so weiter und so fort. Nach dreiviertel des Buches hatte ich daher schon ziemlich genug von der Geschichte, wie auch von Mia. Leider.


    Daher konnte ich wie ihr seht, wenig mit der Hauptfigur Mia anfangen, da sie mich schließlich nur noch mit ihrem Verhalten und Denken genervt hat. Es war schlichtweg ermüdend, ihren ewig gleichen Gedankengängen zu folgen. Leider wurde aus Jensens Sicht nicht erzählt, man konnte immer nur kurz seine Kolumnen lesen, in denen er kurz sein Herz ausschüttet. Mehr aber nicht.

    Außerdem fand ich es auch extrem schade, dass man nie so richtig erfährt, warum die Beziehung das erste Mal zu Bruch ging. Irgendwie rätselt man immer, was genau damals passiert ist, bis auf das Offensichtliche, aber warum hat Jensen das getan, wenn er doch Mia immer sooo sehr geliebt hat?? Verstehe ich nicht und bis zum Ende gab es hier auch keine befriedigende Antwort. Vielleicht hat die Autorin einfach darauf vergessen, dass noch zu klären. Keine Ahnung, aber ich war danach etwas sauer. Oder ich habe es überlesen?! Wer will und das Buch kennt, kann mich hier gerne aufklären. ^^


    Der Schreibstil war okay, hat auch gut zur Geschichte gepasst und hat mir gefallen. Gerade blumig genug, aber nicht zu überladen. Wenn ich mit den Figuren, vor allem Mia und der Handlung besser klar gekommen wäre, hätte das Buch sicher eine höhere Bewertung. Aber auch das kitschige Happy-End war mir am Schluss einfach nur noch egal und ich war froh, als ich das Buch beendet weglegen konnte. Das war leider nichts für mich.

  8. Cover des Buches Die Liebe trägt Giraffenpulli (ISBN: 9783956498213)
    Susan Mallery

    Die Liebe trägt Giraffenpulli

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Lesebrille67

    Die Schwestern Lund haben sich verliebt. Violet in einen englischen Herzog und Carol in den Künstler Matthias, der auch am Rand des Wildtierreservates wohnt, in dem sie arbeitet. Während ich eher bei der adligen Familie mit Widerstand gerechnet hätte, verläuft diese Beziehung ohne Probleme. Viel schwieriger ist es mit Matthias, der immer noch mit den seelischen Tiefschlägen seines unmöglichen Vaters zu kämpfen hat. Dazu kommt noch der Verlust, seines Bruders, der er für seinen Zwilling hielt. Und all das lässt ihn glauben ,immer wieder verlassen zu werden. Aber Carol lernt ihre eigenen Dämonen zu bekämpfen und nutzt ihre zweite Chance.

  9. Cover des Buches Kalter Sand (ISBN: 9783740802813)
    Anja Behn

    Kalter Sand

     (38)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Bildhaft und kurzweilige geschrieben und unblutig spannend.


    Inhalt: Phillip fährt an die Ostsee, um die Fotoausstellung seines Freundes und Studienkollegen anzusehen. Allerdings muss er hier erfahren, dass es ein Kapitel in dessen Leben gibt, von dem er bisher nichts weiß.

    Phillip freundet sich ein wenig mit der jungen Autorin an, welche in der Abgeschiedenheit ihren Roman beenden will. Allerdings ist das nur die Hälfte der Wahrheit. Auch sie ist in den Schlamassel verwickelt, der sich ergibt als Thomas (der Studienkollege von Phillip) ermordet aufgefunden wird.

    Wer is der Mörder von Anika, mordet er weiter und kann er gestoppt werden?


    Fazit: Ein simples Cover mit einem für die Küste mehr als typischen Bild. Wasser, Sand und Wellenbrecher und mittendrin, in einem weißen Streifen, die Angaben von Autor und titel. Dazu der Hinweis, das es sich um einen Küstenkrimi handelt. – Ein Krimi .... Was hat mich nur bewogen.

    Schon der Prolog hat mir eine Ahnung von der Tat gegeben. Wobei der Täter wohl eher ein Weichei ist. Dazu dieses komische Geplänkel über Äpfel ... – Ich war gespannt, was sich daraus ergeben sollte.

    Was die Handlung angeht, war meine Angst ziemlich unbegründet. Auch dieser Krimi war nicht das dröge Ermitteln nach Vorschrift, sondern ein ziemlich verlogenes Intrigenspiel in einem Küstendorf.

    Am Anfang sind mir eine ganze Menge Namen um die Ohren geflogen. Die handelnden Personen wurden vorgestellt und erste Handlungen und Begegnungen entwickelten sich. Schnell war klar, dass ein abgehalfterter Fotograf auf mehreren ebenen mit seinen Problemen zu kämpfen hat. - Der Protagonist als dessen Kumpel und Studienkollege stolpert da in etwas hinein, was sich als ziemliche Nummer entpuppt. Irgendjemand hütet hier ein gewaltiges Geheimnis.

    Die ganze Zeit bot sich mir hier ein gewaltiger Berg von Problmen, die die Leute vor sich her schoben und alles war von einem unaufgeklärten Mord von vor sechs Jahren überschattet. Dazu das seltsame Verhalten des Fotografen, und mein Verdacht stand. Allerdings wurde vorher geschilderte Tatsachen nach und nach demontiert. – Ich war gefangen und die Handlung hatte mich voll im Griff.

    Die Handlung war komplett unblutig und am Ende doch durch  und durch faszinierend. Scheinbar unschuldige Personen, die unter der Handlung harmlos gewirkt haben, entwickelten sich zu nicht unerheblichen Rädern im Getriebe einer Hetzjagd, die keinen Menschen bei Verstand gelassen hätte.

    Die Ermittlungen konnten seitens der Polizei nicht erfolgreich sein. Da brauchte es private Einblicke, die in Außenstehender im Leben nicht bekommen hätte.


    Die Schrift in diesem Buch wirkte anfangs etwas klein. Da war der Verlagsstandart des Ebooks ein wenig unglücklich gewählt. Allerdings hatte ich mich nach einer kurzen Gewöhnungsphase sehr gut daran gewöhnt und konnte schnell und richtig tief in die Handlung einsteigen, die mich dann komplett gefangen gehalten hat. Der kurzweilige Schreibstil hat die Handlung nur so dahin fliegen lassen und mir sind Verdächtigungen aufgekommen, wieder verflogen und am Ende war ich komplett überrascht über den Mörder und sein Motiv.

    Die Spannung und Lügen bilden in diesem Krimi von Anfang an eine unterschwellige Bedrohung, die ein Teil der Faszination dieses Buches ausmacht und mich komplett fasziniert hat. Die Täter- Opferbeziehung ist sehr geschickt und verwirrend dargestellt, sodass auch der Leser nicht so schnell dahinter kommt, was hier eigentlich genau los ist. – Und am Ende hätte ich mir mit der Hand vor die Stirn klatschen können, als raus kam, wer denn nun der Täter ist. Typischer geht es nun wirklich nicht.


    Dieses Buch ist durchaus zu empfehlen. Eine Sorte Krimi, die eindeutig Beachtung finden sollte. Mit einer Handlung die spannend ist und nicht von vorschriftengesteuerten polizeilichen Ermittlungen geprägt ist.

  10. Cover des Buches Vielleicht mag ich dich morgen (ISBN: 9783426516478)
    Mhairi McFarlane

    Vielleicht mag ich dich morgen

     (708)
    Aktuelle Rezension von: caa69

    Anna ist eine gutaussehende Frau, die in ihrem Beruf erfolgreich ist. Allerdings wurde sie in ihrer Teenagerzeit furchtbar gedemütigt und hat dies, mehr oder weniger erfolgreich, versucht zu verdrängen. Als sie eine Einladung zum Klassentreffen bekommt, möchte sie zuerst nicht hingehen, aber ihre Freunde überreden sie dazu. Überraschenderweise ist ihr schlimmster Albtraum James auch da, aber er erkennt Anna nicht wieder.

    Kurz darauf haben die beiden auch beruflich miteinander zu tun. Zuerst möchte sie sich an ihm rächen und ihn aus dem Projekt ekeln. Aber mit der Zeit stellen beide fest, dass sie sich gut verstehen und werden Freunde. Bis James herausfindet, wer Anna wirklich ist.

    Ich wurde durch eine Leserunde auf Mhairi McFarlane aufmerksam. Mir hatte der Roman "Fang jetzt bloß nicht an zu lieben" sehr gut gefallen und dann habe ich in meinem "Archiv" gesehen, dass ich bereits einen Roman der Autorin habe. Ich mag den Schreibstil der Autorin und ihre Fähigkeit die Figuren so mit Leben zu füllen, dass man sie direkt sympathisch findet oder auch hasst (Lawrence fand ich unerträglich). Außerdem schafft sie es in ihrem Romanen auch ernste Themen aufzugreifen, in diesem Fall Mobbing und zeigt, dass sich die Nachwirkungen daraus bis ins Erwachsenen Alter halten.

  11. Cover des Buches Spinnenfalle (ISBN: 9783492281164)
    Jennifer Estep

    Spinnenfalle

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Eindruck vom Geschehen kann sich der Leser hier auf der Buchseite verschaffen. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

    Das Buch ist immerhin schon der achte Band der Reihe um die Auftragsmörderin (im Ruhestand) Gin Blanco und noch immer nichts von seinem besonderen Reiz verloren. Das ist schonmal bemerkenswert - nicht viele Reihen halten so lange durch. Ich konnte jedenfalls bis jetzt keinerlei Ermüdungserscheinungen feststellen.

    Gerade weil die Protagonisten sanft weiter entwickelt werden, alte Weggefährten wieder auftauchen und ständig neue hinzukommen empfehle ich dringend, die Reihe von Beginn an zu genießen. Der Lesegenuss ist dann einfach besser!

    Auch in diesem Band geht es wieder "hoch her" und das Buch wimmelt von spannenden, turbulenten Situationen. Wenn es etwas zu bemängeln gibt, dann, dass auch eine Reihe von sich wiederholenden Passagen gibt. Sicher als Hintergrundinformation für Einzelbandleser gedacht, stören sie den treuen Reihenleser denn doch etwas. Das besonders deshalb, weil die Formulierungen absolut gleich sind - also sozusagen hinein  kopiert....!

    Nichtsdestotrotz macht das Buch einfach Spass und weckt Vorfreude auf den nächsten Band.

  12. Cover des Buches Regenglanz (ISBN: 9783499006548)
    Anya Omah

    Regenglanz

     (549)
    Aktuelle Rezension von: Eulenmuggel

    Eine Leseempfehlung

  13. Cover des Buches Der Distelfink (ISBN: 9783442473601)
    Donna Tartt

    Der Distelfink

     (487)
    Aktuelle Rezension von: RadikaleResignation

    Man begleitet Theo, ab seinem 13. Lebensjahr. Und manchmal möchte man ihn packen und davon abhalten, was er wieder für blödsinnige und gefährliche Dinge anstellt. Aber er tut es trotzdem. Und gerade deshalb ist die Entwicklung des Jungen zum Mann einerseits so nachvollziehbar und logisch, andererseits so unmöglich und schon fast surreal.

    Wunderschön zu lesen, wenn man sich auf die detailreiche Beschreibungen einlässt. Großes Kino!

  14. Cover des Buches Lieben lassen (ISBN: 9783869135755)
    Ariane Sommer

    Lieben lassen

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Tichiy
    Wir schaffen es nicht mehr den Anderen zu lieben, solche Egos haben wir gezüchtet. Diese flotte These stellt "Lieben lassen" auf. Was auf den ersten Seiten wie ein kurzer Flirt anmutet, wird bald zu einer leidenschaftlichen On-off-Beziehung in der es nur so sexelt. Von zart bis hart ist nichts ausgelassen und auch so mache Party; Orgie oder der obligatorische Bordellbesuch fehlt hier nicht. Der Weg gute Literatur zu machen führt über das Brechen von Klischees und genau das ist hier total wunderbar aufgegangen. Toll geschrieben. Starkes Debüt. Total super Buch. Bitte mehr davon.
  15. Cover des Buches Deep Love (ISBN: 9783453359659)
    J. Kenner

    Deep Love

     (60)
    Aktuelle Rezension von: sakura_books

    Deep Love ist eine fantastische und romantische Geschichte die total spannend ist und einem auch oft durch die Zeit reisen lässt die, die Protagonisten Wyatt und Kelsey erlebt haben. Ausserdem hält sie die Spannung bis zum Ende hin was wirklich in dieser einen Nacht passiert. Als Wyatt und Kelsey wieder aufeinandertreffe knistert und funkelt es von dem ersten Augenblick, als Kelsey dann noch für ihn Model stehen sollte und dies nackt für seine Fotografie ist alles anders. Sie lehnt ab, da sie die Vergangenheit noch nicht verkraftet und ihm geht es genau gleich. Er ist noch total wütend auf sie und enttäuscht bis tief in die Knoch...doch er erfährt Stück für Stück was wirklich in dieser einen Nacht passiert ist...

  16. Cover des Buches Deine Stimme in meinen Träumen (ISBN: 9783945362464)
    Joanna Martin

    Deine Stimme in meinen Träumen

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Svanvithe
    Um in der Nähe ihres Freundes Stefan zu sein, der ein Küchenstudio seiner Eltern leitet, zieht Christine wieder nach Schutzingen, obwohl sie in ihre Heimatstadt, die sie als als provinziell und kleingeistig empfindet, nie zurückkehren wollte. Aber seit sie Stefan kennt, hat sich einiges verändert. Sie genießt das Zusammensein mit ihm, weil sie sich auf ihn verlassen kann und endlich Wurzeln schlagen will. Trotzdem hat sie manchmal das Gefühl, in einem Wartesaal zu sitzen und noch nicht wirklich angekommen zu sein.

    Die Rückkehr nach Schutzingen ist jedoch von Vorteil, kann sie so des Öfteren ihre Großmutter Elisabeth besuchen, die in einem ortsansässigen Pflegeheim lebt. Denn Christine ist ihrer Großmutter innig verbunden, war diese ihr in der Kindheit und Jugend vielmehr Mutter als ihre eigene und hat sie bei der Verwirklichung ihrer Träume immer unterstützt.

    Viel gemeinsame Zeit erhält Christine indes nicht, Elisabeth stirbt und hinterlässt in den Unterlagen, die sie ihrer Enkelin vermacht, niemals abgeschickte Briefe an ihre große Liebe Wilhelm mit der Bitte, eben jene Briefe dem Empfänger zu übergeben und wenn das nicht möglich ist, an seinem Grab abzulegen. Wie sich herausstellt, müsste Christine dazu allerdings nach Kanada reisen.

    Zu Christines Bedauern zeigt sich Stefan überhaupt nicht begeistert. Gerade jetzt ist Christine als Mitarbeiterin im Küchenstudio fest eingeplant, zumal Stefans Eltern von der potentiellen Schwiegertochter angetan sind.

    Doch entgegen der an sie gerichteten Erwartungen entscheidet sich Christine, den Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen. Sie beweist gegenüber Stefan Rückgrat und fliegt für zwei Wochen nach Montreal. Auf der Suche nach Wilhelm lernt sie dessen Enkelsohn Robert, einen Schriftsteller und Maler, kennen. Um aber die Briefe auf das Grab des bereits verstorbenen Wilhelms legen zu können, muss Christine nach Vancouver und folglich viertausend Kilometer durch Kanada reisen...


    Joanna Martin hat für „Deine Stimme in meinen Träumen“ einen sehr ruhigen Erzählton gewählt. Die Geschichte, die zwei Handlungssträngen folgt, ist mit leicht zu lesenden Sätzen und Worten aufgebaut und lässt nur langsam die Zurückhaltung im Tempo hinter sich. Erst als Christine in Kanada ist, entwickelt sich das Geschehen mit zunehmender Geschwindigkeit und Intensität. An dieser Stelle gelingt es der Autorin, dank ihrer eingehenden Beschreibungen auf die Schönheit Kanadas aufmerksam zu machen.

    Es fällt auf, dass Christine zunächst eine äußerst unsichere, unaufdringliche, fast kleinbürgerliche Frau ist, die sich an solide und feste Konstante klammert und keinesfalls das Abenteuer sucht. Im Verlauf der Ereignisse wird mehr Schwung sichtbar, und Christine taut insbesondere nach der Begegnung mit Robert auf. Sie beginnt ihr bisheriges Leben und vor allem auch die angestrebten Ziele zu hinterfragen. Leider ist dies immer wieder von Zweifeln, Hemmungen und einer Unentschlossenheit begleitet, die sich in ihrer Bündelung als Herausforderung für den Leser darstellen. Auch wenn unschlüssige Heldinnen durchaus ihre Berechtigung habe, braucht es Geduld, um mit der fehlenden Entscheidungsfähigkeit von Christine zurecht zu kommen.

    Leider bleibt auch die Entwicklung der Gefühle insgesamt hinter den Erwartungen zurück und berührt in reduziertem Maße. Recht schnell ist klar, dass Christine sich zwischen zwei Männern und damit zwei Welten befindet. Einerseits Stefan, bodenständig zwar, aber auch ein wenig pedantisch und eintönig. Andererseits Robert, ein Künstler und Freigeist ohne den Hang zur Vergeistigung, der Christines eigene Träume des Schreibens unterstützt.

    In die Haupthandlung hat Joanna Martin die Briefe eingegliedert, die die Liebesgeschichte von Elisabeth und Wilhelm schildern. Zwar tritt die eine oder andere Ungenauigkeit auf, dafür erhalten die beiden schnell einen Platz im Leserherz. Hier vermag es die Autorin, Emotionalität gut zu transportieren.

    „Deine Stimme in meinen Träumen“ ist unaufgeregte Unterhaltung, die zu einem entspannten Leseerlebnis beiträgt.
  17. Cover des Buches Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe (ISBN: 9783442485277)
    E. L. James

    Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe

     (4.332)
    Aktuelle Rezension von: Stefanie-B

    In diesem Buch geht die Geschichte von Ana und dem reichen, verdammt gut aussehenden Mr Grey weiter und schließt somit nahtlos an die Geschehnisse vom Band 1 an. Dabei gefällt mir die Fortsetzung grundsätzlich sehr gut und das Buch verliert weder seinen fesselnden Schreibstil noch die generelle Stimmung und Spannung, die die Autorin erschafft. 

    Auch den Fortgang der Geschichte und all die Geschehnisse die während des Buches passieren - und es immer wieder schaffen den Leser zu überraschen und tiefer in die Story hineinzuziehen - fand ich äußerst gelungen. Allerdings muss ich sagen, dass mich zum Teil gestört hat, dass Mr Grey so unfassbar viele Geheimnisse vor Ana hat und sehr herrisch ist (ich weiß das ist alles gerade das ist, was das Buch ausmacht und ich möchte auch nicht dass er diesen Charakter komplett verliert, denn das macht es auch spannend, aber) Anna hingegen ihm jedes ihrer Geheimnisse und alles was sie tut genau schildern muss. Ja, so sind ihre Rollen verteilt, aber an manchen Stellen fand ich es etwas übertrieben. Allerdings wirklich nur ein paar Kleinigkeiten. Denn generell fand ich auch diese Eigenschaft des Buches und der Charaktere der vermittelt wird faszinierend und einfach zu dem Buch gehörend. Und was ich positiv anmerken muss ist, dass man – ab circa der Hälfte des Buches – nicht mehr nur die emotionale Seite der Protagonistin und nur den körperlichen Aspekt oder die Gefühle von Ana hinein gezogen wird, sondern ein umfassendes emotionales Bild bekommt, dass mich völlig von den Socken gerissen hat und mich an gewissen Stellen so fesseln konnte, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Denn auch von Christian erfährt man mehr…

    Alles in allem also eine tolle Fortsetzung, die den erotischen Aspekt und die tiefen Gefühle des ersten Bandes beibehält, aber gerade an Story und auch Emotionalität noch weiter ausbaut und mir damit gut gefallen hat.

  18. Cover des Buches Das Erbe der Tuchvilla (ISBN: 9783734110191)
    Anne Jacobs

    Das Erbe der Tuchvilla

     (180)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    In den 1920er Jahren geht es nach Ende der Inflation der Tuchfabrik wieder besser. Paul Melzer ist aus der Kriegsgefangenschaft zurück, und Marie erfüllt sich den Traum eines eigenen Mode-Ateliers.

    Im dritten Teil um die Familie Melzer hat es Marie wieder einmal nicht leicht. Endlich ist ihr Ehemann aus der Gefangenschaft zurück, und traurigerweise entfernen sie sich emotional immer weiter voneinander.

    Anne Jacobs ist es gelungen, die damalige Zeit gut darzustellen. Die Charaktere stehen jeder für sich für einen bestimmten Teil oder Ansicht der damaligen Gesellschaft und ihrer Konflikte. Eine Weiterentwicklung der Figuren und interessante Nebenstränge lassen auch bei über 600 Seiten keine Langeweile aufkommen. Es ist eine ruhige Geschichte, welche einige Wendungen zu bieten hat.

    „Das Erbe der Tuchvilla“ steht den beiden Vorgängerromanen in nichts nach, es ist ein gutes Buch für entspannte Lesestunden.

  19. Cover des Buches Seven Nights - New York (ISBN: 9783453422025)
    Jeanette Grey

    Seven Nights - New York

     (31)
    Aktuelle Rezension von: natis_chapters

    Allgemein:

    Es ist schon länger her, dass ich den ersten Band gelesen hab. Ich kann mich zwar echt sehr gut erinnern was passiert ist (was ein gutes Zeichen für ein Buch ist) aber ich hab mir trotzdem meine eigene Rezi nochmal durchgelesen😊. Teil 1 hat mir echt gut gefallen und Band 2 geht direkt da weiter wo Band 1 aufgehört hat.

    Schreibstil:

    Der Schreibstil ist genau so wie im ersten Band. Es ist nicht wirklich in der Ich-Perspektive geschrieben sondern ehr aus der Perspektive des allwissenden (also er/sie und nicht ich). Ich persönlich bevorzuge ehr die Ich-Perspektive, da man sich so ehr auf eine Person spezialisiert und sich mehr so fühlt als wäre man mitten drin und nicht aussen stehend, deswegen fiel mir das lesen am Anfang bisschen schwer, weil ich einfach öfters Bücher in der Ich-Perspektive lese und somit nicht immer direkt wusste wer denkt was🤔, aber paar Zeilen weiter wusste man es dann und spätestens zur Mitte hin hat man sich an die Perspektive gewöhnt. Alles in allem war der Schreibstil trotzdem flüssig.

    Zum lesen:

    Ich saß länger an dem Buch als es nötig gewesen wäre, da ich nicht oft und regelmäßig gelesen hab😕. Ich hatte einfach nicht immer die Zeit und die Lust. Mich hat das Buch einfach nicht richtig gepackt. Es war echt nicht schlecht, aber es hat das gewisse etwas gefehlt, so dass ich nicht wirklich in eine Sucht verfallen bin😐. Das Suchtpotenzial ist einfach nicht da, trotzdem gefiel mir das Buch desto weiter ich kam umso mehr.

    Zur Geschichte:

    Erst zum Positiven😍. Die Charaktere haben eine unglaubliche Veränderung durch gemacht sowohl im Vergleich zu Band 1 als auch nur in Betracht auf Band 2. Das finde ich großartig. Die Geschichte ist süß und ich finde, dass Spannung auf jeden Fall bisschen da ist. Nicht viel aber bisschen schon. Es ist ein Erotik Roman also spielt Sex eine große Rolle und es gibt viele Details. Nicht jeder mans Sache, aber ich liebe es. Zum negativen😐. Viele Elemente waren sehr Klischee, was an sich nicht schlimm ist, aber es ist teilweise echt so typisch: Millionär der gut im Bett ist verliebt sich in normales Mädchen. Wie in der Rezi zum ersten Teil schon erwähnt hat es Ähnlichkeiten mit Fifty shades of grey, aber es ist trotzdem nicht genau das selbe. Was mich noch gestört hat waren manchmal die vielen Zweifel von Kate. Einerseits verständlich andrerseits zu viel. Bei Rylan gab es so zum Ende hin eine Situation die mich sehr aufgeregt hat. Er läuft sehr gerne vor Problemen weg und das gefiel mir gar nicht. Immer diese Flucht, aber wie gesagt die Charaktere entwickeln sich weiter und lernen aus ihren Fehlern😄. Die Liebe in diesen Buch ist einfach nur Zucker. Man spürt sie richtig und es hat mich im Herzen berührt. In meinen Augen ein perfektes Ende dieser Geschichte😍.

    Fazit:

    Ich mag die Geschichte von Rylan und Kate echt gerne. Es ist eine echte Achterbahn der Gefühle und empfehle sie an alle Erotik fans weiter. Vor allem ist es meiner meinung nach ein gutes Buch für alle Erotik buch Anfänger, also Leute die sich noch nicht sicher sind ob Erotik Bücher etwas für sie sind. Gut für zwischendurch. Ich werde die Geschichte noch lange im Kopf behalten❤💋

  20. Cover des Buches Die Frau des Zeitreisenden (ISBN: 9783942656689)
    Audrey Niffenegger

    Die Frau des Zeitreisenden

     (4.369)
    Aktuelle Rezension von: MelLila

    Das Buch war richtig richtig gut! Wenn man auf Zeitreisend und Kitsch steht, so wie ich. Mit den Zeitsprüngen und Überschneidungen bin ich nicht immer mitgekommen und hab auch oft hin und her geblättert, aber das macht nichts. Der Klappentext hält, was er verspricht! Absolute Leseempfehlung!

  21. Cover des Buches Versprechen der Sehnsucht (ISBN: 9783956497575)
    Nalini Singh

    Versprechen der Sehnsucht

     (25)
    Aktuelle Rezension von: BookW0nderland
     Ich habe noch nicht sehr viele Bücher der Autorin gelesen, aber bisher fand ich ihren Schreibstil immer klasse und auch packend. Leider war dies hier nicht der Fall.

    Die este Geschichte habe ich bereits vor Monaten gelesen, die letzte erst vor ein paar Wochen, da ich mich wirklich zwingen musste, diese nun auch noch zu lesen. Sie waren nicht komplett schlecht, aber leider konnte mich keine einzige überzeugen. Das lag vielleicht auch darin, dass sie sich irgendwie schon sehr ähnlich waren.

    Man hatte immer den starken und dominaten männlichen Protagonisten, der seinen Willen bekommen möchte und die unsichere weibliche Protagonistin, die nichts mehr will, als die Liebe des Mannes. Im Laufe der Geschichte widersetzt sich die Frau ein wenig, aber tut trotzdem das, was der Mann möchte. Damit habe ich auch alle vier Geschichten zusammengefasst, denn abgesehen von den Namen und dem Ort haben sich die Geschichten nicht groß unterschieden.

    Sollte dies das erste Buch der Autorin sein, dann solltet ihr die Gestaltwandler-Reihe lesen. Die Reihe ist wirklich toll, während diese Kurzgeschichten einfach nur enttäuschend sind. Auch für Fans der Autorin sind diese Bücher leider keine Empfehlung.
  22. Cover des Buches Die Fotografin (ISBN: 9783492311762)
    William Boyd

    Die Fotografin

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Seitenwandlerin

    ÜBER DAS BUCH

    Amory Clay durchlebt die unruhigen Zeiten und politischen sowie gesellschaftlichen Wandel des 20. Jahrhunderts. 

    Durch ihren Onkel, einen Fotografen, entdeckt sie schon als junge Frau ihre Leidenschaft für Fotografie, die sie ihr Leben lang begleiten wird. Geprägt ist ihr Leben auch von den Kriegen der Epoche, welche nicht nur schonungslos die Gesundheit und Leben der Männer in ihrer Familie einfordern, sondern auch sie selber als Kriegsberichterstatterin an die Front bringen. 

    Inmitten all der politischen und gesellschaftlichen Ereignisse führt Amory Clay auch privat ein bewegtes Leben.

    Das Buch beschreibt - von der Kindheit bis ins Alter - mitreißend und detailliert ausgestaltet ihren Lebensweg vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen und Themen.


    MEINE MEINUNG

    Vor allem bietet das Buch einen spannenden Einblick in das 20. Jahrhundert. Durch die mitreißende Erzählweise erlebt man hautnah mit, was in diesem Jahrhundert geschah und wie sich das auch auf das Leben der "Normalbevölkerung" ausgewirkt hat. Für historisch interessierte Leser auf jeden Fall empfehlenswert.

    Auch die Figuren sind glaubwürdig gestaltet, sodass man sich in ihre Sichtweise gut hineinfinden kann und mit ihnen mitfiebert.

    Das Thema Fotografie steht dabei weniger im Mittelpunkt als der Titel es hätte erwarten lassen. Vielmehr nimmt auch Amorys Privatleben einen großen Teil der Geschichte ein - darunter auch diverse Romanzen und Dreiecksbeziehungen. So viel "Beziehungsdrama" hatte ich nicht erwartet und fand diese Handlungsstränge teilweise etwas unnötig und langatmig. 


    Insgesamt ein gut geschriebenes Buch mit einem interessanten Setting und  authentischen Figuren - das sich aber dennoch etwas zieht und dem eine Kürzung auf die wesentlichen Handlungsstränge nicht geschadet hätte...



  23. Cover des Buches Flips - Ein Wollschwein legt los (ISBN: 9783747800331)
    Mascha Matysiak

    Flips - Ein Wollschwein legt los

     (48)
    Aktuelle Rezension von: BienchenMaja

    Eines Tages trifft Toni auf ihrem Schulweg ein wolliges Schweinchen. Sie nennt es Flips, denn es liebt Erdnussflips über alles. Schon immer hat sich Toni ein eigenes Haustier gewünscht, also nimmt sie es einfach mit nach Hause. Zusammen mit Flips wird Tonis Alltag zu einem richtigen Abenteuer...

    Meiner Meinung nach ist dieses Buch sehr spannend und oft auch ziemlich lustig. Flips ist ein verrücktes Schweinchen und macht es Toni nicht immer leicht. Aber dafür gibt es zumindest etwas zum Lachen.
    Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, aber an ein paar Stellen ist es mir (10 Jahre alt) schwer gefallen, zu verstehen, was die Autorin sagen wollte.
    Mir hat dieses Buch sehr gefallen. ich würde es auf jeden Fall allen weiterempfehlen, die gerne lachen und Abenteuer erleben.
    Es ist sehr schade, dass es keinen zweiten Band gibt. Den hätte ich auf jeden Fall gleich bestellt.

  24. Cover des Buches Tochter der Träume (ISBN: 9783426283059)
    Kathryn Smith

    Tochter der Träume

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Das Buch konnte mich damals ansprechen, als ich es im Secondhandladen gefunden habe. Danach lag es eine Weile herum, bis ich es nun endlich aufgegriffen habe, als ich wieder ein Buch für die Arbeitspausen gesucht habe.

    Die Grundidee dahinter konnte mich direkt ansprechen. Das Konzept der Träume ist immer etwas, was in Büchern für interessante und auch neue Ideen sorgen kann und ich mochte es gleich noch mehr, dass hier auch ein wenig Mythologie eingebaut wurde, auch wenn diese leider nicht wirklich sehr zentral ist und es eigentlich auch wirklich nur mehr der Name ist, der es noch mit dem Mythos verbindet.

    Die Geschichte selbst ist einfach gehalten und man kann ihr auch einfach folgen. Leider beinahe ein wenig zu einfach. Ich habe nichts gegen eine lockere Geschichte, aber sie war hier leider ziemlich vorhersehbar.

    Zudem wurde auch das Konzept der Träume zwar sehr gut ausgebaut, aber leider doch auch zu wenig. Man merkt, dass da einige Ideen dahinterstecken und ich mag, wie Dawn scheinbar in Träumen wandeln kann und sich auch dorthin wünschen kann, aber ich hätte so gerne auch mehr davon gesehen, als nur die Momente, in denen sie entweder bei Noah war oder Morpheus besucht hat.

    Träume erlauben einem alles und es darf da auch selbst in einem Fantasyroman auch einmal abgedreht sein, mit fantasievollen Welten und schrägen Momenten, aber davon folgt kein Aufbau. Sie könnte ja während ihrer Arbeit in den Träumen der Personen herumwandeln oder ihre luziden Träume mit ihrer Gabe beobachten oder einfach eine Szene zeigen, wie sie, um sich zum Beispiel zu entspannen, sich einfach schlafen legt und sich irgendwo an einen Ferienort träumt und sie dort von bedienen lässt. Sie hat ja keine Grenzen, aber die Grenzen wurden nicht getestet. Ideen gibt es mehr als genug, aber da kommt nichts und das finde ich ein wenig verfehltes Potential.

    Die Geschichte ist vom der Storyline her nett, wenn auch etwas vorhersehbar, aber es sorgt für eine lockere Geschichte, weshalb es für mich nicht so schlimm war, auch wenn ich sehe, dass etwas fehlt. Für mich war das verfehlte Potential der Träume leider aber sehr schade, denn es sorgte so, was den Fantasyteil der Geschichte anbelangt, nur für sehr flache Elemente in der Geschichte, obwohl die Grundidee genial ist. Daher gebe ich dem Buch vier Sterne.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks