Bücher mit dem Tag "ausgrabung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ausgrabung" gekennzeichnet haben.

124 Bücher

  1. Cover des Buches Tote Augen (ISBN: 9783442374786)
    Karin Slaughter

    Tote Augen

     (481)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Mir hat dieser Teil bis jetzt am Besten gefallen.
    Man kann sich immer mehr in die Charaktere hineinversetzen und ihr handeln besser verstehen, auch die Verbindung zwischen den Charakteren wird immer tiefer.
    Die Story ist wieder mal sehr spannend und lässt sich sehr gut lesen.

  2. Cover des Buches Das Jesus-Video (ISBN: 9783404170357)
    Andreas Eschbach

    Das Jesus-Video

     (760)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Sehr gewagte und zuerst unwirklich anmutende Handlung die mit jedem Kapitel mehr und mehr realer wird. Sehr spannend und kaum aus der Hand zu legen. Es lohnt sich das Buch zu lesen!

  3. Cover des Buches Grabesgrün (ISBN: B00BYUHBIE)
    Tana French

    Grabesgrün

     (608)
    Aktuelle Rezension von: happyoldendays

    Im fiktiven Dubliner Vorort Knocknaree ereignete sich im Sommer 1984 eine schreckliche Tat: Drei Kinder, die im Wald spielen waren, werden vermisst. Eines der Kinder findet die Polizei völlig verängstigt im Wald, mit blutigen Schuhen und ohne jede Erinnerung daran, was sich zugetragen hat.

    Zwanzig Jahre später ist dieses Kind Ermittler bei der Dubliner Mordkommission. Seinen Namen hat er zu Rob Ryan geändert, denn seine Kindheit hält er geheim. Nur seine engste Kollegin und beste Freundin Cassie Maddox weiß Bescheid. Doch dann werden die beiden zur Leiche eines kleinen Mädchens in Knocknaree gerufen und Detective Ryan wird nicht nur mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert, sondern auch mit der Frage, ob die beiden Fälle zusammenhängen.

    Dieser Debütroman von Tana French besticht durch seine atmosphärische Erzählweise und einem gut gesponnen Plot. Mit einem scharfen Auge und wunderbar präziser Sprache lässt die Autorin die Schauplätze und die Figuren des Romans vor dem Auge des Lesers lebendig werden. Die Charaktere sind vielschichtig und differenziert, ihre Handlungen und Motive nachvollziehbar. Besonders interessant fand ich die beiden Hauptfiguren Rob Ryan und Cassie Maddox, weil sie keine 0815-Standardermittler sind. Beide quälen sich mit Geheimnissen aus ihrer Vergangenheit und suchen Zuflucht in einer innigen Freundschaft. Doch der neue Fall stellt nicht nur ihre kriminalistischen Fähigkeiten auf die Probe, sondern auch ihre Beziehung. Der Fall selbst ist komplex, die Autorin präsentiert einige mögliche Tathergänge, die durch intensive Ermittlungen und Verhöre durchgespielt werden, aber zunächst keine Lösung offenbaren. Dadurch zieht sich die Aufklärung des Mordes ziemlich in die Länge, die Spannung baut sich eher gemächlich auf. Dennoch empfand ich die Geschichte als fesselnd, weil ich als Leser mehr über die Figuren und vor allem über das Verschwinden der Kinder vor zwanzig Jahren erfahren wollte. Die Enthüllung des Täters ergibt sich dann logisch aus den gestreuten Indizien und war für mich überzeugend.  

     

    FAZIT: „Grabesgrün“ ist ein wunderbar geschriebener Kriminalroman, der sich besonders durch seine vielschichtigen Figuren auszeichnet. Leser die den Nervenkitzel suchen könnten enttäuscht sein, da die Ermittlungen nur langsam voranschreiten. Aber all denjenigen die gerne einmal einen andersartigen Spannungsroman mit komplexen Charakteren (mit dunkler Vergangenheit) lesen möchten, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

     

  4. Cover des Buches Todesschrei (ISBN: 9783426638897)
    Karen Rose

    Todesschrei

     (957)
    Aktuelle Rezension von: arowana

    Sophie Johannson ist Archäologin und musste ihre Arbeit in Frankreich aufgeben und in die USA zurückkommen. Ihre Großmutter ist nach einem Schlaganfall in einem Pflegeheim und Sophie will sie regelmäßig besuchen. Ihr Geld verdient sie in einem drittklassigen Museum. Da kommt es ihr ganz gelegen, dass die Polizei sie um Hilfe bittet. In einem abgelegenen Feld wurde eine Leiche gefunden. Sophie soll mit ihrem Bodenradar nach weiteren Gräbern suchen. Was sie findet, schlägt nicht nur ihr, sondern auch der Polizei, aufs Gemüt. Neun Mordopfer und 16 weitere leere Gräber. Der Täter scheint sein grausames Werk noch nicht beendet zu haben. 

    Detective Vito Ciccotelli und Nick Lawrence bearbeiten den Fall. Bei der Obduktion wird festgestellt, dass die Opfer vor ihrem Tod brutal gefoltert wurden. Es wurden mittelalterliche Folterinstrumente verwendet. Durch Sophies Geschichtskenntnisse wird sie weiter in den Fall involviert, als ihr lieb ist. Vito allerdings ist es ganz recht. Er hat sich augenblicklich in die schöne Blondine verliebt und setzt alles daran ihr Herz zu gewinnen. Das ist nicht so einfach, den Sophie hat denkbar schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht.

    Im Übrigen sollte Vito einen sadistischen Mörder aufspüren. 

    Eine der Nebenhandlungen beschäftigt sich mit Daniel Vartanian und seiner Schwester, die versuchen ihre verschwundenen Eltern zu finden. 


    Die für Karen Rose typische Liebesgeschichte muss man mögen. Ich fand, dass die beiden einen Tick zu schnell ineinander verliebt haben. Viel mehr konnten mich die Familienverhältnisse der Protagonisten begeistern. Vor allem Vitos klischeehafte italienische Chaos Familie war unterhaltsam zu lesen. 


    Die Thrillerhandlung ist trotz den diversen Ausflügen in das Privatleben der Hauptdarsteller spannend. Dem Mörder und seinen Beweggründen wird genug Platz geben. Erst zum Schluss schwächelt die Geschichte. Das Ende war etwas zu abrupt und der Täter war plötzlich zu harmlos, was das Ganze etwa unglaubwürdig gemacht hat. 


    Für Leute die sich nicht an Liebes und Familiengeschichten in Thrillern stören ist

    Todesschrei wärmsten zu empfehlen. 

  5. Cover des Buches Sturm über dem Meer (ISBN: 9783442483495)
    Constanze Wilken

    Sturm über dem Meer

     (79)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    So, nun habe ich auch den dritten Band der Wales Trilogie der bekannten Autorin Constanze Wilken ausgelesen. Auch hier liest man wieder auf zwei Zeitebenen und lernt für die Gegenwartsschiene gleich zu Anfang die Archäologin Sam Goodwin kennen, die – enttäuscht von ihrem Arbeitgeber – ohne zu Zögern zusagt, sich in Borth auf Spurensuche in der Vergangenheit zu begeben. Kaum angekommen lernt sie auch schon den attraktiven Luke Sherman und seinen 10jährigen Sohn Max kennen. Als ich dann jedoch erfuhr, dass Luke vor nicht allzu langer Zeit seine Frau durch einen Unfall verloren hatte, schrillten in mir gleich die Alarmglocken und ein mögliches Ende des Romans formte sich in meinem Hinterkopf. Sam kommt bei ihrer Großmutter Gwen in deren kleinem Cottage unter und genau diese Gwen stellt sich als Hauptprotagonistin des Strangs heraus, der in der Vergangenheit spielt. Mehr möchte ich an dieser Stelle zum Inhalt eigentlich gar nicht verraten. 

    Bildgewaltig, wie schon in den Vorgängerbänden, beschreibt Constanze Wilken wieder die wunderschöne, wenn auch oft raue walisische Landschaft. Man meint das Meer rauschen zu hören und muss sich fast die Augen reiben, um die Bilder der freigespülten Baumstammlandschaft zu vertreiben, um weiter lesen zu können. Sehr gelungen fand ich diesmal die Geschichte, die sich um Gwen und Arthur in den Fünfziger Jahren rankt und das Geheimnis, das sich dahinter verbirgt. Weniger gut gefallen hat mir die Gegenwart. Hier reihte sich wirklich ein Klischee an das nächste, was mir oft die Lust am Weiterlesen nahm. Schade, ich kann für den Roman mit drei Sternen leider nur eine Note im mittleren Bereich vergeben, wobei ich gestehen muss, dass die Landschaftsbeschreibungen meine Lust auf einen Urlaub in Wales geweckt haben.  

  6. Cover des Buches Knochenarbeit (ISBN: 9783453435575)
    Kathy Reichs

    Knochenarbeit

     (463)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Knochenarbeit (Temperance Brennan 2) von Kathy Reichs, geht es um Temperance Brennan, welche als forensische Anthropologin zur Rate gezogen wird um eine Nonne aus dem Friedhof bei der Kirche aus zu graben und zu bestätigen das es Elisabeth Nicolet ist, welche für eine Seligsprechung vorgeschlagen wurde. Nur liegt sie nicht in ihrem Grab, sondern ganz woanders bei der Kirche. Gleichzeitig geht es noch um einen Fall in dem fünf Erwachsene und 2 Baby Leichen in einem abgebrannten Haus gefunden wurden, einige der Leichen waren aber schon vor dem Brand Tod. Wie hängen die Fälle zusammen ?


    Meiner Meinung:

    Ich fand die Geschichte spannend geschrieben und flüssig zu lesen. Es war spannend Dr. Brennan bei ihrer Recherche zu verfolgen, auch als sie in ihrer Heimatstadt Quebec ermittelt hat, obwohl so dort nur Urlaub machen wollte. Zum Glück hat Dr. Brennan Detective Andrew Ryan, sonst wäre ihr so einiges passiert und mit seiner Hilfe ging es zum Glück immer wieder gut aus, die beiden sind halt ein super Team, genau wie bei der Serie Bones - Die Knochenjägerin. 


    Fazit:

    Ein spannender zweiter Fall, für mich aber nicht so super wie Band 1. Trotzdem freue ich mich auf Band 3.

  7. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Nachdem ich ja (leider) mit der Hercule Poirot Reihe durch bin, starte ich jetzt mit Miss Marples erstem Fall. Wobei die alte Lady hier ja ziemlich außen vor bleibt und nur so zwischendurch mal als vorwitzige, ja besserwisserische und selbstgefällige Dame auftaucht. In dem Dorf St. Mary Meed wird sie nicht unbedingt als liebenswert angesehen - eher als neugierig und mit jedem Klatsch vertraut, und nicht so recht an "das Gute im Menschen" glaubt.

    Erzählt wird hier aus der Sicht des Pfarrers Clement, in dessen Pfarrhaus die Leiche aufgefunden wurde. Interessant ist, dass das Opfer von vielen nicht gemocht wurde und in den letzten Tagen desöfteren der Ausspruch kam, es wäre besser, er wäre tot. Die gewohnte Vorlage für einen whodunit Krimi und ein guter Nährboden für allerlei Verdächtige.
    Ist es der offensichtliche Liebhaber der Ehefrau des Toten? Die eifersüchtige Tochter? Die zurückgezogene Dame, die frisch ins Dorf gezogen ist? Oder sogar der Pfarrer selbst?
    Ich hab sehr viel mitgerätselt, während ich den Ermittlungen gefolgt bin, und wenn die Handlung scheinbar dahinplätschert und wenig von Aufregung geprägt ist, war ich durchweg gefesselt. Nach und nach tauchen viele kleine Informationen auf, die die Motive unterstützen; sogar ein Geständnis für den Mord wird abgelegt, aber nichts scheint zusammenzupassen, denn alle haben ein Alibi.
    Es ist sehr verstrickt, da die Zeit und die Abläufe der Ereignisse alles in Frage stellen.

    Ich mag den Stil und ich fand die Einblicke in das Dorfleben sehr belebend. Der Pfarrer ist immer und überall dabei und die Menschen gehen aufeinander zu. Laden sich zum Tee ein, wollen ein Schwätzchen halten und den Klatsch weitertragen. Ein typisches Bild wie man es sich vorstellt und ich mag das Eintauchen in diese alte Zeit, grade aus der Sicht von Agatha Christie, die ja dieses gesellschaftliche Treiben selbst erlebt hat.

    Miss Marple selbst hat, wie gesagt, nur wenig Auftritte, aber sie kommt in den überraschendsten Momenten zum Zug und nimmt sich auch mal selbst aufs Korn, weil sie genau weiß, dass sie mir ihrer Neugier und besserwisserischen Art überall aneckt. Über sie kann ich also noch gar nicht so wirklich viel sagen, außer dass sie eine gute Beobachtungsgabe und ein nützliches Kombinationstalent hat.
    Während die Polizei im Dunkeln tappt und wenig auf die Vermutungen der Dorfbewohner gibt, lüftet Pfarrer Clement viele kleine Rätsel, ohne dass ich dem Mörder auf die Spur kommen konnte.

    Die Aufklärung hat mich dann auch überrascht, hat aber keine Fragen offengelassen.

  8. Cover des Buches Skarabäus und Schmetterling (ISBN: 9783957340139)
    Elisabeth Büchle

    Skarabäus und Schmetterling

     (58)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    1922: Die junge Sarah reist nach Ägypten, wo sie aufsehenerregende Ausgrabungsstätten des Archäologen Howard Carter besucht. Sie scheint Missgeschicke und Unfälle anzuziehen, oder will ihr jemand schaden? Wieso?

    90 Jahre später in Berlin: Rahel, Praktikantin, gerät unter Verdacht. Europol ermittelt wegen auftauchenden Tutanchamun-Artefakten. Ist sie wirklich eine Schwarzmarkthändlerin?

    Was für ein spannendes und sehr faszinierendes Buch das nicht nur die Geschichte um die Ausgrabung von Tutanchamun näher bringt sondern auch das Land Ägypten, die unterschiede der Zeiten 1922 und 90 Jahre später. Die wirklich spannenden herausgearbeiteten Unterschiede die bewusst machen, wie viel in 90 Jahren passiert ist.

    Fazit: Ein wundervolles historisches Buch. Spannender Schreibstil entführt direkt in die Wirkungsstätte und macht einfach Lust, Lust auf mehr von der Autorin zum lesen und auch Lust auf Ägypten, auf die Geschichte um Tutanchamun.
  9. Cover des Buches Die Stadt der schweigenden Berge (ISBN: 9783426514559)
    Carmen Lobato

    Die Stadt der schweigenden Berge

     (60)
    Aktuelle Rezension von: wampy

    Buchmeinung zu Carmen Lobato – Die Stadt der schweigenden Berge


    „Die Stadt der schweigenden Berge“ erschien 2015 als Originalausgabe im Knaur Verlag. Mein Lesekommentar bezieht sich auf das ebook.


    Klappentext:

    Berlin 1931: Die junge Amarna ist fasziniert von der Kultur der Hethiter und vor allem von deren alter, versunkener Hauptstadt. Sie träumt davon, selbst einmal dorthin zu fahren, und vertieft sich in die Lektüre der Schriften jener Zeit. Doch ihr Vater, ein Altorientalist, verweigert ihr die Reise, obwohl er die Leidenschaft seiner Tochter teilt. Was ist auf jener Expedition passiert, die ihn einst in die verlorene Stadt führte? Und warum spricht er nie von der Mutter, an die Armana kaum eine Erinnerung hat? Mit Hilfe ihres Freundes Paul, der Amarna schon lange liebt, gelingt es ihr schließlich, ihren Traum zu verwirklichen – der sich jedoch bald als Alptraum entpuppt.



    Meine Meinung:

    Dieser historische Roman war für mich ein Missverständnis. Er hat aus meiner Sicht leider den Schwerpunkt Liebesroman. Die Hauptfiguren Amarna und Arman agieren derart liebestoll, dass jede Vernunfthandlung auf der Strecke blieb. Arman wird als der alles überstrahlende Astralkörperbesitzer gezeichnet, dessen Anwesenheit die junge Wissenschaftlerin zum liebestollen Weibsbild mutieren lässt. Ihr liebeskranker Jugendfreund Paul verkommt vor Eifersucht zur tragischen Figur und der Professor ist die einzige etwas komplexere Gestalt.

    In der eingebetteten Geschichte hat sich der hethitische Herrscher in die Frau seines Generals und besten Freundes verguckt und dort kommt es zu einer Katastrophe.



    Fazit:

    Bei diesem Buch lagen Erwartung und Inhalt meilenweit auseinander. Positiv ist der flüssige Schreibstil und einiges Erkenntnisse über die Hethiter, die ich bei der Lektüre erhalten habe. Wer einen Liebesroman erwartet wird sicherlich nicht enttäuscht. Ich hatte anderes erwartet und vergebe nur zwei Sterne (50 / 100).

  10. Cover des Buches Das glühende Grab (ISBN: 9783596181407)
    Yrsa Sigurdardottir

    Das glühende Grab

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik
    Im Jahr 1973 brach ein Vulkan aus, der viele Häuser unter Asche begrub. 2017 als die Häuser wieder ausgegraben werden sollen, findet man drei Leichen und einen abgetrennten Kopf im Keller eines Hauses. Doch der verdächtigte Täter scheint nichts mit der Sache zu tun zu haben. Wie bei allen Romanen der Autorin kommt man leicht in die Geschichte und ohne lange auf den Fall warten zu müssen. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass die Autorin die historischen Begebenheiten gut recherchiert hat, denn den Vulkanausbruch gab es wirklich. So erfährt man nebenbei auch über wirkliche Begebenheiten. Der Fall ist spannend und verworren aufgebaut, sodass man auch als Leser manchmal in die Irre geführt wird. Ich hatte das Buch so schnell durchgelesen, weil ich mir ständig Gedanken um den Fall machen musste und unbedingt wissen wollte wie alles zusammen passt. Dabei hat die Autorin es geschafft den Fall bis zur letzten Zeite zu ziehen und die Spannung bis dahin beizubehalten. Außerdem mag ich die Personen dieser Krimireihe. Sie wirken wie echte Menschen, die auch mal private Probleme haben, welche jedoch nicht von dem Fall ablenken. Dazu kommen auch manchmal witzige Momente vor, die die Stimmung ganz dezent auflockern, sodass das Buch nicht zu bedrückend wird. Als Fan der Autorin bin ich auch von diesem Buch wieder begeistert. Es macht einfach Spaß die Anwältin Dora auf ihrer Spurensuche zu begleiten und dabei mitzurätseln. Auf jeden Fall einer meiner Lieblingskrimireihen, vorrallem weil man auch viel über Island erfärht.
  11. Cover des Buches VIRALS - Tote können nicht mehr reden (ISBN: 9783570401330)
    Kathy Reichs

    VIRALS - Tote können nicht mehr reden

     (211)
    Aktuelle Rezension von: fayreads
    Die vierzehnjährige Tory Brennan zieht zu ihrem Vater, denn ihre Mutter starb bei einem Unfall. Bei ihrem Vater, von dem sie lange nichts wusste, erfährt sie, dass sie die Nichte der forensischen Anthropologin Tempe Brennan ist (Bones Fan aufgepasst!!)
    Auf der kleinen Insel, der jetzt ihr Heimatort ist, findet sie die Knochen eines Mädchens, das vor 30 Jahren verstarb. Jetzt will Tory mit ihren Freunden den Mordfall auf jeden Fall aufklären, doch ihre Ermittlungen führen sie in ein wissenschaftliches Labor, in dem Wissenschaftler neue Viren züchten. Genau damit stecken sich Tory und ihre Freunde an...

    Fazit: 

    Das Buch war gut zu lesen und an manchen Stellen musste ich echt schmunzeln. 
    Außerdem ist das Cover sehr schön und sieht auch neben den anderen Bänden perfekt aus. 
     Tory und ihre Freunde waren mir sehr sympathisch, allerdings war Tory meiner Meinung manchmal echt hart zu ihrem Dad und zu ihren Freunden. Mich hat es genervt, dass es immer Tory war. Tory hat den Hinweis gefunden, Tory hat die zündende Idee und Tory bestimmt alles...
  12. Cover des Buches Hals über Kopf (ISBN: 9783442369768)
    Kathy Reichs

    Hals über Kopf

     (326)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    Mit jedem Band den ich lese wird diese Reihe besser und ich kann es kaum erwarten mit dem nächsten anzufangen.


    Was wie ein harmloser Exkurs auf eine idyllische Ferieninsel beginnt, endet für die forensische Anthropologin Tempe Brennan in einem Albtraum. Archäologische Grabungen im Sand von Dewees Island, South Carolina, fördern nicht nur bestattete Ureinwohner zutage, sondern auch eine Leiche, die erst vor wenigen Jahren verscharrt worden ist. Damit nicht genug. In einem Sumpfgebiet auf dem Festland werden Überreste eines vermeintlichen Selbstmörders entdeckt. Eigenartige Einkerbungen an den Halswirbeln des Toten sagen Tempe, dass eine makabre Verbindung zwischen den beiden Fällen bestehen muss .

  13. Cover des Buches Die Toten schweigen nicht (ISBN: 9783453433083)
    Paul Cleave

    Die Toten schweigen nicht

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ich fand den Schreibstil des Buches leider sehr anstrengend und kam nicht in die Story rein.

    Meiner Meinung nach dreht es sich hauptsächlich nur um den Privatdetektiv Theo Tate und dessen Privatleben. Die Story bleibt somit völlig auf der Strecke, das Buch ist einfach nur langatmig und langweilig. Ich habe mich durch die ersten 100 Seiten gequält, bis ich aufgegeben habe. Ich wurde mit diesem Buch einfach nicht warm. 

  14. Cover des Buches Im Namen der Venus (ISBN: 9783839217252)
    Natalie Mesensky

    Im Namen der Venus

     (26)
    Aktuelle Rezension von: brennerosusann
    Im Namen der Venus“ ist für alle Krimifans das ideale Lesefutter, die es gerne rasant lieben. Die Autorin Natalie Mesensky schafft es immer wieder den Leser mit unerwarteten Wendungen und Aktionen der Figuren von der Protagonistin bis zu den Nebenfiguren zu überraschen. An manchen Stellen möchte man den Text fast schon anhalten, weil das Erzähltempo gerade wieder einmal fast schon zu schnell ist. Mit unzähligen Details erschafft Mesensky eine Welt in der beliebten österreichischen Urlaubsregion Wachau rund um keltische Rituale, verirrte Gefühle und allzu menschliche Schwächen. Mit den Gedankengängen von Anna Grass, der Beraterin des Bundeskriminalamtes und hauptberuflicher Archäologin, erhält der Leser hautnahen Zugang zu den Geschehnissen rund um die Morde. Anna Grass Freundschaften und Bekanntschaften lassen diesen Fall um die kleine Venus aus der Steinzeit so real werden, dass Reisende in der Wachau und in Wien sich beim nächsten Mal umschauen werden, ob sie nicht irgendwo dort Anna Grass begegnen. „Im Namen der Venus“ ist definitiv ein Buch, das auch beim zweiten Lesen noch sehr spannend, unterhaltsam und aufschlussreich ist. Für Liebhaber der Regionalkrimis, die in Österreich Urlaub machen, eine perfekte Urlaubslektüre.
  15. Cover des Buches Was nicht passt, wird küssend gemacht (ISBN: 9783862788101)
    Susan Mallery

    Was nicht passt, wird küssend gemacht

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Scheckentoelter
    Auch dieses Mal schaffte es Susan Mallery mit ihrem lustigen und lockeren Schreibstil mich zu überzeugen. 
    Denn auch diese Geschichte aus Fool's Gold war wieder lustig und romantisch. Und das Cover blieb der Reihe treu. Dazu muss ich sagen die Cover sind auch einfach klasse.


    Dieses Mal geht es um Nevada und zwei alte Bekannte die die Stadt aufmischen. Einfach nur toll. Alledings fängt diese Story erst relativ spät an interessand zu werden.


    Trotz allem ist diese Reihe einfach lesenswert.
  16. Cover des Buches Totgeglaubte leben länger (ISBN: 9783453436602)
    Kathy Reichs

    Totgeglaubte leben länger

     (326)
    Aktuelle Rezension von: buechernarr

    Als die Leiche eines Mannes gefunden wird, der mit religiösen Gegenständen aus Israel gehandelt hat, und Tempe Brennan nachweisen kann, dass es sich nicht, wie zunächst angenommen, um Selbstmord handelt, wird sie zusammen mit Ryan tief in mutmaßliche Verschwörungstheorien hineingezogen, die alle 3 Weltreligionen betreffen. Zunächst taucht das Foto eines alten Skeletts aus, das angeblich das Mordmotiv sein soll und von dem Tempe bald herausfindet, dass es wahrscheinlich bei Ausgrabungen in Masada aufgenommen wurde, dann führen sie weitere Ermittlungen nach Israel, wo sie mit ultra-orthodoxen Juden in Konflikt geraten.

    Der Schreibstil ist, wie in allen Büchern von Kathy Reichs, sehr flüssig, auch wenn sich die Geschichte in diesem Fall deutlich mehr zieht, schon aufgrund der vielen geschichtlichen Hintergrundinformationen, die mit eingewebt werden. Diese sorgfältig recherchierten Informationen sind auch das, was den besonderen Reiz dieses Buches ausmachen: Während der Mordfall an und für sich eher langweilig ist, werden die Ermittlungen durch die Verstrickungen in tatsächliche Ereignisse bei Ausgrabungen in Jerusalem und Masada (einer jüdischen Festung, in der sich Widerstandskämpfer gegen die Römer verschanzt hatten im ersten Jahrhundert nach der Zeitenwende) zu einem Exkurs in jüdisch-israelischer Geschichte zum Einen und die Geschichte des Christentums (und der Abweichungen von heutiger Deutung) zum Anderen.

    Am Ende des Buches gibt es auch die Aufzählung dessen, was tatsächlich Fakten sind und einen kurzen Bericht der verschiedenen Ausgrabungen, sodass man als Leser noch mal kurz rekapitulieren kann, was „bewiesen“ ist und was reine Fiktion.

    Nervig sind viele Wiederholungen, die durch das wiederkehrende Aufzählen von bereits bekannten Fakten herrühren. Tempe und Ryan kauen viele Aspekte des Falles wieder und wieder durch, was zum Teil ermüdend ist. Auch kommen den beiden ein bisschen viele Zufälle zuhilfe (zB muss Ryan natürlich auch nach Israel fliegen, als Tempe hinfliegt, damit die zwei auch ja schön zusammen ermitteln können, was insgesamt ein bisschen unwahrscheinlich ist, aber es ist halt wichtig für den Fortgang der Geschichte).

    Und auch in diesem Teil kann mich die Liebesgeschichte zwischen Tempe und Ryan nicht überzeugen. Ich finde ihre Dialoge oft so gestellt und krampfig, dass da bei mir beim Lesen keinerlei Anziehung zwischen den beiden ankommt. Das zieht sich bei mir aber schon durch die ganze Reihe hindurch und ich kenne auch viele Leser, die mir da vehement wiedersprechen – ist also wie so vieles absolut subjektiv.

    Aufgrund dieser Kritikpunkte gibt es bei mir 1.5 Sterne Abzug, aber wenn man sich vor dem Lesen klar macht, dass man keinen typischen Temprance Brennan Fall vor sich hat, durchaus eine Leseempfehlung.

  17. Cover des Buches Die falsche Tochter (ISBN: 9783453355965)
    Nora Roberts

    Die falsche Tochter

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    Als bei Ausschachtungsarbeiten auf einem Feld in Maryland alte Knochen entdeckt werden, wird Callie Dunbrook damit betraut herauszufinden, was es mit dem Fund auf sich hat. Da die Gebeine mehr als 5000 Jahre alt sind, wird eine groß angelegte Grabung organisiert, für die auch ein anthropologischer Leiter verpflichtet wird. Callie ist wenig begeistert, dass die Wahl auf ihren Exmann Jake fällt. Doch das ist noch ihre geringste Sorge. Die Wissenschaftler werden nicht von allen Seiten mit offenen Armen empfangen, viele Arbeiter fürchten um ihren Job, weil das Bauprojekt auf Eis liegt. Viel belastender ist jedoch die Tatsache, dass eine fremde Frau, die Callie im Fernsehen gesehen hat, behauptet, sie sei ihre als Baby gekidnappte Tochter. Als die Archäologin Nachforschungen über ihre Herkunft anstellt, stößt sie damit in ein Wespennest.

    Nora Roberts lässt ihre Heldin gleich an mehreren Fronten kämpfen. Die Beziehung zum Helden ist nicht lediglich ein Aufwärmen der alten Liebe. Das Paar hat einiges aufzuarbeiten und tut dies auch wirklich. Bei der Suche nach Callies wahrer Identität wird das Klischee der Zerrissenheit und des Gefühls der Entwurzelung vermieden. Es gibt keinen Loyalitätskonflikt, sich zwischen leiblichen und Adoptiveltern zu entscheiden. Sicher läuft nicht alles problemlos ab, sämtliche Beteiligte müssen sich mit der neuen Situation erst zurechtfinden. Aber auch ohne künstliche Hürden aufzubauen, wird ein interessanter Plot gestrickt, der noch durch eine Krimihandlung komplettiert wird. Nebenbei streut die Autorin interessante Fakten über das Thema Archäologie ein, ohne mit ihrem Recherchewissen zu prahlen. Das Endergebnis ist rundum gelungen und eine 1a-Leistung der weltweit erfolgreichsten Liebesromanautorin. (TD)

  18. Cover des Buches Vom Suchen und Finden (ISBN: 9783791500409)
    Kenneth Oppel

    Vom Suchen und Finden

     (30)
    Aktuelle Rezension von: helenscreativeobsession
    Meine Meinung
    Cover und Titel: Das Cover sowie die Innengestaltung sind sehr aufwändig gemacht. Besonders die vielen Details, die es auf dem Cover zu entdecken sind, machen das Cover zu einem Blickfänger. Ich liebe auch die Zusammenstellung der Farben. Und nebenbei passt er übrigens auch perfekt zur Geschichte. Im Buch drinnen finden sich zwei Schrifttypen einer für Rachels Sicht und einer für die von Samuel. Auch der Titel ist sehr originell.

    Schreibstil: Der Schreibstil kommt ohne grossen Schnick-Schnack aus und ist erfrischend einfach gehalten. Die Gefühle kommen aber trotzdem sehr echt rüber.

    Inhalt: Als erstes: Die Geschichte spielt in der Vergangenheit, irgendetwas um 1912 herum (also auf jeden Fall nach dem Bürgerkrieg). Das allerdings ist mir erst nach den ersten 100 Seiten so richtig klar geworden. Ich bin zwar immer wieder über Dinge gestolpert wie Telegramme oder dass Frauen nicht zur Universität gehen können, gänzlich begriffen habe ich es allerdings erst, als sie eine Kutsche genommen haben. Ich bin schlichtweg gar nicht auf die Idee gekommen, dass die Geschichte in der Vergangenheit spielt, da das so nur am Schluss in der Danksagung erwähnt wird.

    Die Zeit, die sich der Autor ausgesucht hat, ist eine sehr ereignisreiche Zeit, wie gesagt, der Bürgerkrieg lag erst wenige Jahre zurück. Die «Weissen» drangen immer weiter in den Westen vor und versuchten den Indianer ihr Gebiet wegzunehmen und sie in immer kleinere Reservate zu treiben. Aber auch aus wissenschaftlicher Sicht war einiges los.

    Die Geschichte nimmt diesen geschichtlichen Hintergrund perfekt auf und verknüpft ihn auch mit Sams und Rachles Geschichte. Der Verlauf ist perfekt. Am aller aller besten ist es, dass es zwischen den beiden nie ein wirkliches Drama gibt. Natürlich, sie streiten und sind nicht immer gleicher Meinung, aber sie lieben sich, so einfach ist das. Erstaunlich ist, dass der Wettkampf ihrer Väter die beiden nicht auseinander treibt, sondert zusammenschweisst. Ich möchte keine einzige Seite dieser Geschichte missen müssen!

    Charaktere: Samuel Bolt, möchte um jeden Preis Paläontologe werden, wie sein Vater. Dieser hat es aber schwierig, da er keine Professur hat. Das reibt ihm vor allem Professor Cartland, Rachles Vater, gerne unter die Nase. Bolt, auch Rauf-Bolt genannt, kann aber ziemlich hitzköpfig sein, weshalb auch schonmal die Fäuste fliegen. Samuel schämt sich deswegen ein bisschen für seinen Vater und ist deshalb auch wütend auf ihn. Auch Samuel ist hitzköpfig, aber vor allem zielstrebig und impulsiv. Er will nicht etwas, er will alles.

    Rachel Cartland, Rachel ist eine sehr moderne junge Frau, die überhaupt nicht in ihre Zeit zu passen scheint. Auch sie will Wissenschaftlerin werden, weshalb sie ständig versucht ihren Vater zu überzeugen, sie zur Universität gehen zu lassen. An Rachel gefällt mir, ihre Unkompliziertheit. Sie nimmt die Dinge so wie sie sind. Das allerdings kann manchmal dazu führen, dass ihr der Mut allzu schnell schwindet. Rachel konnte mich von Anfang an auch mit ihrer Schläue und Selbstbestimmtheit beeindrucken.

    Samuel sowie Rachel machen im Verlauf der Geschichte grosse Veränderungen durch. Bevor sie sich kennenlernen hatten keiner von beiden eine Ahnung von Liebe, doch sie interpretieren diese fünf Buchstaben unter der brennenden Sonne der Badlands auf ihre ganz eigene wundervolle Weise.



    Fazit
    Ein wunderschönes Buch! Zwei junge Menschen, die viel unterschiedlicher nicht sein können, die aber von der Liebe und einem gut versteckten Dinosaurierskelett zusammengeführt werden.



    Bewertung
    ⭐⭐⭐⭐⭐
  19. Cover des Buches Ein Millionär zum Frühstück (ISBN: 9783453534599)
    Jessica Bird

    Ein Millionär zum Frühstück

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Tigerbaer
    Unberechtigterweise hat "Ein Millionär zum Frühstück" von J. R. Ward alias Jessica Bird eine lange Zeit in meinem SuB zugebracht. Mein aktueller Urlaub hat mich das Buch nun endlich heraus suchen und lesen lassen.

    Ich kenne und liebe von der Autorin J. R. Ward verschiedene Buchreihen, allen voran die Geschichten um die Bruderschaft der Black Dagger oder die Bourbon-Trilogie. Unter dem Namen Jessica Bird hat sie ihre ersten Geschichten als Autorin verfasst und auch hier kenne ich schon einige. Mit "Ein Millionär zum Frühstück" hatte ich nun das zweite Buch, dass die Autorin veröffentlicht hat - wie sie selbst in einem kurzen Vorwort erläutert - vor mir.

    Carter Wessex ist mit Leib und Seele Archäologin und als sich ihr die Chance bietet am Farrell Mountain Ausgrabungen durchzuführen und damit ein jahrhundertealtes Geheimnis aus dem amerikanischen Bürgerkrieg zu lösen, kann sie nicht lange widerstehen.

    Nick Farrell, der Besitzer des Landes auf dem die zukünftige Ausgrabungsstätte liegt, sieht die Bestrebungen von Carter weniger gern und sträubt sich anfangs sehr.

    Das die Luft zwischen dem erfolgreichen Geschäftsmann und der sexy Archäologin von der ersten Begegnung an im wahrsten Sinne des Wortes brennt macht das Ganze nicht einfacher.

    Nick gibt seine Einwilligung für die Ausgrabungen und hat im Hinterkopf noch einen anderen Plan...

    Auf der einen Seite ist der Liebesroman in weiten Teilen vorhersehbar, kann aber auf der anderen Seite mit solide gezeichneten und sympathischen Protagonisten punkten. Weder Nick noch Carter sind Charaktere, die leicht nachgeben und so stehen den Beiden einige Auseinandersetzungen und Herzleid bevor sie sich zueinander und zu ihren Gefühlen bekennen. Der emotionale Weg zum Happy End macht trotz aller Vorhersehbarkeit Spaß und so war die kurzweilig geschriebene Geschichte für mich die perfekte Urlaubslektüre 😊

    4 Bewertungssterne gibt es von mir!
  20. Cover des Buches Knochenlese (ISBN: 9783453435568)
    Kathy Reichs

    Knochenlese

     (333)
    Aktuelle Rezension von: Sandrasc1978

    In diesem Buch geht es um Knochenfunde in Guatemala. Mit der Bergung der Knochen kommt Tempe Brennan ausVersehen einem anderen Verbrechen zu nahe und gerät dadurch in Gefahr.

    Ich mag die Figur Tempe Brennan, da sie nicht nur ein Gespür für die Knochen hat, sondern auch eine große Portion Selbstironie und ihre Gedankenwelt aus meiner Sicht recht typisch für eine alleinstehende Frau in ihrem Alter ist (zumindest kommt es mir manchmal recht bekannt vor…). 

    Was mir immer wieder gefällt, ist dass Claudel ihr immer wieder versucht Steine in den Weg zu legen. Am Ende des Buches muss er ihr dann aber doch meistens ein Kompliment machen, Waschmaschine wahrscheinlich am meisten ärgert.

    Etwas seltsam finde ich Tempe’s Beziehung zu Andrew Ryan, aber da er Charme und Humor hat und zudem sehr gut auszusehen scheint, verzeihe ich dies dann doch.

  21. Cover des Buches Auf den zweiten Blick (ISBN: 9783492263115)
    Jodi Picoult

    Auf den zweiten Blick

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Emili

    Dieses Drama von Jodi Picoult hat mir ausgesprochen gut gefallen.   Ich werde keine Inhaltswiedergabe betreiben, da der Roman dadurch sehr viel an der Spannung verliert. Ich sage nur was zu meinen Empfindungen während des Lesens.

    Zwei wichtige Themen kennzeichnen den Roman "Auf den zweiten Blick": häusliche Gewalt und Diskriminierung der indigenen Völkern Amerikas.


    Sicherlich ist dieser Roman von Picoult kein literarischer Preisträger, allerdings eine gute Unterhaltung, die mir einige spannende Tage des Lesens geschenkt hat. Es ist sehr emotional und nachdenklich stimmend.

    In Deutschland wird jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von physischer und/oder sexualisierter Gewalt; etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexualisierter Gewalt durch ihren aktuellen oder durch ihren früheren Partner.

    (Bundesministerium für Familien...)

    Ganz besonders hat mir gut gefallen, dass die Autorin sehr gut die handelnden Charaktere gezeichnet hat. Die hat das Thema ganz sicher recherchiert, denn sie hatte sehr gute psychologischen Profile von Tätern und Opfern der häuslichen Gewalt erstellen können. Die Beweggründe, mögliche Reaktionen, Ursprünge dieser Reaktionen und Folgen solches Handels. Ich fand es sehr spannend, die Entwicklungen der Protagonisten zu beobachten. Und obwohl ich die Mechanismen solcher Beziehungen kenne, konnte ich mich nicht loslösen von dem Ärger, der unweigerlich aufsteigt als Reaktion auf bestimmte Handlungen. Sehr schwer zu verdauen, was die Autorin in diesem Familiendrama erzählt.  

    Von mir gibt es für diesen Roman 5 Sterne und eine Empfehlung an die Liebhaber von Familiendramen. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass nicht jeder Leser den Protagonisten mit Verständnis begegnen kann, denn das ist in der Tat sehr schwierig. 

  22. Cover des Buches Eternity: Der lange Schlaf (ISBN: 9783946172215)
    Isabelle Wallat

    Eternity: Der lange Schlaf

     (30)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Dank des flüssigen, lebendigen Schreibstils war ich sofort mitten drin in der Geschichte. 

    Die tollen Settings - Schottland, ein Herrenhaus – schaffen eine großartige Atmosphäre und die mysteriöse Handlung macht neugierig. Seltsame Träume um eine schöne Unbekannte, gefährliche Vorfälle sowie Rätsel bringen den Protagonisten dazu mit seiner Ex-Freundin zusammenzuarbeiten. 

    Die Charaktere bzw. ihre Beziehungen zueinander sind sehr interessant, und es macht richtig Spaß, sie bei ihrer abenteuerlichen Suche nach Antworten zu begleiten.

  23. Cover des Buches Keltenzorn (ISBN: 9783954511327)
    Uli Aechtner

    Keltenzorn

     (17)
    Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310

    Die Archäologin Mara Jordan entdeckt in der Wetterau das Skelett einer keltische Fürstin. Doch kurze Zeit später liegt auf der Ausgrabungsstelle die Leiche eines Experten für die Kelten. Als Vorbild für die Tötung diente ein keltisches Ritual. Ein Fall für Daniel Richter. Als es dann noch einen Mord gibt, macht sich Mara zusammen mit Daniel auf die Suche nach dem Mörder.

    Durch den flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch gut und zügig lesen.

    Sowohl Daniel Richter als auch Mara Jordan hatten keine einfache Vergangenheit. Sie sind authentisch und sympathisch geschildert. Auch die anderen Charaktere sind gut beschrieben.

    Die Handlung ist durchdacht und schlüssig. Zudem gibt es eine Menge Information über die keltische Kultur mit ihren Riten und Opferungen. Geschickt platzierte Hinweise lassen einen miträtseln und dennoch bis fast zum Ende im Dunkeln darüber, wer der Mörder ist. Von Anfang an ist die Geschichte spannend und diese Spannung hält sich bis zum Ende.

    Das Cover passt sehr schön zu diesem informativen und unterhaltsamen Krimi.

    Lesenswert!

  24. Cover des Buches Mord in Mesopotamien (ISBN: 9783455003383)
    Agatha Christie

    Mord in Mesopotamien

     (81)
    Aktuelle Rezension von: buch_klatsch

    Mit einem ungewöhnlichen Einstieg konnte mich Agatha Christie auch mit diesem Fall in den Bann ziehen. 


    In den ersten Seiten erhalten Leser:innen zunächst die Möglichkeit alle Protagonisten kennenzulernen und sich einen Eindruck über jede Figur zu verschaffen und genau hier muss man bereits als Leser:in auf der Hut sein, denn die Hinweise sind überall versteckt. 


    In diesem Poirot-Fall kommt man toll ins rätseln, denn beispielsweise eine Zeichnung soll die Rätsels Lösung sein und hierdurch werden Leser:innen in die Lage versetzt alle Puzzleteile in Kombination zu bringen. Ich liebe es und habe immer wieder zurückgeblättert, ob ich mit Hilfe dieser die Tat lösen kann.


    So spannend das auch diesmal war, so hat mich die Auflösung der Tat doch in einer Euphorie etwas gebremst. Dies hat für mich persönlich die Queen of Crime bereits deutlich besser in anderen Fälle geschafft. 


    Für mich war es wieder ein spannend erzählter Krimi und eine Leseempfehlung meinerseits. 


    》 ғᴀᴢɪᴛ

    Spannender und kurzweiliger Krimi der Queen of Crime mit einer für mich etwas sehr konstruierten Auflösung.  


    3,5/5 Sterne ☆

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