Bücher mit dem Tag "auferstehung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "auferstehung" gekennzeichnet haben.

121 Bücher

  1. Cover des Buches Von den Sternen geküsst (ISBN: 9783785570449)
    Amy Plum

    Von den Sternen geküsst

     (394)
    Aktuelle Rezension von: Elas_Weltderbuecher

    Nach dem Ende von Band 2 war ich schockiert. So darf das nicht enden. 😱 Daher wollte ich es so schnell wie möglich weiterlesen. Ich war gleich wieder in der Geschichte drinnen, nachdem ich gestartet habe. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und was für ein Abenteuer sie in diesem Teil erwarten wird. Einiges konnte ich mich ungefähr zusammenreimen, aber das wichtigste war echt überraschend. Obwohl es im Nachhinein betrachtet logisch war. Mit diesem Ende komme ich zurecht und trotzdem ist es schade, dass es nun vorbei ist und ich mit den Revenants keine Abenteuer mehr erleben darf. Ich weiß noch immer nicht warum ich diese Serie nicht schon früher gelesen und entdeckt habe. Aber eine Empfehlung von meiner Seite.

    4,5 Sterne

  2. Cover des Buches Gilde der Jäger - Engelsblut (ISBN: 9783802585951)
    Nalini Singh

    Gilde der Jäger - Engelsblut

     (434)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1

    Es ist schon eine Ewigkeit her, dass ich die ersten beiden Teile gelesen habe. Daher ist mir der Einstieg doch etwas schwer gefallen und den ein oder anderen Charakter konnte ich nicht mehr richtig einordnen. Auch der Schreibstil war für mich stellenweise etwas komisch. Es zieht sich leider auch sehr häufig. Zu jedem Charakter wird ständig erwähnt welche Farbe seine Haut hat, was mich irgendwann schon genervt hat. Und gefühlt haben Elena und Raphael bei fast jeder gemeinsamen Szene Sex... und nicht mal besonders guten. Ich wurde auch mit den beiden generell nicht so ganz warm, da haben mir einige Nebencharaktere besser gefallen.                                                     Insgesamt ist das Buch unterhaltsam, aber mehr auch nicht. Ich hatte die ersten beiden Teile deutlich besser in Erinnerung. 

  3. Cover des Buches Gebannt (ISBN: 9783570380208)
    Jessica Shirvington

    Gebannt

     (239)
    Aktuelle Rezension von: KaterinaFrancesca
    Nun da Phoenix die Schrift der Verbannten in seinen Händen hält, ist er entschlossen, seine Mutter Lilith zu erwecken. Überzeugt davon, nur unter ihrer Herrschaft seinen wahren Platz in der Welt finden zu können, schreckt er auch nicht davor zurück, die Menschen, die Violet am meisten liebt, in Gefar zu bringen. Violet, zerrissen von ihren unerfüllten Gefühlen für Lincoln, setzt alles daran, Phoenix aufzuhalten. Doch als Phoenix sich einer ihrer Freunde bemächtigt und als Unterpfand benutzt, ist Violet bereit, sogar selbst die Pforten zur Hölle aufzustoßen, um die Person zu retten, die sie liebt.

    Band 3 der Saga um Violet Eden überzeugt durch viel Spannung und viele Rätsel. Violets Freunde, der impulsive Spencer, die inteligente Steph und viele Andere treten vermehrt in Aktion. Gleichzeitig wird die Geschichte komplexer und verwobener. Teilweise erschert das den Durchblick, da es schwierig ist, die zahlreichen Gruppen von Wesen auseinander zu halten (Engel, Grigori, Verbannte, Abtrünnige). Eine kleine Erklärung dazu hätte ich mir noch für die Engelsübersicht (am Buchende) gewünscht. Als nervtötend empfand ich Josephine, die "Königin der Akademie", die mit ihrer Sturheit und EIfersucht auf Violet ein sehr aufreibender Charakter ist.
    An manchen Stellen erschein mir die Geschichte einen Hauch zu melodramatisch und pathetisch geschildert.
  4. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (2.003)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Auch dieses Buch ist absolut spitze! Schade, dass es nie verfilmt wurde! Das Buch spielt in Washington D.C., einer traumhaften Stadt... Dan Brown schreibt einfach gute Bücher!

  5. Cover des Buches Entbrannt (ISBN: 9783570380390)
    Jessica Shirvington

    Entbrannt

     (219)
    Aktuelle Rezension von: KaterinaFrancesca
    Phoenix hat es mit Violets Hilfe geschafft, seine Mutter Lilith aus der Hölle zu befreien und damit gleichzeitig Evelyn, Violets Mutter zurückgeholt, die an Lilith gebunden ist. Violet wird aufgefordert, nach New York zu kommen, um sich einer Grigori-Prüfung zu unterziehen. Unterdessen verschwinden immer mehr Grigorikinder und Violet und ihre Freunde fürchten, dass Phoenix die Liste mit den Namen aller Grigori an seine Mutter gegeben hat. Doch ihre Untersuchung wird ihnen erschwert durch Josephines Missgunst, die es auf Violet abgesehen hat. Gemeinsam mit Dapper und Onyx sucht Steph nach den Zutaten für einen Trank, der Lilith vernichten soll.  Violet udn Lincoln finden zueinander, ohne zu wissen, dass sie einen schrecklicken Preis bezahlen müssen.

    Der 4. Band der Grigori-Saga ist voller Spannung und mit viel Action, sodass es nie langweilig wird. Das Wiederauftauchen von Evelyn führt zu einer Menge Komplikationen, da auch Vis Vater in die Geheimnisse eingeweiht werden muss. Gleichzeitig sieht man, wie Violet und Evelyn sich durch ihre schwierig Beziehung kämpfen und erfährt mehr über die Beziehung von James und Evelyn. Allerdings brauhct Violet hin und wieder etwas lange, um gewisse Hintergründe zu erschließen, was dem Leser/der Leserin bereits Kapitel vorher klar wird. Phoenix' Motive für die Wiedererweckung Liliths kamen mir ein wenig konstruiert vor. Dennoch ist er ein so vielschichtiger und gezeichneter Charakter, der es einfach spannender macht. Wie leider schon bei den Büchern davor, ist es mir ein Hauch zu viel Melodrama:
  6. Cover des Buches Das Jesus-Experiment (ISBN: 9783945362334)
    Bernd Roßbach

    Das Jesus-Experiment

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl
    Was mir bei diesem Thriller auf Anhieb gefiel, war die Mischung aus typischen Thriller und zugleich einem Hauch von Science Fiction, wenn man sich den Klappentext durchliest.
    Der Umstand, dass Erinnerungen vererbar sind und Bilder für jedermann zugänglich werden können hat schon einen besonderen Touche und so tauchte ich ein in die Geschichte.

    Der Schreibstil des Autors  ist durchweg flüssig zu lesen. Schwerlich kann man das Buch aus der Hand legen und wenn es doch dazu kommt lässt einen die Story nicht los.
    Das ist zu einem großen Teil auch den Charakteren geschuldet, aber ebenso den Städten, die der Autor hier einbaut. Ein wenig enttäuscht war ich schon, dass es am Ende die allseitsbekannten Orte sind und nicht mal etwas neues gewagt wurde. Auf der anderen Seite bietet es sich an und das Cover macht diesen Umstand bereits deutlich, von daher kann man mit den gewählten Städten zufrieden sein.

    Was gelegentlich etwas rausreißt aus der Handlung ist der Sprung zwischen den Figuren, aber das ist für mich bloß ein kleiner Kritikpunkt.
    Die Idee war jedenfalls mal etwas anderes und die Gegenden sehr gut beschrieben.

    Fazit: Wenn man Dan Brown gelesen hat, kommt man um diesen Mysteriethriller schwerlich herum.
  7. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (ISBN: 9783551557445)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch

     (11.302)
    Aktuelle Rezension von: hummmel

    finished: 27. Juni 2021

    Ich muss sagen, dass in dem Band sehr, sehr viele Informationen auf kleinem Raum gequetscht wurde. Auch sehr viele neue Charaktere kamen dazu, wobei Viktor Krum von den Neuen wohl zu den Besten gehört.

    Kurz kamen mir auch kleine Tränchen. Was ich auch sehr interessant finde, ist Hagrids & Olympes Geschichte mit ihren Vorfahren

    Lieblingscharaktere:

    1. Hagrid

    2. Dumbledore

    3. Sirius Black

  8. Cover des Buches Die fünf Leben der Daisy West (ISBN: 9783414820617)
    Cat Patrick

    Die fünf Leben der Daisy West

     (250)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Cat Patrick ist mir vor ca. einem Jahr mit ihrem Werk „Forgotten“ sehr positiv aufgefallen und somit war für mich klar, dass ich auch weitere Bücher von ihr zukünftig lesen möchte. Kürzlich ist „Die fünf Leben der Daisy West“ erschienen und somit musste es unbedingt gelesen werden.

    Zunächst hat mir der Anfang gar nicht gefallen, danach konnte mich Cat Patrick jedoch wieder mit ihrem angenehmen Schreibstil und ihren Ideen überzeugen. Die Geschichte liest sich flüssig, ideenreich, nie langweilig und stellenweise auch spannend. Dazu hat die Autorin sehr interessante und sympathische Protagonisten geschaffen, die ich fast alle ins Herz schließen konnte.

    Die Idee, dass man Jugendliche mit einem Medikament immer wieder ins Leben zurückholen kann, hat mich zunächst sehr zweifeln lassen, aber dennoch hat mir die Umsetzung am Ende gefallen, denn die Art und Weise wie Daisy mit ihrem Leben umgeht, ist nicht nur interessant, sondern regt auch sehr zum Nachdenken an. Würde man wirklich täglich waghalsig oder gar stellenweise gedankenlos leben, nur weil man weiß, dass man eventuell wieder ins Leben zurück geholt werden kann?! Ich bin mir da ehrlich gesagt nicht sicher, wie ich mich selbst dabei verhalten würde, denn der Tod ist schließlich keine angenehme Sache. Was mir bei dem Medikament „Revive“ jedoch gefallen hat, ist die Tatsache, dass das Medikamente nur dann wirkt, wenn jemand zuvor gesund war. So können Krebs- oder Aidspatienten nicht mit dem Mittel gerettet werden.

    Die Charaktere sind allesamt sympathisch und stellenweise sehr interessant. Daisy scheint auf dem ersten Blick ein normaler Teenager zu sein, allerdings ist sie dies ganz und gar nicht. Sie lebt mit Geheimagenten zusammen, die für die US-Regierung an Medikamenten arbeiten, die helfen sollen, jemanden wieder zum Leben zu erwecken, der gerade erst frisch verstorben ist. Daisy spielt dabei das Versuchskaninchen und jedesmal, wenn sie verstirbt und zurückgeholt wird, muss sie einen anderen Nachnamen annehmen und mit ihrer Ersatzfamilie in einen anderen Bundesstaat ziehen. Aber nicht nur sie ist eine von den Testpersonen, sondern gleich 21 Jugendliche, die nach einem Busunglück als Kinder allesamt durch das Medikament „Revive“ gerettet werden konnte. Freundschaften knüpfen ist dabei äußerst schwierig, da sie sich nicht an Menschen und Städte gewöhnen soll. In ihrem neuen Zuhause ist dies jedoch alles andere als leicht, denn mit Audrey und ihrem Bruder Matt lernt sie zwei Menschen kennen, die sie zutiefst berühren.
    Audrey ist ein aufgewecktes Mädchen, das sich schnell mit Daisy anfreundet und viel Zeit mit ihr verbringt, aber schnell merkt man auch, dass mit ihr etwas nicht stimmt, denn sie übergibt sich mehrfach und sieht auch nicht wirklich gesund aus. Matt ist ihr älterer Bruder, der Daisy auf Anhieb gefällt. Sie gehen zusammen in den gleichen Englischkurs und Daisy verliebt sich immer mehr in ihn, auch wenn sie dies zunächst nicht zulassen möchte. Ebenfalls sehr sympathisch, aber sehr undurchschaubar fand ich Daisys Ziehvater Mason, der zwar immer für sie da ist, aber auch oft sehr distanziert wirkt. Im Laufe der Geschichte lernt man jedoch immer mehr über Mason und sein Leben vor dem Programm kennen und dadurch wird er nicht nur etwas zugänglicher, sondern auch sympathischer.

    Ich muss schon sagen, die Autorin hat mich stellenweise ganz schön aufs Glatteis geführt. Besonders bei Audrey hatte ich einen vollkommen falschen Verdacht. Was wirklich mit ihr ist, hat mich zutiefst berührt und überrumpelt, da ich durch das Erbrechen eher von einer Schwangerschaft ausgegangen bin. Aber auch wenn mich die Thematik zunächst sehr überrumpelt hat, hat die Autorin sich bei den Erklärungen Zeit gelassen und dem Thema und den dazugehörigen Gefühlen die nötige Zeit gegeben. Die Gefühle und Gedanken von Audrey, Daisy und Matt sind stellenweise sehr unterschiedlich, aber immer wieder herzergreifend. Es ist toll zu sehen, wie die Jugendlichen quasi an der traurigen Thematik reifer werden und gleichzeitig rückt das eigentliche Thema in den Hintergrund. Eine sehr schöne, aber auch sehr traurige Idee, die zum Nachdenken angeregt hat.

    Aber auch für Spannung ist in „Die fünf Leben der Daisy West“ mehr als gesorgt, als Daisy herausfindet, dass es noch einen weiteren Fall gibt, der mit dem Medikament behandelt wurde. Dabei stellt sich schnell die Frage, wieso ausgerechnet dieser Fall komplett anders verläuft als die anderen Fälle und wieso die Testperson nicht die Wahrheit erfährt. Daisy möchte dadurch immer mehr über die Hintergründe wissen und findet Dinge heraus, die sie am liebsten nie erfahren hätte, denn dadurch wird schnell klar, dass ihre ganze Welt innerhalb von Sekunden aus den Rudern geraten kann. Interessant ist dabei, dass der Leiter des Projekts für sämtliche Agenten unbekannt ist und sich selbst Gott nennt. Daran merkt man nicht nur die Unnahbarkeit, sondern auch den Größenwahn, den er mit dem Spitznamen ausstrahlt.

    Das Ende lässt mich dagegen ein bisschen ratlos zurück, denn einerseits ist die Geschichte zum Großteil abgeschlossen, aber irgendwie auch nicht, da viel zu viele Fragen noch offen sind. Ich kann nur hoffen, dass es noch eine Fortsetzung geben wird, sodass der Leser sämtliche offenen Fragen erhält. Alles andere wäre wohl eine kleine Enttäuschung, denn normalerweise müsste noch mindestens genug Stoff für einen weiteren Band vorhanden sein.

    Das Cover ist jetzt nicht unbedingt der größte Hingucker, aber dennoch ganz annehmbar. Abgebildet ist Daisy in einer Pose, die gut für ihre Leichtsinnigkeit stehen kann. Die Farben passen dagegen recht gut zusammen. Die Kurzbeschreibung ist gelungen und animierte mich zum direkten Weiterlesen.

    Insgesamt hat mich „Die fünf Leben der Daisy West“ begeistern können. Cat Patrick hat einen unglaublich tollen Schreibstil, der es einen leicht macht, das jeweilige Buch zu mögen. Wer bereits „Forgotten“ von ihr mochte, wird mit „Die fünf Leben der Daisy West“ ebenfalls großen Spaß haben. Kauf- und Leseempfehlung!

  9. Cover des Buches Das Ende ist erst der Anfang (ISBN: 9783522202480)
    Chandler Baker

    Das Ende ist erst der Anfang

     (68)
    Aktuelle Rezension von: sassthxtic

    Klappentext:

    In 23 Tagen wird Lake 18. Dann hat sie die Chance, genau einen Menschen von den Toten auferstehen zu lassen. Ihr behinderter Bruder wäre nach der Auferstehung wieder gesund und sollte Lakes erste Wahl sein. Doch gerade sind ihre beste Freundin und ihr Freund bei einem Unfall ums Leben gekommen. Für wen soll sie sich entscheiden? Ist es überhaupt richtig, Gott zu spielen und über Leben und Tod zu bestimmen? Lake steckt in einem Dilemma, aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt ..

    Fazit:

    Wen würdest du vom Tod auferstehen lassen, wenn du die Wahl hättest? Deinen querschnittsgelähmten Bruder, der dich abscheulich hasst, deinen Freund oder deine beste Freundin? 

    Es ist so eine unmoralische Frage, aber in genau dieser geht es in dem Jugendroman.

    Lake ist sich zumindest ziemlich sicher, dass sie Ihren Bruder von Arschloch nicht auferstehen lässt, auch wenn Ihre Eltern sie hassen - oder genau deshalb. Sie fühlt sich erpresst und seit 5 Jahren von der Familie ausgeschlossen und ist einsam. Dann lernte sie Ihren Freund Will und ihre beste Freundin Penny kennen, die ein unglaubliches 3er Gespann sind und nicht ohne können. Aber wen von Ihnen soll sie auserwählten?

    Sie lernt Leute kennen, die Ihr helfen, Trauer, Angst und Zweifel zu beseitigen und sich selbst zu finden und bei der "geheimen" Schnitzeljagd zu helfen. 

    Dieses Buch ist so unheimlich gewaltig und tiefgründig und regt einfach zum Nachdenken an. Ist es richtig Gott zu spielen? Ich finde, dass man dieses Buch nicht nur als jugendlicher, sondern auch als Erwachsener lesen kann und auch lesen sollte. Der Schreibstil ist einfach zu lesen, aber zu dieser Geschichte passt es, denn Lake ist ja erst 17. Ich war die ganze Zeit gespannt, wen Lake auswählen wird und der Weg dahin war ebenso interessant wie teilweise verstörend. 

  10. Cover des Buches Die Sturmjäger von Aradon - Magierlicht (ISBN: 9783570307281)
    Jenny-Mai Nuyen

    Die Sturmjäger von Aradon - Magierlicht

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Felicitas_Brandt

     

    Der Westen ist tot. Reglos die Berge, in alle Weite leere Erde ohne Licht. Nur die glimmenden Spur des Mannes, der das Totenlicht trägt.

    Seite 1

     

    Er ist ihre Liebe und ihr Tod.

    Der magische Krieg tobt um Aradon und die Sturmjägerin Hel gerät zwischen alle Fronten. Für die Magiergilde wird sie auf Dämonenjagd geschickt, doch je näher sie Mercurin kommt, desto weniger will sie ihn vernichten. Aber aufgehalten werden muss er, bevor die Totenlichter vereint und das Ende der Menschheit beschlossen ist. Als die Magier sich gegen Hel wenden, rettet Mercurin sie und zeigt ihr seine Welt und seine Wahrheit. Kann Hel ihn überzeugen, die Menschheit zu verschonen?

     

    „Wenn man keine Familie hat, die einem sagt, wer kam ist, muss man selbst die Antwort finden.“

    Seite 67

     

    Band II der Diologie besticht durch noch mehr Herz und vor allem noch viel mehr Schmerz. Der Schreibstill bleibt unverändert großartig und reißt den Leser in die Geschichte hinein. Hel weißt jetzt, wer Mercurin ist, einer von fünf Druiden des Alten Volkes, deren Mission es ist, die Menschheit zu vernichten. Gemeinsam mit ihrem Fruend Nova, reißt sie durch ein gewaltiges Setting, um einen Weg zu finden, das zu verhindern.

     

    In Band II werden die Druiden noch mehr beschrieben und vorgestellt. Ich fand jeden Charakter in dieser Geschichte wahnsinnig gut ausgearbeitet und gestaltet. Jenny Mai Nuyen ist eine großartige Schriftstellerin und gehört absolut zu meinen Helden!

     

    „Du kannst es nicht aufhalten“, flüsterte Mercurin. „Weder du noch ich. Alles kommt und vergeht und muss untergehen, wir auch.“

    Seite 343

  11. Cover des Buches Die Augen der Finsternis (ISBN: 9783548064147)
    Dean Koontz

    Die Augen der Finsternis

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Sjard_Seliger

    Zuerst einmal sei gesagt: Ich beziehe die Diskussion um die Neuauflage nicht in meine Kritik mit ein. 

    Die Augen der Finsternis von Dean Koontz ist nicht so spektakulär geraten, wie es das schöne Cover vielleicht vermuten lässt. Hier haben wir einen sehr straighten, knackig kurzen, recht trockenen Thriller, nicht mehr und nicht weniger. 

    Der Schreibstil von Dean Koontz (dies war sein erstes Buch von ihm, welches ich gelesen habe) hat mich durchweg überzeugt. Er schreibt quasi geradeaus, ohne zu viele Schnörkel an unpassenden Stellen zu verwenden, dazu äußerst flüssig lesbar und mit einer netten Brise subtil-ironischen Humor. An manchen Stellen übertreibt er allerdings wiederum ein bisschen mit detaillierten Beschreibungen, die eigentlich nichts zur Story beitragen. Auch verwendet er übermäßig häufig kursiv, um Worte in Sätzen hervorzuheben. Das beides stört aber nicht sehr stark und das Buch liest sich trotzdem gut und angenehm. 

    Der Aufbau der Geschichte hat mich erfreut: Endlich mal wieder ein vom Aufbau her relativ simpler, straighter Thriller mit einem klaren Handlungsverlauf! Keine Rückblenden, keine wechselnden Perspektiven, sondern einfach nur eine Story geradeaus herauserzählt. Auch Gefühle kommen mit einer angedeuteten Romanze nicht zu kurz, der Humor ist passend eingesetzt, zudem werden (ohne zu viel zu verraten) einige Fantasy- und Sci-Fi-Elemente geschickt und interessant eingebaut. Auch dass die Story im Jahre 1988 spielt (Original-Erscheinen des Buches) merkt man so gut wie gar nicht - das Buch ist quasi zeitlos gut geschrieben. Der Spannungsbogen setzt zwar recht spät ein, dafür dann intensiv und stetig gleichbleibend. 

    Auch die Charaktere werden mit einem schlüssigen Hintergrund fein beschrieben und gestaltet, weder zu tiefgehend noch zu oberflächlich oder platt, wie es in diesem Genre leider zu oft der Fall ist. 

    Einziges großes Manko an diesem Buch ist die Tatsache, dass Herr Koontz durch etliche Kürzungen die Geschichte an vielen Stellen unnötig zusammengestaucht hat, sodass einige Passagen erheblich zu kurz abgehandelt werden. Allen voran das Finale wird auf knapp 10 Seiten (!) heruntergebrochen und kommt viel zu kurz und unspektakulär rüber. Da hätte wesentlich mehr draus gemacht werden können. Das Ende kommt zudem auch noch ziemlich abrupt.  Des Weiteren bedient sich der Autor an einige Storyelementen, die zwar spannend sind, aber den Verlauf der Geschichte dahingehend beeinflussen, dass die wideren Geschehnisse & Probleme in der Handlung zu einfach gelöst und abgehandelt werden können. (Stichwort Danny). 


    Alles in Allem dennoch ein durchaus unterhaltsames Buch, welches zwar ein bisschen zu kurzweilig gerät, aber trotzdem spannend ist und sich prima zwischendurch lesen lässt. 

  12. Cover des Buches Dark Heart (ISBN: 9783473400683)
    Claire Knightley

    Dark Heart

     (92)
    Aktuelle Rezension von: myBooks76
    Lydia ist eine blöde Kuh. Sorry, aber genau das ist meine Meinung. Ich musste mich beim Lesen und für das Buch brauchte ich schon alleine 3,5 Tage, obwohl es nicht so lang ist und relativ groß geschrieben wurde wirklich beherrschen, um nicht dauernd die Augen zu verdrehen. Lydia hat mich einfach nur aufgeregt.
    Beispiel am Anfang
    Sie ist alleine in einem großen Haus. Plötzlich hört sie ein Geräusch und was macht sie, sie ruft: Hank, Hank bist du das? Häh? Hallooo, sie ist alleine und hat nichts Besseres zu tun als laut zu werden und zu rufen. Dann hätte sie auch direkt rufen können: Ich bin ganz alleine lieber Einbrecher, du kannst gerne rauf kommen und….
    Manchmal fragte ich mich, ob Lydia wirklich schon alt genug war um Auto zu fahren. Sie benahm sich eher wie eine zwölfjährige Schülerin, die sich nicht entscheiden kann, wenn sie lieber mag.
    Leider wurde es im Laufe des Buches auch nicht besser und am Ende trifft sie eine Entscheidung und wählt einen von den beiden Männern die sie liebt. Nur leider trifft es genau den falschen. Ich habe normalerweise Schwierigkeiten mich bei einer Dreiecksgeschichte für eine Seite zu entscheiden nur diesmal nicht. Ich stehe klar auf …. Seite.
    Und was Jack Valentine betrifft, da spar ich mir alles Weitere…
    Nur so viel, die Grund Idee der Geschichte ist wirklich gut. Nur leider sind die Protagonisten so gar nicht mein fall. Sie haben außer einigen Ausnahmen für mich zu wenig Tiefgang und treffen Entscheidungen ganz einfach so ohne vorher besser zu überlegen. Und das Ende hoppelt einfach so ins Epilog.
    Vielleicht ist das Buch eher was für jüngerer, die einfach in eine Geschichte abtauchen möchten.
    Für mich war es eher eine Qual. Und das ist etwas was ich bisher noch nie über ein Buch geschrieben habe. Ich sag sowas nicht gerne, denn ich denke die Autoren legen immer ihr Herzblut in ihren Büchern und versuchen uns so gut es geht zu unterhalten.
    Es tut mir auch sehr leid, aber nur wegen dem schönen Cover bekommt es von mir 2 Sterne.
    Aber das ist nur meine Meinung, also lest das Buch und entscheidet selbst wie es euch gefällt.

  13. Cover des Buches Das Phantom des Alexander Wolf (ISBN: 9783423143356)
    Gaito Gasdanow

    Das Phantom des Alexander Wolf

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Christian_Fis

    Eine Geschichte mit dem Spannungsbogen eines Kriminalromans über den Einfluss und die Formbarkeit von Erinnerungen, über Tod und Liebe, geschrieben in einer sorgfältigen, rhythmischen Sprache. Der Roman ist ein Lesegenuss und entwickelt einen Sog, dass man ihn in einem Zug durchliest.

  14. Cover des Buches Magie aus Tod und Kupfer (ISBN: 9783959915618)
    Lisa Rosenbecker

    Magie aus Tod und Kupfer

     (33)
    Aktuelle Rezension von: jennysbuecherliebe

    Nachdem ich den ersten Teil der Dilogie um Rya richtig gerne gelesen habe, habe ich mich sehr auf die Geschichte von Ilena gefreut. Ilena ist eine Magissa, welche kaum noch Macht hat nachdem sie Rya gerettet hat. Sie fühlt sich daher etwas verloren und weiß nicht mehr um ihren Platz in der Welt. Ich mochte sie wirklich gerne aufgrund ihrer ganzen Eigenschaften. Für ihre Freunde ist sie immer da und gibt auch fast alles auf. Xanthos ist mir mittlerweile auch mehr ans Herz gewachsen und er hat eine tolle Charakterentwicklung hingelegt. Die Handlung an sich setzt direkt an das Ende des vorherigen Bandes an und der geglaubte Frieden ist nur von kurzer Dauer. Schon bald müssen Ilena, Xanthos, Rya und Nick wieder das Böse bekämpfen. Es gibt viel Spannung und überraschende Wendungen. Auch die Liebesgeschichte wird sehr süß erzählt, steht aber nicht im Mittelpunkt. Man taucht wieder in die griechische Mythologie an und lernt wieder was Neues.

    Insgesamt daher eine gelungene Fortsetzung der Dilogie mit Spannung und liebenswerten Figuren. Ich gebe dem Buch daher 4 von 5 Sternen. 

  15. Cover des Buches Auferstehung (ISBN: 9783423146555)
    Leo N. Tolstoi

    Auferstehung

     (17)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Die Geschichte des Fürsten  Nechliudow der als Geschworener in einem Prozess die Angeklagte Prostituierte Maslowa als seine Jugendliebe Katjuscha wiedererkennt. Katjuscha wird fälschlicherweise schuldig des Giftmordes an einem Ihrer Kunden gesprochen. Nechliudow fühlt sich mitschuldig an Ihrem Niedergang und reist Ihr nach bis nach Sibirien, fortwärend gegen die Justiz ankämpfend.


    Tolstoi schildert in diesem Roman eindrücklich die Auswüchse der Justiz und dessen willkürlichen Aparat. Er plädiert an die Menschenliebe, an den Glauben zu Gott.

    Empfehlenswerte Lektüre

  16. Cover des Buches Totenmädchen (ISBN: 9783570400722)
    Mary Hooper

    Totenmädchen

     (138)
    Aktuelle Rezension von: -Bitterblue-
    Wieder einmal konnte mich Mary Hooper mit in die Vergangenheit nehmen. Sie schafft eine authentische, aber leicht verständliche historische Welt.  Dieses Mal erzählt sie die Geschichte der 16-jährigen Anne Green. Sie wurde wegen Kindstötung zum Tode verurteilt, doch bei der Sezierung stellt sich heraus, sie hat überlebt.

    Anne ist eine interessante Protagonistin, etwas naiv, aber doch steht sie für ihre Überzeugungen ein.  Es war sehr schön ihre Geschichte zu verfolgen, zumal die Story auf wahren Begebenheiten basiert.

    Mary Hooper hat mir mit diesem Buch wieder schöne Lesestunden beschwert, allerdings konnten mich ihre anderen Bücher meist mehr fesseln.

  17. Cover des Buches Resurrexit - Ein Templer fürs Leben (ISBN: 9783982280684)
    Odine Raven

    Resurrexit - Ein Templer fürs Leben

     (33)
    Aktuelle Rezension von: tala-t-alsted

    Die Handlung spielt im Heidelberger Uni-Milieu in der Gegenwart. Hauptperson ist die Archäologiestudentin Vicky, die mit ihrer Kommilitonin für ihre Abschlussarbeit das Skelett eines Kreuzritters studiert. Aber plötzlich ist da dieser gut aussehende Mann, der sehr überzeugend behauptet, ein Ritter zu sein (ich will nicht spoilern, lest selbst, wie er dahinkommt!). Leonhard Rîter vum Rôtenborn nimmt Vickys Hilfe gerne an, hat für ihre Verliebtheit aber keine richtige Zeit, sondern einen Auftrag zu erfüllen.

    Am Anfang des Buches dürft ihr nicht zimperlich sein, was Knochen, menschliche Skelette, offene Wunden und schwarzen Humor angeht. Ich fand die Auferstehung des Templers aber wahnsinnig unterhaltsam, wunderbar skurril und danach geht die Geschichte ja erst so richtig los, wurde allerdings auch lieblicher und idyllischer.

    Man merkt, dass die Autorin gründlich recherchiert hat. Die ersten Dialoge führen Vicky und Tempelritter Leonhard auf Latein und Mittelhochdeutsch. Leonhard muss in der modernen Welt einen Schock nach dem anderen verdauen und meistert das mit Gottvertrauen und Schicksalsergebenheit. Die religiösen Elemente in der Geschichte fand ich sehr überzeugend und auch notwendig, denn schließlich war der Templerordnen ein geistlicher Ritterorden und seine Mitglieder gläubige Mönche. Weil Leonhard in seiner eigenen Zeit ebenfalls weit gereist ist und fremde Kulturen kennengelernt hat, fand ich seine Aufgeschlossenheit und Anpassungsfähigkeit glaubwürdig.

    Ich mochte besonders den in der Geschichte enthaltenen Humor, Leonhards Sicht auf unsere Zeit und das idyllische Flair der Landschaft zwischen Heidelberg und Odenwald. Ich hab direkt Lust bekommen, hinzufahren. Die Lektüre empfand ich als unterhaltsam und locker-leicht.

    Vicky war mir manchmal zu forsch Leonhard gegenüber, teilweise beinahe übergriffig. Außerdem ging mir die Lösung der durchaus schwierigen Probleme der Protagonisten oftmals etwas zu schnell und glatt. Aber alles in allem hat das dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan und „Resurrexit“ hat mich super unterhalten.

  18. Cover des Buches Halleluja! (ISBN: 9783499253829)
    Johanna Alba

    Halleluja!

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Ein Papst als Ermittler - kann das funktionieren? In meinem Fall kann ich die Frage absolut mit JA beantworten. Das Autorenteam Alba/Chorin hat hier einen witzigen, spritzigen, spannenden und erfrischend ironischen Serienstart hingelegt. Neben dem zu ermittelnden Todesfall punkten in meinen Augen vor allen die skurillen Figuren, die aber wunderbar zur Geschichte passen. Auch wenn man diesen Papst-Krimi mit einem zwinkernden Auge lesen sollte, weiß er vortrefflich zu unterhalten. Meinen Geschmack hat dieser erste Band voll getroffen und ich freue mich schon jetzt auf einen weiteren Fall für Papst Petrus II. und seine mit ihren weiblichen Reizen nicht geizende Pressechefin Giulia. Von mir gibt es folglich eine Leseempfehlung und volle 5 Sterne.

  19. Cover des Buches Eisiges Blut (ISBN: 9783596185191)
    Robert Masello

    Eisiges Blut

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Aragorn
    Dieses Buch lag ewig auf meinem SUB, da ich ein großer Thriller Fan bin, und absolut von Cover und Klappentext geblendet war. Als ich dann hier bei lovelybooks mehr über dieses Buch las, stellte es sich als Spannungsgeschichte mit ziemlich viel paranormalen Einschlägen heraus, weshalb ich ganz lange die Finger davon gelassen hab. 

    Was für ein Fehler, denn jetzt nachdem ich es gelesen habe, bin ich sehr begeistert. Alles in allem könnte es ein langes Drehbuch für eine Akte X Folge sein... Ich liebe Akte X!
    Derjenige, der für Covergestaltung und Klappentext verantwortlich war, muss seine Arbeit in einem Zustand der geistigen Umnachtung ausgeführt haben, denn beides passt hier einfach überhaupt nicht zum Inhalt. Was sich der Fischerverlag dabei gedacht hat... wäre es mein Buch, ich wäre stinkend sauer. 

    Ich bin sehr begeistert davon, wie die Geschichte mit realen und gut recherchierten Fakten ergänzt wird. Noch dazu unterstützt durch literarische Einschübe entsprechend der damaligen Zeit. Beispielsweise die Erlebnisse von Floreance Nightingale oder die Schlacht der 600. 
    Die Art, wie der Bogen zwischen den Zeiten gespannt würde gefiel mir auch sehr. 

    Beide männlichen Protagonisten sind gut charakterisiert und authentisch und sympathisch dargestellt. Man kann ihre Denkweisen und Handlungen nachvollziehen. 
    Auch alle weiteren Figuren sind super eingeführt und mit der richtigen Mischung aus Schubladendenken und Individualität beschrieben. 

    Der Spannungsbogen wurde stetig aufgebaut, riss zu meiner Zeit ab und gipfelte in einem sehr spannenden Finale. 
    Einige schrieben hier schon, dass die Geschichte zu lange gebraucht habe,  um in Fahrt zu kommen. Das find ich hat nicht. Ich würde es als sehr gelungenen Storyaufbau beschreiben. 

    Natürlich könnte man sich jetzt um Glaubwürdigkeit und Realitätsnähe sorgen ... aber warum sollte man?!? Es ist ein Thriller mit Science-Fiction/ Paranormal Einschlägen, da kann man etwas Realitätsverlust verkraften. In jedem Fall finde ich es sehr einzigartig und empfehlenswert. 
    Wenn man es schafft sich auf dieses abgedrehte Thrillerformat einzulassen, erwartet einen ein super Buch!
  20. Cover des Buches Der letzte Engel - Der Ruf aus dem Eis (ISBN: 9783570403389)
    Zoran Drvenkar

    Der letzte Engel - Der Ruf aus dem Eis

     (38)
    Aktuelle Rezension von: lonelyThought

    Nachdem der erste Teil so aprubt geendet hat, war ich sehr froh, als ich dieses Buch endlich in den Händen hielt.

    Schreibstil und -qualität stehen dem ersten Teil in nichts nach. Der gewohnte kapitelweise Perspektivenwechsel und auch verschiedene Zeitsprünge sind zu finden. Besonders spannend fand ich hier die Szenen, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt wurden. Immer wieder rückten so neue Details in den Fokus, die Szenen und Geschehnisse neu kontextualisierten.

    Wie der Autor die fiktive, magische Erzählung in die Geschichte Russlands integriert hat, hat mich besonders beeindruckt. 

    An verschiedenen Stellen kann man mit den Figuren mitfiebern oder um sie bangen. Die vielen, teils lose erscheinenden Storyfäden aus dem ersten Teil wurden hier sehr gut zusammengebracht.

    Wer den ersten Teil mochte, dem kann ich den Zweiten nur empfehlen!

  21. Cover des Buches Die Bibel. Altes und Neues Testament (ISBN: 9783451280009)

    Die Bibel. Altes und Neues Testament

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Waschbaerin
    Im Religionsunterricht in der Schule wurden wir gezwungen, uns mit der Bibel (Hl. Schrift) auseinanderzusetzen und die einzelnen Kapitel zu lesen. Wie wenig hat uns damals das alte Testament interessiert? So wenig wie Alexander der Große oder Echnaton im Geschichtsunterricht. Erst später wurde ich dankbar für diese, in der Schule ungeliebte Lektüre. Erst als ich erwachsen wurde, über den eigenen Tellerrand hinaus blicken konnte und die Hl. Schrift anfing zu verstehen, eröffnete sich mir eine unendliche Weite. Natürlich gibt es genügend ältere Menschen, die das Buch die "Bibel" noch immer nicht verstehen - sich weigern, darauf einzulassen.

    Man kann die Hl. Schrift nicht lesen wie einen Roman. Auf der ersten Seite anfangen, abarbeiten, auf der letzten Seite aufhören und  sagen, ich habe das Buch der Bücher gelesen. Dies ist kein Buch das man suchen muss, die Bibel sucht und findet ihre Leser von selbst. Es ist wohl auch kein Zufall, dass in den USA, in jedem M/Hotelzimmer  ein Exemplar in einer Nachttischschublade liegt. Wer schon öfters dort in Hotels/Motels unterwegs war und die dortige Bibel in Händen hielt weiß, dass sie von Übernachtungsgästen gelesen wird. Man sieht es den Seiten an. 

    Was ist an der Bibel, dass sie solche unterschiedlichen Reaktionen hervorruft, angefangen von Begeisterung bis hin zur Verteufelung und der Bezeichnung als "Märchenbuch"? Auf jeden Fall beunruhigt die Hl. Schrift die Gegner des christlichen Glaubens. Warum wohl? Lesen sie Dinge, die sie nicht lesen wollen weil es einen Nerv in ihrem Innersten trifft, den sie nicht getroffen haben wollen?

    In der Bibel wird Geschichtliches mit Überlieferung gepaart. Dass die Welt nicht in unserer Zeitrechnung von 7 Tagen erschaffen wurde, dürfte jedem klar sein. Man sagt, dass wir uns noch immer im 7. Tag befinden. Der 7. Tag, an dem Gott ruht. Mit dieser Auslegung wird vieles, was auf der Welt geschieht verständlich.

    Man unterscheidet erst einmal grob in "Das Alte Testament" und in "Das neue Testament". Geschichtliches wurde mit Überlieferungen gepaart. Zudem gibt es unterschiedliche Übersetzungen.

    Die Bibel erklären vermag ich nicht. Das können Priester, Religionswissenschaftler viel besser. Ich möchte mich auf 2 Beispiele von sehr vielen beschränken: Das Buch "Hiob" hat  in meinen Augen noch heute eine tiefe Bedeutung in unser aller Leben. Wer den Bibeltext Hiob in seiner Sprache nicht versteht - vielleicht weil die Übersetzung nicht zeitgemäß erscheint - sollte vielleicht einmal das Buch "Hiob" von Joseph Roth lesen, das in einer neueren Zeit spielt. Danach dürfte man auch da Buch "Hiob"  der Bibel verstehen. Manchmal bedarf es einer Hilfestellung.

    Oder eine meiner liebsten Passagen, das Buch "Kohelet". Das ist eine Schrift für Erwachsene. "Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit für......". Das dürfte wohl jeder Leser schon einmal gehört haben und auch verstehen. Man wundert sich, wieviele Zitate oder Sprüche unserer Umgangssprache biblichen Ursprungs sind.

    Ich kann nur jedem empfehlen, sich auf die Hl. Schrift einzulassen und sich suchen zu lassen. Dann hat einem die Bibel auch noch in der heutigen, modernen Zeit, sehr viel zu sagen - mehr als viele der auf dem Markt befindlichen Lebensratgeber. 
  22. Cover des Buches Graveminder (ISBN: 9783492269360)
    Melissa Marr

    Graveminder

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich finde der Klappentext verrät schon zu viel über die Geschichte. Ich würde empfehlen sich einfach auf das Buch einzulassen und die Geschichte ebenso mit Rebekkah und Bryon zu entdecken.
    Ein paar Hinweise, worum es geht. Eine Kleinstadt- scheinbar idyllisch. Eine junge Frau, auf der Suche vielleicht nach dem Sinn im Leben und dem Gefühl sich nicht binden zu wollen. Ein junger Mann, der dem Sog seiner Heimatstadt nachgeben hat und zurück ist um hier im Bestattungsinstitut des Vaters zu arbeiten.
    Bestattungsritualen- anders als anderswo auf der Welt.
    Die Welt der Toten und die Welt der Lebenden- auch das spielt eine große Rolle in der Geschichte. Es wird auch ein wenig gruselig, aber nicht zu sehr. Ich fand es genau die richtige Mischung aus Grusel und Spannung.
    Den Prolog, den finde ich schon ein wenig gruselig. Da kommt schon die düstere, dunkle Stimmung des Buches zum Tragen. Es sind aber eher die Andeutungen, das Offenlassen, das bei mir als Leser das Kopfkino auf Grusel einschaltet, als wie die Beschreibungen im Buch. Für mich war das so sehr gelungen. Ich mag keine blutigen Detailszenen lesen. Andeutungen, das reicht total um die Gänsehaut zu erzeugen.
    Die Geschichte war unheimlich fesselnd. Ich tappte die ganze Zeit über im Dunklen, worum es überhaupt geht in der Geschichte (eher nicht Klappentext im Buch lesen, der verrät noch mehr, als der außen auf dem Buch).
    Lebende Tote- Zombies? Aber warum heißt das Buch „Grave Minder“- müssen die Verstorbenen bewacht werden?
    Was mir sehr gefallen hat beim Lesen, ist das ich einen Verdacht hatte. Aber der Autorin gelingt es, mich als Leser immer wieder in die Irre oder die Sackgasse zu führen und dann einen Schwenker vorzunehmen und mich damit total zu überraschen.
    Das ist schon ein Buch in dem Mysterien, Tot, Dunkelheit, Emotionen, Vorherbestimmungen und auch das Schicksal eine Rolle spielen. Mir haben die Figuren und auch die Emotionen sehr gut gefallen.
    Rebekkah in ihrer Zerrissenheit, der Umtriebigkeit. Bryon mit dem starken Gefühl, dass er zurückkommen muss in seine Heimatstadt- ein Gefühl wie eine Art Sog.
    Und dann diese Vorkommnisse.
    Doch die Auflösung hinter diesen ganzen Geschehnissen. Der Pakt der Stadt- das war genial spannend.
    Das Buch fesselt von der ersten bis zur letzten Seite.
    Es kann dazu führen, dass man nachts wachliegt und schmökert und das Buch nicht zu Seite legt bis die letzte Seite gelesen ist.
    Absolute Leseempfehlung.
  23. Cover des Buches Die Zwillinge von Highgate (ISBN: 9783596512003)
    Audrey Niffenegger

    Die Zwillinge von Highgate

     (285)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    Ein Buch, dass anfangs recht harmlos daherkommt und es dann aber doch faustdick hinter den Ohren hat. Die ersten zwei Drittel plätschern so vor sich hin – irgendwie ist das alles ganz nett, mit etwas Tragik und Londoner Atmosphäre. Die Wendungen im letzten Drittel sind teilweise abzusehen, teilweise aber auch nicht.
    Muss man nicht gelesen haben, man macht aber auch nichts verkehrt, wenn man es liest. Ich fühlte mich meist gut unterhalten.

  24. Cover des Buches Tagebuch eines Vampirs - Rückkehr bei Nacht (ISBN: 9783570306642)
    Lisa J. Smith

    Tagebuch eines Vampirs - Rückkehr bei Nacht

     (557)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Nahtlos geht diese Reihe weiter. Hier werden einige Fragen zwar beantwortet, aber es geschieht so viel, dass wieder neue entstehen. Damon wird von einer unbekannten Macht ergriffen und ist nicht mehr er selbst. Elena und Matt müssen Dinge tun, die gar nicht gehen, wo mich die Wut gepackt hatte und ich am liebsten ins Buch gesprungen wäre, um den Vampir die Meinung zu geigen. Stefano verschwindet spurlos und niemand weiß, wohin. Nicht einmal Elena kann sich vorstellen, wo er stecken könnte. Nicht nur Damon verhält sich komisch, auch Caroline und noch weitere Bewohner von Fell´s Church. Ein riesiges Insekt greift im "Alten Wald" an und nicht nur das. Auch ein Werfuchs treibt sein Unwesen.

    Auch wenn es manchmal etwas zu viel war, fand ich es spannend und ich hatte richtig mitgefiebert. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und passend zur Zielgruppe.

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