Bücher mit dem Tag "auf der suche"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "auf der suche" gekennzeichnet haben.

36 Bücher

  1. Cover des Buches Plötzlich Fee - Sommernacht (ISBN: 9783453528574)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Sommernacht

     (2.401)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》EIGENE MEINUNG:

    Ich liebe es Bücher passend zur Jahreszeit zu lesen – hier stimmt sogar noch der Titel – und dies ist eine der Reihen, die schon am längsten auf meinem SUB versauert, also los ging es:

    Die Cover dieser Reihe sind im Deutschen wunderbar aufeinander abgestimmt und farblich für mich sehr anziehend. Sie wirken magisch und wunderschön. Allerdings war ich erstaunt, als ich die englische Gestaltung zum 10jährigen gesehen habe und muss ich Nachhinein sagen, dass sie viel besser zur Geschichte passen. Denn diese ist nicht pastellfarben und fröhlich!

    Wir beginnen zwar einmal mehr mit typischen Jugendlichen-Sorgen, Highschool-Leben und einem unerreichbaren Schwarm, werden jedoch sobald wir in die Welt der Feen eintauchen von der Gewalt, Brutalität und Härte dort überrascht. Für mich im positiven Sinne.

    Unsere Hauptfigur Meghan versucht mutig zu sein und hat das Herz am rechten Fleck. Ohne Helfer wäre sie mit ihrer Naivität aber wohl nicht weit gekommen und ich hoffe sie entwickelt sich in der Reihe noch weiter. Ihre Gefährten sind vor allem Puck (ich genieße jede Verbindung zum Sommernachstraum), Ash (na klar brauchen wir einen dunklen Love-Interest in den man sich verliebt, weil er so gut aussieht) und Grimalkin (eine Katze, die mich sehr an die Grinsekatze von Alice erinnert). Mit ihnen zusammen macht das Reisen Freude – die Reise an sich aber eher weniger.

    Für einen Auftaktband kann ich verstehen, dass wir mehr über die Welt erfahren müssen, jedoch bin ich absolut kein Freund von Reisen durch fantastische Länder, da ich hier oftmals das Gefühl habe Kilometer um Kilometer mit den Charakteren zurück zu legen und doch nicht voran zu kommen. So ging es mir auch hier einige Zeit und erst gegen Ende kam wirklich Spannung auf und wurde die Handlung rasant. Zuvor hatte ich lang das Gefühl Meghan wird nur von einer aussichtslosen Situation in die nächste geworfen.

    Zum Glück hält sich die Liebesgeschichte sehr im Hintergrund und der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Band 1 ist in sich abgeschlossen, führt jedoch nahtlos zu Teil 2 über:

     

    1. Sommernacht

    2. Winternacht

    3. Herbstnacht

    4. Frühlingsnacht

    5. Das Geheimnis von Nimmernie (Zusatzband)

     

    》FAZIT:

    Erstaunlich brutale und gnadenlose Feenwelt im Auftaktband der Plötzlich Fee-Reihe. Leider hat sich die Reise durch das Feenreich für mich etwas gezogen, wurde aber von interessanten Nebencharakteren und einem rasanten Ende abgemildert.

  2. Cover des Buches Gelöscht (ISBN: 9783733500382)
    Teri Terry

    Gelöscht

     (1.480)
    Aktuelle Rezension von: gluttonfor_books_

    Der erste Band von Teri Terry's Erfolgstriologie "Gelöscht" würde ich am ehesten als "ewige SuB-Leiche" bezeichnen. Zumindest mein Bücherregal würde dem zustimmen, wenn es reden könnte….

    Aber wie habe ich es geschafft, dieses wunderbare Buch nicht viel früher zu lesen?
    Falls es noch jemanden so ergeht, dann seht das als Zeichen und lest es! Sofort!

    Der Einstieg in die Geschichte fällt dem Leser sehr leicht. Kyla Davis wurde "geslated". Ihre Vergangenheit wurde aus ihrem Gedächtnis gelöscht und ihr wird die Chance auf ein neues Leben gegeben. Eine weiße Leinwand. Doch was ist, wenn diese angebliche weiße Leinwand bereits Farbspritzer aufgetragen hat? Bruchstücke ihrer Vergangenheit suchen sie heim und werfen dabei immer weitere Fragen auf. Warum wurde sie geslated? War sie eine Verbrecherin, wie die Regierung behauptet? Warum kann sie sich an Einzelheiten ihrer Vergangenheit erinnern?

    Der Leser kann zu Beginn mitfiebern, was es mit Kyla's Vergangenheit auf sich hat. Die Geschichte verläuft nicht geradlinig, sondern es werden viele spannende Momente eingebaut. Die Charaktere bauen erst im Laufe des Buches ihre Erscheinung vollends auf, sodass man deren Entwicklung mit jeder Seite mitverfolgen kann. In der Geschichte werden immer wieder Rückblicke in Form von Träumen eingestreut, womit der Spannungspegel immer sehr gut erhalten bleibt.

    Also wer mal wieder Lust auf eine spannende Dystopie hat, dem kann ich "Gelöscht" nur ans Herz legen. Ich meinerseits muss jetzt nur noch schauen, dass ich schnell an die Folgebände komme…. 4,5 von 5 Sternen verleihe ich derweil dem Buch!

  3. Cover des Buches Winterzauber in Manhattan (ISBN: 9783442485161)
    Mandy Baggot

    Winterzauber in Manhattan

     (168)
    Aktuelle Rezension von: luluschi11

    Das Buch ist süß, ich mag die Geschichte, obwohl es manchmal etwas merkwürdig ist. Es hat sich schon sehr in die Länge gezogen und ich habe lange daran gelesen, man hätte die Geschichte definitiv kürzen können. Trotzdem mag ich die Charaktere.

  4. Cover des Buches Mängelexemplar (ISBN: 9783596511891)
    Sarah Kuttner

    Mängelexemplar

     (1.207)
    Aktuelle Rezension von: Hexenlady70

    Leseeindruck zu

    Mängelexemplar von Sarah Kuttner


    Ich habe gerade das Buch welches in der ich Perspektive geschrieben ist beendet. 

    Ich sortiere gerade noch meine Gefühle und Gedanken. 


    Erstmal vorweg, das Buch ist in seinem sehr flapsigen Schreibstil geschrieben. Voll gepackt mit ganz viel Selbstironie und etwas Situationskomik.


    Ich mochte das Buch sehr. Ganz viel von mir spiegelt sich in diesem Buch wieder. Ganz viele Gefühle und Emotionen sind mir nicht unbekannt. Es wird quasi Karo durch die Erkrankung begleitet. Und da ich selber betroffene bin kann ich sagen das das Buch sehr authentisch ist.

    Ich denke dieses Buch spiegelt die Komplexität einer Depression sehr gut wieder. 

    Jemanden der bisher noch keine Erfahrung mit der Thematik hatte, kann mit dem Buch vielleicht im Ansatz verstehen was in einem Menschen mit Depressionen vorgeht. Wer zum Beispiel Angehörige hat die erkrankt sind, dafür finde ich es einen tollen Roman. 


    Ich gebe dem Buch volle 5 von 5 Sternen und würde mir wünschen das noch ganz viele Menschen dieses wie ich finde sehr besondere Buch lesen.


    Klapptext:

    Die Psyche ist so viel komplizierter als eine schöne glatte Fraktur des Schädels.«

    Karo lebt schnell und flexibel. Sie ist das Musterexemplar unserer Zeit: intelligent, selbstironisch und liebenswert. Als sie ihren Job verliert, ein paar falsche Freunde aussortiert und mutig ihre feige Beziehung beendet, verliert sie auf einmal den Boden unter den Füßen. Plötzlich ist die Angst da. Als auch die cleversten Selbsttäuschungen nicht mehr helfen, tritt sie verzweifelt und mit wütendem Humor ihrer Depression entgegen.

    Dem Wahnwitz unserer Gegenwart gibt Sarah Kuttner eine Stimme. Lustig und tieftraurig, radikal und leidenschaftlich erzählt sie von der Verlorenheit, die manches Leben heute aushalten muss.

  5. Cover des Buches Ich hab dich im Gefühl (ISBN: 9783596297191)
    Cecelia Ahern

    Ich hab dich im Gefühl

     (1.220)
    Aktuelle Rezension von: Gelinde

    Ich hab dich im Gefühl, von Cecelia Ahern 

     

    Cover:

    Das verspielte und romantische passt hier sehr gut.

     

    Inhalt und meiner Meinung:

    Joyce befindet sich auf einem Tiefpunkt. Sie hat gerade ihr Baby verloren und muss erkennen dass ihre Ehe am Ende ist.

    Da geschehen lauter wundersame Dinge um sie herum. Sie kann sich das alles nicht erklären.

    Kann eine Blutspende die Ursache sein?

     

    Dies ist viel mehr als eine Liebesgeschichte.

    Ein Buch voller Magie, Liebe und Wärme.

    Das Ganze wird so witzig, originell, gefühlvoll und romantisch erzählt, dass man jede Seite voller Freude weiter blättert.

     

    Die Beziehung und das Verhalten von Joyce und ihrem Vater (Henry- meinem Lieblingsprotagonisten)  gefällt mir sogar noch besser als die mystisch bezaubernde Liebesgeschichte.

     

    Autorin:

    Cecelia Ahern erzählt Geschichten, die unvergleichlich inspirieren und berühren. Sie ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der Welt und vielseitig wie wenige andere. Cecelia Ahern ist Jahrgang 1981, hat Journalistik und Medienkommunikation studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Norden von Dublin.

     

    Mein Fazit: 

    Ein wunderbares Buch. 

    Von mir eine klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne. 

     

  6. Cover des Buches Töchter (ISBN: 9783499290152)
    Lucy Fricke

    Töchter

     (97)
    Aktuelle Rezension von: GAIA

    Lucy Fricke schickt ihre beiden Protagonistinnen Martha und Betty auf einen heiteren Roadtrip mit traurigem Ausgangspunkt. Marthas Vater Kurt hat Krebs und möchte in die Schweiz gefahren werden, um dort Sterbehilfe zu erhalten. Doch Martha fährt sei Ewigkeiten kein Auto mehr und erst recht nicht im alten, roten Golf des Vaters. Also muss die beste Freundin ran, Betty. Diese ist die Ich-Erzählerin des Romans und schnell entwickelt sich die Geschichte zu einer, die sich nicht allein um Martha und Kurt sondern auch um Betty und ihre verschwundenen Väter – und einen im Speziellen – dreht. Denn Betty war eigentlich gerade dabei das Grab ihres Ziehvaters in Italien zu besuchen, etwas was sie bereits zehn Jahre vor sich herschiebt.

    So entwickelt sich aus dieser Ausgangssituation ein wahnwitziger Roadtrip, in dem es nicht nur um die Beziehungen zwischen Töchtern und ihren Vätern sondern eben auch immer wieder um die Freundschaft der beiden Frauen untereinander. Diese ist nicht ein Paradebeispiel für die Freundschaft unter „besten Freundinnen“, sondern zeichnet sich oft durch Abwesenheit im Alltag aber vor allem Anwesenheit, wenn es darauf ankommt, aus. Fricke schafft es gekonnt durch aufhellenden Sprachwitz in ganz präzisen, kurzen Sätzen die Beziehung der Protagonist:innen untereinander herauszuarbeiten. Es entsteht eine kuriose aber auch letztendlich immer warme Geschichte zu einer Freundschaft durch nicht nur gute aber vor allem schlechte Zeiten.

    „Töchter“ ist der Inbegriff des rasanten Roadtrips durch halb Europa, der immer wieder an Fahrt gewinnt und sich fluffig, flott lesen lässt, und genauso, wenn es notwendig wird, in einer Szenerie anhält, um den Befindlichkeiten seiner Figuren nachzuspüren. Das Tempo beherrscht die Autorin meisterhaft und macht dadurch und durch die Liebe zu den einzelnen Figuren als auch dem niemals zu abwegig werdenden Plot dieses Buch zu einer hellen Freude am Lesen und Leben.

    Der Roman bekommt glatte 5 Sterne von mir, da er mich über seine perfekte Konstruktion und seinen witzigen Schreibstil definitiv auch emotional bewegen konnte. Eine große Leseempfehlung meinerseits für diese perfekt inszenierte Reise zweier Frauen zu ihren Vätern, zueinander und letztendlich auch zu sich selbst.

  7. Cover des Buches Lieb oder stirb (ISBN: 9783839215746)
    Jana Winschek

    Lieb oder stirb

     (29)
    Aktuelle Rezension von: ChrischiD
    Hanna hat die Nase endgültig voll von Männern. Sie geht nicht mehr aus, igelt sich zunehmend ein und alle Versuche ihrer Freunde, sie aus dem Haus zu locken schlagen fehl. Doch plötzlich steht ein seltsamer Typ in Hannas Wohnung, der sich als Tod vorstellt. Toddy stellt Hanna ein Ultimatum: Wenn sie bis zu ihrem Geburtstag nicht endlich wieder verliebt ist, was voraussetzt, dass sie es zuvor ernsthaft versucht, stirbt sie. Mit dem Tod im Nacken muss Hanna sich entscheiden...

    Hanna erscheint auf den ersten Blick schon ein bißchen naiv. Sollte man eigentlich glauben, eine gestandene Frau von Mitte dreißig würde nicht mehr jeden Blödsinn mitmachen, nur weil sie eine rosarote Brille auf der Nase hat. Doch weit gefehlt, es geht scheinbar noch schlimmer als gedacht. Daher ist es auch nicht verwunderlich und absolut nachvollziehbar, dass sie den Männern nach der letzten Pleite endgültig abgeschworen hat. Doch unweigerlich stellt der Leser sich die Frage, wie er selber in der Situation handeln würde, stünde plötzlich der Tod im Zimmer und stellt ein Ultimatum.

    Glücklicherweise muss man dies für sich selber nicht entscheiden, sondern kann relativ entspannt auf der Couch verfolgen wie Hanna sich entscheidet und welchen Weg sie einschlägt. Dass dieser mehr als ein Hindernis birgt, sollte von vornherein klar sein. Auch die Fettnäpfchen werden nicht ausgelassen, so bekommt man ordentlich etwas zum Schmunzeln, trotz der Tragik des Geschehens. Man hofft zwar, dass Hanna am Ende den Richtigen findet und man hat als Leser auch schon den ein oder anderen Kandidaten im Auge, doch es ist keinesfalls sicher, dass es wirklich so weit kommt. Und dass der Tod keine halben Sachen macht und wahrlich nicht zimperlich ist, beweist er mehrmals eindrucksvoll.

    „Lieb oder stirb“ bietet amüsante Lesestunden, in denen man sich aber möglicherweise auch ein wenig Gedanken über das eigene (Liebes)Leben macht. Mit ihrem eingängigen Schreibstil nimmt die Autorin den Leser sofort gefangen was noch dadurch verstärkt wird, dass die Geschichte aus Hannas Sicht erzählt wird, man also von Anfang an mittendrin ist. Beste Unterhaltung und die Möglichkeit für einige Zeit der Realität zu entfliehen.
  8. Cover des Buches Das Lied der Träumerin (ISBN: 9783596188253)
    Tanya Stewner

    Das Lied der Träumerin

     (184)
    Aktuelle Rezension von: BuchLiebhaberin

    Inhalt:

    Die Geschichte dreht sich um eine junge Frau, Angelia, die nach England geht, in die Stadt ihres kürzlich verstorbenen Vaters. Dort lernt sie die Brüder Josh und Jeremy kennen. Sie verliebt sich unsterblich in Jeremy, was so seine Tiefen in sich hat. 

    eine Meinung:

    Das Buch ist eines meiner Lieblingsbücher und definitiv zu empfehlen!

    Das Lied der Träumerin ist ein wunderschönes Buch, das Schmerz und Glück verkörpert. 

    Einfach volle 5 Sterne!!!!!

  9. Cover des Buches Sommernachtstod (ISBN: 9783426306260)
    Anders de la Motte

    Sommernachtstod

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Ein solider Schwedenkrimi - aber irgendwie wartete ich vergeblich auf einen richtigen Spannungsbogen. Die Story wurde erst auf den letzten 20-30 Seiten recht interessant, die Handlung davor war ziemlich schleppend. Die Hauptperson Vera fand ich teilweise leider etwas nervig. Alles in allem hätte ich mir aufgrund der guten Bewertungen mehr erwartet.

  10. Cover des Buches Liebe zum Nachtisch (ISBN: 9783453418226)
    Victoria Seifried

    Liebe zum Nachtisch

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Nele75
    Ist Helena glücklich mit ihrem derzeitigen Leben? Eigentlich merkt sie  selbst, dass es, vor allem in ihrer Beziehung zu ihrem Freund Rainer, so nicht weitergehen kann. Es fehlt....ihr einfach an allem. Der nötige Schwung in der Beziehung....ist eigentlich von Beginn an nicht vorhanden gewesen. Als sie eine Nacht mit Jeffrey verbringt, ändert sich für Helena einfach alles, denn nun kommt das Leben für sie in eine völlig andere Richtung. Sie beendet ihre Beziehung zu Rainer und begibt sich auf eine Reise, deren Ausgang noch ungewiß, aber dennoch aufregend in weiter Ferne schimmert....

    Ich muss zugeben - mich hat hier bei diesem Buch zuallererst dieses zuckersüße Cover angesprochen. Obwohl es eigentlich absolut nicht meine Lieblingsfarbe ist, finde ich es hier einfach passend und wunderbar. Dazu noch der Titel "Liebe zum Nachtisch" - hier passt vom ersten Eindruck an alles zusammen.

    Auch der Schreibstil von Victoria Seifried ist von der ersten Seite an wunderbar locker-leicht zu lesen, man ist sofort mitten in Helenas (zunächst etwas langweiliger) Welt angekommen. Allerdings beschreibt die Autorin dies so witzig und lebhaft, dass man beim Lesen auch von Beginn an jede Menge Lesespaß hat. Sowohl die Hauptfigur Helena als auch alle anderen "Nebenfiguren" (einschließlich ihrer Schildkröte "Pirmin") sind gut vorstellbar beschrieben und auch die beiden Handlungsorte der Geschichte sind bildlich dargestellt.

    Zwar ist das Ende des Buches irgendwann auch ein wenig vorhersehbar, allerdings hat es mir hier beim Lesen wenig ausgemacht, denn das gesamte Buch ist einfach nur locker-leichte Unterhaltung und bietet entspannte Lesestunden.

    Erschienen im Heyne-Verlag.

  11. Cover des Buches Das Ungeheuer (ISBN: 9783442749591)
    Terézia Mora

    Das Ungeheuer

     (35)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Darius K. auf der Suche nach der Wahrheit über seine verstorbene Frau.

    Schwierig zu lesen da dass Buch zweigeteilt ist, oben die Erlebnisse seiner Reise durch halb Europa, unten die Tagebucheinträge seiner durch Suizid umgekommenen Frau.

    Musste mich durchbeissen und hat mich nicht leider überzeugt. Vielleicht muss ich es nochmals lesen, die Autorin wird ja vielerorts hochgelobt

  12. Cover des Buches Lea und der Luchs (ISBN: 9783866855632)
    Tanja Wenz

    Lea und der Luchs

     (14)
    Aktuelle Rezension von: MelaKafer

    Lea, ein 14-jähriges kanadisches Mädchen hat endlich Sommerferien. Während sie ihre Schulzeit in einem Internat im Bundesstaat Alberta verbringt, darf sie in den Sommerferien zu ihrem Vater in die Northwest Territories fliegen, wo er als Ranger arbeitet. Doch bei einem schlimmen Unwetter wird sie durch ein herausbrechendes Fenster aus dem Flugzeug gezogen. Gott sei Dank unverletzt, macht sie sich auf den Weg durch die Wildnis Nordkanadas. Sie rettet einem Luchs das Leben und findet in ihm einen treuen Begleiter. Währenddessen starten auch Hilfstrupps, allen voran Leas Vater und ihre beste Freundin Sarah, die sie suchen. Keine leichte Aufgabe in dieser riesigen Wildnis. 

    Tanja Wenz erzählt diese Abenteuergeschichte in einer wunderbar anschaulichen, kindgerechten Sprache und vermittelt dabei ganz nebenbei noch eine Menge interessantes Wissen über das Leben der Inuits, die Gefahren beim Zusammentreffen mit wilden Tieren wie Bären, Wölfen oder Vielfraßen, das Fischen nach der täglichen Nahrung und vieles mehr. Der Spannungsaufbau ist perfekt gelungen und die Geschichte findet eine sehr einfühlsame, aber nie kitschige Auflösung.

    Eine wunderschöne Geschichte über das über sich hinaus wachsen, über Freundschaft, das Loslassen und nicht zuletzt über die atemberaubende Naturlandschaft Kanadas.

  13. Cover des Buches Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft (ISBN: 9783940873934)
    Annika Fechner

    Ein Mädchen, das Beerdigungen sammelt und ein Mann, der niemals schläft

     (21)
    Aktuelle Rezension von: anra1993

    Ich finde, dass sich der Klappentext wirklich spannend anhört. Wie kann es sein, dass jemand nie schläft und weshalb sammelt jemand freiwillig Beerdigungen? Das Cover sagt mir leider gar nicht zu. Die Farben passen gut zur Geschichte, da sie etwas Trauriges an sich hat und das Leben von Ferdinand sehr trostlos ist. Der Rest ist leider überhaupt nicht mein Fall und sieht für mich etwas langweilig aus.


    Die Autorin schreibt zwar gut, allerdings fehlt mir das gewisse Etwas. Unter anderem das Bildliche und Fesselnde. Leider habe ich beides sehr stark vermisst. Ich konnte mich bereits am Anfang nicht in die Geschichte einfinden. Das Ganze war für mich zu abstrakt, auch wenn ich die Beweggründe der Charaktere verstanden habe. Allerdings finde ich es einfach zu übertrieben, dass jemand auf viele Beerdigungen geht, nur um der totkranken Mutter die perfekte Beerdigung zu schenken. Und Ferdinand? Das Buch wird als Gegenwartsliteratur bezeichnet. Ist es auch zum größten Teil, aber es ist nicht möglich, nie zu schlafen. Irgendwann würde sich der Körper das holen, was er braucht und das ist Schlaf! Daher würde ich hier noch den Zusatz Fantasy hinzufügen.
    Die Idee finde ich nett, allerdings scheitert es für mich klar an der Umsetzung. Ich hatte nie das Gefühl, dass es wirklich spannend wurde. Vielmehr dümpelt das Buch vor sich hin und es wird erzählt und erzählt. Es fehlt an fesselnde und interessante Momente. Leider hat es dazu geführt, dass ich das Buch nicht gerne gelesen habe.
    Mein Fazit 
    Leider kann ich das Buch nicht weiterempfehlen. Für mich fehlt die Spannung und durch die langen Passagen, war es wirklich sehr zäh. Zu dem fehlt mir für eine Gegenwartsliteratur der Realitätsbezug, der für mich aufgrund der unrealistischen Geschichte nicht gegeben war.
  14. Cover des Buches Die Entdeckung des Himmels (ISBN: 9783499247521)
    Harry Mulisch

    Die Entdeckung des Himmels

     (279)
    Aktuelle Rezension von: Ferrum
    Was macht der Himmel, wenn er mit den Menschen unzufrieden ist? Richtig, er will seine 10 Gebote zurückholen und somit die Verbindung zur Erde auflösen. Und darum gehts, beginnend vor der Zeugung der Akteure bis hin zum großen FInale in Jerusalem. 

    Kaum eines der großen gesellschaftspolitischen Themen wird dabei ausgelassen, und dennoch hat man nie das Gefühl, dem hocherhobenen, moralinsaurem Zeigefinger ausgesetzt zu sein. Hat einen ewigen Ehrenplatz in meiner Bibliothek.
  15. Cover des Buches Rimbaud und die Dinge des Herzens (ISBN: 9783746628288)
    Samuel Benchetrit

    Rimbaud und die Dinge des Herzens

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Ein wundervoller Roman, in den man regelrecht versinkt, in den man sich einhüllt, wie in eine wärmende, weiche Decke. Humorvoll, einfühlsam, mit tiefsinnigen Wahrheiten über das Leben. Kurzum: Das Beste, was ein Roman bieten kann.

  16. Cover des Buches Die Insel der Freundschaft (ISBN: 9783832164683)
    Durian Sukegawa

    Die Insel der Freundschaft

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M
    Angeblich soll Ryosukes Vater diese überschwänglichen Worte bei der Geburt seines Sohnes deklamiert haben. Bewahrheitet haben sie sich nicht. Ryosuke ist der Held dieses seltsamen Buches. Nun ist japanische Literatur oft etwas spröde, und nicht immer können Mitteleuropäer manch seltsames Verhalten von japanischen Romanhelden wirklich nachvollziehen. In diesem Buch bekommt man es mit einer japanischen Kleingesellschaft zu tun. Sie lebt auf einer kleinen Insel im Pazifik. Dort gibt es einen Berg, ein paar Wiesen und jede Menge Ziegen, die nur gelegentlich bei bestimmten Ritualen getötet und verspeist werden. Die Insulaner leben vom Fischfang und ein wenig Landwirtschaft. Man braucht keinen Laden, keine medizinische Versorgung oder gar eine Ordnungsmacht. Was zu tun ist, bestimmt der "Vorsitzende". Täglich stellt eine Fähre die Verbindung zur Außenwelt her.

    Auf dieser Fähre trifft man zu Beginn der Handlung Ryosuke. Er ist mit zwei anderen arbeitsuchenden Menschen auf dem Weg in die pazifische Abgeschiedenheit. Die zwei anderen sollen später angeblich seine Freunde werden, glaubt man dem Klappentext dieses Romans, der im Original etwas frei übersetzt "Insel der Ziegen" heißt. Um die Beziehung der drei Neuankömmlinge geht es jedoch gar nicht. Ryosuke ist nämlich nicht nur auf der Suche nach Arbeit. Er möchte einen ehemaligen Freund seines Vaters treffen und die dramatische Familiengeschichte seiner Eltern verstehen.

    Durian Sukegawa versetzt diese Geschichte sicher nicht ohne Absicht in eine abgeschlossene Gesellschaft, die auszusterben droht und immer wieder dabei scheitert, Zuwachs von außen zu gewinnen. Die Traditionen der Inselgesellschaft sind nicht verrückbar und lassen Veränderungen nicht zu.

    Wenn es Sukegawa also darum ging, einen solchen Konflikt darzustellen, dann hat er sich die Sache sehr leicht gemacht. Die Insulaner verhalten sich nämlich außergewöhnlich dämlich, sind alle etwas minderbemittelt und rückständig. Dass Traditionen auch einen Sinn haben, zeigt Sukegawa nicht. Selbst in abgeschlossenen Gesellschaften gibt es immer Kräfte, die intelligent genug sind, um notwendige Veränderungen zu verstehen und zu fordern. Ob sie sich schließlich durchsetzen können, ist eine andere Frage. Ein solcher Konflikt existiert aber auf Sukegawas Insel nicht. Er wird lediglich von außen importiert.

    Manch Leser glaubt auch, in dieser Geschichte den Versuch der Selbstbefreiung Ryosukes zu sehen. Aber auch diese Variante, das Buch zu interpretieren, überzeugt wenig. Sukegawa lässt seinem Helden zwar den kleinen persönlichen Erfolg, von dem jedoch niemand erfahren wird, wenn man sich mit dem rätselhaften Ende der Geschichte abfindet. Immerhin ist dieses Ende offen, aber es wirkt hilflos.

    Unabhängig davon schreibt Sukegawa sehr schön. So kann man sich von dieser sonderbaren Geschichte einigermaßen unterhalten fühlen, so lange man sich nicht fragt, was uns der Dichter nun eigentlich sagen wollte.
  17. Cover des Buches Der kleine Bruder (ISBN: 9783732504640)
    Sven Regener

    Der kleine Bruder

     (319)
    Aktuelle Rezension von: Matteo_Di_Giulio

    Sven Regener hat ein literarisches Ökosystem gebildet, was so regsam ist, dass man sich sofort fühlt, dazu verbunden. Der zweite Roman der Saga nach "Herr Lehmann" ist genauso gelungen als sein Vorgänger: mutig, spaßig und bunt. Wie ein alter Freund, der immer da ist, wenn man Geborgenheit braucht. Der Leser lacht, wird traurig, denkt über das Leben nach, wie es manchmal unfair ist; aber vor allem, unabsehbar. Der Stil ist nie monoton oder langweilig und obwohl es um keine Unterhaltungsliteratur geht, ist "Der kleine Bruder" ein echter Pageturner. Die Sehnsucht der Vergangenheit und die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens in einer stillen Berlin, das nie wieder so sein wird, spielen noch wieder eine große Rolle. Herr Lehmann ist der normale Held der Gegenwart, ohne Vorzüge und ohne Mängel. Lesenswert.

  18. Cover des Buches Hollowland (The Hollows, #1) (ISBN: B00466H8JK)
    Amanda Hocking

    Hollowland (The Hollows, #1)

     (9)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    I felt almost optimistic. Sure, I still didn´t know where my little brother was, or even if he was alive, and men-eating zombies still roamed the hollow shell of the earth, but god dammit, we had a car!

    The Hollows Band 1

    Ein Virus hat die Menschheit befallen und einen Großteil der Menschen in „Zombies“ verwandelt, von der Krankheit Befallene, die paranoid und halluzinierend aggressiv werden und hungrig alles anfallen, was ihnen in den Weg kommt. In dieser neuen Welt hat sich die neunzehnjährige Remy mit ihrem kleinen, kranken Bruder in eine Quarantäne geflüchtet. Doch diese ist nicht mehr sicher, als sie von den Zombies angegriffen wird. Remy will ihren Bruder retten, muss aber feststellen, dass dieser in ein anderes Gebiet evakuiert wurde. Nun macht sie sich mit Harlow, die mit ihr fliehen konnte, auf den Weg nach Norden um Max zu finden. Auf ihrem Weg begegnen sie den beiden jungen Männern Lazlo und Blue, die sich ihnen anschließen. Doch so einfach wird ihre Reise nicht, immer wieder begegnen sie neuen Gefahren.


    Die Geschichte wird von Remy erzählt. Die Ereignisse haben sie recht pragmatisch werden lassen – so schreckt sie nicht davor zurück, infizierte Freunde zurück zu lassen und alles in ihrer Macht stehende zu tun, um zu Überleben. Obwohl sie sich sehr bemüht, ihren emotionalen Schutzpanzer aufrecht zu erhalten, kommen ihre wahren Gefühle immer wieder durch. Ihr Hauptziel ist es, ihren Bruder zu finden und wieder in seiner Nähe zu sein. Dabei werden immer wieder Andeutungen über seine Krankheit gemacht, die Remy aber lange Zeit abblockt. Erst im zweiten Teil des Buches wird dieses Geheimnis aufgeklärt. Einige der Gefahren, auf die sie während ihrer Reise stoßen, konnte man sich schon im Voraus ausmalen und der Ausgang dieser Ereignisse war vorhersehbar. Um das Ganze etwas aufzumischen, kommt auch die Romanze nicht zu kurz, ohne dabei in den Vordergrund gerückt zu werden, oder den Fokus von Remys eigentlichem Ziel zu lösen.

    Eine postapokalyptische Welt, die von Zombies bevölkert ist, ist sicher keine Neuheit – dass das Problem auf einem Virus basiert auch nicht wirklich innovativ. Die Handlung ist teils vorhersehbar und dennoch konnte mich dieses Buch durch seinen angenehmen Schreibstil und die sympatischen Charaktere überzeugen. Das offene Ende lässt auf einen spannenden nächsten Teil hoffen.

  19. Cover des Buches Strandbegegnung (Die booksnacks Kurzgeschichten Reihe) (ISBN: 9783960873112)
    Horst-Dieter Radke

    Strandbegegnung (Die booksnacks Kurzgeschichten Reihe)

     (11)
    Aktuelle Rezension von: parden

    KANN DENN LIEBE SÜNDE SEIN?

    Sie begegnen sich am Strand und sofort sprühen die Funken. Nach einer gemeinsamen Nacht ist nichts mehr, wie es vorher war. Doch können die beiden ihre Konventionen vergessen? 

    Hans ist mit seinen 49 Jahren schon lange geschieden und will seinen Urlaub am Meer genießen. Zufällig beobachtet er am Strand eine ältere Frau, die trotz der niedrigen Temperaturen nicht davor zurück scheut, sich nackt in die Fluten zu stürzen und ausgiebig zu schwimmen. Diese Lebensfreude fasziniert Hans, und so beschließt er zu warten und Marie - so heißt die Schwimmerin, wie er später erfährt - nach ihrem ausgiebigen Bad in der Nordsee sein Handtuch zu reichen.

    Es entwickelt sich ein funkensprühender Urlaubsflirt, der in Hans allmählich eine Sehnsucht heranreifen lässt. Könnte nach dem Urlaub nicht womöglich doch eine gemeinsame Zukunft auf sie warten? Doch Marie reist ab ohne ihm zu sagen, wo er sie finden kann...

    Das Modell "jüngerer Mann und ältere Frau" wird in unserer Gesellschaft ja nicht ganz so häufig gelebt - anderesherum schon eher. In jedem Fall ein interessantes Thema für diese Kurzgeschichte, die auf wenigen Seiten die aufkommenden Gefühle, die Lebendigkeit zu zweit und die Bedenken/Fragen/Sorgen skizzieren, die mit der Möglichkeit einer gemeinsamen Zukunftsplanung entgegen aller Konventionen einhergehen. 

    Deutlich wird auch: es sind vor allem die eigenen Schranken im Kopf, die den eigentlichen Gefühlen möglicherweise entgegenstehen. Ob Marie und Hans diese überwinden können? Eine interessante Frage...

    Booksnacks können aufgrund ihres geringen Seitenumfangs Geschichten und wichtige Themen zwangsläufig nur anreißen. Gerade in diesem Fall hätte ich mir jedoch ein paar Seiten mehr gewünscht, um die Erzählung nicht wie im Zeitraffer präsentiert zu bekommen, sondern um den Gefühlen und Gedanken besser nachspüren zu können.

    Der flüssige Schreibstil und die flotte Erzählweise haben das Buch allemal zu einem kurzen Vergnügen gemacht...


    © Parden

  20. Cover des Buches Zwanzig Männer sind genug (ISBN: 9783426636183)
    Karyn Bosnak

    Zwanzig Männer sind genug

     (116)
    Aktuelle Rezension von: LenaSilbernagl
    Darum geht's:
    Die Durchschnittsfrau hat im Laufe ihres Lebens gerade mal 10,5 Männer. Uuups – erschrocken stellt Delilah Darling fest, dass sie mit ihren 19 Männern in 29 Jahren wohl einen einsamen Rekord aufstellt. Nummer 20 soll und muss jetzt einfach ihr Traumprinz sein. Doch nach einer durchzechten Nacht findet sich Delilah in den Armen ihres grauenhaften Chefs wieder. Jetzt bleibt nur eine Lösung, will sie die magische Zahl 20 nicht überschreiten – einer ihrer Verflossenen muss Mr. Right gewesen sein. Sie beschließt, einen nach dem anderen aufzuspüren.

    Das Buch:
    Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Delilah Darling geschrieben und wurde später verfilmt. Den Film mit Anna Farris kannte ich bereits, deshalb wollte ich auch das Buch dazu lesen.
    Das Buch ist sehr gut und witzig geschrieben. Dabei spricht Delilah auch oft mit dem Leser. Den Schreibstil fand ich sehr erfrischen und witzig. 
    So konnte ich auch besser mit Delilah mitfühlen. Wobei ich den Inhalt des Buchs äußerst witzig fand.
    Als Delilah die List erstellt, weiß sie noch nicht, worauf sie sich schließlich einlässt. 
    Im Verlauf der Geschichte fährt Delilah durch das halbe Land und erkundet dabei immer wieder neue Orte. Diese werden sehr detailreich beschrieben. So konnte ich mir die Ort gut vorstellen, auch wenn ich noch nie in den USA war. 
    Auf ihrer Reise versucht Delilah all ihre Ex-Freunde ausfindig zu machen und finde diese auch. Dabei sind all diese Männer anders, aber auch irgendwie seltsam. 
    Die Charaktere konnte ich mir gut vorstellen. Und auch, warum die Beziehungen zu diesen gescheitert ist. 
    Alles in allem kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Es war witzig und erheiternd. Mal was ganz anderes. Wobei einige Dinge anders sind als im Film so verspürte ich dennoch den selben Charme. 

  21. Cover des Buches Plampi (ISBN: 9783943882001)
    Mirjam H. Hüberli

    Plampi

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Buechertina
    Klappentext:
    Plampi, der Hund mit dem leicht verwirrten Blick und unverkennbaren Plampiohren, macht sich auf die Suche nach dem Familienkater Theo-bald. Was ist bloß mit ihm passiert? Es sieht ihm gar nicht so ähnlich, einfach so zu verschwinden. Mucky, die Stubenfliege, begleitet ihn auf der abenteuerlichen Suche. Damit Plampis Familie sein Verschwinden nicht bemerkt, bleibt ihm nur eine Nacht.

    Zum Inhalt:
    Familie Berger, Plampis Menschenfamilie, ist verzweifelt, denn der Familienkater Theobald ist seit ein paar Tagen verschwunden. Obwohl Theobald und Plampi nicht gerade die besten Freunde sind, beschließt Plampi sich auf die Suche nach Theobald zu machen, denn er kann die Trauer der kleinen Berger Tochter einfach nicht ertragen. Um die Bergers nicht noch zusätzlich zu beunruhigen beschließt er sich nachts auf die Suche nach dem Kater zu machen. Hierbei trifft er unverhofft auf viele andere tierische Weggefährten, die ihm bei der Suche helfen. Gleich zu Beginn trifft er auf Mucky, die Stubenfliege, die nun nicht mehr von seiner Seite weicht. Zusammen machen sie sich auf ins nächtliche Abenteuer, um Theobald zu suchen.

    Meine Meinung:
    Was haben mein Sohn und ich gelacht. Mit „Plampi – nur eine Nacht hat Mirjam H. Hüberli eine wirklich unterhaltsame und witzige Abenteuergeschichte für Kinder ab acht Jahren erschaffen. Auch ich, als Erwachsene, hatte meinen Spaß an Plampis Abenteuer, welches wir aus seiner Sicht erzählt bekommen. Besonders toll fand ich den Humor, der sich dank witziger Dialoge und Wortgefechte zwischen den Tieren durch die ganze Geschichte zieht. Ergänzt werden die kurzen und flüssig zu lesenden Kapitel durch liebevolle Illustrationen von Mirjam H. Hüberli. Ich finde die Geschichte hat mit 120 Seiten die richtige Länge für ein Kinderbuch und für einen Erwachsenen ist eine einfache, unterhaltsame und lustige Lektüre für Zwischendurch.

    Mein Fazit:
    Eine humorvolle Geschichte mit liebevollen Charakteren für Jung und Alt!!! Ich vergebe fünf Lesesterne!!!

  22. Cover des Buches Das Blütenstaubzimmer (ISBN: 9783627002978)
    Zoë Jenny

    Das Blütenstaubzimmer

     (108)
    Aktuelle Rezension von: rica

    Die 18-Jährige Ich-Erzählerin verlässt ihren Vater, um ihre Mutter kennenzulernen.

    Es geht weniger um Handlung, als das diffuse Zeit-verstreichen-sehen. Die Erzählzeiten springen oft vor und zurück in Erinnerungen, sodass die Zusammenhänge des Ganzen sich eher langsam entfalten. Sprachlich sehr schön geschrieben.

    Gegen Ende kamen ein paar Szenen, von denen mir nicht ganz klar war, was die Autorin damit wohl darstellen wollte. Insgesamt habe ich das Buch zu Beginn mehr genossen, als gen Ende. Aber trotzdem gut zu lesen.

  23. Cover des Buches Zeit im Regen, Zeit im Wind (ISBN: 9783745070620)
    Jeremy Iskandar

    Zeit im Regen, Zeit im Wind

     (2)
    Aktuelle Rezension von: LaSonrisa
    Inhaltsangabe

    Sophia ist eine junge Frau, Absolventin der Kulturwissenschaften, wissbegierig und klug, wenn auch eher eine Einzelgängerin. Sie könnte ein unbeschwertes Leben führen, wären da nicht diese seltsamen und exotischen Träume, die mit immer größerer Macht in ihr Leben dringen.

    Als sie kurz vor ihrem Abschluss das Tagebuch ihrer Großmutter vererbt bekommt, bricht sie alle Brücken zu ihrem bisherigen Leben ab und stürzt sich in ein Abenteuer, das schon bald viel größere Dimensionen annimmt, als sie es jemals für möglich gehalten hätte.

    Wer war diese Frau, deren niedergeschriebenen Erinnerungen sie nun in das ferne Südostasien folgt? Deren Worte und Beschreibungen ihr vorkommen, als stammen sie aus einer fernen Welt und die doch so vertraut auf sie wirken. Und beinhaltet das Tagebuch tatsächlich die Antworten auf ihre Fragen?

    Bald schon erkennt Sophia, dass es bei dieser Reise nicht nur um sie selbst geht, sondern auch um fremde Kulturen und Vorstellungen, die Schrecken des Krieges, die Suche nach dem Selbst in der Zeit und vielleicht sogar um so etwas wie die ewige Liebe.

    Meine Meinung

    Als ich die Inhaltsbeschreibung las, wusste ich sofort, dass ich diesen Roman unbedingt lesen muss. Mich faszinieren fremde Kulturen und ich war sehr gespannt darauf, etwas über Indonesien und insbesondere die Insel Java zu erfahren.

    Der Schreibstil des Autors ist sehr bildhaft und stellenweise sehr philosophisch, was mir persönlich sehr gut gefiel. Ich hatte das Gefühl live vor Ort im bunten und hektischen Südostasien zu sein und direkt in das Seelenleben der einzelnen Protagonisten einzutauchen.

    Was sind Erinnerungen? Was machen sie mit uns und unserem Leben? Und können wir ihnen trauen? Oder sind Erinnerungen doch nur Träume und gestalten wir sie vielleicht selbst? Das sind die Fragen mit denen Sophia und auch der Leser immer wieder konfrontiert werden. Ein für mich sehr spannendes Thema, das mich sehr zum Nachdenken brachte. Auch das Thema Vertrauen spielt im Roman eine große Rolle und man stellt sich oft die Frage, kann ich dem trauen was ich lese und erscheint mir die Person vertrauenswürdig?

    Der Leser erfährt zusammen mit Sophia viel über die Gesellschaft und die Kultur des Inselreichs. So werden die Bedeutung des Gamelan und des Wayang Kulit, des mystischen Schattenspiels, näher beleuchtet und geschickt mit der Handlung des gesamten Romans verwoben.

    Die Charaktere sind sehr authentisch und zu Sophia und ihrer Großmutter konnte ich eine große innerliche Beziehung aufbauen, da ich deren Gedanken und Gefühle sehr gut nachvollziehen konnte. Durch einen steten Perspektivenwechsel kam nie Langeweile beim Lesen auf. Anfänglich waren die Zeitsprünge etwas verwirrend, jedoch erkennt man gegen Ende des Romans, dass dies genau so gewollt ist und der Handlung das gewisse Etwas verleiht.

    Insgesamt ist der Roman kein locker leichter Urlaubsroman, den man mal eben in einem Rutsch lesen kann. Er fordert die ganze Aufmersamkeit des Lesers und belohnt durch spannende Erkenntnisse.

    Das Meer der Erinnerungen ist das Grundgerüst des Romans und so wie das Inselreich von Wasser umgeben ist, werden die Personen von ihren Erinnerungen durchströmt. Ich liebe diesen Bezug zum Meer, das sich stets erneuert und doch irgendwie beständig bleibt. Das mal sanft ist und mal gnadenlos zerstörerisch, so wie das Leben selbst. Und genau diese ewige Balance und dieses ewige Spiel von Schatten und Licht, von Leben und Tod, von Nähe und Distanz, fängt der Roman zauberhaft ein.

    Fazit

    Der Roman hat mich vom ersten Kapitel an begeistert und er wird mir mit Sicherheit im Gedächtnis, im Meer meiner eigenen Erinnerungen, bleiben, da er mich durch seine bildgewaltige und einfühlsame Sprache sehr berührt hat. Er erhält von mir daher eine ganz klare Leseempfehlung.
  24. Cover des Buches Nachhall (ISBN: 9783885091059)
    Beile Ratut

    Nachhall

     (26)
    Aktuelle Rezension von: J__

    Wie Beile Ratuts Debüt-Roman „Das schwarze Buch der Gier“ bereits, ist auch dieses Werk aus ihrer Feder ein wahres literarisches Kunstwerk. Voller Tiefe und Emotion. Sprach- und bildgewaltig. Und in gewissem Sinne wahrlich  poetisch. 

    Ja, Ratuts Bücher sind keine U- sondern E-Literatur – wenn man das nach dieser Definition einteilen möchte. Ernste Themen, ernste Sprache. Es liegt auf der Hand, dass Ratut nicht „nur“ unterhalten, sondern berühren und bewegen möchte. Auf Ratuts Bücher „muss“ man sich einlassen, sich von der ersten bis zur letzten Seite in den Text reinfallen und von dem sprachlichen Sog mitreißen lassen. Beile Ratuts Sprache ist wie ein Strudel, dem man sich nur schwer entziehen kann. Man benötigt eine Weile um damit warm zu werden – doch diese Zeit nimmt man sich quasi automatisch, man kann gar nicht anders. Eine Mischung aus Faszination und Neugier sorgt dafür – vielleicht begründet in der „Fremde“ des Sprachstils, mehr aber ob des Staunens über diese Sprachkunst, die so unverwechselbar anders ist, dass sie einen regelrecht beim Lesen vereinnahmt. Es scheint Leser zu geben, die Ratuts Bücher eine Weile nach Beenden erneut und erneut lesen, weil sie immer wieder neue Aspekte in und auch zwischen den Zeilen erkennen – oder zumindest für sich Zusammenhänge neu interpretieren. Mir sind bisher keine Autorin und kein Autor „begegnet“, die mit solcher Sogwirkung mit der Sprache arbeiteten, eine derartige Komposition aus Wörtern und Sätzen, einen solchen „Klang“ und „Rhythmus“ kreieren, einen mit solch ungewöhnlich und ungewohnt faszinierenden Stil in den Bann ziehen, dass man aus dem Staunen nicht herauskommt. Ratus Bücher – sei es was die Geschichten selbst oder ihren Sprachstil angeht – sind nicht Mainstream, um es untertrieben zu formulieren. Und sie in kurzen Etappen, zwischen Tür und Angel, oder mal eben beim Warten auf den Bus an der Haltestelle zu lesen, ist nicht wirklich empfehlenswert. Sie sind Kunst, auf die man sich einlassen „muss“ – dafür benötigt es Zeit und Ruhe. Dann aber wird man bereichert, mit ganz besonderen Büchern.

    Bei „Nachhall“ hat Frau Ratut – das ist natürlich nur mein Empfinden, jeder kann das anders sehen – sprachlich sogar noch eine Schippe draufgelegt, was die „Besonderheit“ des Stils betrifft. Mir ist das Lesen zwar anfänglich etwas schwerer als beim Debüt-Roman gefallen, wahrscheinlich gerade weil sie noch mehr in ihre ganz eigene Stilkiste gegriffen hat – dafür aber war ich, nachdem ich mich „eingelesen“ hatte, noch  vielmehr „Gefangener“ von Ratuts Poesie der Worte, der Sprachkraft und Tiefe der Sätze, eben ihrem Stil, der so einzigartig ungewöhnlich-faszinierend ist. 

    Zur Story selbst, schreibe ich bewusst nicht viel. Denn was man wissen muss, um zu entscheiden, ob sie einen interessiert oder nicht, steht im Klappentext. Und dass ich nicht weiter aushole, hat weniger den Grund, dass ich nicht „Spoilern“ möchte – nein, ich finde, je weniger man weiß, desto tiefer kann man sich in Ratuts Geschichtenwelt fallen und desto mehr von ihrem unverwechselbaren Erzählstil „verzaubern“ lassen. 

    Nur so viel: Der Kern der Geschichte ist traurig – doch von der ersten Seite an schwingt die Botschaft mit, dass echte, voll umfängliche Heilung möglich und ein Neuanfang machbar ist. Somit ist der Roman auch ein Buch der Hoffnung. Und eine Aufforderung, Schmerz und Trauer irgendwann auch mal loszulassen. Nicht zu vergessen, was einst geschah – was meist ja nicht sinnvoll wäre. Doch der Vergangenheit zumindest nicht mehr den Platz einzuräumen, dass sie die Gegenwart und Zukunft in ein einziges schwarzes Loch verwandelt. Denn es gibt ein Licht, dem zu folgen es lohnt…

    Die Hauptfigur, geprägt und belastet durch Traumata und Schmerz aufgrund vergangener Ereignisse, durchreitet auf ihrer Heldenreise, die sie durch die sumpfige Landschaft ihres belasteten Ichs führt, den notwendigen Weg zur Heilung ihres Ichs – Ihrer Seele im vollumfänglichen Sinne. Als Leser leiden wir mit ihr, möchten ihr helfen loszulassen, zu vergeben, und verzweifeln mitunter angesichts ihrer fast schon psychotisch anmutenden Zerrissenheit darüber, was und wem sie glauben soll oder nicht, welche Antwort die richtige ist, wenn es um die Frage der Wiederherstellung einer zarten, zutiefst verletzten menschlichen Seele geht. Diese „Stimmen“, die sie hört und denen sie folgen soll, sind die Stimmen der „Seiten“ die an ihr zerren.

    Während über das Buch hindurch Stimmen im Kopf der Protagonistin nachhallen, sie verwirren, versuchen, sie vom rechten und echten Weg wegzulenken, hallen nach dem Lesen  des Buches Ratuts Zeilen im Leser nach. „Nachhall“ – der Titel passt!

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