Bücher mit dem Tag "astronomie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "astronomie" gekennzeichnet haben.

305 Bücher

  1. Cover des Buches Die sieben Schwestern (ISBN: 9783442479719)
    Lucinda Riley

    Die sieben Schwestern

     (1.147)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Nach den ersten Seiten hat mich Lucinda Rileys toller Schreibstil wieder komplett gefesselt gehabt. Im ersten Teil ihrer Schwestern-Saga gibt wieder jede Menge Geschichte, viel Liebe und Drama sowie Herzschmerz. 

    Natürlich ist die Geschichte etwas vorhersehbar aber trotzdem total schön! Ich mag den Stil der Autorin sehr, da man auch immer etwas historisches dazu lernen kann. Klare Leseempfehlung von mir!

    Der nächste Band liegt schon bereit :-)

  2. Cover des Buches Wait for You (ISBN: 9783492304566)
    Jennifer L. Armentrout

    Wait for You

     (1.609)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Avery zieht um und möchte am College wo sie niemand kennt, ein neues Leben beginnen. Sie lernt neue Freunde kennen und am ersten Tag stösst sie mit Cam zusammen. Dieser ist am Campus bekannt für seine lockeren Affären und zeigt deutliches Interesse an Avery. Avery hat aber aufgrund ihrer Vergangenheit keine Interesse an Männern, die beiden entwickeln aber eine Freundschaft und Avery beginnt sich zu öffnen doch ihre Vergangenheit holt sie wieder ein...

    Nun... ich weiss nicht recht... hätte ich dieses Buch nach dem Erscheinungsdatum gelesen, hätte ich den Hype wahrscheinlich eher verstanden... Dieses Buch fällt leider in die Kategorie " Genre, dass eine gute Entwicklung gemacht hat" sprich die neuen Bücher treffen meinen Geschmack besser... 

    Der Schreibstil war zwar fliessend jedoch kam die Geschichte nicht vom Fleck, es gibt eine Entwicklung die war aber zäher als alter Kaugummi... Und dazu kam, dass es nur aus Averys Sicht war... und ich kam mit der Protagonistin einfach nicht klar, die Entwicklung war mir auch hier viel zu langsam und sie hat mir eine Spur zu oft gelogen, zwar für den Eigenschutz aber trotzdem... Ich mag es nicht wenn die Protagonistinnen so fragile sind... es hat sich eher als ein künstliches in die Länge ziehen angefühlt...

    Zum Schluss als dann doch alles endlich ans Licht kommt und die Protagonistin sich endlich dazu beschliesst in ihrem Leben aufzuräumen etc. wurde auch ich besser unterhalten leider konnte es für mich die Geschichte nicht retten... 

    Es war mein erstes Buch der Autorin und ich habe noch so viele auf dem SUB von ihr... Ich mochte nicht die Art und weise wie die Geschichte sich gezogen hat... Ich glaube ich werde ihr sicher noch eine Chance geben, aber wenn dies in die gleiche Richtung geht, wird aussortiert...

    Kann ich leider nicht weiterempfehlen, da gibt's deutlich besseres, welche dasselbe Thema behandelt und einem einfach spannender Unterhalten...

  3. Cover des Buches Die Schattenschwester (ISBN: 9783442313969)
    Lucinda Riley

    Die Schattenschwester

     (595)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Nachdem Stars Adoptivvater Pa Salt stirbt, scheint sich in ihrem Leben ein neuer Weg zu eröffnen. Jedoch ist sie sensible und junge Frau sich noch nicht sicher, ob sie breit ist, diesen Weg zu gehen und aus dem Schatten ihrer Schwester Cece zu treten. Der erste Weg führt sie in eine Buchhandlung in London und zu dem Namen Flora MacNichol.  Dort gibt es ein wunderschönes Anwesen in Kent und scheint sich ihrer Vergangenheit zu stellen und ihrer Zukunft näher zu kommen…

    Dass die Reihe nun ein Teil meines Lebens ist, ist kein Geheimnis mehr. Ich liebe jedes einzelne Buch der Reihe und jede Schwester ist auf ihre Art und Weise individuell und liebenswert. Ich finde es so toll, dass jede Schwester ein eigenes Buch bekommt/bekommen hat, weil man dadurch so eine enge Verbindung zu den einzelnen Charakteren aufbauen kann. Gerade die Geschichte von Star hat mich absolut begeistern und in ihren Bann ziehen können. Die Geschichte von Star und die Buchhandlung fand ich unfassbar cool und habe es sehr genossen.

    Star ist so eine coole Protagonistin, mit der ich sehr viele Gemeinsamkeiten habe. Sie ist eine der ruhigen und zurückhaltenden Personen, weshalb sie mich mit ihrer Ruhe voll in ihren Bann ziehen konnte. Außerdem hat sie einem immer wieder Mut gemacht und viel Empathie und Durchsetzungsvermögen gezeigt. Auch die Nebencharaktere in der Gegenwart waren echt cool und haben etwas Besonderes an sich. Sie haben mir alle total gut gefallen und waren mir sehr sympathisch. Auch die Vergangenheit konnte mich ebenfalls total in ihren Bann ziehen. Flora ist so eine tolle und liebenswürdige Protagonistin, die mir wahnsinnig ans Herz gewachsen ist. 

    Der Schreibstil von Lucinda Riley ist ja für mich mittlerweile nichts Neues mehr, da ich bereits einige Bücher von ihr gelesen habe. Lucinda Riley schreibt flüssig, fesselnd und sehr angenehm und schafft dadurch eine wundervolle Atmosphäre, die man ungerne verlassen möchte. Ich finde es so bewundernswert, dass Lucinda Riley so detailliert und bildhaft ihre Geschichte beschrieben hat.

    Die Idee und die Handlung dieser Buchreihe kann ich erneut nur positiv hervorheben, da ich diese Idee so sehr liebe. Wenn es nach mir gehen würde, würde ich noch zwanzig weitere Bände dieser Reihe und dieser Familie lesen. Ich bewundere Lucinda Riley für diese Idee sehr und freue mich auf die weiteren Bände. Außerdem fand ich es unfassbar schön, wie traumhaft Lucinda Riley die Orte beschrieben hat. Da bin ich so neidisch drauf und möchte all diese gerne einmal besuchen!

    ,,Die Schattenschwester‘‘ konnte mich auf viele verschiedene Arten und Weisen überzeugen. Cece kommt in diesem Band ja nicht wirklich gut weg, jedoch bin ich jetzt sehr gespannt auf ihre Geschichte und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit der Familie weitergehen wird. Ich hätte mich jedoch sehr darüber gefreut noch mehr über Pa Salt und seine Hintergründe zu erfahren, leider kam es doch etwas zu kurz und es wird wahrscheinlich erst im letzten Band die gesamte Auflösung geben. Aber bis diese erscheint, dauert es wahrscheinlich noch sehr lange. Ich kann es kaum erwarten mit den weiteren Bänden weiter zu machen und die Geschichten der weiteren Schwestern zu erfahren. Ich liebe die ,,sieben Schwestern‘‘ Reihe sehr!

  4. Cover des Buches Verheißung - Der Grenzenlose (ISBN: 9783423280488)
    Jussi Adler-Olsen

    Verheißung - Der Grenzenlose

     (469)
    Aktuelle Rezension von: Sophia_J

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hatte aufjedenfall seine Längen, diese haben mich jedoch überhaupt nicht gestört, da ich gerne mehr über die Hintergründe der Charaktere erfahre und dies für mich auch einen wesentlichen Beitrag zur Spannung leistet.
    Anfangs habe ich leider sehr schwer nur in die Geschichte hineingefunden, dies liegt aber wohl hauptsächlich daran, dass ich versehentlich mit Band 6 in die Reihe gestartet bin.
    Ich werde die Reihe aufjedenfall weiter verfolgen und werde dann aber wohl Band 1 weitermachen.
    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.
    Alles in allem kann ich das Buch weiterempfehlen.
    Ich gebe dem Buch 4.5 von 5 Sternen.

  5. Cover des Buches Die Sturmschwester (ISBN: 9783442486243)
    Lucinda Riley

    Die Sturmschwester

     (769)
    Aktuelle Rezension von: Svenja_

    Egal wo und wie wir aufwachsen:  Unsere Herkunkt hat immer Einfluss auf unser Leben.

    Die Sturmschwster ist der zweite Teil der Familiensaga der sieben Schwestern. Nach dem Tod ihres Adoptivvaters kehren alle Schwestern an den Ort zurück an dem sie aufgewachsen sind und erhalten dort Hinweise auf ihre Herkunft. 

    Die Sturmschwester taucht ein in die Vergangenheit von Ally d'Aplièse. Ally's Karriere als Seglerin könnte gerade nicht besser laufen und auch privat scheint sie einen Partner für's Leben gefunden zu haben. Doch das Versterben Ihres Adoptivvaters ist nicht der einzige Schicksalsschlag, den das Leben für Sie bereit hält, so das Sie sich kurzerhand auf Reise in Ihre Vergangenheit macht und nicht glauben kann wie viel Einfluss ihre bis dato ihr unbekannte Herkunft auf die Gegenwart hat. 

    Das Buch ist in drei unterschiedliche Zeitzonen und somit in drei Geschichten unterteilt, die am Ende des Buches ineinandergreifen. Diese Art der Erzählung finde ich immer sehr spannend, da manchmal eine vermeintlich unwichtige Entscheidung einen immensen Einfluss auf die Gegenwart hat. 

    Es hat ein paar Kapitel gebraucht bis mich das Buch vollends abgeholt und ich es kaum aus der Hand legen konnte. Wie auch nach dem ersten Band werde ich natürlich die Saga mit Band drei weiter verfolgen. 


  6. Cover des Buches New Dreams (ISBN: 9783426525845)
    Lilly Lucas

    New Dreams

     (443)
    Aktuelle Rezension von: Maria_Leptokaridou___Theoharidou

    Ich liebe es immer nach Green Valley zurückzukommen… Es ist, wie wenn man jedes Mal gute Freunde wieder trifft und auch neue dazu gewinnt. Jedes Buch, was ich bisher aus dieser Reihe gelesen habe, ist so süß und einfach geschrieben, dass man über jede Seite fliegt, ohne dass man möchte, dass dieses wohlige Gefühl beim Lesen aufhört.


    Dieser Teil ist mein zweitliebster Teil aus der Reihe, weil ich das Thema Sterne einfach liebe. Vor allem die Szenen mit Elara und Noah unter dem Sternenhimmel haben es mir angetan. 

    Elara ist eine süße, liebe und sehr starke Person. 

    Noah kam mir anfangs etwas komisch vor, doch dann mit der Zeit, fand ich ihn sehr sympathisch, denn er ist schlau, nett und romantisch.


    Allgemein ist die ganze Story herzerwärmend, abwechslungsreich, süß und spannend. Dieser Teil aus der Reihe ist für mich auf jeden Fall ein Wohlfühlbuch.


    Wer von euch noch nicht in dieser wundervollen Reihe abgetaucht ist, sollte das auf jeden Fall nachholen, ich zumindest kann es nur empfehlen😊❤️


    „Seine Hand berührte meine Wange, strich sanft über meine Haut. Und während über uns Sternschnuppen über die Kuppel sausten als wollten sie alle Wünsche dieser Welt gleichzeitig erfüllen, zog er mich an sich und küsste mich.“

  7. Cover des Buches Das Meer in deinem Namen (ISBN: 9783596031887)
    Patricia Koelle

    Das Meer in deinem Namen

     (253)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Zitat: "Das Meer in deinem Namen...", flüsterte sie. "Ralph, das Meer hat uns in Vaters Namen einen Seestern geschenkt. Er ist...hier - spürst du das?" S. 349

    Berlin 1999. Carly ist Mitte zwanzig, hat ihr Astronomiestudium abgeschlossen und arbeitet als Assistentin für Professor Thore Sjöberg. In ihm sieht sie ihren Seelenverwandten, aber Thore ist verheiratet, hat zwei Kinder und erwidert ihre Gefühle nicht auf dieselbe Weise. Da bietet er ihr an für ihn an die Ostsee zu fahren, nach Ahrenshoop. Er hat dort von einer Verwandten ein Häuschen geerbt, hat aber selbst keine Zeit dorthin zu fahren, um eine Bestandsaufnahme für einen Verkauf zu machen. Carly sieht darin auch eine Chance, endlich ihre Angst vor dem Meer zu überwinden, die sie seit dem Tod ihrer Eltern begleitet. Angekommen in "Naurulokki", wie das Haus heißt, findet sie überall Notizen und Briefe der verstorbenen Henny Badonin. So fühlt sie sich ihr bald sehr nahe und erfährt viel über die Künstlerin, ihr Leben und ihre Vergangenheit. Es dauert nicht lange und Carly verliebt sich: in das Haus, die Gegend, das Meer und in die Menschen, denen sie begegnet. Sie ist fasziniert davon, wie hell die Sterne hier leuchten, wie dunkel die Nacht tatsächlich sein kann, abseits der Großstadtlichter. Und sie spürt, hier gibt es etwas, das sie in Berlin nie gefunden hat: ein Zuhause. 

    Zitat: "Auf diese Weise gibt mir das Meer in deinem Namen zu verstehen, dass du nicht weit fort bist, nicht so weit, als dass du mir nicht doch nahe bist..." S. 195

    "Das Meer in deinem Namen" ist der erste Teil der Ostseetrilogie von Patricia Koelle. Man kann es aber auch sehr gut als eigenständiges Buch lesen. Der Autorin gelingt es mit manchmal fast schon poetischen Beschreibungen, die Gegend um Ahrenshoop, das Meer am Tage wie auch in der Nacht, das Leben am Bodden lebendig werden zu lassen. Man hört das Meeresrauschen, den Ostseewind, schmeckt das Salz und auch den Tee. Dazu gibt es auch noch einen Hauch von Magie und Mystik. Auch die Beschreibung des Hauses ist sehr schön. Man begleitet Carly durch die Räume, sieht alles direkt vor sich. Ich finde es immer schön, einem Haus einen Namen zu geben, in England ist das ja auch üblich. Naurulokki ist übrigens finnisch und bedeutet Lachmöwe.

    Die Geschichte um Carly, die früh ihre Eltern verloren hat und dann zusammen mit ihrem Bruder bei ihrer Tante aufwuchs, zieht den Leser von Anfang an in ihren Bann. Man fühlt mit ihr und ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen. Tante Alissa fördert unbewusst Carlys Angst vor dem Meer, in dem sie nie mit ihr über den Tod ihrer Eltern spricht und alles, was mit dem Meer zu tun hat, aus ihrem Leben verbannt. Es gibt nicht mal Fischstäbchen. Trotzdem fühlt Carly immer eine Sehnsucht nach dem Meer und schließlich nutzt sie Thores Angebot als Chance, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

    Zitat: "...das Meer hat auf alles eine Antwort. Aber es hat auch sehr viel Zeit. Es dauert, ehe man sie hören kann." S. 173

    Dann sind da noch die anderen Charaktere, die ebenfalls mit viel Liebe zum Detail gezeichnet sind, wie Carlys Bruder Ralph, ihr bester Freund Orje, der Nachbar Jakob und seine Tochter Anna-Lisa sowie die Küstenbewohner von Ahrenshoop, Synne, Daniel, Harry und Myra.

    Und natürlich Henny und Joram. Von ihnen erfahren wir viel durch kleine Rückblicke und durch die Notizen, die Carly überall im Haus findet.

    Die Handlungen der Figuren sind oft so normal, aber doch etwas Besonderes. Und ich denke, das ist auch das Besondere an diesem Buch. Eine Geschichte, die jedem passieren könnte.

    Und nicht zu vergessen: Es finden sich tolle Rezepte, die man nachkochen oder -backen kann. Die Sanddornmuffins zum Beispiel klingen sehr lecker.

    Zitat: "Wusstest du, dass Sjöberg Meeresfelsen bedeutet?" ... Das Meer in deinem Namen, dachte sie. Bei ihm trifft es also wörtlich zu. Das sieht ihm ähnlich. S. 520

    Fazit: Eine wunderbare Sommerlektüre, nicht schmalzig oder kitschig, sondern ehrlich und leicht, aber trotzdem mit Tiefgang. Es gibt traurige, freudige und auch komische Momente.


  8. Cover des Buches The Last Goddess - A Fate Darker Than Love (ISBN: 9783473585779)
    Bianca Iosivoni

    The Last Goddess - A Fate Darker Than Love

     (349)
    Aktuelle Rezension von: fluesterndezeilen

    Blair würde gerne ein Valkyre sein, wie ihre Schwester und Mutter. Sie sind die Nachfahren der nordischen Götter und sollen die Menschen vor dem Untergang bewahren. Als dann Blairs Schwester und Mutter bei einem Unfall sterben, ist die Verwirrung groß. Valykren können nicht so einfach sterben, sie sind unsterblich. Blair macht sich also auf den Weg zur Hauptzentrale der Valkyren und was das passiert, wird ihr ganzes Leben verändern. Cover sieht wundervoll aus und auch der Klappentext klang toll. Doch ich wurde enttäuscht. Der Inhalt war anders, als ich vom Klappentext her erwartet hatte. Auch plätscherte die Geschichte am Anfang nur so vor sich hin und am Ende kam alles dann auf einmal innerhalb von ungefähr 20 Seiten. Spannung wurde nicht so wirklich aufgebaut und auch die Charaktere waren mir unnahbar. Die Idee an sich fand ich super, doch wurde das Potenzial nicht ausgeschöpft. Zwar hätte das Buch dann mehr Seiten gebraucht, aber das hätte ich nicht schlimm gefunden. Biancas Schreibstil war dagegen super und man kam super einfach durch. Das Buch hat mit einem Cliffhänger geendet, doch auch der war nicht so stark, dass ich das Gefühl hatte ich brauche sofort den 2. Band um weiterzulesen. Fazit: Das Buch war ganz unterhaltsam, ist aber nur für zwischendurch, da das Potenzial nicht ganz ausgeschöpft wurde. Ich gebe dem Buch 2,5 von 5 Sternen.

  9. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.192)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Vorneweg: Wer Tolkiens „Herr der Ringe“ bereits nach wenigen Seiten gelangweilt abgebrochen hat, der wird höchstwahrscheinlich auch an Gordons „Medicus“ (zumindest anfangs) kaum Gefallen finden, denn wie beim großen Fantasywerk, so nimmt auch hier das Umherreisen reichlich viel Platz innerhalb der Handlung ein. Und wie Tolkien, so nutzt auch Gordon diesen Platz, um seine Protagonisten näher auszuarbeiten und im weiteren Verlauf die Unterschiede der verschiedenen Kulturen, Religionen und Landschaften ausführlicher zu skizzieren. Das wird bei Freunden geradliniger Bücher vielleicht für nur wenig Begeisterung sorgen. Fakt ist aber: Noah Gordon gelingt damit die Wiederbelebung der schillernden Welt des Mittelalters, welche der Leser Seite um Seite mit einem ähnlich kindlichen Staunen betrachtet wie der junge Rob Jeremy Cole. Bader und Gaukler, marodierende Ritter, reisende Kaufleute, pilgernde Christen, Pest, Hungersnöte und blinder religiöser Fanatismus. Der Autor hat in „Der Medicus“ eine einfach stimmige Mischung auf Papier gebracht, welche zwar nur auf wenigen überlieferten Fakten beruht (Gordon gibt dazu im Nachwort eine aufschlussreiche Erklärung ab), dafür jedoch die persönliche Geschichte von Jeremy Cole schlichtweg passend in die damalige Zeit einbettet. Und dieser ist ohne Frage das Zugpferd der gesamten Geschichte. An seinem Schicksal nimmt man, nicht zuletzt wegen seiner nachvollziehbaren, menschlichen Art, ziemlich früh Anteil. Man betrauert familiäre Verluste und berufliche Rückschläge, fiebert beim Werdegang des Waisenjungen mit. Stets in der Hoffnung, er möge eines Tages sein Ziel erreichen und als ausgebildeter Medicus nach England zurückkehren. Bis dahin ist es für Cole und den Leser ein weiter, aber lohnenswerter Weg, an dessen Rand man immer wieder Neues entdecken kann. Für Zartbesaitete könnte dieser Weg allerdings mitunter beschwerlich sein, schildert doch Gordon medizinische Eingriffe und Operationen nicht selten bis in kleinste, blutige Detail (Die blumige Ausdrucksweise dürfte für den konservativen Iny-Lorentz-Leser nur schwer zu verkraften sein). Auch die lange Feindschaft zwischen den Christen und den Juden wird intensiv beleuchtet, wobei hier Gordon (selbst Jude) ein großes Lob für die äußerst moralfreie Betrachtung dieser Thematik auszusprechen ist. Das die differenzierte Darstellung der kulturellen Gegensätze trotzdem bis zum heutigen Tag noch aktuell ist, ist weniger Gordon, als vielmehr der gesamten Menschheit anzulasten, auf welche folgender Ausspruch wohl immer noch am besten passt: „Aus der Geschichte lernen wir, dass wir nichts aus der Geschichte lernen.“ Nach mehr als 700 Seiten schließt das Buch dann mit einem unerwarteten und unkonventionellem Ende, das allerdings gerade deswegen so befriedigend ist und dazu nochmals den Eindruck verstärkt, mit Gordons „Medicus“ ein ganz besonderes Buch gelesen zu haben. Insgesamt ist „Der Medicus“ ein farbenprächtiges und lebendiges Historien-Epos, das Unterhaltung und Tiefgang sehr bemerkenswert in Einklang bringt und dabei sogar die eigene Wissbegierde weckt. Ein Klassiker des Genres, der auch nach einem Vierteljahrhundert immer noch seinen Platz in den Regalen der Buchhandlungen sicher hat.

  10. Cover des Buches Die drei Sonnen (ISBN: 9783453317161)
    Cixin Liu

    Die drei Sonnen

     (189)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Mit dem vorliegenden Buch schafft es der Autor, hochkomplexe wissenschaftliche Zusammenhänge für den Laien greifbar und verständlich zu erklären. Dies verknüpft der Autor gekonnt mit einer durchgehenden, spannenden Handlung, womit das Buch zu einem wissenschaftlichen SF-Krimi wird.

  11. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (325)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Stephen Hawking setzt mit seiner kurzen Geschichte der Zeit bei Aristoteles ein. Für mich spannend wurde es beim Newtonschen Gravitationsgesetz. Es besagt, dass große und kleine Massen sich anziehen.
    Das leuchtete mir sofort ein. Ich bin eine kleine Masse, die vom Mainstream angezogen wird, so wie der Mond von der Erde oder die Erde von der Sonne.

    Dann erfuhr ich, dass am Anfang des 20. Jahrhunderts die Theorie bestätigt wurde, die besagt, dass sich das Universum seit dem Urknall ausdehnt.
    Ich stellte mir vor, durchs Universum zu fliegen, mich immer weiter von den anderen kleinen Massen entfernend. Das stimmte mich traurig. Dann geriet ich in ein Wurmloch und landete in einer anderen Galaxie. Jetzt liefen mir die Tränen.

    Plötzlich wurde ich, durch Stephen Hawking in meiner Phantasiereise angeregt, von einer Schwerkraft enorm angezogen. Ich sah dieses Schwarze Loch vor mir. Es wimmelte dort von Viren, Krankheiten, Gewalt, Krieg und Naturkatastrophen. Dort wollte ich nicht hin! "Stephen!", rief ich in meiner Verzweiflung. "Hast du nicht Gegenmittel für mich, damit ich nicht in dieses schwarze Loch gesogen werde? Ich habe solche Angst! Oder wenigstens eine Maske, hinter der ich mich verstecken kann?" Alles Zetern half nichts. Ich wurde weiter von dem Schwarzen Loch angesogen. Schließlich war eine solche Masse an Leid in mir, dass ich allen Widerstand aufgab. Sollte mich doch diese große Masse erdrücken. Ich war nun bereit für meine Kreuzigung. Schließlich wurde ich wie ein "Spaghetti in die Länge" gezogen und tauchte ich in das Schwarze Loch ein.

    Wie ich erwartet hatte, löste ich mich als kleine Masse auf. Aber welches Wunder! Ich ging nicht in der großen Masse verloren, sondern war plötzlich ein winzig kleines Teilchen. Das war ich bereits vorher. Nur hatte mich meine kleine Masse daran gehindert, es wahrzunehmen.
    Wenn es in dieser Singularität, also dem Ort, wo die Krümmung der Raumzeit divergiert, das heißt, unendlich wird, noch eine Zeit gäbe, würde ich jetzt sagen, dass ich mein Sein als winziges Einzelteilchen erst einmal ein paar Milliarden Jahre genoss. Ach! War das HerrLich(t), so unabhängig zu sein!

    Das Wunder ging aber noch weiter! Ich entdeckte ein zweites Einzelteilchen und dieses verhielt sich wie mein Spiegel- oder Ebenbild. Wenn ich winkte, winkte es auch. Wenn ich lächelte, lächelte es ebenfalls. Merkwürdig!
    Da sah ich das Lichtkabel, ein warmes Liebesband, das die Informationen transportierte.
    Als ich noch aufmerksamer hinschaute, war ich von unzähligen Einzelteilchen umgeben, die alle miteinander verbunden waren und immer mehr wurden. Wie phantastisch!

    Eines dieser Einzelteilchen erschien mir anders. Was war das denn? Wirklich! Es hatte einen Sprachcomputer! "Stephen? Bist du das?", fragte ich unsicher. "Willkommen, Vera Seidl! Einen schönen Namen hast du. Er bedeutet, die Wahrheit oder der Glaube siedelt sich an. Aber das weißt du ja", antwortete es mit seiner Computerstimme. "Ja, zum Teil bin ich Stephen Hawking. Jedoch sieh! Die vielen Wellen, die von mir weggehen und auf mich zulaufen!"
    "Aber wie hast du denn deinen Sprachcomputer mitnehmen können? Und wozu?", fragte ich verblüfft.
    Stephen lachte herzhaft. "Ich habe ihn einfach mitgenommen! Wozu fragst DU? Die Menschen haben sich an meine Computerstimme gewöhnt und du ganz besonders!" Dabei sah mich das winzige Einzelteilchen eindringlich an.

    Als ich an mir herunterschaute, musste ich erkennen, dass ich meine kleine Masse gar nicht verloren hatte, die aber, nachdem sie im schwarzen Loch gewesen war, nicht mehr vom Mainstream angezogen werden konnte, sondern weiter kleinstes Einzelteilchen blieb. Als Masse hatte ich immer noch Hände und im schwarzen Loch enorm viel Energie getankt, um aufzuschreiben, was Stephen mir diktierte.
    Seine Informationen haben sich deshalb verändert, weil er jetzt ein kleinstes Teilchen ist, das mit vielen anderen durch Liebe und Licht verbunden ist. Man nennt es auch Bewusstsein. Ich nenne es Gott.

    Die Umwandlung der Wahrnehmung von der kleinen Masse zum kleinsten Teilchen hätte und hat Stephen Hawking zu seinen Lebzeiten auf der Erde anders ausgedrückt. Etwa so: "Sie überzeugten mich davon, daß rotierende Schwarze Löcher nach der Unschärferelation der Quantenmechanik Teilchen hervorbringen und emittieren müssen." Oder so: "Es verhält sich ähnlich wie in dem bekannten Beispiel der Affen, die auf der Schreibmaschine herumhämmern - was sie schreiben, wird größtenteils Unsinn sein, doch in ganz seltenen Fällen werden sie durch reinen Zufall ein Shakespearesches Sonett zusammenfügen." Auch so: "Wir sehen das Universum, wie es ist, weil wir existieren."

    Die folgenden Sätze stammen jedoch nicht aus seinem Diktat. "Lieber Stephen Hawking, liebes kleinstes Teilchen, ich danke dir von ganzem Herzen, dass du auf der Erde deine Behinderung, dein Kreuz so tapfer getragen hast. Ich danke dir herzlich für alles, was du für die Menschheit getan hast. Ich danke dir für dein Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit", indem du die klassische Physik und die Quantentheorie äußerst verständlich und immer mit einem Augenzwinkern erklärst, wobei mich die Menge an Informationen manchmal überfordert hat. Vielen Dank für die deutliche Beschreibung der Einsteinschen Relativitätstheorie. Dein Beispiel mit dem Ping Pong Spiel in der fahrenden Straßenbahn war hinreißend."

    Ich habe das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" gelesen und zusätzlich der Stimme von Frank Arnold gelauscht. Meine Wahrnehmung erfolgt eher über das Sehen oder das Riechen, lerne aber gerade, auch anderen Stimmen mehr Aufmerksamkeit zu verleihen und sei es die Computerstimme von Stephen Hawking.
    Frank Arnold las ruhig, flüssig und mit einer Betonung, die mir das Verständnis der physikalischen und astronomischen Gesetze erleichterte. Ich danke ihm herzlich.

    Das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" erschien 1988. Bis zum Jahr 2002 waren neun Millionen Exemplare verkauft worden. 41 Wochen lang hielt sich das Werk in den Jahren 1988 und 1989 auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Es ist in 40 Sprachen übersetzt worden, für mich zum Glück auch in die deutsche.

    Diese Rezension soll dem Babelsberger Mieterverein gewidmet sein, der mir zur Seite stand, als ich vom schwarzen Loch angesogen wurde.

    Vera Seidl

     PS.: "Lieber Albert Einstein, liebes kleinstes Teilchen, bitte verzeih mir, dass ich dich widerlegt habe. Gott würfelt und zwar gezielt ... und mit Humor. Aber das weißt du ja inzwischen selbst. 

     

  12. Cover des Buches Unter dem Zelt der Sterne (ISBN: 9783551583987)
    Jenn Bennett

    Unter dem Zelt der Sterne

     (160)
    Aktuelle Rezension von: Steffi_the_bookworm

    4.5

    Ich gestehe, dass das Buch vor einigen Jahren ein ziemlicher Coverkauf war und es vermutlich deswegen so lange auf meinem Sub lag. Wie sich beim Lesen herausgestellt hat, lag es definitiv zu lange bei mir rum.

    Die Geschichte konnte mich sehr schnell in seinen Bann ziehen und ich mochte die Mischung aus Liebe, Familie, Abenteuer und Natur. Denn Zorie und Lennox, die mal beste Freunde und kurz Zeit auch mehr, treffen sich zufällig zu einem Glampingtrip mit Freunden, aber dann kommt alles ziemlich anders und die beiden sich plötzlich alleine unterwegs.

    Wie gesagt hat das Buch eine tolle und sehr unterhaltsame Mischung und auch wenn ich absolut kein Fan von Zelten bin, hat es sehr viel Spaß gemacht die beiden zu begleiten. Die Natur und das setting wird von der Autorin wirklich toll beschrieben. Dazu gibt es eine gute Prise Humor sowie eine süße Liebesgeschichte.

    Auch die Gestaltung mit gezeichneten Karten in den verschiedenen Teilen des Buches fand ich sehr gelungen. Due Autorin hat zudem einen sehr angenehm zu lesenden Schreibstil, daher wird es definitiv nicht das letzte Buch gewesen sein, dass ich von Jenn Bennett gelesen habe.

  13. Cover des Buches Beim Leben meiner Schwester (ISBN: 9783492262668)
    Jodi Picoult

    Beim Leben meiner Schwester

     (1.860)
    Aktuelle Rezension von: nadinekmps

    Die Meisten kennen bestimmt schon den Film; beim Leben meiner Schwester. Das passende Buch dazu durfte ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen. Ich finde, dass das Thema unglaublich tiefgründig ist. Ich habe oft in dem Buch angefangen zu weinen, weil es einfach so emotional ist. Ich finde es so heftig, dass Anna weiß, dass sie nur lebt, damit ihre Schwester Kate die Organe ihrer Schwester Anna bekommt. Es ist erschreckend was die kleine Anna mit ihren 13 Jahren alles durchmachen muss, damit sie ihr Recht auf Leben auch genießen kann. Sie möchte nicht weiter Knochenmark spenden, da sie dadurch schmerzen hat und einfach ein ganz normales Kind sein möchte. Ich finde das vollkommen verständlich, doch die Eltern von Anna und Kate sehen das alles ein wenig anders..

  14. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Wenka Mikulicz-Radecki von

    Die Vermessung der Welt

     (3.398)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Zu Schulzeiten hatte ich mal einen Auszug aus Die Vermessung der Welt im Deutschunterricht gelesen und fand damals diesen sehr interessant. Nun, einige Jahre später, entdeckte ich das Buch in einem Laden als Mängelexemplar und nahm es, mich meines alten Interesses erinnernd, kurzerhand mit. Doch konnte mich der Rest des Buches ebenso überzeugen, wie seinerzeit der Abschnitt?

     

    Zwei, die auszogen, die Welt zu erforschen 

    Bei dem Buch handelt es sich um eine fiktive Biografie von  dem Naturforscher Alexander von Humboldt und dem Mathematiker Carl Friedrich Gauß. An dieser Stelle sollte das fiktiv nochmals betont werden! Der Autor nimmt sich nämlich so einige künstlerische Freiheiten heraus, wenn er über die Leben dieser großen Denker berichtet. Das sollte einem beim Lesen stets bewusst sein.


    Der Stil ist auf den ersten Blick eigenwillig, denn er verzichtet komplett auf direkte Rede. Dialoge gibt es natürlich schon, auch nicht zu knapp, sie werden aber ausschließlich in indirekter Rede wiedergegeben. Das ist zunächst gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich daran und nach einer Weile fand ich diesen Stil sogar recht interessant, gerade auch in Kombination mit dem Humor, der in diesem Buch deutlich spürbar ist und mich auch das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht hatte.

    Die erste Hälfte des Romans war ich daher auch sehr angetan von dem Buch, wobei ich dennoch von Beginn an Humboldts Passagen spannender fand, als die von Gauß, wahrscheinlich, weil mir Gauß mit seiner Überheblichkeit, die stak an Sheldon aus The Big Bang Theory erinnert, weniger sympathisch war, als Humboldt. Nichtsdestotrotz bewunderte ich bei Beiden den Wissensdurst und die Leidenschaft für die Wissenschaft.

     

    Ab der Hälfte ließ meine Begeisterung jedoch spürbar nach. Da das erste Kapitel Humboldt und Gauß aufeinander treffen ließ, dachte ich, dass es zwischen den einzelnen Biografien mehr Berührungspunkte geben würde, doch fast bis zum Ende hat man eher das Gefühl zwei Bücher parallel zu lesen, als ein Einziges. Mir fehlte lange Zeit ein roter Faden, der Humboldt und Gauß über ihren Status als Wissenschaftler hinaus, verbindet. Da ich somit lange Zeit nicht wusste, wo das alles hinführen sollte, empfand ich viele Passagen als zäh und zu ausschweifend, sodass meine Leselust leider mit jeder Seite abnahm. 

    Zum Ende bessert es sich zwar etwas, zu dem Zeitpunkt war ich aber schon zu gelangweilt, um nochmal echtes Interesse aufbringen zu können.


    Fazit:

    In die Vermessung der Welt gelingt es dem Autor durchaus amüsant das Leben zweier großer Denker zu erzählen, leider verpasst er den Moment, an dem das Alles zu einem Ganzen hätte verbunden werden müssen und durch den mangelnden roten Faden, wird es ab der zweiten Hälfte sehr zäh, sodass ich rückblickend sage: Kann man lesen, muss man aber nicht. 


    Folge mir ;)

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf meinem Blog Miss PageTurner (https://miss-pageturner.de)

  15. Cover des Buches Du bist das Licht in meiner Welt (ISBN: 9783957612113)
    Emily Stopp

    Du bist das Licht in meiner Welt

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Silberhauch04

    Enna fängt als Studentin ein neues Leben in Star Fall an. Plötzlich steht ihr bester Freund aus Kindertagen vor ihr. Er war damals immer für sie da, bis Enna ihre Mutter bei einem Autounfall verlor. Und nun nach fünf Jahren treffen sie sich zum ersten Mal wieder. Aber warum ist Finn damals aus ihrem Leben verschwunden?


    Den Schreibstil empfand ich als sehr einfach sozusagen jugendlich. Da fehlte mir einfach der Pep. Jedoch wurden viele Nebensächlichkeiten detailliert beschrieben, sodass es sich sehr in die Länge zog und mich die Geschichte einfach nicht fesseln konnte. Es plätscherte so vor sich hin. Die Geschichte wurde aus der Sicht von Enna und Finn erzählt und es gab immer wieder Rückblicke aus ihrer gemeinsamen Kindheit. Enna fand ich eigentlich sympathisch, aber irgendwie auch farblos und langweilig, weil sie einfach ohne Ecken und Kanten war. Sie hatte zwar einige Probleme mit ihren Ängsten, aber auch diese konnte ich nicht immer nachvollziehen. Ich konnte einfach keine richtige Bindung zu Enna aufbauen. Finn hingegen war mir sehr sympathisch, sowie Mira und Jase. Mira fand ich irgendwie am erfrischendsten. 


    Es war ja eine süße Geschichte, aber leider war sie nichts für mich. Das Setting allerdings war wunderschön genauso wie das Cover. Aber mir fehlten die Emotionen und das Drama. Es war mich einfach zu unspektakulär und zu nett. Nichtsdestotrotz könnte es für jüngere Leser eine wunderschöne Lovestory sein. 


    Fazit:

    Eine süße Geschichte, die mich leider nicht überzeugen konnte.

  16. Cover des Buches Schattenzwilling (ISBN: 9783841502797)
    Katrin Bongard

    Schattenzwilling

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind
    Zum Inhalt: Weißt du, wie es ist, einen Doppelgänger zu haben? Jemand, der dir ähnlich ist, aussieht wie du und doch jemand ganz anderes ist. Nein? Aber ich weiß es. Teresa ist ziemlich verunsichert, als ein Freund ihrer Eltern mit seinen Zwillingssöhnen Kai und Adrian zu Besuch kommt. Vor zwei Jahren war Teresa in Adrian verliebt, doch seitdem hatten sie keinen Kontakt mehr. Nun sitzt Adrian im Rollstuhl, und Teresa fühlt sich stark zu Kai hingezogen – und schämt sich dafür. Doch ist Kai wirklich Kai? Und ist Adrian wirklich Adrian? Oder ist Teresa das Opfer eines gefährlichen Verwechslungsspiels?

    Meine Meinung: gutes Jugendbuch, aber kein Thriller

    Ich muss gleich dazu sagen, dass ich noch keine Thriller gelesen habe. Aber so stell ich sie mir defintiv nicht vor. Das Buch hat den Charakter eines Jugendbuches, auch wenn es am Ende ein bisschen ein Psychospielchen ist (aber nicht wirklich überzeigend).

    Die Story an sich finde ich sehr spannend geschrieben und erzählt. Die Zwillinge sind interessante Charaktere und mag die Art, wie sie dargestellt werden. Leider kann ich nicht wirklich mehr zu den Zwillingen sagen, denn das würde alles Spoiler bedeuten und das möchte ich nicht.
    Tessa finde ich auch interessant, ihre Gedanken in Bezug auf die Zwillinge sind wirklich gut durchdacht. Aber ich kann ihre Zurückhaltung an manchen Stellen nicht nachvollziehen und finde sie streckenweise ein bisschen unangebracht.

    Was mich zwischenweise ein bisschen stört, sind die Rechtschreibfehler und manchmal wird auch der Sinn eines Satzes nicht ganz deutlich, da ein falsches Wort im Satz steht.
    An der ein oder anderen Stelle gab es meiner Meinung nach auch ein paar Logikfehler.

    Was ich auch noch kurz kritisieren möchte: der Klappentext verrät zu viel über das Buch und deren Inhalt.

    Ich muss gestehen, wenn ich das Buch nicht gewonnen hätte, dann würde es wahrscheinlich auch nicht in meinem Regal stehen.

    Warum ich dem Buch 3 Sterne gebe:
    Positiv: Story an sich, Charakterausgestaltung
    Negativ: kein Thriller, Fehler



  17. Cover des Buches Der Himmel über den Menschen (ISBN: 9783741273759)
    Thomas Imre

    Der Himmel über den Menschen

     (56)
    Aktuelle Rezension von: JessFox

    Ich habe mich am Anfang etwas schwer getan in die Geschichte einzutauchen, nach einem holprigen Start gelang dies aber und es hat mir gut gefallen.
    Ich muss anderen Rezensionen recht geben, es werden viele kritische und wichtige Themen angesprochen und man versucht die Leser:innen wachzurütteln, dafür muss man sicher offen sein und sich nicht verschließen.

    Ein Stern Abzug wegen des holprigen Starts :)

  18. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783036959542)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.238)
    Aktuelle Rezension von: gerda_badischl

    Inhalt: 

    Der Engländer Arthur Dent überlebt durch einen glücklichen Zufall die Zerstörung der Erde: sein Freund Ford Prefect entpuppt sich als Außerirdischer und erfahrener Reisender und nimmt Arthur mit auf eine verrückte Reise durch die Galaxis.

    Was sie alles erleben (Auszug - Spoiler inbegriffen, aber das macht wirklich nichts): sie treffen den Präsidenten der Galaxis, der gerade ein Raumschiff mit dem neuen Unwahrscheinlichkeits-Antrieb geklaut hat. sie erfahren, dass die Mäuse die eigentlichen Herrscher der Erde waren. Sie erleben das Ende des Universums im Restaurant am Ende des Universums. Sie nehmen an der längsten Party aller Zeiten teil, wohnen in urzeitlichen Höhlen, lernen Fliegen, das Sandwichmachen, und dass man immer ein Handtuch bei sich haben sollte. Marvin, der depressive Roboter ist auch mit von der Partie. Und die Antwort auf die Frage aller Fragen ist 42.

    Schreibstil:

    Haarsträubender Unsinn - mit Intelligenz und Witz serviert - manchmal wird es auch zu viel von allem, aber das ist Programm. Was Terry Pratchett für die Fantasy, Monty Python für Film und Fernsehen, das ist Douglas Adams für die Science Fiction.

    Leseprobe: 

    "Moderne Fahrstühle sind seltsame und komplizierte Wesen. Die alte elektrische Winde und die "'äußerstes-Fassungsvermögen-8-Personen"-Dinger haben mit den Freudigen Vertikalen Leute-Transportern der Sirius-Kybernetik-Corporation so viel zu tun wie eine Tüte Mücken mit dem gesamten Westflügel der Staatlichen Irrenanstalt auf Sirius.

    Das kommt daher, dass sie nach dem seltsamen Prinzip der "entschärften zeitlichen Wahrnehmung" arbeiten. Mit anderen Worten, sie haben die Fähigkeit, vage in die unmittelbare Zukunft zu sehen, was die Fahrstühle in die Lage versetzt, auf der richtigen Etage zu sein, um jemanden aufzunehmen, noch ehe derjenige selber weiß, daß er das möchte, womit all das lästige Plaudern, Sich-Entspannen und Freundschaften-Schließen entfällt, zu dem die Leute früher gezwungen waren, während sie auf die Fahrstühle warteten.

    Nicht ungewöhnlich war, daß viele mit Intelligenz und Vorausschau begabte Fahrstühle von der geistlosen Tätigkeit, ewig nach oben und nach unten, nach oben und nach unten zu fahren, schrecklich angeödet waren, so dass sie kurz mit dem Gedanken spielten, als einer Art existentiellen Protests sich zur Seite zu bewegen, daß sie bei Fortschrittseintscheidungen ein Mitspracherecht forderten und sich schließlich darauf verlegten, in Kellern rumzuhocken und zu schmollen.

    Ein mittelloser Anhalter, der heute irgendeinen Planeten im Sternensystem des Sirius besucht, kann sich leichtes Geld damit verdienen, daß er als Berater neurotischer Fahrstühle arbeitet."

    P.S.

    In der Ur-Version war die Geschichte übrigens ein BBC-Hörspiel, das man auch jetzt noch im Gratis-Download bekommen kann - sehr empfehlenswert!

  19. Cover des Buches Im Bann des Drachen (ISBN: 9783802586255)
    Thea Harrison

    Im Bann des Drachen

     (274)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Ähnlich wie der zweite Teil, den ich lustigerweise vor diesem Teil gelesen habe, ist „Im Bann des Drachen“ pures Guilty Pleasure. Nur kurz zur Info, meiner Meinung nach, kann man die Bände auch einfach so lesen, ohne mit den Vorgängern vertraut zu sein. Da es sich hier um GP für mich handelt, mache ich mir nicht so viele Gedanken über die Handlung oder die Charakteren, wie bei anderen Büchern. Ich nehme vieles einfach so hin und genieße den Schmalz (übertriebene romantische Aussagen) und akzeptiere einfach Dinge. Natürlich kann man sich darüber beschweren, dass vieles extrem schnell passiert und vielleicht in der Realität anders laufen würde. Aber es ist ja Fantasy, da ist alles möglich. Mir machen solche kitsichigen Geschichten Spaß, für einen verregneten Nachmittag oder wenn ich abends mal nicht schlafen kann, dann ist diese leichte Unterhaltung genau das Richtige. Wer ähnlich wie ich empfindet, wird mit diesem Buch Spaß haben. Wer allerdings nicht viel mit Romance anfangen kann, dem würde ich das Buch nicht empfehlen. 4 von 5 Sterne

  20. Cover des Buches Eine kurze Geschichte von fast allem (ISBN: 9783442310029)
    Bill Bryson

    Eine kurze Geschichte von fast allem

     (401)
    Aktuelle Rezension von: Levus

    Ein Buch voller lehrreicher kleiner Geschichten mit vielen historischen Anekdoten und Wissenswertem (das man sich leider alles gar nicht merken kann).

  21. Cover des Buches Das Universum in der Nussschale (ISBN: 9783423340892)
    Stephen Hawking

    Das Universum in der Nussschale

     (127)
    Aktuelle Rezension von: RaphaelaYamada
    Stephen Hawking versteht es, komplizierte Sachverhalte verständlich zu vermitteln. Da ist nichts von staubiger Wissenschaft zu spüren. Für Fantasyautoren, die in ihre Geschichten mehr Realität einfliesen lassen wollen oder für Leser, die sich gern darüber Gedanken machen, wie nah oder fern der Realität sich die Protagonisten in einem Fantasy oder Science Fiction bewegen, ein absolutes MUSS.
  22. Cover des Buches Eden und Orion: Lichtjahre zu dir (ISBN: 9783737364867)
    Helen Douglas

    Eden und Orion: Lichtjahre zu dir

     (132)
    Aktuelle Rezension von: CrazycolorTiger

    Seit ich vor fünf-sieben Jahre dieses Buch das erste Mal gelesen habe, liebe ich es extrem. 

    Nichts an dem Buch ist ein Klischee und es ist so wunderbar geschrieben! Voller Spannung, Liebe und ausserirdischen. Auch heute lese ich das Buch noch gerne und tauche in die Geschichte von Eden und Orion ein. 

    Es gibt Plottwists, welche man wirklich nicht vorhersehen kann und bei jedem weiteren Lesen, bin ich froh, es noch einmal getan zu haben. 

    Für mich bedeutet dieses Buch ein Gefühl von Ruhe und Zuhause, ein Buch, dass mich schon so lange begleitet und mir immer das Gefühl gibt, zurückkehren zu dürfen. 

    Ich empfehle diese Geschichte wirklich jedem! 

    Nicht nur das Cover ist wunderschön, sondern die Geschichte auch! 


  23. Cover des Buches Vakuum (ISBN: 9783596700745)
    Phillip P. Peterson

    Vakuum

     (48)
    Aktuelle Rezension von: AlexanderPreusse

    Buchvorstellung von meinem Blog www.schreibgewitter.de

    Ich werde einen Teufel tun, und spoilern. Nichts werde ich verraten, auch wenn das eine Rezension ungemein erschwert. Stattdessen ergehe ich mich in Andeutungen, die boshaft als „Herumeiern“ ausgelegt werden könnten. Die Stimmung, die sich ab der ersten Seite des Romans entfaltet, möchte ich nicht durch Vorgriffe abschwächen. Auf zum Eiertanz!

    Science Fiction lese ich zur Unterhaltung. Zuvörderst jedenfalls. Ganz sicher lese ich das Genre nicht mit Blick auf die sachliche Richtigkeit der dargestellten Phänomene, dafür verstehe ich selbst viel zu wenig von der Materie. Info-Dump ist mir ein Gräuel, Passagen, in denen der Leser mit ellenlangen Erklärungen und Lösungsansätzen traktiert wird, verderben mir die Laune. »Der Marsianer« von Andy Weir hat mich passagenweise ordentlich gequält, obwohl die eigentliche Geschichte wirklich toll war – und ist.

    »Auf die Mayflower! Möge sie von Flauten, Ratten und Klabautermännern verschont bleiben!«

    Phillip P. Peterson macht es mit seinem Roman „Vakuum“ besser. Es ist der zweite, den ich von dem Autor lese, und sicher nicht der letzte. Schon »Universum« hat mir gut gefallen, ein kleines Kammerspiel in den Unendlichkeiten von Zeit und Raum. Beiden Büchern ist gemein, dass sie den Leser bezüglich der physikalischen Phänomene mitnehmen, ohne allzu viel ermüdenden Infodump zu betreiben.

    Peterson schafft es, die Figuren auf eine verständliche und sinnvolle Weise untereinander über die Hintergründe sprechen zu lassen und so den (unwissenden) Leser zu informieren. Das klingt einfacher als es oft ist, sonst würden nicht so viele Schriftsteller die so genannte Vierte Wand zum Publikum durchbrechen: Das geschieht, wenn zum Beispiel ein Physiker einem anderen etwas erklärt, was dieser berufsbedingt ganz sicher weiß – die Info ist auch nicht für ihn, sondern für den Leser bestimmt.

    In „Vakuum“ erläutern die Experten in handlichen Häppchen den Laien, worum es geht: Wissenschaftler, Militärs, Astronauten usw. Der Leser kann relativ leicht folgen, was für die Handlung natürlich vorteilhaft ist, weil man nicht nur weiß, dass die Erde und seiner Einwohner bedroht sind, sondern auch wie und welche Dinge daraus folgen. Der Spannung hilft das auf die Sprünge.

    »Was wäre in der Zukunft alles möglich gewesen, wenn die Erde eine Zukunft gehabt hätte!«

    Wirklich lesenswert finde ich den Roman nicht nur wegen der Handlungsspannung, sondern weil einige grundlegende Fragen aufgeworfen werden und die Figuren, insbesondere Astronaut Colin Curtis, sich mit moralischen Entscheidungen konfrontiert sehen, auf die sie Antworten finden müssen, die nicht Büchern zu entnehmen sind. Denn die Lage auf der Erde ist eine nahezu undenkbare Ausnahme.

    Schon in den ersten Kapiteln wird klar, dass etwas heranrauscht. Peterson hat seinen Roman konsequent multiperspektivisch angelegt, zwischen den hin- und herspringenden Sichten entwickelt sich um das Kernthema eine immense Dynamik, die keineswegs auf das Problem beschränkt ist, sondern politische, soziale und durchaus aktuelle Fragen (z.B. Sterbehilfe, künstliche Ernährung) streift.

    Manche dieser Fragen werden etwas holzschnittartig abgehandelt, was in diesem Rahmen leicht verträglich ist, handelt es sich bei »Vakuum« nicht um eine verkappte Sozialstudie. Aber der Roman verlässt die gewöhnlichen Pfade – ohne zu spoilern belasse ich es inhaltlich bei diesem Hinweis.

    »Heute ist der Tag, an dem die Zivilisation endet.«

    Strukturell bricht er mit einem Handlungsstrang nicht nur Zeit und Raum auf, sondern auch das Genre. Der Leser sieht sich mit einer Perspektive konfrontiert, die lange Zeit nichts mit den anderen zu tun zu haben scheint, ehe irgendwann klar wird, dass beide doch miteinander zusammenhängen. Aus diesem Kniff entsteht eine weitere, über den ganzen Roman hinweg tragende Grundspannung, wie ein Generalbass, denn diese zweite Erzählebene wirkt dystopisch.

    Im ersten Moment glaubt man sich zu einem Naturvolk verschlagen, ehe sich peu á peu der Eindruck einer postapokalyptischen Welt herausschält. Etwas scheint schiefgegangen und die Frage, was das gewesen sein könnte, hängt mit den Lösungsansätzen auf der ersten, hauptsächlichen Erzählebene zusammen. Verwirrung komplett? Prima. Denn um das wirklich zu begreifen, muss man den Roman lesen oder hören.

    Dann bieten sich eine Reihe von Möglichkeiten, darüber nachzudenken, ob man die Darstellung menschlichen Verhaltens durch die Autor glaubwürdig oder zu optimistisch (vielleicht auch zu pessimistisch?) hält. Wenn Menschen in Extremsituationen gezwungen werden, Entscheidungen zu treffen, die unter gewöhnlichen Umständen moralisch untragbar wären, sind sie durch die Umstände gerechtfertigt?

    Die endgültige Frage lautet: Gibt es eine Hoffnung? Ist sie berechtigt? Durch die beiden Handlungsebenen wird sie noch tiefgreifender gestellt, als es möglich gewesen wäre, wenn Peterson sein »Vakuum« nur auf einer angesiedelt hätte. Famose Unterhaltung mit der Möglichkeit des Tiefgangs in den Grenzen von Science Fiction.


  24. Cover des Buches Heliosphere 2265 - Omega - Der Jahrhundertplan (ISBN: 9783944652375)
    Andreas Suchanek

    Heliosphere 2265 - Omega - Der Jahrhundertplan

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Saphierra
    ## Inhalt

    Sarah McCalls Schweigen wird gebrochen. Sie enthüllt endlich nach Jahrhunderten was sich hinter all den Intrigen und Verschwörungen verbirgt und dieses Geständnis schockt alle und stellt das Weltbild gehörig auf den Kopf. Nun kommt es im Stillen Sektor zum großen Showdown. Doch kommen die Enthüllungen nun zu spät oder ist die Solare Union noch zu retten? Was hat es mit diesem Sektor auf sich, nachdem die HYPERION immer wieder hierher zurück kehrt?

    ## Meine Meinung


    **Achtung Spoiler**



    Wow. Dies ist bisher der beste Band der ersten Staffel. Was für ein Finale. Der 12. Band ist in zwei Teile geteilt und diese Idee und deren Umsetzung gefällt mir wirklich gut und ist super gelungen.

    Der erste Teil wird aus der Sicht von Sarah McCall in der Ich-Perspektive erzählt. Manche kritisieren den Stilwechsel, ich finde ihn durchaus gelungen und äußerst passend.

    McCall enthüllt endlich den Jahrhundertplan und was es mit ihren ganzen Intrigen auf sich hat. Wieso ist sie hier? Wieso war sie auf der HYPERION? Was hat es mit den ganzen Andeutungen auf sich? Diese ganzen Fragen werden endlich geklärt. Und es ist einfach gigantisch was da wirklich dahinter steckt.

    Besonders spannend sind auch die schon bekannten Szenen aus den vorherigen Bänden, da sie diesmal aus McCalls Sicht sind und man ihre Gedanken und Gefühle erfährt. So werden auch ihre Intesionen deutlicher.

    Der zweite Teil ist dann wieder im gewohnten Stil geschrieben. Hier wird die Fassungslosigkeit der Menschen deutlich, die auf die Enthüllungen folgt. Es kommt zu einer ganz eigenen Gruppendynamik und der bunt zusammengewürfelte Haufen bekommt endlich einen Zusammenhalt. Es ist schön zu lesen, wie sich alle weiter entwickelt und verändert haben, auch wenn die Umstände nicht die besten sind.

    ## Fazit

    Ein würdiger Abschluss der Staffel, die endlich sehr viele Fragen aufklärt. Doch dennoch verabschieden sich weder die Handlung noch die Spannung. Jetzt geht es erst richtig los. Alles vorher war nur ein Vorgeplänkel auf die eigentliche Handlung. Und ich freue mich schon wahnsinnig drauf, wie es weiter geht. Ich kann jedem nur diese Reihe empfehlen, auch wenn sie AM Anfang etwas viel vorkommt, lässt sie sich schnell und gut lesen und man kommt definitiv auf seine Kosten.

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