Bücher mit dem Tag "astronom"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "astronom" gekennzeichnet haben.

21 Bücher

  1. Cover des Buches Das Mahnmal (ISBN: 9783746793610)
    Kiara Lameika

    Das Mahnmal

     (14)
    Aktuelle Rezension von: full-bookshelves

    Das Cover hat mich gleich angesprochen, es passt gut zum Genre und weckt das Interesse.

    Inhalt und Meinung: Es fällt mir ziemlich schwer meine Meinung zu dem Buch in Worte zu fassen. Auch weil es eigentlich gleich zwei Bücher in einem sind, oder zumindest zwei Genres in einem. Einerseits ist es ein historischer Kriminalroman, andererseits liest es sich manchmal wie ein Geschichtsbuch aus der Schule. Das hat mich zwar nicht unbedingt gestört, die Informationen sind gut eingebaut und nicht trocken zu lesen, lässt das Buch aber langatmiger wirken als es vielleicht sein müsste.
    Mathes, der Protagonist, war mir leider insgesamt nicht sehr sympathisch. Teilweise aber dann doch. Im Verlauf vom Buch hat sich das immer wieder mal geändert. Mal war er wirklich toll, ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen, aber dann war er einfach ein Klugscheißer und nur noch anstrengend. Das hat das Buch zu einem einzigen auf und ab gemacht, aber immer wollte ich wissen wie es endet, also habe ich weiter gelesen. Die Beschreibungen der Orte und Geschehen waren wundervoll bildhaft und detailreich, ich hatte von allem immer ein gutes Bild im Kopf. Auch der Schreibstil war angenehm zu lesen und die Spannung wurde gut aufgebaut, von Anfang bis zum Ende.
    Es gibt einiges an Glossar, was bei doch sehr vielen ungewöhnlichen Worten und bestimmten Ereignissen auch nötig ist. In der e-Book Version ist dann auf der jeweiligen Seite unten eine kurze Erklärung dazu. Wie das beim Taschenbuch ist, kann ich leider nicht sagen. Man merkt auf jeden Fall bereits gleich am Anfang vom Buch, dass die Geschichte sehr gut recherchiert wurde! Alles passt zueinander und nie gibt es unklare Sprünge.
    Am Ende läuft vieles zusammen und ich konnte das Buch zufrieden beenden.

    Fazit: Leider sind in dem Buch für mich etwas zu viele Genres vertreten, was das Lesen ab und zu schwer gemacht hat. Die Geschichte ist aber spannend aufgebaut und sehr informativ. Auch wenn ich mit dem Protagonisten nicht hundert prozentig warm wurde, habe ich das Buch gerne gelesen.

    Vielen Dank an die Autorin für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplar! Dies hat meine Meinung jedoch in keiner Weise beeinflusst.

  2. Cover des Buches Medea (ISBN: 9783518189108)
    Christa Wolf

    Medea

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Avalee

    "Die Medea der griechischen Tragödie, die Barbarin, Giftmischerin, die rachsüchtige Mörderin." Das bescheibt den eigentlichen Mythos der "Medea". Man könnte noch "Kindsmörderin" und "Verräterin" hinzufügen, die aus überschwänglicher und plötzlicher Liebe zu Jason handelt und dann bitter enttäuscht wird, ohne sich dabei das "Wilde" nehmen zu lassen. Eben eine dominante Frau, die es nicht unbedingt einfach hat. Aber, wie schon erwähnt, ist das der eigentliche Mythos.

     

    "Medea. Stimmen" erzählt die Geschichte etwas anders. Denn Christa Wolf schreibt nicht direkt den Mythos, sondern versucht darzustellen, wie sich der Mythos entwickelt haben könnte.

    Zum Titel selbst lässt sich sagen, dass "Medea." wohl der Teil ist, dem jedem zeigt, dass es um den Mythos geht. "Stimmen" wurde hinzugefügt, weil die Geschichte von 6 Stimmen erzählt wird. Nämlich aus den Sichten von

    • Medea: Kolcherin. Tochter des Königs Aietes und der Idya. Schwester der Chalkiope und des Absyrtos
    • Jason: Argonaut, Schiffsführer der "Argo"
    • Agameda: Kolcherin. Vormals Medeas Schülerin
    • Akamas: Korinther. Erster Astronom des Königs Kreon
    • Leukon: Korinther. Zweiter Astronom des Königs Kreon
    • Glauke: Korintherin. Tochter des Königs Kreon und der Merope

    Zum Inhalt: Auch in dieser Fassung von "Medea" ist Medea mit Jason verheiratet und hat zwei Kinder. Mit ihrer Entdeckung der Knöchelchen der Tochter (Iphinoe) des Königs (Kreon) von Korinth in einem geheimen Raum des Schlosses und die damit zusammenhängende Geschichte, beginnen diejenigen, die davon wissen, sich gegen sie zu stellen. Denn der schon Jahre zurückliegende Mord der Königstocher wird in Korinth vertuscht. Hier heißt es, sie wäre über Nacht mit einem ansehnlichen Mann durchgebrannt und würde nun andernorts ein glückliches Leben führen. In Wirklichkeit wurde das Mädchen aber geopfert, um die Machtstellung des Königs zu sichern. Dabei war Medea doch extra mit Jason aus ihrer Heimat Kolchis geflohen, weil dort ihr jüngerer Bruder geopfert worden war, um die Stellung ihres Vaters zu sichern und sie mit diesem Umstand und ihren Schuldgefühlen nicht mehr dort leben konnte. Nun, da sie hier in Korinth eine ganz ähnliche (wenn auch geheime) Story in Erfahrung bringt, beginnt ihr Unglück. Dass sie eine sehr selbstbewusste Frau ist, kann ihr dabei auch nicht helfen - außer es besser zu ertragen. Sie wird dem Schloss verwiesen, Gerüchte um den Mord an ihrem eigenen Bruder machen die Runde und sie wird zum Sündenbock für alle schlimmen Ereignisse. Nur ein Gutes findet sich kurzfristig: Sie verliebt sich in einen Künstler.

    Meiner Meinung nach ist dieser Roman eine gelungene Vorgeschichte des Mythos "Medea". Da ich auch die Fassungen des Mythos von Euripides und Grillparzer gelesen habe, ebenso wie eine etwas eigenwilligere Variante von Dea Loher, hatte ich bereits den Grundmythos im Kopf und wusste, was geschehen müsste. Mir hat sehr gefallen, dass diese Version ganz anders erzählt wird und doch in gewisser Weise am Mythos festhält. Hier wird deutlich, wie sehr die Historie durch Hörensagen und Weiterreichen verfälscht werden kann. Beispielsweise ist Medea in "Medea. Stimmen" einfach bewandert, was Heilmittel betrifft und schafft es, viele Leute erfolgreich zu behandeln. Da Medea aber der Sündenbock für alles wird, wird diese eigentlich gute Tatsache für die Korinther natürlich schlecht gemacht und sie wird (auch wegen eines weiteren gerüchtegeschwängerten Vorfalls gegen Ende) zur "Giftmischerin".
    Mir persönlich gefällt zudem die Form eines Romans auch besser als die eines Dramas. Natürlich hat das nichts mit der Geschichte an sich zu tun, denn Dramen können schließlich auch sehr gut sein - aber dennoch ist das ebenfalls ein Pluspunkt für mich.

    Von den mir bekannten für mich persönlich die beste "Medea"-Fassung.

  3. Cover des Buches Die Entdeckung des Himmels (ISBN: 9783499247521)
    Harry Mulisch

    Die Entdeckung des Himmels

     (279)
    Aktuelle Rezension von: Ferrum
    Was macht der Himmel, wenn er mit den Menschen unzufrieden ist? Richtig, er will seine 10 Gebote zurückholen und somit die Verbindung zur Erde auflösen. Und darum gehts, beginnend vor der Zeugung der Akteure bis hin zum großen FInale in Jerusalem. 

    Kaum eines der großen gesellschaftspolitischen Themen wird dabei ausgelassen, und dennoch hat man nie das Gefühl, dem hocherhobenen, moralinsaurem Zeigefinger ausgesetzt zu sein. Hat einen ewigen Ehrenplatz in meiner Bibliothek.
  4. Cover des Buches Rupien! Rupien! (ISBN: 9783462304961)
    Vikas Swarup

    Rupien! Rupien!

     (312)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Es beginnt vielversprechend, der Protagonist wird gerade gefoltert und kann nicht glauben, dass er gerade die Quizshow WER WIRD MILLIARDÄR gewonnen hat. Genauso wenig wie die Folterer, das Fernsehstudio, seine Anwältin, die ganze Welt. Da hatte mich der Autor schon und ich wollte unbedingt wissen, wie Mohammed Thomas es bloß geschafft hat, die Fragen richtig zu beantworten.

    Die Anwältin rettet ihn von der Folter, bringt ihn zu sich nach Hause und beginnt mit der Aufnahme und Mohammed erzählt seine Geschichte. Dabei wird jede Frage als ein Kapitel dargestellt, also insgesamt Fünfzehn Kapiteln, in denen er zuerst ein Teil seiner Lebensgeschichte erzählt, dann mit der Anwältin redet und anschließend das Video von der Show abspielt.

    Die ersten paar Fragen waren noch interessant zu folgen, aber mit jeder einzelnen Frage wurde ich aus der Geschichte hinausgeworfen, da die Reihenfolge der Fragen nicht mit der Reihenfolge der Geschehnisse verläuft. In einer Frage ist er ein Kind, in der nächsten ein Erwachsener, in der anderen wieder ein Kind und diesmal an einem völlig anderen Ort mit völlig anderen Menschen und in der nächste ist er wieder bei den gleichen Menschen wie in Frage zwei zusammen und das erschwert es, der Geschichte zu folgen, weil ich nicht weiß, was für eine Bedeutung die Figuren haben und ob sie wirklich eine Rolle spielen. Bei der sechsten oder siebenten Frage wurde mir das alles dann doch zu blöd und ich habe mich dazu entschieden, das Buch abzubrechen.

    Die Figur selbst ist wirklich sympathisch, ich habe ihn gleich zu lieben gelernt, ihn gemocht, ihm das Beste gewünscht und ich war froh darüber, dass er die Show gewonnen hat und sicherlich glücklich wird. Der Stil ist leicht zu lesen, es ist simpel gehalten, aber authentisch und gut. Aber das Zickzackmuster des roten Fadens hat den Lesespaß ruiniert und den Spannungsbogen mehrmals so hart durchbrochen, dass es mir schlussendlich egal wurde, wie er die Antworten auf die Fragen wissen konnte.

  5. Cover des Buches Beim Leben meiner Schwester (ISBN: 9783492952507)
    Jodi Picoult

    Beim Leben meiner Schwester

     (1.863)
    Aktuelle Rezension von: nadinekmps

    Die Meisten kennen bestimmt schon den Film; beim Leben meiner Schwester. Das passende Buch dazu durfte ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen. Ich finde, dass das Thema unglaublich tiefgründig ist. Ich habe oft in dem Buch angefangen zu weinen, weil es einfach so emotional ist. Ich finde es so heftig, dass Anna weiß, dass sie nur lebt, damit ihre Schwester Kate die Organe ihrer Schwester Anna bekommt. Es ist erschreckend was die kleine Anna mit ihren 13 Jahren alles durchmachen muss, damit sie ihr Recht auf Leben auch genießen kann. Sie möchte nicht weiter Knochenmark spenden, da sie dadurch schmerzen hat und einfach ein ganz normales Kind sein möchte. Ich finde das vollkommen verständlich, doch die Eltern von Anna und Kate sehen das alles ein wenig anders..

  6. Cover des Buches Die Gebeine von Avalon (ISBN: 9783499255816)
    Phil Rickman

    Die Gebeine von Avalon

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Ajana
    *Inhalt*

    Panik am Hofe von Elisabeth I: Nostradamus hat den Sturz der jungen Königin vorhergesagt, gelingt es ihr nicht, die Gebeine ihres Ahnherren zu finden. Als in Glastonbury offenbar das Grab König Arthurs entdeckt wird, schickt Elisabeth sogleich ihren gelehrtesten Berater. Doch Glastonbury ist eine Stadt voller Geheimnisse, und der junge Doctor Dee muss mit grässlichen Morden und der verführerischen Tochter einer Hexe fertig werden.

    *Meine Meinung*

    Das Buch stand schon lange auf meinem Wunschzettel und Dank dem Ausmisten bei Lovelybooks konnte ich es jetzt endlich mal auch lesen.

    Ich habe mir viel von dem Buch erwartet, liebe ich doch Bücher König Arthus und alles was mit ihm zu tun hat. Die Inhaltsbeschreibung des Buches hatte mich auch schon ziemlich neugierig gemacht.

    Das Buch wird von Dr. John Dee erzählt, dem Astrologen und Berater der Königin Elisabeth(auch Maria genannt) von England. Er wird auf die Reise geschickt die Gebeine von König Arthus zu finden, da die Königin sonst befürchtet nicht mehr lange auf dem Thron zu sitzen. Doch gab es Arthus wirklich und wenn ja wo sind die Gebeine?

    Die Geschichte führt den Leser nach Glastonbury, an einen Ort wo die Menschen sehr gottesfürchtig sind. Dr. Dees Suche nach den Knochen von Arthus bleibt nicht unbemerkt. Doch wem kann er wirklich vertrauen? Etwas merkwürdiges geht in dieser Stadt vor und es hat nicht nur mit den Gebeinen zu tun.

    Das Buch ist ein Mix aus wahrer Geschichte, Fiktion, ein wenig Krimi und ein kleiner Liebesgeschichte.

    An sich hat mir das Buch gut gefallen, jedoch zogen sich manche Stellen ziemlich lange. Ich hatte mir nach der Suche nach den Gebeinen auch ein bisschen mehr erwartet. Manchmal fehlte mir doch die Spannung und die Verbindung zum dem eigentlichen Grund für die Suche für die Königin.
    Ich habe für das Buch jetzt tatsächlich über 10 Tage gebraucht, was bei mir wirklich lang ist.

    Die Liebesgeschichte in diesem Buch von Dr. Dee kam bei mir auch nicht so richtig an. Es hat zwar in die Zeit gepasst, aber hat mich eigentlich eher gestört, als dass es sie mir gut gefallen hätte.

    Die Schreibweise des Autors hat mir aber gut gefallen, auch dass er das Buch aus der Sicht von Dr. Dee geschrieben hat. Dabei kommt es einem vor wie selbst in seiner Zeit zu leben und alles hautnah mit zu erleben.

    Man merkt der Geschichte auch an, dass der Autor einige Recherche betrieben hat. VIele Charaktere aus diesem Buch gab es wirklich z.B. auch die Hauptfigur Dr. Dee. Natürlich kann ein Autor sich trotzdem viele Freiheiten herausnehmen, da man ja nie wirklich sagen kann, wie es wirklich damals zu ging und ob im Laufe der Jahrhunderte nicht doch das eine oder andere verändert wurde.

    *Mein Fazit*

    An sich ist es eine tolle Geschichte, jedoch hatte ich mir doch ein wenig mehr über Arthus und besonders über Avalon erwartet, so wie es der Buchtitel auch verspricht. Da konnte es leider auch nicht der gute Schreibstil des Autorswieder gut machen. So kann ich dem Buch leider nur 3 Sterne vergeben, aber immerhin habe ich das Buch nach Jahren auf meinem Wunschzettel dank Lovelybooks endlich mal lesen können =) Und das Buch wird mich auch nicht davon abhalten, weiterhin nach guten Büchern über Avalon und König Arthus zu suchen ;)
  7. Cover des Buches Hector und die Entdeckung der Zeit (ISBN: 9783492953344)
    François Lelord

    Hector und die Entdeckung der Zeit

     (230)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 224 Seiten

    Verlag: Piper (1. September 2007)

    ISBN-13: 978-3492049368

    Originaltitel: Le nouveau voyage d’Hector. À la poursuite du temps qui passe

    Übersetzung: Ralf Pannowitsch

    als Taschenbuch, E-Book und Hörbuch erhältlich


    Hector auf der Suche nach der Zeit


    Inhalt:

    Dem jungen Psychiater Hector fallen in seiner Praxis immer mehr Patienten auf, die Probleme mit der Zeit haben. Den einen vergeht sie zu schnell, den anderen zu langsam. So beginnt er nachzudenken, wie es zu diesen unterschiedlichen Empfindungen kommen kann. Und natürlich macht auch wieder eine Reise, die ihn zu den Inuit führt und später auch nach China.


    Meine Meinung:

    Ich habe nun schon mehrere Bände über Hectors Reisen gelesen und irgendwie ähneln sie sich alle. Das finde ich aber nicht schlimm, denn es ist ja gerade der naive, ein wenig humorvolle Schreibstil, der mir gefällt und die Tatsache, dass wissenschaftliche Dinge mit einfachen Worten erklärt werden. Das Thema ist ja jedes Mal ein anderes.


    Hectors Überlegungen zur Zeit sind natürlich wieder philosophisch angehaucht und mit vielen Tipps für die Leser versehen, wie man das Beste aus seiner Zeit machen kann.


    Mir hat das Buch wieder recht gut gefallen.


    ★★★★☆


  8. Cover des Buches Das Labyrinth der Rosen (ISBN: 9783453352759)
    Titania Hardie

    Das Labyrinth der Rosen

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Perle
    Klappentext:
    Ein verschollenes Vermächtnis, das nur für eine Auserwählte bestimmt ist
    Die Entscxhlüsselung einer kryptischen Handschrift aus dem 16. Jahrhundert führt die junge Engländerin Lucy King zur Kathedrale von Chartres. Doch die Bedeutung der schicksalhaften Verbiundung zwischen dem geheimnisvollen Kirchen-Labyrinth und den alten Aufzeichnungen vermag sie nicht zu erkennen - noch nicht ...
    Ihre Suche wird zum Kampf auf Leben und Tod - denn Lucy ist nicht die Einzige, die die Wahrheit im Herzen des Rosen-Labyrinths sucht.

    Mysterium, Abenteuer, Enthüllung - ein einzigartiger Roman um eine Verschwörung, die die Menschheit bedroht.
    Besondere Ausstattung:
    Mit Dokumenten im Anhang

    Eigene Meinung:
    Dieses Buch suchte man mir in der Stadtbücherei unserer Nachbarstadt raus, da ich auf Rosenbücher steh. Ich war zuerst etwas skepötisch und dachte es wäre nichts für mich. Doch als ich es letzte Woche begann, stellte sich schnell heraus, dass es mir ganz gut gefällt um nicht zu sagen eigentlich sehr gut.

    Mit den ersten 40-50 Seiten konnte ich weniger angangen, erst dann begann der richtige Roman für mich. Ich hatte diese Zeilen im bus zur Stadt gelesen und konnte mich auch nicht ganz konzentrieren, war noch etwas erkältet und so fiel es mir schwer mich auf die Geschichte zu konzentrieren. Am Wochenende in der ruhigen Wohnung hingegen fiel es mir sehr leicht, mit den Hauptprotagonisten warm zu werden.

    Besonders Lucy hatte ich ins Herz geschlossen, hatte einiges mit ihr Gemeinsam, was möchte ich natütlich nicht verraten, dann würde ich vielleicht zuviel verraten. Auf jeden Fall ging es hier auch wieder um Gedichte und Autoren und schreiben und natürlich um meine geliebten Rosen.

    Konnte keine Schreibfehler entdecken. Ich las jeden Tag 35-80 Seiten, nur einen Tag war mir nicht zum Lesen zumute - dafür las ich dann am letzten Tag die restlichen 125 Seiten und fühlte mich sehr wohl dabei. Habe es in den 7-8 Tagen immer wieder gerne zur Hand genommen und gerne darin geblättert.

    Ein sehr unterhaltsames Buch - klasse geschrieben und tolle Protagonisten.  Kann nichts negatives über diesen Roman sagen bzw. schreiben.

    Ich kann es wärmsten empfehlen, es passt gut in die Winterzeit als auch in die Frühlingszeir, da es zum Beispiel viel um den 23. April geht und die Mittsommerwende.

    Die Autorin war mir bis jetzt auch unbekannt,
    daher mein 1. Buch von ihr.
    Falls es weitere Romane von ihr geben sollte,
    bin ich nicht davon abgeneigt ein anderes Mal mal wieder was von ihr zu lesen. Werde mich mal danach erkundigen, am Besten in der Stadtbücherei, die wissen da am Besten bescheid.

    Vergebe hierfür gut und gerne liebgemeinte 5 Sterne!




  9. Cover des Buches Hauch der Verdammnis (ISBN: 9783453136663)
    John Saul

    Hauch der Verdammnis

     (22)
    Aktuelle Rezension von: StMoonlight

    Katherine ist Anthropologin und einen Sohn im Teenageralter.  Mit Michael zieht sie nach Hawaii, da die Frau dort Ausgrabungen vornimmt. Ihr Auftraggeber, ein reicher Japaner, hat sie beauftragt, ein Menschensklett zu untersuchen. An sich nichts ungewöhnliches, doch dann ereignen sich merkwürdige Dinge: Michael, sowie seine Schulfreude kommen mit einer Substanz in Berührung, die dazu führt, dass sie nur noch in einer, eigentlich für den Menschen extrem schädlichen Lebensumgebung,  atmen können. Katherine versucht alles um die Kinder zu retten, dabei stößt sie auf düsteres Geheimnis ihres Auftraggebers und begibt sich selbst in große Gefahr…

    Obwohl ich John Sauls Schreibstil, als Autor, liebe: Bei „Hauch der Verdammnis“ scheint er so etwas wie eine Schaffenskrise gehabt zu haben. Die Grundidee ist wirklich spannend, allerdings schafft Saul es nicht diesen Genre-Mix von (Horror)Thriller, Abenteuer und SciFi gekonnt zusammen zu bringen. Auch die vielen Zufälle, sei es das man zufällig die benötigten Informationen findet oder auch mal eine Fachperson, die (natürlich) auch noch in seinem Fachgebiet herausragend ist, lassen den Leser hier eher vor Erschöpfung gähnen, als vor Spannung bibbern. Ebenso sind die Prologe alles andere als anregend („Das Leben ist nicht auf diesen Planeten entstanden, es kam hierher.“), irgendwie „plump“, so als müssten sie sich jetzt über etwas unterhalten, ohne dass sie dazu Lust haben.

    Obwohl ich, wie bereits erwähnt, großer John Saul-Fan bin, von dieser Lektüre kann ich (leider) nur abraten…

  10. Cover des Buches Die Welt wird umgepolt (ISBN: 9783442231348)
    Frederik Pohl

    Die Welt wird umgepolt

     (2)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Teilweise recht böse Satiren und eiskalte Horrogeschichten aus den 50er Jahren.
  11. Cover des Buches Johannes Kepler (ISBN: 9783222114571)
    Günter Doebel

    Johannes Kepler

     (2)
    Aktuelle Rezension von: gst
    Als die Hexenverbrennungen einen Höhepunkt erreicht hatten und der Dreißigjährige Krieg die Lande zu verwüsten begann, schuf Johannes Kepler (*1571, +1630) die wesentlichen Grundlagen für die wissenschaftliche Erkenntnis unseres heutigen Weltbildes. Bahnbrechend wirkte er in der Optik, in der Konstruktion von Zahnradpumpen, in der Positionsbestimmung für die Schifffahrt und in der Vereinheitlichung des Maßsysteme.
    Der große Astronom rang mit sich selbst und seiner Umwelt, die aus den Fugen geraten war, mit den Nöten in Haus und Familie, aber auch mit den astronomischen Zahlen und eigenen Rechenfehlern.


    Günter Doebel erzählt Keplers Biographie und dessen Errungenschaften sehr ausführlich. So erfährt der Leser nicht nur einmal, dass der Wissenschaftler seiner Zeit weit voraus war (er war schon damals überzeugt, dass es eines Tages möglich sein müsste, zum Mond zu fliegen). Während die Kirche, die weiterhin die Erde als Mittelpunkt des Universums sehen wollte, dem Himmelskundler und Vertreter des Kopernikanischen Weltbildes einige Steine in den Weg legte, reiste Kepler viel und zog mehrmals um. Geboren in Weil der Stadt, studierte er in Tübingen, wurde bereits als 23jähriger zum Mathematikprofessor in Graz berufen, war danach Assistent von Tycho Brahe in Prag und bereicherte nach dessen Tod in Linz den so beliebten Jahreskalender mit einem Prognostikum, worin er (manchmal sogar richtige) Voraussagen über Ernten und Kriege traf, um seine schlechte finanzielle Lage aufzubessern.

    Kepler hat zweimal geheiratet und 16 Kinder gezeugt, von denen bei seinem Tod nur noch 7 lebten. Die anderen waren der Pest und anderen Krankheiten zum Opfer gefallen. Als seiner Mutter der Hexenprozess gemacht wurde, setzte er sich sehr für sie ein und erreichte für sie sogar die Einstellung des Prozesses.

    Trotz der vielen Einzelheiten aus Keplers Leben liest sich diese Biographie relativ trocken. Vielleicht liegt das aber auch an seiner Zeit, in die wir uns heute kaum noch hineindenken können. Oder hat sich der Schreibstil in den letzten 30 Jahren so sehr verändert? Diese Biographie wurde bereits 1983 verfasst und bekommt von mir wegen der vielen Informationen vier von fünf Sternen.
  12. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 5051890161413)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.403)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Zu Schulzeiten hatte ich mal einen Auszug aus Die Vermessung der Welt im Deutschunterricht gelesen und fand damals diesen sehr interessant. Nun, einige Jahre später, entdeckte ich das Buch in einem Laden als Mängelexemplar und nahm es, mich meines alten Interesses erinnernd, kurzerhand mit. Doch konnte mich der Rest des Buches ebenso überzeugen, wie seinerzeit der Abschnitt?

     

    Zwei, die auszogen, die Welt zu erforschen 

    Bei dem Buch handelt es sich um eine fiktive Biografie von  dem Naturforscher Alexander von Humboldt und dem Mathematiker Carl Friedrich Gauß. An dieser Stelle sollte das fiktiv nochmals betont werden! Der Autor nimmt sich nämlich so einige künstlerische Freiheiten heraus, wenn er über die Leben dieser großen Denker berichtet. Das sollte einem beim Lesen stets bewusst sein.


    Der Stil ist auf den ersten Blick eigenwillig, denn er verzichtet komplett auf direkte Rede. Dialoge gibt es natürlich schon, auch nicht zu knapp, sie werden aber ausschließlich in indirekter Rede wiedergegeben. Das ist zunächst gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich daran und nach einer Weile fand ich diesen Stil sogar recht interessant, gerade auch in Kombination mit dem Humor, der in diesem Buch deutlich spürbar ist und mich auch das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht hatte.

    Die erste Hälfte des Romans war ich daher auch sehr angetan von dem Buch, wobei ich dennoch von Beginn an Humboldts Passagen spannender fand, als die von Gauß, wahrscheinlich, weil mir Gauß mit seiner Überheblichkeit, die stak an Sheldon aus The Big Bang Theory erinnert, weniger sympathisch war, als Humboldt. Nichtsdestotrotz bewunderte ich bei Beiden den Wissensdurst und die Leidenschaft für die Wissenschaft.

     

    Ab der Hälfte ließ meine Begeisterung jedoch spürbar nach. Da das erste Kapitel Humboldt und Gauß aufeinander treffen ließ, dachte ich, dass es zwischen den einzelnen Biografien mehr Berührungspunkte geben würde, doch fast bis zum Ende hat man eher das Gefühl zwei Bücher parallel zu lesen, als ein Einziges. Mir fehlte lange Zeit ein roter Faden, der Humboldt und Gauß über ihren Status als Wissenschaftler hinaus, verbindet. Da ich somit lange Zeit nicht wusste, wo das alles hinführen sollte, empfand ich viele Passagen als zäh und zu ausschweifend, sodass meine Leselust leider mit jeder Seite abnahm. 

    Zum Ende bessert es sich zwar etwas, zu dem Zeitpunkt war ich aber schon zu gelangweilt, um nochmal echtes Interesse aufbringen zu können.


    Fazit:

    In die Vermessung der Welt gelingt es dem Autor durchaus amüsant das Leben zweier großer Denker zu erzählen, leider verpasst er den Moment, an dem das Alles zu einem Ganzen hätte verbunden werden müssen und durch den mangelnden roten Faden, wird es ab der zweiten Hälfte sehr zäh, sodass ich rückblickend sage: Kann man lesen, muss man aber nicht. 


    Folge mir ;)

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf meinem Blog Miss PageTurner (https://miss-pageturner.de)

  13. Cover des Buches Nemesis (ISBN: 9783688109159)
    Bill Napier

    Nemesis

     (21)
    Aktuelle Rezension von: soetom

    Schwierig, dem Buch gerecht zu werden. Es beginnt mit dem Einschlag eines Meteoriten und den hilflosen Militärs, die ihn aus einem Bunker beobachten. Dann springt die Handlung zurück und erzählt, wie ein kleines Team von Wissenschaftlern zusammengestellt wird, die damit beauftragt werden einen Meteoriten zu finden, der von den Russen so abgelenkt wurde, dass er irgendwann in auf die USA stürzen werde. Für die Suche und das Entwickeln einer Strategie, wie er abgelenkt werden kann, hätten sie nur eine Woche Zeit.

    In dieser Grundkonstellation liegt eines der Hauptprobleme: Sie ist komplett unrealistisch. Keiner der Charaktere hinterfragt, warum „die Russen“ das getan haben sollten, geschweige denn, ob es überhaupt möglich ist. Dazu kommt, dass die Figuren scheinbar ohne eigene Ziele und Motivationen sind, bzw. (fast noch schlimmer) auch völlig unplausibel reagieren. So ist es der Hauptfigur offensichtlich wichtiger, seine Grundlagenforschung fortsetzen zu können, statt die Welt retten zu müssen.

    Seitenlang bombardieren sich Wissenschaftler gegenseitig – und dadurch den Leser – mit Fachterminologie. Allerdings anders als bei gelungener SCIENCE fiction ohne damit irgendetwas zur Handlung oder zur Atmosphäre beizutragen.

    Gewürzt wir das Lesen mit wiederholt auftretendem Rätseln, wie ein gerade begonnener Abschnitt zu den vorherigen gehört. Mehrfach habe ich zurück geblättert, weil ich dachte, ich hätte ein Detail überlesen – nur um festzustellen, dass das Zusammenhang schlicht nicht im Text ist. Ich wollte das Buch deshalb eigentlich nicht zu Ende lesen.

    Dann habe ich aber immer wieder vergessen, es in meiner Tasche gegen ein anderes Buch auszutauschen und habe zähneknirschend weiter gelesen. Und siehe da: So etwa ab der Hälfte kommt tatsächlich Bewegung in die Handlung und es wird ein ordentlicher Thriller daraus. Die Schwächen in Aufbau und Plausibilität sind noch da, aber auf einmal ging es voran und ich wollte dann zumindest das Ende gelesen haben.

    Wenn man Langeweile und kein anderes Buch zur Hand hat, kann man das ab der Mitte mit einigem Spaß lesen. Muss man aber nicht…

  14. Cover des Buches Das Gesetz der Sterne (ISBN: B0000BK3T8)
    Bertold Keppelmüller

    Das Gesetz der Sterne

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Die Sternenburg (ISBN: 9783958243217)
    Mattias Gerwald

    Die Sternenburg

     (3)
    Aktuelle Rezension von: smutcop
    Heute wäre Tycho Brahe vermutlich Designer oder umjubelter Regiesseur von durchgeknalltem Klamotten und Filmen und würde wechselweise mit Männern oder blutjungen Mädchen zusammensein. Ein für seine Zeit (1546-1601) lebahfter, wissenshungriger Mann, der gerne mit Konfessionen brach und mit der Obrigkeit stritt. Ein genialer Wissenschaftler, auf den Gebieten der Astronomie, Heilkunde u. Kräuterkunde. Der Erbauer einer der ersten europäischen Sternenwarte, ein Entwickelr diverser Geräte, wie Rernrohr und " Kamera". Doch das Buch ist nicht nur für Liebhaber ebendieser Themen. Eindringlich wird sein Alltag beleuchtet, das leben und Sterben im 16 Jh., die Flucht von Schweden nach Prag über Deutschland, die Alpen und Venedig. Ein tolles Reisetagebuch und dokumentarisches werk über die Politwirren der zeit, ein Liebesroman, ein Sittenbild. Die sterbende Sonne hat für jeden etwas, der historische Romane mit realem Hinetrgrund mag.
  16. Cover des Buches Q & A (ISBN: 9780552779920)
    Vikas Swarup

    Q & A

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Trissi
    Ich bin begeistert von diesem Buch! Es hat mich in den Bann gezogen und ich wollte gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Die Geschichte ist unglaublich gut durchdacht und an vielen Stellen wurde ich von der abwechslungsreichen und nicht vorhersehbaren Handlung positiv überrascht. Ein fantastisches Buch - nur zu empfehlen!
  17. Cover des Buches Ich werde mal (ISBN: 9783836961158)
    Alla Hutnichenko

    Ich werde mal

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Bilderbücher über Berufe gibt es schon so einige. Doch wenn wir mal genauer hinschauen, sind das meist Berufe bei der Feuerwehr, Polizei, auf dem Bauernhof, im Supermarkt oder im Bereich Verkehr.


    Alla Hutnichenko und Julia Kolomoets Geschichte jedoch stellt euch Berufe vor, die nicht so alltäglich sind.
    Juri, der kleine Protagonist dieser Geschichte kennt so einige außergewöhnliche Berufe, die ihm vielleicht selbst später Spaß machen könnten. Ihr möchtet wissen, wieso er so viele außergewöhnliche Berufe kennt? Ganz einfach. Juri hat eine große Familie, und fast alle gehen einer Tätigkeit nach, die wir nicht tagtäglich um uns herumhaben. Ja, es gibt die Floristin und den Imker, die Architektin und die Hundetrainerin, die das ein oder andere Kind kennt, aber einen Ballonpiloten, Paläontologen oder eine Gebärdendolmetscherin dann doch er weniger. Und genau davon lässt Alla Hutnicheko ihren Protagonisten Juri erzählen.

    "Hallo!
    Ich bin Juri.
    Wenn ich mal groß bin, werde ich Tierarzt oder Pizzabäcker. Vielleicht auch Astromaut oder Ballonpilot..... Alle meine Verwandten haben Berufe, die interessant und wichtig sind...." (Zitat)

    So beginnt dieses Bilderbuch, dass nicht nur informativ und richtig gut konzipiert, sondern auch ganz wundervoll illustriert ist.


    Juri kennt viele Berufe und von denen erzählt er den Kindern.

    Sein Vater zum Beispiel ist Paläontologe. 

    Schon das Wort Paläontologe ist schwierig, aber Obacht, es gibt gerade in der Altersgruppe 5+ durchaus Kinder, die wissen, was ein Paläontologe ist, denn der sucht nach Versteinerungen unter anderem nach Dinosaurierskeletten, die ganz viele Kinder faszinieren. 

    Juris Mama ist Floristin, der eine Opa Imker, der andere Teeverkoster. Eine von Juris Schwestern ist Tierärztin, aber nicht irgendeine Tierärztin, sondern eine, die sich um Pandas kümmert, seine andere Schwester ist Glasbläserin und Juris Cousine Lilli ist Hundetrainerin, sein Cousin Witali ist Astronom und Onkel Oleh Ballonfahrer. Ein anderer Onkel ist Pizzabäcker. Richtig spannend und bestimmt nicht häufig ist der Beruf von Juris Oma Sofija, die ist nämlich Gebärdendolmetscherin und seine Tante Olja Architektin. 

    Ihr seht in Juris Familie gibt es ein paar wirklich außergewöhnliche Berufe, die er nicht nur erwähnt, sondern richtig toll vorstellt.

    Zunächst einmal gibt es eine Doppelseite, auf der wir einen Menschen bei seiner Arbeit sehen. Hier erzählt uns Juri, was derjenige für einen Beruf hat und was den Beruf ausmacht.

    Blättern wir um so sehen wir eine Seite voll mit Gegenständen, die typisch für den Beruf sind. Das sind Werkzeuge und andere Dinge, die man zur Ausübung des Berufes benötigt. Und wenn wir dann noch einmal umblättern, lernen wir noch mehr über das, was den Beruf ausmacht kennen. Beim Paläontologen sind es ganz viel Saurier, bei der Floristin jede Menge wundervolle Blumen, bei der Hundetrainerin können wir die verschiedensten Hunderassen kennenlernen und beim Pizzabäcker verschiedene Pizzabeläge. Richtig toll und geradezu zum Mitmachen inspirierend ist das Deutsche Fingeralphabet, das wir bei der Gebärdendolmetscherin kennenlernen dürfen. 

    Auch sehr eindrucksvoll und spannend zu entdecken sind berühmte Gebäude und Architekten. Bestimmt werden selbst die Erwachsenen hier noch Neues entdecken. Ob das Tanzende Haus in Prag, die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles oder die begnadeten Baumeister und Künstler Antoni Gaudi und Friederich Hundertwasser, hier kann man in andere Welten abtauchen und neue Eindrücke bekommen. Lustig, faszinierend und spannend fanden die Kinder auch die Darstellung der verschiedenen Sternzeichen, die man des Nachts bei klarem Sternenhimmel durchaus mal, anhand der Bilder im Buch, versuchen kann zu entdecken.

    Das Buch ist nicht nur informativ, sondern lädt immer wieder ein auf den Spuren dessen zu wandern, was das Buch vermittelt oder mit den Informationen zu spielen. 

    Die Kinder lernen eine Menge Gegenstände kennen, die man später in ein Bilderspiel einbeziehen kann.

    Zum einen könnte man fragen: "Wo ist.......?" zum anderen "Wie heißt das....?" Und man könnte auch noch näher auf die Utensilien eingehen und fragen: "Was macht man damit?" bzw. "Wofür braucht man das?"

    Es gibt aber auch konkrete Spielangebote wie z.B. bei den Bienen der Imkerin, die den Weg nach Hause mittels der Hilfe der Kinder finden sollen, oder beim Pizzabäcker, wo die Kinder gefragt werden, was auf ihrer Lieblingspizza drauf sein sollte.


    Es gibt tolle und informative Bilderbücher, Sachbilderbücher und es gibt Bücher, die überraschen, faszinieren und lassen sich nicht in Schubladen sortieren. "Ich werde mal.....!" ist genauso ein wundervolles Bilderbuch mit dem Kleinen wie Große richtig viel Spaß haben werden.

    Wir hatten viel Freude mit dem Buch und werden es weiterhin haben, denn es ist bestimmt keines, dass man einmal gelesen ins Regal stellt, sondern immer und immer wieder zum Anschauen und vor allem Spielen herausholt.



  18. Cover des Buches Kuckucksei (ISBN: 9783596307227)
    Clifford Stoll

    Kuckucksei

     (32)
    Aktuelle Rezension von: LeonorePothast

    • Genre: Romanartige Dokumentation
    • Thema: Internet, Hacking
    • Empfehlung: Ja

    University of California, Berkeley, 1986. In seiner ersten Woche als Sysadmin entdeckt der Astrophysiker Clifford Stoll bei der Abrechnung der Internetkosten ein Defizit von 75ct. Seinen Kollegen ist’s egal, doch Clifford’s Forschergeist wird geweckt. Eine Woche Recherche später hat er Gewissheit: Jemand hackt sich in’s Uninetz und verbraucht Rechenzeit. Doch wer ist es und warum? Fortan widmet sich Clifford mit bewundernswerter Ausdauer der Hackerjagd. Er vernachlässigt Job, Beziehung und, nicht zuletzt, elementare soziale Umgangsformen. Seine Schritte hält er in einem Tagebuch fest, das er zu einem Roman verarbeitet.

    Dieses Buch ist ein beeindruckendes Dokument aus der Zeit, als das Internet hauptsächlich von Militär, Geheimdiensten und Universitäten genutzt wurde, als Computer per Kommandozeile bedient wurden und Maus oder gar Touchscreens unbekannt waren.

    Ob Ihr die Zeit selbst erlebt habt oder ob Ihr (wie ich) voll Staunen lest, was damals schon möglich oder noch nicht möglich war – Clifford Stoll auf seinen verschlungenen Wegen durch das „alte Internet“ zu folgen, macht extrem Spaß:

    • Spannend, wie ein geklauter Drucker zur Hackerjagd diente …
    • Spannend, welch astronomische Summen das Internet früher kostete …
    • Spannend, dass die Internetverbindung nur verfolgt werden kann, indem jemand in der Telephonzentrale auftaucht und nachsieht, wo das Kabel angeschlossen ist …

    Besonderes Higlight waren für mich Clifford’s Begegnungen mit der NSA. Mehr möchte ich dazu gar nicht verraten. Schmunzeln musste ich, als das Gerücht erwähnt wurde, die NSA würde angeblich alle Telephongespräche abhören.

    Faszinierend ist auch, wie wenig eines der beherrschenden Themen unserer Zeit, Internet- und Computersicherheit, den Menschen damals bewusst war: FBI, CIA, NSA – alle werden diverse Male von Clifford angerufen und mit eindeutigem Beweismaterial konfrontiert, doch niemand interessiert sich für den Hacker, niemand greift ein, niemand hilft ihm.

    Obwohl der Roman ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel hat, hat er nicht an Aktualität eingebüßt: Die Computer heutzutage sind um ein Vielfaches sicherer als die Computer vor fünfundzwanzig Jahren – aber die Methoden von Hackern (oder sollte man hier lieber sagen: von Leuten und Institutionen, die in meinen Computer eindringen wollen) haben sich garantiert proportional dazu verbessert. Alles in allem fürchte ich, ist es für einen geübten Eindringling genauso leicht oder schwer wie damals, meinen Computer zu unterwandern und Zugriff zu erhalten auf alles, was mir wichtig ist.

    Clifford Stoll ist kein geübter Erzähler, und das merkt man. Mit den Längen des Buches in der zweiten Hälfte kann ich leben, weil sie nur ein Bruchteil der Längen sind, die Clifford selbst beim Verfolgen des Hackers empfunden haben muss. Aber zum Beispiel die Szenen mit seiner Freundin hätten für mich alle gestrichen werden können. Die Sprache (soweit man das anhand der Übersetzung beurteilen kann) ist langweilig. Daher bekommt das Buch nur 3,5 Sterne von mir. Dennoch kann ich es rückhaltlos empfehlen! Die Mängel habe ich als Zeichen von Authentizität empfunden.

    Fazit: Die Form ist nicht schön, aber der Inhalt ist absolut lesenswert.

  19. Cover des Buches Die Sternjägerin (ISBN: 9783442371334)
    Eric Walz

    Die Sternjägerin

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Keine Ahnung aus welchem Grund ich das Buch erst im zweiten Anlauf geschafft habe, vielleicht war es beim ersten Mal einfach der falsche Zeitpunkt. Dies ist nämlich ein wunderbar geschriebenes historisches Buch mit interessantem Hintergrund und einer tragischen Familiengeschichte. Sicher nicht mein letztes Buch des Autors.
  20. Cover des Buches Der Sternenleser (ISBN: 9783442745579)
    Kate Grenville

    Der Sternenleser

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Lese_Lisel

    Melancholisch, leicht, stilsicher und aufwühlend beschreibt die Australische Autorin die Lebensgeschichte des englischen Astronomen Daniel Rooke, der mit den ersten Siedlern nach Sidney auswanderte. Wie in „Der verborgene Fluss“ geht es auch hier um den Zusammenprall der Kulturen: Ein Weisser kommt in Kontakt mit den Aborigines und findet sich schliesslich in einer Situation, in der er klar Stellung beziehen muss, ob der die Gräueltaten der Weissen mitmachen will oder nicht.

    Grenville gelingt es hervorragend, sich in den menschenscheuen, stillen Astronomen Rooke einzufühlen. Emphatisch schildert sie, wie Rooke eine Beziehung zu dem Aborigine Mädchen Tagaran aufbaut (keine Liebesbeziehung!). Selten habe ich so detailliert und vielschichtig über die Verbindung zwischen zwei Menschen gelesen. Unglaublich. Und gar nichts ist kitschig oder platt! Eine Weile ist Rooke „angekommen“ – er geht ganz auf in der Erforschung der fremden Sprache. Doch das Paradies kriegt Risse, und nichts bleibt, wie es war.

    Ein unglaublich intensives, ästhetisches Buch, das trotz des ernsten Themas und der Melancholie eine Leichtigkeit behält. Sehr berührend, wunderschön, mitreissend und emotional!

    Gelesen 2013

  21. Cover des Buches Newtons Schatten (ISBN: 9783644211315)
    Philip Kerr

    Newtons Schatten

     (28)
    Aktuelle Rezension von: brudervomweber
    Einen Kriminalroman historisch einzubetten, ist keine neue Idee. Insbesondere Philip Kerr hat sich mit seiner inzwischen auf fünf (sechs? sieben?) Teile ausgewachsenen Reihe um den raubeinigen Berliner Privatdetektiv Bernhard "Bernie" Gunther, dessen Fälle in den 30er, 40er und zuletzt 50er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts spielen, bereits auf diesem Terrain versucht.

    Nun aber den Sprung ins ausgehende siebzehnte Jahrhundert zu wagen und einen der bahnbrechendsten Naturwissenschaftler der Menschheitsgeschichte zu seinem Protagonisten zu machen, ist nichtsdestotrotz ein Wagnis, welches gründlich misslingen könnte. Während die Welt, in welche man Bernie Gunther zu folgen hat, in ihren grundsätzlichen (wissenschaftlichen) Fugen derjenigen entspricht, in welcher man das Buch in der Hand hält, in welchem von seinen Abenteuern berichtet wird (oder vielmehr erst selbst davon berichtet), ist der gedankliche Sprung, den man als Leser zu vollbringen hat, um sich von dem Fall selbst fesseln zu lassen, weit weniger groß als derjenige, welchen einem Kerr diesmal abverlangt.

    Der Fall spielt im Jahr 1696, die Naturwissenschaften und das (Allgemein-)Wissen um die Dinge und wie sie "wirklich" sind, sprich: wie wir sie heute zu kennen glauben, sind noch längst nicht etabliert und die Welt, in welcher Newton und sein Gehilfe Christopher Ellis eine Reihe von Morden aufzuklären haben, ist dem Leser fremd wie ein anderer Erdteil (so er sich nicht ausgerechnet mit dieser Periode englischer und europäischer (Geistes)Geschichte bereits beschäftigt hat).

    Um diesen Graben zu überwinden, stellt Kerr seiner Leserschaft das ungleiche Paar seiner beiden Ermittler zur Seite, an denen man sich in die Geschichte hineinarbeiten kann. Christopher Ellis, der (im übrigen geschichtlich verbürgte Assistent Newtons in seiner Zeit als Münzwardein in der königlichen Münze Großbritanniens) die Geschichte dieses Kriminalfalls in bester Watson-Manier erzählt und seine anfangs naive Weltsicht mit den wissenschaftlich analysierenden und deduzierenden Augen seines Brotgebers Isaac Newton zu ersetzen lernen muss, übernimmt hierbei die Funktion, jene für uns in vielerlei Hinsicht andersartigen Denkweisen, politischen und religiösen Verwicklungen und mitunter überraschend derben Lebensverhältnisse der Menschen im ausgehenden 17ten Jahrhundert zu beschreiben und sie gleichzeitig mit unserer heutigen Sicht der Dinge zu vermählen.

    Hieran liegt es auch, dass der Krimi sich mit gemächlichem Tempo entfaltet, dass Hektik oder sich überschlagende Ereignisse in diesem Roman keinen Platz haben. Die Beschreibungen und insbesondere die Sprache des Erzählers strotzen vor bildhaft-barocken Ausschmückung und umständlichen Formulierungen, und manch eine Vokabel, die hier zum Einsatz kommt, muss man erst einmal aus dem Hinterkopf oder einem Wörterbuch herausklauben. Dennoch mutet diese altbackene Sprache authentisch an, und an dieser Stelle muss man zwangsläufig auch der Übersetzerin Cornelia Holfelder-von der Tann ein Kompliment aussprechen - diesen Text zu übersetzen, war gewiss keine 08/15-Aufgabe, und sie meistert ihre Aufgabe mit Bravour.

    Man mag die vermeintliche Trägheit des Romans bemängeln, seine gebauschte Sprache, seine gemächlichen Ent- und mitunter waghalsigen Verwicklungen. Oder man kann sich von der Welt hinter der Geschichte verzaubern lassen und dem alles andere als durchschaubar angelegten Kriminalfall auf diesem Wege und in kleinen, gemessenen Schritten nähern.

    Ich jedenfalls habe diesen historischen Kriminalroman mit großem Vergnügen verschlungen und muss sagen, dass ich ihn zu dem Besten zähle, was ich bislang von Kerr gelesen habe.

    Was zumindest ich als wirkliche Empfehlung ansehe.
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