Bücher mit dem Tag "astrid rosenfeld"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "astrid rosenfeld" gekennzeichnet haben.

5 Bücher

  1. Cover des Buches Elsa ungeheuer (ISBN: 9783257242942)
    Astrid Rosenfeld

    Elsa ungeheuer

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Die Brüder Lorenz und Karl wachsen in einer kleinen Pension mit ihrem Vater, einer Haushälterin und dem Dauergast Herr Murmeltier auf. Als das gleichaltrige Mädchen Elsain ihr Leben tritt, nimmt es an Fahrt auf und es wird turbulent mit ihr. Sie verdreht nicht nur den beiden Jungen den Kopf, sondern hat auch ihr eigenes Päckchen zu tragen bis sie als Jugendliche heiratet und auswandert. Auch wenn dieses Buch etwas verrückt und eigenwillig ist, hat es mir aus genau diesen Gründen auch sehr gut gefallen. Jede einzelne Figur ist etwas besonderes mit einer eigenen schrulligen Geschichte. Erzählt wird eine Kindheit, die langweilig auf dem Dorf beginnt, doch ganz der exzentrischen Elsa zu etwas ganz besonderem wird. Doch als die beiden Brüder in die Kunstwelt eintauchen, verlieren sie sich in den Turbulenzen aus Glamour, der Suche nach Anerkennung und Drogen. Rosenfeld hat einen tollen Roman geschrieben, den es sich zu lesen lohnt!

  2. Cover des Buches Kinder des Zufalls (ISBN: 9783311100010)
    Astrid Rosenfeld

    Kinder des Zufalls

     (18)
    Aktuelle Rezension von: schokoloko29
    Dies ist das erste Buch von Astrid Rosenfeld und ich muss sagen ich bin wirklich enttäuscht.
    Das einzige positive, was mir bei diesem Buch einfällt ist, dass es sehr gute Naturbeschreibungen von Texas hat. Als Leser spürt man die Weite, die Hitze, die karge Landschaft und die besonderen Einwohner dieses Landstriches.
    Aber die Entwicklung der Geschichte und die Porträtierung der handelnden Personen finde ich überzeichnet, unglaubwürdig und stereotyp.
    Ich habe mir sehr viel versprochen. Und wollte das Buch mögen, aber leider ist dies nicht der Fall.
    Never judge a book by a cover!!
  3. Cover des Buches Zwölf Mal Juli (ISBN: 9783257243673)
    Astrid Rosenfeld

    Zwölf Mal Juli

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Eselsohren
    Eine E-Mail die alles verändert. 12 Tage. 12 Tage bis Jakob wieder kommt. Der Jakob, der Juli vor 5 Jahren verlassen hat. Einfach so - ohne Erklärung, ohne Vorwarnung verschwunden ins ferne Afrika . Knappe zwei Wochen bleiben Juli, um sich auf dieses Treffen vorzubereiten. 12 Tage, in denen sie auf 12 Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und eine tote Taube trifft. 12 Tage auf der Suche nach einer Botschaft.

    Die junge Schriftstellerin Juli wächst einem auf gerade mal 157 Seiten und in eben jenen 12 viel zu kurzen Tagen so ans Herz, dass man gar nicht mehr loslassen möchte geschweige denn das Buch aus der Hand legen.

    Vielleicht waren es vor allem die letzten Seiten, die man vor Spannung kaum erträgt, ich weiß nur, dass "Zwölf mal Juli" ein Buch ist das auf skurile Art und Weise herznah hängen bleibt.
  4. Cover des Buches Adams Erbe (ISBN: 9783257261240)
    Astrid Rosenfeld

    Adams Erbe

     (232)
    Aktuelle Rezension von: FairyFlower

    „Fängt man an zu schreiben, weil es jemanden gibt, dem man alles erzählen will?“ – 1. Satz

    „Adams Erbe“ von Astrid Rosenfeld wurde 2011 im Diogenes Verlag veröffentlicht und umfasst 400 Seiten. Bei meiner Ausgabe handelt es sich um die gebundene Jubiläumsausgabe 60 Jahre Diogenes Verlag von 2012, die ich sehr empfehlen kann. Bei dem Roman war ich zunächst eher zurückhaltend und unschlüssig. Vielleicht auch, weil ich mich mit der Thematik des 2. Weltkrieges immer sehr unwohl fühlte. Solchen realistischen Horror, muss man erst einmal ertragen können. Trotzdem wollte ich dem Buch eine Chance geben. 

    Der Roman ist in drei Teile gegliedert. Zunächst kommt Edward Cohen in der Gegenwart zu Wort. Er wird um die 2000er herum erwachsen und erzählt in einem Brief an seine große Liebe von seinen Schwierigkeiten, einen Platz in der Welt zu finden.  Eines Tages stößt er auf dem Dachboden seiner Großeltern auf ein Buch, welches von Adam, seinem Großonkel, verfasst wurde. Vielmehr handelt es sich um einen sehr langen Brief an seine Freundin Anna. Im zweiten Teil wird die Geschichte von Adam ab 1920, besonders aber zur Zeit des zweiten Weltkrieges, erzählt. Im letzten Kapitel, Adams Erbe, folgen wir wieder Edward und wie dieser auf Adams Geschichte reagiert. Beide Geschichten finden zusammen. 

    Innerhalb der Teile gibt es keine Kapitel, sondern lediglich Absätze, wenn eine Szene beendet wird oder ein Sprung in die Zukunft stattfindet. Der Leser erlebt den gesamten Roman aus der „Ich“-Perspektive, weshalb man eine ganz besondere Beziehung mit Edward und Adam eingeht. 

    Edwards Geschichte beginnt humorvoll und leichtfüßig. Er ist unangepasst und eckt immer wieder mit den Erwartungen der Gesellschaft an ihn an. Schon als Kind fühlt er sich nicht richtig zugehörig. Er kennt kaum den Namen seines Vaters und seine Mutter scheint meist mit ihren Gedanken ganz woanders zu sein. So übernimmt die strenge, aber sehr intelligente und geradlinige Großmutter die Führung der Familie. Der stark religiöse Großvater Moses nimmt nur selten am Familienleben teil. Edward fragt sich aber mit der Zeit immer öfter, was es mit dessen Bruder Adam auf sich hat. Es scheint eine starke Ähnlichkeit zwischen den Beiden zu geben.

    Dies fällt dann auch auf, als man Adam endlich folgt. Dieser weiß genau so wenig wie Edward, in welche Richtung sein Leben gehen soll. Beide lernen ein Instrument, können sich aber für die Musik nicht wirklich begeistern. Beide warten vergeblich auf ein Zeichen, was sie beruflich machen könnten und stolpern ziellos durchs Leben. Bis sie sich beide verlieben. Und diese Liebe erscheint aufrichtig und bedingungslos. Auch Adam hat keine Vaterfigur, aber dafür eine strahlende Großmutter, die sich um die Familie kümmert und mit ihrer Präsenz das ganze Haus mit Leben füllt. 

    Einen entscheidenden Unterschied zwischen den beiden jungen Männern gibt es aber doch. Denn beide sind jüdischer Herkunft, haben aber damit unterschiedliche Voraussetzungen für ihr späteres Leben. Während Edward nicht sonderlich religiös ist, wird Adam in einer Zeit groß, in der er es als Jude sehr schwer hat. Je weiter man Adam begleitet, desto gravierender werden seine Einschränkungen. Das ist an einigen Stellen schwer zu ertragen. Trotz Allem bewahrt sich die Geschichte dabei ihren Humor und es wird klar, dass Adam trotzdem immer irgendwie weitermachen und nie aufgeben wird. 

    Es gab viele Figuren in dem Roman, die eigenwillig und damit auch einzigartig waren. Am meisten hat mich Julian Bussler, der Geigenlehrer Adams und überzeugter SS-Sturmbannführer, beeindruckt. Er ist zerrissen zwischen seiner Liebe zum Vaterland und seiner Loyalität zu Adams Familie. Ich wollte ihm oft böse sein, konnte es aber nicht. Er tut alles in seiner Macht stehende, um der jüdischen Familie zu helfen. Erst ganz am Ende versteht man seinen wahren Antrieb. 

    Die Geschichte wird mit der Zeit immer intensiver. Man muss sich darauf vorbereiten, Adam durch Polen und bis ins Warschauer Ghetto zu begleiten. Das ist nicht immer einfach zu lesen, obwohl der Schreibstil vieles leichter macht. 

    „Es gibt höhere Gewalten, Orkane und Erdbeben. Aber was wir hier erleben, ist keine Naturkatastrophe, sondern das Werk von Menschen.“ (S. 369)

    Nach dem Lesen brauchte ich erst einmal ein paar Tage, um den Roman wirken zu lassen. Ich bin mir sicher, dass ich mich noch sehr lange an dieses Buch erinnern werde. Ich gebe 5/5 Sterne.

     

     

  5. Cover des Buches Sing mir ein Lied (ISBN: 9783257069037)
    Astrid Rosenfeld

    Sing mir ein Lied

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Melody80
    Dieses Buch habe ich vor einem Jahr bei einem Gewinnspiel gewonnen, habe mich dann riesig gefreut und es erstmal ins Regal gestellt. Dort ist es dann eine zeit lang geblieben, in ein anderes Regal gewandert, dann wieder zurück und jetzt habe ich es mir endlich geschnappt.

    Warum habe ich nur so lange mit dem Lesen gewartet? Warum nur?!? Ich liebe Road-Movie's in Büchern wie in Filmen und dieses Buch ist sogar noch viel authentischer als alle Bücher und Filme dieser Art zusammen (die ich jedenfalls kenne). Fast 10000 Meilen sind Astrid Rosenfeld und Johannes Spengler in einem Passat unterwegs durch die USA, treffen auf skurrile, unheimlich nette und tragische Personen, lernen richtige Geheimorte kennen und halten die Geschehnisse in schönen Schnappschüssen fest.

    Ich muss zugeben;  hätte ich dieses Buch nicht gewonnen, hätte ich es aufgrund des Preises (24,90 Euro) mir wahrscheinlich nicht gekauft. So konnte ich aber einem wunderschönen Reisetagebuch auf 190 Seiten folgen und mich entspannt zurück lehnen. Urlaubsfeeling pur. Danke Astrid Rosenfeld und Johannes Paul Spengler.


Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks