Bücher mit dem Tag "assassinen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "assassinen" gekennzeichnet haben.

140 Bücher

  1. Cover des Buches Throne of Glass – Die Erwählte (ISBN: 9783423716512)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Die Erwählte

     (2.646)
    Aktuelle Rezension von: Katbooks

    Celaena Sardothien ist die gefürchteste Assassinin des Landes und zum Tode verurteilt. Doch plötzlich ist sie der Freiheit näher als sie sich bislang erträumen konnte. Der Kronprinz Dorian bietet ihr die einmalige Chance sich in einem tödlichen Wettkampf zu beweisen. Sollte sie als Siegerin hervorgehen, wäre sie für vier Jahre Champion des Königs und danach frei. Gemeinsam mit dem Captain der Leibgarde, Chaol, trainiert sie dafür und befindet sich währenddessen in einem Wettlauf gegen die Zeit. Denn neben den Intrigen des Wettkampfes schlummert etwas Böses im Schloss. Celaena muss zwischen Freund und Feind unterscheiden und sich über ihre Gefühle für Chaol und Dorian im Klaren werden.

    Lange stand Throne of Glass auf meiner Wunschliste und ich freue mich umso mehr, dass diese Rezension entsteht, denn ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Sarah J. Maas hat sich über die Jahre einen Namen im Fantasy Genre gemacht und das zurecht! Die Storyline finde ich wahnsinnig gut und einmalig. Ihre Erzählperspektive hebt sich von dem herkömmlichen Ich-Erzähler ab und die Charaktere sind überzeugend entwickelt. Celaena hat Biss - und das liebe ich bei Protagonisten!

  2. Cover des Buches Throne of Glass – Kriegerin im Schatten (ISBN: 9783423716529)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Kriegerin im Schatten

     (1.682)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome

    Nach dem wahnsinnig guten Auftakt hatte ich mir direkt Band 2 zugelegt, den ich mir nun endlich vorgeknöpft habe. Wieder einmal war es die reinste spannungsgeladene Achterbahnfahrt, die mit gut durchdachten Enthüllungen um die Ecke kommt und einen durchgehend an die Seiten fesselt.

     

    Der zweite Band knüpft fast nahtlos an Band 1 an und schildert die Geschehnisse, nachdem Celaena zum Champion des Königs ernannt wurde. Wieder einmal wartet die Autorin mit einer nicht versiegen wollenden Flut an innovativen Ideen auf und weiß es gekonnt, den Leser an die Seiten zu bannen. Ich bin wahnsinnig fasziniert davon, wie einfallsreich, komplex und gut durchdacht das Worldbuilding ist – die Geschichte ist mit so vielen Details gespickt, dass sie immer wieder aufs Neue zu überraschen weiß. Gerade in diesem Band sind so viele neue Dinge ans Licht gekommen, die unfassbar viel Spannung aufbauen und die Vorfreude auf das Weiterlesen immer weiter steigern.

     

    Das Buch wechselt zwischen etwas ruhigeren und spannungsgeladenen Szenen, wobei letztere gegen Ende natürlich stark überwiegen und sich immer weiter zuspitzen. Die ganze Zeit muss man einfach wissen, wie es weitergeht; jede Szene ist interessant und/oder spannend, zu keiner Zeit verliert das Buch an Sogwirkung. Die Charaktere tragen so viele Geheimnisse oder Rätsel mit sich herum, dass man durchgängig am Mitfiebern und -rätseln ist. Besonders viel Spaß macht es, das Buch gleichzeitig mit Freunden zu lesen, um sich gleich dabei über die eigenen Theorien auszutauschen.

     

    Während in Band 1 die Beziehung zwischen Celaena und Dorian vordergründiger war als die zwischen ihr und Chaol, war es in diesem zweiten Band nun (leider) andersherum. Schon seit Band 1 habe ich Dorian aufgrund seines amüsanten, klugen und liebenswürdigen Charakters ins Herz geschlossen und freue mich über jede Szene, in der er auftaucht. In diesem Band ist er nach den Geschehnissen aus dem Auftakt Celaena gegenüber etwas zurückhaltender, er ist weniger er selbst, aber weiterhin ein wahnsinnig guter Freund, der damit zurechtkommen muss, dass sich zwischen Celaena und Chaol langsam etwas anbahnt. Chaol mag ich zwar auch sehr, aber die Tatsache, dass Dorian mit Celaena zu meinen absoluten Lieblingscharakteren gehört, hat es mir etwas erschwert, das zwischen ihm und Celaena richtig zu genießen. Nichtsdestotrotz liebe ich die Dynamik zwischen den dreien und hoffe auf diesbezüglichen Nachschub in den Folgebänden.

     

    Wieder einmal genial war natürlich Celaena als starke weibliche Protagonistin, deren Toughness in diesem Band sogar noch mehr zur Geltung kommt als in Band 1. Es macht unglaublich viel Spaß, diese ganz und gar nicht perfekte Protagonistin auf ihrem Weg zu begleiten. Celaena ist arrogant und vielleicht sogar egoistisch, sie kämpft für sich selbst und nicht für ein höheres Ziel; aber gleichzeitig liebt sie ihre Freunde so sehr, dass sie alles für sie tun und alles für sie opfern würde. Sie ist keine typische Heldin, aber gerade dadurch irgendwie echter.

     

    Das Tempo der Handlung ist glaubwürdig und trägt zum Aufbau der Spannung bei. Rätsel werden nie sofort gelöst, Geheimnisse nie sofort aufgedeckt und Verräter nie sofort entlarvt. Es wird sich Zeit gelassen, gleichzeitig passiert trotzdem so unglaublich viel, dass man als Leser kaum durchatmen kann. Vor allem gegen Ende schwillt die Spannung immer weiter an und einige gut vorbereitete Twists, zu denen es vorher schon unauffällige Andeutungen gab, lassen einen überrascht, geschockt und begeistert zurück. Nach den neuen Entwicklungen ist die Vorfreude auf den Rest der Reihe unendlich groß und ich fiebere dem Wiedersehen mit Celaena, Dorian und Chaol bereits gespannt entgegen. Wieder mal ein Volltreffer von Sarah J. Maas.

     

    Fazit

    Nach dem grandiosen Auftakt geht es jetzt gnadenlos spannend und überraschend weiter. Der zweite Band steht dem ersten in nichts nach, wartet mit innovativen Ideen, starken vielschichtigen Charakteren und einer Handlung mit Sogwirkung auf und lässt den Leser kaum zu Atem kommen. Wieder einmal 5 Sterne und ich hoffe, es geht so stark weiter!

  3. Cover des Buches Throne of Glass – Erbin des Feuers (ISBN: 9783423716536)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Erbin des Feuers

     (1.289)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Celaena reist weiter durch das Land, doch egal wie weit sie sich von Endovier und Rifthold entfernt, vor ihrer Vergangenheit kann sie nicht fliehen.
    .
    Celaenas Sichten sind nachwievor wahnsinnig spannend, aber es kommen auch neue interessante Protagonisten dazu, die noch einmal komplett andere Perspektiven eröffnen. Besonders Rowan ist ein echt cooler Typ, aber auch Manon ist bisher sehr aufregend. Es fällt einfach sehr leicht, die ganzen Figuren ins Herz zu schließen. Celaena entwickelt sich weiter und es ist wahnsinnig bewegend, diesen Prozess mitzuverfolgen. Die Handlungsstränge laufen jetzt parallel nebeneinander ab und ich kann es kaum abwarten, bis sie sich endlich zu einem stimmigen Bild zusammenfügen. Eine aufregende Wendung jagt die nächste und gerade das Ende wartet mit einem wahnsinnigen Cliffhanger auf. Ich kann den vierten Band also kaum abwarten.

  4. Cover des Buches Throne of Glass  - Königin der Finsternis (ISBN: 9783423717076)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass - Königin der Finsternis

     (969)
    Aktuelle Rezension von: May_Daisy

    Ich werde uns allen den Inhaltsangaben Teil  ersparen.

    Rezension:

    Ich liebe diese Serie! Und ich bin noch nicht mal ganz durch!

    Der vierte Teil der Throne of Glass Reihe ist so lesenswert und meiner Meinung nach der beste Band der Serie, bis jetzt. Aber warum?

    Die Geschichte fängt eher langsam an, aber wenn sie Fahrt aufnimmt, dann ist sie nicht mehr zu halten. Am Anfang des Buches ist alles recht düster und fast träge. Aelin ist etwas leer und Chaols Verhalten hat sicher verändert. Das alles fügt sich wunderbar zusammen als Rowan plötzlich auftaucht und diese Szene! Aelin und Rowans Treffen nach den Wochen, die sich für beide ewig hingezogen haben, ist sehr berührend wie sie sich in die Arme fallen. Man merkt richtig wie die beiden einander vermisst haben. 

    Und sobald Rowan da ist geht die Geschichte so richtig los. Alles wird geplant und alles baut sich auf. Die Charaktere werden wieder tiefer und besonders zum ENde hin merkt man bei allen eine Entwicklung, alle haben sich in diesem Teil verändert, aber alle sind dadurch menschlicher geworden, finde ich. Aelins und Rowans Moment auf dem Dach ist so herzzerreißend und trotzdem wunderschön zu lesen. Unglaublich! Besonders die letzen ca. 200 Seiten sind extrem spannend, so viele DInge von denen der Leser erstmal nichts gesagt bekommen hatte, werden enthüllt und ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus. 

     Dorians Kampf, in seinem eigenen Körper gefangen, aber von einem Dämon besessen, ist so spannend mitzuerleben. 

    Die Mitschnitte über Manon und ihre dreizehn werden durch eine Begegnung von ihr und Aelins Truppe verknüpft und wundervoll zusammengeführt. Ihr Charakter kommt in diesem Buch viel besser zur Geltung, besonders nach Asterins Enthüllung über ihre Großmutter. Auch durch ihre Zusammenarbeit mit Elide wirkt die um einiges menschlicher und erreichbarer, sofern eine Hexe „menschlich“ wirken kann. 

    Der „Kampf“ im Palast am Ende ist so mitreisend und man zittert richtig, während man um manche seiner Lieblingscharaktere bangt. Die Darstellung Aelins Macht, als sie die Glassplitter aufhält, war so faszinierend und ich konnte das Buch einfach nicht mehr weglegen. 

    Fazit:

    Bis jetzt eine absolute 5 Sterne Reihe! Das Buch ist spannend, gefühlvoll und sehr mitreißend. Ich bin sehr gespannt auf Band 5 und den weiteren verlauf der Geschichte.


  5. Cover des Buches Throne of Glass – Celaenas Geschichte Novella 1-5 (ISBN: 9783423717588)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Celaenas Geschichte Novella 1-5

     (323)
    Aktuelle Rezension von: Bee2205

    Das Cover reiht sich perfekt ein in die ToG Reihe und gefällt mir sehr gut. Auch der Schreibstil ist wie in den anderen ToG Büchern sehr gut und daher kam ich schnell in einen guten Lesefluss. 

    Die 5 Kurzgeschichten sind allesamt wirklich gut und es hat wirklich Spaß gemacht sie zu lesen. Am besten hat mir die zweite rund um Yrene gefallen! Dafür war die dritte etwas zäher für mich, obwohl ich sie wirklich interessant fand. Die letzte Kurzgeschichte war dafür noch mal mehr als gut und jetzt würde ich am liebsten die gesamte Reihe noch einmal von vorne lesen!

    Die Sammlung ist auf jeden Fall ein Muss für alle ToG Fans! 

    Jetzt blutet mein Herz ein bisschen, da ich nun alle Bücher der Reihe beendet habe. Aber gleichzeitig bin ich froh alles gelesen zu haben, da die Reihe ein riesen Highlight ist!

  6. Cover des Buches Schattentanz (ISBN: 9783499005220)
    Maxym M. Martineau

    Schattentanz

     (290)
    Aktuelle Rezension von: Alice9

    Inhalt

    Leena ist eine Tiermagierin, weshalb sie magische Wesen sammeln und eine Verbindung zu ihnen aufbauen kann. Doch sie ist aus dem Kreis der Tiermagier verstoßen worden und findet nun heraus, dass auch noch ein Kopfgeld auf sie ausgesetzt wurde. Noc, ein Assassine, hat den Auftrag erhalten, Leena zu töten. Als sie aufeinander treffen, gehen sie einen folgenschweren Handel ein...


    Meine Meinung

    Vor allem das wunderschöne Cover und die Tatsache, dass es hier um magische Wesen geht, hat mich an dem Buch angesprochen. Leider muss ich sagen, konnte mich das Buch aber nicht ganz so überzeugen, wie ich erwartet hätte. 


    Der Einstieg in die Geschichte war für mein Empfinden etwas schwierig. Das Worldbuilding war sehr eindrucksvoll, aber auch komplex. Es hat etwas gedauert, bis ich mich da rein denken und so richtig in die Geschichte eintauchen konnte.

    Die Ausgangslage war spannend und hat meine Neugier wecken können. Auch im weiteren Verlauf gab es immer wieder spannende und temporeiche Momente, die die Geschichte voran getrieben haben. Allerdings wog die restliche Handlung etwas schwerer, sodass ein Längegefühl bei mir aufkam. 

    Weiterhin punktete die Geschichte mit überraschenden Wendungen und auch die Auflösung mancher Geheimnisse konnte mich überzeugen. 

    Dennoch muss ich sagen, dass die spannenden und guten Momente zwar da waren und mich in gewisser Weise auch fesseln konnten, aber irgendwie konnten sie nicht so einen großen Reiz bei mir auslösen. Vermutlich lag das daran, dass ich nicht eine ganz so gute Verbindung zu den Figuren aufbauen konnte. 

    Die Darstellung der Tierwesen fand ich einfach nur großartig und sie haben der Geschichte große Pluspunkte verliehen. Dahingehend hat mich die Geschichte sehr an eine Mischung aus „Phantastische Tierwesen“ und „Pokemon“ erinnert. Die Anlehnung fand ich ein wenig störend beim Lesen und zu deutlich, um darüber hinweg sehen zu können. 


    Die Protagonisten fand ich sehr interessant und konnten meine Neugier hinsichtlich ihrer Vergangenheit und der Entwicklung der Geschichte wecken. Die Dynamik und Harmonie zwischen ihnen hat mir gut gefallen, auch wenn ich fand, dass es mir an manchen Stellen etwas zu schnell ging. Leider fand ich auch, dass aufgrund des sehr komplexen und damit schwierigen Starts in die Geschichte, bei der ich mich erst einmal orientieren musste, die Verbindung zu den Protagonisten auf der Strecke blieb. 


    Der Schreibstil war einerseits flüssig, sodass ich gut voran gekommen bin, andererseits hatte er aber auch etwas schweres und erhabenes an sich, was eben auch die Komplexität und die Schwere der Geschichte noch einmal untermauert hat. Die Atmosphäre war entsprechend magisch, etwas düster und ebenfalls schwer. Die Gefühle und Emotionen kamen an den entscheidenden Momenten gut rüber. 


    Insgesamt ein solider Auftakt, der zwar seine Schwächen hatte, aber im Gesamtbild mir gut gefallen hat.

  7. Cover des Buches Spinnenkuss (ISBN: 9783492280938)
    Jennifer Estep

    Spinnenkuss

     (553)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Spinnenkuss ist der Auftakt einer mal ganz anderen Fantasy-Reihe. Das Cover gefällt mir gut. Das Gesicht und allgemein die Stimmung des Covers passt gut zur Geschichte. Man kann gleich einschätzen, dass es sich um eine düstere Story handelt und das finde ich natürlich gut. Gin ist eine sympathische Figur, die mir manchmal dafür, dass sie Auftragsmörderin ist. Detektiv Donovan Caine ist rechtschaffen, moralisch und ehrlich, er gehört zu einer aussterbenden Sorte Mann, erst recht in einer Stadt wie Ashland, die vor Gewalt und Kuroption nur so stöhnt.
    Finn, ist der reiche Schönling, mit allerlei Kontakten und einer schwäche für schnelle Autos und schöne Frauen. Ich mochte beide Charaktete sehr gerne, auch wenn man nicht viel über Caines Gedanken und Gefühle erfährt, da die Geschichte komplett aus Gins Perspektive geschrieben ist. Auch die Nebencharaktere wie Gins Mentor Fletcher, sein Sohn Finn oder der Detective Donovan Caine waren liebevoll und bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Ihr Schreibstil ist außergewöhnlich. Sie beschreibt Dinge, Situationen und Personen so detailgetreu, dass man denkt man wäre mittendrin. Auch wenn die Geschichten sich oft ähneln, kommt es einem dennoch vor, als lese man wieder was ganz anderes und man möchte einfach nur in ihre Welt eintauchen.

  8. Cover des Buches Endgame 1. Die Auserwählten (ISBN: 9783841504531)
    James Frey

    Endgame 1. Die Auserwählten

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Bereits die Beschreibung hat mich an Die Tribute von Panem erinnert und das bleibt auch beim Lesen des Buches so.

    12 Spieler:innen wurden ihr Leben lang auf ein Ziel hin ausgebildet: Endgame. Als es dann soweit ist, können sie es dennoch kaum glauben.

    Die Spieler:innen haben verschiedene Stärken, Schwächen, Charaktereigenschaften und Vorgehensweisen. Einige sind offen brutal und grausam, andere technisch sehr versiert, wieder andere wollen einfach nur gewinnen, einige helfen einander und verbünden sich und auch romantische Gefühle kommen vereinzelt vor.
    Im Gegensatz zu Tribute von Panem gibt es bei Endgame Rätsel, die gelöst werden müssen, was von der Idee her wirklich sehr interessant ist. Außerdem haben die Spieler:innen alle beinahe übermenschliche Fähigkeiten, da sie eben nicht ausgelost werden, sondern ihr Leben lang darauf vorbereitet worden sind.
    Alles in allem fand ich es einfach total interessant und spannend Endgame mitzuverfolgen und zu sehen, wie unterschiedlich die Spieler:innen vorgehen.

    Allerdings ist es nicht wie erwartet eine Dystopie (wie bei Tribute von Panem), sondern Endgame geht zurück auf etwas Übernatürliches, das eher Alien- als Göttercharakter hat. Ich bin mir nicht wirklich sicher, was ich davon halten soll und bin gespannt, wie sich das in den beiden nächsten Teilen weiter entwickelt. Allerdings sind dadurch Techniken möglich, die eben sonst nicht gehen würden - beispielsweise bekommt jeder der Spieler:innen einen eigenen Hinweis quasi ins Gehirn gesetzt.


    Fazit: Ein wirklich spannender Wettkampf, der allerdings einen übernatürlichen Ursprung hat. Mir gefällt die Dynamik des Wettkampfes. Die Brutalität, die Strategien, die Bündnisse, Hinterhalte,...
    Vor diesem Hintergrund hat mich Endgame an Die Tribute von Panem erinnert, gleichzeitig ist es aber auch etwas ganz eigenes.
    Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und bin gespannt auf die nächsten beiden Bände.

    Endgame 1: Die Auserwählten bekommt von mir 4,7 (also gerundet 5) / 5 Sterne.

  9. Cover des Buches Catwoman – Diebin von Gotham City (ISBN: 9783423762274)
    Sarah J. Maas

    Catwoman – Diebin von Gotham City

     (143)
    Aktuelle Rezension von: FavoleS

    Selina Kyle schließt sich ihrer Schwester zuliebe der Liga der Assassinen an. Zwei Jahre später kehrt sie zurück, mit einem Auftrag im Gepäck und voll ausgebildet. Sie gibt sich als die millionenschwere Holly Vanderhees aus und nutzt ihre Rolle, um als Catwoman auf Diebstahltour zu gehen. Dabei weiß sie nicht, dass Batwing ihr direkter Nachbar ist.

    Das Buch wird abwechselnd aus den Perspektiven von Selina und Luke (Batwing) erzählt. Die Dynamik zwischen den beiden ist wirklich klasse und es macht immer Spaß, ihre Dialoge mitzuverfolgen. Egal, ob sie es als Nachbarn tun oder als Catwoman und Batwing. 

    Selina führt eine Mission nach Gotham, die uns als Leser selbst nicht komplett klar ist. Und genau dies macht das Buch unter anderem so spannend. Erst gegen Ende lösen sich alle Fäden auf und das Gesamtbild vervollständigt sich.

    Selina bleibt bei ihren Diebstählen allerdings nicht allein. Sie holt sich Poison Ivy und Harley Quinn mit in ihr Team, womit man hier direkt zwei bekannte Bösewichtinnen hat, die große Rollen im Batman-Universum spielen. Ich selbst mag Harley besonders gern und ich finde, sie wurde hier sehr gut getroffen. Obwohl Selina eine geschäftliche Beziehung zu den beiden Frauen halten will, wird daraus doch nach und nach echte Freundschaft.

    Auch ihre Spielchen mit Batwing gehen ungeahnte Wege und in ihrer Rolle als Holly kommt sie Luke immer näher. Es ist spannend mitzuverfolgen, wann jeder von ihnen merkt, wer der andere eigentlich wirklich ist.

    Selina ist mir direkt sympathisch gewesen. Sie ist eine toughe Peron und weiß, was sie will. Sie ist diszipliniert und wird nicht übermütig.

    Luke hingegen ist ein sehr ehrenvoller Mann, der mit seiner PTBS kämpft und Batman beweisen will, dass er auch gut ohne ihn zurechtkommen kann.

    Das Ende des Buches wartet mit einem großen Chaos auf und man darf sich auf einen weiteren, fiesen Bösewicht freuen. Natürlich fehlt auch die Liga der Assassinen nicht.

    Für Batman-Fans auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch, aber auch für viele andere Leser sicherlich interessant.

  10. Cover des Buches Scythe – Der Zorn der Gerechten (ISBN: 9783737357586)
    Neal Shusterman

    Scythe – Der Zorn der Gerechten

     (613)
    Aktuelle Rezension von: Fantasymagierin

    Citra hat es geschafft und lebt ihr Leben als Scythe Anastasia. 

    Rowan hat es nicht geschafft und lebt trotzdem als Scythe Luzifer.

    Beiden wird es nicht leicht gemacht und trotz ihrer getrennten Wege suchen sie beide zwischen Tod, Leben, Anschlägen und den Gesetzten des Thunderhead ihr wahres Selbst.

    Dieser zweite Band hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Trotz des nüchternen Schreibstils bilden die Worte sofort Welten, bieten Platz für Witz und Fantasie, aber auch unendlich viel Weisheit. 

    Und sämtliche Figuren spiegeln diese Dinge wieder – sowohl die neuen als auch die alten. Die neuen habe ich genauso ins Herz geschlossen und die alten besser kennengelernt. So auch den Thunderhead. Nach jedem Kapitel bekommen wir Einblick in seine Gedanken- und Gefühlwelt und diese finde ich unglaublich.

    Genauso unglaublich wie die Geschichte an sich. Ja, an manchen Stellen könnte es wirken, als würde nichts passieren, aber ich denke, jede einzelne Szene, jeder einzelne Schritt hat/te eine Bedeutung. Und wer es doch dramatischer mag: Die Handlung nimmt immer mehr an Fahrt auf. Auch wegen der vielen Perspektiven, die die gesamte Zeit durchwechseln, man aber trotzdem den Überblick behält. Und das ist ebenfalls unglaublich.

    Wer also einen Blick auf unsere mögliche Zukunft werfen möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Allerdings lieber mit dem ersten Band davor, da sie mit dem Wissen voneinander aufeinander aufbauen.



  11. Cover des Buches Sturmseele (ISBN: 9783499005237)
    Maxym M. Martineau

    Sturmseele

     (132)
    Aktuelle Rezension von: bookedbycece

    Nachdem Band 1 für mich ein Highlight war, hatte ich recht hohe Ansprüche an die Fortsetzung. Und was soll ich sagen - ich wurde nicht enttäuscht!

    In diesem Band machen die Protagonisten eine enorme Charakterentwicklung durch, insbesondere Noc. Im ersten Band lag der Fokus hauptsächlich auf Leenas Vergangenheit, in diesem erfährt man viel über Nocs früheres Leben und die Schuld die er zu tragen hat. 

    Auch die Tierwesen stehen mehr im Vordergrund, was mir persönlich extrem gefallen hat. Das Wortbuidling empfand ich in diesem Band noch deutlicher ausgeprägt, sodass man sich die Wesen, die Welt und die einzelnen Szenen gut vorstellen kann. 

    Die Wendung, welche die Geschichte annimmt, war für mich nicht vorhersehbar und die neue Gefahr, der sich die Gruppe entgegenstellen muss, wird nicht so einfach zu besiegen sein.

  12. Cover des Buches Der Weg in die Schatten (ISBN: 9783442266289)
    Brent Weeks

    Der Weg in die Schatten

     (304)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Die Grundidee hinter der Geschichte fand ich klasse. Leider war für mich die Umsetzung nicht so ideal. Es war nicht leicht, in die Handlung einzutauchen. Dazu war der Beginn der Erzählung zu fragmentiert. Vieles wurde angedeutet, ohne es zu Ende zu führen.

    Wir haben einen Assassinen, hier Blutjunge genannt und seinen Lehrling. Es gibt drei Magier, einer davon prophetisch begabt, so dass er das Geschehen mit Hilfe eines magischen Schwertes lenken will. Dazu kommt ein junger Lord und dessen Vater, den Herzog, der den besseren König abgegeben hätte. Doch das Reich hat mit dem egoistischen, faulen und einfältigen König Aleine Gunder IX. einen schwachen König. Die wirkliche Macht im Land haben die Sa´kage, neun Unterweltfürsten, die alles von Handel, Schmuggel, Handwerk, Bordellen bis zu den Regierungsgeschäften im Griff haben. Dies setzen sie mit Gewalt, Erpressung und der Ermordung lästiger Gegner durch. Dazu kommt noch ein Gottkönig, der das Reich von außen her bedroht. 

    Wir haben interessante Figuren und zahlreiche Konflikte. Dennoch muss sich der Leser durch knapp siebenhundert Seiten kämpfen, um die Geschichte zu begreifen.  

    Die Handlung wird aus Sicht mehrere Personen erzählt. Die einzelnen Fragmente scheinen willkürlich und ohne Zusammenhang. Hauptprotagonist ist Kylar, der eigentlich Azoth heißt. Doch diese Figur wird nie richtig greifbar, so dass der Leser sich mit ihr nicht wirklich identifizieren kann. 

    Nicht nur Kylars Lebensgeschichte steht im Vordergrund des Buches, sondern auch der Krieg um die Stadt Cenaria, bei dem das Nachbarland Khalidor und sein Gottkönig eine tragende Rolle spielen. Auch die Sa'kagé haben ihre Finger mit im Spiel. Der Krieg am Ende des Buches kam zwar ein wenig übereilt daher, aber dadurch blieb das Ende offen.

    Der Mord an dem jungen Prinzen entbehrt jeder Logik. Auch wenn es ein Auftragsmord war, so wäre er nie auf diese Weise durchgeführt worden. Die Ermordung des Prinzen durch die Geliebte des Königs erschien mir zu konstruiert.

    All die sinnlosen Morde auf den Schluss hin. Der Autor hat einige der interessantesten Figuren mit einem Handstreich aus dem Spiel genommen. So viele verpasste Gelegenheiten, die der Handlung eine völlig neue Richtung hätten geben können. 

    Es gibt mehrere Gründe warum Roth nicht Ratte sein kann: Erstens kannten etliche Personen sowohl Roth wie auch Ratte. Unmöglich, dass einer die Identität des anderen annehmen konnte. Zweitens hatte Durzo Blint Rattes Leiche gesehen, wäre es Roth anstelle des geforderten Mordopfers gewesen, hätte der Blutjunge dies erkennen müssen.

    Trotz manchen Schwierigkeiten ist es keine Verschwendung, dieses Buch zu lesen. Ein gut ausgearbeitetes Fantasyabenteuer mit raffinierten Ideen. Insgesamt hat mich die düstere Atmosphäre, die der Autor erschafft, begeistert. Aber auch die erbarmungslose und sehr brutale Welt konnte Brent Weeks perfekt wiedergeben.

  13. Cover des Buches Nevernight - Die Prüfung (ISBN: 9783596297580)
    Jay Kristoff

    Nevernight - Die Prüfung

     (631)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Mia Covere war noch ein kleines Mädchen, als sie mitansehen musste, wie ihr Vater von gierigen Machthabern als Aufständiger gehängt wurde. Ihre Mutter wurde, mitsamt ihrem kleinen Bruder, in die Gefängnishölle des 'Stein der Weisen' gebracht und dort dem Tod überlassen. Mia selbst konnte nur mit Glück und der Hilfe von 'Herr Freundlich' den Häschern entkommen. Seither begleitet sie der Dämon, der die Form einer Schattenkatze angenommen hat und steht ihr bei. Von Mercurio, ihrem Retter und Mentor, erfährt sie von ihrer wahren Natur als 'dunkelinn'. Er bietet ihre außerdem die Möglichkeit sich an den 3 Männern, die die Ermordung ihrer Familia befohlen haben, zu rächen. Er nimmt sich ihr an, trainiert sie und meldet sie schließlich an der Assassinenschule der 'schwarzen Mutter gesegneten Mordes' an. 



  14. Cover des Buches Das Spiel der Götter (1) (ISBN: 9783442269099)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter (1)

     (129)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "Wir sind wiedererlebte Geschichte, und das ist alles, das ist, für immer und ewig, alles."

    Und so beginnt sie - meine Reise in Steven Eriksons Fantasyepos "Das Spiel der Götter", der mich gleich mit dem ersten Band "Die Gärten des Mondes" mitten ins Geschehen katapultiert.

    Genebackis - das Land in dem ich die Augen aufschlage, inmitten von Krieg, Zerstörung, dem Geruch nach Blut und Verrat, dem Schreien Verwundeter und dem Stöhnen Sterbender. Nach einer kurzen Phase von Orientierungslosigkeit, erkenne ich die Stadt Fahl, die soeben vom malazinischen Imperium überrannt wurde. Selbst die über mir schwebende Festung Mondbrut - ein Berg aus schwarzem Basalt, die Heimat von Anomander Rake, dem Sohn der Dunkelheit und des Chaos - konnte an der Niederlage Fahls nichts ändern. An mir vorbei ziehen Menschen mit ihrem Hab und Gut auf dem Weg nach Darujistan - der letzten freien Stadt -, in der Hoffnung in dieser Stadt Sicherheit zu finden. Doch wie lange werden sie dort sicher sein, ehe der Tod sie findet? Denn das Imperium streckt schon seine Krallen nach Darujistan aus. Skrupellos ist die Imperatrix, selbst vor Verrat an den eigenen Leuten schreckt sie nicht zurück, verbunden mit alten Mächten zieht sie an den Strippen der Macht. Doch nicht nur sie allein! Viele Mächte, uralte wie neue, sind in dieses Spiel involviert. Und so mache ich selbst mich auch auf den Weg nach Darujistan, in der Hoffnung, dass die Karten für mich gut gemischt und nicht gezinkt wurden und auf der Suche nach Verbündeten, von denen ich nie weiß, ob sie mir morgen nicht einen Dolch in den Rücken stoßen...

    Wow! Was für eibe geniale und komplexe Geschichte sich mir in diesem Auftaktband offenbart! Auch wenn mir anfangs unheimlich der Kopf schwirrte von all den Dingen, die gleich zu Beginn auf mich einprasselten, habe ich mich von Anfang an sehr gut mit dieser Geschichte gefühlt. Es war einfach nur aufregend! Letztlich fanden aber nach und nach alle Fäden der Story zueinander und sponnen so eine runde und stimmige Geschichte. Die Karten und das Glossar halfen mir anfangs auch sehr dabei nicht die Orientierung zu verlieren und so kam ich dann auch hervorragend zurecht.

    Definitiv ein Muss für Fans epochaler Fantasy!

  15. Cover des Buches Der Zorn der Gerechten (Scythe 2) (ISBN: B07C7LRDR6)
    Neal Shusterman

    Der Zorn der Gerechten (Scythe 2)

     (52)
    Aktuelle Rezension von: MartinaBookaholic

    Oh nein, nein, nein, das kann doch nicht das Ende sein. Wahnsinn, wie Shustermann es schafft, alles komplett trostlos werden zu lassen, wie hier gegen Ende des zweiten Bandes, bei dem man komplett an der Wand steht und glaubt, es kann nichts mehr gut gehen. Aber ich bin (nach seiner Unwinded Reihe) überzeugt, dass er es auch hier schafft, die Welt zz retten und das Steuer logisch herum zu drehen. Bin gespannt wie er das machen wird und freue mich auf den letzten Teil. Love Citra und Roman.

  16. Cover des Buches Sonnenschatten: Die Chroniken von Ereos 1 (ISBN: 9781545480762)
    Benjamin Keck

    Sonnenschatten: Die Chroniken von Ereos 1

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Da ich mit »Tul« die Vorgeschichte und damit die Herkunft Evvas kenne, musste ich diese Reihe einfach irgendwann lesen. Ja, man merkt in gewissen Momenten, dass das Buch vor »Tul« entstanden ist und der Autor sich entwickelt hat, aber das schadet der Story keineswegs und kein Grund, das Buch nicht zu lesen.

    Denn ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Doch nicht nur der Erzählstrang um Evva und ihre Freunde, sondern auch um die jungen Novizen der Schatten hat mir sehr gut gefallen. Der Autor zeigt auch in diesem Buch, dass er blutig, niederträchtig und gemein sein kann. Sehr sympathisch, wie ich finde!

    Ich werde mich weiter durch »Die Chroniken von Ereos« bewegen, denn ich will wissen, was das Schicksal für die Protagonisten alles bereithält, und kann euch die Reise dahin auch nur empfehlen!

  17. Cover des Buches Death Marked - Die Magierin der Assassinen (ISBN: 9783570402849)
    Leah Cypess

    Death Marked - Die Magierin der Assassinen

     (62)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Von diesem Buch verrät man am besten nicht zu viel . Für jeden der Geschichten über Assassine gerne mag , ist hier bestens unterhalten.

    Die Protagonisten sind klasse, und der Showdown so unglaublich gut das man  unbedingt weiter an dieser Reihe dran bleiben sollte. 

  18. Cover des Buches Empire of Storms - Pakt der Diebe (ISBN: 9783453317857)
    Jon Skovron

    Empire of Storms - Pakt der Diebe

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Jon Skovron erschafft eine sehr spannende Welt. Diebe, Piraten, imperiale Truppen und nicht zuletzt die Biomanten, eine Art magisch begabter Frankensteins, ergeben eine spannende Mischung. Dazu eine Gruppe von Helden, die nicht unbedingt auf den Mund gefallen sind. Manchmal hätte ich mir fast ein bisschen weniger gewünscht, denn jede Form des Wortes »Pisse« wird wirklich inflationär genutzt. In der deutschen Übersetzung klingt es irgendwie unrund und nicht besonders schön.

    Trotz oder vielleicht auf gerade aufgrund dieser etwas schnoddrigen Art, hat mir das Buch dennoch sehr gut gefallen und ist zu einem echten Pageturner mutiert.

    Sprachlich befindet sich das Buch auf einem lockeren Niveau und lässt sich leicht weglesen.

    Ich bin gespannt, wohin die Geschichte die Protagonisten Hope und Red noch führen wird. Wer ohne blumige Sprache zu überleben vermag, der und ein Herz für Diebe hat, der sollte hier unbedingt zuschlagen.

  19. Cover des Buches Celaenas Geschichte 1 - Throne of Glass (ISBN: 9783423421683)
    Sarah J. Maas

    Celaenas Geschichte 1 - Throne of Glass

     (152)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Celaena, die gefürchtete Assassinin. Einzelne Stationen aus ihrem Leben, die in der Throne-of-Glass-Reihe zwar angerissen, aber nie vollständig erzählt wurden.
    .
    Es sind insgesamt fünf Kurzgeschichten, die chronologisch einige Parts aus Celaenas Vorgeschichte erläutern, auf die es schon in der Hauptreihe Verweise gibt. Dadurch bekommt man wirklich gute und vor allem tiefere Einblicke in Celaenas Werdegang und wie sie so geworden ist, wie man sie letztendlich im ersten Teil von Throne of Glass kennenlernt. Auch auf viele der später auftretenden Nebencharaktere bekommt man einen vollständig neuen Blick und erfährt, wie sie überhaupt mit Celaena in Kontakt gekommen sind. Außerdem werden einige der Insider aus Throne of Glass endlich aufgeklärt.

  20. Cover des Buches Adular (Band 1): Schutt und Asche (ISBN: 9783038960362)
    Jamie L. Farley

    Adular (Band 1): Schutt und Asche

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Lexy_Koch

    Ein Dunkelelf als Hauprotagonist in einem dunklen und zerstörerischen Setting! Das ist genau mein Ding.
    Das waren meine ersten Gedanken als ich dieses Buch in die Hand genommen habe. Gerade die ersten Kapitel haben mich da gleich in die dunkle Welt hinein gezogen. Die Charaktere waren super in Szene gesetzt und auch die Umschreibungen der Welt haben mir gut gefallen.

    Leider fing dann die Fassade ein bisschen an zu bröckeln. Ich habe den roten Faden nicht wirklich gefunden und kam dann doch nicht so ganz in die Geschichte rein. Es führte dazu das ich das Buch zur Seite legte. Meine Neugier konnte aber einfach nicht locker lassen. Auch wenn mir irgendetwas fehlte, so wollte ich doch wissen wie das ganze weitergeht. Also nahm ich mir die zweite Hälfte des Buches nochmal vor und wurde positiv überrascht. Plötzlich war ich wieder in der Geschichte drin und auch der besagte rote Faden ließ sich blicken.

    Besonders gefällt mir die eher seichte Aufmachung der Charaktere, Stämme und der Welt. Sie ist nicht zu komplex und auch die Charaktere werden einem nicht zu viel. Viele werden gerade das vielleicht bemängeln, aber für mich muss eine Fantasy-Elfen Geschichte nicht immer gleich mega umschweifend und komplex sein. ich brauch keine hundert Handlungsstränge und tausende von Charakteren, die ich mir eh nicht merken kann. Daher würde ich dieses Buch auch eher den Menschen empfehlen, die nicht zwingend die komplexen Geschichten lesen. Damit möchte ich nicht sagen das Adular zu seicht ist. In der Geschichte passiert ziemlich viel und ist auf eine Art auch sehr anspruchsvoll, dennoch bleiben die einzelnen Stämme eher im Hintergrund und werden nicht bis ins kleinste Detail beschrieben.

    In Adular geht es also mehr um die Unterdrückung und Verfolgung der Dunkelelfen. Die Dunkelelfen kämpfen um ihr Recht und das vielleicht nicht immer auf dem schönsten und leichtesten Weg. Gerade hier konnte ich viele parallelen zu unserer Gesellschaft sehen. Wir erleben also eine Welt voller Gewalt und Tot. Die Dunkelheit liegt also über der ganzen Geschichte und bleibt gerade am Ende sehr präsent – übrigens – Danke für diesen krassen Cliffhanger.
    Gerade der Cliffhanger trägt aber dazu bei, dass ich den zweiten Band bald hinterher schieben muss. Ich will ja wissen wie es weitergeht.

    Mein Fazit: Auch wenn ich am Anfang ein bisschen Schwierigkeiten hatte in die Geschichte reinzukommen, so hat es sich doch gelohnt am Ball zu bleiben. Die Charaktere waren wirklich toll beschrieben und ich mochte gerade die finstere Welt. Ich bin sehr gespannt wie es im zweiten Band weitergeht.

    Von mir gibt es zu Asche zerfallene 4 von 5 Delicious Sternchen.

  21. Cover des Buches Sphären der Macht (ISBN: 9783734160295)
    Brent Weeks

    Sphären der Macht

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia
    Ich habe mich sehr schwer getan, in dieses Buch und die Geschichte wieder reinzukommen. Bei dieser Buchreihe ist es jedes Mal wieder problematisch in die Geschichte hineinzukommen. Ich denke jedes Mal, dass ich das meiste behalten habe aber wenn ich dann mit dem Lesen des nächsten Bandes beginne, merke ich, wie viel ich doch vergessen habe.
    Zum Beispiel war mir völlig entfallen, dass Gavin ja gefangengenommen worden war. Und auch das Wie hatte ich total vergessen. Die Erinnerung daran kam nur nach und nach wieder zurück.
    Ja, auch in diesem Band fehlt wieder ein Rückblick, der mir sicherlich viel schneller und einfacher das Geschehen der letzten Bände zusammengefasst hätte.
    Auch ein Glossar fehlt hier erneut.
    Seltsamerweise existiert aber wohl beides in der Originalfassung, habe ich mir sagen lassen. Ich hatte immer angenommen, so etwas gäb’s auch in der Originalfassung nicht ... Umso ärgerlicher, wenn dies nicht in die deutsche Fassung übernommen wurde.
    Ich muss diese Buchreihe echt mal am Stück durchlesen, damit ich die Zusammenhänge besser verstehe. Mal schauen, wann ich dazu komme.
    Das Buch hat diesmal leider ein paar Längen, obwohl mir beim Lesen nie wirklich langweilig wurde. Trotzdem unterscheidet es sich sehr von den vorigen Bänden, weil einfach wenig Action stattfindet. Man merkt, dass der dritte Band im Deutschen gesplittet wurde. Die Story geht nur schleppend weiter. Dass Gavin selbst eigentlich nur Gefangener ist und keiner weiß, wo er steckt, fördert den langsamen Fortschritt der Geschichte nur. Gavin ist sozusagen handlungsunfähig. Er kann in die Geschichte nicht eingreifen. Das kann eigentlich nur Kip und das passiert eigentlich erst relativ spät in diesem Buch, denn auch Kip ist zunächst einmal Gefangener.
    Kip selbst hat sich ganz schön gemausert und sich positiv entwickelt. Er bekommt in diesem Band noch mal einen großen Entwicklungsschub. Allerdings habe ich nicht ganz kapiert, wie diese Veränderung eingetreten ist und was genau ihn so verändert hat. Was ist da eigentlich mit ihm passiert?
    Teia scheint auch eine Bestimmung zu haben. Aber sie scheint sich auch immer tiefer in die Scheiße reinzureiten. Wenigstens macht sie am Ende endlich den Mund auf.
    Eigentlich gefällt mir Teia sehr. Sie ist ein faszinierender Charakter. Aber ich habe ein wenig Angst vor ihrer Entwicklung. Ich habe kein gutes Gefühl bei der Sache.
    Was genau ist eigentlich dieser "Lichtbringer", der immer wieder zur Sprache kommt?
    Was wird aus Gavin?
    Und welche Rolle spielt eigentlich Liv in dem Ganzen? Sie kam in diesem Band wirklich kaum vor.
    Mir gefällt auch Karris’ Weiterentwicklung. Sie beschreitet einen neuen Weg in ihrem Leben und muss vieles neu lernen. Das gefällt mir. Ich habe eine bestimmte Vermutung, was aus ihr werden könnte. Ich bin gespannt, ob meine Vermutung am Ende zutrifft.
    Was genau hat es eigentlich mit dem schwarzen und weißen Luxin auf sich? Wer wird das nächste Prisma?
    Fragen über Fragen bleiben am Ende des Buches im Kopf des Lesers zurück.
    Das Ende ist sehr abrupt und endet mit einem Satz von Karris. Man merkt hier genau, dass der Band geteilt wurde und nicht auf ein Ende hingeschrieben wurde. Trotzdem hat man am Ende das Gefühl, dass alles irgendwie im Umbruch ist.
    Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht und hoffe, dass ich bald den nächsten Band der Reihe lesen kann. Trotz der Längen in diesem Buch, hat es mir Spaß gemacht, es zu lesen. Nach wie vor gefällt mir der Schreibstil des Autoren, der manchmal etwas derb ist.
    Die Charakterentwicklungen sind interessant und ich mag es zu sehen, wie eng die Freundschaft in Kips Gruppe geworden ist.
    Teilweise tat ich mich wirklich schwer damit, das Buch aus der Hand zu legen. Und das, obwohl nur wenig passiert ...

    Mein Fazit:
    Eine nicht ganz so ereignisreiche Fortsetzung der Reihe, die aber trotzdem lesenswert ist, einige Veränderungen parat hält und Lust auf den nächsten Band macht.
  22. Cover des Buches Die Highlanderin (ISBN: 9783746638294)
    Eva Fellner

    Die Highlanderin

     (50)
    Aktuelle Rezension von: EllaVins

    Der Schreibstil ist interessant am Anfang, doch verliert schnell seinen Reiz. Durch das ewige hin und her von Zeit und Ort verliert es an Spannung. Es wirkt, als seien es einzelne Kurzgeschichten mit ihrer eigenen Spannung. Viele angesprochene oder besonders hervorgehobene Ereignisse, Merkmale oder Tatsachen werden nicht weiter thematisiert.

    Meine größte Kritik liegt hier in der Darstellung von Enja, der Protagonistin. Es wird gewollt auf die Stärke der Frau fokussiert, doch der Feminismus ist hier leider nur im ersten Moment sichtbar. Enja ist perfekt, in tatsächlich allem. Und genau damit entzieht sie sich jeglicher Realität. Ob es ihre Schönheit, ihr Verstand, ihre körperlichen Fähigkeiten oder ihre bloße Existenz ist. Jede Handlung wird durch sie perfektioniert, sie kann alles, und das natürlich besser als jeder andere Mensch im Buch. Feminismus wird hier dargestellt als: "Die perfekte Frau". Und damit reden wir leider nicht mehr von einem historischen Roman, sondern von einer göttergleichen fiktiven Geschichte. Ironischerweise wird dann eine Liebe eingeführt. Trotz Enjas Stärke, sich selbst gegen Könige für ihren Feminismus einzusetzen braucht es nur den Blick eines Mannes und sie ist verliebt.
    Naivität und Ironie, gleichzeitig eine unbrechbare Göttin und Heldin. Es ist schwer, Sympathie für sie zu gewinnen und es hat Mühe gekostet, überhaupt zu Ende zu lesen.

    Fazit: Eine weibliche Heldin in Zeiten des Mittelalters. Es hätte eine Unmenge an Potential gegeben, doch genutzt wurde es nicht. Wer eine Frau sucht, in die man sich hineinversetzen kann oder einen historischen Liebesroman erwartet, wird hier nicht glücklich.

  23. Cover des Buches Nebelmacher (ISBN: 9783734160325)
    Bernhard Trecksel

    Nebelmacher

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Petra78

    Um fair zu sein möchte ich anmerken, dass ich in den vergangenen Wochen eher wenig Zeit zum Lesen hatte. Mag sein, dass ich dadurch die verschiedenen Erzählperspektiven noch verwirrender fand und nicht so richtig in die Geschichte hinein finden konnte. Aber - ein wirklich gutes Buch möchte man nicht aus der Hand legen und nützt jede freie Minute. Dieses Gefühl ist bei diesem Buch leider zu keiner Zeit aufgekommen.

    Dem Hauptcharakter Clach wurde leider viel zu wenig Platz gegönnt. Er verschwindet beinahe neben all den anderen Charakteren. Auch die Welt(en) waren sehr verwirrend und manchmal hatte ich tatsächlich das Gefühl, dass ich etwas überlesen hätte, da mir wichtige Erklärungen zu den jeweiligen Reichen fehlten.

    Was für mich noch negativ wiegt, ist die kalte Brutalität mit der so manche Hinrichtungen beschrieben wird. Dies hätte auch viel subtiler passieren können, was manchmal mehr Gänsehaut erzeugt als jede Szene bildlich zu beschreiben.

    Einerseits möchte ich nach dem Cliffhanger des 1. Bandes wissen, was weiter passiert. Andererseits würde ich aber nicht viel Geld für die Folgebände ausgeben wollen, da ich sehr zwiegespalten bin. Gut, dass ich diese Entscheidung nicht treffen muss, da ich alle Bände als Schnäppchen ergattert habe und die Folgebände bereits bei mir liegen. Allerdings werde ich wohl einige Zeit verstreichen lassen, bevor ich mich dieser verwirrenden Story weiter widme.

  24. Cover des Buches Jenseits der Schatten (ISBN: 9783442266302)
    Brent Weeks

    Jenseits der Schatten

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Der dritte Teil wirkt, wie sein Vorgänger, bis zur Mitte etwas zusammenhanglos. Erg benötigt etwas, um in Fahrt zu kommen. Auch diesmal hat die Handlung einige Längen, und scheint lange Zeit kein Ziel zu haben. Wir haben es nicht mit einer Erzählung zu tun, die von A über B nach C führt. Vielmehr springt der Autor hin und her, schweift ab und eilt dann mit Riesenschritten auf das Ende zu. 

    Das Lesen ist nicht immer einfach. Der Lesefluss erscheint ein wenig holprig, weil die Kapitel viel zu kurz sind, und der Leser bei der Vielzahl der Figuren ständig überlegen muss, was wer ist, und warum er oder sie jetzt so handelt. Angesichts der vielen häufigen Perspektivenwechsel ist es ein Wunder, dass weder der Autor noch der Leser die Übersicht verliert. Dennoch wird der Leser von der komplexen und vielschichtigen Handlung nicht enttäuscht.

    'Jenseits der Schatten' schließt die Schatten Trilogie ab und beantwortet viele Fragen, lässt jedoch einige unbeantwortet. Es ist kaum möglich die Handlung kurz treffend zusammenzufassen, zu viele Details sind wichtig, beeinflussen wiederum andere Handlungsstränge, bevor im Finale alles zusammenläuft.

    Die unsinnigen Toten ergeben nun plötzlich Sinn. Kylar findet heraus, dass seine Unsterblichkeit, die er immer so unbedacht eingesetzt hat, einen Preis hat – und zwar einen unglaublich hohen und grausamen.

    Bedauerlicherweise hat es der Brent Weeks versäumt, Elene dem Leser näher zu bringen. Für die entscheidende Rolle, die sie schlussendlich spielt, wird ihr Schicksal kaum einen Leser grossartig berühren. Dazu war sie als Figur zu blas.

    Auch wenn das Tempo zum Finale hin weiter zunimmt, wo die Handlung recht abrupt zu einem letztlich befriedigenden Schluss gebracht wird, fügen sich die unterschiedlichen Fäden zum Ende hin, zu einem Ganzen zusammen.

    Natürlich hat auch Weeks Trilogie ihre Fehler und Schwächen – insbesondere was die zu häufig genutzte Magie als einfache Lösung eines Problems anbelangt. Auch wenn schlussendlich viel Geheimnisse und Fragen gelüftet werden, wird es im Laufe der Handlung, sehr unruhig und manchmal schwer nachvollziehbar. Dennoch ist es erfreulich, wie rund die Welt sich letztendlich darbietet, wie stimmig die Figuren darin agieren und wie faszinierend die Handlung wirkt.

    Auch wenn es sich hier um das Genre Fantasy handelt, wird die Handlung allzu oft fantastisch. Zum Ausgleich gibt es dafür einige Szenen, die fabelhaft und wirklich großartig erzählt werden.

    Auf knapp siebenhundert Seiten versucht Brent Weeks viel zu viel zum Abschluss zu bringen.

    Einige liebgewonnene Charaktere sind abgetaucht, tot oder erscheinen nur kurz auf der Bildfläche, da der Autor nun alle losen Fäden zu einem spannenden Finale miteinander zu verknüpfen bemüht ist. Mir geht manches zu flott zu Ende und auch ein Glossar mit kurzen Erläuterungen zu den verfeindeten Parteien (cenarisch, ceuranisch usw.) wäre dem besseren Verständnis dienlich gewesen. Trotzdem habe ich die Trilogie gerne gelesen und kann sie definitiv weiterempfehlen.

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