Bücher mit dem Tag "artus-sage"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "artus-sage" gekennzeichnet haben.

35 Bücher

  1. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (1.271)
    Aktuelle Rezension von: eva_caro_seidel

    Aus der Sicht Morgaines, der Hohepriesterin Avalons, werden auf äußerst spannende Art und Weise die Geschichten rund um Morgaines Bruder Artus und die Ritter seiner Tafelrunde erzählt.

    Modern an dieser Darstellung ist die verborgene Macht der Frauen, die hier zutage tritt. Super gemacht! Besonders schön für Kenner der Tafelrunden-Geschichten ist das neu gestaltete Auferstehenlassen bekannter Figuren.

    Ein dicker Fantasywalzer, der selbst Leser und Leserinnen in seinen Bann schlägt, die normalerweise keine Fantasyromane lesen. Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen!


  2. Cover des Buches Elayne (Band 1): Rabenkind (ISBN: 9783906829777)
    Jessica Bernett

    Elayne (Band 1): Rabenkind

     (86)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    kann Spoiler enthalten

    "Elayne - Rabenkind" ist das erste Buch aus dem Sternensandverlag und das erste Buch von Jessica Bernett, welches ich lese. Als ich meine Bachelorarbeit über Wolframs von Eschenbach "Gawan" geschrieben habe, hat mir eine Userin auf Instagram diese Buchreihe empfohlen, und ich muss ehrlich sagen, dass ich mich in die Geschichte und den Schreibstil verliebt habe.

    Jessica Bernett hat ihre eigene Interpretation und Rezeption von Elayne von Corbenic und der Artus-Saga auf Papier gebracht. Da ich das Originalwerk nicht so gut kenne, habe ich einige Anspielungen wahrscheinlich nicht verstanden, doch Google und mein geringes Hintergrundwissen über die wichtigsten Charaktere haben mir die Augen geöffnet (und mich teilweise gespoilert).

    Ich bin überaus begeistert von der Geschichte und der Figur Elayne, die zwar eine Prinzessin ist, sich aber nicht wie eine klischeehafte Prinzessin aus einem schicken Palast und mit teuren Kleidern aufführt. Stattdessen hilft sie ihrer Familie und den Dorfbewohner:innen, durch den Winter zu kommen und die Kranken zu pflegen. Generell ist sie taffer, als man es vielleicht von ihr erwartet hätte.

    Der Schreibstil ist angenehm. Man fliegt nur so durch die Seiten. Auch haben mir das Nachwort und die historischen als auch die persönlichen Hintergründe der Autorin zur Geschichte sehr gefallen. Man merkt einfach, dass sich Jessica Bernett mit dem Stoff auseinandergesetzt hat.

    Eine Sache hat mich jedoch gestört (Achtung, kleiner Spoiler): Ich fand es etwas unangenehm, zu lesen, dass und wie der Barde Galahad und Elayne miteinander angebändelt haben, da der Mann einfach doppelt so alt wie sie (= 15 Jahre) war. Ich weiß, das war ein Teil der Geschichte und wurde auch von dem Barden selbst verpönt, dennoch sind bei mir beim Lesen deutlich die Alarmglocken losgegangen. Ich weiß nicht, ob man das Alter vielleicht etwas hätte anpassen sollen; auch wenn es ein historischer Fantasyroman ist.

    Ungeachtet dessen gebe ich dem Buch 4,5-5 Sterne und bin schon gespannt auf den nächsten Teil!

  3. Cover des Buches Legendborn - Der geheime Bund (ISBN: 9783453322004)
    Tracy Deonn

    Legendborn - Der geheime Bund

     (58)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Bree allein sorgt dafür, dass die Geschichte einfach toll ist. Sie ist schwarz und macht das Thema Rassismus, Diskriminierung greifbar. Teilweise fühlte ich mich wie mit einem Vorschlaghammer darauf hinwiesen. Persönlich hat es mich zweimal aus der Geschichte geworfen. Auch zum Nachdenken gebracht. Irritiert hat es mich auch, denn ich habe die Charaktere schon ganz anderes im Kopf gewesen und musste sie dann wieder umgestalten. Als ich am Ende des Buches ankam, war es, als hätte sich ein Vorhang aufgetan und hat sich alles gut eingefügt. Magische Geschichte, die mich in ihren Bann gezogen hat und ich immer mehr wollte und die Geschichte viel zu früh zu Ende war. Mir ist klar, dass das Buch über 500 Seiten hatte. Eine tolle Welt die aufgebaut wurde, mit Charakteren die einen unterhalten, misstrauisch machen und in ihren Bann ziehen. Mein letzter Gedanke beim Beenden des Buches war WOW. Ich brauche Band 2 und freue mich darauf weiterlesen zu können.

  4. Cover des Buches Der Schattenfürst (ISBN: 9783499246258)
    Bernard Cornwell

    Der Schattenfürst

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch schliesst zeitlich und inhaltlich direkt an den Vorgängerband an. Auch das Grundkonzept der "Geschichte in der Geschichte" bleibt unverändert. Das ist auch gut so, denn das gibt dem Buch Struktur und Halt. 

    In diesem Band geht es viel turbulenter und spannender zu - insofern wird das erste Buch deutlich in den Schatten gestellt.

    Viele der Figuren sind ja schon aus Band 1 dem Leser bekannt, genauso wie die Orte. Von daher habe ich mich jetzt auch leichter damit getan der Handlung zu folgen. 

    Das Buch hat ein ordentliches Tempo, nur ganz selten von ein paar Längen unterbrochen. Dafür gibt es aber jede Menge Kampfgetümmel und auch etliche sehr gruselig Untaten. Das historische Umfeld hat der Autor sehr realistisch heraus gearbeitet und dem Leser so einen tollen Einblick in das 5. Jahrhundert gegeben. 

  5. Cover des Buches PLÖTZLICH ZAUBERER (ISBN: 9783958351547)
    Scott Meyer

    PLÖTZLICH ZAUBERER

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Kirsten_Ateeq

    Ein seltsames Buch, die ersten 70 Seiten wollte ich es schon abbrechen, kommt bei mir sehr selten vor. Die nächsten 100 Seiten wurde es dann immer besser und die letzten 150 Seiten konnte ich es nicht mehr weglegen. Also der Anfang ist unheimlich zäh, dann gewinnt die Geschichte aber an Fahrt und wird zu einer tollen Story mit einem Ende das eine Fortsetzung erlaubt.

  6. Cover des Buches Arthurs letzter Schwur (ISBN: 9783499246265)
    Bernard Cornwell

    Arthurs letzter Schwur

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Zeitlich und inhaltlich geht es direkt dort weiter, wo Band 2 geendet hat. Auch das Grundkonzept bleibt gleich, wieder wird die Geschichte als "Geschichte in der Geschichte" erzählt.

    Die überwiegende Zahl der Figuren sind dem Leser ja aus den beiden ersten Büchern bereits hinlänglich bekannt. Sie sind alle sehr klar und deutlich gezeichnet mit all ihren Schrecken und Makeln. 

    Wieder ist das Geschehen durchdrungen von Intrigen und Verrat und vielen daraus resultierenden schrecklichen Schlachten. Letzteren kann der Autor eine ungeheuere Spannung mit all ihrem Gemetzel und der Lust am Töten geben, die den Leser atemlos mitfiebern lässt. 

    Ein tolles Buch und ein krönender Abschluss der Trilogie.

  7. Cover des Buches Bretonische Geheimnisse (ISBN: 9783462054224)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonische Geheimnisse

     (83)
    Aktuelle Rezension von: eiger

    Der siebte Fall von Kommissar Dupin ist ungewöhnlich und geheimnisvoll. Alles  beginnt mit einem Betriebsausflug zum sagenhaften Wald von Brocéliande. Riwal, der immer viel Interessantes zu Geschichte, Geographie und Traditionen der Bretagne  zu berichten weiß, hat sich dennoch akribisch vorbereitet, denn die Gegend des Waldes ist aufs Engste mit der Sagenwelt von König Artus und seinen Rittern verbunden. Hier befinden sich Schauplätze, an den man tief in die Geschichte eintauchen kann, das Val sans retour , die Fontaine de Barenton oder  der See der Fee Viviane.

    Zur gleichen Zeit tagt im Schloss von Comper  eine illustre Runde von Wissenschaftlern, die die neuesten  Ergebnisse  der Artusforschung diskutiert.

    „ Doch ein ermordeter Artus-Forscher macht dem Kommissar einen Strich durch die Rechnung. Gegen seinen Willen wird Dupin kurzerhand zum Sonderermittler ernannt in einem brutalen Fall, der schon bald weitere Opfer fordert. Was wissen die versammelten Wissenschaftler über die jüngsten Ausgrabungen in der Gegend?“ (aus der Inhaltsangabe des Verlages)

    Jean-Luc Bannalec  erzählt eine spannende Geschichte mit viel Lokalkolorit und zauberhaften Landschaftsbeschreibungen. Die Lösung des Falls gestaltet sich schwierig. Irgendetwas verschweigen die Artus-Forscher. Plötzlich verschwinden auch noch Riwal und Kadeg spurlos. Kommissar Dupin muss auch seine Kollegen finden und mehrere Mordfälle lösen. Glücklicherweise ist auf Nolwenn Verlass und auch sein lokaler Kollege Aballain ist ein Glücksfall.

    Dabei muss Dupin sich jetzt intensiv mit der Geschichte von König Artus und dem heiligen Gral auseinandersetzen, denn hier scheint das Mordmotiv verborgen. Wissenschaftler sind keine Heiligen. Ehrgeiz und Geltungssucht liegen nah beieinander.    

    Wie es Kommissar Dupin und seinen Kollegen gelingt Licht in das Dunkel zu bringen und die Mordfälle zu lösen möchte ich nicht verraten, denn den Leser und die Ermittler  erwarten noch einige Überraschungen.

    Fazit:

    Der Krimi ist gut strukturiert aufgebaut, hat viele Handlungsansätze, die nicht geradlinig zur Lösung führen. Ein phantasievoll  ausgedachte Geschichte, die in sich schlüssig gelöst wurde. Mich hat der Krimi „Bretonische Geheimnisse“ gefesselt und mir eine wirklich spannende Lesezeit beschert. Deshalb vergebe ich  eine 5 Sterne sowie eine klare und eindeutige Leseempfehlung.

     

  8. Cover des Buches Die Priesterin von Avalon (ISBN: 9783898975261)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Priesterin von Avalon

     (260)
    Aktuelle Rezension von: AuroraM

    Das Buch war gewöhnungsbedürftig und die story war nicht wirklich mitreißend.

  9. Cover des Buches Die Wälder von Albion (ISBN: 9783596509966)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Wälder von Albion

     (382)
    Aktuelle Rezension von: MeinNameistMensch

    Die Geschichte dieses Buches knüpft direkt an "Die Hüterin von Avalon" an und lässt die Leser_innen die weitere Entwicklung von Lhiannon verfolgen. Im Fokus stehen aber die keltische Priesterin Eilan und der Römer Gaius. 

    Zwischen Kelten und Römern herrscht aufgrund der Besatzung Britanniens durch die Römer und deren Gräueltaten ein vergiftetes Klima, so dass an eine Liebe zwischen einer Keltin und einem Römer unter keinen Umständen zu denken ist. Beide Seiten heizen die Stimmung immer weiter auf, so dass es Eilan und Gaius, die sich in einander verliebt haben, unmöglich ist, ihre Liebe zueinander zu leben. Sie müssen sich den jeweiligen gesellschaftlichen Konventionen anpassen und ihr Herz verleugnen. Doch im Augenblick der ärgsten Not begegnen sie einander wieder...

    Marion Zimmer Bradley gelingt mit diesem phänomenalen  Buch erneut ein sehr detailierter und einfühlsamer Blick auf die Geschichte und Kultur der Kelten in Britannien und ihren Kampf um kulturelle und spirituelle Selbstbestimmung. Als Leser_innen lernen wir Geschichten über Liebe, Freundschaft, Verrat, Intrigen und Machtspiele kennen und vor allem über den Kampf zweier junger Menschen gegen einengende gesellschaftliche Konventionen. 

    Es handelt sich um ein sehr berührendes Buch, dass ich nur allen ans Herz legen kann. Es lohnt sich.

  10. Cover des Buches Die schwarze Sonne (ISBN: 9783404158324)
    James Twining

    Die schwarze Sonne

     (38)
    Aktuelle Rezension von: MamaBuecherschrank
    In London wird ein Mann ermordet, in den USA stiehlt jemand die Enigma-Codemschine und in Prag wird ein scheinbar wertloses Bild aus eine Synagoge entwendet. Gibt es einen Zusammenhang? Der ehemalige Kunstdieb und Sicherheitsexperte Tom wird auf den Fall angesetzt und stößt schon bald auf eine Geheimgesellschaft aus dem 2. Weltkrieg und einem sagenumwobenen Schatz, der in den letzten Kriegstagen spurlos verschwunden ist. Hierbei handelt es sich um einen sehr rasanten Thriller. Vielleicht ein wenig zu rasant, weil man bei den ständigen Ortswechseln quer durch die ganze Welt schnell mal den Überblick verliert. Die Handlung an sich wirkt auf mich reichlich hölzern und konstruiert. Allerdings ist der Leser gleich mitten im Geschehen. Es fiel mir leicht, das Buch in einem Rutsch durchzulesen. Aber etwas besonderes war es leider auch nicht.
  11. Cover des Buches König Arthurs Untergang (ISBN: 9783608960501)
    John R. R. Tolkien

    König Arthurs Untergang

     (12)
    Aktuelle Rezension von: quatspreche
    Als ich erfuhr, dass Tolkiens unvollendete Werk über Arthur doch erscheinen soll, war ich sofort begeistert. Ich erwarb die originale Fassung, welche mir viel Freude bereitete. Doch ein alt-nordischer Stabreim ist nicht einfach zu lesen, auch wenn Tolkien sich die Mühe machte und auf neu-englisch schrieb. Als dann dieses Jahr bei Klett-Cotta die Übersetzung erschien musste ich auch diese haben.

    Geschichten über König Arthur und sein Leben existieren fast wie Sand am Meer. Vom Kinderbuch, über Comics, Graphic Novels, Romane und Filme – kaum ein Medium wurde noch nicht davon überschwemmt. Er ist ein Wahrzeichen des christlichen Glaubens, wahrer der britischen Traditionen und Kriegsheld. Die Forschung diskutiert immer noch darüber, ob er wirklich existiert hat, welche Legenden der Wahrheit entsprechen und wie er richtig dargestellt werden sollte.

    Es gibt verschiedene Quellen aus dem Frühmittelalter, die mit dem Konflikt der Briten und Angelsachsen zusammen hängt. Es gibt den Artusroman aus dem französischen, deutschen und angelsächsischen Hochmittelalter. Über die Jahrhunderte wuchs aus einer Legende ein ganzes Genre der Literatur. Arthurs Hof wurde zu einer Konstanten, auf die viele mittelalterliche Dichter zurück griffen. Chrétien de Troyes, Hartmann von Aue und Wolfram von Eschenbach sind die bekanntesten Autoren von arthurischen Gralromane.

    Wieso schrieb Tolkien, der als Vater der Fantasy-Romane gilt, über König Arthur? Und warum gerade über dessen Untergang? Ganz einfach: Alle Romane und Geschichten über Arthur sind Fantasy-Geschichten. Und doch trauen sich nur die ganze großen Autoren (oder die, die sich dafür halten) an dieses Thema heran. Es gehört eine große Menge Mut und Recherche dazu, denn fast jeder, der gerne Fantasy ließt, hat schon einmal einen Artusroman in der Hand gehabt (in der einen oder anderen Weise).
    Tolkien konzentrierte sich auf Arthurs Untergang, weil einer der wichtigsten Teile der Geschichte ist. Da es kein Grab gibt (zumindest nicht in den Ergebnissen der Forschung), formte sich ein spezieller Gedanke. Arthur muss in eine andere Sphäre aufgestiegen sein, anders konnte sein außergewöhnliches Leben nicht enden. Die beliebteste Version beinhaltet die nicht existierende Insel Avalon und die Anderswelt.

    Direkt vor Arthurs Tod fand eine entscheidende Schlacht am bisher nicht lokalisierten Mons Bodum statt. Dort soll Arthur gegen seinen unehelichen Sohn/Erzfeind/Gegenspieler Mordred die letzte Schlacht schlagen. Die beiden Protagonisten treten in den verschiedenen Geschichten aus unterschiedlichen Gründen gegen einander an. Egal welche Beweggründe zu einem Aufeinandertreffen führte, Arthur stirbt zum Schluss.

    Leider konnte Tolkien zu seinem Stabreim-Werk das Ende nicht mehr verfassen. Und trotzdem ist das Buch absolut lesenswert. Es ist gefüllt mit unglaublich schöner Dichtkunst. Was ist ein Stabreim, fragt ihr euch? Das ist ein Stilmittel, welches überwiegend in der germanischen Dichtung verwendet wurde. Er wurde vom dänischen stavrim abgeleitet und schon in der Edda von Snorri Sturluson (1178-1241) verwendet. Tolkien hatte eine besondere Vorliebe für mittelalterliche Dichtung und verarbeitete viele seiner Eindrücke in seinen Werken.

    Und trotz dem fehlenden Ende ist dieses Werk wundervoll poetisch und voll großer Bilder. Es ist schade um die Passagen, die nicht fertig gestellt werden konnten. Und ich bin Christopher Tolkien dankbar, dass er die Arbeiten seines Vaters uns zugänglich macht.

    Hier geht es zum Originalbreitrag: König Arthurs Untergang
  12. Cover des Buches Die Herrin von Avalon (ISBN: 9783453352148)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Herrin von Avalon

     (311)
    Aktuelle Rezension von: MeinNameistMensch

    Erneut führen uns Marion Zimmer Bradley und Diana L.Paxson durch die bewegende Geschichte Avalons. Während in den vergangenen Bänden eine Geschichte chronologisch erzählt wurde finden wir in diesem Band nun die Geschichten von drei verschiedenen Priesterinnen von Avalon im Laufe der Zeit. 

    Im ersten Teil wird direkt an die Geschehnisse des Buches "Die Wälder von Albion" angeknüpft und die Leser_innen dürfen das weitere Schicksal von Caillean und Gawn weiter verfolgen. 

    Der zweite Teil beginnt knapp 160 Jahre später und hier verbünden sich die Hohepriesterin Dierna und der römische General Carausius, um Brittanien vor den Angriffen der Sachsen zu bewahren. 

    Und der dritte Teil - wieder 150 Jahre später - erzählt dann die Geschichte der Riesterinnen Viviane und Igraine und bildet damit direkt die Vorgeschichte der "Nebel von Avalon". 

    Auch wenn diese Dreiteilung vielleicht zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig erscheint und mensch sich vielleicht wünscht, auch mehr über die fehlenden Zeiträume dazwischen zu erfahren, so liegt die Stärke dieses Buches darin, das es das fehlende Zwischenstück zwischen den "Wäldern" und den "Nebeln" darstellt. 

    Erneut gelingt es den beiden Autorinnen auf herausragende Art und Weise die Welt von Avalon vor den Augen der Leser_innen entstehen zu lassen und diese auf eine ganz besondere Reise zu entführen. Für Liebhaber_innen der Avalon Saga ist dieses Buch ein absolutes Muss und natürlich auch für alle Fantasy Freund_innen.


  13. Cover des Buches Vor der Elfendämmerung (ISBN: 9783423214049)
    Jean-Louis Fetjaine

    Vor der Elfendämmerung

     (160)
    Aktuelle Rezension von: Scheckentoelter
    Auf meinem Buch ist eine Elfe im Wald unterwegs.

    An sich ist Vor der Elfendämmerung ein wundervolle Liebes- Fantasy- Geschichte und auch ein Teil der Artur- Saga. Allerdings ist die Geschichte nicht wirklich packend.

    Für einen Fantasyfan ist vielleicht etwas, ich war allerdings eher nicht begeistert von diesem Buch.
  14. Cover des Buches Fiona: Das tiefste Grab (ISBN: 9783499275098)
    Harry Bingham

    Fiona: Das tiefste Grab

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Hope23506


    INHALT:
    Nach wirklich sehr langer Zeit gibt es endlich wieder eine Leiche, einen Mordfall für Fiona. Es wird eine Archäologin tot aufgefunden. Sie wurde enthauptet und in ihrer Brust stecken drei Speere. Noch gibt es keinen Anhaltspunkt, da wird schon eine weitere Leiche gefunden. Und im Nationalmuseum gibt es eine Geiselnahme. Alle Fälle haben eins gemeinsam: Sie verweisen auf die Figur von König Artus und auf dessen Schwert Excalibur. Das zu finden wäre eine Sensation. Kurz darauf wird das Schwert doch tatsächlich im Darknet angeboten. Und das gleich zweimal. Was für ein perfides Spiel wird hier gespielt und Fiona ist mittendrin.
    MEINE MEINUNG:
    Das Buch ist der sechste Teil der Reihe im die Ermittlerin Fiona, aber man kann ihn auch unanhängig von den anderen lesen. Wie auch in den anderen Büchern sticht hier Fiona wieder mit ihrer besonderen und einzigartigen Art hervor. Man muss nicht lange warten und schon steckt man mitten im Geschehen und mitten in den Ermittlungen und ganz nah an unserer Protagonistin. Man erlebt beim Lesen alles hautnah mit, ist nah an den Ermittlungen. Die Vergangenheit von Fiona tritt wieder in den Hintergrund, denn die Ereignisse überschlagen sich. Ich fand diesen Teil hier besonders interessant, es wurden viele Mythen eingeflochten, viel Historisches vermittelt und dann wurde man als Leser wieder in die Gegenwart zurückkatapultiert. Und immer wieder ist da Fiona mit ihrem besonderen und teilweise gewöhnungsbedürftigen Vorgehen. Aus einigen langatmigen Passagen wird der Leser schnell wieder durch gut platzierte Wendungen herausgeholt.
    FAZIT:
    Sehr raffiniert und gut konstruiert wird man hier auch in die Vergangenheit geworfen. Wieder ein Lesegenuss für alle Fiona Fans.

  15. Cover des Buches Elayne (Band 4): Rabenseele (ISBN: 9783038962410)
    Jessica Bernett

    Elayne (Band 4): Rabenseele

     (9)
    Aktuelle Rezension von: elvira

    Diese Reihe ist einfach wundervoll. Band 1-3 hatten mir schon gut gefallen, doch Band 4 ist einfach großes Kino. So emotional. Ich glaube, beim Lesen habe ich wirklich alles gefühlt. Freude, Trauer und sogar Wut. Vor allen Dingen bin ich aber fasziniert, was die Autorin da  erschaffen hat. Es gibt ein Wiedersehen mit Charakteren, die man liebgewonnen hat. Es gibt aber auch Abschiede. Mein Herz hat so oft geschmerzt. Doch der Schmerz hat sich gelohnt. Der Schreibstil ist bildhaft. Man konnte sich alles sehr genau vorstellen. Die Erzählweise ist sanft und trotzdem so spannend.

    Fazit: Eine Reihe, die ich nicht so schnell vergessen werde. So mystisch und zauberhaft. So herzzerreißend. Eine Empfehlung für alle, die historische Fantasy lieben!

  16. Cover des Buches Die Ahnen von Avalon (ISBN: 9783453350021)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Ahnen von Avalon

     (146)
    Aktuelle Rezension von: skloane

    Ich weiß ja bis heute nicht in welcher Reihenfolge ich die Bücher lesen soll. Aber diese Geschichte ist für mich abgeschlossen. Bin schon gespannt was im nächsten Teil erzählt wird. In diesem Band wird der Untergang und der Wiederaufbau von Avalon erzählt.

  17. Cover des Buches Ein Yankee aus Connecticut an König Artus' Hof (ISBN: 9783423123938)
    Mark Twain

    Ein Yankee aus Connecticut an König Artus' Hof

     (48)
    Aktuelle Rezension von: franzzi
    "Er war der Meinung, einer Nation, der jemals die Freude zuteil geworden war, eine Königsfamilie anzubeten, könne man sie nie wieder rauben, ohne daß diese Nation dahinwelke und am Trübsinn einginge. Ich erklärte mit Nachdruck, Könige seien etwas Gefährliches. Er sagte, man solle stattdessen Katzen nehmen."

    Eine heitere Zeitreisengeschichte. Ein Mann aus Mark Twains 19. Jahrhundert reist in König Artus’ 6. Jahrhundert, sticht Merlin aus, bringt den Briten den Fortschritt und zerbricht an der Hartnäckigkeit, mit der Artus’ Bürger an ihren Überzeugungen zu Ungleichheit und Sklaverei festhalten.

    Es ist Twain. Es ist Satire.

    Er kämpft für seine Überzeugungen von Freiheit und Gerechtigkeit, in dem er eine verklärte Mittelalterwelt ins Lächerliche zieht: dem romantisierenden Blick von Walter Scotts “Ivanhoe” einen ironischen entgegen setzt.

    Es ist amüsant, wie sich der von allen nur “Boss” genannte Protagonist dank Sonnenfinsternis dem Scheiterhaufen entzieht und dank Feuerwerk über Merlin triumphiert. Der Boss schafft das Rittertum zugunsten von Baseball ab und nimmt den König verkleidet mit auf Wanderschaft, um ihm die wahre Welt zu zeigen. Und er macht das auf eine plaudernd lakonische Art.

    Nichts scheint der Boss so richtig ernst zu nehmen. Alles passiert so nebenbei. Seine Versklavung ebenso wie seine Verliebtheit. Doch von Twains Zeitreisenfantasie bleibt letztlich doch nur wieder die Katastophe, die totale Zerstörung.

    Twains Werk wäre noch kurzweiliger, wenn er seine Botschaft vom rückschrittlichen Mittelalter nicht gar so holzhammermäßig unter die Leser gebracht hätte. Mark Twain holt auf den knapp 400 Seiten aber nicht nur gegen den Feudalismus aus, auch für die Deutschen hat er Spott übrig.

    "Jedesmal, wenn der literaturkundige Deutsche in einen Satz taucht, bekommt man ihn nicht wieder zu sehen, bis er auf der anderen Seite seines Atlantischen Ozeans mit dem Verb zwischen den Zähnen wieder auftaucht."

    Für alle, die mehr von Twain kennen wollen, als seinen Tom Sawyer - und die dafür auch verzeihen können, dass Merlin ein Arsch ist und Artus ein Trottel. Beim Lesen unbedingt schiefes Lächeln und Ironiefilter bereit legen.

    Liest sich, wie das hier klingt: http://www.youtube.com/watch?v=CmK08xwlK0g

    _____________________________
    Diese Rezension schrieb ich vor drei Jahren, fand sie jetzt wieder und füge sie deshalb hier hinzu.
  18. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783837110265)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (56)
    Aktuelle Rezension von: ElaineLinde

    Vor über einem Jahrzehnt habe ich diese Romantrilogie von M.Z. Bradley gelesen, letztes Jahr war dann das Hörbuch dran. Die beiden Sprecherinnen bringen wunderbar Leben in die Texte und stellenweise werden diese mit Musik untermalt. Soweit ich es bestimmen kann, ist dies bei den drei "dicken Schinken" von Büchern eine gekürzte Version. Das alltägliche Leben auf Avalon der Priesterinnen und die dortige Athmosphäre erlebt man durch die Romane besser, ansonsten kann ich nichts aussetzten.

  19. Cover des Buches Gillian Bradshaw : Die Krone von Camelot / Der Falke des Lichts / Das Königreich des Sommers - Die Artus-Trilogie (ISBN: B006E48Z12)
    Gillian Bradshaw

    Gillian Bradshaw : Die Krone von Camelot / Der Falke des Lichts / Das Königreich des Sommers - Die Artus-Trilogie

     (26)
    Aktuelle Rezension von: ICCA
    Ein großartiges Finale ! Alles, was der Genre- Fan begehrt trifft hier zusammen...der krönende Abschluß einer (immer wieder) lesenswerten Trilogie !
  20. Cover des Buches Die Stunde der Elfen (ISBN: 9783423243346)
    Jean-Louis Fetjaine

    Die Stunde der Elfen

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Brivulet
    Obwohl mir der erste Teil (Vor der Elfendämmerung) sehr gut gefallen hat, finde ich die beiden anderen Teile nicht mehr so toll. Die Anlehnung an die Artus Sage wird deutlicher und die Spannung lässt nach. Trotzdem immer noch lesenswerte High Fantasy.
  21. Cover des Buches Wintersonnenwende (ISBN: 9783570303030)
    Susan Cooper

    Wintersonnenwende

     (35)
    Aktuelle Rezension von: ErleseneBuecher
    Artus-Sage, Zeichensucher & Uralte Also diese Bücher von Frau Cooper sind ja preisgekrönt. Ich frage mich allerdings, warum? Es sollen Bücher für eher jüngere Leser sein und ich quäle mich echt dadurch. Verstehe vieles nichts so ganz, da man auch ständig abschweift, da kein richtiger roter Faden erkennbar ist. Anscheinend ist dieser Teil unabgängig vom ersten. Es geht nur eben immer noch um den Kampf zwischen Gut und Böse. Und der alte Herr Meriman spielt wieder mit. Nun wird deutlich, dass er einer der Uralten ist, die durch alle Zeiten gegen das Böse kämpfen. Will Stanton erfährt an seinem elften Geburtstag, dass er der letzte Uralte ist und somit der Kreis geschlossen ist und nun der Kampf gegen das Böse beginnen kann. Er muss allterdings sechs Zeichen suchen. Diese Suche entwickelt sich gefährlich und schwierig, da das Böse nahe ist und die Welt in einem Schneechaos unterzugehen droht. Ich gebe aber noch nicht auf und werde auch den nächsten Band lesen (zum Glück ist der kürzer).
  22. Cover des Buches Bevor die Flut kommt (ISBN: 9783570303023)
    Susan Cooper

    Bevor die Flut kommt

     (23)
    Aktuelle Rezension von: ErleseneBuecher
    Artus-Sage, Zeichensucher & Uralte Die drei Geschwister Jane, Barney und Simon entdecken ein uraltes Pergament auf dem Dachboden. Darauf soll stehen, wo der Heilige Gral von König Artus zu finden ist. Die Zeit ist gekommen, dass die Kraft des Grals gegen die Mächte der Finsternis eingesetzt werden soll. Obwohl es sich um ein Kinder- und Jugendbuch handelt stolpert es etwas beim Lesen (was natürlich auch an der Übersetzung liegen mag). Es dauert bis Spannung aufkommt und das Fantasy-Genre wird nicht so richtig erfüllt. Das Ende ist etwas enttäuschend. Allerdings ist es schon so, dass es Lust auf mehr macht und ich gespannt auf den nächsten Band bin.
  23. Cover des Buches Die Nacht der Elfen (ISBN: 9783423214735)
    Jean-Louis Fetjaine

    Die Nacht der Elfen

     (94)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Die Menschen haben es also endlich geschafft. Das letzte Zwergenkönigreich ist vernichtet und alles scheint verloren. Die Völker, die einst in Frieden und in Freundschaft miteinander lebten, sind nunmehr zerrüttete Gemeinschaften, Feinde und kämpfen täglich ums Überleben und das ist einzig der Gier und dem Ränkespiel der Menschen zu verdanken.

    Die Zukunft der Überlebenden scheint dunkel doch die Elfen lassen sich einfach nicht besiegen und schmieden im Verborgenen einen Plan.

    Die Rache kommt direkt aus Avalon und ausgerechnet eine alte verbotenen Liebe erleuchtet die Flamme der Rache und des Aufbegehrens!

    Eine wirklich gute Fortsetzung des ersten Romans "Elfendämmerun
  24. Cover des Buches Die Mächte des Lichts (ISBN: 9783570303054)
    Susan Cooper

    Die Mächte des Lichts

     (16)
    Aktuelle Rezension von: ErleseneBuecher
    Artus-Sage, Zeichensucher & Uralte Will und Bran treffen wieder auf die Geschwister Jane, Simon und Barney in Wales. Will hat ja alle Zeichen zusammen, um den Kampf gegen die Finsternis zu bestehen. Es fehlt aber noch das Kristallschwert aus dem Verlorenen Land. Dieses holen Bran und Will auf abenteuerliche Weise. Dann können alle Uralten zusammentreffen und den finalen Schlag ausführen. Es ist und bleibt nicht meine Reihe. Ich habe mich wirklich gelangweilt und konnte kaum mitkommen, da ich ständig abgelenkt war und überhaupt nicht in die Geschichte mit hineingenommen wurde. Bewertung: 1 von 5 Punkten

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