Bücher mit dem Tag "arthur conan doyle"

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98 Bücher

  1. Cover des Buches Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot (ISBN: 9783596035632)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot

     (423)
    Aktuelle Rezension von: admit

    Bei Sherlock Holmes, da weiß man, was man bekommt: Einen gut durchdachten, spannenden Kriminalfall, bei dem man mitraten kann und sich an den brillanten Dialogen erfreuen. Jeder Fall ist voll von interessanten Charakteren und von englischer feiner Art. Einfach lesenswert!

  2. Cover des Buches Das Geheimnis des weißen Bandes (ISBN: 9783458359159)
    Anthony Horowitz

    Das Geheimnis des weißen Bandes

     (359)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977

    Am Abend eines ungewöhnlich kalten Novembertages im Jahr 1890 betritt ein elegant gekleideter Herr die Räume von Sherlock Holmes‘ Wohnung in der Londoner Baker Street 221b. Er wird von einem mysteriösen Mann verfolgt, in dem er den einzigen Überlebenden einer amerikanischen Verbrecherbande erkennt, die mit seiner Hilfe in Boston zerschlagen wurde. Ist der Mann ihm über den Atlantik gefolgt, um sich zu rächen? Als Holmes und Watson den Spuren des Gangsters folgen, stoßen sie auf eine Verschwörung, die sie in Konflikt mit hochstehenden Persönlichkeiten bringen wird und den berühmten Detektiv ins Gefängnis, verdächtigt des Mordes. Zunächst gibt es nur einen einzigen Hinweis: ein weißes Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen …“ Quelle Klappentext

    Meine Meinung:

    Anthony Horowitz hat abgeliefert und sich als würdig erwiesen. „Das Geheimnis des Weißen Bandes“ ist spannend und vielschichtig und von feinem Humor durchzogen. Der detaillierte Erzählstil kommt behäbig und altmodisch daher ganz so, wie man es eben auch von Sir Arthur Conan Doyle gewohnt ist.

    Selbstredend steht der interessante, undurchsichtige Kriminalfall im Fokus, der an allerlei düsteren und stimmungsvollen Schauplätzen spielt – Nebel, dunkle Gassen, die berühmte Bakerstreet - und mich in zahlreichen Wendungen auf falsche Fährten lockt. Mysteriös ist es, spannend und am Ende intelligent gelöst. Horowitz schlägt aber auch gesellschaftskritische Töne an und behandelt ein berührendes wie erschütterndes Thema, dass nachdenklich stimmt und nachwirkt.

    Ein guter Plot lebt natürlich auch immer von seinen Figuren. Hier haben wir es mit einem weltbekannten und einzigartigen Ermittlerduo zu tun und ich finde, Anthony Horowitz hat die beiden Hauptprotagonisten wunderbar skizziert. Dr. John Watson, pragmatisch und gebildet auf der einen Seite, im gegenüber Sherlock Holmes in all seiner Exzentrik und Genialität. So unterschiedlich die beiden auch sind, so sind sie doch ebenbürtige Partner und ergänzen sich in der Auflösung des Falls nahezu perfekt. Auch alte Bekannte aus den Romanen von Doyle erhalten ihren Auftritt, wie z.B. Mycroft Holmes, Inspektor Lestrade oder auch Mrs. Hudson, Holmes reizende Vermieterin.

    Mein Fazit:

    Wunderbar geschrieben, herrlich altmodisch und viktorianisch, dazu eine wunderbare und atmosphärische Detektivgeschichte, hin und wieder behäbig aber mit Spannung und Intelligenz umgesetzt. Ein gelungenes Remake!

  3. Cover des Buches Sherlock Holmes - Sämtliche Werke in drei Bänden (ISBN: 9783730601556)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Sämtliche Werke in drei Bänden

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Timothy-Louis
    Einer der weltbekanntesten, wenn nicht sogar der bekannteste Dedektiv, den die Literaturgeschichte kennt, ist zweifelsohne Sherlock Holmes. Wenn Holmes zusammen mit seinem Freund und gleichzeitig seinem "Partner in Crime" ermittelt und dabei allerhand Mordfälle aufklärt, ist Spannung angesagt. Diese Edition umfasst alle Werke über Sherlock Holmes und Dr. Watson, zusammen gefasst in einem schicken Schuber.

    Worum geht es bei Sherlock Holmes?

    Sherlock Holmes ist das beste Beispiel dafür, dass Chaos und Genialität sehr nahe beinander liegen können. So ist Holmes sehr clever und klug, dennoch aber leicht chaotisch. So ist von einer schrecklichen Krankheit befallen. Holmes erquickt immer dann nur dann, wenn ein spannender Fall seinen Intellekt anstrengt und er gefordert wird. Und die 3 Bücher, die in diesem Schuber enthalten sind, verdeutlichen dies auf unzählige Art und Weise.

    Arthur Conan Doyle ist der Verfasser und Erfinder der Figuren Sherlock Holmes und John Watson. Doyle, seines Zeichens britischer Arzt, hat Holmes und Watson erstmalig mit "Eine Studie in Scharlachrot(A Study in Scarlet) das Licht der Welt erblicken lassen. Das zweite veröffentlichte Werk aus Doyles Feder, ein Skandal in Böhmen (A Scandal in Bohemia), konnten leider noch nicht die Aufmerksamkeit bringen, die sich Doyle gewünscht hatte. Als jedoch ein amerikanischer Verleger auf Doyles Werke aufmerksam wurde, begann der große Siegeszug von Sherlock Holmes, seinem Freund John Watson und zahlreichen spannenden Fällen.

    Sherlock Holmes lebt zusammen mit seinem Freund Watson in London, genauer gesagt in der Baker Street 212b. Auch wenn es diese Adresse im realen London so nicht gibt wie in den Büchern dargestellt, ist das Haus trotzdem ein beliebter Ort für Fans auf der ganzen Welt.

    Dieser Schuber umfasst sämtliche Werke von Arthur Conan Doyle für Sherlock Holmes. Das bedeutet, hier finden sich, aufgeteilt auf 3 Bücher, die 4 veröffentlichten Romane und die 56 Kurzgeschichten. Egal ob es ein britische Diplomatendepesche ist, die verschwunden ist und dringend widergefunden werden muss, ob es ein junger Ingeneur ist, der zufällig kriminelle Machenschaften aufdeckt und er dabei seinen Daumen verliert oder ob es eine Geliebte ist, deren Freund urplötzlich verschwindet und nicht wieder auftaucht. Die Abwechselung der verschiedenen Fälle, der Wortwitz, die Spannung, die Romane und Geschichten in diesem Schuber unterhalten sehr gut und sind spannend bis zur letzten Minute.

    Dieses Set ist perfekt für alle Sherlock Holmes Liebhaber und die, die es werden wollen. Zu einem vergleichsweise günstigen Kurs, gibt es hier das Holmes Komplettpaket in einem wertigen Schuber und qualitativer Bindung, mitsamt den Zeichnungen der Ursprungsfassung und vorhandenem Hardcover.
  4. Cover des Buches Wonderlands (ISBN: 9783806240726)
    Laura Miller

    Wonderlands

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Mandthebooks
    Rezension: (kann Spoiler enthalten)

    Ich fand es sehr interessant, eine Zusammenfassung der verschiedensten Werke der Fantasyliteratur zu bekommen und das dann auch aus eine so großen Zeitspanne. So konnte man auch die Entwicklung bis heute gut beobachten und es war wirklich gut und verständlich beschrieben, wie sich in Tausenden Jahren die Fantasyliteratur zu dem entwickelt hat, was sie heute ist. Da sieht man mal, wie alt das Genre eigentlich ist.
    An sich denke ich, um nebenbei immer wieder mal reinzuschnuppern, ist das Buch für jede Leseratte wirklich gut geeignet, um sich auch in den schönen Illustrationen einfach mal zu verlieren.

    5 Sterne
  5. Cover des Buches Die Augen der Heather Grace (ISBN: 9783404169740)
    David Pirie

    Die Augen der Heather Grace

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    Den Sherlock Holmes Autor selbst als Schnüffler einzusetzen, finde ich super. Auch der Krimi-Plot war toll. Einzig der Schreibstil war etwas zu langatmig für mich.

  6. Cover des Buches Arthur Conan Doyle,Sherlock Holmes, Gesammelte Werke (ISBN: 9783866478503)
    Arthur Conan Doyle

    Arthur Conan Doyle,Sherlock Holmes, Gesammelte Werke

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Primrose
    Sherlock Holmes, der weltberühmte Detektiv. Wer kennt ihn nicht? In diesem dicken Wälzer sind 39 Holmesgeschichten aus Arthur Conan Doyles Feder enthalten. Ich bin mittlerweile ein richtiger Sherlock-Holmes-Fan. Es ist so unglaublich faszinierend, wie er selbst die kniffligsten Fälle mithilfe seines Mitarbeiters Dr.Watson löst. Sein Scharfsinn…seine Logik…genial :-). Mitten in einer Geschichte bin ich mir sicher, dass es doch einfach unmöglich ist, diesen Fall logisch aufzuschlüsseln, aber dann wird alles aufgelöst und ich denke: Achsooooo ist das, wäre ich bloß auch drauf gekommen… Lange war ich auf der Suche nach einem Sammelband mit vielen Holmesgeschichten. Diese Ausgabe vom Anaconda-Verlag ist die beste Version, die ich dabei entdeckt habe. Das Buch ist von der Optik her schon richtig edel. Der Einband aus Leinen hält die gut 1000 Seiten schön stabil. Die Seiten sind dünner als herkömmliche Buchseiten, aber nun gut. Es müssen ja auch 39 Geschichten untergebracht werden. Ich finde es gut, dass in diesem Sammelband sowohl Kurzgeschichten als auch Romane über den berüchtigten Detektiv zu finden sind. So kann man sich einfach dieses Buch besorgen und erhält gleich einen guten Überblick über das Schaffen von Holmes. Doch einen Kritikpunkt habe ich: Die Geschichte „Eine Studie in Scharlachrot“ ist in diesem Werk leider nicht vorhanden. Das hat mich sehr geärgert, denn in dieser Geschichte treffen Dr.Watson und Sherlock Holmes zum allerersten Mal aufeinander…wäre es da nicht eigentlich besonders sinnvoll, diese Geschichte mit in das Werk zu tun? So habe ich also noch vor dem Erscheinungstermin den Anacondaverlag kontaktiert, welche mir gesagt hätten, dass die Geschichte sehr wohl in dem Werk enthalten wäre. Nun. Ist sie nicht. Weder unter dem Namen „Eine Studie in Scharlachrot“ noch unter irgendeinem anderen Namen. Schade, schade. Gerade diese eine fehlende Geschichte macht für mich das Buch unvollständig. Trotz des kleinen Mankos kommt man als Holmesliebhaber einfach nicht um dieses Buch herum. Insgesamt ein sehr schönes Sammelwerk, das ich gerne weiterempfehle.
  7. Cover des Buches Von Mr. Holmes zu Sherlock (ISBN: 9783442713363)
    Mattias Boström

    Von Mr. Holmes zu Sherlock

     (28)
    Aktuelle Rezension von: lenasupi
    Ich liebe Sherlock Holmes seit ich ein Kind bin. Und dieses Buch gibt Mir Einblick in die Filmwelt und Sherlock's Zeitalter. Wenn ich einen Sherlock Film schaue oder die Serie von BBC, kommen immer mal Fragen auf. Und dieses Buch beantwortet diese größtenteils. Oder wenn man mal Ablenkung möchte  kann man immer interessante Infos daraus entnehmen. Also alles in allem ein Muss für Sherlock Holmes Fans! 
  8. Cover des Buches Die Zeichen der Furcht (ISBN: 9783404171507)
    David Pirie

    Die Zeichen der Furcht

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania
    Achtung, dies ist der zweite Teil einer Trilogie um die Fälle von Arthur Conan Doyle und Dr. Joseph Bell.
    Und dieses Mal geht es um den ärgsten Feind, den Doyle später Moriarty genannt hat.
    Doyle und Bell müssen sich um ein paar eigenartige Morde in den Bordellen der Stadt kümmern, die scheinbar überhaupt keine Motive besitzen. Zeitgleich sorgen sie sich um die Frau des Gönners von Doyles Universität. Sie wird schwächer und schwächer, aber die wahren Gründe dafür dürfen nicht an die Oberfläche gelangen und dann verliebt sich Doyle auch noch in die Schwester. Ein aberwitziger Lauf um die Zeit beginnt.
    Auch im zweiten Teil fühlte ich mich wieder gut unterhalten und kann nicht sagen, dass die Geschichte dieses Mal schwächer war (was ich leider oft bei zweiten Teilen bemerke). Eine solide Grundspannung war auch immer dabei und zusätzlich ein wirklich guter Cliffhanger. Ein Glück, dass ich den dritten Teil schon zu Hause habe, denn sonst müsste ich ihn spätestens jetzt beschaffen.
    Nach wie vor gefallen mir die Figuren und ich finde auch, dass die Stimmung Doyles Sherlock Holmes Geschichten nahe kommt. Ich freue mich auf den Abschluss der Reihe.
  9. Cover des Buches Inspector Swanson und das Schwarze Museum (ISBN: 9783940855695)
    Robert C. Marley

    Inspector Swanson und das Schwarze Museum

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Ich habe um dieses Rezensionsexemplar gebeten, obwohl ich die andren Bände der Inspector Swanson Reihe noch nicht gelesen habe. Aber nachdem ich diesen Band fertig gelesen habe, weiß ich nun dass ich die andren Bände auch unbedingt noch lesen muss. Diese Reihe fasziniert mich schon allein, weil der Buchschnitt verschieden farbig eingefärbt ist. Aber ich weiß auch, das mir die Reihe gut liegt, denn es sind jedes Mal viktorianische Kriminalromane und sowas lese ich gerne. Denn sie sind spannend und unterhaltsam geschrieben, so das man wenn man einmal mit dem Lesen angefangen hat sie auch kaum mehr aus der Hand legen kann. Und sie unbedingt weiter lesen muss, denn man will ja schließlich auch wissen wer es gewesen ist und warum.

    Wer gerne viktorianische Kriminalromane wie zB Sherlock Holmes liest, sollte sich die Inspector Swanson Reihe mal anschauen und wenigstens den Klappentext lesen.

  10. Cover des Buches Die Welt des Sherlock Holmes (ISBN: 9783650400314)
    Maria Fleischhack

    Die Welt des Sherlock Holmes

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Deerstalker, Pfeife, Lupe, markante Nase und Kinn, karierter Inverness-Mantel - für wen sind all jene Utensilien charakteristisch? Darauf gibt es nur eine Antwort: Sherlock Holmes, den größten Meisterdetektiv aller Zeiten. Überall auf der Welt sind die geniale Spürnase und sein treuer Begleiter Dr. Watson bekannt und das nicht nur durch die Originalgeschichten von Arthur Conan Doyle sondern auch durch die vielen Adaptionen in Film und Fernsehen. Doch was verbirgt sich hinter dem Namen Sherlock Holmes? Gibt es womöglich sogar ein historisches Vorbild oder ist seine Person komplett frei erfunden? Wie schafft er es, die kompliziertesten Fälle zu lösen und kann er sich auch mal irren? Dieses Buch beantwortet all diese Fragen und noch viele mehr auf interessante und unterhaltsame Art und Weise.

    "Die Welt des Sherlock Holmes" ist ein informatives Nachschlagewerk von Maria Fleischhack über den Meisterdetektiv persönlich und bekommt von mir fünf Sterne. In diesem Buch erfährt man alles, was das Herz von Sherlock Holmes Fans begehrt: So lernt man den Autor Arthur Conan Doyle und sein Spiel mit den Lesern näher kennen, erfährt die historischen Hintergründe der wichtigsten Figuren der Geschichten und bekommt einen Überblick über die Fälle von Sherlock Holmes. Sehr interessant ist auch das letzte Kapitel, das die "Eroberung der Welt" durch Sherlock Holmes behandelt, in dem ausführlich über den Meisterdetektiv in zahlreichen Pastiches, Satiren, Parodien und jenseits der Bücher, also auf der Bühne, im Radio und in Kino & Fernsehen erzählt wird. Maria Fleischhack veranschaulicht ihre Erklärungen stets mit den entsprechenden Textstellen aus den Originalwerken, sodass man diese besser verstehen kann. Besonders gut hat mir die Beschreibung der historischen Hintergründe und der Einflüsse, die Sherlock Holmes und die anderen Figuren zu den Persönlichkeiten machen, die wir heute kennen, gefallen, denn es wirft nochmal ein neues Licht auf den Detektiv. Auch der Überblick über die 60 Fälle von Sherlock Holmes ist sehr gelungen und es hat mir während des Lesens ständig in den Fingern gejuckt, die Originalgeschichten zu lesen. Was ich an diesem Kapitel bemerkenswert fand, ist die sprachliche Gestaltung, denn es handelt sich hierbei eigentlich um eine Aufzählung, was aber durch die Sprachgewandtheit Maria Fleischhacks kaum bzw. gar nicht mehr auffällt. Es ist wirklich bewundernswert, wie sie die Fälle zusammengefasst hat, dabei zwar alle wichtigen Informationen nennt, aber stets auf die Auflösung verzichtet. Abgerundet wird dieses Buch schließlich durch einen tabellarischen Überblick aller Geschichten über Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle, sodass man die genaue Reihenfolge der Erzählungen vor Augen hat. Insgesamt ist "Die Welt des Sherlock Holmes" ein gelungenes Buch über den Meisterdetektiv, wobei ich nochmals betonen muss, dass es sich eher um ein Nachschlagewerk als um eine leichte Lektüre für zwischendurch handelt.

  11. Cover des Buches Die Landkarte des Chaos (ISBN: 9783463406589)
    Félix J. Palma

    Die Landkarte des Chaos

     (19)
    Aktuelle Rezension von: EmelyAurora
    Meine Meinung:
    Anders als die Inhaltsangabe hier vermuten lässt, steht meiner Meinung nach nicht die Suche nach Emma im Vordergrund. Viel eher sind die Geschehnisse und die damit verbundenen Fragen und Geheimnisse viel bedeutender. Und natürlich, wie unsere liebgewonnenen Charaktere mit ihnen umgehen.

    Ich liebe diese Trilogie über alles. Nicht nur, dass sie im viktorianischen London spielt, nein, sie befasst sich außerdem mit dem Paradoxon der Zeit, mit der Macht der Vorstellungskraft, Parallelwelten und Schriftstellern, mit Liebenden, Freundschaft und vielen verschiedenen Welten.
    Die Handlung selbst ist gewohnt komplex und man sollte beim Lesen echt am Ball bleiben, damit man nichts wichtiges verpasst. Ich selbst liebe sowas ja über alles! Bücher, bei denen man mitdenken, Theorien entwickeln, anpassen oder verwerfen kann... Außerdem haben mich die neuen Charaktere (Doyle! Der Autor von Sherlock Holmes! Lewis Carrol!) und die verrückten Theorien zum Weltengefüge sehr fasziniert!
    Oft musste ich lachen, habe mitgefiebert und völlig aufgewühlt eine Seite nach der Nächsten verschlungen, hatte Angst, dass das Buch bald zuende ist...
    Ich finde es unglaublich cool, wie Palma es schafft, seine Charaktere so oft neu zu entwerfen und ihnen doch immer einen starken Wiedererkennungswert zu verleihen. Am Anfang der Trilogie war mir beispielsweise Gilliam Murray nicht wirklich sympathisch, was der Autor durchaus gewollt hat, wenn ich recht überlege. Später ist er jedoch zu einem meiner absoluten Lieblinge geworden! Auch seine zauberhafte Emma ist einfach umwerfend und ich liebe sie einfach. Wells und Jane sind wohl am häufigsten in dem Buch vertreten, gibt es doch unfassbar viele Doubles von ihnen! Trotzdem, oder gerade desshalb, berühren mich ihre Erlebnisse jedes Mal aufs neue.
    Es ist echt verrückt, dass ich als Leserin den Gedankengängen so gut folgen und die gleichen und doch verschiedenen Charaktere so gut auseinanderhalten konnte. Das Buch befasst sich viel mit dem Thema Parralelwelten, in das ich mich auch schon des Öfteren vertieft habe. Es ist erstaunlich, wie gut alles am Ende ineinander läuft und in sich stimmig ist, denn all diese chaotischen und gleichsam brillianten Gedanken zu einem beeindruckenden Ende zusammen zu führen stelle ich mir sehr schwer vor!
    Ich liebe das Chaos, denn oftmals ergibt es bei genauerem Hinsehen so viel mehr Sinn als alles andere. Ich finde das Buch - quatsch, die ganze verdammte Trilogie - einfach großartig!

    "Gentlemen, Mrs. Wells ... Ich glaube, niemand von Ihnen weiß in gebührendem Maße die Wundervolle, die bezaubernde Welt zu schätzen, in der Sie Leben. Das kann ich Ihnen nicht verdenken. Um die Wahrheit zu sagen, ist Ihre Welt gerade deswegen etwas so Besonderes, weil keiner ihrer Bewohner sie ganz und gar verstehen kann. Sie leben in einem faszinierenden Universum, in dem alles möglich ist, in dem alles, was Sie sich erträumen oder vorstellen können, irgendwo tatsächlich existiert ... Und irgendwo träumt vielleicht gerade jemand von Ihnen oder stellt Sie sich vor ... " (Die Landkarte des Chaos, Seite 843)
    Schreibstil:
    Ich liebe den Schreibstil, da ich eh ein Fan der 3. Person bin und es einfach liebe, wenn eine Geschcihte erzählt wird. Die vielen Perspektiven haben mir auch wunderbar gefallen, denn sie unterstützen die Komplexität der Geschichte so wundervoll. Ich bin einfach verzaubert.

    Cover:
    Ich finde das Cover einfach grandios! Es hat so wundervolle Farben, scheint zu glitzern und zu leuchten und zieht einfach alle Blicke auf sich! Das aufgeschlagene Buch passt zum Inhalt und zieht die Blicke magisch an, lässt vermutlich nicht nur mein Leserherz höher schlagen. Der Titel ist wunderschön geschrieben und unter dem Umschlag ist das Buch einfach wunderschön! Ich liebe die Farbe und die Goldene Schrift auf dem Buchrücken, aber auch das weinrote Lesebändchen sehr! Das Buch zeigt mir, warum ich "echte" Bücher so sehr liebe!

    Bewertung: 6 Sterne für das Finale einer meiner Lieblingsreihen! Das Buch war einfach grandios und ein gebürender Abschluss der Trilogie.
  12. Cover des Buches Die Morde von Pye Hall (ISBN: 9783458364153)
    Anthony Horowitz

    Die Morde von Pye Hall

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Michelly

    Das Buch im Buch. Ein Autor verschwindet und hinterlässt ein unfertiges Manuskript und wir als Leser finden uns in einer doppelten Detektivgeschichte wieder.
    Ich finde die Idee des Buches im Buch wirklich außerordentlich gut und beide Geschichten haben mich sehr gut unterhalten. Ständig gibt es kleine Hinweise auf den oder die Mörder. Mehrmals dachte ich, ich wäre auf der richtigen Spur.
    Das erste Kapitel ebnet ganz hervorragend den Weg für einen direkten Einstieg das Buch, es hat mich direkt neugierig gemacht. Atticus Pünd hat mir sogar so gut gefallen, dass ich gerne mehr von ihm lesen würde! Für mich ein Jahreshighlight.

  13. Cover des Buches Sherlock Holmes und das Tal des Grauens: Illustrierte Fassung (ISBN: 9783954181674)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes und das Tal des Grauens: Illustrierte Fassung

     (68)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky
    Zusammenfassung:
    Sherlock Holmes erhält eine Nachricht von einem Informationen, der eng mit seinem Erzfeind Professor Moriarty zusammenarbeitet.

    Holmes soll sofort nach Birlstone in Sussex kommen. Dort soll er einen gewissen Douglas schützen. Doch kurz darauf berichtet ein Beamter des Scotland Yards, dass Douglas auf entsetzliche Weise ermordet wurde.

    Holmes und Watson brechen auf. Werden sie dabei auf Moriarty treffen?

    „Wenn Sie aber Moriarty einen Verbrecher nennen, so begehen Sie damit im Sinne des Gesetzes eine Beleidigung, und darin gerade liegt der eigenartige Reiz der ganzen Sache. Der größte Bösewicht aller Zeiten, der Organisator teuflischer Verbrechen, das geistige Haupt der Unterwelt – ein Kopf, der ein ganzes Volk zum Guten oder Bösen lenken könnte, das ist das Bild des Mannes.“

    Meine Meinung:
    3,5 Sterne!

    Ich fand die ganze Story rund um Sherlock wahnsinnig interessant während der zweite Teil langweilig und extrem lang gezogen war :(
  14. Cover des Buches Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Die Crumply-Morde oder Das Zeichen der Vier (Fall 6) (ISBN: 9783742417091)
    Viviane Koppelmann

    Sherlock & Watson – Neues aus der Baker Street: Die Crumply-Morde oder Das Zeichen der Vier (Fall 6)

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Clio

    Die Rahmenhandlung von Die Crumply-Morde oder: Das Zeichen der Vier spielt fünf Jahre nach dem aufsehenerregenden Selbstmord von Sherlock Holmes (Fall 5: Der letzte Tanz), bei dem dieser auch seine Nemesis John Moriarty mit in den Tod gerissen hat. Irene Adler hat mittlerweile ein umfangreiches Enthüllungsbuch über den verstorbenen Detektiv verfasst, in dem sie die Lüge verbreitet, Holmes sei nur ein Täuscher gewesen. Er habe die aufsehenerregenden Verbrechen nicht nur aufgeklärt, sondern auch selbst begangen. Und schon während seines Studiums habe er Drogen nicht nur konsumiert, sondern auch damit gehandelt. Dass er dies ungestraft habe tun können, habe er nur dem Einfluss seines Bruders Mycroft zu verdanken, einem einflussreichen Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes. Und mithilfe ihres Charms und des Internets ist es ihr gelungen, die ganze Welt von diesen Lügen zu überzeugen und den Ruf des bekannten Detektives zu zerstören.

    Aber sie hat nicht nur Holmes damit vernichtet. Am fünften Todestag von Sherlock Holmes beschließt auch Watson, seinem Leben ein Ende zu machen. Der Kampf gegen Adlers Rufmordkampagne hat seine Ehe und seine Gesundheit ruiniert, und selbst seine Freunde haben sich von ihm abgewandt.

    Aber kurz vor dem angekündigten Selbstmord bringt ein Unbekannter Watson online dazu, ihm noch einen letzten Fall aus dem großen Fundus der Fälle zu schildern, die Watson und Holmes gemeinsam gelöst haben.
    Im Grunde geht es dabei sogar um drei Fälle: Zum einen geht es darum, dass in den letzten Tagen drei Überfälle auf Banken begangen wurden, bei deren die Räuber die Beute jedoch zurückgelassen haben. Dann wurden auch die Leichen von drei älteren Menschen gefunden, denen die Kehle durchgeschnitten wurde. Und schließlich sucht die junge Schottin Mary Morstan die beiden Ermittler auf, deren in der Nähe von London lebende Tante spurlos verschwunden ist. Zurückgelassen hat sie Mary lediglich ein Medaillon mit vier keltischen Knoten.

    Wie die beiden Ermittler herausfinden, dass die drei Fälle zusammengehören oder dass vielleicht alles doch ganz anders ist als gedacht, schildert das Hörspiel in ca. 100 Minuten auf unterhaltsame Weise. Dabei entführt es den Zuhörer in die Zeit des internationalen Linksterrorismus der Siebziger- und Achtzigerjahre und transportiert ihn durch die (vermeintliche) Verwendung von Radio, Blogs, Sprachnachrichten, Kurznachrichten und Co. gleichzeitig in das London des 21. Jahrunderts.
    Die Präsentation wirkt dabei durch die Untermalung mit realistisch wirkenden Geräuschen sehr authentisch. Ob es sich dabei nun um Vogelgezwitscher, Motorengeräusche, undeutliches Stimmengewirr und zuschlagende Türen handelt, das Geräusch einer Flüssigkeit, die eingegossen wird, oder das Pfeifen des Teekessels oder die Türklingel: Der Zuhörer ist hautnah mit dabei. 

    Dass bei all dem wenig Raum für Charakterentwicklung ist, ist nachvollziehbar. Holmes und Watson sind im Grunde so, wie man sie aus Conan Doyles Werken kennt: Holmes ist überlebensgroß, ein intelligenter Einzelgänger und zugleich emotional unterentwickelter Ermittler. Watson ist ein Afghanistan-Veteran, der zwar einen kleinen Freundeskreis hat, aber sich in seinem alltäglichen Leben nicht mehr wohlfühlt – zumindest fehlt ihm offenbar die Aufregung – und deshalb die Arbeit mit Holmes sucht und findet.

  15. Cover des Buches Die Hexe von Dunwich (ISBN: 9783404172436)
    David Pirie

    Die Hexe von Dunwich

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    ACHTUNG, es handelt sich um den dritten Teil einer Trilogie um Sherlock Holmes!


    In diesem letzten Teil der Trilogie von David Pirie entspricht die Geschichte dem letzten Problem von Arthur Conan Doyle.

    Cream konnte im zweiten Teil entwischen und hat auch noch Doyle gefangen genommen. Nun findet Doyle sich in einem Bett einer verlassenen Hütte wieder. Geschwächt, krank und unfähig aufzustehen bis ihm bewusst wird, dass die Milch und das Brot, was ihm zu Genüge serviert wird, Schuld daran ist. Er schafft es auszubrechen und die Suche nach Cream zusammen mit seinem Mentor Dr. Joseph Bell wieder aufzunehmen. Es geschehen weitere mysteriöse Morde auf dem schottischen Land, so dass die Suche der beiden immer fieberhafter wird.

    Ein abenteuerlicher Abschluss dieser Reihe, die mich gut unterhalten hat. Pirie schafft es wunderbar die Begegnung zwischen Doyle und Bell romanhaft darzustellen. Man glaubt ihm sofort, dass Doyle daraus seine Figur Sherlock Holmes geschaffen hat. Cream als Vorlage für Moriarty überzeugt ebenso wie Dr. Joseph Bell als Holmes.

    Angenehm habe ich empfunden, dass der Doktor nicht als so ein Ekel dargestellt wird, wie er es in vielen Filmen wird (ich finde auch nicht, dass Holmes in den originalen Geschichten zu fies ist wie in moderneren Adaptionen). Ich habe bereits verschiedene Pastiches gesehen oder gelesen und es waren solche dabei, die mir mehr gefallen haben. Dennoch ein guter Versuch von David Pirie, den ich gern gelesen habe. Eingefleischte Fans sind hier vielleicht mehr angesprochen.

  16. Cover des Buches Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville (ISBN: 9783954187065)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville

     (442)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Auch wenn die ein oder andere Wendung durchschaubar und in der Geschichte einiges an  altbackenem Zeitgeist enthalten ist, ein meist kurzweiliger und unterhaltsamer Roman.

  17. Cover des Buches Moriarty the Patriot 1 (ISBN: 9783551746467)
    Ryosuke Takeuchi

    Moriarty the Patriot 1

     (33)
    Aktuelle Rezension von: 99Hermione99

    In drei Kapitel unterteilt, wird der Anfang von Moriartys Leben in Manga-Art beschrieben. So beginnt es beispielsweise mit der Zeit, als er ein kleiner Junge war. Und schliesslich gibt es mehrere Szenarien, als die Geschwister Moriarty im Dorf leben und William James Moriarty als junger Professor an der Universität doziert. Nebenbei arbeiter er als Mentor in kriminalistischen und anderen Problemen. 

    Humorvoll und verständlich gezeichnet und gechrieben. Da ich erst die Sherlock-Holmes-Filme gesehen habe, bin ich leicht verwirrt und schockiert, dass Moriarty nun als "gut" dargestellt wird. Doch es gibt noch 13 weitere Bände, weshalb auch eine Entwicklung mit dem spannenden Protagonisten passieren kann. Ich kann den Manga allen ab 11 Jahren empfehlen, auch wenn sie (noch) kein Manga-Fan sind!

  18. Cover des Buches Sherlock Holmes - Das Zeichen der Vier (ISBN: 9783596522323)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Das Zeichen der Vier

     (270)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Die junge Mary Morstan wendet sich an Sherlock Holmes und Dr. Watson, da sie ein Geheimnis in ihrem Leben von den beiden klären lassen will. Vor Jahren nahm ihr unbekannter Vater Kontakt zu ihr auf, wollte sich mit ihr treffen, verschwand dann aber spurlos. Seitdem bekam die junge Frau in jedem Jahr eine Perle zugeschickt, die ihr laut einem beiliegendem Schreiben zusteht. Nun möchte Mary endlich wissen, was es damit auf sich hat.

    Ich wollte endlich mal die alten Sherlock-Holmes-Fälle lesen und habe mit diesem hier meinen dritten Fall von Holmes und Watson gelöst.

    Leider muss ich sagen, dass mir „Das Zeichen der Vier“ am wenigsten gefallen hat. Irgendwie war die Geschichte sehr langgezogen und für mich auch nicht richtig stimmig. Der Fall zog sich einfach nur und war auch wenig spannend. Viel zu früh hat Holmes das Rätsel gelöst, so dass es nur noch um das Auffinden der Bösewichte ging.

    Anfangs war ich noch gut unterhalten, doch spätestens ab der Hälfte des Buches wollte ich nur noch, dass es vorbei ist. Anders als bei „Eine Studie in Scharlachrot“ und „Der Hund der Baskervilles“ fühlte ich mich einfach nicht sehr gut unterhalten.

    Schade, aber natürlich kommt „Das Zeichen der Vier“ in meine Sammlung von Klassikern, wird mir aber nicht in besonders guter Erinnerung bleiben.

  19. Cover des Buches Die Magier von Montparnasse (ISBN: 9783453528505)
    Oliver Plaschka

    Die Magier von Montparnasse

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Schmunzlmaus
    Inhalt:

    Paris in den 20er Jahren. Ein Bühnenzauberer, Ravi, muss aus Angst um sein Leben und das seiner Assistentin echte Magie anwenden, doch das ist durch die Société Silencieuse verboten. Hinterher teilt seine bezaubernde Assistentin Blanche einen magischen Apfel mit ihm, der sie in einen tiefen Schlaf fallen lässt und ganz Paris mit ihr in einer Zeitschleife gefangen hält. Der letzte Abend, ein Sonntag, wiederholt sich immer und immer wieder. Das ruft Mitglieder der Société Silencieuse auf den Plan - oder haben sie die Zeitschleife verursacht? Nur Ravi und die Mitglieder der Société wissen um die Zeitschleife und verändern durch ihr Handeln den Tag und jeden neuen Verlauf dieses Tages und so den Fortgang der Geschichte.

    Aus den Perspektiven der sieben Protagonisten, Ravi, Blanche, Justine (eine Kellnerin), Gaspard (ein Möchtegern-Schriftsteller), Alphonse (Wirt der Herberge, in der alle abgestiegen sind oder arbeiten), Esmée (seine Frau) und Barneby (Mitglied der Société) wird die Geschichte abwechselnd erzählt.

    Meine Meinung:

    Das macht die Geschichte zwar irgendwie spannend, ich mag Geschichten, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden, und die Beziehungen zwischen den Protagonisten werden so anschaulicher dargestellt, aber durch die Vielzahl der Erzählperspektiven wird das Leseerlebnis sehr gestört, wenngleich die Namen der ErzählerInnen immer am Anfang des Kapitels standen. Ich musste einige Male zurück blättern um mich zu vergewissern, aus wessen Perspektive die Geschichte gerade erzählt wurde und wer sich gerade mit wem unterhielt.

    Die Geschichte geht schleppend voran und statt Rätsel aufzuklären, tun sich immer neue auf. Ich musste mich fast zwingen, die Geschichte zu Ende zu lesen, immer in der Hoffnung, das ein oder andere Rätsel noch erklärt zu bekommen, um dann am Ende festzustellen, dass ich wieder vergessen hatte, worüber ich mich eigentlich gewundert hatte, weil inzwischen so viele neue Rätsel aufgetaucht waren. Was haben Sir Arthur (anscheinend Arthur Conan Doyle) und Harry Houdini, auf die immer wieder Anspielungen erfolgen, mit der ganzen Geschichte zu tun? Welche Rolle spielen Sie? Warum musste sich Gaspard ausgerechnet in Paris ausgerechnet mit Ernest Hemingway treffen?

    Es gibt einige Fragen, auf die ich bis zum Schluss keine Antwort gefunden habe.

    Fazit:

    Insgesamt fand ich das Buch zwar gut geschrieben, aber doch zu verwirrend um ein wirkliches Leseerlebnis zu werden. Die Leseprobe hatte mir wirklich gut gefallen und ich war sehr gespannt auf das Buch, aber ich wurde enttäuscht. Ich würde es wirklich nicht empfehlen - und erst recht nicht zu dem Preis!!!
  20. Cover des Buches Sherlock Holmes' Buch der Fälle (ISBN: 9783596298990)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes' Buch der Fälle

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hier geht's zur vollständigen Rezension auf meinem Blog.


    Rezension

    Kann Spoiler bezüglich der ersten acht Teile enthalten!


    Für seinen finalen Sammelband mit Kurzgeschichten rund um den Detektiv Sherlock Holmes und seinen Begleiter, Dr. Watson, hat sich Doyle noch einmal etwas Besonderes ausgedacht: Zum ersten Mal werden die Fälle nicht ausschließlich von Dr. Watson geschildert. Zweimal hat Sherlock Holmes selbst zur Feder gegriffen, einmal übernimmt ein auktorialer Erzähler das Wort.


    Ersteres hat mir richtig gut gefallen. Auf die Schilderung des Falls selbst wirkt es sich kaum aus, ob die Niederschrift von Dr. Watson oder von Holmes persönlich stammt. Aber die vielen kleinen, persönlichen Kommentare haben ihren ganz eigenen Charme und sorgen für viel Amüsement. Ich fand es wirklich witzig, wie Holmes sich beim Verfassen seines eigenen Texts darüber beschwert, wie er ihn verfasst und dass er das Pferd von hinten aufzäumen muss, um die Spannung aufrecht erhalten zu können. Wie Holmes seine Erzählung mittendrin unterbricht, um darüber zu jammern, dass unterhaltsame Falldarstellung seinem geradlinigen Vorgehen widerspricht, hat mich mehrfach zum Lachen gebracht.


    Dass mich gerne die persönlichen Anmerkungen und Kommentare so überzeugt haben, ist wohl auch der Grund dafür, warum ich mit der Geschichte, die von einem auktorialen Erzähler geschildert wird, wenig anfangen konnte. Die schlichte Sachlichkeit hat mich nicht überzeugen können. Mir fehlten in der Geschichte Spannung, Drama und Persönlichkeit. Die Fälle, die von einer Figur, sprich Dr. Watson oder Sherlock Holmes, erzählt wurden, haben mich durch die Emotionen, Meinungen und genauen Beobachtungen viel mehr mitreißen können als die handlungsbezogene Schilderung von außerhalb.

    Darüber hinaus gab es noch einen weiteren Fall, mit dem ich nicht viel anfangen konnte und der aus dem typischen Schema herausfällt: Ein Fall, in dem keine Deduktionen notwendig waren. Mir haben schon in den Romanen die Rückblicke, in denen lediglich erzählt und nicht deduziert wird, nicht gefallen. Diesmal ist Holmes zwar wenigstens anwesend, aber er besucht lediglich eine Klientin, die ihm die Wahrheit über ein lange zurückliegendes Ereignis, das in den Büchern bisher nie erwähnt wurde, schildern möchte. Sie erzählt die Geschichte und Holmes geht wieder. Das war irgendwie langweilig. Und es hat mir deutlich gemacht, dass ich bei allen Geschichten rund um Sherlock Holmes neben den persönlichen Kommentaren vor allem die beeindruckenden Schlussfolgerungen seines brillanten Verstands packend und mitreißend fand.


    Fazit

    Überraschenderweise werden die Geschichten in diesem finalen Band nicht ausschließlich von Dr. Watson erzählt. Dass Sherlock Holmes auch selbst die Feder in die Hand nimmt, hat mir gut gefallen, weil seine persönlichen Kommentare immer amüsant waren. Mit der Erzählung des auktorialen Erzählers konnte ich dagegen wenig anfangen, weil die Außensicht Spannung und Persönlichkeit vermissen lassen hat. Auch die Geschichte, in der Holmes gar keine Deduktionen anstellen muss, hat mich enttäuscht, weil er ziemlich langweilig war. „Sherlock Holmes' Buch der Fälle“ war zum Teil mitreißender und zum Teil langweiliger als die anderen Sherlock Holmes Kurzgeschichtensammlungen und bekommt dafür drei Schreibfedern.

  21. Cover des Buches Der Mann, der Sherlock Holmes tötete (ISBN: B07NBPGQ8Q)
    Graham Moore

    Der Mann, der Sherlock Holmes tötete

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Literaturwerkstatt-kreativ

    Literaturwerkstatt- kreativ / Blogstellt vor

    Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“ (Hörbuch)

    von Graham Moore

    London 1893 – 1900

    Arthur Conan Doyle hat sich bei seinem Publikum äußert unbeliebt gemacht, auf den Straßen von London wird er offen angepöbelt, denn er hat Sherlock Holmes den Reichenbachfall herunterstürzen lassen. Kurz und schmerzlos hat er sich so von dem ihm so verhassten Detektiv befreit, um endlich Zeit für andere Geschichten zu haben.

    Durch eine Briefbombe, die Arthur Conan Doyle zugeschickt wird und dem dazu beigelegten Zeitungsartikel, wird sein Interesse an einem Mordfall geweckt. Scotland Yard legt keinen besonderen Eifer an den Tag, da es lediglich um die Ermordung eines augenscheinlich leichten Mädchen geht. Und so tritt Arthur Conan Doyle in die Fußstapfen seines berühmten Detektivs Sherlock Holmes, nichts ahnend, dass er einem Serienmörder auf der Spur ist. Gemeinsam mit seinem Freund Bram Stoker - der quasi zu Dr. Watson wird - versuchen die beiden Amateurdetektive den Fall zu lösen.


    London 2010

    Harold White ist gerade als jüngstes Mitglied bei den Sherlockianern aufgenommen worden, als der sehr bekannte Sherlockianer Alex Cale, das verschollene Tagebuch von Arthur Conan Doyle bei einer Versammlung präsentieren will. Doch kurz zuvor wird Cale umgebracht und das Tagebuch ist nirgends zu finden. Harold ist sich sicher, dass er in der Lage sein wird, das Buch ausfindig zu machen. Er tritt nun in die Fußstapfen seines großen Vorbildes Sherlock Holmes. Unterstützung erhält er dabei von der Journalistin Sarah Lindsay, die quasi zu seinem Dr. Watson wird. Die Suche gestaltetet sich allerdings nicht so einfach und wird auch noch zunehmend gefährlicher als vermutet, denn sie sind keinesfalls alleine hinter dem Tagebuch her.


    Fazit:

    Sherlock Holmes ist eine Figur, die mich schon immer fasziniert hat und so kam ich – als ich den Titel des Buches „Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“ las – gar nicht drum herum, hier genauer hinzusehen. Der ansprechende Klappentext hat mich dennoch zum Hörbuch greifen lassen, da ich den renommierten Sprecher David Nathan kannte und wusste, hier auf eine sehr ausdrucksstarke Stimme mit viel Charme zu treffen. Hat er mich doch erst vor kurzem mit „Marlow“ von Volker Kutscher mehr als überzeugt. Und genauso hervorragend und professionell ist auch dieses Hörbuch von ihm gesprochen.

    Natürlich hat Graham Moore mit seinem Buch auch eine sehr interessante Geschichte geliefert. Er entführt uns sowohl ins alte- wie ins neue London und lässt eindrucksvolle Bilder entstehen. Gerade die Gaslaternen im alten London mit ihrem schummrigen Licht fand ich sehr schön beschrieben. Moore verwebt gekonnt zwei Kriminalfälle miteinander und durch den ständigen Wechsel zwischen den Zeiten bleibt die Spannung auch konstant aufrecht. All seine Protagonisten hat der Autor sehr lebendig beschrieben und es hat viel Spaß gemacht ihnen zu folgen. Ein klein wenig mehr hat mir die Geschichte im alten London mit Arthur Conan Doyle und Bram Stoker gefallen, dies mag aber einfach dem nostalgischen Hintergrund gezollt sein.

    Während der Geschichte bekommt man en passant - im Plauderton - so einiges aus dem Leben und den Werken von Arthur Conan Doyle präsentiert, das mich dazu inspiriert hat, mir den ein oder anderen Sherlock Holmes Fall noch einmal zu Gemüte zu führen.

    Ein faszinierender und spannender Krimi und gleichzeitig eine Hommage an Arthur Conan Doyle!!!



    https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2019/08/11/der-mann-der-sherlock-holmes-toetete-von-graham-moore/



    Besten Dank an den "Lübbe Audio Verlag" für das Rezensionsexemplar



  22. Cover des Buches Die Nacht der Jägerin (ISBN: 9783499253355)
    Phil Rickman

    Die Nacht der Jägerin

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Merrily Watkins hat beruflich seit kurzer Zeit ein neues „Baby“. Sie hat den Sonntagabendgottesdienst wieder eingeführt, allerdings in einer etwas ungewandelten Form. Eine der Damen, die regelmäßig daran teilnimmt, hatte einen Tumor und ist plötzlich geheilt- natürlich schreibt die Glückliche das Merrilys Fähigkeiten zu und so spricht sich diese Wunderheilung nach Merrilys Gebeten schnell im Dorf herum. Sehr zu Merrilys Verdruss, die sich plötzlich in eine Ecke gedrängt sieht, die sie stets vermeiden wollte, auch wenn es sie freut, dass die Kirche seitdem einen regen Zulauf bekommen hat. Ein anderes „Schäfchen aus ihrer Herde“ hat einen Neffen, der seit der Kindheit von schwerem Asthma geplagt wird und ebenso auf eine „Wunderheilung“ hofft. Doch bevor sich Merrily dazu hinreißen lässt, auch diesem Mann helfen zu wollen, sucht sie Rat und Beistand bei einem anderen kirchlichen Mitglied, der für seine relativ unkonventionellen Methoden berüchtigt ist und den viele für verrückt halten- Kanonikus Llewellyn Jeavons.

    Doch nicht nur beruflich geht es hoch her in Merrilys Leben. Ihre Beziehung zu Lol ist immer noch aktuell und Lol spielt sogar mit dem Gedanken wieder ins Dorf zurückzuziehen, damit er näher bei Merrily sein kann.

    Währenddessen hat Jane, Merrilys Tochter einen Wochenendjob angenommen. Sie arbeitet als Zimmermädchen und Servicekraft im etwas heruntergekommenen Hotel Stanner Hall, dessen Besitzer ehemals zum Fernsehen gehörte. Er organisiert eine Art Krimi-Dinner für Sherlock Holmes Fans oder Bewunderer des Autors Sir Arthur Conan Doyle. Und außerdem ist geplant, einen Kollegen einzuladen, der eine interessante Dokumentation über Doyles Aufenthalt auf Stanner Hall drehen soll- das Brisante, Doyle soll die Idee für seinen Roman „Der Hund von Baskerville“ genau an diesem Ort gehabt haben und nicht wie so viele andere Doylefanclubs und Anhänger annehmen in der Region Dartmoor, in Devonshire. Ebenfalls gehen Gerüchte um, dass der berühmte Hund von Baskerville nicht nur auf einer puren Erfindung des Autors basierte. Genau in der Region rund um Stanner Hall, soll das geisterhafte Tier sein Unwesen heute noch treiben und immer dann erscheinen, wenn ein Mitglied der Nachfahren des Black Vaughan verstirbt.
    Doch der bekannteste Holmes Fanclub weigert sich vehement diese These überhaupt für bare Münze zu nehmen. Der Hausherr von Stanner Hall ist verständlicherweise brüskiert, zudem treiben sich auf seinem Land immer wieder schießwütige Gesellen herum, die auf der Jagd sind. Doch was oder wen wollen sie jagen?

    "Die Nacht der Jägerin", ein weiterer Teil der Merrily Watkins Reihe, lässt sich auf den ersten 200 Seiten ein wenig zäh an, da es der Autor meiner Meinung nach mit seinem weit ausholenden Schreibstil diesmal ein wenig übertrieben hat.
    Die Geschehnisse des neuen Teils der Serie entwickeln sich mit unglaublicher Langsamkeit und man kann als Leser noch nicht einmal erahnen, was es mit den beiden Erzählsträngen auf sich hat, die zeitgleich zu Janes Erlebnissen in Stanner Hall passieren.
    Bis sich diese Handlungsstränge parallel zueinander bewegen, vergehen über 200 Seiten, doch dann nimmt die Story immer mehr an Fahrt auf und entwickelt sich doch noch zu einem sehr spannenden und atmosphärisch dichten Roman, der mir eine schlaflose Nacht beschert hat.

    Im Hauptfokus der Geschichte steht diesmal die düstere Kreatur aus einem der wohl bekanntesten Sherlock Holmes Kriminalromane von Sir Conan Arthur Doyle- der Hund der Baskervilles. Der Autor verwebt geschickt Mythos, Aberglaube und das eventuelle Körnchen Wahrheit miteinander und versteht es wie immer, den Leser mit kleinen hingeworfenen Häppchen hier und da; um die Story voranzutreiben, bei der Stange zu halten. Natürlich sind auch in diesem Roman paranormale Elemente vorhanden, die für Gänsehautstimmung sorgen, doch es gibt auch einige Schmunzelmomente, etwa wenn Gomer Parry, mal wieder knorrig und gutgelaunt, alte Dorfgeschichten zum Besten gibt. ;-)

    Doch bevor es so richtig losgeht, mit der Hauptstory, erfährt der Leser zunächst etwas über einen Freund von Gomers neuem Partner Danny, Jeremy, der genau wie auch der Besitzer von Stanner Hall, Probleme hat, mit gewalttätigen walisischen Jägern, die sich auch auf seinem Grundstück herumtreiben und für Unruhe sorgen. Ich kann nur jedem Leser empfehlen, unbedingt durchzuhalten, denn diese Vorgeschichte ist für den weiteren Verlauf der Hauptstory sehr wichtig.

    Wer nun denkt, die Hauptzutat eines Merrily Watkins Romans, der Dorfklatsch der schrulligen Bewohner, käme diesmal zu kurz, sei beruhigt- auch in dieser Hinsicht gibt es wieder viele neue amüsante Geschichten zu erlesen und sie werden auch nicht von der Hauptstory um den Dämonenhund verdrängt.

    Auch die Hauptfiguren der Serie entwickeln sich stetig weiter und treten nicht auf der Stelle, was ich sehr angenehm empfand. Allerdings hätte ich mir noch ein wenig mehr „Lol & Merrily“ und Jane & Eirion Szenen gewünscht.
    Trotz der erwähnten ersten recht zähen 200 Seiten, habe ich mich auch vom neuen Roman um die Pfarrerin & Exorzistin Merrily Watkins wieder sehr gut unterhalten gefühlt.

  23. Cover des Buches Halloween (ISBN: 9783404144389)
    Stefan Bauer

    Halloween

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Der Vampir von Sussex und andere Detektivgeschichten (ISBN: 9783773531346)
    Arthur Conan Doyle

    Der Vampir von Sussex und andere Detektivgeschichten

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    - Der vornehme Klient - Der bleiche Soldat - Der blaue Stein - Die drei Giebel - Der Vampir von Sussex - Die drei Garridebs - Thor Bridge - Der kriechende Mann - Die Mähne des Löwen - Die verschleierte Mieterin - Shoscombe Old Place - Das Abenteuer des Pensionärs

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