Bücher mit dem Tag "arlen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "arlen" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Der Thron der Finsternis (ISBN: 9783453315730)
    Peter V. Brett

    Der Thron der Finsternis

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Emisbuecherwelt

    und ein weiterer absolut fesselnder Teil. Ich freue mich auf Teil 5


  2. Cover des Buches Das Leuchten der Magie (ISBN: 9783453315747)
    Peter V. Brett

    Das Leuchten der Magie

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Gwynny

    EINE HÖRBUCH-REZENSION  –  Eine Rezension für das Finale in zwei Bänden!

    Überall im Lager zeichneten Leute Siegel in die Luft und wiederholten die letzten Worte:
    »Wir alle sind Erlöser.«

    Aus „Das Leuchten der Magie, Band V“ von Peter V. Brett

     

    Rücksichtslos verausgabte Jardir seine Magie, als er Alagai Ka hinterherhetzte. Die Krone und der Speer des Kaji vermochten magische Energie nicht unbeschränkt zu speichern, doch sämtliche Opfer, die er und seine Gefährten in den vergangenen Monaten auf sich genommen hatten, wären vergebens, wenn dem Dämon die Flucht gelänge. Das würde Alas Untergang besiegeln.

    Aus „Die Stimmen des Abgrunds, Band VI“ von Peter V. Brett

     

    FAKTEN
     Die Bücher „Das Leuchten der Magie, Band V“ und „Die Stimmen des Abgrunds, Band VI“ von Peter V. Brett sind im Original ein Band. Bei uns sind sie in zwei Bänden im September und Dezember 2017 im Heyne Verlag erschienen. Sie sind als eBook, Print und Hörbuch erhältlich. Die Hörbücher sind im Dezember 2017 und im März 2018 bei Audible erschienen. Band 5 hat eine Spieldauer von 20 Stunden und 31 Minuten. Band 6 hat 17 Stunden und 22 Minuten. Gelesen wird die gesamte Reihe von Jürgen Holdorf.

     

    KURZMEINUNG
     Auch bei den beiden letzten Bänden konnten Story und Sprecher absolut überzeugen. Ein geniales Finale!

     

    KLAPPENTEXTE
    BAND V – Das Leuchten der Magie
     Seit die Menschen beschlossen haben, sich den Dämonen der Nacht entgegenzustellen und zu kämpfen, hat sich das Antlitz der Welt gewandelt. Das Volk der Krasianer ist gegen den Norden in den Krieg gezogen, und das kleine Tal der Holzfäller ist zu einer mächtigen, siegelbewehrten Stadt angewachsen. Doch Arlen, der tätowierte Mann, und Jardir, der Anführer der Krasianer, stehen sich immer noch in erbitterter Feindschaft gegenüber – bis sie eines Tages beschließen, gemeinsam den Kampf zu den Dämonen hinunter ins Reich der Tiefe zu tragen. Die letzte Schlacht gegen die Wesen der Finsternis entscheidet über das Schicksal aller Völker …

     

    BAND VI – Die Stimmen des Abgrunds
     Der letzte Krieg zwischen Menschen und Dämonen steht unmittelbar bevor, und die einzige Hoffnung der Menschheit ruht nun auf Arlen, seiner Frau Renna und seinem Rivalen Jardir. Denn nur, wenn es ihnen gelingt, den Willen eines der mächtigen Dämonenprinzen zu brechen und ihn zu zwingen, sie in den Abgrund zu führen, werden sie die dort herangezüchtete Dämonenarmee aufhalten können. Aber noch ist der Sieg gegen die Dämonen nur ein Traum …

     

    SCHREIBSTIL, CHARAKTERE & SPRECHER
     Ich bin richtig zufrieden mit dem Finale dieser gigantisch-epischen Reihe! Ein würdiges Ende für diese High Fantasy, die sowohl mit ihren spannenden und actiongeladenen Szenen, als auch mit den ruhigen Dialogen und tiefgründigen Charakterausführungen überzeugt. Jeder Band fühlte sich an, als würde ich nach einer langen Reise endlich wieder zu Hause ankommen. Auch nach längeren Pausen schafften es Autor und Sprecher, mich sofort wieder ins Geschehen zu katapultieren und in Erinnerung zu rufen, was zuletzt geschah.

    Ich finde, es gab keine bessere Wahl für diese Reihe, als Jürgen Holdorf. Er kann mit seiner Stimme jonglieren und sich in die Charaktere hineinversetzen, dass es eine wahre Freude ist, ihm zu lauschen. Für mich macht sich ein Hörbuch immer zu 99 % vom Sprecher abhängig. Kann ich den nicht leiden, scheidet jede noch so tolle Geschichte für auf diesem Medium leider aus. Doch Jürgen Holdorf hat mich durch alle 6 Bände begleitet und mich vollkommen überzeugt!

    Doch zurück zur Story. ^^
    Bis zuletzt bleibt die Spannung, wie genau alles zusammenhängt. Man rätselt ja von Beginn an mit und immer wieder wird man überrascht. Die einzelnen Schicksalsfäden führen in ungeahnte Richtungen, Wendungen nehmen einen unvorhersehbaren Lauf und Charaktere ändern sich plötzlich oder zeigen Einsicht, werden vom Freund zum Feind und umgekehrt.
     Doch sie alle durchlaufen eine enorme Entwicklung. Peter V. Brett macht seine Charaktere dadurch authentisch, haucht ihnen Lebendigkeit ein und macht seine Geschichte so noch greifbarer.

    Bei ihm von Protagonisten zu sprechen, fällt mir schwer – denn das wären fast alle. ^^ Hier gibt es eine Fülle von für die Handlung wichtigen Personen. Doch fällt es leicht, sie zu unterschieden. Denn er schenkt ihnen so eigene Züge und Verhaltensweisen, dass man sie schon allein daran wiedererkennen kann. Ein gelungener Spagat zwischen vielen Handlungsträgern und ihrem Wiedererkennungswert.

    Auch diese beiden Bände konnten für mich keine Längen aufweisen. Vielmehr war es tiefgründig, umfassend und vor allem notwendig, die ruhigen Gespräche, Teezeremonien und Ränkeschmieden für den Leser greifbar zu machen. Nur so ergab sich das große Ganze. Dieser rote Faden, der zielsicher durch alle Bände geführt hat.

    Beim Ende habe ich mir zunächst so meine Gedanken gemacht, ob es nicht etwas weit hergeholt ist. Doch ich bin zu dem Schluss gekommen, dass man das über die ganze Geschichte sagen könnte. Und hey, wir befinden uns in der Fantasy – da ist alles möglich. Schließlich ist die Logik nicht auf der Strecke geblieben. So bin ich mit dem Ende im Reinen und finde es sogar passend.

     

    MEIN FAZIT
     Ein geniales Finale! Hier hat die Mischung von Autor und Sprecher einfach gelungenen Hörgenuss ergeben. Ich beende diese Reihe als zufriedene Hörerin und Leserin. Da ich jedoch erst ein wenig über das Ende nachdenken musste, ehe ich zu dem Schluss kam, dass es sehr gut passt, kann ich keine Höchstwertung vergeben.

     

    MEINE BEWERTUNG
    Hier gibt es 5 von 5 Zahnrädchen.
     ©Teja Ciolczyk, 08.11.2020

     

    MEINE BEWERTUNG FÜR DIE REIHE ALS GANZES
    Höchstwertung!
    Hier gibt es 5 von 5 Goldenen Zahnrädchen!
     ©Teja Ciolczyk, 08.11.2020

  3. Cover des Buches Das Lied der Dunkelheit (ISBN: 9783453524767)
    Peter V. Brett

    Das Lied der Dunkelheit

     (1.184)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Triggerwarnung: Achtung Warnung vor Dingen, auf welche angespielt werden oder in Form deren Folgen davon eingegangen wird und ich vor diesem vorsichtshalber warne. Diese enthalten dementsprechend Spoiler:

    1) Misshandlung und Vergewaltigung von Minderjährigen

    2) Essen ekelhaftester Dinge

    3) Vergewaltigung von Frauen

    Ich lese diese große Saga nun zum zweiten Mal und liebe sie noch immer. Es ist eine dunkle, düstere Welt ohne große Hoffnung in der sich die drei Protagonisten zurecht finden müssen. Zum einen ist dort Arlen, ein einfacher Bauernsohn, der nach einem Einschneidenden Erlebnis auf eigene Faust loszieht um Kurier zu werden. Die zweite Protagonistin ist Leesha, eine Schönheit, die aufgrund einer Lüge ihres Zukünftigen, diesen verlässt und bei der Dorfvorstehenden Kräutersammlerin in die Lehre geht um ihr Leben der Medizin und der Heilung zu widmen. Der dritte ist Rojer, ein Kind, dass seine Eltern verliert und dabei bei einem Jongleur aufwächst. Er zeichnet sich durch sein hervorragendes Fidel Talent aus, welches ihm später noch nützlich sein wird. Diese drei stammen aus unterschiedlichsten Orten um auf verwirrenden Wegen durchs Leben zu gehen.

    Ich liebe diese Saga. Es ist eine Welt die recht schnell erklärt ist und dementsprechend leicht konstruiert ist, jedoch immer wieder neue Aspekte offenbart, welche es nie langweilig werden lässt. Es hat die typische Mittelalter Rollenverteilung. Der Mann als Oberhaupt im Haus und die Frau als Kinderaufpasserin und Hausfrau, was aber typisch für viele Fantasybücher ist. Doch Leesha bildet hier die Ausnahme und vertritt hervorragend den Bereich der selbständigen und gut gebildeten Frau.  Des weiteren haben wir drei Protagonisten, welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Dabei wird im Wechsel aus den unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Auch wenn nicht oben drüber steht, aus welcher Sicht gerade erzählt wird, wird es einem immer innerhalb der ersten paar Sätze klar, wo man gerade ist und über wen erzählt wird. Das Cover passt einfach perfekt zu der Geschichte. Es hat etwas düsteres und gleichzeitig bildet es schon eine der Entscheidenden Szenen ab, welche ich hier aber natürlich nicht vorwegnehmen werde. 

    Es ist insgesamt ein echt gutes Buch welches ich der Darkfantasy bzw. der Highfantasy zuordnen würde. Doch es ist nicht unbedingt für jeden geeignet, weil es doch schon recht grausige bis verstörende Momente gibt.

  4. Cover des Buches Das Flüstern der Nacht (ISBN: 9783453526112)
    Peter V. Brett

    Das Flüstern der Nacht

     (620)
    Aktuelle Rezension von: Sarthi1828

    Ich bin mit dem zweiten Buch aus der Reihe sehr zufrieden. Der Autor schafft es die Welt weiter zu erklären ohne dabei die Faszination zu verlieren. Mir hat es auch sehr gut gefallen, dass die Charaktere ihre Entwicklung durchmachen. Man konnte die Entwicklung sowie von Arlene, Rennen und auch Lerscha sehr gut und aufmerksam verfolgen. Der Schreibstil ist sehr leicht aber auch nicht "billig". Das Buch lasst sich sehr gut lesen und man kann sich alles ohne Problem vorstellen.

    Ich freu mich sehr auf den dritten Teil

  5. Cover des Buches Das Erbe des Kuriers (ISBN: 9783453316829)
    Peter V. Brett

    Das Erbe des Kuriers

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Punix

    Kurz zum Inhalt:

    In dieser Kurzgeschichte erfährt der Leser mehr über Dorns Vorgeschichte. Außerdem spielen Ragen und Elissa hier wieder eine Rolle. 

    Meine Meinung:

    Es war schön wieder in die Welt der Dämonensaga hineinzuschlüpfen. Ich mochte Dorn bereits sehr in der Hauptreihe und habe mich deshalb umso mehr gefreut, dass es über ihn eine Kurzgeschichte gibt. 

    Der Schreibstil war schön leicht zu lesen und auch der Einstieg in die Geschichte fiel mir extrem leicht. Ich mag den Schreibstil von Peter V. Brett schreibt einfach total gerne. 

    Leider finde ich aber, dass das Preis-/Leistungsverhältnis hier nicht wirklich stimmt. Klar die Geschichte war gut geschrieben und hat mich auch wirklich gut unterhalten, aber sie war am Ende kürzer als ich dachte. Von den 207 Seiten sind knapp 40 Seiten Siegelverzeichnis und Leseprobe. Da die Kurzgeschichte so aufgebaut ist, dass sie für Liebhaber der Reihe gedacht ist, finde ich sowohl das Siegelverzeichnis als auch die Leseprobe überflüssig. Soweit ich mich erinnern kann ist in einigen Büchern der Reihe ebenfalls ein Siegelverzeichnis und man hätte dort (falls erwünscht) nachschlagen können. Somit war ich etwas enttäuscht, dass die Geschichte so plötzlich zu Ende war, obwohl ich dachte, dass ich noch einige Seiten vor mir habe. 

    Fazit:

    Für Liebhaber der Reihe Dämonensaga. 

    3. Auflage Heyne Verlag 


  6. Cover des Buches Der große Basar (ISBN: 9783453527089)
    Peter V. Brett

    Der große Basar

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Bookforest
    Ich bin im allgemeinen kein Fan von Begleitbänden und kaufe sie auch häufig gar nicht erst. Diesen Jedoch mochte ich unheimlich gerne. 
    Die erste Geschichte, wie Arlen an diese Karte kommt hat mich schon beim Lesen des ersten Bandes interessiert und ich bin sehr froh, dass ich sie in diesem Begleitband lesen durfte. 
    Die Geschichte ist jetzt nicht wahnsinnig spannend, aber dennoch lesenswert. 

    Die zweite Geschichte ist sogar noch gelungener. Obwohl diese nicht so sehr in den Hauptbüchern erwähnt wird.

    Für Fans der Reihe ein durchaus lesenswertes Buch.
  7. Cover des Buches Die Flammen der Dämmerung (ISBN: 9783453524743)
    Peter V. Brett

    Die Flammen der Dämmerung

     (409)
    Aktuelle Rezension von: Emisbuecherwelt

    ein weiterer Teil, der mich komplett überzeugt hat. Und dieses Ende verleitet dazu direkt weiterzulesen

  8. Cover des Buches Die Stimmen des Abgrunds (ISBN: 9783453319387)
    Peter V. Brett

    Die Stimmen des Abgrunds

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Tintenwelten

    Nachts steigen Dämonen aus dem sogenannten Horc empor und töten alles, was sich bewegt. Doch im Verlauf der letzten Bände haben die Menschen sich weiter entwickelt. Anstatt sich nur hinter schützenden Siegeln zu verstecken, haben sie gelernt die Dämonen zu bekämpfen. So ist ein wahrer Krieg zwischen ihnen und den Horclingen entstanden und der letzte Kampf scheint nun kurz bevor zu stehen.

    In der Dämonenzyklus Reihe lernen wir einige Charakteren kennen und lieben. Erzählt wird dementsprechend mit vielen Perspektivenwechseln, die meistens in einem Cliffhanger enden. Dies hält die Spannung immer recht hoch, denn man möchte unbedingt wissen, wie es den Protagonisten ergeht. Sie sind unterschiedlicher, wie sie nicht sein können, aber jeder von ihnen ist absolut interessant und erzählt seine eigene Geschichte. Dennoch haben sie alle das gleiche Ziel, nämlich die Dämonen zu bekämpfen und die Menschen zu schützen. Wir begleiten sie über viele Jahre hinweg und haben Teil an deren Schicksalen und Lebenswegen. Ich könnte gar nicht sagen, wen ich am meisten in mein Herz geschlossen habe. In diesem letzten Teil werden alle Handlungsstränge nochmals erwähnt, zusammen geführt und wichtige Fragen geklärt.

    Allerdings hätte ich mir – so wie auch bei einigen Vorgängern vorhanden - ein Glossar mit wichtigen Begrifflichkeiten, Orten und Personen gewünscht. Durch die Vielzahl der Charaktere und die Komplexität der Handlung und Welt ist es doch oft recht schwierig den Überblick zu behalten, vor allem wenn man nicht alle Teile direkt hintereinander liest. 

    Die Dämonen-Saga ist ein wahres Epos, ein Muss für Fantasy-Fans, das Magie, Dämonen, Freundschaft und tiefe Gefühle, Politik und Intrigen, Kriege und den Kampf ums Überleben vereint. Mich hat diese Geschichte mit seinen bemerkenswert gut ausgearbeiteten Charakteren bereits vor Jahren sofort in ihren Bann gezogen. Auch das Ende konnte mich begeistern - ein würdiges Finale, schade, dass es jetzt vorbei ist...

  9. Cover des Buches Das Lied der Dunkelheit (ISBN: 9783898138857)
    Peter V. Brett

    Das Lied der Dunkelheit

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Alondria

    Meine Meinung

    Das Hörbuch ist fast 24 Stunden lang, weswegen ich ziemlich lange brauchte, um es durchzuhören – nicht wegen der Länge an sich, sondern eher, da ich die Angewohnheit habe, bei Hörbüchern einzuschlafen. Das Durchhalten hat sich aber gelohnt, denn Peter V. Brett hat mit dem „Demon Zyklus“ eine fantastische Reihe geschaffen!

    Gesprochen wird das Hörbuch von Jürgen Holdorf, der eine unglaublich angenehme Stimme hat, die sehr gut zum Buch selbst passt. Man findet sich als Zuhörer direkt im Geschehen und weder der Schreibstil des Autors noch das Vorlesen des Sprechers werden jemals langweilig. Die Spannung baut sich in einem hohen Bogen auf, der über die kompletten 24 Lesestunden erhalten bleibt, bis er seinen Höhepunkt erreicht. Ein richtiges Abebben der Spannung findet am Ende nicht statt, sodass man als Zuhörer sofort neugierig auf den nächsten Teil der Reihe gemacht wird.

    Die Protagonisten sind vielschichtig und entwickeln sich im Laufe der Geschichte zusehends – jeder für sich in eine eigene Richtung. Vor allem Arlen wächst einem mehr und mehr ans Herz. Bei jedem Einbrechen der Dunkelheit fiebert man mit ihm mit und hofft, dass auch die nächste Nacht unversehrt überstanden wird. Den Zugang zu Protagonisten und Story kann man als Zuhörer also leicht finden. Und selbst, wenn man mal einige Tage nicht weiter gehört hat, so ist man doch schnell wieder in der Story drin, sobald man weiter hört.

    Fazit

    Peter V. Brett konnte mich mit dem ersten Teil seines „Demon Zyklus“ absolut überzeugen. Der 2. Teil hat sogar 31 Stunden aufzuweisen, was jedoch keineswegs abschreckt, da die Story unfassbar spannend und gut geschrieben ist.

  10. Cover des Buches Verlorenes Herz (ISBN: 9783902972200)
    Lexi Ryan

    Verlorenes Herz

     (47)
    Aktuelle Rezension von: buchverliebt

    Lexi Ryan hat es bereits mit ihrem ersten Band aus der New Hope-Reihe und auch mit ihrer Vorgeschichte zu Wills & Callys Geschichte geschafft mich in ihren Bann zu reißen. Wundervoller, malerischer Schreibstil und herzzerreißende Liebesgeschichten werden zu einem außerordentlich herrlichem Leseerlebnis. 


    "Süße", sagt Hanna. "Da liegt so viel Hitze im Blick von diesem Jungen, wenn er dich ansieht, das wir den Rauch immer noch riechen können. [...]"
    (S. 142)

    Dieses Mal geht es um Will, den wir ja nun schon aus diversen Liebeseskapaden im vorherigen Band kennen. Ich war also voreingenommen. Netter, süßer Typ, der es im Leben und in der Liebe nicht leicht hat und endlich ein Happy End verdient hat. Insgesamt ganz richtig soweit, aber ein bisschen genervt war ich trotzdem. War er nicht schon mindestens zwei Mal der Liebe seines Lebens begegnet und nun taucht da in New Hope Cally Fisher auf, die jetzt seine erste wahre Liebe sein soll?! Noch nie von dieser Cally gehört ... aber die scheint ja sein Herz zu besitzen - oder? Es ist etwas verwirrend, dass von ihr noch nie die Rede war und der gute Will mit seiner Liebe scheinbar doch sehr freizügig ist. Der arme, ständig verliebt. Entliebt. Verliebt. Hach. Zugegebenermaßen kann die Geschichte am Ende dann doch überzeugen, aber zu beginn war ich doch recht genervt. "Wahre Liebe? Klar. Als ob."

    Cally ist ein wunderbarer Mensch mit einer schlimmen Vergangenheit. Nun kehrt sie nach dem Tod ihrer Mutter wieder nach New Hope zurück, um ihre Schwestern beim Daddy unterzubringen und trifft nach 7 Jahren das erste Mal wieder auf Will. Cally ist ein erstaunlich starker Charakter - sie hat mir von Anfang an gefallen. Ihre Sorge um ihre Geschwister und wie sie jede miesere meistert. Beneidenswerter Charakter.

    Die Gefühle von William und Cally stützt sich sehr stark auf die Vergangenheit, was dem ganzen zunächst etwas unwirkliches verleiht. Mehr Nostalgie, denn wahre Liebe. Doch die beiden passen wirklich gut zusammen, jedoch geht der Geschichte ein bisschen das träumerische ab, was mir im vorherigen Band und auch in der Vorgeschichte zu den beiden (eShort) so gut gefiel. Es ist schwer zu erkennen, doch der größte Teil der Geschichte ist recht substanzlos und stützt sich stark auf den Alltag. Die beiden schaffen wenig nennenswerte neue Erinnerungen und auch das Ende kommt etwas abrupt. 

    Dennoch gefiel mir die Geschichte im Gesamtbild ganz gut. Leider hat das ganze einige relevante Schwachstellen. 
  11. Cover des Buches Acacia - Macht und Verrat (ISBN: B004OL2SOW)
    David Anthony Durham

    Acacia - Macht und Verrat

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Durhams Acacia-Auftakt ist konventionelle Fantasy mit einem niedrigen Anteil von Magie und einem vergleichsweise hohen an Politik. Das war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch eine eher seltene Mischung, und man sollte dies in der Bewertung in Rechnung stellen (auf der Haben-Seite). Allerdings hatte ein anderer Autor mit einer ähnlichen Mischung bereits vorgelegt: Goerge R.R. Martin. Sein „Lied von Eis und Feuer“ liefert derartige viele Ideen, die vor Durhams Roman da waren, dass man es unweigerlich neben Acacia stellt.

    Durham hat auch einen gerechten König und dessen vier Kinder, deren Schicksal Gegenstand der Handlung ist. Nach einem prologischen Auftakt, bei dem die im Norden wohnenden Mein ihren von langer Hand geplanten Aufstand durchführen und die Macht im Reich an sich reißen, folgt die Nachzeichnung der Lebensläufe aller vier Kinder, was zur Aufsplitterung der Erzählhaltung führt: Die Kinder werden zu Point-of-View-Charakteren, wie man das aus dem „Lied von Eis und Feuer“ ebenfalls kennt. Der Aufstand gegen die herrschende Dynastie der Akaren, das Schicksal der vier Königskinder und die anschließenden Kämpfe zur Rückkehr an die Macht sind sehr konventionelle Versatzstücke, die allerdings immer wieder von ausgefallenen Einfällen und guten Ideen flankiert werden.

    Warum ist das Buch eher langweilig? Wahrscheinlich ist es die Summe aus Schondagewesenem, langen Beschreibungen und der Aufsplitterung auf vier seicht vorankommende Handlungsstränge, die beim Lesen ermüden.

    Was mich überdies gestört hat, sind die Bösewichte: Die Mein zetteln einen allgemeinen Aufstand an, haben dabei sehr viele verbündete und Unterstützer, kranken aber an einer hollywoodesken Geringschätzung ihrer Alliierten: Die Mein lassen die menschenfressenden Numrek auf die Welt los, verschonen nicht Frau noch Kinder und entvölkern die Welt zunächst mit einem extrem garstigen Virus, der nicht nur gegnerische Heere ausschaltet, sondern alle Völker der Welt beutelt – und erhalten dennoch loyale Unterstützung? Ich fand fiese Anführer immer unglaubhaft, die selbst ihre engsten Untergeben mit dem Tod bedrohen, wenn sie auch nur noch einen Fehler machten. Wer bleibt denn da getreuer Gefolgsmann?

    Dass es dem Autor gelingt, mit Corinn, einem der vier Königskinder, am Ende eine echte Hassfigur aufzubauen, spricht für den Roman. Überhaupt findet man am Ende der Lektüre zu allen vieren besseren Zugang – es dauert nur zu lang. 

    Durhams Acacia-Auftakt ist konventionelle Fantasy mit einem niedrigen Anteil von Magie und einem vergleichsweise hohen an Politik. Das war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch eine eher seltene Mischung, und man sollte dies in der Bewertung in Rechnung stellen (auf der Haben-Seite). Allerdings hatte ein anderer Autor mit einer ähnlichen Mischung bereits vorgelegt: Goerge R.R. Martin. Sein „Lied von Eis und Feuer“ liefert derartige viele Ideen, die vor Durhams Roman da waren, dass man es unweigerlich neben Acacia stellt.

    Durham hat auch einen gerechten König und dessen vier Kinder, deren Schicksal Gegenstand der Handlung ist. Nach einem prologischen Auftakt, bei dem die im Norden wohnenden Mein ihren von langer Hand geplanten Aufstand durchführen und die Macht im Reich an sich reißen, folgt die Nachzeichnung der Lebensläufe aller vier Kinder, was zur Aufsplitterung der Erzählhaltung führt: Die Kinder werden zu Point-of-View-Charakteren, wie man das aus dem „Lied von Eis und Feuer“ ebenfalls kennt. Der Aufstand gegen die herrschende Dynastie der Akaren, das Schicksal der vier Königskinder und die anschließenden Kämpfe zur Rückkehr an die Macht sind sehr konventionelle Versatzstücke, die allerdings immer wieder von ausgefallenen Einfällen und guten Ideen flankiert werden.

    Warum ist das Buch eher langweilig? Wahrscheinlich ist es die Summe aus Schondagewesenem, langen Beschreibungen und der Aufsplitterung auf vier seicht vorankommende Handlungsstränge, die beim Lesen ermüden.

    Was mich überdies gestört hat, sind die Bösewichte: Die Mein zetteln einen allgemeinen Aufstand an, haben dabei sehr viele verbündete und Unterstützer, kranken aber an einer hollywoodesken Geringschätzung ihrer Alliierten: Die Mein lassen die menschenfressenden Numrek auf die Welt los, verschonen nicht Frau noch Kinder und entvölkern die Welt zunächst mit einem extrem garstigen Virus, der nicht nur gegnerische Heere ausschaltet, sondern alle Völker der Welt beutelt – und erhalten dennoch loyale Unterstützung? Ich fand fiese Anführer immer unglaubhaft, die selbst ihre engsten Untergeben mit dem Tod bedrohen, wenn sie auch nur noch einen Fehler machten. Wer bleibt denn da getreuer Gefolgsmann?

    Dass es dem Autor gelingt, mit Corinn, einem der vier Königskinder, am Ende eine echte Hassfigur aufzubauen, spricht für den Roman. Überhaupt findet man am Ende der Lektüre zu allen vieren besseren Zugang – es dauert nur zu lang. 

  12. Cover des Buches The Desert Spear (ISBN: 9780007492558)
    Peter V. Brett

    The Desert Spear

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchdrache
    Das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen nimmt selten einen guten Verlauf und häufig werden dabei Freunde zu Feinden. Jeder meint, den einzig richtigen Weg einzuschlagen und die anderen Parteien notfalls auch mit Waffengewalt davon überzeugen zu können. Mit dem zweiten Teil der Demoncycle-Reihe hat Peter V. Brett ein Augenmerk auf Konflikte gelegt, die nur allzu vertraut wirken.

    Krasia hat seinen Eroberungsfeldzug gegen den Norden begonnen. Unter der Führung Jardirs hat sich das gesamte krasianische Volk unter vereinten Bannern versammelt und folgt seinem Erlöser. Gleichzeitig hat das nördliche Volk seinen eigenen Erlöser ernannt: Arlen, der nun als der tätowierte Mann bekannt ist. Jardir ist der Ansicht, dass die Menschheit über die Dämonen nur siegen kann, wenn sie unter vereinten Bannern kämpft – diese Banner sind freilich seine eigenen. Während Arlens Freunde alles in ihrer Macht stehende zu tun, um allzu schlimme Folgen der krasianischen Invasion zu vermeiden, zieht Arlen selbst über die Dörfer und weiht die Menschen in die Geheimnisse der Siegel ein, die ihnen einen Kampf gegen die Dämonen ermöglichen sollen.

    Wieder gibt Peter V. Brett viele neue Einblicke in seine Welt. Besonders hervorzuheben ist die krasianische Kultur, welche erstmals besonders im ersten Teil des Buches ausgiebiger beleuchtet wird. Sein Worldbuilding bleibt weiter weitestgehend solide und interessant.

    Besonders lobend ist hier hervorzuheben, dass die kulturellen und standesmäßigen Unterschiede in der Sprache viel besser hervorkommen, als es in der deutschen Übersetzung transponiert wurde. Anhand dessen, wie die Charaktere sprechen, merkt man sehr gut, woher sie kommen und welchem Stand sie angehören. 

    Krasianer beispielsweise sind ausgesprochen auf ihre verschiedenen Stände bedacht; jemand, der der Kriegerklasse angehört, wird mit ausgesprochenem Respekt behandeln. Die Bildungsschicht der Nordländer hat wiederum eine eigene Sprache, von welcher sich wiederum die ländlichen Regionen mit ihrem eigenen Dialekt abgrenzen. Ebenjener Dialekt macht es für deutsche Leser mitunter etwas schwieriger zu verstehen, was soeben beredet wird, nichtsdestotrotz ist es auf jeden Fall eine Bereicherung des Textes.

    Auch positiv anzumerken, ist das hier ausführlicher eingeführte Krasianische. Das Vokabular erstreckt sich zwar, da es sich vor allem um Rangbezeichnungen, Titel und Eigennamen handelt, vor allem auf Nomen und einige Adjektive, zeugt aber von einem gewissen Reifegrad. Schaut man genauer hin, erkennt man bestimmte Morpheme in den Wörtern wieder und kann ihre Bedeutung mittels der spezifischen Wortbedeutung ableiten. „Dama“ beispielsweise taucht in mehreren Verbindungen auf wie „Damaji“ oder „Dama’ting“, woraus man schließen kann, dass „dama“ allgemein eine Respektsperson bezeichnet, egal, ob religiöser oder militärischer Art.

    Leider lassen sich im Gegenzug zum ersten Band auch einige negative Aspekte ausmachen. Dem Vorbild des ersten Bandes folgend, führt Brett Jardir, einen neuen POV-Charakter, ebenso ausführlich ein, wie er die Charaktere des ersten Bandes einführte, indem er seinen Werdegang vom Jungen zum Erlöser über gut ein Drittel des Buches verfolgt. Da man eigentlich erwartet, dass es relativ bald mit der Haupthandlung um Arlen, Leesha und Rojer weitergeht, fühlt sich das gesamte erste Drittel des Buches eher wie ein Prolog an, denn wie der Einstieg in die eigentliche Handlung.

    So interessant es auch ist, über die Kultur der Krasianer zu lesen, so wirkt einiges dabei jedoch nicht völlig durchdacht. Ein Großteil der krasianischen Gesellschaft baut auf ihrem Militär auf, die meisten ihrer Männer sind Soldaten. Die Aufgabe der Frauen ist es, Herd und Kinder zu hüten. Damit bleiben nur noch die sogenannten Khaffit, die die Wirtschaft Krasias betreiben. Es wirkt unglaubwürdig, dass eine gesamte Gesellschaft auf den Schultern eines so geringen Bevölkerungsanteils bestehen kann.

    Insgesamt ist das Leseerlebnis jedoch noch immer positiv. Da sich jetzt auch weitere Konflikte mit den Krasianern ergeben und Brett nicht mehr nur bei den Dämonen bleibt, gibt er einen schönen Ausblick auf die Folgebände. Er leibt weiterhin seiner Linie treu, legt das Augenmerk auf die zwischenmenschlichen Beziehungen und zeigt damit, was passieren kann, wenn Menschen sich bis hin zu ihrer grundlegendsten Existenz bedroht fühlen. Manche erweisen sich als Feiglinge, manche als Kämpfer und manche als Narren. Doch wer am Ende überleben wird, bleibt abzuwarten.

    Ich möchte hier noch einmal gesondert auf das Krasianische eingehen, es aber aus der eigentlichen Bewertung herausnehmen, da das Nachfolgende zu fachspezifisch ist. Mich als Linguisten hat es dennoch umgetrieben: Wie es aussieht, hat Peter V. Brett für das Krasianische keine Phonologie entwickelt. Das macht die ganze Sache etwas komplizierter, denn damit hat er seinen Lesern keinen Leitfaden an die Hand gegeben, wie das Krasianische auszusprechen ist, was, wie ich finde, beim Lesen eine nicht geringe Rolle spielt. Eben weil nichts gegeben ist, ist primär zunächst nichts richtig und nichts falsch. Ich als Deutsche werde also das Krasianische immer mit deutscher Phonologie lesen, ein Engländer wird es mit großer Wahrscheinlichkeit wieder anders lesen als ein Franzose oder Spanier. Das Krasianische ist aber eine eigene Sprache, die ihren eigenen linguistischen Regeln folgt, die nicht je nach Sprecher vollkommen nach Belieben wechseln. Ich persönlich hätte es schöner gefunden, wenn der Autor auch hier in die Tiefe gegangen wäre. Gute Ansätze sind, wie ich oben schon erläuterte, ja da. 
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