Bücher mit dem Tag "argentinien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "argentinien" gekennzeichnet haben.

322 Bücher

  1. Cover des Buches Flugangst 7A (ISBN: 9783426510193)
    Sebastian Fitzek

    Flugangst 7A

     (1.287)
    Aktuelle Rezension von: Winterkind21

    Der Thriller fing stark an und ich war zunächst gepackt von dem schlimmen Schicksal der Protagonistin. Doch schon ein paar Seiten später zeigte sich, dass das Handeln einiger Personen für mich nicht nachvollziehbar und völlig unglaubwürdig und war.  Nichtsdestotrotz las ich weiter und musste feststellen, dass die Story immer konstruierter und verworrener wurde. Ein echter Fitzek eben, nur noch 100 mal schlimmer, als in den Büchern, die ich bis dato von ihm gelesen hatte. Vom Plot her hat mir das Buch also nicht gefallen. 3 Sterne jedoch gebe ich für Fitzeks Sprache und die flüssigen Formulierungen, die sich recht gut lesen lassen.

  2. Cover des Buches Die Wellington-Saga - Versuchung (ISBN: 9783734103728)
    Nacho Figueras

    Die Wellington-Saga - Versuchung

     (310)
    Aktuelle Rezension von: Isamaus

    Ich habe davor eigentlich noch nichts von dieser Serie gehört aber das Cover und der Kurzinhalt sind mir sofort ins Auge gesprungen - daher habe ich es ausgewählt und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Das Buch hält, was es verspricht. 

    Georgia - Tierärztin mit Leidenschaft - soll ihren besten Freund nach Wellington auf ein Polo-Turnier begleiten. Durch ihre Art und ihr schlichtes Auftreten sticht sie aus der Menge heraus und beeindruckt damit Alejandro DelCampo - und dieser ist kein Mann der so leicht aufgibt. Eine leidenschaftliche Geschichte zwischen Glanz, Glamour, Poloponys und Intrigen. 

    Der Autor/die Autoren haben die Charaktere super ausgewählt - auch alle anderen handelnden Personen. Also durch das Verhalten konnte man sehr gut auf den Charakter von vielen Personen rückschließen. Gut war vor allem, dass die Geschichte nicht unbedingt vorhersehbar war. Also so kleine Geheimnisse am Anfang über die Schicksalsschläge der Familie DelCampo - um ein Beispiel zu nennen - hierbei musste man wirklich das ganze Buch lesen, um einen Zusammenhang erkennen zu können. Die Story war - meiner Meinung nach - auch eher untypisch - im Vergleich zu 0 8 15 Romanen - Stichpunkt Valentina und Schicksalsschläge. 

    Durch die Geschichte hat man auch Einblicke in die Leidenschaft des Autors bekommen - voller Begeisterung schildert er Erlebnisse auf dem Polofeld.  Ich habe das Lesen dieses Romans sehr genossen und ich freue mich auf die weiteren Bände. 


  3. Cover des Buches Die Seiten der Welt (ISBN: 9783596198528)
    Kai Meyer

    Die Seiten der Welt

     (1.497)
    Aktuelle Rezension von: RikePenders

    Inhalt

    Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln.

    Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher.


    Meinung:

    Kai Meyer ist einer meiner Lieblingsautoren, und auch mit diesem Buch enttäuscht er nicht. Die magische Welt der Bücher lädt zum Träumen und Verweilen ein, und Furias magische Reise war unglaublich spannend und mitreißend. Wie immer überzeugt Kai Meyer mit einer tollen Sprache, lebendigen Figuren und einem kreativen Weltenbau. Die Idee der Bücherwelt mit all ihren Figuren und Gefahren hat mir unglaublich gut gefallen, und ich konnte mich ohne Probleme hineinversetzen.

    Ein ganz besonders Highlight war für mich das Schnabelbuch, das mit seinem Witz auch ernste Szenen auflockern konnte, und das einfach ein perfekter Begleiter für Furia ist. Insgesamt waren auch in diesem Buch die Charaktere wieder wunderbar lebensecht und nahbar, sodass ich keinerlei Probleme hatte, mich in sie hineinzuversetzen und mitzufühlen.

  4. Cover des Buches Als das Leben unsere Träume fand (ISBN: 9783404176007)
    Luca Di Fulvio

    Als das Leben unsere Träume fand

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm05

    Inhalt:

    1913. Aus ganz unterschiedlichen Gründen begeben sich Raquel, Rosetta und Rocco auf die Reise nach Buenos Aires. Eines haben sie aber gemeinsam. Sie möchten ihr altes Leben hinter sich lassen und einen Neuanfang wagen. Doch schaffen sie es ihre Träume zu verwirklichen? Denn sie müssen schnell erkennen: auch in der Ferne ist es nicht viel anders als zu Hause....

    Leseeindruck:

    Wow. Was war das denn? Mit "Als das Leben unsere Träume fand" hat Luca Di Fulvio einen bildgewaltigen und fesselnden Roman erschaffen. Er lässt förmlich seine Worte lebendig werden und schon bald war ich gefangen in seiner Geschichte. Raquel, Rosetta und Rocco sind charakterstarke Figuren, mit denen ich gelitten, mich aber auch für sie gefreut habe. Immer wenn ich dachte, dass jetzt alles gut wird, kam eine Wendung so unverhofft, dass mir der Mund offen stehen geblieben ist. Dabei geht der Autor mit seinen Figuren wahrlich nicht zimperlich um. Man muss schon starke Nerven haben, um das zu verdauen. Genau das hat den Plot für mich aber real und authentisch erscheinen lassen. Mir wurde es nie langweilig. Es war immer was los. Dabei habe ich so manche Figur aus dem Auge verloren. Ein Fehler. Denn plötzlich ist sie wieder aufgetaucht und hat für ordentlich Wirbel gesorgt. Was mich zudem fasziniert hat ist, wie leicht Luca Di Fulvio am Ende die Lebenswege der anfangs Fremden zusammengeführt hat. Nachvollziehbar und ganz natürlich. Apropos Schluss. Den fand ich raffiniert gemacht und hat sich perfekt eingefügt.

    Fazit:

    "Als das Leben unsere Träume fand" ist ein starker Roman. Trotz seiner Brutalität ist er auch berührend. Er hat mir kaum Zeit zum Durchatmen gelassen. Schade, dass ich die Figuren nun ziehen lassen muss. Für mich ein Highlight, welches ich gerne weiter empfehle. 

  5. Cover des Buches Der Apfelbaum (ISBN: 9783548060866)
    Christian Berkel

    Der Apfelbaum

     (169)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    In seiner Kindheit im Berlin musste Otto lernen sich durchzusetzen, zunächst gegen die stärkeren Kinder und später auf der höheren Schule. Sein leiblicher Vater kam im ersten Weltkrieg um. Später lernt er die junge Sala kennen und beide verlieben sich sofort. Ein Happyend ist ihnen jedoch nicht beschieden. Die Nazis stehen vor der Machtergreifung und Salas Mutter ist Jüdin. Auch wenn sie Deutschland verlassen hat und ihr Vater als Intellektueller zunächst nichts zu befürchten hat, so machen die Nazi-Gesetze eine Heirat unmöglich und je länger die Herrschaft des Regimes dauert, desto gefährlicher wird es für Sala. Sie soll zu ihrer Mutter nach Madrid.


    Was hat die Mutter ihrem Sohn erzählt, der erst nach diesen scheren Jahren geboren wurde. Nach der Trennung, die ihnen die Zeit auferlegte, haben sie wieder zusammengefunden. Doch was war davor. Der Sohn versucht, sie zum Erzählen zu bringen, obwohl sie schon einiges vergisst. Nur an wenige Dinge erinnert er sich selbst. Doch er will der Vergangenheit und dem Leben seiner Mutter auf die Spur kommen. Wieso war sie so? Wieso ist er so? Er will ganz sein, wie jeder. Das Leben von Sala erweist sich als dramatisch, sie ist eine Überlebende und das war nicht immer gesichert.


    Der Autor hat dem Leben seiner Eltern und Großeltern nachgespürt und bei seinen Recherchen hat er Lebensgeschichten gefunden, die durchaus ungewöhnlich, bunt, dramatisch, aber auch mit vielen Gefahren und Bitternis behaftet sind. Das erinnert vielleicht an die eigenen Eltern, die auch nicht alles erzählt haben, auch wenn es sich bei deren unbekannten Lebenswelten eher um normale Geheimnisse handelt. Gut beschrieben hat der Autor die Wechsel zwischen den Gesprächen mit der Mutter, die an ihrem Lebensabend nicht mehr ganz Frau ihrer Sinne ist, und dem Eintauchen in die Vergangenheit, die er sich aus Erzählungen und Recherchen zusammenreimte. Auch wenn die Erzählung wohl da aufhört, wo die eigene Erinnerung anfängt und damit etwas unvollständig wirkt, so gibt es doch mitreißende Szenen über die Grausamkeit der Vorkriegs- und Kriegszeit, die nicht leicht zu ertragen sind und die auch nicht schnell vergessen werden. 


    3,5 Sterne

  6. Cover des Buches Feinde mit gewissen Vorzügen (ISBN: 9783646601084)
    Amelie Murmann

    Feinde mit gewissen Vorzügen

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome

    Die bittersweet-Kurzgeschichten, die ich bisher gelesen habe (Summer Boys, Just Friends, Wir sehen uns GESTERN), haben mir immer gut gefallen und sind perfekt dafür geeignet, einfach mal zwischendrin gelesen zu werden, wenn man mal gerade nicht so viel Zeit hat oder nach etwas schwerer Lesekost wieder runterkommen möchte. "Feinde mit gewissen Vorzügen" hat mich vom Klappentext her auch sofort angesprochen, da ich ein großer Enemies to Lovers-Fan bin. Er verspricht auch nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig, denn "Summer Boys" und "Wir sehen uns GESTERN" bleiben immer noch meine Highlights aus der Kurzgeschichten-Reihe.

    Die Handlung bleibt relativ oberflächlich und vorhersehbar - etwas anderes habe ich auch nicht wirklich erwartet, denn bei 70 Seiten hat man als Autor schließlich nicht so viele Möglichkeiten. Die Figuren sind sympathisch und authentisch, auch wenn man nur das Nötigste über sie erfährt, und die Dialoge sind unterhaltsam, auch wenn mir noch eine Prise Humor gefehlt hat, um mich wirklich mal zum Grinsen zu bringen.

    Die Liebesgeschichte ist, wie bereits erwähnt, eine Hassliebe-Geschichte. Der Hass ist zugegebenermaßen doch recht dezent und äußert sich hauptsächlich in ständigen Streitereien zwischen den beiden Protagonisten - also ganz typisches Balzgehabe im Rahmen der Pubertät. Ein wenig hätte ich mir gewünscht, dass die Gefühle noch etwas spürbarer gemacht worden wären - damit man als Leser wirklich mitfiebert und vielleicht sogar Schmetterlinge im Bauch spürt. Das war hier doch etwas zu oberflächlich, um richtig mitzureißen, auch wenn es nichtsdestotrotz Unterhaltungswert hatte.

    Da mich keine der anderen verbleibenden bittersweet-Kurzgeschichten vom Klappentext anspricht, war dies eventuell mein letzter Ausflug in die Reihe - "Feinde mit gewissen Vorzügen" kann ich aber als kleinen Snack für zwischendurch trotz kleinerer und größerer Kritikpunkte durchaus empfehlen, wenn man seine Erwartungen anpasst.

    Fazit

    Eine ganz süße Kurzgeschichte, die man mal zwischendurch lesen kann, um etwas abzuschalten. Ein Highlight ist es wegen fehlender Schmetterlinge im Bauch und fehlendem Dauergrinsen leider nicht, aber Zeitverschwendung ist es auch nicht. Andere Kurzgeschichten der Reihe haben mir aber besser gefallen. 3 Sterne gibt es von mir.

  7. Cover des Buches Komm, ich erzähl dir eine Geschichte (ISBN: 9783596521715)
    Jorge Bucay

    Komm, ich erzähl dir eine Geschichte

     (302)
    Aktuelle Rezension von: Goldloeckchen

    Damian sucht einen Psychotherapeuten auf und landet bei Jorge, auch den "Dicken" genannt. Die verschiedenen Sitzungen der ungewöhnlichen Therapie werden hier im Buch aufgegriffen. Dabei erzählt der Dicke immer wieder tolle Geschichten um Jorge zu lehren bzw. von seinen Ansichten zu überzeugen.

    Das Cover fand ich sehr ansprechend und erzeugte Interesse bei mir. Das Buch startet meiner Meinung nach mit der besten Geschichte bzw. zumindest ist diese mir am meisten im Kopf geblieben. Damit war aber auch das Rätsel des Covers gelöst. Die vielen Denkanstöße zum Leben und wie wir dieses Gestalten sollten, sind meist recht einleuchtend und überzeugend. Die Geschichten hierzu sind meist sehr amüsant. Allerdings ist es kein Buch, welches man lange am Stück lesen sollte zumindest wenn man einen Nutzen aus diesem Buch ziehen möchte. Idealerweise sollten 1-2 Kapitel gelesen werden und im Anschluss die Zeit zum Nachdenken genutzt werden. Schade ist es, dass es keine Zusammenfassungen der einzelnen Denkanstöße gibt, wie es in ähnlichen Büchern zum Teil gemacht wird. So waren diese Gedanken leider bei mir nicht sehr nachhaltig, vielleicht waren es auch zu viele und es wäre besser gewesen, weniger zu wählen und diese im Buch intensiver zu behandeln.

    Ich würde das Buch nicht nochmal lesen und war froh als ich es beendet hatte. Aber ich kann verstehen, wenn es hier eine Zielgruppe gibt, die dieses Buch ganz toll findet.

  8. Cover des Buches Das Lilienhaus (ISBN: 9783492302074)
    Sarah Harvey

    Das Lilienhaus

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Engelmel

    Inhalt: Ellis Leben ist z. Zt. aus den Fugen geraten. Ihr Mann hat eine Affäre mit ihrer besten Freundin und nun ist sie gezwungen, die Beerdigung ihrer Mutter allein zu überstehen. Jedoch ist sie nicht allein - ihr Patenonkel reist extra quer durch die Welt, um ihr beizustehen - bei der Beerdigung und auch später dann.
    In ihrem Elternhaus kommen Erinnerungen an ihren Vater auf, der vor vielen Jahren plötzlich verschwand. In der Aufarbeitung dieses Scherbenhaufens bekommt sie plötzlich eine Idee und bricht Hals-über-Kopf auf nach Argentinien. Dort will sie ihre Vergangenheit mit dem nötigen Abstand aufarbeiten. Auf ihrer Reise lernt sie dort Carmen kennen, die sie sogleich bei sich aufnimmt; lernt deren Gutsverwalter kennen, in den sie sich zu verlieben scheint.
    Jedoch sind nicht alle Dinge so, wie Elli es sich erträumt hätte und plötzlich muss das ganze Leben umgekrempelt werden.


    Fazit: Das Buch ist sehr interessant geschrieben, es ist immer gleich klar, in welcher Zeit gesprochen wird; das Buch bleibt spannend bis zum Schluss. Zwischenzeitlich hatte ich einen anderen Ausgang erwartet. Ich finde, dies Buch ist wärmstens für Liebhaber von Familiengeheimnissen zu empfehlen.
  9. Cover des Buches PHOENIX - Unsere Rache wird euch treffen (ISBN: 9783955206789)
    Matthias Jösch

    PHOENIX - Unsere Rache wird euch treffen

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Uwes-Leselounge

    Die Geschichte wird einmal aus der Sicht von einem jungen Mann names S. erzählt. Hier erleben wir die Gräueltaten der SS im 2. Weltkrieg hautnah mit, die sehr brutal, ausführlich und schonungslos erzählt werden. Dies war und ist starker Tobak! Parallel zu dieser Geschichte befinden wir uns in der Gegenwart und lernen Adrian von Zollern kennen. Er besitzt eine Dozentenstelle an der Humboldt-Universität in Berlin, die er aber gekündigt hat, um seine neue Stelle beim BND anzufangen. 

    Durch den Erwerb einer Holzkiste bekommen es Adrian, sein bester Freund Sebastian und dessen Schwester Violetta mit einer Organisation zu tun, die es sich zur Aufgabe gemacht hat das 3. Reich wie ein Phoenix aus der Asche auferstehen zu lassen, um eine neue Weltordnung zu schaffen. Aber was hat dies alles mit der Holzkiste und den Schallplatten zu tun? Währenddessen geht die junge und schöne Israelin Shari verschiedenen Hinweisen bezüglich einer Verschwörung nach und dabei stößt sie auf Adrian und seine Freunde. Es beginnt eine gnadenlose Jagd quer durch Deutschland, Österreich, England, Argentinien, Israel und Syrien nach Hinweisen aus der Vergangenheit. Wird es unseren Protagonisten gelingen, den Plan der Organisation zu vereiteln oder fällt Deutschland und Europa in die Zeit des 2. Weltkrieges zurück?

    Mit dieser Geschichte arbeitet der Autor Matthias Jösch unsere Vergangenheit rund um den 2. Weltkrieg und der Herrschaft von Hitler auf. Dies tut er in einer schonungslosen und mitunter sehr brutalen Weise. Eigentlich bin ich schon recht hart im Nehmen, was so etwas angeht, aber gerade das Thema Judenverfolgung und hier speziell Ausschwitz, haben mir teilweise den Atem geraubt bzw. mehrmals schlucken lassen. Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wie ein so großer Hass auf andere Menschen, Religionen oder Ansichten entstehen und man einem einzelnen Mann folgen kann...

    Hier wird dem Leser nochmals ein Spiegel vor das Gesicht gehalten. Und ich möchte hoffen, dass ein solches Szenario wie im Buch beschrieben, niemals eintrifft. Die Protagonisten wurden allesamt gut ausgearbeitet, ohne jedoch einen besonders hervorheben zu wollen. Die Geschichte an sich, ist von Anfang bis Ende gut durchdacht und weißt eine sehr hohe Spannung auf, die sich zum Ende hin nochmals stark erhöht. So sollte ein Thriller sein. Gerade auf Grund der schweren Thematik des Buches, aber auch der noch relativ jungen Vergangenheit von Eurokrise und ähnlichem, ist das Buch nicht mal eben so weg zu lesen. Ich werde jetzt erst mal ein, zwei Tage Pause einlegen, da mich dieses Buch gedanklich doch noch recht beschäftigt.

    Ich kann das Buch nur empfehlen!

  10. Cover des Buches Das Papierhaus (ISBN: 9783458176152)
    Carlos María Domínguez

    Das Papierhaus

     (236)
    Aktuelle Rezension von: Scholu

    Das Büchlein hat nicht mal 100 Seiten, trotzdem wird viel über die Leidenschaft des Lesens bzw. Bücher-habens geschrieben. Es werden viele Autoren genannt, allerdings sagt mir fast keiner davon etwas. Es ist in der ich-Form geschrieben.

    Für mich war es ein re-read (nach 7 Jahren), dieses Mal hat es mir besser gefallen. Obwohl das Büchlein recht kurz ist, ist es keine leichte Lektüre. Die genannten Autoren werden auch nur beim Namen genannt, es wird nicht auf ein spezielles Buch o.ä. eingegangen. Mich verleitet dies nicht dazu, mehr über die genannten Autoren erfahren zu wollen.

    Dieses Mal habe ich mir sogar einige besonders schöne Stellen markiert, wie zB: "Ein Buch, das du nicht findest, sagt der Volksmund, gibt es nicht." (S. 48, eichborn HC, Juli 2004) // "[...]>Ich vögele mit jedem Buch, keine Markierung bedeutet für mich kein Orgasmus.<" (S. 43, eichborn HC, Juli 2004).

    Wer Bücher über Bücher mag, dem ist dieses Büchlein zu empfehlen. Vor allem in der vorliegenden Ausgabe: Vorne drin ist ein Pergamentpapier mit Weltkarte - der Weg, den der ich-Erzähler zurücklegt, ist dort markiert. Das Cover ist in Brauntönen gehalten, die Schrift komplett in orange. Das Cover zeigt einen Haufen Buchstaben, auf den vermutlich weitere Buchstaben fallen. Diese Buchstaben sind etwas eingeprägt in das Cover (vorne und hinten!), man kann sie quasi fühlen. Insgesamt ist es ein kleines Schmuckstück und auch wenn mir die Verhaltensweise der Protagonisten nicht zu 100% klar erscheint und es keine leichte Lektüre ist, kann man sich als Buchliebhaber doch damit identifizieren ;)

  11. Cover des Buches Enriettas Vermächtnis (ISBN: 9783865327499)
    Sylvia Madsack

    Enriettas Vermächtnis

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Jacky98

    die berühmte Autorin Enrietta stirbt, Kurz darauf sitzen in Zürich zwei Menschen vor Enriettas Testamentsvollstrecker: Emilio, ein konservativer Arzt aus Argentinien, und Jana, eine unkonventionelle Schauspielerin aus Salzburg und Ziehtochter der Verstorbenen.
    Überraschend kommen sich Emilio und Jana näher. Bis plötzlich Armando da Silva in Zürich auftaucht, Enriettas leiblicher Sohn – ein ungeliebtes, von ihr totgeschwiegenes Kind mit einer zwielichtigen ­Biografie. Er sei gekommen, um sein Erbe zu beanspruchen, sagt er, doch es geht ihm um sehr viel mehr. Denn Enriettas Vermächtnis birgt ein dunkles Geheimnis … 

    Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen und hat dafür gesorgt, dass ich gut in die Geschichte reinkam. Leider ist bis auf Armados plötzliches auftauchen ist nicht viel spannendes passiert und dieses ganze hin und her zwischen Jana und Emilio & Jana und Armado ist leider sehr schnell nur noch störend, fast schon nervig. Die Protagonisten werden nur oberflächlich angerissen, bei Emilio wird immer wieder seine Karriere als Schönheitschirurg in den Vordergrund geholt. Die Spannung, die ich erwartet habe, ist leider kaum bis gar nicht aufgekommen,
    Alles in allem konnte mich die Geschichte leider nicht überzeugen, 3 Sterne für den leichten Schreibstil und die ersten Kapitel, welche mir noch relativ gut gefallen haben. 

  12. Cover des Buches Resturlaub (ISBN: 9783596512409)
    Tommy Jaud

    Resturlaub

     (1.067)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Ein sehr lustiges und kurzweilig geschriebenes Buch, das man nicht immer in der Öffentlichkeit lesen sollte, da man auch mal einen Lachkrampf bekommen kann. Empfehlenswert, wer gerne lachen möchte.

  13. Cover des Buches Unser Teil der Nacht (ISBN: 9783608501612)
    Mariana Enriquez

    Unser Teil der Nacht

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Claddy

    Argentinien, 1981. Ein Mann ist unterwegs, Juan, an seiner Seite Gaspar, der sechsjährige Sohn. Offenbar sind sie auf der Flucht, es gilt, den Sohn vor einer übermächtigen Gefahr zu schützen.

    Anhand dieser Ausgangssituation müssen Zusammenhänge erarbeitet werden, Stück für Stück, mit unendlich vielen Wiederholungen, die den seelischen Ausnahmezustand des Protagonisten widerspiegelt. Das ist so spannend wie mühsam und bleibt diffus unbefriedigend aufgrund fortwährender Andeutungen, die zunächst unerklärt bleiben.

    In weiteren Kapiteln wird aus jeweils anderen Blickwinkeln erzählt. Ganz allmählich fügt sich aus Fragmenten ein brüchiges Konstrukt, durch welches man sich einer Familie annähert, die über Jahrzehnte hinweg ohne Skrupel Macht und Besitz zu mehren verstand. In dunkelster Weise verknüpft sie sich mit anderen zu einem Orden, um einem Kult zu huldigen, der blutiger und grausamer nicht sein könnte.

    Eingebettet ist dies in die Geschichte Argentiniens, gerade die Jahre der Militärherrschaft geben einen besonders fruchtbaren Boden für sämtliche Ungeheuerlichkeiten. 

    Mariana Enriquez zieht sprachlich viele Register. Ungestüm, kraftvoll, überwältigend mischt sie Magie mit Fakten, wandelt Unerklärtes in Unerklärliches. Sie kreiert eine Chimäre von Tatsächlichem und Übernatürlichem und fesselt ihre Leser an einen verfremdeten Ort, ohne Chance auf Orientierung.

    Mittendrin immer wieder Auswüchse von unvorstellbaren Grausamkeiten, oft von beiläufiger Selbstverständlichkeit, die erschrecken, verstören, verfolgen. Auch hier irritiert die gegenseitige Durchdringung von Fiktion und Realität, die jeden Schutzschild unterläuft und Grenzen des Erträglichen auslotet. 

    Legt man das beliebte Kriterium an, nach welchem ein Buch dann ein gutes ist, wenn es unvergessen bleibt, so wird „Unser Teil der Nacht“ sicher in die Kategorie hervorragender Bücher einzuordnen sein. Doch um welchen Preis? Man wird noch lange, lange nach der Lektüre den schweren Schatten des Romans mit sich herum schleppen und ihn nur allmählich, wenn überhaupt, abstreifen können.


  14. Cover des Buches Wie die Schweine (ISBN: 9783518470237)
    Agustina Bazterrica

    Wie die Schweine

     (50)
    Aktuelle Rezension von: FrauKlopp

    Marcos arbeitet als Produktioner in einer Schlachterei und verantwortet den kompletten Ablauf von der Einlieferung, Vorbereitung, Schlachtung und Verteilung. So weit, so gut. Es handelt sich hierbei allerdings nicht um Tier-, sondern um Menschenfleisch. In dieser Erzählung werden Menschen zum Fleischverzehr gezüchtet und Kanibalismus wird, aufgrund eines Virus, welches den Verzehr von tierischem Fleisch unmöglich macht, weltweit als völlig normal angesehen. Marcos hadert mit diesem System und versucht dies, so gut es geht, zu verstecken. Seine persönliche, tragische Geschichte spielt allerdings ebenfalls eine große Rolle.

    Okay uff. Eine morbide und ekelhafte Geschichte … äh Moment, wieso eigentlich? Wieso wird mir beim Lesen schlecht, nur weil es sich um Menschenfleisch handelt? Wäre mir bei Tierfleisch nicht ebenfalls schlecht geworden? Soviel zur Doppelmoral. Der Spiegel, den Agustina Bazterrica den Lesenden vorhält, könnte krasser nicht sein. Worte schaffen einen Perspektivenwechsel, der es in sich hat und so viele Fragen aufwirft. Dafür liebe ich Literatur. Das Buch kommt gänzlich ohne den erhobenen Zeigefinger und ohne Vorwürfe aus, ist sehr nüchtern und schonungslos geschrieben, und genau das lässt das Hirn rattern. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele nach diesem Buch nie wieder ein Stück Fleisch anrühren werden, und das find ich richtig gut.

    Und noch ein fettes Lob für dieses krassgute Coverdesign, mal wieder von Nurten Zeren!

  15. Cover des Buches Mit jedem neuen Tag (ISBN: 9783734100567)
    Marc Levy

    Mit jedem neuen Tag

     (76)
    Aktuelle Rezension von: lyla_2912

    . . . 

    Zum Buch . . .

    Das Buch war leider eine Enttäuschung, da die Geschichte sich etwas unnötig in die Länge zieht.


    Gedanken zur Geschichte . . .

    Der Schreibstil gefällt mir recht gut, aber die Schilderung der Geschichte ist langatmig und wenig mitreißend. Auch die Stelle, an welcher sich der Protagonist verliebt ist wenig gefühlvoll geschildert und passiert einfach wie zwischendurch.

    Das Cover hat mir sehr gut gefallen und eine gefühlvolle Geschichte versprochen, die sich leider als etwas zäh herausgestellt hat. Mehrmals musste ich das Buch aus der Hand legen.


    Fazit . . .

    Leider keine Empfehlung!


  16. Cover des Buches Regenwaldgeflüster (ISBN: 9783751960588)
    K. R. Winter

    Regenwaldgeflüster

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Bookish_Sophia

    Inhalt 

    Was würdest du tun, wenn du mitten im Dschungel abstürzen würdest? Und was würdest du tun, wenn du mit einem heißen Superstar dort landen würdest? Und mit deiner Erzfeindin? Diese Fragen stellt sich Vicky, die sich nämlich genau in der Situation wiederfindet.


    Meinung

    Vicky hatte viele Facetten. Zuerst sah man sie nur als Mobbingopfer und hatte Mitgefühl. Im Dschungel bewies sie dann unglaubliche Stärke, dass ich sie bewundert habe. Und am Ende zeigte sie dann ein Selbstvertrauen, das mich hat staunen lassen. Bei ihr konnte man eine unglaubliche Entwicklung miterleben, die sie - selbstreflektiert wie sie wurde - auch selbst wahrgenommen hat. Ihre Einstellung war stets positiv und auch ihre kleinen Aussetzer konnte ich alle nachvollziehen.

    Drew war für mich der positive Pol in der Geschichte. Er ließ sich selten aus der Ruhe bringen und hatte meistens sehr optimistische Gedanken. Nur im Bezug auf Vicky habe ich ihn nicht immer verstanden. Seine Gefühle für sie haben sein rationales Denken außer Kraft gesetzt und manchmal hätte ich ihn einfach nur gern geschüttelt. Er stand sich so oft selbst im Weg, dabei war der so klar und auch Vicky hat eindeutige Signale gesendet. Aber Drew war zu ängstlich und engstirnig. Aber auch er hat eine Veränderung durchgemacht, auch wenn die für mich recht spät kam.

    Die Geschichte war sehr unterhaltsam. Eine super Mischung aus Gefühlen, Action, Spannung und auch ernsten Themen. Ich habe eine Achterbahn der Gefühle mitgemacht, sehr überraschend, aber sehr gelungen!

  17. Cover des Buches Fischermord (ISBN: 9783746634463)
    Katharina Peters

    Fischermord

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Auch der mittlerweile 8. Fall für Romy Beccare und ihr Team ist nach dem bekannten Muster seiner Vorgänger aufgebaut - ein Opfer welches dunkle Flecken in seiner Vergangenheit hat und jede Menge Personen welche bei näherer Betrachtung in einer Beziehung zum Opfer standen und ein Motiv haben. Aber auch diesmal schafft es Katharina Peters von der ersten Seite an Spannung aufzubauen, welche den Leser packt und durch die Geschichte Begleitet bis es zum - auch wie immer - überraschenden Finale kommt. Ganz große Klasse.

    Zunächst wird ein erfolgreicher Pferdezüchter an seinem Geburtstag im Stall erhängt aufgefunden, ein Suizid kann schnell ausgeschlossen werden und bei den Recherchen zur Vita des Opfers stoßen die Ermittler schnell auf Ungereimtheiten. Kurze Zeit später wird ein beliebter Lehrer in Stralsund ermordet und es finden sich Verknüpfungen zwischen den Opfern und dunkle Geheimnisse werden ans Tageslicht geholt. Jedes neues Puzzleteil vergrößert die Zahl der Personen, die ein Motiv hätten einen oder beide Opfer zu töten.

    Dieses Mal wird Romy bei den Ermittlungen hauptsächlich Ruth Kranold unterstützt, die im letzten Band erstmals in Erscheinung trat. Die anderen Teammitglieder bleiben im Hintergrund und auch ihr frisch angetrauter Mann und Kollege Jan spielt nur eine Statistenrolle. So sind es die beiden Frauen die die einzelnen Fäden des Falles aufrollen, die Vergangenheit der Opfer beleuchten und somit Motive und Tatverdächtige ermitteln - wobei nicht nur mancher Leser der Meinung ist, das den Tätern eher Applaus als Strafe zusteht.

    In Summe ist auch dieses Buch wieder ein spannendes Lesevergnügen und macht Lust auf die Fortsetzung beziehungsweise einen Besuch der Insel.

  18. Cover des Buches Dein. Für immer. (Liebesroman) (ISBN: 9781980942580)
    Emma Wagner

    Dein. Für immer. (Liebesroman)

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Heidi0658

    Zum Inhalt: In der Vergangenheit wusste Clara nicht genau, was Sie vom Leben erwarten sollte. Doch Sie wusste, was Sie nicht wollte und das war Nino! Dieser stolze Nino mit den feurigen Augen und der Arroganz, welche Clara immer zur Weißglut brachte und Ihr bereits einmal das Herz gebrochen hatte! Doch das Schicksal hat andere Pläne und somit treffen Clara und Nino in Argentinien wieder aufeinander. Es knistert gewaltig zwischen den Beiden in dieser unruhigen Zeit, die es nicht besonders gut mit Ihnen meint. Jahre später in Deutschland: Ben ist genau Typ von Mann, um den Isabell normalerweise einen großen Bogen macht. Doch der tätowierte Frauenheld mit den dschungelgrünen Augen und dem verschmitzten Lächeln lässt Ihr jedoch keine andere Wahl und Sie verliert Ihr Herz schneller als Ihr lieb ist. Nur stellt sich für Isabell die Frage, warum Ihr Vater sich gegen diese Beziehung stellt. Doch auf einmal überschlagen sich die Ereignisse und ein Familiengeheimnis scheint sich Isabell und Ben in den Weg zustellen. Meine Meinung: Das Buch-Cover gefällt mir sehr gut, obwohl mich der Wechsel etwas irritiert hat. Ich fand das ursprüngliche Cover auch sehr ansprechend. Zur Story möchte ich sagen, dass mich diese sehr angesprochen hat. Sie beinhaltet Spannung und ausreichend Emotionen. Die Autorin hat die Protagonisten gut in Szene gesetzt, unabhängig davon, ob sich das Geschehen in der Zukunft oder Vergangenheit abgespielt hat. Es war für mich sehr angenehm der Geschichte und dem Geschehen zu folgen. Für dieses Geschenk danke ich der Autorin aus vollem Herzen.

  19. Cover des Buches Der Pinguin meines Lebens (ISBN: 9783596036028)
    Tom Michell

    Der Pinguin meines Lebens

     (26)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Perfekt für eine lange Zugfahrt!

    Ich habe dieses Buch fast in einem Rutsch auf einer langen Zugfahrt gelesen und sehr genossen. Ich liebe Pinguine und da ist dieses Buch perfekt für.
    Es ist so interessant gewesen, von dieser außergewöhnlichen Freundschaft zu lesen und nebenher noch so viel von Südamerika und den ökonomischen und politischen Verhältnissen dort zu erfahren.
    Mir war es manchmal etwas lang gezogen und es plätscherte nur so vor sich hin, der Autor baut aber immer wieder tolle und wichtige Erkenntnisse mit ein.

  20. Cover des Buches Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher (ISBN: 9783570309704)
    Sarah Ockler

    Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher

     (197)
    Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedels

    In der Hernandez-Familie gibt es eine goldene Regel: Verlieb dich nie in einen Vargas. Das hat Jude von ihren älteren Schwestern gelernt, deren Herzen schon von Vargas-Jungs gebrochen wurden. Nun steht Jude kurz vor dem College und lebt als einziges Kind noch bei ihren Eltern. Um ihrem an Alzheimer erkrankten Vater eine Freude zu bereiten, stellt sie einen Mechaniker ein, der das alte Motorrad ihres Vaters reparieren soll. Zufällig ist dieser Junge Emilio Vargas und sieht zudem noch unverschämt gut aus. Und obwohl sich Jude vehement dagegen wehrt, versucht er immer mit ihr zu flirten, bis sie ihm schließlich nicht mehr widerstehen kann.
    In dem Buch geht es auf ersten Blick zuerst um diese Liebesbeziehung, diese spielt aber tatsächlich eher eine untergeordnete Rolle.
    Denn im Vordergrund steht die Krankheit ihres Vaters und wie Jude damit umgeht, zudem noch Judes Selbstfindung und wie sie es schafft, sich von ihren Schwestern loszureißen, um sich als unabhängige Person zu beweisen. Deshalb kann ich nur in höchsten Tönen von dem Buch sprechen.

  21. Cover des Buches Das Mädchen im Fenster (ISBN: 9783404171972)
    James Marrison

    Das Mädchen im Fenster

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Nadl17835

    Das neue Ermittlerpaar Graves und Downes bekommt es mit dem Mord eines griesgrämigen Mannes zu tun, der bei der Arbeit auf dem Feld abgestochen wurde. Während der Ermittlungen werden sie mit alten Fällen und Verdächtigungen konfrontiert. Denn vor sieben Jahren verschwanden zwei kleine Mädchen spurlos und einige Spuren führen zum Mordopfer. Doch es tauchen noch weitere Leichen auf und offenbaren ein schreckliches Geheimnis, welches einen lehrt, dass auch hinter einem hübschen, netten Gesicht Abgründe lauern können, die man sich nicht mal im Traum vorstellen würde...

    Der Anfang ist ziemlich schleppend und ich musste mich ehrlich gesagt da durch quälen, weil es so zäh und langweilig ist. Vor allem die Passagen aus Downes Sicht sind gefüllt mit vielen Details seiner Kindheit, aber so, dass sie zu überladen wirken, unwichtig sind und nur stören, zudem sie den geschichtlichen Verlauf nicht im Geringsten voranbringen. Nach und nach kommt Fahrt in die Geschichte und wenn die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, wird es ziemlich spannend und die Puzzleteile ordnen sich. Das Ende ist sehr überraschend und mit diesem Verlauf hätte ich nicht gerechnet. Der Mörder kam für mich ziemlich überraschend und tat mir nach seinen Schilderungen sogar leid, als man erfährt warum er das getan hat und welche unfassbaren Hintergründe dahinter stecken. So konnte die Hälfte des Buches den Anfang allerdings nur teilweise wieder wett machen, deswegen die Bewertung. 

  22. Cover des Buches Die großen Vier (ISBN: 9783455650532)
    Agatha Christie

    Die großen Vier

     (78)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Die Handlung: Poirot steht vor seinem bisher größten Fall. Eine Geheimorganisation mit vier einflussreichen Mitgliedern versucht ihn zum Schweigen zu bringen. Unterstützt wird er dabei von seinem alten Freund Hastings. Doch die großen Vier wollen sich einfach nicht schnappen lassen.

    Meine Meinung: Bisher war ich von Mrs. Christie sehr angetan und verschlang Poirots Fälle. Doch diesmal wollte mich der Fall einfach nicht packen. Es wirkte eher wie eine verwirrende Ansammlung an Kurzepisoden, die viel zu schnell gelöst wurden und irgendwie immer unbefriedigend endeten. Mit den großen Vier wurde ein Gegner geschaffen, der viel zu groß angelegt wirkte und so gar nicht in das übliche Whodunnit Schema passen wollte. Also habe ich ein bisschen nachgeforscht und anscheinend war Mrs. Christie bei der Arbeit an diesem Buch in finanziellen Nöten und hat dann tatsächlich die Kapitel einzelnd veröffentlicht, um möglichst schnell an ein wenig Geld zu kommen. Leider wirkte dadurch die Gesamthandlung sehr unausgewogen und verlor sich in seinen ständigen Hinweisen auf die großen Vier, die doch immer gleich endeten. Dadurch wurde es ein regelrechtes Durchquälen durch 224 Seiten, die nicht zu enden schienen. So freue ich mich nun auf weitere Werke und versuche diesen Fehlschlag einfach zu vergessen.

  23. Cover des Buches Dem Himmel entgegen (ISBN: 9783426517932)
    Katja Maybach

    Dem Himmel entgegen

     (27)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox
    Es ist die Familiengeschichte der Heloise und ihren Töchtern Emmanuelle und Isabelle. Der Vater ist leidenschaftlicher Flieger bei der Luft-Hansa, so schrieb sie sich vor dem Krieg. Auch Isabelle würde gerne fliegen, doch ist es ihr als Frau noch versagt Linenflugzeuge zu fliegen. Emmanuelle hat es dagegen nicht mit der Fliegerrei, sie baut sich nach und nach ein bekanntes Modehaus in Paris auf. Ihr Freund ist ebenfalls Pilot und verschwindet plötzlich, warum erfährt Emmauelle erst 30 Jahre später. Bis dahin dachte sie nur, weil er Halbjude war und aus Deutschland raus mußte. Die Luft Hansa hat damals allen jüdischen Mitarbeiter sofort gekündigt als Hitler an die Macht kam. Doch alles ist viel geheimnisvoller. Doch das größte Geheimnis trägt Heloise mit sich herum. Ihr Gewissen läßt ihr keine Ruhe. Die Handlung ist sehr dramatisch und gefühlvoll. Die Autorin schafft es immer einen durch ihren fesselnden Schreibstil mitzureißen.
  24. Cover des Buches Das große Los (ISBN: 9783328102687)
    Meike Winnemuth

    Das große Los

     (242)
    Aktuelle Rezension von: Soulbooks_forever

    Stell Dir mal vor, Du gewinnst unheimlich viel Geld und kannst Dir einen großen Traum verwirklichen: ein Jahr um die Welt reisen.

    Genau das ist der Autorin tatsächlich passiert und sie machte ihren Traum wahr: 12 Monate, 12 Städte, 1 Jahr weg von Zuhause.

    Und über dieses Abenteuer schrieb sie das Buch „Das grosse Los – wie ich bei Günther Jauch eine halbe Million gewann und einfach losfuhr“. Und dieses Buch ist einfach wundervoll.

    In Form von 12 Briefen geschrieben. 12 Briefe die jeweils eine Stadt, also einen Monat beschreiben. Eindrücke, Gefühle, Inspirationen, Gedanken hat die Autorin hier ausdrucksstark zusammengefasst und zu Papier gebracht. Ich hatte das Gefühl, die Städte ebenfalls zu bereisen, dabei zu sein, alle Abenteuer mitzuerleben. Viele Dinge, die die Autorin auf ihrer Reise erlebt hat, bleiben nicht nur als Erinnerung ein Leben lang erhalten, sondern auch als Emotion im Herzen. Und am Ende dieser Reise stellt man sich definitiv die Fragen: was möchte ich eigentlich wirklich? Was möchte ich verändern? Was brauche ich wirklich? Wen brauche ich wirklich?

    In dieses Buch bin ich eingetaucht und bereiste 12 faszinierende Städte auf der ganzen Welt und ich kann sagen: ich wollte von dieser Reise nicht zurückkehren. Dieses Buch ist absolut fesselnd und echt, es ist real. Und genau das macht es für mich so unglaublich lebendig und gefühlt zu meiner eigenen kleinen Reise. Von mir gibt es also eine ganz klare, wunderbare Leseempfehlung. Von ganzem Herzen!

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