Bücher mit dem Tag "architektur"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "architektur" gekennzeichnet haben.

658 Bücher

  1. Cover des Buches Falling Fast (ISBN: 9783736308398)
    Bianca Iosivoni

    Falling Fast

     (1.039)
    Aktuelle Rezension von: anastazja

    Super schöne Story von Hailee & Chase. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen, habe so mit gefiebert und auch ein paar Tränen vergossen.

  2. Cover des Buches Der Nachtwandler (ISBN: 9783426503744)
    Sebastian Fitzek

    Der Nachtwandler

     (2.264)
    Aktuelle Rezension von: Anni04

    Sebastian Fitzek hat es wieder einmal geschafft, mich mit einer Geschichte komplett zu verwirren. Ich habe mich zwischendurch ein bisschen wie im Fiebertraum gefühlt, da ich nicht mehr verstanden habe, was ich da eigentlich lese. Die Auflösung war dann ziemlich abgefahren. 

    Das Thema Schlafwandeln fand ich sehr spannend und es wurden wieder einmal reale Fakten eingestreut, die mir die Thematik etwas näher brachten.

    Das Buch wird nicht meine Lieblingsgeschichte des Autors, aber trotzdem hatte ich Spaß beim Lesen. Trotz oder gerade wegen der absoluten Verwirrung konnte ich super abschalten und durch den wie immer sehr fesselnden Schreibstil hatte ich das Buch im Nu durch.

  3. Cover des Buches Ein Bild von dir (ISBN: 9783499269721)
    Jojo Moyes

    Ein Bild von dir

     (818)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Spannende Geschichte auf zwei Zeitebenen!

    Ich lese unheimlich gern Geschichten auf zwei Zeitebenen und war deshalb sehr gespannt auf das Buch. Die Vorgeschichte dazu, als man die beiden Protagonistinnen bereits kennengelernt hat, hat mir die beiden ans Herz wachsen lassen.
    So hat mir der Teil von Sophie aus dem Ersten Weltkrieg sehr gut gefallen. Sophie ist so eine starke und beeindruckende Persönlichkeit und ihre Geschichte ging wirklich unter die Haut. Jojo Moyes hat die Zeit, Sophies Geschichte und Gefühle so eindringlich beschrieben, dass ich so gern noch mehr von ihr erfahren hätte.
    Der Teil von Liv aus der Gegenwart konnte mich leider nicht so begeistern. Auch hier konnte man so gut mit ihr mitfühlen und hat mit ihr mitgefiebert, ihre Gefühle dem Bild gegenüber wurden so verständlich und einfühlsam beschrieben. Allerdings zog sich ihr Handlungsstrang anfangs etwas in die Länge und dann ging es mit einem Mal sehr schnell und einige Ereignisse wurden in wenigen Sätzen abgehandelt.
    Das emotionale Ende hat mich dann allerdings wieder sehr überzeugt, passt für mich zur Geschichte und hat die Geschichte am Ende rund gemacht.

  4. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (2.002)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Allgemeines:

    Die Thrillerreihe "Robert Langdon", des Autors Dan Brown, erschien von 2003 – 2017 im Bastei Lübbe Verlag. Die Buchreihe beinhaltet aktuell 5 Titel. 

    Band 1: Illuminati (Ersterscheinung: 01.01.2003)
    Band 2: Sakrileg (Ersterscheinung: 01.01.2004)

    Band 3: Das verlorene Symbol (Ersterscheinung: 12.10.2009)
    Band 4: Inferno (Ersterscheinung: 01.01.2013)
    Band 5: Origin (Ersterscheinung: 04.10.2017)

    Klappentext:

    Washington, D.C.: In der amerikanischen Hauptstadt liegt ein sorgsam gehütetes Geheimnis verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Aber dazu benötigt er die Unterstützung eines Menschen, der ihm freiwillig niemals helfen würde: Robert Langdon, Harvard-Professor und Experte für die Entschlüsselung und Deutung mysteriöser Symbole.

    Nur ein finsterer Plan ermöglicht es, Robert Langdon in die Geschichte hineinzuziehen. Fortan jagt der Professor über die berühmten Schauplätze der Hauptstadt. Doch er jagt nicht nur - er wird selbst zum Gejagten. Denn das Rätsel, das nur er zu lösen vermag, ist für viele Kreise von größter Bedeutung - im Guten wie im Bösen. Danach wird die Welt, die wir kennen, eine andere sein.

    Meinung:

    Dieses Buch vermochte mich, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, nicht wirklich zu fesseln. Ich glaube, ich bin mittlerweile etwas übersättigt, was seine Bücher betrifft. Ich muss da wohl eine etwas längere Lesepause einlegen, um wieder in den alten "Sog" zu finden.

    Dieses Buch ist, analog den vorherigen Büchern, genau gleich aufgebaut – nur die Thematik ist jeweils eine andere – und wie gewohnt, stolpert Robert Langdon von einer Gefahrensituation in die nächste und entkommt dabei nur knapp dem Tod. 

    Mir gefällt Dan Browns Schreibstil außerordentlich gut und auch die Themen, die er aufgreift, finde ich sehr interessant. Ebenso mag ich Robert Langdon wirklich gerne und ich höre ihm gerne zu, wenn er etwas erklärt. Ich liebe es, wie Dan Brown Fakten mit Fiktion vermischt und in der Geschichte verstrickt. Doch diesmal war es eine Aneinanderreihung endloser Belehrung über die Freimaurersymbolik, Mystik und Religion. Auch für mich, die solche Bücher eigentlich liebt, war es diesmal zu viel des Guten. 

    Die Spannung war diesmal stark schwankend, denn die vielen Belehrungen macht die Spannung wieder zunichte. Auch der Schluss war etwas enttäuschend und hätte, meines Erachtens, deutlich gekürzt werden können. 

    Fazit/Empfehlung:

    Das Buch ist ein typisches Dan Brown-Buch mit dem immer gleichen Aufbau, dafür einer neuen Thematik.

    Grundsätzlich mag ich seine Bücher sehr gerne, habe aber nun gemerkt, dass man irgendwann übersättigt ist. Ich für meinen Teil werde nun eine längere Lesepause bei seinen Büchern einlegen und hoffen, dass mich der "Zauber" wieder erreicht und ich wieder mit voller Neugier und Spannung seine Bücher verschlingen kann.

    Sternewertung:

    2.5 Sterne

  5. Cover des Buches Der böse Ort (ISBN: 9783423215077)
    Ben Aaronovitch

    Der böse Ort

     (432)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Es gibt einen Verkehrsunfall zu untersuchen, und Peter findet die Leiche einer verstümmelten Frau. Da es keine Anhaltspunkte gibt, glaubt Grant, dass es sich um Magie handeln könnte. Peter beginnt zusammen mit Lesley und Nightingale, den ganzen Fall zu untersuchen und die Hinweise führen sie nach Skygarden. Es handelt sich um einen Häuserturm, der von einem Architekten entworfen wurde, der eine Verbindung zu all den Geschehnissen zu haben scheint. Und bei ihren Ermittlungen treffen sie auf "den Mann ohne Gesicht", während sich eine Reihe von weiteren Todesfällen ereignen.

    Ben Aaronovich zieht mich weiterhin in seinen Bann. Wie immer fängt alles ganz langsam und unspektakulär an, nur um dann mit einer gewaltigen Welle in Bewegung zu kommen. Quereinsteiger werden eventuell anfänglich ein paar Probleme haben der Handlung in vollem Umfang folgen zu können. Für alle anderen ist es wieder ein unterhaltsamer Lesespaß von Beginn an. 

  6. Cover des Buches What if we Stay (ISBN: 9783736314634)
    Sarah Sprinz

    What if we Stay

     (385)
    Aktuelle Rezension von: denisexreads

    Amber und Emmet sind mir beide schon von Band 1 bekannt, denn Emmet ist Lauries Mitbewohner und Amber wiederum ist die beste Freundin von Laurie. Der Inhalt wird von einem wunderschönen Cover geziert, die Farben mag ich besonders gerne und ich finde es ist ein echter Hingucker. Hinter dem Cover findet man eine leichte Liebesgeschichte, welche ohne unnötigem Drama auskommt.

    Amber studiert eigentlich in Toronto, verpatzt aber eine ihrer Prüfungen mehrfach und ist somit gezwungen ihren Platz zu räumen und zurück in ihre Heimat Vancouver zu ziehen. Durch die Zwänge ihrer Eltern muss sie dort weiter Architektur studieren und als wäre das schon nicht genug fühlt sie sich auch noch komplett allein, da sie dort so gut wie niemanden kennt. In ihrem Jahrgang ist der Vorzeigestudent Emmett, intelligent, zuvorkommend und motiviert sind nur wenige seiner vielen Eigenschaften. Doch die herausragenden Noten und das gepflegte Äußere dienen dazu seine Herkunft zu vertuschen...

    Amber ist bzw. war für mich eine etwas schwierige Protagonistin. Sie lebt im Moment, Beziehungen kommen für sie nicht infrage und sie beschreibt sich selbst als gefühllos und genau so kommt sie auch anfangs rüber. Mit der Zeit wurde ich aber warm mit ihr, weil auch sie einen driftigen Grund keine Gefühle zuzulassen, und dieser heißt Cedric. Emmett hingegen war mir total sympathisch, ein Good Guy vom Feinsten, ein wirklich toller Charakter. Beide also haben ihr Päckchen zu tragen und es ist schön zu sehen, wie sich die beiden näher kommen und auftauen. Es könnte nicht besser laufen, bis ein gemeinsames Projekt das Gute und auch die Verbundenheit auslöscht. Werden sie sich wieder näher kommen, oder war alles zwischen ihnen sowieso zum scheitern verurteilt?

    Die Geschichte der zwei entwickelt sich mit Höhen und Tiefen und man selbst leidet und freut sich mit. Für mich eine gelungene Geschichte! ❤️

  7. Cover des Buches Someone New: Special Edition (ISBN: 9783736309555)
    Laura Kneidl

    Someone New: Special Edition

     (1.589)
    Aktuelle Rezension von: booksbyjux

    Wie so viele war ich am Ende der Story einfach nur sprachlos. Laura Kneidl hat in diesen Roman eine so starke Message verpackt, ohne dass man als Leser davon etwas mitbekommt. Dazu wahnsinnig viel Gefühl, Knistern und ehrliche Gespräche.

    Ich habe selten einen New-Adult-Roman gelesen, der auch in mir nachhaltig etwas verändert hat. Bei Someone New war das definitiv der Fall. Die Story um Micah und Julian zeigt, dass wahre Liebe keine Grenzen kennt. Dass viele vermeintliche Probleme einfach nur durch die Gesellschaft und deren Vorurteile bestehen. Dass wir immer wieder auch mal einen Blick hinter die Fassade werfen sollten und vor allem, dass Gefühle und die Liebe uns nicht täuschen können.

    Das Buch hat sich sehr flüssig gelesen, der Schreibstil war (wie immer bei Laura Kneidl) super und authentisch. An manchen Stellen erschien mir der Inhalt etwas 'überladen' und ich hätte mir etwas mehr Tiefe gewünscht anstelle der Vielzahl an Themen.

    Das Buch kommt nicht an andere Bücher der Autorin dran (z. B. Berühre mich. Nicht & Verliere Mich. Nicht), dennoch ist es definitiv lesenswert!

  8. Cover des Buches Ein Sommer in Wales (ISBN: 9783442479627)
    Constanze Wilken

    Ein Sommer in Wales

     (85)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Der Klappentext fasst den Inhalt des Buches recht gut zusammen. Als Leserin lerne ich Ally Carter kennen, mal in der Vergangenheit, mal in der Gegenwart. Sie trägt ein schweres Päckchen mit sich, denn sie gibt sich die Schuld am Tod ihres kleinen Bruders, den man vor zehn Jahren tot am Strand auffand. Doch wie konnte er ertrunken sein, wo er doch ein exzellenter Schwimmer war? Und warum war er an dem Tag überhaupt am Strand, wo er doch ganz andere Pläne hatte? Durch einen dummen Zufall wird Ally als inzwischen erwachsene Frau an den Ort des damaligen Geschehens geschickt und alte Wunden reißen wieder auf. Plötzlich stellt Ally alles in Zweifel …

    Zunächst einmal möchte ich sagen, dass dieser zweite Band der Wales Trilogie von Constanze Wilken um Längen besser ist als Band eins. Der Schreibstil ist anschaulich, die Charaktere recht gut gezeichnet, das Ende tatsächlich überraschend. Dennoch sind mir der Zufälle ein wenig zu viele und ein paar zu offensichtliche Klischees finden sich in den Zeilen wieder. Nun bin ich gespannt auf den Abschlussband, der mit seinem leicht dramatischen Titel „Sturm über dem Meer“ Spannung erhoffen lässt. Für „Ein Sommer in Wales“ vergebe ich 3,5 von 5 Sternen. 

  9. Cover des Buches Schnee in Amsterdam (ISBN: 9783406727009)
    Bernard MacLaverty

    Schnee in Amsterdam

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfreundinimnorden
    Ich wollte dieses Buch schon lange lesen und bin jetzt ein wenig unschlüssig, denn ich möchte fair bewerten. Es ist ohnehin kein leichtes Thema, das Bernhard MacLaverty sich vorgenommen hat: ein älteres Paar in einer tiefen Krise, sie trägt sich mit Trennungsabsichten, er hat ein heftiges Alkoholproblem. Eine Reise von Glasgow nach Amsterdam soll retten, was noch zu retten ist - nur hat Stella dabei etwas völlig anderes im Sinn als Gerry, der Ehemann. Doch, es gibt eine Überraschung gegen Ende der Story und wir erfahren auch einiges über deny Hintergrund dieser Ehe, die sich in einer Sackgasse befindet: nur dauert das alles leider teilweise furchtbar lange und las sich manchmal eher quälend. Der Strom der Gedanken beider Hauptfiguren entfernt sich manchmal für meinen Geschmack recht weit vom eigentlichen Thema. Auch empfand ich es als ausgesprochen schwierig, mitzuerleben, wie wenig Alkoholiker Gerry sich seiner Situation bewusst ist- aber das ist vielleicht bei Suchtkranken einfach so. Deprimiert hat mich dann noch mal der Schluss: ein eher halbherziges „Wir bleiben zusammen“ , dem bereits die Gefahr innewohnt, dass sie weiter nebeneinanderher leben wie bisher: ohne rechte Freude, ohne Aufbruch. Bis Gerry in die Entzugsklinik muss?Oder Ins Altersheim? Das ist alles sehr wahrhaftig und glaubwürdig, aber auch unglaublich traurig. Ich hoffe nur, MacLaverty schreibt hier nicht aus eigenem Erleben...
  10. Cover des Buches Die Brückenbauer (ISBN: 9783453410770)
    Jan Guillou

    Die Brückenbauer

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Als Adam und Eva, von der Schlange verführt, die Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse aßen, haben sie diese Frucht vermutlich zuvor geteilt. Jeder verzehrte eine Hälfte.
    Hatte der Mensch bis dahin, mit Gott verbunden, nur gut denken können, war er jetzt fähig, durch eine zweite Gehirnhälfte das Böse zu versprachlichen. Die Einschränkung des Bewusstseins durch die Sprache der linken Hemisphäre beeinflusste die rechte so sehr, dass die Menschen Gott aus dem Paradies vertrieben und die meisten Brücken zu ihm abbrachen.

    Bereits Ludwig Wittgenstein wusste: "Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt."

    Mein Dank an Jan Guillou ist groß, weil er die Sprache zurück in die emotionale Vielfalt der Bilder verwandelt und damit eine Brücke zwischen den beiden Gehirnhälften baut.

    So friert man oder einem wird schwindlig, wenn man den Brückenbau von Lauritz, dem ältesten der drei Brüder, in Norwegen verfolgt. Er leistet Übermenschliches für seine deutsche Freundin Ingeborg, deren adliger Vater die Verbindung zunächst nicht gutheißt. Die Trennung durch den Stand hebt Lauritz ebenfalls durch eine technische Brücke auf: Die Leidenschaft für den Schiffsbau und die Seefahrt wurde den drei Brüdern durch ihre Herkunft in die Wiege gelegt.

    Die Brücke zu Oscar, dem zweitältesten Bruder, ist sehr lang, erstreckt sich von Norwegen über Deutschland bis nach Deutsch-Ostafrika. Auch Oscar baut dort Eisenbahnbrücken, um Menschen miteinander zu verbinden, um die Menschen wieder mit der Natur zu versöhnen, um die Menschen Gott wieder näher zu bringen.

    Ein Brückenbau wird erst möglich, wenn man sich zuvor der Trennung bewusst wird und sie deutlich benennt.
    Besonders danke ich dem schwedischen Autor, dass er mir nicht nur die zauberhaften Bilder Ostafrikas gezeigt hat, sondern auch die Grausamkeiten der Kolonialzeit.
    Noch lange nach dem Lesen des Buchs habe ich mich mit den Kongogräuel beschäftigt.

    Die dritte große Brücke zu Sverre, dem jüngsten Bruder, wird im Roman "Die Brückenbauer" nur angedeutet, womit Jan Guillou die Spannung auf den zweiten Roman geschickt steigert.

    Meine, inzwischen verstorbene Freundin Susanne Oeltjen empfahl mir dieses Buch. Ihre Empfehlung ist die eine Seite, meine Rezension die andere. Die Brücke, die bis ins Jenseits reicht, ist die Liebe.

    Vera Seidl

  11. Cover des Buches Closer to you - Folge mir (ISBN: 9783453358768)
    J. Kenner

    Closer to you - Folge mir

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Sylvia kennen wir als kompetente und fleißige Assistentin von Damien Stark. In Closer to you, erfahren wir mehr über sie und ihr Leben. Es war interessant, auch wenn Syl mir am Anfang recht unsicher und unsympathisch war. Doch auch mit Jackson musste ich erst warm werden, er kommt recht arrogant und selbstverliebt rüber. Doch je mehr man über Sylvias Vergangenheit erfährt, desto nachvollziehbarer werden ihre Entscheidungen. Ich freue mich jetzt auf Band 02, denn ich bin wahnsinnig neugierig wie es mit Sylvia, Jackson und dem Resort weitergeht.

  12. Cover des Buches Chroniken von York (Band 1) - Die Suche nach dem Schattencode (ISBN: 9783785588864)
    Laura Ruby

    Chroniken von York (Band 1) - Die Suche nach dem Schattencode

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Niclas05

    Ich finde die Geschichte sehr gut, da die Autorin die Story durch ihre Schreibweise sehr gut vermittelt. Am Anfang hat sich die Geschichte ein wenig gezogen, das ist aber bei den meisten Büchern so, dass man erst einmal in die Geschichte kommen muss. Besonders zum Ende hin konnte ich das Buch garnicht mehr aus der Hand legen, weil auch sehr überraschende Dinge passiert sind, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Ich kann das Buch ohne Bedenken weiterempfehlen und freue mich schon den 2. Teil zu lesen.

  13. Cover des Buches Allee unserer Träume (ISBN: 9783548291420)
    Ulrike Gerold

    Allee unserer Träume

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Dirk1974

    Das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit. Die Autoren haben sich aber das Recht der künstlerischen Freiheit genommen. Die Geschichte steht daher unter dem Motto: "Ich will gar nicht wissen, was wirklich passiert ist. Manchmal sind erfundene Geschichten einfach schöner." 


    Ilse Schellhaas ist die Tochter eines Architekten. Ihr Großvater hat eine Baufirma in Mühlhausen. Daher ist es für Ilse ganz normal, mit den Dingen auf einer Baustelle umzugehen. Später wird sie selbst Architektin. Als die Führung der noch jungen DDR einen Aufruf für die Planung der ersten sozialistischen Prachtstraße macht, reicht Ilse im Namen ihres Vaters ihre eigene Entwürfe ein. Zu ihrer Überraschung werden nicht nur die großen Berliner Architekturbüros eingeladen, sondern auch das Büro ihres Vaters. Die anderen Architekten sind nicht sonderlich begeistert eine Frau in ihrer Mitte zu sehen, doch unter ihnen ist auch der Mann von Ilses verstorbener Schwester....


    Anhand des Klappentextes hatte ich erwartet, dass das Buch nur in den Anfangsjahren der DDR spielt. Das Buch ist in einen Prolog und zwei Teilbücher aufgeteilt. Das erste Buch spielt in der Zeit von 1940 bis 1950. Wir erfahren zunächst wie die Protagonisten zueinander stehen und wie sie die Kriegsjahre erlebt haben. Daher war ich zunächst sehr enttäuscht, da es nicht das war, was ich erwartet hatte.


    Ab Seite 279 beginnt dann das zweite Buch mit der Zeit von 1951-1953. Nun beginnt endlich die erwartete Geschichte. Ilse, die inzwischen Marga heißt, ist mit den anderen Architekten dabei die Stalinallee zu planen. Später bringt sie sich auch als Bauleiterin ein. 


    Zum Abschluss gibt es noch einen Epilog aus dem Jahre 1989. 


    Die beiden Autoren erzählen in ihrem Buch über die Stalinallee und spätere Karl-Marx-Allee eine interessante und abwechslungsreiche Geschichte. Es ist die Geschichte einer mutigen Frau, die ihren Weg in einer von Männern dominierten Welt geht. Dabei ist sie auf Grund ihrer Vergangenheit erpressbar.


    Der Schreibstil gefällt mir gut. Das Buch liest sich flüssig und man gerät nicht ins stocken. Obwohl ich zunächst enttäuscht war, muss ich nun nach dem Ende des Buches sagen, dass mir die Geschichte insgesamt gut gefallen hat. Ich vergebe daher 4 Sterne.


  14. Cover des Buches Krone der Welt (ISBN: 9783404183074)
    Sabine Weiß

    Krone der Welt

     (74)
    Aktuelle Rezension von: AddictedToBooks

    Vincent will als Architekt prächtige Stadthäuser bauen. Ruben sehnt sich nach Abenteuern auf hoher See. Betje ist eine begnadete Köchin. Zusammen sind die Geschwister in Amsterdam gestrandet, einem Ort der märchenhaften Möglichkeiten. Doch es ist auch die Zeit der großen Auseinandersetzungen. Katholiken und Calvinisten streiten um den rechten Glauben, Engländer und Spanier um den Einfluss auf das Land am Meer, Kaufleute um die wirtschaftliche Macht. Können sich die Geschwister in dieser schwierigen Situation behaupten?

    Wie immer hat mich dieser historische Roman der Autorin Sabine Weiß überzeugt, aber ich hatte auch nichts anderes erwartet. "Krone der Welt" war mein erster Roman überhaupt, der in den Niederlanden spielt. Das Buch hat mich richtig gut unterhalten und strotzte nur so von gut recherchierten Informationen. In der Mitte des Buches gab es mal ein paar Abschnitte, die sich ein bisschen länger gezogen haben, aber das Durchhalten hat sich gelohnt.

    Wer gerne historische Romane liest oder sich als Newbie an das Thema herantrauen möchte, hat hier das Buch seiner Wahl gefunden.

    "Krone der Welt" erhält von mir 5 von 5 möglichen Sternen.

  15. Cover des Buches Die Braut sagt leider nein (ISBN: 9783404173020)
    Kerstin Gier

    Die Braut sagt leider nein

     (313)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Wieder ein wunderschöner Roman von Kerstin Gier, wie immer zum lachen und weinen gleichzeitig. Es liest sich gut. Die Geschichte ist realitätsnah und dieser Roman fesselt die Leser. Vor allem gefielen mir die unerwarteten Momente. Voller Witz und Charme, Spannung und Zynismus ist dieser Roman ein Feuerwerk der guten Laune. Die Protagonistin Elisabeth erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht, so kann man richtig mit ihr mitfühlen. 

  16. Cover des Buches Die Uralte Metropole - Lilith (ISBN: 9783453529113)
    Christoph Marzi

    Die Uralte Metropole - Lilith

     (402)
    Aktuelle Rezension von: BeeLu
    * Teil zwei einer Reihe*


    Der Auftakt 'Lycidas' der Reihe aus der Uralten Metropole hat mir schon außerordentlich gut gefallen, sodass ich den Nachfolgeband 'Lilith' nicht lange liegen lassen konnte! 
    Mein Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren (Ich möchte auch Dinsdale das Irrlicht haben!) war herzlich und es gesellen sich noch neue tolle Figuren dazu!
    Es ist einige Zeit seit den Geschehnissen vom letzten Weihnachtsfest vergangen und Emily und Aurora leben sich bei ihren neuen Pflegeeltern ein, sie besuchen eine "normale" Schule und versuchen, ein weitgehend normales Leben zu führen. Beide erhalten Unterricht von Wittgenstein und dem Elfen Micklewhite und gerade Emily baut ihre Trickster-Fähigkeiten aus. Doch die Vergangenheit ruht nicht und schnell wird klar, dass es in der Uralten Metropole Unruhen gibt, außerdem gilt es weiterhin, Kontakt zur kleinen Mara herzustellen.
    Jack the Ripper treibt sein Unwesen und auch andere Geschöpfe sind auf den Plan gerufen. Und was hat es mit der mysteriösen Lilith auf sich, um die sich alles zu drehen scheint?
    Wiedereinmal toll! Sofort hatte Marzi mich wieder abgeholt und in die Uralte Metropole eintauchen lassen. Ich liebe diese düstere, gruselige Welt! 
    Im Gegensatz zu 'Lycidas' geht es hier etwas geradliniger vor, es gibt weniger verwirrende Zeitsprünge, dafür ist es für meinen Geschmack stellenweise ein wenig langatmig gewesen. Aber wirklich nur ein wenig. Der schrullige Wittgenstein ist wieder Erzähler und ich liebe seine trockene Art, von den Geschehnissen zu berichten. Ein bisschen holprig wird es, wenn er als allwissender Erzähler von Gedanken und Gegebenheiten berichtet, die er so gar nicht oder nur schwer wissen kann (vielleicht wurde es ihm im Nachhinein auch einfach erzählt?) aber ich finde diese überheblich angehauchte Art ganz passend zu diesem Charakter. 
    Die Verbindung zwischen Emily und Aurora ist sehr eng und die Zuneigung und den Halt, den beide sich gegenseitig geben wird nahezu durch die Seiten greifbar.
    Marzi vermengt ägyptische Götter, griechische Sagen und Mythen gekonnt miteinander und lässt in der Jetztzeit zusätzlich noch den Flair vom viktorianischen London entstehen - und erzeugt trotzdem eine spannende und stimmige Welt!
    Der nächste Band wird definitiv nicht mehr lange ungelesen bei mir verweilen!

  17. Cover des Buches Closer to you - Spüre mich (ISBN: 9783453358874)
    J. Kenner

    Closer to you - Spüre mich

     (61)
    Aktuelle Rezension von: bine174
    Teil 2 schließt nahtlos an das Ende von Teil 1 an und hat mir noch besser gefallen als der vorherige Band. 
    Mir hat hier sehr gut gefallen, wie Sylvia und Jackson langsam eine Beziehung aufbauen, einander immer mehr vertrauen und auch nach und nach ihre Geheimnisse lüften. Das führt zu teils emotionalen Szenen, die jedoch nie kitschig werden - im Gegenteil, sie passen perfekt zu den beiden, die beide keine einfache Vergangenheit haben.
    Die Handlung entwickelt sich schnell weiter und hat natürlich auch wieder prickelnde Erotikszenen, jedoch nicht mehr so zahlreich wie in Teil 1, was mir sehr gut gefallen hat; und natürlich gibt es auch hier ein Wiedersehen mit Damien und Nikki Stark.
    Die Autorin hat einen fesselnden Schreibstil, der den Leser in das Buch kippen lässt - das beweist sie hier auch wiederum: Ich mochte gar nicht aufhören zu lesen.
    Fazit: Mit "Closer to you - spüre mich" hat die Autorin eine überzeugende, fesselnde Fortsetzung der Liebesgeschichte um Sylvia und Jackson vorgelegt, mit einem bildhaften Schreibstil und gut ausgearbeiteten Charakteren. Ich vergebe hier gern eine Leseempfehlung und bin nun schon gespannt auf den dritten und abschließenden Teil der Trilogie.
    Ich danke dem Diana-Verlag und der Verlagsgruppe Randomhouse für die Zurverfügungstellung des Leseexemplares, was meine ehrliche Meinung nicht beeinflusst hat.
  18. Cover des Buches Timeless (ISBN: 9783453267589)
    Alexandra Monir

    Timeless

     (278)
    Aktuelle Rezension von: WriteReadPassion

    Klappentext:
    Nacht für Nacht hat die 17-jährige Michele denselben Traum: In einem Spiegelsaal steht sie einem jungen Mann mit saphirblauen Augen, rabenschwarzen Haaren und einem geheimnisvollen Lächeln gegenüber. Kurz bevor sie erwacht, sagt der Fremde stets: »Ich warte auf dich.« Aber als ein furchtbares Unglück Micheles Leben für immer verändert, begegnet sie dem Mann ihrer Träume plötzlich in der Wirklichkeit ...


    Autorin:
    Alexandra Monir wuchs in der Nähe von San Francisco auf und entdeckte schon als Kind ihre Liebe zu Musik, Theater und Literatur. Sie nahm Gesangs- und Schauspielunterricht, bevor sie im Alter von siebzehn nach Los Angeles zog, um dort Sängerin und Songrwiterin zu werden. Sie arbeitete unter anderem mit den Produzenten von Aretha Franklin und Mariah Carey zusammen. Mit ihrem Romandebüt Timeless verwirklichte sich Alexandra Monir ihren großen Traum und wurde Schriftstellerin. Die Autorin lebt in New York und Los Angeles.

    Übersetzerin:
    Antoinette Gittinger studierte Philosophie, Romanistik, Anglistik und Germanistik in Tübingen und München. Sie übersetzt aus dem Französischen, Spanischen und Englischen. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören u.a. der Dalai Lama, Eric Orsenna, Henry Miller, Agatha Christie, Steve Jobs, Guillaume Musso und Nicolas Vanier.


    Bewertung:
    Das Cover sieht mysteriös und zauberhaft aus, also genau passend zum Genre. Das Mädchen darauf ist unsere Protagonistin. Mit dem Titel alles in allem stimmig zur Geschichte. Das Cover ist an sich nichts besonderes, passt aber zum Buch.

    Mich hat  der Klappentext, also die Handlungen in zwei verschiedenen Jahrhunderten, neugierig gemacht. Das birgt viel Potenzial für eine schöne Geschichte. Leider ist die Umsetzung weder spannend noch fesselnd. Das Potenzial hat die Autorin nicht genutzt. Das Buch hat 339 Seiten, in der die Geschichte spielt. Ich bin mir nicht sicher, ob es weniger Seiten spannender gemacht hätten oder nur etwas Tempo reingemusst hätte - wahrscheinlich beides. Die Handlungen sind sehr lahm, gar fast nicht erwähnenswert. Die Charaktere sind etwas undurchsichtig - bis auf unsere Protagonistin -, da es sich um eine Reihe handelt. Das lässt sich also nicht im ersten Band bewerten. Etwas Gespür für die einzelnen Charaktere konnte ich gewinnen, ist im gängigen Akzeptierrahmen. 

    Magie im Form von Vergangenheits- und Zukunftsreisen sind gegeben und recht vorstellbar niedergeschrieben. Ich konnte mich gut da reinversetzen. Hin und wieder dauerte es etwas, da diese Reisen stets anders beschrieben werden. Und mal geht es so schnell, dass ich nochmal lesen musste, was in dem Moment passierte, und dann war es wiederum ganz deutlich zu lesen, dass eine Reise folgte. Verknüpfungen von der Gegenwart in die Vergangenheit lässt sich hier nicht ganz knüpfen, dafür ist trotz vieler Seiten zu wenig erzählt worden. Das lässt sich nur nach allen gelesenen Bänden bewerten.

    Zum Schluß hat die Autorin zu der Kulisse, der Windsor-Familie und zu Zeitreisen ein Nachwort geschrieben. Das gefällt mir sehr gut, sodass sich auch Fakten zu den jeweiligen Bereichen lesen lässt. Sowas mag ich sehr gerne.

    Fazit:
    Alles in allem ist es ein Buch, dass meine Erwartungen nicht erfüllen konnte und mich schon etwas in der Umsetzung enttäuscht hat. Ich hatte es mir fesselnder vorgestellt, sowie im Bezug auf die Zeitreisen an sich, als auch die Beziehung zu den beiden Hauptcharakteren. Hier ist sehr viel Potenzial nicht aufgegriffen worden, auch wenn es erst Band 1 ist. Da habe ich dennoch etwas mehr erwartet. 

    Das Ende ist zwar schön spannend gehalten - natürlich! - und endet offen, aber dennoch reicht meine Neugier derzeit nicht aus, Band 2 zu lesen. Vielleicht irgendwann mal, wenn mich nichts anderes interessiert. Für Zwischendurch lässt sich das Buch schnell lesen. Ist allerdings kein Muss. Schade. Mehr als 3,5 Sterne gibt es von mir nicht.


  19. Cover des Buches Sterne über Rom (ISBN: 9783442487783)
    Karen Swan

    Sterne über Rom

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Claudi1990

    Die Engländerin Cesca lebt seit einigen Monaten in ihrer Traumstadt, Rom. Dort lebt sie förmlich von der Hand im Mund: sie wohnt in einer kleinen Wohnung am Piazza Angelica mitten in Rom, arbeitet tagsüber als Touristenführerin und abends schreibt sie an ihrem erfolgreichen Blog über das Leben in Rom. Eines Abends findet sie in der Mülltonne vor ihrer Wohnung eine Designer-Handtasche, in welcher sich ein verschlossener blauer Brief befindet. Sie bringt die Tasche ihrer Besitzerin, der älteren Dame Viscontessa Elena aus dem Palazzo gegenüber, zurück. Die beiden Frauen sind sich sofort sympathisch und die Viscontessa beauftragt Cesca eine Biografie über ihr abwechslungsreiches Leben zu schreiben, welches Elena als Kind einer reichen amerikanischen Dynastie und IT-Girl in den 1960er Jahren schließlich nach Rom zur Lieben ihres Lebens verschlägt. Doch je weiter Cesca in Elenas Vergangenheit vorschreitet, desto mehr keimt in ihr der Verdacht auf, dass Elena einige Geheimnisse zurück hält - genauso wie Cesca, die es nicht zufällig ihr Leben in London hinter sich gelassen hat. 

    Ich bin ein riesiger Fan von den Winter- und Sommerromanen von Karen Swan, da die Bücher wohlige Weihnachts- bzw. Sommergefühle aufkommen lassen unterlegt mit einer schönen Liebesgeschichte. Dieser Roman war jedoch für mich einer der schwächeren Romane von Karen Swan. Die beiden Hauptfiguren, Elena und Cesca, werden eher oberflächlich dargestellt und ich habe zu beiden leider keinen richtigen Zugang gefunden. Stellenweise konnte ich das  naive Verhalten der beiden Damen gar nicht nachvollziehen, z.B. die Romanze zwischen Cesca und Nico oder die Reserviertheit von Elena. Auch die Auflösung der Geheimnisse waren für mich eher unlogisch und passten für mich nicht zu dem Verhalten der Beteiligten. Sehr gut gefallen haben mir allerdings die Ausführungen zu Rom - da kriegt man richtig Lust, die Koffer zu packen und in die ewige Stadt zu reisen! 

    Insgesamt ist der Roman eine seichte Lektüre ohne großen Länge, den man zügig lesen kann aufgrund des angenehmen Schreibstils von Karen Swan und welcher Sommer- und Urlaubsfeeling aufkommen lässt. Leider ist die Story etwas holprig und auch Romantik stellt sich nicht so ein. Für mich der bisher schwächste Roman der Autorin.


  20. Cover des Buches Die Welt in allen Farben (ISBN: 9783959673402)
    Joe Heap

    Die Welt in allen Farben

     (89)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    Als Nova durch eine Operation ihre Sehkraft bekommt, findet sie sich schwer zurecht und ihr Leben wird komplett auf dem Kopf gestellt. Doch dann lernt sie Kate kennen, deren Leben auch in Dunkelheit gehüllt ist. Können die zwei zusammen finden?

    Das Buch hat mich echt berührt und die Geschichte ist schön, lustig und traurig auf einmal. Ich habe gelacht, geträumt und geweint während dem Lesen.

    In das Buch bin ich schnell hinein gekommen, da der Schreibstil flüssig ist. Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte entweder mehr Nova oder Kate bezogen war, aber es trotzdem schön zusammen gekommen ist.

    Ich liebe Nova, ich würde sie gerne persönlich kennenlernen und ihren Charme unterliegen, obwohl sie es im Leben nicht leicht hat ist sie trotzdem so offen und optimistisch und sie versucht meistens die schönen Dinge im Leben zu genießen.

    Das Buch behandelt außerdem noch eine ganz schreckliche Seite der Gesellschaft. Gewalt an Frauen ist leider noch immer präsent und passiert leider viel zu oft.

    Das Buch ist eine klare Leseempfehlung von mir und gehört sicher zu meinen Jahreshighlights.

  21. Cover des Buches Die Architektin von New York (ISBN: 9783492062381)
    Petra Hucke

    Die Architektin von New York

     (53)
    Aktuelle Rezension von: GersBea

    Klappentext

    Die Frau, die die Brooklyn Bridge erbaute

    New York, 1865. Die frisch verheiratete Emily Warren Roebling gerät in Panik, als sie und ihr Mann mit der Fähre im vereisten East River stecken bleiben: Es wäre nicht der erste folgenschwere Fährunfall. Doch die Passagiere kommen mit dem Schrecken davon. Wie gut, dass die Stadt den Bau einer Hängebrücke genehmigt.

    Zu diesem Zeitpunkt aber ahnt Emily nicht, dass sie diejenige sein wird, die diese kolossale Aufgabe zu Ende bringen muss. Denn ihr Mann, der Chefingenieur der Brooklyn Bridge, wird schwer krank. Sie übernimmt die Führung der enormen und gefährlichen Baustelle, während sie um das Leben ihres geliebten Mannes fürchtet. Sie muss ihm beweisen, dass sie an ihren gemeinsamen Traum glaubt. Und der Welt zeigen, dass eine Frau ein Weltwunder erschaffen kann.

    Inhalt

    Die Romanbiografie über Emily Warren Roebling schildert wie sie, obwohl ohne spezielle Ausbildung oder Studium, ihren Mann beim Bau der Brooklyn Bridge unterstützt. Die Brücke ist die erste Brücke, die Manhattan und Brooklyn verbindet, eine Hängebrücke von bislang noch nicht gebauter Größe, eine neue Art Hänge- und Schrägseilkonstruktion aus Stahl.

    1865, mit 21 Jahren heiratet Emily, Tochter aus gutem Haus und als „höhere Tochter“ erzogen, den einige Jahre älteren Wash(ington). Er arbeitet als Bauingenieur in der Architektur-Firma seines despotischen Vater John A. Roebling, dem er nichts recht machen kann.

    Emily hält nicht viel von den Hausfrauen- und gesellschaftlichen Pflichten, sie langweilen sie. Immer schon hat sie gerne „Richtiges“ gelernt, sie liebt Zahlen und das Lösen von kniffligen Problemen. Sie zeigt großes Interesse an Washs Arbeit, Wash, sehr fortschrittlich für seine Zeit, lässt Emily daran teilhaben und erklärt ihr alles was sie wissen will.

    Von 1867 – 1883 wird die Brooklyn Bridge geplant und errichtet, zunächst von Washs Vater, nach dessen Tod 1969 von Washington, immer erfolgreich und essentiell unterstützt von Emily.

    Als Washington bei Bau der Senkkästen (Caissons), die als Fundament der Pfeiler dienen, an der damals unbekannten „Taucherkrankheit“ chronisch erkrankt, zieht Emily alle Fäden im Hintergrund und übernimmt, soweit als Frau möglich, das Kommando auf der Baustelle.

    Titelbild

    Die Fotomontage gefällt mir, weniger de reißerische Untertitel „Sie wagte das Unmögliche und schuf ein Bauwerk für die Ewigkeit.“

    Fazit

    Das Buch ist gut recherchiert. Es erklärt quasi en passant die gesellschaftlichen Anforderungen an eine Frau in den „besseren Kreisen“,  die Technik des Brückenbaus und die damaligen Arbeitsbedingungen. 

    Hätte ich vor etlichen Jahren bei einem Gang über die Brooklyn Bridge das alles gewusst, ich hätte nicht nur auf die Skyline von Manhattan geguckt, sondern respektvoll auf viele Einzelheiten geachtet.

    Der Buchumschlag lässt sich aufklappen und zeigt ein Foto der Brücke nach ihrer Fertigstellung. Fast nach jedem Bauabschnitt habe ich dort nachgeguckt.

    Der Roman verbindet Tatsächliches mit Erfundenem, vor allem zum Privatleben von Emily und Wash, garniert mit einem feinem Humor.

    Eine klare Leseempfehlung für alle, die Freude an Technik haben oder mehr über Brückenbau erfahren möchten.

  22. Cover des Buches Die Glocke im See (ISBN: 9783869743332)
    Lars Mytting

    Die Glocke im See

     (38)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Astrid Hekne ist eine, die mehr will. Doch im kleinen Ort Butangen in Norwegen geht es nicht so schnell mit dem Fortschritt. Als im Jahr 1880 der neue Pfarrer Kai Schweigaard sein Amt antritt hofft Astrid auf eine andere Zukunft. Neue Ideen hat Schweigaard schon einmal. Er will die alte Stabkirche abbauen lassen und ein neues größeres und modernes Kirchengebäude errichten. Den Abbau überwachen soll der junge Architekturstudent Gerhard Schönauer. Und mit ihm weht der Wind des Unbekannten ins kleine Butangen. Astrid muss überlegen, wohin ihre Sehnsucht sie zieht. Sieht sie sich als Pfarrersfrau oder will sie lieber mit der Kirche ins ferne Dresden reisen.


    Die Hekne Familie hat eine enge Bindung zu der Stabkirche. Einer ihrer Vorfahren hat die Kirchenglocken gestiftet. Allerdings sind nicht nur die Heknes wenig begeistert, dass die Glocken mit ihrer Kirche ins ferne Deutschland reisen sollen. Da war der neue Pfarrer vielleicht doch etwas zu schnell mit dem Verkauf. Astrid dagegen will irgendwie beides, das Moderne und die Heimat. Wie soll sie sich entscheiden? Ihre Phantasie lässt sie nicht im Stich, sie wird sich etwas einfallen lassen, so dass alle zufrieden sind. Auch die Schwesternglocken? Das ist der Plan.


    Der Prolog dieses Romans ist spannend, dramatisch und tragisch. Wie kam es zu der Stiftung der Glocken? Und wieso werden sie die Schwesternglocken genannt? Welche Legenden ranken sich um sie? Dagegen verliert Astrids Geschichte fast zwangsläufig an Fahrt. Schließlich lässt sich der Autor viel Zeit sie zu entwickeln. Astrids forsche wissbegierige Art macht sie sehr sympathisch. Da hat es der Pfarrer mit seinen inneren Widerständen nicht nur bei den Dorfbewohnern schwerer zu punkten. Der angehende Architekt Schönauer wirkt dagegen wie ein frischer Wind, der um ein altes Gemäuer bläst. Auch ein gewisser Humor und die eigene Art zu sprechen der Leute aus Butangen runden die Geschichte ab. Auch wenn man das Gefühlt hat, die Handlung hätte eine gewisse Straffung vertragen, so ist sowohl die Geschichte der Schwesternglocken als auch die Astrids interessant und zum Ende hin ergreifend. Dieses vermag die Vorleserin Beate Rysopp bestens zu transportieren.


    3,5 Sterne

  23. Cover des Buches Der Himmel über unseren Träumen (ISBN: 9783426519387)
    Heidi Rehn

    Der Himmel über unseren Träumen

     (38)
    Aktuelle Rezension von: artemis_loves_books

    Vom Thema hat die Autorin etwas sehr wichtiges und spannendes gewählt. Der damalige Versuch der Entnazifizierung ist ein Thema, das in Deutschland auch aktuell oft wieder aufkommt.

    Die Beschreibung der Lebensatmosphäre der Protagonistin gelingt zwar gut, allerdings hätte diese Lebensatmosphäre anders gestaltet werden können. Es scheint ein wenig, als hätte sich die Autorin nicht zwischen kritischem Nachkriegsroman und Wohlfühlroman entscheiden können. Die Mischung daraus ist ihr nicht besonders gelungen- der düstere Hintergrund hindert den Leser daran, sich wohlzufühlen, die Geschichtege aber nicht stark genug auf den Hintergrund ein, um den Leser eine Botschaft erreichen zu lassen. Zusätzlich ist der Schreibstil etwas holprig und der Spannungsaufbau nur auf dem Warten darauf, dass die Protsgonistin endlich merkt, dass da etwas nicht stimmt, aufgebaut. So kommt keine richtige Freude am Lesen auf.

  24. Cover des Buches Die vergessene Kammer (ISBN: 9783442264063)
    Catherine Fisher

    Die vergessene Kammer

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Die vergessene Kammer ist ein umfangreiches Fantasy-Abenteuer. Wir befinden uns in 3 verschiedenen Epochen wieder. Eine geheimnisvoller als die andere. Eines haben sie gemeinsam. Am Ende steht das, wofür einige Architekten gelebt haben. Wir steigen auch gleich am Ende des ganzen ein und erfahren nach und nach, wie alles dazu kam. 

    Ebenso kann man eine Verbindung zu allen handelnden Personen erkennen. 

    Die Zusammenhänge haben mir dabei sehr gut gefallen und auch die einzelnen Protagonisten. 

    Allerdings hab ich eine Weile gebraucht um in diese Geschichte rein zu kommen. Es macht zu Beginn nicht den besten Eindruck, wird aber von Kapitel zu Kapitel besser und spannender. 

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