Bücher mit dem Tag "architektur"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "architektur" gekennzeichnet haben.

656 Bücher

  1. Cover des Buches Someone New (ISBN: 9783736308299)
    Laura Kneidl

    Someone New

     (1.564)
    Aktuelle Rezension von: luluschi11

    Das Buch ist wirklich toll und unglaublich spannend. Ich habe mir von Anfang an gedacht, wie es enden wir, was aber nicht schlimm war. Es ist super toll! Absolut empfehlenswert. 

  2. Cover des Buches Falling Fast (ISBN: 9783736308398)
    Bianca Iosivoni

    Falling Fast

     (1.023)
    Aktuelle Rezension von: autumn_girl

    Titel: Falling fast (Band1)

    -> Folgeband: Flying high 

    Autorin: Bianca Iosivoni 

    Verlag: Lyx

    Genre: New Adult 

    Altersempfehlung: 16+ 

    Tropes: small town, strangers- to- lovers, slow burn

    ! Bitte Triggerwarnung beachten 


    Ich dachte, das wird eine seichte Sommerlektüre...

    Falsch gedacht! Ich habe nicht mit solchen Themen, wie Drogenmissbrauch, Tod, Trauerbewältigung und Suizidgedanken gerechnet. Die Themen sind schwer und es ist bestimmt nicht leicht, darüber zu schreiben. Daher ist nicht nur Hailee mutig, sondern auch Bianca Iosivoni selbst!

    Es beginnt damit, dass Hailee einen Roadtrip über die Sommermonate macht, um viel zu erleben. Das zu erleben, was sie niemals gemacht hätte, wenn da nicht ihre Schwester gewesen wäre. ,,Sei mutig!" ist das Motto wären ihrer Reise.

    Sie ,,besucht" ihren verstorben Freund und fährt dann weiter hinein in die kleine Stadt namens Fairwood, wo sie länger bleiben wird, als sie denkt. Dort lernt sie Chase kennen und man merkt direkt, dass es zwischen den beiden knistert. Auch wenn sie sich zunächst nicht kennen, ist da etwas zwischen den beiden...

    Am besten hat mir das Setting gefallen. In Fairwood habe ich mich sofort heimisch gefühlt, denn Bianca hat es geschafft, mich dorthin zu versetzten. In das Café, die Bar, die Seen, das Lavendelfeld, ich war als Leser mit dabei... Es war, als wäre man im Urlaub. 

    Hailee fand ich am Anfang sympatisch, denn sie schreibt gerade an einem Kinderbuch. Das eine Autorin seine Protagonistin als Autorin darstellt, fand ich super interessant und ich hätte mir noch mehr Einblicke in dem Prozess des Schreibens und Hailees Entwicklung gewünscht. Da es natürlich eine romantische Geschichte ist, liegt der Fokus auf die Entwicklung der Beziehung zwischen Chase und Hailee. 


    Und da komme ich auch schon zu dem, was mir nicht so gut gefallen hat: 

    Dieses Buch liegt schon drei Jahre auf meinem SuB, ups! Wir alle kennen das Problem...

    Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, dieses Buch diesen Sommer zu lesen und ja, das war vielleicht nicht die beste Idee, denn ich habe mich selbst gezwungen, dieses Buch zu lesen. Daraus resultierte, dass ich kein Spaß hatte, zu lesen und auch nicht warm geworden bin mit den Charakteren. Ich konnte mich nicht mit Hailee identifizieren und Chase fand ich nicht sympatisch. Und obwohl der Leser beide P.O.V bekommt, um sich mehr in die Geschichte hineinversetzten und die Protas besser kennen lernen zu können, wurde das ganze nicht besser. 

    Zudem ist mir zu wenig passiert. Die Geschichte war voller Beschreibungen, die wirklich schon waren, aber gleichzeitig zu viel Platz weggenommen haben. Es plätscherte so langsam vor sich hin, wie so ein seichter Liebesroman, aber immer wieder mit den schweren Themen verwoben, welche mir zu flach dargestellt waren. 

    Und dann kam plötzlich (!) das Ende und es hat mich überrascht- ich weiß noch nicht mal, ob es positiv war oder nicht-! Dadurch das man so wenig von Hailees Problemen mitbekommen hat, war es ein Schock, was am Ende offengelegt wurde!

    Nicht nur das, der Cliffhanger war richtig fies, denn er lässt einen mitten drin hängen. 


    Fazit: Ein Buch mit leichtem, schönen Setting, aber schweren Themen und ein unerwartetes Ende.


    Bewertung: 🌕🌕/🌕🌕🌕🌕🌕

  3. Cover des Buches Der Nachtwandler (ISBN: 9783426503744)
    Sebastian Fitzek

    Der Nachtwandler

     (2.246)
    Aktuelle Rezension von: Sharon

    Es ist schon etwas her wo ich das Buch gelesen habe, aber ich kann mich noch an ein paar Sachen erinnern. Auf jeden Fall hat das Buch, wie man es so von Fitzek kennt, am Ende eine krasse Wendung. Es geht, wie man es sich denken kann, um einen Nachtwandler, der nicht weiß was er in der Nacht tut und nicht weiß was mit seiner Frau geschehen ist, daer sie nirgendswo finden kann. Deshalb hat er große Angst, er hätte ihr etwas angetan. Das Ende weiß ich nicht mehr so genau und auch wenn würde ich nicht spoilern wollen :D. 

    Zusammenfassend ist es ein gutes Buch, was einem am Ende aus der Fassung bringt, aber kein Buch was einen WOW-Effekt hat. Trotzdem lesenswert.

  4. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783431039993)
    Dan Brown

    Origin

     (580)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Nach langer Wartezeit kam nun das neue Buch "Origin" von Dan Brown heraus. Leider fand ich dieses Buch nicht so spannend wie seine Vorgänger. Aber fangen wir mal mit dem positiven an: Das Cover zeigt die Sagrada Familia, die eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte spielt. Ich finde es sehr interessant wie die Wissenschaft und die Religion in diesem Buch so dargestellt werden. Auch das die Kapitel sehr kurz und angenehm zu lesen waren. In seinem Schreibstil bleibt Brown sich treu. Nun das negative: Ab und zu war es echt langweilig gewesen, vor allem wenn man kein Kunstkenner ist. Leider war die Story vorhersehbar.

  5. Cover des Buches Ein Bild von dir (ISBN: 9783499269721)
    Jojo Moyes

    Ein Bild von dir

     (818)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Spannende Geschichte auf zwei Zeitebenen!

    Ich lese unheimlich gern Geschichten auf zwei Zeitebenen und war deshalb sehr gespannt auf das Buch. Die Vorgeschichte dazu, als man die beiden Protagonistinnen bereits kennengelernt hat, hat mir die beiden ans Herz wachsen lassen.
    So hat mir der Teil von Sophie aus dem Ersten Weltkrieg sehr gut gefallen. Sophie ist so eine starke und beeindruckende Persönlichkeit und ihre Geschichte ging wirklich unter die Haut. Jojo Moyes hat die Zeit, Sophies Geschichte und Gefühle so eindringlich beschrieben, dass ich so gern noch mehr von ihr erfahren hätte.
    Der Teil von Liv aus der Gegenwart konnte mich leider nicht so begeistern. Auch hier konnte man so gut mit ihr mitfühlen und hat mit ihr mitgefiebert, ihre Gefühle dem Bild gegenüber wurden so verständlich und einfühlsam beschrieben. Allerdings zog sich ihr Handlungsstrang anfangs etwas in die Länge und dann ging es mit einem Mal sehr schnell und einige Ereignisse wurden in wenigen Sätzen abgehandelt.
    Das emotionale Ende hat mich dann allerdings wieder sehr überzeugt, passt für mich zur Geschichte und hat die Geschichte am Ende rund gemacht.

  6. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (1.994)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Nachdem ich „Illuminati“ und „Sakrileg“ von Dan Brown verschlungen hatte, habe ich mir natürlich auch den Thriller „Das verlorene Symbol“ von Dan Brown gelesen und gehofft, dass er genauso gut ist wie seine Vorgänger. Die Story ist teilweise spannend, so wie von Dan Brown gewohnt. Das war's allerdings auch schon mit dem positiven. Zu den Charakteren in diesem Buch muss ich sagen, dass deren Hintergründe recht schwammig und trüb bleiben. Selbst nachdem die Geschichte so weit fortgeschritten ist, und in zahlreichen Zeitsprünge der jeweilige Backround der Person bekannt wurde, bleiben die Motive doch recht fraglich und unverständlich. Die letzten 100 Seiten, hätte er sich sparen können. Dieses absolut unnütze, esoterische Gefasel (nachdem die eigentliche Geschichte ja schon vorbei ist) macht das ganze buch zunichte.

  7. Cover des Buches Der böse Ort (ISBN: 9783423215077)
    Ben Aaronovitch

    Der böse Ort

     (428)
    Aktuelle Rezension von: law-and-words

    Ein neuer Fall für den Police Constable und Zauberschüler Peter Grant. Zwei seltsame Todesfälle und ein magisches Buch erregen die Aufmerksamkeit der Sondereinheit der Londoner Polizei. Und irgendwie hängt alles mit dem Sozialbau Skygarden Tower und dem Gesichtslosen zusammen. Für die Ermittlungen ziehen Peter und seine Kollegin Lesley in eine Wohnung im Tower und nehmen die Bewohner unter die Lupe.


    Wie die Vorgänger hat mir auch dieser Teil gut gefallen, die Mischung aus Fantasy und Krimi ist auf jeden Fall etwas für mich. Man kennt die Charaktere und hat sie bereits in sein Herz geschlossen, sodass es toll ist diese weiter verfolgen zu können. Wenn auch eine Entwicklung mich wirklich geschockt hat! Schön fand ich, dass auch neue Charaktere hinzugekommen sind.


    Der Fall in diesem vierten Teil war, vor allem in der zweiten Hälfte sehr spannend, auch wenn ich sagen muss, dass die vielen Handlungsstränge mich teilweise ein bisschen verwirrt haben. Aber am Ende wurde alles nachvollziehbar aufgelöst. Interessant an der Reihe finde ich, dass es an sich immer um einzelne Fälle geht, aber alles mit der großen Suche nach dem Gesichtslosen zusammenhängt.

  8. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (5.032)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Ich fand das Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Der Schriftstil ist zwar gewöhnungsbedürftig, allerdings lohn es sich. Es gab keine Minute, in der ich das Buch weglegen wollte, da es auf jeder Seite Spannung gab. Hier findet eine perfekte Verschmelzung zwischen Krimi und Naturwissenschaft statt, aufgrund von Kern und der Erstellung von Antimaterie, die hochexplosiv ist, sobald sie in Berührung mit Materie kommt. Auch die Beschreibungen über Rom fand ist sehr gut gelungen.

  9. Cover des Buches What if we Stay (ISBN: 9783736314634)
    Sarah Sprinz

    What if we Stay

     (365)
    Aktuelle Rezension von: AnnaMarike

    Da mir die Reihe von Sarah Sprinz so ans Herz gelegt wurde habe ich mich auch an den zweiten Teil gewagt, obwohl mich bereits der erste Teil schon nicht sehr inspirieren konnte.

    Mit der Protagonistin Amber, der Tochter einer der einflussreichsten Architekten, konnte ich überhaupt nicht warm werden am Anfang der Geschichte. Mitten im Semester wechselt sie (nicht sehr freiwillig) die Uni und wohnt nun in ihrer Heimat Vancouver. Ihre beste Freundin (bekannt aus Teil 1) wohnt auch dort in einer WG zusammen mit Emmet. Emmet und Amber sind nun zusammen in der selben Fachrichtung und Amber möchte definitiv nichts mit dem „Streber“ zu tun haben. Die Gefühle ändern sich und eine für New Adult typische Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf.

    Für mich war die Geschichte zwar eine mehr oder weniger nette Unterhaltung doch der 1. Teil gefiel mir dann doch besser. Emmet machte es einfach ihn zu mögen und dadurch konnte ich doch gut durch die Geschichte finden.

  10. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.149)
    Aktuelle Rezension von: SM1

    "Die Säulen der Erde" gehört zu den bekanntesten Werken von Ken Follett und ist der Beginn einer ganzen Reihe von starken historischen Romanen. Über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten erzählt der Autor vom Bau einer Kathedrale und dem Schicksal der davon betroffenen Personen. Ein Muss für jeden Freund großer Geschichten.

  11. Cover des Buches Die Tore der Welt (ISBN: 9783404167890)
    Ken Follett

    Die Tore der Welt

     (1.300)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Dieses Buch ist wirklich lesenswert, auch wenn die Handlung nicht direkt an "Die Säulen der Erde" anknüpft, sondern 200 Jahre später spielt. Durch die vielen verstreuten Hintergrundinformationen, die Follett in dieses Buch eingebaut hat, wie die Einblicke in das medizinische Wissen des Mittelalters oder Hintergrundwissen  der mittelalterlichen Architektur, ist es ihm gelungen eine längst vergangene Zeit zum Leben zu erwecken. Das elften Jahrhundert war erschreckend, aber auch gleichzeitig interessant.

    Es gab sehr ekelerregende, wütende und furchtbare Stellen, wie z.B eine  detaillierte Beschreibung der Hinrichtungsart des Häutens, die Denkweise mancher adeligen Männer gegenüber seinen weiblichen Mitmenschen oder der Ausbruch der Pest. Aber auch Schlachten und niederschmetternde Ungerechtigkeit kamen nicht zu kurz. Aber Langeweile gab es während des ganzen Buches nicht. Trotzdem hätte man das Buch etwas verkürzen können auf ca 600 Seiten.

  12. Cover des Buches Schnee in Amsterdam (ISBN: 9783406727009)
    Bernard MacLaverty

    Schnee in Amsterdam

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfreundinimnorden
    Ich wollte dieses Buch schon lange lesen und bin jetzt ein wenig unschlüssig, denn ich möchte fair bewerten. Es ist ohnehin kein leichtes Thema, das Bernhard MacLaverty sich vorgenommen hat: ein älteres Paar in einer tiefen Krise, sie trägt sich mit Trennungsabsichten, er hat ein heftiges Alkoholproblem. Eine Reise von Glasgow nach Amsterdam soll retten, was noch zu retten ist - nur hat Stella dabei etwas völlig anderes im Sinn als Gerry, der Ehemann. Doch, es gibt eine Überraschung gegen Ende der Story und wir erfahren auch einiges über deny Hintergrund dieser Ehe, die sich in einer Sackgasse befindet: nur dauert das alles leider teilweise furchtbar lange und las sich manchmal eher quälend. Der Strom der Gedanken beider Hauptfiguren entfernt sich manchmal für meinen Geschmack recht weit vom eigentlichen Thema. Auch empfand ich es als ausgesprochen schwierig, mitzuerleben, wie wenig Alkoholiker Gerry sich seiner Situation bewusst ist- aber das ist vielleicht bei Suchtkranken einfach so. Deprimiert hat mich dann noch mal der Schluss: ein eher halbherziges „Wir bleiben zusammen“ , dem bereits die Gefahr innewohnt, dass sie weiter nebeneinanderher leben wie bisher: ohne rechte Freude, ohne Aufbruch. Bis Gerry in die Entzugsklinik muss?Oder Ins Altersheim? Das ist alles sehr wahrhaftig und glaubwürdig, aber auch unglaublich traurig. Ich hoffe nur, MacLaverty schreibt hier nicht aus eigenem Erleben...
  13. Cover des Buches Ein Sommer in Wales (ISBN: 9783442479627)
    Constanze Wilken

    Ein Sommer in Wales

     (85)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Der Klappentext fasst den Inhalt des Buches recht gut zusammen. Als Leserin lerne ich Ally Carter kennen, mal in der Vergangenheit, mal in der Gegenwart. Sie trägt ein schweres Päckchen mit sich, denn sie gibt sich die Schuld am Tod ihres kleinen Bruders, den man vor zehn Jahren tot am Strand auffand. Doch wie konnte er ertrunken sein, wo er doch ein exzellenter Schwimmer war? Und warum war er an dem Tag überhaupt am Strand, wo er doch ganz andere Pläne hatte? Durch einen dummen Zufall wird Ally als inzwischen erwachsene Frau an den Ort des damaligen Geschehens geschickt und alte Wunden reißen wieder auf. Plötzlich stellt Ally alles in Zweifel …

    Zunächst einmal möchte ich sagen, dass dieser zweite Band der Wales Trilogie von Constanze Wilken um Längen besser ist als Band eins. Der Schreibstil ist anschaulich, die Charaktere recht gut gezeichnet, das Ende tatsächlich überraschend. Dennoch sind mir der Zufälle ein wenig zu viele und ein paar zu offensichtliche Klischees finden sich in den Zeilen wieder. Nun bin ich gespannt auf den Abschlussband, der mit seinem leicht dramatischen Titel „Sturm über dem Meer“ Spannung erhoffen lässt. Für „Ein Sommer in Wales“ vergebe ich 3,5 von 5 Sternen. 

  14. Cover des Buches Wo steckst du, Bernadette? (ISBN: 9783442748518)
    Maria Semple

    Wo steckst du, Bernadette?

     (79)
    Aktuelle Rezension von: redvioolett
    Ich muss sagen, dass mich sowohl das Cover, als auch die Kurzbeschreibung sehr angesprochen haben, weshalb ich es unbedingt lesen wollte.


    Der Hauptkern der Geschichte scheint das Verschwinden von Bernadette zu sein, doch zu diesem Ereignis kommt es erst nach einer ganzen Weile, wodurch man das Gefühl einer langen - zu langen - Einleitung bekommt. Es war also anfänglich teilweise sehr langatmig, wenig spannend und teilweise auch etwas verwirrend, weil die Personen erst im Laufe der Zeit stärker charakterisiert werden. Am Anfang musste ich mich wirklich manchmal zwingen weiterzulesen, da man das Gefühl hatte, dass die Geschichte nicht wirklich vorangeht. 


    Später im Buch wird deutlich, dass dieses Vorwissen hilft, einige Ereignisse im späteren Verlauf besser nachzuvollziehen, dennoch hätte man meiner Meinung nach, gerade dieses Anfang spannender gestalten sollen. 


    Nichtsdestotrotz wurde das Buch im Laufe der Geschichte immer besser und auch spannender. Generell ist auch die Thematik und die Schreibweise sehr neu und innovativ. 
    Bernadette ist ein Charakter, der auf der einen Seite viele uns bekannte menschliche Facetten besitzt, auf der anderen Seite auch erfrischend neue Seiten und Denkweisen aufzeigt, die Gesellschaft kritisiert und Grenzen aufzeigt. Sie ist ein besonderer Mensch, mit besonderen Eigenschaften, die sie aber besonders menschlich machen. Außerdem zeigt das Buch, die Konzepte und Eigenschaften unserer Gesellschaft - schnell wird man zum Außenseiter, obwohl vielleicht gerade die anderen die Außenseiter sind? Dabei kommt die Frage auf: Was ist normal? Wer ist normal? Wer ist es nicht? Gibt es ein normal? Was macht einen Menschen besser als einen anderen und nach welchem System ist jemand besser als ein anderer Mensch? Wo sind die Grenzen unserer Gesellschaft?


    Ich denke, dass das Buch wirklich empfehlenswert und nicht vergleichbar ist, kritisieren muss ich dennoch den etwas langatmigen Anfang, der schnell einen Leser trotz des tollen Inhaltes vergraulen kann. 




  15. Cover des Buches Die Glocke im See (ISBN: 9783458177630)
    Lars Mytting

    Die Glocke im See

     (63)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Die Geschichte spielt um 1890 in einem armseligen norwegischen Tal. Kai Schweigaart ist gerade Pfarrer geworden und hat sich entschlossen, die uralte Stabkirche, in der es winters so kalt ist, dass eines seiner Schäfchen während des Gottesdienstes erfroren ist, abzureißen und durch eine größere, modernere Kirche zu ersetzen. Doch die Menschen im Tal sind so arm, dass sie den Neubau nicht mitfinanzieren können. Deshalb hat er sich dazu entschlossen, die Kirche ins Ausland zu verkaufen. Gerhard Schönauer, ein Architekturstudent aus Dresden soll den Abbau überwachen und dokumentieren. Als talentierter Zeichner muss er die Kirche detailgetreu abbilden. Dabei beobachtet ihn Astrid Hekne, deren Vorfahren die Glocken für die momentan noch vorhandene Kirche gespendet haben. Glocken, denen geheime Kräfte nachgesagt werden und die unbedingt in der Gemeinde bleiben sollen.


    Lars Mytting, am 1.März 1968 in Fåvang im Gudbrandsdal/Norwegen geboren, arbeitete lange Jahre als Verlagslektor bis 2006 sein erster Roman Hestekrefter (Pferdestärken) erschien, der im Jahr darauf in deutscher Sprache gedruckt wurde. Seit 2008 das Schreiben sein Hauptberuf ist, wurden sechs Bücher von ihm auf Deutsch veröffentlicht. Die Glocke im See ist der erste Teil einer noch nicht fertiggestellten Trilogie. 


    Darin erzählt er von der bitteren Armut der Bevölkerung seines Tales. Nicht nur die stellt sich gegen die Pläne des Pfarrers, sondern wie es scheint auch die alte Kirche selbst, denn es gibt bei den Arbeiten einen Toten. „Ein Pfarrer, der seine Kirche abreißen lässt, hat keine Gemeinde mehr.“ Um bei seinen Erneuerungsversuchen nicht um zehn Jahre zurückgeworfen zu werden, lässt er einen Arbeitertrupp aus Bergen kommen – einer der vielen interessanten Aspekte des Buches. All die Menschen, die hier näher beschrieben werden, sind aus Fleisch und Blut. Es gibt Dickköpfe, Künstler, Geltungssüchtige und Heuchler – also die unterschiedlichsten Charaktere. 


    Nachdem ich mich eingelesen hatte, nahm mich das Buch völlig für sich ein. Es steckt voller Leben, Mythen und Traditionen und ist in einer Sprache geschrieben, die mich tief in das alte Norwegen eintauchen ließ. 

  16. Cover des Buches Die Brückenbauer (ISBN: 9783453410770)
    Jan Guillou

    Die Brückenbauer

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Als Adam und Eva, von der Schlange verführt, die Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse aßen, haben sie diese Frucht vermutlich zuvor geteilt. Jeder verzehrte eine Hälfte.
    Hatte der Mensch bis dahin, mit Gott verbunden, nur gut denken können, war er jetzt fähig, durch eine zweite Gehirnhälfte das Böse zu versprachlichen. Die Einschränkung des Bewusstseins durch die Sprache der linken Hemisphäre beeinflusste die rechte so sehr, dass die Menschen Gott aus dem Paradies vertrieben und die meisten Brücken zu ihm abbrachen.

    Bereits Ludwig Wittgenstein wusste: "Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt."

    Mein Dank an Jan Guillou ist groß, weil er die Sprache zurück in die emotionale Vielfalt der Bilder verwandelt und damit eine Brücke zwischen den beiden Gehirnhälften baut.

    So friert man oder einem wird schwindlig, wenn man den Brückenbau von Lauritz, dem ältesten der drei Brüder, in Norwegen verfolgt. Er leistet Übermenschliches für seine deutsche Freundin Ingeborg, deren adliger Vater die Verbindung zunächst nicht gutheißt. Die Trennung durch den Stand hebt Lauritz ebenfalls durch eine technische Brücke auf: Die Leidenschaft für den Schiffsbau und die Seefahrt wurde den drei Brüdern durch ihre Herkunft in die Wiege gelegt.

    Die Brücke zu Oscar, dem zweitältesten Bruder, ist sehr lang, erstreckt sich von Norwegen über Deutschland bis nach Deutsch-Ostafrika. Auch Oscar baut dort Eisenbahnbrücken, um Menschen miteinander zu verbinden, um die Menschen wieder mit der Natur zu versöhnen, um die Menschen Gott wieder näher zu bringen.

    Ein Brückenbau wird erst möglich, wenn man sich zuvor der Trennung bewusst wird und sie deutlich benennt.
    Besonders danke ich dem schwedischen Autor, dass er mir nicht nur die zauberhaften Bilder Ostafrikas gezeigt hat, sondern auch die Grausamkeiten der Kolonialzeit.
    Noch lange nach dem Lesen des Buchs habe ich mich mit den Kongogräuel beschäftigt.

    Die dritte große Brücke zu Sverre, dem jüngsten Bruder, wird im Roman "Die Brückenbauer" nur angedeutet, womit Jan Guillou die Spannung auf den zweiten Roman geschickt steigert.

    Meine, inzwischen verstorbene Freundin Susanne Oeltjen empfahl mir dieses Buch. Ihre Empfehlung ist die eine Seite, meine Rezension die andere. Die Brücke, die bis ins Jenseits reicht, ist die Liebe.

    Vera Seidl

  17. Cover des Buches Ich hab dich im Gefühl (ISBN: 9783596297191)
    Cecelia Ahern

    Ich hab dich im Gefühl

     (1.220)
    Aktuelle Rezension von: Gelinde

    Ich hab dich im Gefühl, von Cecelia Ahern 

     

    Cover:

    Das verspielte und romantische passt hier sehr gut.

     

    Inhalt und meiner Meinung:

    Joyce befindet sich auf einem Tiefpunkt. Sie hat gerade ihr Baby verloren und muss erkennen dass ihre Ehe am Ende ist.

    Da geschehen lauter wundersame Dinge um sie herum. Sie kann sich das alles nicht erklären.

    Kann eine Blutspende die Ursache sein?

     

    Dies ist viel mehr als eine Liebesgeschichte.

    Ein Buch voller Magie, Liebe und Wärme.

    Das Ganze wird so witzig, originell, gefühlvoll und romantisch erzählt, dass man jede Seite voller Freude weiter blättert.

     

    Die Beziehung und das Verhalten von Joyce und ihrem Vater (Henry- meinem Lieblingsprotagonisten)  gefällt mir sogar noch besser als die mystisch bezaubernde Liebesgeschichte.

     

    Autorin:

    Cecelia Ahern erzählt Geschichten, die unvergleichlich inspirieren und berühren. Sie ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der Welt und vielseitig wie wenige andere. Cecelia Ahern ist Jahrgang 1981, hat Journalistik und Medienkommunikation studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Norden von Dublin.

     

    Mein Fazit: 

    Ein wunderbares Buch. 

    Von mir eine klare Leseempfehlung und volle 5 Sterne. 

     

  18. Cover des Buches Closer to you - Folge mir (ISBN: 9783453358768)
    J. Kenner

    Closer to you - Folge mir

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Sylvia kennen wir als kompetente und fleißige Assistentin von Damien Stark. In Closer to you, erfahren wir mehr über sie und ihr Leben. Es war interessant, auch wenn Syl mir am Anfang recht unsicher und unsympathisch war. Doch auch mit Jackson musste ich erst warm werden, er kommt recht arrogant und selbstverliebt rüber. Doch je mehr man über Sylvias Vergangenheit erfährt, desto nachvollziehbarer werden ihre Entscheidungen. Ich freue mich jetzt auf Band 02, denn ich bin wahnsinnig neugierig wie es mit Sylvia, Jackson und dem Resort weitergeht.

  19. Cover des Buches Chroniken von York (Band 1) - Die Suche nach dem Schattencode (ISBN: 9783785588864)
    Laura Ruby

    Chroniken von York (Band 1) - Die Suche nach dem Schattencode

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Niclas05

    Ich finde die Geschichte sehr gut, da die Autorin die Story durch ihre Schreibweise sehr gut vermittelt. Am Anfang hat sich die Geschichte ein wenig gezogen, das ist aber bei den meisten Büchern so, dass man erst einmal in die Geschichte kommen muss. Besonders zum Ende hin konnte ich das Buch garnicht mehr aus der Hand legen, weil auch sehr überraschende Dinge passiert sind, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Ich kann das Buch ohne Bedenken weiterempfehlen und freue mich schon den 2. Teil zu lesen.

  20. Cover des Buches Allee unserer Träume (ISBN: 9783548291420)
    Ulrike Gerold

    Allee unserer Träume

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Dirk1974

    Das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit. Die Autoren haben sich aber das Recht der künstlerischen Freiheit genommen. Die Geschichte steht daher unter dem Motto: "Ich will gar nicht wissen, was wirklich passiert ist. Manchmal sind erfundene Geschichten einfach schöner." 


    Ilse Schellhaas ist die Tochter eines Architekten. Ihr Großvater hat eine Baufirma in Mühlhausen. Daher ist es für Ilse ganz normal, mit den Dingen auf einer Baustelle umzugehen. Später wird sie selbst Architektin. Als die Führung der noch jungen DDR einen Aufruf für die Planung der ersten sozialistischen Prachtstraße macht, reicht Ilse im Namen ihres Vaters ihre eigene Entwürfe ein. Zu ihrer Überraschung werden nicht nur die großen Berliner Architekturbüros eingeladen, sondern auch das Büro ihres Vaters. Die anderen Architekten sind nicht sonderlich begeistert eine Frau in ihrer Mitte zu sehen, doch unter ihnen ist auch der Mann von Ilses verstorbener Schwester....


    Anhand des Klappentextes hatte ich erwartet, dass das Buch nur in den Anfangsjahren der DDR spielt. Das Buch ist in einen Prolog und zwei Teilbücher aufgeteilt. Das erste Buch spielt in der Zeit von 1940 bis 1950. Wir erfahren zunächst wie die Protagonisten zueinander stehen und wie sie die Kriegsjahre erlebt haben. Daher war ich zunächst sehr enttäuscht, da es nicht das war, was ich erwartet hatte.


    Ab Seite 279 beginnt dann das zweite Buch mit der Zeit von 1951-1953. Nun beginnt endlich die erwartete Geschichte. Ilse, die inzwischen Marga heißt, ist mit den anderen Architekten dabei die Stalinallee zu planen. Später bringt sie sich auch als Bauleiterin ein. 


    Zum Abschluss gibt es noch einen Epilog aus dem Jahre 1989. 


    Die beiden Autoren erzählen in ihrem Buch über die Stalinallee und spätere Karl-Marx-Allee eine interessante und abwechslungsreiche Geschichte. Es ist die Geschichte einer mutigen Frau, die ihren Weg in einer von Männern dominierten Welt geht. Dabei ist sie auf Grund ihrer Vergangenheit erpressbar.


    Der Schreibstil gefällt mir gut. Das Buch liest sich flüssig und man gerät nicht ins stocken. Obwohl ich zunächst enttäuscht war, muss ich nun nach dem Ende des Buches sagen, dass mir die Geschichte insgesamt gut gefallen hat. Ich vergebe daher 4 Sterne.


  21. Cover des Buches Krone der Welt (ISBN: 9783404183074)
    Sabine Weiß

    Krone der Welt

     (74)
    Aktuelle Rezension von: AddictedToBooks

    Vincent will als Architekt prächtige Stadthäuser bauen. Ruben sehnt sich nach Abenteuern auf hoher See. Betje ist eine begnadete Köchin. Zusammen sind die Geschwister in Amsterdam gestrandet, einem Ort der märchenhaften Möglichkeiten. Doch es ist auch die Zeit der großen Auseinandersetzungen. Katholiken und Calvinisten streiten um den rechten Glauben, Engländer und Spanier um den Einfluss auf das Land am Meer, Kaufleute um die wirtschaftliche Macht. Können sich die Geschwister in dieser schwierigen Situation behaupten?

    Wie immer hat mich dieser historische Roman der Autorin Sabine Weiß überzeugt, aber ich hatte auch nichts anderes erwartet. "Krone der Welt" war mein erster Roman überhaupt, der in den Niederlanden spielt. Das Buch hat mich richtig gut unterhalten und strotzte nur so von gut recherchierten Informationen. In der Mitte des Buches gab es mal ein paar Abschnitte, die sich ein bisschen länger gezogen haben, aber das Durchhalten hat sich gelohnt.

    Wer gerne historische Romane liest oder sich als Newbie an das Thema herantrauen möchte, hat hier das Buch seiner Wahl gefunden.

    "Krone der Welt" erhält von mir 5 von 5 möglichen Sternen.

  22. Cover des Buches Die Braut sagt leider nein (ISBN: 9783404173020)
    Kerstin Gier

    Die Braut sagt leider nein

     (311)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Wieder ein wunderschöner Roman von Kerstin Gier, wie immer zum lachen und weinen gleichzeitig. Es liest sich gut. Die Geschichte ist realitätsnah und dieser Roman fesselt die Leser. Vor allem gefielen mir die unerwarteten Momente. Voller Witz und Charme, Spannung und Zynismus ist dieser Roman ein Feuerwerk der guten Laune. Die Protagonistin Elisabeth erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht, so kann man richtig mit ihr mitfühlen. 

  23. Cover des Buches Timeless (ISBN: 9783453267589)
    Alexandra Monir

    Timeless

     (278)
    Aktuelle Rezension von: WriteReadPassion

    Klappentext:
    Nacht für Nacht hat die 17-jährige Michele denselben Traum: In einem Spiegelsaal steht sie einem jungen Mann mit saphirblauen Augen, rabenschwarzen Haaren und einem geheimnisvollen Lächeln gegenüber. Kurz bevor sie erwacht, sagt der Fremde stets: »Ich warte auf dich.« Aber als ein furchtbares Unglück Micheles Leben für immer verändert, begegnet sie dem Mann ihrer Träume plötzlich in der Wirklichkeit ...


    Autorin:
    Alexandra Monir wuchs in der Nähe von San Francisco auf und entdeckte schon als Kind ihre Liebe zu Musik, Theater und Literatur. Sie nahm Gesangs- und Schauspielunterricht, bevor sie im Alter von siebzehn nach Los Angeles zog, um dort Sängerin und Songrwiterin zu werden. Sie arbeitete unter anderem mit den Produzenten von Aretha Franklin und Mariah Carey zusammen. Mit ihrem Romandebüt Timeless verwirklichte sich Alexandra Monir ihren großen Traum und wurde Schriftstellerin. Die Autorin lebt in New York und Los Angeles.

    Übersetzerin:
    Antoinette Gittinger studierte Philosophie, Romanistik, Anglistik und Germanistik in Tübingen und München. Sie übersetzt aus dem Französischen, Spanischen und Englischen. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören u.a. der Dalai Lama, Eric Orsenna, Henry Miller, Agatha Christie, Steve Jobs, Guillaume Musso und Nicolas Vanier.


    Bewertung:
    Das Cover sieht mysteriös und zauberhaft aus, also genau passend zum Genre. Das Mädchen darauf ist unsere Protagonistin. Mit dem Titel alles in allem stimmig zur Geschichte. Das Cover ist an sich nichts besonderes, passt aber zum Buch.

    Mich hat  der Klappentext, also die Handlungen in zwei verschiedenen Jahrhunderten, neugierig gemacht. Das birgt viel Potenzial für eine schöne Geschichte. Leider ist die Umsetzung weder spannend noch fesselnd. Das Potenzial hat die Autorin nicht genutzt. Das Buch hat 339 Seiten, in der die Geschichte spielt. Ich bin mir nicht sicher, ob es weniger Seiten spannender gemacht hätten oder nur etwas Tempo reingemusst hätte - wahrscheinlich beides. Die Handlungen sind sehr lahm, gar fast nicht erwähnenswert. Die Charaktere sind etwas undurchsichtig - bis auf unsere Protagonistin -, da es sich um eine Reihe handelt. Das lässt sich also nicht im ersten Band bewerten. Etwas Gespür für die einzelnen Charaktere konnte ich gewinnen, ist im gängigen Akzeptierrahmen. 

    Magie im Form von Vergangenheits- und Zukunftsreisen sind gegeben und recht vorstellbar niedergeschrieben. Ich konnte mich gut da reinversetzen. Hin und wieder dauerte es etwas, da diese Reisen stets anders beschrieben werden. Und mal geht es so schnell, dass ich nochmal lesen musste, was in dem Moment passierte, und dann war es wiederum ganz deutlich zu lesen, dass eine Reise folgte. Verknüpfungen von der Gegenwart in die Vergangenheit lässt sich hier nicht ganz knüpfen, dafür ist trotz vieler Seiten zu wenig erzählt worden. Das lässt sich nur nach allen gelesenen Bänden bewerten.

    Zum Schluß hat die Autorin zu der Kulisse, der Windsor-Familie und zu Zeitreisen ein Nachwort geschrieben. Das gefällt mir sehr gut, sodass sich auch Fakten zu den jeweiligen Bereichen lesen lässt. Sowas mag ich sehr gerne.

    Fazit:
    Alles in allem ist es ein Buch, dass meine Erwartungen nicht erfüllen konnte und mich schon etwas in der Umsetzung enttäuscht hat. Ich hatte es mir fesselnder vorgestellt, sowie im Bezug auf die Zeitreisen an sich, als auch die Beziehung zu den beiden Hauptcharakteren. Hier ist sehr viel Potenzial nicht aufgegriffen worden, auch wenn es erst Band 1 ist. Da habe ich dennoch etwas mehr erwartet. 

    Das Ende ist zwar schön spannend gehalten - natürlich! - und endet offen, aber dennoch reicht meine Neugier derzeit nicht aus, Band 2 zu lesen. Vielleicht irgendwann mal, wenn mich nichts anderes interessiert. Für Zwischendurch lässt sich das Buch schnell lesen. Ist allerdings kein Muss. Schade. Mehr als 3,5 Sterne gibt es von mir nicht.


  24. Cover des Buches Die Uralte Metropole - Lilith (ISBN: 9783453529113)
    Christoph Marzi

    Die Uralte Metropole - Lilith

     (402)
    Aktuelle Rezension von: BeeLu
    * Teil zwei einer Reihe*


    Der Auftakt 'Lycidas' der Reihe aus der Uralten Metropole hat mir schon außerordentlich gut gefallen, sodass ich den Nachfolgeband 'Lilith' nicht lange liegen lassen konnte! 
    Mein Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren (Ich möchte auch Dinsdale das Irrlicht haben!) war herzlich und es gesellen sich noch neue tolle Figuren dazu!
    Es ist einige Zeit seit den Geschehnissen vom letzten Weihnachtsfest vergangen und Emily und Aurora leben sich bei ihren neuen Pflegeeltern ein, sie besuchen eine "normale" Schule und versuchen, ein weitgehend normales Leben zu führen. Beide erhalten Unterricht von Wittgenstein und dem Elfen Micklewhite und gerade Emily baut ihre Trickster-Fähigkeiten aus. Doch die Vergangenheit ruht nicht und schnell wird klar, dass es in der Uralten Metropole Unruhen gibt, außerdem gilt es weiterhin, Kontakt zur kleinen Mara herzustellen.
    Jack the Ripper treibt sein Unwesen und auch andere Geschöpfe sind auf den Plan gerufen. Und was hat es mit der mysteriösen Lilith auf sich, um die sich alles zu drehen scheint?
    Wiedereinmal toll! Sofort hatte Marzi mich wieder abgeholt und in die Uralte Metropole eintauchen lassen. Ich liebe diese düstere, gruselige Welt! 
    Im Gegensatz zu 'Lycidas' geht es hier etwas geradliniger vor, es gibt weniger verwirrende Zeitsprünge, dafür ist es für meinen Geschmack stellenweise ein wenig langatmig gewesen. Aber wirklich nur ein wenig. Der schrullige Wittgenstein ist wieder Erzähler und ich liebe seine trockene Art, von den Geschehnissen zu berichten. Ein bisschen holprig wird es, wenn er als allwissender Erzähler von Gedanken und Gegebenheiten berichtet, die er so gar nicht oder nur schwer wissen kann (vielleicht wurde es ihm im Nachhinein auch einfach erzählt?) aber ich finde diese überheblich angehauchte Art ganz passend zu diesem Charakter. 
    Die Verbindung zwischen Emily und Aurora ist sehr eng und die Zuneigung und den Halt, den beide sich gegenseitig geben wird nahezu durch die Seiten greifbar.
    Marzi vermengt ägyptische Götter, griechische Sagen und Mythen gekonnt miteinander und lässt in der Jetztzeit zusätzlich noch den Flair vom viktorianischen London entstehen - und erzeugt trotzdem eine spannende und stimmige Welt!
    Der nächste Band wird definitiv nicht mehr lange ungelesen bei mir verweilen!

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