Bücher mit dem Tag "architekt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "architekt" gekennzeichnet haben.

252 Bücher

  1. Cover des Buches Der Nachtwandler (ISBN: 9783426503744)
    Sebastian Fitzek

    Der Nachtwandler

     (2.265)
    Aktuelle Rezension von: Anni04

    Sebastian Fitzek hat es wieder einmal geschafft, mich mit einer Geschichte komplett zu verwirren. Ich habe mich zwischendurch ein bisschen wie im Fiebertraum gefühlt, da ich nicht mehr verstanden habe, was ich da eigentlich lese. Die Auflösung war dann ziemlich abgefahren. 

    Das Thema Schlafwandeln fand ich sehr spannend und es wurden wieder einmal reale Fakten eingestreut, die mir die Thematik etwas näher brachten.

    Das Buch wird nicht meine Lieblingsgeschichte des Autors, aber trotzdem hatte ich Spaß beim Lesen. Trotz oder gerade wegen der absoluten Verwirrung konnte ich super abschalten und durch den wie immer sehr fesselnden Schreibstil hatte ich das Buch im Nu durch.

  2. Cover des Buches Nachtblumen (ISBN: 9783499291081)
    Carina Bartsch

    Nachtblumen

     (333)
    Aktuelle Rezension von: Seralina1989

    Jana fängt auf Sylt eine Ausbildung als Bauzeichnerin an. Doch sie hat einige Probleme, sich in die Wohngruppe einzufügen. Was vor allem an ihr selbst bzw. ihrem Charakter liegt. Denn nachdem sie zur Vollwaise wurde, hat sie viele weniger schöne Erlebnisse gehabt. Aber auch schon vorher musste sie in ihrer Familie einiges erleben. Das erfahren wir vor allem aus den Therapiesitzungen, wo ich sie gern öfters in den Arm genommen hätte. Ihr neuer Alltag stellt sie dementsprechend vor Herausforderungen. Aber auch ihre zart aufkeimenden Gefühle für ihren Zimmernachbarn Collin, den sie nur schwer einschätzen kann, machen es ihr nicht leichter.

    Wie immer hat mich der Stil einfach reingezogen. Auch wenn ich so ein bisschen den Witz der ersten beiden „Emily-&-Elias“-Bücher vermisst habe, der oft nur angedeutet wurde. Aber daran merkt man tw sehr deutlich die Entwicklung der Autorin. Dass eine Geschichte wie diese auch mit einem gewissen Ernst benötigt und nicht permanent Sprüche geklopft werden können/müssen. Die Geschichte selbst wirkt sehr ruhig gehalten, aber mE mit viel Emotionen. Das ist vllt nicht für jedermann was. Nach einer Rezi, die ich mal zu dem Buch gesehen hatte, hätte ich es mir aber schlimmer vorgestellt, was das Auslösen von heftigen Emotionen bei mir persönlich anging. Was der Grund war, warum ich so lange damit gezögert habe, es zur Hand zu nehmen. Trotzdem hat es mir gefallen.

  3. Cover des Buches Die Tage in Paris (ISBN: 9783499267901)
    Jojo Moyes

    Die Tage in Paris

     (619)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Liv und David fahren in ihren Flitterwochen nach Paris. Sophie träumt schon, wie wundervoll und romantisch diese Zeit wird. Doch niemals hätte sie gedacht, dass ausgerechnet Liv sie so sehr enttäuschen wird. Sie hegt große Zweifel, ob ihre Hochzeit nicht zu überstürzt war. Ein Gemälde bringt die beiden Liebenden wieder zueinander.


    Ein Gemälde, das die Liebesgeschichte von Sophie und ihrem Mann erzählt. 


    "Die Tage in Paris" von Jojo Moyes, ist die Vorgeschichte zu dem Buch "Ein Bild von dir". Ich habe "Ein Bild von dir" noch nicht gelesen, werde es aber definitiv nach dieser Vorgeschichte tun.


    Zwei Liebesgeschichten die unterschiedlich und doch unglaublich ähnlich sind. 


    Die Geschichte rund um Sophie und ihren Mann hat mich sehr berührt. Sophie ist eine starke, selbstbewusste Frau, die schon in den früheren Jahren, sich nicht von anderen hat rumschubsen lassen. Ihr Mann weiß ganz genau, was er an Sophie hat, egal was andere ihm versuchen einzureden. Und doch, hegt Sophie Zweifel an der Beziehung. Die Liebe hat nicht nur schöne Seiten.


    Liv und David haben ebenfalls eine schwere Zeit in Paris. Doch auch die beiden müssen lernen, dass die Liebe zwei Seiten hat. 


    Zwei rührende Geschichte, die ans Herz gehen und von der wahren Liebe träumen lassen.


    Nach dieser Vorgeschichte bin ich nun umso mehr auf die Geschichte "Ein Bild von dir" gespannt und was mich dort alles erwartet.

  4. Cover des Buches Das Nebelhaus (ISBN: 9783442384037)
    Eric Berg

    Das Nebelhaus

     (362)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Während der "Blutnacht auf Hiddensee" sind drei Menschen getötet worden, die mutmaßliche Täterin liegt noch nach zwei Jahren schwer verletzt im Koma. 

    Die Journalistin Doro Kagel hat den Auftrag erhalten anlässlich des zweijährigen Jubiläums der Amoktat zu berichten. Sie nimmt deshalb Kontakt mit den Angehörigen der Opfer auf, um die Hintergründe der Tat zu erhellen, denn das Motiv ist unklar und die Komapatientin wird allein aufgrund von Indizien als Täterin beschuldigt. 

    "Das Nebelhaus" ist der Auftakt einer Krimireihe um die Berliner Journalistin Doro Kagel. Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen und schildert in der Gegenwart die Recherchen der Journalistin, während in Rückblenden die Ereignisse vor der Blutnacht im September 2010 erzählt werden. 

    Der Architekt Philipp Lothringer hat Freunde aus seiner Jugend, zu denen der Kontakt eingeschlafen seit fünfzehn Jahren eingeschlafen ist, in sein Haus nach Hiddensee eingeladen. Mit dabei ist der brotlose Autor Timo, die psychisch labile Kindergärtnerin Leonie und die alternative Esoterikerin Yasmin. Warum sie sich überhaupt und ausgerechnet jetzt auf Hiddensee treffen möchten, bleibt offen. Die Stimmung untereinander ist wenig herzlich und geradezu angespannt. Timo hat ein Auge auf die frustrierte Ehefrau von Philipp geworfen und Leonie macht alle wegen ihrer Waffe nervös, die sie seit einem Überfall in ihrer Handtasche bei sich trägt. 

    Offen bleibt ungewöhnlich lange, wer die Blutnacht überlebt hat. Als Opfer ist zunächst nur die kambodschanische Hausangestellte Nian Nan bekannt. Diese Aussparung sowie die Zweifel an der Schuld von Leonie, die sich aufdrängen, sorgen für eine gewisse Grundspannung. 

    Wenig authentisch wirken hingegen die Charaktere und ihre Handlungen. Die Freunde sind schon fast slapstickartig stereotyp gezeichnet und auch die Hauptfigur Doro Kagel wirkt reichlich seltsam. Ähnlich wie viele Kriminalkommissare in Büchern hat auch sie ein Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen. Den Verlust, den sie erleiden musste, erscheint jedoch nach dreißig Jahren als zu präsent. Zudem erschließt sich nicht ganz, warum sie eigentlich gar nicht über den Amoklauf schreiben möchte, obwohl sie als Journalistin auf derart heikle und brutale Themen spezialisiert ist. 

    So wundert man sich auf beiden Handlungsebenen über zahlreiche Ungereimtheiten, Widersprüche und eigenartige Verhaltensweisen der beteiligten Personen, was das Lesevergnügen trübt und die Morde in den Hintergrund rücken lässt. Auch die künstlichen und hölzernen Dialoge lenken ungut vom eigentlichen Geschehen ab. 

    Die Auflösung des Mordfalls ist so enttäuschend wie die Zeichnung der Charaktere. Die Aufklärung ist überraschend, aber nur weil sie arg konstruiert ist und sich nicht wirklich schlüssig aus der Handlung heraus ergibt. 

    Die Hauptfigur Doro Kagel kann zudem weder mit einer sympathischen Persönlichkeit noch mit Empathie, einer Entschlossenheit oder einer raffinierten Arbeitsweise überzeugen und ist als Journalistin schlicht unglaubwürdig, weshalb ich diese Buchreihe nicht weiter verfolgen werde. 

  5. Cover des Buches Maple-Creek-Reihe, Band 1: Meet Me in Maple Creek (ISBN: 9783473586318)
    Alexandra Flint

    Maple-Creek-Reihe, Band 1: Meet Me in Maple Creek

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Deni_lovebooks

    Inhalt:
    „Wer bist du?"
    „Ich bin derjenige, der dich in den Abgrund stürzen wird. Aber ich werde auch derjenige sein, der unten steht und dich auffängt."

    Plötzlich ist Miras Leben in Maple Creek nicht mehr so, wie es einmal war: Unerwartet steht ihr Zwillingsbruder vor ihr, von dem sie bisher nichts wusste. An seiner Seite ist sein bester Freund Joshka, dessen Narben Mira erahnen lassen, dass in seiner Welt in der New Yorker Untergrundszene andere Regeln gelten. Trotz aller Zweifel fühlt sie sich zu ihm hingezogen, und auch Joshka beginnt, seine harte Schale abzulegen. Doch seine Vergangenheit ist ihm wie ein Schatten nach Maple Creek gefolgt …

    Fazit:
    Ganz anders als erwartet, aber eine unfassbar schöne Geschichte. Die Geschichte zwischen Mira und Joshka hat mir sehr gut gefallen. Man konnte in die Welt abtauchen und mit den Protagonisten mitfiebern und sich fragen, was war das jetzt: Mira ist ein unfassbar sympathischer Mensch. Ich konnte mich immer direkt in Sie hineinversetzen und auch Ihre Emotionen fühlen.
    Joshka hingegen ist eher verschlossen und traut nur sehr wenigen. Aber auch er at ein weiches Herz was man lieben kann.
    Wunderschöne Geschichte. Leider hat mir aber etwas das Setting gefühlt. Ich hätte gern mehr über Maple Creek erfahren und mich da noch wohler fühlen wollen. Auch das Ende war leider sehr knapp, jedoch bin ich gespannt wie es weitergehen wird. 

  6. Cover des Buches Das Haus am Alsterufer (ISBN: 9783442480289)
    Micaela Jary

    Das Haus am Alsterufer

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Katjuschka

    "Das Haus am Alsterufer" ist der erste Band einer Familiensaga über die Hamburger Reederfamilie Dornhain.
    Anfang des 19. Jahrhunderts:
    Der verwitwete Victor Dornhain lebt mit seinen Töchtern Ellinor, Helene (Nele) und Lavinia sowie seiner Mutter Charlotte in einem herrschaftlichen Anwesen am Alsterufer.
    Ellinor ist als Nachfolgerin von Victor Dornhain auserkoren und ihr Interesse liegen in den Frauenrechten und der Betriebswirtschaft.
    Nele studiert Malerei und Grafik in München.
    Die Jüngste, Lavinia ist sehr ichbezogen und naiv - stets versucht sie ihren Willen durchzusetzen.
    Dies geschieht auch, als sie Konrad Michaelis kennenlernt - einen aufstrebenden und jungen Architekten.
    Lavinia wählt ihn als ihren zukünftigen Ehemann aus und es gelingt ihr sogar mit unlauteren Mitteln ihr Ziel zu erreichen.
    Dabei ist Schwester Nele die Frau, die Konrads Liebe gewonnen hat. Die beiden lernen sich kennen und lieben, wobei Konrad nichts vom familiären Hintergrund Neles weiß. Deshalb ist die Überraschung groß, als die Wahrheit an der Verlobungsfeier von Lavinia und Konrad ans Licht kommt.
    Für wen wird Konrad sich entscheiden?
    Und dann ist da noch Klara Thießen, das Hausmädchen. Victor Dornhain stellt sie auf eine Empfehlung hin ein, in dem Wissen, dass sie seine uneheliche Tochter ist.
    Dunkle Wolken ziehen auf, als der 1. Weltkrieg ausbricht. Die Welt verändert sich - auch für die Dornhains...


    Micaela Jary ist mit "Das Haus am Alsterufer" eine wunderbare Familiensaga gelungen.
    Die ebenfalls empfehlenswerte Fortsetzung heißt "Sterne über der Alster"

  7. Cover des Buches Rosenzauber (ISBN: 9783442380466)
    Nora Roberts

    Rosenzauber

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Debbi

    „Rosenzauber“ ist der Auftakt einer Trilogie um das BoonsBoro Inn und die drei Montgomery-Brüder.

    Inhalt des Buches:
     Im ersten Band dreht sich alles um Beckett Montgomery und seine Jugendliebe Clare. Beckett ist gerade dabei mit seinen Brüdern uns seiner Mutter das alte BoonsBoro Inn zu sanieren und für die Eröffnung herzurichten. Immer wieder läuft ihm dabei die Buchhandel-Besitzerin und seine alte Jugendliebe Clare über den Weg und Beckett fast allen Mut zusammen, um den ersten Schritt zu wagen. Nur leider ist er nicht der Einzige, der ein Auge auf Clare geworfen hat.   

    Meine Meinung zu dem Buch:
     Ich habe noch nicht viele Bücher von Nora Roberts gelesen und alle haben mir diese Trilogie empfohlen. Leider sind auch Liebesromane so gar nicht meins, aber nichtsdestotrotz, fand ich diesen Auftakt der Reihe wirklich sehr gelungen. Die Stimmung in dem kleinen Örtchen ist sehr schön und es erinnert ein wenig an die alten Gilmore Girls – Zeiten. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und auch die Beziehungen untereinander und gerade auch der freundschaftlichen Verbundenheit macht fast neidisch. Es ist ein schönes Buch für zwischendurch, welches zwar nicht durch seine Spannung, aber durch die schöne Ausarbeitung und Stimmung überzeugt.  

    Fazit:
     Für mich ein sehr schönes Buch, um dem Alltag zu entfliehen und sich in eine wunderschöne Kleinstadt zu begeben, in die man am liebsten selbst ziehen würde oder zumindest dem kleinen Buchladen einen Besuch abstatten möchte.    

     

     

  8. Cover des Buches Mein zauberhaftes Café (ISBN: 9783442478163)
    Jana Seidel

    Mein zauberhaftes Café

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Ana80

    Die akribische Steuerfachangestellte Alexandra lebt ein an Listen orientiertes und durchgeplantes Großstadtleben, eine eingeschlafene Beziehung und geht pflichtbewusst aber ohne große Begeisterung ihrem Beruf nach. Doch als sie ihren Job verliert und von der Affäre ihres Freundes erfährt gerät ihr Leben völlig aus den Fugen. Glücklicherweise kann sie diesem Wahnsinn entfliehen, indem sie ein Erbe antritt. Sie erbt das Haus mitsamt Café ihrer Tante Effi im Harz und stürzt sich in ein vollkommen neues Leben mit vielen Herausforderungen, tollen neuen Freunden und einer Tante, die noch nicht bereit ist für das Jenseits.

    Ich brauchte mal etwas seichtes und habe es mit diesem Buch gefunden. Eine nicht zu lange und kurzweilige Geschichte, die mit sympatischen Protagonisten aufwarten kann, die man sofort ins Herz schließt. Die Story, in der der Geist der Tante erscheint, schien mir zunächst etwas abgedreht, machte aber beim Lesen wirklich Freude. 

    Dieses Buch ist schön, herzerwärmend, entspannend, humorvoll. Eine nette Flucht aus meinem stressigen Alltag. Ein leichtes Buch, welches man einfach genießen kann. Das letzte drittel wirkte für mich etwas gehetzt, so als hätte das Buch schnell fertig werden müssen. Das fand ich doch ein wenig schade.

    Ich hatte beim Lesen immer wieder Lust auf frischen Kuchen und Gebäck ;-)

  9. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.310)
    Aktuelle Rezension von: Kristin1202

    Das Cover des Buches ist sehr schlicht gehalten, ich finde es aber gut, dass man als Motiv nicht den Clown Pennywise gewählt hat, denn dann hätte ich mich wahrscheinlich nicht an den Roman heran getraut

    Im Buch geht es um ein Wesen (Es), welches sich alle 27 - 28 Jahre in Derry herumtreibt und Tod, Angst und Schrecken mit sich bringt.
    Man kann nicht zu viel zur Geschichte schreiben, ohne zu spoilern (relevante Handlungen ereignen sich zum Teil bereits in den ersten Kapiteln), daher halte ich mich ganz allgemein.

    Im Buch kommen nach und nach sieben Jugendliche zusammen, die sich der "Club der Verlierer" nennen und die eine unzertrennbare Freundschaft verbindet. Die Schrecken, die sie gemeinsam erleben oder sich gegenseitig anvertrauen, schweißen die jungen Leute immer mehr zusammen bis sie sich entschließen, sich gegen das Ungeheuer zu stellen.

    Stephen King baut eine wunderbare Atmosphäre auf, man kann sich direkt in das Setting hinein versetzen und fiebert mit den Jugendlichen mit. Man lacht, weint und hofft immer wieder, dass ihre Leiden irgendwann ein Ende haben mögen.

    Der Club der Verlierer muss sich nicht nur mit Es herumschlagen, sondern auch mit den Rowdies von Derry, die ihnen das Leben wirklich schwer machen. Außerdem haben sie teilweise ziemliche Probleme mit ihren Eltern.
    Jeder der Jugendlichen hat sein eigenes Päckchen zu tragen und man kann richtig mitfühlen und sich ich die jeweilige Lage gut hinein versetzen (da die Kapitel in der Regel immer die Geschichte einer einzelnen Person beleuchten und man dadurch nicht durcheinander kommt).

    Das Buch springt immer wieder vom Jugendalter ins Erwachsenenalter der Protagonisten und durch den ganzen Roman zieht sich eine wahnsinnige Spannung.

    Der Roman hat zwar über 1500 Seiten, ich finde ihn aber nicht zu langatmig, weil die Geschichte einfach so gut ausgeschmückt wird, dass man das Gefühl hat, dass jedes Ereignis wichtig für die Story ist.

    Das Ende habe ich so nicht kommen sehen, es ließ mich mit einem traurigen Gefühl zurück, da mir die Gruppe sehr ans Herz gewachsen ist :-)

    Ich würde den Roman auch nicht als klassischen Horror bezeichnen, sondern eher als einen Abenteuerroman mit Fantasy- und Gruselelementen.


    FAZIT:

    Dieser Roman ist ein richtiges Highlight und ein wahres Abenteuer. Außerdem regt das Buch sehr zum nachdenken an, man wird an vielen Stellen mit einem furchtbar traurigem Gefühl zurück gelassen.
    Es beleuchtet die dunkelsten Eigenschaften der Menschen, das Monster war für mich eher zweitrangig.

  10. Cover des Buches Ein Sommer in Wales (ISBN: 9783442479627)
    Constanze Wilken

    Ein Sommer in Wales

     (85)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Der Klappentext fasst den Inhalt des Buches recht gut zusammen. Als Leserin lerne ich Ally Carter kennen, mal in der Vergangenheit, mal in der Gegenwart. Sie trägt ein schweres Päckchen mit sich, denn sie gibt sich die Schuld am Tod ihres kleinen Bruders, den man vor zehn Jahren tot am Strand auffand. Doch wie konnte er ertrunken sein, wo er doch ein exzellenter Schwimmer war? Und warum war er an dem Tag überhaupt am Strand, wo er doch ganz andere Pläne hatte? Durch einen dummen Zufall wird Ally als inzwischen erwachsene Frau an den Ort des damaligen Geschehens geschickt und alte Wunden reißen wieder auf. Plötzlich stellt Ally alles in Zweifel …

    Zunächst einmal möchte ich sagen, dass dieser zweite Band der Wales Trilogie von Constanze Wilken um Längen besser ist als Band eins. Der Schreibstil ist anschaulich, die Charaktere recht gut gezeichnet, das Ende tatsächlich überraschend. Dennoch sind mir der Zufälle ein wenig zu viele und ein paar zu offensichtliche Klischees finden sich in den Zeilen wieder. Nun bin ich gespannt auf den Abschlussband, der mit seinem leicht dramatischen Titel „Sturm über dem Meer“ Spannung erhoffen lässt. Für „Ein Sommer in Wales“ vergebe ich 3,5 von 5 Sternen. 

  11. Cover des Buches Wo dein Herz zu Hause ist (ISBN: 9783499271809)
    Anna McPartlin

    Wo dein Herz zu Hause ist

     (171)
    Aktuelle Rezension von: jeanne1302

    Schon zweimal ist es geschehen...James wird von seiner Verlobten Harri bereits zum 2ten Mal vor dem Altar sitzen gelassen. 

    Statt glücklich verheiratet zu sein, sitzt Harri wegen starker Panikattacken in der Notaufnahme. Warum schafft sie es nicht, diesen Schritt zu einer festen Bindung zu machen, obwohl sie ihren Verlobten so sehr liebt?


    Ihre Eltern entscheiden sich daher dazu, ihr die Wahrheit über ihre Vergangenheit zu erzählen und lösen damit eine innere Blockade auf.

    Harri erfährt von Liv - ihrer leiblichen Mutter und ihrem Leben und ihr wird klar, warum sie sich immer irgendwie anders gefühlt hat in der Familie, in der sie doch aufgewachsen ist. 

    Neben dieser Hauptgeschichte, gibt es noch weitere kleine Geschichten über Harris Freunde Susan, Andrew, Melissa und Gerry, sowie ihren "Zwillingsbruder" George. 

    In jeder dieser kleinen und der großen Geschichte, steckt EINE Quintessenz: 

    NUR DIE WAHRHEIT HILFT ALLE PROBLEME ZU LÖSEN.

    Nur, indem Harri die Wahrheit über ihre wahre Herkunft erfährt, ist sie in der Lage, eine tiefe Verbindung - zunächst zu sich selbst - aufzubauen.

    Nur indem Andrew endlich die Wahrheit sagt, kann er seine Ehe retten.

    Nur indem Melissa ihrem Mann ihre Wahrheit klipp und klar verdeutlicht, können sie gemeinsam eine Lösung finden. 

    Nur indem sich George die Wahrheit eingesteht, kann es sich von seinem Freund trennen und neu verlieben.

    Auch wenn die Wahrheit zunächst erschreckend, verwirrend, traurig oder belastend sein mag, sie ist der Weg aus der Panik und der Anfang von tiefem Frieden und Ruhe.


  12. Cover des Buches Auf sieben Beinen (ISBN: 9783969666937)
    Fine Sturm

    Auf sieben Beinen

     (90)
    Aktuelle Rezension von: crazy_cat_kati

    Franzi hat panische Angst vor Hunden seit... Seit dem sie von einem Hund angefallen würde, als sie gerade auf dem Weg von der Schule nach Hause war. Jahre später trifft sie auf Jan. Sein bester Freund: ein kleiner Hund, der alles und jeden abschlecken will. Kann Franzi ihre Angst bekämpfen?

    Ich fand die Geschichte von @autorin_fine_sturm richtig schön. Meiner Meinung nach ist es etwas, was man nicht so oft liest. Einerseits geht es zwar in den meisten Büchern darum, dass der der Protagonist eine große Angst bewältigen muss,, aber die Angst von Franzi ist eine, der ich in einem Buch noch nie begegnet bin. Ich bin beeindruckt, von dem Weg, den Franzi auf den fast 400 Seiten gegangen ist. An mehreren Stellen habe ich gedacht, dass ich das nie geschafft hätte, aber manchmal muss man einfach stur sein und es durchziehen

  13. Cover des Buches Brüder (ISBN: 9783446264151)
    Jackie Thomae

    Brüder

     (58)
    Aktuelle Rezension von: leselea

    Party, durchgemachte Nächte, Alkohol, Drogen, Techno. Micks Leben findet in der Nacht statt, der Tag dient ihm zur Erholung für den nächsten Exzess und für den notdürftigen Verdienst seines Lebensunterhalts. Irgendetwas findet sich immer, um Miete, Auto und Essen zu bezahlen, doch Mick lebt nicht, um zu arbeiten, sondern um zu feiern. Im freiheitstrunkenen wiedervereinten Berlin der 1990ern findet er seine Bestimmung jenseits der Konventionen von Ausbildung, Beruf, Ehe und Kindern. Dass dabei Menschen und persönliche Entwicklungen auf der Strecke bleiben, erkennt er erst später; im Moment des Rausches fühlt sich jede einzelne Nacht perfekt und richtig an.

    Auch Gabriel kennt den Rausch: Wenn die Wochen mit 70 Stunden Arbeit am Stück aneinander vorbeirasen, wenn das Großprojekt bereits vor der Deadline erfolgreich beendet wurde, wenn er für den nächsten Megaauftrag im Flieger um den halben Globus jettet. Sweet life of a workaholic, der sich mit Fleiß,  Ehrgeiz und Talent dahin gebracht hat, wo er immer hinwollte – ein schönes Haus in London, ein eigens Architekturbüro, Frau und Kind. Zeit für Erinnerungen bleiben kaum: an seine Kindheit in der DDR, an sein Aufwachsen bei den Großeltern, an seine verstorbene Mutter und seinen abwesenden Vater, der ihm nichts hinterlassen hat außer seiner Hautfarbe. Erst der Burnout zwingt Gabriel zur Vollbremsung, die nicht ohne Kollateralschäden erfolgt.

    Hedonist vs. Highperformer. Westjugend nach dem Rübermachen vs. Sozialisation im Arbeiter- und Bauernstaat. Muttersöhnchen vs. Halbwaise. Träumer vs. Durchplaner. Antimonogamist vs. Loyaler Ehemann. Jackie Thomae erzählt in ihrem Roman Brüder die Leben zweier komplett unterschiedlicher Brüder, die nichts voneinander wissen und deren einzige Gemeinsamkeit scheinbar darin besteht, vom gleichen Vater abzustammen – einem senegalesischen Austauschstudenten – und dessen Abwesenheit in ihrem Leben zwar immer gespürt, aber wenig darunter gelitten zu haben. Doch beim genauen Lesen wird deutlich, dass Mick und Gabriel sich ähnlicher sind als man denkt, insbesondere, was ihr Hang zum Extremen angeht. Und damit ist Jackie Thomae ganz schnell bei der ganz großen Frage, warum wir der sind, wer wir sind. Gene oder Umfeld, Natur oder Sozialisation? Was prägt uns? Warum sind wir der Mensch, der wir sind?

    Es ist der große Verdienst der Autorin diese großen Fragen nicht mit der Holzhammermethode zu verhandeln, sondern im Gegenteil scheinbar im Nebenbei während sie von Clubnächten und Dienstreisen erzählt. Brüder ist ein atmosphärischer Roman, der auf über 500 Seiten die Leser:innen in die unterschiedlichen Lebenswelten von Mick und Gabriel hineinsaugt und sie dabei die Relevanz der behandelten Themen vergessen lässt. Denn natürlich kann die Identitätsfrage in Micks und Gabriels Fall nicht losgelöst von der Hautfarbe betrachtet werden: nicht in Deutschland, vor allem nicht in Ostdeutschland der 1990er Jahre. Doch Rassismus wird in Brüder nicht anhand Rostock-Lichtenhagens greifbar, sondern an den kleinen Irritationen des Alltags, an den Momenten, wo beiden Brüdern signalisiert wird, dass sie anders sind und bleiben, egal für wie angepasst sie sich halten.

    Daneben besticht Brüder durch eine leichtfüßige Sprache, einen modernen Sound, Witz und interessanten Frauenfiguren, die das Buch zwar einen Männerroman bleiben lassen, ihn aber nicht darauf reduzieren. Die Lektüre geht leicht und angenehm von der Hand, der Roman ist Unterhaltung auf hohem Niveau – etwas, was mich die Buchpreisnominierung in  2019 nicht völlig verstehen lässt. Gleichzeitig muss ich gestehen, dass ich erst zum Schluss gemerkt habe, wie sehr das Buch einen doch beschäftigt und wie sehr man das Leben der beiden Protagonisten doch schließlich durchdrungen hat. Brüder ist daher eines dieser Bücher, das man – trotz mancher Hänger zwischendurch – unbedingt zu Ende gelesen haben muss, um zu erkennen, wie sehr es wirkt und wie stark es doch jenseits der vermeintlich leichten Textur ist. 4 Sterne und eine große Empfehlung für diesen Lesespaß!

     

  14. Cover des Buches Krone der Welt (ISBN: 9783404183074)
    Sabine Weiß

    Krone der Welt

     (74)
    Aktuelle Rezension von: AddictedToBooks

    Vincent will als Architekt prächtige Stadthäuser bauen. Ruben sehnt sich nach Abenteuern auf hoher See. Betje ist eine begnadete Köchin. Zusammen sind die Geschwister in Amsterdam gestrandet, einem Ort der märchenhaften Möglichkeiten. Doch es ist auch die Zeit der großen Auseinandersetzungen. Katholiken und Calvinisten streiten um den rechten Glauben, Engländer und Spanier um den Einfluss auf das Land am Meer, Kaufleute um die wirtschaftliche Macht. Können sich die Geschwister in dieser schwierigen Situation behaupten?

    Wie immer hat mich dieser historische Roman der Autorin Sabine Weiß überzeugt, aber ich hatte auch nichts anderes erwartet. "Krone der Welt" war mein erster Roman überhaupt, der in den Niederlanden spielt. Das Buch hat mich richtig gut unterhalten und strotzte nur so von gut recherchierten Informationen. In der Mitte des Buches gab es mal ein paar Abschnitte, die sich ein bisschen länger gezogen haben, aber das Durchhalten hat sich gelohnt.

    Wer gerne historische Romane liest oder sich als Newbie an das Thema herantrauen möchte, hat hier das Buch seiner Wahl gefunden.

    "Krone der Welt" erhält von mir 5 von 5 möglichen Sternen.

  15. Cover des Buches Die Braut sagt leider nein (ISBN: 9783404173020)
    Kerstin Gier

    Die Braut sagt leider nein

     (313)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Wieder ein wunderschöner Roman von Kerstin Gier, wie immer zum lachen und weinen gleichzeitig. Es liest sich gut. Die Geschichte ist realitätsnah und dieser Roman fesselt die Leser. Vor allem gefielen mir die unerwarteten Momente. Voller Witz und Charme, Spannung und Zynismus ist dieser Roman ein Feuerwerk der guten Laune. Die Protagonistin Elisabeth erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht, so kann man richtig mit ihr mitfühlen. 

  16. Cover des Buches I Want It That Way (ISBN: 9783956492099)
    Ann Aguirre

    I Want It That Way

     (58)
    Aktuelle Rezension von: ShellyArgeneau

    Die Geschichte war unfassbar schön und ein absolutes Wohlfühlbuch❤️ Es zeigt wie anstrengend, wundervoll, stressig sowie einzigartig das Leben sein kann und das man für das was man möchte kämpfen muss🥰 

  17. Cover des Buches In einer Sommernacht wie dieser (ISBN: 9783789137310)
    Tanja Heitmann

    In einer Sommernacht wie dieser

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Reine Liebesgeschichten mag ich ja nicht so, deshalb hat mich das Buch auch direkt angesprochen, weil es zwar auch Romantik, aber auch Spannung und Thrill versprochen hat. Und genau das hab ich auch gefunden und es wird Freunden des Genres sicher gefallen, in jedem Alter, aber es ist definitiv ein Jugendbuch.

    So richtig komme ich mit Jugendbüchern momentan nicht klar, wobei ich hier gar nicht genau festlegen kann, woran es lag. Vielleicht, weil alles etwas zu überzogen gewirkt hat, zu aufbauschend und dadurch etwas unecht.

    Trotzdem hab ich es gerne gelesen, gerade die Jugendlichen waren trotz den etwas zu dramatischen Aktionen und Hintergründen sehr authentisch. Vor allem die Dialoge waren klasse und wirkten immer frisch und locker, da hab ich mich direkt in meine Teenagerzeit zurückversetzt gefühlt.
    Auch mit dem schnellen Verliebtsein kam ich klar, obwohl das ja oft kritisiert wird, aber ich denke, da haben diese Menschen in ihrem Leben einfach was verpasst. Manchmal hat man so Momente, wo man jemanden trifft und sich sofort hingezogen fühlt. Viele setzen das sofort mit Liebe gleich, die allerdings erst später kommt, aber gerade in dieser ersten Verliebheit fühlt man sich noch so völlig eins mit dem anderen und würde alles für ihn tun, ohne Rücksicht auf Verluste.

    "Er war ja nicht einfach Schritt für Schritt in ihr Leben getreten,
    sondern hatte plötzlich mittendrin gestanden
    und alles andere wie eine übermächtige Naturgewalt verdrängt ..."
    S. 182

    Genauso ergeht es der 17jährigen Leo, die im Sommerhaus ihres Vaters Alexei kennenlernt. Einen verschlossenen jungen Mann, der nichts von sich Preis geben will und jeden auf Abstand hält.
    Ein Schläger, heißt es im Dorf am Potsdamer See, genau der richtige Umgang zusammen mit seinem Freund Joschi, dem Kiffer, denen man tunlichst aus dem Weg gehen sollte.
    Leo lässt sich allerdings davon nicht abhalten, doch als ein Mord geschieht, gerät die Lage immer mehr außer Kontrolle. Das Geheimnis von Alexei ist dunkel und sehr tief in ihm vergraben - ein Geheimnis übrigens, dass ich schon fast etwas zu dramatisch fand, aber es war doch sehr spannend, dem Verlauf der Geschichte zu folgen. Auch wenn die Aufklärung mich nicht von den Socken gerissen hat, ist es insgesamt fesselnd aufgebaut.

    Die Sichtweisen wechseln zwischen Leo und Alexei und zeigen so sehr deutlich, wie aufgewühlt ihre Gefühlswelt ist und wie schwer die Entscheidungen, die sie zu treffen haben. Auch wenn hier oft Naivität durchklingt, sind ihre Gedanken und Handlungen durchaus nachvollziehbar und trotz mancher kitschiger Szenen hat es doch einen gewissen Ernst. Diese Mischung hat jedenfalls viel Spaß gemacht und man fliegt regelrecht durch die Seiten

    Erwähnen muss ich unbedingt noch Viktor, den alten russischen Gärtner, der mir trotz seiner kleinen, großen Nebenrolle sehr ans Herz gewachsen ist.

    "Trotzdem war Leo sich ziemlich sicher, dass zumindest Großväter so sein sollten wie Viktor Kranz: alt und schief, kratzig und in jeder Hinsicht vertrauenserweckend.
    Sie sollten Häuser haben, die genauso als und schief aussahen wie sie selbst.
    Außerdem sollten sie einen jederzeit willkommen heißen, ohne Fragen zu stellen,
    und Eintöpfe kochen, die nach Trost dufteten und leise blubbernd auf dem Herd standen." S. 219

    © Aleshanee
    Weltenwanderer
  18. Cover des Buches Glück ist nichts für schwache Nerven (ISBN: 9783442383252)
    Theresia Graw

    Glück ist nichts für schwache Nerven

     (43)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox
    Ein locker und leichter Roman über die Irren und Wirren der Liebe. Doris erfährt durch Zufall wer ihr Vater ist. Die Mutter hat darüber immer geschwiegen. Als sie sich dem Vater offenbaren will, wird sie versehentlich als seine Pflegerin eingestellt. Dadurch hat sie aber Gelegenheit ihn gut kennenzulernen. Sie bringt den Vater durch Motivation wieder zurück ins Leben und am Ende klärt sich alles. Eine Lektüre für zwischdurch die Spaß gemacht hat zu lesen,
  19. Cover des Buches The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot. (ISBN: 9783328103271)
    JP Delaney

    The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.

     (358)
    Aktuelle Rezension von: JohannaClara

    Nach dem Tod ihrer Tochter braucht Jane einen Neuanfang und zieht in eine ungewöhnliches Haus. Der Mietvertrag besteht aus Seitenweise Regeln und es gab ein persönliches Vorstellungsgespräch mit dem Architekten. Schon da wächst ihr Interesse an Edward Mokford. Allerdings bekommt die Freude um das  neue Haus schnell Risse, als sie erfährt das die Mieterin vor ihr in dem Haus ums Leben gekommen ist. Doch nicht nur das, die Frau sah ihr auch noch zum verwechseln ähnlich.

    Aber nicht nur das Haus scheint ein Geheimnis zu haben, auch der interessante Architekt scheint etwas zu verbergen.

    Das Buch beginnt etwas zäh und es dauert etwas, sich in die Geschichte reinzufinden. Durch die Sichtweise der beiden Frauen, Jane und Emma, bekommt der Lesende immer mehr Informationen über die beiden und ihr Leben in dem Haus. Am Ende mag man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es handelt sich zwar nicht um ein hochspannendes Buch, aber doch um ein Lesevergnügen mit Irreführungen und spannenden Stellen.


  20. Cover des Buches Leiche an Bord (ISBN: 9783738044348)
    Ole R. Börgdahl

    Leiche an Bord

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Moe6245

    Der Kriminalroman "Leiche an Bord" von Ole R. Börgdahl ist der vorerst letzte Teil der Reihe um die Ermittler Kurt Bruckner und Tillman Halls.

    Ich bin ein großer Fan dieser Reihe um die beiden ungleichen Ermittler und ein bisschen traurig, dass ich das letzte Buch der Reihe zu Ende gelesen habe.

    Durch Zufall rollen die beiden einen Cold Case wieder auf und bemerken dabei einige Ermittlungsfehler; man war von einem Unfalltod ausgegangen. Diese Fehler und Versäumnisse wieder auszubügeln, erweist sich als ziemlich schwierig. Aber die beiden bleiben hartnäckig und dann wird dieser Fall noch sehr brisant.

    Die Auflösung fand ich interessant und es kommt noch zu einem sehr spannenden Showdown. Der Schreibstil ist gewohnt angenehm und flüssig. Für mich ein gelungener Abschluss dieser Reihe, wobei ich auf jeden Fall mit dabei wäre, sollte es doch noch eine Fortsetzung geben!

  21. Cover des Buches Gold und Ehre (ISBN: 9783404184835)
    Sabine Weiß

    Gold und Ehre

     (46)
    Aktuelle Rezension von: 65_buchliebhaber

    Ein junger Architekt reibt sich zwischen Bauprojekten in Amsterdam und Hamburg auf. In beiden Städten hat er Familie und erlebt Aufregendes. Die zugegebenermaßen kurze Zusammenfassung des Inhalts dieses mehr als 600 Seiten starken Romans gibt jedoch Einblick in das Bauwesen des 17. Jahrhundert in Deutschland und den Niederlanden, spannende familiäre Konstellationen und einen Überblick in das politische Geschehen im Europa der damaligen Zeit.

    Bei der Themenvielfalt kommen auch facettenreiche Einwürfe zu Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Seefahrt zum Einsatz. Aufgrund der Vielzahl an Erzählsträngen gerät das Thema rund um den Bau des Hamburger Michel fast ein wenig ins Hintertreffen. Die vielen Details sind hervorragend recherchiert und bestens in die Geschichte eingebunden. Die Figuren rund um die fiktive Familie sind authentisch gezeichnet, die Balance zwischen Fiktion und historischen Fakten ist absolut stimmig. Personenregister, Glossar, die Karte von Hamburg und ein inhaltsreiches Nachwort sind hilfreich und informativ, das gefällt mir gut.

    Den Vorgänger über die Entwicklung von Amsterdam habe ich nicht gelesen und hatte nicht das Gefühl, dass mir Informationen fehlen. Ich habe das Buch als unterhaltsamen Historienschmöker empfunden. Gerne gebe ich dieser Mischung aus interessanten Themen 5 Sterne und empfehle sie historisch interessierten Lesern.

  22. Cover des Buches Der amerikanische Architekt (ISBN: 9783453417625)
    Amy Waldman

    Der amerikanische Architekt

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Zwei Jahre nach dem Anschlag auf das World Trade Center ist es nun an der Zeit eine Gedenkstätte zu bauen. Eine unabhängige Jury will aus den Einsendungen allein auf Grund des Entwurfs entscheiden, welcher Architekt die Gedenkstätte bauen darf. Doch dann der große Schock: Darf dieser bisher unbekannte Architekt tatsächlich der Fürsprecher der Trauernden sein?

    Ein Thema, das wohl auch heute noch für heftige Diskussionen sorgen würde. Wer ist die richtige Person, um eine Gedenkstätte zu bauen? Wer sollte größeren Einfluss darauf haben? Die Betroffenen? Spezialisten? Die Stadt oder das Land?

    Amy Waldman kreiert in ihrem Roman eine große Hetzjagd gegen den Architekten. Ein Buch, in dem es um Gesellschaft, Demokratie, Medien, Religion und Vorurteile geht. Immer wieder wird der Leser auf die Frage gestoßen, wie er selbst entscheiden würde. Mir zumindest fällt es nicht leicht. Das Hin- und Hergerissene zwischen der Ansicht der Betroffenen und der Außenwirkung durch die Medien macht diesen Roman nicht nur spannend, sondern auch hochaktuell.

    Einige Figuren nehmen eine wichtigere Rolle ein: eine Frau in der Jury, die ihren Mann verloren hat und damit ihre beiden Kinder allein großziehen muss, der Juryvorsitzende, ein Mann, der seinen Bruder verloren hat und auch durch die Ablehnung durch seine eigenen Eltern nur schlecht mit seinem Leben klarkommt sowie der Architekt selbst. Sie alle haben eine Meinung und lassen sich von unterschiedlichen Umständen leiten. Doch gibt es überhaupt die richtige Ansicht? Wie entscheidet man in einem Fall, der die ganze Welt betreffen könnte?

    Eine wirklich gute Lektüre!

  23. Cover des Buches Der Architekt des Sultans (ISBN: 9783036959467)
    Elif Shafak

    Der Architekt des Sultans

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Moni2506

    Elif Shafak erzählt in „The Architect‘ Apprentice“ vom Leben Jahans, der im 16. Jahrhundert zusammen mit einem weißen Elefanten nach Istanbul kam und Lehrling Sinans wurde, der als berühmtester Architekt des osmanischen Reiches in die Geschichte einging. Erschienen ist der Roman bei penguin im November 2014. Das Buch ist auf Deutsch unter dem Titel „Der Architekt des Sultans“ erhältlich. 


    Istanbul im 16. Jahrhundert: Jahan erreicht als 12jähriger Junge Istanbul an Bord eines Schiffes zusammen mit einem weißen Elefanten, der ein Geschenk für den Sultan ist. Während eines Feldzuges des Sultans trifft er auf den Architekten Sinan, der ihn fortan unter seine Fittiche nimmt. Auch Chota, der weiße Elefant, ist auf den künftigen Baustellen gerne gesehen und so bauen sie gemeinsam Moscheen, Aquädukte, Paläste und Mausoleen, die viele Jahrhunderte überdauern sollen. Doch nicht alles läuft so gut wie es den äußeren Anschein hat. Jahan muss lernen mit den Unwägbarkeiten des Lebens zurechtzukommen und nicht jeder ist ihm auf seinem Weg wohlgesonnen. 


    2019 auf der Buchmesse hatte ich mir vorgenommen ein Buch von Elif Shafak zu lesen und nun habe ich dieses Vorhaben endlich umgesetzt. Während der Literaturgala hat sie mich sehr beeindruckt und auch die kurze Lesung aus einem anderen Buch hatte mir sehr gefallen. Meine Wahl ist auf Grund der Zeit, in der es spielt, auf „The Architect’s Apprentice“ gefallen. 

    Der Schreibstil zieht einen sofort in seinen Bann. Ich konnte mir Istanbul und seine Bauten sowie die Leute, die in dieser Stadt leben, sehr gut vorstellen. Mit dem Englisch im Buch kam ich gut zurecht. Ich habe aber auch neue Worte gelernt, für die ich bisher andere englische Begriffe im Kopf hatte. 

    Der Erzählstil hat mir gut gefallen. Die Geschichte wird chronologisch erzählt, aber es gibt auch jederzeit etwas fürs Leben zu lernen. Jahan kommt mit 12 nach Istanbul und die Geschichte endet am Ende seines Lebens mit fast 100 Jahren. Wir wachsen mit Jahan mit, mit seinen Erfahrungen, seinen Erfolgen, seinen Rückschlägen. Welchen Menschen kann er trauen und wem nicht. Ich habe Jahans Weg gerne verfolgt und mochte seine Freundschaft mit dem weißen Elefanten sehr. Es ist aber nichts, wo man total mitfiebert. Man verfolgt das Geschehen, genießt die tolle Sprache Elif Shafaks und versucht seine eigenen Schlüsse aus den Ereignissen zu ziehen. Ich glaube, jeder, der das Buch liest, wird etwas ganz eigenes für sich mitnehmen, je nachdem welchen Erfahrungshorizont diese Person besitzt. 

    Chota, den weißen Elefanten, mochte ich sehr gern. In jedem Teil der Geschichte hat er eine wichtige Rolle gespielt, war dabei aber nie Mittelpunkt der Geschichte. Er hat Krieg gesehen, auf Baustellen gearbeitet, Geheimnisse beobachtet, wurde von Jahan umsorgt und war ihm in allen Lebenslagen eine wichtige Stütze. Lediglich eine Sache fand ich sehr schade. Oft wurde Chota als Biest bezeichnet, selbst von Jahan, was ich sehr respektlos empfand. Es mag zu der Zeit so gewesen sein, dass man Elefanten oder große Tiere allgemein so bezeichnet hat und 1-2 mal im Buch hätte mich das in bestimmten Situationen auch nicht gestört. Meiner Meinung kam das zu häufig vor und hätte so manches Mal auch anders gelöst werden können. 

    In die Geschichte rund um Jahan und Chota ist die Stadt Istanbul und das Leben in dieser Stadt im 16. Jahrhundert eingewoben. Wir erfahren etwas über die Sultane jener Zeit und deren Kriege. Wir erleben, was es bedeutet, in einer Stadt zu wohnen, in der die unterschiedlichsten Menschen zusammen kommen und in der verschiedene Religionen ihren Platz finden müssen und dann ist da noch die Geschichte Sinans, des berühmtesten Architekten des osmanischen Reiches. Wir lernen etwas über seine Bauten, mit welchen Hindernissen er umgehen musste und wie lange er gelebt hat. Es ist viel Wissen in das Buch eingeflossen, dennoch werden nur selten Jahreszahlen genannt. Das hat mir gezeigt, dass man zwar viel Wissen für sich mitnehmen kann, es aber nicht so darauf ankommt, wann etwas genau stattgefunden hat. Dies wird im Nachwort so auch bestätigt. 

    Die Kultur des osmanischen Reiches wurde in diesem Buch zum Leben erweckt mit all seinen Facetten. Dazu gehören Bräuche und Verhaltensweisen, die einem eher fremd sind, aber man erkennt auch einiges wieder, was man in historischen Romanen liest, bei denen die Personen im Buch überwiegend christlich sind. So kommt in kleineren Abschnitten des Buches Antisemitismus und Hass gegenüber Roma zur Sprache, insbesondere in Situationen, wo ein Schuldiger für bestimmte Ereignisse gefunden werden muss. Es gibt aber auch Personen im Buch, die die unterschiedlichsten Menschen zusammenbringen und gerade denen helfen, die es am schwersten im Leben haben. An mancher Stelle wirkte mir einiges ein wenig zu konstruiert und mit zu viel Glück im Spiel, insgesamt wurde ich von der Geschichte gut unterhalten. 

    Viel Zusatzmaterial gibt es nicht. So werden einige arabische Begriffe eingebracht, die über Fußnoten erklärt werden und zum Schluss gibt es noch ein kurzes Nachwort sowie eine Danksagung. Ein Personenverzeichnis sucht man hingegen vergeblich, was einem verraten könnte, welche Personen historisch verbürgt sind und welche nicht. Ein wenig wird das im Nachwort aufgenommen und ich denke, dass man in der Geschichte auch gut erkennt, wen es wirklich gab und wen nicht. 


    Fazit: Eine Geschichte, die mich gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt hat. Ich habe die Geschichte Jahan uns Chotas gerne verfolgt und mochte es sehr Gast im Istanbul des 16. Jahrhunderts zu sein. Empfehlenswert für Personen, die sich für Istanbul und seine Historie interessieren und es mögen, wenn Geschichten gleichmäßig dahinfließen und ein paar Weisheiten fürs Leben bereithalten.

  24. Cover des Buches Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten (ISBN: 9781495222092)
    David Gray

    Sherlock Holmes - Der Geist des Architekten

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Lina94

    „Der Geist des Architekten“ ist der erste Teil aus David Grays Reihe um Sherlock Holmes. Diesen Teil finde ich, ebenso wie den zweiten, sehr gelungen. Die Geschichte ist spannend und kurzweilig und bildlich gut vorstellbar. Die Personen sind gut ausgearbeitet und die Geschichte ist von der Art her sehr gut am Original orientiert.

    Wie ich schon beim zweiten Teil anmerkte, kommt Gray selbst in den Büchern vor, was überraschend und anfangs störend ist. Insgesamt wird dadurch aber ein passender Rahmen für die drei Geschichten gesetzt.

    Leider waren vermehrt Fehler bezüglich Rechtschreibung und Interpunktion zu finden. Auch war die Schriftgröße im eBook eher unoptimal – entweder zu groß oder zu klein. Da ich meine Version schon länger habe, sind diese Mängel in einer aktuellen Version möglicherweise nicht mehr zu finden.

    Insgesamt ein spannendes Buch mit vielen Rätseln und unerwarteten Wendungen. Aufgrund der nicht so tollen Verarbeitung muss ein Stern abgezogen werden.

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