Bücher mit dem Tag "anne frank"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "anne frank" gekennzeichnet haben.

60 Bücher

  1. Cover des Buches Das Tagebuch der Anne Frank (ISBN: 9783103972535)
    Anne Frank

    Das Tagebuch der Anne Frank

     (88)
    Aktuelle Rezension von: marilovesbooks2020

    ... ich habe die GN im Anschluss an die neue Jubiläumsausgabe gelesen. 

    Toll umgesetzt, schön gezeichnet, mit Gefühl und Empathie. Und man bekommt von einigen Dingen, die im Buch beschrieben werden, ein besseres Bild!

    Leseempfehlung!

  2. Cover des Buches Das Tagebuch der Anne Frank / Anne Frank Tagebuch (German Edition) by Anne M. Frank (2001-01-01) (ISBN: B019L4NVO2)
    Anne Frank

    Das Tagebuch der Anne Frank / Anne Frank Tagebuch (German Edition) by Anne M. Frank (2001-01-01)

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Sabine38

    Dass dies kein „normales“ Buch ist sollte jedem beim lesen klar sein. Natürlich ist es keine aufregende und literarisch ausgearbeitet Geschichte, welche sich manchmal beim stumpfen lesen doch sehr zieht. Aber es ist ja auch keine erfundene Geschichte, es ist nicht mal eine „Geschichte“ die dazu gedacht war dass andere sie lesen. Aber wenn man das Geschriebene auf sich wirken lässt, die Wünsche, Träume und Hoffnung dieses Mädchens wahrnimmt mit dem Wissen dass sich dieses nie erfüllt, erhält man nochmal einen ganz anderen Blick auf die Geschichte. Eine absolute Empfehlung, für Leute die sich darauf einlassen wollen.

  3. Cover des Buches Frank. Das Tagebuch der Anne Frank (ISBN: 9783804417519)
    Walburga Freund-Spork

    Frank. Das Tagebuch der Anne Frank

     (125)
    Aktuelle Rezension von: spagetti
    Es sind Kriegszeiten. Die Juden werden deportiert. Es handelt sich um die Geschichte einer wohlhabenden jüdischen Familie.
    Otto Frank, der zwei Firmen in Amsterdam besitzt, die sich in einem Gebäude befinden,  versteckt seine ganze Familie im Hinterhaus dieses GEbäudes.

    Von nun an versorgen die Büroangestellten die Versteckten mit Lebensmitteln, Kleidung, Büchern und Zeitungen.

    Tagsüber laufen die Geschäfte weiter in diesem Gebäude.
    Für die 8 Eingesperrten heisst es, sehr ruhig sich verhalten den ganzen Tag über. Nachts können sie sich ein bisschen bewegen, müssen aber in ihren engen Räumen bleiben, sie können das Haus nie verlassen.

    Denn es gibt nur einige eingeweihte Angestellten, nicht alle wissen um den Versteck ihres Chefs mit seiner ganzen Familie.   

    Es ist ein schwenkbarer Schrank, eigens zu diesem Zweck gezimmert, der den Zugang zu diesem Hinterhaus verbirgt.

    Anne Frank, die Tochter hält in einem Tagebuch die Erlebnisse während der ganzen Gefangenschaft fest. Zwei Jahre lang dauert die Gefangenschaft und endet nicht mit einem Happy End.

    Die Untergetauchten werden verraten und kommen in ein Konzentrationslager. Alle sterben, ausser Otto Frank.

    Fazit: Ich habe Anne Franks Haus letztes Jahr  in Amsterdam besichtigen können. Es ist ein Must, das Buch zu lesen und sich das Haus anzusehen. Man kann sich dann noch besser vorstellen, wie diese Gefangenschaft aussah.   (immer sehr lange Warteschlangen).  

     
  4. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783423086417)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.769)
    Aktuelle Rezension von: Elisa_Unique

    Inhalt 

    Hazel ist 16 Jahre alt und leidet an Schilddrüsenkrebs mit Metastasen in ihrer Lunge. Sie ist wortwörtlich dabei zu ertrinken. Depressionen sind Nebenwirkungen ihrer Krankheit, weswegen sie in eine Selbsthilfegruppe gehen muss. Dort trifft sie Augustus, der ebenfalls Krebs hatte, ein Osteosarkom. Nach eine Beinamputation ist er frei von Symptomen. Hazel verliebt sich unwiderruflich in Augustus und beide lernen sich zu lieben. Gemeinsam mit Hazels Mutter fliegen sie nach Amsterdam, um den Autor ihres Lieblingsautors zu treffen. Bevor sie stirbt möchte sie wissen, was mit den Charakteren passiert nachdem die Protagonisten stirbt und das Buch mitten im Satz einfach endet. Das treffen lief anders als erwartet und Gus eröffnet ihr, dass er bei einem Scan geleuchtet hat wie ein Weihnachtsbaum. Sein Krebs ist wieder zurück und soll das Schicksal der beiden auf eine harte Probe stellen. 

    Cover 

    Das Cover ist schlicht gehalten. Es ist nicht besonders aufregend und nicht besonders bunt, aber manchmal ist auffallend unauffällig eben passender, als ein zu aufwendig und zu kitschig. Ich finde es wirklich sehr passend, da es den Fokus an die richtige Stelle legt - den Titel des Buches. 

    Rezension

    Es ist eines der wenigen Bücher, dem ich 5 von 5 Sterne geben kann. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, obwohl ich es sehr wollte. Meine Taschentücherbox war nach dem Ende des Buches aufgebraucht. Der Autor hat ein leichten und authentischen Schreibstil, sodass sich die Seiten sehr schnell lesen. Gleichzeitig schafft es der Autor das Buch als kein typisches Krebsbuch stehen zu lassen. Es wird oft über die Krankheit gescherzt und selbstironische Witze gemacht. Es nimmt nicht die Schrecklichkeit dieser Krankheit und nimmt sie nicht auf die leichte Schulter, aber die Protagonisten wollen trotz der tödlichen Diagnosen Leben und das Lachen nicht verlieren. John Green schafft es den Leser/ die Leserin auf eine Reise mitzunehmen, die in allem emotionalen Ebenen halt macht und es kann kein Taschentuch trocken bleiben, auch wenn man es sich wünscht. Es wird die Jugendliebe, aber auch gleichzeitig die wahre Liebe in allen Facetten gezeigt. Die Verletzlichkeit, der Selbstschutz, aber auch die intimen Momente, die es nicht zu einer Kindheitsliebe werden lassen, sondern zu einer echten Liebe. 

    Fazit: Ich wünschte ich hätte das Buch eher gelesen, vor allem eher als ich den Film gesehen habe (der Film war aber trotzdem großartig). Und ich würde mir wünschen, es nochmal zum ersten Mal lesen zu können. 

    Empfehlung 

    Es ist ein Klassiker. Es ist ein emotionales Buch, welches eine Krankheit zeigt, die man keinem Menschen dieser Welt wünscht. Ich bin glücklich dieses Buch gelesen zu haben und kann es nur jedem Empfehlen. 

    Lieblingzitat

    "Man kann sich nicht aussuchen, ob man verletzt wird auf dieser Welt, alter Mann, aber man kann ein bisschen mitbestimmen, von wem. Ich bin glücklich mit meiner Wahl."

  5. Cover des Buches Frauen, die schreiben, leben gefährlich (ISBN: 9783458359951)
    Stefan Bollmann

    Frauen, die schreiben, leben gefährlich

     (12)
    Aktuelle Rezension von: mistellor
    Dieses Buch über Schriftstellerinnen löst in Frauen (vielleicht auch bei Männern) eine Vielzahl von Gefühlen aus. Wut, Traurigkeit, Zorn, Respekt, Verwunderung, Hochachtung und vieles mehr (ich konnte es leider nicht vermeiden, eine solche Aufzählung zu machen).Die negativen Gefühle erfährt die Leserin/ der Leser im ersten Teil des Buches, bei dem  langen und gutem Vorwort von Elke Heidenreich. 
    "Wir geistigen Frauen enden als Verliererinnen in Liebesgeschäften, schreibt die argentinische Lyrikerin Alfonsina Storni, ehe sie sich - mit 46 Jahren - ins Meer stürzt. Auch die früheste aller Dichterinnen, Sappho, soll ihr Leben durch Selbstmord im Meer beendet haben..... Sylvia Plath und Anne Sexton ......starben durch Selbstmord. Die romantische Dichterin Karolina von Günderrode....stach sich 1806 einen Dolch ins Herz....Virginia Woolf steckte sich Steine in die Jackentaschen und ertränkte sich....Die Reihe ließe sich noch lange fortführen. "Frauen schreiben nicht, und wenn sie schreiben, bringen sie sich um", zitiert die uruguayische Lyrikerin Cristina Peri Rossi ihren Onkel, sie tut das in einem Nachruf auf ihre argentinische Kollegin Marta Lynch, die sich 1985 erschossen hatte.Was geschieht hier? Warum verzweifeln gerade die klügsten, die schöpferischsten, die begabtesten Frauen so sehr am Leben, dass sie es nicht mehr aushalten Können?"  (Ende Zitat)
    Elke Heidenreich gibt hier sehr emotional die Antwort. Es sind die Lebensumstände der Frauen. Es sind die Rollenverteilungen für Frauen. Es sind die Männer der Frauen. Es ist die Unmöglichkeit, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Es ist die Notwendigkeit auf vieles verzichten zu müssen. Es ist die mangelnde Unterstützung der Gesellschaft. Es ist die Nichtanerkennugen der Leistungen von Schriftstellerinnen und Dichterinnen.
    Was soll Frau, auch heute noch, alles leisten? Den Haushalt führen, berufstätig sein, die Kinder erziehen, als Frau auch geliebt sein, soziale Kontakte pflegen und vieles mehr, aber daneben brennt in ihr eine Sehnsucht zu schreiben, sich dem Schreiben hinzugeben, eins sein mit ihren Gedanken und Texten. Wie kann das gelingen? Dieses Ungleichgewicht hat viele schreibenden Frauen an den Rand der Verzweiflung oder nahe dem Freitod gebracht.Hier nochmal eine Aufzählung der absolut zu bewunderten Frauen, die dieses Schicksal erleben mussten: 
    Else Lasker-Schüler (verstarb einsam und völlig verarmt)  Irmgard Keun, Mascha Kaléko,  Marlen Haushofer,  Dorothy Parker, Katherine Mansfield, Nelly Sachs, und viele mehr.
    Der zweite Teil des Buches besteht aus einem bebilderten Lexikon mit der Darstellung ihrer wichtigsten Werke und ihrer Lebensumstände. Sehr ansprechend gemacht.
    Im dritten Teil des Buches greift Stefan Bollman den Text von Elke Heidenreich auf, und hinterfragt noch einmal die Umstände der Schreibtätigkeiten von Frauen in der Weltliteratur. Das geschieht sehr faktenreich, weniger emotional und gut recherchiert. Gleichzeitig vergleicht er die Lebenssituation der schreibenden männlichen Schriftsteller und Dichter  (hier bekommt man als heutige Frau entsetzliche Wut),  die gesellschaftliche Akzeptanz, Unterstützung durch die Ehefrau, und finanzielle Erfolge erzielen konnten. Über viele Jahrhunderte waren Männer überzeugt von der Unfähigkeit der Frauen schöpferische Leistungen erbringen zu können.
    Ich habe schon einmal in einer Rezension geschrieben: "Ich bin froh darüber, dass ich heute lebe." Das war ein Buch über das Mittelalter. Nach diesem Buch kann ich diesen Satz nur wiederholen.

  6. Cover des Buches »Grüße und Küsse an alle« (ISBN: 9783596184101)
    Mirjam Pressler

    »Grüße und Küsse an alle«

     (18)
    Aktuelle Rezension von: zuppi
    Die vier Kinder der  Familie Frank-Elias verstehen sich prächtig: Anne, Margot, Stephan und Buddy sind glückliche Kinder.
    Doch Hitler kommt an die Macht, mit ihm erhält der Nationalsozialismus in Frankfurt Einzug.
    Familie Elias zieht nach Basel, Familie Frank nach Amsterdam.
    Irgendwann kommen aus Amsterdam keine Briefe mehr. 
    Nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es ein erstes Lebenszeichen von Otto Frank. Er macht sich auf die Suche nach Edith, Margot und Anne. Sie werden schließlich genauso überlebt haben, wie er.
    Doch die Wahrheit ist schrecklich. Otto ist der einzige, der überlebt hat.
    Dieser Schicksalsschlag lässt die Familie nicht zerbrechen - sie wächst stärker zusammen.
    Es ist nicht die Zeit, die hier alle Wunden heilt, sondern wenn es überhaupt möglich ist die Liebe der Familie.

    Dieses Buch hat mich den Tränen nahe gebracht. Es ist wunderbar geschrieben. So authentisch, dass ich das Gefühl bekomme, selbst Teil dieser Familie zu sein. 
    Dieses Buch zeigt, dass Menschen die Stärke haben können, alles zu überstehen, wenn sie zusammenhalten. Und es ist unglaublich, wieviel Liebe ein Mensch geben kann, nachdem er seine Liebsten verloren hat.

    Dieses Buch muss man lesen! Keine Beschreibung wird ihm gerecht.
  7. Cover des Buches Einfach beste Freundinnen! (ISBN: 9783150204160)
    Saskia Stöcker

    Einfach beste Freundinnen!

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Weebo1846
    Info:

    In dem Buch "Einfach beste Freundinnen" was im Reclam Verlag erschienen ist, haben die zwei Herausgeberinnen Saskia Stöcker und Claudia Feldtenzer viele unterschiedliche Kurzgeschichten, Rezepte, Gedichte, Interviews oder auch Songtexte gesammelt, die sich alle irgendwie um die Freundschaft drehen.

    Cover:

    Zu Beginn fällt einem schonmal das sehr hübsche Cover ins Auge, dass sehr gelungen ist. Durch das süße, aber keineswegs kitschige Design (was ja sonst leider oft bei solchen Büchern der Fall ist), eignet es sich hervorragend als Geschenkidee. Außerdem enthält es am Anfang eine extra Seite für ein paar liebe Zeilen an die Beschenkte.

    Inhalt:

    Mit dabei sind Texte von Anne Frank, Doris Lessing, Judith Luig, Johanna Zimmermann, Karla Paul, Doris Dörrie uvm. Alle ganz unterschiedlich, aber alle zum Thema Freundschaft.

    Fazit:

    Das Buch ist auf jeden Fall eine sehr süße Geschenkidee, hübsch aufgemacht, zwischendrin findet man immer wieder tolle Zitate zum Thema Freundschaft und einige Geschichten sind wirklich wunderschön, toll geschrieben, lustig, traurig, und ganz viele einfach nur WAHR! Das hat überzeugt und war interessant zu lesen. Leider sind auch drei Geschichten dabei, die ich einfach nur verwirrend oder verstörend fand...
  8. Cover des Buches Damals war es Friedrich (ISBN: 9783423427876)
    Hans Peter Richter

    Damals war es Friedrich

     (609)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Ein sehr gelungenes Buch über Antisemitismus und die Entrechtung von Juden in der NS-Zeit. Friedrich Schneiders Familie wohnt ein Stockwerk über der unbenannten Familie des jungen Ich-Erzählers, der mitansehen muß, wie die Schneiders systematisch erniedrigt werden und wie alles im Massensterben und schamloser Bereicherung der Deutschen endet. Im Anhang findet sich eine tolle Übersicht über jüdische Religionsvorschriften und Verhaltensweisen. Pflichtlektüre in der Schule!

  9. Cover des Buches Anne Frank (ISBN: 9783596116164)
    Willy Lindwer

    Anne Frank

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein Buch was mich bewegt hat, aber trotzdem nur 3 Sterne bekommt. Leider hat das Buch nicht viel mit Anne Frank zu tun, sondern eher wie die 6 Augenzeuginnen die Monate in den Konzentrationslagern verbracht haben. Anne Frank und ihre Familie werden nicht oft erwähnt, immer nur mal nebenbei. Die Eine hat mir aus einem Becher Kaffee getrunken, die Andere hat mir in einer Baracke gelebt. Ich habe mir mehr erhofft. Wenn das Buch mit einem anderen Titel verkauft würde, hätte ich es auch besser bewertet. Der Name Anne Frank wird leider immer dazu benutzt um den Verkauf anzukurbeln. Ich hätte das Buch auch ohne den Zusatz Anne Frank gelesen, da man nie vergessen sollte was im 2. Weltkrieg passiert ist. Es ist wahnsinnig ergreifend wie die Frauen unter den miesesten Umständen gelebt haben und es trotzdem geschafft haben den 2. Weltkrieg zu überleben.
  10. Cover des Buches Evas Geschichte (ISBN: 9783765542503)
    Eva Schloss

    Evas Geschichte

     (13)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Ein wundervoll informatives, emotionales Buch habe ich neulich gelesen. Es erzählt autobiografisch geschrieben von Eva Schloss selbst, der Stiefschwester von Anne Frank, der Überlebenden von Auschwitz. 

    Sie flüchteten aus Wien und kamen in Amsterdam unter. Sie müssen untertauchen, als die Deutschen einmarschierten. Sie werden allerdings verraten und an ihrem 15. Geburtstag werden sie von der Gestapo deportiert. Nur Eva und ihre Mutter überleben das KZ Auschwitz. Jahrzehnte schwieg Eva - vom Schrecken des Lagers noch immer geprägt, nun erzählt sie von der Liebe zur Mutter und wie ihr Glaube ihr half, diese schreckliche Zeit zu überleben. 

    Eva Schloss erzählt aus dem Gedächtnis heraus, sehr lebendig, wie und was sie erlebt hat. Sie gliedert ihr Buch in drei Teile

    Teil 1: Von Wien nach Amsterdam

    Teil 2: Auschwitz-Birkenau

    Teil 3: Reise durch Russland 

    Abschließend gibt es noch Fotos und einen Stammbaum.

    Die Geschichte, die wir Leser präsentiert bekommen schließt praktisch dort an, wo Anne Franks Tagebuch endet. 

    Ein Muss für Interessierte an der Thematik. Extrem eindrucksvoll informativ geschrieben, flüssig zu lesen, geht ans Herz und gibt das wider, was Eva und ihre Mutter erlebten. Sehr lebendig werden die Gefühle nach außen gekehrt und man kann sich gut vorstellen, wie sie diese fürchterliche Zeit er- und überlebten. In der Ich-Schreibweise geschrieben, als würde Eva Schloss dem Leser die Geschichte auf der Couch erzählen. 

    Gut, dass dieses Buch geschrieben wurde !!! 

  11. Cover des Buches Das Mädchen Anne Frank (ISBN: 9783596189021)
    Melissa Müller

    Das Mädchen Anne Frank

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Janiine

    Heute ist Tag des Tagebuchs 📔
    ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    Führt ihr ein Tagebuch? 🖋
    🇬🇧 Do you write a diary?
    ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    Eines der wohl berühmtesten Tagebücher ist das Tagebuch der Anne Frank. Am 12. Juni 1942 schrieb sie ihren ersten Eintrag. Zu diesem Zeitpunkt war sie 13 Jahre alt. Während des Kriegs versteckte sie sich zwei Jahre lang zusammen mit Familienangehörigen und Bekannten im Hinterhaus vor den Nationalsozialisten. Der letzte Eintrag ist datiert auf den 01. August 1944 - 3 Tage vor ihrer Verhaftung. Nachdem die Familie abgeführt wurde nahm die Helferin Miep Gies das Tagebuch an sich. Anne wurde erst nach Auschwitz und später nach Bergen-Belsen gebracht. Dort verstarb sie vermutlich im Februar 1945. Als der Krieg vorüber war, übergab Miep Gies das Tagebuch an Anne‘s Vater, den einzig Überlebenden der Familie Frank. Dieser veröffentlichte die Aufzeichnungen seiner Tochter.
    2009 wurde das Tagebuch von der UNESCO in das Weltdokumentenerbe aufgenommen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
    „Ich will von Nutzen und Freude sein für die Menschen, die um mich herum leben und die mich doch nicht kennen“ - vertraute Anne ihrem Tagebuch am 25. März 1944 an.

  12. Cover des Buches Meine Zeit mit Anne Frank (ISBN: 9783596183678)
    Miep Gies

    Meine Zeit mit Anne Frank

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Gut beschrieben erzählt Miep Gies das "Davor" und "Danach" von Anne Franks Tagebuch. Sie gibt dem Leser einen Einblick in ihr eigenes Leben, bevor sie die Franks kennenlernte, und wie sie sie wie eine eigene Familie lieben gelernt hat.

    Was dem Leser von Anne Franks Tagebuch verständlicherweise an Wissen von der anderen Seite der Tür, außerhalb des Verstecks im Hinterhaus, fehlt, wird von diesem Buch aufgefüllt. Miep Gies' Geschichte erzählt vom Zusammenhalt der Niederländer als Widerstandskämpfer gegen die Nazis, die ihr Land besetzen, und beschreibt die Schwierigkeiten, ihre Untergetauchten zu versorgen nebst der eigenen Versorgung mit Nahrungsmitteln, und ebenso welche Vorsicht sie stets walten lassen muss.

    Ich kann dieses Buch all jenen empfehlen, die das Tagebuch der Anne Frank gelesen haben und mehr über das Drumherum erfahren möchten. Es ist ungebrochen interessant, auch, wenn man das Ende schon kennt...

  13. Cover des Buches Der Junge, der Anne Frank liebte (ISBN: 9783423209861)
    Ellen Feldman

    Der Junge, der Anne Frank liebte

     (18)
    Aktuelle Rezension von: stern
    Ich bin eine miserable Schreiberin (ich tue es auch äußerst ungern), aber da noch keine Rezension für dieses Buch geschrieben wurde, und ich allerdings finde, dass es eine verdient hat, werde ich die erste schreiben müssen und nicht bloß auf die Buchpinnwand schreiben! Erzählt wird die fiktive Geschichte von Peter van Pels, Sohn der Familie, die mit den Franks in Amsterdam untergetaucht ist. Peter gilt zwar als offiziell während des Holocaust als verstorben, doch die Autorin ließ sich zu ihrem Roman von einer Führung durch das Hinterhaus inspirieren, in der gesagt wurde, dass zu allen Bewohnern Klarheit geschafft wurde, was mit ihnen nach dem Verrat geschah, außer über Peter. Ausgehend von Anne Franks Tagebucheintrag, Peter wolle seine Geschichte nach dem Krieg neu erfinden, erzählt Ellen Feldman diese aus der Ich-Perspektive Peters. Peter ist in die USA ausgewandert, heiratet, bekommt zwei Töchter und einen Sohn. Doch seine Vergangenheit und seine Herkunft verleugnet er. Seine Frau, eine Jüdin, weiß zwar, dass Peter in einem Konzentrationslager war, den Grund dafür kennt sie aber nicht. Sein Leben läuft "perfekt" bis zu dem Zeitpunkt, wo er auf dem Nachttisch seiner Frau "Das Tagebuch der Anne Frank" entdeckt und von seiner Vergangenheit heimgesucht wird. Es ist ein gelungenes Buch über die Verarbeitung eines Holocaust-Traumas voller Angst, Erinnerungen und vermeintlicher Verfolgung. Zu keinem Zeitpunkt wird es makaber, wie ich zu Anfang befürchtet hatte, da der Hauptakteur bekanntlich kurz vor der Berfreiung der Alliierten verstorben. Es ist lediglich eine fiktive Geschichte über einen Juden, die so auch einem anderen Überlebenden hätte passieren können.
  14. Cover des Buches SUPERLESER! Das Leben von Anne Frank (ISBN: 9783831044917)
    Stephen Krensky

    SUPERLESER! Das Leben von Anne Frank

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Dias89

    Einfach für Leseanfänger erklärt. Ein wichtiges historisches Ereignis, das bis heute fassungslos macht.

  15. Cover des Buches Das Tagebuch der Anne Frank - 14. Juni bis 1. August 1944. (ISBN: B00A4210K8)
    ohne Verfasserangabe

    Das Tagebuch der Anne Frank - 14. Juni bis 1. August 1944.

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Tagebuch der Anne Frank habe ich bereits vor einigen Jahren gelesen und wollte es nun noch einmal tun. Auch beim Re-Readen hat es mir wieder sehr gut gefallen, es hat mich berührt und bewegt. 
    Anne Frank hat für ihr sehr junges Alter meiner Meinung nach einen packenden und interessanten Schreibstil, so dass sie selbst sehr alltägliche Dinge so beschreibt, dass ich es sehr gerne gelesen habe.
    Es ist kaum vorstellbar, zwei Jahre in einem Hinterhaus zu leben ohne laute Geräusche, ohne Aktivitäten draußen, ohne Freiheit. Doch genau das müssen die acht Menschen aushalten, um zu überleben. 
    Beim Lesen des Tagebuches hatte ich das Gefühl, alles hautnah mitzuerleben, sowohl die Situation als auch die Gedanken und Gefühle von Anne. Sie vertraut sehr intime Dinge ihrem Tagebuch an, aber auch wichtige Dinge für die Zeit, in der sie lebt. Somit erfährt der Leser auch einiges über die Umstände, unter denen die Menschen zur damaligen Zeit gelebt haben. 
    Ich bin der Ansicht, dass jeder dieses Buch mindestens einmal gelesen haben sollte, da es ein trauriges Kapitel unserer Geschichte ist. Gleichzeitig ist Anne Frank für mich eine begabte Autorin, die versucht, unter den schwersten Bedingungen überhaupt zu (über)leben.

    Natürlich ist es nicht einfach, Tagebücher zu bewerten bzw. Tagebücher kann man gar nicht bewerten. Ich möchte trotzdem eine Bewertung über den Schreibstil und die Wichtigkeit des Textes als Dokument über den Zweiten Weltkrieg abgeben. Dafür kann ich meiner Ansicht nach nur die vollen fünf Herzen vergeben, denn Anne Franks Tagebuch hat mich auch beim zweiten Mal Lesen wieder bewegt, berührt und zum Nachdenken gebracht.
  16. Cover des Buches »Deine beste Freundin Anne Frank« (ISBN: 9783596855414)
    Jacqueline van Maarsen

    »Deine beste Freundin Anne Frank«

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Es ist Jacqueline van Maarsens vierter Geburtstag, als Adolf Hitler in Deutschland am 30. Januar 1933 an die Macht kommt. Von nun an ändert sich auch das Leben von Jacqueline in den Niederlanden. Im Oktober 1941 lernt Jacqueline Anne Frank kennen. Die beiden Mädchen werden schnell beste Freundinnen, doch schon im Juli 1942 verschwindet Anne mit ihrer Familie plötzlich.

    Dieses Buch hat mich tief bewegt und aufgewühlt. Die Geschichte ist ja nicht neu; wer hat nicht schon von Anne Frank gehört!? Und doch geht es immer wieder tief unter die Haut, diese wahren Lebensgeschichten von Menschen zu lesen, die im Zweiten Weltkrieg um ihr Leben fürchten mussten. Judenverfolgung, Nationalsozialismus, Konzentrationslager,... Es ist erschütternd.

    Und doch möchte ich dieses Buch jedem ans Herz legen. Es ist als Jugendbuch gedacht, doch auch Erwachsene sollten die Geschichte von Jacqueline van Maarsen lesen.

    Der Schreibstil ist sehr einfach und nicht anspruchsvoll, was ich aber als durchaus passend und richtig hier empfunden habe.

    Insgesamt ein wirklich sehr aufwühlendes und bewegendes Buch, das durch die Fotos und Briefe noch bereichert wird. Man sollte es unbedingt lesen!

  17. Cover des Buches Anne Frank (ISBN: 9783551713872)
    Ernie Colon

    Anne Frank

     (20)
    Aktuelle Rezension von: a_thousand_and_one_books

    Diese Graphic Novel ist bereits 2010 erschienen, aber ich lege sie jedem ans Herzen, der sich mit Anne Frank beschäftigen will.

    Darum geht's: Sid Jacobson (Autor) und Ernie Colón (Zeichner) erzählen die tragische Geschichte von Anne Frank, von ihrer Kindheit in Frankfurt am Main, in der sie miterlebt, wie die Nazis immer mächtiger werden, über die Emigration und die Jahre im Versteck bis zu ihrem Tod im KZ Bergen Belsen.
    Am Ende des Buches findet ihr eine Zeittafel mit vielen Originalfotos und anderen Dokumenten.

    Fazit: Sehr gut gemacht, sehr informativ. Unbedingt weiter empfehlen!

  18. Cover des Buches Anne Frank (ISBN: 3492234747)
    Carol Ann Lee

    Anne Frank

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Nymphe
    Diese Biographie beschreibt sachlich, aber dennoch erschütternd das kurze Leben der Anne Frank. Von einem Überblick ihrer Familie, der Geburt in Frankfurt, über die Flucht in die Niederlande und die glückliche Kindheit dort, bis hin zu der Zeit in der sie sich vor den Nazis verstecken muss und ihrer Zeit in verschiedenen Konzentrationslagern ist ihr gesamtes Leben minutiös und anschaulich geschildert. Dabei hat die Autorin Carol Ann Lee viele neue Dokumente ausgewertet und mit überlebenden Zeitzeugen gesprochen, um das BIld, dass wir von Anne aus ihrem Tagebuch haben zu vervollständigen. Sie zeigt eine begabte Schriftstellerin, die am Ende elendig in einem Lager Zugrunde ging. So ergänzt dieses Buch, das Tagebuch der Anne Frank für alle, die gerne etwas tiefer in die Geschichte dieses talentierten und tapferen Mädchen eintauchen möchten.
  19. Cover des Buches Lenas Tagebuch (ISBN: 9783548612171)
    Lena Muchina

    Lenas Tagebuch

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Midnight

    Inhalt:

    Das 16-jährige Mädchen Lena Muchina, lebte während der großen Leningrader Blockade 1941 – 1944 in der besetzten und unterversorgten Stadt und schrieb fast täglich ihren Tagesverlauf, ihre Gedanken, Ängste und Wünsche in ihr Tagebuch.

    Meine Meinung:

    Erst viele Jahre nachdem Lena Muchina ihr Tagebuch geschrieben hatte, wurde es in einem sowjetischen Archiv wiedergefunden. Nach einigen Recherchen wurde es schließlich an einen Verlag weitergegeben und dank der gleichnamigen Übersetzerin Lena Gorlik können auch wir dieses historische Tagebuch jetz lesen.

    Lenas Tagebuch hat mich sehr beeindruckt. Anfangs noch völlig vom Schulalltag, ihrer Freundin und der ersten Liebe eingenommen, verlor Lena nach und nach immer mehr von ihrer naiven, kindlichen Art zu Schreiben. Das Tagebuch wurde ein Kriegstagebuch, in das sie jeden Tag die Fliegeralarme, die Beschüsse, die harte Arbeit und vor allem den Hunger eintrug. Die Besetzung Leningrads zeichnete sich vor allem durch den Hunger und die Kälte ab, die über 800 000 Menschen Leningrads das Leben gekostet hat. In dem informativen Nachwort erfährt man, dass es sogar das ausgemachte Ziel der Deutschen war, die Bevölkerung verhungern zu lassen. Kein Wunder, dass das Beschaffen von Nahrung und der elende, quälende Hunger, sowie die systematische Unterernährung Lenas Hauptthemen waren.

    Lena, die ihre jugendliche Art bereits in den ersten Kriegsmonaten fast vollkommen einbüßte, zeichnete sich durch eine recht kühle Art zu Schreiben und ihre konsequente Ehrlichkeit aus. Sie schmiedet Pläne, verwirft sie, hofft und bangt und versinkt manchmal auch in ihrer Trauer und Angst. Mich hat ihr Text zutiefest bewegt und mir ein Stück grauenvolle Geschichte offenbart.

    Fazit:

    Der Vergleich zu Anne Frank ist, meiner Meinung nach, nicht zu weit hergeholt. Ich kann dieses Buch nur jedem weiterempfehlen.

  20. Cover des Buches Anne Frank - ihr Leben, ihr Vermächtnis (ISBN: B01D4TXB54)
    Jemma Saunders

    Anne Frank - ihr Leben, ihr Vermächtnis

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    Dieses kleine Sachbuch ist eine Mischung aus Kurzbiografie und Hintergrundwissen rund um die Tagebücher von Anne Frank. Dabei wird nichts neues erzählt, sondern bekanntes Wissen vielmehr auf wenigen Seiten kompakt präsentiert.

     

    Kurz & Kompakt

    In nur wenigen Seiten wird kurz auf das Leben der Anne Frank eingegangen; wie es zur Flucht nach Amsterdam kommt, wie sich das Leben im Versteck gestaltet aber auch wie ihr Leben nach der Deportation endet und wie es zur Veröffentlichung kam.

    Dabei erhält jedes Kapitel und jede Darstellung lediglich Raum, um auf wenigen Seiten dargestellt zu werden. Sprachlich bleibt das Buch stehts sachlich, erlaubt sich aber relativ viele grammatikalische und Rechtschreibfehler. Ein Umstand, der bei einem so kompakten Werk vermeidbar gewesen wäre.

     

    Fazit

    Leser mit wenig Zeit für lange Schmöcker mögen gerne bei diesem Kindle-Single zugreifen, der ausschließlich als E-Book über Amazon vertrieben wird. Viel Tiefgang darf man als Leser allerdings ebenso wenig erwarten wie neue Erkenntnisse hinsichtlich so mancher ungeklärter Hintergründe, die mit den Tagebüchern der Anne Frank einhergehen.

    Gern möchte ich dieses kleine Buch auch all jenen ans Herz legen, die glauben, dass Ausgrenzung und Abgrenzung ein möglicher Weg unserer Gesellschaft sei. Denn das Schicksal der Familie Frank ist und bleibt eine exemplarische Erinnerung für eine Vergangenheit Deutschlands, die sich nie wiederholen darf.


    Diese Rezension findet sich auch auf meinem Bücherblog.

  21. Cover des Buches Nachricht aus dem Niemandsland (ISBN: 9783473582181)
    Aidan Chambers

    Nachricht aus dem Niemandsland

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Anne Frank (ISBN: 9780330520270)
    Sid Jacobson

    Anne Frank

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Anne, Kitty und die beiden Paulas (ISBN: 9783924652067)
    Mies Bouhuys

    Anne, Kitty und die beiden Paulas

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Meine Zeit mit Anne Frank (ISBN: 9783828903524)
    Miep Gies

    Meine Zeit mit Anne Frank

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Riinaa
    Egal wie oft ich dieses Buch oder in das Tagebuch von Anne Frank reinlese und mich mit den Themen Nationalsozialismus beschäftige, ich bin jedes Mal aufs Neue betroffen. Ich kann einfach nicht verstehen, wie rational denkende Menschen so etwas Schlimmes tun können. Ist mir unbegreiflich. Letztes Schuljahr haben wir so viel darüber diskutiert und analysiert… Ich habe sogar mit meinen zwei Freundinnen unsere mündliche Abschlussprüfung (FÜK) rund um Anne Frank und Judenverfolgung gehalten. Zwar sind die Franks nur ein Beispiel – ein ganz berühmtes- aber was wir dabei alles herausgefunden haben war wirklich erschreckend. Vor allem, dass es heute immer noch Menschen gibt, die diese Ideologie vertreten… Besonders berührt einen jedoch das Schicksal von Anne und ihrer Familie. Erst wandern die Franks aus Deutschland aus, um dem Antisemitismus der Nationalsozialisten zu entgegen, nur um ein paar Jahre später doch noch von den antijüdischen Maßnahmen eingeholt zu werden. Sie sehen keine andere Möglichkeit, außer unterzutauchen. Ganze zwei Jahre leben sich versteckt, ohne auch nur einen Schritt nach draußen gehen zu können, dafür in ständiger Angst verraten oder entdeckt zu werden. Also, ich kann mir das gar nicht vorstellen. Nie nach draußen gehen zu können, frische Luft schnappen… Ach und denkt man erst an ihre Helfer, ohne die das Untertauchen unmöglich gewesen wäre, die sich auch jeden Tag in Gefahr gebracht haben. Total beeindruckend! Aus diesem Grund habe ich mir „Meine Zeit von Anne Frank“, das autobiografisch aus der Sicht der Helferin Miep Gies geschrieben ist, geholt. Ich wollte einfach noch ein paar Hintergrundinfos mehr erhalten. Am Anfang erzählt Miep Gies vorwiegend über ihre eigene Vergangenheit. Sie wurde 1909 als Hermine Santrouschitz in Wien geboren, kam nach dem 1. Weltkrieg im Rahmen eines Hilfsprogramms für notleidende Kinder nach Amsterdam, wuchs bei einer Pflegefamilie auf und entschied schließlich als sie alt genug war in den Niederlanden zu bleiben. Im zweiten Teil vom Buch beschreibt sie ihre Begegnung mit den Franks und über das Untertauchen. Sie schildert wie sie und die anderen Helfer sich täglich um das Wohlgehen ihrer Freunde gekümmert haben und wie diese Anstrengungen mit Laufe des Krieges erschwert wurden. Besonders erstaunt war ich, als ich gelesen habe, dass Miep zusammen mit ihrem Mann bei sich in der Wohnung einen weiteren Menschen (ich glaub es war kein Juden sondern ein Kriegsverweigerer) versteckt hat. Ein schönes Buch, welches ich jedem ans Herz legen kann, da es zeigt, dass selbst in Zeiten, wo Grausamkeit herrscht und unmenschliches geschieht, Menschen gibt, die selbstlos und absolut aufopferungsvoll handeln. =>An den passenden Stellen wird der Text auch mit Bildern und Zeichnungen (z.B. von dem Versteck) ergänzt.

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