Bücher mit dem Tag "amrum"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "amrum" gekennzeichnet haben.

91 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (ISBN: 9783551583321)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer

     (3.853)
    Aktuelle Rezension von: tatze1672

    Onyx hat perfekt auf den Vorherigen Teil aufgebaut und hat einen Teil von dem Erfüllt auf das mich Obsidian schon vorbereitet hat. Die komplette Reihe steht schon in meinem Regal und ich freue mich auf den nächsten Band.

  2. Cover des Buches Die Flut (ISBN: 9783596198351)
    Arno Strobel

    Die Flut

     (333)
    Aktuelle Rezension von: Corvina

    Die spannungsgeladenen Storys von Arno Strobel gehen für mich eigentlich IMMER. Aber es liegt in der Natur der Sache, dass Autoren nicht immer auf gleich hohem Niveau schreiben können. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis auch ich einmal an einen etwas schwächeren Roman aus Strobels Feder gelangen würde. 

    Die Flut ist so ein Fall. Nicht nur, dass der Verlag ihn völlig falsch als Psychothriller vermarktet, so schwächelt und plätschert die Story an diversen Stellen einfach nur vor sich hin, ohne auch nur im Ansatz an den sonst gewohnt hohen Spannungsbogen anzuknüpfen. 

    Aber selbst, wenn man das Buch unter der Rubrik "Insel-Krimi" liest, kommt kein rundes Bild zustande. Viel zu viele Handlungen sind einfach zu unlogisch, als dass sie realistisch wären. Dabei böten die nackten Eckpunkte der Handlung absolut Raum, für eine wirklich packende Psychospannung!  Am eklatantesten versagt Arno Strobel am Ende der Story, welches ihm absolut gar nicht gelungen ist. Auch das, so völlig untypisch für ihn. 

    Trotzdem fühlte ich mich einigermaßen gut unterhalten (sonst hätte ich das Buch ja einfach unvollendet wieder aus der Hand gelegt) und ich muss zugeben, dass ich wirklich erst ganz kurz vorm Schluss erkannt habe, wer der Mörder ist. Froh bin ich, dass dies nicht Strobels erster Roman für mich war. Denn ansonsten wüsste ich nicht, ob ich noch einmal zu einem Buch von ihm greifen würde.


  3. Cover des Buches Die kleine Inselbuchhandlung (ISBN: 9783499291548)
    Janne Mommsen

    Die kleine Inselbuchhandlung

     (154)
    Aktuelle Rezension von: moccabohne

    Greta muss sich ein paar Tage Auszeit von ihrem stressigen Job als Stewardess nehmen. Nach einer Panikattacke beschließt sie ein paar Tage an die Nordsee zu fahren. Dort hat ihre Tante Hille ein kleines Haus am Strand, was vollgestopft mit alten Büchern ist. Tante Hille möchte entrümpeln und da greift ihr Greta tatkräftig unter die Arme. Sie veranstaltet einen kleinen Bücherflohmarkt und ist begeistert von dem Fund und seinen Lesern. Greta kommt dabei die Idee ihre eigene kleine Buchhandlung zu eröffnen und einfach auf der Insel zu bleiben.

    Dies war bereits das zweite Buch der kleinen Inselbuchhandlung für mich, obwohl es sich hierbei um den ersten Teil handelt. Die Bücher sind aber nicht aufeinander aufgebaut, nur die Inselbewohner kommen immer wieder in den Geschichten vor.

    Für mich war es wieder eine unterhaltsame Urlaubslektüre, die sich leicht zu lesen ließ ohne langweilig zu werden.

  4. Cover des Buches Der Tote im Strandkorb (ISBN: 9781542047906)
    Anna Johannsen

    Der Tote im Strandkorb

     (87)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    „Der Tote im Strandkorb“ ist der erste Fall für Lena Lorenzen und mein erstes Buch von Anna Johannsen. Lena, die auf Amrum geboren und aufgewachsen ist, bekommt von ihrem Vorgesetzten einen sehr rätselhaften Fall übertragen. Sie soll den angeblichen Mord an dem Leiter eines Kinderheimes untersuchen. Zusammen mit ihrem Kollegen Johann Grasmann ermittelt Lena und stößt dabei auf dunkle Geheimnisse. 

    Bis ich mit Lena warm geworden bin hat es eine ganze Weile gebraucht. Zum Beginn des Buches war ich mir nicht sicher wie ich sie einschätzen soll und ihre Entscheidungen, die sie im Laufe der Geschichte trifft, haben meine Meinung über sie nicht gerade verbessert. Erst ganz zum Schluss wurde sie mir ein bisschen sympathisch. Jetzt hoffe ich sehr, dass meine Sympathie im nächsten Buch weiter steigt.

    Das wichtigste an einem Krimi ist für mich Spannung. Ich verlange nicht, dass sie bereits ab der ersten Seite vorhanden ist, aber ich erwarte das sie spätesten nach den ersten drei Kapiteln eine Rolle spielt. Im Laufe der Geschichte sollte sie immer weiter ansteigen und wenn das Buch gut ist, dann gipfelt sie am Ende in eine Finale, dass so fesselnd ist, dass ich das Buch keine Sekunde aus der Hand legen möchte.

    „Der Tote im Strandkorb“ erfüllt diese Erwartung leider nicht ganz. Zwar konnte mich das Ende fesseln aber bis dahin schleppt sich die Handlung mehr zäh als fließend dahin. Nur wenige kurze Abschnitte, die aus der Sicht des Täters erzählt werden, sorgen für ein bisschen Spannung. Betrachtet man die ganze Geschichte, dann war von Spannung leider nur am Rande was zu spüren. Ich finde das Schade, weil das Buch in diesem Bereich Potenzial hatte, dass aber nur wenig genutzt wurde.

    Die Ermittlungsarbeit fand ich sowohl positiv als auch negativ. Positiv fand ich die Mischung aus Ermittlungsarbeit und Nebenhandlung, denn Frau Johannsen legt den Fokus deutlich auf die Ermittlungsarbeit. Das Buch wird also nicht von überflüssigen Nebenhandlungen erschlagen. Negativ fand ich die Beschreibung der Ermittlungsarbeit. Ich bin zwar keine Polizistin und kann daher nicht sagen wie realistisch die Darstellung ist, aber es gab einige Stellen, an denen ich das Gefühl hatte, dass Frau Johannsen nur bedingt recherchiert hat.

    Das Buch wird größtenteils aus der Sicht von Lena erzählt. Der Schreibstil von Anna Johannsen ließ sich flüssig lesen und die Kapitel hatte mit durchschnittlich 11 Seiten eine gute Länge.

     

    Fazit

    Der Reihenauftakt der „Inselkommissarin“ Reihe konnte mich leider nur bedingt überzeugen. Mir fehlte es an Spannung und Authentizität. Ich empfehle diesen Krimi daher nur Lesern weiter, die keine besonders hohen Ansprüche an das Genre stellen.

  5. Cover des Buches Küstenmorde (ISBN: 9783404169504)
    Nina Ohlandt

    Küstenmorde

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Jaing

    Da ich die Nordsee und Regionalkrimis mag, habe ich mich sehr auf das Lesen gefreut. Das Buch verfügt über eine gute Story und einen Ermittler mit viel Potenzial. Eine 5-Sternebuch also? Leider nicht. Die Autorin verfängt sich in unnötigen Dialogen und Beschreibungen, die weder Charaktere weiterbringen, noch dem Buch regionalen Charme verleihen. Das Buch hätte gut um 100 Seiten kürzer ausfallen können. Hinzu kommt ein Schreibstil, der teils an erste Übungen in Literaturkursen erinnert. 

  6. Cover des Buches Mordseekrabben (ISBN: 9783423215152)
    Krischan Koch

    Mordseekrabben

     (66)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Thies und seine kauzige Art haben mir gut gefallen. Seine Zwillinge sind sehr neugierig und interessieren sich mit einem mal für den Beruf ihres Vaters.

    Merkwürdige Dinge gehen auf Amrum vor sich: eine Leiche, die immer mal auftaucht und gleich wieder verschwindet, mysteriös!

    Am Ende können Thies und Nicole den Fall aber doch lösen!

    Gute Unterhaltung ohne viel Brimborium, aber die Sichtweise auf Tourismus und Umweltschutz werden gut beschrieben!

    Sehr lesenswert!

  7. Cover des Buches Ein Jahr Inselglück (ISBN: 9783745700084)
    Susanne Oswald

    Ein Jahr Inselglück

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Fenja's Tante Trude ist verstorben. Fenja bekommt von ihr ein Haus auf Amrum vermacht, welches allerdings an eine Bedingung gekoppelt ist: Fenja muss ein Jahr auf der Insel Amrum in dem Haus leben, bevor sie es offiziell vererbt bekommt und damit machen kann was sie will. Also macht sich Fenja von Hamburg auf nach Amrum um diese "Aufgabe" zu erfüllen. 

    Sie hat noch keine Ahnung wie sie dieses Zwangsjahr auf der Insel überstehen soll, war sie doch in Hamburg gerade dabei sich einen Namen als Designerin zu machen.  

    Doch mit Ihrem Mops und ihrem Kater im Gepäck wird sie alles versuchen um dieses Jahr zu überstehen und evtl. sich daraus noch was positives zu machen. Desginern kann man schließlich auch auf Amrum… 

     

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Fenja war eine liebenswerte Hauptperson und der Mops war in meinen Augen fast schon die heimliche Hauptperson. 

    Der Schreibstil ist toll und man fliegt nur so durch die Seiten. Stellenweise hab ich mich komplett in der Geschichte integriert gefühlt. Ich hatte schöne Stunden auf der Insel. Dort war ich zwar noch nie, aber dank des Buches hab ich richtig Lust dort einmal hinzureisen. 

  8. Cover des Buches Das Mädchen am Strand (ISBN: 9781503901445)
    Anna Johannsen

    Das Mädchen am Strand

     (66)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    „Das Mädchen am Strand“ ist der zweite Fall für Hauptkommissarin Lena Lorenzen vom LKA Kiel und ihren Kollegen Kommissar Johann Grasmann. Die beiden ermitteln in einem Vermisstenfall auf der nordfriesischen Insel Föhr. Das Buch wurde von der deutschen Autorin Anna Johannsen geschrieben und ist 2018 als eBook und Taschenbuch im Edition M Verlag (Amazon Publishing) erschienen. „Das Mädchen am Strand“ ist der zweite Band der „Die Inselkommissarin“ Reihe.

    Bevor ich näher auf die Handlung eingehe, möchte ich erwähnen, dass der Kriminalfall in sich abgeschlossen ist. Die Reihe muss also nicht zwingend in der richtigen Reihenfolge gelesen werden.

    Den ersten Band (Der Tote im Strandkorb) habe ich 2020 gelesen. An inhaltliche Details kann ich mich aber nicht mehr wirklich erinnern. Daher habe ich den zweiten Band mit neutraler Einstellung gelesen.

    Mit Lena Lorenzen bin ich nicht warm geworden. Diese Frau legt ein Verhalten an den Tag, dass ich nicht nachvollziehen konnte. Ähnlich sah es mit ihren Entscheidungen aus. Ich verlange nicht das mir die Charaktere bei einem Krimi sympathisch sind, aber wenn ich innerhalb weniger Seiten eine regelrechte Abneigung gegen den Hauptcharakter entwickle, dann ist irgendwas verkehrt.

    Die Geschichte lässt sich grob in zwei Handlungsstränge aufteilen. Den Kriminalfall und Lenas Privatleben. Ich gebe zu ich bin ein großer Fan von Krimis, bei denen der Kriminalfall im Mittelpunkt der Handlung steht. Das Privatleben der Ermittler darf eine Rolle spielen mehr als zehn Prozent der Geschichte sollten es aber nicht sein. Bei „Das Mädchen am Strand“ liegt die Verteilung der beiden Handlungsstränge eher bei fünfzig-fünfzig, was für meinen Geschmack zu sehr vom Kriminalfall ablenkt hat.

    Der Kriminalfall war solide Polizeiarbeit, die mich gut unterhalten konnte, die ich aber nicht als spannend bezeichnen würde. Mein größter Kritikpunkt an dieser Stelle ist die Auflösung. Die Autorin hat sich für einen Täter entschieden, der erst ganz zum Schluss das erste Mal auftaucht. Ich mag diese Art von Auflösung nicht, weil sie das aktive Miträtseln unmöglich macht.

    Der Schreibstil von Anna Johannsen ließ sich flüssig lesen. Die Wortwahl hat zum Genre gepasst. Die Geschichte wird aus der Sicht von Lena Lorenzen erzählt. Das Buch wurde in der dritten Person geschrieben.


    Fazit

    Eine Krimi, der von der Grundidee her sehr spannend klang, dessen Umsetzung mich aber nicht überzeugen konnte. Ich vergebe 2,5 von 5 Sterne.

  9. Cover des Buches Wo die Dünen schimmern (ISBN: 9783596297634)
    Patricia Koelle

    Wo die Dünen schimmern

     (51)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Jessieanna lebt in Kalifornien und hat seit Kindertagen gesundheitlich zu kämpfen. Seit einer überstandenen Leukämie in frühen Jahren hat sie mit chronischer Bronchitis zu kämpfen. Nach einer erneuten schweren Erkältung und Lungenentzündung wird sie von Vater Pinswin überredet, sich für längere Zeit auf seiner Heimatinsel Amrum an der Nordseeküste zu erholen. Schweren Herzens verschiebt sie ihre Hochzeit und tritt die Reise zu ihren ihr fremden Verwandten an. Nicht nur das Reizklima tut ihrer Lunge gut, auch die Menschen der Insel erobern bald ihr Herz. Jessieanna geht Geheimnissen auf den Grund, denen ihr Vater schon hinterherjagte und erfährt zum Beispiel mehr über den sagenumwobenen Töveree Fisk. Sie löst das Rätsel um die unheimlich wirkende Familienpension Alriks Kwaas und um Skems „grünen Daumen“ für seine Zitronen. Und ganz nebenbei findet sie auf Amrum auch die fehlende Zutat zu ihrer Wohlfühl-Lotion, mit der sie Freunden und Familie helfen möchte, die körperliche, gesundheitliche und auch seelische Beschwerden haben.


    Schreibstil:

    Der 2. Teil der Nordsee-Trilogie beginnt in etwa in dem Jahr, in dem man beim 1. Teil mit Rhea endet. Nun steht Filines Zwillingsbruder im Zentrum des Geschehens und wie er seine Kindheit und Jugend erlebte. Zudem lernt man seine Tochter kennen, die wiederum nochmal andere Geheimnisse der Familie auf Amrum lüftet und dabei alle bekannten Gesichter aus Teil 1 trifft. Es gibt wieder Zeitsprünge, die recht durcheinander sind, aber gefühlt nicht so sprunghaft wie in Teil 1. Zudem hat die Protagonistin Jessieanna selbst nur 1 Jahr im Buch erlebt und nicht wie Rhea zuvor etwa 30 Jahre. Daher bekommt man letztlich nur Pinswins Zeitsprünge.


    Meine Einschätzung:

    Die neuen Erkenntnisse über den Töveree Fisk fand ich sehr spannend. Diese wurden sehr wissenschaftlich entdeckt und erklärt, was wiederum perfekt zu Pinswin passte, aber dennoch für Laien voll verständlich. Manche Szenen wurden aus Teil 1 wiederholt, aber nun aus der Perspektive des Bruders, was einen neuen Blickwinkel ergibt. Ein geringeres Durcheinander an Jahreszahlen hat mit besonders gut gefallen, denn man erlebt nur Pinswins Geschichte und Vergangenheit, nicht aber einen sehr langen Abschnitt aus dem Leben seiner Tochter.

    Ich muss zugeben, dass ich den Namen der Protagonistin zum Lesen furchtbar fand. „Jessieanna“ ließ sich für mich im Text immer schlecht lesen, weshalb ich immer versuchte nur „Jessie“ daraus zu machen. Unabhängig davon, dass mir der Name generell überhaupt nicht gefällt, so hat er mich beim Lesen immer ausgebremst, weil er zu lang und unmelodisch war.

    Ein paar Personen in der Handlung tauchten zu plötzlich auf und verschwanden wieder. Ihnen wurde eine immens wichtige Rolle zuteil, da sie der Handlung und Auflösung mancher Geheimnisse dienten, aber sie verschwanden zu unbedeutend wieder. So zum Beispiel war Carly viel zu schnell viel zu vertraut mit Jessieanna – es wirkte gestellt und unwirklich. Leni war eigentlich viel zu wichtig, um nur wegen eines Gegenstandes mal schnell auf die Insel zu kommen. Dennoch hätte eine Begegnung oder Zusammenführung mit Pinswin den Verlauf der Geschichte irgendwie gestört.

    Insgesamt hat mir das Buch auch sehr gut gefallen.

  10. Cover des Buches Meerblick inklusive (ISBN: 9783453418356)
    Anna Rosendahl

    Meerblick inklusive

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Anfangs fand ich die Geschichte recht amüsant. Oma verschwindet und keiner reagiert. Hm...was war da los? Ich wollte der Sache auf den Grund gehen. Aber je weiter ich im Roman vorankam, umso merkwürdiger fand ich die Reaktionen der Familienmitglieder. Opa interessiert es kein bisschen, dass seine Frau weg ist. Nein, im Gegenteil, er genießt es förmlich. Nun ja, dachte ich, sowas kann ja durchaus mal sein, wenn sich zwei Menschen nicht mehr viel zu sagen haben oder sich nur noch angiften. Aber auch der Vater zeigt sich nicht wirklich emotional davon betroffen. Alles war irgendwie so nach dem Motto: Aha...okay.  Mir haben hier einfach Gefühle gefehlt. Einzig und allein Meike zeigte Interesse, der Sache mal auf den Grund zu gehen.
    Aber auch ihre eigene Geschichte trotzte jetzt nicht unbedingt mit überschwänglichen Gefühlen.
    Ich muss auch sagen, dass ich mich von der Autorin etwas veralbert vorkam. Da telefoniert Meike mit einer Insulanerin, die platt spricht. Diese Insulanerin meldet sich am Telefon mit godei. Meike sucht nun (über mehrere Seiten) nach einer Frau mit dem Nachnamen godei. Also bitte.... Meike hat doch mit der Dame gesprochen und bemerkt, dass diese Plattdeutsch bzw. den Dialekt von Amrum spricht. So doof kann man ja nicht sei und dann nach dem Namen godei zu suchen. Diese Szene war mir absolut zu einfältig.
    Wollte man hier ein bisschen witzig sein? Sorry, aber der Schuss ging dann wohl nach hinten los.

    Aber es kam noch abstruser. Meike trifft auf Amrum dann auch noch einen Feuerschamanen und eine Heilerin. Also das war jetzt dann doch ein bisschen zu viel des Guten. Hiermit hatte die Autorin jede Art von Glaubhaftigkeit verspielt.

    Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext anmerken.
    Das Cover gefällt mir außerordentlich gut. Es verbreitet Urlaubsstimmung und lädt zum Entspannen ein. Der Klappentext macht definitiv neugierig und wurde sehr passend gewählt.

    📚 Lesespaß oder Lesefrust 📚

    Ich denke, dass ich in diesem Fall wirklich von Frust sprechen kann. Ich lese sehr gerne Romane, die auch mal etwas schnulzig oder einfach anders sein können. Aber das vorliegende Buch hat mich sogar etwas geärgert. Ich hatte das Gefühl, die Autorin wollte mich reinlegen, veräppelt.... Leider war keine versteckte Kamera hierzu zu finden.

    Meine komplette Rezension findet ihr hier:

    https://chattysbuecherblog.blogspot.com/2018/09/942018.html

    Viel Spaß beim Lesen und Stöbern.

  11. Cover des Buches Eisige Flut (ISBN: 9783404176373)
    Nina Ohlandt

    Eisige Flut

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Viragolady

    Zum Inhalt:
    Nordfriesland. Es ist eisig kalt, der Schnee liegt meterhoch und ein eisiger Wind weht.

    An der Nordseeküste werden einige Morde verübt in dem der Mörder die Opfer in einer sehr skurrilen Art und Weise darstellt.

    Anja Derling wird vermisst und später vor der Haustür ihrer Mutter als Eisskulptur vorgefunden. Arthur Peters , auf dem Marktplatz und Levke Bronnen, eine Balletttänzerin, werden ebenfalls als Eisskulpturen aufgefunden. Es scheint als würde die Todesserie kein Ende nehmen. Der Täter bekommt den Namen „Eismörder“.

    Hauptkommissar John Benthien und sein Team der Kripo Flensburg sollen diese Morde aufklären, was sich als nicht so einfach herausstellt. Sie haben alle genug damit zu tun den verschiedensten Hinweisen und Anhaltspunkten nachzugehen, was teilweise auch in die Irre führt. Dabei wird die Ermittlungsarbeit sehr realistisch geschildert. Es war sehr spannend zu erleben wie sich die Puzzlesstücke so nach und nach zusammensetzten bis der Fall um Anja Derling ein nicht unbedingt vorhersehbares Ende nimmt.

    Neben der laufenden Ermittlungsarbeit werden immer wieder Briefe vom vermutlichen Mörder an seine Tochter eingestreut, dessen Inhalt zwar dem Leser bekannt ist, nicht aber den Ermittlern. In diesen Briefen berichtet er über seine schlimme Vergangenheit, wobei er seine Taten zu rechtfertigen versucht.

    Auch werden persönliche Probleme der Ermittler beschrieben, was aber keinesfalls stört, sondern sie teilweise sympathischer macht. Es wirkt alles sehr realistisch, wie im wahren Leben.

    Fazit:

    „Eisige Flut" ist der 5. Fall für Kommissar John Benthien und sein Team von der Flensburger Kriminalpolizei. Man muß aber nicht die Vorgängerbände gelesen haben um diesem Buch folgen zu können , da es wie eine eigene Geschichte geschrieben wurde. Man ist mitten drin im Geschehen und hat fast das Gefühl alte Bekannte zu treffen.

    Die Orte und Plätze sind so anschaulich beschrieben worden als sei man vor Ort und hat sie persönlich zu besucht .

    Der Spannungsbogen war sehr gelungen und am Ende gut aufgelöst, trotzdem hat man das Bedürfnis es noch weiter lesen zu wollen um zu sehen wie es mit den Akteuren weiter geht. Warten wir auf ein weiteres spannendes Abenteuer.

    Das Cover passt zum Roman und hat mich sofort angesprochen, Möwe, Leuchtturm, alles was die Nordsee ausmacht.

    Von mir daher eine klare Empfehlung . Ein sehr spannender Roman der Lust auf mehr macht. Super!

    Autorin Nina Ohlandt ist damit ein Meisterwerk gelungen und ich habe mir die Vorgängerromane selbstverständlich auch zugelegt.

  12. Cover des Buches All deine Zeilen (ISBN: 9783499267529)
    Sofie Cramer

    All deine Zeilen

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Der Schreibstil ist leicht und locker und so auch gut zu lesen, aber so 100 %ig konnte ich mich nicht in die Geschichte fallen lassen. Es war „zu viel Briefverkehr“ ich kann es nicht anders ausdrücken. Die Geschichte ist in ihrem Grundgedanken nicht schlecht, aber ich fand die Umsetzung nicht so gelungen. Ok, es ist eine leichte Geschichte für zwischendurch, aber für mich auch nicht mehr. Eine nette Zugabe sind die verschiedenen Tortenrezepte am Ende des Buches. 

  13. Cover des Buches Immer wieder im Sommer (ISBN: 9783499290176)
    Katharina Herzog

    Immer wieder im Sommer

     (205)
    Aktuelle Rezension von: lauri2001

    Seit ihrer Scheidung hatte Anna kaum Zeit für sich. Sie ist arbeiten, kümmert sich um ihre Kinder und bringt sie zu ihrem Vater, damit sie ihn auch weiterhin sehen können.
    Doch als es wieder soweit ist, dass die Kinder ihren Sommer in Starnberg verbringen sollen, entdeckt Anna in einer Zeitschrift ihre Jugendliebe wieder, die jetzt auf Amrum lebt. Kurzerhand entschließt sie sich, zu ihm zu fahren uns sich einen Urlaub zu gönnen. Doch bevor sie sich auf den Weg machen kann, erhält sie eine dringende Nachricht von ihrer Mutter, mit der sie seit 19 Jahren nicht gesprochen hat und ehe sie sich versieht sitzen in Annas Bus nicht nur ihre Mutter und ihre Kinder, sondern auch noch ihr Exmann...

    Die Inhaltsangabe beschreibt das Buch in meinen Augen sehr gut. Wenn man sie liest, denkt man erst: "Oh Gott, was für ein Chaos", und dann: "Das könnte lustig werden." Und genau so ist das Buch.
    Egal ob Annas Mutter mit ihrer ruppigen aber irgendwie doch liebevollen Art, Annas Teenager-Tochter Sophie oder eine andere Figur, irgendjemand bringt einen immer zum schmunzeln.
    Dazu kommt die Wohlfühlatmosphäre, die Sommerbücher immer ausstrahlen. Hier wird sie durch den angenehmen Schreibstil und die schöne Insel herbeigeführt.
    Obwohl auch ernste und traurige Themen angeschnitten werden, verliert das Buch nicht an Leichtigkeit und da immer was los ist, kann man es in einem Rutsch durchlesen.
    Das Ende habe ich als nicht ganz rund empfunden, aber alles in allem war es für mich das perfekte wohlfühl-Sommerbuch :)

  14. Cover des Buches Das Seehospital (ISBN: 9783499274107)
    Helga Glaesener

    Das Seehospital

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Die Geschichte spielt 1920 auf der nordfriesischen Insel Amrum. Frida, die in Hamburg Medizin studiert, kehrt widerwillig auf ihre Heimatinsel zurück, denn ihr Großvater ist gestorben. 

    Die Familie ist nun in finanziellen Schwierigkeiten. Fridas Mutter will das Seehospital schließen, doch Frida möchte das nicht zulassen. 

    Fridas Schwester Louise soll reich verheiratet werden, um so die Familie zu unterstützen, doch Louise weigert sich und flieht nach Hamburg. 

    Die ganze Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Neben Frida und Louise gibt es noch eine weitere Schwester und einen jüngeren Bruder. 

    Obwohl das Seehospital titelgebend ist, gerät es immer mal wieder in den Hintergrund der Geschichte. Das hat mich etwas überrascht. Louise nimmt einen großen Teil der Handlung ein; es gibt viel Dramatik. 

    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Die verschiedenen Charaktere und die vielen Perspektivwechsel sowie auch die vielen Ereignisse machen es sehr abwechslungsreich. Zudem mochte ich das Setting sehr gerne und auch die Zeit, in der die Geschichte spielt. 

  15. Cover des Buches Nordsternfunkeln (ISBN: 9783596299102)
    Leonie Lastella

    Nordsternfunkeln

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Ginny-23

    Das erste Buch das ich 2021 gelesen habe, war auch das Erste das ich von der Autorin Leonie Lastella gelesen habe: Nordsternfunkeln ⭐️

    Bosse & Juna waren im Teenageralter ein unzertrennliches Paar bis etwas Schlimmes passiert und Juna zu ihrer Tante nach San Francisco abgehauen ist. Nach 8 Jahren kehrt sie zurück und somit auch alle Gefühle. Im Laufe des Buches erfährt man die ganze Geschichte der Beiden! Mehr will ich gar nicht verraten… 😀

    Wie soll ich es sagen? Es hat mich umgehauen und ist bis jetzt immer noch mein Highlight des Jahres!

    Bevor ich angefangen habe zu lesen, hatte ich gemischte Gefühle. Ich bin nicht so der große Fan von Büchern die in Deutschland spielen. Aber Meer ist immer gut und es hat sich nach schön viel Herzschmerz angehört. Und so war’s dann auch. Ich habe mit Juna & Bosse mitgefiebert, mit Fiete gelitten und habe mich in die Insel Amrum verliebt. Ich muss da unbedingt mal hin! 😍

    Ein riesiges Dankeschön an Leonie Lastella! Danke für ein so wunderschönes Buch! Und danke, dass ich eine neue weitere Lieblingsautorin haben darf ♥️

    An alle, die Liebesgeschichten mögen, bitte lest dieses Buch!!

  16. Cover des Buches Der Tote auf Amrum (ISBN: 9782919808298)
    Anna Johannsen

    Der Tote auf Amrum

     (64)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa

    Immobilienbesitzer Marten Hillmer wird vergiftet aufgefunden. Lena soll den Fall auf Amrum aufklären.
    Die Protagonisten gefallen mir, sie sind sehr authentisch. Dieser Fall ist etwas verworren und mir fiel es zeitweiße etwas schwer da den durchblich zu behalten.Trotzfdem eine spannende und schön zu lesende Fortsetung.

  17. Cover des Buches Sturmläuten (ISBN: 9783404174720)
    Nina Ohlandt

    Sturmläuten

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Jaing

    Das Buch hat mich überzeugt, war stets spannend und die Story war nicht vorhersehbar.

    Es gab einige aus meiner Sicht unnötige Dinge, so etwa die ganzen Foltergeschichten.

  18. Cover des Buches Wenn die Wellen leuchten (ISBN: 9783596297610)
    Patricia Koelle

    Wenn die Wellen leuchten

     (39)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Rhea ist auf der Suche nach so einigem: ihrem Vater, dem Glück, einem Haus, einer Liebe und eine Fischschuppe… Rhea ist Anfang 20 und betreibt auf Amrum eine liebevoll selbstgestaltete Minigolfanlage. Mit den Eintrittskarten verteilt sie einen Satz aus einem Brief ihres Vaters in die Welt, in der Hoffnung, dass dieser sich irgendwann einmal meldet. Ihre Mutter Filine weiß nämlich selbst nicht einmal den Namen, denn er war ein Schiffbrüchiger, der nur kurz auf Amrum blieb, Filine aber eine wunderbare Zeit und ein Kind schenkte.

    Ein österreichischer Hotelier ist von der Minigolfanlage so begeistert, dass er Rhea einen Sommerjob in seinem Hotel anbietet. Es wäre das erste Mal, dass Rhea ihre geliebte Insel und das Meer herum verlässt.


    Schreibstil:

    Die Kapitel sind unterteilt in bestimmte Jahre und auf die Geschichten von Filine und Rhea. Stück für Stück erfährt man aus beider Leben den Verlauf mithilfe bestimmte Ereignisse. Filine wird als Kind beschrieben und zu der Zeit, in der sie plötzlich allein auf der Insel war bis hin zum Treffen mit dem geheimnisvollen Schiffbrüchigen. Rhea wird in verschiedenen Kindheitsetappen beschrieben und letztlich in der Gegenwart und man begleitet sie bis ins Alter von knapp 40-45 Jahren.


    Meine Einschätzung:

    Ich bin wieder sehr schnell im Schreibstil von Patricia Koelle versunken. Anfangs wieder irritierend waren die chaotischen Zeitsprünge, die mich schon in der Ostsee-Reihe etwas störten. Rhea ist mal 10, dann 8, dann wieder 12  usw. Die Rückblicke in die Kindheit sind sowohl bei Rhea als auch bei Filine zeitweise sehr durcheinander, aber es passt eben genau zur Geschichte. Ebenso war das Einschätzen vom Alter bestimmter Personen schwierig. So zum Beispiel bei Elvar, Skem, Drees und Lentje.

    Faszinierend war das fast schon philosophische Gerede über die Zeit. Die stille Geheime Zeit, die sich Rhea nimmt, hat etwas sehr Positives von dem sich heutzutage jeder etwas abgucken könnte. Ebenso schön eingebaut auch hier Seemannsgarn: die Geschichte vom Töveree Fisk. Einfach schön und fesselnd und stets zwischen Wirklichkeit und Realität. Ich glaube, das wird sich wieder durch die gesamte Reihe ziehen, wie die Bernsteinschiffe der Ostsee-Trilogie.

    Die Autorin war auch wieder sehr kreativ bei ihren Protagonisten. Wann kommt man schon auf die Idee einer solchen Gestaltung von Minigolfanlagen? Oder das Haus von Lentje und Drees. Ebenso war mir auch als Leser das Haus „Alrik Kwaas“ nicht geheuer. Man wird ganz neugierig, was es damit auf sich hat.

    Man trifft auch bekannte Gesichter wie Henny Badonin vom Darß und Kalle aus dem Buch „Die eine große Geschichte“.  Sehr gut fand ich auch die Rolle von Julian. Er spielt einen wichtigen Teil im Leben von Rhea, aber nicht wichtig genug, dass man die Jahre im Detail beschreiben muss. Das was die Autorin hier an Ausschnitten beschrieb, war völlig ausreichend.

    Kurzum habe ich schon nach den ersten Seiten Lust gehabt nach Amrum zu fahren. Ich bin froh die nächsten beiden Teile schon auf Vorrat zu haben, damit ich gleich weiterlesen kann.

  19. Cover des Buches Zwischen dir und mir das Meer (ISBN: 9783499274213)
    Katharina Herzog

    Zwischen dir und mir das Meer

     (218)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Zum Plot: Lena und Zoe haben ihre Mutter verloren, als sie noch sehr klein waren. In ihrer Familie weiß niemand viel über die Herkunft der Frau, die einst aus Italien nach Deutschland kam. Als eines Tages aber Mattheo mit den unglaublich schönen Augen auf der Insel Amrum auftaucht und Fotos ihrer Mutter dort lässt, ist es Zeit, diesem Rätsel auf den Grund zu gehen.

    Fazit: Ich denke, Katharina Herzog kann gar keine schlechten Bücher schreiben. Auch dieses hat sich leicht und angenehm weggelesen. Es hat mich zwar nicht zu Tränen gerührt oder mich begeistert durch die Gegend hüpfen lassen, aber es war einfach gut. Ich liebe außerdem die Farbkombination von gelb und lila im Cover!

    Empfehlung: Wieder einmal etwas für ruhige Lesestunden, einen leichten Sommertag oder auch eine Bahnfahrt. Ein schöner Roman für die wärmeren Monate oder wenn man von eben diesen träumen mag! 

  20. Cover des Buches Der weiße Heilbutt (ISBN: 9783423219396)
    Krischan Koch

    Der weiße Heilbutt

     (31)
    Aktuelle Rezension von: glueckswinkel

    Endlich konnte ich den 9. Band der Detlef-Thies-Reihe lesen. Und was soll ich sagen, es ist bei mir mittlerweile wie nach Hause kommen.
    Ich kenne die Leute, die Umgebung und freue mich, sie wieder ein Stück begleiten zu dürfen.
    Passend zum Sommer befinden wir uns dieses mal auf Amrum, dort wird nämlich ein abgetrennter Frauenfuß gefunden, und ein riesiger Heilbutt taucht vor der Küste auf. Hängen die beiden Fälle vielleicht zusammen?

    Bevor Thies und Nicole überhaupt richtig ermitteln können, muss erst einmal die Identität geklärt werden. Doch auf Amrum werden zur Zeit mehrere Frauen vermisst, keine leichte Aufgabe für das Ermittlerduo. Hilfe bekommen sie natürlich wieder von den Freunden aus der Hidden Kist.

    Und während einige unserer Freunde den zweiten Frühling erleben und Tadje die sozialen Medien aufmischt, wissen Thies und Nicole wieder gar nicht, wo ihnen der Kopf steht.

    Für mich war es wieder ein rundum gelungenes Lesevergnügen. Krischan Koch schreibt mit viel Liebe zum Detail.

  21. Cover des Buches Jaspers letzter Flirt (ISBN: 9781503938175)
    Ulrike Busch

    Jaspers letzter Flirt

     (35)
    Aktuelle Rezension von: MissNorge
    ✿ Kurz zur Geschichte ✿
    Mordanschlag auf Jasper Erikson! Nur knapp entgeht der Amrumer Surflehrer dem Tod. Unter Einheimischen und Touristen gilt der notorische Schürzenjäger als schillernde Figur, und auch das Finanzamt hat ihn im Blick. An Konflikten und Mordmotiven mangelt es also nicht. Doch bei ihren Ermittlungen beißen die Kommissare Knudsen und Zander auf Granit. Niemand will etwas Verdächtiges beobachtet haben. Und auch Jasper zeigt sich seltsam bedeckt. Heimlich begibt er sich selbst auf die Jagd nach dem Täter. Plötzlich kommt es zu einer Verkettung dramatischer Ereignissen und die Zeit läuft den Kommissaren davon.
    (Quelle: Amazon.de)
    ✿ Meine Meinung ✿
    "Jaspers letzter Flirt" ist Band 2 der Kripo Wattenmeer mit den kultigen Ermittlern Knud Knudsen und Arne Zander. Da der Fall in sich abgeschlossen ist, ist das Buch auch ohne Vorkenntnisse von Band 1 zu lesen und zu verstehen. Diesmal steht Jasper Eriksen im Mittelpunkt und hier hat die Autorin einen Charakter erschaffen, der nicht ohne ist. Ein alternder Surflehrer, Typ Sunnyboy, der nichts, aber auch wirklich gar nichts anbrennen lässt. Das er verheiratet ist und 2 Kids hat, stört in dabei auch eher weniger. Diesen Typ Mann hatte ich sofort bildlich vor Augen, trotz allem was ihm passiert und wie er sich benimmt, tat er mir am Ende auch irgendwie leid. Sehr interessant fand ich dieses mal das einige Sachen aus der Sicht des Täters geschrieben wurden. Hinzu kamen noch die tollen Landschaftsbeschreibungen und obwohl ich noch nie auf Amrum war, kam mir alles sehr bildlich vor das innere Auge. Unerwartete Wendungen und ein Täter, der wieder einmal bis zum Ende nicht zu erahnen war, machen diesen unblutigen, aber spannenden Krimi lesenswert.
    ✿ Fazit ✿
    Ein toller Nordsee-Krimi, der Lust auf das Lesen der anderen Fälle mit Knudsen, Zander und den ganzen, schon liebgewonnenen, Inselbewohnern macht.
  22. Cover des Buches Sonnensegeln (ISBN: 9783426517390)
    Marie Matisek

    Sonnensegeln

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Brigitte_Spalink

    Marita ist Krankenschwester und bekommt ein Angebot für einen alten Herren die Pflege zu übernehmen. Die Stelle ist in Frankreich und Marita sagt zu und beginnt ihr neues Leben.


    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, der Duft von Südfrankreich kam sehr gut rüber und auch der Parfümduft von der Stadt Grasse hat mir gefallen, man konnte sich schon so einiges vorstellen. Marie Matisek schreibt sehr schöne Bücher, allerdings hat mir dieses etwas weniger gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr gut, aber was mir fehlte, waren mehr Dialoge. Es wird mir ier etwas zu viel  „nur“ erklärt und beschrieben. Ich hätte mir gewünscht, das sich die Menschen mehr unterhalten. Ansonsten ist das ein schönes Buch für einen lauern Sommerabend.

  23. Cover des Buches Mordseekrabben. Ein Inselkrimi (ISBN: 9783862313358)
    Krischan Koch

    Mordseekrabben. Ein Inselkrimi

     (33)
    Aktuelle Rezension von: glueckswinkel

    Von Fredenbüll geht es diesmal mit der Fähre nach Amrum.

    Der erste Ferientag fällt für Polizist Thies Detlefsen eigentlich recht gut aus, genug Temposünder hat er geblitzt. Anders sieht es da bei seiner Frau aus, die ist mit den Zwillingen schon in den Urlaub gestartet. Doch im Wellnessresort angekommen der große Schreck:
    Im Hotelbett liegt eine Leiche.

    Schnell ruft Thies die Mordermittlerin Nicole hinzu. Doch ohne Leiche keine Ermittlungen. Der Tote wird von den Inselbewohnern immer wieder der Konkurrenz untergejubelt. Eine Leiche direkt bei Saisonstart? Die kann hier keiner gebrauchen.

    Und während die Leiche bei eintreffen der Polizei mal wieder verschwunden ist, hat Thies gleich die Mafia am Verdacht.

    Doch warum wurde eine Löffelente vom Golfball erschlagen? Gibt es doch gar keinen Golfplatz. Zum Glück wollen das der neue Touristikchef, ein Baulöwe und die attraktive Banktrulla ändern. Mord und Totschlag ist vorprogrammiert.

    Ich hab mal wieder herrlich geschmunzelt. Während im Inselkino Hitchcock läuft, gibt es immer wieder die ein oder andere Parallele zum Geschehen auf der Insel.

    Und als ich noch so am überlegen war, was denn nun mit den 150.000€ passiert, löste sich diese Frage relativ zügig in Rauch auf.

    Mal wieder ein toller Roman von Krischan Koch. Wie gewohnt witzig und so voller irrwitziger Handlungen. Wer Lust auf einen schmunzel Krimi hat, dem kann ich die Thies Detlefsen Reihe an Herz legen.

  24. Cover des Buches Hotel Inselblick - Wolken über dem Meer (ISBN: 9783426522776)
    Anke Petersen

    Hotel Inselblick - Wolken über dem Meer

     (30)
    Aktuelle Rezension von: claudis_buecherwelt

    Bei diesem Buch handelt es sich wieder um einen historischen Roman. Es ist der Auftakt der Amrum-Trilogie und beginnt im Jahr 1892.

    Anfangs spielt die Geschichte noch in Hamburg. Es dauert eine Weile, bis sich die Familie Stockmann auf den Weg nach Amrum macht. 

    Die Familie Stockmann besteht aus dem Ehepaar Marta und Wilhelm, sowie den Töchtern Rieke, Ida und Marie.

    Mir hat die Familiengeschichte gut gefallen. Man durfte miterleben was für Hürden sich ihnen in den Weg gestellt haben und vor allem, welche Schicksale sie ertragen mussten. Auch die Umgebung fand ich sehr gut beschrieben, sodass man direkt ein Bild vor Augen haben konnte.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm, allerdings fällt es anfangs etwas schwer in die Geschichte richtig hineinzufinden. Zwar gibt es zu Beginn eine kleine Auflistung der handelnden Personen, dennoch musste man sich erst ein wenig reinlesen, um alle richtig einordnen zu können. Der Blick zurück auf die Anfangsseite war daher öfter von Nöten.

    Das Buch hat über 500 Seiten, was mir persönlich etwas zu viele waren. Es passiert einiges in diesem Buch, aber zwischendrin wurde es etwas langatmig. Vielleicht hätten ein paar weniger Seiten der Geschichte gut getan.

    Alles in allem ist es aber ein gutes Buch mit Luft nach oben. Bin gespannt wie es in den Folgebänden weitergeht. Diese werde ich später sicher auch noch lesen.

    Ich werde für diesen 1. Band 3 von 5 Sternen vergeben.

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