Bücher mit dem Tag "amie kaufman"

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11 Bücher

  1. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9783423761833)
    Amie Kaufman

    Illuminae

     (513)
    Aktuelle Rezension von: Anna_intergalaktisch

    In erster Linie glänzt die Geschichte durch ihre innere Aufmachung: Die Leser*innen erwartet eine Zusammenstellung von unterschiedlichen Berichten, Funk- und Chat-Kommunikationen und Tagebucheinträgen. Kaum zu glauben, aber dadurch entsteht tatsächlich eine wahnsinnig spannende Sci-Fi-Story. Die Gefühle der handelnden Personen sind überraschend gut nachzuempfinden und man fiebert unentwegt mit ihnen mit.

    Kritik gibt es von mir dennoch: Die Handlung ist teilweise recht vorhersehbar und das Ende war nicht so ganz nach meinem Geschmack. Letzter Kritikpunkt nur unter Vorbehalt, da ich definitiv noch Band 2&3 lesen werde.

  2. Cover des Buches These Broken Stars - Sofia und Gideon (ISBN: 9783551583710)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars - Sofia und Gideon

     (189)
    Aktuelle Rezension von: viktoria162003

    Meinung 

    Die Reihe hat mir bisher wahnsinnig gut gefallen, daher stand natürlich fest, dass ich den dritten und finalen Band auch lesen werde. Die Autorinnen haben auch hier wieder einen tollen Schreibstiel und ich hab spielend einfach zurück in die Welt der fremden Galaxien gefunden. Geschildert wird das Ganze im Wechsel von Sofia und Gideon.

    Es wird nicht besonders viel Zeit verschwendet und beide Charaktere treffen aufeinander, jeder hat hier sein eigenes Ziel zu verfolgen, doch im Grunde wollen sie alle das gleiche: LaRoux vernichten oder eben aufhalten, jedoch jeder auf eine andere Art und Weise, mal mehr mal weniger brutal.

    Durch die Gemeinsame Fluch bei einem Angriff auf LaRoux schließen sich beide erst einmal zusammen und fliehen. Verstecken sich und schmieden Pläne. Dabei ziehen sie Nutzen auseinander, da jeder hier sein Talent unter Beweis stellt. Während Gideon ein absoluter Profi in Technik Sachen ist, hat Sofie die richtige Verbindungen um an Pläne oder dergleichen zu kommen. Auch ist sie ein Meister, Menschen zu durchschauen und zu manipulieren.

    Ich fand die Geschichte einfach wieder genial. Alleine der Start ist gleich spannend und diese Spannung zieht sich durch das ganze Buch. Man landet von einer Flucht zur nächsten. Von einem Angriff zum nächsten. Dabei schaukelt sich das ganze so dermaßen auf, dass man merkt das man auf etwas großes zusteuert.

    Dabei verbinden sich im Laufe der Geschichte, alle drei Bücher zueinander. Alle sechs Charaktere der These Brocken Star Reihe finden zueinander, haben Verbindungen oder eine gemeinsame Vergangenheit die hier aufgelöst werden. Auch wenn einiges bereits bekannt ist, fand ich die Connections dahinter wirklich klasse.

    Neben dem Thema LaRoux in seinen Machenschaften aufzuhalten, wobei hier jeder ein klein wenig seinen eigenem Plan verfolgt, lässt sich natürlich wieder eine sehr schöne Romanze finden. Denn Gideon und Sofia kommen sich bei ihrer Mission immer näher. Auch hier fand ich alles sehr schön umgesetzt und glaubwürdig.

    Da jeder zu all dem Mist der hier eh schon ordentlich am dampfenden ist, auch noch sein ganz eigenes Päckchen trägt, sind die Charaktere auch hier wieder glaubwürdig. Haben eine eigene Vergangenheit die sie geprägt und geformt haben. Durch den Perspektivwechsel hat man auch einen schönen Einblick in die Gefühls- und Gedanken- Welt und kann so Entscheidungen oder Handlungen sehr gut nachvollziehen.

    Das Ende spitzt sich wirklich noch einmal ordentlich zu und auch die anderen Charaktere finden hier einen Platz. Gemeinsam gehen alle sechs noch einmal auf eine Reise dem Ganzen Spektakel der fremden Stimmen/Energien oder eben Lebewesen Einhalt zu geben. Dabei entwickelt sich die Lage spitz zu und hat mich auch sehr überrascht. Ich mochte es ebenfalls, dass man so auch wieder ein wenig mehr über die anderen erfährt, wie es Ihnen ergangen ist und es Ihnen ergeht.

    Das Ende ist abschließend und alle Komponenten führten zusammen und ergaben ein Ergebnis das als Happy End durchaus durchgehen kann. Zumindest hat es mir sehr gut gefallen  auch wurden alle Fragen beantwortet und sorgten für ein wirklich tolles und abschließendes Ende dieser wirklich tollen Reihe.

     

    Fazit

    Ein Dritter toller Band der als Abschluss der tollen Reihe wirklich klasse ist. Die Geschichte ist gleich von Beginn an wahnsinnig spannend und schaukelt sich immer weiter nach oben. Das Finale endet in einem riesigen Knall und hat mir wahnsinnig gut gefallen. Alte liebgewonnene Charaktere tauchen auf und alles fügt sich zusammen, ergibt Antworten und lässt keine offenen Fragen übrig. Die Romanze ist wunderschön und glaubwürdig, die Charaktere einfach nur zum Liebhaben. Daher 5 Sterne von mir und eine klare lese Empfehlung der gesamten These Brocken Star Reihe.

  3. Cover des Buches Gemina (ISBN: 9783423762328)
    Amie Kaufman

    Gemina

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Charlie753

    Hanna ist die Tochter des Kommandanten der Sprungstation Heimdall, die, wie sie sagt, die langweilige Raumstation des ganzen Universums ist. Nik ist der Sohn eines Mafiabosses an Board der Heimdall. Beide finden das Leben dort nicht sonderlich spannend, doch eines Tages wird die Station von einer Kampfeinheit überfallen. Hanna und Nik versuchen mit Hilfe von Niks Cousine Ella herauszufinden, was dort los ist. Und dann droht auch noch das Wurmloch in der Mitte der Raumstation Raum und Zeit zu zerfetzen... 


    Nachdem ich von dem ersten Band schon so sehr überrascht war, musste ich natürlich den zweiten Teil der Illuminae Akten lesen. Und der war genauso gut wie der erste.

    Das Buch ist in Chatprotokollen, Transkriptionen von Videoaufnahmen, E-Mails und Berichten geschrieben. Deshalb gibt es eigentlich keine „klassische“ Handlung. Trotzdem versteht man, worum es geht und was tatsächlich passiert.

    Die Dialoge zwischen den Personen sind auch einfach nur gut geschrieben: Sie haben immer etwas Humor, auch in gefährlichen Situationen.

    Es sind auch kleine Ausschnitte aus Hannas Tagebuch vorhanden, aus dem mir besonders die Skizzen gefallen haben.

    Am Ende war ich sehr überrascht und erstmal erschrocken (was dann aber zum Glück aufgelöst wurde). Ich freue mich sehr auf den dritten Teil, denn ich habe eine Menge Fragen, die geklärt werden müssen.

    Gemina kann ich ganz klar empfehlen. Es ist ein wunderbarer Science-Fiction Roman in besonderer Form für Jugendliche, in dem es auch eine kleine Lovestory gibt.

  4. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9780553499117)
    Amie Kaufman

    Illuminae

     (122)
    Aktuelle Rezension von: booq_cafe

    4,5 ⭐️
    I’ve never read a book like this. Everything is described in files, interviews, chats and surveillance footage. That makes it really challenging to read, but is also very unique and fascinating. At first I was concerned how the authors would create real emotions this way, but somehow they did. It just took a little time.

    In the first half of the book I had a hard time orienting myself in the setting and getting to know the characters. Ezra seemed like a nice and funny guy from the beginning (someone I would definitely never have dumped). Kady on the other hand was more shallow and I could really grasp her personality. That is until the end, when I really really loved her, but see for yourselves.

    The writing was full of sarcastic remarks and very entertaining, but I expected nothing less. The plot needed some time to develop so I only got invested in the story halfway through the book. But then it blew me away! Sour think you know where this is going (at least kind of), because that’s how things are done in Sci-Fi books and then… everything goes sideways. And nothing turns out as you expected it to.

    I loved the ending, though I still anticipated some of the twist (but there are enough left to keep me on the edge of my seat). I find it most impressing that I really had to cry at one scene - I would have never thought this possible while simply reading through files. But it is not that simple.

    I am looking forward to reading the sequel, because I am still missing some explanations.

  5. Cover des Buches Aurora entflammt (ISBN: 9783737356718)
    Amie Kaufman

    Aurora entflammt

     (91)
    Aktuelle Rezension von: ConnyKathsBooks

    Das Ra'haam, ein einziges, aus Millionen von Organismen bestehendes Wesen, ist erwacht und droht die Galaxis zu zerstören. Tyler und sein Squad 312 versuchen alles, um das Ra'haam noch aufzuhalten und setzen dabei auf die besonderen Kräfte von Aurora. Doch auf ihre Truppe ist seit kurzem ein Kopfgeld ausgesetzt. Und Aurora muss erst lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren. Gelingt es ihnen dennoch, die Galaxis zu retten?

    "Aurora entflammt" stammt aus der Feder von Amie Kaufman und Jay Kristoff und ist der zweite Band ihrer Aurora-Trilogie. Der Auftakt hatte mich nicht ganz überzeugt, trotzdem freute ich mich auf die Fortsetzung. Und die hat mir  deutlich besser gefallen. 

    Dank der kurzen Zusammenfassung der Geschehnisse am Anfang fiel mir der Wiedereinstieg recht leicht und schnell habe ich mit Tyler, Aurora, Kaliil, Finian, Zila und Scarlett mitgefiebert. Nach den dramatischen Ereignissen auf Octavia bleibt kaum Zeit zum Luftholen, denn die Galaxis schwebt in großer Gefahr. Und schon steckt die Squad 312 mitten im nächsten galaktischen Abenteuer - mit viel Action, Spannung, Drama, Witz, einigen überraschenden Enthüllungen, mysteriösen Geschenken und auch einer Prise Romantik. War der erste Band noch sehr gewollt auf sarkastisch getrimmt, geht es hier etwas ernster und auch weniger kindisch zu. Die einzelnen Charaktere erhalten mehr Raum zur Entfaltung und wir erfahren zum Beispiel mehr über Zilas Vergangenheit. Dabei ist die Gruppendynamik nicht mehr ganz so stark präsent wie im Auftakt - was mich aber nicht weiter störte. Der Humor kommt dennoch nicht zu kurz und es gibt einige witzige Szenen.

    Mit den verschiedenen Ich-Perspektiven habe ich allerdings immer noch so meine Probleme. So manches Mal schwirrte mir bei all den Sci Fi-Begriffen auch der Kopf. Und der Cliffhanger am Ende ist wirklich fies. Von daher bin ich jetzt schon auf Teil drei "Aurora erleuchtet" gespannt. 

    Insgesamt kann ich daher "Aurora entflammt" empfehlen. Ein actionreiches und spannendes Space-Abenteuer, das mich durchweg gut unterhalten hat. Gute 4 Sterne von mir. 

  6. Cover des Buches Undying – Das Vermächtnis (ISBN: 9783737356008)
    Meagan Spooner

    Undying – Das Vermächtnis

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Ava_lon

    Inhalt

    Auf der Erde hätten Jules und Amelia sich gehasst: Er ein verwöhntes Oxfordgenie, sie eine Plünderin aus der Unterwelt Chicagos. Zwei wie Feuer und Wasser – doch als sie sich auf dem Planeten Gaia begegnen, ist sofort klar, dass sie einander brauchen werden. Eine pragmatische Zweckgemeinschaft für eine halsbrecherische Mission, nichts weiter. Oder ist da etwa doch mehr?

    Cover

    Ein Portal in eine andere Welt und zwei Silhouetten die durch dieses Portal schweben. Die Farben wirken gefällig, wobei das Cover in Natur viel besser wirkt als auf dem Bild.

    Mein Eindruck 

    Dieses Buch lag nun schon etwas länger auf meinem SuB und von daher habe ich mich jetzt entschieden, es zu lesen. 

    Die ersten Seiten habe ich mich etwas schwergetan und konnte weder zu Mia noch zu Jules eine Verbindung herstellen. Auch der Start auf dem Planeten Gaia hat mich nicht wirklich gefesselt. Erst allmählich gelang es mir der Geschichte zu folgen und nachdem ich den fremden Planeten ausgeblendet hatte und mich auf den Kern der Geschichte über die Unsterblichen und ihre Tempel konzentriert habe, fing die Geschichte an mich abzuholen.

    Mia und Jules ergänzen sich gut mit ihren Fähigkeiten – er ein kleines Oxford Genie mit einem Hang zu Archäologie und Geschichte sowie Mia mit einem super funktionierenden mathematischen Verständnis lösen Rätsel für Rätsel und dringen immer weiter in das innere des Tempels vor. Dicht verfolgt von einer Gruppe Plünderer, die zudem äußerst brutal handeln. Mia und Jules agieren zeitgleich an zwei Fronten und geraten unter Druck.

    Zum Ende hin offenbarte sich für mich eine gut durchdachte Geschichte, allerdings stellte sich bei mir keine Befriedigung ein. Irgendwann hatte ich mein AHA Erlebnis und wusste was mir fehlte. Es gibt kein gemeinsames Ziel von Mia und Jules, zumindest nicht bis zum Schluss. Beide haben jeweils ein eigenes Ziel – Mia möchte ihre Schwester freikaufen und deswegen geht sie Plündern um Geld zu verdienen und Jules möchte seinen Vater rehabilitieren, der wegen seiner Meinung zu den Unsterblichen im Gefängnis sitzt. Obwohl beide ums Überleben kämpfen und sich einander annähern,  schließt sich erst auf den letzten 10 Seiten der Kreis und ein gemeinsames Ziel entwickelt sich. Der Schwerpunkt liegt nun im Folgeband, der allerdings bislang nicht erschienen ist. 

    Fazit

    Ein gut aufgebauter Roman für Jugendliche, der sich allerdings auf einer Ebene bewegt, die außerhalb jeglichen Mainstreams liegt. Eine gut ausgestaltete Entwicklung die von Gegensätzen und Ablehnung zu Freundschaft (mit kleiner Romanze) und Vertrauen führt. Dadurch dass den Protagonisten in ihrer Entwicklung sehr viel Raum gegeben wird, führt es zu einigen Längen und der Spannungsbogen ist dann stellenweise sehr niedrig. Erst zum Schluss hat mich dieses Abenteuer von Jules und Mia gepackt. Leider war es nur ein kleiner Moment.

  7. Cover des Buches These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1) (ISBN: 9783551317742)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1)

     (853)
    Aktuelle Rezension von: Reading-Fox

    These Broken Stars ist der beste Beweis dafür, dass es manchmal den richtigen Moment braucht, um ein Buch zu lesen oder in meinem Fall zu hören. Anfang 2019 hatte ich schon einmal das Hörbuch angefangen, es aber ziemlich schnell genervt wieder ausgemacht. Im Dezember war ich auf der Suche nach etwas Kurzweiligem, das ich vor allem abends vor dem Einschlafen hören konnte. These Broken Stars wurde mir in meiner Hörbuch-App empfohlen und so bekam das Buch bei mir spontan eine zweite Chance. Und dieses Mal konnte mich die Geschichte von Lilac und Tarver richtig in ihren Bann ziehen.

    Eines macht schon der Klappentext deutlich: Hier soll uns eine der größten Liebesgeschichten des Universums erwarten. Meine ursprüngliche Befürchtung war, dass die beiden Autorinnen mir eine unauthentische Insta-Lovestory präsentieren, aber das Gegenteil war zum Glück der Fall. Obwohl sich Lilac und Tarver von Beginn an attraktiv finden und - als sie noch auf dem intakten Schiff sind - miteinander flirten, entwickelt sich ihre Liebe zaghaft und zögerlich. Jeder der beiden hat dabei ganz eigene Gründe, den aufkeimenden Gefühlen nicht nachzugeben. Man erlebt die Geschichte aus beiden Perspektiven, sodass es ein bittersüßes Vergnügen war, den beiden dabei zusehen, wie sie um ihre Gefühle und umeinander herumtanzen. Wie zwei Sterne, die versuchen der Anziehungskraft des jeweils anderen zu entgehen, um am Ende doch miteinander zu kollidieren.

    Ein Buch auf lediglich zwei Charakteren aufzubauen ist eine große Herausforderung, die die beiden Autorinnen hier wirklich gelungen ist. Besonders Lilac ist mit im Verlauf der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Sie ist das reichste Mädchen des Universums, dem anscheinend jeder Wunsch von den Augen abgelesen wird, deren überfürsorglicher Vater aber wie ein dunkler Schatten über ihr hängt. Lilac ist eben nicht die verwöhnte reiche Zicke, die sich selbst im Überlebenskampf zu fein ist, mitanzupacken. Damit hat sie nicht nur Tarver, sondern auch mich überrascht. Tarver dagegen ist als Soldat schon daran gewohnt mit wenig auszukommen, unter freiem Himmel auf dem Boden zu schlafen und weiß sich in der wilden Natur des Planeten selbst zu versorgen. Er bleibt die ganze Zeit über ein Gentleman und hält Lilac gerade zu Beginn auf Trab, damit sie beide eine Chance aufs Überleben haben.

    Auch wenn die beiden auf einem ihnen fremden Planeten stranden und Wege finden müssen in dessen Wildnis zu überleben, gehen die Ereignisse sehr ruhig und langsam voran. Die Geschichte konzentriert sich zunächst sehr stark auf seine Protagonisten, wie sie mit der neuen Situation zurechtkommen und versuchen, das Trauma des Absturzes zu verarbeiten. Erst zum Ende hin nimmt die Geschichte mehr an Fahrt auf, wenn Lilac und Tarver den Gründen für den Absturz auf den Grund gehen und dem Geheimnis des Planeten näherkommen, der zwar terraformiert wurde, aber gänzlich unbewohnt ist. Die Ereignisse und Enthüllungen am Ende haben mir gut gefallen, da die Geschichte allerdings in einem eher gemächlicheren Tempo erzählt wurde, kam der Schluss des Romans etwas abrupt. Da fehlten für mich noch ein paar Kapitel, um die losen Fäden nochmal zu entwirren und die Geschichte zu einem runden Abschluss zu bringen.

    In These Broken Stars erwartet euch keine actionreiche Space Opera, dafür aber eine gefühlvolle Liebesgeschichte vor der fazsinierend eindrucksvollen Kulisse eines fremden Planeten, die sich viel Zeit für ihre Figuren nimmt und deren Gefühlen auf den Grund geht und mit einer Prise Mystery zum Ende hin. Ich habe jetzt wirklich Lust, die Reihe weiter zu verfolgen. Leider gibt es die anderen beiden Bände momentan nicht als Hörbuch auf der App meiner Wahl, aber vielleicht nehme ich sie mir dann als ebooks vor.

  8. Cover des Buches Illuminae Files - Gemina (ISBN: 9781780749815)
    Amie Kaufman

    Illuminae Files - Gemina

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Alle auf der Raumstation Heimdall bereiten sich auf die Feiertage vor. Auch die inoffzielle Prinzessin Hannah ist mit Eifer dabei, sich für ihren Freund hübsch zu machen und eine beliebte Partydroge vom Badboy der Station zu besorgen. Nik flirtet gern mit Hannah, doch es sieht so aus, als hätte er nicht den Hauch einer Chance. Bis eine feindliche Kampfeinheit die Station übernimmt und sich daran macht die Raumstation zu vernichten. Womit aber keiner gerechnet hatte, ist das die Produktion der Partydroge in unentdeckten Winkeln der Station aus den Fugen gerät und die ganze Vertuschungsaktion nicht so läuft, wie die Beteiligten sich das vorgestellt haben. Hannah und Nik tragen kräftig dazu bei, die Auslöschung der Sprungstation zu verhindern.

     

    Gemina steht dem ersten Teil Illuminae in nichts nach. Ebenso phantasievoll illustriert wie der erste Band folgt man hier Hannah und Nik. Zunächst haben die beiden so gar nichts gemein, außer vielleicht den Konsum einer Bewusstseinserweiternden Droge. Aber durch ihren gemeinsamen Kampf, gegen das übergriffige Unternehmen, das Heimdall vernichten möchte, nähern sie sich an. Da man durch den ersten Teil schon an die ungewöhnliche Erzählweise der Geschichte gewöhnt ist, fällt es noch leichter sich auf die Story einzulassen. Ich bin gerade so durch das Buch geflogen. Insbesondere das letzte Drittel war so spannend, dass ich die Geschichte gar nicht mehr aus der Hand legen mochte. In Gemina haben mir die „Alienwürmer“, in denen die Partydroge hergestellt wird, eine Gänsehaut beschert. Gerade weil dem Leser zu Beginn mit einem Wikipedia-ähnlichen Eintrag über besagte Würmer, das Ganze doch recht anschaulich nähergebracht wird. Das diese Parasiten sich dann auch noch in den Hirnen von Kühen vermehrten, machte es nicht appetitlicher. Ich empfand zum Einen Mitleid mit den Kühen und zum Anderen Ekel vor diesen seltsamen Parasiten. Die Illustrationen im Buch fand ich wieder einmal bezaubernd. Substanz bekommt der Plot durch Chatverläufe und die Niederschrift von Videoaufzeichnungen. Es dauerte ein bisschen, bis ich alle Personen auseinanderhalten konnte, im Besonderen die Usurpatoren, aber mit Hilfe von Portraitphotos bekamen sie alle ein Gesicht und ich wusste wer gegen wen kämpft oder wer gerade in die Unendlichkeit des Weltall gespült wurde.

     

    Ich kann es kaum erwarten den dritten Band in die Finger zu bekommen. Schade das er bis dato noch nicht ins Deutsche übersetzt wurde. Sollte ich ihn in Englisch lesen, werde ich mir aber die physische Ausgabe zulegen, denn im Kindle leidet der grafische Charakter der Erzählung, besonders wenn er sich über eine Doppelseite erstreckt.

  9. Cover des Buches These Broken Stars (ISBN: 9781423171027)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars

     (46)
    Aktuelle Rezension von: LaLecture

    Inhalt

    Major Tarver Merendsen, der als Kriegsheld gefeiert wird, und Lilac LaRoux, Tochter des reichsten und mächtigsten Mannes im Universum, befinden sich beide auf einer Reise auf dem riesigen Raumschiff Icarus. Obwohl die beiden in völlig verschiedenen Welten leben, überleben ausgerechnet sie beide den mysteriösen Absturz des Raumschiffes und stranden zu zweit auf einem verlassenen Planeten, auf dem seltsame Dinge vor sich gehen.
    Während Lilac nichts weiter als nach Hause will und Tarver mit ihrer arroganten Art auf die Nerven geht, versucht dieser verzweifelt, ihrer beider Überleben zu sichern. Und während die beiden auf der Suche nach Hilfe den Planeten durchkämmen, kommen sie sich näher, als sie gedacht hätten, denn beide haben sie unter ihrer sorgsam bewahrten Fassade ihr Päckchen zu tragen.



    Meinung

    "These Broken Stars" habe ich mir tatsächlich nur gewünscht, weil es unter Blogger*innen so gefeiert wurde, und nach dem Lesen hat sich meine Befürchtung bestätigt, dass Jugendbücher einfach nichts mehr für mich sind, egal wie gerne ich die Blogger*innen mag, die sie empfehlen.

    Das soll nicht heißen, dass das Buch schlecht gewesen wäre!
    Ich mochte den kurzweiligen Schreibstil, die zum Teil humorvollen Dialoge und den Aufbau, bei dem die abwechselnd von Lilac und Tarver erzählten Kapitel immer wieder von kleinen Dialogfetzen unterbrochen werden, in denen Tarver offenbar von einem Vorgesetzten zu den Vorfällen befragt wird. Zum Teil ist der Widerspruch zwischen dem, was Tarver erzählt, und dem, was wirklich passiert ist, ganz unterhaltsam, zum Teil machen die Andeutungen des Vorgesetzten auch neugierig auf das, was passieren wird.

    Man merkt auch, dass sich die beiden Autorinnen extrem viel Mühe bei der Erschaffung Ihres Science-Fictions-Universums gemacht haben. Seien es die Gesellschaft, die technischen Erfindungen, das politische System - überall sind kleine Details und tolle Ideen versteckt, die neugierig auf das Universum und seine Geheimnisse machen. Wie im Anhang vermerkt ist, haben die Autorinnen für ihre Recherchen auch viele Wissenschaftler*innen zu Rate gezogen und auf Bitte ihres Verlegers, doch ein paar Hintergrundinformationen zu der Welt zusammenzustellen, in der das Buch spielt, beinahe ein neues Buch nur mit Erklärungen geschrieben. Man erkennt durchaus das Herzblut, das in dieser Geschichte steckt.

    Positiv überrascht war ich auch von einer Wendung in der Handlung und einer Enthüllung, mit der ich wirklich nicht gerechnet hätte und die ich sehr gelungen und originell fand.

    Leider ist aber vieles in "These Broken Stars" auch absolut nicht neu, allen voran die Charaktere und ihre Beziehung zu einander.
    Lilac und Tarver sind so bemüht unterschiedlich, wie man es bereits aus diversen Jugendbüchern, vor allem Dystopien, kennt. Zwar repräsentiert hier nicht eine Person das System und die andere die "Rebellen", wie man es zB von "Legend" kennt, (das kommt erst im zweiten Teil), dafür gibt es aber den Kontrast zwischen arm und reich, unerfahren und abgebrüht, verwöhnt und abgehärtet, etc. Leider ist dieses beliebte Element nichts Neues für irgendeine*n Jugendbuchleser*in und für mich stellte es absolut keine Überraschung dar, dass Lilac sich natürlich im Laufe der Zeit als tougher herausstellt, als sie vorher wirkte, dass sie doch nicht so arrogant ist, wie sie erst rüberkam, und dass natürlich auch der tapfere Kriegsheld Tarver einen weichen Kern hat und beide eine ach so dramatische Vergangenheit haben, die sie beide als gebrochene Seelen zusammenfinden lässt. Selbst die Elemente, die den Figuren mehr Tiefe verleihen sollten, haben sie in meinen Augen zu noch größeren Stereotypen gemacht, was dafür sorgte, dass mich nichts an ihrer Geschichte wirklich berühren konnte.
    Hinzu kommt, dass sich beide vor allem anfangs nervtötend kindisch verhalten. So gibt sich Lilac beispielsweise absichtlich arrogant, um Tarver auf Abstand zu halten, beschwert sich dann aber, dass er sie nicht leiden kann. Allgemein war sie mit ihrem anfangs ständigen Wechsel zwischen zickig und naiv zu mutig und sorgend extrem widersprüchlich.

    Am allermeisten genervt hat mich die zu erwartende, aber enorm erzwungen wirkende Liebesgeschichte, die ebenfalls von Anfang an klar zu erkennen war, aber mit immerwährenden inneren Kämpfen zwischen "Oh, sie lächelt mich an! Ich mag sie" und "Aber ich bin doch eh der letzte, den sie wollen würde." unendlich lange herausgezögert wird, wobei der Selbstbetrug der beiden einfach nur pubertär wirkt.
    Ich will damit nicht sagen, dass es unrealistisch wäre, dass man jemandem näherkommt, mit dem man wochenlang auf einem verlassenen Planeten gestrandet ist, aber muss es denn wirklich immer eine Liebesgeschichte sein, in der sich die beiden schon nach zwei Wochen ewige Treue schwören? Kann man nicht auch einfach nur gut befreundet sein? Man muss dazu sagen, dass die Autorinnen sich große Mühe gegeben haben, die Liebesgeschichte nicht zu voreilig zu entwickeln, aber das ändert leider nichts an der Klischeehaftigkeit des Handlungsstrangs, bei dem sich zwei Menschen erst überhaupt nicht leiden können und dann durch dramaaatische Ereignisse plötzlich ein Paar werden.
    Ich hätte mit diesem Element an sich wohl leben können, wäre es nicht der Hauptaspekt des ganzen Buches gewesen. Zwischen langatmigen Beschreibungen der endlosen Wanderungen über den Planeten passiert nun mal bis ins letzte Drittel nicht viel, außer dass sich Tarver und Lilac mit einander beschäftigen müssen, und das machte diesen Teil des Buches für mich sehr zäh und unbefriedigend.
    Erst am Ende, als die Handlung dann wieder an Tempo aufnimmt und spannendere Dinge passieren, machte mir das Lesen wieder Spaß.


    Fazit

    "These Broken Stars" spielt in einem durchaus faszinierenden und gut durchdachten Universum, in das die beiden Autorinnen offensichtlich viel an bewundernswerter Arbeit gesteckt haben. Das originelle Ende mit unerwarteter Wendung kann die langatmige erste Hälfte jedoch nur zum Teil wieder ausgleichen und die Figuren enttäuschen leider durch absolut stereotype Charaktere und Biografien. Die Liebesgeschichte zwischen Lilac und Tarver folgt einem sehr ausgelutschten Muster und konnte mich leider nicht berühren.
    Ich kann nur 3 Sterne vergeben.
  10. Cover des Buches These Broken Stars. Jubilee und Flynn (Band 2) (ISBN: 9783551318633)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars. Jubilee und Flynn (Band 2)

     (287)
    Aktuelle Rezension von: Enara

    Jubilee und Flynn hätten einander nie begegnen sollen. In einem Krieg, der schon seit Generationen andauert, stehen sie auf verschiedenen Seiten. Denn Lee ist Kommandantin der Armee-Einheit, die die Rebellen auf dem Planeten Avon bekämpfen soll, Flynn deren Anführer. Als er sich ins Militärlager einschleicht, wird er von Lee gestellt. Sein einziger Ausweg ist, sie gefangen zu nehmen. Doch dann fordern die anderen Rebellen ihren Tod und Flynn trifft eine Entscheidung, die ihrer beider Leben für immer verändern wird 

    Als ich das Buch angefangen habe, war es bereits einige Jahre her, dass ich den ersten Band gelesen hatte. Dazwischen stand dieser Teil die ganze Zeit auf meiner Merkliste und ich bin froh, die Reihe weitergelesen zu haben. Ich war anfangs etwas unsicher, ob ich überhaupt wieder reinkommen würde, doch diese Sorge stellte sich als unbegründet heraus. Tatsächlich hatte ich keinerlei Probleme wieder in die Welt der "These Broken Stars"-Trilogie einzutauchen und auch die Einführung in diese bestimmte Ecke der Galaxis gefiel mir gut. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, mich auf Avon gut auszukennen, ohne davor absatzweise Erklärungen um die Ohren gehauen zu kriegen (das ist etwas, wo ich ziemlich empfindlich bin). 

    Ähnlich ging es mir bei den Charakteren. Ich bekam schnell einen guten Eindruck davon, was sie antreibt und wie sie sich normalerweise verhalten. Hier gibt es jedoch auch etwas, was mich teilweise störte. Ständig sprechen verschiedenste Personen davon, dass Lee, unsere weibliche Protagonistin, eine gnadenlose und absolut mörderische Soldatin sei. In der Geschichte sieht man davon jedoch wenig und auch ihr gesamte Persönlichkeit scheint dem eher entgegenzustehen. Ja, sie ist sehr stark und sie tut, was getan werden muss, aber es wird deutlich, dass sie versucht, Gewalt zu vermeiden. Das passt nicht mit ihrem grausamen Image zusammen, dass Rebellen bei lebendigem Leib häuten soll (nein, das kommt nicht von mir, das ist aus dem Buch).

    Flynn, der männliche Hauptcharakter gefiel mir in der Hinsicht besser. Am Anfangs hatte ich Sorge, er würde nicht mehr als ein "Soft Boy" zu unserem "Bad Girl" Lee sein, doch das stellte sich bald als Irrtum heraus. Flynn verurteilt Gewalt aus Gründen, über die man später mehr erfährt, aber das bedeutet nicht, dass er "soft" oder farblos wäre. Seine Persönlichkeit ist um einiges facettenreicher als ein Klischee, was zu meiner Freude auf einen Großteil der Personen zutrifft. Zugegeben, bei einigen war bereits bei ihrer ersten Vorstellung klar, dass sie den Epilog nicht erleben würden, dennoch erhielten sie Persönlichkeit und wuchsen mir in der kurzen Zeit ans Herz. 

    Die Handlung war spannend und voller Plottwists. Es kam nur sehr selten vor, dass es Stillstand gegeben hätte, stattdessen geschah auf jeder Seite etwas neues, überraschendes. Auch die Actionszenen in dem Zusammenhang waren gut geschrieben und spannend. Auch insgesamt konnte der Schreibstil mich überzeugen. Ich kam jedes Mal sehr leicht in den Lesefluss, ohne dabei an irgendwelchen unglücklichen Formulierungen oder seltsamen Dialogen hängenzubleiben. An dieser Stelle kann also auch der Übersetzung ein Kompliment gemacht werden!

    Insgesamt hat mir das Buch also viel Spaß gemacht. Ich hatte es in kürzester Zeit durchgelesen und fieberte dabei mit beiden Protagonisten gleich stark mit. Trotz der oben genannten wenigen Kritikpunkte meinerseits, würde ich damit auf jeden Fall eine Empfehlung aussprechen, auch für diejenigen, für die Science-Fiction sonst nicht das bevorzugte Genre ist.

  11. Cover des Buches Beast Changers, Band 1: Im Bann der Eiswölfe (ISBN: 9783473522293)
    Amie Kaufman

    Beast Changers, Band 1: Im Bann der Eiswölfe

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Michaela_Janot

    Beast Changers- im Bann der Eiswölfe/ Amie Kaufman/ gelesen von Julian Greis

    Meine Meinung:

    Mich hat das Cover sofort angesprochen. Das Buch ist blau mit einem blaumetallic farbenen Wolf, dessen Augen Bernsteinfarben sind. Auch die Schriftart finde ich ansprechend. Es geht um Anders und Rayna (12), zwei Waisenkinder die sich durchkämpfen. Bei einer Zeremonie wird Rayna zu einem Feuerdrachen und Anders zu einem Eiswolf. Die Beiden Geschwister werden getrennt, denn beide Wandler bekriegen sich. Werden sich die Zwillinge wiedersehen? Es ist ein toller Auftakt, die Geschichte ist spannend und was für Klein und Groß. Die Autorin hält die Spannung bis zum Schluss aufrecht. Es ist der 1.Teil einer Trilogie und man muss sie alle 3. Lesen/ Hören. 

    Fazit:

    Mir hat der 1. Teil sehr gut gefallen, es ist was, für die gesamte Familie. Von mir gibt es 5/5 Eiswölfe.

  12. Zeige:
    • 8
    • 12

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