Bücher mit dem Tag "allgäu"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "allgäu" gekennzeichnet haben.

156 Bücher

  1. Cover des Buches Kräuter der Provinz (ISBN: 9783734100116)
    Petra Durst-Benning

    Kräuter der Provinz

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Pinta

    Das Buch hat mir gut gefallen. Es ist ein schöner Roman über ein Dorf das langsam erwacht. Jeder macht am Schluss mit und findet einen neuen Platz. Es geht um Liebe und Zusammenhalt. 

  2. Cover des Buches Kluftinger (ISBN: 9783550081798)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Kluftinger

     (248)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    Kluftinger ist nun endlich Opa und freut sich sehr über sein Enkelkind. Auch deshalb lässt er sich von Erika dazu bringen, ihnen seinen geliebten Passat zu leihen und selbst wieder mit dem rosafarbenen Smart herumzufahren. Doch das rückt alles etwas in den Hintergrund, als sie beim traditionellen Besuch des Friedhofs an Allerheiligen ein neues Grab mit dem Namen von Kluftinger selbst entdecken. Erst halten sie es für einen üblen Scherz, doch als dann auch noch eine Todesanzeige mit seinem Namen in der Tageszeitung auftaucht, beginnen auch seine Kollegen bei der Mordkommision Kempten sich Gedanken zu machen...

    Dem Autorenduo Klüpfel und Kobr ist mit diesem zehnten Teil der Reihe ein ganz besonderer Band gelungen, schließlich erfährt man nun endlich etwas mehr über die Vergangenheit des Kommissars. Trotz der vielen Rückblicke in die vergangenen Ereignisse aus dem Leben Kluftis, ist der Fall spannend und bis zur Lösung des Falles undurchsichtig. 

    Ich fand diesen zehnten Teil richtig gut, denn schon immer wollte ich mehr über den Kommissar erfahren, was hier nun zur Genüge geschehen ist. Somit ist dieser Band eine würdige Fortsetzung der Reihe und macht Lust auf noch weitere Teile.

  3. Cover des Buches Funkenmord (Kluftinger-Krimis 11) (ISBN: 9783550081804)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Funkenmord (Kluftinger-Krimis 11)

     (143)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Kluftinger hat es dem Verurteilten versprochen. Er glaubt, dass dieser nicht der Mörder war und er wird den wahren Täter finden. Der alte Mordfall einer jungen Lehrerin ist vor Gericht zwar abgeschlossen, aber doch ungeklärt. Für Klufti ist es ein Schatten auf seiner Laufbahn, schließlich hatte er den mutmaßlichen Täter als junger Polizist gefasst. Was ist damals wirklich geschehen? Und das ist nicht das einzige Problem. Seiner Erika geht es nicht gut. Seitdem er entführt worden war, wird sie nicht mehr froh, obwohl doch alles relativ gut ausgegangen ist. Und für den verstorbenen Kollegen Strobl kommt eine neue Kollegin in die Abteilung.


    Zum elften Mal ermittelt Kluftinger gemeinsam mit seinem Team und der Neuen Lucy Beer. Dabei hat er es zu hause nicht leicht. Erika hat die Ereignisse des Letzten Falls sehr schwer genommen und hat Mühe, alles zu verarbeiten. Und dieser Fall lässt ihm einfach keine Ruhe. Zusätzlich haben sie ihn zum kommissarischen Polizeipräsidenten gemacht. Das wäre eine Ehre, wenn damit nicht auch administrative und repräsentative Tätigkeiten verbunden wären, was Klufti überhaupt nicht leiden kann. Noch hat er keinen gefunden, auf den er das abwälzen kann. Ein Lichtblick ist das kleine Enkelchen, das bald getauft werden soll.


    Die Kluftinger-Krimis bieten routinierte, aber immer gute Unterhaltung. Bei diesem neuen Fall ist Kluftinger persönlich betroffen. Dass er beim letzten Fall wirklich in Gefahr geraten ist, spornt ihn ebenso an, wie die Schuldgefühle, die ihn plagen, weil er damals den Falschen gefasst hat. Hartnäckig macht sich Klufti auf die Suche nach der Wahrheit. Doch Kluftinger wäre nicht Kluftinger, wenn er nicht ein ums andere mal mit den Tücken des Alltags hadern würde. Seine grantelnde Art macht aber gerade einen großen Teil seines Charmes aus. Er und seine Mitstreiter bilden ein sympathisches Team, das man gerne im Regal willkommen heißt.

  4. Cover des Buches Die Blütensammlerin (ISBN: 9783734100123)
    Petra Durst-Benning

    Die Blütensammlerin

     (90)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox

    Hinter der Blütensammlerin erwartet man alles andere als eine Frau die von ihrem Mann verlassen wurde und auf die Idee kommt aus dem gemeinsamen Haus eine Ferienpension zu machen, da ihr Ex Geld sehen will für das Haus. Dannn kommt sie auf die Idee für einen Kochwettbewerb Singles zu suchen die dort mitmachen wollen. Daraus hätte man wirklich eine humorvolle Geschichte machen können. Aber so lernt man nur die Probleme von jeden einzelnen Teilnehmers kennen und sehr viel Kochinput. Nach und nach kommen dann die Päärchen zusammen. Eine Friede Freude Eierkuchengeschichte, ohne jede Spannung, die mich gelangweilt hat. Die Autorin kanns besser.

  5. Cover des Buches Grimmbart (ISBN: 9783426511848)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Grimmbart

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Wieder ein “Kluftinger-Krimi“ (breits Nr.8) der logischerweise im Allgäu spielt.
    Das Cover lässt viel Platz für Mutmaßungen, ist aber durchaus gut gewählt. Der Schreibstil ist wie immer flüssig und diesesmal habe ich es als Hörbuch bei  bookbeat gehört und allein die Stimmen sind senationell. Ein wahres Vergnügen zuzuhören. Man muss ihn einfach mögen, vorausgesetzt der allgäurt Dialekt liegt einem oder man mag ihn eben nicht. was ich mir kaum vorstellen kann. 

    Herzig, knorrig und manchmal einfach scheinbar mürrisch (aber so ist der Allgäuer nun mal), gesprochen von dem allgäuer Autorenream, Christian Berkel noch dazu, dann ist das locker die halbe Miete des Erfolgs.

    Das Ganze ist wieder gespickt mit Fettnäpfchen, in die unser Kommissar fleissig tritt, sowie mit Dialogen, die es faustdick hinter den Ohren haben. Auch der Kriminalfall ist nicht schlecht gewählt, denn dieses Mal spielt das Ganze auf einem verarmten Adelssitz eines Barons mit einem eigenem Märchenwald in Bad Grönenbach und man erfährt einiges über das Allgäu, was auch wirklich jedes Mal gut recherchiert ist.

    Für mich zwar nicht der Beste der “Kluftinger-Reihe“, aber er ist unterhaltsam und macht Lust auf Weitere.




  6. Cover des Buches Die Henkerstochter (Die Henkerstochter-Saga 1) (ISBN: 9783548610429)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter (Die Henkerstochter-Saga 1)

     (317)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Schongau, 1659: Ein sterbender Junge wird aus dem Fluss gezogen, auf der Schulter eine Tätowierung, die schnell als Teufelszeichen interpretiert wird, und auch eine Schuldige wird bald gefunden: Hebamme Martha Stechlin. Jakob Kuisl, Schongaus Henker glaubt nicht an deren Schuld, denn er kennt sie als freundliche Frau, die zudem seinen Kindern auf die Welt geholfen hat. Er hofft, Martha nicht foltern zu müssen, bevor er den wahren Schuldigen findet, doch der Rat hat es eilig, die Sache abzuschließen. Kuisl drängt die Zeit, doch wenigstens hat er Hilfe durch den Medicus Simon Fronwieser, der in Kuisls Tochter Magdalena verliebt ist.

    Nachdem ich bereits spätere Bände der Reihe gelesen habe, hat nun endlich Band 1 auf meinem Bookseat Platz genommen, auf den ich schon lange neugierig gewesen bin. Im Prolog lernt man den jungen Jakob Kuisl kennen, der als Lehrling bei seinem Vater arbeitet, und nach einer besonders unangenehmen Hinrichtung keine Lust mehr auf den Henkerberuf hat. Im 30jährigen Krieg dient er in Tillys Armee – und schließlich trifft man ihn doch als Schongaus Henker an, den Grund dafür wird man im Laufe des Romans erfahren.

    Kuisl ist tatsächlich ein Vorfahre des Autors (dazu schreibt er mehr im Nachwort), ich finde es faszinierend, dass er ihn zu dem Protagonisten dieser Reihe gemacht hat, denn genau das ist er, auch wenn der Titel anderes vermuten lässt. Er ist ein interessanter Charakter, kräftig, störrisch, aber auch mit sympathischen Zügen, seinen Beruf tut er, weil er muss, und wohl auch, um Gerechtigkeit walten zu lassen, doch wenn er, wie hier, keine Schuld erkennen kann, oder Mitleid ihn packt, fällt es ihm schwer. Als Unehrlicher hat er einen schweren Stand, durch sein Wissen und Können, aber auch einen gewissen Status.

    Auch wenn die Henkerstochter, Magdalena, nicht im Mittelpunkt steht, mischt sie kräftig mit, auch sie ist klug und weiß was sie will. Der Dritte im Bunde, Simon, ist wissbegierig und hängt nicht, wie sein Vater, Althergebrachtem an sondern setzt auf moderne Ansichten. Nicht nur Magdalena, sondern auch Kuisls Bücherschatz führt ihn immer wieder ins Henkerhaus. Alle Drei sind Charaktere, mit denen man mitfühlen kann, und die man auch in den Folgebänden wiedertreffen wird.

    Der Fall ist nicht so einfach, es gibt weitere Tote und diversen Vandalismus. Erst einmal muss ein Motiv (oder mehrere?) gefunden werden, gleichzeitig muss man Zeugen finden, die untergetaucht und in Gefahr sind, und zudem versuchen, Martha vor dem Schlimmsten zu bewahren. Ich fand es spannend zu lesen, der Roman wurde schnell zum Pageturner. Erschreckend ist wieder einmal, wie schnell aus Menschen ein Mob wird, der vor nichts zurückschreckt.

    Wie auch spätere Bände schon, hat mir Band 1 der Reihe gut gefallen, er ist leicht und spannend zu lesen, mit Protagonisten, die man einfach mögen muss.

  7. Cover des Buches Schafkopf (ISBN: 9783426504864)
    Andreas Föhr

    Schafkopf

     (183)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Schon wirr. Da kletterst den Berg hinauf und willst dem Kommissar gerade erzählen wer mit dem verschwinden deiner Freundin zu tun hat und da wirst erschossen. Kopf weg. Der Kommissar, in diesen Fall der Urbayer Kreuthner weiss nicht wie ihm geschieht, realisiert das Geschehen erst gar nicht da selber mir der eigenen Kondition kämpfend. Tja Pech gehabt Kummeder, wurdest als falsches Opfer weggeblasen. Das Tohuwabu beginnt, die Suche nach dem Mörder resp. die Suche nach dem 'richtigen' Opfer. Dies alles im Bayrischen Nebel, wo den depperten Polizisten in eben diesem Nebel die Polizeikarre geklaut wird.


    Unterhaltsamer Krimi der eindeutig vom trockenen und bitterbösen Humor des Kommisar Kreuthner getragen wird.

  8. Cover des Buches Spätsommerliebe (ISBN: 9783734106378)
    Petra Durst-Benning

    Spätsommerliebe

     (58)
    Aktuelle Rezension von: talisha
    Ganz so gemütlich ist es gerade nicht mehr im Geniesserdorf Maierhofen. Während die Besucher nach wie vor begeistert sind, schlägt der Alltag bei den bereits bekannten Paaren aus den ersten drei Bänden gnadenlos zu. 

    Bei Magdalena und Apostoles läuft es nicht rund. Es kommt soweit, dass Magdalena ihn aus der Wohnung schmeisst, was sie schon am nächsten Morgen bereut, aber den ersten Schritt tun? Fehlanzeige. Auch Apostoles wagt es nicht, doch dann hat er eine Idee, wie er Magdalena zurück gewinnen könnte. 

    Vincent bekommt Post von seiner Ex-Freundin aus Kanada, ein gemeinsames Grundstück kann endlich verkauft werden. Doch dazu muss er nach Kanada fliegen um die Verträge zu unterschreiben. Greta ist eifersüchtig. 

    Michelle, eine neue Figur, nimmt sich eine Auszeit um einen Roman zu schreiben. So einfach wie sie denkt, ist das nicht. Michelle wohnt bei Christine, die ihre Zeit mit der Pension, der Betreuung einer älteren Nachbarin und Reinhard aufteilen muss und an den Anschlag kommt. Reinhards Hilfe will sie nicht annehmen. 

    Die Autorin wollte mit diesem vierten Band aufzeigen, dass das Leben auch nach einem Happyend weitergeht und es weit mehr Arbeit ist, dass die Liebe im Alltag überlebt. Leider scheitert es oft an Kleinigkeiten - aus Liebe wird schnell Kleinkrieg.

    Mir kamen die Differenzen zwischen den Paaren zu rasch. Ich verstehe aber den Ansatz, diese zeitlich ziemlich unmittelbar nach dem dritten Band anzusetzen und mag auch die "Der-Alltag-holt-die-Liebe-ein"-Idee. Dennoch habe ich die Charaktere, nach allem was sie schon durchgemacht haben und wie sie in den ersten drei Büchern dargestellt wurden, anders eingeschätzt: bewusster, einsichtiger, nicht so stur - sodass es eben gar nicht so weit gekommen wäre oder zumindest noch nicht so schnell.

    Abgesehen davon ist es Petra Durst-Benning gut gelungen, auf wenigen Seiten verschiedene Beziehungskiller anzusprechen. Toll ist, dass die Autorin es trotz den vielen Streitigkeiten schafft, eine heitere Atmosphäre zu bewahren.

    Der Roman ist relativ kurz gehalten, dafür gibt es am Ende ganz viele Rezepte. 

    Fazit: Aus dem Leben gegriffen - ein netter und unterhaltender Abschluss der Maierhofen-Serie. 
    4 Punkte.
  9. Cover des Buches Hochsaison (ISBN: 9783596512423)
    Jörg Maurer

    Hochsaison

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Schattenfrau

    In Band 2 haben wir ein Ereignis, indem 2 Täter(gruppen) gefasst werde wollen und ein sportliches Event, welches im Mittelpunkt steht. Es sind teilweise sehr kuriose Ereignisse, die skuril und amüsant erzählt werden. Besonders witzig finde ich die Bäckerei die immer passende Brötchen zum Verbrechen parat hat zum Verkauf. Ich möchte nicht zuviel spoilern und neugierig auf Band 2 machen. Die Kleinbürgerlichkeit wird sehr gut dargestellt und die Maßnahmen mit denen sich auf die Suche nach der vergifteten Weißwurst begeben wird sind wieder sehr unkoventionell. Beeindruckend finde ich, wie der Autor eine Figur sterben lässt. Es passiert teilweise recht plötzlich und abrupt und doch elegant.

    Ich freue mich auf Teil 3 Niedertracht.

  10. Cover des Buches Die Henkerstochter und der Fluch der Pest (Die Henkerstochter-Saga 8) (ISBN: 9783548291963)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der Fluch der Pest (Die Henkerstochter-Saga 8)

     (99)
    Aktuelle Rezension von: liselotte20

    Mit Die Henkerstochter und der Fluch der Pest ,ist wieder ein hervorragend und spannender Roman aus der Reihe von Oliver Pötzsch erschienen. 

    Eine Seuche geht umher,und doch weist einiges darauf hin dass es sich nicht um die klassische Form der Pest handelt.  Vielmehr scheinen die Opfer gezielt gewählt zu sein und der Henker und seine Familie ermitteln wieder. In diesem Band stehen auch die Enkel Paul und Peter im Mittelpunkt, aber auch Simon und Magdalena stehen tatkräftig zur Seite. Mit viel Spannung fliegen die Seiten nur so dahin.  Mir hatte es auch diesmal wieder großen Spaß gemacht die Geschichte zu verfolgen. 

  11. Cover des Buches Erntedank (ISBN: 9783492303019)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Erntedank

     (466)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Also nun endlich der zweite Teil der Kluftinger-Reihe. Es hat nun fast zwei Jahre gedauert, bis ich den zweiten Band gelesen habe. aber nicht weil mir der erste nicht gefiel, sondern vielmehr weil mein Stapel Ungelesener Bücher (SUB) immer größer wurde.

    Wie immer zuerst kurz zum Inhalt ohne zuviel zu verraten:

    Der Allgäuer Kriminalkommissar Kluftinger kann es nicht fassen: In einem Waldstück bei Kempten findet er eine Leiche, auf dessen Brust ein toter Rabe liegt; irgendwie arrangiert. Die Ermittlungen führen Kommisar Kluftinger in die Allgäuer Sagenwelt und die Zeit drängt, denn Klufti glaubt, dass das kein Einzelfall gewesen ist.

    Er ist schon ein besonderer Menschenschlag, der Allgäuer an sich, aber Kommissar Kluftinger, von Kollegen nur “Klufti“ genannt, ist dann nochmals speziell. Er liebt die Kässpätzle seiner Frau über alles, ist knorrig, raunzt seine Mitmenschen gern kurz und knapp an, aber in Wahrheit ist er ein wirklich liebenswerter Kerl, der das Herz am rechten Fleck hat. Nur manchmal weiss der Kommissar halt nicht wohin mit seiner aufgestauten schlechten Laune. Er ist auch nicht der Beste im Lesen und Deuten von Körpersprache und bringt sich selbst damit in konfliktreiche Situationen, die teilweise nachdenklich stimmen und andererseits den Leser wieder sehr erheitern. Vor allem wenn “Klufti“ in seinen eigenen Allgäuer Dialekt verfällt. zusätzlich erschwert ihm das befreundete Ehepaar, allem voran Dr. Langhammer das Leben. „seufz, es kennt doch allad grad so oifach sei.“

    Ich mag die Schreibweise von Klüpfl & Kobr. Die Art wie sie ihren Kommissar darstellen ist herrlich unterhaltsam für mich. Ich als gebürtiger Allgäuer, der bis zu seinem zwanzigsten Lebensjahr im Allgäu gelebt hat, kann die kauzige, knorrige Art vom Kluftinger vollkommen verstehen. „ma hats halt ou it leicht“! 

    Die einzelnen Kapitel sind nicht allzu lange, sodass es eine kurzweilige Geschichte bleibt. Auch die Dialoge zwischen Kluftinger und seiner Frau, oder zwischen Kluftinger und Dr. Langhammer sind immer wieder lesenswert. Mei, der Kluftinger tut sich halt insgesamt mit der Konversation mit Menschen etwas schwer, egal ob das in der Arbeit oder im privaten Bereich der Fall ist. Manchmal könnte man meinen, der Kluftinger sei ein rechter Grantler. was er aber nicht ist.

    Mein Fazit:

    Mit seinen eigenwilligen Ermittlungsmethoden öffnet und erlaubt der liebenswert-kantige Kommissar Kluftinger einen Blick hinter den Vorhang der „Allgäuer-Heilen-Welt-Idylle“ und deckt menschliche wie geschichtliche Abgründe auf. Für mich definitiv ein unterhaltsamer, regionaler und lesenswerter Krimi.




  12. Cover des Buches Affenhitze (Kluftinger-Krimis 12) (ISBN: 9783550201462)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Affenhitze (Kluftinger-Krimis 12)

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Klufti hat Stress - Erika bereitet fürs Flüchtlingshilfswerk einen Flohmarkt vor und sortiert dafür großzügig seine Sachen aus, die Kinder haben fürs Enkelchen eine Tagesmutter engagiert, der Job als Interimspolizeipräsident fordert auch jede Menge Zeit und dann ist da noch das moderne Gelump mit den Sozial Medien - Zerfix. Und ausgerechnet bei der großen Bürgergrabung, im Beisein des Ministerpräsidenten findet Langhammer anstelle von Fossilien die Leiche des Grabungsleiters.

    Bloß gut, das der Lodenbacher ihm einen Assistenten zugestanden hat, den seine Kollegen aber recht berufsuntypisch beschäftigen. Egal, Klufti muss ermitteln, warum musste der berühmte "Udo" Entdecker sterben, was hat der Besitzer der Tongrube damit zu tun, was seine Kollegin, waren die Mitglieder einer benachbarten Sekte schuld an seinem Ableben oder der wissenschaftliche Gegenspieler aus den USA, der plötzlich bei der Grabung auftaucht. Es gibt jede Menge Verdächtige und entsprechend viele Spuren, die verfolgt werden müssen. Außerdem muss er sein Gelump vor Erika retten, die nicht davor zurückschreckt seine Schätze auf dem Flohmarkt zu verhökern. Und dann ist da auch noch diese Tagesmutter die sein Sohn aufs Enkel aufpassen lässt - eine sehr verdächtige Person in Kluftis Augen. Und zu guter Letzt muss man als Chef auch mit der Technik gehen - Klufti ist jetzt bei Facebook und auch das erfordert Zeit.

    Der 12. Band der Reihe hält wieder jede Menge Spaß und Wortwitz bereit, Klufti läuft zur Höchstform auf und sorgt für jede Menge Lacher wobei aber auch der Spannungsfaktor nicht zu kurz kommt. Für Fans des Allgäuer Ermittlers ein Hochgenuss und ein tolles Lesevergnügen.

  13. Cover des Buches Milchgeld (ISBN: 9783492303002)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Milchgeld

     (908)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Kommissar Kluftinger, Band 1: Es hätte so ein schöner freier Abend für Kommissar Kluftinger werden können, doch dann ruft die Arbeit – ein Mordfall in seinem beschaulichen Wohnort Altusried! Ein Lebensmittelchemiker vom Milchwerk wurde stranguliert aufgefunden. Ein Raubüberfall, der eskaliert ist? Nein, es scheint nichts zu fehlen. Kluftinger und sein Team ermitteln und müssen dabei weit in die Vergangenheit zurück gehen…

    Erster Eindruck: Ein durch das Verkehrsschild auffälliges Cover – gefällt mir.

    Kluftingers Frau Erika ist ganz und gar nicht erfreut, als er zu seinem Einsatz abberufen wird. Nun gut, das ist sie zwar schon gewohnt, aber dass nun ihr gemeinsamer Urlaub ausfallen soll, das findet sie unerhört. Sie tritt die Reise daher mit ihrer Freundin Annegret an. Kluftinger ist ein paar Tage Strohwitwer und kann sich somit ungestört seinem Fall widmen: Philip Wachter, ein Lebensmittelchemiker, dem etliche Frauengeschichten angedichtet werden (aber man sagt ja nix!), ein merkwürdiger Bruch in seiner Karriere, letzte Arbeitsstelle im örtlichen Milchwerk. Der Weg führt Kluftinger somit direkt zum Milchwerk und Karl Schönmanger, dem Leiter des Unternehmens. Viel klüger ist er nach diesem ersten Gespräch jedoch nicht – aber wer hätte schon erwartet, gleich die Lösung des Falls präsentiert zu erhalten?
    Als Wachter beerdigt wird, rennt ein Kluftinger unbekannter Mann plötzlich vom Friedhof weg, als dieser ihn ansprechen wollte. Wer war dieser Mann? Und wieso rannte er einfach weg? Niemand schien ihn zu kennen. Vielleicht hat er nichts mit diesem Fall zu tun, aber verdächtig hat er sich dadurch allemal gemacht…

    Kommissar Kluftinger gilt bei Krimi-Lesern ja bereits als Kult. Höchste Zeit also, dass ich ihn kennenlernte! Und? Aufgrund der dichtbeschriebenen Seiten war viel mehr Text als sonst auf 320 Seiten, daher brauchte ich auch länger für die Lektüre. Kluftinger und Co fand ich sympathisch und mir haben auch das Gemütliche und der Humor zugesagt. Den ersten Fall fand ich jedoch nicht sehr spannend, aber es nimmt mich wunder, wie sich das Autorenteam und Kluftinger entwickeln und freue mich daher auf weitere Fälle. Für den Reihenstart gibt es von mir 3 Sterne.

  14. Cover des Buches Der Prinzessinnenmörder (ISBN: 9783426504857)
    Andreas Föhr

    Der Prinzessinnenmörder

     (259)
    Aktuelle Rezension von: Eva-Marie_Kwade

    In einer Nacht entdeckt Polizeiobermeister Kreuthner eine Mädchenleiche im Spitzingsee. Ihr wurde ein goldenes Kleid angezogen, außerdem hat sie eine sonderbare Plakette im Mund. Nach den ersten Ermittlungen durch das Team rund um Kommissar Clemens Wallner wird eine zweite Leiche gefunden, die genau so dargestellt wird wie die erste. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Wallner merkt, dass es mit diesen Opfern nicht vorbei sein wird. Werden er und sein Team den Täter rechtzeitig schnappen? Und werden sie die Hintergründe zu den Taten rausfinden?


    Ich liebe ja Krimis mit regionalem Bezug erst recht, wenn die Geschichten in Bayern spielen. Daher wollte ich auch unbedingt die Reihe um Wallner und Kreuthner von Andreas Föhr beginnen.  Ich wurde nicht enttäuscht. Es war nicht so blutig oder derbe, dafür spannend.


    Zwischendurch gibt es Sequenzen von einem verjährten Skiunfall, was ich anfangs recht verwirrend fand, doch nach und nach kamen immer kleine Stücke zur Lösung. Etwa bei der Mitte hatte ich eine leise Ahnung, wie, wer und warum, doch das hat der Spannung keinen Bruch abgetan.


    Clemens Wallner war mir schnell sympathisch. Er lebt bei seinem Großvater, Manfred. Dieser ist mir an manchen Stellen unpassend sexistisch. Kreuthner gefällt mir sehr gut, genau so stell ich mir einen bayerischen, älteren Ermittler vor. Rustikal ist ein passendes Wort an dieser Stelle. Die meisten haben einen Dialekt, was mir sehr gut gefällt und der Sprecher des Hörbuchs auch ordentlich umgesetzt hat.


    Am Anfang waren diese viele Namen verwirrend und auch anstrengend für mich, doch irgendwann habe ich immer mehr den Durchblick bekommen.


    Ich freue mich jetzt schon auf die anderen Teile der Reihe und bin gespannt, wie es mit Wallner und Kreuthner weiter geht

  15. Cover des Buches Föhnlage (ISBN: 9783596512898)
    Jörg Maurer

    Föhnlage

     (390)
    Aktuelle Rezension von: vicky

    Nachdem es mittlerweile schon eine ganze Stange an Alpenkrimis von Jörg Maurer gibt, wollte ich auch mal mit Band 1 anfangen. Kommissar Jennerwein wird zu einer Massenpanik mit ordentlich Blaulichtaufgebot ins Konzerthaus eines kleinen Alpenkurortes gerufen. Als sich die Aufruhe gelegt hatte, wurde klar dass zwei Leichen mitten im Konzertsaal lagen und keiner der 500 Besucher etwas gesehen hat, was zur Aufklärung beiträgt...

    Jennerwein und sein ganzes Team sind witzige Gesellen, die in einer herrlichen Gegend arbeiten. Ich fand den Schreibstil des Autors gewöhnungsbedürftig und etwas durcheinander, aber habe mich dann doch recht schnell dran gewöhnen können und wurde mit einem leichten und humorvollen Krimi mit Alpenflair belohnt.

  16. Cover des Buches Goldener Schuss (ISBN: 9783839216880)
    Stefan Schweizer

    Goldener Schuss

     (43)
    Aktuelle Rezension von: diebuchrezension
    Ich habe mich sehr schwer getan mit der Sprache. Ich finde sie manchmal sehr abgehackt und sie passte für mich einfach nicht in mein Sprachmuster. Im ganzen Buch war das einfach ein riesiges Problem für mich. Der Krimi hinter der Sprache war super, aber die Umsetzung mit der Sprache hat mir einfach nicht gefallen. 

    Enzo Denz muss den Tod durch Überdosis an der Canan, der Tochter eines türkischen Händlers aufklären. Mehmet Gül hat ihn engagiert um seine Tochter zu finden bzw. um ihren Tod aufzuklären. Deshalb stellt sich die Frage, ob es Mord oder Selbstmord war. Enzo trinkt gerne  mal einen. Dennoch ist er sehr engagiert bei der Erfüllung seiens Auftrages. Ich fand, dass die Abgründe und die positiven Seite der Menschen an Enzo selber sehr deutlich werden. Er ist sehr vielschichtig. Das hat mir gut gefallen. Enzo taucht immer weiter in die Familie Gül ein und entdeckt viele Geheimnisse. Sein Art zu ermitteln ist sehr angenehm. 

    An diesem Buch hat mir gut gefallen, dass am Anfang viele Fragen auftauchen und diese sich immer mehr zu einem gesamten Puzzle zusammensetzen. Je mehr Spuren und Hinweisen Enzo nachgeht, desto klarer wird das Bild. Es ist ein wirklich sehr gelungenes Buch, das mir sprachlich aber nicht gefallen hat und anstrengend zu lesen war. 

    https://diebuchrezension.de/#/books/book/55

  17. Cover des Buches Seegrund (ISBN: 9783492303026)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Seegrund

     (465)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Markus kommt nach Hause aus Erlangen um mit der Familie Weihnachten zu feiern und bringt seine Freundin Miki mit. Kluftinger fällt aus allen wolken, als sie sich als Japanerin entpuppt. Welten und Weltanschauungen prallen aufeinander! 

    Bei einem gemeinsamen Ausflug in die winterliche Welt Bayerns rutscht Kluftinger in einen Fall hinein, der mysteriös ist und anscheinend in die Zeit des 2. Weltkrieges zurückverfolgt werden muss.

    Mehr möchte ich nicht verraten... bitte selber lesen!

    Spannend geschrieben, ein toller neuer Kluftinger Roman!

  18. Cover des Buches Unsere grüne Kraft - das Heilwissen der Familie Storl (ISBN: 9783833868719)
    Christine Storl

    Unsere grüne Kraft - das Heilwissen der Familie Storl

     (53)
    Aktuelle Rezension von: ElaineLinde

    Ein wunderbares Buch. Aufwendig bebildert, gut verständliche Wissenvermittlung zu den gängisten Heilkrätern und Co, dazu erfährt man noch einiges über den Lebensweg von Christine und Wolf-Dieter Storl.

  19. Cover des Buches Sauerkrautkoma (ISBN: 9783862313075)
    Rita Falk

    Sauerkrautkoma

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Petra_Mayer
    Für die Art der Krimis muss man einen trockenen Humor besitzen. Das Hörspiel Sauerkrautkoma ist lustig und zum schmunzeln. Einfach entspannen und zuhören. 

    Hörspiel - 1 Stunde, 31 Minuten - 29 Tracks

    Inhalt

    In München steht ein Hofbräuhaus - und seit Neuestem auch der Bürostuhl vom Franz Eberhofer. Weil der sich in Sachen Verbrechensbekämpfung so verdient gemacht hat, wird er in die bayerische Metropole versetzt. Doch kaum kommt der Papa mitsamt Oma zu Besuch, gibt's auch schon Stress: Das Auto vom Papa wird geklaut und taucht wenig später wieder auf - samt Leiche im Kofferraum. 

    Und auch in Niederkaltenkirchen ist der Deibel los. Leopold, die alte Schleimsau, zieht wieder bei den Eberhofers ein. Und dann gräbt so ein schmieriger Typ auch noch die Susi an.

  20. Cover des Buches Weibersommer (ISBN: 9783548284712)
    Heike Wanner

    Weibersommer

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Die drei Cousinen Lisa-Marie, Marie-Luise und Anne-Marie haben nicht viel gemeinsam - nur den Namen Marie, den sie von ihrer geliebten Großmutter bekommen haben. Doch als sie einen Bauernhof im Allgäu erben, machen sich die drei Frauen in einem alten VW-Käfer auf den Weg. Enthusiastisch tauschen sie ihre Stöckelschuhe gegen Gummistiefel und merken bald: Ein Bauernhof macht noch keine drei Freundinnen. Erst ein kleines Bündel Briefe, die von einer außergewöhnlichen Liebe erzählen, zeigt den drei Maries, wie schön so eine „Familienbande“ sein kann, und offenbart ein streng gehütetes Familiengeheimnis.


    Fazit

    Gutes Buch über 2 Schwestern und eine Cousine die sich besser kennen lernen und helfen glücklich zu werden. Mir hat es gefallen. 

  21. Cover des Buches Laienspiel (ISBN: 9783492303033)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Laienspiel

     (410)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Schon wieder ein “Kluftinger“? Ja tatsächlich! aber irgendwie bin ich angefixt vom “Klufti“ umd seiner Art und Weise. Auf den ersten Blick erscheint unser Kommisar ein rechter Grantler zu sein. aber man merkt schnell, dass er sein Herz am rechten Fleck hat. er ist eben ein wascheckter Allgäuer. 

    zur Geschichte:

    :Lodenbacher, der Chef von Kommissar Kluftinger, tobt. Ausgerechnet bei ihnen im schönen Allgäu hat sich ein Unbekannter auf der Flucht vor der österreichischen Polizei erschossen. Verdacht: Er plante einen terroristischen Anschlag. Bloß wo? Nun muss Kluftinger nicht nur mit Spezialisten des BKA, sondern auch noch mit den Kollegen aus Österreich zusammenarbeiten. “Kruzifis“

    Wieder sind es die Schreibweise, die Art und Weise, ihren Hauptprotagonisten grantig aber dennoch liebenswert in Szene zu setzen, die mir hier gefällt und weniger der eigentliche Kriminalfall. die Dialoge zwischen Dr. Langhammer und Kluftinger sind wirklich erfrischend. Natürlich darf die “gute Seele“ im Leben des Kommissars, seine Frau Erika, nicht vergessen werden zu erwähnen. Leicht naiv dargestellt aber sehr fürsorglich und ohne sie wäre der Kommisar Kluftinger völlig aufgeschmissen. Auch wenn sich der Kommissar meistens wieder selbst im Wege steht und sich meistens selbst in hochpeinliche Situationen bringt, ist er der Sympathieträger in der Geschichte.

    Dieses Mal bekommt es das Team “Kluftinger“ mit Terroristen zu tun und das ausgerechnet im schönen aber vor allem im “beschaulichen Allgau“ zu tun. Und da dies nicht allein zu schaffen ist, eilt das BKA zu Hilfe, was unseren Kommissar in seiner Gemütlichkeit, seinem beschaulichen Allgäuer Alltag etwas aus der Bahn wirft. aber an Herausforderungen wächst man, auch der Kluftinger..

    Mein Fazit:

    ich mag den Schreibstil, die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wird und ich finde die Geschichte ist bis zum Schluß spannend erzählt und endet in einem kleinen, atemberaubenden Showdown.

    Für mich ist es bisher der spannendsde “Kluftinger-Fall“.

  22. Cover des Buches Grießnockerlaffäre (ISBN: 9783862312047)
    Rita Falk

    Grießnockerlaffäre

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Die Oma erlebt nochmal die Liebe. Der Paul, ihre Jugendliebe ist gekommen und bringt den ganzen Hof beim Eberhofer durcheinander. Nichts ist wie es vorher war. Der Papa ist megaeifersüchtig, da die Oma sich fast nur noch um den Paul kümmert und der Franz findet es doof, weil jetzt oft die Küche einfach kalt bleibt.
    Zudem gerät er noch selbst in Mordermittlungen als Täter, denn ein Kollege der PI Landshut wurde mit dem Eberhofer seinem Hirschfänger ermordet.

    Das Cover hat wieder die typische Eberhofertapete und den Tisch mit den für die jeweilige Folge prägnanten Zutaten. In diesem Fall ein paar Rosen im Milchkrug und ein Lebkuchenherz von der Dult.

    Christian Tramitz verkörpert die Eberhofers für mich einfach genial. Es ist inzwischen der 4.oder 5. Eberhofer den ich mir angehört habe.
    Ich liebe die Personen auf dem Hof und auch die in Niederkaltenkirchen. Den Papa der Joints raucht und Beatles hört, den Franz der im Saustall mit seinem Hund Ludwig wohnt und immer wieder in seinem Job als Dorfpolizist die Mordfälle in und um Niederkaltenkichen lösen muss, Susi seine Dauerfreundin, die Oma die in diesem Fall nun endlich auch mal eine größere Rolle bekommt und das späte Glück mit ihrem Paul erlebt, der näselnde Moratschek, der Simmerl, der dem Paul seine geliebten Fleischpflanzerl und Leberkäsebrötchen verkauft,cder Rudi der dem Franz bei seinen Ermittlungen mit Rad und Tat zur Seite steht und noch viele mehr.

    Wie immer gibt es viel zum Schmunzeln, aber auch ein paar traurige Momente. So startet es dieses Mal schon mit der Beerdigung der Oma und ich musste gleich schlucken, da ich sie so ins Herz geschlossen hatte. Wie gut das sich sofort in der ersten Minute noch rausstellt, das es sich um Susi´s Oma handelt die sie da zu Grabe tragen.
    Und so geht es in diesem Fall auch wieder hoch her und es gibt Verwicklungen die vorher nicht so absehbar waren. allerdings zeigte sich mir der Franz hier auch von einer Seite die ich nicht so wirklich an ihm mag. Aber wer ist schon perfekt.

    Ich kann die Folge allen Eberhoferkrimifans auf jeden Fall empfehlen.

  23. Cover des Buches Himmelhorn (ISBN: 9783426511855)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Himmelhorn

     (145)
    Aktuelle Rezension von: makama

    Kluftinger entdeckt auf seiner Radtour mit dem Doktor Martin Langhammer drei abestürzte Bergsteiger ---- sie ind alle tot.... was ist passiert. Erstmal garnichts und das bleibt auch lange so. Es dauert bis die Ermittlungen um Kluftinger und sein Team dann endlich mal in Gang kommen. Stattdessen gibts viel Probleme im Familien- und Freundeskreis. Für mich vielzuviel!!!!! Irgendwann gehts dann los und es gibt zwei verfeindete Bergsteigerfamilien, einen ungeklärten Absturz aus dem Jahr 1936, schwer zugängliche Höfe in den Alpen, störrische Bewohner usw.

    Fazit und Meinung: Mein Fall war dieses Buch nicht, kaum ERmittlung, dafür vielzuviel drumherum und eindeutig vielzuviele Seiten, fast 500 - da wäre wenigere sicher besser gewesen, deshalb auch nur 2 Sterne für dieses Buch.

  24. Cover des Buches Herzblut (ISBN: 9783426511831)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Herzblut

     (269)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Ich geb‘s ja zu, dass ich die Kluftinger-Krimis einfach gut finde. Es ist nicht so ansrengend geschrieben, humorvoll. mit den Sorgen und Nöten der jeweiligen Charakteren gespickt, und es gibt noch einen Kriminalfall dazu, der es dieses Mal in sich hat.

    Zur Geschichte:

    Kluftinger ist sich sicher: Bei einem anonymen Handyanruf, der ihn ausgerechnet während einer Pressekonferenzen seines Chefs erreicht, wird er Zeuge eines Mordes. Dies komme nur von den „Alpträumen von zu viel Schweinsbraten“ behaupten die Kollegen süffisant, und so ermittelt Kluftinger auf eigene Faust und findet am vermeintlichen Tatort jede Menge Blut, aber keine Leiche. 

    Da überschlagen sich die Ereignisse: Mehrere brutale Mordfälle, anscheinend ohne Zusammenhang, erschüttern das Allgäu. Als dann doch noch der Großteil des abgängigen Toten auftaucht und Kluftinger endlich herausfindet, was all die Verbrechen verbindet, ist es fast schon zu spät …
    Dabei steht er auch privat unter Druck: Seit Tagen leidet er unter heftigem Herzstechen und befürchtet sofort das Schlimmste. Eine demütigende Untersuchung bei Erzfeind Doktor Langhammer scheint das zu bestätigen. Doch der Kommissar ist entschlossen, das Ruder noch einmal herumzureißen. Aber ob fleisch- und kässpatzenarme Ernährung und ein Yogakurs da die richtigen Mittel sind?

    (Quelle; Amazon.de)

    Wieder einmal begeistert mich die Art und Weise, wie der Krimi geschrieben ist. Ja mit der Zeit kennt man die Charaktere , die einem ans Herz gewachsen sind, mit all ihren Ecken, Kanten und auch Sorgen und Nöten. Sei es im Beruf oder privater Natur. und in beiden Fällen hat unser Kommissar Kluftinger dieses mal mehr als genug davon mit sich herumzuschleppen.

    Humorvoll bis ernst beschreiben die Autoren, wie sich das Team von der Kripo Kempten so langsam und spannend dem Finale nähert. Wieder gespickt von Wendungen, die ich so nicht erwartet habe.
    Und dieses Mal mit einem starken Show-down, spannend bis zum Schluss.

    Wer einen leichten, humorvollen aber dennoch verstrickten Regionalkrimi sucht, ist hier goldrichtig. Vor allem, dass im Anhang befindliche Wörterbuch “Allgäuerisch-Deutsch, Deutsch -allgäuerisch“ ist sehr lesenswert.

    Eine klare Leseempfehlung.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks