Bücher mit dem Tag "alexandria"

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66 Bücher

  1. Cover des Buches Dämonentochter - Verlockende Angst (ISBN: 9783570380444)
    Jennifer L. Armentrout

    Dämonentochter - Verlockende Angst

     (450)
    Aktuelle Rezension von: lesenbirgit

    Die Reihe umfasst fünf Bücher und alle sind sehr spannend. Es wird nicht langweilig. Aber das habe ich auch erwartet von der Schriftstellerin. Ich mag ihre Bücher sehr gerne lesen. Sie schreibt sehr gut und nicht so langatmig wie andere. Es ist immer Spannung dabei und der Leser wird in Atem gehalten.

    Es ist der Auftakt zu einer weiteren Trilogie.

  2. Cover des Buches Dämonentochter - Verführerische Nähe (ISBN: 9783570380505)
    Jennifer L. Armentrout

    Dämonentochter - Verführerische Nähe

     (384)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz

    Es ist Jahre her, dass ich Band 2 gelesen habe. Aber ich wollte unbedingt diese Buchreihe weiter lesen und beenden.

    Ich wusste zwar überhaupt nicht mehr, was in den vorherigen zwei Bänden passierte, aber dass sie mir gefallen haben. Das wusste ich noch. Aber ich hatte irgendwie auch keine Lust noch mal in den vorherigen Band reinziehen. Also alles auf eine Karte gesetzt und einfach los gelesen.

    Es war aber auch echt schwer in das Buch reinzukommen. Überhaupt in die Geschichte. Eigentlich ist es für mich kein Problem mitten in einer Buchreihe zu starten. Ich habe das auch schon öfter gemacht. Dennoch hatte ich bei diesem Buch wirkliche Schwierigkeiten. Das erste Drittel jedenfalls und dann ging es los. Das Buch hat mich so in seinen Band gezogen und plötzlich war ich wieder in dem Buch. In der Geschichte und überhaupt. Nach und nach viel mir wieder ein, was alles passiert war und wo ich aufgehört hatte mit lesen. Jetzt wusste ich wieder, warum ich die ersten beiden Bände so möchte.


    Ich liebe die Geschichte. Und ich bin ein absoluter Alex und Aiden-Fan. Die Charaktere sind wirklich gut durchdacht. Alle wie sie da sind. Mir gefällt die Kombination aus verschiedenen “Schichten”, wie eben die Halb- und die Reinblüter. Das ist ein Thema, das einfach immer präsent ist. Ich finde es super, dass es hier eingearbeitet wird. Und auch das wie. Denn beide sind gleich und dafür wird gekämpft. Schön finde ich auch, dass und wie die Götter einbezogen werden. Die Kombination ist einfach mega gut.


    Über den extrem guten Schreibstil der Autorin brauche ich wohl nicht zu schreiben. Die Autorin ist eine sehr gehypte Autorin und das zu recht. Sie ist und schreibt einfach großartig. Und jetzt weiß ich auch wieder warum ich überhaupt in ihre Bücher verliebt war und bin.


    Ich möchte absolut dieses Buch empfehlen. Aber man sollte schon von Band 1 an lesen. Da schon alle 5 Bände erschienen sind, empfehle ich auch direkt alle da zu haben. Suchtgefahr!

  3. Cover des Buches The Atlas Six (ISBN: 9783596707638)
    Olivie Blake

    The Atlas Six

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Lesemietze

    Also hierzu habe ich echt viel gehört gehabt. Daher war ich echt gespannt wie es mir gefallen wird.
    Anfangs fand ich die Geschichte noch recht leicht, man hat einen guten Einstieg.
    Aber mit dem weiterem Verlauf wird sie immer komplexer. Man merkt es steckt ein viel größerer Zusammenhang dahinter und lässt auch die ein oder andere Szene nochmal Revue passieren.

    Die sechs Kandidaten sind sehr vielschichtig, haben ihre Ecke und Kanten, sind zum Teil sympathisch oder kann man sie nicht so recht einsortieren. gefühlt verbirgt jeder etwas und zeigt jeden nicht sein wahres Ich. Die Charaktere sind echt spannend zu beobachten.
    Libby besitz zwar viel Macht, missbraucht diese aber nicht. Nebenbei ist sie sehr zielstrebig und wissbegierig. Nico ist sehr selbstbewusst und kommt dadurch bei Libby meist sehr arrogant rüber, er kann es aber auch nicht lassen oft Libby zu provozieren.
    Zwei Charaktere, die oft auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, treffen hier aufeinander und sehen in den jeweiligen anderen eine Gefahr. Da haben wir zum einen Calum, der ein Empath ist kann Gefühle lesen und manipulieren. Parisa ist Telepathin und scheut auch nicht vor Manipulation zurück oder mit ihren Reizen, um das zu bekommen was sie will. Mitten zwischen den beiden haben wir Tristan, der Illusionen durchschauen kann. Er ist klug aber auch sehr zynisch.
    Etwas blass ist da hingegen Reina gezeichnet, was vielleicht an ihre zurückhaltende Art liegt. Sie ist eine Naturmagierin und damit so ganz anders.

    Alle haben keine einfache Kindheit auf ihre Weise gehabt und hinter einigen steckt mehr als auf dem ersten Blick ersichtlich ist.

    Diese sechs sollen ein Jahr zusammenleben, was natürlich nicht immer reibungslos los. Eine wirklich interessante Mischung bei den Charakteren.
    Die Handlung wird mit der Zeit immer komplexer und zum Ende diesen Bandes kommen ein paar echt interessante Sachen zu Tage. Ich dachte mir nur "was geht den jetzt ab".

    Ich bin schon sehr auf den nächsten Band gespannt, wie sich da so einiges weiter entwickeln wird, wie sie sich entscheiden werden und ob manche Charaktere noch die Kurve bekommen.

  4. Cover des Buches Papyrus (ISBN: 9783257071986)
    Irene Vallejo

    Papyrus

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Bücher_Tini

    Die Geschichte des Buches auf ganz wunderbare Weise dargelegt.

    Die Melodie die in den Worten von Irene Vallejo mitschwingt ist genau so schön,sagenhaft und stark wie die Geschichte des Buches selbst.

    Anfangs Roman ähnlich ,nimmt das Buch den Leser dann doch sehr in seinen Bann und benötigt den Willen in Geschichte und wissen einzutauchen.

    Auf den Weg von über 5000 Jahren erleben wir wie Bücher entstehen, Bibliotheken gegründet,bestückt und auf welche unheimlich schwierige weise sie bearbeitet wurden.

    Mit immer wiederkehrenden Ausflügen zu Beispielen auch im hier und jetzt wird erklärt wie das geliebte etwas was wir nur all zu gern in der Hand halten entstand und sich im laufe der Geschichte veränderte.

    Die Historie welche in dem Buch beschrieben wird ist zwar zumeist auf Griechenland und das römische Reich ausgelegt ,und genau da fehlt mir etwas das weitere Umfeld ,aber das geballte wissen ist schon jetzt manchmal schwer zu erfassen.

    Ich danke für dies Worte ,das wissen und all die Informationen wie das Buch von heute durch die Zeit entstand.


  5. Cover des Buches Bartimäus (ISBN: 9783442373338)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus

     (1.030)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Verlag: cbj (12. Juni 2006)

    Gebundene Ausgabe: 608 Seiten

    ISBN-13: 978-3570127773

    empfohlenes Alter: ab 10 Jahren

    Originaltitel: Ptolemy’s Gate

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    auch als E-Book, als Taschenbuch und als Hörbuch erhältlich


    Gelungener Abschluss der Trilogie


    Inhalt: 

    Nathanael ist nun Informationsminister. Sein Ehrgeiz steigt ihm immer mehr zu Kopf. Mehr denn je weitet sich die Kluft zwischen den Gewöhnlichen und den Zauberern. London wirkt wie ein Pulverfass, und der Krieg in Amerika macht das auch nicht gerade besser.


    Bartimäus ist am Ende seiner Kräfte, denn Nathanael weigert sich, den Dschinn zu entlassen, damit er sich am Anderen Ort wieder regenerieren kann. 


    Unterdessen hat Kitty sich heimlich Kenntnisse in Magie angeeignet. 

    Als nun eine ganz besondere Gefahr London zu überrollen droht, müssen Nathanael, Bartimäus und Kitty zusammenarbeiten, um die Welt zu retten.


    Meine Meinung:

    Dies ist der 3. Band der Bartimäus-Trilogie. Die beiden Vorgänger sollte man unbedingt gelesen haben, denn die Handlung ist mehr oder weniger fortlaufend. In „Die Pforte des Magiers“ erfahren wir aber noch mehr von Bartimäus’ Vergangenheit im alten Ägypten. Diese Teile konnten mich nicht so fesseln, sie sind aber für das Verständnis des aktuellen Geschehens notwendig. 


    Wie gewohnt gibt es wieder viele sehr spannende Szenen, Kämpfe zwischen Zauberern und Dämonen, Intrigen und brenzlige Situationen für unsere Held*innen. Doch leider ist Bartimäus nicht wirklich auf der Höhe, und so empfand ich seinen Sarkasmus und die Anzahl der witzigen Dialoge gegenüber den ersten beiden Bänden als stark verringert. Schade!


    Insgesamt ist die Handlung aber schlüssig und fesselnd. Details aus den ersten beiden Büchern werden wieder aufgegriffen und begonnene Handlungsstränge zusammen- und zu Ende geführt. Die Spannung gipfelt in einem gewaltigen Showdown, der wie die anderen Kampfszenen sehr plastisch beschrieben ist, was das Kopfkino auf Hochtouren antreibt. 


    Besonders gefiel mir die Entwicklung, die Nathanael durchmacht. Der Junge erkennt endlich, was wirklich wichtig ist und handelt danach. 


    Fazit:

    Nicht ganz so witzig wie die Vorgänger, aber ein insgesamt guter Abschluss der Geschichte.


    Die Reihe:

    1. Das Amulett von Samarkand

    2. Das Auge des Golem

    3. Die Pforte des Magiers

    Bartimäus’ Vorgeschichte: Der Ring des Salomo 


    ★★★★☆


  6. Cover des Buches Die Bibliothek der Schatten (ISBN: 9783442469284)
    Mikkel Birkegaard

    Die Bibliothek der Schatten

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Elli64

    Die Bibliothek der Schatten von Mikkel Birkegaard,

    John Campelli hat das Zeug zu einem sehr erfolgreichen Anwalt aufzusteigen. Wenn er im Gericht das Wort ergreift, gibt es niemanden, der nicht völlig gebannt zuhört. Man könnte glauben, dass er eine besondere Kraft in seiner Stimme hat, oder er ist ein begnadeter Rhetoriker. John steht kurz vor seinem Durchbruch, denn er bekommt einen der wichtigsten, aber auch schwierigsten, Fälle zugeteilt. Dadurch hofft er endlich Teilhaber werden zu können. Doch plötzlich kommt ihm ein familiäres Ereignis da wischen, denn sein Vater, Luca, verstirbt und John muss sich um den Nachlass, ein kleines Antiquariat, kümmern. Er fährt hin und möchte es so schnell wie möglich verkaufen, denn sein Vater hatte ihn vor vielen Jahren fortgeschickt und jeglichen Kontakt abgebrochen.

    Das Antiquariat birgt mehr Geheimnisse, als John je geahnt hat.

    Bei seinem Eintritt ins Antiquariat fühlt John sich wieder wie ein Kind. Es steht immer noch der beste Freund seines Vaters, Iversen, hinter der Kasse und auch sonst sieht es fast wie früher aus. Während John in seinen schönen Erinnerungen seiner Kindheit schwelgt, denn diese war schön, bis seine Mutter plötzlich starb, versucht Iversen ihn zu überreden nicht zu verkaufen, denn erst sollte er alles über die Libri di Luca erfahren. John ist aber schon längst von der Atmosphäre gefangen und erklärt sich bereit, Iversen und einer weiteren Angestellten zuzuhören. Er erfährt, dass es Menschen mit einer besonderen Begabung des Lesens gibt, und das sowohl sein Vater und auch er selbst diese Begabung besitzen. Diese Menschen haben sich immer im Libri de Luca getroffen um gemeinsam zu Lesen und die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Eine kleine Lesung der Drei als Beweis lässt einen zu tiefst erschütterten John zurück. Und das ist erst der Anfang, wenn John geahnt hätte, was noch auf ihn zukommt, wäre er wohl nie zurück zu seinen Wurzeln gekehrt, denn da wo Gutes getan wird, ist oft das Böse nicht fern.

    Fazit

    Ich finde schon das Cover und den Titel sehr ansprechend. Nur deshalb habe ich es überhaupt gelesen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich fand ihn angenehm zu lesen. Das Buch ist spannend ohne reißerisch zu sein. Ich fand die Charaktere überzeugend und auch die Story gut durchdacht. Es fängt sehr seicht an, aber wird im Laufe immer magischer. Ich finde ja auch, dass Lesen etwas Magisches hat und hier hat der Autor diese Magie auf einen anderen Level gehoben. Ein sehr schönes Buch, mit Spannung ohne Blut und Gewalt, das für gute Unterhaltung sorgt.

  7. Cover des Buches Die verlorene Bibliothek (ISBN: 9783404168019)
    A. M. Dean

    Die verlorene Bibliothek

     (45)
    Aktuelle Rezension von: MaFu

    Die Suche nach der verlorenen Bibliothek von Alexandria, geschützt seit Jahrhunderten von einer Gruppe Bibliothekare, gejagt von einer ebenso alten machthungrigen Organisation.

    Was in der Idee sehr spannend klingt, ist leider sprachlich schlecht umgesetzt (vielleicht liegt es an der Übersetzung?). Die Spannung lässt zu wünschen übrig, und es gibt einige logische Fehler. Nicht mein Fall, schade!

  8. Cover des Buches Der kleine Freund (ISBN: 9783442487325)
    Donna Tartt

    Der kleine Freund

     (98)
    Aktuelle Rezension von: maedchenausberlinliest

    Der kleine Freund oder die unendliche Geschichte, die sich zieht wie Kaugummi.

    Wenn ihr mal ein richtig schlechtes Buch lesen wollt, dann greift hier gerne zu.

    So gut der Klappentext klang, so langweilig und verwirrend war das Buch.

    Die Geschichte klang ähnlich wie Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert von Joel Dicker.


    Die Autorin hat sich für das Werk 10 Jahre Zeit genommen und ich frage mich ob sie nach Beenden des Buches noch wusste worüber sie eigentlich schreiben wollte.

    Selten habe ich so ein schlechtes Buch mit so einem nichtssagendem Ende gelesen.

    Der Schreibstil ist ausschweifend erzählt und eine Geschichte oder Spannung kommt gar nicht zu Stande.

    Wir haben relativ schnell gemerkt, dass das Buch scheisse ist, wollten dem ganzen aber trotzdem eine Chance geben und hatten lange die Hoffnung, dass die Geschichte besser wird. Aber ich kann euch sagen, das tut sie leider nicht.

    Auch hatte ich keine Ahnung wer wer war und wer zu wem in einer Beziehung stand. Das war einfach so verwirrend.

    Ich frage mich auch, wer die Person war, die das Manuskript für gut empfand und dann veranlasst hat es zu veröffentlichen?!

    Und btw… im Buch sind mir auch einfach zu viele Schlangen vorgekommen. 


    Vielleicht nehme ich das Buch zum Heizen her oder mach ein kleines Feuer zu Halloween. Hocus Pocus hallo 🧙‍♀️ 

    Spaß beiseite, bei mir wird keine häusliche Gewalt gegenüber von Büchern getätigt.

    Ich glaub das Buch wird wohl dann in einem Bücherschrank ausgesetzt.

  9. Cover des Buches Sengendes Zwielicht (ISBN: 9783442380558)
    Gail Carriger

    Sengendes Zwielicht

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Alice3412

    "Sengendes Zwielicht"

    Inhalt:

    2 Jahre sind vergangen und in Alexias Leben ist alles in Ordnung. Bis sie eine seltsame Einladung von der ältesten Vampirin aus Ägypten bekommt. Diese möchte ihre Tochter Prudence kennen lernen. Familie Maccon begibt sich auf Reisen. Beta Lyall und Biffy versuchen unterdessen den Tod vom Beta des Kingair Rudels aufzuklären. 

    Meinung:

    Erneut tauchte ich ab in die Welt 1876 mit all ihren neuen Techniken, der Mode und Etikette. Lustige Situationen brachten mich immer wieder zum Lachen, da vieles so skurril wirkte. Dramatische Momente und spannende Szenen gaben der Geschichte eine wunderbare Mischung. 

    Alexia ist und bleibt eine starke, standhafte Frau, die sich nichts vormachen lässt, logisch denkt und ihren Ehemann und ihre Tochter im Griff hat. Ihre Liebe zu Conall Maccon ist echt und tief. 

    Neu ist Prudence ihre Tochter als zweijährige aufgetreten und sorgt für Wirbel, komische Situationen und eine Menge Aufregung.

    Sämtliche Personen die hier auftreten haben eine vielschichtige Persönlichkeit  und ich gerne jeden einzelnen begleitet. 

    Mitdenken und rätseln steht auch hier im Vordergrund. Mir hat dies sehr viel Freude bereitet. Ein gelungener Abschluss der Alexia-Reihe. 

  10. Cover des Buches Heiß (ISBN: 9783455404265)
    Gerd Schilddorfer

    Heiß

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Heiß" ist der zweite Band der John-Finch-Reihe von Gerd Schilddorfer. Den alten Haudegen und Piloten zieht es zurück zu seinen Wurzeln nach Nordafrika. In der neu erbauten Bibliothek in Alexandria wird die Leiterin der Manuskriptensammlung bei einem Raubüberfall schwer verletzt und ein geheimnisvolles Manuskript ist plötzlich verschwunden. Für Finch etwas persönliches, denn die Frau hat er als kleines Mädchen schon einmal gerettet. Gleichzeitig geschieht in Berlin ein brutaler Mord an einem Wachmann und in Pakistan muss ein Polizist bei Ermittlungen an einem Mord um sein Leben fürchten. Es scheint dass Geheimdienste seinen Tod wünschen. Und so setzt der englische Geheimdienst auf die Fähigkeiten von Finch den Mann aus Pakistan zu retten und auszufliegen. Aber damit beginnt eine Hetzjagd über den Globus für John Finch und seinen Auftraggeber Major Llewellyn. Es scheint dass der Feind in den eigenen Reihen zu suchen ist. Gerd Schilddorfer lässt den Leser wieder in mehrere verschiedene Handlungsstränge in der Gegenwart und der Vergangenheit eintauchen. Dabei bleibt es wieder sehr lange vollkommen undurchsichtig, wie diese zusammenhängen. Doch in jedem Strang für sich überschlagen sich die Ereignisse, man grübelt wie alles miteinander verbunden ist und findet es doch nicht heraus. Dabei ist Spannung stets garantiert und erst nach gut zwei Drittel erkennt man Zusammenhänge. Genau dies fasziniert mich beim Lesen, diese langsame Hinführen an die Auflösung. Die Geschichte ist komplex, die Kapitel kurz gehalten. Und so springt man immer wieder zwischen Handlungsorten und Geschehen wie es auch schon im Vorgängerband war. Auch hält die Geschichte immer wieder Überraschungen bereit, mit denen man so nicht gerechnet hat. John Finch, diese Mischung aus Indiana Jones und Top Gun Pilot Maverick gepaart mit Geheimdienstaktivitäten lässt auch diesen zweiten Band wieder zu einem spannenden Pageturner werden. Absolutes Lesevergnügen für jeden dem wie mir solch eine Kombination gefällt.

  11. Cover des Buches Das letzte Vermächtnis: Ein Jill Carter Thriller (ISBN: B0BFFLRTMF)
    Ernst Jakob

    Das letzte Vermächtnis: Ein Jill Carter Thriller

     (21)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    Gerade sucht die Archäologin noch in Luxor nach einem Grab, als sie nach Alexandria gerufen wird, wo sie ein Relikt bergen soll, das den Weg zur legendären Bibliothek von Alexandria bzw. den Schriften daraus führen soll. Doch auch Grabräuber sind auf der Suche und schon bald kommen sie sich in die Quere. Um den Schatz zu finden, der auch etwas Religiöses beinhalten soll, muss sie Rätsel und Codes lösen um tödliche Gefahren abzuwenden.

    Das Cover des Buches passt perfekt zum Buch und ist ein echter Hingucker.

    Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden bildgewaltig beschrieben.

    Es handelt sich hier um ein typisches Abenteuer à la Indiana Jones, wobei in diesem Buch hervorragend recherchiert wurde. So kann auch einiges an Wissen übermittelt werden, das in eine spannende, actionreiche Story hervorragend eingebettet wurde. So ist der ganze Plot auch absolut glaubwürdig.

    Die Nichte von Stararchäologen Howard Carter muss mit ihrem Team viele Rätsel lösen und Gefahren abwehren. Dabei agiert sie als eine Mischung aus Indiana Jones und MacGyver.

    Und die eine oder andere Überraschung gibt es natürlich auch.

    Da die ganze Geschichte sehr temporeich ist, braucht sie (oder ihr Team) auch meist nicht allzu lange für die Lösung. Für den Schachcode allerdings tüftelt das Team schon zu lange, denn die Lösung ist wohl jedem, der schon mal in Griechenland war, sofort ins Auge gefallen. Erst recht wenn es sich dann um Archäologen handelt - dies ist unglaubwürdig, auch wenn ich verstehe, dass es zum Teil für die Handlung notwendig war. Dafür muss ich dann doch einen halben Stern abziehen.

    Nichtsdestotrotz fühlte ich mich wunderbar unterhalten und freue mich auf weitere Abenteuer um Jill Carter.

    Fazit: Fans von Indiana Jones und der "Geheimakte" wird auch dieses Buch gefallen. 4,5 von 5 Sternen

  12. Cover des Buches Das Gottesgrab (ISBN: 9783499249747)
    Will Adams

    Das Gottesgrab

     (200)
    Aktuelle Rezension von: UlrikesBuecherschrank

    Daniel Knox hat ein Ziel:Das Grab des Alexanders des Großen zu finden.Mit der Skryptologin Gaille begibt sich Knox auf eine gefährliche Spurensuche.Denn nicht nur skrupellose Wissenschaftler haben es auf den Schatz abgesehen es gibt auch ein Geheimnis das einen Völkerkrieg auslösen könnte und somit ist auch Knox Leben in Gefahr.

    Der Schreibstil ist bildhaft und nicht ganz so zügig zu lesen.Die Protagonisten passen sehr gut in diesen Thriller hinein.Die Spannung erhöht sich stetig und nimmt im Laufe des Buches zu.

    Fazit:Schon auf den ersten Seiten war für mich das Flair von Ägypten beinahe spürbar.Zu Beginn sind es zwei,drei Handlungsstränge die sich dann immer mehr miteinander verbinden.Der Autor beschreibt sehr bildhaft und ausführlich das Leben des Alexanders des Großen.Der Thriller geht dabei immer wieder in dessen Vergangenheit zurück.Manchmal kam mir diese Story fast schon wie ein kleines Geschichtsbuch vor.Aber so war das Buch für mich aufschlussreich,informativ und interessant zu lesen.Den Thriller selbst würde ich als opulent einstufen.Die Handlung spielt in Alexandria ab - in einer Stadt in dem sich die arabische Welt mit den westlichen Einflüssen vermischen.Da sind Konflikte nicht weit entfernt und mitten drin in dieser Großstadt liegt die Ausgrabungsstätte.Da sind Abenteuer und Spannungen fast schon vorprogrammiert.Dieser Thriller ist meiner Meinung nach actionreich,dynamisch und spannend aufgebaut.Verfolgungsjagden  vervollständigen die Story.Bis zur Hälfte des Buches war mir die eine und andere Szene/Kapitel etwas zu langgezogen.Danach wurde es besser und im letzten Drittel ging es dann Schlag auf Schlag.Dieser Thriller ist der erste Band einer dreiteiligen Reihe.Das Buch ist zwar in sich abgeschlossen aber meiner Meinung nach hat die Geschichte ein offenes Ende.Für dieses Buch vergebe ich gerne vier Sterne.

  13. Cover des Buches Die Bibliothek bei Nacht (ISBN: 9783596159444)
    Alberto Manguel

    Die Bibliothek bei Nacht

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Es gibt diese Bücher, die bei der Lektüre ein warmes Licht ausstrahlen, den Rest der Welt in schläfrige Dunkelheit versinken lassen und um sich und ihren Leser herum eine behagliche Atmosphäre intimer Lektüre verbreiten. Das sind Bücher, die in sich die Geborgenheit der Bibliothek tragen – nicht jeder Bücherei, versteht sich, sondern der Bücherstube der Gelehrten, die ihre Bücherregale geschmackvoll mit Bildern und Erinnerungsstücken abwechseln und einen Raum als Rückzugsort kreieren, der die Sicherheit des Mutterleibs verströmt.

    Alberto Manguels „Bibliothek bei Nacht“ ist ein solches Buch, das den Leser schon im Titel auf die Stimmung einstellt, die es vermitteln wird. Manguel erzählt eine ganz persönliche, bisweilen intime Kulturgeschichte der Bibliothek und verbindet seine herumschweifenden Gedanken und Anekdoten mit seinen eigenen Erfahrungen im Umgang mit seinen Büchern. Manguel geht es nicht um das Buch oder das Lesen – denen widmet er sich in anderen Texten. Hier geht es um den Raum, in dem die Bücher versammelt werden. Um das Wie, Warum, Womit, Wie lange und Für Wen.

    Beeindruckend ist der breite Blickwinkel, mit dem Manguel durch die Landschaft seines Sujets schreitet, sich hier von einer Idee ablenken und dort von einer Anekdote locken lässt. Seine Bibliothek ist eine polyglotte Völkerverbinderin, die zu allen Zeiten, seit es Bücher gibt, und an allen Orten alle Menschen verbindet, die man als Leser bezeichnen kann. Alle Zeloten, Eiferer und Fanatiker, die womöglich aus dem Buch ihre zerstörerische Weltanschauung schöpfen, schließt Manguel aus, denn gelehrte Leser, die um des Lesens willen lesen, werden nicht fanatisch. Ihr Wahnsinn liegt allein in der Sucht, Bücher auf Bücher häufen zu wollen.

    Der Text ist nicht in Bibliotheken der Religionen, Epochen, Nationen oder Sprachen gegliedert, sondern in Gedankenbahnen: Bibliothek als Mythos, als Ordnung, als Form, als Insel, als Identität und einige mehr. Manche der Bahnen beschreitet Manguel mit großer Sicherheit und lässt die Strecke wie ein weiches Sofa wirken – die Blibiothek als Ordnung, als Raum oder als Zuhause sind absolut zauberhafte Texte voller intimer Wärme, bibliophiler Begeisterung und wissenswerter Geschichten. Andere lassen bisweilen Details vermissen, die ich gern gelesen hätte: In der Bibliothek als Zufall hätte ich gern auch über die Einzigartigkeit jeder Bibliothek gelesen, weil sie nicht nur durch das Sammlerinteresse, sondern auch durch Zufall und Gelegenheit zu einem Gebilde gewachsen sind, das es so nur ein einziges Mal auf der Welt (und in der Zeit!) gibt. Manguel beschreibt mehr, wie das Schicksal der Welt viele Bibliotheken und Werke hat abhanden kommen lassen, so dass der Zufall bestimmt, was noch übrig ist – oder wie der Altgermanist Burkhart Wachinger ausgerufen hat: „Alle Überlieferung ist zufällig!“ Nicht ganz stimmig ist etwa die Bibliothek als Macht, in der Andrew Carnegie seinen paternalistischen Auftritt hat, weil die hier präzisierten Überlegungen nicht in das Grundkonzept des Buches zu passen scheinen.

    Völlig im Fluss und regelrecht mitreißend sind Manguels Gedanken über die Bibliothek als Werkstatt oder als Zuhause, in denen der völkerverbindende, die Zeiten überdauernde Gemeinschaftssinn der Buchmenschen erklingt, ob es verständige Mullahs in der Wüste der Pilger, Betreiber von Eselsbibliotheken in den Anden oder reumütige Inquisitoren sind. Sie alle lädt Manguel wispernd in seine eigene Bibliothek und als Nachbarn in die Heimat der Lesenden, in die Mitte der angenehmen Lektüreerfahrung seines gelehrten Werkes.

    Was andere kritisieren – die vereinbarte Wohligkeit der Schilderungen in diesem Buch – halte ich für seine Stärke: eine ganz wunderbare Schatzsuche vom heimatlichen Leseort aus.

  14. Cover des Buches Die Codices (ISBN: 9783947357154)
    Wolfgang Eckstein

    Die Codices

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Brunhildi

    Meine Meinung:

    Das Cover gefällt mir sehr gut. Es zeigt einen DNA-Strang, der auch sehr gut zum Inhalt des Buches passt. In meinen Augen ist es rundum perfekt gelungen und ansprechend.


    Der Schreibstil von Wolfgang Eckstein hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen. Er war reif, aber dennoch verständlich und flüssig zu lesen. Ich war direkt in der Geschichte angekommen und es haben sich immer wieder Bilder in meinem Kopf gebildet.


    In diesem Buch gibt es verschiedene Handlungsstränge, die nach einiger Zeit zusammenführen. Zu Beginn eines jeden Kapitels steht der Ort, an dem man sich gerade befindet. So hatte man zu jedem Zeitpunkt immer einen sehr guten Überblick.

    Auf die einzelnen Charaktere möchte ich nicht detailliert eingehen, da es wirklich recht viele sind. Es gibt ein paar Hauptcharaktere, aber auch etliche Nebencharaktere. Mir haben sie alle mit ihrer perfekten Ausarbeitung und Einzigartigkeit gefallen. In meinen Augen haben alle Charaktere authentisch und nachvollziehbar gehandelt. Sie sind meiner Meinung nach rundum perfekt gelungen und einige werde ich sicherlich auch ein wenig vermissen.


    Zum Inhalt direkt möchte ich gar nichts weiter schreiben, denn da sollte euch der Klappentext auf jeden Fall genügen. Von dem Rest müsst ihr euch selbst überraschen lassen ;-)

    Die Handlung fand ich sehr interessant. Auch wenn ich einige Stellen als ein wenig langatmig empfunden habe, gibt es hingegen auch viele spannende und actionreiche Szenen, die mich immer wieder zum Weiterlesen gezwungen haben. Wolfgang Eckstein hat aber auch noch mit anderen Emotionen gespielt. So konnte ich das Buch nicht nur wegen des hohen Spannungsfaktors nicht aus der Hand legen, sondern es lies mich auch schmunzeln. Teilweise hat es mich nachdenklich gestimmt und auch mit einer kleinen eingearbeiteten Lovestory hat Wolfgang Eckstein mich überrascht. Er hat wirklich alle Emotionen eingearbeitet, die sich das Leserherz wünscht. Ich bin von diesem Buch wirklich positiv überrascht und hoffe auf weitere Werke des Autors.


    Fazit:

    Wolfgang Eckstein hat mich mit "Die Codices" positiv überrascht. Die Charaktere sind ihm in meinen Augen perfekt gelungen und die Handlung deckt alle Emotionen ab, die man sich in einem Buch wünschen kann. Auch wenn ich es zwischendurch als ein wenig langatmig empfunden habe, überwiegen ganz klar die spannenden und interessanten Szenen.


    4/5 Punkte

    (Sehr gut!)


  15. Cover des Buches Aus Versehen Prinzessin (ISBN: 9783802583131)
    Mary Janice Davidson

    Aus Versehen Prinzessin

     (88)
    Aktuelle Rezension von: MrsFoxx
    Klappentext:
    In einer Welt, die der unseren ziemlich ähnlich ist, ist Alaska kein Bundesstaat der USA, sondern ein unabhängiges Königreich. Das Land wird von einer Königsfamilie regiert, die für ihr exzentrisches Wesen bekannt ist. Bei einem Angelausflug begegnet der König von Alaska der hübschen jungen Christina. Für ihn steht augenblicklich fest: Sie ist die ideale Frau für seinen Sohn David. Sogleich macht er sich daran, die beiden zu verkuppeln. Doch Christina ist sich nicht sicher, ob sie das Amt der Prinzessin von Alaska übernehmen will. Ganz zu schweigen davon, dass Prinz David zwar unbestritten gut aussieht, aber ein echtes Raubein ist...

    Mary Janice Davidson präsentiert ihren Lesern hier eine etwas andere Königsfamilie. Mit der Etikette hat es König Alexander nicht so, daher ist es auch nicht verwunderlich dass auch seine Kinder nicht unbedingt in die Schublade „Königskinder“ passen. Die Wahl für seine zukünftige Schwiegertochter hätte ebenso nicht besser ausfallen können: Christina lässt sich von all dem Prunk nicht einschüchtern und scheut sich so gar nicht, König samt Familie auch mal die Meinung zu sagen. Alles Gründe, die mir die Protagonisten hier so sympathisch gemacht haben.
    Die Autorin besticht mit einem humorvollen, flotten und schön zu lesenden Schreibstil. Von Langeweile ist hier absolut keine Spur du ich bin auch schon sehr neugierig auf die weiteren Teile der Reihe.

    Fazit: Witzig, flott und spannend mit einer etwas anderen Königsfamilie in der Hauptrolle. Absolute Leseempfehlung von mir!
  16. Cover des Buches Der Eid der Kreuzritterin (ISBN: 9783404270835)
    Ricarda Jordan

    Der Eid der Kreuzritterin

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Ingrids_Blog

    Es geht um die Kinderkreuzzüge des Hochmittelalters und der unglaublichen Verschwörung, die diesen zugrunde liegen soll. Drei der Hauptfiguren begleiten den deutschen Zug von Köln über die Alpen bis nach Genua mit all den Schrecken und Gefahren, die unterwegs lauern.

    Die Geschichte an sich hat mich sofort in ihren Bann gezogen, weil ich das Thema hochinteressant fand. Die Leiden der Kreuzfahrer, die unvorbereitet losgezogen sind und oft viel zu jung waren, wurden sehr anschaulich geschildert.

    Die Autorin verfügt über einen eingängigen Schreibstil und treibt die Erzählung flott voran. An einigen Stellen hätte ich mir allerdings eine detaillierte Beschreibung gewünscht, um ein genaueres Bild vor Augen zu haben. Mit Allgemeinplätzen wie prächtig, beeindruckend und dergleichen kann ich nicht so viel anfangen.

    Was die Figuren angeht, so haben mir am besten die Beschreibungen und Charakterisierungen der Pferde gefallen. Endlich mal wieder eine Autorin eines historischen Romans, die Pferde nicht nur vom Hörensagen her kennt, sondern richtig Ahnung hat. Entsprechend plastisch sind die vierbeinigen Held*innen auch gezeichnet worden.

    Das kann ich von den menschlichen Figuren allerdings nicht unbedingt behaupten. Die Hauptfiguren waren mir persönlich zu fehlerfrei: sprachbegabt, edlen Gemüts, immer hilfsbereit usw. Da fehlte es an Ecken und Kanten. Immerhin litt der Ritter Armand unter Höhenangst. Das machte ihn für mich gleich sympathischer. Besonders gut gefallen hat mir, dass er (zumindest zum Schluss) seinen Kampf nur dank des Eingreifens seiner Frau gewonnen hat.

    Gestört haben mich die aufgeklärte Denkweise der Hauptfiguren, bzw. die allgegenwärtige Verurteilung von Umständen und Personen nach heutigen Maßstäben. Figuren dürfen das natürlich, aber nicht alle Gebildeten sollten die gleiche Meinung über etwas vertreten.

    Manchmal war auch die Wortwahl arg modern und mich reißt das immer brutal aus dem Lesefluss. Zitat: „Ich hoffe, Frau Jutta gewährt mir Urlaub“ und dergleichen.

    Gleich zwei Liebesgeschichten werden bedient. Ich bin nicht so die Freundin von „Liebe auf den ersten Blick“. Bei beiden Beziehungen fehlte mir das gewisse Etwas.

    Gut gefallen hat mir wiederum, dass nicht Massen an Personen auftauchen und auch die Namen waren eingängig und nicht zu exotisch.

    Im Nachwort erläutert die Autorin, wo sie von der historischen Wirklichkeit abgewichen ist, wobei sie sich da auf die wichtigsten Punkte beschränkt.

    Den Buchtitel finde ich furchtbar. Zum einen passt er überhaupt nicht zum Inhalt und „Ritterin“ klingt nach Effekthascherei und ist im historischen Kontext schlichtweg falsch. Aber das kann nicht unbedingt der Autorin angelastet werden.

    Alles in allem habe ich mich aber trotz der Einschränkungen gut unterhalten gefühlt und kann eine Leseempfehlung aussprechen.

  17. Cover des Buches Einfach königlich (ISBN: 9783802583148)
    Mary Janice Davidson

    Einfach königlich

     (53)
    Aktuelle Rezension von: MrsFoxx
    Klappentext:
    Der Meeresbiologe Dr. Shel Rivers erhält von seinem Chef den Auftrag, die Prinzessin von Alaska durch sein Institut zu führen. Natürlich ist er nicht gerade begeistert darüber, dass ihn so ein verwöhntes Adelstöchterchen von der Arbeit abhält. Doch mit ihrem frechen Mundwerk ist Prinzessin Alexandria ganz anders, als Dr. Rivers sie sich vorgestellt hat. Und darüber hinaus ist sie auch noch ausnehmend hübsch und weckt ganz unerwartete Gefühle in dem nüchternen Wissenschaftler.

    Nach Christinas und Davids Geschichte, darf hier Prinzessin Alexandria die Hauptrolle übernehmen. Die bisher recht behütet aufgewachsene Thronfolgerin kommt mit ihrem Charme und dem frechen Mundwerk aber auch sehr gut alleine zurecht.
    Der Schreibstil von Mary Janice Davidson ist wie auch schon beim Vorgänger schön witzig, flüssig und flott zu lesen. Nur leider hat mich der männliche Gegenpart Alexandrias hier nicht wirklich überzeugen können. Sheldon war mir zu keiner Zeit sympathisch und ich konnte wirklich nicht verstehen, was Alex an diesem Kerl findet.

    Fazit: Die männliche Hauptrolle hat mich leider enttäuscht. Keine sympathiepunkte für Sheldon bedeutet leider ein Punkt Abzug. Schade!

    Reihenfolge:
    01. Aus versehen Prinzessin
    02. Einfach königlich
    03. Adel verpflichtet
  18. Cover des Buches Ink and Bone (ISBN: 9780451472397)
    Rachel Caine

    Ink and Bone

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Eine Welt in der die große Bibliothek von Alexandria nie zerstört wurde und Bücher nicht jeden zugänglich sind. In dieser Welt lebt Jess, dessen Familie Buchschmuggler sind. Er will damit jedoch nichts zu tun haben. Sein Vater lässt ihn deshalb als Bibliothekar ausbilden. Die einzige Voraussetzung ist, dass Jess seine Stelle nutzt um seiner Familie seltene Bücher zu besorgen. Jedoch hat er nicht damit gerechnet was es bedeutet Bibliothekar zu sein und welche Gefahren dieser Job mit sich bringt.

    Als ich von anderen Lesern gehört habe, dass diese Geschichte eine Mischung aus Harry Potter und Fahrenheit ist, musste ich mich unbedingt selbst davon überzeugen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch ist sogar noch viel besser als erwartet.

    Diese detailreiche und gut durchdachte Welt hat mich direkt begeistert. Die Autorin hat eine magische neue Welt erschaffen, die ganz anders ist als ich es sonst in ähnlichen Büchern gelesen habe. Wobei ich es sehr interessant finde immer mehr davon zu erfahren, da sie wirklich schön und interessant ist und so unglaublich viele Aspekte hat inklusive Geschichte, Intrigen und Aufbau der Gesellschaft. Und dass Bücher so eine große, besondere Rolle spielen macht es noch besser.

    Aber auch die Charaktere konnten mich überzeugen und sind letztendlich das was dazu geführt hat, dass ich mich ein bisschen in die Geschichte verliebt habe. Man lernt jeden nach und nach besser kennen und währenddessen wachsen die Beziehungen der Freunde und man erlebt Entwicklungen als auch andere Seiten der Personen kennen. Das macht sie zu tiefgründigen und real wirkenden Menschen, die man bei diesem Abenteuer einfach ins Herz schließt.

    Die Handlung ist dabei sehr spannend. Es gibt jede Menge Action, Nervenkitzel und rasante Momente. Aber auch romantische Stellen und emotionale Momente, bei denen die Beziehungen der Personen richtig zur Geltung kommen, sind vorhanden. Ich bin dabei immer total in der Handlung versunken, weil so viel passiert ist, dass ich die Zeit beim Lesen vergessen habe. Man kann richtig mitfiebern.

    Alles in allem konnte mich der erste Teil der Reihe auf jeden Fall überzeugen und ich werde mich direkt in den zweiten Teil stürzen. Das Buch ist sogar noch besser als erwartet und könnte fast schon wirklich mit Harry Potter mithalten.

  19. Cover des Buches Kryptum (ISBN: 9783423210867)
    Agustín Sánchez Vidal

    Kryptum

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Laut Nachwort lag das Hauptaugenmerk auf einer spannenden Handlung. Nachdem ich durchgehalten habe bis zum Ende, frage ich mich jetzt wirklich, wo denn die spannende Stelle war. Die habe ich wohl überlesen.

    Am Anfang ist das Buch erschreckend katholisch - wirklich die volle Breitseite -, dann wird es historisch, aber immer noch nicht spannend, und dann folgt das Ende. Ein paar Leute kommen zu Tode, viele kämpfen sich in unterirdischen Höhlen unter einer spanischen Stadt durch, alles auf der Suche nach einem Codex. Zum Schluß lösen sie das Rätsel der zerschnittenen Teile und können den Inhalt interpretieren, - aber man ist nicht erleichtert über die Lösung.

    Die Handlung plätschert so vor sich hin und eine Menge Leute in unterschiedlichen Zeitepochen reisen in unterschiedliche Gebiete. Wie bei Karl May kommen Nicht-Mohammedaner bis in die Kaaba. Allein das macht das Ganze völlig unglaubwürdig. Das Buch muß ich nicht haben, einmal reicht.

  20. Cover des Buches Die Eispiraten (ISBN: 9783404175413)
    Dirk Husemann

    Die Eispiraten

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    „Die Eispiraten“ von Dirk Husemann befasst sich mit der Geschichte, wie die Gebeine des heiligen Markus nach Venedig kamen. Die Erzählung ist fiktiv, besitzt jedoch einen historischen Kern. „Die Eispiraten“ ist jedoch ein Abenteuerroman, der in Anlehnung an eine Legende erzählt wurde und einfach nur unterhalten soll. Dementsprechend müssen nicht mit historischen Fakten gerechnet werden. Dirk Husemann geht es nicht darum, eine bis ins Detail belegte historische Begebenheit literarisch aufzuarbeiten, sondern vielmehr um eine erfundene Geschichte, die in der Vergangenheit spielt und dabei bestimmte historische Elemente aufgreift und in die Handlung einbettet.

    Bis Anno Domini 828 ruhten die Gebeine des Markus in Alexandria. Erwiesenermaßen wurden diese, ihm zugeschriebenen Knochen, im Auftrag des Dogen, von dort geraubt und nach Venedig geschmuggelt, wo sie seit daher aufbewahrt werden. Ein Teil der venezianischen Reliquien wurde 1968 an den Patriarchen der koptischen Kirche von Alexandria zurückgegeben und wird seitdem in der päpstlichen Markuskathedrale in Kairo verwahrt.  

    Die Gestalt des Evangelisten Markus ist umstritten. Der Verfasser des Markusevangeliums nennt seinen Namen nicht, seine Biografie wurde aus diversen Quellen von der Kirche zusammengebastelt. Nichtdestotrotz befinden sich mutmaßliche Reliquien des Heiligen in Venedig, Kairo, auf der Insel Reichenau, in Rom, Paris, Cambrai, Tournai und Köln. 

    Laut Überlieferung hatten die venezianische Kaufleute Buono di Malamocco und Rustico di Torcello die Gebeine des Heiligen aus Alexandria entführt und nach Venedig gebracht. Mit diesem Hintergrund verfasste Dirk Husemann diesen historischen Abenteuerroman.

    In Dirk Husemanns Erzählung kommt einiges zusammen. Ein Wikinger, der sich geschworen hat, nie mehr ein Schwert anzufassen und mit seinem Drachenschiff, und einer bunt zusammengewürfelten Mannschaft, Eis auf dem Mittelmeer transportiert. Dazu kommt ein Doge, der eigentlich gar nicht Doge sein will, eine junge Frau mit Courage sowie machtgierige Kaufleute. Venedig und Ägypten bilden die Illustren Schauplätze der spannenden Handlung.

    Wir können getrost davon ausgehen, dass der historische Buono di Malamocco die Reliquien des heiligen Markus nicht ganz allein nach Venedig brachte. Wer ihm dabei half und aus welchen Gründen, wurde nicht überliefert. Daher bleibt Raum genug für einen Romanschreiber, die Lücken fantasievoll zu füllen. Warum also nicht mit einem handfesten, weit gereisten Nordmann und seinem Drachenboot?

    Die Geschichte hat über weite Strecken ein gutes Tempo und kann durchaus Spannung erzeugen. Nur wenige der Protagonisten besitzen einen echten historischen Hintergrund. Namentlich überliefert sind Giustiniano Partecipazo der Doge von Rivo Alto, dem heutigen Venedig von 827 – 829, Bonus von Malamocco und Al Ma’mun, abbasidischer Kalif von 813 – 833. Rustico wird im Roman der Zwillingsbruder von Bonus. Die übrigen Protagonisten sind rein fiktiv. Einige der Figuren sind teils recht gut und mit Tiefe, andere ziemlich klischeehaft gezeichnet. 

    Stilistisch ist der Roman in einem leichten Ton gehalten. Zusätzlich hat der Autor die Handlung mit witzigen Metaphern und einer Prise Humor gewürzt. Alles in allem eine rasante Lektüre für heiße Tage, die zwar leicht, aber dennoch auch gehaltvoll ist. Generell bietet „Die Eispiraten“ leichte Kost, die einfach unterhalten soll.

    Mir hat besonders gut gefallen, wie Dirk Husemann all die Elemente, die entweder Teil einer Legende oder im Kern historisch überliefert sind, zu einer fiktiven Geschichte verbindet. So kurios die Erlebnisse der Eispiraten auch scheinen, sind sie dennoch nicht undenkbar. Darauf weist der Autor auch in seinem Nachwort hin und erläutert zusammenfassend, welcher Mythen und Theorien er sich bedient hat. Ein Glossar bietet zudem Unterstützung, falls jemand nicht gleich weiß, was ein bestimmtes Wort bedeutet.

    Dirk Husemann beweist mit seinen „Eispiraten“ auf unterhaltsame Weise, dass fundierte historische Recherche und die ungelösten Rätsel der Geschichte auch in einer unterhaltsamen Abenteuerstory ihren Platz finden können.

  21. Cover des Buches Adel verpflichtet (ISBN: 9783802583155)
    Mary Janice Davidson

    Adel verpflichtet

     (40)
    Aktuelle Rezension von: MrsFoxx
    Klappentext:
    Jeffrey Rodinov stammt aus einer der ältesten Familien Alaskas. Seit Generationen beschützen die Rodinovs das Königshaus von Alaska, und Jeffrey ist entschlossen, diese Tradition fortzuführen. Doch Prinzessin Nicole ist der Meinung, dass sie keinen Bodyguard braucht. Mit ihrer vorlauten und dickköpfigen Art bringt sie Jeffrey an den Rand der Verzweiflung. Wenn sie dabei nur nicht so verflixt hinreißend wäre...

    Die illegitime Prinzessin Nicole passt wie der Rest Alaskas Königsfamilie so gar nicht in das vornehme und traditionelle Bild eines Königshauses. Beste Voraussetzungen also, sich gegenüber der Familie und dem Personal zu behaupten. Und auch den Bodyguard in den Wahnsinn zu treiben.
    Hier waren mir beide Hauptrollen wieder richtig sympathisch und auch der Humor kam bei Nicole und Jeff besser bei mir an.
    Mary Janice Davidson schafft es mit dem dritten und letzten Band der Alaskan Royals Reihe, mich von vorne bis hinten zu begeistern. Dieses Buch konnte ich nur schwer zur Seite legen. Ein wunderbar lustiges und romantisches Buch für zwischendurch mit zwei tollen Charakteren im Mittelpunkt!

    Fazit: Nicole und Jeff bekommen wieder volle Punktzahl und eine absolute Leseempfehlung von mir!

    Reihenfolge:
    01. Aus versehen Prinzessin
    02. Einfach königlich
    03. Adel verpflichtet

    PUNKTE: 4
  22. Cover des Buches Der Preis der Sünde (ISBN: 9783732575558)
    Mary Burton

    Der Preis der Sünde

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

    Dieses Buch der sogenannten "Opfer-Reihe" bietet ein gelungenes und erfreuliches Wiedersehen mit diversen Figuren aus den Vorgängerbänden. Das erzeugt angenehme Wiedererkennungs-Effekte.. Hauptprotagonisten sind aber zwei Figuren, die in den früheren Büchern nur Nebenrollen gespielt haben. 

    Ansonsten folgt das Buch dem gehabten Schema: Die Handlung wird immer wieder mal von Erinnerungsfetzen der Protagonisten aus der frühen Vergangenheit unterbrochen. Ein gutes Konzept, aber inzwischen etwas überstrapaziert. 

    Der Spannungsbogen ist zwar nicht durchgängig, aber doch sehr zufrieden stellend. Angereichert wird das Geschehen um eine Liebesgeschichte - wie in allen Büchern zuvor auch schon. Also auch in der Hinsicht alles wie gehabt...!

    Das Finale war mir erneut - nach gut gelungenem Spannungsaufbau - etwas zu abrupt. 

    Diese Schreibweise ist gut und über jeden Zweifel erhaben. Insgesamt also ein guter bis sehr guter Thriller mit nur wenig Schwächen.

  23. Cover des Buches Patria (ISBN: 9783442370276)
    Steve Berry

    Patria

     (14)
    Aktuelle Rezension von: moey
    Der ehemalige Regierungsagent Cotton Malone, der sich mittlerweile als Antiquar in der dänischen Hauptstadt niedergelassen hat, erhält überraschend Besuch von seiner Ex-Frau. Der gemeinsame Sohn wurde entführt, um eine Information von Cotton über die so genannte "Alexandria-Connection" zu erpressen. Dabei handelt es sich um die verschollen geglaubte Bibliothek von Alexandria, die das ganze Wissen der Menschheit enthalten soll. Den beiden bleibt nicht viel Zeit, um ihren Sohn wiederzubekommen, denn auch andere Mächte sind bei der Suche beteiligt. Ein rasanter und extrem actionreicher Thriller, der in verschiedenen Handlungssträngen von verschiedenen Orten parallel erzählt wird. Auch Cottons Freund Henrik Thorvaldsen ist wieder dabei, ebenso seine ehemalige Chefin Stephanie Nelle, die Cotton aus der Ferne unterstützen. Eine rasante Jagd quer durch Europa und den nahen Osten fesselt den Leser und lässt ihn nicht mehr los. Ein Verschwörungsthriller, der neben privaten Interessen auch politisch weit reichende Kreise zieht und die Handlungsstränge gekonnt verknüpft. Obwohl "Alpha et Omega", der Vorgängerband um Cotton Malone schon spannend war, kann "Patria" dies durch die spannende Thematik und die gute Umsetzung noch toppen. Das Buch ist clever konstruirt, gut aufgebaut und leicht lesbar, wenn auch realistisch gesehen teilweise ziemlich übertrieben und unrealistisch. Da es sich jedoch um einen Spannungsroman handelt, tut dies der Geschichte keinen Abbruch. Ein sehr unterhaltsamer und fesselnder Thriller zur kurzweiligen Unterhaltung.
  24. Cover des Buches Das Geheimnis von Alexandria (ISBN: 9783442357765)
    Suzanne Frank

    Das Geheimnis von Alexandria

     (47)
    Aktuelle Rezension von: tara_tonks
    Bezaubernd! Es wird eine ganz neue Cleopatra geschaffen.

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