Bücher mit dem Tag "alexander gerlach"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "alexander gerlach" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Die falsche Frau (ISBN: 9783492272582)
    Wolfgang Burger

    Die falsche Frau

     (50)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Wieder ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen mochte!

    Ein riesengroßer Aufwand wird betrieben, um den amerikanischen Staatsgast sicher durch Heidelberg zu geleiten. Das ist nicht einfach, mehrere Demonstrationen, die nicht immer gewaltfrei abgehen, gibt e aus diesem Grunde!

    Auch Gerlachs Töchter fangen an mit ihrem Vater zu diskutieren, wie dieser Staatsgast einzuschätzen sei! 

    Mehr möchte ich nicht schreiben, denn ich möchte keinem die Spannung verderben!

    Viel Spaß beim Lesen!

  2. Cover des Buches Der fünfte Mörder (ISBN: 9783492257435)
    Wolfgang Burger

    Der fünfte Mörder

     (26)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Ein explodierendes Auto, direkt neben Alexander Gerlach.... die Ermittlungen nehmen ihren Lauf und fördern ungeahnte Dinge an die Oberfläche.

    Wieder ein spannender Kriminalroman von Wolfgang Burger, den ich gerne gelesen habe. Der flüssige Schreibstil und die detailiert beschriebenen Personen haben es mir angetan. ich weiß jetzt schon: die Reihe werde ich ganz zu Ende lesen!

  3. Cover des Buches Der sanfte Hauch des Todes (ISBN: 9783492061544)
    Wolfgang Burger

    Der sanfte Hauch des Todes

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Der sanfte Hauch des Todes" ist der siebzehnte Band aus der Alexander-Gerlach-Reihe von Wolfgang Burger. In einer Waldlichtung wird die Leiche eines jungen Mannes aufgefunden. Ihm wurde der Penis abgeschnitten und der Tatort ist regelrecht inszeniert mit einem Ring von Grablichtern rund um die Leiche. Die Identität des Opfers ist zunächst unbekannt. Obwohl der Täter etliche Spuren am Tatort hinterlassen hat, stehen die Ermittler rund um Kriminalrat Alexander Gerlach vor einem Rätsel und tappen im Dunkeln. Erst nachdem eine zweite Leiche aufgefunden wird, die Parallelen zur ersten Tat aufweist, ergeben sich Gemeinsamkeiten und Zusammenhänge. Wolfgang Burger schickt mit diesem Fall seinen Heidelberger Ermittler zum siebzehnten Mal ins Rennen. Zeigte für mich diese Reihe zwischendurch mal einige Abnutzungserscheinungen, so hat sie mich aber mit diesem neuen Fall wieder gänzlich eingefangen. Gerlachs Zwillingstöchter stehen aktuell kurz vor dem Abitur, eine Entscheidung für die weitere Zukunft steht an. Hatte sich in vergangenen Bänden bzgl. des Privatlebens des Ermittlers ein wenig Wiederholung eingeschlichen, so empfinde ich dies in diesem Band überhaupt nicht. Auch hier ergeben sich jetzt neue Wege für die Zukunft der Krimireihe. Der Fall selbst ist spannend. Immer wieder ergeben sich neue Hinweise und Spuren, einige führen den Leser auch in die Irre. Der Krimi liest sich dadurch flüssig und man fliegt nur so über die Seiten. Dass Alexander Gerlach in diesem Fall ein wenig viel Kaffee konsumiert sei ihm nachgesehen. Mit "Der sanfte Hauch des Todes" ist Wolfgang Burger auf alle Fälle wieder ein sehr guter Band dieser Reihe gelungen, der weiterhin Lust auf neue Fälle der Reihe macht.

  4. Cover des Buches Eiskaltes Schweigen (ISBN: 9783492254731)
    Wolfgang Burger

    Eiskaltes Schweigen

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Anni84

    Das Buch ist ganz gut geschrieben. Die Spannung wurde durchgehend gehalten was das lesen angenehm macht. Man wird am Ende auch noch überrascht mit dem Ausgang der Geschichte, was ich persönlich gut fand. 

    Das Buch ist toll für zwischendurch. 

  5. Cover des Buches Am Ende des Zorns (ISBN: 9783492062312)
    Wolfgang Burger

    Am Ende des Zorns

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Am Ende des Zorns" ist der achtzehnte Band aus der Alexander-Gerlach-Reihe von Wolfgang Burger. Kurz vor Weihnachten wird Kriminaloberrat Alexander Gerlach zu einem vermeintlichem Selbstmord gerufen. Doch schnell ergeben sich Zweifel und es steht fest, dass der Mann erschossen wurde. Zeitgleich ertappt er bei einem Bummel über den Heidelberger Weihnachtsmarkt eine kleine Taschendiebin. Das Mädchen Marie, erst noch sehr verstockt, fasst dann aber schnell Vertrauen zu Gerlach. Mit Zustimmung des Jugendamtes nimmt er die Neunjährige erst mal zu sich und seinen Töchtern, denn wie sich herausstellt ist der Tote der Vater der kleinen Marie. Es gilt den Täter zu finden und die familiären Hintergründe rund um Marie zu klären. Wie immer in dieser Reihe verknüpft Wolfgang Burger einen Kriminalfall mit dem Privatleben des Ermittlers. Im Hause Gerlach will man jetzt nachhaltiger leben, während die eine Tochter immer mehr eine Polizeilaufbahn nach der Schule ins Auge fasst, will die andere mit ihrem Freund auf ökologische Weise nach Australien reisen. Der Leser erlebt die Weihnachtsfeiertage im Hause Gerlach, aber auch das Zerbröckeln der Beziehung von Alexander Gerlach und seiner Lebensgefährtin Theresa. Der Kriminalfall nimmt wie immer klassisch Fahrt auf. Recherchearbeit, Befragungen, ein Team dass über die Feiertage ermitteln muss und dass sich nach und nach dem Täter nähert. Stellenweise mit kleinen Längen, aber gegen Ende steigt die Spannung wieder merklich an. Alexander Gerlach ermittelt mittlerweile zum achtzehnten Mal, der neueste Band steht im Herbst in den Startlöchern. Noch immer begleite ich die Heidelberger Kriminalfälle sehr gern, die Kombination aus Krimi, Lokalkolorit und Gerlachs Familienleben finde ich immer noch gelungen. Das teils offene Ende lässt mich gespannt auf Band 19 blicken.

  6. Cover des Buches Tödliche Geliebte (ISBN: 9783492308014)
    Wolfgang Burger

    Tödliche Geliebte

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    Das Geschoss hatte den Toten mitten im Gesicht getroffen, dabei die Nase zerschmettert und war vermutlich am Hinterkopf wieder ausgetreten.
    »Gucken sie mal!« Bud Spencer deutete auf die Füße des Toten, die in Puma-Sportschuhen steckten, deren alarmrote Schnürsenkel nicht gebunden waren. »Der Killer hat versucht, den armen Kerl auch noch anzuzünden!«

     

    Ein neuer rätselhafter Fall beschäftigt Kriminaloberrat Alexander Gerlach und seine Heidelberger Kollegen. Ein junger Wissenschaftler wurde in seiner Wohnung erschossen, dann angezündet und wieder gelöscht. Bei ihren Ermittlungen werden die Beamten auf eine junge Frau aufmerksam, die scheinbar seit einiger Zeit mit dem Opfer befreundet war, sich stets sehr bedeckt und scheu präsentierte und die nun plötzlich verschwunden ist. Die Suche nach ihr wird Alexander und sein Team in einen wahren Sog von Verbrechen ziehen, der Mord an dem Wissenschaftler war scheinbar nur der Anfang…

     

    Es hat mich nicht überrascht, aber auch diesen elften Band aus der Reihe um Alexander Gerlach habe ich wieder von vorne bis hinten genossen. Die Krimihandlung ist raffiniert und spannend, wartet mit immer neuen Spuren, Ansätzen und falschen Fährten auf und hatte bis zum Ende Überraschungen parat. Die Ermittlungsarbeit wirkte logisch und schlüssig und ebenfalls wie erwartet war sie wieder eine tolle Teamarbeit der Heidelberger Polizisten. Als Besonderheit darf diesmal der von schwerer Krankheit genesene Rolf Runkel endlich mal zeigen, was in ihm steckt!

     

    Alexander mochte ich schon immer, er ist ein schlauer Kopf und dabei so herrlich menschlich mit seinen diversen Schwächen. Wobei er mit seinen sechzehnjährigen Zwillingstöchtern zumindest in diesem Band viel besser zurechtkommt – scheinbar ist er an seiner Aufgabe gewachsen. Allerdings sorgt nun eine andere Stelle für privaten Ärger, nämlich seine Mutter, die eines Tages bei ihm auftaucht und beabsichtigt, zu bleiben. Ich bin jetzt schon gespannt, wie es an dieser Front im nächsten Band weitergeht! Ein Einsteigen in die Reihe ist mit jedem Band möglich, Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

     

    Fazit: Diese Reihe ist für mich mittlerweile ein Garant für gute und intelligente Krimiunterhaltung, spannend und mit einem ordentlichen Schuss Humor.

     

    »Oma nervt euch ziemlich, was?«
    Sarah seufzte. … »Irgendwie ist sie ja auch ganz witzig. … Und weißt du, was sie uns gestern gefragt hat? … Ob wir einen alten Laptop für sie hätten. … Sie will, dass wir ihr einen Facebookaccount einrichten. Wahrscheinlich schickt sie uns eine Freundschaftsanfrage. Was sollen wir dann machen?«

  7. Cover des Buches Drei Tage im Mai (ISBN: 9783492309936)
    Wolfgang Burger

    Drei Tage im Mai

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Felice
    Ich fand die erste Hälfte eigentlich gut, es begann nicht mit einer Leiche, sondern mit einer Entführung,  man wusste nicht, was genau passiert, wer verdächtig ist und welchen Sinn diese Entführung überhaupt hat. Auch die weitere Entwicklung konnte ich noch gut nachvollziehen, aber ab Ende des zweiten Tages war es aus.
    Damit kam ich gar nicht klar, da hilft auch nicht die Hitze, die permanent erwähnt wird, um diese Entwicklung zu erklären.
    Zwar wurde es am dritten Tag nochmal interessant und auch die Auflösung ist gewohnt logisch und nachvollziehbar, aber gerade der Schluss hat mir auch wieder nicht zugesagt.
    Insgesamt lese ich sehr gerne die Alexander-Gerlach-Krimis, vielleicht auch, weil sie aus Sicht des Kommissars geschrieben und mit einer gehörigen  Portion Humor und Ironie versehen sind.
    Ich hoffe, die nächsten beiden schon erschienenen Krimis sind wieder besser.
  8. Cover des Buches Wenn Rache nicht genügt (ISBN: 9783492306591)
    Wolfgang Burger

    Wenn Rache nicht genügt

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Wenn Rache nicht genügt" ist der sechzehnte Band der Alexander-Gerlach-Reihe von Wolfgang Burger. Der Heidelberger Kripochef wird von einem befreundeten Bewährungshelfer auf einen Fall aufmerksam gemacht, der sechs Jahre zurückliegt. Der angebliche Mörder ist mittlerweile aus der Haft entlassen, aber beteuert immer noch seine Unschuld. Anfangs noch voller Widerwillen recherchiert Gerlach immer mehr über den alten Fall und bekommt mehr und mehr Zweifel, dass damals der richtige Täter verurteilt wurde. Die Familie des Opfers hat anscheinend mehr zu verbergen und es gilt ein Geflecht aus widersprüchlichen Aussagen und Lügen zu entwirren. Wolfgang Burger schickt seinen Ermittler im gewohnten Umfeld an den Start. Der Lokalkolorit von Heidelberg, die Familie von Gerlach sowie sein gesamtes Umfeld. Der Leser bewegt sich daher mit diesem Band auf gewohntem Terrain, dass treue Begleiter der Reihe schätzen. Gerlach feiert mittlerweile seinen 50. Geburtstag, natürlich nicht ohne Planung seiner Zwillingstöchter und seiner Lebensgefährtin. Gerade diese Passagen mag ich sehr an dieser Reihe, halten sie immer den ein oder anderen Schmunzler parat. Der Fall ist dagegen diesmal klassische Ermittlung mit Befragungen, Recherchen und Konfrontation von Aussagen der Beteiligten. Keine blutige Kost oder rasante Action. Braucht dieser Krimi aber auch nicht, denn trotz Heidelberger Beschaulichkeit lässt er sich gewohnt flüssig und schlüssig lesen. Bei Alexander Gerlach geht es mir ähnlich wir bei einer anderen Frankfurter Reihe, der Ermittler ist einem im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen und man begleitet ihn bei seinen Fällen seit vielen Jahren. Dieser sechzehnte Band aus der Reihe gefällt mir wieder gut, auch wenn er nicht mit Hochspannung glänzt.

  9. Cover des Buches Die linke Hand des Bösen (ISBN: 9783492313971)
    Wolfgang Burger

    Die linke Hand des Bösen

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_Lawall
    Zuerst gilt es, sich einen Überblick zu verschaffen. Alexander Gerlach und seine Kollegen versammeln sich in der schäbigen Küche des Mordopfers, um erste Eindrücke zu verarbeiten und um die bisher bekannten Fakten zu sortieren. Der Heidelberger Kriminaloberrat hat es zunächst vermieden, den Tatort zu besichtigen. Sollen sich doch seine Leute darum kümmern.

    Es wären nur wenige Schritte gewesen, doch was hinter dieser Tür geschehen war, will er sich nicht mehr antun. "Nicht mehr. Nie mehr." Und wozu ist er schließlich der Chef? Zudem würde er doch nur im Weg herumstehen.

    Nun sitzen sie zusammen und beginnen die Suche nach einem Motiv. Wer und warum jemand einen Kollegen umgebracht hatte, bildet die zusätzliche Brisanz des Falles. Arne Heldt, der sich erst kürzlich von der Kripo in Konstanz nach Heidelberg versetzen ließ, hätte nur noch ein Jahr bis zu seiner Pensionierung arbeiten müssen, was erste Fragezeichen aufwirft ...

    Und genauso baut Wolfgang Burger seine Spannung auf. Das Buch beginnt mit vollendeten Tatsachen. Direkt und unmittelbar. Die Fragen sind gestellt und sofort beginnt eine Ermittlung sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld des Kollegen und Opfers. Diese wohldosierte Millimeterarbeit des Autoren zieht Leserinnen und Leser von der ersten Zeile an in ihren Bann.

    Es ist ein gigantisches Puzzle, das zusammengesetzt werden muss. Doch damit nicht genug, denn private Probleme des Kriminaloberrats belasten die beruflichen Pflichten zusätzlich. Einerseits ist es erfreulich, wenn seine beiden fast erwachsenen Töchter auf Weihnachtsgeschenke verzichten wollen, dieses Angebot aber an bestimmte, gar nicht mal unteure, Bedingungen knüpfen. Auch die Hürden einer gewissen Neuorientierung in Sachen Speiseplan, die seine Liebste einfordert, sind zusätzlich zu überwinden.

    Man mag es nicht glauben, dass hier schon der 14. Band der Alexander-Gerlach-Reihe vorliegt (wobei sich der Folgeband bereits im Oktober 2018 anschließt!). Auch wenn der Hauptakteur in diesem Fall an seine Grenzen gerät. Ist er womöglich der ganzen Sache nicht mehr gewachsen? Und hat sein italienischer Freund etwa recht, wenn er in einer seiner ebenso selbstgebastelten wie existenziell angehauchten Weisheit behauptet, dass Menschen "in der Summe ungefähr so intelligent wie Hefepilze im Gärbottich" sind? 

    Zum Glück kann man sich mittels (welt-)politischer Seitenhiebe etwas erholen. Zudem leibt und lebt die Geschichte auch und vor allem durch die lebendigen und sehr markanten Charakterzeichnungen des Autors. Kollege Podolsky, der sein Wesen schneller verändern kann "als ein Chamäleon die Farbe", ist da bei weitem keine Ausnahme.

    Auch die eingestreuten musikalischen Verweise sind der erlesenen Art, was sich angesichts der zitierten Komponisten und Interpreten reichlich untertrieben anhört. Wolfgang Burger spannt den Bogen von Claudio Monteverdi über Richard Wagner zu Peter Lehel und Keith Jarrett. Wenn man von dem schaurigen Fall in "Die linke Hand des Bösen" einmal absieht, ist dieser Kriminalroman, so oder so, die reinste Wundertüte!

    Heidelberger Impressionen fehlen, wie immer, ebenfalls nicht, auch wenn beispielsweise die angeblich längste Fußgängerzone Europas oder Ereignisse wie das alljährliche Hochwasser und die gesperrte Uferstraße nur beiläufig erwähnt werden. Typisch Heidelberg eben ... und typisch Wolfgang Burger sowieso.
  10. Cover des Buches Schlaf, Engelchen, schlaf (ISBN: 9783492311786)
    Wolfgang Burger

    Schlaf, Engelchen, schlaf

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_Lawall
    Kripochef Alexander Gerlach ist krankgeschrieben. "Bis auf Weiteres." Sein Hausarzt riet zu einer Traumatherapie, was keine besonders gute Idee war. Gerlach stieg bereits nach dem ersten Behandlungstermin aus, da ihm die Therapeutin auf die Nerven ging. Gespielte Geduld ist nichts für ihn und "weltumspannendes Verständnis für alles und jeden" schon gar nicht.

    Jene Vorfälle, die zu seiner Schnittwunde am Hals führten, sollten aufgearbeitet und nicht verdrängt werden. Allerdings gibt es aktuell viel Interessanteres, was ihn nicht nur ablenkt, sondern neuen Lebensmut und Energie gibt. Zum Beispiel die anregende Diskussion mit seinen beiden 17jährigen Töchtern, die sich nichts sehnlicher wünschen als eine sündhaft teure Fernreise in sonnige Gefilde, das Projekt "Sommerferien, ganz weit weg".

    Demgegenüber steht sein Wunsch, nach Portugal zu reisen, um seinen 73jährigen Vater und dessen 20 Jahre jüngere Geliebte zu besuchen. Begeistert sind Sarah und Louise aber weniger, zumal ein Urlaub bei Opa kein solcher wäre.

    Aufregendes gibt es auch bei und mit seiner eigenen Liebsten, denn in deren privatem Bereich gibt es einen unerwarteten Todesfall, der die Karten irgendwie neu zu mischen scheint, was auch gravierende Auswirkungen auf die beruflichen Strukturen nach sich zieht.

    Selbstverständlich taucht so ganz nebenbei auch ein neuer Fall auf. Zunächst geht dem Kripochef das Gehabe sowie das Anliegen eines gewissen Jan-Armin Henecka gegen den Strich, doch im Laufe seiner inoffiziellen Ermittlungen, die er trotz aller anfänglichen Gegenwehr einleitet, macht ihn die Sache neugierig. Er spürt frischen Wind in seiner Ermittlerseele, wobei er zunächst nicht ahnt, auf was er sich nun tatsächlich einlässt ... 

    Erstaunlich ungewohnt ist der erste Eindruck, der den Roman seltsam glatt geschliffen und unspektakulär erscheinen lässt. Die altbekannten Figuren agieren im gewohnten Rahmen. Alles ist irgendwie beim Alten und doch baut sich neben den zu Beginn noch marginalen Änderungen im weiteren Verlauf das eine oder andere Überraschungsmoment auf.

    Zudem steckt die Würze im Detail. Sehr spannend ist die gute alte Ermittlungsarbeit am Telefon, eine akribische Millimeterarbeit, die oft genug nach dem Motto "ein Schritt vorwärts und zwei zurück" funktioniert, den heutigen digitalen Möglichkeiten aber nicht selten voraus ist.

    Achtlos vorbeilesen sollte man auch nicht an Metaphern, die sich beispielsweise mit dem Erinnerungsvermögen von Gebäuden und deren Mauern beschäftigen oder an spitzfindigen Charakterisierungen, die einer bestimmten Person "gehässiges Mitleid" bescheinigen, sowie an vereinzelten, aber ausdruckstarken Ausflügen in die Vulgärsprache.

    Dem lädierten Heidelberger Kripochef begegnen während seiner aktionsreichen Solo-Tour durch die Untiefen menschlicher Missverständnisse und dem Dschungel aus Unausgesprochenem auch eindrucksvoll gezeichnete Nebenfiguren. Jene Inga Voss beispielsweise, diese "vom Leben für nichts bestrafte Frau".

    Es gibt solche und solche Krimis. Und genau solche schreibt Wolfgang Burger. Die anderen schreiben auch solche, aber eben nicht solche wie der Herr Burger!
  11. Cover des Buches Wen der Tod betrügt (ISBN: 9783492314657)
    Wolfgang Burger

    Wen der Tod betrügt

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Obwohl nach wie vor alle Indizien auf einen Selbstmord hindeuteten, sagte mir mein Instinkt, dass irgendetwas faul war an Juliana von Lembkes Tod.«

     

    Eine Leiche im Fluss, keine Hinweise auf Gewalteinwirkung und dazu eine Abschieds-SMS auf dem Handy des Ehemanns – alles deutet darauf hin, dass Juliana von Lembke freiwillig von einer Brücke in den Tod sprang. Aber irgendein Gefühl warnt Alexander Gerlach, den Chef der Kripo Heidelberg, die Akte einfach zu schließen. Er beginnt zu ermitteln und entdeckt immer mehr Ungereimtheiten, zum Beispiel schlicht und ergreifend kein Motiv für einen Selbstmord. Die Tote war eine Top-Managerin, gehörte zur absoluten Elite, reich, erfolgreich, begehrt und gefürchtet zugleich. Eine Frau, die sich neben dem Ehemann diverse Liebhaber hielt und niemals Skrupel zeigte. Wäre da ein Mord nicht viel wahrscheinlicher…?

     

    An Verdächtigen für einen möglichen Mord ist bald schon kein Mangel. Zudem wird um ihre aktuellen beruflichen Aktivitäten ein Geheimnis gemacht, war Juliana möglicherweise in etwas Illegales verstrickt? Als der nächste Tote aus ihrem Umfeld aufgefunden wird, ist endgültig Alarmzustand im schönen Heidelberg angesagt.

     

    Ich mag diese Krimireihe, habe mit diesem hier bereits dreizehn Bände gelesen. Zwei fehlen mir irgendwo (das hier ist Band 15), aber das macht nichts. Es gibt zwar einige nette private Handlungsstränge, denen kann man aber auch ohne Vorkenntnisse gut folgen. Alexander ist alleinerziehender Vater von fast erwachsenen Zwillingstöchtern, das ist recht unterhaltsam zu lesen. Ziemlich lebensnah empfand ich auch den Stress, den er mit seinen eigenen, aktuell schwer zerstrittenen, Eltern hat.

     

    Den Stil mag ich, er liest sich locker und hat oft einen sarkastischen Unterton. Spannend wird es auch, Alexander und sein Team werden mächtig gefordert. Überhaupt sein Team: Ein paar sehr unterschiedliche Charakterköpfe, die alle sehr sympathisch wirken. Wenn ich etwas an Alexander zu bemängeln habe, dann seine Art, manchmal zu viel im Gespräch mit Zeugen und/oder Verdächtigen preiszugeben. Das wirkt unprofessionell von einem Kripochef, aber irgendeine Schwäche hat ja jeder.

     

    Fazit: Ein weiterer spannender Band dieser umfangreichen Reihe. Ich fühlte mich gut unterhalten und lese gerne weiter.

  12. Cover des Buches Echo einer Nacht (ISBN: 9783492954617)
    Wolfgang Burger

    Echo einer Nacht

     (29)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    In diesem Fall geht es um einen entführten Jungen, Alexanders Töchter berichten aber von einem weiteren verschwundenen Jungen. Im Laufe der Ermittlungen werden verwirrende Details aufgedeckt und am Ende war die Lösung dieses Falles für mich überraschend.

    Ein Privatdetektiv kommt hier ins Spiel und möchte eigentlich nicht mit Alexander zusammenarbeiten...

    Mehr wird nicht verraten.... selber lesen ist angesagt!

    Versprochen ist aber spannende Unterhaltung auch in diesem Fall!

  13. Cover des Buches Schwarzes Fieber (ISBN: 9783492954600)
    Wolfgang Burger

    Schwarzes Fieber

     (35)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Eine Frau, die knapp einen Mordanschlag überlebt, aber nicht sprechen kann oder will, das ist der Anfang dieses Buches. Später gibt es dann Verwicklungen, deren Spuren nach Angola führen und aufzeigen, wie mit Menschen umgegangen wird, wenn der Profit im Vordergrund steht.

    Auf privater Ebene hat Gerlach mit seinen Töchtern und ihrer neu entdeckten Liebe zu Pferden zu tun. Auch hier gibt es wieder einiges zu regeln!

    Diese Reihe macht süchtig, ich habe selten eine Reihe so in einem Rutsch durchgelesen wie diese, Ich bin froh, dass noch einige Bücher vor mir liegen! ;)

  14. Cover des Buches Die dunkle Villa (ISBN: 9783492305693)
    Wolfgang Burger

    Die dunkle Villa

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Der Mann hatte – wie die meisten Menschen, die von einer fixen Idee besessen sind – eine enorme Hartnäckigkeit an den Tag gelegt. Er hatte insistiert, war laut geworden, am Ende sogar beleidigend. Auch mein Ton war schließlich nicht mehr so freundlich gewesen. Irgendwann war er mitten im Satz aufgesprungen und türenknallend davongestürmt.
    Wenn mir nur sein Name wieder eingefallen wäre…«

     

    Kriminaloberrat Alexander Gerlach hat ein Problem. Bei einem Sturz mit dem Fahrrad hat er sich eine böse Gehirnerschütterung zugezogen. Zu den schlimmen Kopfschmerzen und den Gedächtnislücken kommen die ständigen Lästereien und Ermahnungen von Kollegen und Mitmenschen, weil er ohne Helm unterwegs war. Er kann sich nicht einmal richtig an den Unfall erinnern, spürt aber, dass es irgendeine Verbindung zu dem unangenehmen Mann gibt, der ihn kürzlich aufsuchte. Dieser hatte sich selbst des Mordes an seiner Frau bezichtigt. Sie starb vor über 30 Jahren und ihr Tod wurde als klarer Unfall zu den Akten gelegt. Wieso nun diese Selbstanklage? Alexander spürt, dass irgendetwas an diesem alten Fall nicht stimmt und beginnt, zu ermitteln…

     

    Dieser Krimi aus Heidelberg ist wieder einmal ein herrlich untypischer, beginnt es doch schon damit, dass man gar nicht weiß, ob überhaupt eine Straftat stattfand. Alexander Gerlach muss versuchen, etwas über einen drei Jahrzehnte zurückliegenden Fall herauszufinden – ein hartes Stück Arbeit. Zumal er anfangs eigentlich gar nicht arbeitsfähig ist, viele Fehler macht, die ihm normalerweise nie passieren würden. Es ist ein sehr kniffliges Puzzle, auf das er sich da eingelassen hat. Im Laufe der Handlung wird es einige Überraschungen geben, es wird Tote geben, richtig spannend werden und in einem ungewöhnlichen Ende gipfeln. Ich war zwar schon vorher auf der richtigen Spur, wurde dann aber von der genauen Auflösung überrascht. Das hat mir sehr gefallen!

     

    Gut gefallen hat mir auch wieder das Drumherum. In der Reihe um Alexander Gerlach geht es nicht nur um die Kriminalfälle, sondern immer wieder auch um sein Privatleben. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingstöchtern, die ihm stetig die Grenzen seiner Erziehungsmöglichkeiten aufzeigen. Darüber habe ich mich jetzt schon zehn Bände lang amüsiert, ohne dass sich die witzigen Situationen abnutzen.

    Bei seinen Kollegen gibt es ebenfalls einige tolle Charaktere, über deren Erscheinen ich mich jedes Mal freue. Allen voran Sekretärin Sönnchen, ohne die Gerlach vermutlich höchstens die Hälfte aller Fälle aufklären könnte.

     

    Fazit: Eine meiner Lieblingsreihen und auch dieser Band lohnt sich wieder. Flott zu lesende und trotzdem intelligente Krimiunterhaltung aus Heidelberg.

     

    »So eine Gehirnerschütterung ist kein Spaß, Chef. Und wenn ich Ihnen einen Tipp geben darf…«
    »Sprechen Sie das Wort „Helm“ aus, und Sie sind ab Montag für die Überwachung des ruhenden Verkehrs in Ziegelhausen zuständig.«

  15. Cover des Buches Als die Nacht am tiefsten war (ISBN: 9783492062329)
    Wolfgang Burger

    Als die Nacht am tiefsten war

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Sandhaas

    Kripochef Alexander Gerlach ist unmittelbar in einen mysteriösen Kriminalfall verstrickt. Das Problem an der Sache ist, dass er sich an nichts erinnern kann, da er einen totalen Filmriss hat. Fakt ist nur, dass seine Begleiterin verschwunden ist. Die Hintergründe sind völlig unklar. Doch dann ereignen sich lebensbedrohliche Dinge, die ihn nicht an ein reines Beziehungsproblem glauben lassen.

    Wolfgang Burger schreibt gewohnt flüssig und spannend. Die Handlung ist kurzweilig und nachvollziehbar. "Als die Nacht am tiefsten war" ist eine tolle Lektüre zum kurzweiligen Zeitvertreib. Liebhaber deutscher Kriminalromane werden hier absolut zufriedengestellt. 

  16. Cover des Buches Heidelberger Lügen (ISBN: 9783492954587)
    Wolfgang Burger

    Heidelberger Lügen

     (42)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Warum macht diese Serie süchtig? Nun, es ist erstmal der flüssige Schreibstil von Wolfgang Burger und natürlich auch die sympathischen Personen, die hier mitspielen. Dir Töchten von Alexander Gerlach haben es faustdick hinter den Ohren und halten ihren Vater, der auch von seinem Beruf schon voll eingenommen wird, auf Trapp!

    Es ist diese Mischúng aus spannendem Kriminalroman und Familiengeschichte, die mich so fasziniert.

    In diesem Buch kommt noch hinzu, dass er sich um eine junge Frau kümmert, deren verschwundenes Auto und ihr Mann, der ganz wo anders aufgehalten hat, als vermutet und dort dann auch noch tödlich verunglückte....

    Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, am Ende ein völlig unerwarteter Ausgang dieses Falles!

  17. Cover des Buches Heidelberger Requiem (ISBN: 9783492954570)
    Wolfgang Burger

    Heidelberger Requiem

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Nachdem nun der mittlerweile 19. Band der Reihe erschienen ist, dachte ich, vielleicht sollte ich den ersten Teil einfach mal lesen, ob das ein möglicher Kandidat wäre , das weiter zu verfolgen...


    Geschichte: Zur gleichen Zeit als Alexander Gerlach seinen neuen Posten bei der Heidelberger Kriminalpolizei antritt und die erste Rede halten soll, wird ein Medizinstudent umgebracht, der vermutlich nebenbei als Dogendealer gearbeitet hat. Gerlach , der sich gewundert hatte, dass seine Bewerbung direkt angenommen wurde, obwohl er eigentlich zu wenig Erfahrung und noch zu jung ist. Dazu ist er Alleinerziehender Vater von einem Zwillingsmädchenpaar, die im richtigen Alter sind, um gehörig zu nerven und natürlich nicht die geringste Lust haben von Karlsruhe nach Heidelberg zu ziehen und sich neue Freunde zu suchen...


    Schreibstil und Personen: Mit Gerlach ist dem Autor ein sehr sympathischer Mann und Kollege gelungen, der weiß dass er eigentlich noch viel zu lernen hätte und zu unerfahren für den Posten des Kriminialrats ist. Zudem muss er feststellen, dass sich seine Kollegin mit griechischen Wurzeln Vangelis, größere Chance ausgerechnet hatte, doch als Frau hatte sie keine Chance, was das Verhältnis nicht leichter macht. Für ein Debut ist der Roman und Schreibstil großartig gelungen und der Erfolg gibt der Reihe auch Recht.Gerlach ist kein Übermensch und bleibt mit den Füßen auf dem Boden, was es leicht macht, seiner Geschichte zu folgen und ihn zu mögen. Tasache ist, dass ich nicht sicher bin, ob mir der Fall oder seine private Geschichte mehr Spaß macht.


    Fazit: Solider und sehr gut aufgebauter Regionalkrimi mit Suchtfaktor nach Fortsetzung. 4 Sterne und eine klare Empfehlung . Wer die Reihe noch nicht kennt oder kannte so wie ich, sollte sich den ersten Teil vornehmen und sich einen Eindruck schaffen.

  18. Cover des Buches Heidelberger Wut (ISBN: 9783492954594)
    Wolfgang Burger

    Heidelberger Wut

     (41)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Alexander Gerlach wird informiert, dass eine Frau ihren Nachbarn vermisst meldet. Erst als sie ihm erzählt, sie habe Blut in der Wohnung gefunden, wird sie ernst genommen und Gerlach ermittelt in einem weiteren spannenden Fall.

    Dieser steht den Vorgängern in nichts nach und liest sich flüssig, am Ende konnte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen.

    Die Geschicht um das Privatleben von Gerlach habe ich richtig lieb ewonnen, die pubertierenden Zwillinge, die er nach dem Tod seiner Frau alleine großziehen muss, seine Geliebte, die auch noch die Ehefrau seines Chefs ist... sehr menschlich !


  19. Cover des Buches Das vergessene Mädchen (ISBN: 9783492304771)
    Wolfgang Burger

    Das vergessene Mädchen

     (60)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Lea verschwindet auf einer Klassenfahrt nach Straßburg.... schnell wird die Verbindung zu weiteren verschwundenen Mädchen, die dann tot aufgefunden wurden, hergestellt. Lea bleibt weiter spurlos vereschwunden!

    Dieses Buch führt den Leser durch alle Fazetten, die die Familie eines vermissten Menschen durchlaufen muss. Ein hin und her zwischen Hoffnung und bangen, dunklen Befürchtungen.

    Hinweise gehen bei Alexander Gerlach ein, zum Teil aus dem persönlichen Umfeld des Mädchens, teils von seinen Töchtern, die in die gleiche Schule gehen wie Lea, teils auch von ganz anderer Seite.

    Das Buch liest sich bei dem aus den Vorgängerbänden bereits bekannten flüssigen Schreibstil von Wolfgang Burger sehr gut . Viel zu schnell war es zu Ende, aber alle offenen Fragen wurden geklärt!

    Dieses Buch empfehle ich wieder allen, die einen guten Regionalkrimi zu schätzen wissen!

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