Bücher mit dem Tag "albae"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "albae" gekennzeichnet haben.

24 Bücher

  1. Cover des Buches Die Zwerge (ISBN: 9783492281010)
    Markus Heitz

    Die Zwerge

     (1.099)
    Aktuelle Rezension von: Stephi_Wittig

    Ich habe es als Hörbuch gehört und muss sagen, der Sprecher hat eine Lebendigkeit in die Geschichte gebracht, Wahnsinn. Die Geschichte um die Zwerge, Elben, Menschen und Co. waren sehr interessant und die Reise war bis zum Schluss spannend. Man wurde direkt ins Geschehen rein geschmissen und am Anfang ist es verwirrend, aber man gewöhnt sich dran. Viele Kampfszenen, Intrigen und Todesopfer, egal ob Freund oder Feind. Ich fand es fantastisch. 

  2. Cover des Buches Die Rückkehr der Zwerge 1 (ISBN: 9783426227558)
    Markus Heitz

    Die Rückkehr der Zwerge 1

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Eliza08

    Als absoluter Neuling bin ich in die Reihe der Zwerge eingestiegen. Durch die geschickte Konstruktion des Autors konnte ich dieses Buch ohne die bereits veröffentlichten Bände sehr gut lesen. Ich bin von der ganzen Aufmachung und der Story sehr begeistert. In der Geschichte geht es um dem Zwerg Goïmron, welcher in der Stadt Malleniaswacht arbeitet. In der Stadt Malleniaswacht im vereinigte Großkönigsreich Gauragon leben Zwerge neben den Menschen, welche die Mehrheit der Bevölkerung stellen. Goimron gelangt dabei an ein Buch. Schnell ist er sich im Klaren, dass es sich nicht um ein gewöhnliches Buch handelt. Er ist der Überzeugung, dass es sich um das Buch des heldenhaften Tungdil Goldhand handeln könnte. Doch wird er von vielen belächelt, welchen er sein Geheimnis anvertraut. So macht er sich auf eine Suche mit dem festen Glauben diesen Helden zu finden. Wird er das Geheimnis lösen können? Goïmron ist ein sehr sympathischer Hauptdarsteller, welcher durch eine sehr starke Charakterwandlung im Laufe der Erzählung überzeugt. Anfänglich eher schüchtern und ängstlich lässt ihn der Glaube an eine „Vereinigung“ der verschiedenen Zwergen-Stämme nicht los und er wird mutiger. Auch seine Offenheit gegenüber anderen Lebewesen und Völkern wie z.B. gegenüber einem Srgáláh (humanoides Wesen mit Hundekopf) hilft ihm seine Vorhaben in die Tat umzusetzen. Die Geschichte lebt von sehr vielen interessanten Darstellern unterschiedlicher Völker. Doria und Gata haben mir von allen am besten gefallen. Doria, eine Puppenspielerin, spielt eine besondere mystische Rolle was mir sehr gut gefallen hat. Gata, ist die mutige Tochter des Königs des dritten Stammes und weiß sich gegen die einzelnen „männlichen Widerstreiter“ sehr gut durchzusetzen.

    Der Aufbau der Story ist stringent und wird nur durch wenige Zeitsprünge unterbrochen. Der Schreibstil des Autors ist sehr bildhaft, dialogorientiert und sehr gut lesbar. Gerade die sehr detaillierte Beschreibung der Welt des „Geborgenen Landes“ ist faszinierend und der Leser fühlt sich an einen Kinofilm erinnert. Ich hatte die Welt Tolkiens vor Augen, wobei mich diese Story und die beschriebenen Gebiete noch mehr gefesselt haben. Die Spannung der Geschichte wird durch kurze Effekte immer wieder aufgebaut und bleibt während der ganzen Erzählung in einem hohen Niveau. Als Besonderheit sind eine Karte des Geborgenen Landes, ein Personenregister, eine Übersicht über die einzelnen Völker sowie ein Begriffsverzeichnis zu nennen. Das Fazit ist sehr positiv. Wortgewaltige Welten gepaart mit einer spannenden und fantastischen Story sind die besten Zutaten für gute Bücher. Ich bin bereits nach dem ersten Buch ein sehr großer Fan der kleinen Helden geworden und werde alsbald den nächsten Band zu lesen beginnen.

  3. Cover des Buches Der Krieg der Zwerge (ISBN: 9783492281027)
    Markus Heitz

    Der Krieg der Zwerge

     (592)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Der überwältigende Erfolg der Buchreihe „Die Zwerge“ von Markus Heitz führte dazu, dass die Geschichte des Zwerges Tungdil in andere Medien übertragen wurde. Darunter finden sich ein Brettspiel, eine Comic-Reihe und ein Videospiel, das von der Bremer Firma King Art 2016 realisiert und zum Teil über eine Kickstarter-Kampagne finanziert wurde. Das Rollenspiel folgt der Handlung des ersten Bandes „Die Zwerge“. Heitz war intensiv in die Entwicklung involviert und berichtet, dass die Zusammenarbeit mit King Art erschreckend reibungslos ablief. Er schrieb sogar extra für das Spiel eine neue Begleitfigur, die im Buch nicht auftaucht. Dennoch blieb es bei diesem einen Spiel. Der zweite Band „Der Krieg der Zwerge“ wurde bisher nicht umgesetzt – aber was nicht ist, kann ja noch werden.

    Das Geborgene Land feiert. Der böse Magier Nôd’onn ist besiegt und erstmals herrscht Einigkeit unter Menschen, Zwergen und Elben. Tungdil hofft, endlich ein richtiger Zwerg zu werden. Leider fällt es ihm schwer, sich den strengen Gesetzen der traditionsbewussten Stämme unterzuordnen. Er fürchtet schon, sich niemals unter seinesgleichen einzufügen, doch dann erfährt er von den Freien. Die Gemeinschaft verstoßener Zwerge folgt eigenen Regeln und begrüßt ihn mit offenen Armen. Er schließt sich ihnen an und verlässt seine Freunde, um ein neues Leben zu beginnen. Aber Tungdil wäre nicht Tungdil, stünde er nicht sofort bereit, wird er gebraucht. Denn der Frieden im Geborgenen Land hält nicht an. Orks, Albae und der Zwergenstamm der Dritten säen Angst, Misstrauen und Zwist. Abgelenkt von Scharmützeln und Intrigen entgeht Tungdil und seinen Verbündeten beinahe eine mysteriöse Gefahr, die sich unaufhaltsam von Westen nähert und das gesamte Geborgene Land zerstören könnte. Wollen sie ihre Heimat schützen, bleibt ihnen nur eine Wahl: sie müssen alte Feindschaften überwinden und sich mit denjenigen verbrüdern, gegen die sie seit Generationen kämpfen.

    Ich fürchte, ich bin zu zynisch für „Der Krieg der Zwerge“. Wie schon der erste Band ist diese Fortsetzung sehr klassische, gradlinige High Fantasy und kommt beinahe vollständig ohne versteckte Handlungslinien und komplexe Intrigengeflechte aus. Nicht, weil sich keine Gelegenheiten für Niedertracht und Heimtücke ergeben würden, sondern weil man sowas im Geborgenen Land offenbar einfach nicht tut. Es war, als fehlte (fast) allen Figuren Vorstellungskraft und Wille, um zu lügen, zu betrügen und zu manipulieren. Daher begleitet die Geschichte eine Note von unschuldiger, ehrlicher Naivität, mit der ich hin und wieder ernste Schwierigkeiten hatte, weil ich sehr wohl über die nötige Fantasie verfüge, mir subtile, hinterhältige Schemata auszumalen. Hinter jeder Ecke witterte ich Verrat und erwartete, dass die Figuren für das blinde Vertrauen, das sie ihren Gegenspieler_innen gegenüber zeigen, bestraft werden, worauf Markus Heitz allerdings verzichtet. Gut für sie, irritierend für mich. Ich konnte kaum fassen, dass die vielen Chancen, die bestimmte Charaktere in vorteilhafte Positionen gebracht hätten, hätten sie sich weniger ehrenhaft verhalten, ungenutzt verstrichen. Meiner Meinung nach hängt diese generelle, optimistische Gutmütigkeit in „Der Krieg der Zwerge“ eng mit der Art und Weise zusammen, wie Markus Heitz die Konflikte der Geschichte inszeniert. Er reiht sie auf wie die Perlen einer Kette: sie berühren einander, verwickeln sich jedoch nie. Dadurch wirkte die Handlung unnatürlich geordnet; er schließt jeden Konflikt erst einmal hübsch sauber ab, bevor er den nächsten aus dem Ärmel zieht. Die Übergänge erschienen mir nicht fließend, sondern künstlich und einen echten Abschluss erhält lediglich die Auseinandersetzung mit dem rätselhaften Feind, der das Geborgene Land von außen bedroht. Ich fand es schade, dass Heitz diese sogenannten Avatare nicht einsetzt, um das Worldbuilding außerhalb seines Settings zu erforschen, habe aber bemerkt, dass den Figuren im zweiten Band der Reihe zumindest auffällt, wie wenig sie darüber wissen, was sich hinter den schützenden Bergen ihrer Heimat befindet. Ich kann mir vorstellen, dass diese Überlegung eine Vorbereitung für die Folgebände ist und wir den Inselstatus des Geborgenen Landes durchbrechen, falls es Heitz gelingt, eine Motivation für die Figuren zu formulieren, die sie über dessen Grenzen hinausführt. Ich traue ihm zu, diese Herausforderung zu meistern, weil mir die Charakterentwicklung in „Der Krieg der Zwerge“ gut gefiel. Tungdil steht selbstverständlich im Fokus; aus seiner Perspektive erleben wir eine Variante des Widerstreits zwischen Gesellschaft und Individuum und erfahren interessante Details über die Kultur der Zwerge. Ich freute mich, dass Heitz Tungdils Volk nun doch eine eigene Note verleiht und ihre Gesellschaftsordnung untersucht, denn im ersten Band vermisste ich Neugier und Originalität schmerzlich. Seine Darstellung enthält noch immer eine Menge Klischees, aber ich hatte durchaus das Gefühl, etwas Neues zu lernen.

    Die Fortsetzung „Der Krieg der Zwerge“ gefiel mir etwas besser als der erste Band „Die Zwerge“. Die Geschichte war für meinen Geschmack zwar zu glatt, naiv und einseitig, da die klare, unangefochtene Rollenverteilung meiner Vorliebe für Ambivalenz widerspricht und trotz gewisser Verschiebungen immer eindeutig ist, wer die Guten und wer die Bösen sind, doch die Verfeinerung des kulturellen Worldbuildings und die Weiterentwicklung der Figuren sind Verbesserungen, die „Die Zwerge“ meiner Ansicht nach dringend brauchte. Vermutlich wird mir die Reihe immer etwas simplifiziert erscheinen, weil ich nicht daran gewöhnt bin, dass Charaktere ihre Absichten so offen zur Schau tragen, auf Hinterlist und Tücke verzichten und sich Handlungen eher unkompliziert gestalten. Markus Heitz‘ High Fantasy spiegelt die Mentalität seiner kleinen Held_innen wider: solide, altmodisch und etwas grob, aber dennoch liebenswert.

  4. Cover des Buches Die Rache der Zwerge (ISBN: 9783492281034)
    Markus Heitz

    Die Rache der Zwerge

     (522)
    Aktuelle Rezension von: Stephi_Wittig

    Was erwartet uns in dieser Geschichte? Wir haben doch eigentlich alles gesehen, gehört, gelesen, oder?. Tatsächlich entdecken wir unbekannte Wesen, am Anfang  wissen wir nicht ob sie gut oder böse sind, findet es selber heraus. Aber es sei gesagt, es macht die Geschichte wieder spannend. Ich fand es sehr interessant und stellt einiges, das was wir kennen auf den Kopf. Das es um eine Mission, jede Menge Abenteuer, Verrat, Vertrauen, Freundschaft, Zusammenhalt und Liebe geht, muss ich nicht erst sagen. Die Charaktere wachsen mir immer mehr ans Herz und es ist immer wieder schön von einigen die Entwicklung zu sehen. Die Geschichte war diesmal ein wenig schwächer als die anderen Bände. Aber es ist trotzdem eine gute Reihenfortsetzung und empfehlenswert. 

  5. Cover des Buches Der Triumph der Zwerge (ISBN: 9783492281058)
    Markus Heitz

    Der Triumph der Zwerge

     (105)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Ein Zyklus ist vergangen und Frieden ist in das Geborgene Land eingekehrt. Böindil hat nur mit sehr viel Widerwillen das Amt des Großkönigs der Zwerge angenommen. Er wird vor große Aufgaben gestellt, als ein Mädchen in einem Gebirge auftaucht, dass zunächst nur albisch kann. Die Zwerge wollen es sofort töten, doch die Menschen und Elben beschützen es. Diese Völker beginnen sich zu verändern und bereiten den Zwergen Sorge. Zudem taucht erneut ein Zwerg auf, der behauptet Tungdil Goldhand zu sein. Aber ist es wirklich Böindils alter Freund oder erneut ein Trugbild von diesem? Die Zwerge wissen instinktiv, dass es wieder einmal an ihnen liegt, ihre Heimat vor dem Bösen zu beschützen.

     

    Den Band habe ich mir damals 2015 gekauft, aber noch nicht gelesen gehabt. Wahrscheinlich aus dem Grund, weil mir Band 4 noch im Kopf war und dieser mich nicht wirklich überzeugt hat. Heute muss ich sagen, dass das ein Fehler war, denn der fünfte Band hat mich ähnlich begeistert wie der Anfang der Reihe. Er ist wahrlich ein krönender Abschluss für diese Pentalogie (die neuen Zwergen-Bänden führen ja einen neuen Zyklus ein, wie ich gelesen habe). An die ersten beiden Bände der Reihe ist es schwer heranzukommen, sicherlich, aber dieser Band hat mich begeistert. Und dieses Mal war nicht allein Böindil die tragende Kraft, dieses Mal haben viele Figuren dazu beigetragen, dass mir das Buch gefallen hat. Außerdem muss ich mal anmerken, dass ab knapp über der Hälfte Böindils Anteil immer weniger wurde. Das fand ich schon sehr schade, denn für mich ist und bleibt er der wahre Held der Zwergen-Reihe. Obwohl mir in diesem Band der zurückgekehrte Tungdil auch gefallen hat, denn er hat sehr an den Tungdil aus den ersten und zweiten Band der Reihe erinnert. Während ich im vierten Band zu dem angeblichen Tungdil eine wirkliche Abneigung entwickelt hatte, hat dieser mir die Liebe zu diesem Zwerg zurückgegeben. Danke an Markus Heitz, dass er mich mit Tungdil doch noch versöhnlich gestimmt hat.

     

    Was kann ich sonst noch zu diesem Band sagen? Nicht viel. Dieser war mit Abenteuer, Freundschaft und vielen Kämpfen gespickt, genauso wie ich es in einem Zwergen-Band erwarte. Die Figuren haben mir durchweg gefallen, die Guten wie auch die Bösen und ich konnte hier etwas mit der Storyline anfangen. Im Band 4 hat mich die Geschichte nicht in seinen Bann gezogen, hier fühlte ich mich wieder mittendrin und es ging sogar so weit, dass ich Sympathie für die Elben bekommen habe. Bisher fand ich diese weder greifbar, noch sympathisch. Ich hatte da so eine ähnliche Abneigung wie die Zwerge selbst, aber hier fand ich deren Rolle wirklich gut.

    Heitz hat es sich natürlich wieder nicht nehmen lassen, eine Figuren sterben zu lassen. Er spielt nicht nur mit den Gefühlen der Figuren, sondern auch mit denen der Leser. Es tat einfach nur weh, dass er liebgewonnen Figuren weggenommen hat. Das Ende hat mir nicht gefallen, einfach, weil Heitz mein Vertrauen zerstört hat. Es war auf eine Art ziemlich offensichtlich, aber er hat mir die Figur so schmackhaft gemacht, dass ich es bis zum Schluss nicht glauben wollte… das war wirklich gemein.

     

    Fazit: Ich bin froh, dass der vierte Band nicht der Abschluss dieses Zyklus war, denn das wäre dieser Reihe unwürdig gewesen. Sie verdient so ein Ende, wo die Helden noch einmal in ihrer vollen Pracht glänzen können. Ich mochte in dem Band auch, dass nach jedem Kapitel eine kurze Anekdote oder eine Zwergenweisheit kam. Das hat sehr gut gepasst und vielleicht wird das ja beibehalten. Ich vergebe dem Band sehr gute vier Sterne.

  6. Cover des Buches Das Schicksal der Zwerge (ISBN: 9783492281041)
    Markus Heitz

    Das Schicksal der Zwerge

     (382)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: 250 Zyklen sind vergangen seit der heldenhafte Zwerg Tungdil Goldhand in die schwarze Schlucht gestürzt ist. Das geborgene Land wird inzwischen von den Feinden beherrscht – den Drachen Lohisbrand, einen Kordrion, den Albae und Lot-Ionan, der Magus der sich in den vielen Jahren stark verändert hat. Eines Umlaufs, als der Schutz der Barriere bricht, tritt ein zwergischer Krieger in einer Tioniumrüstung heraus. Boindil Zweiklinge, auch Ingrimmisch genannt, ist sich sicher, dass es sich um seinen Freund den Gelehrten Tungdil Goldhand handelt. Doch viele zweifeln daran, denn der einst legendäre Zwerg hat sich stark verändert. Ist es wirklich Tungdil und wird dieser es erneut schaffen seine Heimat aus den Klauen des Bösen zu befreien?

     

    Auch diesen Band habe ich vor einigen Jahren bereits gelesen (eindeutiger Beweis sind die Leserillen am Buchrücken), aber ich muss ehrlich sagen, dass ich mich an diesen überhaupt nicht mehr erinnern konnte. Obwohl die Bände 1-3 länger zurücklagen, konnte ich mich da noch grob an den Inhalt erinnern, aber hier war ich einfach nur erstaunt.

     

    Tatsächlich muss ich auch sagen, dass mir dieser Teil am wenigstens gefallen hat. Inhaltlich war dieser zwar gut und der Schreibstil packend wie gewohnt, aber irgendwie bin ich nicht so richtig reingekommen und gerade mit dem „Tungdil“ kam ich gar nicht zurecht. Klar war, dass er sich nach so langer Zeit in der schwarzen Schlucht, ständig Krieg und Gewalt ausgesetzt, verändert haben muss. Es gab zwar Momente, wo damalige Tungdil durchgeschienen hat, aber das war zu wenig, als dass ich wirklich glaubte, dass er es ist. Erschwerend hinzu kam, dass nicht aus seiner Sicht geschrieben wurde. Das sollte anscheinend dazu dienen, dass man als Leser sich nie wirklich sicher sein konnte, ob es nun der Tungdil ist oder doch nur ein Trugbild.

     

    Dafür wurde aus der Sicht von Boindil geschrieben, was in den vorherigen Bänden kam der Fall war. Das wiederum hat mich sehr gefreut. Ingrimmisch ist sowieso einer meiner Lieblingscharaktere. Über die Bände hinweg ist er stetig etwas ruhiger geworden. Im ersten Band war er der wilde, ungezügelte Zwerg, den man im Kampfesrausch kaum aufhalten kann. Diese Eigenschaft hat er immer noch, wenn es darauf ankommt, aber er ist deutlich gesetzter, wohl auch durch das Alter. Allerdings merkt man bei ihm immer, dass in ihm noch der Boindil vom Anfang der Reihe steckt und mit seinen derben Witzen, seinen vorlauten Mundwerk und da er sich die Meinung nicht verbieten lässt, gefällt er mir. Dennoch hätte ich ihn gern für seine Starrsinnigkeit das ein oder andere Mal gern auf den Kopf geschlagen. Ich bin allerdings sehr froh, dass Boindil bis zum Schluss ein Held geblieben ist. Irgendwie habe ich schon immer geahnt, dass Boindil der wahre Held der Zwergenreihe ist.

     

    Die beiden Zwerge, die noch mit Boindil und Tungdil gereist sind, Slin und Balyndar konnten mich nicht wirklich überzeugen. Es sollte wohl wie ein Ersatz für die aus dem ersten Band wirken, aber ich fand beide nicht besonders ansprechend. Witzig bei Slin war nur, dass er ständig „Entzückend“ gesagt, sowie Boindil immmer „Ho“ oder „Hussa“ von sich gibt. Slin fand ich auch noch den besseren von den Beiden. Balyndar mit seiner ständigen Feindseligkeit und Misstrauen war anstrengend, wenn ich ihn auch verstehen kann. Aber es war einfach zu viel des Guten.

     

    Mit den Nachfahren der Menschen hatte ich so meine Probleme. Nach 250 Jahren konnten ja nicht mehr die alten Figuren von damals leben und sich erst einmal an die Nachfahren zu gewöhnen war für mich am Anfang schwierig. Ich habe mich zwar an diese gewöhnt, aber so richtig… ich weiß auch nicht. Mallenia gefiel mir, die Nachfahrin von Prinz Mallen, obwohl ich deren Namen allein seltsam finde. Wie kommt man darauf? Nur damit es einen Bezug zu Mallen gibt und das nach 250 Jahren? Komich, aber gut. Rodario fand ich schon immer etwas nervig, obwohl auch dieser sich gebessert hat. Das er natürlich wieder seine Frauengeschichte am Start hat wie sein Ahne… typisch. Aber irgendwie auch witzig. Rodario selbst war mir suspekt. Die Magierin Coira fand ich zwar eigentlich allein durch ihre Magie interessant, aber sie stand sich so oft selbst im Weg.

    Von den Feinden fang ich jetzt gar nicht erst an. Die Albae sind sowieso gruslig, obwohl ich ja solche Figuren gerade mag. Von dem Magier aus der schwarzen Schlucht hat man zu wenig erfahren, als dass ich ihn beurteilen könnte.

     

    Und neben den Figuren, an die ich mich erst einmal gewöhnen musste, konnte mich die Geschichte nicht so mitreißen. Irgendwie ging mir das alles zu geradlinig. Die hatten einen Plan und den haben sie Punkt für Punkt abgearbeitet. Mir haben so etwas die Abweichungen gefehlt. Es sind zwar immer ein paar Unbedeutsame gestorben, aber das war es schon. Das war mir teilweise zu einfach. Wenn man am Anfang so viel aufbaut, dass das ganze geborgene Land so untergegangen ist, dass man gar nicht mehr diesen Namen verwenden sollte, dann müssten es doch eigentlich größere Herausforderungen sein. Aber mit dem „Tungdil“ war das irgendwie nicht so eine große Schwierigkeit.

    Dazwischen immer wieder die Zweifel an Tungdil. Ist er es oder ist er es nicht? Und wenn er es nicht ist, was hat er vor?

     

    Fazit: Band 3 der Reihe hatte schon nicht an die ersten beiden herangereicht und dieser hat noch mehr sein Ziel verfehlt. Boindil ist der Lichtblick dieses Buches und wenn ich den fünften Band lese, freue ich mich schon, erneut auf diesen Zwerg zu treffen. Ansonsten fand ich den Band eher enttäuschend und habe ihn wohl deshalb aus meinem Gedächtnis gestrichen. Schade. Von mir gibt es 3 Sterne.

  7. Cover des Buches Die Legenden der Albae (ISBN: 9783492269650)
    Markus Heitz

    Die Legenden der Albae

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Negothia

    Es kribbelt einen in den Fingern finde ich, wenn man irgendetwas total faszinierend findet und man dann dazu kommt, sich in eben diesem Thema etwas neues anzuhören oder anzulesen...und so ging es mir mit den vergessenen Schriften.

    Vermutlich habe ich auch eben aufgrund der Tatsache, dass das Buch bzw. Hörbuch an einigen Stellen sehr trocken war, eine gewisse Wunschvorstellung gehabt wie das ganze rübergebracht wird.

    Leider ist es so, dass mich hier der Sprecher absolut nicht fesseln konnte.

    Natürlich ist es schwer als einzelne Person zehn oder mehr verschiedenen Charakteren eine Stimme zu verleihen, aber ich finde wenn man das nicht kann, wird es wirklich schwer, ein Buch gut in ein Hörbuch umzuwandeln. - Einer der Gründe, warum ich Hörbücher mit mehreren Sprechern klüger finde.

    Nun gut, sei es wie es sei, ein Hörbuch sprechen ist mit Sicherheit nicht einfach, aber wünsche ich mich dabei doch trotzdem den Anspruch des „gefesselt -werdens“ stellen zu können.

    Das ist hier leider gar nicht passiert - teilweise erschien mir das ganze noch wesentlich trockener als Tolkiens Silmarillion (und wer das gelesen hat weiß, dass es wirklich schon sehr trocken ist).

    Handlungstechnisch ist es auf jeden Fall eine nette Erweiterung, aber dann – zumindest für mich – doch wenn überhaupt nur noch als Buch.

    Fazit:

    Buch ja, Hörbuch nein.

  8. Cover des Buches Die Legenden der Albae (ISBN: 9783492281744)
    Markus Heitz

    Die Legenden der Albae

     (325)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Auf den ersten Seiten des Buches fühlte ich mich an das Gefühl erinnert, als ich damals den ersten Band der Zwerge gelesen habe. Es hat ein wenig gedauert, bis ich mit der Geschichte warm geworden bin. Woran das liegt, kann ich gar nicht so recht sagen. Denn die Albae stellen schon eine spannende Schöpfung des Autors dar. Sie vereinen in sich all das, was man sich von seinen Mitmenschen nicht unbedingt wünschen würde. Hinterlist, Kälte, intrigantes Verhalten, grenzenlose Arroganz und die völlige Skrupellosigkeit gegenüber anderen Geschöpfen und ganz speziell ihren Sklaven.

    Irgendwann hat mich die Geschichte dann doch gepackt, weil die Protagonisten begonnen haben, über ihren Schatten zu springen, sich zu verändern und an der Aufgabe zu wachsen. Der etwas schleppende Anfang war vergessen und ich wollte wissen, wie es weitergeht.

    Ich bin gespannt, was die Reihe noch für mich bereithält, und kann jenen, die die Bücher noch nicht kennen, durchaus empfehlen, mal einen Blick darauf zu werfen.

  9. Cover des Buches Die Legenden der Albae (ISBN: 9783492281751)
    Markus Heitz

    Die Legenden der Albae

     (177)
    Aktuelle Rezension von: susanneroettges

    Es geht weiter aus der Sicht der Bad Guys.  Sie frönen weiter ihren recht abartigen Kult mit Überresten ihrer gefallenen Feinde Kunst zu machen, versilbern etc, aber so langsam , still und recht leise kriegen sie von verschiedenen Seiten kleinere Schwierigkeiten, denen sie noch mit ihrer typischen Arroganz begegnen.  


    Weiterhin kommen sehr viele Kurzakteure vor, es ist ein hin und her zwischen Alben, Elfen, Zwerge, Menschen und Orks und Barbaren, manchmal schwer auseinander zu halten.  

    Heitz ist ein guter , detailierter Erzähler, manches ist echt nicht jugendfrei. 

    Die Welt ist sehr gross ,und schön beschrieben .


    Richtige Sympathieträger gibt es allenfalls wenige wie Osanna und Horgata , die noch "menschlich" ticken

    Ich vergebe 4 Punkte für fulminante Actionfantasie, ein Punkt Abzug für leichtes Durcheinander wer was ist



  10. Cover des Buches Die Legenden der Albae (ISBN: 9783492281768)
    Markus Heitz

    Die Legenden der Albae

     (132)
    Aktuelle Rezension von: die_magische_buecherwelt

    Meinung / Fazit :

    Sehr gute Geschichte um die Drillinge kennen zulernen. Hier auch, die Hintergrundgeschichte um Tungdil, was ihn in Phondrason wiederfahren ist, während der Zeit der Drillinge. Und man lernt Phondrason ein wenig kennen und vielleicht auch lieben!

    Auch dieses Band war spannend bis zum Schluss. 

  11. Cover des Buches Die Legenden der Albae (ISBN: 9783492281775)
    Markus Heitz

    Die Legenden der Albae

     (82)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-
    Die Legenden der Albae – Band 4

    Nach den dramatischen Ereignissen ist im Geborgenen Land nichts mehr so, wie es mal war. Zudem hat eine schreckliche Schlacht viele Opfer gefordert. Doch trotz vieler Verluste schöpfen die Bewohner nun Hoffnung - das Böse scheint nun besiegt. Auch die Albae sind vernichtet – Aiphàton, der Sohn der Unauslöschlichen und einstiger Kaiser der Albae, macht sich erneut auf die Suche, um auch die Letzten seines Volkes zu vernichten. Er schwor einst, dass von den Albae niemals mehr eine Gefahr ausgehen soll. Sein Weg führt ihn schließlich in das Jenseitige Land, wo er mysteriösen Spuren folgt und schon bald auf Intrigen, mächtige Magier und erschreckende Pläne stößt, die für das Geborgene Land zu einer großen Bedrohung werden könnte…
    Auch im Geborgenen Land selbst geht einiges vor, die den Zwerg Boindil, Tungdils bester Freund, vor neue Rätsel stellt. Schließlich fasst er einen Plan, der fast unmöglich scheint…

    „Das Böse lebte in ihm, und es vermochte mitunter, übermächtig zu sein. (…) Sein eigener Tod war beschlossene Sach. Seiner und vorher der eines jeden Albs.“ – Seite 35, eBook

    „Tobender Sturm“ ist der vierte Band der Legenden der Albae und schließt an die Geschehnisse des vierten Bandes der Zwergen-Saga (Das Schicksal der Zwerge) an. Dieses Buch erzählt die Geschichte des Alb Aiphatòn, dessen Ziel es ist, die letzten Albae zu vernichten, damit sie nie wieder Unheil über das Geborgene Land bringen können. Sein Weg führt ihn auch ins Jenseitige Land, wo er einige erstaunliche und erschreckende Entdeckungen macht. Eine zentrale Rolle spielen hier auch zwei Albae-Städte, die schon von ihrem Aufbau her sehr interessant sind: (Dson Elhàtor auf einer Insel und Dson Dakiòn auf einem Berg). Bisher herrschte zwischen den beiden Städten ein trügerischer Friede, der die längste Zeit gehalten hat. Neben Aiphatòn gibt es auch ein Wiedersehen mit dem schon bekannten Alb Carmondai, dem Schriftmeister, dessen Weg ich besonders interessant finde.
    Es gibt verschiedene Blickwinkel – bei allen gibt es interessante Entwicklungen, es wird wie gewohnt packend und düster. Im letzten Drittel nimmt die Geschichte nochmal an Fahrt auf und überrascht mit neuen Wendungen.
    Zudem werden auch noch einige Fragen beantwortet, die in der Zwergen-Saga immer mal am Rande aufgetaucht sind, sowie letzte Geheimnisse gelüftet. Sehr gefallen haben mir auch die Abschnitte, die schon auf den Inhalt des fünften Zwerge-Band (Der Triumph der Zwerge) hindeuten.
    „Tobender Sturm“ ist der letzte Roman der Albae-Reihe und bringt die bietet einen sehr guten Abschluss. (Einen 5. Band gibt es auch, der Anthologien aus der Feder des bekannten Albs Carmondai enthält)

    „Neue Möglichkeiten taten sich auf, Altes fügte sich und wurde verworfen, und das innerhalb weniger Herzschläge. Alles zusammen mündete in einen Plan, der exzellent zu ihrem Vorhaben passte.“ – Seite 199, eBook

    Mein Fazit: Ein packender 4. Band, der nochmal an Fahrt aufnimmt und die letzten Geheimnisse und das Schicksal der Albae enthüllt. Wie schon bei den Vorgängern wird es erneut sehr düster und spannend, besonders im letzten Drittel nimmt die Handlung einen sehr überraschenden Verlauf. Alte Bekannte, aber auch neue Gesichter tauchen auf – es gibt weitere neue Einblicke und Schauplätze sowohl im Jenseitigen als auch im Geborgenen Land. Sehr lesenswert!
  12. Cover des Buches Der Krieg der Zwerge ( September 2007 ) (ISBN: B015YMWIWG)

    Der Krieg der Zwerge ( September 2007 )

     (2)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Nach dem erfolgreichen Sieg über den Magier No’donn macht sich Tungdil mit seinen Freunden auf neues Leben in das Reich der Fünften zu bringen. Er hatte des dem König der gefallenen Fünften versprochen. Tungdil sieht sich neuen Herausforderungen bevorstehen. Die alten Traditionen der Zwerge, die er nicht kennt, stehen seinem Glück entgegen, sowie seiner wahren Abstammung. Obwohl er der Held der Schlacht ist, vertraut ihm nicht jeder. Zudem gibt es neue Geheimnisse aufzudecken, neue Abenteuer, neue Intrigen und eine Gefahr aus dem „Toten Land“ vor der der verrückte Magier gewarnt hatte, dem aber niemand eine Bedeutung beigemessen hat.

     

    Ich wusste, dass der zweite Band ein wahrer Brocken ist, aber dieser hat mich so getroffen wie beim ersten Mal. Es geht von Anfang an dramatisch los, dann lernt man die Zwerge mit ihren Traditionen etwas kennen, neue Kämpfe und Intrigen von Artgenossen, die aber schon immer die Ausgestoßenen gewesen waren und schließlich steuert es wieder auf einen großen Endkampf zu, der wieder dramatisch wird und noch mehr Verluste einfährt als beim ersten Mal. 

    Obwohl ich wusste, was mich erwartet (zumindest im ganz Groben) hat es mich auch beim zweiten Mal mitgerissen. Zudem entdeckt man neue Details, die einem wohl beim ersten Lesen nicht aufgefallen sind. Die Figuren sind mir auch einfach so ans Herz gewachsen und dann gräbt Markus Heitz einfach eine Schneise dazwischen. Hier in diesem Band ist das Paradebeispiel, wie der Autor seinen Figurencast stutzt, wie gemein und erbarmungslos er ist. Da sterben einfach plötzlich Figuren, die man eigentlich als sehr wichtig verortet hat und wo man dachte, dass man die sicher noch braucht, aber Herr Heitz sagt einfach: „Nö.“

     

    Ich weiß gar nicht, was am besten an dem Buch fand. Einerseits wie man die Zwerge noch näher kennengelernt hat, aber vor allem auch, dass man nicht zwischen Gut und Böse entscheiden kann, sondern dass es immer irgendwo Zwischenstufen gibt. Bestes Beispiel ist schließlich der Hauptakteur. Tungdil kann nichts für seine Abstammung. Er ist so nicht aufgewachsen. Eigentlich gehört er zu den Feinden der Zwerge, weil er den Verräterstamm zugehörig ist, aber Tungdil ist ein Held. Mit seinem Verstand, weshalb er „Gelehrter“ genannt wird, hat dem „Geborgenen Land“ den Hintern gerettet. Aber selber hadert er mit sich. Er fühlt sich bei den Menschen wohl, aber auch bei den Zwergen, obwohl sie mit ihren alten Traditionen und ihrer unnachgiebigen Starrsinnigkeit ihm gleichzeitig fremd sind. Eigentlich ist er im ganzen Band, neben der Rettung seiner Heimat, auf der Suche nach seinem Platz.

     

    Wahrscheinlich kann ich das bei jedem Band dieser Reihe anmerken, dass man die ein oder andere Szene hätte kürzen können, aber gleichzeitig habe ich mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt. Selbst wenn mal ein ruhiger Abschnitt kam, war dieser nicht lang andauernd und meistens hat dieser gerade neue Geheimnisse offenbart. Die Kämpfe waren teilweise recht lang, aber ich kann nicht sagen, dass ich mich durchgequält habe. Ich fand sie ziemlich spannend und bei dieser Reihe sollte man beachten, dass man auf viele und teilweise auch sehr lange Kämpfe trifft (besonders der Endkampf). Ich hätte mir vielleicht noch gewünscht, dass der ein oder andere Handlungsstrang mehr ausgebaut worden wäre. Die Intrigen der verräterischen Zwerge sind nur zum Teil durchgedrungen. Manche Details wurden verschluckt, weil dafür die Zeit gefehlt hat, da ja schon der nächste Gegner auf der Matte stand. Aber wenn man da in jedes Detail eingedrungen wäre, dann hätte der Band sicherlich über 1000 Seiten gehabt. Die Welt in dieser Reihe ist groß und mehrschichtig.

     

    Fazit: Für mich wieder ein gelungener Band, der mir auch beim zweiten Mal große Freude bereitet hat. Ich muss auch zugeben, dass mir am Schluss wieder die Tränen in den Augen standen, da es mich erneut mitgenommen hat. Markus Heitz wie er mit meinen Gefühlen spielt und selbst wenn ich weiß, dass etwas Schreckliches passiert, ändert das nichts. Natürlich vergebe ich fünf Sterne.

  13. Cover des Buches Die Vergessenen Schriften 2: Die Legenden der Albae (ISBN: 9783492962421)
    Markus Heitz

    Die Vergessenen Schriften 2: Die Legenden der Albae

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Philip
    Mit der Fantasy-Reihe Die Legenden der Albae ist Markus Heitz erneut eine Bestsellerreihe gelungen. Während in dieser Romanreihe bestimmte Charaktere im Vordergrund stehen, wird der Fokus in den vergessenen Schriften auf die Charaktere gelegt, welche in der Vorlage zwar Erwähnung finden aber nicht entsprechend gewürdigt werden. Dies soll in den zehn Kurzgeschichten nachgeholt werden, sodass in jedem Teil der Schwerpunkt auf einem anderen bekannten Charakter ruht, wobei es sehr schön mitzuerleben und zu sehen ist, dass sich Markus Heitz wirklich viel mit seiner geschaffenen Fantasywelt, dem Geborgenen Land, auskennt und ausseinandersetzt, Stück für Stück die offenen Fragen lüftet und somit wichtige und interessante Details in diese Welt einfügt. Dies ist ihm mit dem zweiten Teil der vergessenen Schriften erneut gut gelungen. Nach wie vor kommt der sehr düstere Charakter der Albae hervorragend zum Vorschein, es wird nicht mit brutalen Schlachtszenen gegeizt und eine neue Welt, nämlich die südlich des Geborgenen Landes, betreten. Dabei lernt man nicht nur ein neues Volk kennen sondern trifft auf die verhassten Elben und begleitet eine der großen Kriegsheldinnen. Die Handlung ist sehr schnelllebig und spannend, was auch durch die vielen Kämpfe verschuldet ist. Leider sind die Charaktere sehr platt und oberflächlich, außer den Kampfszenen passiert nicht viel, das Ende geht zu schnell vonstatten und es muss leider nach wie vor vermutet werden, wie sich alles letztendlich zugetragen hat. Es wird zwar angedeutet wie sich die Situation entwickeln wird, doch wäre hier ein größerer Spielraum für mehr Details gewesen. Dies ist aber, so vermute ich, durch den geringen Umfang geschuldet, welcher eingehalten werden musste?! Darüber hinaus wurde in diesem zweiten Teil an der Korrektur gespart wodurch leider wieder viele Rechtschreib- und Grammatikfehler im Text vorhanden sind, die einen ansonsten gelungenen zweiten Ergänzungsband unnötigerweise "verunstalten". Fazit: Insgesamt hat mir der zweite Band der vergessenen Schriften gut gefallen, was durch die rasante und mitreißende Spannung zustandegekommen ist. Leider ist auch dieser Band nicht frei von Fehlern wodurch der Lesespaß beeinträchtigt wird und somit zu punktabzug führen muss. Wäre der Band etwas detaillierter und fehlerfrei, wäre er insgesamt perfekt. Nichtsdestotrotz kann ich den zweiten Teil der vergessenen Schriften nahezu uneingeschränkt empfehlen, da er die hervorrangende Albae-Reihe mit interessanten Informationen erweitert und somit zu einer Pflichtlektüre von Markus Heitz Zwerge- und Albae-Reihe wird und für 0,99 € ein echtes Schnäppchen ist. Also, zuschlagen!
  14. Cover des Buches Die Vergessenen Schriften 1: Die Legenden der Albae (ISBN: 9783492962414)
    Markus Heitz

    Die Vergessenen Schriften 1: Die Legenden der Albae

     (9)
    Aktuelle Rezension von: NyahS
    Mahet ohne Frage. Eine besere S-Bahn Lektüre ist kaum wünschenswert! Allerdings..ich bin mir noch nicht sicher, ob ich wirklich wissen wollte die die Doron Ashont so denken. Das auf diesen wenigen Seiten zu erfahren ist doch ein gewagter Crash Kurs. Irgendwie fühlte ich mich da in der bekannten Gedankenwelt der Albae heimischer.
  15. Cover des Buches Die Legenden der Albae 1-3 (ISBN: B004SZRACO)
    Markus Heitz

    Die Legenden der Albae 1-3

     (21)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Die Vergessenen Schriften 5: Die Legenden der Albae (ISBN: 9783492962452)
    Markus Heitz

    Die Vergessenen Schriften 5: Die Legenden der Albae

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Philip
    Markus Heitz Kurzgeschichtenreihe Die Legenden der Albae: Die vergessenen Schriften wird meiner Meinung nach immer besser. Während in den ersten Teilen, welche auch schon sehr gut waren, eher zusammenhangslose Geschichten über bekannte Charaktere erzählt wurden, greift Heitz nun zu dem Mittel, die einzelnen Teile miteinander zu verknüpfen, wobei der fünfte Teil auf dem Vorgänger, dem 4. Teil, aufbaut, wodurch man noch tiefer in die Welt des Geborgenen Landes und das Leben der Albae eintauchen kann.

    Die Charaktere sind wieder einmal toll geschildert und skizziert, wodurch man sich als Leser sehr schnell in sie hineinversetzen kann. Man erlebt die Überheblichkeit der Albae, was in diesem fünften Teil zu einer starken Bedrohung für sie werden soll...

    Es mangelt diesem Teil an nichts (höchstens dem Umfang). Die Spannung ist super, die Charaktere überzeugen und man wird sofort in diese Welt hineingerissen. Es gibt kaum eine Verschnaufpause, da sich die Ereignisse regelrecht überschlagen.

    Mir gefällt es sehr gut, dass Heitz direkt an dem Vorgänger anknüpft, wo ein Trupp Albae beauftragt wurde, einen Weg aus dem Geborgenen Land zu finden. Diesen Albae ist man nun auf ihrer Erkundungstour hinterher. Was sie so alles erleben solltet ihr unbedingt selbst herausfinden, es lohnt sich! Auf jeden Fall freue ich mich jetzt schon auf den 6. Teil, da zu vermuten ist, dass die Geschichte nach diesem offenen Ende direkt dort weitergeht.

    Fazit:
    Der 5. Teil der vergessenen Schriften ist absolut genial. Die Charaktere, die Handlung, die Spannung, alles passt. Eine absolut toll zu lesende und mitreißende Kurzgeschichte die man als Freund der Zwerge (!) und Albae unbedingt gelesen haben muss.
  17. Cover des Buches Die Vergessenen Schriften 8: Die Legenden der Albae (ISBN: 9783492962483)
  18. Cover des Buches Die Vergessenen Schriften 10: Die Legenden der Albae (ISBN: 9783492962506)
  19. Cover des Buches Die Vergessenen Schriften 3: Die Legenden der Albae (ISBN: 9783492962438)
    Markus Heitz

    Die Vergessenen Schriften 3: Die Legenden der Albae

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Philip
    Bereits die Fantasy-Reihe Die Zwerge von Bestseller-Autor Markus Heitz hat die deutsche und internationale Presse überzeugen können. Die an dieser Reihe angelehnte Fantasy-Saga Die Legenden der Albae knüpft an diesem Erfolg an und wird durch die Kurzgeschichten Die vergessenen Schriften hervorragend ergänzt. In diesem dritten Teil treffen wir alte Bekannte aus dem zweiten Albae Roman Vernichtender Hass und erfahren, was sich im Geborgenen Land kurz nach dessen Eroberung zuträgt. ------------------------------------------------------------- "Behaltet stets in Erinnerung, dass ein Gegner ohne Augenlicht keine leichte Beute ist, schon gar nicht, wenn im Dunkeln gekämpft wird." - Seite 5 ------------------------------------------------------------- Der Hauptcharakter im dritten Teil der vergessenen Schriften ist der durch die Elben im zweiten Band der Albae-Reihe erblindete Anführer der Bogenschützen des Albae-Heeres Arviû, welcher lernt, mit seiner körperlichen Behinderung umzugehen und zu neuer Größe findet. Ausgebildet durch die geblendeten Leibwächter der Unauslöschlichen und unterstützt durch die Cianai Iuwâna gelingt es Arviû, einer der gefürchtetsten Krieger der Albae zu werden, welcher durch seine angeborenen Kräfte und mithilfe von Zaubertränken zu einem tödlichen Gegner für Elben und Zwerge heranwächst. Die Geschichte im dritten Teil ist absolut spannend, flüssig zu lesen und hat eine große Liebe fürs Detail, wodurch die Gefahren und Herausforderungen des Kriegers sehr gut zur Geltung kommen. Durch eine Verfolgung durch das Geborgene Land gerät der Alb zufällig an einen Zwerg wodurch sich ein folgenschweres und bedrohliches Bündnis für das Geborgene Land entwickeln soll. Besonders gefallen hat mir in dieser Episode die Charakterstärke und -breite der Albae. Man lernt als Leser neue Charaktere kennen, trifft aber auch viele alte Bekannte, neben Arviû hat mich vor allem ein Wiedersehen mit einem der Hauptcharaktere aus dem zweiten Roman, nämlich Carmondai, besonders gefreut. Darüber hinaus ist es packend mitzuerleben, wie das neue Herz des Albae-Reiches, Dsôn Balsur, entsteht und welche Ereignisse dazu führen, dass das Geborgene Land von den Albae bedroht wird. Insgesamt ist die dritte Ausgabe rundum gelungen, die komplette Handlung wird immer dichter und detaillierter und die von mir in den ersten beiden Teilen kritisierte schwache Korrektur wurde nun berücksichtigt, wodurch der Lesespaß noch einmal größer ist. Einfach eine sehr empfehlenswerte Lektüre! Fazit: Markus Heitz kann mit diesem Band absolut überzeugen, die Charaktere sind toll, die Handlung passt hervorragend in die bisherige Chronologie der Zwerge und Albae-Reihe und wird mit Hinweisen auf eine weitere Geschichte um Arviû, das Verschwinden des Dämons (bekannt aus dem ersten Albae-Roman) und die Gründung eines Ork-Reichs im Süden ("Toboribor", bekannt aus Die Zwerge) toll ergänzt. Eine rundum gelungene Kurzgeschichte, so muss Fantasy sein!
  20. Cover des Buches Die Vergessenen Schriften 6: Die Legenden der Albae (ISBN: 9783492962469)
    Markus Heitz

    Die Vergessenen Schriften 6: Die Legenden der Albae

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Philip
    Das bisherige Konzept der vergessenen Schriften von Markus Heitz geht auf jeden Fall auf. Die kurzen als Ergänzungen zu der Romanreihe Die Legenden der Albae gedachten Texte waren bisher sehr gelungen und schmückten die tolle Fantasywelt rund um das Geborgene Land weiter aus. Auch der mittlerweile sechste Teil dieser Reihe reiht sich nahtlos in dieses Konzept ein.

    Wer eine weitere Fortsetzung der vorangegangenen Teile drei und vier der vergessenen Schriften erwartet hat, wird zwar enttäuscht werden, da dies hier nicht der Fall ist. Wer hingegen die Zwerge-Reihe und die ersten beiden Albae-Romane kennt, wird sich über ein Wiedersehen mit den Albae Sinthoras und Caphalor freuen dürfen, da man endlich wieder mehr über die ehemaligen Anführer des Albae-Schlachtzugs erfährt. Während Sinthoras mit dem Albae-Krieger Virssagòn (bekannt aus Vernichtender Hass) durch das Königreich Urgon auf der Suche nach neuen Verbündeten zieht begegnet Caphalor als Verteidiger am Steinernen Torweg einer alten und sehr gefährlichen Bedrohung, gegen die man sich verteidigen muss bevor sich die beiden Freunde wiedersehen werden...

    Wie es für Markus Heitz typisch ist sind die Charaktere gut beschrieben und der Sprach- und Schreibstil ist sehr flüssig, wodurch man sehr schnell in die Geschichte hineinfinden kann.

    Leider kommt in diesem Teil die Handlung etwas zu knapp. Mir kommt es eher wie eine Wanderung durch das Geborgene Land vor, wo die Protagonisten von einer Schlacht in die nächste laufen, ohne das man in der Geschichte besonders vorankommt. Erst zum Schluss wird eine Handlung ersichtlich doch da endet die Geschichte mit einem Cliffhanger.

    Dies lässt zwar auf eine Fortsetzung hoffen, lässt diesen sechsten Teil aber lediglich als leichtes Vorgeplänkel im Raum stehen, wodurch es etwas in die Bedeutungslosigkeit zu fallen droht. Das offene Ende lässt dafür aber auf einen sehr guten siebten Teil hoffen, in dem man die Helden der ersten beiden Albae-Romane wiedersehen kann.

    Fazit:
    Zwar ist dieser sechste Teil der vergessenen Schriften durchaus spannend erzählt und lesenswert doch mit einem sehr geringen Umfang etwas schwach an Handlungssträngen wodurch er lediglich als Vorgeschichte für weitere Teile dient. Ein wenig mehr Handlung und ein etwas größerer Umfang hätte dieser Ausgabe durchaus gut getan.
  21. Cover des Buches Die Vergessenen Schriften 9: Die Legenden der Albae (ISBN: 9783492962490)
    Markus Heitz

    Die Vergessenen Schriften 9: Die Legenden der Albae

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Philip
     Der mittlerweile neunte von insgesamt zehn geplanten eBooks zu den Legenden der Albae: Die vergessenen Schriften von Markus Heitz beschäftigt sich mit der sagenumwobenen und oft erwähnten starken Eliteeinheit der Albae, genannt Goldstählerne Schar, welche aus insgesamt 151 Liebespaaren des gleichen Geschlechts besteht. Diese Einheit gilt als die härtesten und unerbittlichsten Kämpfer, die es im Reich der Albae gibt. In diesem Teil der vergessenen Schriften lernt man diese nun endlich näher kennen!

     Um ehrlich zu sein konnte ich mit diesem Teil der vergessenen Schriften nicht so ganz warm werden. Zwar erfährt man wirklich viel über die Goldstählerne Schar, ihre Mitglieder und Gewohnheiten. Auch die Geschichte ist an sich interessant erzählt und kann mit überzeugenden Kampfhandlungen und einer großen Anzahl neuer Charaktere aufwarten. Nichtsdestotrotz wirkt diese Handlung irgendwie lieblos und detailarm. Zwar ist mir diese Eliteeinheit aus den früheren Albae Romanen bekannt, doch hat sie damals nicht sonderlich viel zur Handlung beigetragen, weshalb mir dieser Teil der vergessenen Schriften fragwürdig und irgendwie überflüssig erscheint.
    Zugegeben, die Spannung ist vorhanden und das Ende lässt auf ein weitere auf diesem Teil aufbauende Handlung schließen und hoffen, alles in allem bin ich leider nicht gänzlich überzeugt worden, wodurch ich weder mit den Charakteren mitfiebern noch mit der Handlung recht zufrieden sein konnte.

    Fazit:
    Insgesamt ist dieser neunte Teil zwar eine kurzweilige und unterhaltsame Erzählung im großen Zusammenhang der Albae und Zwerge, trotzdem fehlt mir das gewisse Etwas um diese Ausgabe wirklich überzeugend zu finden. Leider ist dieser Teil ein etwas schwächerer. Trotzdem freue ich mich auf den bald erscheinenden Sammelband, in der Hoffnung, weiterführende Details finden zu können. Fans der Albae sollten zwar nicht unbedingt diese Kurzgeschichte kaufen sich aber auf jeden Fall den Sammelband zulegen.

    (c) Philips Welt - http://philipswelt.blogspot.de
  22. Cover des Buches Markus Heitz, Zwerge, Band 1,2,3,4 (Zwergen Reihe) (ISBN: B006J0CJ8Q)
    Markus Heitz

    Markus Heitz, Zwerge, Band 1,2,3,4 (Zwergen Reihe)

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Nala73
    Das war der Einstieg in die Fantasiewelt für mich. Hab sie alle verschlungen
  23. Cover des Buches Die Vergessenen Schriften 4: Die Legenden der Albae (ISBN: 9783492962445)
    Markus Heitz

    Die Vergessenen Schriften 4: Die Legenden der Albae

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Philip
    Markus Heitz entführt uns in seinem vierten Teil der vergessenen Schriften in den 5434. Teil der Unendlichkeit (6310. Sonnenzyklus), womit wir uns zeitlich gesehen nach Dunkle Pfade und vor Das Schicksal der Zwerge befinden. Dieser Teil der vergessenen Schriften beschäftigt sich mit den bereits bekannten Drillingen Sisaroth, Tirîgon und Firûsha, welche unermütlich versuchen, im Geborgenen Land Fuß zu fassen und ein neues Dsôn errichten wollen. Um dieses Ziel zu erreichen, machen sie Jagd auf die noch verbliebenen Elben und probieren gleichzeitig, sich das Volk der Unterirdischen (Zwerge) mithilfe von Tränken gefügig zu machen um ihre Machtposition zu festigen und auszubauen. Sowohl das Wiedersehen mit den Albae-Drillingen als auch mit dem aus dem vierten Zwerge-Roman bekannten Schwarzen Schwadron hat mir ausgesprochen gut gefallen. Der Leser erfährt nun, wie sich die Lage im Geborgenen Land, nachdem die Drillinge ihr Volk aus Phondrason nach Tark Draan gebracht haben, entwickelt und welche Handlungen zu welchem Ereignis führen. Dabei ist es besonders interessant, dass Sisaroth zusammen mit der Cîanai Serîdai versucht, sich die Zwerge Untertan zu machen, indem er Tränke braut und dabei auf die Schilderungen des im dritten Teil der vergessenen Schriften aufgeführten Arviû zurückgreift, welcher die Verhandlungen mit dem Stamm der Dritten widergibt und seine damaligen Versuche an den Zwergen schildert. Darüber hinaus wird eine packende Jagd auf Elben geschildert, ein Zusammentreffen mit Menschen wird erwähnt und und die Brutalität und Arroganz der Albae kommt vollends zur Geltung. Diese Kurzgeschichte klärt nicht nur einige offene Fragen sondern bringt auch alte Bekannte wie das Schwarze Schwadron, Arviû, die Drillinge Firûsha, Sisaroth und Tirîgon, Tungdil Goldhand's Sohn Balodil und Aiphatòn (zurück) ins Spiel, was Fans der Zwerge-Reihe sicherlich freudig aufnehmen dürften. Insgesamt kann diese Geschichte mit seinen Schilderungen, der Spannung, den tollen Charakteren und den bekannten Schauplätzen durchweg überzeugen, womit man als Leser geradezu über die leider nur sehr wenigen Seiten fliegt. Mich hätte es allerdings gefreut, wenn man die Geschichte noch etwas ausgeschmückt und noch mehr Details eingearbeitet hätte. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass in einem späteren Teil der Vergessenen Schriften noch einmal hier angeknüpft wird und das so schon tolle Gesamtkonzept noch weiter ausgebaut und verbessert wird. Ihr solltet diesen Band auf jeden Fall lesen! Fazit: Auch der vierte Teil der Legenden der Albae: Die vergessenen Schriften kann durchweg überzeugen. Die Spannung ist fesselnd, die Charaktere brutal und gnadenlos. Eine sehr düstere und absolut empfehlenswerte Kurzgeschichte, die das große Ganze um Markus Heitz Zwerge- und Albae-Reihen hervorragend ergänzt.
  24. Cover des Buches Die Vergessenen Schriften 7: Die Legenden der Albae (ISBN: 9783492962476)
    Markus Heitz

    Die Vergessenen Schriften 7: Die Legenden der Albae

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Philip
     Im mittlerweile siebten Teil der Vergessenen Schriften von Markus Heitz trifft man, wie für diese Kurzgeschichtensammlung rund um die Legenden der Albae üblich, wieder einmal auf alte Bekannte, die man aus früheren Geschichten bereits kennenlernen durfte. So begleitet man in diesem Teil den Geschichtenweber Carmondai, welcher mit dem jungen Krieger Nimòras durch das Menschenkönigreich Weyurn zieht, um Schwachstellen der dort ansässigen Völker ausfindig zu machen, damit der Eroberungsfeldzug der Albae wie geplant vorangebracht werden kann. Auf dieser Reise begegnen die beiden Albae einer aus dem zweiten Roman Vernichtender Hass bekannten Albin, genannt Morana, welche sich vom Volk der Albae losgesagt hat.

    Ich fand es als großer Fan von Carmondai besonders toll, mal wieder ein Abenteuer an seiner Seite miterleben zu können. Dieser Teil der vergessenen Schriften ist etwas ruhiger als die bisherigen Kurzgeschichten, nichtsdestotrotz aber wieder durchaus spannend und interessant, so wie ich mir das vorgestellt habe. Zwar hatte ich mir für den siebten Teil eine Fortsetzung vom etwas enttäuschenden sechsten Teil erhofft, ein Wiedersehen mit Morana hat diese kleine Enttäuschung aber wieder wettgemacht!

    Anfangs wird eine durchaus interesssante Seeschlacht und Kampfszene geschildert, die mit tollen Schilderungen für ordentlich Kopfkino gesorgt hat, echt toll. Darüber hinaus war es toll, durch das Königreich Weyurn zu wandern, welches bereits durch die sehr erfolgreichen Zwerge-Romane bekannt ist.
    Besonders hat mich dabei das Interesse Morana's an den Barbaren fasziniert und ihre Sichtweise auf die vermeintlich primitiven Menschen. Das Wichtigste war aber wohl die Tatsache, dass sie sich als Mimin unter den Menschen versteckt, somit ihre wahre Identität geheim halten kann und ohne Gefahren befürchten zu müssen ihre Kinder, halb Mensch, halb alb, großziehen kann. Eines dieser Kinder wird später in den Zwergen-Romanen eine große Rolle einnehmen werden.

    Alles in allem haben mich zwar ein paar Rechtschreibfehler gestört, trotzdem hat mir diese Kurzgeschichte durch ihren hohen Informationsgehalt sehr gut gefallen!

    Fazit:
    Mich konnte dieser siebte Teil der vergessenen Schriften durchaus mit spannenden Handlungen, ordentlichen Darstellungen der Ereignisse und vielen Hintergrundinformationen rund um die Welten aus den Albae- und Zwerge-Romanen überzeugen, weshalb ich eine uneingeschränkte Empfehlung für diese Kurzgeschichte geben kann. Fans von Markus Heitz und seinen Fantasy-Romanen sollten sich diesen siebten Teil kaufen oder noch bis Mitte Oktober warten, bis der Sammelroman im Piper Verlag als gedruckte Ausgabe erscheint. Es wird sich auf jeden Fall lohnen!
  25. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks