Bücher mit dem Tag "alaska"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "alaska" gekennzeichnet haben.

292 Bücher

  1. Cover des Buches Crave (ISBN: 9783423763356)
    Tracy Wolff

    Crave

     (622)
    Aktuelle Rezension von: gluttonfor_books_

    Tracy Wolff's Auftakt einer Fantasyreihe scheint man derzeit nicht entkommen zu können.

    Als Grace aufgrund eines Unfalltods ihrer Eltern nach Alaska zu ihrem Onkel umziehen muss, der dort Schulleiter eines renommierten Internats ist, hätte sie sich nicht erträumen können, auf was für ein Abenteuer sie sich wappnen muss. Zwischen Schneeballschlachten und verstimmten Mitschülern versucht sie mit der Hilfe ihrer Cousine Macy sich an der Katmere Academy zurecht zu finden. Würde nur nicht immer dieser unverschämte Jaxon Vega auftauchen, der ihr Herz gefährlich zum stottern bringt...



    Vorab bin ich an dieses Buch völlig meinungslos hingegangen und habe versucht, keine anderen Rezensionen vor dem Lesebeginn anzuschauen. Und ich bin sehr froh darum.
    Crave zeichnet sich für mich vor allem durch den humorvollen, übertriebenen Schreibstil aus. Graces Charakter war übertrieben naiv stellenweise, aber genau das war das unterhaltsame. Klischeehafte Sätze, Erwähnungen aktueller Bands, witzige Kapitelüberschriften oder sogar „Twilight Bücher“- Beim Lesen habe ich mich stellenweise gefühlt, als würde man eine klassische Sitcom im Fernseher anschauen und sich einfach berieseln lassen.
    Mit seinen knapp 700 Seiten ist es wahrlich keine leichte Lektüre, aber dennoch eignet sich der Schreibstil und auch die gesamte Geschichte für zwischendurch. Gerade wenn man sich wieder nach einem seichteren Fantasyroman sehnt.

    Die Handlung selber ist schlüssig aufgebaut und viele Gegebenheiten und Orte werden ausführlich beschrieben. Aus der Sicht von Grace werden die einzelnen Kapitel erzählt. Aber es gibt einen Bonusanhang mit einigen Kapiteln aus Jaxon's Sicht. Gerade diese übertriebenen Eigenschaften der einzelnen Personen war im Zusammenhang mit dem Buch wieder sehr passend. Graces Naivität wäre mir vielleicht an jeder anderen Stelle zu anstrengend, aber in Crave passt es dann doch sehr gut hinein zu der humorvollen Handlung.
    Zwar hätte ich persönlich ein paar Kapitel aus der Sicht von Jaxon favorisiert, aber so bleibt nun mal gedanklich mehr zum Träumen übrig.

    Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten. Aufgrund des Cliffhangers ist man quasi dazu genötigt, gleich die Fortsetzung zu lesen, aber für kurze Zeit gehört Jaxon Vega noch in meine Träume, bevor er auf den nächsten Buchseiten wieder für eine kurze Zeit real sein darf. 4 von 5 Sternen für diese spannende und unterhaltsame Vampir-Geschichte.

  2. Cover des Buches Eine wie Alaska (ISBN: 9783446246676)
    John Green

    Eine wie Alaska

     (2.497)
    Aktuelle Rezension von: Mandarinebiene

    Das Buch "Eine wie Alaska" war nicht die erste Geschichte, die ich von John Green gelesen habe, aber die erste Geschichte, die ihn zu meinem absoluten Lieblingsautor der Jugendliteratur gemacht hat.

    Miles kommt auf ein Internat, auf dem er seine ersten richtigen Freunde kennenlernt und auf Alaska trifft. Ein Mädchen, das gleichermaßen geheimnisvoll und liebenswert ist. Zwischen den beiden bahnt sich langsam etwas an, doch wie es doch so oft der Fall ist, ist die erste Liebe nicht immer die, die auch die letzte Liebe sein wird. Das Jugendbuch handelt von wahrer Freundschaft, Tiefschlägen und einem Jungen, der erwachsen wird.

    John Green ist DER Autor für Jugendbücher. Das beweist er eindeutig mit seinem Buch "Eine wie Alaska". Sein Schreibstil lässt sich flüssig lesen und macht, ganz einfach gesagt, total Spaß. Er schreibt einfach anders als andere Autoren, was ihn einfach von der Masse abhebt. Ich persönlich liebe auch die Liebe und Details, die in all seine erschaffenen Charaktere einfließt. In diesem Fall in Miles, der letzte Wörter liebt, in Alaska, die Türme aus Kerzenwachs baut, und in Chip, der eine fantastisch einzigartige Persönlichkeit hat. Es gibt kaum Bücher, vor allem in dem Genre, in dem mir die Charaktere so arg gefallen. Ich kann gar nicht ausdrücken wie sehr ich sie liebe und wie sehr ich John Green für ihre Vielseitigkeit bewundere. Ich liebe wirklich jedes seiner Bücher, auch wenn ich mich erst nicht an sie herangetraut habe. Der Mann schreibt wie kein anderer. Eine Szene, in der Miles und Alaska auf der Hollywoodschaukel sitzen und sprechen, ist mir besonders im Kopf geblieben. Die Art, wie John Green diese Szene beschreibt, hat mir Tränen in die Augen getrieben, so überwältigt war ich von seiner Schreibkunst. Darum wird er für mich immer ein Autor bleiben dessen Bücher gelesen werden MÜSSEN. Und für alle Schreiber unter uns, die das Genre Jugendbuch lieben: John Green hat mich inspiriert und mich damals mit 15 zum Schreiben bewegt. Kein anderer hatte solch einen Einfluss auf meine Geschichten und meine Art, mich auszudrücken. Und als sebstverständlich sehe ich das nicht :)

    Wie oben beschrieben, fiel es mir sehr leicht, die Charaktere zu lieben und ihrer Geschichte zu folgen. So blieb das Buch natürlich bis zum Schluss spannend für mich und war es auch wert, mehrmals gelesen zu werden. Jedes erneutes Lesen war ein Leseabenteuer für sich. Und der Wendepunkt der Geschichte treibt mir jedes Mal Tränen in die Augen - mein Herz hat John Green mehr als einmal gebrochen.

    Ich kann dieses Buch einfach nur weiterempfehlen. Jeder, der Jugendbücher liebt, sollte John Green ausprobieren, und vor allem "Eine wie Alaska" hebt sich als Roman eindeutig von der Masse der Jugendbücher ab. Bisher habe ich keinen Autoren gefunden, der mich so heftig berührt, und ich denke nicht, dass es jemals einer tun wird.

    Danke an den Autor und viel Vergnügen an alle Leser. Ihr werdet es nicht bereuen!

  3. Cover des Buches Neon Birds (ISBN: 9783404200009)
    Marie Graßhoff

    Neon Birds

     (419)
    Aktuelle Rezension von: Emili

                                                                                        

    Bei dieser Geschichte bin ich alles andere, als positiver Meinung.   Die Idee für die Story durchaus interessant: KI, mit Nanotechnologie infizierte Menschen, Mojas, die gegen den Menschen kämpfen und natürlich andersrum. Doch tieferen Sinn und psychologische Tiefe in all diesem Kamp habe ich nicht entdecken können. Alles irgendwie oberflächlich geblieben, nicht auf den Punkt gebracht und reichlich verworren, sodass man den Roten Faden in dem Roman kaum findet. Den Schreibstil würde ich unter „sehr einfach“ einstufen, der wirkt stellenweise unbeholfen. Eine leblose Geschichte, die im Vergleich zu zahlreichen besseren Science-Fiction-Romanen nicht gut abschneidet.

    Ganz viele Leser fanden allerdings den Auftakt zu dieser Reihe durchaus gut.

    Doch von mir gibt es nur 2 Sterne.

                            

  4. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.383)
    Aktuelle Rezension von: MaFu

    Nachdem der Mensch jahrhundertelang die Meere ausgebeutet hat, schlagen seine Bewohner plötzlich zurück. Wale und Orcas greifen Menschen an, Krebse fallen über Strände her, Tsunamis zerstören ganze Küstenstreifen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern sucht zusammen mit US-Militärs nach der Ursache und wird fündig…

    Auf  ca. 1000 Seiten hat Schätzing auf der einen Seite einen Weltuntergangsthriller geschrieben mit den dazugehörigen guten und (unerwartet) bösen Charakteren, der einen oder anderen Liebes- und Selbstfindungsgeschichte sowie vielen, vielen Toten. Nebenbei ist es auch gute Science-Fiction, auch wenn die „Aliens“ nicht aus dem Weltall, sondern aus der Tiefsee kommen.

    Auf der anderen Seite liest sich das Buch teilweise wie ein Sachbuch mit gut aufbereiteten Infos über die Tiefsee, ihre Bewohner und das Ökosystem Erde.

    Mich hat an diesem Buch vor allem beeindruckt, wie gründlich Schätzing mit der landläufigen Meinung von der Vorherrschaft des Menschen,  der „Krönung der Schöpfung“,  aufräumt. Unabhängig von der Wahrscheinlichkeit, ob die Geschehnisse im Buch zur Realität werden könnten, hat mich dieses Buch dazu gebracht, noch einmal aus einem anderen Blickwinkel über das Thema Umweltschutz und meine Rolle dabei nachzudenken. Schätzing führt uns gnadenlos unsere eigene Hybris und Bedeutungslosigkeit vor, mit dem Kerngedanken „Die Erde braucht uns nicht zum Überleben, aber wir brauchen die Erde…“

    Fazit: Es ist eine gute Mischung aus allem, aber eben mit seinen 1000 Seiten kein Buch für zwischendurch. Man muss sich auf das Thema und Schätzings Erzähltempo einlassen, dann erlebt man einen fundiert erzählten, spannenden und auch beängstigenden Wissenschaftsthriller.

  5. Cover des Buches Crush (ISBN: 9783423763363)
    Tracy Wolff

    Crush

     (175)
    Aktuelle Rezension von: meggies_fussnoten

    Grace ist in ihrer Gargoyle-Gestalt zu Stein erstarrt. Doch urplötzlich wird sie wieder zum Mensch - ohne jegliche Erinnerung, was die letzten Monate geschehen ist. Kurz nach ihrem "Aufwachen" merkt sie, dass sie nicht alleine ist. Hudson, Jaxons Bruder, ist in ihrem Kopf. Gerade Hudson, dessen verrückt gewordene Freundin versucht hat, Grace zu töten und der selbst sehr gefährlich ist. Doch das Leben an der Katmere Academy geht weiter und Grace versucht, Hudson zu igoniereren. Das dies nicht möglich ist, versteht sich von selbst. Und so entwickeln Grace und ihre Freunde einen Plan, Hudson aus Graces Kopf zu bekommen. Dafür müssen sie jedoch einige Gegenstände besorgen. Währenddessen "unterhält" sich Grace mit Hudson und merkt bald, dass hinter dem harten Kern eine zarte Seele verborgen ist.

     

    Der zweite Band der Reihe steht dem ersten in nichts nach. Die Autorin hält weiter an allen handelsüblichen Klischees fest, lässt kein Fettnäpfchen aus und verfällt dermaßen in romantische Floskeln, dass man eigentlich sagen müsste: Stop! Too much!

     

    Aber nein, so ist es ganz und gar nicht. Im Gegenteil. Man fordert mehr und freut sich mit den Charakteren. Man ärgert sich, trauert, hasst, liebt, weint und leidet mit ihnen. Die Autorin hat es auf imposante Weise geschafft, dass man mit purer Leidenschaft an die Geschichte geht. 

     

    Die Charaktere sind allesamt gelungen, haben Ecken und Kanten. Die ihnen verliehene Tiefe führt bei vielen auch zu einem Überraschungseffekt. Neue Seiten werden gezeigt, neue Wege beschritten. Und doch ist alles seltsam vertraut und voraussehbar.

     

    Mit einem sehr packenden Schreibstil fesselt die Autorin ihre Leser an die Geschichte, was in meinen Teil auch an den kurzen Kapiteln lag. So sagte ich mir immer wieder: Eins geht noch. Und dann waren es plötzlich zehn oder mehr und wieder viel zu wenig Schlaf. 

     

    Sehr gut hat mir die Konstellation Hudson / Grace gefallen. Die beiden streiten wie ein altes Liebespaar, werfen sich alles Mögliche an den Kopf. Und lernen sich dadurch besser kennen. Und dann plötzlich weicht der Streit einer normalen Unterhaltung und man lernt Hudson näher kennen. Aber auch Grace wird einem vertrauter. 

    Und dann wendet sich alles um 180 Grad. 

     

    Hudson nimmt eine deutliche Hauptrolle ein, während sein Bruder Jaxon - der im ersten Band dominierte - in eine Nebenrolle gedrängt wird. Ich bin wirklich gespannt, wie sich alles nun im nächsten Teil entwickelt und ob Grace eine schwere Entscheidung treffen muss. 

     

    Das Buch endet mit einem Knaller und man will sofort den dritten Teil lesen. Aber man muss warten, bis er auf deutsch erscheint (ET: September 2022). Aber ich warte gerne auf ein Wiederlesen mit Grace, Jaxon, Hudson und ihren Freunden von der Katmere Academy.

     

    Meggies Fussnote:

    Klischees auf wunderbare Weise in eine spannende Geschichte verpackt.

  6. Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783832164577)
    Mariana Leky

    Was man von hier aus sehen kann

     (695)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Ja ich gebs zu, ich habe den Erfolgsroman nun auch gelesen - ich konnte nicht wiederstehen und die Neugiere.. ihr wisst schon..

    Der Roman besticht vor allem durch die Sprache von M.Leky, ich genoss den äusserst feinen Humor, die herzliche Sprache, genoss das Dorfleben im Westerwald, die eigenwilligen Charaktere mit Ihren Macken.

    5 Sterne für die Sprache, 4 Sterne für die Handlung, (ich hätte mir da eine noch etwas breiter gestreute Handlung gewünscht)

  7. Cover des Buches Cyber Trips (ISBN: 9783404209675)
    Marie Graßhoff

    Cyber Trips

     (214)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Der zweite Teil der Neon Birds - Reihe




    Der Versuch, KAMI zu vernichten, ist selbst mit der Bombardierung des Sperrgebiets nicht gelungen und nun ist es auf dem Vormarsch, die Menschen in Moja und somit die Welt in eine - in seinen Augen - bessere zu verwandeln. Auch Flover hat es erwischt, was eigentlich sein Todesurteil bedeutet, doch zunächst befindet er sich noch mit seinem Freund Luke auf der Flucht. Unterdessen ist man sich auf Regierungs- und Militärsebene uneinig, wie nun weiter vorzugehen ist. Während Andra davon überzeugt ist, mit KAMI reden zu können, um es zu überzeugen, die Menschheit zu verschonen, wird auf anderer Seite nach einer Waffe gesucht, die das Problem endgültig lösen soll. Doch KAMI scheint unbesiegbar, welches ist also der richtige Weg?

    Der Einstieg ins Buch ist ruhiger als erwartet. Nichtsdestotrotz spürt man von Anfang an eine gewisse Anspannung. Was wird jetzt passieren? Wie wird KAMI nun weiter vorgehen? Ist die Menschheit schon verloren?

    Es wird wieder abwechselnd aus den verschiedenen Perspektiven der Protas erzählt und auch KAMIs Gedanken bekommen noch ein bisschen mehr Raum. Das fand ich spannend. Auch wenn ich am Ende das Gefühl hatte, das es in seinen Denk- und Handlungsmustern nicht so richtig konsistent blieb. Das war ein bisschen schade. Das knüpft aber an meinem Problem, das ich mit den Charakteren im ersten Band schon hatte, an. Wie auch schon in Teil eins, bleiben die Figuren für mich leider unauthentisch und wenig greifbar. Ich glaube auch nicht, dass das letzte Buch daran noch irgendwas ändern wird. Sie sind irgendwie starr, in ihren Dialogen und auch in den Beziehungen nicht ganz authentisch, es fehlt mir immer irgendwas, um wirklich eine Connection zu ihnen zu bekommen. Ich habe sie gerne begleitet, habe aber nicht mitfühlen können und ihre Abenteuer recht unbeteiligt von außen betrachtet.

    Die Figuren sind zunächst noch alle auf ihrem eigenen Weg, aber man merkt schon, dass sie demnächst alle aufeinandertreffen werden und den Kampf gemeinsam aufnehmen müssen. Ihre Wege werden sich definitiv kreuzen.

    Der Geschichte an sich hätte für mich dieses Mal etwas spannender sein können. Die Dinge, die passierten, wurden teilweise zu schnell abgevespert und es wurde viel Lärm um nichts gemacht. Manches bekam viel Raum, hatte am Ende aber kaum Auswirkungen auf die Handlung und Manches ging auch irgendwie unter. Nichtsdestotrotz spitzt sich die Lage immer weiter zu, und vor allem gegen Ende ist die Spannung wieder zum Zerreißen hoch.

    Auch das World-Building gefällt mir richtig gut. In diesem Band kriegen wir noch ein paar Häppchen mehr zur Welt und zum Hintergrund ihrer Entstehung. Doch es fehlt noch mindestens ein Puzzleteil für das Gesamtbild, denn irgendwas müssen wir noch dringend erfahren, um die Welt in ihrer Gänze zu verstehen. Darauf hoffe ich im Finalband.

    Die Geschichte bleibt spannend, genau wie die Idee und ihre Umsetzung. Leider werde ich wohl mit den Charakteren nicht mehr warm werden, was schade, aber kein Ausschlusskriterium für das Weiterlesen dieser interessanten Reihe ist. Ich bin gespannt auf das Finale.

  8. Cover des Buches Vampire Academy - Seelenruf (ISBN: 9783802583469)
    Richelle Mead

    Vampire Academy - Seelenruf

     (954)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Band 4 der Vampire Academy und der Geschichte um Rose und Dimitri. 

    Es ging in diesem Band interessant weiter, Rose ist wieder zurück in der Academy und holt ihren Abschluss als Wächterin nach, nebenbei versucht sie Dimitri zu retten, den dieser schreibt ihr Drohbriefe und möchte sie töten...

    Ich hatte Anfangs etwas bedenken, da mir der Academy-Teil in den ersten Bänden überhaupt nicht zugesagt hat, aber das ganze Teenie-Drama fiel hier weg (zum Glück) die Protagonistin ist deutlich reifer geworden und hat eine enorme Entwicklung gemacht, die nett mitzuverfolgen war. Der Academy-Teil war auch deutlich kleiner und es ging Hauptsächlich um die letzte Prüfung die sie absolvieren muss, die auch gut beschrieben wurde.

    Zwar war der vorherige Band etwas besser, trotzdem konnte mich die Autorin hier wieder mit ihrem guten Schreibstil und ihren gut beschriebenen Kampfszenen überzeugen. Es hatte wieder von allem etwas dabei, etwas Action, etwas Drama, etwas Liebe und viel Verluste...

    Das Ende war wie gewohnt fies und man kann gar nicht anders als direkt weiterzulesen. Ich bin wirklich auf den letzten Band gespannt...

    Für alle die mittendrin stecken, es lohnt sich weiterzulesen :)

  9. Cover des Buches Beta Hearts (ISBN: 9783404209682)
    Marie Graßhoff

    Beta Hearts

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Der dritte Teil der „Neon Birds“-Reihe




    Unsere Protagonist:innen haben es nur knapp geschafft und sind schwer verwundet, aber immerhin lebend aus der ganzen Sache rausgekommen. Das Militär plant nun einen vernichtenden Schlag gegen KAMI, während Andra noch immer nach einem Weg sucht, einen Krieg zu vermeiden und alles friedlich zu lösen. Aber egal wie, es bleibt fraglich, ob sie KAMI überhaupt von seinem Vorhaben abbringen können.

    Nachdem das Vorgängerbuch mit einem Cliffhanger endete, war ich schon recht neugierig auf die Fortsetzung, hatte aber aufgrund meiner Eindrücke der ersten beiden Bände keine besonders hohen Erwartungen an den Finalband.

    Die kleine Zusammenfassung zu Beginn war kurz und knackig und hilfreich, um wieder in die Geschichte zu finden.

    Ansonsten setzt die Geschichte genau da an, wo der letzte Teil endete. Es unterscheidet nicht so richtig vom zweiten Teil, die Themen und Überlegungen sind noch dieselben, genauso wie die Konflikte. Irgendwie passiert weder in Band 2 noch in Band 3 so viel Aufregendes und Neues, dass es zwei extra Teile rechtfertigt. In meinen Augen wäre es besser gewesen, einen Zweiteiler aus der Geschichte zu machen. Ich wurde dementsprechend nicht so richtig eingesogen ins Buch, aber eine gewisse Spannung war schon durchgängig zu spüren.

    Die Autorin bleibt ihrem Stil treu und erzählt weiterhin abwechselnd aus denselben sechs Perspektiven, ergänzt durch Militärakten und Auszügen aus geheim gehaltenen Unterlagen.

    Die Illustrationen der Charaktere im Buch haben das Gesamtbild nochmal ein bisschen aufgewertet, das hat mir gut gefallen. An Cover und Gestaltung der Bücher gibt es nichts zu meckern. Ganz im Gegenteil!

    Auch in diesem Buch ging es mir nicht anders als in den beiden Teilen zuvor. Sämtliche Charaktere blieben für mich blass, nicht greifbar, in ihren Handlungen inkonsistent und dementsprechend wenig authentisch. Sie sind starr in ihren Entwicklungen und in den Dialogen. Ich habe sie sehr distanziert begleitet, habe nicht mitfühlen können und ihre Abenteuer relativ unbeteiligt von außen betrachtet. Ich fühlte mich nicht involviert im Geschehen.

    Die Liebesgeschichte(n) (?) kamen auch nicht wirklich bei mir an. Es fehlte mir insgesamt irgendwie an Gefühl, an Emotionen und an Leidenschaft. Egal, ob in Liebesdingen oder im Kampf. Echte Gefühle habe ich eigentlich kein einziges Mal gespürt.

    Das Worldbuilding hat mich dafür aber umso mehr begeistert. Auf der einen Seite sehr fortschrittlich in Sachen Sexualität, Gleichbehandlung, Klimaschutz etc. auf der anderen Seite aber auch ein bisschen dystopisch, hoch militarisiert und überwacht. Eine spannende Welt, über die ich gern noch sehr viel mehr erfahren hätte.

    Letzten Endes fand ich Idee und Plot grundsätzlich ziemlich gelungen. Die Umsetzung hat mich nur nicht so recht überzeugen können. Also Dialoge, Schreibstil, Charaktere und Spannungsbogen wären für meinen Geschmack alle noch ausbaufähig gewesen. Und als dann noch das Ende so unspektakulär und ehrlich gesagt auch nicht so richtig glaubwürdig aufgelöst wurde, war ich dann ein bisschen enttäuscht.

    Es scheint tatsächlich so zu sein, dass ich mit der Art der Autorin, Geschichten zu erzählen und Figuren zu zeichnen nicht so gut zurechtkomme. Das war bei „Die Schöpfer der Wolken“ schon so und hat sich auch in dieser Reihe durchgezogen. Ihre Ideen finde ich toll, aber ich finde leider keinen Zugang zu ihren Büchern, weswegen ich wohl nicht mehr zu einer ihrer Geschichten greifen werde.

  10. Cover des Buches Biss zur Mittagsstunde (ISBN: 9783551316615)
    Stephenie Meyer

    Biss zur Mittagsstunde

     (7.626)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Stephenie Meyer - Biss zur Mittagsstunde, 2


    An Bellas achtzehnten Geburtstag hat sie einen merkwürdigen Traum, mittlerweile ist sie älter als Edward und kann es nicht glauben, das sie ihm reichen soll. Der schöne Vampir will sie trotz ihrer Bitte nicht verwandeln, er will ihr nicht die Seele stehlen und er hat bereits Pläne geschmiedet, falls bzw. wenn Bella stirbt.

    Als Alice eine Geburtstagsparty plant geht alles schrecklich schief und Edwards schlimmste Befüchtungen werden wahr: Ein Tropfen Blut, eine Vampirfamilie und ein sterbliches Mädchen reichen aus, um die Kontrolle über den Abend zu verlieren und das alles in einem Chaos endet.

    Edward fasst seinen Entschluss und lässt Bella in Forks bei ihren Freunden und Charlie zurück...


    Bella verliert sich selbst, sie hatte es geahnt, dass sie Edward nicht reichen würde. Alle Spuren seiner selbst hat er aus ihrem Leben getilgt, Alice ist nicht erreichbar, den Namen Edward kann sie nocht nicht mal mehr denken, ohne das Loch in ihrer Brust zu vergrößern.

    Erst als Jacob Black wieder in ihr Leben tritt, scheint sich das Loch etwas zu verkleinern. Die gemeinsame Zeit heilt Bella, die Zeit die die beiden miteinander verbringen, bringen die Freunde wieder näher, doch Jake hat mehr als nur freundlichschaftliches Interesse... Und dann passiert das, was nie passieren soll: Plötzlich bricht der Kontakt zu Jacob ab. Wird das Chaos und der Schmerz von vorne anfangen?

    Jacob und sein der Stamm der Quieleute haben ein Geheimnis, dass mit den Cullens zusammen hängt... und plötzlich steht Alice wieder vor der Tür, Edward schwebt in Lebensgefahr.


    Wie schon beim ersten Band habe ich es hier genauso gehandhabt, das gekürzte Hörbuch ins Auto, das Print gelesen und ich muss sagen, ich kann mich für diese Art des Lesens bzw. Hörens richtig begeistern, vor allem, weil hier die Unterschiede zwischen Print und Hörbuch deutlich hervortreten.


    Der zweite Band hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, ich habe mich gut unterhalten gefühlt, die Story ist tempo- und abwechslungsreich, die Charaktere wirken lebendig und facettenreich, und mir gefällt die Vielfalt der Autorin, die für jede Figur eine eigene Nische findet.

    Bella gefällt mir in diesem Band tatsächlich etwas besser als im Vorgänger. Sie ist zwar immer noch an manchen Stellen fürchterlich naiv, was an meinen Nerven kratzt, aber hier hat sie mal abgesehen vom Anfang schon viel mehr Power. Klar versinkt sie eine ganze Zeit im Selbstmitleid, aber vorallem gefällt mir, wie sie sich auf den Hosenboden setzt und auch für das kämpft, in diesem Fall die Freundschaft zu Jacob, und es mit allen Mitteln zu erreichen versucht. Das sie sich dabei erneut in Gefahr begibt ist manchmal dumm, manchmal tapfer und manchmal einfach nur leichtsinnig.

    Insgesamt hat mir diese Story genauso gut gefallen, wie der Vorgängerband und ich habe bereits das nächste Hörbuch und Print hier liegen.

    Edward tritt diesmal etwas in den Hintergrund, Kapitelweise erfahren wir gar nichts über den Vampir, dafür tritt Jacob in den Vordergrund. Eigentlich bin ich kein Freund von Dreiecksgeschichten, aber hier ist es gut gelungen, zeigt noch mal eine gegensätzliche Sichtweise und zeigt andere Möglichkeiten für Bella auf, auch wenn wir schon ahnen wie es ausgeht.

    Die bisher bekannten Charaktere werden weiter vertieft, Charlie bekommt neue Facetten, wirkt besser ausgearbeitet und die neuen Charaktere bringen ebenfalls neuen Schwung rein. Die Quileute wie zum Beispiel Paul oder Embry sind da ganz spezielle Charaktere. Auch Sam, der mir am Anfang überhaupt nicht sympathisch war, zeigt neue Facetten.

    Wieder einmal gelingt es der Autorin uns die Natur und die Landschaft näher zu bringen, es gibt ein Wiedersehen mit alten Freunden bzw. Feinden, wir erleben eine ganze Menge Emotionen und obwohl im Hörbuch das Schulleben oder die Arbeit von Bella zu kurz kommt, hatte ich auch hier nicht das Gefühl, dass es überaus wichtig für die Story ist.

    Natürlich kann ich an dieser Stelle wieder das Hörbuch, aber vorrangig natürlich die Printversion empfehlen.


    Der zweite Band würde sich auch eigenständig lesen lassen, natürlich ist das Grundwissen zum ersten Band durchaus vom Vorteil, aber die Storys selbst wären auch einzeln lesbar möglich.


    Weiterhin gefällt mir, dass die Autorin ihr “Twillight”-Universum stetig ausbaut, gerade die Volturi bringen sicherlich noch einiges an Spannung in den nächsten Bänden.


    Gibt es was zu kritisieren? Na klar könnte man kritisieren, dass es nun eigentlich kein Vampirroman ist, oder das es eine Dreiecksgeschichte gibt, natürlich könnte man sagen: Bella entscheid dich mal, oder man könnte bemängeln das die Sinnestäuschungen von Bella irgendwie einen losen Ursprung haben, aber mal ehrlich, hier zeigt sich die Autorin mutig und abwechslungreich, sie hält Überraschungen bereit und das macht für mich das Buch interessanter, eben weil sich nicht alles vorhersehen lässt. Es ist eine romantische, spannende Fantasy-Story, die für junge Erwachsene geschrieben wurde, deswegen kann man auch keine intensive Romanze erwarten oder eine besonders intensiv ausgearbeitete Story, es ist ein tolles Buch und eine großartige Unterhaltung.


    Mit dem modernen, flüssigen Schreibstil kann die Autorin ebenfalls wieder punkten, da die Story schnell zu einem Pageturner wird und kurzweilig geschrieben ist.


    Auch dieses Hörbuch wird von Ulrike Grote gesprochen, die mich bereits mit Band 1 mitreißen konnte. Knappe acht Stunden, viele kürzere Tracks und eine mitreißende, actionreiche Erzählung und vielseitige Stimme konnten mich wieder vom Hörbuch und von der Synchronsprecherin begeistern. Ein Wiedereinstieg ist jederzeit möglich, die Sprecherin schafft es auch hier, die Stimmung gekonnt einzufangen und auf den Hörer zu transportieren. Sehr gelungenes Hörbuch.


    Auch hier habe ich bei der Printversion das alte Cover, das mir deutlich besser gefällt als die Neuauflage.


    Fazit: Neue Figuren stehen hier im Fokus, eine gelungene Fortsetzung. 5 Sterne. 

  11. Cover des Buches Biss zum Abendrot (ISBN: 9783551316622)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Abendrot

     (7.009)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Band 3 um Bella und Edward.

    Es hat wieder Spass gemacht und war obwohl ich die Geschichte kannte Spannend und unterhaltsam... Der Schreibstil ist sehr fliessend und das Buch lässt sich gut lesen. Bella war mir stellenweise etwas anstrengend mit ihrer Art, dafür fand ich alle Charakter um sie deutlich besser und interessanter...

    Ich werde Band 4 noch anhängen, da mir der reread richtig Spass macht...

  12. Cover des Buches Das Schneemädchen (ISBN: 9783499258220)
    Eowyn Ivey

    Das Schneemädchen

     (335)
    Aktuelle Rezension von: sursulapitschi

    Das Märchen vom Schneemädchen, das für ein verzweifeltes, kinderloses Paar lebendig wird, stammt aus Russland und wird in vielen Varianten erzählt.

    Hier bekommt man eine traurig schöne Variation zu lesen, die in Alaska spielt. Als die kleine Faina plötzlich durch den Schnee huscht, kurz nachdem Jack und Mabel aus Übermut ein Schneemädchen gebaut haben, meinen die beiden an Märchen zu glauben oder verrückt zu werden. Das Mädchen lebt allein in der Natur wie ein Feenwesen, liebt die Kälte und den Schnee. Kann ein Mensch so etwas aushalten oder gar wollen?

    Das Buch spielt geschickt mit den Märchenelementen und balanciert knapp um die Grenze zwischen Möglichem und Zauberhaftem herum. Es wirft aber auch das Thema Freiheit in den Raum. Kann man in der Natur leben, wenn man das möchte? Muss man alles zähmen und zivilisieren? Und hat ein Kind das Recht auf Selbstbestimmung?

    Dieses Buch ist eine tolle Mischung aus Pioniergeschichte und Märchen, eine eindrucksvolle Reise nach Alaska, die einem den Zauber dieser Gegend nahebringt und auch die anrührende Geschichte einer ungewöhnlichen Patchworkfamilie, ein besonderes Buch, das man nicht so schnell vergisst.

  13. Cover des Buches Wie Wölfe im Winter (ISBN: 9783959671323)
    Tyrell Johnson

    Wie Wölfe im Winter

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Emili

                                                                                                                                         

    Eine Grippeepidemie und Krieg haben die Bevölkerung zum größten Teil ausgelöscht. Auch das Klima ist äußerst unfreundlich geworden. Die Familie der Hauptprotagonistin Lynn hat überlebt, indem sie nach Yukon in die Einsamkeit der Kälte und Schnee gezogen sind. Das Überleben ist alles andere als einfach: Entbehrungen, Hunger, Not sind die ständigen Begleiter. Eines Tages ändert sich allerdings das Leben dieser Familie radikal...    

    Der Roman beginnt in einem gemäßigten Tempo, und steigert sich allmählich. Anfangs lernt der Leser das Leben der Familie kennen. Spannende Höhepunkte der Geschichte kommen erst nach und nach. Mir hat die Erzählweise imponiert und ich habe mich keine Sekunde gelangweilt, auch wenn der Roman zu Hälfte doch relativ ruhig ist. Atmosphärisch und mit viel Gefühl beschreibt der Autor diese postapokalyptische Welt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und in Lynn hat man eine Heldin, die sehr interessant in ihren Handlungen ist. Nicht immer nachzuvollziehen, aber spannend. Außerdem war mir die Familie sehr sympathisch, sodass ich mir große Sorgen um die machte.  

    "Mit Wölfe im Winter" ist dem Autor eine gute Dystopie gelungen, die für die Liebhaber des Genres absolut zu empfehlen ist. Nach meinem Geschmack hätte der Roman noch umfangreicher sein können.   Doch alles in allem sehr packende Geschichte.

                                                                                                                                  

  14. Cover des Buches Helden des Olymp 2: Der Sohn des Neptun (ISBN: 9783551313584)
    Rick Riordan

    Helden des Olymp 2: Der Sohn des Neptun

     (629)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    Zunächst mal eine interessante Feststellung: Als die Bücher damals rauskamen, habe ich sie in Englisch gelesen und vielleicht war da auch die Ungeduld schuld daran, endlich wieder die alt vertrauten Charaktere zu sehen, dass ich den 1. Band der Reihe nicht so toll fand. Und jetzt, da ich die Reihe schon kenne, mag ich den 1. Band noch viel lieber als den 2. Nicht, dass der schlecht wäre. Aber irgendwie ist mir das Trio Jason-Piper-Leo sehr ans Herz gewachsen. Ich freue mich schon alle in den nächsten Bänden wieder zu sehen.

    Leider sind mir hier so einige Übersetzungs- und grobe Tippfehler aufgefallen. Keine Ahnung, wie das passieren konnte und fand ich etwas schade. Zum Glück hat es mich nicht zu oft aus der Geschichte rausgerissen.

    Richtig toll fand ich diesmal das Setting und die neuen Charaktere, die alle ihre Probleme, Stärken, aber auch Schwächen mitbringen. Vielleicht etwas zu gekünstelt und gezwungen wirkt für mich die Hazel-Frank Romanze. Wahrscheinlich kann ich einer Liebesgeschichte zwischen 13-15 Jährigen nicht wirklich was abgewinnen, aber das ist halt mein Geschmack.

    Die Bücher haben für mich das genau richtige Maß an Unterhaltung, Witz und Spannung, sodass es immer Lust macht weiterzulesen.

  15. Cover des Buches Lessons from a One-Night-Stand (ISBN: 9783548062679)
    Piper Rayne

    Lessons from a One-Night-Stand

     (374)
    Aktuelle Rezension von: PiratenLilly

    Meinung:

    Nach den anderen sehr gelungenen Piper Rayne – Reihen waren meine Erwartungen für die Baileys hoch angelegt, aber leider konnte mich das Buch und die Geschichte rund um Holly und Austin nicht zu 100 Prozent umhauen.

    In „Lessons from a One-Night-Stand“ lernt man als Leser*in die beiden Protagonisten Austin Bailey und Holly Radcliffe kennen, die einem geradewegs sympathisch sind. Gerade die Baileys haben es mir sofort angetan und ich fühlte mich in der Familie herzlich willkommen. Jedoch waren mir die Handlungen und die Entwicklung der Hauptprotagonisten zu oberflächlich dargestellt und ich brauchte etwas Zeit, um mit Holly warm zu werden. Die Themen und Handlungsstränge wirkten somit recht flüchtig erzählt und ließen die allbekannte Tiefe der Rayne-Bücher etwas schwach vorkommen.

    Fazit:

    Lessons from a One-Night-Stand ist ein netter Reihenauftakt, der mich leider nicht überzeugen konnte. Umso mehr bin ich auf die weiteren Teile der Baileys gespannt und erhoffe mir dort das bekannte Gefühl der Begeisterung zurück. 

  16. Cover des Buches Bis an die Grenze (ISBN: 9783462049466)
    Dave Eggers

    Bis an die Grenze

     (59)
    Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedels

    Josie lässt alles hinter sich, fliegt mit ihren beiden Kindern nach Alaska, weil es der weiteste Ort ist, an den sie ohne Pass fliehen kann. Sie hat so ziemlich alles verloren. Ihre gut gehende Zahnarztpraxis musste sie verkaufen, da die Schadensersatzforderungen wegen ihrer falschen Diagnose immens waren. Zudem beansprucht ihr Ex die Kinder für sein neues Familienglück in Florida und sie ist keinesfalls bereit, diesem Versager, der im Leben noch nie etwas zustande bekommen hat, außer übermäßigem und geräuschvollem Stuhlgang, auch nur kurzzeitig die Verantwortung zu übergeben. Aber auch in Alaska schlittert Josie von einer Misere in die nächste. Sie mietet ein marodes Wohnmobil und kutschiert ohne konkreten Plan durch den spätsommerlichen nördlichen Staat. Sie wundert sich, als es im Inneren zu stinken beginnt, über die Fäkalien-Heizung, die berechtigt im Winter ihren Sinn zu erfüllen hätte. Aber das ist lediglich nur eine von vielen Begebenheiten auf diesem skurrilen Roadtrip.
    Ich musste mich erst an den Sound des Romans gewöhnen, aber dann macht es richtig Spaß, auch wenn die Entscheidungen von Josie als Mutter irrwitzig und haarsträubend unglaubwürdig sind. Aber um Nachvollziehbarkeit geht es in dem Buch gar nicht, sondern um richtig gute und humorvolle Unterhaltung.

  17. Cover des Buches Limit (ISBN: 9783596184880)
    Frank Schätzing

    Limit

     (590)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Natürlich lag die Latte für den neuen Schätzing nach „Der Schwarm“ sehr hoch. Doch „Limit“ meistert die Herausforderung souverän und geht nicht nur spannungsmäßig erneut ans Limit: Ohne aus dem Tritt zu geraten, schlägt uns Schätzings neuer Wissenschaftsthriller über satte 1320 Seiten in den Bann – übrigens keine ganz leichte Aufgabe, wenn man dabei der irdischen Schwerkraft trotzen muss. Wie die kultigen Science Fiction –Schinken aus den 1970er Jahren fängt die Geschichte ganz behutsam an. Schätzing führt seine Figuren sehr sorgfältig ein und entwickelt daraus eine Story, die bald immer rasantere Fahrt aufnimmt. Und er entführt uns in eine Zukunft, die durchaus nicht undenkbar scheint. Der Abbau von Rohstoffen auf dem Mond und ein Weltraumfahrstuhl, der an einem ultralangen Seil in den Orbit klettert, sind bereits heute diskutierte Ideen. Erneut besticht Schätzing dabei durch die gekonnte Verflechtung von Fiction und Science, von Wissenschaft und Thriller. Passagen, die wissenschaftliche Thesen und Zusammenhänge erklären, wechseln sich ab mit Actionszenen, die quer über den Kontinent führen und so manchen Actionfilm blass aussehen lassen. Schon die Liste der Danksagungen zeigt, wie ernsthaft sich Schätzing mit den Themen seines neuen Romans beschäftigt hat. „Limit“ ist ganz anders als “Der Schwarm“ – aber genauso gut. Und: Auf dem Mond wiegt der Wälzer ja bald nur noch ein Sechstel                            

  18. Cover des Buches Geweihte des Todes (ISBN: 9783802583834)
    Lara Adrian

    Geweihte des Todes

     (510)
    Aktuelle Rezension von: christina7010

    Als ich das Buch bekam war ich nicht sehr überzeugt, vom Titel aber da täuscht man sich wirklich sehr den von Anfang an hat es Spannung und man mag es garnicht weg legen. Sehr gut wie alle Bücher aus der Midnight Breed Reihe...


  19. Cover des Buches Gezeichnete des Schicksals (ISBN: 9783802583209)
    Lara Adrian

    Gezeichnete des Schicksals

     (577)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite erhaschen. Meine persönliche Meinung: 

    Dieser siebte Band der Reihe bietet gegenüber den Vorgängerbänden wenig Überraschung: Wieder geht es heftig "zur Sache",sowohl was das Thema Action angeht, als auch in Sachen Liebe und Erotik. Letztendlich bleibt das Konzept immer gleich - in jedem Band findet ein männlicher "Topf" sein weibliches "Deckelchen".

    Natürlich müssen bis zum unvermeidbaren Happy End erst noch einige Schwierigkeiten überwunden werden, weil einerseits auf den heldenhaften Vampirmann brutale, bitterböse Feinde warten, die es zu besiegen gilt und andererseits das Weibchen sich erst daran gewöhnen muss, dass es Monster gibt - und ihr Auserwählter aus ihrer Sicht selbst ein solches (wenn auch gutes) ist.

    Nun ja, immerhin wird das alles in ansprechender Sprache dargeboten und reizvoll aufgelockert durch eine ganze Reihe von schönen erotischen Passagen. 

  20. Cover des Buches Falling for my Brother's Best Friend (Baileys-Serie 4) (ISBN: 9783548064680)
    Piper Rayne

    Falling for my Brother's Best Friend (Baileys-Serie 4)

     (139)
    Aktuelle Rezension von: divergent

    Dies ist bereits der vierte Band der insgesamt 9-teiligen Baileys-Reihe. Dieser Roman, sowie auch die anderen Teile sind so richtig schöne Wohlfühlbücher für kalte, regnerische Tage.
    Hier wird nun endlich die Lovestory von Savannah und Liam erzählt. Meine Vorfreude auf diese zwei wurde ja bereits im dritten Band geweckt und was soll ich groß schreiben? Es ist eine echt schöne Liebesgeschichte, die die zwei hier bekommen haben. Die zwei sind öfters mal wie Hund und Katz und dabei so süß zusammen.

    Ein süßer Liebesroman mit sehr lieben Protagonisten, einem schönen Setting und einer zauberhaften, nahbaren, Liebesgeschichte

  21. Cover des Buches Winter in Maine (ISBN: 9783442747597)
    Gerard Donovan

    Winter in Maine

     (309)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Julius Winsome lebt als Einsiedler in einer Hütte im Norden Amerikas. Wer hier lebt mag keine Nachbarn. So sind die einzigen 'Weggefährten' in dieser Einsamkeit die über 3000 Bücher die er von seinem Vater geerbt hat und sein Hund Hobbes.

    Er hört noch den Schuss der seinen Hund eines Tages tötet. Jäger die sich einen Spass daraus machen herumzuballern denkt er sich. Später findet er seinen zerschossenen Hund.. "Mit der Trauer", so heißt es, "kroch noch etwas anderes zur Tür herein, der Hauch von etwas anderem, meine ich. Es musste vom Holzstoß gekommen oder aus dem Wald hereingeweht sein, denn so ein Gefühl hatte ich noch nie gehabt." Es ist das Verlangen nach Rache, das da hereingeweht kommt...

  22. Cover des Buches Confessions of a Bad Boy (Baileys-Serie 5) (ISBN: 9783548064581)
    Piper Rayne

    Confessions of a Bad Boy (Baileys-Serie 5)

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Tiana_Loreen

    Hach…ich liebe diese Reihe einfach! Aber wie könnte ich nicht?

    Die Bücher von Piper Rayne haben mich bis jetzt noch immer von sich überzeugt. Lustig, herzerwärmend, das Drama hält sich in Grenzen und wichtige Themen wie z.B. Zukunftsängste werden behandelt.

     

    Und die Baileys! Wie kann man die ganze Rasselbande nicht lieben?

    Diesmal geht es Denver an den Kragen…ähm…natürlich an die Gefühle ;P.

    Denver war bis jetzt immer der Bailey mit dem unstetigen Lebensstil, er kann verantwortungsvoll sein, aber will es eigentlich nur selten. Denver kommt mit dem Verlust seiner Eltern immer noch schwer klar und mit der Frage, was er aus seinem Leben machen will. Er ist Buschpilot und nach dem Tod seines Mentors Chip plötzlich zur Hälfte Eigentümer einer Firma. Ob er das wirklich kann?

     

    Cleos Leben ist geprägt von Enttäuschungen, denn ihrem Vater Chip war sein Job wichtiger als sie und ihre Mutter…über die reden wir am besten gar nicht. Doch erst nachdem Cleo nach dem Tod ihres Vaters zurück nach Lake Starlight kommt merkt sie, dass nicht alles so ist, wie sie immer dachte. Und als sie plötzlich die Geschäftspartnerin mit Denver Bailey ist, muss sie entscheiden, ob das der Weg ist, den sie sich für ihr Leben wünscht.

     

    Cleo und Denver sind sich so unglaublich ähnlich und lange merken sie es einfach nicht. Beide wirken so stark, fühlen sich aber verloren. Perspektivenlos. Bis ausgerechnet Chips Tod eine Perspektive für beide bereithält.

    Zuerst wusste ich nicht, wie ich Cleo einschätzen soll. Denver kenne ich nun schon ziemlich gut und doch hat mir das Buch gezeigt, dass ich kaum etwas von ihm wusste. Die Baileys sind schon ziemlich gut darin, sich vor andere zu verstellen. Cleo ist da nicht anders. Sie wirkt so kalt, selbstbewusst und mit sich im Reinen, aber erst durch Denver erfährt sie wie es ist, wirklich angekommen zu sein.

     

    Ich mochte es, wie sich die beiden besser kennengelernt und sich gegenseitig gestützt haben. Sie sind ein Team und das zeigen sie im Laufe des Buches. Ich mochte die Entwicklung der Charaktere, aber auch, dass der ganze Charm der Stadt inklusive Einwohner wieder so schön in den Fokus gerückt ist :D

     

    Von mir bekommt „Confessions of a Bad Boy” volle 5 von 5 Federn! Ich liebe diese Reihe, die Familie Bailey und diese Stadt!

  23. Cover des Buches Schuldig (ISBN: 9783492274845)
    Jodi Picoult

    Schuldig

     (221)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    „Schuldig“ von Jodi Picoult ist ein lesenswerter Roman um Familiengeheimnisse und schuldhaftes Verhalten. Der Vater, Daniel, ist in Alaska als einziges weißes Kind der Gemeinde aufgewachsen. Mit den unterschiedlichen Verhaltensnormen kommen beide Seiten nicht klar. Schon in jungen Jahren verlässt er Alaska. Daniel hat sich zu einem höchst aggressiven, nicht anpassungsfähigen Menschen entwickelt, der nur in seinen Comiczeichnungen eine gewisse Ruhe findet. Erst als er Laura kennenlernt, findet er seinen Platz und seine Ruhe. Laura, ebenfalls in gewisser Weise ein Wildfang, lehrt als Professorin Dante und dessen Vorstellung über die Hölle. Die gemeinsame Tochter Trixi glauben sie beide auf einen guten Weg und bemerken nicht, dass sie völlig abdriftet.

    In dem Ort, in dem sie leben, gibt es kaum Ablenkung für junge Leute. Also beschäftigen sie sich  mit sich selbst. Und zwar auf sehr zerstörerischer Art und Weise. Laura und Daniel haben sich mit der Zeit von einander losgelöst, ohne dass sie es wahrhaben oder darüber sprechen wollen. Denn beide haben Geheimnisse voreinander. Daniel spricht nie über seine Vergangenheit, Laura nicht über ihren Betrug ihm gegenüber. Und beide bekommen nicht mit, dass ihre Tochter aufgrund ihrer Pubertät ihren Weg in der Gesellschaft sucht. Sie verliebt sich unsterblich in einen der besten Sportler der Schule, allerdings hält es nicht lange.

    Und nun passiert es: die beste Freundin gibt ihr einen schlechten Rat, der letztendlich in einer Vergewaltigung endet. Die Eltern sind verzweifelt, sind sie doch viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt gewesen. Am Ende stirbt auch noch der junge Mann und die Suche nach dem Täter beginnt. Der ermittelnde Polizist fühlt sich schuldig, weil er bei seiner eigenen Tochter die Drogensucht nicht erkannt hat, die Mutter, weil sie den Vater betrügt, der Vater, weil er die Wahrheit über seine Vergangenheit verschweigt, Trixi, weil sie nicht ehrlich ist und deshalb wegläuft. Die Freundin, weil diese nicht zu Trixi hält, der Liebhaber der Mutter, weil auch dieser seine Geheimnisse verbirgt. 

    Über allem schwebt von Kapitel zu Kapitel ein Erwachsenencomic, gezeichnet von Dustin Weaver. Es ist Daniels Phantasie über Superhelden, männlich wie weiblich, die im Grunde die Geschichte seiner Familie zeigt. Wie die Tochter der Familie durch den Freund entrissen wird, der Vater in Dantes Hölle alle Stufen durchleiden muss, um zur Erkenntnis zu kommen und die Tochter zu retten. Und im Roman? Finden sich alle plötzlich in Alaska wieder, dem Ort in dem Daniel groß geworden ist.

    Schuld ist ein großes Wort mit vielen Abstufungen. Eine falsche Entscheidung kann unendliches Leid auslösen und eine Kette von Ereignissen Ingangsetzen, dessen Ende niemand erwartet hätte.

    Einfühlsam und doch nicht komplett überzeugend geschrieben. Man bleibt auf jeden Fall dran kleben.

  24. Cover des Buches Desires of a Rebel Girl (Baileys-Serie 6) (ISBN: 9783548064642)
    Piper Rayne

    Desires of a Rebel Girl (Baileys-Serie 6)

     (88)
    Aktuelle Rezension von: miss_booklover_29

    Und weitergehts mit der wunderbare „Bailey-Family“!

    Phoenix das schwarze Schäfchen der Familie, wie sie so schön betont, möchte immer schon eine erfolgreiche Sängerin werden. Endlich einen festen Standpunkt in ihrem Leben erreichen. Nachdem sie allerdings zwei Jahre erfolglos in L.A. verbracht hat ist ihr Traum geplatzt. Zumindest bis der berühmte Musikproduzent Griffin nach Lake Starlight zieht.

    „Hindernisse sollten einen lediglich in eine andere Richtung lenken, nicht aufhalten.“ (Auszug aus dem Buch)

    Es war eine wundervolle Geschichte. In meinen Augen hat alles gepasst. Das Zusammenspiel zwischen Phoenix und Griffin aber auch das ganze drumherum. Die Gefühle, das knistern, das sexuelle. Einfach alles.

    Und nicht zu vergessen: Grandma Dori! Über sie konnte ich herzlich lachen, denn Dori ist jetzt unter die „Zocker“ gegangen!

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